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(11) |
EP 1 614 646 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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01.05.2013 Patentblatt 2013/18 |
| (22) |
Anmeldetag: 24.06.2005 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Verfahren zum Durchführen eines Rollenwechsels bei einer Versorgungseinheit zum Zuführen
eines bahnartigen Flachmaterials an eine Verpackungsmaschine
Method for performing a roll change in a feeding station for feeding a weblike material
to a packaging machine
Méthode pour l'éxécution d'un changement de rouleau dans une station d'alimentation
pour alimenter une machine d'emballage avec un matériau en bande
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU MC NL PL PT RO SE SI
SK TR |
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Priorität: |
06.07.2004 DE 102004032528
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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11.01.2006 Patentblatt 2006/02 |
| (73) |
Patentinhaber: KHS GmbH |
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44143 Dortmund (DE) |
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Erfinder: |
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- Schagidow, Tuchwat
47608 Geldern (DE)
- van Triel, Manfred
46509 Xanten (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A2- 0 780 331 DE-A1- 3 816 775 US-A1- 2003 042 351
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WO-A-89/03450 US-A- 2 010 908
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren gemäß Oberbegriff Patentanspruch 1 sowie
auf eine Kombination aus einer Versorgungseinheit sowie einem Halt- und Positionierelement
nach dem Oberbegriff von Patentanspruch 13.
[0002] Bei Verpackungsmaschinen wird das verwendete Verpackungs- oder Flachmaterial (z.
B. Verpackungsfolie) von Rollen abgezogen und dem Prozessablauf zugeführt. Um beim
Aufbrauch einer gerade in Verwendung befindlichen Rolle ein möglichst schnelles Weiterarbeiten
der Verpackungsmaschine zu ermöglichen, ist es üblich, in der Versorgungseinheit wenigstens
eine Austausch- oder Anschlussrolle bereit zu halten, deren Flachmaterial dann bei
einem kurzen Maschinenstopp mit einem Anfangs- oder Anschlussbereich an das Flachmaterial
der vor dem Rollenwechsel in Verwendung befindlichen Rolle angeschlossen wird, und
zwar durch Verbinden dieses Anschlussbereichs mit dem Flachmaterial der bisher verwendeten
Rolle und durch anschließendes Durchtrennen des Flachmaterials zu dieser Rolle. Danach
kann die Verpackungsmaschine wieder angefahren werden, wobei das Flachmaterial anschließend
von der Anschlussrolle abgezogen wird.
[0003] Um bei einem bedruckten Verpackungs- oder Flachmaterial beim Rollenwechsel einen
übergangsrichtigen Anschluss in der Weise zu erreichen, dass u. a. auch am Anschlussbereich
z. B. der Rapport, die Abstände des Druckbildes usw. auf dem Verpackungsmaterial eingehalten
sind, ist es neben einem exakten und positionsgenauen Stopp der Bewegung des Verpackungsmaterials
der in Verwendung befindlichen Rolle insbesondere auch erforderlich, dass der Anschlussbereich
des Verpackungsmaterials der Anschlussrolle in der Verbindungsstation, wo die Verbindung
hergestellt wird, ebenfalls exakt positioniert ist. Dies bedeutet bisher, dass nach
dem Einbringen einer Anschlussrolle in die Versorgungseinheit diese mit ihrem anzuschließenden
Anschlussbereich in der Verbindungsstation in recht umständlicher Weise exakt ausgerichtet
werden muss, was bei laufender Verpackungsmaschine und insbesondere auch bei der üblichen,
nur eingeschränkten Zugänglichkeit der jeweiligen Verbindungsstation aufwändig und
zeitraubend ist.
[0004] Als nächstliegender Stand der Technik wird dabei eine Vorrichtung bzw. ein Verfahren
nach
EP 0 780 331 (A2) angesehen.
[0005] Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren aufzuzeigen, mit dem der Rollenwechsel
insbesondere auch hinsichtlich der genauen Positionierung des Anschlussbereichs der
Anschlussrolle bequem und auch schnell durchgeführt werden kann. Zur Lösung dieser
Aufgabe ist ein Verfahren entsprechend dem Patentanspruch 1 ausgebildet. Eine Versorgungseinheit
zur Durchführung dieses Verfahrens ist Gegenstand des Patentanspruches 13.
[0006] Bei der Erfindung erfolgt die genaue Positionierung des Anschlussbereichs der Anschlussrolle
dadurch, dass an diesem Anschlussbereich an einem Arbeitsplatz außerhalb des Versorgungsbereichs
ein Halte- und Positionierelement für den übergangsrichtigen Anschluss exakt ausgerichtet
befestigt wird. Bei dem Einsetzen der Anschlussrolle in die Versorgungseinheit wird
dieses Halte- und Positionierelement in eine Aufnahme der Verbindungsstation eingesetzt,
sodass dann die für den übergangsrichtigen Anschluss exakte Positionierung des Anschlussbereichs
der Anschlussrolle automatisch erreicht ist. Sämtliche hierfür notwendigen Maßnahmen
werden an dem eine freie Zugänglichkeit ermöglichenden Arbeitsplatz außerhalb der
Versorgungseinheit vorgenommen.
[0007] Hierbei ist es insbesondere auch möglich, die nach dem jeweiligen Rollenwechsel und
nach dem Entnehmen der aufgebrauchten Rolle neu in die Versorgungseinheit einzubringende
Anschlussrolle bereits bei noch laufender Maschine und vor dem Rollenwechsel mit dem
Halte- und Positionierelement vorzubereiten, so dass der Rollenwechsel extrem schnell
durchgeführt werden kann.
[0008] Das erfindungsgemäße Verfahren ermöglicht weiterhin einen rechnergesteuerten Rollenwechsel.
[0009] Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung erfolgt das für das Anschließen
notwendige Verbinden durch Schweißen und dabei vorzugsweise durch Trennschweißen.
[0010] Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche. Die Erfindung wird
im Folgenden anhand der Figuren an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert. Es zeigt:
- Fig. 1
- in vereinfachter Darstellung und in Seitenansicht eine Folienzuführstation bzw. Versorgungseinheit
zum Zuführen einer Verpackungsfolie an eine Verpackungsmaschine;
- Fig. 2
- in vereinfachter perspektivischer Darstellung eine Folienrolle zusammen mit einem
als Klemmschiene ausgebildeten Halte- und Positionierelement und einer von einem Lineal
gebildeten Lehre zum lagegenauen Befestigen der Klemmschiene an dem Folienanfang der
Folienrolle;
- Fig. 3 und 4
- in schematischer Darstellung die wesentlichen Elemente einer Folienschweißstation
der Versorgungseinheit der Figur 1, und zwar jeweils beim Wechseln bzw. beim Anschließen
der Folie einer neuen Folienrolle an die Folie einer aufgebrauchten Folienrolle;
- Fig. 5
- in perspektivischer Einzeldarstellung die Anschluss- oder Schweißstation der Versorgungseinheit
der Figur 1.
[0011] Die in den Figuren allgemein mit 1 bezeichnete Versorgungseinheit dient zum Zuführen
einer schweißbaren Kunststoff- bzw. Verpackungsfolie 2 an eine nicht dargestellte
Verpackungsmaschine. Die Versorgungseinheit 1 besitzt hierfür in einem Maschinenrahmen
3 zwei mit ihrer Achse in horizontaler Richtung orientierte parallele Dorne 4 und
5, die jeweils zur Aufnahme einer Folienrolle 6 bzw. 7 dienen, von denen eine Rolle
jeweils die bei laufender Verpackungsmaschine in Verwendung befindliche Rolle ist,
von der die bahnartige Folie 2 in Richtung des Pfeils A abgezogen und der Verpackungsmaschine
zugeführt wird, während die jeweils andere Austausch- oder Anschlussrolle für einen
Rollenwechsel bereit steht. Die Figuren 3 und 4 zeigen - jeweils einen Zustand der
Versorgungseinheit 1 unmittelbar vor einem Rollenwechsel - nochmals die beiden mit
ihren Achsen parallel zueinander und senkrecht zu der Zeichenebene der Figuren 3 und
4 angeordneten Dorne 4 und 5, die auf diesen Dornen vorgesehenen Folienrollen 6 und
7 sowie weitere mit ihren Achsen parallel zueinander und parallel zu den Dornen 4
und 5 angeordnete Umlenk- und Führungswalzen 8 - 10 für die Folie 2. Diese Umlenk-
und Führungswalzen 8-10 sind jeweils beidendig in einem Rahmen 11 einer ebenfalls
im Maschinengestell 3 montierten Folienanschluss- oder Schweißstation 12 drehbar gelagert.
[0012] Die Umlenkwalze 8 ist dabei dem Dorn 4 und die Umlenkwalze 9 dem Dorn 5 zugeordnet.
Die beiden, in den Figuren 3 und 4 unteren Umlenkwalzen 10 bilden zusammen mit einer
weiteren Walze 13, die radial zu ihrer Achse in den Spalt zwischen den Achsen 10 hinein
bewegbar ist, eine Einrichtung 14 zur Erzielung einer möglichst konstanten mechanischen
Folienspannung, insbesondere auch zur Vermeidung von abrupten Änderungen in der Folienspannung
und eines Folienschlages während eines Rollenwechsels.
[0013] Weiterer Bestandteil der Schweißstation 12 ist eine beidendig in dem Rahmen 11 drehbar
gelagerte Aufnahme 15 für das Halte- und Positionierelement, nachfolgend als Klemmschiene
16 bezeichnet, die in einer Halterung der Aufnahme 15 lagegenau und mit ihrer Längserstreckung
parallel zur Drehachse der Aufnahme 15 befestigt werden kann. Bei der dargestellten
Ausführungsform ist die Aufnahme 15 eine Welle oder Walze, an der die Klemmschiene
16 in geeigneter Weise, beispielsweise durch Einsetzen in eine die Halterung bildende
Nut durch Einsetzen befestigt werden kann. Zum manuellen Drehen der Aufnahme 15 um
ihre Achse ist frei zugänglich ein Rasthebel 15.1 vorgesehen, mit dem die Aufnahme
15 auch jeweils nach einer Drehbewegung von 360° durch Verrasten blockiert wird. In
der verrasteten Stellung der Aufnahme 15 befinden sich die an dieser Aufnahme vorgesehene
Halterung für die Klemmschiene 16 jeweils am oberen Umfangsbereich der Aufnahme 15.
[0014] Bestandteil der Schweißstation 12 sind weiterhin zwei beheizbare Schweißschienen
17 und 18, die mit ihrer Längserstreckung parallel zur Drehachse der Aufnahme 15 liegen
und um einen Winkel von etwas kleiner als 180° um diese Drehachse versetzt angeordnet
sind. Mit der Klemmschiene 16, die beispielsweise durch in PositionierÖffnungen der
Aufnahme 15 eingreifende Indexstifte eindeutig und exakt an der Aufnahme 15 positioniert
ist, ist jeweils der Anschlussbereich der Folie der für den Rollenwechsel bereit stehenden
Anschlussrolle exakt ausgerichtet verbunden, und zwar derart, dass bei einem Rollenwechsel
die Folie der neuen Folienrolle u.a. auch hinsichtlich eines auf der Folie vorhandenen
Rapports, Druckbildes usw. übergangsrichtig an die Folie der aufgebrauchten Folienrolle
anschließt.
[0015] Die Figur 3 zeigt den Zustand der Versorgungseinheit 1 kurz vor dem endgültigen Verbrauch
der in Verwendung befindlichen Folienrolle 6, deren Folie 2 über die Umlenkwalze 8
und die von den Walzen 10 und 13 gebildete Einrichtung 14 zur Konstanthaltung der
Folienspannung der Verpackungsmaschine entsprechend dem Pfeil A zugeführt wird. Der
Anfang der über die Umlenkwalze 9 geführten Folie 2 der für den Rollenwechsel bereit
stehenden Folienrolle 7 ist mit der an der Aufnahme 15 befestigten Klemmschiene 16
verbunden und derart um den Umfang der Aufnahme 15 geschlungen, dass dieser Anfang
im Bereich der Schweißschiene 17 der von der Folienrolle 6 abgezogenen Folie 2 benachbart
liegt und sich die Folie 2 dort von der Klemmschiene 16 in Bewegungsrichtung A wegerstreckt.
[0016] Durch einen in der Figur 3 schematisch mit 19 bezeichneten Sensor wird die in Verwendung
befindliche Folienrolle 6 ständig überwacht. Erkennt der mit einem Steuerrechner 20
der Verpackungsmaschine zusammenwirkende Sensor 19 den unmittelbar bevorstehenden
Verbrauch der Folienrolle 6, so wird durch den Steuerrechner 20 der Rollenwechsel
eingeleitet. Hierzu wird zunächst die Verpackungsmaschine gestoppt und das Abziehen
der Folie 2 von der Folienrolle 6 verlangsamt. Durch einen weiteren, die Folie 2 bzw.
dort vorhandene Markierungen oder Druckmarken 2.1 abtastenden Sensor 21 wird das verlangsamte
Abziehen der Folie 2 dann gestoppt, wenn die Folie 2 an der von der Schweißschiene
17 gebildeten Schweißposition derart positioniert ist, dass ein übergangs- oder druckbildrichtiges
Anschließen der bereit stehenden Folienrolle 7 (Anschlussrolle) gewährleistet ist.
Anschließend erfolgt weiterhin gesteuert durch den Steuerrechner 20 das Bewegen der
Schweißschiene 17 aus der Ausgangsposition in die Schweißposition, wobei durch einen
Trennschweißvorgang ein Verbinden der Folie 2 der Folienrolle 7 mit der an die Verpackungsmaschine
führenden Folienbahn sowie zugleich auch ein Abtrennen der durch den Schweißvorgang
erzeugten Verbindung von dem Folienrest der Folienrolle 6 und von dem an der Klemmschiene
16 verbleibenden Folienrest erfolgen.
[0017] Um eine fehlerfreie und besonders belastbare Folienschweißnaht zu erhalten, wird
für den Schweißprozess eine Bremsvorrichtung, beispielsweise eine Schlauchbremse aktiviert,
durch welche die permanente Vorspannung der Folie zumindest im Bereich der zu erstellenden
Folienschweißnaht reduziert oder sogar aufgehoben wird.
[0018] Nach Beendigung des Trennschweißens läuft die Verpackungsmaschine gesteuert durch
den Steuerrechner 20 wieder an, wobei dann die Folie 2 von der Folienrolle 7 abgezogen
wird. Die Folienrolle 6 wird manuell aus der Versorgungseinheit entnommen, ebenso
auch die Klemmschiene 6. Zur Vorbereitung eines erneuten Rollenwechsels bei einem
Verbrauch der Folienrolle 7 wird auf den Dorn 6 eine neue, bereits mit der Klemmschiene
16 versehene Folienrolle 6 aufgesetzt, die Klemmschiene 16 in die Aufnahme 15 eingesetzt
und diese manuell um ihre Achse um 360° gedreht, so dass die Aufnahme 15 wiederum
von dem mit der Klemmschiene 16 verbundenen Anfang der Folie umschlungen ist. Die
Figur 4 zeigt diesen Zustand unmittelbar vor dem Verbrauchen der Folienrolle 7.
[0019] Das exakte Positionieren der Klemmschiene 16 erfolgt außerhalb der Verpackungsmaschine
und der Versorgungseinheit 1 an einem bequemen und ergonomischen Arbeitsplatz, welcher
eine volle und uneingeschränkte Zugänglichkeit insbesondere auch zu der jeweiligen
Rolle 6 bzw. 7 ermöglicht. Dieser Arbeitsplatz umfasst u. a. eine Lehre in Form ein
Lineal 22, auf welchem die jeweilige Klemmschiene 16 exakt positioniert werden kann,
und zwar beispielsweise wiederum unter Verwendung von in Positionieröffnungen eingreifenden
Indexstiften. Durch am Lineal 22 vorgesehenen Markierungen 23 und 24 sowie durch Markierungen,
beispielsweise Druckmarken 2.1 an der Folie 2 ist dann die genaue das druckbildrichtige
Anschließen bzw. Anschweißen sicherstellende Positionierung der Klemmschiene 16 an
der Folie 2 möglich.
[0020] Das Einsetzen der Klemmschiene 16 in die Aufnahme 15 erfolgt, wie bereits erwähnt,
jeweils in der verriegelten Stellung der Aufnahme 15, bei der (Stellung) sich die
Klemmschienenhalterung der Aufnahme 15 an der Oberseite dieser Aufnahme befindet.
Nach dem Befestigen der Klemmschiene 15 wird die Aufnahme bei der für die Figur 3
gewählten Darstellung für die Vorbereitung der Folienrolle 7 als Anschlussrolle mittels
des Rasthebels 15.1 im Uhrzeigersinn gedreht, so dass sich hierbei die Aufnahme 15
mit ihrem der in Verwendung befindlichen Folie 2 benachbarten Umfangsbereich entgegen
der Förder- bzw. Abziehrichtung B der Folie bewegt. Das Drehen der Aufnahme 15 wird
nach 360° durch Einrasten des Rasthebels 15.1 beendet, sodass sich die Klemmschiene
16 wieder am oberen Bereich, d. h. in der Position befindet, in der diese Schiene
in die Aufnahme 15 eingesetzt wurde und die um die Aufnahme 15 geschlungene, an die
Klemmschiene 16 anschließende Teillänge überlappend mit der Folie in Verbindung angeordnet
ist. Für die Vorbereitung der Folienrolle 6 als Anschlussrolle wird die Aufnahme 15
mit der Klemmleiste 16 im Gegenuhrzeigersinn gedreht. Durch diese Ausbildung ist es
möglich, die überlappende Verbindung der Folien 2 und das Abtrennen der bis dahin
in Verwendung befindlichen Folie 2 von der Rolle 6 bzw. 7 und das Abtrennen der angeschossenen
Folie 2 von der Klemmleiste 16 in einem Arbeitsgang durch Trennschweißen vorzunehmen.
[0021] Die Figur 5 zeigt nochmals im Detail die einzelnen, vorbeschriebenen Elemente der
Schweiß- bzw. Verbindungsstation 12. Dargestellt sind in dieser Figur auch die Betätigungselemente
25 für die Schweißschienen 17 und 18. Diese Betätigungselemente sind bei der dargestellten
Ausführungsform PneumatikZylinder, die über nicht dargestellte Steuerventile von dem
Steuerrechner 20 gesteuert werden.
[0022] Dargestellt ist in der Figur 5 auch ein Betätigungselement 26, welches beispielsweise
ebenfalls ein pneumatisches Betätigungselement ist und mit welchem innerhalb der Ausgleichsstation
14 die radiale Zustellung der Walze 13 zur Erzielung der möglichst konstanten Bewegung
der Folienbahn gesteuert wird.
[0023] Dieses ist insbesondere dann zur Vermeidung eines Folienschlagen erforderlich, wenn
der Schweißvorgang beendet ist und die Maschine wieder anlaufen soll.
[0024] Um das Spiel/den Überhang der Folie vorzuspannen, schwenkt die Walze 13 nach der
Beendigung des Schweißvorganges in den Folienweg, verlängert diesen damit und spannt
somit auch den Folienüberhang vor. Anschließend erfolgen das Lösen der zur Verminderung
der Vorspannung der Folie eingesetzten Bremsvorrichtung und der Wiederanlauf der Maschine.
Hat die Maschine nach einiger Zeit die normale Arbeitsgeschwindigkeit erreicht, wird
die Ausgleichsstation 14 wieder aus dem Folienweg herausgeschwenkt.
[0025] Die Erfindung wurde voranstehend an einem Ausführungsbeispiel beschrieben. Es versteht
sich, dass zahlreiche Änderungen sowie Abwandlungen möglich sind, ohne dass dadurch
der der Erfindung zu Grunde liegende Erfindungsgedanke verlassen wird. So ist es beispielsweise
auch möglich, an der Schweißstation 12 zusätzliche Brems- und Klemmmittel vorzusehen,
die sicherstellen, dass die Folien während des Schweißvorganges nicht unter Vorspannung
stehen.
Bezugszeichenliste
[0026]
- 1
- Versorgungseinheit
- 2
- Flachmaterial oder Folie
- 2.1
- Druckmarke
- 3
- Maschinenrahmen
- 4,5
- Dorn
- 6, 7
- Folienrolle
- 8-10
- Umlenkwalze
- 11
- Rahmen
- 12
- Schweiß- oder Verbindungsstation
- 13
- Walze
- 14
- Ausgleichsstation
- 15
- drehbare Aufnahme
- 16
- Klemmschiene
- 17, 18
- Schweißschiene
- 19
- Sensor
- 20
- Steuerrechner
- 21
- Sensor
- 22
- Lineal
- 23, 24
- Markierung
- 25, 26
- Betätigungselement
- A
- Bewegungsrichtung der der Verpackungsmaschine zugeführten Folie 2
- B
- Zustellbewegung der Schweißschienen 17
1. Verfahren zum Durchführen eines Rollenwechsels bei einer Versorgungseinheit (1), die
zum Zuführen eines bahnförmigen Flachmaterials (2) an eine Verpackungsmaschine oder
dergleichen Verarbeitungsmaschine von einen Flachmaterial-Vorrat bildenden Rollen
(6, 7) geeignet ist, wobei für den Rollenwechsel, bei dem in einer Verbindungsstation
(12) das Flachmaterial (2) der in Verwendung befindlichen Rolle (6, 7) mit einem Anfangs-
oder Anschlussbereich einer bereitstehenden Anschlussrolle (7, 6) verbunden wird,
dieser Anschlussbereich in der Verbindungsstation (12) für ein übergangsrichtiges
Anschließen exakt positioniert und nach dem Verbinden das Flachmaterial (2) von der
bis zum Rollenwechsel verwendeten Rolle (6, 7) abgetrennt wird,
dadurch gekennzeichnet, dass
- für die exakte Positionierung des Anschlussbereichs des Flachmaterials (2) der Anschlussrolle
(7, 6) an diesem Anschlussbereich an einem Arbeitsplatz außerhalb der Versorgungseinheit
(1) ein Halte- und Positionierelement (16) ausgerichtet befestigt wird, und dass
- der Anschlussbereich der Anschlussrolle (7, 6) vor dem Rollenwechsel mit dem Halte-
und Positionierelement (16) in einer an der Verbindungsstation (12) vorgesehenen Aufnahme
(15) positioniert wird, wobei
- die Aufnahme (15) an der Verbindungsstation (12) nach dem Einsetzen des Halte- und
Positionierelementes (16) um eine Achse parallel zur Ebene des sich an der Aufnahme
(15) vorbeibewegenden, in Verwendung befindlichen Flachmaterials (2) sowie senkrecht
zur Bewegungsrichtung (A) dieses Flachmaterials (2) gedreht wird, so dass
- der Anschlussbereich das vor dem Rollenwechsel in Verwendung befindliche Flachmaterial
(2) überlappt und sich an dieser Überlappung ausgehend von dem Halte- und Positionierelement
(16) in Bewegungsrichtung (A) des in Verwendung befindlichen Flachmaterials erstreckt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Halte- und Positionierelement eine Klemmschiene (16) ist.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das lagegenaue Befestigen des Halte- und Positionierelementes an dem Anschlussbereich
unter Verwendung einer Lehre (22), in bzw. an der das Halte- und Positionierelement
in einer vorgegebenen Lage und Orientierung angeordnet wird, sowie unter Verwendung
von Markierungen an dieser Lehre (22) und/oder an dem Flachmaterial (2).
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung des in Verwendung befindlichen Flachmaterials mit dem Anschlussbereich
der Anschlussrolle (7, 6) überlappend ausgeführt wird, und zwar beispielsweise derart,
dass die überlappende Verbindung an einer Seite der Bahn des Flachmaterials (2) einen
lappenartigen Abschnitt bildet.
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme (15) an der Verbindungsstation (12) nach dem Einsetzen des Halte- und
Positionierelementes (16) senkrecht zur Bewegungsrichtung (A) des Flachmaterials (2)
über einen Winkelbereich von 360° gedreht wird.
6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass beim Rollenwechsel und vor dem Verbinden des Anschlussbereichs der Anschlussrolle
(7, 6) die Bewegung des in Verwendung befindlichen Flachmaterials gesteuert beendet
wird, so dass unter Berücksichtigung der exakten Positionierung des Halte- und Positionierelementes
in der Aufnahme (15) der übergangsrichtige Anschluss des Flachmaterials (2) der Anschlussrolle
(7, 6) an das in Verwendung befindliche Flachmaterial (2) folgt.
7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Beendigung der Bewegung des in Verwendung befindlichen Flachmaterials (2) für
den Rollenwechsel gesteuert durch auf dem Flachmaterial vorgesehene Markierungen,
beispielsweise Druckmarken (2.1) erfolgt.
8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet dass das lagerichtige Befestigen des Halte- und Positionierelementes (16) an dem gesonderten
Arbeitsplatz unter Berücksichtigung von Markierungen am Flachmaterial, beispielsweise
unter Berücksichtigung von Druckmarken (2.1) erfolgt.
9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Flachmaterial eine schweißbare Folie (2) ist, und dass das Verbinden beim Rollenwechsel
durch Schweißen, vorzugsweise durch Trennschweißen erfolgt.
10. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass nach dem Verbinden oder während des Verbindens das Flachmaterial (2) von dem Halte-
und Positionierelement (16) abgetrennt wird.
11. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Rollenwechsel, d.h. das gesteuerte Anhalten des vor dem Rollenwechsel in Verwendung
befindlichen Flachmaterials, das Verbinden und Abtrennen des Flachmaterials von der
vor dem Rollenwechsel verwendeten Rolle (6, 7) und von dem Halte- und Positionierelement
(16) sowie das anschließende weitere Abziehen des Flachmaterials von der Anschlussrolle
(7, 6) computergesteuert erfolgen.
12. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Einleitung des Rollenwechsels durch wenigstens einen, die Bahn des in Verwendung
befindlichen Flachmaterials (2) oder die in Verwendung befindliche Rolle (6, 7) überwachenden
Sensor (19) erfolgt.
13. Kombination aus einer Versorgungseinheit (1) zum Zuführen eines bahnartigen Flachmaterials
(2) an eine Verpackungsmaschine oder dergleichen Verarbeitungsmaschine sowie einem
Halte- und Positionierelement (16), mit wenigstens zwei Rollenaufnahmen (4, 5) zur
Aufnahme jeweils eines Flachmaterial-Vorrats in Form einer Rolle (6, 7), von denen
wenigstens eine Rolle (6, 7) die in Verwendung befindliche Rolle (6, 7) darstellt,
von der das Flachmaterial (2) während des Betriebs der Verpackungsmaschine oder dergleichen
Verarbeitungsmaschine abgezogen wird, und wenigstens eine weitere Rolle (7, 6) eine
für den Rollenwechsel bereitstehende Anschlussrolle (7, 6) bildet, mit einer Verbindungsstation
(12), durch die das Flachmaterial (2) der in Verwendung befindlichen Rolle (6, 7)
hindurchgeführt ist und an der an einer Verbindungsposition (17, 18) ein Anschlussbereich
des Flachmaterials (2) der Anschlussrolle (7, 6) für einen übergangsrichtigen Anschluss
exakt positioniert angeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
- an der Verbindungsposition (17, 18) eine Aufnahme (15) vorgesehen ist, in der das
an dem Anschlussbereich der Anschlussrolle (7, 6) an einem Arbeitsplatz außerhalb
der Versorgungseinheit (1) befestigte Halte- und Positionierelement (16) für den übergangsrichtigen
Anschluss lagegenau angeordnet werden kann, wobei
- die Aufnahme (15) für das Halte- und Positionierelement (16) um eine Achse parallel
zu der Ebene des Flachmaterials (2) der in Verwendung befindlichen Rolle (6, 7) sowie
senkrecht zur Bewegungsrichtung (A) des Flachmaterials (2) an der Verbindungsposition
(17, 18) drehbar ist.
14. Kombination nach Anspruch 13, gekennzeichnet durch Mittel (22, 23, 24), mit denen das Halte- und Positionierelement an dem Anschlussbereich
der Anschlussrolle (7, 6) vor dem Einsetzen des Halte- und Positionierelementes in
die Aufnahme (15) lagegenau befestigt werden kann.
15. Kombination nach Anspruch 13 oder 14, gekennzeichnet durch eine Befestigungslehre (22) zum lagegenauen Befestigen des Halte- und Positionierelementes
(16) an dem Anschlussbereich der Anschlussrolle (7, 8).
16. Kombination nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungslehre (22) für eine lagegenaue Befestigung des Halte- und Positionierelementes
(16) an dieser Lehre ausgebildet ist.
17. Kombination nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Halte- und Positionierelement eine Klemmschiene (16) ist.
18. Kombination nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Rollenaufnahmen Dorne (4, 5) sind, auf welchen die Rollen (6, 7) durch Aufschieben
angeordnet werden können.
19. Kombination nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme (15) um eine Achse parallel zu den Dornen (4, 5) drehbar ist.
20. Kombination nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsstation (12) zwischen den Rollenaufnahmen (4, 5) angeordnet ist.
21. Kombination nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass bei Ausbildung des Flachmaterials als unter Hitzeeinwirkung verschweißbares Material,
beispielsweise als schweißbare Folie, an der wenigstens einen Verbindungsposition
(17, 18) zumindest ein Schweißelement, beispielsweise in Form einer beheizten Schweißschiene
vorgesehen ist, welches durch wenigstens ein Betätigungselement (25) aus einer zurückgezogenen
Ausgangsposition in eine Arbeits- und Schweißposition bewegbar ist.
22. Kombination nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass das wenigstens eine Schweißelement für ein Trennschweißen ausgebildet ist.
23. Kombination nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass beidseitig von der drehbaren Aufnahme (15) wenigstens ein Schweißelement (16, 18)
vorgesehen ist.
24. Kombination nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch wenigstens einen ersten Sensor (19) zur Überwachung des Verbrauchs der in Verwendung
befindlichen Rolle (6) und zum automatischen Einleiten des Rollenwechsels über eine
Steuereinheit oder einen Steuerrechner (20).
25. Kombination nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass der wenigstens eine erste Sensor den Durchmesser der in Verwendung befindlichen Rolle
überwacht.
26. Kombination nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch wenigstens einen zweiten Sensor (21) zur Überwachung des Flachmaterials (2) der in
Verwendung befindlichen Rolle (6, 7) und zum gesteuerten Stoppen der Bewegung dieses
Flachmaterials (2) nach dem Einleiten des Rollenwechsels und vor dem Verbinden mit
dem Anschlussbereich der Anschlussrolle (7, 6).
27. Kombination nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der wenigstens eine erste Sensor (19) und/oder der wenigstens eine zweite Sensor
(21) Markierungen (2.1) am Flachmaterial (2) überwachen.
28. Kombination nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch Mittel (14) zur Konstanthaltung der Spannung des bahnartigen Flachmaterials (2) und/oder
zur Reduzierung der Spannung und/oder zur Blockierung der Bewegung des Flachmaterials
(2) während des Rollenwechsels.
1. A method for performing a roll change in a supply unit (1) which is suitable for feeding
a strip-format flat material (2) to a packaging machine or the like processing machine
from rolls (6, 7) forming a flat material supply, wherein for the roll change in which
the flat material (2) of the roll (6, 7) that is in use is connected to an initial
or connecting area of a provided connecting roll (7, 6) in a connecting station (12),
said connecting area is exactly positioned in the connecting station (12) for a correctly
matched register connection, and after the connection has been made, the flat material
(2) is separated from the roll (6, 7) used until the roll change,
characterized in that
- for the exact positioning of the connecting area of the flat material (2) at the
connecting roll (7, 6) a holding and positioning element (16) is fixed in an aligned
manner to this connecting area at a work station outside the supply unit (1) and that
- the connecting area of the connecting roll (7, 6) is positioned with the holding
and positioning element (16) in a receptacle (15) provided at the connecting station
(12) before the roll change, wherein
- the receptacle (15) at the connecting station (12), after the insertion of the holding
and positioning element (16), is rotated about an axis parallel to the plane of the
flat material (2) that is in use and moves past the receptacle (15) and perpendicular
to the direction of movement (A) of said flat material (2), so that
- the connecting area overlaps the flat material (2) that is in use before the roll
change and, starting from this overlap, extends from the holding and positioning element
(16) in the direction of movement (A) of the flat material that is in use.
2. The method of claim 1, characterized in that the holding and positioning element is a pinch rail (16).
3. The method of claim 1 or 2, characterized in that the precisely positioned fixation of the holding and positioning element to the connecting
area is performed by using a gauge (22) in or on which the holding and positioning
element is disposed in a predetermined posture and orientation, and by using marks
on said gauge (22) and/or on the flat material (2).
4. The method according to any one of the preceding claims, characterized in that the connection of the flat material that is in use to the connecting area of the
connecting roll (7, 6) is made in an overlapping manner, for example such that the
overlapping connection forms a lapped section on one side of the strip of the flat
material (2).
5. The method according to any one of the preceding claims, characterized in that the receptacle (15) at the connecting station (12), after the insertion of the holding
and positioning element (16), is rotated perpendicular to the direction of movement
(A) of the flat material (2) through an angular range of 360°.
6. The method according to any one of the preceding claims, characterized in that during the roll change and before the connection of the connecting area of the connecting
roll (7, 6) the movement of the flat material that is in use is terminated in a controlled
manner so that by taking into consideration the exact positioning of the holding and
positioning element in the receptacle (15), the correctly matched register connection
of the flat material (2) of the connecting roll (7, 6) to the flat material (2) that
is in use follows.
7. The method according to any one of the preceding claims, characterized in that the termination of the movement of the flat material (2) that is in use is performed
in a controlled manner for the roll change by marks, for example printed marks (2.1)
provided on the flat material.
8. The method according to any one of the preceding claims, characterized in that the precisely positioned fixation of the holding and positioning element (16) to
the separate work station is performed by taking into consideration marks on the flat
material, for example, by taking into consideration printed marks (2.1).
9. The method according to any one of the preceding claims, characterized in that the flat material is a weldable film (2) and that the connection during roll change
is made by welding, preferably by cutting and welding.
10. The method according to any one of the preceding claims, characterized in that after the connection or during the connection, the flat material (2) is separated
from the holding and positioning element (16).
11. The method according to any one of the preceding claims, characterized in that the roll change, i.e., the controlled stopping of the flat material that is in use
before the roll change, the connecting and separating of the flat material from the
roll (6, 7) used before the roll change and from the holding and positioning element
(16), and the subsequent further pulling-off of the flat material from the connecting
roll (7, 6) are performed by computer-control.
12. The method according to any one of the preceding claims, characterized in that the introduction of the roll change is made by at least one sensor (19) monitoring
the track of the flat material (2) that is in use or the roll (6, 7) that is in use.
13. A combination of a supply unit (1) for feeding a strip-format flat material (2) to
a packaging machine or the like processing machine and a holding and positioning element
(16), comprising at least two roll receptacles (4, 5) for receiving a respective flat
material supply in the shape of a roll (6, 7) of which at least one roll (6, 7) forms
the roll (6, 7) that is in use from which the flat material (2) is pulled off during
the operation of the packaging machine or the like processing machine, and at least
one other roll (7, 6) forms a connecting roll (7, 6) provided for the roll change,
comprising a connecting station (12) through which the flat material (2) of the roll
(6, 7) that is in use is transported through and on which a connecting area of the
flat material (2) of the connecting roll (7, 6) is disposed in an exactly positioned
manner for a correctly matched register connection at a connecting position (17, 18),
characterized in that
- at the connecting position (17, 18) a receptacle (15) is provided in which the holding
and positioning element (16) fixed to the connecting area of the connecting roll (7,
6) at a work station outside the supply unit (1) can be precisely positioned for the
correctly matched register connection, wherein
- the receptacle (15) for the holding and positioning element (16) can be rotated
about an axis that lies parallel to the plane of the flat material (2) of the roll
(6, 7) that is in use and is perpendicular to the direction of movement (A) of the
flat material (2) at the connecting position (17, 18).
14. The combination of claim 13, characterized by means (22, 23, 24) with which the holding and positioning element can be fixed in
precise position to the connecting area of the connecting roll (7, 6) before the holding
and positioning element is inserted into the receptacle (16).
15. The combination of claim 13 or 14, characterized by a fastening gauge (22) for a precisely positioned fixation of the holding and positioning
element (16) to the connecting area of the connecting roll (7, 6).
16. The combination of claim 15, characterized in that the fastening gauge (22) is formed for the precisely positioned fixation of the holding
and positioning element (16) to said gauge.
17. The combination of any one of the preceding claims, characterized in that the holding and positioning element is a pinch rail (16).
18. The combination of any one of the preceding claims, characterized in that the roll receptacles are mandrels (4, 5) on which the rolls (6, 7) can be disposed
by a push-on action.
19. The combination of claim 18, characterized in that the receptacle (15) can be rotated about an axis that lies parallel to the mandrels
(4, 5).
20. The combination of any one of the preceding claims, characterized in that the connecting station (21) is disposed between the roll receptacles (4, 5).
21. The combination of any one of the preceding claims, characterized in that when the flat material is formed as a material that can be welded under the influence
of heat, for example, as a weldable film, at least one welding element, for example,
in the shape of a heated welding rail, is provided at the at least one connecting
position (17, 18), which welding element can be moved from a retracted starting position
into a working and welding position by at least one actuator element (25).
22. The combination of claim 21, characterized in that the at least one welding element is formed for cutting and welding.
23. The combination of any one of the preceding claims, characterized in that at least one welding element (16, 18) is provided on both sides of the rotatable
receptacle (15).
24. The combination of any one of the preceding claims, characterized by at least one first sensor (19) for monitoring the consumption of the roll (6) that
is in use and for automatically initiating the roll change via a control unit or a
control computer (20).
25. The combination of claim 24, characterized in that the at least one sensor monitors the diameter of the roll that is in use.
26. The combination of any one of the preceding claims, characterized by at least one second sensor (21) for monitoring the flat material (2) of the roll
(6, 7) that is in use and for controlled stopping the movement of said flat material
(2) after initiation of the roll change and before the connection of the connecting
area of the connecting roll (7, 6).
27. The combination of any one of the preceding claims, characterized in that the at least one first sensor (19) and/or the at least one second sensor (21) monitor
marks (2.1) on the flat material (2).
28. The combination of any one of the preceding claims, characterized by means (14) for keeping constant the tension of the strip-format flat material (2)
and/or for reducing the tension and/or for blocking the movement of the flat material
(2) during the roll change.
1. Procédé pour l'exécution d'un changement de rouleau dans une unité d'alimentation
(1) qui convient à l'alimentation d'une machine d'emballage ou machine de traitement
similaire avec un matériau plat en bande (2) de rouleaux (6, 7) formant une réserve
de matériau plat, sachant que pour le changement de rouleau, pour lequel le matériau
plat (2) du rouleau (6, 7) en utilisation est relié dans un poste de liaison (12)
à une zone de départ ou de raccordement d'un rouleau de raccordement (7, 6) disponible,
cette zone de raccordement est positionnée exactement dans le poste de liaison (12)
pour un raccordement doté d'une transition appropriée et le matériau plat (2) est
séparé après la liaison du rouleau (6, 7) utilisé jusqu'au changement de rouleau,
caractérisé en ce que
- pour le positionnement exact de la zone de raccordement du matériau plat (2) du
rouleau de raccordement (7, 6), un élément de retenue et de positionnement (16) est
fixé de manière orientée sur cette zone de raccordement sur un poste de travail en
dehors de l'unité d'alimentation (1), et en ce que
- la zone de raccordement du rouleau de raccordement (7, 6) est positionnée avant
le changement de rouleau avec l'élément de retenue et de positionnement (16) dans
un logement (15) prévu sur le poste de liaison (12), sachant que
- le logement (15) est tourné sur le poste de liaison (12) après l'insertion de l'élément
de retenue et de positionnement (16) autour d'un axe parallèlement au plan du matériau
plat (2) en utilisation, se déplaçant devant le logement (15) ainsi que perpendiculairement
au sens de déplacement (A) de ce matériau plat (2) de sorte que
- la zone de raccordement chevauche le matériau plat (2) en utilisation avant le changement
de rouleau et s'étende sur ce chevauchement en partant de l'élément de retenue et
de positionnement (16) dans le sens de déplacement (A) du matériau plat en utilisation.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément de retenue et de positionnement est un rail de serrage (16).
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la fixation en position exacte de l'élément de retenue et de positionnement sur la
zone de raccordement est effectuée en utilisant un modèle (22), dans ou sur lequel
l'élément de retenue et de positionnement est disposé dans une position et une orientation
prescrites, ainsi qu'en utilisant des marquages sur ce modèle (22) et/ou sur le matériau
plat (2).
4. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la liaison du matériau plat en utilisation avec la zone de raccordement du rouleau
de raccordement (7, 6) est réalisée chevauchante et ce par exemple de manière que
la liaison chevauchante forme une section de type languette sur un côté de la bande
de matériau plat (2).
5. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le logement (15) est tourné sur le poste de liaison (12) après l'insertion de l'élément
de retenue et de positionnement (16) perpendiculairement au sens de déplacement (A)
du matériau plat (2) sur une zone angulaire de 360°.
6. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que lors du changement de rouleau et avant la liaison de la zone de raccordement du rouleau
de raccordement (7, 6), le déplacement du matériau plat en utilisation est terminé
de manière commandée de sorte qu'en tenant compte du positionnement exact de l'élément
de retenue et de positionnement dans le logement (15), le raccordement doté d'une
transition appropriée du matériau plat (2) du rouleau de raccordement (7, 6) au matériau
plat en utilisation (2) suive.
7. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le déplacement du matériau plat (2) en utilisation est terminé pour le changement
de rouleau de manière commandée par des marquages prévus sur le matériau plat, par
exemple des marques d'impression (2.1).
8. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la fixation en position exacte de l'élément de retenue et de positionnement (16)
sur le poste de travail séparé est effectuée en tenant compte des marquages sur le
matériau plat, par exemple en tenant compte de marques d'impression (2.1).
9. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le matériau plat est un film (2) soudable et en ce que la liaison est effectuée lors du changement de rouleau par soudage, de préférence
par soudage et séparation.
10. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le matériau plat (2) est séparé de l'élément de retenue et de positionnement (16)
après ou pendant la liaison.
11. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le changement de rouleau, c'est-à-dire l'arrêt commandé du matériau plat en utilisation
avant le changement de rouleau, la liaison et la séparation du matériau plat du rouleau
(6, 7) utilisé avant le changement de rouleau et de l'élément de retenue et de positionnement
(16) ainsi que l'autre retrait consécutif du matériau plat du rouleau de raccordement
(7, 6) sont commandés par ordinateur.
12. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le changement de rouleau est amorcé par au moins un capteur (19) surveillant la bande
de matériau plat (2) en utilisation ou le rouleau en utilisation (6, 7).
13. Combinaison d'une unité d'alimentation (1) pour alimenter une machine d'emballage
ou machine de traitement similaire avec un matériau plat (2) de type bande, et d'un
élément de retenue et de positionnement (16), avec au moins deux logements de rouleau
(4, 5) pour le logement respectivement d'une réserve de matériau plat se présentant
sous la forme d'un rouleau (6, 7), dont au moins un rouleau (6, 7) constitue le rouleau
en utilisation (6, 7), duquel le matériau plat (2) est retiré pendant le fonctionnement
de la machine d'emballage ou machine de traitement similaire, et au moins un autre
rouleau (7, 6) forme un rouleau de raccordement (7, 6) disponible pour le changement
de rouleau, avec un poste de liaison (12) que traverse le matériau plat (2) du rouleau
(6) en utilisation et sur lequel est disposée en position exacte une zone de raccordement
du matériau plat (2) du rouleau de raccordement (7, 6) pour un raccordement adapté
à la transition sur une position de liaison (17, 18),
caractérisée en ce que
- un logement (15) est prévu sur la position de liaison (17, 18), dans lequel l'élément
de retenue et de positionnement (16) fixé sur la zone de raccordement du rouleau de
raccordement (7, 6) sur un poste de travail en dehors de l'unité d'alimentation (1)
peut être disposé en position exacte pour le raccordement appropriée à la transition,
sachant que
- le logement (15) pour l'élément de retenue et de positionnement (16) peut être tourné
autour d'un axe parallèlement au plan du matériau plat (2) du rouleau (6) en utilisation
ainsi que perpendiculairement au sens de déplacement (A) du matériau plat (2) sur
la position de liaison (17, 18).
14. Combinaison selon la revendication 13, caractérisée par des moyens (22, 23, 24) permettant de fixer l'élément de retenue et de positionnement
en position exacte sur la zone de raccordement du rouleau de raccordement (7, 6) avant
l'insertion de l'élément de retenue et de positionnement dans le logement (15).
15. Combinaison selon la revendication 13 ou 14, caractérisée par un modèle de fixation (22) pour la fixation en position exacte de l'élément de retenue
et de positionnement (16) sur la zone de raccordement du rouleau de raccordement (7,
8).
16. Combinaison selon la revendication 15, caractérisée en ce que le modèle de fixation (22) est réalisé pour une fixation en position exacte de l'élément
de retenue et de positionnement (16) sur ce modèle.
17. Combinaison selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'élément de retenue et de positionnement est un rail de serrage (16).
18. Combinaison selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que les logements de rouleau sont des broches (4, 5), sur lesquelles peuvent être disposés
les rouleaux (6, 7) par enfilage.
19. Combinaison selon la revendication 18, caractérisée en ce que le logement (15) peut être tourné autour d'un axe parallèlement aux broches (4, 5).
20. Combinaison selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que le poste de liaison (12) est disposé entre les logements de rouleau (4, 5).
21. Combinaison selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que lors de la réalisation du matériau plat comme matériau soudable sous l'effet de la
chaleur, par exemple un film soudable, au moins un élément de soudage par exemple
sous la forme d'un rail de soudage chauffé est prévu sur au moins une position de
liaison (17, 18), lequel peut être déplacé par au moins un élément d'actionnement
(25) d'une position de départ en retrait à une position de travail et de soudage.
22. Combinaison selon la revendication 21, caractérisée en ce qu'au moins un élément de soudage est réalisé pour un soudage et une séparation.
23. Combinaison selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'au moins un élément de soudage (16, 18) est prévu de part et d'autre du logement rotatif
(15).
24. Combinaison selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée par au moins un premier capteur (19) pour la surveillance de la consommation du rouleau
(6) en utilisation et pour l'amorce automatique du changement de rouleau par une unité
de commande ou un ordinateur de commande (20).
25. Combinaison selon la revendication 24, caractérisée en ce qu'au moins un premier capteur surveille le diamètre du rouleau en utilisation.
26. Combinaison selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée par au moins un second capteur (21) pour la surveillance du matériau plat (2) du rouleau
en utilisation (6, 7) et pour l'arrêt commandé du mouvement de ce matériau plat (2)
après l'amorce du changement de rouleau et avant la liaison avec la zone de raccordement
du rouleau de raccordement (7, 6).
27. Combinaison selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'au moins un premier capteur (19) et/ou au moins un second capteur (21) surveille des
marquages (2.1) sur le matériau plat (2).
28. Combinaison selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée par des moyens (14) de stabilisation de la tension du matériau plat de type bande (2)
et/ou de réduction de la tension et/ou de blocage du mouvement du matériau plat (2)
pendant le changement de rouleau.
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