(19)
(11) EP 1 913 850 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
01.05.2013  Patentblatt  2013/18

(21) Anmeldenummer: 07019746.2

(22) Anmeldetag:  09.10.2007
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
A47G 9/02(2006.01)

(54)

Bettzeug

Bedding

Article de literie


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL PL PT RO SE SI SK TR

(30) Priorität: 20.10.2006 DE 102006050584
29.01.2007 DE 102007004922

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
23.04.2008  Patentblatt  2008/17

(73) Patentinhaber: diamona Hermann Koch GmbH & Co. KG
38446 Wolfsburg (DE)

(72) Erfinder:
  • Koch, Hermann
    38104 Braunschweig (DE)
  • Koch-Blank, Stefanie
    38104 Braunschweig (DE)

(74) Vertreter: Lins, Edgar et al
Gramm, Lins & Partner GbR Theodor-Heuss-Strasse 1
38122 Braunschweig
38122 Braunschweig (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
DE-C- 666 862
DE-U1- 29 922 687
US-A- 4 646 375
US-A- 4 972 533
DE-U- 6 930 676
US-A- 2 994 094
US-A- 4 839 934
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft ein Bettzeug, gebildet durch eine Decke oder ein Kissen, zum Einziehen in einen Bettbezug mit einer Oberseite und einer Unterseite und mit einer im Wesentlichen rechteckigen, zwei Seiten in Längsrichtung und zwei Seiten in Breitenrichtung bildenden Außenkontur, bei der jeweils eine Seite in Längsrichtung und eine hieran angrenzende Seite in Breitenrichtung eine Ecke mit einem im Wesentlichen rechten Winkel bilden.

    [0002] Beim Einziehen eines Bettzeugs, beispielsweise einer Steppdecke oder eines Kissens, in einen Bettbezug besteht die Schwierigkeit, die Ecken des Bettzeugs in die Ecken des Bettbezugs hineinzuführen.

    [0003] Eine Möglichkeit des Einziehens besteht darin, eine Ecke des Bettzeugs mit einer Hand zu umgreifen und mit der anderen Hand von außen die Ecke des Bettbezugs zu fassen. Anschließend wird die umfasste Ecke des Bettzeugs in den Bettbezug geführt und mit der anderen Hand durch den Bettbezug hindurch die Ecke des Bettzeugs zu greifen. Ist eine Ecke des Bettzeugs in eine zugeordnete Ecke des Bettbezugs geführt und mit einer Hand festgehalten, wird eine zweite Ecke des Bettzeugs in die zugeordnete Ecke des Bettbezugs geführt und mit der zweiten Hand gegriffen. Anschließend wird der Bettbezug durch Schütteln von Bettzeug und Bettbezug um das Bettzeug gelegt.

    [0004] Eine andere Möglichkeit besteht darin, den Bettbezug zu wenden und mit den beiden Händen von der innen liegenden Außenseite des Bettbezugs die zwei zugeordneten Ecken des Bettzeugs zu greifen. Anschließend wird der Bettbezug gewendet und durch Schütteln von Bettzeug und Bettbezug um das Bettzeug fallen gelassen. Insbesondere bei größeren Bettbezügen, wie zum Beispiel Bettdecken, ist das Wenden des Bettbezugs mühselig.

    [0005] Das Greifen einer Ecke des Bettzeugs durch den Bettbezug hindurch wird ferner dadurch erschwert, dass die Ecken eines Bettzeugs regelmäßig nicht genau rechtwinklig ausgebildet sind, sondern gerundet. Dies führt dazu, dass auch bei eingezogenem Bettzeug ein freier Raum im Bereich der Ecke des Bettbezugs verbleibt, der das vorangehende Einziehen erschwert. Die Formulierung "im Wesentlichen rechten Winkel" umfasst sowohl eine Ecke mit nahezu genau rechtem Winkel als auch die herkömmlichen "gerundeten Ecken".

    [0006] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Bettzeug zu erstellen, das sich einfach in einen Bettbezug einziehen lässt.

    [0007] Zur Lösung dieser Aufgabe ist erfindungsgemäß ein Bettzeug der eingangs erwähnten Art dadurch gekennzeichnet, dass auf die Oberseite und/oder die Unterseite der Decke oder des Kissens im Bereich zweier benachbarter Ecken jeweils eine Tasche bildende Aufsetzteile aufgebracht sind, die zu den Seiten in Längs- und Breitenrichtung hin geschlossen ist und jeweils eine Öffnung zum Einführen mehrerer Finger aufweisen.

    [0008] Zum Einziehen des Bettzeugs in einen Bettbezug werden mehrere Finger einer Hand durch die Öffnung einer Tasche geführt. Die andere Hand hält den Bettbezug im Bereich der zugeordneten Ecke des Bettbezugs. Dadurch, dass die Ecke des Bettzeugs nicht von außen mit der Hand umgriffen wird, sondern aus einem mittleren Bereich des Bettzeugs in Richtung einer Ecke des Bettzeugs geführt wird, ist es möglich, die Ecke des Bettzeugs in die zugeordnete Ecke des Bettbezugs hineinzuschieben. Da auf diese Weise keine hindernde Hand um die Ecke des Bettzeugs herum vorhanden ist, ist es möglich, die Ecke des Bettzeugs sehr genau in die zugeordnete Ecke des Bettbezugs hineinzuschieben. Dies ermöglicht ein gutes Greifen mit der anderen Hand von Bettbezug und Bettzeug.

    [0009] Nachdem eine erste Ecke des Bettzeugs in die zugeordnete Ecke des Bettbezugs geführt worden ist, kann der gleiche Vorgang aufgrund einer zweiten, im Bereich einer benachbarten Ecke vorgesehenen zweiten Tasche wiederholt werden. Die Taschen sind zweckmäßig an zwei benachbarten Ecken derjenigen Seite angeordnet, an der die Öffnung des Bettbezugs vorgesehen ist. Bei dem Bettbezug einer im Wesentlichen rechteckigen Bettdecke ist die Öffnung zum Einziehen der Bettdecke üblicherweise an einer Seite in Breitenrichtung vorgesehen. Dann ist es zweckmäßig, wenn die Taschen der Bettdecke an zwei benachbarten Ecken einer Seite in Breitenrichtung angeordnet sind.

    [0010] Die Tasche lässt sich einfach ausbilden durch eine auf die Ober- und/oder Unterseite entlang der Seiten in Längs- und in Breitenrichtung im Bereich der Ecke befestigten Lage aus einem geeigneten Material.

    [0011] In einer besonderen Ausführungsform ist das erfindungsgemäße Bettzeug dadurch gekennzeichnet, dass die Lage jeweils eine Außenkontur in Form eines im Wesentlichen rechtwinkligen Dreiecks mit zwei Schenkeln und einer Grundseite aufweist, deren Schenkel parallel zu oder entlang der Seiten in Längs- bzw. Breitenrichtung ausgerichtet sind, dass die Schenkel über ihre Länge an der Ober- und/oder Unterseite befestigt sind und dass die Öffnungen durch die nicht befestigten Grundseiten gebildet sind.

    [0012] Durch eine Lage mit einer Außenkontur in Form eines im Wesentlichen rechtwinkligen Dreiecks lässt sich auf sehr einfache Weise eine geeignete Tasche auf dem Bettzeug bilden. Die Lage wird zweckmäßig im Wesentlichen in die Ecke eines Bettzeugs gelegt. In dieser Lage erstrecken sich die beiden, den rechten Winkel einschließenden Schenkel des Dreiecks entlang einer Seite in Längsrichtung bzw. einer Seite in Breitenrichtung. Die beiden Schenkel laufen im rechten Winkel des Bettzeugs zusammen. Werden die Schenkel über Ihre Länge hin im Rand des Bettzeugs eingearbeitet, bildet sich eine Tasche, deren Öffnung entlang der Grundseite angeordnet ist. Die Grundseite weist eine Länge auf, die eine Öffnung hervorruft, in die mehrere Finger, beispielsweise drei oder vier Finger einer Hand durchgeführt werden können. Die Schenkel müssen dabei derart fest in den Rand des Bettzeugs eingearbeitet sein, dass sich die Lage beim Einziehen des Bettzeugs in einen Bettbezug nicht löst.

    [0013] Vorzugsweise ist das Dreieck gleichschenklig. Wird die Lage mit dieser Außenkontur in der Ecke des Bettzeugs befestigt, verläuft die Öffnung von einer Seite in Längsrichtung zu einer anliegenden Seite in Breitenrichtung unter einem Winkel von etwa 45° zu diesen beiden Seiten. Durch eine derart verlaufende Öffnung lässt sich die Ecke des Bettzeugs sehr bequem in die Ecke des Bettbezugs führen.

    [0014] In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist auf der Ober- und der Unterseite im Bereich zweier benachbarter Ecken jeweils eine Tasche vorgesehen, die zu den Seiten in Längs- und Breitenrichtung hin geschlossen ist und jeweils eine Öffnung zum Einführen mehrerer Finger aufweist, und dass beide Taschen aus einem einzigen vorkonfektionierten Teil gebildet werden, das auf die Ecke aufgestülpt und mit dem Bettzeug verbunden ist.

    [0015] Das Aufsetzteil ist vorzugsweise mit dem Bettzeug vernäht. Selbstverständlich kann das Aufsetzteil auch aufgeklebt oder mit dem Bettzeug verschweißt werden.

    [0016] Das Aufsetzteil besteht bevorzugt aus einem gleichschenkeligen und rechtwinkeligen Dreieck-Tuch, das um seine Mittelsenkrechte gefaltet und dann an der an sich noch offenen Katheten-Kante vernäht ist, so dass die offene Hypotenusen-Kante die Öffnung bildet.

    [0017] Durch diese Ausgestaltung wird ein optisch besonders ansprechendes Aufsetzteil gebildet. Die Kante des Bettzeugs mit dem aufgenähten Aufsetzteil sieht sehr ordentlich aus. Es bildet sich eine rechtwinkelige Ecke aus. Es ist durchaus denkbar, das Aufsetzteil völlig mit dem Bettzeug zu vernähen und überhaupt keine Taschen auszubilden, wenn es allein auf die Optik ankommt.

    [0018] Üblicherweise ist das Bettzeug an seinen Seitenkanten mit einem Keder versehen. Besonders ansprechend wirkt das Aufsetzteil, wenn die Mittelsenkrechte und die Hypotenuse des ungefalteten Dreieck-Tuchs einen Streifen in der Farbe des Keders des Bettzeugs aufweisen und der Streifen in etwa doppelt so breit ist, wie der Keder. Der Übergang von dem Bettzeug zu dem Aufsetzteil fällt dann optisch nicht ins Auge.

    [0019] Vorzugsweise ist unterhalb der Hypotenusen-Kante des ungefalteten Tuchs ein Faltstreifen vorgesehen, der nach dem Falten einschlagbar ist, wodurch dann die Katheten-Kante verschlossen ist. Der eingeschlagene Faltstreifen kann entlang der Katheten-Kante dann insbesondere vernäht werden, um die Katheten-Kante dauerhaft zu verschließen.

    [0020] Damit die Ecke des in den Bettbezug eingezogenen Bettzeugs nicht herausrutscht, wenn die Hand aus der Tasche gezogen wird, weist die äußere Oberfläche der Tasche zweckmäßig zumindest teilweise eine rutschhemmende Oberfläche auf.

    [0021] Ein geeignetes rutschhemmendes Material ist beispielsweise Velours, dessen offene Fasern zweckmäßig zu der Öffnung hin geneigt sind. Dies ermöglicht einerseits ein einfaches Hineinschieben der Ecke des Bettzeugs in die zugeordnete Ecke des Bettbezugs. Andererseits bieten die Fasern aufgrund ihrer Orientierung einen Widerstand gegen ein Hinausrutschen der Ecke des Bettzeugs aus der Ecke des Bettbezugs. Alternativ kann das rutschhemmende Material durch einen gummierten Auftrag gebildet sein.

    [0022] Vorzugsweise ist auf der Ober- und/oder Unterseite in jeder Ecke eine Tasche vorgesehen, um das Bettzeug nicht mit einer bestimmten Seite in den Bettbezug einziehen zu müssen.

    [0023] Wenn es sich bei dem Bettzeug um eine Bettdecke handelt, sind die Seiten in Breitenrichtung vorzugsweise kürzer als die Seiten in Längsrichtung.

    [0024] Anhand einer Zeichnung sollen Ausführungsbeispiele der Erfindung nachfolgend näher erläutert werden. Es zeigt:
    Figur 1 -
    ein Bettzeug in Draufsicht,
    Figur 2 -
    einen vergrößerten Ausschnitt einer Ecke des Bettzeugs aus Figur 1,
    Figur 3 -
    einen vereinfachten Querschnitt entlang A-A aus Figur 2,
    Figur 4 -
    einen Ausschnitt eines weiteren Bettzeugs um eine Ecke herum,
    Figur 5 -
    die Teildarstellung eines weiteren Bettzeugs mit aufgesetzten Taschen,
    Figur 5A -
    die Unterseite des Bettzeugs nach Figur 5,
    Figur 6 -
    ein ungefaltetes Dreieck-Tuch,
    Figur 7 -
    das Dreieck-Tuch nach Figur 6 um die Mittelsenkrechte gefaltet,
    Figur 8 -
    das Dreieck-Tuch nach Figur 7 mit eingeschlagenem Faltstreifen,
    Figur 9 -
    ein fertig gefaltetes und vernähtes Aufsetzteil,
    Figur 10 -
    ein Zuschnittsteil.


    [0025] Bei dem in Figur 1 dargestellten Bettzeug 1 handelt es sich um eine Steppdecke. Die Steppdecke weist eine rechteckige Außenkontur mit zwei kürzeren Seiten 2, 3 und zwei längeren Seiten 4, 5 auf. Die Seiten 2 bis 5 bilden vier Ecken, 6, 7, 8, 9.

    [0026] Die Steppdecke kann durch Nähte gegeneinander abgesteppte und mit einer isolierenden Füllung versehene Zonen, gegebenenfalls mit unterschiedlichen Fülldichten, aufweisen.

    [0027] An der oberen kürzeren Seite 2 sind im Bereich der Ecken 6, 7 zwei Taschen 10, 11 ausgebildet.

    [0028] Die Tasche 10 wird durch eine auf eine Oberseite 12 des Bettzeugs 1 aufgenähte Stofflage 13 gebildet. Die Stofflage 13 hat in Draufsicht eine Außenkontur in Form eines gleichschenkeligen, rechtwinkeligen Dreiecks. Die Stofflage 13 weist demzufolge zwei gleichlange Schenkel 14, 15 und eine Grundseite 16 auf.

    [0029] Die Stofflage 13 ist derart auf die Oberseite 12 des Bettzeugs 1 aufgebracht, dass der Schenkel 14 geringfügig beabstandet, etwa bis zu drei Zentimetern, und parallel zu der längeren Seite 5 und der Schenkel 15 geringfügig beabstandet und parallel zu der kürzeren Seite 2 angeordnet ist. Durch diese Anordnung verläuft die Grundseite 16 (Hypotenusen-Kante) sowohl zu der längeren Seite 5 als auch zu der kürzeren Seite 2 jeweils in einem Winkel von 45°.

    [0030] Entlang der Schenkel-14, 15 ist die Stofflage 13 mit der Oberseite 12 vernäht oder verklebt. Die Grundseite 16 ist frei, sodass entlang der Grundseite 16 eine Öffnung der Tasche 10 ausgebildet ist. Die Tasche 10 ist entlang der Schenkel 14, 15 geschlossen. "Geschlossen" meint dabei, dass ein Finger beim Einziehen des Bettzeugs 1 in einen Bettbezug nicht durch die Befestigung hindurch stößt. Die Lage 13 ist so dimensioniert, dass etwa vier bis fünf Finger einer ausgewachsenen menschlichen Hand durch die an der Grundseite 16 realisierte Öffnung der Tasche 10 hindurch gesteckt werden können.

    [0031] Damit es nicht zu einer Überlappung der Taschen 10, 11 kommt, ist der Schenkel 15 kürzer als die halbe Länge der kürzeren Seite 2.

    [0032] Um mit den Fingern bequem in die Tasche 10 eingreifen zu können, kann die Lage 13 aus einem elastischen Material hergestellt sein. Dies hat den Vorteil, dass die Stofflage 13 vor dem Aufnähen auf die Oberseite 12 mit einer Außenkontur in Form eines im Wesentlichen rechtwinkeligen gleichschenkeligen Dreiecks zugeschnitten werden kann.

    [0033] Handelt es sich bei dem Material der Stofflage 13 nicht um ein elastisches Material, wird der Zuschnitt zweckmäßig so erfolgen, dass der in Draufsicht rechte Winkel etwas größer als 90° ist. Auf diese Weise wird bei der in Figur 1 gezeigten Befestigung eine Öffnung entlang der Grundseite 16 ausgebildet.

    [0034] Die Tasche 11 ist entsprechend der Tasche 10 ausgebildet.

    [0035] In Figur 2 ist ein Bereich um die Ecke 6 des Bettzeugs 1 aus Figur 1 ver-größert dargestellt.

    [0036] Es ist die Tasche 10 mit ihren parallel zu den Seiten 2, 5 angeordneten Schenkeln 14, 15 zu erkennen Die Stofflage 13 ist entlang der Schenkel 14, 15 jeweils mit einer Naht 17, 18 mit der Oberseite des Bettzeugs 1 fest vernäht. Um die Tasche 10 noch strapazierfähiger zu machen, könnten parallel zu den Nähten 17, 18 weitere Nähte oder ein zusätzliches Verkleben oder Verschweißen erfolgen. Selbstverständlich ist es auch möglich, den die Naht bildenden Garn sowohl durch die Ober- 12 als auch die Unterseite 12a hindurchzuführen.

    [0037] In Figur 3 ist ein Teilquerschnitt entlang der Linie A-A nach Figur 2 dargestellt.

    [0038] Gezeigt ist die Stofflage 13. Die Stofflage 13 weist auf ihrer äußeren Oberfläche 19 Veloursfasern 20 auf. Die Veloursfasern 20 weisen gegenüber der Lage 13 eine Neigung von etwa 45° in Richtung der Grundseite 16 auf. Durch diese Ausrichtung der Veloursfasern 20 wird ein Widerstand erzeugt, der verhindert, dass das Bettzeug 1 im Bereich der Ecke 6 aus der zugeordneten Ecke des Bettbezugs herausrutscht. Gleichzeitig lässt sich das Bettzeug 1 leicht in die Ecke des Bettbezugs hinein schieben. Zur Rutschhemmung kann auch ein gummierter Auftrag vorgesehen sein.

    [0039] In Figur 4 ist ein Ausschnitt eines weiteren erfindungsgemäßen Bettzeugs 21 um eine Ecke 22 des Bettzeugs 21 herum dargestellt.

    [0040] Die Ecke 22 bildet keinen genauen rechten Winkel, sondern ist gerundet ausgebildet. Der gerundete Verlauf der Ecke 22 stellt im Wesentlichen einen Kreisbogen dar.

    [0041] Im Bereich der Ecke 22 ist eine Tasche 23 vorgesehen. Die Tasche 23 weist eine Außenkontur mit der Form eines im Wesentlichen gleichschenkeligen Dreiecks mit zwei Schenkeln 24, 25 und einer Grundseite 26 auf.

    [0042] Anders als in der in den Figuren 1 und 2 dargestellten Ausführungsform treffen die Schenkel 24, 25 jedoch nicht in einem rechten Winkel aufeinander, sondern bilden miteinander eine "gerundete Ecke" 27.

    [0043] Die Tasche 23 wird durch eine Stofflage 28 ausgebildet, die mittels einer Naht 29 mit dem Bettzeug 21 fest verbunden ist. Es ist zu erkennen, dass die Naht 29 auch im Bereich um die Ecke 27 herum durchgehend ausgeführt ist.

    [0044] Optisch besonders ansprechende Ecken 6, 7 werden erzielt, wenn die Taschen 10, 10a; 11, 11 a sowohl auf der Oberseite 12 als auch auf der Unterseite 12a des Bettzeugs vorgesehen sind und beide Taschen 10, 10a; 11, 11 a auf den sich gegenüberliegenden Seiten 12, 12a aus einem einzigen vorkonfektionierten Teil 30 gebildet werden, das auf die Ecke 6, 7 aufgestülpt und dann mit dem Bettzeug 1 vernäht ist. Das vorkonfektionierte Teil 30 besteht, wie Figur 6 zeigt, aus einem im Wesentlichen gleichschenkeligen und rechtwinkeligen Dreieck-Tuch mit den beiden Katheten 33, 34 und der Hypotenuse 35. Unterhalb der Hypotenuse 35 ist vorzugsweise ein Faltstreifen 32 ausgebildet, der an seinen Außenkanten 37, 38 abgeschrägt ist. Die Außenkanten 37, 38 verlaufen rechtwinkelig zu den Katheten 33, 34.

    [0045] Zur Ausbildung des Aufsetzteils wird das Dreieck-Tuch zunächst um seine Mittelsenkrechte 36 gefaltet (Figur 7). Die beiden Katheten-Kanten 33, 34 liegen übereinander. Anschließend wird der Faltstreifen 32 um die Hypotenuse 35 herum geschlagen und das Dreieck dann entlang der Kathete über die Naht 39 an der Seite verschlossen. Über die ursprünglichen Katheten 33, 34 des Dreieck-Tuchs, die nun die Hypotenuse des gefalteten Dreiecks bilden, bildet sich nun die Öffnung 31 aus, mit der das Aufsetzteil 30 auf die Ecke 6, 7 aufgeschoben werden kann. Über die Nähte 40, 41 wird das Aufsetzteil 30 dann mit dem Bettzeug 1 vernäht, verklebt oder verschweißt. Die Öffnung 31 bleibt sowohl auf der Unterseite 12a als auch der Oberseite 12 erhalten. Zur Ausbildung einer rutschhemmenden Oberfläche kann auch hier ein Velours oder ein gummierter Auftrag vorgesehen sein.

    [0046] Wenn die Kanten 2, 3, 4, 5 des Bettzeugs mit einer farbigen Keder versehen sind, werden optisch ansehnliche Taschen 10, 10a; 11, 11 a erreicht, wenn die Hypotenuse 35 und die Mittelsenkrechte 36 des ungefalteten Dreieck-Tuchs entsprechend der Farbe der Keder eingefärbt sind und der eingefärbte Streifen 42 (Figur 10) in etwa die doppelte Breite der sichtbaren Keder hat. Selbstverständlich muss nach dem Nähen der Naht 39 das gefaltete Aufsetzteil 30 umgestülpt werden, damit der Faltstreifen 32 innen liegt und nicht sichtbar ist.

    Bezugzeichenliste



    [0047] 
    1
    Bettzeug
    2
    kurze Seite
    3
    kurze Seite
    4
    lange Seite
    5
    lange Seite
    6
    Ecke
    7
    Ecke
    8
    Ecke
    9
    Ecke
    10
    Tasche
    10a
    Tasche
    11
    Tasche
    11a
    Tasche
    12
    Oberseite
    12a
    Unterseite
    13
    Stofflage
    14
    Schenkel
    15
    Schenkel
    16
    Grundseite
    17
    Naht
    18
    Naht
    19
    Innenseite der Tasche
    20
    Fasern
    21
    Bettzeug
    22
    Ecke
    23
    Tasche
    24
    Schenkel
    25
    Schenkel
    26 .
    Grundseite
    27
    Ecke
    28
    Stofflage
    29
    Naht
    30
    Aufsetzteil
    31
    Öffnung
    32
    Faltstreifen
    33
    Kathete
    34
    Kathete
    35
    Hypotenuse
    36
    Mittelsenkrechte
    37
    Seitenkante
    38
    Seitenkante
    39
    Naht
    40
    Naht
    41
    Naht
    42
    Farbstreifen



    Ansprüche

    1. Bettzeug, gebildet durch eine Bettdecke oder ein Kissen, zum Einziehen in einen Bettbezug mit einer Oberseite (12) und einer Unterseite und mit einer im Wesentlichen rechteckigen, zwei Seiten (4, 5) in Längsrichtung und zwei Seiten (2, 3) in Breitenrichtung bildenden Außenkontur, bei der jeweils eine Seite (4, 5) in Längsrichtung und eine hieran angrenzende Seite (2, 3) in Breitenrichtung eine Ecke (6, 7, 8, 9, 22) mit einem im Wesentlichen rechten Winkel bilden, dadurch gekennzeichnet, dass auf die Oberseite (12) und/oder die Unterseite der Decke oder des Kissens im Bereich zweier benachbarter Ecken (6, 7, 8, 9, 22) jeweils eine Tasche (10, 11, 23, 10a, 11a) bildende Aufsetzteile aufgebracht sind, die zu den Seiten (2, 3, 4, 5) in Längs- und Breitenrichtung hin geschlossen sind und jeweils eine Öffnung (31) zum Einführen mehrerer Finger aufweisen.
     
    2. Bettzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Tasche (10, 11, 23) durch eine auf der Ober- (12) und/oder Unterseite (12a) entlang der Seiten (2, 3, 4, 5) in Längs- und in Breitenrichtung im Bereich der Ecken (6, 7, 8, 9, 22) befestigten Lage (13, 28) gebildet ist.
     
    3. Bettzeug nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Lage (13, 28) jeweils eine Außenkontur in Form eines im Wesentlichen rechtwinkligen Dreiecks mit zwei Schenkeln (14, 15, 24, 25) und einer Grundseite (16, 26) aufweist, deren Schenkel (14, 15, 24, 25) parallel zu oder entlang der Seiten (2, 3, 4, 5) in Längs- bzw. Breitenrichtung ausgerichtet sind, dass die Schenkel (14, 15, 24, 25) über ihre Länge an der Ober- (12) und/oder Unterseite befestigt sind und dass die Öffnungen durch die nicht befestigten Grundseiten (16, 26) gebildet sind.
     
    4. Bettzeug nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Dreieck gleichschenklig ist.
     
    5. Bettzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass beide Taschen (10, 10a; 11, 11a) aus einem einzigen vorkonfektionierten Aufsetzteil (30) gebildet werden, das auf die Ecke (6, 7) aufgestülpt und mit dem Bettzeug (1) verbunden ist.
     
    6. Bettzeug nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufsetzteil (30) aus einem gleichschenkeligen und rechtwinkeligen Dreieck-Tuch besteht, das um seine Mittelsenkrechte (36) gefaltet und an einer Kante (35) vernäht ist, sodass nach dem Falten und Vernähen die offene Hypotenusen-Kante die Öffnung (31) bildet.
     
    7. Bettzeug nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass unterhalb der Hypotenusen-Kante (35) des ungefalteten Tuchs ein Faltstreifen (32) vorgesehen ist, der nach dem Falten einschlagbar ist, wodurch die Katheten-Kante verschließbar ist.
     
    8. Bettzeug nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der eingeschlagene Faltstreifen (32) entlang der Katheten-Kante vernäht ist.
     
    9. Bettzeug nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Tasche (10, 11, 23, 10a, 11a) durch Vernähen befestigt ist.
     
    10. Bettzeug nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die äußere Oberfläche der Tasche (10, 11, 23, 10a, 11a) zumindest teilweise rutschhemmend ausgebildet ist.
     
    11. Bettzeug nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die rutschhemmende Oberfläche (19) aus einem Velours gebildet ist, dessen offene Fasern (20) zu der Öffnung hin geneigt sind.
     
    12. Bettzeug nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die rutschhemmende Oberfläche (19) durch einen gummierten Auftrag gebildet ist.
     
    13. Bettzeug nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Ober- und/oder Unterseite in jeder Ecke (6, 7, 8, 9, 22) eine Tasche (10, 11, 23, 10a, 11a) vorgesehen ist.
     
    14. Bettzeug nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Seiten (2, 3) in Breitenrichtung kürzer sind als die Seiten (4, 5) in Längsrichtung.
     


    Claims

    1. Bedding item, formed by a duvet or a pillow, for pulling into a cover, having an upper side (12) and an underside and having an essentially rectangular outer contour which forms two sides (4, 5) in the longitudinal direction and two sides (2, 3) in the width-wise direction and in which one side (4, 5) in the longitudinal direction and an adjacent side (2, 3) in the width-wise direction respectively form an essentially right-angled corner (6, 7, 8, 9, 22), characterized in that the upper side (12) and/or the underside of the duvet or of the pillow have/has applied to them, in the region of two adjacent corners (6, 7, 8, 9, 22), attachment parts which each form a pocket (10, 11, 23, 10a, 11a), are closed towards the sides (2, 3, 4, 5) in the longitudinal and width-wise directions and each has an opening (31) into which a number of fingers can be introduced.
     
    2. Bedding item according to Claim 1, characterized in that the pocket (10, 11, 23) is formed by a layer (13, 28) which is fastened on the upper side (12) and/or underside (12a), along the sides (2, 3, 4, 5) in the longitudinal and in the width-wise directions, in the region of the corners (6, 7, 8, 9, 22).
     
    3. Bedding item according to Claim 2, characterized in that the layer (13, 28) has an outer contour in each case in the form of an essentially right-angled triangle with two limbs (14, 15, 24, 25) and a base side (16, 26), the limbs (14, 15, 24, 25) thereof being oriented parallel to, or along, the sides (2, 3, 4, 5) in the longitudinal and width-wise directions, in that the limbs (14, 15, 24, 25) are fastened on the upper side (12) and/or underside over their length, and in that the openings are formed by the non-fastened base sides (16, 26).
     
    4. Bedding item according to Claim 3, characterized in that the triangle is an isosceles triangle.
     
    5. Bedding item according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the two pockets (10, 10a; 11, 11a) are formed from a single prefabricated attachment part (30), which is fitted onto the corner (6, 7) and is connected to the bedding item (1).
     
    6. Bedding item according to Claim 5, characterized in that the attachment part (30) comprises a piece of cloth which is in the form of an isosceles right-angled triangle, is folded about its mid-perpendicular (36) and is sewn along an edge (35), and therefore, once folding and sewing have taken place, the open hypotenuse edge forms the opening (31).
     
    7. Bedding item according to Claim 6, characterized in that a folding strip (32) is provided beneath the hypotenuse edge (35) of the non-folded piece of cloth, it being possible for this folding strip to be tucked in once the cloth has been folded, as a result of which the cathetus edge can be closed.
     
    8. Bedding item according to Claim 7, characterized in that the tucked-in folding strip (32) is sewn along the cathetus edge.
     
    9. Bedding item according to one of Claims 2 to 4, characterized in that the pocket (10, 11, 23, 10a, 11a) is fastened by sewing.
     
    10. Bedding item according to one of the preceding claims, characterized in that the outer surface of the pocket (10, 11, 23, 10a, 11a) is at least partly of a non-slip design.
     
    11. Bedding item according to Claim 10, characterized in that the non-slip surface (19) is formed from a velours of which the open fibres (20) are inclined in the direction of the opening.
     
    12. Bedding item according to Claim 10, characterized in that the non-slip surface (19) is formed by an application of rubber.
     
    13. Bedding item according to one of the preceding claims, characterized in that a pocket (10, 11, 23, 10a, 11a) is provided on the upper side and/or underside, in each corner (6, 7, 8, 9, 22).
     
    14. Bedding item according to one of the preceding claims, characterized in that the sides (2, 3) in the width-wise direction are shorter than the sides (4, 5) in the longitudinal direction.
     


    Revendications

    1. Article de literie, formé par une couverture ou par un coussin à introduire dans une housse de couette ou dans une taie présentant une face supérieure (12) et une face inférieure, et avec un contour extérieur sensiblement rectangulaire formant deux côtés (4, 5) dans le sens de la longueur et deux côtés (2, 3) dans le sens de la largeur, dans lesquels un côté (4, 5) dans le sens de la longueur et un côté (2, 3) adjacent à celui-ci dans le sens de la largeur forment à chaque fois un coin (6, 7, 8, 9, 22) avec un angle sensiblement droit, caractérisé en ce que des pièces rapportées formant respectivement une poche (10, 11, 23, 10a, 11a) sont rapportées sur la face supérieure (12) et/ou la face inférieure de la couverture ou du coussin dans la région de deux coins voisins (6, 7, 8, 9, 22), lesdites pièces étant fermées vers les côtés (2, 3, 4, 5) dans le sens de la longueur et dans le sens de la largeur et présentant respectivement une ouverture (31) pour l'introduction de plusieurs doigts.
     
    2. Article de literie selon la revendication 1, caractérisé en ce que la poche (10, 11, 23) est formée par une couche (13, 28) fixée sur la face supérieure (12) et/ou sur la face inférieure (12a) le long des côtés (2, 3, 4, 5) dans le sens de la longueur et dans le sens de la largeur dans la région des coins (6, 7, 8, 9, 22).
     
    3. Article de literie selon la revendication 2, caractérisé en ce que la couche (13, 28) présente respectivement un contour extérieur sous la forme d'un triangle sensiblement rectangle avec deux cathètes (14, 15, 24, 25) et une hypoténuse (16, 26), dont les cathètes (14, 15, 24, 25) sont orientées parallèlement aux ou le long des côtés (2, 3, 4, 5) dans le sens de la longueur ou dans le sens de la largeur, en ce que les cathètes (14, 15, 24, 25) sont fixées sur leur longueur sur la face supérieure (12) et/ou la face inférieure, et en ce que les ouvertures sont formées par les hypoténuses (16, 26) non fixées.
     
    4. Article de literie selon la revendication 3, caractérisé en ce que le triangle est isocèle.
     
    5. Article de literie selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que les deux poches (10, 10a ; 11, 11a) sont formées d'une pièce rapportée (30) unique préconfectionnée, qui est coiffée sur le coin (6, 7) et qui est reliée à l'article de literie (1).
     
    6. Article de literie selon la revendication 5, caractérisé en ce que la pièce rapportée (30) est constituée par un morceau de tissu triangulaire isocèle et rectangle, qui est plié autour de sa médiatrice (36) et est cousu au niveau d'une lisière (35), de sorte qu'après pliage et couture la lisière hypoténuse ouverte forme l'ouverture (31).
     
    7. Article de literie selon la revendication 6, caractérisé en ce qu'il est prévu un ruban à plier (32) au-dessous de la lisière hypoténuse (35) du tissu non plié, ledit ruban pouvant être rabattu après le pliage, grâce à quoi la lisière cathète peut être refermée.
     
    8. Article de literie selon la revendication 7, caractérisé en ce que le ruban à plier (32) rabattu est cousu le long de la lisière cathète.
     
    9. Article de literie selon l'une des revendications 2 à 4, caractérisé en ce que la poche (10, 11, 23, 10a, 11a) est fixée par couture.
     
    10. Article de literie selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la surface extérieure de la poche (10, 11, 23, 10a, 11a) est réalisée au moins partiellement de manière à réduire le glissement.
     
    11. Article de literie selon la revendication 10, caractérisé en ce que la surface réduisant le glissement (19) est formée d'un velours dont les fibres ouvertes (20) sont inclinées vers l'ouverture.
     
    12. Article de literie selon la revendication 10, caractérisé en ce que la surface réduisant le glissement (19) est formée par une application caoutchoutée.
     
    13. Article de literie selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'il est prévu une poche (10, 11, 23, 10a, 11a) dans chaque coin (6, 7, 8, 9, 22) sur la face supérieure et/ou sur la face inférieure.
     
    14. Article de literie selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les côtés (2, 3) dans le sens de la largeur sont plus courts que les côtés (4, 5) dans le sens de la longueur.
     




    Zeichnung