(19)
(11) EP 1 753 336 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
08.05.2013  Patentblatt  2013/19

(21) Anmeldenummer: 05728630.4

(22) Anmeldetag:  16.03.2005
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
A47L 13/254(2006.01)
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/EP2005/002769
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 2005/117678 (15.12.2005 Gazette  2005/50)

(54)

WISCHPLATTE MIT WISCHBEZUG

MOP-HEAD PLATE COMPRISING MOP COVER

PLAQUE D'ESSUYAGE COMPORTANT UNE GARNITURE D'ESSUYAGE


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU MC NL PL PT RO SE SI SK TR

(30) Priorität: 28.05.2004 DE 102004026839

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
21.02.2007  Patentblatt  2007/08

(73) Patentinhaber: Carl Freudenberg KG
69469 Weinheim (DE)

(72) Erfinder:
  • LINDNER, Falk
    69502 Hemsbach (DE)
  • EISENHUT, Andreas
    69181 Leimen (DE)
  • MASIH, Michael
    69469 Weinheim (DE)
  • GRATZKI, Torsten
    45219 Essen (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
WO-A-91/16849
DE-U1- 20 106 432
DE-A1- 3 714 178
US-A1- 2001 013 153
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung

    Technisches Gebiet



    [0001] Die Erfindung betrifft ein Wischgerät, umfassend eine Wischplatte und einen auswechselbar an der Wischplatte angebrachten Wischbezug mit einer Wischfläche, wobei der Wischbezug auf zwei seiner gegenüber liegenden Seiten jeweils eine Haltevorrichtung aufweist die mit jeweils einer Aufnahme der Wischplatte in Eingriff ist.

    Stand der Technik



    [0002] Aus der DE 37 45 013 C2 ist ein Wischgerät mit einer Wischplatte bekannt, an dem ein Wischbezug lösbar befestigt werden kann. Die Befestigung erfolgt durch Festklemmen von als Fortsetzung ausgebildeten Materialenden. Das Festklemmen erfolgt mit Hilfe von Schwenkbügeln die auf der der Wischfläche abgewandten Seite der Wischplatte angeordnet sind. Die Klemmwirkung wird durch die Materialstärke der Materialenden bestimmt. Die Haltekraft der Verbindung wird durch die Materialstärke des Materialendes bestimmt und ist daher unterschiedlich.

    [0003] Eine Klemmverbindung ist schwierig zu öffnen und birgt eine Verletzungsgefahr wenn die Haltekraft groß ist. Für die Klemmverbindung sind bewegliche Teile erforderlich, wodurch sich eine erhöhte Bruchgefahr ergibt.

    [0004] Aus der DE 201 06 432 U1 ist ein Wischgerät mit einer Wischplatte und einem Wischbezug bekannt, wobei die Wischplatte Ausnehmungen aufweist in die kongruent geformte Erhebungen des Wischbezugs eingreifen.

    [0005] Aus der US 200110013153 A1 ist ein Wischgerät bekannt, dessen Wischplatte eine Anzahl vorstehender Stifte aufweist in die Durchbrechungen des Wischbezugs eingreifen, wodurch der Wischbezug an der Wischplatte gehalten ist. Die Verbindung wird durch eine auf die Stifte aufklipsbare Abdeckung gesichert.

    Darstellung der Erfindung



    [0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das vorbekannte Wischgerät derart weiterzuentwickeln, dass der Wischbezugs mit wenig Kraftaufwand gewechselt werden kann und dass der Wischbezug während des Wischvorgangs sicher an der Wischplatte gehalten ist.

    [0007] Diese Aufgabe wird durch die Merkmale von Anspruch 1 und 8 gelöst. Auf vorteilhafte Ausgestaltungen nehmen die Unteransprüche Bezug.

    [0008] Zur Lösung der Aufgabe ist die Aufnahme durch einen an einer Querkante angeordneten und zu einer Längskante der Wischplatte offenen sich parallel zur Wischplatte erstreckenden Schlitz sowie eine auf der der Querkante abgewandten Seite an den Schlitz anschließende und zu der Längskante offenen Hinterschneidung gebildet. Der Schlitz stellt eine Führung des Wischbezugs bis an die Querkante der Wischplatte, insbesondere beim Wischen in Längsrichtung, sicher. Durch die Hinterschneidung erfolgt das formschlüssige Festlegen des Wischbezugs in der Wischplatte. Der Schlitz und die quaderförmige Hinterschneidung sind einfach und kostengünstig herstellbar. Für die Befestigung sind keine beweglichen Teile notwendig.

    [0009] Durch die formschlüssige Verbindung von Haltevorrichtung des Wischbezugs und Ausnehmung der Wischplatte ist der Wischbezug während des Wischens und Auswringens verliersicher an der Wischplatte befestigt. Aufgrund des Formschlusses sind nur geringe Haltekräfte für eine verliersichere Verbindung notwendig. Durch die geringen Haltekräfte und das Fehlen beweglicher Teile für die Befestigung wird das Wechseln des Wischbezugs vereinfacht und die Verletzungsgefahr sinkt. Wischplatte und Wischbezug weisen wenig Teile auf und sind einfach und kostengünstig herstellbar.

    [0010] Die Ausnehmung kann auf der der Wischfläche abgewandten Seite der Wischplatte angeordnet sein. Bei dieser Anordnung kann der Wischbezug besonders einfach an der Wischplatte angebracht werden.

    [0011] In einer Ausgestaltung kann in der Hinterschneidung ein parallel zur Querkante verlaufender Stift zur Aufnahme der Haltevorrichtung des Wischbezugs angeordnet sein. Der Stift ermöglicht eine zu der quaderförmigen Hinterschneidung alternative Möglichkeit der formschlüssigen Verbindung von Wischbezug und Wischplatte.

    [0012] Der Stift kann am freien Ende eine Verdickung aufweisen. Durch die Verdickung wird der Wischbezug sicher auf dem Stift gehalten.

    [0013] Beide Aufnahmen können durch jeweils eine Ausnehmung auf der der Wischfläche abgewandten Seite der Wischplatte gebildet sein und jeweils eine entsprechende Haltevorrichtung kann zerstörungsfrei lösbar und formschlüssig in den entsprechenden Ausnehmungen angeordnet sein. Dadurch ist der Wischbezug besonders einfach auswechselbar.

    [0014] Die Aufnahmen können, in der Draufsicht betrachtet, punktsymmetrisch auf der Wischplatte angeordnet sein. Eine punktsymmetrische Anordnung erhöht die Verliersicherheit der Verbindung von Wischplatte und Wischbezug, da der Wischbezug nur dann vollständig gelöst werden kann, wenn die Befestigungselemente des Wischbezugs in entgegengesetzte Richtungen bewegt werden.

    [0015] Die Wischplatte kann entlang einer sich quer oder parallel zur Längsachse erstreckenden Achse klappbar sein. Mittels einer klappbaren Wischplatte kann der Wischbezug in einer trichterförmigen Auswringvorrichtung ausgepresst werden. Dafür ist es nicht erforderlich, den Wischbezug von der Wischplatte zu trennen.

    [0016] Die Aufgabe wird ebenfalls durch einen Wischbezug gelöst, wobei die Haltevorrichtungen kongruent zu den Aufnahmen geformt sind und mit diesen in Eingriff bringbar sind. Die Haltevorrichtung ist durch einen textilen Streifen gebildet, der an einem Ende mit dem Wischbezug verbunden ist und an dem anderen Ende eine Verdickung aufweist. Durch den Eingriff der Haltevorrichtung in die Aufnahme wird eine formschlüssige Verbindung von Wischplatte und Wischbezug hergestellt. Aufgrund des Formschlusses sind nur geringe Haltekräfte für eine verliersichere Verbindung notwendig. Durch die geringen Haltekräfte und das Fehlen beweglicher Teile für die Befestigung wird das Wechseln des Wischbezugs vereinfacht und die Verletzungsgefahr sinkt. Wischplatte und Wischbezug weisen wenige Teile auf und sind einfach und kostengünstig herstellbar.

    [0017] Erfindungsgemäß ist die Verdickung in einer ersten Ausgestaltung durch einen zusätzlichen Körper gebildet, der an dem textilen Streifen befestigt ist. Durch den zusätzlichen Körper ergibt sich eine stabile formschlüssige Verbindung bei guter Handhabbarkeit.

    [0018] In einer weiteren erfindungsgemäßen Ausgestaltung ist die Verdickung durch eine Schlaufe des textilen Streifens gebildet. Eine Schlaufe ist ohne zusätzlichen Materialeinsatz herstellbar.

    [0019] An der Schlaufe kann eine Haltefahne angeordnet sein. Die Haltefahne verbessert die Handhabung des Wischbezugs. An der Haltefahne können Farbkodierungen angebracht werden, die die Unterscheidbarkeit der Wischbezüge verbessern.

    [0020] Der Wischbezug kann auf Ober- und Unterseite eine Wischfläche aufweisen. Eine beidseitige Verwendbarkeit kann zum einen die Flächenleistung des Wischgerätes erhöhen, zum anderen können unterschiedliche Wischbezugsoberflächen für bestimmte zu reinigende Flächen vorgesehen werden.

    [0021] Der textile Streifen kann in Längsrichtung zumindest teilweise elastisch ausgebildet sein. Da sich bestimmte Wischbezüge durch Befeuchten dehnen können, verhindert das Vorspannen, dass der Wischbezug während des Wischens verrutscht.

    Kurzbeschreibung der Zeichnung



    [0022] Einige Ausführungsbeispiele des erfindungsgemäßen Wischgerätes werden nachfolgend anhand der Figuren näher erläutert. Es zeigen, jeweils in schematischer Darstellung:
    Fig. 1
    das erfindungsgemäße Wischgerät;
    Fig. 2
    eine Wischplatte mit einer quaderförmigen Ausnehmung;
    Fig. 3
    einen Wischbezug mit einem quaderförmigen Kunststoff-Körper;
    Fig. 4
    eine Wischplatte mit einem in der Ausnehmung angeordneten Stift;
    Fig. 5
    einen Wischbezug mit einer Schlaufe.

    Ausführung der Erfindung



    [0023] Figur 1 zeigt ein Wischgerät 1 mit einer Wischplatte 2 und einen auswechselbar an der Wischplatte 2 angebrachten Wischbezug 3 mit einer Wischfläche 4. Die Wischplatte 2 ist gelenkig mit einem Stiel 19 verbunden. Der Wischbezug 3 weist auf zwei seiner gegenüber liegenden Seiten jeweils eine Haltevorrichtung 5 auf, die mit jeweils einer Aufnahme 6 der Wischplatte 2 in Eingriff sind. Die Aufnahmen 6 der Wischplatte 2 sind durch Ausnehmungen 7 gebildet die auf der der Wischfläche 4 abgewandten Seite angeordnet sind. Die Haltevorrichtungen 5 sind formschlüssig und zerstörungsfrei lösbar in den Ausnehmungen 7 angeordnet. Die Wischplatte 2 ist entlang einer sich quer zur Längsachse erstreckenden Achse klappbar.

    [0024] Figur 2 zeigt eine Wischplatte 2 mit zwei Aufnahmen 6, die auf der der Wischfläche 4 abgewandten Seite angeordnet sind. Die Aufnahmen 6 sind durch einen an einer Querkante 8 angeordneten und zu einer Längskante 9 der Wischplatte 2 offenen und sich parallel zur Wischplatte 2 erstreckenden Schlitz 10 sowie durch eine auf der der Querkante 8 abgewandten Seite an den Schlitz 10 anschließenden und zu der Längskante 9 offenen quaderförmigen Hinterschneidung 11 gebildet. Die Hinterschneidung 11 kann auch eine andere Form aufweisen. Die Aufnahmen 6 sind, in der Draufsicht betrachtet, punktsymmetrisch auf der Wischplatte 2 angeordnet. Die Wischplatte 2 ist entlang einer sich quer zur Längsachse erstreckenden Achse klappbar. Alternativ kann die Wischplatte auch parallel zur Längsachse klappbar ausgeführt werden.

    [0025] Figur 3 zeigt einen Wischbezug 3 der auf zwei einander gegenüber liegenden Seiten Haltevorrichtungen 5 aufweist, die kongruent zu der gemäß Figur 2 ausgebildeten Aufnahme 6 gestaltet sind. Die Haltevorrichtungen 5 sind mit den Aufnahmen 6 formschlüssig in Eingriff bringbar. Die Haltevorrichtungen 5 sind durch textile Streifen 14 gebildet, die an einem Ende mit dem Wischbezug 3 verbunden sind und an dem anderen Ende eine Verdickung 15 aufweisen. In dieser Ausgestaltung sind die Verdickungen 15 durch quaderförmige Kunststoff-Körper 16 gebildet, die an den textilen Streifen 14 befestigt sind. Die textilen Streifen 14 sind in Längsrichtung teilweise elastisch ausgebildet. Der Wischbezug 3 weist auf Ober- und Unterseite eine Wischfläche 4 auf.

    [0026] Figur 4 zeigt eine Wischplatte 2 mit zwei Aufnahmen 6, die auf der der Wischfläche 4 abgewandten Seite angeordnet sind. Die Aufnahmen 6 sind durch einen an einer Querkante 8 angeordneten und zu einer Längskante 9 der Wischplatte 2 offenen und sich parallel zur Wischplatte 2 erstreckenden Schlitz 10 sowie durch eine auf der der Querkante 8 abgewandten Seite an den Schlitz 10 anschließenden und zu der Längskante 9 offenen quaderförmigen Hinterschneidung 11 gebildet. In der Hinterschneidung 11 ist ein parallel zur Querkante 8 verlaufender Stift 12 zur Aufnahme der Haltevorrichtung 5 des Wischbezugs 3 angeordnet. Der Stift 12 weist am freien Ende eine Verdickung 13 auf. Die Aufnahmen 6 sind, in der Draufsicht betrachtet, punktsymmetrisch auf der Wischplatte 2 angeordnet. Die Wischplatte 2 ist entlang einer sich quer zur Längsachse erstreckenden Achse klappbar.

    [0027] Figur 5 zeigt einen Wischbezug 3 der auf zwei einander gegenüber liegenden Seiten Haltevorrichtungen 5 aufweist, die kongruent zu der gemäß Figur 4 ausgebildeten Aufnahme 6 gestaltet sind. Die Haltevorrichtungen 5 sind mit den Aufnahmen 6 formschlüssig in Eingriff bringbar. Die Haltevorrichtungen 5 sind durch textile Streifen 14 gebildet, die an einem Ende mit dem Wischbezug 3 verbunden sind und an dem anderen Ende eine Verdickung 15 aufweisen. In dieser Ausgestaltung sind die Verdickungen 15 durch Schlaufen 17 des textilen Streifens 14 gebildet. Die Schlaufen 17 sind mit den Stiften 12 der Wischplatte gemäß Figur 4 in Eingriff bringbar. Die Schlaufen 17 sind durch Zusammenrollen und Vernähen des von dem Wischbezug 3 abgewandten Ende des textilen Streifens 14 hergestellt. An der Schlaufe 17 ist eine Haltefahne 18 angeordnet. Die textilen Streifen 14 sind in Längsrichtung teilweise elastisch ausgebildet. Der Wischbezug 3 ist beidseitig verwendbar.


    Ansprüche

    1. Wischgerät (1), umfassend eine Wischplatte (2) und einen auswechselbar an der Wischplatte (2) angebrachten Wischbezug (3) mit einer Wischfläche (4), wobei der Wischbezug (3) auf zwei seiner gegenüber liegenden Seiten jeweils eine Haltevorrichtung (5) aufweist die mit jeweils einer Aufnahme (6) der Wischplatte (2) in Eingriff ist, wobei zumindest eine Aufnahme (6) durch eine Ausnehmung (7) gebildet ist und wobei die entsprechende Haltevorrichtung (5) zerstörungsfrei lösbar und formschlüssig in der Ausnehmung (7) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme (6) durch einen an einer Querkante (8) angeordneten und zu einer Längskante (9) der Wischplatte (2) offenen sich parallel zur Wischplatte (2) erstreckenden Schlitz (10) sowie eine auf der der Querkante (8) abgewandten Seite an den Schlitz (10) anschließenden und zu der Längskante (9) offenen Hinterschneidung (11) gebildet ist.
     
    2. Wischgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung (7) auf der der Wischfläche (4) abgewandten Seite der Wischplatte (2) angeordnet ist.
     
    3. Wischgerät nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass in der Hinterschneidung (11) ein parallel zur Querkante (8) verlaufender Stift (12) zur Aufnahme der Haltevorrichtung (5) des Wischbezugs (3) angeordnet ist.
     
    4. Wischgerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Stift (12) am freien Ende eine Verdickung (13) aufweist.
     
    5. Wischgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass beide Aufnahmen (6) durch jeweils eine Ausnehmung (7) auf der der Wischfläche (4) abgewandten Seite der Wischplatte (2) gebildet sind und dass jeweils eine entsprechende Haltevorrichtung (5) zerstörungsfrei lösbar und formschlüssig in den entsprechenden Ausnehmungen (7) angeordnet sind.
     
    6. Wischgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmen (6), in der Draufsicht betrachtet, punktsymmetrisch auf der Wischplatte (2) angeordnet sind.
     
    7. Wischgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Wischplatte (2) entlang einer sich quer oder parallel zur Längsachse erstreckenden Achse klappbar ist.
     
    8. Wischbezug (3) für ein Wischgerät (1) mit einer Wischplatte (2) die zumindest eine Aufnahme (6) für Wischbezüge aufweist, umfassend jeweils eine Haltevorrichtung (5) auf zwei einander gegenüber liegenden Seiten des Wischbezugs (3), wobei die Haltevorrichtung (5) durch einen textilen Streifen (14) gebildet ist, der an einem Ende mit dem Wischbezug (3) verbunden ist und an dem anderen Ende eine Verdickung (15) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Verdickung (15) durch eine Schlaufe (17) des textilen Streifens (14) gebildet ist.
     
    9. Wischbezug nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass an der Schlaufe (17) eine Haltefahne (18) angeordnet ist.
     
    10. Wischbezug nach Anspruche 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Wischbezug (3) auf Ober- und Unterseite eine Wischfläche (4) aufweist.
     
    11. Wischbezug nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der textile Streifen (14) in Längsrichtung zumindest teilweise elastisch ausgebildet ist.
     


    Claims

    1. Mop (1) comprising a mop plate (2) and a mop cover (3) which is fitted in an interchangeable manner on the mop plate (2) and has a mopping surface (4), wherein the mop cover (3), on each of its two mutually opposite sides, has a retaining device (5), which engages with a respective mount (6) of the mop plate (2), wherein at least one mount (6) is formed by a recess (7), and wherein the corresponding retaining device (5) is arranged in the recess (7) with a form fit and such that it can be released in a non-destructive manner, characterized in that the mount (6) is formed by a slot (10), which is arranged on a transverse edge (8), is open to a longitudinal edge (9) of the mop plate (2) and extends parallel to the mop plate (2), and by an undercut (11), which is open to the longitudinal edge (9) and follows the slot (10) on the side which is directed away from the transverse edge (8).
     
    2. Mop according to Claim 1, characterized in that the recess (7) is arranged on that side of the mop plate (2) which is directed away from the mopping surface (4).
     
    3. Mop according to either of Claims 1 and 2, characterized in that the undercut (11) has arranged in it a pin (12) which runs parallel to the transverse edge (8) and is intended for accommodating the retaining device (5) of the mop cover (3).
     
    4. Mop according to Claim 3, characterized in that the pin (12) has a thickened portion (13) at the free end.
     
    5. Mop according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the two mounts (6) are formed by a respective recess (7) on that side of the mop plate (2) which is directed away from the mopping surface (4), and in that in each case one corresponding retaining device (5) is arranged in the corresponding recess (7) with a form fit and such that it can be released in a non-destructive manner.
     
    6. Mop according to one of Claims 1 to 5, characterized in that the mounts (6), as seen in plan view, are arranged on the mop plate (2) so as to be symmetrical about a point.
     
    7. Mop according to one of Claims 1 to 6, characterized in that the mop plate (2) can be swung along an axis extending transverse or parallel to the longitudinal axis.
     
    8. Mop cover (3) for a mop (1) having a mop plate (2) with at least one mount (6) for mop covers, comprising a respective retaining device (5) on two mutually opposite sides of the mop cover (3), wherein the retaining device (5) is formed by a textile strip (14) which, at one end, is connected to the mop cover (3) and, at the other end, has a thickened portion (15), characterized in that the thickened portion (15) is formed by a loop (17) of the textile strip (14).
     
    9. Mop cover according to Claim 8, characterized in that a retaining lug (18) is arranged on the loop (17).
     
    10. Mop cover according to Claim 8 or 9, characterized in that the mop cover (3) has a mopping surface (4) on the upper side and underside.
     
    11. Mop cover according to one of Claims 8 to 10, characterized in that the textile strip (14) is designed to be at least partially elastic in the longitudinal direction.
     


    Revendications

    1. Appareil d'essuyage (1), comprenant une plaque d'essuyage (2) et une garniture d'essuyage (3) montée de manière remplaçable sur la plaque d'essuyage (2), avec une surface d'essuyage (4), la garniture d'essuyage (3) présentant, sur deux de ses côtés opposés à chaque fois un dispositif de fixation (5) qui est en prise avec un logement respectif (6) de la plaque d'essuyage (2), au moins un logement (6) étant formé par un évidement (7) et le dispositif de fixation (5) correspondant étant disposé de manière détachable sans destruction et par engagement positif dans l'évidement (7), caractérisé en ce que le logement (6) est formé par une fente (10) disposée au niveau d'une arête transversale (8), ouverte vers une arête longitudinale (9) de la plaque d'essuyage (2) et s'étendant parallèlement à la plaque d'essuyage (2), ainsi que par une contre-dépouille (11) se raccordant à la fente (10) du côté opposé à l'arête transversale (8) et ouverte vers l'arête longitudinale (9).
     
    2. Appareil d'essuyage selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'évidement (7) est disposé du côté de la plaque d'essuyage (2) opposé à la surface d'essuyage (4).
     
    3. Appareil d'essuyage selon l'une quelconque des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce qu'une goupille (12) s'étendant parallèlement à l'arête transversale (8) est disposée dans la contre-dépouille (11) pour recevoir le dispositif de fixation (5) de la garniture d'essuyage (3).
     
    4. Appareil d'essuyage selon la revendication 3, caractérisé en ce que la goupille (12) présente à l'extrémité libre un épaississement (13).
     
    5. Appareil d'essuyage selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que les deux logements (6) sont formés par un évidement respectif (7) sur le côté de la plaque d'essuyage (2) opposé à la surface d'essuyage (4), et en ce qu'à chaque fois un dispositif de retenue correspondant (5) est disposé de manière détachable sans destruction et par engagement positif dans l'évidement respectif (7) correspondant.
     
    6. Appareil d'essuyage selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que les logements (6), considérés en vue de dessus, sont disposés suivant une symétrie centrale sur la plaque d'essuyage (2).
     
    7. Appareil d'essuyage selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que la plaque d'essuyage (2) peut être rabattue le long d'un axe s'étendant transversalement ou parallèlement à l'axe longitudinal.
     
    8. Garniture d'essuyage (3) pour un appareil d'essuyage (1) comprenant une plaque d'essuyage (2) qui présente au moins un logement (6) pour des garnitures d'essuyage, comprenant à chaque fois un dispositif de fixation (5) sur deux côtés opposés de la garniture d'essuyage (3), le dispositif de fixation (5) étant formé par une bande textile (14) qui est connectée à une extrémité à la garniture d'essuyage (3) et qui présente à l'autre extrémité un épaississement (15), caractérisée en ce que l'épaississement (15) est formé par une boucle (17) de la bande textile (14).
     
    9. Garniture d'essuyage selon la revendication 8, caractérisée en ce qu'un fanion de retenue (18) est disposé sur la boucle (17).
     
    10. Garniture d'essuyage selon la revendication 8 ou 9, caractérisée en ce que la garniture d'essuyage (3) présente sur son côté supérieur et son côté inférieur une surface d'essuyage (4).
     
    11. Garniture d'essuyage selon l'une quelconque des revendications 8 à 10, caractérisée en ce que la bande textile (14) est réalisée de manière au moins partiellement élastique dans la direction longitudinale.
     




    Zeichnung




















    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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