| (19) |
 |
|
(11) |
EP 2 004 009 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
05.06.2013 Patentblatt 2013/23 |
| (22) |
Anmeldetag: 04.04.2007 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
|
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
|
PCT/EP2007/003026 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
|
WO 2007/115755 (18.10.2007 Gazette 2007/42) |
|
| (54) |
VERFAHREN ZUR EINSTELLUNG EINES SCHLIESSSPALTS BEI EINEM MÖBEL UND VORRICHTUNG ZUM
BEWEGEN EINES BEWEGBAREN MÖBELTEILS RELATIV ZU EINEM FESTSTEHENDEN MÖBELTEIL UND MÖBEL
METHOD FOR ADJUSTING A CLOSING GAP IN A PIECE OF FURNITURE, DEVICE FOR MOVING A MOVABLE
FURNITURE PART RELATIVE TO A STATIONARY FURNITURE PART, AND PIECE OF FURNITURE
PROCÉDÉ POUR RÉGLER UN ESPACE DE FERMETURE DANS UN MEUBLE, ET DISPOSITIF POUR METTRE
EN MOUVEMENT UNE PIÈCE DE MEUBLE MOBILE PAR RAPPORT À UNE PIÈCE DE MEUBLE FIXE, ET
MEUBLE CORRESPONDANT
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL PL PT RO
SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
04.04.2006 DE 202006005581 U
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
24.12.2008 Patentblatt 2008/52 |
| (73) |
Patentinhaber: |
|
- Grass GmbH
6973 Höchst (AT)
- Küster Automotive Door Systems GmbH
35630 Ehringshausen (DE)
|
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- LIEBSCH, Ronald
88239 Wangen (DE)
- WENZEL, Holger
88131 Lindau (DE)
|
| (74) |
Vertreter: Dobler, Markus |
|
Otten, Roth, Dobler & Partner Patentanwälte
Grosstobeler Strasse 39 88276 Ravensburg / Berg 88276 Ravensburg / Berg (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 1 374 732 DE-U1- 9 410 504
|
WO-A-2006/029894
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren nach Anspruch 1, eine Vorrichtung nach Anspruch
13 und ein Möbel nach Anspruch 24.
Stand der Technik
[0002] Im Möbelbereich sind Vorrichtungen bekannt, die mit einer Kontrolleinheit und einer
Antriebseinheit eine angetriebene Bewegung eines bewegbaren Möbelteils relativ zu
einem feststehenden Möbelteil ermöglichen. Dies betrifft auch Anordnungen, bei denen
in einer Schließposition des bewegbaren Möbelteils gegenüber dem feststehenden Möbelteil
ein Schließspalt zwischen einer Frontpartie des bewegbaren Möbelteils und dem feststehenden
Möbelteil ausgebildet sein kann. Häufig ist es gewünscht einen Schließspalt verstellen
zu können. Die Spaltbreite, Gestalt bzw. der Verlauf des Schließspalts wird über die
zueinander positionierten Abschnitte der betreffenden Möbelteile in der Schließposition
des bewegbaren Möbelteils beeinflusst. Daher kann die tatsächliche Ausbildung des
Schließspaltes insbesondere von Fertigungstoleranzen der im Möbelaufbau verwendeten
Bauteile und/oder Abweichungen von idealen Montagepositionen abhängen und somit eine
Variationsbreite aufweisen. Außerdem kann es während der Lebensdauer der Möbelteile
durch deren Nutzung zu Veränderungen von Abschnitten kommen, beispielsweise durch
Materialverschleiß, was sich ebenfalls auf die Schließspaltausbildung auswirken kann.
Zumindest von Zeit zu Zeit ist daher eine Schließspaltanpassung erforderlich.
[0003] Außerdem kann auch in den Fällen, in denen ein betrachteter Schließspalt selbst keine
oder ggf. eine nur sehr geringe Abweichung von einem ursprünglich gewünschten Schließspalt
zeigt, eine Einstellung oder Korrektur des Schließspalts gewünscht sein, zum Beispiel
um den Schließspalt auf angrenzende Abschnitte abstimmen zu können. Dies ist insbesondere
bei mehreren eine Einheit darstellenden bewegbaren Möbelteilen von Interesse, die
im geschlossen Zustand aller bewegbaren Möbelteile bei gemeinsamer Betrachtung einen
streng einheitlichen optischen Eindruck erzeugen sollen, insbesondere um eine ungestörte
Sichtfläche entstehen zu lassen, was aus z.B. ästhetischen Gründen erwünscht ist.
Dies ist aber nur dann zu erreichen, wenn alle geschlossenen Frontpartien der mehreren
Möbelteile exakt zueinander fluchten, was nur bei entsprechend eingerichtete Schließspalte
realisierbar ist.
Aufgabe und Vorteile der Erfindung
[0004] Aufgabe der Erfindung ist es, das Einstellen eines Schließspalts zwischen einem angetrieben
bewegbaren Möbelteil und einem feststehenden Möbelteil in der geschlossenen Endlage
des bewegbaren Möbelteils vergleichsweise exakt und einfach durchführen zu können.
[0005] Diese Aufgabe wird durch die Ansprüche 1, 13 und 24 gelöst. In den abhängigen Ansprüchen
sind vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung aufgezeigt.
[0006] Die Erfindung geht zunächst aus von einem Verfahren zur Einstellung eines Schließspaltes
bei einem Möbel, das eine Vorrichtung umfasst zum Bewegen eines bewegbaren Möbelteils
relativ zu einem feststehenden Möbelteil mit einer Antriebseinheit mittels derer über
eine Kontrolleinheit zur Bewegungskontrolle des bewegbaren Möbelteils dieses relativ
zum feststehenden Möbelteil angetrieben bewegbar ist, wobei in einer Schließposition
des bewegbaren Möbelteils gegenüber dem feststehenden Möbelteil der Schließspalt zwischen
einer Frontpartie des bewegbaren Möbelteils und dem feststehenden Möbelteil ausgebildet
ist. Ein wesentlicher Aspekt der Erfindung liegt darin, dass in einem aktivierten
elektronisch unterstützten Einstellmodus der Schließspalt eingestellt wird.
[0007] Bisher können Gegebenheiten, wie z.B. Bauteil- oder Montagetoleranzen, die sich auf
den jeweiligen Schließspalt auswirken, durch z.B. händisch in deren Position veränderbare
Elemente vorgenommen werden, insbesondere durch versetzen von als mechanische Festanschlagflächen
wirkende Bauteile z.B. Anschläge oder Stellschrauben und dergleichen. Diese Vorgehensweise
ist vergleichsweise aufwändig und führt zu einer nur sehr begrenzten Genauigkeit der
Schließspalteinstellung. Des Weiteren muss häufig aufgrund der Vielzahl von unterschiedlichen
Modellen im Möbelbereich für unterschiedliche Modelle jeweils eine eigene Lösung gefunden
werden, um den Schließspalt nachzustellen.
[0008] Erfindungsgemäß lässt sich demgegenüber auf bequeme Weise, bzw. werkzeuglos und effektiv
eine exakte Einstellung eines Schließspaltes realisieren. Insbesondere ist kein entsprechend
qualifiziertes Personal bzw. handwerkliches Vorgehen dafür notwendig. Außerdem können
mit einem elektronisch unterstützten Einstellmodus unterschiedliche Einstellparameter
flexibel und exakt vorgegeben werden. Insbesondere kann ein Schließspalt deutlich
feinstufiger vergrößert oder verkleinert werden und ggf. auch wieder zurückgestellt
werden. Auch kann auf elektronische Weise eine höhere Reproduzierbarkeit von Verstellvorgängen
bereitgestellt werden.
[0009] Erfindungsgemäß kann auch problemlos z.B. zur Anpassung an benachbarte Einbauten
oder als Toleranzausgleich bzw. bei höheren, labileren Frontkonstruktionen falls notwendig,
ein standardmäßig eingestellter Schließspalt bzw. Frontspalt, wenn der Schließspalt
sich an einem Möbelteil frontseitig ausbildet, z.B. bei Schubladen, parallel verstellt
werden. Bei Schubladen kann beispielsweise ein ca. 2 bis 4 Millimeter standardmäßig
voreingestellter Schließspalt noch verringert werden, vorzugsweise ohne aber eine
Mindestspaltbreite zu unterschreiten, oder insbesondere vergrößert werden. Eine mindestens
notwendige Schließspaltgröße ist insbesondere zu beachten, wenn beispielsweise eine
Touch-Latch-Funktion bei dem bewegbaren Möbelteil vorgesehen ist bzw. wenn für einen
Auslösebefehl das bewegbare Möbelteil einen Schließspalt aufweisen muss, um für die
Auslösung eine Bewegung des bewegbaren Möbelteils in Richtung des feststehenden Möbelteils
erforderlich ist, wobei sich kurzzeitig der Schließspalt verkleinert. Denn insbesondere
hierfür muss eine über die Lebensdauer sichere Auslösung durch einen entsprechenden
Wert des Schließspalts gewährleistet sein. Häufig ist daher nur eine Vergrößerung
eines voreingestellten Schließspaltes möglich.
[0010] Vorteilhafterweise wird im aktivierten Einstellmodus eine Einstellung des Schließspaltes
durch eine vorzugsweise von einer Bedienperson bestimmte Abfolge von Öffnungs- und/oder
Schließbewegungen des bewegbaren Möbelteils vorgenommen. Auf diese Weise kann insbesondere
auch durch Nicht-Fachpersonal die Schließspalteinstellung vorgenommen werden. Dabei
wird insbesondere eine Abfolge von Öffnungs- bzw. Schließbewegungen des bewegbaren
Möbelteils durchgeführt, wobei darunter auch eine Auslösung der Öffnungs- bzw. Schließbewegung
zu verstehen ist bzw. die eigentliche Bewegung des betrachteten Möbelteils nicht zwingend
ablaufen muss. Falls eine Öffnungs- bzw. Schließbewegung stattfindet, kann diese durch
die Antriebseinheit für das bewegbare Möbelteil zumindest unterstützt werden, was
die Bedienerfreundlichkeit erhöht, insbesondere wenn relativ schwer beladene Möbelteile
bewegt werden.
[0011] Unter dem Begriff der Kontrolleinheit kann im Sinne der Erfindung z.B. eine Regel-
bzw. Steuereinheit verstanden werden, insbesondere eine Rechen- bzw. Computereinheit,
die insbesondere ein Bauelement für die Bewegungskontrolle einer Mehrzahl von bewegbaren
Möbelteilen umfasst und ggf. für alle betreffenden bewegbaren Möbelteile zuständig
ist bzw. diese jeweils kontrolliert. Alternativ oder zusätzlich kann die Kontrolleinheit
mehrere miteinander kommunizierende Teileinheiten aufweisen, die für die Bewegungskontrolle
von mehreren bewegbaren Möbelteilen verantwortlich sind, wobei eine Teileinheit zumindest
eines der bewegbaren Möbelteile kontrolliert.
[0012] Besonders vorteilhaft ist es, dass für das Arbeiten im Einstellmodus ein Zusatzelement
mit der Kontrolleinheit verbunden wird. Damit kann mit einem Zusatzelement ein Einstellmodus
sicher eingerichtet bzw. wieder verlassen werden und andererseits kann eine versehentliche
oder ungewollte Veränderung des Schließspalts mit hoher Wahrscheinlichkeit vermieden
werden, da nur mit Zusatzelement ein Arbeiten im Einstellmodus möglich ist.
[0013] Es ist aber nicht ausgeschlossen, dass das Zusatzelement in der Kontrolleinheit integriert
ist, insbesondere kann ein Einstellmodus oder ein Programm bzw. können entsprechende
Mittel in der Kontrolleinheit vorhanden sein, die zum Arbeiten im Einstellmodus aktiviert
und danach deaktiviert werden können.
[0014] Weiter wird vorgeschlagen, dass durch Einwirken auf ein bewegbares Möbelteil in den
Einstellmodus gelangt wird. Damit kann besonders unkompliziert der Einstellmodus aktiviert
werden. Vorteilhafterweise sind dafür keine zusätzlichen bzw. speziellen Einrichtungen
notwendig.
[0015] Bevorzugt wird für die Einstellung des Schließspaltes eine von der Antriebseinheit
bewirkte und eine von der Bedienperson manuell durchgeführte von der Antriebseinheit
nicht unterstützte Öffnungs- und/oder Schließbewegung des bewegbaren Möbelteils vorgenommen.
Damit kann die Schließspalteinstellung auf unkomplizierte Art und insbesondere ohne
Zusatzeinrichtungen realisiert werden. Durch die Kombination von manueller und angetriebener
Bewegung kann zudem nahezu ausgeschlossen werden, dass es zu einer versehentlichen
Verstellung des Schließspaltes kommt. Außerdem muss die Bedienperson dazu nur wenige
bzw. gewohnte Handgriffe ausführen. Als Erleichterung für die Bedienperson können
die manuellen bzw. die weiteren Öffnungs- bzw. Schließbewegungen des bewegbaren Möbelteils
von der Antriebseinheit unterstützt bzw. allein bewerkstelligt werden. Dies erleichtert
insgesamt den Vorgang des Schließspalteinstellens.
[0016] Bei der manuellen Bewegung des bewegbaren Möbelteils bewegt sich dieses insbesondere
entsprechend der Bewegungswege bei der angetriebenen Bewegung, z.B. entlang von Führungen,
entlang derer auch die angetriebene Bewegung stattfindet.
[0017] Bevorzugt wird im aktivierten Einstellmodus in Schließposition des bewegbaren Möbelteils,
nach einem Eingabebefehl der Bedienperson, das bewegbare Möbelteil aus seiner Schließposition
mittels der Antriebseinheit in eine Position gebracht, aus der das bewegbare Möbelteil
von der Bedienperson manuell ohne Unterstützung durch die Antriebseinheit in eine
Schließposition unter Ausbildung des gewünschten Schließspalts bewegt wird. Auf diese
Weise kann der von einer Bedienperson aufzubringende Aufwand auf den Vorgang minimiert
werden, der die eigentliche Einstellung des Schließspalts darstellt. Dabei kann es
vorteilhaft sein, dass der Schließspalt je nach gewünschter Spaltgröße von der Person
einstellbar ist. Zur exakten Einstellung bzw. für einen Abgleich des bewegbaren Möbelteils
mit angrenzenden Abschnitten kann die Person zur Ermittlung der gewünschten Schließspalt-Position
einfache Hilfsmittel zum Beispiel ein Lineal oder eine Wasserwaage zu Hilfe nehmen.
[0018] Vorteilhafterweise wird mittels vorhandener Positionserfassungsmittel eine Information
über eine im Einstellmodus erreichte Schließposition des bewegbaren Möbelteils der
Kontrolleinheit zugeführt. Vorteilhafterweise können vorhandene Positionserfassungsmittel
für die Einstellung des Schließspalts genutzt werden. Denn häufig sind bereits Positionserfassungsmittel
bei Vorrichtungen zum Bewegen des bewegbaren Möbelteils relativ zum feststehenden
Möbelteil vorhanden, mit denen ohne zusätzlichen Aufwand eine exakte Position des
bewegbaren Möbelteils mit dem eingerichteten Schließspalt bestimmbar ist und die entsprechende
Information weiterverarbeitet bzw. abgespeichert werden kann.
[0019] Weiter ist es von Vorteil, dass zur Einstellung des Schließspalts die Information
über die im Einstellmodus erreichte Schließposition des bewegbaren Möbelteils in der
Kontrolleinheit abgespeichert wird, wenn die Bedienperson, nachdem die Schließposition
des bewegbaren Möbelteils erreicht ist, einen Abschlussbefehl erteilt. Damit lässt
sich auch ein mehrfaches Nachstellen eines momentan ausgebildeten Schließspalts im
Einstellmodus ermöglichen. Erst wenn ein definitiv gewünschter Schließspalt erreicht
ist, wird die entsprechende Information über einen Abschlussbefehl der Kontrolleinheit
zur Verfügung gestellt. Erst dann wird diese Information derart verwertet, dass bei
allen nachfolgenden Schließpositionen dieser Schließspalt ausgebildet wird. Eine Fehleinstellung
eines Schließspalts bzw. ein allzu kompliziertes Arbeiten im elektronisch unterstützten
Einstellmodus des Schließspalts kann damit umgangen werden.
[0020] Es ist überdies bevorzugt, dass bei einem Möbel der Abschlussbefehl durch Einwirken
auf das bewegbare Möbelteil durch Drücken und/oder Ziehen innerhalb eines vorgebbares
Zeitintervalls nach Erreichen der Schließposition erteilt wird. Auf diese Weise kann
das Konfigurierverfahren weiter vereinfacht werden. Denn nach Erreichen der gewünschten
Schließposition und der Ausbildung eines entsprechenden Schließspaltes kann durch
einen einfachen Handgriff die Verifizierung der aktuellen Schließspaltausbildung erfolgen.
Damit kann z.B. ein gewisser Zeitraum zur Beurteilung des momentan gebildeten Schließspalts
gewährt werden bzw. eine Möglichkeit zu dessen Nachjustierung offen bleiben. Auch
muss die Kontrolleinheit nicht über eine ausufernd lange Zeit in einem Wartezustand
verharren, falls in der vorgebbaren Zeitspanne kein Abschlussbefehl erfolgt ist, womit
die Komplexität des Einstellmodus begrenzt werden kann.
[0021] Es wird außerdem vorgeschlagen, dass bei einem Möbel mit mehreren angetrieben bewegbaren
Möbelteilen der Abschlussbefehl für das betreffende Möbelteil in der erreichten Schließposition
durch Einwirken auf ein anderes bewegbares Möbelteil durch Drücken und/oder Ziehen
erteilt wird. Damit wird eine weitere Möglichkeit bereitgestellt, um den Abschlussbefehl
zu erteilen. Beispielsweise kann es für die exakte Bestimmung des zu übernehmenden
Schließspalts vorteilhaft sein, wenn beim Abschlussbefehl das betreffende Möbelteil
selbst in der entsprechenden Position verharrt bzw. der Schließspalt damit in diesem
Moment nicht verändert wird.
[0022] Vorteilhafterweise wird im aktivierten Einstellmodus ein bereits eingerichteter Schließspalt
für das bewegbares Möbelteil unverändert übernommen, in dem nach einem Eingabebefehl
der Bedienperson das bewegbare Möbelteil aus seiner Schließposition mittels der Antriebseinheit
in eine Position gebracht wird, aus der das bewegbare Möbelteil von der Bedienperson
durch manuelles Drücken und/oder Ziehen an dem betreffenden Möbelteil ohne Unterstützung
durch die Antriebseinheit weiterbewegt wird. Dieses Vorgehen erleichtert die Schließspalt-Einstellung.
Zum verwendeten Begriff "Schließspalt-Einstellung" ist der Begriff "Tiefeneinstellung"
gleichwertig zu verstehen.
[0023] Insbesondere kann es eine Zeitersparnis bringen, wenn von mehreren bewegbaren Möbelteilen
nur bei einzelnen oder wenigen ein neuer Schließspalt einzustellen ist und bei den
anderen der bereits vorhandene Schließspalt übernommen werden soll.
[0024] Eine besonders bevorzugte Variante des erfindungsgemäßen Verfahrens zeichnet sich
dadurch aus, dass im aktivierten Einstellmodus ein eingestellter Schließspalt für
das bewegbare Möbelteil verändert wird, indem durch einen Eingabebefehl der Bedienperson
das betreffende bewegbare Möbelteil aus seiner Schließposition mit der Antriebseinheit
ein- oder mehrmals hintereinander um eine mit der Antriebseinheit minimal zurücklegbare
Mindeststrecke in Öffnungs- oder Schließrichtung bewegt wird und der entsprechend
erreichte neue Schließspalt in der Kontrolleinheit abgespeichert wird, sobald die
Bedienperson einen Abschlussbefehl erteilt. Damit lässt sich ohne manuelles Eingreifen
der Schließspalt um eine minimal mögliche angetrieben zurücklegbare Strecke verändern.
Vorteilhafterweise kann dabei der Umstand zunutze gemacht werden, dass die Antriebseinheit
das bewegbare Möbelteil in der Regel um definierte bzw. vergleichsweise minimale Strecken
in eine oder in die entgegengesetzte Richtung angetrieben bewegen kann. Diese minimale
Strecke lässt sich manuell bzw. von einer Person nahezu nicht reproduzierbar ausführen.
Zudem kann diese angetriebene schrittweise Mindest-Verstellung in beide Richtungen
anwenden. Ist eine Antriebswirkung auf ein bewegbares Möbelteil über zum Beispiel
zwei Antriebsübertragungselemente realisiert, z.B. rechts und links an einer relativ
breiten Möbelschublade, kann ggf. über ein Antriebsübertragungselement auf einer Seite
der Schublade eine Vorwärtsbewegung und mit der anderen Antriebsübertragungselemente
auf der anderen Seite in die entgegengesetzte Richtung jeweils um die minimale bzw.
eine lediglich geringe Strecke realisiert werden, wobei damit neben der Schließspaltbestimmung
eine Paralleleinstellung der Schublade gegenüber einem feststehenden Möbelteil möglich
ist.
[0025] Die Erfindung betrifft außerdem eine Vorrichtung zum Bewegen eines bewegbaren Möbelteils
relativ zu einem feststehenden Möbelteil mit einer Antriebseinheit mittels derer über
eine Kontrolleinheit zur Bewegungskontrolle des bewegbaren Möbelteils dieses relativ
zum feststehenden Möbelteil angetrieben bewegbar ist, wobei in einer Schließposition
des bewegbaren Möbelteils gegenüber dem feststehenden Möbelteil ein einstellbarer
Schließspalt zwischen einer Frontpartie des bewegbaren Möbelteils und dem feststehenden
Möbelteil ausgebildet sein kann. Ein wesentlicher Aspekt der Erfindung liegt darin,
dass die Kontrolleinheit ausgelegt ist, in einem aktivierten elektronisch unterstützten
Einstellmodus einen Schließspalt einzustellen. Damit lassen sich die zum erfindungsgemäßen
Verfahren bereits oben diskutierten Vorteile für eine entsprechende Vorrichtung realisieren,
mit welcher im Einstellmodus elektronisch unterstütz der Schließspalt einstellbar
ist.
[0026] Weiter ist bevorzugt, dass im aktivierten Einstellmodus eine Einstellung des Schließspalts
durch eine vorzugsweise von einer Bedienperson bestimmte Abfolge von Öffnungs- und/oder
Schließbewegungen des bewegbaren Möbelteils vorgenommen werden kann.
[0027] In einer vorteilhaften Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist die Kontrolleinheit
ausgestaltet für das Arbeiten im Einstellmodus mit einem Zusatzelement eine Verbindung
aufzubauen. Insbesondere um einen sicheren Zugang zum Einstellmodus bzw. ein sicheres
Verlassen des Einstellmodus zu gewährleisten, ist es vorteilhaft, wenn die Kontrolleinheit
eine Verbindung zu dem Zusatzelement aufbauen kann, wobei das Zusatzelement auch in
der Kontrolleinheit integriert sein kann. Die Verbindung kann dauerhaft oder auch
nur zum Zwecke des Einstellmodus eingerichtet sein. Als Zusatzelement kann neben einem
PC bzw. einem Laptop insbesondere ein von einem Computer verschiedenes Element verwendet
werden, zum Beispiel ein so genanntes Dongle. Dies weist insbesondere den Vorteil
auf, dass eine Person zum Arbeiten mit dem Dongle über keine speziellen Kenntnisse
verfügen muss, welche hingegen beim Arbeiten mit einem Laptop nötig sind.
[0028] Besonders bevorzugt ist es, dass die Kontrolleinheit ausgebildet ist, im aktivierten
Einstellmodus mit einem hinterlegten Programm und/oder einer Logik zu arbeiten, um
den Schließspalt einzustellen. Damit lässt sich ein eigens für den Einstellmodus zur
Einstellung des Schließspalts erstelltes Programm einrichten, was den Einstellmodus
vereinfacht bzw. womit dieser ggf. für unterschiedliche Anwendungen speziell abstimmbar
ist, zum Beispiel abstimmbar für Schubsysteme oder Schwenksysteme.
[0029] Auch können in der Antriebseinheit definierte bzw. unterschiedliche Einstellmodi
hinterlegt sein, auf die wahlweise zugegriffen werden kann bzw. die für den Einstellmodus
aktivierbar bzw. deaktivierbar sind. So lassen sich gegebenenfalls unterschiedliche
Einstellmodi nutzen.
[0030] Bevorzugt ist die Kontrolleinheit so ausgestaltet, über insbesondere im Zusatzelement
bereitgestellte Ausgabemittel der Bedienperson Information in Bezug auf einen Einstellvorgang
beim Einstellen des Schließspalts zukommen zu lassen. Dies ermöglicht ein effektives
und schnelles Arbeiten im Einstellmodus. Beispielsweise kann ein aktivierter bzw.
deaktivierter Konfiguriermodus durch ein entsprechendes akustisches Signal angezeigt
werden.
[0031] Über das Zusatzelement kann z.B. ein aktivierter Einstellmodus über ein erstes akustisches
Signal angezeigt werden. Wird nun die Konfigurierung des Frontspalts vorgenommen,
also beispielsweise ein bewegbares Möbelteil wird aus einer Schließstellung angetrieben
geöffnet, ändert sich das akustische Signal, so dass eine Person weiß, dass nun im
Einstellmodus gearbeitet wird. Nach Abschluss der Einstellung des Schließspalts mit
ggf. einer Reihe durchgeführter Einzelschritte, also zum Beispiel nach einem Abschlussbefehl
bzw. einem "Enter"-Befehl kann dies wiederum durch einen weiteren Wechsel des akustischen
Signals angezeigt werden. Das Signal kann zum Beispiel einen in kurzen Abständen unterbrochenen
Piepston und einen in langen Abständen unterbrochenen Piepston umfassen.
[0032] Beispielsweise kann durch den in langen Abständen unterbrochenen Piepston ein aktivierter
bzw. deaktivierter Konfiguriermodus angezeigt bzw. das Arbeiten im Konfiguriermodus
durch die in kurzen Abständen unterbrochenen Piepston angezeigt werden.
[0033] Prinzipiell können auch optische, haptische und/oder akustische Signale zur Informationsausgabe
an eine Bedienperson bereitgestellt werden.
[0034] Vorteilhafterweise ist die Kontrolleinheit ausgebildet, im aktivierten Einstellmodus
nach einem Eingabebefehl der Bedienperson das betreffende bewegbare Möbelteil aus
seiner Schließposition mit der Antriebseinheit bis in eine Parkposition zu bewegen
und Informationen über eine anschließend von der Bedienperson manuell ohne Unterstützung
durch die Antriebseinheit ausgeführte Bewegung des bewegbaren Möbelteils aus der Parkposition
bis in eine Schließposition unter Ausbildung des gewünschten Schließspalts zu verarbeiten.
Damit lässt sich auf unkomplizierte Weise mit wenigen Handgriffen von einer Person
eine gewünschte Schließspalteinstellung vornehmen, wobei die neue Schließposition
von der Person selbst eingestellt und so direkt beurteilt und ggf. nachgestellt werden
kann.
[0035] Außerdem ist es bevorzugt, dass die Kontrolleinheit ausgelegt ist, für die Einstellung
des Schließspalts eine Information über die im Einstellmodus erreichte Schließposition
des bewegbaren Möbelteils in der Kontrolleinheit abzuspeichern, wenn die Bedienperson,
nachdem die Schließposition erreicht ist, einen Abschlussbefehl erteilt.
[0036] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform des Erfindungsgegenstands ist die
Kontrolleinheit derart gestaltet, die Information über die im Einstellmodus erreichte
Schließposition des bewegbaren Möbelteils abzuspeichern, wenn der Abschlussbefehl
durch Einwirken auf das bewegbare Möbelteil durch Drücken und/oder Ziehen innerhalb
eines vorgebbaren Zeitintervalls nach Erreichen der Schließposition erteilt wird.
Damit lassen sich die bereits oben diskutierten Vorteile für die erfindungsgemäße
Vorrichtung realisieren.
[0037] Weiterhin ist es bevorzugt, dass die Kontrolleinheit ausgebildet ist, im aktivierten
Einstellmodus für mehrere bewegbare Möbelteile nacheinander die Einstellung des Schließspalts
vorzunehmen. Damit kann auch für eine Mehrzahl von bewegbaren Möbelteilen zeiteffektiv
vorgegangen werden bzw. können die oben genannten Vorteile dabei erzielt werden.
[0038] Weiter ist es vorteilhaft, dass die Kontrolleinheit derart ausgelegt ist, im aktivierten
Einstellmodus einen eingestellten Schließspalt für das bewegbare Möbelteil unverändert
zu übernehmen, wenn nach einer mit der Antriebseinheit erfolgten Bewegung des betreffenden
bewegbaren Möbelteils in eine Parkposition das bewegbare Möbelteil durch Einwirken
auf das betreffende Möbelteil durch manuelles Ziehen und/oder Drücken ohne Unterstützung
durch die Antriebseinheit weiterbewegt wird. Damit lässt sich auch ein bereits eingestellter
Schließspalt, wenn dieser nicht verändert werden soll, unkompliziert übernehmen. Grundsätzlich
kann die Übernahme eines eingestellten Schließspalts so erfolgen, dass nach der angetriebenen
Bewegung eine Person derart auf das betreffende Möbelteil eingewirkt, dass eine Bewegung
erfolgt, die zur davor angetriebenen Bewegungsrichtung entgegengesetzt ist und/oder
deren Amplitude deutlich größer ist, als für eine Schließspalteinstellung.
[0039] Schließlich wird vorgeschlagen, dass die Kontrolleinheit ausgebildet ist, im aktivierten
Einstellmodus einen eingestellten Schließspalt für das bewegbare Möbelteil zu verändern
und die Kontrolleinheit ausgelegt ist, nach einem Eingabebefehl der Bedienperson das
betreffende bewegbare Möbelteil mit der Antriebseinheit ein- oder mehrmals hintereinander
um eine mit der Antriebseinheit minimal zurücklegbare Mindeststrecke in Öffnungs-
oder Schließrichtung zu bewegen und den entsprechend erreichten neuen Schließspalt
in der Kontrolleinheit abzuspeichern, sobald die Bedienperson einen Abschlussbefehl
erteilt.
[0040] Die Erfindung betrifft außerdem ein Möbel mit einer der oben genannten Vorrichtungen.
Damit lassen sich die dabei mit der Vorrichtung bzw. dem entsprechenden Verfahren
erzielten Vorteile auch für das entsprechende Möbel erzielen.
Figurenbeschreibung
[0041] Ein stark schematisch dargestelltes Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der
einzigen Figur dargestellt und unter Angabe weiterer Vorteile und Details näher beschrieben.
- Figur 1
- zeigt ein schematisiertes Möbel in perspektivischer Frontansicht schräg von oben.
[0042] In Figur 1 ist ein Möbel 1 mit einem feststehenden Möbelteil bzw. einem Möbelkorpus
2 und an diesem bewegbar geführte Möbelschübe 3 mit mehreren Schubladen 4 bis 14 gezeigt.
Eine Außenschublade 11 kann mit ihrer Frontpartie 11a die Frontpartie 9a einer Innenschublade
9 und die Frontpartie 10a einer Innenschublade 10 überdecken. Im geschlossenen Zustand
der Möbelschübe 3 zeigt das Möbel 1 eine quaderförmig Gestalt. Der Möbelkorpus 2 umfasst
zwei äußere Seitenwände 2a bzw. 2b, ein Oberteil 2c, ein Bodenteil 2d und außerdem
eine in Figur 1 nicht erkennbare Rückwand. Der Möbelkorpus 2 verfügt außerdem über
im Inneren des Möbelkorpus parallel zu den Seitenwänden 2a, 2b verlaufende Innenwände
2e und 2f.
[0043] Im Möbelkorpus 2 sind über nicht dargestellte Auszugsführungen die Möbelschübe 3
an den Seitenwänden 2a, 2b bzw. den Innenwänden 2e, 2f verfahrbar aufgenommen, zum
Beispiel über bekannte Vollauszüge. Die Möbelschübe 3 können gemäß dem Doppelpfeil
P relativ zum Möbelkorpus 2 eingeschoben bzw. ausgefahren werden. Die Schubladen 4
bis 9 und 12 bis 14 befinden sich jeweils in Schließposition, wohingegen die Innenschublade
10 in etwa halb bzw. die Außenschublade 11 ganz geöffnet gegenüber dem Möbelkorpus
2 ist.
[0044] Die Vorderseite des Möbels 1 mit Frontpartien der Möbelschübe 3 stellt eine Bedienseite
für die Bedienung bzw. das Be- und Entladen der Schubladen durch eine Person dar.
[0045] Die Anordnung der Schubladen mit Blick vorne auf das Möbel 1 gemäß Figur 1 umfasst
drei Spalten mit jeweils mehreren übereinander positionierten Schubladen. Die von
vorne gesehen linke Spalte umfasst zwischen der Seitenwand 2b und der Innenwand 2f
die gleichartigen Schubladen 4 bis 7 bzw. die mittlere Spalte zwischen den Innenwänden
2e und 2f die Schubladen 8 bis 11 und die rechte Spalte zwischen der Innenwand 2e
und der Seitenwand 2a die Schubladen 12 bis 14.
[0046] Zur angetriebenen Bewegung insbesondere jedes Möbelschubs 4 bis 14 relativ zum Möbelkorpus
2 ist eine nicht dargestellte Vorrichtung, z.B. entsprechend einer der in der
WO 2006/029 894 A1 erläuterten Vorrichtungen, zur Bewegungsbeeinflussung der Möbelschübe 3 vorgesehen,
wobei die angetriebenen Bewegung mit einer Antriebseinheit bzw. einer Kontrolleinheit
zur Bewegungskontrolle der Möbelschübe 3 erfolgt. Ebenfalls nicht dargestellt sind
Verbindungsleitungen oder dergleichen zur Versorgung der Vorrichtung zur Bewegungsbeeinflussung.
[0047] Die Schubladen 4 bis 6 sind an ihren Schubladenfronten jeweils mit einem Griffelement
15 bis 17 bzw. die Schublade 7 mit einem nicht erkennbaren weiteren Griffelement versehen,
um die betreffende Schublade manuell zu greifen und insbesondere an der Schublade
zu ziehen. Daher ist es grundsätzlich möglich, dass die Schubladen 4 bis 7 nicht mit
der Antriebseinheit angetrieben sondern lediglich manuell betätigt bewegbar sind.
Es ist auch denkbar, dass die Schubladen 4 bis 7 angetrieben und manuell bewegbar
sind, um z.B. bei deren manuell von einer Person ausgeführten Bewegung diese mit der
Antriebseinheit zu unterstützen, insbesondere beim Öffnen.
[0048] Die anderen Schubladen sind insbesondere mit der Antriebseinheit bewegbar, wobei
es denkbar ist, dass eine angetrieben bewegbare Schublade mit oder ohne Unterstützung
durch die Antriebseinheit manuell bewegt werden kann. Beispielsweise können die Schubladen
4 bis 7 an den Griffelementen manuell aufgezogen werden, wobei die Antriebseinheit
insbesondere als Unterstützung für den Benutzer eine Antriebswirkung aufbringt. Die
Antriebseinheit kann vielfältig ausgestaltet sein und mit elektrischen Mitteln z.B.
mit Hilfe eines Elektromotors oder nicht elektrisch mit mechanischen Mitteln arbeiten
bzw. mit einer Kombination aus diesen Mitteln funktionieren. Die Öffnungs- und/oder
Schließbewegung kann ganz oder teilweise angetrieben erfolgen, z.B. wenn Ausstoßmittel
zum Ausstoßen des bewegbaren Möbelteils aus einer Schließstellung in eine zumindest
teilweise geöffnete Stellung vorgesehen sind.
[0049] Die Schubladen 8 bis 14 sind an ihren Frontpartien 8a bis 14a ohne Kontur bzw. ohne
ein Griffelement oder eine sonstige Hilfe zum Ziehen an dem betreffenden Möbelteil
ausgestattet. Die Schubladen 4 bis 14 können mit oder ohne z.B. insbesondere Ausstoßer-
bzw. Touch-Latch-Funktionalität versehen sein. Die Schubladen 8 bis 14 lassen sich
zum Beispiel durch Antippen auf die Frontseite einer Schublade auslösen bzw. öffnen
oder schließen.
[0050] Für die gezeigten Schubladen insbesondere wenn eine Touch-Latch-Funktionalität vorhanden
ist, wird im gegenüber dem Möbelkorpus 2 geschlossenen Zustand ein Schließspalt zwischen
einer Innenseite der Schubladenfront und Abschnitten des Möbelkorpus 2 ausgebildet.
Der Schließ- oder Frontspalt wird in der Regel am Aufstellungsort eingestellt, z.B.
um eventuell schief stehende Fronten parallel zu stellen bzw. um einen Toleranzausgleich
zu erreichen.
[0051] Um einen Schließspalt bzw. Frontspalt einer Schublade einzustellen, kann wie nachfolgend
erläutert vorgegangen werden. Dazu wird bevorzugt mit einem Zusatzelement gearbeitet,
das beispielsweise für die Konfigurierung am Möbel 1 bzw. an der nicht dargestellten
Vorrichtung zur Bewegungsbeeinflussung angesteckt und mit der Kontrolleinheit verbunden
wird. Die Schließspalt-Einstellung erfolgt in einem aktivierten Einstell- bzw. Konfiguriermodus.
Nach der Aktivierung, die z.B. über einen Schalter am Zusatzelement erfolgen kann,
kann der aktivierte Konfiguriermodus z.B. durch Piepstöne angezeigt werden, die z.B.
in vergleichsweise langen Abständen von z.B. zwei Sekunden unterbrochen piepsen. Wenn
zur Aktivierung des Konfiguriermodus eine Schublade vom Möbelkorpus ausgehängt werden
musste, ist diese für die weitere Konfigurierung wieder einzuhängen und in die Schließposition
zu bringen. Eine Schublade in Schließposition, die z.B. ohne Griffelement bzw. mit
einer Touch-Latch-Funktionalität versehen ist und deren Schließspalt gegenüber einer
gegebenen bzw. Standardeinstellung verändert bzw. verkleinert oder vergrößert werden
muss, wird dann angetippt bzw. etwas eingedrückt in Richtung Möbelkorpus. Dadurch
verkleinert sich der bestehende Schließspalt kurzzeitig bzw. wird ein Auslösebefehl
zum Öffnen der betreffenden Schublade erteilt. Die so ausgelöste Schublade fährt angetrieben
um einen geringen vorgebbaren Weg beispielsweise von ca. 5 cm nach vorne. Ein mit
der Kontrolleinheit in Verbindung stehendes Zusatzelement piepst nun in einem anderen
Rhythmus z.B. in kurzen Abständen von z.B. 0,5 Sekunden unterbrochen. Im nächsten
Schritt wird die etwas offene Lade ohne Unterstützung mit der Antriebseinheit z.B.
bei stromlos geschaltetem Motor manuell eingeschoben bis in eine Schließposition unter
Ausbildung des gewünschten Schließspalts. Dies kann zur Erleichterung der Bestimmung
der genauen Position z.B. mit einem Lineal oder dergleichen erfolgen, um beispielsweise
einen fluchtenden Abgleich mit einem als Bezugsfläche dienenden Abschnitt einer benachbarten
Schublade erreicht ist. Damit kann die betreffende Schublade z.B. an eine benachbarte
geschlossene Schublade angeglichen werden, die im Schließzustand etwas weiter heraussteht
als die betreffende Schublade im Schließzustand. Wenn die benachbarte Schublade weniger
weit heraussteht als die betreffende Schublade, ergibt sich eine Verkleinerung des
bestehenden Schließspalts. Nun muss die neu gefundene Schließposition bzw. damit der
dazugehörige Schließspalt übernommen bzw. abgespeichert werden. Dies kann insbesondere
durch Einwirken auf die betroffene Schublade selbst geschehen, z.B. indem innerhalb
eines Zeitfensters diese von außen betätigt bzw. auf diese eingewirkt wird beispielsweise
durch Drücken auf die Front, was einem "Enter"-Befehl entspricht. Die abgeschlossene
Einstellung für die betreffende Schublade wird nun durch einen Piepston insbesondere
durch das Zusatzelement akustisch angezeigt, zum Beispiel indem es wieder langsam
piepst bzw. in langen Abständen von z.B. zwei Sekunden unterbrochen.
[0052] Der "Enter"-Befehl kann innerhalb eines Zeitfensters von z.B. 10 Sekunden, gerechnet
ab dem Zeitpunkt der aktuell erreichten Schließspalt-Position bzw. der neu gefundenen
Schließposition, derart erfolgen, dass die soeben eingestellte Front aus der aktuellen
Position bis zum inneren Anschlag bzw. mindestens von der Touch-Latch-Werkseinstellung
bis zum inneren Anschlag gedrückt wird. Erfolgt hingegen innerhalb des Zeitfensters
kein "Enter"-Befehl, geht das Zusatzelement automatisch wieder auf den langsamen Piepston.
[0053] Nun können weitere Schließ- bzw. Frontspalte auf entsprechende Weise bzw. durch Wiederholen
der oben genannten Schritte eingerichtet werden.
[0054] Wird nach dem Auslösebefehl zum Öffnen einer betreffenden Schublade die so ausgelöste
Schublade angetrieben um den geringen vorgebbaren Weg ausgefahren aber anstelle des
wie oben beschriebenen Drückens auf eine Schubladenfront daran gezogen, bedeutet dies,
dass die vorhandene Schließspalteinstellung für diese Schublade nicht neu konfiguriert
wird und unverändert wie zuletzt programmiert bleibt. Nun kann die Schublade stromlos
bis zum äußeren Endanschlag bzw. in die Offenposition gezogen werden und dann durch
Drücken gegen die Front fährt die Schublade angetrieben in die Schließstellung mit
dem zuletzt programmierten Schließspalt.
[0055] Diese Vorgehensweise entspricht einem Art "Escape"-Befehl und macht es möglich, eine
vor der Zusatzeinheit sitzende Schublade gegebenenfalls auszuhängen und die Zusatzeinheit
umzuschalten, um den Konfiguriermodus zu verlassen. Auch eine Überprüfung des zuletzt
eingestellten Schließspalts ist so möglich.
[0056] Auch Schließspalte von Innenschubladen können auf diese Weise eingestellt werden.
Durch Ziehen an der Außenschublade kann der "Escape"-Befehl realisiert werden, wobei
nach diesem "Escape"-Befehl die Innenschübe nacheinander einstellbar sind.
[0057] Mit der Zusatzeinheit kann, beispielsweise nach Abschluss eines Konfiguriermodus
für eine Grundeinstellung bzw. im Küchenbereich nach einer Küchenkonfigurierung, eine
Frontspalteinstellung derart erfolgen, dass mit einem Schalter bzw. Bedienelement
an der Zusatzeinheit in einen weiteren Konfiguriermodus z.B. "Frontspalteinstellung"
geschaltet wird. Auf das bewegbare Möbelteil, das eingestellt werden soll, wird anschließend
eingewirkt zum Beispiel durch Antippen. Dadurch bewegt sich das bewegbare Möbelteil
aus einer vollständig geschlossenen Stellung Impuls für Impuls in Öffnungsrichtung.
Das bewegbare Möbelteil kann aus einer Schließposition starten ggf. ohne dass ein
Frontspalt vorhanden ist bzw. aus einer Stellung an einem inneren Anschlag und bewegt
sich um wenigstens einen Antriebsimpuls bzw. um eine angetrieben minimal zurücklegbare
Strecke in Öffnungsrichtung. Bei Erreichen der gewünschten Position wird die erreichte
Frontspalteinstellung durch nochmaliges Antippen des bewegbaren Möbelteils bestätigt
bzw. die Frontspaltkonfigurierung abgeschlossen.
[0058] Für die Vergrößerung des Schließspalts einer Schublade gegenüber einer Standard-Einstellung
sieht eine etwas weniger elegante Lösung vor, dass nach der Aktivierung des Konfiguriermodus
die Lade beispielsweise durch Antippen angetrieben in eine Position auf einen inneren
Endanschlag und von dort um einen Impuls weiter heraus gefahren wird, als bei der
letzten Schließspalt-Einstellung vorgegeben wurde. Ist der neu erreichte um einen
Impuls bzw. dementsprechende Strecke vergrößerte Schließspalt ausreichend groß, kann
auf eine beliebige andere Schublade eingewirkt bzw. von außen durch Drücken bedient
werden, womit der neue Schließspalt übernommen bzw. abgespeichert wird. Ist der Schließspalt
noch nicht ausreichend, wird die betreffende Schublade noch mal angetippt und diese
wird um einen weiteren Impuls angetrieben nach vorne bzw. in Öffnungsrichtung gefahren.
So kann bis zum Erreichen des gewünschten Schließspalts verfahren werden. Der Konfiguriermodus
wird bei erreichtem gewünschten Schließspalt durch beispielsweise Ablauf einer Zeitvorgabe
von selbst oder die Betätigung des Schalters an der Zusatzeinheit oder eines anderen
Bedienelements beendet.
[0059] Als Zusatzeinheit sind unterschiedliche Ausgestaltungen denkbar. Die Zusatzeinheit
kann dauerhaft in der Vorrichtung zur Bewegungsbeeinflussung integriert sein oder
auch nur zeitweise mit dieser in Verbindung stehen. Die Zusatzeinheit kann beispielsweise
mit einem einfachen Handgriff an der Vorrichtung angebracht und wieder entfernt werden,
z.B. durch Aufstecken bzw. Abziehen. Die Zusatzeinheit kann ein separates Bauteil
umfassen, bspw. einen Klein- oder Großrechner, ein Laptop, ein PDA, eine Netzwerkstruktur,
ein Chipelement oder ähnliches oder integriert in der Vorrichtung bzw. der Kontrolleinheit
vorhanden sein. Am Zusatzelement können Eingabe- und/oder Ausgabemittel vorhanden
sein, z.B. ein Tastenfeld oder zumindest ein Schalter.
[0060] Die Zusatzeinheit kann auch als elektronische Schalter bzw. als so genanntes Dongle
ausgeführt sein, beispielsweise in der Art eines elektronischen Schlüssels. Das Dongle
kann z.B. einem Busmaster mitteilen, dass die Konfiguration durchgeführt wird. Für
jede Möbeleinheit bzw. für eine ausgelieferte Gruppe von Möbel z.B. für eine Küche
mit entsprechenden Möbel, kann ein Zusatzelement bzw. Dongle mit ausgeliefert werden,
um insbesondere die allgemeine und insbesondere auch die Schließspalt-Konfiguration
zu ermöglichen. Das Dongle kann beispielsweise an einem freien Abgang einer horizontalen
Verkabelung eingesteckt werden. Damit lässt sich die Konfiguration auch für Laien
problemlos durchführen.
[0061] Zur Vorbereitung der Konfiguration kann das Dongle insbesondere eine Schalterstellung
"Konfiguration" aufweisen, die von einer Person angewählt werden kann. Hierzu muss
das Dongle lediglich auf einen Steckplatz z.B. eines Schubladensystems aufgesteckt
werden. Nach Abwarten bis ein kurzer Freigabeton ertönt, ist die Bereitschaft des
Dongles erreicht. Dann läuft die Systemerkennung ab, welche beispielsweise bis ca.
1 Minute dauern kann. Der Konfigurationsvorgang im Einstellmodus wird erst nach einem
stetig sich wiederholenden Signalton gestartet.
[0062] Eine Rückstellung auf Grundeinstellungen bzw. eine "Reset"-Funktion kann durch Zurücksetzen
des Dongles auf Notbetrieb erfolgen. Alternativ kann ein Schalter am Dongle auf Notbetrieb
gestellt werden. Hierzu wird das Dongle auf einen freien Abgang am Möbel bzw. der
Vorrichtung zur Bewegungsbeeinflussung gesteckt und ein entsprechendes Signal zur
Bestätigung ertönt. Nun wartet man, bis ein stetig wiederholendes Signal ertönt und
danach kann das Dongle entfernt werden. Mit diesem Vorgehen wird eine Grundeinstellung
wieder hergestellt.
[0063] Zur optionalen Frontspalteinstellung mit dem Dongle kann eine Frontansicht eingerichtet
werden, bei der alle betreffenden Fronten der bewegbaren Möbelteile bzw. Schubladen
gleich bzw. fluchtend zueinander stehen. Zum Beispiel wird eine entsprechende Schublade
bei angestecktem Dongle angetippt und das System bzw. die Kontrolleinheit addiert
zur voreingestellten Grundeinstellung bzw. einer Touch-Latch-Position einen Impuls.
Die Schublade fährt eine neue Touch-Latch-Position an, die eine neue Frontspalt-Abmessung
aufweist.
[0064] Das Ausführungsbeispiel gemäß Figur 1 zeigt ein Möbel mit mehreren Schubladen. Die
Erfindung betrifft aber auch andere Möbel mit angetrieben bewegbaren Möbelteilen wie
beispielsweise Türen, Klappen, Tablarauszüge, Drahtkörbe, Apothekenschränke, Drehtüren
bzw. -gestelle, Karusselle oder dergleichen.
Bezugszeichenliste:
[0065]
| 1 |
Möbel |
| 2 |
Möbelkorpus |
| 2a |
Seitenwand |
| 2b |
Seitenwand |
| 2c |
Oberteil |
| 2d |
Bödenteil |
| 2e |
Innenwand |
| 2f |
Innenwand |
| 3 |
Möbelschübe |
| 4 |
Schublade |
| 5 |
Schublade |
| 6 |
Schublade |
| 7 |
Schublade |
| 8 |
Schublade |
| 8a |
Frontpartie |
| 9 |
Innenschublade |
| 9a |
Frontpartie |
| 10 |
Innenschublade |
| 10a |
Frontpartie |
| 11 |
Außenschublade |
| 11a |
Frontpartie |
| 12 |
Schublade |
| 12a |
Frontpartie |
| 13 |
Schublade |
| 13a |
Frontpartie |
| 14 |
Schublade |
| 14a |
Frontpartie |
| 15 |
Griffelement |
| 16 |
Griffelement |
| 17 |
Griffelement |
1. Verfahren zur Einstellung eines Schließspalts bei einem Möbel (1), das eine Vorrichtung
zum Bewegen eines bewegbaren Möbelteils (4-14) relativ zu einem feststehenden Möbelteil
(2) mit einer Antriebseinheit umfasst, mittels derer über eine Kontrolleinheit zur
Bewegungskontrolle des bewegbaren Möbelteils (4-14) dieses relativ zum feststehenden
Möbelteil (2) angetrieben bewegbar ist, wobei in einer Schließposition des bewegbaren
Möbelteils (4-14) gegenüber dem feststehenden Möbelteil (2) der Schließspalt zwischen
einer Frontpartie des bewegbaren Möbelteils (4-14) und dem feststehenden Möbelteil
(2) ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass in einem aktivierten elektronisch unterstützten Einstellmodus der Schließspalt eingestellt
wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im aktivierten Einstellmodus eine Einstellung des Schließspalts durch eine vorzugsweise
von einer Bedienperson bestimmte Abfolge von Öffnungs- und/oder Schließbewegungen
des bewegbaren Möbelteils (4-14) vorgenommen wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass für das Arbeiten im Einstellmodus ein Zusatzelement mit der Kontrolleinheit verbunden
wird.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass durch Einwirken auf ein bewegbares Möbelteil (4-14) in den Einstellmodus gelangt
wird.
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass für die Einstellung des Schließspalts eine von der Antriebseinheit bewirkte und eine
von der Bedienperson manuell durchgeführte von der Antriebseinheit nicht unterstützte
Öffnungs- und/oder Schließbewegung des bewegbaren Möbelteils (4-14) vorgenommen wird.
6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im aktivierten Einstellmodus in Schließposition des bewegbaren Möbelteils (4-14),
nach einem Eingabebefehl der Bedienperson, das bewegbare Möbelteil (4-14) aus seiner
Schließposition mittels der Antriebseinheit in eine Position gebracht wird, aus der
das bewegbare Möbelteil (4-14) von der Bedienperson manuell ohne Unterstützung durch
die Antriebseinheit in eine Schließposition unter Ausbildung des gewünschten Schließspalts
bewegt wird.
7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mittels vorhandener Positionserfassungsmittel eine Information über eine im Einstellmodus
erreichte Schließposition des bewegbaren Möbelteils (4-14) der Kontrolleinheit zugeführt
wird.
8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zur Einstellung des Schließspalts die Information über die im Einstellmodus erreichte
Schließposition des bewegbaren Möbelteils (4-14) in der Kontrolleinheit abgespeichert
wird, wenn die Bedienperson, nachdem die Schließposition des bewegbaren Möbelteils
(4-14) erreicht ist, einen Abschlussbefehl erteilt.
9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass bei einem Möbel (1) der Abschlussbebefehl durch Einwirken auf das bewegbare Möbelteil
(4-14) durch Drücken und/oder Ziehen innerhalb eines vorgebbaren Zeitintervalls nach
Erreichen der Schließposition erteilt wird.
10. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass bei einem Möbel (1) mit mehreren angetrieben bewegbaren Möbelteilen (4-14) der Abschlussbefehl
für das betreffende Möbelteil in der erreichten Schließposition durch Einwirken auf
ein anderes bewegbares Möbelteil durch Drücken und/oder Ziehen erteilt wird.
11. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im aktivierten Einstellmodus ein bereits eingerichteter Schließspalt für das bewegbare
Möbelteil (4-14) unverändert übernommen wird, indem nach einem Eingabebefehl der Bedienperson
das bewegbare Möbelteil (4-14) aus seiner Schließposition mittels der Antriebseinheit
in eine Position gebracht wird, aus der das bewegbare Möbelteil (4-14) von der Bedienperson
durch manuelles Drücken und/oder Ziehen an dem betreffenden Möbelteil (4-14) ohne
Unterstützung durch die Antriebseinheit weiter bewegt wird.
12. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im aktivierten Einstellmodus ein eingestellter Schließspalt für das bewegbare Möbelteil
(4-14) verändert wird, indem durch einen Eingabebefehl der Bedienperson das betreffende
bewegbare Möbelteil aus seiner Schließposition mit der Antriebseinheit ein- oder mehrmals
hintereinander um eine mit der Antriebseinheit minimal zurücklegbare Mindeststrecke
in Öffnungs- oder Schließrichtung bewegt wird und der entsprechend erreichte neue
Schließspalt in der Kontrolleinheit abgespeichert wird, sobald die Bedienperson einen
Abschlussbefehl erteilt.
13. Vorrichtung zum Bewegen eines bewegbaren Möbelteils (4-14) relativ zu einem feststehenden
Möbelteil (2) mit einer Antriebseinheit mittels derer über eine Kontrolleinheit zur
Bewegungskontrolle des bewegbaren Möbelteils (4-14) dieses relativ zum feststehenden
Möbelteil (2) angetrieben bewegbar ist, wobei in einer Schließposition des bewegbaren
Möbelteils (4-14) gegenüber dem feststehenden Möbelteil (2) ein einstellbarer Schließspalt
zwischen einer Frontpartie des bewegbaren Möbelteils (4-14) und dem feststehenden
Möbelteil (2) ausgebildet sein kann, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontrolleinheit ausgelegt ist, in einem aktivierten elektronisch unterstützten
Einstellungsmodus einen Schließspalt einzustellen.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontrolleinheit dazu ausgebildet ist, dass im aktivierten Einstellungsmodus eine
Einstellung des Schließspalts durch eine vorzugsweise von einer Bedienperson bestimmte
Abfolge von Öffnungs- und/oder Schließbewegungen des bewegbaren Möbelteils (4-14)
vorgenommen werden kann.
15. Vorrichtung nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontrolleinheit ausgestaltet ist, für das Arbeiten im Einstellmodus mit einem
Zusatzelement eine Verbindung aufzubauen.
16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontrolleinheit ausgebildet ist, im aktivierten Einstellmodus mit einem hinterlegten
Programm und/oder einer Logik zu arbeiten, um den Schließspalt einzustellen.
17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontrolleinheit so ausgestaltet ist, über insbesondere im Zusatzelement bereitgestellte
Ausgabemittel der Bedienperson Informationen in Bezug auf einen Einstellvorgang beim
Einstellen des Schließspalts zukommen zu lassen.
18. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 13 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontrolleinheit ausgebildet ist, im aktivierten Einstellmodus nach einem Eingabebefehl
der Bedienperson das betreffende bewegbare Möbelteil aus seiner Schließposition mit
der Antriebseinheit bis in eine Parkposition zu bewegen und Informationen über eine
anschließend von der Bedienperson manuell ohne Unterstützung durch die Antriebseinheit
ausgeführte Bewegung des bewegbaren Möbelteils aus der Parkposition bis in eine Schließposition
unter Ausbildung des gewünschten Schließspalts zu verarbeiten.
19. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 13 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontrolleinheit ausgelegt ist, für die Einstellung des Schließspalts eine Information
über die im Einstellmodus erreichte Schließposition des bewegbaren Möbelteils in der
Kontrolleinheit abzuspeichern, wenn die Bedienperson nachdem die Schließposition erreicht
ist, einen Abschlussbefehl erteilt.
20. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 13 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontrolleinheit derart gestaltet ist, die Information über die im Einstellmodus
erreichte Schließposition des bewegbaren Möbelteils abzuspeichern, wenn der Abschlussbebefehl
durch Einwirken auf das bewegbare Möbelteil durch Drücken und/oder Ziehen innerhalb
eines vorgebbaren Zeitintervalls nach Erreichen der Schließposition erteilt wird.
21. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 13 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontrolleinheit ausgebildet ist, im aktivierten Einstellmodus für mehrere bewegbare
Möbelteile (4-14) nacheinander die Einstellung des Schließspalts vorzunehmen.
22. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 13 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontrolleinheit derart ausgelegt ist, im aktivierten Einstellmodus einen eingestellten
Schließspalt für das bewegbare Möbelteil (4-14) unverändert zu übernehmen, wenn nach
einer mit der Antriebseinheit erfolgten Bewegung des betreffenden bewegbaren Möbelteils
(4-14) in eine Parkposition das bewegbare Möbelteil durch Einwirken auf das betreffende
Möbelteil (4-14) durch manuelles Ziehen und/oder Drücken ohne Unterstützung durch
die Antriebseinheit weiter bewegt wird.
23. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 13 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontrolleinheit ausgebildet ist, im aktivierten Einstellmodus einen eingestellten
Schließspalt für das bewegbare Möbelteil (4-14) zu verändern und die Kontrolleinheit
ausgelegt ist, nach einem Eingabebefehl der Bedienperson das betreffende bewegbare
Möbelteil (4-14) mit der Antriebseinheit ein- oder mehrmals hintereinander um eine
mit der Antriebseinheit minimal zurücklegbare Mindeststrecke in Öffnungs- oder Schließrichtung
zu bewegen und den entsprechend erreichten neuen Schließspalt in der Kontrolleinheit
abzuspeichern, sobald die Bedienperson einen Abschlussbefehl erteilt.
24. Möbel (1) mit einer Vorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 23.
1. Method for adjusting a closing gap in a piece of furniture (1) comprising a device
for moving a moveable part of the furniture (4-14) relative to a fixed part (2) of
the furniture with a drive unit, by which a control unit can be used to control the
movement of the moveable part (4-14) relative to the fixed part (2), the closing gap
being formed between a front part of the moveable part (4-14) and the fixed part (2)
when the moveable part (4-14) is in a closed position with respect to the fixed part
(2), characterised in that the closing gap is adjusted in an activated, electronically aided adjustment mode.
2. Method according to claim 1, characterised in that, the adjustment of the closing gap is carried out in the activated adjustment mode
by means of a sequence of opening and/or closing movements of the moveable part (4-14),
preferably set by an operator.
3. Method according to claim 1 or 2, characterised in that an additional unit is connected to the control unit in order to work in adjustment
mode.
4. Method according to one of the foregoing claims, characterised in that the adjustment mode is reached by affecting a moveable part (4-14).
5. Method according to any of the foregoing claims, characterised in that, an opening and/or closing movement of the moveable part (4-14) carried out by the
drive unit and an opening and/or closing movement of the moveable part (4-14) carried
out manually without assistance from the drive unit are carried out to adjust the
closing gap.
6. Method according to any of the foregoing claims, characterised in that, in the activated adjustment mode, with the moveable part (4-14) in its closed position,
the moveable part (4-14) is taken from its closed position into a position from which
the moveable part (414-) can be brought manually by the operator without assistance
from the drive unit into a closed position forming the desired closing gap following
a command entered by the operator.
7. Method according to one of the foregoing claims, characterised in that information about a closing position of the moveable part (4-14) is sent to the control
unit by means of position detection.
8. Method according to one of the foregoing claims, characterised in that, in order to adjust the closing gap, the information about a closing position of
the moveable part (4-14) is saved on the control unit when the operator gives a close
command after the closed position of the moveable part (4-14) has been reached.
9. Method according to any of the foregoing claims, characterised in that, in a piece of furniture (1), the close command is given by affecting the moveable
part (4-14) by pushing and/or pulling within a specifiable time interval after the
closed position has been reached.
10. Method according to any of the foregoing claims, characterised in that, in a piece of furniture (1) with several driven moveable parts (4-14), the close
command for the part in question is given in the closed position by affecting another
moveable part (4-14) by pushing and/or pulling.
11. Method according to any of the foregoing claims, characterised in that, in the activated adjustment mode, a closing gap that has already been created is
applied unchanged to the moveable part (4-14), by moving the moveable part (4-14)
from its closed position into a position from which the moveable part (4-14) can be
further moved manually by the operator without assistance from the drive unit following
a command input by the operator.
12. Method according to any of the foregoing claims, characterised in that, in the activated adjustment mode, following a command input by the operator, a closing
gap that has been set for the moveable part (4-14) is changed by moving the moveable
part (4-14) with the drive unit one or more consecutive times by a minimum distance
that can be travelled with the drive unit in the opening or closing direction, and
saving the closing gap thus reached in the control unit once the operator gives a
close command.
13. Device for moving a moveable part of furniture (4-14) relative to a fixed part (2)
of the furniture with a drive unit, by which a control unit can be used to control
the movement of the moveable part (4-14) made with the assistance of the drive unit
relative to the fixed part (2) by which, in a closed position of the moveable part
of furniture (4-14) with respect to the fixed part (2) of the furniture, an adjustable
closing gap can be formed between a front of the moveable part (4-14) and the fixed
part (2), characterised in that the control unit is designed to adjust a closing gap in an activated, electronically
aided adjustment mode.
14. Device according to claim 13, characterised in that the control unit is configured such that, the adjustment of the closing gap can be
carried out in the activated adjustment mode by means of a sequence of opening and/or
closing movements of the moveable part (4-14), preferably set by an operator.
15. Device according to claim 13 or 14, characterised in that the control unit is configured to connect to an additional unit in order to work
in adjustment mode.
16. Device according to any of claims 13-15, characterised in that the control unit is configured to work with a saved program and/or logic in the activated
adjustment mode in order to adjust the closing gap.
17. Device according to any of claims 13-16, characterised in that the control unit is configured to send the operator information about an adjustment
process during the adjustment of the closing gap, by means of output means, in particular
in the additional element.
18. Device according to any of claims 13-17, characterised in that the control unit is configured, following a command input by the operator, to move
the moveable part in question from its closed position with the drive unit into a
parked position and to process information on a movement subsequently carried out
manually and without assistance from the drive unit by the operator on the moveable
part from the parked position into a closed position, forming the desired closing
gap.
19. Device according to any of claims 13-18, characterised in that, in order to adjust the closing gap, the control unit is designed to save information
about a closing position of the moveable part in the control unit when the operator
gives a close command after the closed position has been reached.
20. Device according to any of claims 13-19, characterised in that the control unit is configured to save the information on the closed position of
the moveable part reached in the adjustment mode when the close command is given by
affecting the moveable part by pushing and/or pulling within a specifiable time interval
after the closed position has been reached.
21. Device according to any of claims 13-20, characterised in that the control unit is configured to adjust the closing gap for several moveable parts
(4-14) consecutively in the activated adjustment mode.
22. Device according to any of claims 13-20, characterised in that the control unit is designed to apply a set closing gap unchanged to the moveable
part (4-14) in the activated adjustment mode when the moveable part (4-14) is further
moved by manual pulling/and or pushing the part in question (4-14) without assistance
by the drive unit following a movement of the moveable part (4-14) in question into
a parked with the drive unit.
23. Device according to any of claims 13-22, characterised in that the control unit is configured, in the activated adjustment mode, following a command
input by the operator, to change a closing gap that has been set for the moveable
part (4-14) by moving the moveable part (4-14) with the drive unit one or more consecutive
times by a minimum distance that can be travelled with the drive unit in the opening
or closing direction, and saving the new closing gap thus reached in the control unit
once the operator gives a close command.
24. Piece of furniture (1) having a device according to any of claims 13-23.
1. Procédé de réglage d'un écartement de fermeture dans un meuble (1) qui comprend un
dispositif destiné à déplacer une partie de meuble mobile (4-14) par rapport à une
partie de meuble fixe (2) avec une unité d'entraînement au moyen de laquelle, par
le biais d'une unité de contrôle destinée à contrôler le déplacement de la partie
de meuble mobile (4-14), celle-ci peut être déplacée de façon entraînée par rapport
à la partie de meuble fixe (2), étant entendu que dans une position de fermeture de
la partie de meuble mobile (4-14) par rapport à la partie de meuble fixe (2), l'écartement
de fermeture est réalisé entre une face avant de la partie de meuble mobile (4-14)
et la partie de meuble fixe (2), caractérisé en ce que l'écartement de fermeture est réglé dans un mode de réglage activé à assistance électronique.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que dans le mode de réglage activé, un réglage de l'écartement de fermeture est réalisé
par une succession de mouvements d'ouverture et/ou de fermeture de la partie de meuble
mobile (4-14) déterminée de préférence par un opérateur.
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce qu'un élément complémentaire est relié à l'unité de contrôle pour le fonctionnement dans
le mode de réglage.
4. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le mode de réglage est activé en agissant sur une partie de meuble mobile (4-14).
5. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que pour le réglage de l'écartement de fermeture, un mouvement d'ouverture et/ou de fermeture
de la partie de meuble mobile (4-14) déclenché par l'unité d'entraînement et un mouvement
non assisté par l'unité d'entraînement exécuté manuellement par l'opérateur sont réalisés.
6. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que dans le mode de réglage activé, dans la position de fermeture de la partie de meuble
mobile (4-14), après une commande d'entrée de l'opérateur, la partie de meuble mobile
(4-14) est amenée depuis sa position de fermeture, au moyen de l'unité d'entraînement,
jusqu'à une position à partir de laquelle la partie de meuble mobile (4-14) est déplacée
manuellement par l'opérateur, sans l'assistance de l'unité d'entraînement, jusqu'à
une position de fermeture en formant l'écartement de fermeture souhaité.
7. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'une information sur une position de fermeture de la partie de meuble mobile (4-14)
atteinte dans le mode de réglage est transmise à l'unité de contrôle au moyen de moyens
de détection de position prévus.
8. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'aux fins du réglage de l'écartement de fermeture, l'information sur la position de
fermeture de la partie de meuble mobile (4-14) atteinte dans le mode de réglage est
enregistrée dans l'unité de contrôle lorsque l'opérateur saisit une commande de fin
après que la position de fermeture de la partie de meuble mobile (4-14) est atteinte.
9. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que dans un meuble (1), la commande de fin est saisie en agissant sur la partie de meuble
mobile (4-14), en la poussant et/ou en la tirant, à l'intérieur d'un intervalle de
temps pouvant être prédéterminé à compter du moment où la position de fermeture est
atteinte.
10. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que dans un meuble (1) comprenant plusieurs parties de meuble mobiles entraînées (4-14),
la commande de fin pour la partie de meuble concernée est saisie dans la position
de fermeture atteinte en agissant sur une autre partie de meuble mobile, en la poussant
et/ou en la tirant.
11. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que dans le mode de réglage activé, un écartement de fermeture déjà créé pour la partie
de meuble mobile (4-14) est repris de façon inchangée en ce qu'après une commande d'entrée de l'opérateur, la partie de meuble mobile (4-14) est
amenée depuis sa position de fermeture, au moyen de l'unité d'entraînement, jusqu'à
une position à partir de laquelle la partie de meuble mobile (4-14) est à nouveau
déplacée par l'opérateur en poussant et/ou en tirant manuellement la partie de meuble
mobile (4-14) concernée sans l'assistance de l'unité d'entraînement.
12. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que dans le mode de réglage activé, un écartement de fermeture réglé pour la partie de
meuble mobile (4-14) est modifié en ce que la partie de meuble mobile concernée est déplacée par une commande d'entrée de l'opérateur
depuis sa position de fermeture, au moyen de l'unité d'entraînement, à une ou plusieurs
reprises consécutives, d'une distance minimale pouvant être exécutée avec l'unité
d'entraînement dans la direction d'ouverture ou de fermeture et en ce que le nouvel écartement de fermeture ainsi atteint est enregistré dans l'unité de contrôle
dès que l'opérateur saisit une commande de fin.
13. Dispositif destiné au déplacement d'une partie de meuble mobile (4-14) par rapport
à une partie de meuble fixe (2) comprenant une unité d'entraînement au moyen de laquelle,
par le biais d'une unité de contrôle destinée à contrôler le déplacement de la partie
de meuble mobile (4-14), celle-ci peut être déplacée de façon entraînée par rapport
à la partie de meuble fixe (2), étant entendu que dans une position de fermeture de
la partie de meuble mobile (4-14) par rapport à la partie de meuble fixe (2), un écartement
de fermeture réglable peut être réalisé entre une face avant de la partie de meuble
mobile (4-14) et la partie de meuble fixe (2), caractérisé en ce que l'unité de contrôle est conçue pour régler un écartement de fermeture dans un mode
de réglage activé à assistance électronique.
14. Dispositif selon la revendication 13, caractérisé en ce que l'unité de contrôle est réalisée de façon à ce que dans le mode de réglage activé,
un réglage de l'écartement de fermeture peut être réalisé par une succession de mouvements
d'ouverture et/ou de fermeture de la partie de meuble mobile (4-14) déterminée de
préférence par un opérateur.
15. Dispositif selon la revendication 13 ou 14, caractérisé en ce que l'unité de contrôle est prévue pour former un raccordement avec un élément complémentaire
pour le fonctionnement dans le mode de réglage.
16. Dispositif selon l'une des revendications 13 à 15, caractérisé en ce que l'unité de contrôle est réalisée de façon à travailler, dans le mode de réglage activé,
avec un programme en mémoire et/ou une logique pour régler l'écartement de fermeture.
17. Dispositif selon l'une des revendications 13 à 16, caractérisé en ce que l'unité de contrôle est prévue pour transmettre à l'opérateur des informations relatives
à une opération de réglage, lors du réglage de l'écartement de fermeture, par le biais
de moyens d'émission agencés en particulier dans l'élément complémentaire.
18. Dispositif selon l'une des revendications 13 à 17 précédentes, caractérisé en ce que l'unité de contrôle est réalisée de façon à déplacer la partie de meuble mobile concernée
depuis sa position de fermeture, au moyen de l'unité d'entraînement, jusqu'à une position
d'arrêt dans le mode de réglage activé après une commande d'entrée de l'opérateur
et à traiter des informations sur un déplacement de la partie de meuble mobile exécuté
ensuite manuellement par l'opérateur, sans l'assistance de l'unité d'entraînement,
depuis la position d'arrêt jusqu'à une position de fermeture en formant l'écartement
de fermeture souhaité.
19. Dispositif selon l'une des revendications 13 à 18 précédentes, caractérisé en ce que l'unité de contrôle est conçue pour enregistrer dans l'unité de contrôle, pour le
réglage de l'écartement de fermeture, une information relative à la position de fermeture
de la partie de meuble mobile atteint dans le mode de réglage lorsque l'opérateur
saisit une commande de fin après que la positon de fermeture est atteinte.
20. Dispositif selon l'une des revendications 13 à 19 précédentes, caractérisé en ce que l'unité de contrôle est prévue pour enregistrer l'information relative à la position
de fermeture de la partie de meuble mobile atteinte dans le mode de réglage lorsque
la commande de fin est émise en agissant sur la partie de meuble mobile en la poussant
et/ou en la tirant à l'intérieur d'un intervalle de temps pouvant être prédéterminé
à compter du moment où la position de fermeture est atteinte.
21. Dispositif selon l'une des revendications 13 à 20 précédentes, caractérisé en ce que l'unité de contrôle est réalisée de façon à réaliser le réglage de l'écartement de
fermeture pour plusieurs parties de meuble mobiles (4-14) l'une après l'autre dans
le mode de réglage activé.
22. Dispositif selon l'une des revendications 13 à 20 précédentes, caractérisé en ce que l'unité de contrôle est conçue pour reprendre, dans le mode de réglage activé, un
écartement de fermeture réglé pour la partie de meuble mobile (4-14) de façon inchangée
lorsqu'après un déplacement de la partie de meuble mobile (4-14) concernée exécuté
avec l'unité d'entraînement jusqu'à une position d'arrêt, la partie de meuble mobile
est à nouveau déplacée en agissant sur la partie de meuble mobile (4-14) concernée
en la tirant et/ou en la poussant manuellement sans l'assistance de l'unité d'entraînement.
23. Dispositif selon l'une des revendications 13 à 22 précédentes, caractérisé en ce que l'unité de contrôle est réalisée de façon à modifier, dans le mode de réglage activé,
un écartement de fermeture réglé pour la partie de meuble mobile (4-14) et l'unité
de contrôle est conçue pour déplacer, après une commande d'entrée de l'opérateur,
la partie de meuble mobile (4-14) concernée au moyen de l'unité d'entraînement à une
ou plusieurs reprises consécutives, d'une distance minimale pouvant être exécutée
avec l'unité d'entraînement dans la direction d'ouverture ou de fermeture et à enregistrer
le nouvel écartement de fermeture ainsi atteint dans l'unité de contrôle dès que l'opérateur
saisit une commande de fin.
24. Meuble (1) comprenant un dispositif selon l'une des revendications 13 à 23.

IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information
des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes.
Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei
Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente