(19)
(11) EP 2 299 045 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
05.06.2013  Patentblatt  2013/23

(21) Anmeldenummer: 10008916.8

(22) Anmeldetag:  27.08.2010
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
E06B 7/28(2006.01)
A47H 27/00(2006.01)

(54)

Befestigungssystem

Fastening system

Système de fixation


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO SE SI SK SM TR

(30) Priorität: 28.08.2009 DE 102009039041
28.08.2009 DE 202009015261 U
11.11.2009 DE 102009052532

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
23.03.2011  Patentblatt  2011/12

(73) Patentinhaber: Stoll, Matthias
88250 Weingarten (DE)

(72) Erfinder:
  • Stoll, Matthias
    88250 Weingarten (DE)

(74) Vertreter: Otten, Herbert 
Otten, Roth, Dobler & Partner Patentanwälte Grosstobeler Strasse 39
88276 Ravensburg/Berg
88276 Ravensburg/Berg (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
DE-U- 1 989 122
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft ein Befestigungssystem zur Befestigung eines Gegenstandes an einem Fensterelement gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

    [0002] Aus der DE 198 16 538 A1 ist ein Befestigungssystem zur Befestigung von Blumentöpfen an einem Fensterelement bekannt, wobei das Fensterelement einen Blendrahmen, einen Flügelrahmen und einen Fensteraußensims umfasst, wobei das Befestigungssystem mindestens ein Haltemittel umfasst, wobei das Haltemittel lösbar mit dem Fensterelement verbindbar ist und wobei das Haltemittel ein erstes Befestigungsmittel, ein zweites Befestigungsmittel und ein Verbindungsmittel umfasst. Bei einem derartigen Befestigungssystem muss das Haltemittel große Druckkräfte über die gesamte Breite des Fensterelements übertragen und entsprechend aufwendig dimensioniert sein, um eine hinreichende Biegesteifigkeit aufzuweisen.

    [0003] Aus der DE 19 89 122 U ist ein Blumenkastenhalter bekannt, welcher mit einem Befestigungswinkel klemmend an einer Deckleiste einer Brüstung befestigbar ist und welcher mit einem Schenkel an der Brüstung anlehnend abstützbar ist, wobei der Befestigungswinkel und der Schenkel durch einen Halter verbunden sind.

    [0004] Es ist Aufgabe der Erfindung, ein Befestigungssystem vorzuschlagen, welches unabhängig von der Breite eines Fensterelements besonders zuverlässig mit dem Fensterelement verbindbar ist und hierbei schlank dimensioniert werden kann.

    [0005] Diese Aufgabe wird ausgehend von den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1 durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. In den Unteransprüchen sind vorteilhafte und zweckmäßige Weiterbildungen angegeben.

    [0006] Das erfindungsgemäße Befestigungssystem ist mit dem ersten Befestigungsmittel an dem Blendrahmen befestigt und mit dem zweiten Befestigungsmittel an dem Fensteraußensims befestigt, hierbei ist das erste oder das zweite Befestigungsmittel als Backenpaar ausgebildet, welches einen Steg des Blendrahmens oder eine Abtropfkante des Fensteraußensimses klemmend greift, wobei das Verbindungsmittel an einem ersten Ende das erste Befestigungsmittel und an einem zweiten Ende das zweite Befestigungsmittel trägt und wobei der zu befestigende Gegenstand an einer Komponente des Haltemittels befestigbar ist. Hierdurch wird ein Haltemittel geschaffen, welches in seiner Dimensionierung unabhängig von der Breite des jeweiligen Fensterelements ist und somit auch an sehr breiten Fensterelementen zuverlässig befestigbar ist. Kern der Erfindung ist die Nutzung von zwei speziellen, übereinander liegenden Befestigungspunkten, wobei ein Befestigungspunkt am Blendrahmen des Fensterelements liegt und der andere Befestigungspunkt darunter an dem Fensteraußensims des Fensterelements liegt. Durch diese Wahl der Befestigungspunkte ist es weiterhin möglich, weder den Lichteinfall noch die Aussicht aus dem Fensterelement durch das Haltemittel zu beeinträchtigen, da dieses im Wesentlichen vor einem unteren Querholm des Blendrahmens und über bzw. vor dem Außenfenstersims positioniert ist. Weiterhin ist es hierdurch möglich, den Rollladen ohne Einschränkung zu benutzten. Der heruntergelassene Rollladen legt sich einfach auf das erste Befestigungsmittel auf und deckt das Fenster hierbei vollständig ab.

    [0007] Erfindungsgemäß ist es vorgesehen, das andere Befestigungsmittel als weiteres, zweites Backenpaar auszubilden, wobei das erste Backenpaar den Steg des Blendrahmens klemmend greift und wobei das zweite Backenpaar die Abtropfkante des Außenfenstersims klemmend greift und wobei wenigstens eines der Backenpaare das Fensterelement insbesondere auch formschlüssig greift. Durch die Wahl derartiger Befestigungspunkte greift das Haltemittel wie eine große Kralle oder Klammer an dem Fensterelement an, wobei die Befestigungspunkte das Einleiten großer Haltekräfte erlauben, ohne dass das Haltemittel von dem Fensterelement abrutscht.

    [0008] Ausführungsvarianten der Erfindung sehen vor, das andere Befestigungsmittel insbesondere als Saughalter auszubilden, welcher mit dem Fensteraußensims verbindbar ist, oder das andere Befestigungsmittel (14) insbesondere als Klebehalter auszubilden, welcher mit dem Fensteraußensims (6) verbindbar ist, oder das andere Befestigungsmittel insbesondere als Magnethalter auszubilden, welcher mit dem Fensteraußensims oder einer mit dem Fensteraußensims verbundenen magnetischen Platte verbindbar ist, oder das andere Befestigungsmittel insbesondere als Haken auszubilden, welcher in den Steg des Blendrahmens oder an den Fensteraußensims hängbar ist, und wobei das als Backenpaar ausgebildete Befestigungsmittel das Fensterelement insbesondere auch formschlüssig greift. Bei einer Ausbildung des zweiten Befestigungsmittels als Saughalter oder Klebehalter oder Magnethalter ergibt sich der Vorteil, dass das Haltemittel keine Komponenten aufweist, welche - in einer senkrecht auf einer Fensterscheibe des Fensterelements stehenden Richtung betrachtet - über den Fensteraußensims hervorstehen und somit das Erscheinungsbild eines Gebäudes allenfalls unwesentlich beeinträchtigen. Die Ausbildung des zweiten Befestigungsmittels als Haken erlaubt eine besonders kostengünstige Herstellung des Haltemittels, da sich dieser als einfaches Biegeteil herstellen lässt.

    [0009] Weiterhin sieht die Erfindung vor, das Befestigungssystem um einen Adapter zu ergänzen, welcher zwischen dem zu befestigenden Gegenstand und wenigstens einer Komponente des Haltemittels angeordnet ist und welcher an der wenigstens einen Komponente des Haltemittels befestigt ist. Hierdurch ist es möglich das Befestigungssystem zur Befestigung einer Vielzahl von Gegenständen wie insbesondere Parabolantennen, Stabantennen, Klimaanlagen, Wäscheleinen, Lichtlenksysteme, Spiegel, Solarzellen, Werbemittel, Dekorationen, Wetterstationen, Beleuchtungsmittel, Bewegungsmelder, Alarmanlagen, Überwachungskameras oder Lautsprecher zu optimieren und eine rasche Befestigung unterschiedlichster Gegenstände zu ermöglichen.

    [0010] Die Erfindung sieht vor, das Verbindungsmittel insbesondere als Winkel auszubilden und insbesondere wenigstens eines der Befestigungsmittel an dem Verbindungsmittel verschiebbar zu führen. Die Verwendung eines herstellungstechnisch einfachen Winkels führt zu einem kostengünstigen Befestigungssystem, weiterhin eignet sich ein Winkel durch seine Schenkel optimal zur direkten oder indirekten Anbringung der genannten Gegenstände. Das verschiebbare Führen eines Befestigungsmittels an dem Verbindungsmittel erlaubt eine einfache Anpassung des Haltemittels an die Abmessungen des Fensterelements und insbesondere an unterschiedlich dimensionierte Fensteraußensimse.

    [0011] Weiterhin sieht die Erfindung vor, das Haltemittel um ein Verspannmittel zu ergänzen. Durch die Verwendung eines Verspannmittels wird das Haltemittel zusätzlich in seinem Halt an dem Fensterelement stabilisiert.

    [0012] Die Erfindung sieht vor, das Verspannmittel insbesondere als Zugmittel auszubilden, welches das erste Befestigungsmittel in Richtung des zweiten Befestigungsmittels zieht, oder das Verspannmittel insbesondere als Druckmittel auszubilden, welches das erste Befestigungsmittel von dem zweiten Befestigungsmittel wegdrückt. Durch die resultierende Verdrehung der Befestigungsmittel wird eine bessere Abstützung des Haltemittels an dem Fensterelement erreicht und somit die Belastbarkeit des Haltemittels gesteigert.

    [0013] Hierbei ist es vorgesehen, das Verspannmittel insbesondere mit den Enden des Verbindungsmittels und/oder insbesondere mit den Befestigungsmitteln zu verbinden. Ein an diesen Punkten angreifendes Verspannmittel kann mit kleinen Spann- bzw. Druckkräften eine große Wirkung erzielen.

    [0014] Weiterhin sieht die Erfindung vor, bei dem ersten und/oder bei dem zweiten Backenpaar eine erste Backe mit einer ersten Anlagefläche und eine zweite Backe mit einer zweiten Anlagefläche auszubilden, wobei sich diese Anlageflächen insbesondere etwa parallel gegenüber liegen und wobei ein Abstand zwischen den beiden Anlageflächen insbesondere verstellbar ist und wobei das erste oder das zweite Backenpaar insbesondere eine dritte Anlagefläche aufweist, welche zwischen der ersten und der zweiten Anlagefläche liegt und mit welcher das jeweilige Backenpaar flächig an einer Frontseite des Fensteraußensimses anliegt. Bei etwa parallel liegenden Anlageflächen der Backen eines Backenpaare lassen sich durch ein leichtes verkippen des Backenpaares um den Holm des Blendrahmens oder um den Fenstersims große Haltekräfte erzielen. Sofern der Abstand zwischen den Anlageflächen der Backen eines Backenpaares verstellbar ist, ist es einfach das Backenpaar an unterschiedlich ausgeführte Holme von Blendrahmen oder an unterschiedlich ausgeführte Außenfenstersimse anzupassen. Durch die Ausbildung einer dritten Anlagefläche zwischen den beiden Anlageflächen der Backen ist es möglich, die Fläche, mit welcher sich das Befestigungsmittel an dem Fensteraußensims abstützt, zu vergrößern und hierdurch eine bessere Kraftübertragung zu gewährleisten.

    [0015] Schließlich sieht die Erfindung vor, die Backe des Backenpaars oder den Haken, welche bzw. welcher den Steg des Blendrahmens übergreift und welche bzw. welcher an einer Innenseite des Stegs anliegt, mit einem Fortsatz auszubilden, welcher den Flügelrahmen des Fensterelements untergreift. Hierdurch ist das an dem Blendrahmen angreifende Befestigungsmittel zusätzlich gegen ein Herausrutschen bei Überbelastung gesichert.

    [0016] Entsprechend der Erfindung wird unter einer Komponente des Haltemittels eines der Bauteile verstanden, welche das Haltemittel umfasst. Insbesondere sind das erste Befestigungsmittel, das zweite Befestigungsmittel, das Verbindungsmittel und - sofern vorhanden - das Verspannmittel Komponenten des Haltemittels.

    [0017] Im Sinne der Erfindung wird auch dann von einer Anlagefläche gesprochen, wenn die Anlagefläche eine Struktur aufweist.

    [0018] Weitere Einzelheiten der Erfindung werden in der Zeichnung anhand von schematisch dargestellten Ausführungsbeispielen beschrieben.

    [0019] Hierbei zeigen:
    Figuren 1 bis 8:
    sieben schematisch dargestellte Ausführungsvarianten eines erfindungsgemäßen Befestigungssystems;
    Figuren 9 bis 12:
    entsprechend der in der Figur 2 gezeigten, zweiten Ausführungsvariante ausgeführte Befestigungssysteme für unterschiedliche Fensterelemente;
    Figur 13:
    ein in Anlehnung an die in der Figur 3 gezeigte, dritte Ausführungsvariante ausgeführtes Befestigungssystem;
    Figur 14:
    ein entsprechend der in der Figur 1 gezeigten, ersten Ausführungsvariante ausgeführtes Befestigungssystem;
    Figur 15:
    eine weitere, achte Ausführungsvariante eines erfindungsgemäßen Befestigungssystems, welche auf der in der Figur 1 gezeigten, ersten Ausführungsvariante basiert
    Figuren 16 bis 19:
    eine neunte Ausführungsvariante eines erfindungsgemäßen Befestigungssystems und
    Figur 20:
    eine zehnte Ausführungsvariante eines erfindungsgemäßen Befestigungssystems.


    [0020] In den Figuren 1 bis 8 sind sieben schematisch dargestellte Ausführungsvarianten eines erfindungsgemäßen Befestigungssystems gezeigt. Zur Erhaltung der Übersichtlichkeit wurde in den Figuren 1 bis 8 auf eine Schraffierung geschnittener Flächen verzichtet.

    [0021] In der Figur 1 ist in schematischer Ansicht eine erste Ausführungsvariante eines erfindungsgemäßen Befestigungssystems 1 gezeigt. Das Befestigungssystem 1 dient zur Befestigung eines Gegenstandes 2 an einem Fensterelement 3. Das Fensterelement 3 umfasst einen Blendrahmen 4, einen Flügelrahmen 5 und einen Fensteraußensims 6. Hierbei ist der Flügelrahmen 5 drehbar und/oder kippbar und/oder verschiebbar in dem Blendrahmen 4 gehalten. Der Blendrahmen 4 umfasst einen unteren Querholm 7, welcher im Schnitt dargestellt ist, und welcher einen Steg 8 aufweist, welcher durch eine Regenschiene bzw. einen Rahmenüberschlag gebildet ist. Der Fensteraußensims 6 des Fensterelements 3 weist eine Abtropfkante 9 auf, an welcher Regenwasser, welches auf eine Oberseite 10 des Fensteraußensimses 6 fällt und über eine Frontseite 11 des Fensteraußensimses 6 abläuft, abtropft. Das Befestigungssystem 1 umfasst ein Haltemittel 12, welches lösbar mit dem Fensterelement 3 verbunden ist. Das Haltemittel 12 setzt sich bei der in der Figur 1 dargestellten ersten Ausführungsvariante aus einem ersten Befestigungsmittel 13, einem zweiten Befestigungsmittel 14 und einem Verbindungsmittel 15 zusammen. Hierbei ist das erste Befestigungsmittel 13 an einem ersten Ende 15a des Verbindungsmittels 15 befestigt und das zweite Befestigungsmittel 14 an einem zweiten Ende 15b des Verbindungsmittels 15 befestigt. Die Befestigung erfolgt jeweils mittels schematisch dargestellten Schraubverbindungen 16a, 16b. Die beiden Befestigungsmittel 13, 14 sind als Backenpaare 17, 18 ausgebildet, welche jeweils eine erste Backe 17a bzw. 18a und eine zweite Backe 17b bzw. 18b aufweisen. Die einzelnen Backen, 17b bzw. 18a, 18b weisen jeweils eine Anlagefläche 17c, 17d bzw. 18c, 18d auf. Im dargestellten, montierten Zustand des Befestigungssystems 1 wird der Steg 8 des unteren Querholms 7 des Blendrahmens 4 von dem ersten Backenpaar 17 und der Fensteraußensims 6 im Bereich seiner Abtropfkante 9 von dem zweiten Backenpaar 18 klemmend und formschlüssig gegriffen. Hierbei liegt die Anlagefläche 17c der Backe 17a an einer Innenseite 8a des Stegs 8 an und hierbei liegt die Anlagefläche 17d der Backe 17b an einer Außenseite 7a des unteren Querholms 7 an. Weiterhin liegt hierbei die Anlagefläche 18c des Backe 18a an der Oberseite 10 des Fensteraußensimses 6 und die Anlagefläche 18d der Backe 18b an einer Unterseite 19 des Fensteraußensimses an. Der Gegenstand 2, welcher als Scheinwerfer 2a ausgebildet ist, ist an dem Verbindungsmittel 15 befestigt. Das Verbindungsmittel 15 ist als Winkel 20 ausgebildet und weist einen etwa horizontal verlaufenden Schenkel 20a und einen etwa vertikal verlaufenden Schenkel 20b auf. Die Backen 17a, 17b bzw. 18a, 18b beider Befestigungsmittel 13 bzw. 14 sind ebenfalls als Winkel 21, 23 bzw. 24, 25 ausgebildet. Zur Erläuterung ist in der Figur 1 mit gestrichelten Linien dargestellt, wie das erste Befestigungsmittel 13 verstellt werden kann, wenn der Steg 8 statt einer Dicke d8 eine größere Dicke D8 aufweist. Hierzu wird die Schraubverbindung 16a gelockert, damit die als Winkel 22 ausgebildete Backe 17b relativ zu dem Verbindungsmittel 15 und der ersten Backe 17a in eine Pfeilrichtung x um einen Verschiebeweg V verschoben werden kann. Hierzu weist die Backe 17b ein Langloch 26 auf. Dies ist in einer durch eine Ellipse umrahmten Detailansicht in der Figur 1 erkennbar, welche die Backe 17b aus einer Pfeilrichtung y' zeigt. Entsprechend kann bei Bedarf auch die Backe 17a verschoben werden. Eine entsprechende Anpassung an die Abmessungen des Fensterelements 3 ist auch bei dem zweiten Befestigungsmittel 14 möglich. Bezüglich der Verstellmöglichkeiten wird auch auf die Figur 2 verwiesen.

    [0022] In der Figur 1 ist weiterhin ein Abschnitt einer Hauswand 27 erkennbar, in welche das Fensterelement 3 eingebaut ist. Am Flügelrahmen 5 ist noch eine in den Flügelrahmen 5 eingesetzte Fensterscheibe 28 erkennbar. Zwischen dem Blendrahmen 4 und der Hauswand 27 befindet sich im Bereich des Fensteraußensimses 6 ein Profil 29 zum Ausgleich einer für den Fensteraußensims 6 erforderlichen Einbauhöhe.

    [0023] In der Figur 2 ist eine zweite Ausführungsvariante eines erfindungsgemäßen Befestigungssystems 1 dargestellt. Die zu der in der Figur 1 gezeigten ersten Ausführungsvariante vorliegende Beschreibung trifft grundsätzlich auch auf die zweite Ausführungsvariante zu. Abweichend von der ersten Ausführungsvariante umfasst ein Haltemittel 12 der zweiten Ausführungsvariante ein Verspannmittel 30. Das Verspannmittel 30 ist über die Schraubverbindungen 16a und 16b mit dem Verbindungsmittel 15 und den Befestigungsmitteln 13, 14 verbunden. Das Verspannmittel 30 ist als Zugmittel 31 ausgebildet, welches das erste Befestigungsmittel 13 in eine Pfeilrichtung w und das zweite Befestigungsmittel 14 in eine Pfeilrichtung v zieht. Hierdurch wird das erste Backenpaar 17 mit einem Moment M13 um den Steg 8 und das zweite Backenpaar 18 mit einem Moment M32 um ein freies Ende 32 des Fensteraußensimses 6 bzw. dessen Abtropfkante 9 verdreht. Hierdurch wird ein besonders guter Formschluss der Backenpaare 17 und 18 erreicht, welche das Fensterelement 3 bereits vor einem Verspannen klemmend und formschlüssig greifen. Das Zugmittel 31 umfasst hierbei zwei Gewindestangen 31a, 31b und eine Gewindehülse 31c. Hierbei weist die Gewindestange 31a ein Rechtsgewinde und die Gewindestange 31b ein Linksgewinde auf. Entsprechend umfasst die Gewindehülse 31c einen Linksgewinde- und einen Rechtsgewindeabschnitt. In der Figur 2 ist zeichnerisch weiterhin angedeutet, wie die Backe 18b des zweiten Befestigungsmittels 14 in eine Pfeilrichtung y' um einen Verschiebeweg V verschoben werden kann, um einen dickeren Fensteraußensims 6' zu greifen.

    [0024] Bezüglich der in der Figur 3 dargestellten dritten Ausführungsvariante eines Befestigungssystems 1 wird grundsätzlich wiederum auf die Beschreibung zu der in der Figur 1 gezeigten ersten Ausführungsvariante verwiesen. Die dritte Ausführungsvariante weicht hiervon dahingehend ab, dass das erste Befestigungsmittel 13 nicht als Backenpaar ausgebildet ist, sondern nur einen Haken 33 aufweist, welcher wie eine einzelne Backe an dem Verbindungsmittel 15 durch die Schraubverbindung 16a befestigt ist. Der Haken 33 liegt mit einer Anlagefläche 33a flächig an einer Innenseite 8a des Stegs 8 des Blendrahmens 4 an. Zusätzlich weist der Haken 33 noch einen Fortsatz 34 auf, welcher sich etwa horizontal unter einen unteren Querholm 35 des Flügelrahmens 5 erstreckt. Hierdurch ist der Haken 33 bei geschlossenem Flügelrahmen 5 zusätzlich gesichert, da der Haken 33 auch durch eine vertikal nach oben in eine Pfeilrichtung y gerichtete Kraft nicht von dem Fensterelement 3 getrennt werden kann.

    [0025] Bezüglich der in der Figur 4 dargestellten vierten Ausführungsvariante eines erfindungsgemäßen Befestigungssystems 1 wird grundsätzlich auf die Beschreibungen zu den in den Figuren 1 und 2 gezeigten ersten beiden Ausführungsvarianten verwiesen. Im Unterschied zu dem in der Figur 2 gezeigten Befestigungssystem ist das zweite Befestigungsmittel 14 bei der vierten Ausführungsvariante nicht als Backenpaar, sondern als Haken 36 ausgebildet, welcher im Wesentlichen der in der Figur 2 gezeigten Backe 18b entspricht. Der Haken 36 liegt mit einer Anlagefläche 36a an der Unterseite 19 des Fensteraußensims 6 an.

    [0026] In der Figur 5 ist eine fünfte Ausführungsvariante eines erfindungsgemäßen Befestigungssystems 1 dargestellt. Grundsätzlich wird hier auf die Beschreibung zu der in der Figur 1 dargestellten ersten Ausführungsvariante verwiesen. Abweichend von der ersten Ausführungsvariante ist bei der fünften Ausführungsvariante das zweite Befestigungsmittel 14 als Saughalter 37 ausgeführt, welcher mit dem vertikalen Schenkel 20b des Verbindungsmittels 15 teleskopierbar verbunden ist. Der Saughalter 37 umfasst einen Saugnapf 37a und eine mit dem Saugnapf 37a verbundene Flanschstange 37b. Das Verbindungsmittel 15 und die Flanschstange 37b sind über Schraubverbindungen 16b und 16c miteinander verbunden. Der Saugnapf 37a ist auf einer Oberseite 10 des Fensteraußensims 6 befestigt. Für die Verwendung des Befestigungssystems 1, entsprechend der fünften Ausführungsvariante, eignen sich insbesondere Fensteraußensimse, welche eine glatte Oberseite aus Aluminium aufweisen. Entsprechend ist es gemäß einer nicht dargestellten Ausführungsvariante der Erfindung vorgesehen, statt eines Saughalters einen Klebehalter zu verwenden, welches durch Klebekraft auf dem Fensteraußensims gehalten wird.

    [0027] In der Figur 6 ist eine sechste Ausführungsvariante eines erfindungsgemäßen Befestigungssystems 1 gezeigt. Grundsätzlich wird auf die Beschreibung zur Figur 1 verwiesen. Im Unterschied zu der ersten Ausführungsvariante und der oben beschriebenen fünften Ausführungsvariante ist hier das zweite Befestigungsmittel 14 nicht als Backenpaar oder Saughalter, sondern als Magnethalter 38 ausgebildet. Der Magnethalter 38 ist vergleichbar zu dem in der Figur 5 gezeigten Saughalter teleskopierbar über Schraubverbindungen 16b und 16c mit dem vertikalen Schenkel 20b des Verbindungsmittels 15 verbunden. Der Magnethalter 38 umfasst einen Magnet 38a, eine mit diesem fest verbundene Flanschstange 38b und - bei Bedarf - eine magnetische Metallplatte 38c. Sofern der Fensteraußensims 6 nicht magnetisch ist, wird die magnetische Metallplatte 38c auf dem Fensteraußensims 6 befestigt und insbesondere mit diesem verklebt. Der in der Figur 6 gezeigte Gegenstand 2, zu dessen Befestigung das Befestigungssystem 1 dient, ist als Überwachungskamera 2b ausgeführt und mittels eines Adapters 39 an dem Haltemittel 12 befestigt. Hierbei werden für die Befestigung des Adapters 39 die Schraubverbindungen 16b, 16c genutzt, welche auch zur Befestigung des Magnethalters 38 an dem Verbindungsmittel 15 dienen.

    [0028] In den Figuren 7 und 8 ist eine siebte Ausführungsvariante eines erfindungsgemäßen Befestigungssystems 1 gezeigt. Grundsätzlich wird hier auf die Beschreibung zu der in der Figur 1 gezeigten ersten Ausführungsvariante verwiesen. Im Unterschied zu der dort gezeigten Ausführungsvariante kommen bei der in den Figuren 7 und 8 gezeigten siebten Ausführungsvariante zwei baugleiche Haltemittel 12 zum Einsatz, welche jeweils dem in der Figur 1 beschriebenen Haltemittel entsprechen. Zusätzlich umfassen die beiden Haltemittel 12 einen gemeinsamen Adapter 39, welcher die beiden Haltemittel 12 verbindet und zur Befestigung eines nicht dargestellten Gegenstandes dient.

    [0029] In den Figuren 9 bis 12 sind nun Ausführungsbeispiele zu der in der Figur 2 gezeigten zweiten Ausführungsvariante dargestellt.

    [0030] Bei dem in der Figur 9 gezeigten Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Befestigungssystems 1 ist, abweichend von der Figur 2, ein Adapter 39 gezeigt, an welchem ein nicht dargestellter Gegenstand befestigbar ist. Weiterhin ist das zweite Befestigungsmittel 14 mit einer dritten Anlagefläche 40 ausgeführt, welche zwischen der ersten Anlagefläche 18c der ersten Backe 18a und der zweiten Anlagefläche 18d der zweiten Backe 18b an der zweiten Backe 18b ausgeführt ist und an der Frontseite 11 des Fensteraußensimses 6 anliegt. In weiterer Abweichung von der grundsätzlichen Darstellung der Figur 2 ist an der ersten Backe 17a des ersten Befestigungsmittels 13 ein Fortsatz 34 ausgebildet, welcher - wie zur Figur 3 beschrieben - die Sicherheit erhöht. Weiterhin ist in der Figur 9 erkennbar, dass ein Rollladen 41 auch bei montiertem Haltemittel 12 die Fensterscheibe 28 des Flügelrahmens 5 vollständig verdeckt und somit das Haltemittel 12 keinerlei Einschränkungen bei der Verwendung des Fensterelements 3 mit sich bringt. Die Backen 18a und 18b weisen zueinander einen Abstand B auf, welcher verstellbar ist und sind weiterhin etwa parallel zueinander ausgerichtet. Die Backen 17a und 17b des ersten Backenpaares 17 weisen zueinander einen Abstand A auf und sind weiterhin etwa parallel zueinander ausgerichtet. Zueinander stehen die Backen 17a und 18a bzw. 17b und 18b der beiden Backenpaare 17 und 18 in einem Winkel α, welche in einem Bereich zwischen 90° und 120° liegt.

    [0031] Bei dem in der Figur 10 gezeigten Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Befestigungssystems 1 ist erkennbar, dass bei einer Kunststoffausführung des Blendrahmens 4 und des Flügelrahmens 5 des Fensterelements 3 der Steg 8 des Blendrahmens 4 eine Dichtung 42 umfasst und die Backe 17a des Backenpaars 17 des ersten Befestigungsmittels 13 mit ihrer Anlagefläche 17c an dieser anliegt.

    [0032] Bei dem in der Figur 11 gezeigten Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Befestigungssystems 1 ist im Vergleich zu den Figuren 9 und 10 erkennbar, wie baugleiche Haltemittel 12 für unterschiedlichste Fensterelemente geeignet sind.

    [0033] Dies wird besonders in der Figur 12 deutlich, da hier trotz der extremen Dimensionierung des Fensteraußensims 6, durch die Ergänzung des Haltemittels 12 um eine Verlängerung 43 und die Verwendung eines anderen Verspannmittels 30 quasi die gleiche Grundkonstruktion des Haltemittels 12 Verwendung findet.

    [0034] Die Figur 13 zeigt ein in Anlehnung an die in der Figur 3 gezeigte, dritte Ausführungsvariante ausgeführtes Befestigungssystem 1. Bei diesem ist das Verbindungsmittel 15 L-förmig entsprechend der Kontur des Fensterelements 3 angeordnet. Weiterhin zeigt die Figur 13 einen speziellen Adapter 39, welcher um eine Drehachse z schwenkbar ist. Mit gestrichelten Linien ist eine Kante 44 einer Hauswand 27 angedeutet.

    [0035] Die Figur 14 zeigt ein entsprechend der in der Figur 1 gezeigten, ersten Ausführungsvariante ausgeführtes Befestigungssystem 1. Dieses umfasst neben den Schraubverbindungen 16a und 16b zusätzliche Schraubverbindungen 16d und 16e, welche einen größeren Verstellbereich des Haltemittels 12 erlauben.

    [0036] In der Figur 15 ist eine weitere, achte Ausführungsvariante eines erfindungsgemäßen Befestigungssystems 1 gezeigt, welche auf der in der Figur 1 gezeigten, ersten Ausführungsvariante basiert. Bei dieser ist das zweite Befestigungsmittel 14 bzw. das zweite Backenpaar 18 als Schraubzwinge 45 ausgeführt. Mit einer derartigen Ausführung des Befestigungsmittels 14 können besonders hohe Klemmkräfte erzielt werden. Das erste Befestigungsmittel 13 und das Verbindungsmittel 15 sind in aus der Figur 1 bekannter Weise ausgeführt.

    [0037] Die Figuren 16 bis 19 zeigen eine neunte Ausführungsvariante eines erfindungsgemäßen Befestigungssystems 1.

    [0038] In der Figur 16 ist ein speziell ausgeführtes Haltemittel 12 in perspektivischer Ansicht gezeigt, wobei an dem Haltemittel 12 ein Gegenstand 2 angeflanscht ist, welcher als Beschattungs- und Lichteintragsvorrichtung 2c ausgebildet ist. Prinzipiell ist das Haltemittel 12 entsprechend der in der Figur 1 gezeigten ersten Ausführungsvariante ausgebildet, wobei abweichend hiervon ein erste Befestigungsmittel 13, ein zweites Befestigungsmittel 14 und ein Verbindungsmittel 15 eine wesentlich größere Breite B13, B14 und B15 in z-Richtung aufweisen als die in den vorhergehenden Figuren dargestellten Haltemittel. In der Figur 17 ist das Haltemittel 12 im montierten Zustand gezeigt, in welchem es einen Steg 8 eines Blendrahmens 4 und einen Fensteraußensims 6 mit seinen als Backenpaare 17, 18 ausgebildeten Befestigungsmitteln 13 und 14 klemmend und formschlüssig greift. Hierbei sind Backen 17a, 17b und 18a, 18b der Backenpaare 17, 18 und das Verbindungsmittel 15 über eine Vielzahl von Schraubverbindungen 16 verbunden.

    [0039] Die Figuren 18 und 19 zeigen die Gesamtanordnung im Schnitt, wobei der Gegenstand 2 in unterschiedlichen Stellungen steht. In der Figur 18 steht der Gegenstand 2 in einer Verdunklungsstellung und in der Figur 19 steht der Gegenstand in einer Beschattungs- oder Markisenstellung. Auf Grund seiner Breite sind in dem Haltemittel 12 zwei Verspannmittel 30 angeordnet, welche als Zugmittel 31 ausgeführt sind.

    [0040] In der Figur 20 ist in Anlehnung an die in der Figur 15 gezeigte achte Ausführungsvariante eine zehnte Ausführungsvariante eines erfindungsgemäßen Befestigungssystems 1 gezeigt, welche ebenfalls grundsätzlich auf der in der Figur 1 gezeigten, ersten Ausführungsvariante basiert. Bei dieser sind das erste Befestigungsmittel 13 bzw. das erste Backenpaar 17 und das zweite Befestigungsmittel 14 bzw. das zweite Backenpaar 18 als Schraubzwingen 45 und 46 ausgeführt. Mit einer derartigen Ausführung der Befestigungsmittel 13 und 14 können an beiden Befestigungsstellen besonders hohe Klemm- bzw. Haltekräfte erzielt werden.

    [0041] Die Erfindung ist nicht auf dargestellte oder beschriebene Ausführungsbeispiele beschränkt. Sie umfasst vielmehr Weiterbildungen der Erfindung im Rahmen der Schutzrechtsansprüche.

    [0042] Insbesondere sieht die Erfindung ein Befestigungssystem zur Befestigung eines Gegenstandes an einem Fensterelement nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 vor, welches ein Verspanmittel umfasst, bei welchem das erste Backenpaar den Blendrahmen klemmend und formschlüssig greift, bei welchem das zweite Backenpaar den Fensteraußensims klemmend und formschlüssig greift, wobei das Verbindungsmittel an einem ersten Ende das erste Backenpaar und an einem zweiten Ende das zweite Backenpaar trägt, wobei das Verspannmittel das erste Backenpaar in Richtung des zweiten Backenpaars zieht und wobei der zu befestigende Gegenstand direkt oder unter Zwischenlage eines Adapters an dem Haltemittel befestigt ist.

    Bezugszeichenliste:



    [0043] 
    1
    Befestigungssystem
    2
    Gegenstand
    2a
    Scheinwerfer
    2b
    Überwachungskamera
    2c
    Beschattungs- und Lichteintragsvorrichtung
    3
    Fensterelement
    4
    Blendrahmen
    5
    Bügelrahmen
    6
    Fensteraußensims
    7
    unterer Querholm von 4
    7a
    Außenseite von 7
    8
    Steg an 7
    8a
    Innenseite von 8
    9
    Abtropfkante an 6
    10
    Oberseite von 6
    11
    Frontseite von 6
    12
    Haltemittel
    13
    erstes Befestigungsmittel
    14
    zweites Befestigungsmittel
    15
    Verbindungsmittel
    15a
    erstes Ende von 15
    15b
    zweites Ende von 15
    16a
    Schraubverbindung
    16b
    Schraubverbindung
    16c
    Schraubverbindung
    17
    Backenpaar
    17a
    erste Backe
    17b
    zweite Backe
    17c
    erste Anlagefläche von 17
    17d
    zweite Anlagefläche von 17
    18
    Backenpaar
    18a
    erste Backe
    18b
    zweite Backe
    18c
    erste Anlagefläche von 18
    18d
    zweite Anlagefläche von 18
    19
    Unterseite von 6
    20
    Winkel
    20a
    horizontaler Schenkel von 20
    20b
    vertikaler Schenkel von 20
    21
    Winkel
    22
    Winkel
    23
    Winkel
    24
    Winkel
    25
    Winkel
    26
    Langloch in 17b
    27
    Hauswand
    28
    Fensterscheibe
    29
    Profil
    30
    Verspannmittel
    31
    Zugmittel
    31a
    Gewindestange
    31b
    Gewindestange
    31c
    Gewindehülse
    32
    freies Ende von 6
    33
    Haken
    33a
    Anlagefläche von 33
    34
    Fortsatz
    35
    unterer Querholm von 5
    36
    Haken
    36a
    Anlagefläche von 36
    37
    Saughalter
    37a
    Saugnapf von 37
    37b
    Flanschstange von 37
    38
    Magnethalter
    38a
    Magnet von 38
    38b
    Flanschstange von 38
    38c
    magnetische Platte
    39
    Adapter
    40
    dritte Anlagefläche von 14
    41
    Rollladen
    42
    Dichtung von 8
    43
    Verlängerung
    44
    Kante von 27
    45
    Schraubzwinge
    46
    Schraubzwinge
    A
    Abstand zwischen 17a und 17b
    B
    Abstand zwischen 18a und 18b
    B13
    Breite von 13 in z-Richtung
    B14
    Breite von 14 in z-Richtung
    B15
    Breite von 15 in Z-Richtung
    d8
    Dicke von 8
    D8
    Dicke von 8
    V
    Verschiebeweg
    u
    Drehachse
    v
    Pfeilrichtung
    w
    Pfeilrichtung
    x
    Pfeilrichtung
    y
    Pfeilrichtung
    y'
    Pfeilrichtung
    z
    Pfeilrichtung
    α
    Winkel zwischen 17a und 18a bzw. 17b und 18b



    Ansprüche

    1. Fensterelement (3) mit Befestigungssystem (1) zur Befestigung eines Gegenstandes (2; 2a, 2b, 2c) an dem Fensterelement (3),

    - wobei das Fensterelement (3) einen Blendrahmen (4), einen Flügelrahmen (5) und einen Fensteraußensims (6) umfasst,

    - wobei das Befestigungssystem (1) mindestens ein Haltemittel (12) umfasst,

    - wobei das Haltemittel (12) lösbar mit dem Fensterelement (3) verbindbar ist,

    - wobei das Haltemittel (12) ein erstes Befestigungsmittel (13), ein zweites Befestigungsmittel (14) und ein Verbindungsmittel (15) umfasst,

    - wobei das Verbindungsmittel (15) an einem ersten Ende (15a) das erste Befestigungsmittel (13) und an einem zweiten Ende (15b) das zweite Befestigungsmittel (14) trägt,

    - wobei der zu befestigende Gegenstand (2; 2a, 2b, 2c) an einer Komponente des Haltemittels (12) befestigbar ist,

    - wobei das erste Befestigungsmittel (13) an dem Blendrahmen (4) befestigbar ist,

    - wobei das zweite Befestigungsmittel (14) an dem Fensteraußensims (6) befestigbar ist,
    dadurch gekennzeichnet, dass

    - das erste und das zweite Befestigungsmittel (13, 14) jeweils als Backenpaar (17, 18) ausgebildet ist, wobei das erste Backenpaar einen Steg (8) des Blendrahmens (4) und das zweite Backenpaar eine Abtropfkante (9) des Fensteraußensims (6) klemmend greifen.


     
    2. Fensterelement (3) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eines der Backenpaare (17, 18) das Fensterelement auch formschlüssig greift.
     
    3. Fensterelement (3) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,

    - dass das andere Befestigungsmittel (14) als Saughalter (37) ausgebildet ist, welcher mit dem Fensteraußensims (6) verbindbar ist, oder

    - dass das andere Befestigungsmittel (14) als Klebehalter ausgebildet ist, welcher mit dem Fensteraußensims (6) verbindbar ist, oder

    - dass das andere Befestigungsmittel (14) als Magnethalter (38) ausgebildet ist, welcher mit dem Fensteraußensims (6) oder einer mit dem Fensteraußensims (6) verbundenen magnetischen Platte (38) verbindbar ist, oder

    - dass das andere Befestigungsmittel (13, 14) als Haken (33, 36) ausgebildet ist, welcher in den Steg (8) des Blendrahmens (4) oder an den Fensteraußensims (6) hängbar ist und wobei das als Backenpaar (17, 18) ausgebildete Befestigungsmittel (13, 13) das Fensterelement insbesondere auch formschlüssig greift.


     
    4. Fensterelement (3) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungssystem (1) einen Adapter (39) umfasst, welcher zwischen dem zu befestigenden Gegenstand (2; 2a, 2b, 2c) und wenigstens einer Komponente des Haltemittels (12) angeordnet ist und an der wenigstens einen Komponente des Haltemittels (12) befestigt ist.
     
    5. Fensterelement (3) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsmittel (15) insbesondere als Winkel (20) ausgebildet sind und dass insbesondere wenigstens eines der Befestigungsmittel (13, 14) an dem Verbindungsmittel (15) verschiebbar ist.
     
    6. Fensterelement (3) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Haltemittel (12) ein Verspannmittel (30) umfasst.
     
    7. Fensterelement (3) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verspannmittel (30) als Zugmittel (31) ausgebildet ist, welches das erste Befestigungsmittel (13) in Richtung des zweiten Befestigungsmittels (14) zieht, oder dass das Verspannmittel (30) als Druckmittel ausgebildet ist, welches das erste Befestigungsmittel (13) von dem zweiten Befestigungsmittel (14) wegdrückt.
     
    8. Fensterelement (3) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verspannmittel (30) mit den Enden (15a, 15b) des Verbindungsmittels (15) und/oder mit den Befestigungsmitteln (13, 14) verbunden ist.
     
    9. Fensterelement (3) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das erste und/oder das zweite Backenpaar (17, 18) eine erste Backe (17a, 18a) mit einer ersten Anlagefläche (17c, 18c) und eine zweite Backe (17b, 18b) mit einer zweiten Anlagefläche (17d, 18d) aufweist, wobei sicht diese Anlageflächen (17c, 17d; 18c, 18d) insbesondere etwa parallel gegenüber liegen und wobei ein Abstand (A, B) zwischen den beiden Anlageflächen (17c, 17d; 18c, 18d) insbesondere verstellbar ist und wobei das erste oder das zweite Backenpaar (17, 18) insbesondere eine dritte Anlagefläche (40) aufweist, welche zwischen der ersten und der zweiten Anlagefläche (17c, 17d; 18c, 18d) liegt und mit welcher das jeweilige Backenpaar (17, 18) flächig an einer Frontseite (11) des Fensteraußensimses (6) anliegt.
     
    10. Fensterelement (3) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Backe (17a) des Backenpaars (17) oder der Haken (33), welche bzw. welcher den Steg (8) des Blendrahmens (4) übergreift und welche bzw. welcher an einer Innenseite (8a) des Stegs (8) anliegt, mit einem Fortsatz (34) ausgebildet ist, welcher den Flügelrahmen (5) des Fensterelements (3) untergreift.
     


    Claims

    1. A window element (3) comprising a fastening system (1) for fastening an object (2; 2a, 2b, 2c) at the window element (3),

    - wherein the window element (3) comprises a window frame (4), a casement (5), and an exterior window sill (6),

    - wherein the fastening system (1) comprises at least one retaining means (12),

    - wherein the retaining means (12) can be removably connected to the window element (3),

    - wherein the retaining means (12) comprises a first fastening means (13), a second fastening means (14), and a connecting means (15),

    - wherein the connecting means (15) supports the first fastening means (13) at a first end (15a) and the second fastening means (14) at a second end (15b),

    - wherein the object to be fastened (2; 2a, 2b, 2c) can be fastened to a component of the retaining means (12),

    - wherein the first fastening means (13) can be fastened to the window frame (4),

    - wherein the second fastening means (14) can be fastened to the exterior window sill (6),

    characterized in that the first and the second fastening means (13, 14) are respectively embodied as a pair of jaws (17, 18), the first pair of jaws being capable of engaging a drip stone (9) of the exterior window sill (6) in a clamping manner.
     
    2. The window element (3) according to claim 1, characterized in that at least one of the pairs of jaws (17, 18) also positively engages the window element.
     
    3. The window element (3) according to claim 1, characterized in that

    - the other fastening means (14) is embodied as a suction retainer (37) which can be connected to the exterior window sill (6), or

    - in that the other fastening means (14) is embodied as an adhesive retainer which can be connected to the exterior window sill (6), or

    - in that the other fastening means (14) is embodied as a magnetic retainer (38) which can be connected to the exterior window sill (6) or a magnetic panel (38) connected to the exterior window sill (6), or

    - in that the other fastening means (13, 14) is embodied as a hook (33, 36) which can be attached to the web (8) of the window frame (4) or to the exterior window sill (6), and wherein the fastening means (13, 14) embodied as a pair of jaws (17, 18) engages the window element in particular also positively.


     
    4. The window element (3) according to any of the preceding claims, characterized in that the fastening system (1) comprises an adapter (39) which is arranged between the object (2; 2a, 2b, 2c) to be fastened and at least one component of the retaining means (12), and is fastened to said at least one component of the retaining means (12).
     
    5. The window element (3) according to any of the preceding claims, characterized in that the connecting means (15) are embodied in particular as angles (20), and in that in particular at least one of the fastening means (13, 14) can be displaced on the connecting means (15).
     
    6. The window element (3) according to any of the preceding claims, characterized in that the retaining means (12) comprises a constraining means (30).
     
    7. The window element (3) according to any of the preceding claims, characterized in that the constraining means (30) is embodied as a pull-type means (31) pulling the first fastening means (13) toward the second fastening means (14), or in that the constraining means (30) is embodied as a push-type means pushing the first fastening means (13) away from the second fastening means (14).
     
    8. The window element (3) according to any of the preceding claims, characterized in that the constraining means (30) is connected to the ends (15a, 15b) of the connecting means (15) and/or the fastening means (13, 14).
     
    9. The window element (3) according to any of the preceding claims, characterized in that the first and/or the second pair of jaws (17, 18) has a first jaw (17a, 18a) with a first contact surface (17c, 18c) and a second jaw (17b, 18b) with a second contact surface (17d, 18d), wherein said contact surfaces (17c, 17d; 18c, 18d) are located opposite, in particular approximately in parallel, and a spacing (A, B) between both contact surfaces (17c, 17d; 18c, 18d) is in particular adjustable, and wherein the first or the second pair of jaws (17, 18) in particular has a third contact surface (40) located between the first and second contact surfaces (17c, 17d; 18c, 18d), and by which the respective pair of jaws (17, 18) is superficially adjacent to a front face (11) of the exterior window sill (6).
     
    10. The window element (3) according to any of the preceding claims, characterized in that the jaw (17a) of the pair of jaws (17) or the hook (33) engaging over the web (8) of the window frame (4) and being adjacent to an interior side (8a) of the web (8) is embodied with an extension (34) engaging under the casement (5) of the window element (3).
     


    Revendications

    1. Élément de fenêtre (3) comprenant un système de fixation (1) pour fixer un objet (2 ; 2a, 2b, 2c) à l'élément de fenêtre (3),

    - dans lequel l'élément de fenêtre (3) comprend un châssis dormant (4), un ouvrant (5) et un rebord extérieur de fenêtre (6),

    - dans lequel le système de fixation (1) comprend au moins un moyen de support (12),

    - dans lequel le moyen de support (12) peut être relié de façon amovible avec l'élément de fenêtre (3),

    - dans lequel le moyen de support (12) comprend un premier moyen de fixation (13), un deuxième moyen de fixation (14) et un moyen de jonction (15),

    - dans lequel le moyen de jonction (15) supporte le premier moyen de fixation (13) à une première extrémité (15a) et le deuxième moyen de fixation (14) à une deuxième extrémité (15b),

    - dans lequel l'objet à fixer (2 ; 2a, 2b, 2c) peut être fixé à un composant du moyen de support (12),

    - dans lequel le premier moyen de fixation (13) peut être fixé sur le châssis dormant (4),

    - dans lequel le deuxième moyen de fixation (14) peut être fixé sur le rebord extérieur de la fenêtre (6),

    caractérisé en ce que le premier et le deuxième moyens de fixation (13, 14) sont réalisés chacun sous la forme d'une paire de mâchoires (17, 18), la première paire de mâchoires pouvant saisir en serrage une tige (8) du châssis dormant (4) et la deuxième paire de mâchoires une arête d'égouttage (9) du rebord extérieur de la fenêtre (6).
     
    2. Élément de fenêtre (3) selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'au moins une des paires de mâchoires (17, 18) saisit également l'élément de fenêtre dans un engagement mécanique.
     
    3. Élément de fenêtre (3) selon la revendication 1, caractérisé :

    - en ce que l'autre moyen de fixation (14) est réalisé sous la forme d'un support à ventouse (37) qui peut être relié avec le rebord extérieur de la fenêtre (6), ou

    - en ce que l'autre moyen de fixation (14) est réalisé sous la forme d'un support collé qui peut être relié avec le rebord extérieur de la fenêtre (6), ou

    - en ce que l'autre moyen de fixation (14) est réalisé sous la forme d'un support à aimant (38) qui peut être relié avec le rebord extérieur de la fenêtre (6) ou une plaque magnétique (38) reliée avec le rebord extérieur de la fenêtre (6), ou

    - en ce que l'autre moyen de fixation (13, 14) est réalisé sous la forme d'un crochet (33, 36) qui peut être suspendu dans la tige (8) du châssis dormant (4) ou sur le rebord extérieur de la fenêtre (6) et le moyen de fixation (13, 13) réalisé sous la forme d'une paire de mâchoires (17, 18) saisit également l'élément de fenêtre, en particulier, dans un engagement mécanique.


     
    4. Élément de fenêtre (3) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le système de fixation (1) comprend un adaptateur (39) qui est agencé entre l'objet à fixer (2; 2a, 2b, 2c) et au moins un composant du moyen de support (12) et qui est fixé à au moins un composant du moyen de support (12).
     
    5. Élément de fenêtre (3) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le moyen de jonction (15) est réalisé en particulier sous la forme d'un coin (20) et en ce qu'en particulier au moins un des moyens de fixation (13, 14) peut être déplacé sur le moyen de jonction (15).
     
    6. Élément de fenêtre (3) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le moyen de support (12) comprend un moyen de haubanage (30).
     
    7. Élément de fenêtre (3) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le moyen de haubanage (30) est réalisé sous la forme d'un moyen de traction (31) qui tire le premier moyen de fixation (13) dans la direction du deuxième moyen de fixation (14) ou en ce que le moyen de haubanage (30) est réalisé sous la forme d'un moyen de pression qui pousse le premier moyen de fixation (13) à l'opposé du deuxième moyen de fixation (14).
     
    8. Élément de fenêtre (3) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le moyen de haubanage (30) est relié avec les extrémités (15a, 15b) du moyen de jonction (15) et/ou avec les moyens de fixation (13, 14).
     
    9. Élément de fenêtre (3) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la première et/ou la deuxième paire de mâchoires (17, 18) présentent une première mâchoire (17a, 18a) comprenant une première surface de pose (17c, 18c) et une deuxième mâchoire (17b, 18b) comprenant une deuxième surface de pose (17d, 18d), étant entendu que ces surfaces de pose (17c, 17d ; 18c, 18d) sont en particulier agencées sensiblement parallèlement, qu'un écart (A, B) entre les deux surfaces de pose (17c, 17d ; 18c, 18d) est en particulier réglable et que la première ou la deuxième paire de mâchoires (17, 18) présente en particulière une troisième surface de pose (40) qui se situe entre la première et la deuxième surfaces de pose (17c, 17d ; 18c, 18d) et au moyen de laquelle la paire de mâchoires (17, 18) correspondante prend appui dans un plan sur un côté frontal (11) du rebord extérieur de la fenêtre (6).
     
    10. Élément de fenêtre (3) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la mâchoire (17a) de la paire de mâchoires (17) ou le crochet (33) qui passe au-dessus de la tige (8) du châssis dormant (4) et qui prend appui sur un côté intérieur (8a) de la tige (8) est réalisé(e) avec un prolongement (34) qui passe en dessous de l'ouvrant (5) de l'élément de fenêtre (3).
     




    Zeichnung





















































    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



    Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente