[0001] Die Erfindung betrifft einen Halter mit einer Aufnahmeposition für einen Feuerlöscher.
[0002] Es sind zahlreiche Halter für Feuerlöscher bekannt, die den Feuerlöscher an einem
Bereitschaftsplatz z.B. in einem Gebäude bereithalten, um im Bedarfsfalle den Feuerlöscher
einfach und nahegelegen zum Brandherd zur Verfügung zu stellen.
[0003] Um das Auffinden des Feuerlöschers im Brandfall zu erleichtern, wird in der
DE 20 2005 009 481 U1 vorgeschlagen, den Bereitstellplatz des Feuerlöschers mittels optischer/akustischer
Signale anzuzeigen, wobei die Signale durch einen Rauchmelder ausgelöst werden.
[0004] Es sind aber auch zahlreiche Schaltungen bekannt, die das Entfernen des Feuerlöschers
von seinem Bereitstellplatz anzeigen. So ist aus der
DE 1 708 098 einen Halter für einen Feuerlöscher bekannt, der mit einem Schalter zur Betätigung
einer Lichtsignal- und/oder Tonsignaleinrichtung versehen ist, falls der Feuerlöscher
vom Halter entfernt wird. Der Schalter ist als Kontaktschalter am Halter befestigt
und wird durch den Feuerlöscher niedergedrückt.
[0005] Aus der
US 2007/0028673 A1 ist eine Vorrichtung für eine ferngesteuerte Inspektion an wenigstens einem Feuerlöscher
bekannt. Die Vorrichtung umfasst einen Detektor für das Fehlen des Feuerlöschers in
seiner Montageposition in der Feuerlöscherstation, Ferner umfasst die Vorrichtung
einen Detektor zur Überwachung des Druckes des Feuerlöschers, einen Detektor zur Erfassung
des Zugangs zum Feuerlöscher und eine Vorrichtung zum Senden des Inspektionsberichtes
von den Feuerlöscherstation zu einer Hauptstation.
[0006] Aus der
DE 20 2008 007 854 U1 ist ein Feuerlöscher mit einer Alarmsicherungsvorrichtung bekannt, wobei der Feuerlöscher
einen Hebel, einen Feuerlöschersicherungsstift, eine Alarmsicherungsvorrichtung und
einen Kontaktgeber aufweist. Dabei wird ein Alarmsignal ausgegeben, wenn der Sicherungsstift
aus seiner Aufnahme gezogen wird.
[0007] Aus der
FR 2 455 774 ist ein Halter für einen Feuerlöscher bekannt, der einen Feueralarm auslöst, wenn
der Feuerlöscher aus dem Halter entfernt wird. Zur Auslösung eines Feueralarms wird
ein Kontaktschalter betätigt, der am oberen Ende eines Schienensystems angeordnet
ist. Eine Feder wird durch das Gewicht des Feuerlöschers so gespannt, dass ein Kontaktschalter
in der Aufnahmeposition nicht betätigt wird. Der Kontaktschalter wird betätigt, wenn
der Feuerlöscher aus der Aufhängung entfernt wird. Dazu zieht die Feder die Aufhängung
nach oben, wobei die Aufhängung durch die Federspannung den Kontaktschalter betätigt
und einen Feueralarm auslöst. Ferner wird vorgeschlagen, die Aufhängung als Federwaage
auszubilden, um das Gewicht des in der Aufhängung eingehängten Feuerlöschers zu ermitteln.
[0008] Aus der
JP 9 313 635 A ist ein Halter für einen Feuerlöscher bekannt, bei dem ein Kontaktschalter ausgelöst
wird, wenn eine Ablage für den Feuerlöscher durch das Gewicht des Feuerlöschers gegen
eine Federkraft auf den Auslöser des Kontaktschalters gedrückt wird.
[0009] Aus der
JP 10 027 286 A ist ein Halter mit einem Kontaktschalter vorgesehen, der durch das Gewicht eines
Feuerlöschers ausgelöst wird. Der Kontaktschalter wird dann aktiviert, wenn kein Feuerlöscher
auf dem Kontaktschalter lastet.
Offenbarung der Erfindung
[0010] Es ist Aufgabe der Erfindung, einen verbesserten Halter für einen Feuerlöscher bereitzustellen.
[0011] Diese Aufgabe wird durch einen Halter gemäß Anspruch 1 gelöst. Bevorzugte Ausführungsformen
sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
[0012] Erfindungsgemäß wurde erkannt, dass ein Halter für einen Feuerlöscher einen Feueralarm
auslösen kann, indem der Halter des Feuerlöschers eine Aktivierungseinrichtung und
eine Erfassungseinrichtung aufweist, die miteinander gekoppelt sind, wobei die Aktivierungseinrichtung
wenigstens einen Feuermelder auslöst, wenn durch die Erfassungseinrichtung detektiert
wird, dass der Feuerlöscher aus der Aufnahmeposition entfernt ist.
[0013] Dies hat den Vorteil, dass im Falle eines Brandes durch die Entnahme des Feuerlöschers
aus dem Halter ein Feueralarm ausgelöst wird und der Entnehmende des Feuerlöschers
unmittelbar mit dem Löschen des Brandherdes beginnen kann, ohne dass der Entnehmende
zum Auslösen eines Feueralarms einen Handfeuermelder suchen oder über ein Telefon
einen Feueralarm melden muss. Auf diese Weise kann der Brandherd in seinem Anfangsstadium
bekämpft werden, wobei der Brandherd in diesem Stadium noch mit geringen Mitteln löschbar
ist und entstandene Schaden vergleichsweise gering sind, verglichen mit einem späteren
Löschzeitpunkt.
[0014] In einer Ausführungsform der Erfindung weist die Erfassungseinrichtung des Halters
eine Befestigungseinrichtung für den Feuerlöscher und eine Detektionseinrichtung auf,
wobei die Befestigungseinrichtung verschiebbar zwischen einer ersten unbelasteten
Position und einer zweiten federbelasteten Position ist, die der Aufnahmeposition
des Feuerlöschers entspricht, und die Detektionseinrichtung ausgelegt ist, die Position
der Befestigungseinrichtung zu ermitteln und falls die Position der Befestigungseinrichtung
nicht mit der Aufnahmeposition übereinstimmt, die Aktivierungseinrichtung auszulösen.
Auf diese Weise wird sichergestellt, dass bei einer Entnahme des Feuerlöschers ein
Feueralarm ausgelöst wird.
[0015] In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung umfasst die Erfassungseinrichtung
eine Einrichtung zum Bestimmen der Masse des in der Aufnahmeposition befindenden Feuerlöschers
und eine Detektionseinrichtung, die ausgelegt ist, einen bestimmten Wert der Masse
in der Aufnahmeposition befindlichen Feuerlöschers mit einem vorgegebenen Wert zu
vergleichen, wobei eine Aktivierungseinrichtung mit der Erfassungseinrichtung gekoppelt
ist und einen Melder bei einem Abweichen des Vergleichs um einen Schwellenwert auslöst.
Auf diese Weise wird sichergestellt, dass eine Manipulation des Feuerlöschers sowie
eine Entnahme des Feuerlöschers zum Löschen eines Brandes detektiert werden.
[0016] In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung weist die Detektionseinrichtung einen
Speicher auf, in dem ein Wert für die Masse zumindest eines Feuerlöschertyps abgelegt
ist, wobei die Detektionseinrichtung ausgelegt ist, den ermittelten Wert der Masse
des in der Aufnahmeposition befindenden Feuerlöschers mit einem im Speicher hinterlegten
Wert der Masse des Feuerlöschers zu vergleichen und bei einem Abweichen des ermittelten
Werts die Aktivierungseinrichtung auszulösen. Auf diese Weise wird sichergestellt,
dass eine Manipulation am Feuerlöscher z. B. durch einen Tausch des Feuerlöschers
durch einen manipulierten Feuerlöscher oder die Demontage des Feuerlöschers im Halter
detektiert wird. Des Weiteren wird die Entnahme des Feuerlöschers zur Auslösung eines
Feueralarms detektiert.
[0017] In einer Ausführungsform der Erfindung weist die Erfassungseinrichtung einen Kraftaufnehmer
zum Messen der Masse des in der Aufnahmeposition befindenden Feuerlöschers auf. Dies
hat den Vorteil, dass der Halter Änderungen in der Masse an der Befestigungseinrichtung
einfach und zuverlässig erfassen kann.
[0018] In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist er Kraftaufnehmer als Wägezelle
ausgebildet und weist einen Dehnmessstreifen auf, der dazu ausgelegt ist, über eine
Verformung die Masse des in der Aufnahmeposition angeordneten Feuerlöschers zu ermitteln.
Dies hat den Vorteil, dass die Masse des Feuerlöschers einfach, zuverlässig sowie
verschleißarm detektierbar ist.
[0019] In einer Ausführungsform der Erfindung weist die Erfassungseinheit einen Kontaktschalter
auf, der die Aufnahmeposition signalisiert. Auf diese Weise wird einfach und zuverlässig
die Aufnahmeposition des Feuerlöschers am Halter detektiert.
[0020] In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist der Melder bei Aktivierung durch
die Aktivierungseinrichtung ausgelegt, eine digitale Nachricht und/oder ein Signal
an ein Mobiltelefon und/oder an eine Brandmeldezentrale zu senden. Auf diese Weise
kann einfach und zuverlässig der Feueralarm weitergegeben werden und die notwendigen
Einrichtungen informiert werden.
[0021] In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist der Halter mittels eines Schlüsselschalters
deaktivierbar. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass bei Wartungsarbeiten der
Halter keinen Feueralarm auslöst.
[0022] In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung sind die Erfassungseinrichtung, die
Aktivierungseinrichtung und der Melder zusammen in einem Gehäuse angeordnet, wobei
der Melder bei Aktivierung durch die Aktivierungseinrichtung ein akustisches und/oder
optisches Signal abgibt. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass im Brandfall der
Feuerlöscher am Halter im Dunkeln bzw. in einem verrauchten Raum auffindbar ist.
[0023] In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung weist die Erfassungseinheit ein Schienensystem
auf, wobei die Befestigungseinrichtung für den Feuerlöscher an einem Gleitschlitten
befestigt ist, der verschieblich im Schienensystem läuft und mit einer Feder gespannt
ist. Dies hat zum Vorteil, dass die Erfassungseinrichtung stabil und zuverlässig einen
Feuerlöscher höherer Gewichtsklasse aufnehmen und detektieren kann.
[0024] Nachfolgend wird die Erfindung anhand von Figuren erläutert. Dabei zeigt:
Fig. 1 eine schematische Aufsicht eines Halters gemäß einer ersten Ausführungsform;
Fig. 2 und Fig. 3 eine schematische Seitenansicht des Halters gemäß der ersten Ausführungsform;
Fig. 4 eine schematische Aufsicht eines Halters gemäß einer zweiten Ausführungsform;
Fig. 5 einen schematischen Schaltplan des Halters gemäß der ersten Ausführungsform;
und
Fig. 6 einen schematischen Schaltplan des Halters gemäß der zweiten Ausführungsform.
[0025] Fig. 1 zeigt eine schematische Aufsicht eines Halters 1 gemäß einer ersten Ausführungsform.
Im einem Gehäuse 15 des Halters 1 sind eine Spannungsquelle 10 und seitlich ein Schlüsselschalter
13 befestigt. Des Weiteren weist das Gehäuse 15 eine Mehrzahl von Leuchtelementen
14 sowie einen Lautsprecher 12 und eine Antenne 22 auf, die zusammen Teil eines Feuermelders
42 sind. Eine Aktivierungseinrichtung 11 ist im Gehäuse 15 mittels einer ersten elektrischen
Leitung mit der Spannungsquelle 10 verbunden. Eine Erfassungseinrichtung 40 umfasst
eine Detektionseinrichtung 41 und eine Befestigungseinrichtung 16, wobei die Detektionseinrichtung
41 ein Schienensystem 25 mit einem Kontaktschalter 17 sowie einem Gleitschlitten 18
aufweist. Der Gleitschlitten 18 des Schienensystems 25 ist mittels einer Feder 21
an einem Haltebolzen 20 befestigt. Der Gleitschlitten 18 ist verschieblich in einer
Schiene 19 des Schienensystems 25 angeordnet, wobei der Gleitschlitten 18 an der zur
Zeichnungsebene abgewandten Seite über Befestigungselemente verfügt, die die Befestigungseinrichtung
16, an der ein Feuerlöscher einhängbar ist, aufweisen. Der Kontaktschalter 17 der
Detektionseinrichtung 41 ist mittels einer zweiten elektrischen Leitung mit der Aktivierungseinrichtung
11 verbunden und so in der Schiene 19 angeordnet, dass der Gleitschlitten 18 den Kontaktschalter
17 betätigen kann. Das Gehäuse 15 weist im Bereich des möglichen Verfahrweges des
Gleitschlitten 18 einen Schlitz 24 auf, um die Befestigungselemente zur Befestigung
der Befestigungseinrichtung 16 durch das Gehäuse 15 zu führen.
[0026] Wird das Gehäuse 15 des Halters 1 an einem Ständer oder einer Gebäudewand senkrecht
stehend montiert, so wird die Feder 21 durch das Gewicht der Befestigungseinrichtung
16 und des Gleitschlittens 18 vorgespannt. Die Feder 21 ist dabei so ausgelegt, dass
in diesem Zustand der Gleitschlitten 18 den Kontaktschalter 17 nicht berührt und der
Kontaktschalter 17 seinen Schaltzustand unverändert beibehält. Wird an der Befestigungseinrichtung
16 ein Feuerlöscher angebracht, so wird der Gleitschlitten 18 zusammen mit der Befestigungseinrichtung
16 nach unten verschoben und die Feder 21 gespannt. Weist der Feuerlöscher eine bestimmte
Mindestmasse auf und befindet sich in der Aufnahmeposition an der Befestigungseinrichtung
16, so betätigt der Gleitschlitten 18 im Endanschlag der Schiene 19 den Kontaktschalter
17. Die Aufnahmeposition ist die Position in der der Feuerlöscher ordnungsgemäß an
der Befestigungseinrichtung 16 angebracht ist und den mit der Befestigungseinrichtung
16 verbunden Gleitschlitten auf den Kontaktschalter 17 drückt. Der Kontaktschalter
17 weist in diesem Zustand einen anderen Schaltzustand auf, als wenn der Kontaktschalter
nicht durch den Gleitschlitten berührt wird.
[0027] Der Schlüsselschalter 13 ist dazu ausgelegt, nach einem Einsetzten des Feuerlöschers
in die Befestigungseinrichtung 16 den Halter 1 zur Überwachung einer Entnahme des
Feuerlöschers aus der Befestigungseinrichtung 16 zu aktivieren. Durch eine Deaktivierung
des Halters 1 bei Wartungsarbeiten kann die Auslösung eines Feueralarms durch den
Feuermelder 42, insbesondere durch den Lautsprecher 12, sowie die Meldung an ein Mobiltelefon,
bzw. eine Brandmeldezentrale, unterbunden werden. Auf diese Weise kann der Halter
1 regelmäßig auf seine Funktionsfähigkeit überprüft werden, ohne einen Feueralarm
auszulösen.
[0028] Wird die Aufnahmeposition des Feuerlöschers dadurch verändert, dass der Feuerlöscher
aus der Befestigungseinrichtung 16 entnommen wird, so zieht die gespannte Feder 21
die Befestigungseinrichtung 16 sowie den Gleitschlitten 18 durch die Entlastung der
Befestigungseinrichtung 16 vom Kontaktschalter 17 weg. Dadurch wird der Kontaktschalter
17 entlastet, sodass der Kontaktschalter 17 den Schaltzustand für eine unbelastet
Befestigungseinrichtung 16 annimmt. Die Detektionseinrichtung 41 mit dem Kontaktschalter
17 ist mit der Aktivierungseinrichtung 11 über die zweite elektrische Leitung 31 verbunden
und ausgelegt, die Aktivierungseinrichtung 11 bei einer Änderung des Schaltzustandes
des Kontaktschalters 17 von einer belasteten Befestigungseinrichtung 16 zu einer unbelasteten
Befestigungseinrichtung 16 auszulösen.
[0029] Die Aktivierungseinrichtung 11 aktiviert bei einer Auslösung den Feuermelder 42,
um so auf ein Feuer oder eine Verrauchung hinzuweisen. Die Entnahme des Feuerlöschers
entspricht dabei dem Auslösen eines Feueralarms mittels eines Handfeuermelders. Dies
hat den Vorteil, dass im Falle eines Brandes eine Person, die den Brand entdeckt,
nicht die Zeit benötigt, das Feuer zu melden und mit der Bekämpfung zu beginnen, sondern
durch den Beginn der Bekämpfung des Feuers mittels eines Feuerlöschers den Feueralarm
auslöst. Da ein Feuer gerade im Anfangsstadium seiner Ausbreitung noch mittels Feuerlöscher
bekämpfbar ist, bietet diese Auslösung eines Feueralarms den Vorteil, Zeit zur Bekämpfung
des Feuers zu sparen, da zur Auslösung eines Feueralarms keine Zeit verloren geht.
Die Person, die den Brand entdeckt, hat nach Stand der Technik bei der Entdeckung
des Brandes entweder mit der Bekämpfung des Brandes zu beginnen. Dies verzögert jedoch
die Auslösung des Feueralarms und somit den Beginn der professionellen Feuerbekämpfung
durch Feuerwehren oder verzögert die unmittelbare Bekämpfung des Brandherdes mittels
des Feuerlöschers, da die Person mit dem Aufsuchen eines Handfeuermelders oder mit
einem Telefongespräch zur Benachrichtigung der Feuerwehr beschäftigt ist.
[0030] Der Feuermelder 42 umfasst den Lautsprecher 12, die Leuchtelemente 14 und die Antenne
22, die mit der Aktivierungseinheit 11 verbunden sind, wobei der Feuermelder 42 dazu
ausgelegt, durch eine Aktivierung durch die Aktivierungseinheit 11, einen Feueralarm
zu signalisieren. Dabei ist der Lautsprecher 12 ausgelegt, ein deutlich vernehmbares
akustisches Signal abzugeben und zusammen mit den Leuchtelementen 14, die im Brandfall
ein optisches Signal abgeben, vor einem Feuer zu warnen und gleichzeitig, das Auffinden
des Feuerlöschers zu erleichtern. Mittels der Antenne 22 wird in der Ausführungsform
eine Nachricht und/oder ein Signal an ein Mobiltelefon und/oder an eine Brandmeldezentrale
gesendet. Auf diese Weise kann der Feuermelder 42 einen Feueralarm in einem gesamten
Gebäude auslösen und die Evakuierung des Gebäudes einleiten. Des Weiteren kann auf
diese Weise die Position der Brandauslösung lokalisiert werden, um so der Feuerwehr,
bzw. der Brandmeldezentrale, mittels z. B. eines Brandmeldetableaus den Brandherd
anzuzeigen. Als Feuermelder 42 eignen sich aber auch andere Komponenten mit der Zielsetzung
möglichst schnell möglichst viele Personen in dem brandbetroffenen Teil eines Gebäudes
oder eine öffentliche Veranstaltung zu warnen. In der Ausführungsform wird die Verbindung
zu anderen Feuermeldern mittels Funk über die Antenne 22 erstellt. Es bieten sich
jedoch andere Übertragungsmittel, z. B. über elektrische Leitungen, Lichtsignale oder
Tonsignale an.
[0031] Die Aktivierungseinrichtung 11 ist des Weiteren mit einem Rauchmelder 26 verbunden,
der im Gehäuse 15 angeordnet ist. Dies hat den Vorteil, dass z. B. bei einem Ausfall
der Funkverbindung der Halter 1 in der Lage ist, einen Brandherd, der in dem Raum
des Halters 1 oder in der Umgebung des Halters 1 ausbricht, zu detektieren, sodass
die Aktivierungseinrichtung 11 den Feuermelder 42 aktivieren kann. Um Rauch eines
Brandes besser in das Gehäuse 15 einleiten zu können, weist das Gehäuse 15 an Ober-
und Unterseite nicht dargestellte Lüftungsschlitze auf, die dazu ausgelegt sind, den
Rauch eines Brandes in das Gehäuse 15 eindringen zu lassen. Der Rauchmelder 26 ist
in der Ausführungsform im Gehäuse 15 angeordnet, er kann aber auch außerhalb des Gehäuses
15 z. B. in einem brandgefährdeten Bereich oder an der Decke eines Raums angeordnet
sein, um frühzeitig einen Brand zu erfassen.
[0032] Die Spannungsversorgung des Halters 1 erfolgt mittels einer Batterie 10 und/oder
eines nicht dargestellten Netzanschlusses. Die Batterie 10 ist dazu ausgelegt, sowohl
die optischen und akustischen Signale sowie die Funkverbindung mittels der Antenne
22 aufrecht zu erhalten, falls durch einen Stromausfall keine Netzspannung zur Verfügung
steht.
[0033] Fig. 2 und Fig. 3 zeigen eine schematische Seitenansicht eines Halters 1 gemäß einer
ersten Ausführungsform. Dabei ist die Befestigungseinrichtung 16 in Fig. 2 in ihrer
Aufnahmeposition, wie sie in Fig. 1 gezeigt ist, dargestellt. In Fig. 3 ist die Befestigungseinrichtung
16 in einer Entnahmeposition gezeigt, in der die Befestigungseinrichtung 16 sich entlastet
am Halter 1 befindet. Die Zwischenpositionen zwischen der Befestigungseinrichtung
16 in Entnahmeposition und der Befestigungseinrichtung 16 in Aufnahmeposition werden
erreicht, falls ein Feuerlöscher, der die Mindestmasse unterschreitet an der Befestigungseinrichtung
16 angebracht wird. Ferner können diese Zwischenpositionen auch erreicht werden, indem
ein bereits benutzter und teilweise entleerter Feuerlöscher an der Befestigungseinrichtung
16 befestigt wird. In diesen Fällen wird in einer ersten Ausführungsform der Kontaktschalter
17, wie in Fig. 1 gezeigt, nicht betätigt, sodass eine Feueralarm, bzw. ein Alarm
beim Einsetzen des Feuerlöschers durch den Wartungsmitarbeiter nicht zurückgesetzt
werden kann. Dies hat den Vorteil, dass bestimmte Mindestgrößen von Feuerlöschern,
die an einem Ort vorgeschrieben sein können, durch die Einstellung der Federstärke
der Feder 21, wie in Fig. 1 gezeigt, am Halter 1 einstellbar sind.
[0034] Fig. 4 zeigt eine schematische Aufsicht eines Halters 2 gemäß einer zweiten Ausführungsform.
Der Halter 2 entspricht im Wesentlichen dem Aufbau des in Fig. 1 gezeigten Halters
1. Im Weiteren werden gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen. Der Halter
2 weist jedoch im Bereich der in Fig. 1 gezeigten Erfassungseinrichtung 40 anstelle
des Kontaktschalters 17 eine Detektionseinrichtung 44 mit einem Kraftaufnehmer 30
auf, der als Wägezelle 45 mit einem Auswertemodul 32 verbunden ist. Der Kraftaufnehmer
30 umfasst einen Messbalken 31, auf dessen Unterseite ein Dehnmessstreifen 34 angeordnet
ist, um eine Verformung des Messbalkens 31 bei Belastung durch den Gleitschlitten
18 zu erfassen. Je nach Masse an der Befestigungseinrichtung 16 angeordneten Feuerlöschers
wird der Messbalken 31 durch den darauf aufliegenden Gleitschlitten 18 verformt. Das
Auswertemodul 32 erfasst dabei die Verformung des Messbalkens 31 und ermittelt aus
der Verformung des Messbalkens 31 die Masse des an der Befestigungseinrichtung 16
angeordneten Feuerlöschers. Entspricht die ermittelte Masse des an der Befestigungseinrichtung
16 angebrachten Feuerlöschers nicht der in einem Speicher 33 des Auswertemoduls 32
abgelegten Masse, so löst die Detektionseinrichtung 44 die Aktivierungseinrichtung
11 aus, die ausgelegt ist, einen Melder 43 zu aktivieren und einen Alarm auszulösen.
Dabei kann die Detektionseinrichtung 44 sowohl die Entnahme des Feuerlöschers aus
der Aufnahmeposition als auch einen nicht ordnungsgemäß angebrachten Feuerlöscher
erfassen. Dabei ist die Detektionseinrichtung 44 ausgelegt die Aktivierungseinrichtung
11 auszulösen, die abhängig von der Auslösung den Melder 43 aktiviert. Dabei kann
der Melder 43 abhängig von der Auslösung einen Feueralarm, einen Bombenalarm oder
eine Warnung hinsichtlich des nicht ordnungsgemäß angebrachten Feuerlöschers abgeben.
Der Melder 43 umfasst den Lautsprecher 12 zur Abgabe von akustischen Signalen, eine
Mehrzahl von Leuchtelementen 14, die seitlich am Gehäuse 15 angeordnet sind sowie
die Antenne 22. Die ausgelösten Alarmtypen unterscheiden sich hierbei in ihrer Signalisierung,
so dass in der Ausführungsform bei einem nicht ordnungsgemäß angebrachten Feuerlöscher
eine Mitteilung an die Brandmeldezentrale über die Antenne 22 gesandt wird, ohne dass
eine Signalisierung über die Leuchtelemente 14 und den Lautsprecher 12 erfolgt.
[0035] Im Speicher 33 des Auswertemoduls 32 der Detektionseinrichtung 44 sind mehrere unterschiedliche
Massen korrespondierend zu unterschiedlichen Feuerlöschertypen abgelegt. Bei der Montage
des Halters 2 kann das Fachpersonal die Detektionseinrichtung 44 für nur einzelne
Feuerlöschertypen freischalten. Dies hat den Vorteil, dass nur bestimmte für einen
Bereitstellungsplatz vorgeschriebene Feuerlöscher am Halter 2 anbringbar sind und
so Sorge getragen wird, dass ein eventuell im Bereich des Bereitstellungsplatzes ausbrechendes
Feuer durch den Feuerlöscher löschbar ist. So dürfen beispielsweise Feuerlöscher mit
einer Wasserfüllung nicht zum Löschen von ölhaltigen Substanzen eingesetzt werden.
[0036] Ist im Speicher 33 des Auswertemoduls 32 die Masse des an der Befestigungseinrichtung
16 angeordneten Feuerlöschers hinterlegt, so sind Manipulationen am Feuerlöscher,
beispielsweise das Austauschen der Füllung des Feuerlöschers mit einem Sprengstoff,
durch eine unterschiedliche Masse erkennbar. Ebenso erfasst auf diese Weise das Auswertemodul
32 eine Teilentleerung des Feuerlöschers oder eine Demontage von Teilen des Feuerlöschers.
[0037] Die Entnahme des Feuerlöschers ist durch den Verlust der Masse an der Befestigungseinrichtung
16 durch die Erfassungseinrichtung detektierbar. Dabei ist die Aktivierungseinrichtung
11 ausgelegt, bei der Entnahme des Feuerlöschers einen Feueralarm auszulösen, der
mittels des Melders 43 über die Leuchtelemente 14 und den Lautsprecher 12 ein optisch/akustisches
Signal signalisiert, wobei ein zentraler Feueralarm mittels der Antenne 22 und einer
darüber übertragenen Nachricht ausgelöst wird.
[0038] Alternativ ist der Kraftaufnehmer an einem Befestigungselement der Befestigungseinrichtung
16 angeordnet. Dies hat den Vorteil, das der Bauraumbedarf gegenüber der in Fig. 4
gezeigten Ausführungsform reduziert ist. Des Weiteren kann hierbei auf die Verwendung
des Schienensystems verzichtet werden.
[0039] Ferner kann zusätzlich die Erfassungseinrichtung 40 ausgelegt sein, die Entnahmegeschwindigkeit
des Feuerlöschers zu erfassen. Üblicherweise wird beim Diebstahl des Feuerlöschers
um seitens des Diebes weniger auffällig zu erscheinen, der Feuerlöscher sanfter und
langsamer entnommen als im Brandfalle, wenn der Feuerlöscher ruckartig und zügig aus
der Befestigungseinrichtung entnommen wird. Die Aktivierungseinrichtung 11 ist darauf
ausgelegt, die Entnahmegeschwindigkeit mit einem Schwellenwert zu vergleichen und
beispielsweise bei Unterschreitung des Schwellenwerts einen Diebstahlsalarm und bei
Überschreiten des Schwellenwertes einen Feueralarm auszulösen. Dabei kann der Diebstahlalarm
sich vom Feueralarm dahingehend unterscheiden, indem beispielsweise zur leichteren
Ergreifung des Diebes ein stiller Alarm ohne Aktivierung der optischen/akustischen
Signale aber mit einer Diebstahlsmeldung an die Brandmeldezentrale oder eine andere
Einrichtung ausgelöst wird.
[0040] Fig. 5 zeigt eine schematische Ansicht eines Schaltplans gemäß der in Fig. 1 bis
Fig. 3 gezeigten ersten Ausführungsform des Halters 1. Eine Aktivierungseinrichtung
100 ist mit einer Detektionseinrichtung 111 verbunden. Die Detektionseinrichtung 111
ist dabei Teil der in Fig. 1 gezeigten Erfassungseinrichtung 40. Die Aktivierungseinrichtung
100 wird durch eine Spannungsversorgung 107 beispielsweise einer Batterie oder eines
Netzanschlusses mit Strom versorgt. Die Spannungsversorgung 107 kann mittels eines
Schlüsselschalters 106 unterbrochen werden. Des Weiteren ist die Aktivierungseinrichtung
100 mit einer Antenne 101, einem Feuermelder 104 sowie einem Rauchmelder 109 verbunden.
Die Aktivierungseinrichtung 100 weist des Weiteren einen Prüfschalter 112 auf, um
die Aktivierungseinrichtung 100 hinsichtlich ihrer Funktionsfähigkeit im Rahmen von
Wartungsarbeiten zu prüfen. Der Feuermelder 104 weist ein Leuchtelement 103 sowie
einen Lautsprecher 102 auf und ist mit der Antenne 101 verbunden.
[0041] Die Detektionseinrichtung 111 umfasst einen Kontaktschalter 113, der dazu ausgelegt
ist, bei Kontaktierung durch den in Fig. 1 gezeigten Gleitschlitten seinen Schaltzustand
zu ändern.
[0042] Die Aktivierungseinrichtung 100 ist dazu ausgelegt, einen Wechsel des Schaltzustands
des Kontaktschalters 113 der Detektionseinrichtung 111 zu erkennen und bei einem Wechsel
des Schaltzustandes, der einer Entnahme des Feuerlöschers aus der in Fig. 1 gezeigten
Befestigungseinrichtung entspricht, über eine erste Verbindung 105 den Feuermelder
104 zu aktivieren. Das Niederdrücken des Kontaktschalters 113 durch den in der Aufnahmeposition
befindlichen Feuerlöscher ist in der Fig. 5 durch einen Pfeil symbolisiert. Der Prüfschalter
112 der Aktivierungseinrichtung 100 ist dazu ausgelegt, den Wechsel des Schaltsignals
der Detektionseinrichtung 111 zu simulieren. Auf diese Weise kann die Aktivierungseinrichtung
100 bei Wartungsvorgängen durch das Fachpersonal auf Funktionsfähigkeit geprüft werden.
[0043] Des Weiteren ist die Aktivierungseinrichtung 100 dazu ausgelegt, ein Signal über
die Antenne 101 zu empfangen. Mittels des Signals kann eine Information über einen
Feueralarm übertragen werden. Dies hat den Vorteil, dass die Aktivierungseinrichtung
100 im Falle eines zentralen Feueralarms, der an einem anderen Feuermelder ausgelöst
wurde, aktiviert werden kann. Dabei ist die Aktivierungseinheit 100 ausgelegt, auch
in diesem Fall den Feuermelder 104 zu aktivieren, um so das Auffinden des Feuerlöschers
zu erleichtern, bzw. die sich in der Umgebung aufhaltenden Personen über einen Feueralarm
zu informieren. In der Ausführungsform ist die Aktivierungseinrichtung 100 mit dem
Rauchmelder 109 über eine zweite Verbindung 110 verbunden. Wie in Fig. 1 gezeigt,
kann der Rauchmelder 109 im Gehäuse des Halters angeordnet sein. Er kann aber auch
z. B. im Deckenbereich oder in einem brandgefährdeten Bereich angeordnet sein, um
frühzeitig Rauch oder Brand zu detektieren. Im Falle der Detektion ist der Rauchmelder
109 dazu ausgelegt, über die zweite Verbindung 110 der Aktivierungseinrichtung 100
ein Signal zu senden, sodass die Aktivierungseinrichtung 100 den Feuermelder 104 aktiviert.
Dies hat den Vorteil, dass das Auffinden des Feuerlöschers im Brandfall wie bei einer
Aktivierung über ein externes Signal über die Antenne 101 erleichtert wird.
[0044] Der Feuermelder 104 ist dazu ausgelegt, im Falle eines Feueralarms möglichst deutlich
Personen in Reichweite des Halters über den Feueralarm zu informieren. In der Ausführungsform
wird dies durch ein lautes akustisches Signal, das von dem Lautsprecher 102 ausgesendet
wird, erreicht. Des Weiteren können die Personen über das Leuchtelement 103 über den
Feueralarm informiert werden. Bei einer Rauchbildung in einem Raum oder im Dunkeln
erleichtern der im Halter angeordnete Lautsprecher 102 sowie die Leuchtelemente 103
das Auffinden des Feuerlöschers. Dies hat den Vorteil, dass die Brandbekämpfung durch
eine im Raum befindliche Person frühzeitig begonnen werden kann, bevor die Feuerwehr
mit der Brandbekämpfung beginnen kann. Der Feuermelder 104 ist des Weiteren mit der
Antenne 101 verbunden. Über die Antenne 101 kann der Melder 104 ein Signal und/oder
eine Nachricht an ein Mobiltelefon und/oder eine Brandmeldezentrale senden, wobei
der Feuermelder 104 aber auch drahtgestützt mit einer Feuermeldeeinrichtung verbunden
sein kann.
[0045] Fig. 6 zeigt einen schematischen Schaltplan gemäß der in Fig. 4 gezeigten zweiten
Ausführungsform des Halters 2. Der Schaltplan entspricht im Wesentlichen dem in Fig.
5 gezeigten Schaltplan des Halters 1, dabei sind gleiche Teile mit gleichem Bezugszeichen
benannt. In der gezeigten Ausführungsform weist jedoch die Detektionseinrichtung 111
einen Kraftaufnehmer 115 auf, der anstelle des in Fig. 5 gezeigten Kontaktschalters
113 ausgelegt ist, die Masse des an der Befestigungseinrichtung angebrachten Feuerlöschers
zu ermitteln. Des Weiteren ist ein Melder 117 anstelle des Feuermelders 104 ausgelegt,
verschiedene Alarmtypen abzugeben. Die Masse des Feuerlöschers ist in der Fig. 6 mittels
des Pfeils symbolisiert.
[0046] Der Kraftaufnehmer 115 wird zur Ermittlung der Masse in der Aufnahmeposition befindlichen
Feuerlöschers von einem Auswertemodul 116 ausgelesen. Als Kraftaufnehmer 115 eignen
sich insbesondere Wägezellen, die z. B. einen Dehnmessstreifen aufweisen, der dazu
ausgelegt ist, Verformungen, die aus einer Änderung der Masse des Feuerlöschers an
der Befestigungseinrichtung resultieren, aufzuzeigen. Dies hat den Vorteil, dass nicht
nur wie in Fig. 5 gezeigt, bei einer Änderung des Schaltzustandes des Kontaktschalters
113 ein Feueralarm ausgelöst wird, sondern auch, dass das Auswertemodul 116 Informationen
über den Feuerlöschertyp aus der Masse des in der Aufnahmeposition befindlichen Feuerlöschers
ermittelt. Dies hat den Vorteil, dass die Aktivierungseinrichtung 100 den Melder 117
aktiviert, falls der Feuerlöscher nicht einem vorgegebenen Typ entspricht, z. B. darf
ein Wasserfeuerlöscher nicht zum Löschen von brennbaren Flüssigkeiten wie Ölen eingesetzt
werden. Hierzu wird bei der Montage des Halters 2 auf die für einen Bereitstellungsplatz
notwendigen Feuerlöschertypen eingestellt.
[0047] Zusätzlich ist die Aktivierungseinrichtung 100 dabei ausgelegt, unterschiedliche
Signale entsprechend der Gewichtsver-änderungen, die durch das Auswertemodul 116 erfasst
werden, an den Melder 117 zu senden. Auf diese Art kann zusätzlich zur Entnahme des
Feuerlöschers und einer Feueralarmauslösung auch eine Manipulation am Feuerlöscher
erfasst werden. Der Melder 117 ist dazu ausgelegt, je nach Auslösung durch die Aktivierungseinrichtung
100 einen Feueralarm, einen Bombenalarm oder einen Hinweis über den falsch montierten
Feuerlöscher an eine Brandmeldezentrale über die Antenne 101 zu senden oder im Falle
eines Feueralarms oder eines Bombenalarms ein optisches und/oder akustisches Signal
abzusetzen.
1. Halter (1; 2) mit einer Aufnahmeposition für einen Feuerlöscher und einer Erfassungseinrichtung
(40) zum Erfassen des Feuerlöschers in der Aufnahmeposition, wobei eine Aktivierungseinrichtung
(11, 100) mit der Erfassungseinrichtung (40) gekoppelt ist, um einen Feuermelder (42,
104) auszulösen, wenn durch die Erfassungseinrichtung (40) detektiert wird, dass der
Feuerlöscher aus der Aufnahmeposition entfernt ist, wobei die Erfassungseinrichtung
(40) eine Detektionseinrichtung (44, 111) umfasst, die in einem Endanschlag der Aufnahmeposition
angeordnet und ausgelegt ist, durch den Feuerlöscher in der Aufnahmeposition betätigt
zu werden,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Erfassungseinrichtung (40) weiter eine Befestigungseinrichtung (16) für den Feuerlöscher
aufweist, und
dass die Detektionseinrichtung (44, 111) eine Einrichtung (30) zum Bestimmen der Masse
des sich in der Aufnahmeposition befindenden Feuerlöschers und einen Speicher (33),
in dem ein Wert für die Masse zumindest eines Feuerlöschertyps abgelegt ist, aufweist,
wobei die Detektionseinrichtung (44; 111) ausgelegt ist, einen bestimmten Wert der
Masse des in der Aufnahmeposition befindlichen Feuerlöschers mit dem im Speicher (33)
hinterlegten Wert der Masse des Feuerlöschers zu vergleichen und die Aktivierungseinrichtung
(11, 100) bei einem Abweichen vom dem vorgegebenen Wert auszulösen, wobei die Aktivierungseinrichtung
(11, 100) dann einen Melder (43, 117) aktiviert.
2. Halter (1; 2) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungseinrichtung (16) verschiebbar zwischen einer ersten unbelasteten
Position und einer zweiten federbelasteten Position ist, die der Aufnahmeposition
des Feuerlöschers entspricht, und die Detektionseinrichtung (44, 111) ausgelegt ist,
die Position der Befestigungseinrichtung (16) zu ermitteln und falls die Position
der Befestigungseinrichtung (16) nicht mit der Aufnahmeposition übereinstimmt, die
Aktivierungseinrichtung (11, 100) auszulösen.
3. Halter (1; 2) nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Detektionseinrichtung (44, 111; 41) einen Dehnmessstreifen (34) umfasst, wobei
der Dehnmessstreifen (34) ausgelegt ist, die Aufnahmeposition des Feuerlöschers zu
erfassen.
4. Halter (1; 2) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Detektionseinrichtung (44) ausgelegt ist, anhand des Dehnmessstreifens (34) die
Masse des sich in der Aufnahmeposition befindenden Feuerlöschers zu bestimmen.
5. Halter (1; 2) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Feuermelder (42, 104) oder der Melder (43, 117) bei Aktivierung durch die Aktivierungseinrichtung
(11) ausgelegt ist, eine digitale Nachricht und/oder ein Signal an ein Mobiltelefon
und/oder an eine Brandmeldezentrale zu senden.
6. Halter (1; 2) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Halter (1) mittels eines Schlüsselschalters (13) deaktivierbar ist.
7. Halter (1; 2) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Erfassungseinrichtung (40), die Aktivierungseinrichtung (11) und der Melder (43,
117) oder der Feuermelder (42, 104) zusammen in einem Gehäuse (15) angeordnet sind,
wobei der Melder (43, 117) oder der Feuermelder (42, 104) bei Aktivierung durch die
Aktivierungseinrichtung (11) ausgelegt ist, ein akustisches und/oder ein optisches
Signal abzugeben.
8. Halter (1; 2) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Detektionseinrichtung (41; 44) ein Schienensystem (25) aufweist, wobei die Befestigungseinrichtung
(16) für den Feuerlöscher an einem Gleitschlitten (18) befestigt ist, der verschieblich
im Schienensystem (25) läuft und mit einer Feder (21) verspannt ist.
1. A holder (1; 2) having a mounting position for a fire extinguisher and having a registration
device (40) for registering the fire extinguisher in the mounting position, wherein
an activation device (11, 100) is coupled to the registration device (40) for triggering
a fire detector (42, 104) when the registration device (40) detects that the fire
extinguisher has been removed from the mounting position, wherein the registration
device (40) comprises a detection device (44, 111) that is arranged in an end stop
of the mounting position and is configured to be operated by the fire extinguisher
in the mounting position,
characterized
in that the registration device (40) further comprises a fastening device (16) for the fire
extinguisher, and in that the detection device (44, 111) comprises a device (30) for
determining the mass of the fire extinguisher located in the mounting position and
a memory (33) in which a value for the mass of at least one type of fire extinguisher
is stored, wherein the detection device (44; 111) is configured to compare a determined
value of the mass of the fire extinguisher located in the mounting position with the
value of the mass of the fire extinguisher that is stored in the memory (33) and to
trigger the activation device (11, 100) when there is a deviation from the predetermined
value, wherein the activation device (11, 100) then activates a detector (43, 117).
2. The holder (1; 2) according to claim 1, characterized in that the fastening device (16) is movable between a first unloaded position and a second
spring-loaded position which corresponds to the mounting position of the fire extinguisher,
and the detection device (44, 111) is configured to determine the position of the
fastening device (16) and, if the position of the fastening device (16) does not correspond
to the mounting position, to trigger the activation device (11, 100).
3. The holder (1; 2) according to any one of claims 1 or 2, characterized in that the detection device (44, 111; 41) comprises a strain gauge (34), wherein the strain
gauge (34) is configured to register the mounting position of the fire extinguisher.
4. The holder (1; 2) according to claim 3, characterized in that the detection device (44) is configured to determine the mass of the fire extinguisher
located in the mounting position on the basis of the strain gauge (34).
5. The holder (1; 2) according to any one of claims 1 to 4, characterized in that the fire detector (42, 104) or the detector (43, 117) is configured, when it is activated
by the activation device (11), to send a digital message and/or a signal to a mobile
telephone and/or to a fire alarm system.
6. The holder (1; 2) according to any one of claims 1 to 5, characterized in that the holder (1) may be deactivated by means of a key-operated switch (13).
7. The holder (1; 2) according to any one of claims 1 to 6, characterized in that the registration device (40), the activation device (11) and the detector (43, 117)
or the fire detector (42, 104) are arranged all together in one housing (15), wherein
the detector (43, 117) or the fire detector (42, 104) is configured, when it is activated
by the activation device (11), to output an audible and/or a visual signal.
8. The holder (1; 2) according to any one of claims 1 to 7, characterized in that the detection device (41; 44) comprises a rail system (25), wherein the fastening
device (16) for the fire extinguisher is fastened to a sliding carriage (18) which
runs in a movable manner in the rail system (25) and is braced by a spring (21).
1. Support (1 ; 2) doté d'une position d'accueil pour un extincteur d'incendie et d'un
dispositif de captage (40) pour détecter la présence de l'extincteur d'incendie dans
la position d'accueil, un dispositif d'activation (11, 100) étant couplé au dispositif
de captage (40) pour déclencher un avertisseur d'incendie (42, 104) lorsque le dispositif
de captage (40) détecte que l'extincteur d'incendie est sorti de la position d'accueil,
le dispositif de captage (40) comprenant un dispositif de détection (44, 111) disposé
dans une butée d'extrémité de la position d'accueil et conçu pour être actionné par
l'extincteur d'incendie dans la position d'accueil,
caractérisé en ce que :
le dispositif de captage (40) comporte en outre un dispositif de fixation (16) pour
l'extincteur d'incendie et que le dispositif de détection (44, 111) comporte un dispositif
(30) de détermination de la masse de l'extincteur d'incendie se trouvant dans la position
d'accueil et une mémoire (33) dans laquelle est mémorisée une valeur pour la masse
d'au moins un type d'extincteur d'incendie, le dispositif de détection (44 ; 111)
étant conçu pour comparer une valeur définie de la masse de l'extincteur d'incendie
se trouvant dans la position d'accueil avec la valeur de la masse de l'extincteur
d'incendie mémorisée dans la mémoire (33) et pour déclencher le dispositif d'activation
(11, 100) en cas d'écart atteignant une valeur prédéfinie, le dispositif d'activation
(11, 100) activant alors un avertisseur (43, 117).
2. Support (1 ; 2) selon la revendication 1, caractérisé en ce que le dispositif de fixation (16) peut être coulissé entre une première position non
sollicitée et une deuxième position sollicitée par ressort correspondant à la position
d'accueil de l'extincteur d'incendie et le dispositif de détection (44, 111) est conçu
pour déterminer la position du dispositif de fixation (16) et si la position du dispositif
de fixation (16) ne correspond pas à la position d'accueil, pour déclencher le dispositif
d'activation (11, 100).
3. Support (1 ; 2) selon l'une quelconque des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que le dispositif de détection (44, 111 ; 41) comprend une jauge de contrainte (34),
la jauge de contrainte (34) étant conçue pour détecter la position d'accueil de l'extincteur
d'incendie.
4. Support (1 ; 2) selon la revendication 3, caractérisé en ce que le dispositif de détection (44) est conçu pour détecter la masse de l'extincteur
d'incendie se trouvant dans la position d'accueil à l'aide de la jauge de contrainte
(34).
5. Support (1 ; 2) selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que l'avertisseur d'incendie (42, 104) ou l'avertisseur (43, 117) est conçu pour envoyer
un message et/ou un signal numérique à un téléphone mobile et/ou à une centrale d'avertissement
d'incendie en cas d'activation par le dispositif d'activation (11).
6. Support (1 ; 2) selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que le support (1) peut être désactivé à l'aide d'un contacteur à clé (13).
7. Support (1 ; 2) selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le dispositif de captage (40), le dispositif d'activation (11) et l'avertisseur (43,
117) ou l'avertisseur d'incendie (42, 104) sont disposés ensemble dans un même carter
(15), l'avertisseur (43, 117) ou l'avertisseur d'incendie (42, 104) étant conçus pour
émettre un signal sonore et/ou optique en cas d'activation par le dispositif d'activation
(11).
8. Support (1 ; 2) selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que le dispositif de détection (41 ; 44) comporte un système de rail (25), le dispositif
de fixation (16) de l'extincteur d'incendie étant fixé à un coulisseau à glissière
(18) pouvant coulisser dans le système de rail (25) et étant tendu à l'aide d'un ressort
(21).