[0001] Die Erfindung betrifft eine Zugvorrichtung für bandförmiges Material gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 1.
[0002] Der durch die Entwicklung mechatronischer Systeme hervorgerufene Innovationsschub
im Bereich der Produktionstechnik ist einer der größten der letzten Jahrzehnte.
[0003] Die Kombinationen aus Sensorik, Prozessorik, Aktorik, Mechanik, Elektronik und Informatik
können dabei als Eckpunkte der Gesamtheit der Mechatronik gesehen werden. So sind
im Übergangsbereich zwischen Mechanik und Elektronik Elektromotoren und damit "Stromverbraucher"
Mittler zwischen den einzelnen Disziplinen. Der Trend zu elektrischen Systemen ist
dabei durch die hierdurch erzeugbare Präzision nicht aufzuhalten.
[0004] Bedingt durch innovative Technologien ist zwar der Stromverbrauch der einzelnen Verbraucher
gesunken, aber der Stromverbrauch durch den quantitativ verstärkten Einsatz von elektronischen
/mechatronischen Systemen im industriellen Bereich gestiegen.
[0005] Aber auch durch eine steigende Weltbevölkerung mit einer Tendenz zur Erhöhung des
individuellen Lebensstandards vergrößert sich der Weltstromverbrauch.
[0006] Zur Stromversorgung werden dabei Transformatoren benötigt, die als Spulen gewickelt
werden und im besonderen Fall aus einem großen Blechstreifen der durch Isoliermaterial
die einzelnen Abschnitte gegeneinander isoliert bestehen. Diese Kupferbleche wiederum
werden von Vorratsspulen (Coils) abgewickelt, um dann weiterverarbeitet zu werden.
[0007] So war es in der Vergangenheit besonders schwierig den Bandanfang neuer Vorratsspulen
durch die in der Wickelmaschine vorhandenen Bearbeitungseinrichtungen wie Bremswalzen,
Schweißeinrichtung, Schleifrichtung etc. zu ziehen.
[0008] So gilt es nämlich die Bleche mit einer ausreichenden mechanischen Spannung zu beaufschlagen,
wofür oben erwähnte Bremswalzen verwendet werden, um sie so präzise transportieren
zu können, dass sie anschließend z.B. durch eine Schweißeinrichtung verschweißt werden
können.
[0009] Da die Beförderungseinrichtungen solcher Wickelmaschinen im Allgemeinen große Kräfte
und Momente aufnehmen müssen, sind diese beidseitig gelagert ausgeführt, was die Zugänglichkeit
erschwert.
[0010] Bisher bekannte Einzugseinrichtungen der Beförderungseinheiten bestehen daher aus
zwei an Gestellwänden durch Zahnräder angetriebenen umlaufenden Ketten, die synchron
angetrieben werden. Zwischen den Ketten ist eine Querstange angeordnet, an die der
Bandanfang mittels z.B. einer Klemme befestigt ist.
[0011] Ein motorischer Antrieb der Kette erlaubt nun das Einziehen des Bandanfangs. Die
Bearbeitungseinrichtungen müssen dabei den für die Querstange und Klemme erforderlichen
Bewegungsfreiraum gewährleisten, sodass sowohl im Bereich der Abwickler, als auch
im Bereich des Wickelantriebes diese Querstange nicht beidseitig geführt werden kann,
wenn man die Zugänglichkeit der Maschine nicht erheblich einschränkt. So ist die Zugänglichkeit
z.B. zum Be- und Entladen der Vorratsspulen als auch der fertig gewickelten Spule
zwingend erforderlich.
[0012] Weiterhin gibt es in der Maschine Bearbeitungseinrichtungen, die zwar in eine linke
oder rechte Endlage gefahren werden können, aber insgesamt den freien Durchgang der
Querstange verhindern.
[0013] Dies führt dazu, dass es im Abwickler- und Wickelbereich jeweils eine mehr als 1
m lange Wegstrecke gibt, die nicht durch diese Einzugseinrichtung bedient werden kann.
[0014] Des Weiteren lehrt
DE 3017552 C2 eine Vorrichtung zum lagerichtigen Transport von Bandanfängen aufzuwickelnder Metallbänder
zu einer Haspeltrommel.
[0015] US 4987830 A wiederum zeigt eine Vorrichtung zum Einziehen von Papier in Rotationspressen.
[0016] US 3995553 A beschreibt hingegen eine Vorrichtung zum Einziehen von Materialbahnen in Rotationsdruckmaschinen.
[0017] Dem Stand der Technik ist gemein, dass entweder, aufgrund der Prämisse große Kräfte
aufbringen zu können eine beidseitige und damit unzugängliche Ausführungsform gewählt
wird, oder aber bei einseitiger, zugänglicher Ausführungsform nicht ausreichend große
Kräfte kontinuierlich auf die zu transportierenden Werkstücke übertragen werden können.
[0018] Somit hat die Erfindung die Aufgabe die Nachteile des Standes der Technik zu überwinden.
[0019] Dies wird durch eine Zugvorrichtung für bandförmiges Material bestehend aus einer
Antriebseinheit, wobei diese aus Linearführung, Zugmitteltrieb und Förderschlitten
besteht und einem mit dem Förderschlitten verbundenen Ausleger gelöst, bei der der
Ausleger nur einseitig mit der Antriebseinheit, und der Förderschlitten mit dem Zugmitteltrieb
verbunden ist.
Unter einem Zugmitteltrieb ist dabei eine Vorrichtung zu verstehen, die Drehmomente
zwischen zwei Wellen mit Hilfe eines beide Wellenenden umschlingenden Zugmittels überträgt.
Die Bezeichnung "Zugmitteltrieb" schließt somit die Übertragung von Druckkräften nicht
zwingend aus. Dies können somit z.B. Zahnriemen wie auch Ketten sein.
Unter Förderschlitten ist dabei eine vom Zugmitteltrieb unabhängige Vorrichtung zu
verstehen, die zumindest abschnittsweise linear geführt wird.
[0020] Als Ausleger wird in diesem Zusammenhang eine mit dem Förderschlitten verbundene
Vorrichtung bezeichnet, die über ein freies Ende verfügt und mit der Zugkräfte und/oder
Momente auf das zu befördernde Material übertragen werden können.
[0021] "Einseitig verbunden" bedeutet wiederum, dass nur an einer Seite des Auslegers dreidimensional
Kräfte und Momente während des Beförderungsvorganges durch die Verbindung mit dem
Förderschlitten auf diesen übertragen werden.
[0022] Durch die erfindungsgemäße Ausführung kann man sich den Umstand zunutze machen, dass
Zugmitteltrieb und Förderschlitten zwei Bauteile sind, so dass Förderschlitten und
Zugmitteltrieb unabhängig voneinander gelagert werden können.
Dies hat zur Folge, dass der Zugmitteltrieb nur durch Zug- oder Druckkräfte belastet
wird, was zur Konsequenz hat, dass große Kräfte oder Momente nicht von den Lagern
des Zugmitteltriebes aufgenommen werden müssen. Die den Zugmitteltrieb tragende Gestellwand
kann außerdem soweit erweitert werden, dass auch der Abwickler- und Wickelbereich
überdeckt wird. Die andere Gestellwand kann ihre ursprüngliche Größe behalten, sodass
die Zugänglichkeit zur Maschine erhalten bleibt.
Durch die Verbindung von Zugmitteltrieb und Förderschlitten ist es nun möglich über
die gesamte Transportstrecke kontinuierlich eine konstante Zugkraft auf ein zu beförderndes
Bauteil aufzubringen.
Dadurch, dass Förderschlitten und Zugmitteltrieb durch ein Koppelelement miteinander
verbunden sind, kann dieses als Mittler zwischen Zugmitteltrieb und Förderschlitten
fungieren. Durch die Koppelfunktion werden lediglich die für den Transport erforderlichen
Verbindungskräfte zwischen Zugmitteltrieb und Koppelelement übertragen - auftretende
Lagerbelastungen nicht.
In der schlupflosen Ausführungsvariante des Zugmitteltriebs kann weiterhin durch die
Verwendung eines Zug- und Druckkraft übertragenden Koppelelements auch nach einem
Richtungswechsel des Koppelelements nach einem Rollenumlauf Kraft auf den Ausleger
übertragen werden.
Das wiederum kann dadurch gewährleistet werden, dass das Koppelelement drehbar mit
dem Zugmitteltrieb und dem Koppelelement verbunden ist. Hierdurch kann der Abstand
zwischen Zugmitteltrieb und Förderschlitten konstant gehalten werden, da das Koppelelement
so starr wie möglich, aber so flexibel wie nötig Zugmitteltrieb und Förderschlitten
miteinander verbindet. In einer besonders vorteilhaften Ausführungsform ist dabei
die Linearführung abschnittsweise schwenkbar ausgeführt.
Dies hat den Vorteil, dass je nach Bedarf der Förderschlitten seine Richtung wechseln
kann und z.B. eine andere Linearführung "anfahren" kann.
Folglich ist hierfür das Vorhandensein zweier sich schneidender Linearführungsabschnitte
notwendig. Dadurch können z.B. verschiedene Vorratsspulen vom Ausleger über eine "Weiche"
angefahren werden und hierdurch zwei verschiedene Bleche eingezogen werden. Was den
Begriff der "Weiche" betrifft gilt es zu beachten, dass hierbei nicht eine klassische
Weiche des Schienenverkehrs gemeint ist. Verglichen mit dem Schienenverkehr währe
der Begriff der Drehschreibe passender.
Hierbei ist die Ausführungsvariante der sich schneidenden Linearführungsabschnitte
im schwenkbaren Übergangsbereich als radiale Passungen von besonderem Vorteil. So
sind die Radien der Passungen um den Drehpunkt der "Weiche" als Mittelpunkt zu wählen.
Dies gilt für die Radien, die nahe dem Drehpunkt liegen sowie für solche Radien, die
am Ende der Weiche vorgesehen sind.
Bei einer Überführung des Förderschlittens über die Weiche gilt es die statische und
dynamische Lagerungsstabilität des Förderschlittens aufrechtzuerhalten.
Unter statisch wird dabei der mechanische, undynamische Belastungsfall der Vorrichtung
angenommen. Unter dynamisch versteht man in diesem Zusammenhang die durch die Bewegungen
der Vorrichtungen auftretenden Belastungen.
So wird bei einem "Führungswechsel" linear die Weiche überfahren, der schwenkbare
Führungsabschnitt gedreht und anschließend wiederum linear verlassen.
Vorzugsweise ist dabei die längliche Ausdehnung des Förderschlitten ≤ der länglichen
Ausdehnung des abschnittsweise schwenkbaren Linearführungsabschnitts.
Um die dynamische und statische Stabilität des Förderschlittens zu gewährleisten ist
es besonders vorteilhaft, den Förderschlitten durch wenigstens zwei Kugelumlaufketten
mit der Linearführung zu verbinden. Unter "verbunden" ist dabei vorzugsweise eine
formschlüssige Verbindung zu verstehen. Dadurch, dass hierbei zwei Kugelumlaufketten
verwendet werden, wird der Förderschlitten statisch wie dynamisch auch bei einer Richtungsänderung
der Bewegungsrichtung so gelagert, dass er auch hierbei die notwendigen Kräfte und
Momente aufnehmen kann.
Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform ist insbesondere dann anzunehmen, wenn
der Förderschlitten durch wenigstens vier Kugelumlaufketten mit der Linearführung
verbunden ist.
So können durch die Verwendung von Kugelumlaufketten als "Abrollkörper" Momente im
Bereich von wenigstens 600 Nm in drei Dimensionen übertragen werden. Die Positionierung
solcher Kugelumlaufketten erfolgt dabei nach den Kriterien der Drehmomentbelastung.
Um einem Schlupfen des Zugmittelbetriebs zu begegnen, ist es von Vorteil den Zugmitteltrieb
als umlaufenden Kettentrieb auszuführen.
Gerade bei schwereren Blechen ist dabei eine gelenkfreie Verbindung des Auslegers
mit dem Förderschlitten vorteilhaft.
Dabei überträgt der Ausleger die auftretenden Kräfte und Momente auf den Förderschlitten,
der wiederum durch die Kugelumlaufketten mit der Linearführung verbunden ist.
Zur Befestigung von Bandmaterial verfügt dabei der Ausleger über einen Klemmmechanismus
in dem das Bandmaterial zum Transport festgeklemmt werden kann. Um dabei auch verschieden
breite Bandprofile einziehen zu können ist es von Vorteil, wenn der Klemmmechanismus
über die Länge des Auslegers verstellbar ausgeführt ist.
[0023] Im Folgenden wird die Erfindung anhand von Beispielen und zugehörigen Abbildungen
näher erläutert. Dies dient allein der Veranschaulichung der Erfindung ohne Beschränkung
der Allgemeinheit.
[0024] Es zeigen:
FIG 1 die Einzugsvorrichtung mit einigen Bearbeitungsstationen innerhalb der Maschine
ohne Gestellwände.
FIG 2 die Einzugsvorrichtung wie sie innerhalb einer kompletten Maschine ohne Bearbeitungsstationen
eingesetzt wird. Auch hier fehlen die Gestellwände.
FIG 3 die Einzugsvorrichtung ohne Bearbeitungsstationen außerhalb der Maschine.
FIG 4 die Lagerung des Förderschlittens
[0025] In den Figuren werden gleiche Bezugszeichen für einander entsprechende Elemente verwendet.
[0026] Figur 1 zeigt eine Einzugsvorrichtung mit einem Wickelantrieb eine Spule, Umlenkwellen
einem Abwickler einen oberen Leiterband und einem unteren Leiterband sowie einer Schweißeinheit,
Bremswalzen und einem Abwickler. Ein einzuziehendes Profil wird dabei von einem Abwickler
ausgehend in die Klemmvorrichtung des Auslegers geklemmt, vom Zugmitteltrieb geführt
durch die anschließend sich schließenden Bremswalzen geführt, um dann z.B. eine Schweißstation
zu passieren und anschließend zum zu wickelnden Bauteil (z.B. Transformatorspule)
geführt zu werden.
[0027] Figur 2 zeigt eine Einzugsvorrichtung (1) mit einer streckenweise abzweigenden Linearführung
(2), einem Zugmitteltrieb (3) und einem Förderschlitten (4), sowie einem Ausleger
(5) mit einer Klemmvorrichtung (9) ohne Bearbeitungsstation innerhalb der Maschine.
Im vorliegenden Beispiel wurde auf die Stellwände verzichtet. Die Einzugsmaschine
besteht hierbei aus einer Spule, einem Antrieb und zwei Abwicklern sowie der Einzugsvorrichtung
(1).
[0028] Figur 3 zeigt die Einzugsvorrichtung in einer detaillierten Version. Hierbei ist
ein Klemmmechanismus (9) am Ausleger vorgesehen, der mit dem Förderschlitten (4) verbunden
ist. Durch Antriebszahnräder wird dabei der Zugmitteltrieb (3) angetrieben.
Der Förderschlitten (4) wiederum ist mit einer Koppelstange (5) verbunden, die mit
dem Zugmitteltrieb (3) verbunden ist. Dieser ist abschnittsweise um einen Drehpunkt
schwenkbar, sodass zwei verschiedene Linearführungen über eine Weiche angefahren werden
können. Hierbei ist das Spiel zwischen den radialen Passungen (7) 1/10mm.
Bei einem "Führungswechsel" wird der Förderschlitten (4) linear auf den abschnittsweise
schwenkbaren Teil der Linearführung (2) gefahren und mit diesem Teil zur anderen Linearführung
(2) geschwenkt. Anschließend kann der Förderschlitten (4) linear weiter gefahren werden.
Ein vorzugsweise elektrischer Antrieb treibt dabei die Zahnräder an, die ihre Bewegung
an den Zugmitteltrieb (3) weitergeben. Dieser gibt seine Zug/Druckkraft an das mit
dem Zugmitteltrieb und dem Förderschlitten drehbar verbundene Koppelelement (6) weiter,
welches Zug/Druckkraft an den Förderschlitten (4) weiterleitet. Der Förderschlitten
(4) wiederum überträgt seine Bewegung an den Ausleger (5), der seine Zugkraft an die
Klemmvorrichtung (9) weitergibt. Hiermit wird das zu transportierende und durch die
Bremswalzen vorgespannte Material parallel zur Einzugsvorrichtung gezogen. Mechanisch
(statisch/dynamisch) wird durch die Klemmvorrichtung eine Kraft auf das zu transportierende
Material ausgeübt.
Die Gegenkraft hierzu wird durch den Ausleger an den Förderschlitten übertragen, genau
wie die durch den Ausleger hervorgerufenen Momente. Diese werden durch die Kugelumlaufketten
auf die Linearführung übertragen. Wobei die Kugelumlaufketten statische sowie dynamische
Kräfte übertragen. Die Figur 4 zeigt einen Querschnitt des Förderschlittens mit den
Kugelumlaufketten der Linearführung. Bei einer Längsbewegung des Förderschlittens
(4) rollen die Kugelumlaufketten (8) auf den Nuten der Linearführung (2) und den Nuten
des Förderschlittens (4). Durch diesen Rollvorgang bewegt sich der äußere Teil der
Kugelumlaufkette (8) in der Bewegungsrichtung des Förderschlittens (4) bis zum Umkehrpunkt
der Umlaufkette (8). Danach wird der vorerst äußere Teil zum inneren Teil der Umlaufketten
(8). Dabei bewegt er sich entgegen der Bewegungsrichtung des Förderschlittens (4)
bis zum anderen Umkehrpunkt, von wo er sich wiederum in Bewegungsrichtung des Förderschlittens
(4) bewegt. Durch die Ausführungsvariante der Antriebseinheit mit zwei Kugelumlaufketten
(8) ist auf Seiten der Linearführung eine Abrollfläche von 270° des Kugelumfangs realisierbar,
die sich aus 180° Abrollfläche der unteren Umlaufkette und 90° der oberen Umlaufkette
zusammensetzt. Als Pendant hierzu beträgt die Abrollfläche des Förderschlittens 180°
sowie 270°. Durch die Verwendung zweier Kugelumlaufketten (8) auf beiden Seiten des
Förderschlittens (4) können größere Kräfte und Momente übertragen werden.
1. Anspruch
Zugvorrichtung (1) für bandförmiges Material bestehend aus einer Antriebseinheit,
wobei diese aus Linearführung (2), Zugmitteltrieb (3) und Förderschlitten (4) besteht
und einem mit dem Förderschlitten verbundenen Ausleger (5) dadurch gekennzeichnet, dass
der Ausleger (5) nur einseitig mit der Antriebseinheit verbunden ist und der Förderschlitten
(4) mit dem Zugmitteltrieb (3) verbunden ist.
2. Anspruch
Einzugsvorrichtung nach dem vorhergehenden Anspruch
dadurch gekennzeichnet, dass
Förderschlitten (4) und Zugmitteltrieb (3) durch ein Koppelelement (6) miteinander
verbunden sind.
3. Anspruch
Einzugsvorrichtung nach dem vorhergehenden Anspruch
dadurch gekennzeichnet, dass
das Koppelelement (6) Zug und Druckkräfte übertragen kann.
4. Anspruch
Einzugsvorrichtung nach den Ansprüchen 2 oder 3
dadurch gekennzeichnet, dass
das das Koppelelement (6) drehbar mit dem Zugmitteltrieb (3) und dem Förderschlitten
(4) verbunden ist.
5. Anspruch
Einzugsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche
dadurch gekennzeichnet, dass
die Linearführung (2) abschnittsweise schwenkbar ausgeführt ist.
6. Anspruch
Einzugsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche
dadurch gekennzeichnet, dass
die Linearführung (2) aus wenigstens zwei sich schneidenden Linearführungsabschnitten
besteht.
7. Anspruch
Einzugsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche
dadurch gekennzeichnet, dass
die sich schneidenden Linearführungsabschnitte im schwenkbaren Übergangsbereich radiale
Passungen (7) aufweisen.
8. Anspruch
Einzugsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche
dadurch gekennzeichnet, dass
die längliche Ausdehnung des Förderschlittens (4) ≤ der länglichen Ausdehnung des
abschnittsweise schwenkbaren Linearführungsabschnitts ist.
9. Anspruch
Einzugsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche
dadurch gekennzeichnet, dass
der Förderschlitten (4) durch wenigstens zwei Kugelumlaufketten (8) mit der Linearführung
(2) verbunden ist.
10. Anspruch
Einzugsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1-4
dadurch gekennzeichnet, dass
der Förderschlitten (4) durch wenigstens vier Kugelumlaufketten (8) mit der Linearführung
(2) verbunden ist.
11. Anspruch
Einzugsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche
dadurch gekennzeichnet, dass
Koppelelement (6), Zugmitteltrieb (3) und Förderschlitten (4) beweglich miteinander
verbunden sind.
12. Anspruch
Einzugsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche
dadurch gekennzeichnet, dass
der Zugmitteltrieb (3) ein umlaufender Kettentrieb ist.
13. Anspruch
Einzugsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche
dadurch gekennzeichnet, dass
der Ausleger (5) gelenkfrei mit dem Förderschlitten (4) verbunden ist.
14. Anspruch
Einzugsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche
dadurch gekennzeichnet, dass
der Ausleger (5) über einen Klemmmechanismus (9) zur Befestigung von Bandmaterial
verfügt.
15. Anspruch
Einzugsvorrichtung nach dem vorhergehenden Anspruch
dadurch gekennzeichnet, dass
der Klemmmechanismus (9) über die Länge des Auslegers (5) verstellbar ausgeführt ist.