| (19) |
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(11) |
EP 2 029 469 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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06.11.2013 Patentblatt 2013/45 |
| (22) |
Anmeldetag: 22.05.2007 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2007/004504 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2007/137727 (06.12.2007 Gazette 2007/49) |
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FÜLLELEMENT SOWIE FÜLLMASCHINE MIT DERARTIGEN FÜLLELEMENTEN
FILLING ELEMENT AND FILLING MACHINE COMPRISING CORRESPONDING FILLING ELEMENTS
ÉLÉMENT DE REMPLISSAGE ET MACHINE DE REMPLISSAGE MUNIE D'ÉLÉMENTS DE REMPLISSAGE DE
CE TYPE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL PL PT RO
SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
29.05.2006 DE 102006025229
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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04.03.2009 Patentblatt 2009/10 |
| (73) |
Patentinhaber: KHS GmbH |
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44143 Dortmund (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- VOLKER, Till
66719 Hofheim am Taunus (DE)
- KRULITSCH, Dieter-Rudolf
55545 Bad Kreuznach (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 546 347 EP-A1- 1 571 119 DE-A1- 2 246 176 US-B1- 7 011 117
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EP-A- 1 577 259 WO-A1-00/27743 US-B1- 6 578 604
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Füllelement gemäß Oberbegriff Patentanspruch 1
sowie auf eine Füllmaschine gemäß Oberbegriff Patentanspruch 20.
[0002] Füllelemente zum Abfüllen eines flüssigen Füllgutes in Behälter sind In unterschiedlichaten
Ausführungen bekannt. Bekannt ist weiterhin auch, bei Füllelementen Im Bereich der
jeweiligen Abgabeöffnung eine Gassperre vorzusehen, um ein Nachtropfen das Füllelementes
nach dem Schließen des Füllvontils zu vermeiden. Bekannt ist insbesondere auch, die
Gassperre so auszubilden, dass ein oberhalb einer Abgabeöffnung des Fülleiamentes
vorgesehener Teil des Füllgutkanals nach dem Schlleßen des Füllventils mit dem flüssigen
Füllgut gefüllt bleibt, ohne dass es zu einem Austreten das Füllgutes an der Abgabeöffnung
und zu einem Nachtropfen des Füllelementes kommt. Die Gassperre ist dabei im einfachsten
Fall von einer siebartigen Struktur gebildet, bei der die Querschnitte der Öffnungen
so gewählt sind, dass die Oberflächenspannung des flüssigen Füllgutes ausreicht, um
ein Nachtropfen zu verhindern und/oder die oberhalb der Abgabeöffnung im Füllgutkanal
gebildete Füllgut-Säule zurückzuhalten.
[0003] Ein Füllelement mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Patentanspruches 1 ist bekannt
(
DE 22 46 176 A1). Bei diesem bekannten Füllelement ist die im Füllgutkanal angeordnete und die Abgabe
des Füllgutes an den jeweiligen Behälter steuernde Ventilanordnung zweiteilig ausgebildet,
und zwar bestehend aus einem äußeren glockenartigen Ventilkörper oder Ventilkörperabschnltt,
der in seiner Wandung eine Vielzahl von Öffnungen aufweist, sowie aus einem zweiten
inneren Ventikörperabschnitt.
[0004] Beide Ventilkörperabschnitte sind durch Betätigungselemente axial relativ zueinander
sowie relativ zu einer Ventilöffnung und einem dortigen Ventilsitz gesteuert bewegbar,
und zwar derart, dass in einem ersten Betriebszustand der äußere glockenförmige Ventilkörperabschnitt
gegen die Ventlifläche anliegt und der innere Ventilkörperabschnitt die Öffnungen
im gtockenförmigen Vontilkörperabschnitt verschließt und damit die Abgabe des Füllgutes
gesperrt ist, einen zweiten geöffneten Betriebszustand, in welchem der äußere, glockenförmige
Ventilabschnitt von der Ventilfläche beabstandet ist und der Innere Ventilabschnltt
die Öffnungen im äußeren Ventilabschnitt freigibt, sowie einen dritten Betriebszustand,
In dem der glockenförmige Ventilkörperabschnitt gegen die Ventilfläche anliegt und
die Öffnungen in diesem Ventilabschnitt aber von dem inneren Ventilkörperabschnitt
nicht verschlossen sind, so dass sich durch diese Öffnungen ein Füllgutstrom bei reduziertem
Strömungsquerschnitt ergibt. Das bekannte Füllelement ist durch die zweiteilige Ausbildung
der Ventilanordnung konstruktiv aufwendig und insbesondere auch beim Füllen von Behältem
mit einem feste Bestandtelle enthaltenden Füllgut störenfällig.
[0005] Aufgabe der Erfindung ist es, ein Füllelement aufzuzeigen, welches eine betriebssichere
Arbeitsweise auch beim Abfüllen eines Füllgutes gewährleistet, welches in einer flüssigen
oder auch flüssig-viskosen bis leicht zähflüssig-viskosen Phase feste Bestandtelle
oder Stücke enthält.
[0006] Zur Lösung dieser Aufgabe ist ein Füllelement entsprechend dem Patentanspruch 1 ausgebildet.
Eine Füllmaschine ist Gegenstand des Patentanspruches 20.
[0007] Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche. Die Erfindung wird
im Folgenden anhand der Figuren an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1-4
- jeweils in sehr vereinfachter Darstellung ein Füllelement einer Füllmaschine zum Abfüllen
eines flüssigen, feste Bestandteile oder Stücke enthaltenden Füllgutes, zusammen mit
einem flaschenartigen Behälter, jeweils in unterschiedlichen Betriebszuständen;
- Fig. 5-7
- das Füllventil des Füllelementes in den unterschiedlichen Betriebszuständen;
- Fig. 8
- in vergrößerter Darstellung die im Bereich der Abgabeöffnung vorgesehene, aushebbare
Gassperre.
[0008] In den Figuren ist 1 ein Füllelement einer Füllmaschine, beispielsweise einer Füllmaschine
umlaufender Bauart, die eine Vielzahl dieser Füllelemente 1 am Umfang eines um eine
vertikale Maschinenachse umlaufend antreibbaren Rotors bzw. am Umfang eines an diesem
Rotor vorgesehenen Ringkessels 2 aufweist.
[0009] Das Füllelement 1 dient zum Abfüllen eines flüssigen Füllgutes 3, welches festere
Bestandteile bzw. Stücke 4 enthält, beispielsweise zum Abfüllen einer Fruchtzubereitung
(z.B. Saft mit Fruchtstücken) in Behälter 5. Diese sind während des Füllprozesses
(Freistrahlfüllens) aufrechtstehend, d.h. mit ihrer Behälterachse in vertikaler Richtung
und achsgleich oder in etwa achsgleich mit einer Füllelementachse FA unter dem jeweiligen
Füllelement 1 auf einen Behälterträger 6 so angeordnet, dass die Behälteröffnung 5.1
einer Abgabeöffnung 7 des Füllelementes 1 mit Abstand gegenüberliegt.
[0010] In einem Gehäuse 8 des Füllelementes 1 ist ein Füllgutkanal 9 ausgebildet, der an
einem Ende mit einer Auslass- oder Anschlussöffnung 10 am Boden des Ringkessels 2
in Verbindung steht und dessen anderes Ende die Abgabeöffnung 7 bildet. Der Füllgutkanal
9 setzt sich bei der dargestellten Ausführungsform aus mehreren Kanalabschnitten zusammen,
und zwar ausgehend von der Anschlussöffnung 10 aus einem Kanalabschnitt 9.1, der einen
Ventilraum für einen nachstehend noch näher beschriebenes Füllventil 11 bildet, aus
einem horizontalen oder im Wesentlichen horizontalen Kanalabschnitt 9.2, aus einem
Kanalabschnitt 9.3 und aus einem Kanalabschnitt 9.4, der in die Abgabeöffnung 7 übergeht.
Die Kanalabschnitte 9.3 und 9.4 sind mit ihren Achsen achsgleich mit einander und
auch achsgleich mit der vertikalen Füllelementachse FA angeordnet. Der Kanalabschnitt
9.4 besitzt einen gegenüber dem Kanalabschnitt 9.3 reduzierten Querschnitt.
[0011] Der Kanalabschnitt 9.1 ist im oberen Bereich eines sich vertikal von dem Ringkessel
2 nach unten erstreckenden Gehäuseabschnittes 8.1, der Kanalabschnitt 9.2 in einem
sich horizontal oder im Wesentlichen horizontal erstreckenden Gehäuseabschnitt 8.2
und die Kanalabschnitte 9.3 und 9.4 in einem vertikalen Gehäuseabschnitt 8.3 ausgebildet,
welcher bezogen auf die vertikale Maschinenachse gegenüber dem Ringkessel 2 und auch
dem gegenüber Gehäuseabschnitt 8.1 radial nach außen versetzt ist.
[0012] Das Füllventil 11 besteht u.a. aus einem Ventilkörper 12 an dem in den Figuren oberen
Ende eines Ventilstößels 13, welcher sich im Gehäuseabschnitt 8.1 erstreckt und mit
seiner Achse parallel zur Füllelementachse FA sowie bei der dargestellten Ausführungsform
achsgleich mit der Achse der Anschlussöffnung 10 angeordnet ist.
[0013] Wie insbesondere die Figuren 5-7 zeigen, ist der Ventilkörper 12 pilzkopfartig ausgeführt,
und zwar mit einem Ventilkörperabschnitt 12.1, der das in den Figuren obere freie
Ende des Ventilkörpers 12 bildet und sich zu diesem Ende hin kegelförmig verjüngt,
aus dem Ventilkörperabschnitt 12.2, der an den Ventilkörperabschnitt 12.1 anschließt
und einen im Vergleich zum Ventilkörperabschnitt 12.1 vergrößerten Außendurchmesser
aufweist. Der Ventilkörperabschnitt 12.2 verjüngt sich an seiner dem Ventilkörperabschnitt
12.1 abgewandten Seite kegelstumpfartig und geht in einen Ventilkörperabschnitt 12.3
über, der einen gegenüber den Abschnitten 12.1 und 12.2 reduzierten Außendurchmesser
besitzt und an den sich ein Ventilkörperabschnitt 12.4 anschließt, mit welchem der
Ventilkörper 12 mit dem Stößel 13 bzw. mit einem am Stößel ausgebildeten Stößelkopf
13.1 verbunden ist. Der Ventilkörper 12 sowie dessen Abschnitte 12.1 - 12.4 sind rotationssymmetrisch
zu der Stößelachse SA ausgebildet.
[0014] Der Ventilkörperabschnitt 12.1 ist bei der dargestellten Ausführungsform mit einem
radial zur Stößelachse SA verlaufenden, diese Achse schneidenden und beidendig offenen
Kanal 14 sowie mit einer Vielzahl von Kanälen 15 versehen, die jeweils parallel zur
Stößelachse SA orientiert und an dem freien Ende des Ventilkörpers 12 offen sind.
Die Kanäle 15 münden in den Kanal 14 und bilden an der Oberseite des Ventilkörpers
12 eine siebartige Struktur. Am Ventilkörperabschnitt 12.2 ist am Übergang zum Ventilkörperabschnitt
12.1 ein die Stößelachse SA konzentrisch umschließender Dichtungsring 16 vorgesehen.
[0015] Der Ventilkörper 12 wirkt einerseits mit einer Ventilöffnung 17, die vom Flüssigkeitskanal
9 am Übergang zur Anschlussöffnung 10 gebildet ist, und andererseits mit einem Ventilsitz
18 an der Ventilöffnung 17 zusammen, wie dies nachstehend noch näher beschrieben wird.
Hierfür ist der Durchmesser des Ventilkörperabschnittes 12.1 gleich oder geringfügig
kleiner als der Durchmesser der Ventilöffnung 17 ausgeführt. Der Dichtungsring 16
ist so angeordnet, dass er bei geschlossenem Füllventil 11 dicht gegen den Ventilsitz
18 anliegt.
[0016] Die Betätigung des Ventilkörpers 12 erfolgt pneumatisch über den Stößel 13 in der
Stößelachse SA, und zwar derart, dass das Füllventil 11 drei unterschiedliche Betriebzustände
einnehmen kann, nämlich
➢ entsprechend der Figur 5 einen vollständig geöffneten Zustand, in welchem der Ventilkörper
12 sich in seiner untersten Hubstellung befindet, auch mit dem Ventilkörperabschnitt
12.1 aus der Ventilöffnung 17 herausbewegt und von dieser Ventilöffnung beabstandet
ist,
➢ entsprechend der Figur 6 einen teilweise geöffneten Zustand, in welchem der Ventilkörper
12 in eine teilweise angehobene Stellung bewegt ist und der Ventilkörperabschnitt
12.1 in die Ventilöffnung 17 hineinreicht, der Dichtungsring 16 vom Ventilsitz 18
beabstandet ist und der Kanal 14 beidendig in den Kanalabschnitt 9.1 mündet, sowie
➢ entsprechend der Figur 7 einen geschlossenen Zustand, in welchem der Ventilkörper
12 in seine obere Hubstellung bewegt ist und mit dem Dichtungsring 16 dicht gegen
den Ventilsitz 18 anliegt.
[0017] Das Öffnen des Füllventils 11 erfolgt somit durch Bewegen des Ventilkörpers 12 in
vertikaler Richtung nach unten und das Schließen des Füllventils 11 durch Bewegen
des Ventilkörpers 12 in vertikaler Richtung nach oben.
[0018] Diese Bewegungen des Ventilkörpers 12 erfolgen pneumatisch. Hierfür ist am Ventilstößel
13 ein Kolben 19.1 vorgesehen, der zusammen mit einer im Gehäuseabschnitt 8.1 ausgebildeten
Zylinderkammer ein Betätigungselement 19 in Form eines doppelt wirkenden Pneumatik-Zylinders
bildet. Weiterhin ist im Gehäuseabschnitt 8.1 ein Kolben 20.1 vorgesehen, der mit
einer weiteren Zylinderkammer im Gehäuseabschnitt 8.1 ein zweites Betätigungselement
20 in Form eines Pneumatik-Zylinders bildet, dessen Kolbenstange 21 mit dem unteren
Ende des Stößels 13 zusammenwirkt.
[0019] Bei der dargestellten Ausführungsform wird mit dem Betätigungselement 19 das vollständige
Öffnen und Schließen des Füllventils 11 und mit dem von dem Betätigungselement 20
das teilweise Öffnen des Füllventils 11 erreicht.
[0020] In den Kanalabschnitten 9.3 und 9.4 ist eine Gassperre 22 in Richtung der Füllelementachse
FA axial verschiebbar vorgesehen. Die Gassperre 22 besteht bei der dargestellten Ausführungsform
aus einem Rohrstück 23, welches achsgleich mit der Füllelementachse FA angeordnet
und mit einer z.B. von Öffnungen 24 in seiner Wandung gebildeten siebartigen Struktur
versehen ist. Die von den Öffnungen 24 gebildete siebartige Struktur befindet sich
dabei im Bereich des unteren Endes des Rohrstückes 23, allerdings im Abstand von diesem
unteren Ende. Oberhalb der Öffnungen 24 ist das Rohrstück 23 beispielsweise verschlossen.
Der Außendurchmesser des Rohrstückes 23 ist gleich oder nur geringfügig kleiner als
der Innendurchmesser des Kanalabschnittes 9.4. Der Querschnitt der Öffnungen 24 ist
so gewählt, dass bei geschlossenem Füllventil 11 und bei in der wirksamen Stellung
befindlicher Gassperre 22 das in dem Kanalabschnitt 9.3 vorhandene Füllgut durch die
Gassperre 22 zurück gehalten wird.
[0021] Am oberen Ende ist am Rohrstück 23 eine achsgleich mit der Füllelementachse FA angeordnete
Kolbenstange 25 mit ihrem unteren Ende befestigt. Auf der Kolbenstange besitzt ein
Kolben 26.1 eines Betätigungselementes 26 in Form eines Pneumatik-Zylinders, mit dem
die Gassperre 22 gesteuert zwischen einer angehobenen, d.h. nicht wirksamen Stellung,
in der sich das untere Ende des Rohrstückes 23 entsprechend den Figuren 1 und 2 im
Inneren des Kanalabschnittes 9.3 oberhalb des Übergangs zum Kanalabschnitt 9.4 und
von diesem beabstandet befindet, und einer abgesenkten, d.h. wirksamen Stellung bewegbar
ist, in der das untere Ende des Rohrstückes 23 passend in den Kanalabschnitt 9.4 eingeführt
ist, und zwar entsprechend den Figuren 3 und 4.
[0022] Die Arbeitsweise des Füllelementes 1 lässt sich, wie folgt beschreiben:
Für das Einleiten des Füllprozesses wird das zunächst geschlossene Füllventil über
das Betätigungselement 19 vollständig geöffnet und dann die zunächst die in ihrer
wirksamen Stellung befindliche Gassperre 22 mit dem Betätigungselement 26 ausgehoben,
d.h. in die nicht wirksame Stellung bewegt, so dass für das Füllelement 1 der Zustand
entsprechend den Figuren 1 und 5 erreicht ist und das Füllgut 3 zusammen mit den festeren
Bestandteilen 4 über die Abgabeöffnung 7 und durch die Behälteröffnung 5.1 in einem
freien Strahl in den Behälter 5 fließen kann.
[0023] Noch vor dem endgültigen Ende des Füllvorgangs, d.h. bevor die endgültige Füllhöhe
im Behälter 5 erreicht ist, wird durch Aktivieren der Betätigungseinrichtung 20 der
Ventilkörper 12 in vertikaler Richtung soweit nach oben bewegt, dass das Füllventil
11 den teilweise geöffneten Zustand einnimmt (Figuren 2 und 6) und der Ventilkörperabschnitt
12.1 in die Ventilöffnung 17 hineinreicht. In diesem Zustand des Füllelementes 11
kann weiterhin das flüssige Füllgut 3 über den Füllgutkanal 9 und die Abgabeöffnung
7 in den Behälter 5 fließen. Mit dem flüssigen Füllgut werden die im Füllgutkanal
9 vorhandenen Bestandteile 4 mitgeführt, so dass der Füllgutkanal 9 wird von diesen
Bestandteilen entleert wird. Die festeren Bestandteile 4 werden am Füllventil 11 durch
den siebartigen Ventilkörperabschnitt 12.1 zurückgehalten, so dass sie nicht in den
Füllgutkanal 9 gelangen können.
[0024] Nach dem Entleeren des Füllgutkanals 9 von den festeren Bestandteilen 4 wird bei
weiterhin teilweise geöffnetem Füllventil 11 durch die Betätigungseinrichtung 26 die
Gassperre 22 aus ihrer nicht wirksamen Stellung in die wirksame Stellung bewegt. Der
Füllprozess wird über das teilweise geöffnete Füllventil 11, den Füllgutkanal 9 und
die nunmehr an der Abgabeöffnung 7 vorgesehene Gassperre 22 aufrecht erhalten, bis
die erforderliche Füllhöhe im Behälter 5 erreicht ist. Dieser Zustand ist in den Figur
3 und 6 dargestellt.
[0025] Zur Beendigung des Füllvorgangs wird das Füllventil 11 durch das Betätigungselement
19 geschlossen, und zwar bei weiterhin in der wirksamen Stellung befindlicher Gassperre
22. Die Abgabe des Füllgutes 3 an den Behälter 5 ist damit beendet. Der Füllgutkanal
9 und dabei insbesondere auch der Kanalabschnitt 9.3 sind weiterhin mit dem flüssigen
Füllgut 3 gefüllt. Durch die in ihrer wirksamen Stellung befindlichen Gassperre 22
wird das flüssige Füllgut in dem Kanalabschnitt 9.3 zurückgehalten und auch ein Nachtropfen
des Füllelementes 1 verhindert.
[0026] Die Besonderheit des Füllelementes 1 besteht somit u.a. darin, dass durch die Ausbildung
und spezielle Ansteuerung des Ventilkörpers 12 ein Abfüllen des Füllgutes 3 mit den
festeren Bestandteilen 4 möglich ist, ohne dass es zu einem Verklemmen von festeren
Bestandteilen 4 zwischen dem Ventilkörper 12 und dem Ventilsitz 18 beim Schließen
des Füllventils 11 kommt. Auch ein Verklemmen von Bestandteilen 4 zwischen der Gassperre
22 und der Innenfläche des Füllelementes 1. beim Bewegen der Gassperre 22 aus der
nicht wirksamen Stellung in die wirksame Stellung ist vermieden. Durch die anhebbare
bzw. aushebbare Ausbildung der Gassperre 22 sind weiterhin beim Abfüllen des Füllgutes
3 mit den festeren Bestandteilen 4 die Verwendung einer Gassperre und die hiermit
verbundenen Vorteile überhaupt erst möglich.
[0027] Diese Vorteile bestehen u.a. in der Vermeidung eines Nachtropfens des Füllelementes
bei geschlossenem Füllventil 11 sowie auch darin, dass zu Beginn eines jeden Füllvorgangs,
d.h. noch vor dem eigentlichen Öffnen des Füllventils 11 der Füllgutkanal 9 bereits
mit dem flüssigen Füllgut gefüllt ist, so dass u.a. der jeweilige Füllprozess ohne
eine zeitliche Verzögerung eingeleitet werden kann. Weiterhin besteht bei entsprechender
Ausbildung insbesondere des Gehäuseabschnittes 8.3 die Möglichkeit, an dem Kanalabschnitt
9.3 zur Steuerung des Füllprozesses einen die Füllgutmenge fassenden Durchflussmesser
vorzusehen.
[0028] Durch Membrandichtungen 27 bzw. 28 ist der Füllgutkanal 9 jeweils im Bereich des
Füllventils 11 bzw. im Bereich des dortigen Ventilstößels 13 und im Bereich des Rohrstückes
23 abgedichtet.
[0029] Die Erfindung wurde voranstehend an einem Ausführungsbeispiel beschrieben. Es versteht
sich, dass zahlreiche Änderungen sowie Abwandlungen möglich sind, ohne dass dadurch
der der Erfindung zugrunde liegende Erfindungsgedanke verlassen wird.
Bezugszeichenliste
[0030]
- 1
- Füllelement
- 2
- Ringkessel
- 3
- Füllgut
- 4
- festere Bestandteile bzw. Stücke im Füllgut
- 5
- Behälter
- 5.1
- Behälteröffnung
- 6
- Behälterträger
- 7
- Abgabeöffnung
- 8
- Gehäuse des Füllelementes 1
- 8.1, 8.2, 8.3
- Gehäuseabschnitt
- 9
- Füllgutkanal im Gehäuse 8
- 9.1, 9.2, 9.3
- Kanalabschnitt
- 10
- Anschlussöffnung im Ringkessel 2 für Füllelement 1
- 11
- Füllventil
- 12
- Ventilkörper
- 12.1, 12.2, 12.3, 12.4
- Ventilkörperabschnitt
- 13
- Stößel
- 13.1
- Stößelkopf
- 14, 15
- Kanal
- 16
- Dichtungsring
- 17
- Ventilöffnung
- 18
- Ventilfläche oder Ventilsitz
- 19
- Betätigungselement
- 19.1
- Kolben
- 20
- Betätigungselement
- 20.1
- Kolben
- 21
- Kolbenstange
- 22
- Gassperre
- 23
- Rohrstück
- 24
- Öffnung
- 25
- Kolbenstange
- 26
- Betätigungselement
- 26.1
- Kolben
- 27, 28
- Membrandichtung
1. Füllelement zum Abfüllen eines Füllgutes, insbesondere eines Füllgutes, welches in
einer flüssigen Phase festere Bestandteile enthält, mit wenigstens einem in einem
Gehäuse (8) ausgebildeten Füllgutkanal (9), der mit einer Einlaseöffnung an einem
Ende mit einem Vorrat (2) für das Füllgut verbindbar ist und an einem anderen Ende
eine Abgabeöffnung (7) zur Abgabe des Füllgutes in einen Behälter (5) bildet, wobei
das Füllelement (1) zwischen einem ersten die Abgabe des Füllgutes sperrenden Betriebszustand
und einem zweiten geöffneten Betriebszustand steuerbar ist, wobei das Füllelement
(1) zusätzlich zu dem ersten und dem zweiten Betriebszustand einen dritten Betriebszustand
aufweist, in dem es für die Abgabe der flüssigen Phase des Füllgutes geöffnet ist,
die festen Bestandteile (4) aber zurückgehalten werden, wobei eine in dem wenigstens
einen Füllgutkanal (9) vorgesehene, von wenigstens einem Füllventil (11) gebildete
Ventilanordnung zwischen dem ersten, zweiten und dritten Betriebszustand steuerbar
ist und wobei das Füllventil (11) wenigstens einen Ventilkörper (12) aufweist, der
im ersten Betriebszustand des Füllelementes (1) mit einer Dichtungsfläche (16) gegen
einen eine Ventilöffnung (17) umgebenden Ventilsitz (1B) anliegt und im zweiten Betriebszustand
des Füllelementes (1) von dem Ventilsitz (18) beabstandet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Ventilkörper (12) durch wenigstens eine Betätigungselement (19, 20) zur Änderung
der Betriebszustände des Füllelementes (1) zwischen wenigstens drei Positionen steuerbar
ist und dass der Ventilkörper (12) mit einem eine siebartige Struktur bildenden Ventilkörperabschnitt
(12.1) versehen ist, der in dem dritten Betriebszustand des Füllelementes (1) in die
Ventilöffnung (17) hineinreicht und eine Barriere für das Zurückhalten der festeren
Bestandteile (4) des Füllgutes an der Ventilöffnung (17) bildet.
2. Füllelement nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine im Füllgutkanal (9) angeordnete Gassperre (22), die durch ein Betätigungselement (26) zwischen einem wirksamen und einem nicht wirksamen Zustand
steuerbar ist.
3. Füllelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Ventilkörperabschnitt (12.1) im dritten Betriebszustand des Füllventils (11)
zusammen mit einer Begrenzungsfläche der Ventilöffnung (17) einen im Querschnitt reduzierten
Durchlass bildet.
4. Füllelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Ventilkörper (12) In einer einzigen Achsrichtung zwischen den verschiedenen Betriebszuständen
des Füllelementes (1) entsprechenden Positionen bewegbar ist.
5. Füllelement nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Ventilkörper (12) zwischen dem ersten und zweiten Betriebszustand des Füllelementes
(1) um einen vollen Arbeitshub und zwischen dem ersten und dritten und/oder dem zweiten
und dritten Betriebszustand des Füllelementes (1) um jeweils einen Teilhub bewegbar
ist.
6. Füllelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Ventilkörper (12) beim Schließen des Füllelementes (1) oder beim Ansteuern des
Füllelementes (1) aus dem zweiten Betriebszustand in den dritten Betriebszustand entgegen
der Strömungsrichtung des Füllgutes bewegt wird.
7. Füllelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Ventilkörper (12) in der Achsrichtung der Ventilöffnung (17) bewegbar ist.
8. Füllelament nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ventilöffnung (17) mit ihrer Achse in vertikaler Richtung oder annähernd in vertikaler
Richtung orientiert ist.
9. Füllelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ventilöffnung (17) die Einlassöffnung des Füllgutkanals (9) ist.
10. Füllelement nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Gassperre (22) im Bereich der Abgabeöffnung (7) oder im Bereich eines die Abgabeöffnung
bildenden Kanalabschnitts (9.4) des Füllgutkanals (9) vorgesehen ist.
11. Füllelement nach einem der Ansprüche 2, 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Gassperre (22) Im wirksamen Zustand den gesamten Strömungsquerschnitt und im
nicht wirksamen Zustand nur einen Teil des Strömungsquerschnittes des Füllgutkanals
(9) einnimmt oder sich außerhalb des Füllgutkanals (9) befindet.
12. Füllelement nach einem der Ansprüche 2, 10, 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Gassperre (22) von einem eine Vielzahl von Öffnungen (24) oder Kanälen aufweisenden
siebartigen Element gebildet ist, welches innerhalb des Füllgutkanais (9) in einer
Achsrichtung zwischen der wirksamen und unwirksamen Stellung bewegbar ist.
13. Füllelement nach einem der Ansprüche 2, 10-12, dadurch gekennzeichnet, dass die Gassperre in der wirksamen Stellung in einen im Querschnitt verengten Bereich
oder Kanalabschnitt (9.4) des Füllgutkanals (9) hineinreicht und in der nicht wirksamen
Stellung In einem im Querschnitt vergrößerten Kanalabschnitt (9.3) des Füllgutkanals
(9) angeordnet ist.
14. Füllelement nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der im Querschnitt verengte Kanalabschnitt (9.4) die Abgabeöffnung (7) bildet.
15. Füllelement nach einem der Ansprüche 2, 10-14, dadurch gekennzeichnet, dass die Gassperre (22) aus der nicht wirksamen Stellung in die wirksame Stellung in einer
Achsrichtung bewegbar ist, die der Strömungsrichtung des Füllgutes durch den Füllgutkanal
(9) entspricht.
16. Füllelement nach einem der Ansprüche 2, 10-15, dadurch gekennzeichnet, dass die Gassperre (22) zwischen der wirksamen Stellung und der nicht wirksamen Stellung
in der Achse der Abgabeöffnung (7) bewegbar ist.
17. Füllelement nach einem der Ansprüche 2, 10-16, dadurch gekennzeichnet, dass die Gassperre (22) von einem Rohrstück (23) gebildet ist, welches an seinem Umfang
siebartig mit einer Vieizahi von Öffnungen (24) ausgeführt ist.
18. Füllelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zum Betätigen des Füllventils (11) bzw. des Ventilkörpers (12) zwei Betätigungselemente
(19, 20) vorgesehen sind, von denen ein Betätigungselement (19) zur Ansteuerung des
eraten und zweiten Betriebszustandes und das zweite Betätigungselement (20) zur Ansteuerung
des dritten Betriebszustandes dienen.
19. Füllelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das wenigstens eine Betätigungselement (19, 20) für das Füllventil (11) pneumatisch
betätigte Elemente sind,
20. Füllmaschine, insbesondere Füllmaschine umlaufender Bauart mit einer Vielzahl von
Füllelementen, dadurch gekennzeichnet, dass die Füllelemente entsprechend einem der vorhergehenden Ansprüche ausgebildet sind.
1. Filling element for filling recipients with a product, especially a product that has
more solid components in a liquid phase, said element comprising at least one product
channel (9) configured in a housing (8), said product channel being connectible with
an inlet opening at one end to a reservoir (2) for the product and forming at another
end a discharge opening (7) for discharging the product into a recipient (5), wherein
the filling element (1) can be actuated between a first operating state which blocks
the discharge of the product and a second open operating state, wherein the filling
element (1) has, in addition to the first and the second operating state, a third
operating state in which it is open for the discharge of the liquid phase of the product
but the solid components (4) are held back, wherein a valve arrangement provided inside
the at least one product channel (9) and formed by at least a filling valve (11) can
be actuated between the first, second and third operating state and wherein the filling
valve (11) has at least one valve body (12) which, in the first operating state of
the filling element (1), abuts, with a sealing face (16), a valve seat (18) that surrounds
a valve opening (17) and, in the second operating state of the filling element (1),
is spaced from the valve seat (18), characterised in that the valve body (12) can be actuated by means of at least one actuating element (19,
20) to change the operating states of the filling element (1) between at least three
positions and that the valve body (12) is equipped with a valve body portion (12.1)
that forms a sieve-like structure, said valve body portion, in the third operating
state of the filling element (1), reaching into the valve opening (17) and forming
a barrier for holding back the more solid components (4) of the product at the valve
opening (17).
2. Filling element according to claim 1, characterised by a gas lock (22) arranged in the product channel (9), wherein said gas lock can be
actuated by an actuating element (26) between an effective and a non-effective state.
3. Filling element according to any one of the preceding claims, characterised in that the valve body portion (12.1) in the third operating state of the filling valve (11),
together with a boundary surface of the valve opening (17), forms a passage having
a reduced cross-section.
4. Filling element according to any one of the preceding claims, characterised in that the valve body (12) can be moved in a single axial direction between the positions
corresponding to the different operating states of the filling element (1).
5. Filling element according to claim 4, characterised in that the valve body (12) can be moved between the first and second operating state of
the filling element (1) by a full working stroke and between the first and third and/or
the second and third operating state of the filling element (1) by a partial stroke
at a time.
6. Filling element according to any one of the preceding claims, characterised in that the valve body (12), when closing the filling element (1) or when actuating the filling
element (1) from the second operating state to the third operating state, is moved
against the flow direction of the product.
7. Filling element according to any one of the preceding claims, characterised in that the valve body (12) can be moved in the axial direction of the valve opening (17).
8. Filling element according to any one of the preceding claims, characterised in that the valve opening (17) is oriented with its axis in the vertical direction or approximately
in the vertical direction.
9. Filling element according to any one of the preceding claims, characterised in that the valve opening (17) is the inlet opening of the product channel (9).
10. Filling element according to claim 2, characterised in that the gas lock (22) is provided in the area of the discharge opening (7) or in the
area of a channel portion (9.4), which forms the discharge opening, of the product
channel (9).
11. Filling element according to any one of the claims 2, 10, characterised in that the gas lock (22) in the effective state takes up the entire flow cross-section and,
in the non-effective state, only part of the flow cross-section of the product channel
(9) or is outside the product channel (9).
12. Filling element according to any one of claims 2, 10, 11, characterised in that the gas lock (22) is formed by a sieve-like element having a plurality of openings
(24) or channels, wherein said element can be moved within the product channel (9)
in an axial direction between the effective and non-effective position.
13. Filling element according to any one of claims 2, 10-12, characterised in that the gas lock in the effective position reaches into a cross-sectionally narrowed
area or channel portion (9.4) of the product channel (9) and, in the non-effective
position, is arranged in a cross-sectionally enlarged channel portion (9.3) of the
product channel (9).
14. Filling element according to claim 3, characterised in that the cross-sectionally narrowed channel portion (9.4) forms the discharge opening
(7).
15. Filling element according to any one of claims 2, 10-14 characterised in that the gas lock (22) can be moved from the non-effective position to the effective position
in an axial direction which corresponds to the flow direction of the product through
the product channel (9).
16. Filling element according to any one of claims 2, 10-15, characterised in that the gas lock (22) can be moved between the effective position and the non-effective
position in the axis of the discharge opening (7).
17. Filling element according to one of the claims 2, 10-16, characterised in that the gas lock (22) is formed by a section of pipe (23) which, at its circumference,
is of a sieve-like design with a plurality of openings (24).
18. Filling element according to any one of the preceding claims, characterised in that, for actuating the filling valve (11) or the valve body (12), two actuating elements
(19, 20) are provided of which one actuating element (19) serves to select the first
and second operating state and the second actuating element (20) serves to select
the third operating state.
19. Filling element according to any one of the preceding claims, characterised in that the at least one actuating element (19, 20) for the filling valve (11) is a pneumatically
actuated element.
20. Filling machine, especially a filling machine of a rotary design, with a plurality
of filling elements, characterised in that the filling elements are designed corresponding to one of the preceding claims.
1. Elément de remplissage pour le remplissage d'un produit de remplissage, en particulier
d'un produit de remplissage qui contient dans une phase liquide des éléments plus
solides, avec au moins un canal de produit de remplissage (9) réalisé dans un boitier
(8) qui peut être relié par une ouverture d'entrée sur une extrémité à un réservoir
(2) pour le produit de remplissage et forme sur une autre extrémité une ouverture
de sortie (7) pour la sortie du produit de remplissage dans un récipient (5), l'élément
de remplissage (1) pouvant être commandé entre un premier état de fonctionnement bloquant
la sortie du produit de remplissage et un deuxième état de fonctionnement ouvert,
l'élément de remplissage (1) présentant outre le premier et le deuxième état de fonctionnement
un troisième état de fonctionnement, dans lequel il est ouvert pour la sortie de la
phase liquide du produit de remplissage, les éléments solides (4) étant toutefois
retenus, un ensemble de soupape formé par au moins une soupape de remplissage (11),
prévu dans l'au moins un canal de produit de remplissage (9) pouvant être commandé
entre les premier, deuxième et troisième états de fonctionnement et la soupape de
remplissage (11) présentant au moins un corps de soupape (12) qui, dans le premier
état de fonctionnement de l'élément de remplissage (1), repose avec une surface de
joint (16) contre un siège de soupape (18) entourant une ouverture de soupape (17)
et étant espacé du siège de soupape (18) dans le deuxième état de fonctionnement de
l'élément de remplissage (1), caractérisé en ce que le corps de soupape (12) peut être commandé par au moins un élément d'actionnement
(19, 20) pour la modification des états de fonctionnement de l'élément de remplissage
(1) entre au moins trois positions et en ce que le corps de soupape (12) est pourvu d'une section de corps de soupape (12.1) formant
une structure de type tamis qui parvient dans le troisième état de fonctionnement
de l'élément de remplissage (1) dans l'ouverture de soupape (17) et forme une barrière
pour la retenue des éléments plus solides (4) du produit de remplissage sur l'ouverture
de soupape (17).
2. Elément de remplissage selon la revendication 1, caractérisé par une barrière aux gaz (22) disposée dans le canal de produit de remplissage (9) qui
peut être commandée par un élément d'actionnement (26) entre un état actif et un état
inactif.
3. Elément de remplissage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la section de corps de soupape (12.1) forme un passage réduit en section transversale
dans le troisième état de fonctionnement de la soupape de remplissage (11) conjointement
avec une surface de délimitation de l'ouverture de soupape (17).
4. Elément de remplissage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le corps de soupape (12) peut être déplacé dans un seul sens axial entre des positions
correspondant aux différents états de fonctionnement de l'élément de remplissage (1).
5. Elément de remplissage selon la revendication 4, caractérisé en ce que le corps de soupape (12) peut être déplacé entre le premier et le deuxième état de
fonctionnement de l'élément de remplissage (1) d'une course de travail entière et
entre les premier et troisième et/ou les deuxième et troisième états de fonctionnement
de l'élément de remplissage (1) respectivement d'une course partielle.
6. Elément de remplissage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le corps de soupape (12) est déplacé lors de la fermeture de l'élément de remplissage
(1) ou lors de la commande de l'élément de remplissage (1) du deuxième état de fonctionnement
au troisième état de fonctionnement dans le sens inverse d'écoulement du produit de
remplissage.
7. Elément de remplissage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le corps de soupape (12) est mobile dans le sens axial de l'ouverture de soupape
(17).
8. Elément de remplissage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'ouverture de soupape (17) est orientée avec son axe dans le sens vertical ou approximativement
dans le sens vertical.
9. Elément de remplissage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'ouverture de soupape (17) est l'ouverture d'entrée du canal de produit de remplissage
(9).
10. Elément de remplissage selon la revendication 2, caractérisé en ce que la barrière aux gaz (22) est prévue dans la zone de l'ouverture de sortie (7) ou
dans la zone d'une section de canal (9.4) formant l'ouverture de sortie du canal de
produit de remplissage (9).
11. Elément de remplissage selon l'une quelconque des revendications 2, 10; caractérisé en ce que la barrière aux gaz (22) occupe à l'état actif la section transversale d'écoulement
entière et à l'état inactif seulement une partie de la section transversale d'écoulement
du canal de produit de remplissage (9) ou se trouve en dehors du canal de produit
de remplissage (9).
12. Elément de remplissage selon l'une quelconque des revendications 2, 10, 11, caractérisé en ce que la barrière aux gaz (22) est formée par un élément de type tamis présentant une pluralité
d'ouvertures (24) ou canaux qui peut être déplacé dans le canal de produit de remplissage
(9) dans un sens axial entre la position active et inactive.
13. Elément de remplissage selon l'une quelconque des revendications 2, 10 à 12, caractérisé en ce que la barrière aux gaz parvient dans la position active dans une zone rétrécie en section
transversale ou section de canal (9.4) du canal de produit de remplissage (9) et est
disposée dans la position inactive dans une section de canal (9.3) agrandie en section
transversale du canal de produit de remplissage (9).
14. Elément de remplissage selon la revendication 13, caractérisé en ce que la section de canal rétrécie en section transversale (9.4) forme l'ouverture de sortie
(7).
15. Elément de remplissage selon l'une quelconque des revendications 2, 10 à 14, caractérisé en ce que la barrière aux gaz (22) peut être déplacée de la position inactive à la position
active dans un sens axial qui correspond au sens d'écoulement du produit de remplissage
par le canal de produit de remplissage (9).
16. Elément de remplissage selon l'une quelconque des revendications 2, 10 à 15, caractérisé en ce que la barrière aux gaz (22) peut être déplacée entre la position active et la position
inactive dans l'axe de l'ouverture de sortie (7).
17. Elément de remplissage selon l'une quelconque des revendications 2, 10 à 16, caractérisé en ce que la barrière aux gaz (22) est formée par un tronçon de tube (23) qui est réalisé sur
sa périphérie comme un tamis avec une pluralité d'ouvertures (24).
18. Elément de remplissage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que pour l'actionnement de la soupape de remplissage (11) ou du corps de soupape (12),
deux éléments d'actionnement (19, 20) sont prévus, dont un élément d'actionnement
(19) sert à la commande des premier et deuxième états de fonctionnement et le second
élément d'actionnement (20) sert à la commande du troisième état de fonctionnement.
19. Elément de remplissage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'au moins un élément d'actionnement (19, 20) pour la soupape de remplissage (11)
est un élément actionné par voie pneumatique.
20. Machine de remplissage, en particulier machine de remplissage de type circulaire avec
une pluralité d'éléments de remplissage, caractérisée en ce que les éléments de remplissage sont réalisés selon l'une quelconque des revendications
précédentes.
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