(19)
(11) EP 2 241 419 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
06.11.2013  Patentblatt  2013/45

(21) Anmeldenummer: 10007511.8

(22) Anmeldetag:  12.09.2008
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
B26D 5/00(2006.01)
B26D 7/22(2006.01)
B26D 1/143(2006.01)
B26D 7/24(2006.01)

(54)

Vorrichtung zum Aufschneiden eines Lebensmittelprodukts

Food Slicer

Trancheuse alimentaire


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL NO PL PT RO SE SI SK TR

(30) Priorität: 24.10.2007 DE 102007050858

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
20.10.2010  Patentblatt  2010/42

(62) Anmeldenummer der früheren Anmeldung nach Art. 76 EPÜ:
08802119.1 / 2197637

(73) Patentinhaber: Weber Maschinenbau GmbH Breidenbach
35236 Breidenbach (DE)

(72) Erfinder:
  • Weber, Günther
    17094 Gross Nemerow (DE)

(74) Vertreter: Manitz, Finsterwald & Partner GbR 
Postfach 31 02 20
80102 München
80102 München (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A- 0 127 463
DE-A1- 3 714 199
DE-U1- 20 011 472
GB-A- 2 371 738
US-A- 5 129 298
EP-A- 1 736 288
DE-U1- 8 706 145
GB-A- 2 239 787
GB-A- 2 377 362
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung, insbesondere einen Hochleistungsslicer, zum Aufschneiden eines Lebensmittelprodukts gemäß einem ausgewählten Schneidprogramm mit einer Prozesssteuerung und mehreren in Abhängigkeit von dem ausgewählten Schneidprogramm in oder an der Vorrichtung montierbaren Bauteilen.

    [0002] Derartige Vorrichtungen sind grundsätzlich bekannt. Um höhere Schneidleistungen und bessere Scheidresultate zu erzielen, werden diese Vorrichtungen immer komplexer und somit auch schwieriger einzustellen und zu bedienen. Der Komplexität der Vorrichtungen steht das Bedienpersonal gegenüber, welches den Anforderungen der Vorrichtungen immer weniger gewachsen ist.

    [0003] DE 200 11 472 U1 offenbart eine Lebensmittelschneidvorrichtung mit einem auswechselbaren Schneidmesser und einem auswechselbaren Gattermesserrahmen, die jeweils mit einem abfragbaren Datenträger versehen sind, die beispielsweise als batterieloser ROMSpeicherchip oder als codierte Pille ausgebildet sein können und die induktiv auslesbar sind. Die Daten der Datenträger sind jeweils von einem zugeordneten Lesekopf abfragbar, der in einem bestimmten Abstand angeordnet ist. Die Leseköpfe sind mit der Prozesssteuerung verbunden, mittels der aus den detektierten Codierungen ermittelbar ist, ob die zwei Bauteile in Übereinstimmung mit dem ausgewählten Schneidprogramm montiert wurden, wobei das Anlaufen des Schneidmessers nur fortsetzbar ist, wenn der Datenträger den vorgegebenen Sollwert enthält.

    [0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Aufschneiden eines Lebensmittelprodukts zu schaffen, welche leichter zu bedienen ist und eine Fehlbedienung möglichst weitgehend ausschließt.

    [0005] Zur Lösung dieser Aufgabe ist eine Vorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 1 vorgesehen.

    [0006] Die erfindungsgemäße Vorrichtung zeichnet sich insbesondere dadurch aus, dass in einer Prozesssteuerung der Vorrichtung mehrere auswählbare Schneidprogramme abgelegt sind, dass die Vorrichtung unterschiedliche Maschinenausrüstungen mit jeweils mehreren auswechselbaren Maschinenbauteilen umfasst, die je nach Schneidprogramm zu montieren sind, wobei die in Abhängigkeit von dem ausgewählten Schneidprogramm in oder an der Vorrichtung montierbaren Bauteile jeweils eine das Bauteil eindeutig identifizierende, in einem mit dem Bauteil verbundenen RFID-Chip gespeicherte Codierung aufweisen, und dass ein ein zentral an der Vorrichtung angeordnetes Lesegerät umfassendes Detektionsmittel zum Detektieren der Codierung eines montierten Bauteils vorgesehen ist, welches mit der Prozesssteuerung verbunden ist, mittels der aus der detektierten Codierung ermittelbar ist, ob das Bauteil in Übereinstimmung mit dem ausgewählten Schneidprogramm montiert wurde.

    [0007] Für das Aufschneiden verschiedener Lebensmittelprodukte sind typischerweise unterschiedliche Maschinenausrüstungen erforderlich, die der Bediener der Schneidmaschine je nach Anwendungsfall zu montieren hat. So können beispielsweise unterschiedliche Schneidmesser, Schneidkanten, Produkthalter, Produktniederhalter und/oder andere Produkt führende oder Produkt berührende Bauteile zu montieren sein. Dies stellt insbesondere bei einer größeren Anzahl von auswechselbaren Bauteilen eine potentielle Fehlerquelle dar, da nicht immer sichergestellt ist, dass die für den jeweiligen Anwendungsfall erforderlichen Ausrüstungsgegenstände bzw. Bauteile in oder an der Schneidmaschine montiert sind.

    [0008] Der Erfindung liegt deshalb der allgemeine Gedanke zugrunde, die einzelnen Bauteile jeweils durch eine individuelle Codierung zu kennzeichnen und eine automatische Erkennung der jeweiligen Bauteilcodierung durch ein zentral an der Vorrichtung angeordnetes Lesegerät vorzusehen, damit der Bediener der Schneidmaschine gewarnt werden kann, falls er ein Bauteil montiert oder montiert hat, welches nicht zur Ausführung des ausgewählten Schneidprogramms vorgesehen ist.

    [0009] Mittels der Codierung, die eine binäre Codierung sein kann, kann beispielsweise die Bauteilnummer des jeweiligen Bauteils an die Prozesssteuerung übergeben werden. Die auf diese Weise ermittelten Bauteilnummern werden mit den in Verbindung mit dem ausgewählten Schneidprogramm abgespeicherten erforderlichen Bauteilnummern verglichen. Bei einer Abweichung einer tatsächlich ermittelten Bauteilnummer von einer durch das Schneidprogramm erwarteten Bauteilnummer kann eine optische und/oder akustische Fehlermeldung ausgegeben werden, damit der Maschinenbediener reagieren und den Fehler beheben, d.h. das korrekte Bauteil montieren kann.

    [0010] Zusätzlich zu dem Detektionsmittel kann ein mit der Prozessteuerung verbundenes Stellungs- bzw. Einstellungserfassungsmittel vorgesehen sein, durch welches die Stellung und/oder Einstellung mindestens eines einstellbaren Bauteils, bei welchem es sich um eines der montierbaren Bauteile oder um ein anderes Bauteil handeln kann, erfassbar ist. Auf diese Weise kann überprüft werden, ob sich das Bauteil in einer durch das ausgewählte Schneidprogramm vorgegebenen Stellung und/oder Einstellung befindet. Ist dies nicht der Fall, so kann eine Fehlermeldung an den Bediener der Schneidmaschine ausgegeben werden, damit dieser die Stellung und/oder Einstellung des Bauteils entsprechend korrigieren kann. Alternativ oder zusätzlich kann die Schneidmaschine so ausgebildet sein, dass eine durch das ausgewählte Schneidprogramm vorgegebene korrekte Einstellung des Bauteils unter Berücksichtigung der durch das Stellungs- bzw. Einstellungserfassungsmittel erfassten tatsächlichen Einstellung automatisch vorgenommen wird. In beiden Fällen trägt das Stellungs- bzw. Einstellungserfassungsmittel zu einer weiteren Vereinfachung der Bedienung und zu einer weiteren Vermeidung von Fehlbedienungen der Schneidmaschine bei.

    [0011] Eine noch einfachere Bedienung der Schneidmaschine bzw. noch bessere Vermeidung einer Fehlbedienung lässt sich dadurch erreichen, dass zusätzlich die Beschaffenheit des aufzuschneidenden Lebensmittelprodukts automatisch berücksichtigt wird.

    [0012] Zu diesem Zweck kann eine mit der Prozesssteuerung verbundene Produktvermessungseinrichtung zur Ermittlung schneidprozessrelevanter Eigenschaften des aufzuschneidenden Lebensmittelprodukts vorgesehen sein. Dies ermöglicht es der Prozesssteuerung, durch das Schneidprogramm vorgegebene Schneidparameter, insbesondere Stellungen und/oder Einstellungen der in oder an der Vorrichtung montierbaren Bauteile, in Abhängigkeit von den ermittelten Produkteigenschaften automatisch zu modifizieren, um den Schneidprozess zu optimieren.

    [0013] Beispielsweise können Lebensmittelprodukte, die der Maschine zugeführt werden, hinsichtlich ihrer äußeren Dimensionen vermessen werden, um die Schneidmaschine automatisch in Abhängigkeit von den ermittelten Produktdimensionen optimal einzustellen. Die Vermessung des Lebensmittelsprodukts kann beispielsweise mittels eines Scanners, einer Lichtschranke, eines Kamerasystems und/oder einer Waage erfolgen. Je nach Messergebnis kann unter Umständen die Schneidposition nachzuregeln sein, um ein optimales Schneid- und Ablageergebnis zu erzielen.

    [0014] Vor oder während des Schneidprozesses kann außerdem z.B. die Produkttemperatur ermittelt werden, beispielsweise mittels eines Infrarotthermometers oder mittels eines in einem Produkthalter angeordneten Thermometers. Dies ermöglicht es, die Schneidmaschine auch in Abhängigkeit von der ermittelten Produkttemperatur automatisch so einzustellen, dass ein optimales Schneid- und Ablageergebnis gewährleistet ist.

    [0015] Alternativ oder zusätzlich zu der Produktvermessungseinrichtung kann ferner eine mit der Prozesssteuerung verbundene Prozessresultat-Überwachungseinrichtung zum Überwachen des Schneidprozessresultats vorgesehen sein. Die aufgeschnittenen Produktscheiben können beispielsweise durch ein Kamerasystem erfasst werden. Durch eine geeignete Auswertung der aufgenommenen Bilder lassen sich Fehlstellen erkennen. Wenn beispielsweise die Ablage wellig ist oder Produktscheiben immer wieder umklappen, sind dies Fehler, die entweder durch geänderte Maschineneinstellungen kompensiert oder durch entsprechende Fehlermeldungen zur Anzeige gebracht werden können, da unter Umständen eine zu hohe Produkttemperatur zu nicht mehr korrigierbaren Fehlern führt.

    [0016] Die erfindungsgemäße Vorrichtung kann entweder nur mit einem Stellungs- bzw. Einstellungserfassungsmittel, nur mit einer Produktvermessungseinrichtung oder nur mit einer Prozessresultat-Überwachungseinrichtung oder mit Kombinationen davon ausgerüstet sein.

    [0017] Die Erfindung betrifft ferner ein Verfahren zum Aufschneiden eines Lebensmittelprodukts, das sich insbesondere mit Hilfe der voranstehend diskutierten Vorrichtung und unter Erreichung entsprechender Vorteile durchführen lässt.

    [0018] Nachfolgend wird die Erfindung rein beispielhaft anhand einer vorteilhaften Ausführungsform unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung beschrieben.

    [0019] Die einzige Figur zeigt eine schematische Darstellung einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Aufschneiden eines Lebensmittelprodukts.

    [0020] Bei der in der Figur dargestellten Vorrichtung handelt es sich z.B. um einen Hochleistungsslicer 10 zum Aufschneiden eines Lebensmittelprodukts 12, wie z.B. Wurst, Käse oder dergleichen.

    [0021] Die Schneidmaschine 10 umfasst in an sich bekannter Weise eine Vielzahl von Produkt führenden oder Produkt berührenden auswechselbaren und/oder einstellbaren Maschinenbauteilen, von denen das Schneidmesser 14, die Schneidkante 16, der Produkthalter 18 und der Produktniederhalter 20 beispielhaft genannt seien.

    [0022] Die Schneidmaschine 10 weist ferner eine Prozesssteuerung 22 auf, in der mindestens ein Schneidprogramm abgelegt ist, gemäß dem das Lebensmittelprodukt 12 aufzuschneiden ist. Typischerweise sind in der Prozesssteuerung 22 mehrere Schneidprogramme enthalten, unter denen ein Bediener der Schneidmaschine 10 je nach Art des aufzuschneidenden Lebensmittelprodukts 12 und/oder des angestrebten Aufschneideresultats auswählen kann.

    [0023] Die Schneidprogramme enthalten jeweils eine Information über die für den gewünschten Schneidprozess zu verwendende Maschinenausrüstung 24, d.h. die für den gewünschten Schneidprozess zu montierenden Maschinenbauteile 14-20, sowie eine Information über die Soll-Stellungen und/oder Soll-Einstellungen dieser Maschinenbauteile 14-20.

    [0024] Wie in der Figur dargestellt ist, kann die Maschinenausrüstung 24 von Schneidprogramm zu Schneidprogramm variieren. Beispielsweise kann zum Aufschneiden eines ersten Lebensmittelprodukts 12 eine erste Maschinenausrüstung 24 mit einem ersten Schneidmesser 14, einer ersten Schneidkante 16, einem ersten Produkthalter 18, einem ersten Produktniederhalter 20 und entsprechenden ersten Soll-Stellungen bzw. Soll-Einstellungen vorgesehen sein, während das Aufschneiden eines zweiten Lebensmittelprodukts 12' eine zweite Maschinenausrüstung 24' mit einem zweiten Schneidmesser, einer zweiten Schneidkante 16', einem zweiten Produkthalter 18', einem zweiten Produktniederhalter 20' und entsprechenden zweiten Soll-Stellungen bzw. Soll-Einstellungen erfordern kann. Entsprechend kann ein drittes Schneidprogramm zum Aufschneiden eines dritten Lebensmittelprodukts 12" eine dritte Maschinenausrüstung 24" mit einem dritten Schneidmesser 14", einer dritten Schneidkante 16", einem dritten Produkthalter 18", einem dritten Produktniederhalter 20" und entsprechenden dritten Soll-Stellungen bzw. Soll-Einstellungen vorsehen.

    [0025] Im Betrieb wählt der Bediener der Schneidmaschine in Abhängigkeit von dem aufzuschneidenden Lebensmittelprodukt 12 und/oder in Abhängigkeit von dem gewünschten Schneidresultat ein geeignetes Schneidprogramm aus. Entsprechend den Vorgaben des ausgewählten Schneidprogramms konfiguriert der Bediener die Schneidmaschine 10, indem er die erforderlichen Maschinenbauteile 14-20 montiert bzw. einstellt.

    [0026] Die auswechselbaren und durch den Bediener gemäß dem Schneidprogramm zu montierenden Maschinenbauteile 14-20 sind jeweils mit einer individuellen Codierung versehen, welche eine eindeutige Identifizierung der Maschinenbauteile ermöglicht. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel werden die Codierungen durch RFID-Chips bereitgestellt, welche an den Maschinenbauteilen 14-20 angebracht oder in diese eingebettet sind.

    [0027] Die Schneidmaschine 10 verfügt über ein mit der Prozesssteuerung 22 gekoppeltes Detektionsmittel 26, durch welches die Codierungen der montierten Maschinenbauteile 14-20 ermittelbar sind. Das Detektionsmittel 26 ist ein zentral an der Schneidmaschine angeordnetes Lesegerät.

    [0028] Um zu ermitteln, ob der Bediener die richtigen, d.h. die von dem ausgewählten Schneidprogramm vorgegebenen, Maschinenbauteile 14-20 montiert hat, werden die durch das Detektionsmittel 26 erfassten Codierungen mit den in Verbindung mit dem Schneidprogramm hinterlegten Codierungen abgeglichen. Ermittelt die Prozesssteuerung 22 eine Abweichung zwischen den durch das Detektionsmittel 26 erfassten Codierungen und den zu dem ausgewählten Schneidprogramm gehörigen Codierungen, so gibt die Prozesssteuerung 22 über ein akustisches und/oder optisches Ausgabemittel 28 eine entsprechende Warnung an den Bediener aus, damit dieser ein irrtümlich montiertes Maschinenbauteil durch ein korrektes Maschinenbauteil ersetzen kann. Auf diese Weise können Fehlbedienungen der Schneidmaschine 10 vermieden werden.

    [0029] Zusätzlich zu dem Detektionsmittel 26 kann die Schneidmaschine 10 ein mit der Prozesssteuerung 22 verbundenes Stellungs- bzw. Einstellungserfassungsmittel 30 aufweisen, mit dessen Hilfe ermittelbar ist, ob ein einstellbares Maschinenbauteil entsprechend den Vorgaben des ausgewählten Schneidprogramms korrekt eingestellt wurde. Bei dem einstellbaren Maschinenbauteil kann es sich um eines der zu montierenden Maschinenbauteile 14-20 oder um ein anderes, nicht auszuwechselndes Maschinenbauteil handeln.

    [0030] Ergibt ein Vergleich der durch das Stellungs- bzw. Einstellungserfassungsmittel 30 ermittelten Einstellung eines Maschinenbauteils mit der durch das ausgewählte Schneidprogramm vorgegebenen Einstellung eine Abweichung von Ist- und Soll-Wert, so gibt die Prozesssteuerung 22 auch hier ein entsprechendes optisches und/oder akustisches Warnsignal über das Ausgabemittel 28 an den Bediener aus, damit dieser die Einstellung des betreffenden Maschinenbauteils auf den durch das Schneidprogramm vorgegebenen Wert korrigieren kann. Somit trägt auch das Stellungs- bzw. Einstellungserfassungsmittel 30 zu einer Vermeidung von Fehlbedienungen der Schneidmaschine 10 bei.

    [0031] Wie der Figur zu entnehmen ist, umfasst die Schneidmaschine 10 eine der eigentlichen Schneideinheit 32 vorgelagerte Produktvermessungseinrichtung 34, welche von dem aufzuschneidenden Lebensmittelprodukt 12 auf seinem Weg zur Schneideinheit 32 durchlaufen wird. Die Produktvermessungseinrichtung 34 dient zur Ermittlung schneidprozessrelevanter Produkteigenschaften des Lebensmittelprodukts 12 und kann beispielsweise einen Scanner, z.B. Laserscanner, und/oder eine Lichtschranke aufweisen, um den Querschnitt und/oder die Länge des Lebensmittelprodukts 12 zu ermitteln. Des Weiteren kann ein Thermometer, beispielsweise ein Infrarotthermometer, zur Ermittlung der Temperatur des Lebensmittelprodukts 12 vorgesehen sein.

    [0032] Die durch die Prozessvermessungseinrichtung 34 ermittelten Daten werden an die Prozesssteuerung 22 übermittelt, in welcher überprüft wird, ob die ermittelten tatsächlichen Produkteigenschaften signifikant von gemäß dem ausgewählten Schneidprogramm erwarteten Produkteigenschaften abweichen.

    [0033] Ist dies der Fall, so können durch das Schneidprogramm vorgegebene Schneidparameter zur Beibehaltung eines gewünschten Schneidresultats unter Umständen entsprechend angepasst oder modifiziert werden. Sind die Abweichungen der Produkteigenschaften des aufzuschneidenden Lebensmittelprodukts 12 von den durch das Schneidprogramm erwarteten Produkteigenschaften jedoch so gravierend, dass das Schneidprogramm nicht durch eine Anpassung der Schneidparameter darauf reagieren kann, so veranlasst die Prozesssteuerung 22 einen Abbruch des Verarbeitungsprozesses.

    [0034] Wie der Figur ferner zu entnehmen ist, ist der Schneideinheit 32 eine mit der Prozesssteuerung 22 verbundene Prozessresultat-Überwachungseinrichtung 36 nachgelagert, die der Überwachung des Ergebnisses des Aufschneidprozesses dient. Bei der Überwachungseinrichtung 36 kann es sich um ein Kamerasystem handeln, wobei entweder in der Überwachungseinrichtung 36 selbst oder in der mit dieser verbundenen Prozesssteuerung 22 eine Auswertung der durch das Kamerasystem aufgenommenen Bilder erfolgt, welche dazu dient, Fehler zu erkennen.

    [0035] Wenn beispielsweise die Ablage der abgetrennten Produktscheiben wellig ist oder umgelegte Produktscheiben immer wieder aufklappen, sind dies Fehler, die unter Umständen durch eine Änderung entsprechender Schneidparameter bzw. Maschineneinstellungen durch die Prozesssteuerung 22 behoben werden können. Andernfalls können die Fehler durch eine entsprechende Fehlermeldung über das Ausgabemittel 28 zur Anzeige gebracht werden und/oder zu einem Abbruch des Verarbeitungsprozesses führen, beispielsweise wenn eine zu hohe Produkttemperatur zu nicht mehr korrigierbaren Fehlern führt.

    [0036] Im Ergebnis tragen also sowohl die durch das Detektionsmittel 26 erfassbaren Codierungen auswechselbarer Maschinenbauteile 14-20, als auch das Stellungs- bzw. Einstellungserfassungsmittel 30, die Produktvermessungseinrichtung 34 und die Prozessresultat-Überwachungseinrichtung 36 dazu bei, dass Fehlbedienungen der Schneidmaschine 10 weitgehend ausgeschlossen sind und die Schneidmaschine 10 auf produktbezogene Fehler und Störungen möglichst selbständig reagieren kann.

    Bezugszeichenliste



    [0037] 
    10
    Schneidmaschine
    12
    Lebensmittelprodukt
    14
    Schneidmesser
    16
    Schneidkante
    18
    Produkthalter
    20
    Produktniederhalter
    22
    Prozesssteuerung
    24
    Maschinenausrüstung
    26
    Detektionsmittel
    28
    Ausgabemittel
    30
    Stellungs- bzw. Einstellungserfassungsmittel
    32
    Schneideinheit
    34
    Produktvermessungseinrichtung
    36
    Prozessresultat-Überwachungseinrichtung



    Ansprüche

    1. Vorrichtung (10), insbesondere Hochleistungsslicer, zum Aufschneiden eines Lebensmittelprodukts (12) gemäß einem aus mehreren in einer Prozesssteuerung (22) der Vorrichtung (10) abgelegten Schneidprogrammen ausgewählten Schneidprogramm,
    wobei die Vorrichtung (10) unterschiedliche Maschinenausrüstungen (24) mit jeweils mehreren auswechselbaren Maschinenbauteilen (14-20) umfasst, die je nach Schneidprogramm zu montieren sind, und
    wobei die Bauteile (14-20) jeweils eine das Bauteil eindeutig identifizierende Codierung aufweisen, und
    die Codierung in einem mit dem Bauteil (14-20) verbundenen RFID-Chip gespeichert ist und
    ein Detektionsmittel (26) zum Detektieren der Codierungen der in oder an der Vorrichtung (10) montierten Bauteile (14-20) vorgesehen ist, welches ein zentral an der Vorrichtung (10) angeordnetes Lesegerät umfasst und mit der Prozesssteuerung (22) verbunden ist, mittels der aus den detektierten Codierungen ermittelbar ist, ob die Bauteile (14-20) in Übereinstimmung mit dem ausgewählten Schneidprogramm montiert wurden.
     
    2. Vorrichtung (10) nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    die Codierung eine binäre Codierung ist und insbesondere eine Information über die Bauteilnummer des Bauteils (14-20) enthält.
     
    3. Vorrichtung (10) nach einem der vorherigen Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    die Bauteile verschiedenartige Schneidmesser (14), Schneidkanten (16), Produkthalter (18) und/oder Produktniederhalter (20) umfassen.
     
    4. Vorrichtung (10) nach einem der vorherigen Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    ein mit der Prozesssteuerung (22) verbundenes Stellungs- bzw. Einstellungserfassungsmittel (30) zur Erfassung der Stellung und/oder Einstellung mindestens eines einstellbaren Bauteils (14-20) vorgesehen ist.
     
    5. Vorrichtung (10) nach einem der vorherigen Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    eine mit der Prozesssteuerung (22) verbundene Produktvermessungseinrichtung (34) zur Ermittlung schneidprozessrelevanter Produkteigenschaften des Lebensmittelprodukts (12) vorgesehen ist.
     
    6. Vorrichtung (10) nach einem der vorherigen Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    eine mit der Prozesssteuerung (22) verbundene Prozessresultat-Überwachungseinrichtung (36), insbesondere ein Kamerasystem, zur Überwachung des Schneidprozessresultats vorgesehen ist.
     
    7. Vorrichtung (10) nach Anspruch 5 oder 6,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    durch das Schneidprogramm vorgegebene Schneidparameter, insbesondere Stellungen und/oder Einstellungen der in oder an der Vorrichtung (10) montierbaren Bauteile (14-20), in Abhängigkeit von den ermittelten schneidprozessrelevanten Produkteigenschaften und/oder in Abhängigkeit von dem überwachten Schneidprozessresultat durch die Prozesssteuerung (22) automatisch modifizierbar sind.
     
    8. Vorrichtung (10) nach Anspruch 5,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    die Produktvermessungseinrichtung (34) einen Scanner, eine Lichtschranke, ein Kamerasystem, eine Waage und/oder ein Thermometer, z.B. ein Infrarotthermometer, umfasst.
     
    9. Vorrichtung (10) nach Anspruch 5,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    die Produkteigenschaften Querschnitt, Länge, Gewicht und/oder Temperatur des Produkts (12) umfassen.
     
    10. Vorrichtung (10) nach einem der vorherigen Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    ein Ausgabemittel (28) vorgesehen ist, um eine Fehlermeldung anzuzeigen, wenn ein montiertes Bauteil (14-20) nicht zur Verwendung mit dem ausgewählten Schneidprogramm vorgesehen ist, sich ein Bauteil (14-20) nicht in einer mit dem Schneidprogramm übereinstimmenden Stellung befindet und/oder keine mit dem Schneidprogramm übereinstimmende Einstellung aufweist, eine ermittelte Produkteigenschaft nicht mit einer durch das Schneidprogramm erwarteten Produkteigenschaft übereinstimmt und/oder ein überwachtes Prozessresultat nicht mit einem durch das Schneidprogramm erwarteten Prozessresultat übereinstimmt.
     
    11. Verfahren zum Aufschneiden eines Lebensmittelprodukts (12) gemäß einem ausgewählten Schneidprogramm mittels einer Vorrichtung (10), insbesondere nach einem der vorherigen Ansprüche, welche eine Prozesssteuerung (22) mit mehreren darin abgelegten Schneidprogrammen und unterschiedliche Maschinenausrüstungen (24) mit jeweils mehreren auswechselbaren Maschinenbauteilen (14-20) umfasst, die je nach Schneidprogramm zu montieren sind und die jeweils eine das Bauteil eindeutig identifizierende, in einem mit dem Bauteil (14-20) verbundenen RFID-Chip gespeicherte Codierung aufweisen, bei welchem Verfahren
    ein Schneidprogramm ausgewählt wird,
    eine Maschinenausrüstung (24) in Abhängigkeit von dem ausgewählten Schneidprogramm montiert wird und
    mittels eines Detektionsmittels (26), das ein zentral an der Vorrichtung (10) angeordnetes Lesegerät umfasst, die Codierungen der in oder an der Vorrichtung (10) montierten Bauteile (14-20) detektiert werden und aus den detektierten Codierungen ermittelt wird, ob die Bauteile (14-20) in Übereinstimmung mit dem ausgewählten Schneidprogramm montiert wurden.
     


    Claims

    1. An apparatus (10), in particular a high-performance slicer, for slicing a food product (12) in accordance with a cutting program selected from a plurality of cutting programs stored in a process control (22) of the apparatus (10),
    wherein the apparatus (10) includes different machine equipment (24) with a respective plurality of exchangeable machine components (14-20) which are each to be assembled in dependence on the cutting program, and
    wherein the components (14-20) each have a code unambiguously identifying the component, and
    wherein the code is stored in an RFID chip connected to the component (14-20), and
    a detection means (26) for the detection of the codes of the components (14-20) installed in or at the apparatus (10) is provided which includes a reading device arranged centrally at the apparatus (10) and is connected to the process control (22) by means of which it can be determined from the detected codes whether the components (14-20) were installed in a match with the selected cutting program.
     
    2. An apparatus (10) in accordance with claim 1,
    characterised in that
    the code is a binary code and in particular contains information on the component number of the component (14-20).
     
    3. An apparatus (10) in accordance with one of the preceding claims, characterised in that
    the components include different kinds of cutting blades (14), cutting edges (16), product holders (18) and/or product holding-down devices (20).
     
    4. An apparatus (10) in accordance with any one of the preceding claims,
    characterized in that
    a position or setting detection means (30) connected to the process control (22) is provided for detecting the position and/or setting of at least one adjustable component (14-20).
     
    5. An apparatus (10) in accordance with any one of the preceding claims,
    characterised in that
    a product measurement device (34) connected to the process control (22) is provided for the determination of product properties of the food product (12) relevant to the cutting process.
     
    6. An apparatus (10) in accordance with any one of the preceding claims,
    characterised in that
    a process result monitoring device (36), in particular a camera system, connected to the process control (22), is provided for the monitoring of the cutting process result.
     
    7. An apparatus (10) in accordance with claim 5 or claim 6,
    characterised in that
    cutting parameters predefined by the cutting program, in particular positions and/or settings of the components (14-20) which can be installed in or at the apparatus (10), can be automatically modified by the process control (22) in dependence on the determined product properties relevant to the cutting process and/or in dependence on the monitored cutting process result.
     
    8. An apparatus (10) in accordance with claim 5,
    characterised in that
    the product measurement device (34) includes a scanner, a light barrier, a camera system, scales and/or a thermometer, e.g. an infrared thermometer.
     
    9. An apparatus (10) in accordance with claim 5,
    characterised in that
    the product properties include the cross-section, length, weight and/or temperature of the product (12).
     
    10. An apparatus (10) in accordance with any one of the preceding claims,
    characterised in that
    an output means (28) is provided to display an error message when an installed component (14-20) is not provided for use with the selected cutting program, when a component (14-20) is not located in a position matching the cutting program and/or does not have a setting matching the cutting program, when a determined product property does not match a product property expected by the cutting program and/or when a monitored process result does not match a process result expected by the cutting program.
     
    11. A method of slicing a food product (12) in accordance with a selected cutting program by means of an apparatus (10), in particular in accordance with any one of the preceding claims, which includes a process control (22) having a plurality of cutting programs stored therein and which includes different machine equipment (24) each having a plurality of exchangeable machine components (14-20) which are to be installed and set in dependence on the cutting program and which each have a code unambiguously identifying the component and stored in an RFID chip connected to the component (14-20), in which method
    a cutting program is selected;
    a piece of machine equipment (24) is installed in dependence on the selected cutting program; and
    the codes of the components (14-20) installed in or at the apparatus (10) are detected by means of a detection means (26) which includes a reading device arranged centrally at the apparatus (10) and it is determined from the detected codes whether the components (14-20) were installed in a match with the selected cutting program.
     


    Revendications

    1. Appareil (10), en particulier trancheuse à haute vitesse, pour trancher un produit alimentaire (12) selon un programme de coupe choisi parmi plusieurs programmes de coupe mémorisé dans une commande de fonctionnement (22) de l'appareil (10),
    dans lequel l'appareil (10) inclut différents équipements de machine (24) avec respectivement plusieurs composants de machine interchangeables (14-20) qui doivent être montés selon le programme de coupe, et
    dans lequel les composants (14-20) comportent chacun un codage identifiant le composant de manière univoque, et
    le codage est stocké dans une puce RFID reliée avec le composant (14-20), et
    il est prévu un moyen de détection (26) pour détecter les codages des composants (14-20) montés dans ou sur l'appareil (10), moyen qui inclut un appareil de lecture agencé de manière centrale sur l'appareil (10) et relié à la commande de fonctionnement (22), au moyen de laquelle il est possible de déterminer, à partir des codages détectés, si les composants (14-20) ont été montés en coïncidence avec le programme de coupe sélectionné.
     
    2. Appareil (10) selon la revendication 1,
    caractérisé en ce que le codage est un codage binaire et contient en particulier une information sur le numéro du composant (14-20).
     
    3. Appareil (10) selon l'une des revendications précédentes,
    caractérisé en ce que les composants incluent des couteaux de coupe (14), des arêtes de coupe (16), des porte-produits (18) et/ou des organes de maintien de produits (20) de types différents.
     
    4. Appareil (10) selon l'une des revendications précédentes,
    caractérisé en ce qu'il est prévu des moyens de détection de position ou de réglage (30) reliés à la commande de fonctionnement (22) pour la détection de la position et/ou du réglage d'au moins un composant réglable (14-20).
     
    5. Appareil (10) selon l'une des revendications précédentes,
    caractérisé en ce qu'il est prévu un système de mesure de produit (34) relié à la commande de fonctionnement (22) pour déterminer des propriétés du produit alimentaire (12) qui présentent une pertinence vis-à-vis du processus de coupe.
     
    6. Appareil (10) selon l'une des revendications précédentes,
    caractérisé en ce qu'il est prévu un système de surveillance des résultats du processus (36), en particulier un système à caméra, relié à la commande de fonctionnement (22), pour surveiller le résultat du processus de coupe.
     
    7. Appareil (10) selon la revendication 5 ou 6,
    caractérisé en ce que des paramètres de coupe imposés par le programme de coupe, en particulier des positions et/ou des réglages des composants (14-20) susceptibles d'être montés dans ou sur l'appareil (10), sont modifiables automatiquement par la commande de fonctionnement (22) en fonction des propriétés déterminées du produit qui présentent une pertinence vis-à-vis du processus de coupe et/ou en fonction du résultat du processus de coupe surveillé.
     
    8. Appareil (10) selon la revendication 5,
    caractérisé en ce que le système de mesure de produit (34) inclut un scanner, une barrière lumineuse, un système à caméra, une balance et/ou un thermomètre, par exemple un thermomètre à infrarouge.
     
    9. Appareil (10) selon la revendication 5,
    caractérisé en ce que les propriétés du produit incluent la section, la longueur, le poids et/ou la température du produit (12).
     
    10. Appareil (10) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'il est prévu un moyen un indicateur (28) afin d'indiquer une information d'erreur quand un composant monté (14-20) n'est pas prévu pour l'utilisation avec le programme de coupe choisi, quand un composant (14-20) se trouve dans une position qui ne coïncide pas avec le programme de coupe et/ou ne présente pas un réglage coïncidant avec le programme de coupe, quand une propriété du produit déterminée ne coïncide pas avec une propriété attendue par le programme de coupe et/ou quand un résultat surveillé du processus ne coïncide pas avec un résultat du processus attendu par le programme de coupe.
     
    11. Procédé pour trancher un produit alimentaire (12) selon un programme de coupe choisi au moyen d'un appareil (10), en particulier selon l'une des revendications précédentes, qui comprend une commande de fonctionnement (22) avec plusieurs programmes de coupe mémorisés dans celle-ci et différent équipements de machine (24) comprenant respectivement plusieurs composants de machine interchangeables (14-20) qui doivent être montés selon le programme de coupe et qui comportent chacun un codage identifiant le composant de manière univoque et mémorisé dans une puce RFID reliée au composant (14-20), procédé dans lequel :

    on choisit un programme de coupe,

    on monte un équipement de machine (24) en fonction du programme de coupe choisi, et

    on détecte au moyen d'un moyen de détection (26), qui inclut un appareil de lecture agencé au centre sur l'appareil (30), les codages des composants (14-20) montés dans ou sur l'appareil (10) et l'on détermine à partir des codages détectés si les composants (14-20) ont été montés en coïncidence avec le programme de coupe choisi.


     




    Zeichnung








    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente