[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Traganordnung für eine Tintenstrahl-Druckvorrichtung,
wie diese im Anspruch 1 beschrieben wird.
[0002] Ein Verfahren zur Herstellung eines solchen Trägers sowie ein derartigen Träger ist
aus der
EP 2 000 316 A1 der gleichen Anmelderin bekannt geworden. Dabei werden die Wände des Trägers durch
Zusammenfügen von jeweils in Längsrichtung des Trägers hintereinander angeordneten
Obergurtmodulen, Untergurtmodulen, Frontwandmodulen und Rückwandmodulen gebildet.
Im Inneren des Trägers sind in Abständen Querstege angeordnet. Weiters ist am Träger
mindestens eine in seiner Längsrichtung verlaufende Führungsbahn für eine längs der
Führungsbahn bewegliche Baugruppe angeordnet. Um eine hohe Präzision der Führungsbahnen
zu erreichen, werden diese derart gebildet, indem Bereiche der Module nach dem Zusammenfügen
der Module und Querstege spanabhebend bearbeitet werden. Es konnte zwar die Führungsgenauigkeit
zwischen dem Druckkopfschlitten und dem Träger verbessert werden, jedoch noch keine
zufrieden stellende konstante Distanz zwischen den Düsenaustritten und der Oberfläche
des zu bedruckenden Objekts erzielt werden.
[0003] Dokument
US 4916466 offenbart ebenfalls einen solchen Träger.
[0004] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Traganordnung zur Führung
eines Druckkopfschlittens einer Tintenstrahl-Druckvorrichtung zu schaffen, die bei
geringer Baugröße beim Druckvorgang einen nahezu konstanten Abstand zwischen der zumeist
ebenflächigen Oberfläche des zu bedruckenden Objekts und dem stirnseitigen Ende des
Druckkopfes mit den dort angeordneten Düsen über die gesamte Längserstreckung der
Traganordnung ermöglicht.
[0005] Diese Aufgabe der Erfindung wird durch die Merkmale des Anspruches 1 gelöst. Der
sich durch die Merkmale des Anspruches 1 ergebende Vorteil liegt darin, dass dadurch
die Möglichkeit geschaffen wird, das zusätzliche Stützelement im Bezug zum Träger
derart relativ gegenüber dem Träger zu verformenden, dass dieser in seiner meist horizontalen
Lage auch bei einer Belastung durch die entlang der Führungsbahn bewegliche Baugruppe,
wie den Druckkopfschlitten, geradlinig und somit ohne Durchbiegung ausgerichtet ist.
Dadurch, dass das Stützelement an seinen beiden Enden gegenüber dem Träger lastabtragend
abgestützt ist, kann mittels des Stellelements die gegeneinander gewünschte Vorspannung
soweit erhöht werden, dass auch bei der höchsten Belastung die Geradlinigkeit über
die gesamte Längserstreckung des Trägers beibehalten werden kann. Somit kann auch
bei größeren Distanzen zwischen den Lagerstellen des Trägers eine parallele Führung
bezüglich des Drucktisches bzw. des darauf liegenden zu bedruckenden Objektes eingehalten
werden. Durch die nahezu bzw. vollständige Eliminierung des Durchhanges des Trägers,
an dem der Druckkopfschlitten geführt ist, wird über den gesamten Verstellweg des
Druckkopfschlittens eine konstante Distanz zwischen den das flüssige Druckmedium abgebenden
Düsen und der zu bedruckenden Oberfläche des Objektes eingehalten. Damit wird über
den gesamten Querverstellweg eine einwandfreie Druckqualität des durch die Tintenstrahl-Druckvorrichtung
erzeugten Druckbildes erreicht.
[0006] Vorteilhaft ist auch eine weitere Ausführungsform nach Anspruch 2, da dadurch ein
Querschnitt des Trägers geschaffen wird, welcher bereits selbst eine gewisse Eigensteifigkeit,
gerade bei rechteckig ausgebildeten Hohlkörpern aufweist. Gleichfalls kann damit aber
auch eine einwandfreie Längsführung entlang der Führungsbahn erzielt werden.
[0007] Vorteilhaft ist weiters eine Ausbildung nach Anspruch 3, da dadurch einfach eine
Anpassung an unterschiedliche Einsatzbedingungen zur Führung des Druckkopfschlittens
geschaffen werden kann.
[0008] Durch die Ausbildung nach Anspruch 4 ist es möglich, die vorhandene Durchbiegung
und die damit verbundene Abweichung von der Geradlinigkeit des Trägers feststellen
zu können. Durch entsprechende Vorjustierung bzw. Einstellung der Stellelemente kann
dann das Ausmaß der gegenseitigen Vorspannung zwischen dem Träger und dem Stützelement
festgelegt und eingestellt werden.
[0009] Nach einer anderen Ausführungsvariante gemäß Anspruch 5 wird die Möglichkeit geschaffen,
automatisiert auf unterschiedliche Durchbiegungen rasch reagieren und diese damit
auf kürzestem Wege ausgleichen zu können. Darüber hinaus könnten dadurch aber auch
mögliche auftretende Schwingungen der Traganordnung durch Änderung der gegenseitigen
Vorspannung zwischen Träger und Stützelement abgebaut bzw. kompensiert werden.
[0010] Vorteilhaft ist auch eine Weiterbildung nach Anspruch 6, da dadurch ebenfalls ein
statisch relativ steifer Träger geschaffen wird, der bei geringem Eigengewicht eine
hohe Festigkeit gegen Durchbiegung aufweist.
[0011] Bei der Ausgestaltung nach Anspruch 7 ist von Vorteil, dass dadurch über nahezu die
gesamte Längserstreckung des Trägers ein Ausgleich der Durchbiegung bzw. Durchhanges
stattfinden kann. Darüber hinaus können dadurch aber auch die Stützkräfte ausgehend
vom Stützelement direkt über den Träger hin auf das Maschinengestell der Tintenstrahl-Druckvorrichtung
abgeleitet werden und es kommt zu keiner zusätzlichen Biegebeanspruchung des Trägers
über dessen Längserstreckung.
[0012] Durch die Weiterbildung nach Anspruch 8 wird erreicht, dass dadurch eine ausreichende
Verformung zwischen dem Träger und dem Stützelement ermöglicht wird, wodurch auch
in einem höheren Ausmaß die Durchbiegung des Trägers ausgeglichen werden kann.
[0013] Durch die Ausbildung nach Anspruch 9 kann eine vertikale Verspannung von Träger und
Stützelement gegeneinander erzielt werden und so der Durchbiegung durch den Einfluss
des Eigengewichtes bzw. des Gewichtes des Druckkopfschlittens entgegen gewirkt werden.
[0014] Vorteilhaft ist auch eine Ausbildung nach Anspruch 10, da dadurch mit geringsten
Abmessungen für den Träger das Auslangen gefunden werden kann. Darüber hinaus wird
auch noch die Möglichkeit geschaffen, bestehende Träger entsprechend nachrüsten zu
können, ohne dass dabei zusätzliche Umbauarbeiten im Bereich der Führungsbahnen notwendig
sind.
[0015] Schließlich ist aber auch eine Ausbildung wie im Anspruch 11 beschrieben möglich,
da dadurch einfach auf unterschiedlichste Einsatzbedingungen Bedacht genommen werden
kann und so für unterschiedliche Anwender jeweils die für diesen am vorteilhaftesten
Stellmittel bereitgestellt werden können.
[0016] Zum besseren Verständnis der Erfindung wird diese anhand der nachfolgenden Figuren
näher erläutert.
[0017] Es zeigen jeweils in stark schematisch vereinfachter Darstellung:
- Fig. 1
- eine erfindungsgemäß ausgebildete Traganordnung in Ansicht geschnitten und theoretisch
geradliniger Ausrichtung ohne Durchbiegung;
- Fig. 2
- die Traganordnung nach Fig. 1 in gegeneinander verspannter Stellung von Träger und
Stützelement, in Ansicht geschnitten;
- Fig. 3
- die Traganordnung nach den Fig. 1, in Seitenansicht geschnitten;
- Fig. 4
- eine weitere mögliche Ausbildung einer Traganordnung, in Seitenansicht geschnitten.
[0018] Einführend sei festgehalten, dass in den unterschiedlich beschriebenen Ausführungsformen
gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen versehen
werden, wobei die in der gesamten Beschreibung enthaltenen Offenbarungen sinngemäß
auf gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen übertragen
werden können. Auch sind die in der Beschreibung gewählten Lageangaben, wie z.B. oben,
unten, seitlich usw. auf die unmittelbar beschriebene sowie dargestellte Figur bezogen
und sind bei einer Lageänderung sinngemäß auf die neue Lage zu übertragen. Weiters
können auch Einzelmerkmale oder Merkmalskombinationen aus den gezeigten und beschriebenen
unterschiedlichen Ausführungsbeispielen für sich eigenständige, erfinderische oder
erfindungsgemäße Lösungen darstellen.
[0019] In den Fig. 1 bis 3 ist eine Traganordnung 1 für eine hier nicht näher dargestellte
Tintenstrahldruckvorrichtung gezeigt, wobei die Traganordnung 1 in deren Längsrichtung
bzw. Längserstreckung zumindest eine Führungsbahn 2 aufweist. Längs dieser Führungsbahn
2 wird eine hier ebenfalls nicht näher dargestellte bewegliche Baugruppe, wie beispielsweise
ein Druckkopfschlitten, mit den daran angeordneten Druckeinrichtungen, Düsen usw.
geführt bewegt.
[0020] Gerade bei großformatigen Tintenstrahl-Druckvorrichtungen weist die an der Traganordnung
1 beweglich geführte Baugruppe ein nicht unbeträchtliches Eigengewicht auf, wobei
auch noch die freie und nicht unterstützte Längserstreckung der Traganordnung 1 eine
nicht unbedeutende Größe aufweist. Da für die Durchführung eines ordnungsgemäßen Druckvorganges
beim Aufbringen des flüssigen Druckmediums zwischen den das Medium abgebenden Düsen
und einer zumeist ebenflächig ausgebildeten Oberfläche des zu bedruckenden Objekts
ein nahezu konstanter Abstand notwendig ist, konnte dies bislang nur durch massive
zusätzliche Verstärkungen der Traganordnung 1 an deren Außenseite erreicht werden.
Dies führt in vielen Fällen zu Platzproblemen im Hinblick auf die nicht näher dargestellte
und daran bewegliche verstellbar geführte Baugruppe.
[0021] Die Traganordnung 1 umfasst bei diesem hier gezeigten Ausführungsbeispiel zumindest
einen eine Längserstreckung aufweisenden Träger 3 sowie zumindest ein sich ebenfalls
in Längsrichtung desselben erstreckendes stabförmiges Stützelement 4. Der Träger 3
ist im Bereich seiner in Längsrichtung voneinander distanzierten Enden 5, 6 über hier
schematisch dargestellte Lager 7 an dem Grundgestell bzw. Traggestell der Tintenstrahl-Druckvorrichtung
abgestützt bzw. damit verbunden. Die Abstützung bzw. Lagerung des Trägers 3 kann dabei
beispielsweise durch ein Loslager im Bereich des Endes 5 sowie ein Festlager im Bereich
des Endes 6 erfolgen. Damit liegt im Sinne der Statik bzw. im Ingenieurwesen ein meist
horizontal verlaufender, im Verhältnis zu seiner Länge schmaler und schlanker Balken
vor, der die an ihm aufliegenden Lasten an Wände oder senkrechte Stützen ableitet.
Die beiden Lager 7 stützen somit den Balken bzw. Träger 3 an zwei voneinander distanzierten
Stellen ab, wodurch ein Träger auf zwei Stützen vorliegt.
[0022] Weiters ist in der Fig. 1 noch in strichpunktierten Linien eine Biegelinie 8 eingetragen,
welche die Durchbiegung des Trägers 3 stark übertrieben darstellt. Diese Biegelinie
8 kommt nicht nur das Eigengewicht des Trägers 3, sondern auch durch die zuvor daran
beweglich geführte Baugruppe zu Stande.
[0023] Der Träger 3 ist zwischen seinen beiden Lager 7 in einer theoretisch idealen Lage
bzw. Position dargestellt, wobei zwischen den beiden Lagern 7 eine geradlinige bzw.
ebenflächige Bezugsebene 9 aufgespannt ist. Im Normalfall ist diese horizontal ausgerichtet.
Aufgrund der Durchbiegung des Trägers 3 bildet sich im Mittel zwischen den beiden
Lagern 7 die größte Durchbiegung und somit Abweichung des Trägers 3 von der Bezugsebene
9 aus. Das Stützelement 4 zur Bildung der Traganordnung 1 erstreckt sich ebenfalls
in Längsrichtung des Trägers 3 und weist in Längserstreckung desselben ebenfalls voneinander
distanzierte Enden 10, 11 auf. Bei diesem hier gezeigten Ausführungsbeispiel sind
die beiden Enden 10, 11 in etwa gleichweit voneinander distanziert, wie die Enden
5, 6 des Trägers 3. Damit weisen der Träger 3 und das Stützelement 4 mindestens annähernd
die gleiche Längserstreckung auf. Im Bereich seiner Enden 10, 11 ist das Stützelement
4 relativ gegenüber dem Träger 3 entgegen der Wirkungsrichtung der Gravitation an
diesem abgestützt. Die durch die Gravitation wirkenden Kräfte auf die unterschiedlichen
Massen können auch als so genannte Schwerkraft bezeichnet werden. Diese Abstützung
erfolgt hier wiederum durch Lager 12, wobei hier beispielsweise mit zwei Loslagern
das Auslangen gefunden werden kann. Es wäre aber auch möglich, wiederum ein Loslager
und ein Festlager vorzusehen.
[0024] Zur Reduzierung bzw. Aufhebung des Durchhangs der Traganordnung 1 bezüglich der Bezugsebene
9, wie dies durch die Biegelinie 8 dargstellt ist, wird hier der Träger 3 und das
Stützelement 4 zusätzlich über ihre Längserstreckung mittels zumindest eines Stellelementes
13 gegeneinander verspannt. Das oder die Stellelement 13 können aber auch als Stellmittel
bezeichnet werden. Diese gegeneinander verspannte Stellung des Trägers 3 bezüglich
des Stützelements 4 ist am besten aus der Fig. 2 zu entnehmen. In etwa im Mittel zwischen
den beiden Lagern 7 des Trägers 3 ist mit einem Pfeil "F" das durch die bewegliche
Baugruppe sowie der Eigenmasse bzw. dem Eigengewicht des Trägers 3 erzeugte Gewicht
vereinfacht dargestellt. Die durch das gesamte Gewicht F hervorgerufene Durchbiegung
des Trägers 3 wird durch das oder die Stellelemente 13 minimiert bzw. gänzlich aufgehoben.
Um den Träger 3 im Zusammenwirken mit den Stellelementen 13 mit dem Stützelement 4
gegeneinander zu verspannen, ist im Querschnitt gesehen, das Stützelement 4 zumindest
in Wirkungsrichtung der Gravitation gesehen vom Wandteil des Trägers 3 distanziert
angeordnet. Das oder die Stellelemente 13 können aus der Gruppe von Bauteilen wie
Stellschrauben, Druckfedern, Zugfedern, Zylinder-Kolbenanordnungen usw. gewählt sein.
Es ist auch eine beliebige Kombination unterschiedlichster Stellelemente 13 möglich.
Dabei kann es vorteilhaft sein, wenn einzelne Stellelemente 13 eine Druckkraft und
weitere der Stellelemente 13 eine Zugkraft zwischen dem Träger 3 und dem Stützelement
4 aufbauen und diese gemeinsam eingesetzt werden. Gleichfalls kann das oder die Stellelemente
13 auch an beliebigen Positionen sowohl in Längsrichtung der Traganordnung 1 als auch
zwischen dem Träger 3 und dem Stützelement 4 angeordnet sein.
[0025] So ist in der Fig. 1 beispielsweise ein erstes Stellelement 13 in etwa im Mittel
zwischen den beiden Lagern 7 an der Seite oberhalb des Stützelements 4 und dem Wandteil
des Trägers 3 angeordnet. Weitere Stellelemente 13 sind davon distanziert hin in Richtung
auf die beiden Enden 5, 6 angeordnet und beispielsweise als Schrauben ausgebildet.
Die beiden als Schrauben ausgebildeten Stellelemente 13 wirken hier von der Unterseite
des Trägers 3 hin in Richtung auf das Stützelement 4 ein. Bei einer derartigen Wahl
der Stellelemente 13 als Schrauben sind hier in dem unteren Wandteil des Trägers 3
entsprechende Durchgangsöffnungen vorzusehen, wobei im Stützelement 4 eine dem Stellelement
13 entsprechende Gewindeanordnung vorzusehen ist. Auf die Darstellung von zusätzlichen
Gewindeverlängerungen im Bereich des Stützelements 4 wurde der besseren Übersichtlichkeit
halber verzichtet, können aber gerade bei eher dünnwandig ausgebildeten Hohlprofilen
eingesetzt bzw. vorgesehen sein. Dabei können z.B. Muttern oder Gewindeklötze zur
Anwendung kommen.
[0026] Dadurch kann mittels Andrehen der Schrauben der gesamte Träger 3 durch die relative
Verformung des Stützelements 4 soweit angehoben werden, dass der Träger 3 zumindest
ebenflächig zur Bezugsebene 9 ausgerichtet ist. Diese ebenflächige Ausrichtung bezüglich
der Bezugsebene 9 soll dann eingestellt bzw. vorjustiert werden, wenn auch das größte
Gewicht durch die an der Traganordnung 1 bewegliche Baugruppe auf die Traganordnung
1 eingeleitet bzw. aufgebracht wird. Dabei kann es auch vorkommen, dass der Träger
3 bei Wegnahme des durch die bewegliche Baugruppe, wie den Druckkopfschlitten, eingebrachten
Gewichts entgegen der Wirkungsrichtung der Gravitation - also nach oben hin - vor
verformt ist. Erst bei entsprechender Belastung durch das Gewicht der beweglichen
Baugruppe stellt sich die ebenflächige bzw. geradlinige Ausrichtung des Trägers 3
bezüglich der Bezugsebene 9 ein. Damit wird ein konstanter Abstand auch während der
Hin- und Herbewegung des Druckkopfschlittens zwischen den Enden der Düsenöffnungen
und der zu bedruckenden Oberfläche eingehalten. Die durch die gegenseitige Verspannung
hervorgerufene Verformung des Stützelements 4 soll sich dabei noch im elastischen
Bereich des verwendeten Werkstoffes befinden.
[0027] Das hier in der Fig. 1 dargestellte bezüglich der gesamten Längserstreckung mittig
angeordnete Stellelement 13 kann beispielsweise als federndes Druckelement ausgebildet
sein und im Zusammenwirken mit den als Schrauben ausgebildeten Stellelementen 13 die
gegenseitig Verspannung zwischen dem Träger 3 und dem Stützelement 4 bewirken.
[0028] In der Fig. 2 ist wiederum im Mittel der Längserstreckung zwischen den beiden Lagern
7 das federnd wirkende Stellelement 13 vorgesehen. Im Gegensatz zu der Fig. 1 sind
die beiden als Schrauben ausgebildeten Stellelemente 13 ebenfalls zum Aufbau einer
Druckwirkung zum gegeneinander Verspannen des Trägers 3 mit dem Stützelement 4 ausgebildet.
Durch die räumliche Distanzierung des Stützelements 4 bezüglich des Wandteils des
Trägers 3, kann dieser ohne Probleme in Wirkungsrichtung der Gravitation gesehen soweit
verformt werden, dass die zuvor beschriebene Geradlinigkeit bzw. Ebenheit des Trägers
3 bezüglich der Bezugsebene 9 eingestellt werden kann.
[0029] In der Fig. 3 ist ein möglicher Querschnitt der Traganordnung 1 vereinfacht dargestellt.
Der Träger 3 kann dabei beispielsweise aus verschiedenartigen Modulen zusammengesetzt
sein, wie dies bereits in der eigenen
EP 2 000 316 A1 beschrieben worden ist. Um unnötige Wiederholungen zu vermeiden, wird für die detaillierte
Ausbildung des modulartigen Trägers 3 auf die dort getätigte Offenbarung hingewiesen
bzw. Bezug genommen und dieser Offenbarungsgehalt in die vorliegende Anmeldung übernommen.
So kann der Träger 3 aus Obergurtmodulen, Untergurtmodulen, Front- sowie Rückwandmodulen
gebildet sein. Das hier als Loslager ausgebildete Lager 12 zur Abstützung des Stützelements
4 am Träger 3 ist hier beispielsweise durch eine Rippe bzw. Steg realisiert. Zur seitlichen
Abstützung des Stützelements 4 relativ bezüglich des Trägers 3 kann das als Rippe
bzw. Steg ausgebildete Lager 12 eine Ausnehmung 14 aufweisen.
[0030] Je nach relativer Anordnung der am Träger 3 der Traganordnung 1 beweglich geführten
Baugruppe und der damit verbundenen Einbringung des Gewichts, ist die gegenseitige
Verspannung zwischen dem Träger 3 und dem Stützelement 4 entsprechend zu wählen. Bei
einer zumeist vertikalen bzw. in Wirkungsrichtung der Gravitation ausgerichteten Aktionskraft
der beweglichen Baugruppe, ist der Träger 3 und das Stützelement 4 zumindest in Wirkungsrichtung
der Gravitation gesehen, durch das oder die Stellelemente 13 gegeneinander verspannt.
In einem normalen Einbaufall kann dabei auch von einer gegenseitigen, vertikalen Abstützung
gesprochen werden. Zusätzlich oder unabhängig davon wäre es aber auch noch möglich,
den Träger 3 relativ gegenüber dem Stützelement 4 auch in einer winkelig bezüglich
der Wirkungsrichtung der Gravitation ausgerichteten Richtung gegeneinander zu verspannen.
[0031] Als besonders vorteilhaft hat es sich erwiesen, wenn der Träger 3 beispielsweise
als prismatischer Hohlkörper ausgebildet ist. Das Stützelement 4 kann beispielsweise
ebenfalls als prismatischer Hohlkörper ausgebildet sein. Als bevorzugte Querschnitte
haben sich hier rechteckige Rohrquerschnitte erwiesen. Es können aber auch anders
ausgebildete Stützelemente 4 Anwendung finden. So wäre es möglich, auch stark vorgespannte
Seile einzusetzen, die über Halteelemente mit dem Träger 3 in Verbindung stehen. Dies
könnte in Form einer Traganordnung, wie diese für die Oberleitung bei der Eisenbahn
oder für Tragkonstruktionen im Brückenbau eingesetzt werden, erfolgen.
[0032] Wie hier zu ersehen ist, ist es aus Platzgründen vorteilhaft, wenn das Stützelement
4 mit seinem Querschnitt innerhalb einer äußeren Umgrenzungslinie des Trägers 3 angeordnet
ist. Ist der Träger 3 als Hohlprofilkörper ausgebildet, kann das stabförmige Stützelement
4 innerhalb des Freiraums des Trägers 3 angeordnet sein. Auf entsprechende gegenseitige
maßliche Abstimmung ist dabei Bedacht zu nehmen, um genügend Verstellweg zwischen
einer Innenwandung des Trägers 3 und einer Außenwandung des Stützelements 4 bereit
zu stellen bzw. zu schaffen. Durch dieses Anordnen des Stützelements 4 innerhalb des
Trägers 3 können beispielsweise bestehende Träger 3 damit nachgerüstet werden, ohne
dass zusätzliche Umbauten im Bereich der Führungsbahn 2 bzw. des daran angeordneten
Druckkopfschlittens, der die bewegliche Baugruppe darstellt, notwendig sind.
[0033] Zur Ermittlung der Durchbiegung bzw. des Durchhanges des Trägers 3 ist es auch noch
möglich, an diesem einen Dehnmessstreifen 15 vorzusehen bzw. anzuordnen. Damit wäre
es beispielsweise möglich, im Zeitpunkt der höchsten Belastung durch das Gewicht der
beweglichen Baugruppe die Durchbiegung des Trägers 3 zu ermitteln und in einem manuellen
Stellvorgang den Träger 3 relativ bezüglich dem Stützelement 4 soweit gegeneinander
zu verspannen, dass die geradlinige bzw. ebenflächige Ausrichtung des Trägers 3 bezüglich
der Bezugsebene 9 erreicht ist.
[0034] Unabhängig davon wäre es aber auch noch möglich, eines oder mehrere Stellelemente
13 vorzusehen und mit dem Dehnmessstreifen 15 die aktuelle Durchbiegung des Trägers
3 zu ermitteln und diesen Messwert an eine in der Fig. 1 vereinfacht dargestellte
Erfassungsvorrichtung 16 zu übermitteln bzw. weiterzuleiten. Dieser erfasste Messwert
kann dann bei einer Leitungsverbindung beispielsweise von der Erfassungsvorrichtung
16 an eine Steuervorrichtung 17 weitergeleitet werden. Diese errechnet einen Stellwert
und generiert ein entsprechendes Steuersignal und leitet dieses, gegebenenfalls unter
Zwischenschaltung von nicht näher dargestellten Druckerzeugern, Stellmitteln oder
dergleichen, an das oder die Stellelementen 13 weiter. Dafür steht die Steuervorrichtung
17 mit dem oder den Stellelementen 13 in Leitungsverbindung und bewirkt eine entsprechende
Verstellung des Stellelements 13, um die Geradlinigkeit bzw. Ebenheit des Trägers
3 bezüglich der Bezugsebene 9 zu erzielen. Dabei kann von einer aktiven, in Abhängigkeit
vom eingebrachten Gewicht wirkenden Einstellung der gegeneinander verspannten Bauteile,
nämlich des Trägers 3 und des Stützelements 4 gesprochen werden.
[0035] In der Fig. 4 ist eine weitere und gegebenenfalls für sich eigenständige Ausführungsform
der Traganordnung 1 gezeigt, wobei wiederum für gleiche Teile gleiche Bezugszeichen
bzw. Bauteilbezeichnungen wie in den vorangegangenen Fig. 1 bis 3 verwendet werden.
Um unnötige Wiederholungen zu vermeiden, wird auf die detaillierte Beschreibung in
den vorangegangenen Fig. 1 bis 3 hingewiesen bzw. Bezug genommen.
[0036] So ist hier eine andere mögliche Querschnittsform des Trägers 3 gezeigt, wobei dieser
einen I-förmigen Querschnitt aufweist. Je nach Wahl des Trägers 3 und dem damit verbundenen
Platzangebot ist es beispielsweise möglich, beidseits des Steges des Trägers 3 jeweils
ein eigenes Stützelement 4 anzuordnen bzw. vorzusehen. Im Bereich der Enden 10, 11
der Stützelemente 4 sind am Träger 3 wiederum die das Stützelement 4 relativ gegenüber
dem Träger 3 abstützenden Lager 12 angeordnet. Diese sind im vorliegenden Ausführungsbeispiel
durch Rippen ausgebildet, welche eine entsprechende Aufnahmeöffnung für das Stützelement
4 aufweisen können.
[0037] Den Stützelementen 4 sind wiederum die Stellelemente 13 zugeordnet, wobei hier in
Wirkungsrichtung der Gravitation gesehen, oberhalb der Stützelemente 4 die Stellelemente
13 als Druckelemente ausgebildet sind und die unterhalb der Stützelemente 4 angeordneten
Stellelemente 13 als Schrauben ausgebildet sind, welche zwischen dem Flansch des Trägers
3 und dem Stützelement 4 eine Zugkraft aufbauen können. Anstelle der als Zugelemente
ausgebildeten Schrauben können aber auch Zugfedern oder dergleichen Anwendung finden.
[0038] Die Ausführungsbeispiele zeigen mögliche Ausführungsvarianten der Traganordnung,
wobei an dieser Stelle bemerkt sei, dass die Erfindung nicht auf die speziell dargestellten
Ausführungsvarianten derselben eingeschränkt ist, sondern vielmehr auch diverse Kombinationen
der einzelnen Ausführungsvarianten untereinander möglich sind und diese Variationsmöglichkeit
aufgrund der Lehre zum technischen Handeln durch gegenständliche Erfindung im Können
des auf diesem technischen Gebiet tätigen Fachmannes liegt. Es sind also auch sämtliche
denkbaren Ausführungsvarianten, die durch Kombinationen einzelner Details der dargestellten
und beschriebenen Ausführungsvariante möglich sind, vom Schutzumfang mit umfasst.
[0039] Der Ordnung halber sei abschließend darauf hingewiesen, dass zum besseren Verständnis
des Aufbaus der Traganordnung diese bzw. deren Bestandteile teilweise unmaßstäblich
und/oder vergrößert und/oder verkleinert dargestellt wurden.
Bezugszeichenaufstellung
[0040]
- 1
- Traganordnung
- 2
- Führungsbahn
- 3
- Träger
- 4
- Stützelement
- 5
- Ende
- 6
- Ende
- 7
- Lager
- 8
- Biegelinie
- 9
- Bezugsebene
- 10
- Ende
- 11
- Ende
- 12
- Lager
- 13
- Stellelement
- 14
- Ausnehmung
- 15
- Dehnmessstreifen
- 16
- Erfassungsvorrichtung
- 17
- Steuervorrichtung
1. Traganordnung (1) für eine Tintenstrahl-Druckvorrichtung, umfassend mindestens einen
Träger (3) mit mindestens einer in seiner Längsrichtung verlaufenden Führungsbahn
(2) für eine längs der Führungsbahn (2) bewegliche Baugruppe, wobei dem Träger (3)
der Traganordnung (1) zumindest ein sich ebenfall in Längsrichtung erstreckendes Stützelement
(4) zugeordnet ist, wobei Enden (10, 11) des Stützelements (4) am Träger (3) entgegen
der Wirkungsrichtung der Gravitation abgestützt sind und der Träger (3) und das Stützelement
(4) zusätzlich über ihre Längserstreckung mittels zumindest eines Stellelements (13)
gegeneinander verspannt sind.
2. Traganordnung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (3) als prismatischer Hohlkörper ausgebildet ist.
3. Traganordnung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (3) einen I-förmigen Querschnitt aufweist.
4. Traganordnung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass am Träger (3) ein Dehnmessstreifen (15) zur Ermittlung der Durchbiegung desselben
angeordnet ist.
5. Traganordnung (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Dehnmessstreifen (15) mit einer Erfassungsvorrichtung (16) in Leitungsverbindung
steht und die Erfassungsvorrichtung (16) den erfassten Messwert des Dehnmessstreifens
(15) an eine Steuervorrichtung (17) weiterleitet und die Steuervorrichtung (17) mit
dem oder den Stellelementen (13) in Leitungsverbindung steht.
6. Traganordnung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Stützelement (4) als prismatischer Hohlkörper ausgebildet ist.
7. Traganordnung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (3) und das Stützelement (4) mindestens annähernd die gleiche Längserstreckung
aufweisen.
8. Traganordnung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Querschnitt gesehen das Stützelement (4) zumindest in Wirkungsrichtung der Gravitation
gesehen von Wandteilen des Trägers (3) distanziert angeordnet ist.
9. Traganordnung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (3) und das Stützelement (4) zumindest in Wirkungsrichtung der Gravitation
durch das oder die Stellelemente (13) gegeneinander verspannt sind.
10. Traganordnung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt des Stützelements (4) innerhalb einer äußeren Umgrenzungslinie des
Trägers (3) angeordnet ist.
11. Traganordnung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Stellelement (13) aus der Gruppe von Bauteilen wie Stellschraube, Druckfeder,
Zugfeder, Zylinder-Kolbenanordnung gewählt ist.
1. Support assembly (1) for an ink-jet printing device, comprising at least one support
(3) with a guide track (2), which runs in the longitudinal direction of said support,
for a moveable unit that travels along the guide track (2), wherein a supporting element
(4), which likewise extends in the longitudinal direction, is associated with the
support (3) of the support assembly (1), and ends (10, 11) of the supporting element
(4) are supported on the support (3) against the effective gravitational direction
and the support (3) and the supporting element (4) are additionally tensioned with
respect to one another along their longitudinal direction by means of at least one
adjusting element (13).
2. Support assembly (1) according to claim 1, characterized in that the support (3) is embodied as a prismatic hollow body.
3. Support assembly (1) according to claim 1, characterized in that the support (3) has an I-shaped cross-section.
4. Support assembly (1) according to one of the preceding claims, characterized in that a strain gauge (15) for detecting the deflection under load of the support (3) is
arranged at the latter.
5. Support assembly (1) according to claim 4, characterized in that the strain gauge (15) is connected with a detecting means (16) via a line connection
and the detecting means (16) transfers the detected value of the strain gauge (15)
to a control device (16) and the control device (17) is connected with the adjusting
element(s) (13) via a line connection.
6. Support assembly (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the supporting element (4) is embodied as a prismatic hollow body.
7. Support assembly (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the support (3) and the supporting element (4) have at least approximately the same
longitudinal extension.
8. Support assembly (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the support element (4), as seen in cross-sectional view, is arranged at a distance
from the wall sections of the support (3) at least in effective gravitational direction.
9. Support assembly (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the support (3) and the supporting element (4) are tensioned with respect to one
another at least in effective gravitational direction by means of the adjusting element(s)
(13).
10. Support assembly (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the cross-section of the supporting element (4) is arranged within an outer envelope
of the support (3).
11. Support assembly (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the adjusting element (13) is selected from a group of component parts like adjusting
screws, pressure springs, tension springs, cylinder-piston arrangements.
1. Ensemble support (1) pour un dispositif d'impression à jet d'encre, comportant au
moins un support (3) avec au moins une voie de guidage (2) orientée dans le sens longitudinal
pour un groupe d'organes mobile le long de ladite voie de guidage (2), dans lequel
ensemble au moins un élément d'appui (4) orienté également dans le sens longitudinal
est associé au support (3) de l'ensemble support (1), les extrémités (10, 11) de l'élément
d'appui (4) étant mises en appui sur le support (3) dans le sens opposé au sens d'action
de la gravitation, et le support (3) et l'élément d'appui (4) sont, en plus, stabilisés
l'un par rapport à l'autre sur leur dimension longitudinale au moyen d'au moins un
élément de réglage (13).
2. Ensemble support (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que le support (3) est réalisé sous la forme d'un corps creux prismatique.
3. Ensemble support (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que le support (3) possède une section transversale en forme de I.
4. Ensemble support (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que sur le support (3) est disposée une jauge de contrainte (15) pour déterminer la flexion
de celle-ci.
5. Ensemble support (1) selon la revendication 4, caractérisé en ce que la jauge de contrainte (15) est reliée par des lignes à un dispositif de détection
(16), et ledit dispositif de détection (16) transmet la valeur de mesure détectée
de la jauge de contrainte (15) à un dispositif de commande (17), et ledit dispositif
de commande (17) est relié par des lignes au ou aux élément(s) de réglage (13).
6. Ensemble support (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément d'appui (4) est réalisé sous la forme d'un corps creux prismatique.
7. Ensemble support (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le support (3) et l'élément d'appui (4) possèdent au moins à peu près la même dimension
longitudinale.
8. Ensemble support (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que sur une coupe transversale, l'élément d'appui (4) est situé, au moins par référence
au sens d'action de la gravitation, à distance des parois du support (3).
9. Ensemble support (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le support (3) et l'élément d'appui (4) sont stabilisés l'un par rapport à l'autre,
au moins dans le sens d'action de la gravitation, par le ou les élément(s) de réglage
(13).
10. Ensemble support (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la section transversale de l'élément d'appui (4) est disposée à l'intérieur d'une
ligne de délimitation extérieure du support (3).
11. Ensemble support (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément de réglage (13) est choisi dans le groupe des pièces, telles que des vis
de réglage, des ressorts de pression, des ressorts de traction, des ensembles cylindre-piston.