| (19) |
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(11) |
EP 2 185 054 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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12.03.2014 Patentblatt 2014/11 |
| (22) |
Anmeldetag: 21.08.2008 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2008/060974 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2009/027319 (05.03.2009 Gazette 2009/10) |
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| (54) |
GESCHIRRSPÜLMASCHINE SOWIE VERFAHREN ZUM BETREIBEN EINER GESCHIRRSPÜLMASCHINE
DISHWASHER AND METHOD FOR OPERATING A DISHWASHER
LAVE-VAISSELLE ET PROCEDE POUR FAIRE FONCTIONNER UN LAVE-VAISSELLE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL NO PL
PT RO SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
31.08.2007 DE 102007041313
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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19.05.2010 Patentblatt 2010/20 |
| (73) |
Patentinhaber: BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH |
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81739 München (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- KRÄNZLE, Bernd
89561 Demmingen (DE)
- SANCHO, Pedro
CP.-50012 Zaragoza (ES)
- WAGNER, Franz-Josef
86720 Nördlingen (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A2- 1 935 314 WO-A2-2008/125482 DE-A1-102005 044 393
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WO-A-2005/089621 CH-A5- 694 495 US-A1- 2007 006 899
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betreiben einer Geschirrspülmaschine.
[0002] Die
DE 198 57 101 B4 offenbart eine Geschirrspülmaschine mit einem Spülbehälter, einer Umwälzpumpe, zwei
im Spülbehälter angeordneten Sprüharmen, die mittels der Umwälzpumpe mit Flüssigkeit
versorgt werden können, einem der Umwälzpumpe nachgeschalteten Durchlauferhitzer und
einer Umsteuereinrichtung. Die Umsteuereinrichtung wird von einem einen Motor aufweisenden
Antrieb derart angesteuert, dass jeweils einer der Sprüharme, keiner der Sprüharme
oder beide Sprüharme mit der Flüssigkeit versorgt werden. Ein Mikroschalter zum Steuern
des Antriebs kann die Stellung der Umsteuereinrichtung erkennen.
[0003] Aus der
US-A-2007/0006899 ist eine Geschirrspülmaschine bekannt, die einen Spülbehälter, wenigstens zwei innerhalb
des Spülbehälters angeordnete Sprühvorrichtungen, eine Umwälzpumpe zum Fördern von
Flüssigkeit zu den Sprühvorrichtungen, einen ersten Antrieb zum Antreiben der Umwälzpumpe
und eine Umsteuervorrichtung aufweist, aufgrund deren Stellung die Umwälzpumpe Flüssigkeit
zu einer und/oder zu beiden Sprühvorrichtungen fördert. Die Stellung der Umsteuervorrichtung
kann hierbei verstellt werden.
[0004] Die lediglich unter Artikel 54(3) EPÜ zum Stand der Technik zählenden
WO 2008/125482 A2 und
EP 1 935 314 A2 offenbaren jeweils ein Verfahren und eine Geschirrspülmaschine mit einer Umwälzpumpe
und einer Umsteuervorrichtung, wobei die Umwälzpumpe aufgrund der Stellung der Umsteuervorrichtung
Flüssigkeit zu einer der beiden und/oder zu beiden Sprühvorrichtungen fördert und
die aktuelle Stellung der Umsteuervorrichtung aufgrund wenigstens eines dem Antrieb
der Umwälzpumpe zugeordneten Betriebsparameters erfasst wird.
[0005] Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren zum Betreiben einer Geschirrspülmaschine
anzugeben, das in relativ einfacher Weise erlaubt, die aktuelle Stellung der Umschalteinrichtung
zu erkennen.
[0006] Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist es, eine entsprechend ausgeführte Geschirrspülmaschine
anzugeben.
[0007] Die Aufgabe der Erfindung wird gelöst gemäß Anspruch 1 durch ein Verfahren zum Betreiben
einer Geschirrspülmaschine, wenigstens aufweisend einen Spülbehälter, wenigstens zwei
innerhalb des Spülbehälters angeordnete Sprühvorrichtungen, eine Umwälzpumpe zum Fördern
von Flüssigkeit zu den Sprühvorrichtungen, einen ersten Antrieb zum Antreiben der
Umwälzpumpe wobei es sich bei dem ersten Antrieb um einem BLDC - Motor handelt, eine
Umsteuervorrichtung, aufgrund deren, Stellung die Umwälzpumpe Flüssigkeit zu einer
der beiden und/oder zu beiden Sprühvorrichtungen fördert, aufweisend folgende Verfahrensschritte
: Verstellen der Stellung der Umsteuer vorrichtung, und Erfassen der aktuellen Stellung
der Umsteuervorrichtung aufgrund wenigstens eines dem ersten Antrieb zugeordneten
Betriebsparameters.
[0008] Die weitere Aufgabe der Erfindung wird gelöst gemäß Anspruch 8 durch eine Geschirrspülmaschine,
aufweisend einen Spülbehälter, wenigstens zwei innerhalb des Spülbehälters angeordnete
Sprühvorrichtungen, eine Umwälzpumpe zum Fördern von Flüssigkeit zu den Sprühvorrichtungen,
einen ersten Antrieb zum Antreiben der Umwälzpumpe, wobei es sich bei dem ersten Antrieb
um einem BLDC - Motor handelt, eine Umsteuervorrichtung, aufgrund deren Stellung die
Umwälzpumpe Flüssigkeit zu einer der beiden und/oder zu beiden Sprühvorrichtungen
fördert, und eine Steuervorrichtung zum Steuern und/oder Regeln des ersten Antriebs.
Die Steuervorrichtung ist eingerichtet, aufgrund wenigstens eines dem ersten Antrieb
zugeordneten Betriebsparameters die aktuelle Stellung der Umsteuervorrichtung zu erfassen.
[0009] Die erfindungsgemäße Geschirrspülmaschine weist den Spülbehälter auf, innerhalb dem
die wenigstens beiden Sprühvorrichtungen angeordnet sind. Sprühvorrichtungen sind
beispielsweise allgemein bekannte Sprüharme, zu denen im Betrieb der Geschirrspülmaschine
die Umwälzpumpe im Rahmen eines Spülprogramms Flüssigkeit, die in der Regel als Spülflotte
bezeichnet wird, fördert. Im Rahmen des Spülprogramms ist es normalerweise vorgesehen,
während eines Teilprogramms z.B. nur einen der beiden Sprühvorrichtungen insbesondere
abwechselnd mit der Flüssigkeit zu versorgen. Es kann aber auch vorgesehen sein, beide
Sprühvorrichtungen mit der Flüssigkeit zu versorgen.
[0010] Damit die Umwälzpumpe Flüssigkeit zur gewünschten Sprühvorrichtung fördert, umfasst
die erfindungsgemäße Geschirrspülmaschine die Umsteuervorrichtung, die auch als Wasserweiche
bezeichnet wird. Umsteuervorrichtungen als solche sind z.B. aus der in der Einleitung
genannten
DE 198 57 101 B4 bekannt und sind zwischen der Umwälzpumpe und den Sprühvorrichtungen angeordnet.
Eine Umsteuervorrichtung umfasst z.B. einen Ventilkörper, der beispielsweise mittels
eines Antriebs, insbesondere mittels eines elektrischen Antriebs, verstellt werden
kann, sodass von der Umwälzpumpe geförderte Flüssigkeit zu den gewünschten Sprühvorrichtungen
gelangt.
[0011] Je nach Stellung der Umsteuervorrichtung fördert also die Umwälzpumpe entsprechend
Flüssigkeit zu den Sprühvorrichtungen. Je nachdem zu welcher Sprühvorrichtung die
Umwälzpumpe Flüssigkeit fördert, ergibt sich eine entsprechende hydraulische Last
an der Umwälzpumpe. Erfindungsgemäß ist es daher vorgesehen, die aktuelle Stellung
der Umsteuervorrichtung z.B. in Abhängigkeit der hydraulischen Last an der Umwälzpumpe
als der Umwälzpumpe zugeordneten Betriebsparameter zu erkennen. Diese ist z.B. durch
eine Auswertung der aktuellen hydraulischen Last an der Umwälzpumpe, allgemein durch
eine Auswertung des der Umwälzpumpe und/oder dem ersten Antrieb zugeordneten Betriebsparameters
möglich.
[0012] Die Umwälzpumpe wird von dem ersten Antrieb, der z.B. ein erster elektrischer Antrieb
sein kann, angetrieben. Im Falle des ersten elektrischen Antriebs kann der Betriebsparameter
ein elektrischer Strom, eine elektrische Spannung, eine elektrische Leistung, ein
Drehmoment und/oder eine Drehzahl des elektrischen Antriebs sein. Da gemäß dieser
Variante die Umwälzpumpe vom ersten elektrischen Antrieb angetrieben wird, ändern
sich auch Betriebsparameter des ersten elektrischen Antriebs, wie insbesondere der
eben genannte elektrische Strom oder die elektrische Leistung des ersten elektrischen
Antriebs in Abhängigkeit von der hydraulischen Last an der Umwälzpumpe. Demnach ist
es möglich, aufgrund dieser Betriebsparameter Rückschlüsse über die aktuelle Stellung
der Umsteuervorrichtung zu ziehen. Der erste elektrische Antrieb umfasst z.B. einen
Umrichter bzw. Wechselrichter und einen elektrischen Motor.
[0013] Nach einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens bzw. der erfindungsgemäßen
Geschirrspülmaschine wird der dem ersten elektrischen Antrieb zugeordnete Betriebsparameter
auch zum Steuern und/oder Regeln des ersten elektrischen Antriebs verwendet. Somit
benötigt man für das erfindungsgemäße Verfahren keine spezielle Vorrichtung zum Ermitteln
des Betriebsparameters, da dieser bereits für die Regelung und/oder Steuerung des
die Umwälzpumpe antreibenden ersten Antriebs zur Verfügung steht.
[0014] Die Umsteuervorrichtung kann z.B. mittels eines zweiten Antriebs, insbesondere mittels
eines zweiten elektrischen Antriebs verstellt werden. Insbesondere bei Verwendung
des zweiten elektrischen Antriebs zum Verstellen der Umsteuervorrichtung kann die
Steuervorrichtung der erfindungsgemäßen Geschirrspülmaschine in relativ einfacher
Weise derart eingerichtet sein, den zweiten elektrischen Antrieb anzusteuern. Die
Steuervorrichtung umfasst z. B. einen geeignet programmierten Mikroprozessor.
[0015] Nach einer Variante des erfindungsgemäßen Verfahrens bzw. der erfindungsgemäßen Geschirrspülmaschine
wird die Umsteuervorrichtung solange verstellt, bis aufgrund des wenigstens einen
Betriebsparameters erkannt wird, dass die Umsteuervorrichtung eine gewünschte Stellung
einnimmt. Diese Ausführungsform kann insbesondere relativ einfach durch eine entsprechende
Ausführung der Steuervorrichtung der erfindungsgemäßen Geschirrspülmaschine erreicht
werden, die aufgrund des Betriebsparameters den zweiten Antrieb geeignet ansteuert.
[0016] Gemäß einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens bzw. der erfindungsgemäßen
Geschirrspülmaschine wird während des Verstellens der Umsteuervorrichtung der wenigstens
eine Betriebsparameters mit den einzelnen Stellungen der Umsteuervorrichtung zugeordneten
Vergleichswerten verglichen, um die aktuelle Stellung der Umsteuervorrichtung aufgrund
des wenigstens einen Betriebsparameters zu erkennen. Wie bereits ausgeführt, ändert
sich die hydraulische Last an der Umwälzpumpe und somit der Betriebsparameter in Abhängigkeit
von der Stellung der Umsteuervorrichtung. Den einzelnen Stellungen der Umsteuervorrichtung
können demnach entsprechende hydraulische Lasten und daher auch entsprechende Werte
des Betriebsparameters zugeordnet werden. Diese Werte des Betriebsparameters sind
die Vergleichswerte, die z.B. in einem Speicher der erfindungsgemäßen Geschirrspülmaschine
gespeichert sind. Die Steuervorrichtung der erfindungsgemäßen Geschirrspülmaschine
ist dann beispielsweise derart eingerichtet, den aktuellen Betriebsparameter mit den
Vergleichswerten zu vergleichen und gleichzeitig die Umsteuervorrichtung zu verstellen,
bis der aktuelle Betriebsparameter den Wert des Vergleichswertes einnimmt, der der
gewünschten Stellung der Umsteuervorrichtung entspricht.
[0017] Vorteile des erfindungsgemäßen Verfahrens bzw. der erfindungsgemäßen Geschirrspülmaschine
könne je nach Ausführungsform folgende sein:
[0018] Aufgrund der Verwendung des der Umwälzpumpe und/oder dem die Umwälzpumpe antreibenden
ersten Antriebs zugeordneten Betriebsparameters zum Erkennen der aktuellen Stellung
der Umsteuervorrichtung benötigt man keinen speziellen Rückmeldekontakt, der die aktuelle
Stellung der Umsteuervorrichtung erkennt. Dadurch entfällt auch ein zugehöriger Eingang
z.B. für die Steuervorrichtung, wodurch die erfindungsgemäße Geschirrspülmaschine
gegebenenfalls kostengünstiger hergestellt werden kann.
[0019] Es ist möglich, erst nach dem Erreichen der gewünschten Stellung der Umsteuervorrichtung
zu schalten. Dadurch können Toleranzschwankungen, die durch die Verwendung des Rückmeldekontakts
entstehen können, verringert werden.
[0020] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist exemplarisch in den beigefügten schematischen
Zeichnungen dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 eine Geschirrspülmaschine und
Fig. 2 ein Prinzipschaubild der Geschirrspülmaschine.
[0021] Die Fig. 1 zeigt eine Geschirrspülmaschine 1 und die Fig. 2 zeigt ein Prinzipschaubild
der Geschirrspülmaschine 1, die einen Spülbehälter 2 zur Aufnahme von Spülgut, z.B.
verschmutztem Geschirr und Besteck, aufweist, das beispielsweise in einem Geschirroberkorb
3 und einem Geschirrunterkorb 4 eingeordnet ist. In dem Spülbehälter 2 sind zumindest
zwei Sprühvorrichtungen, die im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels als obere
und untere Sprüharme 5, 6 ausgebildet sind, zum Beaufschlagen des Spülguts mit einer
Flüssigkeit, die üblicherweise als Spülflotte bezeichnet wird, angeordnet. Die Flüssigkeit
kann von einer Umwälzpumpe 7 über eine erste Flüssigkeitszuleitung 8 zum oberen Sprüharm
5 und über eine zweite Flüssigkeitszuleitung 9 zum unteren Sprüharm 6 gefördert werden.
Dies ist in der Fig. 2 mittels Pfeilen 21-23 veranschaulicht.
[0022] Im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels wird die Flüssigkeit zumindest in
einem Teilprogrammschritt eines Spülprogramms der Geschirrspülmaschine 1 durch einen
Durchlauferhitzer 10 erwärmt, der mit einem Eingangsstutzen 11 an die Umwälzpumpe
7 und mit Ausgangsstutzen 12, 13 an die Flüssigkeitszuleitungen 8, 9 angeschlossen
ist. Die Anzahl der Ausgangsstutzen 12, 13 entspricht der Anzahl der Sprüharme 5,
6 oder gleichzeitig betriebener Gruppen von Sprüharmen 5, 6. Die von der Umwälzpumpe
7 geförderte Flüssigkeit wird demnach im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels
zum Eingangsstutzen 11 des Durchlauferhitzers 10 und von dessen Ausgangsstutzen 12,
13 über die Flüssigkeitszuleitungen 8, 9 zu den Sprüharmen 5, 6 geleitet.
[0023] Die Geschirrspülmaschine 1 weist ferner einen elektrischen Antrieb 15 auf, dessen
elektrischer Motor über eine Welle 16 die Umwälzpumpe 7 antreibt. Im Falle des vorliegenden
Ausführungsbeispiels handelt es sich bei dem Motor des elektrischen Antriebs 15 über
einen sogenannten BLDC Motor, also um einen bürstenlosen Drehstrom-Synchronmotor.
Der elektrische Antrieb 15 weist ferner einen Umrichter oder Wechselrichter auf, der
den elektrischen Motor des elektrischen Antriebs 15 mit elektrischer Energie versorgt.
Der Umrichter erzeugt die erforderliche elektrische Dreiphasen-Spannung für den Motor,
also die erforderliche Frequenz und den erforderlichen Effektivwert der elektrischen
Spannung. Geeignete Umrichter weisen z.B. Leistungshalbleiter auf und sind dem Fachmann
im Allgemeinen bekannt, weshalb der Umrichter nicht explizit dargestellt ist und auch
nicht weiter erläutert wird.
[0024] Der elektrische Antrieb 15 ist mittels einer elektrischen Leitung 17 mit einer Steuervorrichtung
18 der Geschirrspülmaschine 1 verbunden, sodass die Steuervorrichtung 18 den Umrichter
bzw. den elektrischen Antrieb 15 in Allgemein bekannter Weise steuern und gegebenenfalls
auch regeln kann. Die Steuervorrichtung 18 umfasst z.B. einen geeignet programmierten
Mikroprozessor und ist im Allgemeinen vorgesehen, die Geschirrspülmaschine 1 derart
zu steuern, dass diese das Spülprogramm durchführt.
[0025] Über die elektrische Leitung 17 erhält die Steuervorrichtung 18 auch eine Information
über wenigstens einen Betriebsparameter des elektrischen Antriebs 15. Der Betriebsparameter
des elektrischen Antriebs 15 kann z.B. zum Steuern bzw. Regeln des elektrischen Antriebs
15 verwendet werden. Im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels handelt es sich
bei dem Betriebsparameter um die elektrische Leistung oder den elektrischen des elektrischen
Antriebs 15.
[0026] Im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels wird der elektrische Strom des elektrischen
Antriebs 15 verwendet, um die aktuelle Stellung einer Umsteuervorrichtung, insbesondere
einer Wasserweiche 14, die z.B. im Durchlauferhitzer 10 angeordnet oder an diesem
angeformt ist, zu erkennen. Die Wasserweiche 14 kann z.B. aber auch in der Geschirrspülmaschine
1 für sich allein angeordnet oder unmittelbar an die Umwälzpumpe 7 angeschlossen sein.
[0027] Mittels der Wasserweiche 14 können die Sprüharme 5, 6 jeweils abwechselnd und/oder
ständig mit der Flüssigkeit beschickt werden, was durch Öffnen eines Flüssigkeitsauslasses
und durch Verschließen eines anderen Flüssigkeitsauslasses der Wasserweiche 14 erzielt
wird. Die Flüssigkeitsauslässe der Wasserweiche 14 gehen im vorliegenden Ausführungsbeispiel
direkt in die Ausgangsstutzen 12, 13 über oder sind mit diesen identisch. Des Weiteren
weist die Wasserweiche 14 einen Flüssigkeitseinlass auf, der im Falle des vorliegenden
Ausführungsbeispiels sich an den Eingangsstutzen 11 anschließt oder von diesem gebildet
wird. Zum Verschließen der Flüssigkeitsauslässe wird im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels
ein Ventilkörper durch einen Antrieb, insbesondere einen elektrischen Antrieb 19,
verstellt. Der elektrische Antrieb 19 ist über eine elektrische Leitung 20 mit der
Steuervorrichtung 18 verbunden und wird von dieser gesteuert. Der elektrische Motor
des elektrischen Antriebs 19 für die Wasserweiche 14 ist beispielsweise ebenfalls
ein BLDC oder BLAC Motor und wird z.B. von einem geeigneten Umrichter oder Wechselrichter
angesteuert, der wiederum von der Steuervorrichtung 18 angesteuert wird.
[0028] Je nach Stellung der Wasserweiche 14, d.h. je nach Stellung des durch den elektrischen
Antrieb 19 bewegten Ventilkörpers der Wasserweiche 14 fördert die Umwälzpumpe 7 nur
Flüssigkeit zum unteren Sprüharm 6, aber nicht zum oberen Sprüharm 5, fördert die
Umwälzpumpe 7 nur Flüssigkeit zum oberen Sprüharm 5, aber nicht zum unteren Sprüharm
6, oder fördert die Umwälzpumpe 7 sowohl Flüssigkeit zum oberen Sprüharm 5 als auch
zum unteren Sprüharm 6. Aufgrund dieser unterschiedlichen Förderung von Flüssigkeiten
entsteht an der Umwälzpumpe 7 eine unterschiedliche hydraulische Last, die zudem noch
charakteristisch für die einzelnen Stellungen der Wasserweiche 14 ist.
[0029] Aufgrund der von der Stellung der Wasserweiche 14 abhängigen hydraulischen Lasten
an der Umwälzpumpe 7 ergibt sich z.B. auch eine von der Stellung der Wasserweiche
14 abhängige Leistungsaufnahme des elektrischen Antriebs 15 für die Umwälzpumpe 7.
Im Allgemeinen ist es somit möglich, aufgrund eines geeignet gewählten Betriebsparameters
der Umwälzpumpe 7 oder des die Umwälzpumpe 7 antreibenden elektrischen Antriebs 15
auf die Stellung der Wasserweiche 14 zu schließen.
[0030] Wie bereits obenstehend beschrieben, erhält im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels
die Steuervorrichtung 18 die Leistung bzw. den elektrischen Strom des elektrischen
Antriebs 15 als Betriebsparameter, sodass im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels
der elektrische Strom des elektrischen Antriebs 15 als geeigneter Betriebsparameter
des elektrischen Antriebs 15, um auf die aktuelle Stellung der Wasserweiche 14 zu
schließen, der Steuervorrichtung 18 bereits zu Verfügung steht. Um auf die Stellung
der Wasserweiche 14 zu schließen, sind in einem nicht dargestellten Speicher der Steuervorrichtung
18 den einzelnen Stellungen der Wasserweiche 14 zugeordnete Stromwerte abgespeichert,
die den Stromwerten des elektrischen Stroms des die Umwälzpumpe 7 antreibenden elektrischen
Antriebs 15 für die obenstehend genannten Stellungen der Wasserweiche 14 entsprechen.
Die Stromwerte sind z.B. Effektiv- oder Maximalwerte.
[0031] Im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels ist die hydraulische Last an der Umwälzpumpe
7 am größten, wenn beide Sprüharme 5, 6 mit der Flüssigkeit beaufschlagt werden, und
am kleinsten, wenn nur der oberer Sprüharm 5 mit Flüssigkeit beaufschlagt wird. Fördert
die Umwälzpumpe 6 lediglich Flüssigkeit zum unteren Sprüharm 6, dann liegt die hydraulische
Last an der Umwälzpumpe 7 zwischen den hydraulischen Lasten der eben genannten Stellungen
der Wasserweiche 14. Daher ist der elektrische Strom des die Umwälzpumpe 7 antreibenden
elektrischen Antriebs 15 bei einer Stellung der Wasserweiche 14 am größten, in der
die Umwälzpumpe 7 Flüssigkeit zu beiden Sprüharmen 5, 6 fördert, und bei einer Stellung
der Wasserweiche 14 am kleinsten, in der die Umwälzpumpe 7 Flüssigkeit lediglich zum
oberen Sprüharm 5 fördert. Der elektrische Strom des die Umwälzpumpe 7 antreibenden
elektrischen Antriebs 15 weist einen Stromwert zwischen den eben genannten Stromwerten
bei einer Stellung der Wasserweiche 14 auf, in der die Umwälzpumpe 7 Flüssigkeit lediglich
zum unteren Sprüharm 6 fördert.
[0032] Während des Betriebs der Geschirrspülmaschine 1 bewegt der elektrische Antrieb 19
den Ventilkörper der Wasserweiche 14, was auch als Durchfahren der Wasserweichenposition
bezeichnet wird. Gleichzeitig vergleicht die Steuervorrichtung 18 bzw. ein auf der
Steuervorrichtung 18 laufendes Rechenprogramm die Stromwerte des aktuellen elektrischen
Stroms des die Umwälzpumpe 7 antreibenden elektrischen Antriebs 15 mit den gespeicherten
Stromwerten. Aufgrund diese Vergleichs erkennt die Steuervorrichtung 18, wenn die
Wasserweiche 14 eine gewollte Stellung eingenommen hat, d.h. ob die Umwälzpumpe 7
aufgrund der aktuellen Stellung der Wasserweiche 14 Flüssigkeit zu den Sprüharme 5,
6 wie gewollt fördert.
[0033] Im Falle des beschriebenen Ausführungsbeispiels wird der elektrische Strom des elektrischen
Antriebs 15 für die Umwälzpumpe 7 für das Erkennen der Stellung der Wasserweiche 14
verwendet. Andere Betriebsparameter des elektrischen Antriebs 15 sind auch geeignet.
Weitere geeignete Betriebsparameter sind z.B. das Drehmoment, eine elektrische Spannung
des elektrischen Antriebs 15, beispielsweise der Effektivwert der vom Umrichter erzeugten
elektrischen Spannung, oder eine Drehzahl des elektrischen Motors.
[0034] Im Falle des beschriebenen Ausführungsbeispiels umfasst die Geschirrspülmaschine
1 zwei Sprüharme 5, 6, die mittels der Umwälzpumpe 7 mit Flüssigkeit beaufschlagt
werden. Die Geschirrspülmaschine 1 kann aber auch eine Dachbrause 24 aufweisen, die
z.B. an der Decke des Spülbehälters 2 angeordnet ist und über eine nicht dargestellte
Flüssigkeitszuleitung mit der Wasserweiche 14 verbunden ist. Dies ist mit einem Pfeil
25 in der Fig. 2 veranschaulicht.
1. Verfahren zum Betreiben einer Geschirrspülmaschine, wenigstens aufweisend einen Spülbehälter
(2), wenigstens zwei innerhalb des Spülbehälters (2) angeordnete Sprühvorrichtungen
(5, 6), eine Umwälzpumpe (7) zum Fördern von Flüssigkeit zu den Sprühvorrichtungen
(5, 6), einen ersten Antrieb (15) zum Antreiben der Umwälzpumpe (7), wobei es sich
bei dem ersten Antrieb (15) um einen BLDC-Motor handelt, eine Umsteuervorrichtung
(14), aufgrund deren Stellung die Umwälzpumpe (7) Flüssigkeit zu einer der beiden
und/oder zu beiden Sprühvorrichtungen (5, 6) fördert, aufweisend folgende Verfahrensschritte:
Verstellen der Stellung der Umsteuervorrichtung (14), und
Erfassen der aktuellen Stellung der Umsteuervorrichtung (14) aufgrund wenigstens eines
dem ersten Antrieb (15) zugeordneten Betriebsparameters.
2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei als Betriebsparameter eine Lastgröße der Umwälzpumpe
(7) verwendet wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, wobei der erste Antrieb ein erster elektrischer
Antrieb (15) und der Betriebsparameter ein elektrischer Strom, eine elektrische Spannung,
eine elektrische Leistung, ein Drehmoment und/oder eine Drehzahl des elektrischen
Antriebs (15) ist.
4. Verfahren nach Anspruch 3, ferner aufweisend zusätzliches Steuern und/oder Regeln
des ersten elektrischen Antriebs (15) aufgrund des wenigstens einen Betriebsparameters
des ersten elektrischen Antriebs (15).
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, ferner aufweisend zusätzliches Verstellen
der Umsteuervorrichtung (14) mittels eines zweiten Antriebs, insbesondere mittels
eines zweiten elektrischen Antriebs (19).
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, ferner aufweisend zusätzliches Verstellen
der Umsteuervorrichtung (14) solange, bis aufgrund des wenigstens einen Betriebsparameters
erkannt wird, dass die Umsteuervorrichtung (14) eine gewünschte Stellung einnimmt.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei während des Verstellens der Umsteuervorrichtung
(14) ein Schritt Vergleichen des wenigstens einen Betriebsparameters mit den einzelnen
Stellungen der Umsteuervorrichtung (14) zugeordneten Vergleichswerten erfolgt, um
die aktuelle Stellung der Umsteuervorrichtung (14) aufgrund des wenigstens einen Betriebsparameters
zu erkennen.
8. Geschirrspülmaschine, aufweisend einen Spülbehälter (2), wenigstens zwei innerhalb
des Spülbehälters (2) angeordnete Sprühvorrichtungen (5, 6), eine Umwälzpumpe (7)
zum Fördern von Flüssigkeit zu den Sprühvorrichtungen (5, 6), einen ersten Antrieb
(15) zum Antreiben der Umwälzpumpe (7), wobei es sich bei dem ersten Antrieb (15)
um einen BLDC-Motor handelt, eine Umsteuervorrichtung (14), aufgrund deren Stellung
die Umwälzpumpe (7) Flüssigkeit zu einer der beiden und/oder zu beiden Sprühvorrichtungen
(5, 6) fördert, und eine Steuervorrichtung (18) zum Steuern und/oder Regeln des ersten
Antriebs (15), wobei die Steuervorrichtung (18) eingerichtet ist, aufgrund wenigstens
eines dem ersten Antrieb (15) zugeordneten Betriebsparameters die aktuelle Stellung
der Umsteuervorrichtung (14) zu erfassen.
9. Geschirrspülmaschine nach Anspruch 8, wobei der Betriebsparameter eine Lastgröße der
Umwälzpumpe (7) ist.
10. Geschirrspülmaschine nach Anspruch 8 oder 9, wobei der erste Antrieb ein erster elektrischer
Antrieb (15) und der Betriebsparameter ein elektrischer Strom, eine elektrische Spannung,
eine elektrische Leistung, ein Drehmoment und/oder eine Drehzahl des elektrischen
Antriebs (15) ist.
11. Geschirrspülmaschine nach Anspruch 10, wobei die Steuervorrichtung (18) zusätzlich
eingerichtet ist, den ersten elektrischen Antrieb (15) aufgrund des wenigstens einen
Betriebsparameters des ersten elektrischen Antriebs (15) zu steuern und/oder zu regeln.
12. Geschirrspülmaschine nach einem der Ansprüche 8 bis 11, ferner aufweisend einen zweiten
Antrieb, insbesondere einen zweiten elektrischen Antrieb (19), der eingerichtet ist,
die Umsteuervorrichtung (14) zu verstellen.
13. Geschirrspülmaschine nach einem der Ansprüche 8 bis 12, wobei die Steuervorrichtung
(18) eingerichtet ist, die Umsteuervorrichtung (14) solange zu verstellen, bis die
Steuervorrichtung (18) aufgrund des wenigstens einen Betriebsparameters erkennt, dass
die Umsteuervorrichtung (14) eine gewünschte Stellung einnimmt.
14. Geschirrspülmaschine nach einem der Ansprüche 8 bis 13, wobei die Steuervorrichtung
(18) zusätzlich eingerichtet ist, den wenigstens einen Betriebsparameter mit den einzelnen
Stellungen der Umsteuervorrichtung (14) zugeord- neten Vergleichswerten zu vergleichen,
um die aktuelle Stellung der Umsteuervorrichtung (14) aufgrund des wenigstens einen
Betriebsparameters zu erkennen.
1. Method for operating a dishwasher, the latter at least comprising a washing container
(2), at least two spray devices (5, 6) disposed inside the washing container (2),
a circulating pump (7) for delivering liquid to the spray devices (5, 6), a first
drive (15) for driving the circulating pump (7), wherein the first drive (15) is a
BLDC motor, a reversing device (14) on the basis of the position of which the circulating
pump (7) delivers liquid to one of the two spray devices and/or to both spray devices
(5, 6), the method comprising the following steps:
adjusting the position of the reversing device (14), and
detecting the current position of the reversing device (14) on the basis of at least
one
operating parameter assigned to the first drive (15).
2. Method according to claim 1, wherein a load magnitude of the circulating pump (7)
is used as the operating parameter.
3. Method according to claim 1 or 2, wherein the first drive is a first electric drive
(15) and the operating parameter is an electric current, an electric voltage, an electric
power output, a torque and/or a rotational speed of the electric drive (15).
4. Method according to claim 3, further comprising additional controlling and/or regulating
of the first electric drive (15) on the basis of the at least one operating parameter
of the first electric drive (15).
5. Method according to one of claims 1 to 4, further comprising additional adjusting
of the reversing device (14) by means of a second drive, in particular by means of
a second electric drive (19).
6. Method according to one of claims 1 to 5, further comprising additional adjusting
of the reversing device (14) until it is detected on the basis of the at least one
operating parameter that the reversing device (14) has assumed a desired position.
7. Method according to one of claims 1 to 6, wherein during the adjusting of the reversing
device (14) a step of comparing the at least one operating parameter with comparative
values assigned to the individual positions of the reversing device (14) is performed
in order to detect the current position of the reversing device (14) on the basis
of the at least one operating parameter.
8. Dishwasher, comprising a washing container (2), at least two spray devices (5, 6)
disposed inside the washing container (2), a circulating pump (7) for delivering liquid
to the spray devices (5, 6), a first drive (15) for driving the circulating pump (7),
wherein the first drive (15) is a BLDC motor, a reversing device (14) on the basis
of the position of which the circulating pump (7) delivers liquid to one of the two
spray devices and/or to both spray devices (5, 6), and a control device (18) for controlling
and/or regulating the first drive (15), wherein the control device (18) is configured
to detect the current position of the reversing device (14) on the basis of at least
one operating parameter assigned to the first drive (15).
9. Dishwasher according to claim 8, wherein the operating parameter is a load magnitude
of the circulating pump (7).
10. Dishwasher according to claim 8 or 9, wherein the first drive is a first electric
drive (15) and the operating parameter is an electric current, an electric voltage,
an electric power output, a torque and/or a rotational speed of the electric drive
(15).
11. Dishwasher according to claim 10, wherein the control device (18) is additionally
configured for the purpose of controlling and/or regulating the first electric drive
(15) on the basis of the at least one operating parameter of the first electric drive
(15).
12. Dishwasher according to one of claims 8 to 11, further comprising a second drive,
in particular a second electric drive (19), which is configured for the purpose of
adjusting the reversing device (14).
13. Dishwasher according to one of claims 8 to 12, wherein the control device (18) is
configured for the purpose of adjusting the reversing device (14) until the control
device (18) detects on the basis of the at least one operating parameter that the
reversing device (14) has assumed a desired position.
14. Dishwasher according to one of claims 8 to 13, wherein the control device (18) is
additionally configured for the purpose of comparing the at least one operating parameter
with comparative values assigned to the individual positions of the reversing device
(14) in order to detect the current position of the reversing device (14) on the basis
of the at least one operating parameter.
1. Procédé de fonctionnement d'un lave-vaisselle présentant au moins un réservoir de
lavage (2), au moins deux dispositifs d'arrosage (5, 6) disposés à l'intérieur du
réservoir de lavage (2), une pompe de circulation (7) destinée à transporter du liquide
vers les dispositifs d'arrosage (5, 6), un premier entraînement (15) pour entraîner
la pompe de circulation (7), le premier entraînement (15) étant un moteur BLDC, un
dispositif d'inversion (14) en raison de la position duquel la pompe de circulation
(7) transporte du liquide vers l'un des deux dispositifs d'arrosage et/ou vers les
deux (5, 6), présentant les étapes de procédé suivantes :
ajustement de la position du dispositif d'inversion (14), et
enregistrement de la position momentanée du dispositif d'inversion (14) en raison
d'au moins un paramètre de fonctionnement attribué au premier entraînement (15).
2. Procédé selon la revendication 1, une grandeur de charge de la pompe de circulation
(7) étant utilisée comme paramètre de fonctionnement.
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2, le premier entraînement étant un premier entraînement
électrique (15) et le paramètre de fonctionnement étant un courant électrique, une
tension électrique, une puissance électrique, un couple et/ou une vitesse de rotation
de l'entraînement électrique (15).
4. Procédé selon la revendication 3, présentant en outre la commande supplémentaire et/ou
le réglage supplémentaire du premier entraînement électrique (15) en raison de l'au
moins un paramètre de fonctionnement du premier entraînement électrique (15).
5. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, présentant en outre un ajustement
supplémentaire du dispositif d'inversion (14) au moyen d'un deuxième entraînement,
notamment au moyen d'un deuxième entraînement électrique (19).
6. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, présentant en outre un ajustement
supplémentaire du dispositif d'inversion (14) jusqu'à ce que, en raison de l'au moins
un paramètre de fonctionnement, il soit identifié que le dispositif d'inversion (14)
prenne une position souhaitée.
7. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, une étape de comparaison
de l'au moins un paramètre de fonctionnement avec les valeurs comparatives attribuées
aux positions individuelles du dispositif d'inversion (14) étant réalisée pendant
l'ajustement du dispositif d'inversion (14) afin d'identifier la position momentanée
du dispositif d'inversion (14) en raison de l'au moins un paramètre de fonctionnement.
8. Lave-vaisselle présentant un réservoir de lavage (2), au moins deux dispositifs d'arrosage
(5, 6) disposés à l'intérieur du réservoir de lavage (2), une pompe de circulation
(7) destinée à transporter du liquide vers les dispositifs d'arrosage (5, 6), un premier
entraînement (15) pour entraîner la pompe de circulation (7), le premier entraînement
(15) étant un moteur BLDC, un dispositif d'inversion (14) en raison de la position
duquel la pompe de circulation (7) transporte du liquide vers l'un des deux dispositifs
d'arrosage et/ou vers les deux (5, 6) et un dispositif de commande (18) destiné à
commander et/ou régler le premier entraînement (15), le dispositif de commande (18)
étant configuré pour enregistrer la position momentanée du dispositif d'inversion
(14) en raison d'au moins un paramètre de fonctionnement attribué au premier entraînement
(15).
9. Lave-vaisselle selon la revendication 8, le paramètre de fonctionnement étant une
grandeur de charge de la pompe de circulation (7).
10. Lave-vaisselle selon la revendication 8 ou 9, le premier entraînement étant un premier
entraînement électrique (15) et le paramètre de fonctionnement étant un courant électrique,
une tension électrique, une puissance électrique, un couple et/ou une vitesse de rotation
de l'entraînement électrique (15).
11. Lave-vaisselle selon la revendication 10, le dispositif de commande (18) étant configuré
en plus pour commander et/ou régler le premier entraînement (15) en raison de l'au
moins un paramètre de fonctionnement du premier entraînement électrique (15).
12. Lave-vaisselle selon l'une quelconque des revendications 8 à 11, présentant en outre
un deuxième entraînement, notamment un deuxième entraînement électrique (19), qui
est configuré pour ajuster le dispositif d'inversion (14).
13. Lave-vaisselle selon l'une quelconque des revendications 8 à 12, le dispositif de
commande (18) étant configuré pour ajuster le dispositif d'inversion (14) jusqu'à
ce que le dispositif de commande (18), en raison de l'au moins un paramètre de fonctionnement,
identifie que le dispositif d'inversion (14) prend une position souhaitée.
14. Lave-vaisselle selon l'une quelconque des revendications 8 à 13, le dispositif de
commande (18) étant en outre configuré pour comparer l'au moins un paramètre de fonctionnement
à des valeurs comparatives des positions individuelles du dispositif d'inversion (14)
afin d'identifier la position momentanée du dispositif d'inversion (14) en raison
de l'au moins un paramètre de fonctionnement.


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