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(11) |
EP 2 320 186 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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12.03.2014 Patentblatt 2014/11 |
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Anmeldetag: 29.10.2010 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Vorrichtung zum Reinigen und Trocknen von kleinstückigem Gut, insbesondere von zerkleinerten
Kunststoffabfällen
Apparatus for cleaning and drying small-sized material, in particular crushed plastic
waste
Dispositif de nettoyage et de séchage de matière en petits morceaux, notamment de
déchets fractionnés d'une matière plastique
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
04.11.2009 AT 17462009
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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11.05.2011 Patentblatt 2011/19 |
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Patentinhaber: Anglberger, Herbert |
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4581 Rosenau (AT) |
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Erfinder: |
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- Anglberger, Herbert
4581 Rosenau (AT)
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| (74) |
Vertreter: Hübscher, Helmut et al |
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Patentanwaltskanzlei Hübscher
Postfach 411 4010 Linz 4010 Linz (AT) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
AT-A4- 505 299 DE-A1- 19 609 530
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DE-A1- 3 132 950
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Reinigen und Trocknen von kleinstückigem
Gut, insbesondere von zerkleinerten Kunststoffabfällen, mit einem stehenden Behälter,
der innerhalb eines am Behältermantel angeordneten Siebes einen ringförmigen Strömungskanal
für das zu behandelnde Gut bildet, der wenigstens einen an den Behältermantel angeschlossenen
Gutauslass für das behandelte Gut und zwischen dem Sieb und dem Behältermantel wenigstens
einen Sammelraum für Abscheidungen aus dem Strömungskanal aufweist, an den ein Auslass
für aus dem Behälter auszubringende Abluft anschließt, und mit wenigstens einem Gebläse
für eine im Strömungskanal umlaufende Reinigungs- und Trocknungsluftströmung für das
zu behandelnde Gut, welchem Gebläse vorzugsweise ein behälterbodenseitiges Sauggebläse
für in den Behälter über einen Ansaugschacht einzubringende Kunststoffabfälle zugeordnet
ist
[0002] Üblicherweise werden oftmals bereits verunreinigte Kunststoffabfälle im Freien gelagert,
wo sie unmittelbar Umwelteinwirkungen, wie Nässe, Schmutz oder dgl. ausgesetzt sind
und somit noch weiter verschmutzt werden. Dies hat zur Folge, dass die Kunststoffabfälle
vor einer Weiterverarbeitung, insbesondere Wiederaufbereitung gereinigt werden müssen.
Dazu besteht die Möglichkeit die Kunststoffabfälle mit einem erheblichen Wasseraufwand
zu waschen bzw. einem Trockenreinigungsvorgang zu unterwerfen. Um eine derartige Trocknung
und Reinigung der zerkleinerten Kunststoffabfälle mit vergleichsweise geringem Energieeinsatz
durchführen zu können, wurde bereits vorgeschlagen (
EP 1 091 183 B1), einen stehenden Behälter mit einem koaxialen Siebeinsatz zu versehen, der zwischen
einem äußeren und einem inneren Siebmantel einen ringförmigen Strömungskanal für das
zu behandelnde Gut bildet, das mit Hilfe eines tangential in diesen Strömungskanal
eingeblasenen Luftstromes in eine Umwälzbewegung versetzt wird. Die dabei auf die
Gutteilchen einwirkenden Fliehkräfte wirken und unterstützen eine Abtrennung der an
den Gutteilchen anhaftenden Flüssigkeiten und Schmutzteilchen, die über den äußeren
Siebmantel aus dem Strömungskanal abgeschieden werden und über einen zwischen dem
äußeren Siebmantel und dem Behältermantel vorgesehenen Sammelraum aus dem Behälter
abgeführt werden. Die Restfeuchtigkeit der Gutteilchen verdampft im erwärmten Förderluftstrom
und wird mit den Verunreinigungen über den Siebmantel aus der Vorrichtung ausgebracht.
Die fliehkraftbedingte Abwälzung der Gutteilchen am äußeren Siebmantel und das gegenseitige
Aneinanderreiben der Gutteilchen unterstützen das Ablösen der an ein Gutteilchen anhaftenden
festen und flüssigen Verunreinigungen, was im Zusammenwirken mit einem entsprechenden
hohen Luftumsatz zu einer guten Trocknungs- und Reinigungswirkung führt. Das getrocknete
und gereinigte Behandlungsgut, das mit der Luftströmung innerhalb des Strömungskanals
in einer schraubenförmigen Umlaufbewegung aufwärts gefördert wird, kann über einen
im oberen Bereich des äußeren Siebmantels vorgesehenen Gutauslass ausgetragen werden.
Das zu reinigende Gut wird somit in dem torusförmigen Strömungskanal umgewälzt und
gereinigt. Konstruktionsbedingt entsteht bei einem derartigen Gebläse allerdings auch
eine unmittelbare Rückströmung vom Radialgebläseauslass zum Radialgebläseeinlass hin,
was zur Folge hat, dass die Gutteilchen in diesem Luftstrom gefangen werden können,
was wiederum in der Folge eine erhebliche Beeinträchtigung der Trocknungs- und Reinigungswirkung
nach sich ziehen kann. Ebenso besteht das Problem, dass sich wegen Ihrer Dimension
schwerkraftbedingt am Boden des Behälters absetzende und vom Gebläse im behälterbodenseitig
im Umlauf gehaltene Ausscheidungen üblicherweise nur bei Standzeiten der Vorrichtung
über eine Wartungsöffnung aus derselben entfernt werden können.
[0003] Um die vorgenannten Nachteile bereinigen zu können, wurde es bereits vorgeschlagen
(
AT 505 299 A4), das Gebläse mit einem in Achsrichtung drei Gebläseeinheiten aufweisenden Rotor
auszustatten, von denen das Erste das Sauggebläse, das Zweite das Radialgebläse und
das Dritte ein vom Radialgebläse in Achsrichtung wegweisende Schaufel aufweisendes,
einseitig offenes Laufrad bildet. Mit derartigen Vorrichtungen lassen sich zwar praxistaugliche
Reinigungsergebnisse erzielen, allerdings ist bei hohem Reinigungsgrad mit einer hohen
Zykluszeit und mit einem hohen Frischluftbedarf und somit Energieeinsatz zu rechnen.
[0004] Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, eine verbesserte Vorrichtung zum
Trocknen und Reinigen von kleinstückigem Gut, insbesondere von zerkleinerten Kunststoffabfällen,
der eingangs geschilderten Art zu schaffen, die sich durch eine verbesserte Trockungs-
und Reinigungswirkung bei einem nicht übermäßigen Mehrbedarf an Energie auszeichnet.
[0005] Die Erfindung löst diese Aufgabe dadurch, dass dem eine erste Reinigungsstufe bildenden
Behälter ein eine technisch gleichwirkende zweite Reinigungsstufe bildender, ebenfalls
einen an den Behältermantel angeschlossenen Gutauslass für das behandelte Gut aufweisender,
zweiter Behälter nachgeordnet ist, dessen Abluftöffnungen an in den ersten Behälter
ausmündende Zuluftleitungen angeschlossen sind, die in den zur ersten Reinigungsstufe
gehörenden Ansaugschacht für zu behandelndes Gut ausmünden.
[0006] Der erste Behälter der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird bis auf die geänderte Luftführung
nahezu in der bekannten Weise betrieben. Die in diesem Behälter vorgereinigten Materialien
werden nach Abschluss des jeweiligen Reingigungszyklus in den zweiten, technisch gleichwirkenden
Reinigungsbehälter eingeleitet. Der zweite Reinigungsbehälter wird mit sauberer Reinigungsluft,
insbesondere Frischluft bzw. gereinigter, im Kreislauf geführter Abluft der Anlage,
betrieben. In der Zweiten Stufe sollen noch verbleibende Reste an Verunreinigungen
vom zu reinigenden Gut entfernt werden. Weist das in der ersten Stufe gereinigte Material
beispielsweise einen Restverunreinigungsgrad von 5 bis 10 % auf, so kann dieser Restverunreinigungsgrad
in der zweiten Stufe auf 0,2 bis 2 %, also erheblich, verringert werden, ohne die
Zykluszeit der Anlage merklich zu erhöhen. Zudem wird die durch den Reinigungszyklus
bzw. durch Zufuhr von Energie vorgewärmte Abluft der zweiten Stufe, in die erste Stufe
eingeleitet, weshalb der Energieeinsatz zum Reinigen des Gutes nicht überproportional
erhöht wird. Durch diese Maßnahme wird zudem eine verbesserte Vortrocknung des in
die erste Stufe eingebrachten, verunreinigten Gutes bewirkt und es verringert sich
der zusätzliche Energieeinsatz für die erste Stufe nicht unbeträchtlich. Ein wesentlicher
Vorteil der Erfindung ist auch, dass für die Abluft lediglich eine Reinigungsvorrichtung,
insbesondere lediglich ein Zyklonabscheider vorgesehen werden muss.
[0007] Besonders vorteilhafte Konstruktionsverhältnisse ergeben sich, wenn die Zuluftleitungen
in den Ansaugschacht für einzubringendes Gut ausmünden. Da das zu reinigende Gut oft
massiv feucht bzw. nass ist und dazu neigt, den Ansaugschacht zu verlegen bzw. zu
verstopfen, empfiehlt es sich die Abluft der zweiten Stufe über diesen Schacht in
die erste Stufe einzuleiten. Mit dieser Maßnahme erfolgt durch die vorgewärmte Abluft
der zweiten Stufe eine Vortrocknung bzw. Auftrocknung des Materials bereits im Ansaugschacht
der ersten Stufe, womit Betriebsstörungen wegen Verstopfung des Ansaugschachtes zumindest
weitgehend unterbunden werden können.
[0008] Um den Aufwand für eine derartige, erfindungsgemäße Vorrichtung möglichst gering
zu halten, wird vorgeschlagen, dass dem Gutauslass der beiden Behälter eine gemeinsame
Fördereinrichtung, insbesondere ein Fördergebläse, zugehört. Dazu kann beispielsweise
der Gutauslass des ersten Behälters mit dem Gutauslass des zweiten Behälters über
eine an die gemeinsame Fördereinrichtung angeschlossene Saugleitung verbunden sein.
Damit ist lediglich eine Fördereinrichtung zum Ausbringen des vorgereinigten und des
endgereinigten Kunststoffgutes aus den beiden Behältern erforderlich. Besonders einfache
Konstruktionsverhältnisse ergeben sich dabei, wenn die Gutauslässe der beiden Behälter
je über ein Ventil, vorzugsweise ein Schiebeventil, in die gemeinsame Saugleitung
ausmünden. Die Saugleitung muss lediglich an den Auslassventilen der beiden Behälter
vorbeigeführt und an diese Ventile angeschlossen werden, wonach je nach Freigabe der
einzelnen Behälterauslassventile wahlweise der erste oder der zweite Behälter über
die Fördereinrichtung, welche die vorgereinigten bzw. gereinigten Materialien aus
den jeweiligen Behälter heraussaugt, entleert werden kann.
[0009] Zudem kann dieses Fördergebläse zur weiteren Vereinfachung während des Betriebes
des zweiten Reinigungsbehälters als Versorgungsgebläse für saubere Frischluft herangezogen
werden. Das Fördergebläse saugt somit über die Saugleitung, insbesondere über den
Eingang der Saugleitung, der gegebenenfalls an ein Heizregister und/oder an eine Austragsöffnung
einer der ersten Stufe nachgeordneten Abluftfilteranlage angeschlossen ist, gegebenenfalls
vorgewärmte saubere Luft an und bläst diese in den zweiten Reinigungsbehälter ein.
Die Abluft des zweiten Reinigungsbehälters wird dann insbesondere in den Ansaugschacht
des ersten Reinigungsbehälters eingeleitet.
[0010] Um mit dieser bekannten Vorrichtung, insbesondere mit dem Fördergebläse sowohl vorgereinigtes
Gut der ersten Stufe in die zweite Stufe überführen zu können, als auch endgereinigtes
Gut der zweiten Stufe aus der Vorrichtung ausbringen zu können, empfiehlt es sich,
um nur einen geringen Bauaufwand tätigen zu müssen, der Fördereinrichtung ein Schaltventil
nachzuordnen, dessen einer Ausgang an eine, vorzugsweise koaxial zur Gebläseachse
vorgesehene, Guteinbringöffnung des zweiten Behälters angeschlossen ist und an dessen
anderen Ausgang eine Ableitung für gereinigtes Gut anschließt. Je nach Stellung des
Schaltventils kann somit Material vom ersten in den zweiten Behälter übergeführt werden
oder das Material des zweiten Behälters beispielsweise in einen Materialabscheidezyklon
übergeführt werden.
[0011] Um beim Entleeren des zweiten Behälters durch Absaugen mit dem Sauggebläse einen
Unterdruck im zweiten Behälter zu vermeiden und somit ein Rückströmen von verunreinigter
Abluft des zweiten Behälters aus dem Ansaugschacht des ersten Behälters zu vermeiden,
ist zwischen Fördereinrichtung Guteinbringöffnung des zweiten Behälters vorzugsweise
ein Bypassventil vorgesehen, welches sich zum Entleeren des zweiten Behälters öffnen
lässt, und über welches Frischluft oder gereinigte Abluft in den zweiten Behälter
eingebracht werden kann.
[0012] Ein gegenüber dem Stand der Technik verbesserter Behälter der ersten Stufe zeichnet
sich dadurch aus, dass der ringförmige Strömungskanal für das zu reinigende Gut zwischen
dem behältermantelseitigen Sieb und einem inneren, vorzugsweise zumindest teilweise
trichterförmigen, zur Gebläsewelle koaxialen, gegebenenfalls ein Heizregister aufnehmenden,
Drehkörper gebildet ist. Dieser Drehkörper sorgt für eine gerichtete Strömung im Behälter.
Dadurch wird in diesem Behälter ein torusförmiger bzw. ein ringförmiger Strömungskanal
geschaffen. Der Drehkörper Drehkörper sorgt dabei für eine saubere Leitung der Strömung
zum Ansaugbereich des Gebläses hin und kann zudem ein Heizregister aufnehmen, um gegebenenfalls
Wärmeenergie zum Trocknen des Gutes in den Behälter einbringen zu können. Zudem kann,
falls erforderlich, über diesen Drehkörper zusätzlich erforderliche Reinigungsluft,
Frischluft oder gereinigte Abluft der Anlage in diesen Behälter eingeleitet werden.
Verbesserte Reinigungsergebnisse werden zudem dadurch erzielt, dass sich die Siebe
der beiden Behälter über die gesamte Behälterhöhe, also von der unteren Behälterstirnscheibe
zu der oberen Behälterstirnscheibe erstrecken.
[0013] Ein vorteilhafter Rotor für den Behälter zeichnet sich dadurch aus, dass er in Achsrichtung
drei Gebläseeinheiten umfasst, von denen das erste das Sauggebläse, das zweite das
Radialgebläse und das dritte ein vom Radialgebläse in Achsrichtung wegweisende Schaufeln
aufweisendes einseitig offenes Laufrad bildet. Dabei umfasst das zweite Radialgebläse
vorzugsweise einen Rotor, der bis auf einen im Übergangsbereich zwischen förderseitiger
Schaufelfläche und ansaugseitiger Abdeckscheibe vorgesehenen und die Abdeckscheibe
durchbrechenden Spalt als geschlossenes Radiallaufrad ausgebildet ist. Das Sauggebläse
dient dabei zum Ansaugen bzw. Einbringen von zu reinigendem Gut und Abluft der zweiten
Stufe in den Behälter. Die zweite Stufe sorgt für eine Umwälzung des zu reinigenden
Guts im Strömungskanal, wobei die die Abdeckscheibe durchbrechenden Spalte eine Verstopfung
dieses Rotors mit Kunststoffabfällen vermeiden sollen. Die dritte Stufe, die vom Radialgebläse
in Achsrichtung wegweisenden Schaufeln sollen der Strömungskanal umgewälzten Strömung
Turbulenzen aufprägen, um das Reinigungsergebnis zu verbessern. Ein Gebläse des zweiten
Behälters weist beispielsweise einen Rotor eines Radialgebläses auf, der bis auf einen
im Übergangsbereich zwischen förderseitiger Schaufelflächen und ansaugseitiger Abdeckscheibe
vorgesehenen in die Abdeckscheibe durchbrechenden Spalt als geschlossenes Radiallaufrad
ausgebildet ist.
[0014] In der Zeichnung ist die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels schematisch
dargestellt. Es zeigen
Fig. 1 eine erfindungsgemäße Vorrichtung in Schrägansicht,
Fig. 2 den Behälter der ersten Stufe im teilgeschnittenen Querschnitt,
Fig. 3 den Behälter der zweiten Stufe im teilgeschnittenen Querschnitt und
Fig. 4 ein Gebläselaufrad der ersten Stufe in vergrößertem Maßstab.
[0015] Eine Vorrichtung zum Reinigen und Trocknen von kleinstückeligem Gut, insbesondere
zum Zerkleinern von Kunststoffabfällen, umfasst zwei stehende Behälter 1, 2, die innerhalb
eines am Behältermantel 3, 4 angeordneten Siebes einen ringförmigen Strömungskanal
6 für das zu behandelnde Gut bildet, der wenigstens einen an den Behältermantel 3,
4 angeschossenen Gutauslass 7 für das zu behandelnde Gut und zwischen dem Sieb und
dem Behältermantel 3, 4 wenigstens einen Sammelraum 8 für Abscheidungen aus dem Strömungskanal
6 aufweist, an den ein Auslass 9, 10 für aus dem Behälter auszubringenden Abluft anschließt.
Zum Erzeugen einer im Strömungskanal 6 umlaufenden Reinigungs- und Trocknungsluftströmung
für das zu behandelnde Gut ist je ein Gebläse 11, insbesondere ein Radialgebläse,
vorgesehen. Das Gebläse 11 des Behälters 1 umfasst ein behälterbodenseitiges Sauggebläse
für in den Behälter über den Ansaugschacht 12 von einem Vorratsbehälter 13 her einzubringendes
Kunststoffgut und zum Einsaugen von Abluft der zweiten Stufe.
[0016] Gemäß der Erfindung ist dem eine erste Reingigungsstufe bildenden Behälter 1 ein
eine zweite Reinigungsstufe bildender Behälter 2 nachgeordnet, dessen Abluftöffnung
10 an in den ersten Behälter 1 ausmündende Zuluftleitungen, nämlich an den Ansaugschacht
12, angeschlossen ist. Dem Gutauslass 7 der beiden Behälter 1, 2 ist eine gemeinsame
Fördereinrichtung 14, nämlich ein Fördergebläse, zugeordnet, wobei der Gutauslass
7 des ersten Behälteres 1 mit dem Gutauslass 7 des zweiten Behälters 2 über eine an
die gemeinsame Fördereinrichtung 14 angeschlossene Saugleitung 15 verbunden ist. Die
Gutauslässe 7 der beiden Behälter münden je über ein Ventil 16, ein Schiebeventil,
in die gemeinsame Saugleitung 15 aus. Zudem kann der Eingang 18 der Saugleitung 15
an ein Heizregister und/oder an die Austragsöffnung einer der ersten Stufe nachgeordneten
Abluftfilteranlage 19 angeschlossen sein.
[0017] Der Fördereinrichtung 14 ist ein Schaltventil 20 nachgeordnet, dessen einer Ausgang
21 an eine koaxial zur Gebläseachse des Gebläses des zweiten Behälters vorgesehene
Guteinbringöffnung 22 des zweiten Behälters 2 angeschlossen ist und an dessen anderen
Ausgang 23 eine Ableitung 24 für gereinigtes Gut anschließt, die in einem Abscheidezyklon
ausmündet. Zudem ist zwischen Fördereinrichtung 14 und Guteinbringöffnung 22 des zweiten
Behälters 2 ein Bypassventil 26 vorgesehen.
[0018] Der ringförmige Strömungskanal 6 des ersten Behälters 1 für das zu reinigende Gut
ist zwischen dem mantelseitigen Sieb und einem inneren, zumindest teilweise trichterförmigen,
zur Gebläsewelle koaxialen und gegebenenfalls ein Heizregister aufnehmenden Drehkörper
29, gebildet. Die Siebe erstrecken sich zudem über die gesamte Behälterhöhe, also
von unterer Behälterstirnscheibe 30 zu oberer Behälterstirnscheibe 31.
[0019] Das Gebläse des ersten Behälters 1 umfasst einen in Achsrichtung drei Gebläseeinheiten
aufweisenden Rotor 32, wobei die erste Gebläseeinheit das Sauggebläse 33 und das zweite
Sauggebläse das Radialgebläse 34 und das dritte ein vom Radialgebläse 34 in Achsrichtung
wegweisende Schaufel 35 aufweisendes, einseitig offenes Laufrad bilden. Dem zweiten
Radialgebläse gehört ein Rotor zu, der bis auf einen im Übergangsbereich zwischen
förderseitiger Schaufelfläche 36 und ansaugseitiger Abdeckscheibe 37 vorgesehenen,
und die Abdeckscheibe 37 durchbrechenden Spalt 38 als geschlossenes Radiallaufrad
ausgebildet ist (Fig. 4).
[0020] Im Folgenden wird der mögliche Betrieb einer erfindungsgemäßen Vorrichtung skizziert:
[0021] Im Betrieb der Vorrichtung wird beispielsweise ein Schieber 39 des Vorratsbehälters
13 geöffnet und das zu reinigendes Kunststoffgut über den Ansaugschacht 12 vom Sauggebläse
33 des ersten Behälters 1 in diesen Behälter 1 eingesaugt und der Behälter somit gefüllt.
Anschließend wird der Schieber 39 geschlossen und kann der Trocknungszyklus beginnen.
Ist der Trocknungszyklus beendet, wird das vorgereinigte Kunststoffgut über den Gutauslass
7 des Behälters 1 und die Saugleitung 15 mittels der Fördereinrichtung 14 in den zweiten
Behälter 2 übergeführt, wozu das Schaltventil 20 so geschaltet ist, dass der Förderluftstrom
in den Behälter 2 geleitet wird.
- a.) Ist die Entleerung des Behälters 1 beendet, wird das Schaltventil 20 umgeschaltet,
die Strömungsverbindung zum Abscheidezyklon 25 also freigegeben. Dadurch wird die
Strömungsverbindung zwischen Fördereinrichtung 14 und Ansaugschacht 12 unterbrochen
und steht die volle Saugkraft des Sauggebläse des Behälters 1 zum einbringen des über
den Ansaugschacht 12 in den Behälter 1 einzubringenden Gutes zur Verfügung. Jetzt
wird der Schieber 39 des Vorratsbehälters 13 geöffnet und zu reinigendes Material
aus dem Vorratsbehälter 13 in den Behälter eingeleitet.
- b.) Schließen des Schiebers 39 und erneutes Umschalten des Schaltventils 20, womit
die Fördereinrichtung 14 saubere Luft in de Behälter 2 einbringen kann. Der Trockenzyklus
kann in beiden Behältern beginnen. Die dabei im Behälter 2 anfallende Abluft wird
dem ersten Behälter 1 zugeführt. Abluft des ersten Behälters 1 wird im Zyklonabscheider
19 gereinigt.
- c.) Ist der Trockenzyklus der zweiten Stufe beendet, wird das Schaltventil 20 wieder
umgeschaltet, die Strömungsverbindung zum Abscheidezyklon 25 freigegeben, das Bypassventil
26 und das Ventil 16 des zweiten Behälters 2 geöffnet. Das gereinigte Gut wird somit
dem Abscheidezyklon 25 zugeführt.
- d.) Ist der zweite Behälter 2 entleert, schließen das Bypassventil 26 und das Ventil
16 des zweiten Behälters 2. Zudem wird das Schaltventil 20 wieder umgeschaltet und
die Strömungsverbindung zwischen Behälter 1 und Behälter 2 freigegeben. Nach einem
Öffnen des Ventils 16 des ersten Behälters 1 wird nun im ersten Behälter 1 vorgereinigtes
Gut in den Behälter 2 übergeführt. Abschließend wird das Ventil 16 des ersten Behälters
1 geschlossen.
- e.) Weiter bei Schritt a.)
1. Vorrichtung zum Reinigen und Trocknen von kleinstückigem Gut, insbesondere von zerkleinerten
Kunststoffabfällen, mit einem stehenden Behälter (1, 2), der innerhalb eines am Behältermantel
(3, 4) angeordneten Siebes einen ringförmigen Strömungskanal (6) für das zu behandelnde
Gut bildet, der wenigstens einen an den Behältermantel (3, 4) angeschlossenen Gutauslass
(7) für das behandelte Gut und zwischen dem Sieb und dem Behältermantel (3, 4) wenigstens
einen Sammelraum (8) für Abscheidungen aus dem Strömungskanal (6) aufweist, an den
eine Abluftöffnung für aus dem Behälter auszubringende Abluft anschließt, und mit
wenigstens einem Gebläse (11) für eine im Strömungskanal umlaufende Reinigungs- und
Trocknungsluftströmung für das zu behandelnde Gut, welchem Gebläse vorzugsweise ein
behälterbodenseitiges Sauggebläse für in den Behälter über einen Ansaugschacht (12)
einzubringendes Gut zugeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass dem eine erste Reinigungsstufe bildenden Behälter (1) ein eine technisch gleichwirkende
zweite Reinigungsstufe bildender, ebenfalls einen an den Behältermantel (4) angeschlossenen
Gutauslass (7) für das behandelte Gut aufweisender, zweiter Behälter (2) nachgeordnet
ist, dessen Abluftöffnungen (10) an in den ersten Behälter (1) ausmündende Zuluftleitungen
angeschlossen sind, die in den zur ersten Reinigungsstufe gehörenden Ansaugschacht
für zu behandelndes Gut ausmünden.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass dem Gutauslass (7) der beiden Behälter (1, 2) eine gemeinsame Fördereinrichtung (14),
insbesondere ein Fördergebläse, zugehört.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Gutauslass (7) des ersten Behälters (1) mit dem Gutauslass (7) des zweiten Behälters
(2) über eine an die gemeinsame Fördereinrichtung (14) angeschlossene Saugleitung
(15) verbunden ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Gutauslässe (7) der beiden Behälter (1, 2) je über ein Ventil (16), vorzugsweise
ein Schieberventil, in die gemeinsame Saugleitung (15) ausmünden.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass der flt Eingang (18) der Saugleitung an ein Heizregister und/oder an die Austragsöffnung
einer der ersten Stufe nachgeordneten Abluftfilteranlage (19) angeschlossen ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Fördereinrichtung (14) ein Schaltventil (20) nachgeordnet ist, dessen einer Ausgang
(21) an eine, vorzugsweise koaxial zur Gebläseachse vorgesehene, Guteinbringöffnung
(22) des zweiten Behälters (2) angeschlossen ist und an dessen anderen Ausgang (23)
eine Ableitung (24) für gereinigtes Gut anschließt.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Fördereinrichtung (14) und Guteinbringöffnung (22) des zweiten Behälters
(2) ein Bypassventil (26) vorgesehen ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der ringförmige Strömungskanal (6) für das zu reinigende Gut zwischen dem behältermantelseitigen
Sieb und einem inneren, vorzugsweise zumindest teilweise trichterförmigen, zur Gebläsewelle
koaxialen, gegebenenfalls ein Heizregister aufnehmenden, feststehenden Drehkörper
(29) gebildet ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Siebe über die gesamte Behälterhöhe, also von einer unteren Behälterstirnscheibe
(30) zu einer oberen Behälterstirnscheibe (31) erstrecken.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Gebläse des ersten Behälters (1) einen in Achsrichtung drei Gebläseeinheiten
aufweisenden Rotor (32) umfasst, von denen das erste das Sauggebläse (33), das zweite
das Radialgebläse (34) und das dritte ein vom Radialgebläse (34) in Achsrichtung wegweisende
Schaufeln (35) aufweisendes einseitig offenes Laufrad bilden, wobei das zweite Radialgebläse
vorzugsweise einen Rotor eines Radialgebläses umfasst, der bis auf einen im Übergangsbereich
zwischen förderseitiger Schaufelfläche (36) und ansaugseitiger Abdeckscheibe (37)
vorgesehenen und die Abdeckscheibe (37) durchbrechenden Spalt (38) als geschlossenes
Radiallaufrad ausgebildet ist.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass dem Gebläse des zweiten Behälters (2) ein Rotor eines Radialgebläses zugehört, der
bis auf einen im Übergangsbereich zwischen förderseitiger Schaufelfläche (36) und
ansaugseitiger Abdeckscheibe (37) vorgesehenen und die Abdeckscheibe (37) durchbrechenden
Spalt (38) als geschlossenes Radiallaufrad ausgebildet ist.
1. Apparatus for cleaning and drying small-sized material, in particular comminuted synthetic
material waste, having a stationary container (1, 2) which, within a mesh disposed
on the container surface (3, 4), forms an annular flow channel (6) for the material
to be treated, which channel comprises at least one material outlet (7) connected
to the container surface (3, 4) for the material to be treated and, between the mesh
and the container surface (3, 4), at least one collecting chamber (8) for deposits
from the flow channel (6), a discharged air opening for discharged air to be extracted
from the container being connected to the collecting chamber, and having at least
one fan (11) for a cleaning and drying air flow circulating in the flow channel for
the material to be treated, which fan is preferably associated with a container floor-side
exhaust fan for material to be introduced into the container via an intake duct (12),
characterised in that disposed downstream of the container (1) forming a first cleaning stage is a second
container (2) which forms a second cleaning stage - operating equivalently from a
technical point of view - and likewise comprises a material outlet (7) for the material
to be treated connected to the container surface (4), the discharged air openings
(10) of the second container being connected to inlet air lines issuing into the first
container (1) and issuing into the intake duct associated with the first cleaning
stage for material to be treated.
2. Apparatus as claimed in claim 1, characterised in that a common conveying device (14), in particular a material transport blower, is associated
with the material outlet (7) of the two containers (1, 2).
3. Apparatus as claimed in claim 2, characterised in that the material outlet (7) of the first container (1) is connected to the material outlet
(7) of the second container (2) via a suction line (15) connected to the common conveying
device (14).
4. Apparatus as claimed in claim 3, characterised in that the material outlets (7) of the two containers (1, 2) each issue into the common
suction line (15) via a valve (16), preferably a slide valve.
5. Apparatus as claimed in claim 3 or 4, characterised in that the inlet (18) of the suction line is connected to a heater battery and/or to the
discharge opening of a discharged air filter system (19) disposed downstream of the
first stage.
6. Apparatus as claimed in any one of claims 2 to 4, characterised in that a switching valve (20) is disposed downstream of the conveying device (14), one outlet
(21) of the switching valve being connected to a material introduction opening (22)
of the second container (2) provided preferably coaxially with respect to the fan
axis, and a delivery line (24) for cleaned material being connected to the other outlet
(23) of the switching valve.
7. Apparatus as claimed in any one of claims 2 to 5, characterised in that a bypass valve (26) is provided between the conveying device (14) and the material
introduction opening (22) of the second container (2).
8. Apparatus as claimed in any one of claims 1 to 7, characterised in that the annular flow channel (6) for the material to be cleaned is formed between the
container surface-side mesh and an inner, preferably at least partially funnel-shaped,
fixed rotary body (29) which is coaxial with respect to the fan shaft and possibly
accommodates a heater battery.
9. Apparatus as claimed in any one of claims 1 to 8, characterised in that the meshes extend over the entire height of the container, i.e., from a lower container
end disc (30) to an upper container end disc (31).
10. Apparatus as claimed in any one of claims 1 to 9, characterised in that the fan of the first container (1) includes a rotor (32) comprising three fan units
in the axial direction, of which the first forms the exhaust fan (33), the second
forms the centrifugal fan (34) and the third forms a impeller open on one side and
comprising vanes (35) pointing away from the centrifugal fan (34) in the axial direction,
wherein the second centrifugal fan preferably includes a rotor of a centrifugal fan
which is formed as a closed centrifugal impeller except for a gap (38) provided in
the transition region between a conveyor-side vane surface (36) and an intake-side
cover disc (37) and passing through the cover disc (37).
11. Apparatus as claimed in any one of claims 1 to 10, characterised in that the fan of the second container (2) is associated with a rotor of a centrifugal fan
which is formed as a closed centrifugal impeller except for a gap (38) provided in
the transition region between a conveyor-side vane surface (36) and an intake-side
cover disc (37) and passing through the cover disc (37).
1. Dispositif de nettoyage et de séchage de matière en petits morceaux, notamment de
déchets fractionnés en matière plastique, avec un récipient vertical (1, 2) qui forme
à l'intérieur d'un tamis disposé au niveau de l'enveloppe du récipient (3, 4) un canal
d'écoulement (6) annulaire pour la matière à traiter, qui présente au moins une sortie
de matière (7) raccordée au niveau de l'enveloppe (3, 4) du récipient pour la matière
traitée, et entre le tamis et l'enveloppe du récipient (3 ,4) au moins un espace collecteur
(8) pour des dépôts en provenance du canal d'écoulement (6), au niveau duquel est
raccordée une ouverture d'évacuation d'air pour l'air d'évacuation à extraire du récipient,
et avec au moins une soufflante (11) pour un flux d'air de nettoyage et de séchage
circulant dans le canal d'écoulement pour la matière à traiter, à laquelle soufflante
(11) est associé de préférence un ventilateur aspirant côté fond du récipient pour
la matière à amener dans le récipient par le biais d'une gaine d'aspiration (12),
caractérisé en ce qu'un deuxième récipient (2), présentant également pour la matière traitée une sortie
de matière (7) raccordée à l'enveloppe (4) du récipient, formant une deuxième étape
de nettoyage agissant techniquement de manière identique, est placé en aval du récipient
(1) formant une première étape de nettoyage, dont les ouvertures d'évacuation d'air
(10) sont raccordées au niveau de conduites d'air d'alimentation débouchant dans le
premier récipient (1), qui débouchent dans la gaine d'aspiration appartenant à la
première étape de nettoyage pour la matière à traiter.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'un dispositif de transport (14) commun, en particulier un transporteur par ventilation,
appartient à la sortie de matière (7) des deux récipients (1, 2).
3. Dispositif selon la revendication 2, caractérisé en ce que la sortie de matière (7) du premier récipient (1) est reliée à la sortie de matière
(7) du deuxième récipient (2) par le biais d'une conduite d'aspiration (15) raccordée
au dispositif de transport (14) commun.
4. Dispositif selon la revendication 3, caractérisé en ce que les sorties de matière (7) des deux récipients (1, 2) débouchent respectivement par
le biais d'une vanne (16), de préférence un robinet-vanne, dans la conduite d'aspiration
(15) commune.
5. Dispositif selon la revendication 3 ou 4, caractérisé en ce que l'entrée (18) de la conduite d'aspiration est raccordée à un registre de chauffage
et/ou à l'ouverture d'évacuation d'une installation de filtration de l'air sortant
(19) disposée en aval de la première étape.
6. Dispositif selon l'une des revendications 2 à 4, caractérisé en ce qu'une soupape de commutation (20) est placée en aval du dispositif de transport (14),
dont une sortie (21) est raccordée à l'ouverture d'introduction de la matière (22),
prévue de préférence coaxialement à l'axe de la soufflante, du deuxième récipient
(2) et une dérivation (24) étant raccordée à l'autre sortie (23) pour la matière épurée.
7. Dispositif selon l'une des revendications 2 à 5, caractérisé en ce qu'il est prévu une soupape de dérivation (26) entre le dispositif de transport (14)
et l'ouverture d'introduction de la matière (22) du deuxième récipient (2).
8. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que le canal d'écoulement (6) annulaire pour la matière à épurer est formé entre le tamis
côté enveloppe du récipient et un corps tournant (29) intérieur fixe, logeant le cas
échéant un registre de chauffage, coaxial à l'arbre de la soufflante, de préférence
au moins partiellement en forme d'entonnoir.
9. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que le tamis s'étend sur toute la hauteur du récipient, à savoir, d'une plaque frontale
du réservoir (30), en partie basse, à une plaque frontale du réservoir (31) en partie
haute.
10. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que la soufflante du premier récipient (1) comprend un rotor (32) présentant trois unités
de soufflante, en direction de l'axe, la première formant le ventilateur aspirant
(33), la deuxième, la soufflante radiale (34), et la troisième, une roue ouverte d'un
coté, présentant des ailettes (35) opposées en direction de l'axe à la soufflante
radiale (34), la soufflante radiale comprenant de préférence un rotor d'une soufflante
radiale qui est réalisé jusqu'à une fente (38) traversant la plaque de recouvrement
(37) et prévue dans la zone de transition entre la face d'ailette (36) côté transport
et la plaque de recouvrement (37) côté aspiration, en tant que roue radiale fermée.
11. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisé en ce qu'un rotor d'une soufflante radiale appartient à la soufflante du deuxième récipient
(2) qui est réalisé, jusqu'à une fente (38) traversant la plaque de recouvrement (37)
et prévue dans la zone de transition entre la face d'ailette (36) côté transport et
la plaque de recouvrement (37) côté aspirant, en tant que roue radiale fermée.
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