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(11) |
EP 1 633 533 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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19.03.2014 Patentblatt 2014/12 |
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Anmeldetag: 31.10.2003 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE2003/003626 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2004/085118 (07.10.2004 Gazette 2004/41) |
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| (54) |
Elektrohandwerkzeugmaschine
Electric hand tool
Machine-outil electrique portative
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Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE GB LI |
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Priorität: |
24.03.2003 DE 10312981
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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15.03.2006 Patentblatt 2006/11 |
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Patentinhaber: ROBERT BOSCH GMBH |
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70442 Stuttgart (DE) |
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Erfinder: |
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- LEBISCH, Helmut
70565 Stuttgart (DE)
- BAUMANN, Otto
70771 Leinfelden-Echterdingen (DE)
- FEHRLE, Siegfried
70771 Leinfelden-Echterdingen (DE)
- SAUR, Dietmar
72810 Gomaringen (DE)
- ULLRICH, Andre
70794 Filderstadt-Bernhausen (DE)
- WEISS, Michael
70193 Stuttgart (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 331 619 CH-A- 356 396 DE-A- 19 707 588
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EP-A- 0 403 789 DE-A- 2 820 128
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Stand der Technik
[0001] Die Erfindung betrifft eine Elektrohandwerkzeugmaschine, insbesondere einen Bohrhammer
oder eine Schlagbohrmaschine, nach dem Oberbegriff der Ansprüche 1 und 7.
[0002] Bei einem bekannten Bohr- oder Schlaghammer (
DE 28 20 128 A1) ist ein Teil einer Vorgelegegetriebe bildenden Getriebewelle mittels zweier Kugellager
drehbeweglich im Gehäuse aufgenommen, die mit ihrem inneren Lagerring jeweils auf
einem Endabschnitt der Getriebewelle aufgeschrumpft sind. Der äußere Lagerring des
Kugellagers ist jeweils in einer Lagerschale eingepresst. Eine der Lagerschalen ist
im Gehäuse und die andere der Lagerschalen in einem im Gehäuse gehaltenen Zwischenflansch
ausgebildet. Jede Lagerschale weist eine Ringschulter auf, an der der äußere Lagerring
beim Einpressen des Kugellagers in die Lagerschale zu dessen lagerichtigen Positionierung
angelegt wird.
[0003] Aus
EP 0 403 789 A1 ist ein Schlaghammer gemäß dem Oberbegriff der unabhängigen Ansprüche bekannt.
Vorteile der Erfindung
[0004] Die erfindungsgemäße Elektrohandwerkzeugmaschine mit den Merkmalen des Anspruchs
1 oder 7 hat den Vorteil, dass durch den erfindungsgemäß vorgesehenen Schiebesitz
des Radiallagers in der Lagerschale die Getriebewelle mit Radiallager einfach zu montieren
ist und anschließend mittels des erfindungsgemäß vorgesehenen Spannbügels werkzeuglos
im Gehäuse axial fixierbar ist. Ein an der Lagerschale vorgesehener Axialanschlag
gibt die lagerichtige Position vor. Gemäß dem Anspruch 1 weist der Spannbügel zwei
federelastische Bügelarme, die mit ihren freien Endabschnitten in zwei an der Lagerschale
ausgebildete erste Gegenlager axial unverschieblich einschiebbar sind, und ein die
beiden Bügelarme an den anderen Armenden einstückig verbindendes Querteil auf, das
in einem an der Lagerschale ausgebildeten zweiten Gegenlager axial unverschieblich
festlegbar ist. Der Spannbügel ist ein kostengünstiges Bauteil und ermöglicht eine
kompakte Bauweise des Antriebsgetriebes.
[0005] Durch die in den weiteren Ansprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen
und Verbesserungen der in den Ansprüche 1 und 7 angegebenen Elektrohandwerkzeugmaschine
möglich.
[0006] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist der Spannbügel federelastisch
ausgebildet und quer zur Achse der Getriebewelle so auf die Lagerschale aufschiebbar,
dass der äußere Lagerring des Radiallagers auf seiner einen stirnseitigen Ringfläche
übergriffen und mit seiner anderen stirnseitigen Ringfläche an einem an der Lagerschale
ausgebildeten Axialanschlag angepresst wird. Der in Achsrichtung der Getriebewelle
federnde Spannbügel dient bei der Montage als Hebel und ermöglicht bei hoher axialer
Spannkraft eine geringe Montagekraft, da die hohe Spannkraft erst kurz vor Erreichen
der Endstellung des Spannbügels erreicht wird.
[0007] Zur Erzeugung einer hohen Spannkraft sind gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform
der Erfindung die Bügelarme flach ausgebildet und in mindestens einem Armabschnitt
mit einer quer zur Bügelarmebene gerichtete Auswölbung versehen.
[0008] Gemäß dem Anspruch 7 verlaufen die Bügelarme parallel zueinander und weisen jeweils
einen in Längsrichtung sich erstreckenden Führungssteg auf. Die Führungsstege sind
in parallel zueinander verlaufenden Längsnuten einschiebbar, die einander an der Lagerschale
diametral gegenüberliegen und sich quer zur Lagerachse erstrecken.
Zeichnung
[0009] Die Erfindung ist anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen
in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- ausschnittweise einen Längsschnitt eines Bohrhammers,
- Fig. 2
- einen Schnitt längs der Linie II - II in Fig. 1,
- Fig. 3
- ausschnittweise eine perspektivische Draufsicht auf Spannbügel und Zwischenflansch
des Bohrhammers in Fig. 1,
- Fig. 4
- ausschnittweise eine Draufsicht eines modifizierten Zwischenflansches des Bohrhammers
gemäß Fig. 1 mit aufgeschobenem modifizierten Spannbügel,
- Fig. 5
- einen Schnitt längs der Linie V - V in Fig. 4.
Beschreibung der Ausführungsbeispiele
[0010] Der in Fig. 1 ausschnittweise im Längsschnitt dargestellte Bohrhammer als Ausführungsbeispiel
für eine allgemeine Elektrohandwerkzeugmaschine weist ein Gehäuse 10 mit einer inneren
Gehäuseschale 11 und einer äußeren Gehäuseschale 12 sowie mit einem Zwischenflansch
13 auf. Im Innern des Gehäuses 10 ist in bekannter Weise ein Elektromotor mit Abtriebswelle
14 aufgenommen, der über ein Antriebsgetriebe 15 eine Drehhülse 16 rotatorisch und
ein Schlagwerk 17 translatorisch antreibt. Wie nicht weiter dargestellt ist, ist die
Drehhülse 16 mit einer Werkzeugaufnahme gekoppelt, in der ein Werkzeug, z.B. ein Schlagbohrer,
eingespannt ist, der in Drehrichtung von der Werkzeugaufnahme mitgenommen wird und
in der Werkzeugaufnahme eine begrenzte hin- und hergehende Verschiebebewegung auszuführen
vermag. Das Schlagwerk 17 weist einen in der Drehhülse 16 axial verschieblich geführten,
hin- und herbeweglichen Antriebskolben 18 und einen hier nicht dargestellten, vom
Antriebskolben 18 über ein Luftpolster beaufschlagbaren Schläger auf, der seine Schlagenergie
an das in der Werkzeugaufnahme gehaltene Werkzeug abgibt. Eine komplette Darstellung
und Beschreibung der Werkzeugaufnahme mit Werkzeug und des Schlagwerks 17 findet sich
in der
DE 28 20 128 A1.
[0011] Sowohl die rotatorische Drehbewegung der Drehhülse 16 als auch die translatorische
Bewegung des Antriebskolbens 18 wird mittels einer Zwischenwellen 20 von der Abtriebswelle
14 des Elektromotors abgeleitet. Hierzu ist auf der Abtriebswelle 14 ein Antriebsritzel
19 ausgebildet, das mit einem auf die Zwischenwelle 20 aufgepressten Getriebezahnrad,
hier Zwischenzahnrad 22 genannt, kämmt. Die Abtriebswelle 14 ist mit ihrem dem Antriebsritzel
19 unmittelbar benachbarten Wellenabschnitt in einem Kugellager 21 aufgenommen, das
im Zwischenflansch 13 festgelegt ist. Die Zwischenwelle 20 trägt drehfest ein Vorgelegeritzel
23, das mit einem hier nicht dargestellten Vorgelegezahnrad kämmt, das wiederum in
einen an der Drehhülse 16 ausgebildeten Zahnkranz eingreift.
[0012] Das Schlagwerk 17 wird von der Zwischenwelle 20 über ein Pendelgetriebe 24 angetrieben.
Das an sich bekannte Pendelgetriebe 24 weist in dem dargestellten Ausführungsbeispiels
ein als Kugellager ausgebildetes Antriebslager 25 auf, das auf der Zwischenwelle 20
entweder drehfest sitzt oder lose aufgeschoben ist und dann mittels einer Kupplung
mit der Zwischenwelle 20 zur Drehübernahme verbindbar ist. Das aus einem inneren Lagerkörper
251 und einem äußeren Lagerring 252 mit dazwischen angeordneten Kugeln 253 bestehende
Antriebslager 25 ist mit seinem inneren Lagerkörper 252 auf die Zwischenwelle 20 aufgesetzt
und so ausgebildet, dass die Lagerachse mit der Achse der Zwischenwelle 20 einen spitzen
Winkel einschließt. Der äußere Lagerring 252 des Antriebslagers 25 trägt einen radial
abstehenden Mitnehmerbolzen 26, der mit Spiel in eine Querbohrung eines Drehbolzens
27 eingreift. Der Drehbolzen 27 ist in einem gabelartig ausgebildeten Ende des Antriebskolbens
18 gehalten. Die Zwischenwelle 20 ist im Gehäuse 10 mittels zweier Radiallager drehbar
gelagert. Das in Fig. 1 linke Radiallager 28 ist als Nadellager ausgebildet, das in
einer entsprechenden Lageraufnahme 29 des Gehäuses 10 aufgenommen ist. Das einen inneren
Lagerring 301 und einen äußeren Lagerring 302 mit dazwischen gehaltenen Kugeln 303
aufweisende Radiallager 30 ist mit seinem inneren Lagerring 301 auf der Zwischenwelle
20 aufgepresst und liegt mit seinem äußeren Lagerring 302 mit Schiebesitz in einer
in dem Zwischenflansch 13 einstückig mit diesem ausgebildeten Lagerschale 31 ein und
wird in der Lagerschale 31 mittels eines an der Lagerschale 31 bzw. dem Zwischenflansch
13 festgelegten Spannbügels 32 axial unverschieblich gehalten. Der federelastisch
ausgebildete Spannbügel 32 ist - wie dies in Fig. 1 - 3 zu sehen ist - quer zur Achse
der Zwischenwelle 20 auf die Lagerschale 31 bzw. den Zwischenflansch 13 aufgeschoben,
wobei der Spannbügel 32 den äußeren Lagerring 302 auf dessen einen stirnseitigen Ringfläche
übergreift und mit dessen anderen stirnseitigen Ringfläche an eine an der Lagerschale
31 ausgebildete, als Axialanschlag wirkende Ringschulter 311 andrückt. Der in Fig.
2 in Draufsicht und in Fig. 3 in perspektivischer Darstellung zu sehende Spannbügel
32 weist zwei federelastische Bügelarme 321, 322 auf, die an einem Armende durch ein
mit ihnen einstückiges Querteil 323 verbunden sind. Die Bügelarme 321, 322 sind flach
ausgebildet und weisen zur Erhöhung ihrer Spannkraft in einem Armschnitt jeweils eine
quer zur Bügelarmebene gerichtete Auswölbung 324 auf. Die Bügelarme 321, 322 verlaufen
unter einem spitzen Winkel zueinander etwa V-förmig, während ihre freien Endabschnitte
321', 322' parallel zueinander ausgerichtet sind. Das Querteil 323 ist an seinem Querrand
zur Unterseite hin zweimal abgewinkelt, so dass sich ein "U" bildet, dessen auf der
Unterseite liegender U-Schenkel einen mit dem Querteil 323 einstückigen Hintergreifungssteg
323' bildet.
[0013] Zum Festspannen des Spannbügels 32 an der Lagerschale 31 bzw. am Zwischenflansch
13 sind an der Lagerschale 31 bzw. am Zwischenflansch 13 zwei schlitzartige erste
Gegenlager 33, 34 und ein als Hinterschnitt ausgeführtes zweites Gegenlager 35 ausgebildet.
Beim Aufschieben des Spannbügels 32 auf den Zwischenflansch 13 werden die freien Endabschnitte
321' und 322' in je eines der ersten Gegenlager 33, 34 eingeschoben, wobei die ersten
Gegenlager 33, 34 die Bügelarme 321, 322 axial unverschieblich festlegen. Der Spannbügel
32 wird dann soweit aufgeschoben, bis der am Querteil 323 ausgebildete Hintergreifungssteg
323' unmittelbar vor dem zweiten Gegenlager 35 an der Unterseite der Lagerschale 31
liegt. Dann wird der Spannbügel 32 gegen die Federkraft der Auswölbungen 324 auf die
Lagerschale 31 aufgepresst und weiter verschoben, bis der Hintergreifungssteg 323'
den Hinterschnitt des zweiten Gegenlagers 35 hintergreift (Fig. 1 und 3).
[0014] In Fig. 4 und 5 ist ein modifizierter Spannbügel 42 zum Festlegen des Radiallagers
30 in der Lagerschale 31 des Zwischenflansches 13 dargestellt. Der auch hier federelastisch
ausgebildete Spannbügel 42 weist zwei federelastische Bügelarme 421, 422 auf, die
an einem Armende mit einem Querteil 423 einstückig verbunden sind. Die Bügelarme 421,
422 verlaufen parallel zueinander und tragen jeweils einen durch U-förmiges Umbiegen
ihrer Längsränder gebildeten, sich parallel zur Längsachse des Spannbügels 42 erstreckenden
Führungssteg 421' bzw. 422' sowie einen nach innen vorspringenden breiten, quer zur
Spannbügelebene vorgespannten Federarm 421" bzw. 422".
[0015] Die Ausbildung der Lagerschale 31 im Zwischenflansch 13 ist so modifiziert, dass
anstelle der Gegenlager an der Lagerschale 31 zwei zur Achse der Zwischenwelle 20
diametrale, parallel zueinander verlaufende Längsnuten 43, 44 (Fig. 5) vorgesehen
sind, in die die Bügelarme 421, 422 mit ihren Führungsstegen 421', 422' einschiebbar
sind. Wird der Spannbügel 42 mit seinem Bügelarmen 421, 422 in diese Längsnuten 43,
44 eingeschoben, so pressen sich die Federarme 421" und 422" axial auf den äußeren
Lagerring 302 des Radiallagers 30 auf und drücken das Radiallager 30 wie in Fig. 1
an die an der Lagerschale 31 ausgebildete Ringschulter 311 an.
[0016] Die Erfindung ist nicht auf den beschriebenen Bohrhammer beschränkt. Sie kann in
jeder Elektrohandwerkzeugmaschine eingesetzt werden, in der eine Getriebewelle mittels
eines Radiallagers drehbar gelagert wird, so in Bohrmaschinen, Sägemaschinen, Elektrohobel
und dgl..
1. Elektrohandwerkzeugmaschine, insbesondere Bohrhammer oder Schlagbohrmaschine, mit
einem in einem Gehäuse (10) aufgenommenen Antriebsgetriebe (15), das eine Getriebewelle
(20) aufweist, und mit mindestens einem einen inneren und äußeren Lagerring (301,
302) aufweisenden Radiallager (30) zur Drehlagerung der Getriebewelle (20), dessen
innerer Lagerring (301) auf der Getriebewelle (20) und dessen äußerer Lagerring (302)
in einer im Gehäuse (10) ausgebildeten Lagerschale (31) jeweils axial unverschieblich
festgelegt ist, wobei der äußere Lagerring (302) mit Schiebesitz in der Lagerschale
(31) einliegt und seine Festlegung in der Lagerschale (31) mittels eines an der Lagerschale
(31) festlegbaren Spannbügels (32; 42) vorgenommen ist, wobei der Spannbügel (32;
42) zwei federelastische Bügelarme (321,322) und ein die Bügelarme (321,322) an einem
Armende einstückig verbindendes Querteil (323) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass an der Lagerschale (31) zwei erste Gegenlager (33, 34) zur axial unverschieblichen
Festlegung der freien Endabschnitte (321',322') der Bügelarme (321, 322) und ein zweites
Gegenlager (35) zur axial unverschieblichen Festlegung des Querteils (323) ausgebildet
sind.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Spannbügel (32; 42) federelastisch ausgebildet und quer zur Achse der Getriebewelle
(20) so auf die Lagerschale (31) aufschiebbar ist, dass der äußere Lagerring (302)
des Radiallagers (30) auf seiner einen stirnseitigen Ringfläche übergriffen und mit
seiner anderen stirnseitigen Ringfläche an einem an 'der Lagerschale (321) ausgebildeten
Axialanschlag (311) angepresst ist.
3. Maschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Bügelarme (321, 322) flach sind und in mindestens einem Armabschnitt eine quer
zur Bügelarmebene sich ausbauchende Auswölbung (324) aufweisen.
4. Maschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die flachen Endabschnitte (321', 322') der Bügelarme (321, 322) in jeweils eines
der schlitzartig ausgebildeten ersten Gegenlager (33, 34) einschiebbar sind.
5. Maschine nach einem der Ansprüche 1 - 4, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Gegenlager (35) von einem Hinterschnitt in der Lagerschale (31) gebildet
ist, der von einem am Querteil (323) randseitig verlaufenden, Hintergreifungssteg
(323') hintergriffen ist und vorzugsweise dass der Hintergreifungssteg (323') durch
U-förmiges Abbiegen des Längsrands des Querteils (323) gebildet ist.
6. Maschine nach einem der Ansprüche 1 - 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Bügelarme (321, 322) unter einem spitzen Winkel zueinander etwa V-förmig verlaufen
und dass die in die ersten Gegenlager (33 34) einschiebbaren freien Endabschnitte
(321', 322') der Bügelarme (321, 322) parallel zueinander ausgerichtet sind.
7. Elektrohandwerkzeugmaschine, insbesondere Bohrhammer oder Schlagbohrmaschine, mit
einem in einem Gehäuse (10) aufgenommenen Antriebsgetriebe (15), das eine Getriebewelle
(20) aufweist, und mit mindestens einem einen inneren und äußeren Lagerring (301,
302) aufweisenden Radiallager (30) zur Drehlagerung der Getriebewelle (20), dessen
innerer Lagerring (301) auf der Getriebewelle (20) und dessen äußerer Lagerring (302)
in einer im Gehäuse (10) ausgebildeten Lagerschale (31) jeweils axial unverschieblich
festgelegt ist, wobei der äußere Lagerring (302) mit Schiebesitz in der Lagerschale
(31) einliegt und seine Festlegung in der Lagerschale (31) mittels eines an der Lagerschale
(31) festlegbaren Spannbügels (32; 42) vorgenommen ist, wobei der Spannbügel (42)
zwei federelastische Bügelarme (421,422) und ein die Bügelarme (421,422) an einem
Armende einstückig verbindendes Querteil (423) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass an den Bügelarmen (421,422) in Längsrichtung sich erstreckende Führungsstege (421',
422') ausgebildet sind und dass an der Lagerschale (31) diametral gegenüberliegende,
sich quer zur Lagerachse erstreckende, parallel zueinander verlaufende Längsnuten
(43, 44) ausgebildet sind, in die die Führungsstege (421', 422') einschiebbar sind.
8. Maschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsstege (421', 422') durch U-förmiges Umbiegen der Bügelarme (421,422)
an deren Längsrändern gebildet sind.
9. Maschine nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Bügelarme (421, 422) auf einander zugekehrten Seiten vorspringende Federarme
(421", 422") mit einer quer zur Ebene des Spannbügels (42) wirkenden Federvorspannung
aufweisen.
10. Maschine nach einem der Ansprüche 1 - 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerschale (31) einstückig in einem vom Gehäuse (10) umschlossenen Zwischenflansch
(13) ausgebildet ist.
11. Maschine nach einem der Ansprüche 1 - 10, dadurch gekennzeichnet, dass der innere Lagerring (301) des Radiallagers (30) mittels Presssitz auf der Getriebewelle
(20) festgelegt ist.
1. Electric hand-held power tool, in particular hammer drill or impact drill, having
a drive gear mechanism (15) which is accommodated in a housing (10) and has a gear-mechanism
shaft (20), and having at least one radial bearing (30) which has an inner and outer
bearing ring (301, 302) for rotationally mounting the gear-mechanism shaft (20), the
inner bearing ring (301) of which radial bearing (30) is fixed on the gear-mechanism
shaft (20) and the outer bearing ring (302) of which radial bearing (30) is fixed
in a bearing shell (31) which is formed in the housing (10), in each case in an axially
non-displaceable manner, the outer bearing ring (302) lying with a sliding seat in
the bearing shell (31) and being fixed in the bearing shell (31) by means of a clamping
bracket (32; 42) which can be fixed on the bearing shell (31), the clamping bracket
(32; 42) having two resilient bracket arms (321, 322) and a transverse part (323)
which connects the bracket arms (321, 322) integrally at one arm end, characterized in that two first counterbearings (33, 34) for the axially non-displaceable fixing of the
free end sections (321', 322') of the bracket arms (321, 322) and a second counterbearing
(35) for the axial non-displaceable fixing of the transverse part (323) are formed
on the bearing shell (31).
2. Power tool according to Claim 1, characterized in that the clamping bracket (32; 42) is of resilient configuration and can be pushed onto
the bearing shell (31) transversely with respect to the axis of the gear-mechanism
shaft (20) in such a way that the outer bearing ring (302) of the radial bearing (30)
is engaged over on its one end-side ring face and is pressed with its other end-side
ring face on an axial stop (311) which is formed on the bearing shell (31).
3. Power tool according to Claim 1 or 2, characterized in that the bracket arms (321, 322) are flat and, in at least one arm section, have a protuberance
(324) which bulges transversely with respect to the bracket-arm plane.
4. Power tool according to Claim 3, characterized in that the flat end sections (321', 322') of the bracket arms (321, 322) can be pushed into
in each case one of the first counterbearings (33, 34) which are of slot-like configuration.
5. Power tool according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the second counterbearing (35) is formed by an undercut in the bearing shell (31),
which undercut is engaged behind by a rear-engagement web (323') which runs on the
edge side of the transverse part (323), and preferably in that the rear-engagement web (323') is formed by the longitudinal edge of the transverse
part (323) being bent away in a U-shape.
6. Power tool according to one of Claims 1 to 5, characterized in that the bracket arms (321, 322) run in an approximately V-shaped manner at an acute angle
with respect to one another, and in that the free end sections (321', 322') of the bracket arms (321, 322), which free end
sections (321', 322') can be pushed into the first counterbearings (33, 34), are oriented
parallel to one another.
7. Electric hand-held power tool, in particular hammer drill or impact drill, having
a drive gear mechanism (15) which is accommodated in a housing (10) and has a gear-mechanism
shaft (20), and having at least one radial bearing (30) which has an inner and outer
bearing ring (301, 302) for rotationally mounting the gear-mechanism shaft (20), the
inner bearing ring (301) of which radial bearing (30) is fixed on the gear-mechanism
shaft (20) and the outer bearing ring (302) of which radial bearing (30) is fixed
in a bearing shell (31) which is formed in the housing (10), in each case in an axially
non-displaceable manner, the outer bearing ring (302) lying with a sliding seat in
the bearing shell (31) and being fixed in the bearing shell (31) by means of a clamping
bracket (32; 42) which can be fixed on the bearing shell (31), the clamping bracket
(42) having two resilient bracket arms (421, 422) and a transverse part (423) which
connects the bracket arms (421, 422) integrally at one arm end, characterized in that guide webs (421', 422') which extend in the longitudinal direction are formed on
the bracket arms (421, 422), and in that longitudinal grooves (43, 44) which lie diametrically opposite one another, extend
transversely with respect to the bearing axis and run parallel to one another are
formed on the bearing shell (31), into which longitudinal grooves (43, 44) the guide
webs (421', 422') can be pushed.
8. Power tool according to Claim 7, characterized in that the guide webs (421', 422') are formed by the bracket arms (421, 422) being bent
over in a U-shaped manner at their longitudinal edges.
9. Power tool according to Claim 7 or 8, characterized in that the bracket arms (421, 422) have spring arms (421", 422") which project on mutually
facing sides and have a spring prestress which acts transversely with respect to the
plane of the clamping bracket (42).
10. Power tool according to one of Claims 1 to 9, characterized in that the bearing shell (31) is formed integrally in an intermediate flange (13) which
is enclosed by the housing (10).
11. Power tool according to one of Claims 1 to 10, characterized in that the inner bearing ring (301) of the radial bearing (30) is fixed on the gear-mechanism
shaft (20) by means of a press fit.
1. Machine-outil électrique portative, en particulier marteau perforateur ou perceuse
à percussion, comprenant une transmission d'entraînement (15) reçue dans un boîtier
(10), laquelle transmission d'entraînement comprend un arbre de transmission (20),
et comprenant au moins un palier radial (30) comprenant une bague de palier intérieure
et une bague de palier extérieure (301, 302) pour le montage à rotation de l'arbre
de transmission (20), dont la bague de palier intérieure (301) et dont la bague de
palier extérieure (302) sont respectivement fixées, de manière non déplaçable axialement,
sur l'arbre de transmission (20) et dans un coussinet de palier (31) réalisé dans
le boîtier (10), la bague de palier extérieure (302) étant logée avec ajustement gras
dans le coussinet de palier (31) et sa fixation dans le coussinet de palier (31) étant
effectuée au moyen d'un étrier de serrage (32 ; 42) pouvant être fixé au coussinet
de palier (31), l'étrier de serrage (32 ; 42) comprenant deux bras d'étrier (321,
322) élastiques et une partie transversale (323) reliant d'un seul tenant les bras
d'étrier (321, 322) au niveau d'une extrémité de bras, caractérisée en ce que deux premiers contre-paliers (33, 34) pour la fixation de manière non déplaçable
axialement des portions d'extrémité libres (321', 322') des bras d'étrier (321, 322)
et un deuxième contre-palier (35) pour la fixation de manière non déplaçable axialement
de la partie transversale (323) sont réalisés sur le coussinet de palier (31).
2. Machine selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'étrier de serrage (32 ; 42) est réalisé de manière élastique et peut être enfilé
sur le coussinet de palier (31) transversalement par rapport à l'axe de l'arbre de
transmission (20) de telle sorte que la bague de palier extérieure (302) du palier
radial (30) soit recouverte sur l'une de ses surfaces annulaires frontales et soit
pressée, par son autre surface annulaire frontale, contre une butée axiale (311) réalisée
sur le coussinet de palier (31).
3. Machine selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que les bras d'étrier (321, 322) sont plats et présentent, dans au moins une portion
de bras, un bombement (324) renflé transversalement par rapport au plan des bras d'étrier.
4. Machine selon la revendication 3, caractérisée en ce que les portions d'extrémité plates (321', 322') des bras d'étrier (321, 322) peuvent
être insérées respectivement dans l'un des premiers contre-paliers (33, 34) réalisés
en forme de fente.
5. Machine selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que le deuxième contre-palier (35) est formé par une contre-dépouille dans le coussinet
de palier (31), avec laquelle contre-dépouille vient en prise par l'arrière une nervure
de prise par l'arrière (323') s'étendant du côté du bord sur la partie transversale
(323), et de préférence en ce que la nervure de prise par l'arrière (323') est formée en courbant en forme de U le
bord longitudinal de la partie transversale (323).
6. Machine selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que les bras d'étrier (321, 322) s'étendent approximativement en forme de V l'un par
rapport à l'autre suivant un angle aigu et en ce que les portions d'extrémité libres (321', 322'), pouvant être insérées dans les premiers
contre-paliers (33, 34), des bras d'étrier (321,322) sont orientées parallèlement
l'une par rapport à l'autre.
7. Machine-outil électrique portative, en particulier marteau perforateur ou perceuse
à percussion, comprenant une transmission d'entraînement (15) reçue dans un boîtier
(10), laquelle transmission d'entraînement comprend un arbre de transmission (20),
et comprenant au moins un palier radial (30) comprenant une bague de palier intérieure
et une bague de palier extérieure (301, 302) pour le montage à rotation de l'arbre
de transmission (20), dont la bague de palier intérieure (301) et dont la bague de
palier extérieure (302) sont respectivement fixées, de manière non déplaçable axialement,
sur l'arbre de transmission (20) et dans un coussinet de palier (31) réalisé dans
le boîtier (10), la bague de palier extérieure (302) étant logée avec ajustement gras
dans le coussinet de palier (31) et sa fixation dans le coussinet de palier (31) étant
effectuée au moyen d'un étrier de serrage (32 ; 42) pouvant être fixé au coussinet
de palier (31), l'étrier de serrage (42) comprenant deux bras d'étrier (421, 422)
élastiques et une partie transversale (423) reliant d'un seul tenant les bras d'étrier
(421, 422) au niveau d'une extrémité de bras, caractérisée en ce que des nervures de guidage (421', 422') s'étendant dans la direction longitudinale sont
réalisées sur les bras d'étrier (421, 422) et en ce que des rainures longitudinales (43, 44) s'étendant parallèlement l'une par rapport à
l'autre, s'étendant transversalement par rapport à l'axe de palier et diamétralement
opposées sont réalisées sur le coussinet de palier (31), dans lesquelles rainures
longitudinales les nervures de guidage (421', 422') peuvent être insérées.
8. Machine selon la revendication 7, caractérisée en ce que les nervures de guidage (421', 422') sont formées en recourbant en forme de U les
bras d'étrier (421, 422) au niveau de leurs bords longitudinaux.
9. Machine selon la revendication 7 ou 8, caractérisée en ce que les bras d'étrier (421, 422) comprennent des bras élastiques (421" , 422") faisant
saillie sur des côtés tournés l'un vers l'autre et présentant une précontrainte élastique
agissant transversalement par rapport au plan de l'étrier de serrage (42).
10. Machine selon l'une quelconque des revendications 1 à 9, caractérisée en ce que le coussinet de palier (31) est réalisé d'un seul tenant dans une bride intermédiaire
(13) entourée par le boîtier (10).
11. Machine selon l'une quelconque des revendications 1 à 10, caractérisée en ce que la bague de palier intérieure (301) du palier radial (30) est fixée sur l'arbre de
transmission (20) au moyen d'un ajustement serré.
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