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EP 1 852 551 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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19.03.2014 Patentblatt 2014/12 |
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Anmeldetag: 02.05.2007 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Entwässerungsvorrichtung
Dewatering device
Dispositif d'égouttage
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL PL PT RO
SE SI SK TR |
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Priorität: |
05.05.2006 DE 102006021328
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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07.11.2007 Patentblatt 2007/45 |
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Patentinhaber: Voith Patent GmbH |
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89522 Heidenheim (DE) |
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Erfinder: |
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- Meschenmoser, Andreas
88263 Horgenzell (DE)
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Vertreter: Kunze, Klaus |
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Voith Patent GmbH
Sankt Poeltener Strasse 43 89522 Heidenheim 89522 Heidenheim (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
WO-A-98/21407 FR-A1- 2 733 522 US-A- 3 771 236
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DE-A1- 10 303 959 US-A- 3 303 576 US-A1- 2005 167 062
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Entwässerung einer Tissuebahn nach dem
Oberbegriff des Anspruches 1, sowie einer Maschine mit dieser Vorrichtung.
[0002] Derartige Pressanordnungen sind seit längerem bekannt, jedoch kann dabei die Entwässerungsleistung
noch nicht befriedigen. Zwar kann diese durch ein Besaugen der Tissuebahn im Pressbereich
verbessert werden, allerdings ist dies auch relativ energieintensiv.
[0003] Im Dokument
FR-A1-2733522 ist eine Vorrichtung zur Herstellung einer Tissuebahn beschrieben. Der Faserstoff
wird mittels eines Stoffauflaufes auf ein Entwässerungssieb aufgebracht und dort entwässert
und eine Tissuebahn gebildet. Nach der Übergabe der Bahn auf ein Transportsieb wird
diese durch zwei hintereinander angeordnete Durchlufttrockner getrocknet, wobei die
Richtung der Durchströmluft unterschiedlich ist. Anschließend wird die Tissuebahn
an einen Trockenzylinder zur weiteren Trocknung und Kreppung übergeben.
[0004] Das Dokument
US3,771,236 offenbart eine Durchströmtrocknungseinrichtung, sowie ein Verfahren zum Trocknen
von flächige Materialbahnen. Die Materialbahn wird dabei zwischen einem Band und einem
Trägerband durch ein Druckfeld geführt, das einen Luftstrom durch das Band, die Materialbahn
und das Trägerband hervorruft. Das Band besteht aus einem Filz oder einer Bespannung,
der bzw. die eine gelochte Schicht aufweist. Diese Schicht bewirkt eine gleichmäßige
Durchströmung der Materialbahn mit Luft auch bei lokal unterschiedlichem Wassergehalt
der Bahn.
[0005] Das Dokument
DE10303959 A1 zeigt eine Verdrängungsentwässerungspresse zur Entwässerung einer Faserstoffbahn
durch Verdrängen von Wasser mittels gas- und mechanischem Druck. Sie umfasst eine
den Gasdruck erzeugende Blaswalze, ein zusammen mit der Faserstoffbahn um die Blaswalze
geführtes, zwischen der Faserstoffbahn und der Blaswalze liegendes gasdurchlässiges
inneres Trägerband und wenigstens ein um die Blaswalze geführtes, auf der von der
Blaswalze und dem Trägerband abgewandten Seite der Faserstoffbahn liegenden, den mechanischen
Druck erzeugendes, insbesondere hochfestes äußeres Sieb.
[0006] Die Aufgabe der Erfindung ist es daher eine schonende und möglichst effektive Entwässerung
der Faserstoffbahn zu ermöglichen.
[0007] Erfindungsgemäß wurde die Aufgabe dadurch gelöst, dass im Umschligungsbereich auf
der, der Presswalze gegenüberliegenden Seite der Tissuebahn zwei Bänder angeordnet
sind, wobei das äußere Band ein wasserdurchlässiges Press-Band bildet und das zwischen
der Tissuebahn und dem Press-Band angeordnete, in Kontakt mit der Tissuebahn kommende
Band als wasserduchlässiger Filz ausgebildet ist.
[0008] Die Blasluft bewirkt eine Durchlufttrocknung der Tissuebahn im Umschlingungsbereich
der Presswalze auf sehr kostengünstige Weise, zumal Druckluft bei der derartigen Maschinen
in ausreichender Menge zur Verfügung steht.
[0009] Die Beaufschlagung mit heißer Blasluft kann die Trocknung noch weiter unterstützen.
[0010] Während der Umschlingung kann über die Anpressung des bezüglich der Presswalze außen
liegenden Press-Bandes infolge der Bandspannung außerdem ein Pressdruck auf die Tissuebahn
ausgeübt werden, was die Entwässerung unterstützt.
[0011] Dabei ist es vorteilhaft, wenn dem Press-Band im Umschlingungsbereich der Presswalze
eine Wasserauffangvorrichtung zugeordnet ist, welche das, von der Blasluft durch das
Press-Band getriebene Wasser auffängt.
[0012] Um dabei die Durchlufttrocknung noch zu unterstützen, ist es von Vorteil, wenn die
Wasserauffangvorrichtung als Saugvorrichtung ausgeführt ist. Der Unterdruck der Saugvorrichtung
bewirkt das Ansaugen von zusätzlichem Wasser aus den Bändern und der Tissuebahn in
die Wasserauffangvorrichtung.
[0013] Das Press-Band kann als Steb ausgebildet sein.
[0014] Zur Realisierung einer, wenn auch geringen Vorpressung sollten die Bänder vor der
Presswalze gemeinsam mit der Tissuebahn zumindest eine Leitwalze um-schlingen, welche
auf der, der Presswalze gegenüberliegenden Seite der Tissuebahn angeordnet ist. Die
Wirkung der Bandspannung während der Umschlingung verbessert sich mit kleiner werdendem
Durchmesser der Leitwalze. Daher sollte der Durchmesser der Leitwalze kleiner als
800 mm sein.
[0015] Es ist zur Intensivierung der Entwässerung außerdem von Vorteil, wenn in Bahnlaufrichtung
vor der Presswalze ein Dampfblaskasten angeordnet ist, welcher das mit der Presswalze
in Kontakt kommende Band mit Heißdampf beaufschlagt. Dies führt zur Aufheizung des
Bandes und der Tissuebahn und fördert so die Entwässerung.
[0016] Dabei sollte der Dampfblaskasten gegenüber der Leitwalze angeordnet sein.
[0017] Zumindest das Press-Band sollte nach der Presswalze, vorzugsweise nach der Wegführung
der Tissuebahn, eine angetriebene Leitwalze umschlingen. Wegen der hohen Zugfestigkeit
des Press-Bandes ist es zur Einleitung der erforderlichen Antriebsleistung besonders
geeignet.
[0018] Im Allgemeinen genügt es außerdem, wenn zwischen der Tissuebahn und der Presswalze
nur ein Band angeordnet ist. Zur Vergleichmäßigung der Oberfläche des perforierten
Walzenmantels der Presswalze kann es jedoch vorteilhaft sein, wenn zwischen der Presswalze
und dem Band ein Siebstrumpf oder ein Sieb angeordnet ist.
[0019] Dabei ergeben sich ein minimierter Aufwand und eine sichere Bahnführung, wenn das
zwischen der Presswalze und der Tissuebahn angeordnete Band die Tissuebahn von geiner
vorgelagerten Einheit, insbesondere einem Stoffauflauf bis zu einer nachgeordneten
Einheit, insbesondere einem Trockenzylinder führt.
[0020] Um die Oberflächenstruktur der Tissuebahn beeinflussen zu können, ist es vorteilhaft,
wenn das zwischen der Tissuebahn und der Presswalze angeordnete Band im Kontaktbereich
mit der Tissuebahn eine strukturierte Oberfläche aufweist.
[0021] Eine Vereinfachung der Anordnung ergibt sich des Weiteren, wenn die Presswalze über
der Tissuebahn angeordnet ist. Eine Reißen des Press-Bandes beein-trächtigt so nicht
den Rest der Anordnung.
[0022] Nachfolgend soll die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden.
In der beigefügten Zeichnung zeigt die einzige Figur einen schematischen Querschnitt
durch eine Entwässerungsvorrichtung.
[0023] Die Tissuebahn 1 wird von einem luftdurchlässigen Führungs-Band 2 beginnend von einem
Stoffauflauf 11 der Herstellungsmaschine durch eine erfindungsgemäße Entwässerungsvorrichtung
zu einem großen Trockenzylinder 12, speziell einem Yankee-Zylinder geführt.
[0024] Während der Umschlingung des Trockenzylinders 12 erfolgt die Trocknung, so dass die
Tissuebahn 1 anschließend mit Hilfe eines Kreppschabers abgenommen und dabei gekreppt
werden kann. Danach erfolgt die Aufrollung der Tissuebahn 1.
[0025] Die Entwässerungsvorrichtung besitzt eine über der Tissuebahn 1 angeordnete, zylindrische
und rotierende Presswalze 5. Diese Presswalze 5 wird von der Tissuebahn 1 gemeinsam
mit dem innen liegenden Führungs-Band 2 sowie wenigstens einem außen liegenden und
ebenfalls luft- und wasserdurchlässigen Press-Band 4 umschlungen.
[0026] Die Presswalze 5 ist als Blaswalze mit perforiertem Walzenmantel ausgebildet und
richtet heiße Blasluft während der Umschlingung in Richtung der Tissuebahn 1. Während
dieser Durchlufttrocknung wird Wasser aus der Tissuebahn 1 in das Band 4 und von diesem
in eine gegenüber der Presswalze 5 angeordnete Wasserauffangvorrichtung 6 getrieben.
[0027] Um diesen Luftstrom durch die Tissuebahn 1 und die Bänder 2,3,4 noch zu unterstützen,
ist die Wasserauffangvorrichtung 6 besaugt. Hierzu befindet sich in der Wasserauffangvorrichtung
6 ein perforiertes, quer zur Bahnlaufrichtung 14 verlaufendes und mit einer Unterdruckquelle
verbundenes Saugrohr 9.
[0028] Das Press-Band 4 drückt die Tissuebahn 1 während der Umschlingung der Presswalze
5 infolge der Bandspannung gegen das Führuns-Band 2, was zum Herauspres-sen von Wasser
aus der Tissuebahn 1 führt. Wegen der hohen Zugspannungen muss das Press-Band 4 eine
entsprechend hohe Festigkeit aufweisen. Hierfür sind insbesondere Bänder oder Siebe
geeignet.
[0029] Nach der Presswalze 5 führt das Führungs-Band 2 die Tissuebahn 1 allein bis zum Trockenzylinder
12 weiter. Dort wird die Tissuebahn 1 von einer vom Führungs-Band 2 umschlungenen
Presswalze 13 an den Trockenzylinder 12 gedrückt. Wegen der glatten Oberfläche des
Trockenzylinders 12 bleibt die Faser-stoffbahn 1 anschließend an diesem haften, so
dass das Führungs-Band 2 wegge-führt werden kann.
[0030] Die Oberfläche des Führungs-Bandes 2 ist strukturiert, so dass sich während des Kontakts
mit der Tissuebahn 1, insbesondere bei der Anpressung der Tissuebahn 1 an die Presswalze
5 eine entsprechende Oberflächenstruktur bei der Tissuebahn 1 herausbildet.
[0031] Bei der in der Figur dargestellten Anordnung läuft zwischen dem Press-Band 4 und
der Tissuebahn 1 noch ein weiteres luft- und wasserdurchlässiges Band 3 endlos um.
Dies erlaubt es das Press-Band 4 und das Band 3 hinsichtlich seiner Eigenschaften,
wie Rauhigkeit, Festigkeit, Durchlässigkeit usw. besser und unabhängig voneinander
an die Anforderungen anpassen zu können. Daher ist das Band 3 im Interesse einer höheren
Wasseraufnahmefähigkeit als Filz ausgebildet.
[0032] Vor der Presswalze 5 umschlingt das Press-Band 4 gemeinsam mit dem Band 3, der Tissuebahn
1 und dem hier außen liegenden Führungs-Band 2 eine Leitwalze 7. Während dieser Umschlingung
kommt es bereits zu einer Vorpressung der Tissuebahn 1.
[0033] Gegenüber der Leitwalze 7 befindet sich ein Dampfblaskasten 8, dessen Heißdampf auf
das Führungs-Band 2 gerichtet ist und dieses Band 2 und die Tissuebahn 1 aufheizt.
[0034] Nach der Umschlingung der Presswalze 5 und der Wegführung der Tissuebahn 1 umschlingt
das Press-Band 4 mit dem außen liegenden Band 3 eine angetriebene Leitwalze 10. Anschließend
können beide Bänder 3,4 gegebenenfalls konditioniert und zur Leitwalze 7 zurückgeführt
werden.
[0035] Die Leitwalze 7 vor der Presswalze 5 hat einen Durchmesser von weniger als 800 mm,
was die Wirkung der Bandspannung auf die Tissuebahn 1 erhöht.
[0036] Die Ausbildung der Presswalze 5 als Blaswalze vermindert nicht nur die Energiekosten,
es senkt auch die Gefahr von Verschmutzungen in der Perforation des Walzenmantels
der Presswalze 5.
[0037] Da sich das Press-Band 4 unter der Tissuebahn 1 befindet, vermindert sich bei einem
Riss des Bandes 4 infolge der hohen Bandspannungen auch die Gefahr für den großen
Trockenzylinder 12.
Bezugszeichenliste
[0038]
- 1
- Tissuebahn
- 2,3,4
- Bänder
- 5
- Presswalze
- 6
- Wasserauffangvorrichtung
- 7
- Leitwalze
- 8
- Dampfblaskasten
- 9
- Saugrohr
- 10
- Leitwalze
- 11
- Stoffauflauf
- 12
- Trockenzylinder
- 13
- Presswalze
- 14
- Bahnlaufrichtung
1. Vorrichtung zur Entwässerung einer Tissuebahn (1) in einer Maschine zur Herstellung
derselben, bei der die Tissuebahn (1) mit beidseitig zumindest je einem luftdurchlässigen
und endlos umlaufenden Band (2,3,4) eine zylindrische und rotierende Presswalze (5)
teilweise umschlingt und
die Presswalze (5) als Blaswalze ausgebildet ist, welche Blasluft im Umschlingungsbereich
zur Tissuebahn (1) richtet, dadurch gekennzeichnet, dass im Umschlingungsbereich auf der, der Presswalze (5) gegenüberliegenden Seite der
Tissuebahn (1) zwei Bänder (3, 4) angeordnete sind,
wobei das äußere Band (4) ein wasserdurchlässiges Press-Band bildet und das zwischen
der Tissuebahn 1 und dem Press-Band 4 angeordnete, in Kontakt mit der Tissuebahn (1)
kommende Band (3) als wasserdurchlässiger Filz ausgebildet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Presswalze (5) heiße Blasluft zur Tissuebahn (1) richtet.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass dem, bezüglich der Presswalze (5) außen liegenden Press-Band (4) im Umschlingungsbereich
der Presswalze (5) eine Wasserauffangvorrichtung (6) zugeordnet ist, welche das, durch
das Press-Band (4) getriebene Wasser auffängt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Wasserauffangvorrichtung (6) als Saugvorrichtung ausgeführt ist.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Press-Band (4) als Sieb ausgebildet ist.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Bänder (2,3,4) vor der Presswalze (5) gemeinsam mit der Tissuebahn (1) zumindest
eine Leitwalze (7) umschlingen, welche auf der, der Presswalze (5) gegenüberliegenden
Seite der Tissuebahn (1) angeordnet ist.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in Bahnlaufrichtung (14) vor der Presswalze (5) ein Dampfblaskasten (8) angeordnet
ist, welcher das mit der Presswalze (5) in Kontakt kommende Band (2) mit Heißdampf
beaufschlagt.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Dampfblaskasten (8) gegenüber der Leitwalze (7) angeordnet ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchmesser der Leitwalze (7) kleiner als 800 mm ist.
10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest das Press-Band (4) nach der Presswalze (5) eine angetriebene Leitwalze
(10) umschlingt.
11. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Tissuebahn (1) und der Presswalze (5) nur ein Band (2) angeordnet ist.
12. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Presswalze (5) über der Tissuebahn (1) angeordnet ist.
13. Maschine zur Herstellung einer Tissuebahn mit einer Vorrichtung nach einem der vorhergehenden
Ansprüche.
14. Maschine nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass das zwischen der Presswalze (5) und der Tissuebahn (1) angeordnete Band (2) die Tissuebahn
(1) von einer vorgelagerten Einheit, insbesondere einem Stoffauflauf (11) bis zu einer
nachgeordneten Einheit, insbesondere einem Trockenzylinder (12) führt.
15. Maschine nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass das zwischen der Tissuebahn (1) und der Presswalze (5) angeordnete Band (2) im Kontaktbereich
mit der Tissuebahn (1) eine strukturierte Oberfläche aufweist.
1. Device for dewatering a tissue web (1) in a machine for producing the same, in which
the tissue web (1), together with at least one air-permeable and endlessly circulating
belt (2, 3, 4) on each of both sides, wraps partly around a cylindrical and rotating
press roll (5), and the press roll (5) is constructed as a blower roll which directs
blown air towards the tissue web (1) in the wrap region,
characterized in that
in the wrap region, on the side of the tissue web (1) that is opposite the press roll
(5), there are arranged two belts (3, 4), the outer belt (4) forming a water-permeable
press belt, and the belt (3) arranged between the tissue web (1) and the press belt
(4) and coming into contact with the tissue web (1) being formed as a water-permeable
felt.
2. Device according to Claim 1,
characterized in that
the press roll (5) directs hot blown air towards the tissue web (1).
3. Device according to Claim 1 or 2,
characterized in that
in the wrap region of the press roll (5), the press belt (4) located on the outside
with respect to the press roll (5) is assigned a water collecting device (6), which
collects the water driven through the press belt (4).
4. Device according to Claim 3,
characterized in that
the water collecting device (6) is implemented as a suction device.
5. Device according to one of the preceding claims,
characterized in that
the press belt (4) is formed as a fabric.
6. Device according to one of the preceding claims,
characterized in that
before the press roll (5), the belts (2, 3, 4), together with the tissue web (1),
wrap around at least one guide roll (7), which is arranged on the side of the tissue
web (1) that is opposite the press roll (5).
7. Device according to one of the preceding claims,
characterized in that
before the press roll (5) in the web running direction (14) there is arranged a steam
blower box (8), which applies hot steam to the belt (2) coming into contact with the
press roll (5).
8. Device according to Claim 6 and 7,
characterized in that
the steam blower box (8) is arranged opposite the guide roll (7).
9. Device according to one of Claims 6 to 8,
characterized in that
the diameter of the guide roll (7) is less than 800 mm.
10. Device according to one of the preceding claims,
characterized in that
after the press roll (5), at least the press belt (4) wraps around a driven guide
roll (10).
11. Device according to one of the preceding claims,
characterized in that
only one belt (2) is arranged between the tissue web (1) and the press roll (5).
12. Device according to one of the preceding claims,
characterized in that
the press roll (5) is arranged above the tissue web (1).
13. Machine for producing a tissue web, having a device according to one of the preceding
claims.
14. Machine according to Claim 13,
characterized in that
the belt (2) arranged between the press roll (5) and the tissue web (1) guides the
tissue web (1) from an upstream unit, in particular a headbox (11), as far as a downstream
unit, in particular a drying cylinder (12).
15. Machine according to Claim 13 or 14,
characterized in that
the belt (2) arranged between the tissue web (1) and the press roll (5) has a structured
surface in the contact region with the tissue web (1).
1. Dispositif d'égouttage d'une nappe de papier tissu (1) dans une machine de fabrication
d'une telle nappe de papier tissu, dans lequel la nappe de papier tissu (1) entoure
partiellement, avec de chaque côté au moins une bande perméable à l'air et entraînée
en rotation sans fin (2, 3, 4), un cylindre de pressage cylindrique et rotatif (5),
et
le cylindre de pressage (5) est réalisé sous forme de cylindre de soufflage, qui dirige
de l'air soufflé dans la région d'enveloppement vers la nappe de papier tissu, caractérisé en ce que dans la région d'enveloppement, du côté de la nappe de papier tissu (1) opposé au
cylindre de pressage (5), sont disposées deux bandes (3, 4), la bande extérieure (4)
formant une bande de pressage perméable à l'eau et la bande (3) disposée entre la
nappe de papier tissu (1) et la bande de pressage (4), venant en contact avec la nappe
de papier tissu (1), étant réalisée sous forme de feutre perméable à l'eau.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le cylindre de pressage (5) dirige de l'air de soufflage chaud vers la nappe de papier
tissu (1).
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce qu'un dispositif de collecte d'eau (6) est associé à la bande de pressage (4) située
à l'extérieur par rapport au cylindre de pressage (5) dans la région d'enveloppement
du cylindre de pressage (5), lequel dispositif de collecte d'eau recueille l'eau entraînée
par la bande de pressage (4).
4. Dispositif selon la revendication 3, caractérisé en ce que le dispositif de collecte d'eau (6) est réalisé sous forme de dispositif aspirant.
5. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la bande de pressage (4) est réalisée sous forme de tamis.
6. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que les bandes (2, 3, 4) avant le cylindre de pressage (5) entourent conjointement avec
la nappe de papier tissu (1) au moins un cylindre conducteur (7) qui est disposé du
côté de la nappe de papier tissu (1) opposé au cylindre de pressage (5).
7. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que dans la direction d'avance de la nappe (14) avant le cylindre de pressage (5) est
disposée une caisse de soufflage de vapeur (8) qui sollicite la bande (2) venant en
contact avec le cylindre de pressage (5) avec de la vapeur chaude.
8. Dispositif selon les revendications 6 et 7, caractérisé en ce que la caisse de soufflage de vapeur (8) est disposée en regard du cylindre conducteur
(7).
9. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 6 à 8, caractérisé en ce que le diamètre du cylindre conducteur (7) est inférieur à 800 mm.
10. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'au moins la bande de pressage (4) après le cylindre de pressage (5) entoure un cylindre
conducteur entraîné (10).
11. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'entre la nappe de papier tissu (1) et le cylindre de pressage (5) n'est disposée qu'une
seule bande (2).
12. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le cylindre de pressage (5) est disposé par-dessus la nappe de papier tissu (1).
13. Machine de fabrication d'une nappe de papier tissu comprenant un dispositif selon
l'une quelconque des revendications précédentes.
14. Machine selon la revendication 13, caractérisée en ce que la bande (2) disposée entre le cylindre de pressage (5) et la nappe de papier tissu
(1) guide la nappe de papier tissu (1) depuis une unité montée en amont, notamment
une caisse de tête (11), jusqu'à une unité montée en aval, notamment un cylindre de
séchage (12).
15. Machine selon la revendication 13 ou 14, caractérisée en ce que la bande (2) disposée entre la nappe de papier tissu (1) et le cylindre de pressage
(5) présente une surface structurée dans la région de contact avec la nappe de papier
tissu (1).

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