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(11) |
EP 2 057 418 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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19.03.2014 Patentblatt 2014/12 |
| (22) |
Anmeldetag: 01.08.2007 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2007/057966 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2008/022885 (28.02.2008 Gazette 2008/09) |
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| (54) |
GERÄTEBLENDE
APPLIANCE COVER
COUVERCLE D'APPAREIL
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL PL PT RO
SE SI SK TR |
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Priorität: |
23.08.2006 DE 102006039502
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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13.05.2009 Patentblatt 2009/20 |
| (73) |
Patentinhaber: BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH |
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81739 München (DE) |
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Erfinder: |
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- ENZENHÖFER, Günter
90478 Nürnberg (DE)
- MAYER, Herbert
93077 Bad Abbach (DE)
- MENTEN, Frank
93055 Regensburg (DE)
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Entgegenhaltungen: :
DE-A1- 10 250 675 GB-A- 2 419 742
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DE-U1- 8 409 406 JP-A- 2004 090 626
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Geräteblende mit den Merkmalen des Oberbegriffs
des Anspruchs 1, sowie ein Verfahren zur Herstellung einer solchen Blende.
[0002] Derartig hergestellte Blenden werden beispielsweise als Bedien- und/oder Funktionsanzeige
für Geräte aus der Haushaltstechnik verwendet.
[0003] Hierbei weisen herkömmliche Blenden üblicherweise Punkte, Leuchtflächen und Symbole
auf, welche je nach Bedienung oder Gerätezustand aufleuchten.
[0004] Hierbei ist eine möglichst gleichmäßige Ausleuchtung erwünscht. Um das Licht einer
meist stark konzentrierten oder gar punktförmigen Lichtquelle, insbesondere einer
LED, zu streuen, wird üblicherweise ein Fenster mit einer Diffusorfolie oder ein Lichtleiter
mit Diffusorpartikeln in die Blendenöffnungen eingesetzt.
[0005] Weiterhin werden zum Erreichen einer gewünschten Streuwirkung auch Strukturen, insbesondere
Mikrostrukturen, auf die dem Geräteinneren abgewandte Vorderseite eines transparenten
Kunststoffanzeigefensters aufgebracht. Eine solche Geräteblende ist aus dem
JP 2004 090626 A bekannt.
[0006] Diese Maßnahmen erfordern jedoch einen Mehraufwand an Material oder Arbeitsschritten
und sind daher nachteiligerweise zeit- und kostenintensiv.
[0007] Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Blende für eine
Anzeige, insbesondere für eine LED-Anzeige, sowie ein Herstellungsverfahren zu schaffen,
welche auf möglichst einfache und kostengünstige Art und Weise herzustellen ist und
eine gleichmäßige Streuung eines einfallenden Lichts eines Leuchtmittels gewährleistet.
[0008] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Geräteblende mit den Merkmalen des
Anspruchs 1, sowie durch ein Verfahren zur Herstellung einer solchen Blende mit den
Merkmalen des Anspruchs 8 gelöst.
[0009] Je nach verwendeter Lichtquelle kann die Partikelgröße an die vorliegenden Bedingungen,
wie Lichtwellenlänge und Blendendicke, angepasst werden, so dass durch die Lichtstreuung
an den Partikeln eine gleichmäßige Ausleuchtung des Anzeigebereichs erzielt wird.
Für das verwendete Lichtspektrum im sichtbaren Bereich haben die Partikel bevorzugt
einen mittleren Durchmesser von 1 bis 5 Mikrometer, insbesondere etwa 3 Mikrometer.
[0010] In bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung ist das Material der Bedienfläche im Bereich
der Leuchtfläche transparent, beispielsweise als transparenter bzw. farbloser Kunststoff
wie SAN oder Luran, ausgebildet, so dass für die Bedien- und/oder Funktionsanzeige,
also die Anzeigebereiche, gewünschte unterschiedliche Farben durch eine entsprechend
bedruckte Farbschicht, beispielsweise eine Farbfolie, erzeugt werden können. Hierzu
kann beispielsweise eine bedruckte Farbfolie nach der sogenannten IMD-Technik (Inner
Mould Decoration) mit Kunststoff hinterspritzt werden.
[0011] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung bilden die Leuchtflächen bzw. die Anzeigebereiche
eine fluchtende Einheit mit dem übrigen Material der Blende oder sind in dieser integriert,
so dass vorteilhafterweise keine Kanten oder Fugen an der Ober- bzw. Außenfläche,
also an der im eingebauten Zustand dem Geräteinneren abgewandten Vorderseite der Blende
entstehen, in welchen Verunreinigungen entstehen könnten, so dass die Oberfläche der
Blende unter Vermeidung von derartigen Kanten oder beweglichen Teilen auf einfache
Weise gereinigt werden kann. In dieser Ausgestaltung können Bedienelemente beispielsweise
als Touchbedienung realisiert werden. Insbesondere ist daher die Geräteblende mit
ihrem Anzeigebereich bzw. ihren Anzeigebereichen einstückig ausgebildet.
[0012] Bei Anwendung der IMD-Technik und einem mehrschichtigen Aufbau kann die oberste Schicht
der Blende zudem auch als Antikratzbeschichtung ausgeführt werden, so dass vorteilhafterweise
eine kratzfeste und einfach zu reinigende Oberfläche entsteht.
[0013] Bei der Herstellung in der IMD-Technik können die Leuchtflächen im Farbdruck ausgespart
werden, so dass beliebige Formen, wie Rechtecke, Punkte und Symbole in Positiv- oder
Negativdruck leicht zu realisieren sind. Selbst eine Verspiegelung der Leuchtflächen
ist durch Aufbringen eines transparenten Silberfarbdrucks möglich, so dass eine Leuchtanzeige
bzw. ein Anzeigebereich verspiegelt ist und erst beim Aufleuchten sichtbar wird.
[0014] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung können dem transparenten Material als Partikel
Farbpartikel bzw. Pigmente beigemengt werden, so dass der Anzeigebereich selbst im
ausgeschalteten Zustand, also ohne Licht, in beispielsweise dunkler Farbe erscheint
bzw. das Erscheinungsbild eines ausgeschalteten Anzeigebereichs in einer gewünschten
Farbe einstellbar ist.
[0015] Vorzugsweise ist die Blende aus Kunststoff gefertigt. Die Blende kann besonders leicht
durch ein Spritzgussverfahren hergestellt werden, wobei dem Material die Partikel
vor oder bei dem Spritzgussverfahren beigemengt werden.
[0016] In bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung ist die dem Geräteinneren zugewandte Rückseite
der Geräteblende zumindest in dem Anzeigebereich strukturiert ausgebildet, so dass
in Kombination mit der Beimengung von Partikeln die Streuwirkung und damit die Gleichmäßigkeit
der Ausleuchtung weiter verbessert werden kann. Hierzu kann beispielsweise im Spritzgussverfahren
auf einer Kernoberfläche eines Spritzwerkzeuges eine Struktur aufgebracht sein, um
die Unterseite der Blende auf einfache und kostengünstige Weise strukturiert zu gestalten.
Die Abmessungen dieser Struktur können an die Wellenlänge der Lichtquelle angepasst
sein. Auf diese Weise kann die Streuung eines hohen Anteils des von der Lichtquelle
emittierte Lichts erzielt werden. Insbesondere handelt sich es bei dieser Struktur
um eine Struktur im Mikrometerbereich, eine sogenannte Mikrostruktur. Die Struktur
kann beispielsweise durch gezielte Erodierung der Kernoberfläche des Spritzgusswerkzeugs
erzielt werden.
[0017] Nach dem erfindungsgemäßen Verfahren zur Herstellung kann in den beliebigen Ausgestaltungen
der Erfindung auf die Verwendung von zusätzlichen Teilen wie Lichtleiter, Diffusorfolien
oder Diffusordrucke verzichtet werden, ohne dass die gewünschte gleichmäßige Ausleuchtung
der Leuchtfläche bzw. Leuchtflächen hierunter leidet.
[0018] Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
[0019] Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels
näher erläutert.
[0020] In der Zeichnung zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Ansicht einer Blende nach der Erfindung und
- Fig. 2
- eine Draufsicht auf eine Oberfläche einer Blende nach Fig. 1.
[0021] In Fig. 1 ist eine Blende 1 nach der Erfindung dargestellt, welche eine im Wesentlichen
ebene Grundfläche 3 aufweist. An der Unterseite der Grundfläche 3 sind senkrechte
Vorsprünge 5 in Form von Wandungen und Rastelementen angeformt, welche dem Einsetzen
in eine hierfür vorgesehene Ausnehmung eines Gerätes, beispielsweise eines Gefrierschrankes,
dienen. An der Oberseite bzw. an der einer eingebauten Geräteblende dem Geräteinneren
abgewandten Vorderseite der Grundfläche 3 weist die Blende 1 Bedien- und/oder Funktionsanzeigen
in unterschiedlicher Form und Farbgebung auf.
[0022] So ist die Funktionsanzeige bzw. das Bedienelement 7 für das Anzeigen und/oder Aktivieren
eines Kühlaggregats als Kreisfläche ausgeführt, wohingegen die Anzeigen 9 und 11 beispielsweise
als rechteckige Symbole ausgebildet sind.
[0023] Wie in Fig. 2 dargestellt, ist die Blende 1 eines Kühlgerätes, beispielsweise einer
Kühl-/Gefrierkombination, zusätzlich zu den bereits in Fig. 1 dargestellten und vorstehend
erläuterten Anzeige- bzw. Bedienelementen 7, 9 und 11 mit zusätzlichen Anzeigen 13
versehen, um beispielsweise die Ist-Temperatur in °C sowohl im Kühlbereich (untere
Reihe "2" bis "8") und im Gefrierbereich (obere Reihe "-26" bis "-18") anzuzeigen.
[0024] Im Inneren dieser Anzeige können zusätzlich Schriftzüge, wie beispielsweise in der
Anzeige 9 "Super" und "Alarm", in der Anzeige 11 "Super" und in der Anzeige 7 "Cooler"
und "Freezer", sowie die Zahlen 2-8 bzw. -26 bis -18 als Leuchtfläche bzw. Anzeigebereiche
ausgebildet sein, welche je nach Funktion und Bedienung aufleuchten. Diese Anzeigebereiche
erscheinen durch die erfindungsgemäße Ausbildung, nämlich Beimengung von Partikeln,
insbesondere Farbpartikeln, bei Erleuchten in einer gewünschten Farbe und gleichmäßiger
Ausleuchtung, um die jeweilige Anzeige und den Zustand (beispielsweise Temperatur)
anzuzeigen.
[0025] Da die erfindungsgemäße Blende 1 und das erfindungsgemäße Herstellverfahren für diese
Blende keine Strukturierung der Oberfläche der Blende erfordern, ist es möglich, beispielsweise
mittels IMD-Verfahren, direktem Bedrucken, etc. die Oberfläche in gewünschten Farben
bzw. beispielsweise durch einen Mehrschichtaufbau mehrfarbig zu gestalten. So kann
beispielsweise die die vorstehend erläuterten Anzeigen umgebende Fläche der Oberfläche
15 in Edelstahlsilber, die Anzeigen 11 und 9 in Titansilber und die Anzeigen 13 in
Anthrazitgrau, also unterschiedlichen Farben, ausgeführt sein.
[0026] Innerhalb dieser Anzeigen können die Leuchtflächen im nicht erleuchteten Zustand
transparent oder durch Beimengung von Pigmenten, also Farbpartikeln, bei der Herstellung
in den transparenten Kunststoff auch farbig, also beispielsweise dunkelgelb, erscheinen.
Erst bei entsprechendem Leuchten einer bestimmten Leuchtfläche wird deren Aktivierung
einem Bediener durch ein helleres Licht oder bei Farbpigmentierung durch die entsprechende
Farbe, beispielsweise helles Gelb, angezeigt.
[0027] Hierbei kann die erfindungsgemäße Blende Bedientasten mit Touchbedienung aufweisen,
so dass Spalten und Fugen für bewegte Teile vermieden werden können, um eine einfache
Reinigung zu ermöglichen und Funktionsausfälle zu vermeiden.
[0028] Selbstverständlich ist es denkbar, trotz im Wesentlichen ebener Ausbildung die Anzeigen
bzw. Bedientasten 7, 9, 11, 13 auch plastisch, beispielsweise als kugelförmige Erhebung,
auszubilden, was selbst bei Verwendung der vorgenannten IMD-Technik in begrenztem
Umfang möglich ist. Ebenso ist es möglich, die Blende insgesamt oder in Teilbereichen
gekrümmt auszubilden.
Bezugszeichenliste
[0029]
- 1
- Geräteblende
- 3
- Grundfläche
- 5
- senkrechte Vorsprünge
- 7
- Anzeige mit Anzeigebereich
- 9
- Anzeige mit Anzeigebereich
- 11
- Anzeige mit Anzeigebereich
- 13
- Anzeige mit Anzeigebereich
- 15
- Oberfläche bzw. Vorderseite
1. Geräteblende eines Haushaltsgeräts mit Bedienelementen (7,9,11,13) und Anzeigebereichen
(7,9,11,13), mit einer Vorderseite (15) und einer der Vorderseite gegenüberliegenden
Rückseite, wobei die Vorderseite im Falle der in ein Gerät eingebauten Geräteblende
(1) dem Geräteinneren abgewandt ist, wobei die Geräteblende (1) in zumindest einem
Anzeigebereich (7,9,11,13) aus einem für Licht eines Leuchtmittels einer Geräteanzeige,
insbesondere einer LED-Anzeige, lichtdurchlässigen Material ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Bedienelemente (7,9,11,13) als Touchbedienung realisiert sind, dass die Geräteblende
(1) mit dem Anzeigebereich (7,9,11,13) einstückig in einem Ein-Komponenten Spritzgussprozess
aus dem lichtdurchlässigen Material gefertigt ist, so dass die Geräteblende (1) mit
dem Anzeigebereich (7,9,11,13) aus einer einzigen Spritzguss-Komponente besteht, und
dass in das Material zur diffusen Streuung des von dem Leuchtmittel emittierten Lichts
Partikel eingebracht sind.
2. Blende nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Partikel Farbpartikel sind.
3. Blende nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Partikel einen mittleren Durchmesser von 1 bis 5 Mikrometer, insbesondere etwa
3 Mikrometer, haben.
4. Blende nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Material farblos ist.
5. Blende nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückseite der Geräteblende zumindest in dem Anzeigebereich (7,9,11,13) eine Struktur
aufweist.
6. Blende nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Struktur eine Mikrostruktur ist.
7. Blende nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Geräteblende (1) an ihrer Vorderseite (15) eine Farbschicht aufweist.
8. Verfahren zur Herstellung einer Geräteblende (1) eines Haushaltsgeräts mit Bedienelementen
(7,9,11,13) und Anzeigebereichen (7,9,11,13), mit einer Vorderseite (15) und einer
der Vorderseite gegenüberliegenden Rückseite, wobei die Vorderseite im Falle der in
ein Gerät eingebauten Geräteblende (1) dem Geräteinneren abgewandt ist, wobei die
Geräteblende (1) in zumindest einem Anzeigebereich (7,9,11,13) aus einem für Licht
eines Leuchtmittels einer Geräteanzeige, insbesondere einer LED-Anzeige, lichtdurchlässigen
Material ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Bedienelemente (7,9,11,13) als Touchbedienung realisiert werden, dass die Geräteblende
(1) mit dem Anzeigebereich (7,9,11,13) einstückig in einem Ein-Komponenten Spritzgussprozess
aus dem lichtdurchlässigen Material gefertigt wird, so dass die Geräteblende (1) mit
dem Anzeigebereich (7,9,11,139 aus einer einzigen Spritzguss-Komponente besteht, und
dass in das Material zur diffusen Streuung des von dem Leuchtmittel emittierten Lichts
Partikel eingebracht werden.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Partikel Farbpartikel sind.
10. Verfahren nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Partikel einen mittleren Durchmesser von 1 bis 5 Mikrometer, insbesondere etwa
3 Mikrometer, haben.
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass dem Material die Partikel vor oder bei dem Spritzgussverfahren beigemengt werden.
12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass eine Kernoberfläche des Spritzgusswerkzeuges mit einer Struktur, insbesondere Mikrostruktur
versehen ist, zur Strukturierung der Rückseite der Blende (1) zumindest in dem Anzeigebereich.
13. Verfahren nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass auf die Vorderseite (15) der Blende (1) eine Farbschicht aufgebracht wird, indem
eine bedruckte Farbfolie hinterspritzt wird.
14. Verfahren nach einem der Ansprüche 8 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Material farblos ist.
1. Appliance cover of a household appliance with control elements (7, 9, 11, 13) and
display areas (7, 9, 11, 13), with a front side (15) and a rear side lying opposite
the front side, with the front side facing away from the inside of the appliance when
the appliance cover (1) is built into the appliance, with the appliance cover (1)
in at least one display area (7, 9, 11, 13) being made of a light-permeable material
for the light of an illuminating agent of a device display, especially an LED display,
characterised in that the control elements (7, 9, 11, 13) are implemented as touch controls, that the appliance
cover (1) with the display areas (7, 9, 11, 13) is manufactured in one piece in a
single-component injection moulding process from the light-permeable material so that
the appliance cover (1) with the display areas (7, 9, 11, 13) consisting of a single
injection-moulded component and that particles are introduced into the material for
diffuse dispersal of light emitted by the illuminating agent.
2. Cover according to claim 1, characterised in that the particles are colour particles.
3. Cover according to claim 1 or 2, characterised in that the particles have an average diameter of 1 to 5 micrometres, especially around 3
micrometres.
4. Cover according to one of the claims 1 to 3, characterised in that the material is colourless.
5. Cover according to one of the previous claims, characterised in that the rear side of the appliance cover has a structure, at least in the display area
(7, 9, 11, 13).
6. Cover according to claim 5, characterised in that the structure is a microstructure.
7. Cover according to one of the previous claims, characterised in that the appliance cover (1) has a colour layer on its front side (15).
8. Method for producing an appliance cover (1) of a domestic appliance with control elements
(7, 9, 11, 13) and display areas (7, 9, 11, 13), with a front side (15) and a rear
side lying opposite the front side, with the front side facing away from the inside
of the appliance when the appliance cover (1) is built into the appliance, with the
appliance cover (1) in at least one display area (7, 9, 11, 13) being made of a light-permeable
material for the light of an illuminating agent of a device display, especially an
LED display, characterised in that the control elements (7, 9, 11, 13) are implemented as touch controls, that the appliance
cover (1) with the display areas (7, 9, 11, 13) is manufactured in one piece in a
single-component injection-moulding process from the light-permeable material, so
that the appliance cover (1) with the display areas (7, 9, 11, 13) consists of a single
injection-moulded component and that particles are introduced into the material for
diffuse dispersal of light emitted by the illuminating agent.
9. Method according to claim 8, characterised in that the particles are colour particles.
10. Method according to claim 8 or 9, characterised in that the particles have an average diameter of 1 to 5 micrometres, especially around 3
micrometres.
11. Method according to one of the claims 8 to 10, characterised in that the cover (1) is produced with an injection moulding method, and that the particles
are mixed into the material before or during the injection moulding process.
12. Method according to claim 11, characterised in that a core surface of the injection moulding tool is provided with a structure, especially
a microstructure, for structuring the rear side of the cover (1) at least in the display
area.
13. Method according to one of the claims 10 to 12, characterised in that a colour layer is applied to the front side (15) of the cover (1) by an imprinted
colour foil being back moulded onto it.
14. Method according to one of the claims 8 to 13, characterised in that the material is colourless.
1. Bandeau d'appareil d'un appareil ménager, comportant des éléments de commande (7,
9, 11, 13) et des zones d'affichage (7, 9, 11, 13), comportant une face avant (15)
et une face arrière opposée à la face avant, la face avant étant détournée de l'intérieur
de l'appareil lorsque le bandeau d'appareil (1) est monté dans un appareil, le bandeau
d'appareil (1) étant réalisé dans au moins une zone d'affichage (7, 9, 11, 13) dans
un matériau perméable à la lumière pour la lumière d'une lampe d'un affichage d'appareil,
notamment d'un affichage à DEL, caractérisé en ce que les éléments de commande (7, 9, 11, 13) sont réalisés comme commande tactile, en ce que le bandeau d'appareil (1) avec la zone d'affichage (7, 9, 11, 13) est fabriqué d'une
seule pièce dans le matériau perméable à la lumière dans un processus de moulage par
injection à un composant, de sorte que le bandeau d'appareil (1) avec la zone d'affichage
(7, 9, 11, 13) est constitué d'un seul composant moulé par injection, et en ce que des particules sont insérées dans le matériau pour la diffusion diffuse de la lumière
émise par la lampe.
2. Bandeau selon la revendication 1, caractérisé en ce que les particules sont des particules de couleur.
3. Bandeau selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les particules ont un diamètre moyen de 1 à 5 micromètres, notamment d'environ 3
micromètres.
4. Bandeau selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le matériau est incolore.
5. Bandeau selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la face arrière du bandeau d'appareil présente une structure au moins dans la zone
d'affichage (7, 9, 11, 13).
6. Bandeau selon la revendication 5, caractérisé en ce que la structure est une microstructure.
7. Bandeau selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le bandeau d'appareil (1) présente une couche de couleur sur sa face avant (15).
8. Procédé de fabrication d'un bandeau d'appareil (1) d'un appareil ménager, comportant
des éléments de commande (7, 9, 11, 13) et des zones d'affichage (7, 9, 11, 13), comportant
une face avant (15) et une face arrière opposée à la face avant, la face avant étant
détournée de l'intérieur de l'appareil lorsque le bandeau d'appareil (1) est monté
dans un appareil, le bandeau d'appareil (1) étant réalisé dans au moins une zone d'affichage
(7, 9, 11, 13) dans un matériau perméable à la lumière pour la lumière d'une lampe
d'un affichage d'appareil, notamment d'un affichage à DEL, caractérisé en ce que les éléments de commande (7, 9, 11, 13) sont réalisés comme commande tactile, en ce que le bandeau d'appareil (1) avec la zone d'affichage (7, 9, 11, 13) est fabriqué d'une
seule pièce dans le matériau perméable à la lumière dans un processus de moulage par
injection à un composant, de sorte que le bandeau d'appareil (1) avec la zone d'affichage
(7, 9, 11, 13) est constitué d'un seul composant moulé par injection, et en ce que des particules sont insérées dans le matériau pour la diffusion diffuse de la lumière
émise par la lampe.
9. Procédé selon la revendication 8, caractérisé en ce que les particules sont des particules de couleur.
10. Procédé selon la revendication 8 ou 9, caractérisé en ce que les particules ont un diamètre moyen de 1 à 5 micromètres, notamment d'environ 3
micromètres.
11. Procédé selon l'une quelconque des revendications 8 à 10, caractérisé en ce que les particules sont ajoutées au matériau avant ou pendant le procédé de moulage par
injection.
12. Procédé selon la revendication 11, caractérisé en ce qu'une surface de noyau de l'outil de moulage par injection est munie d'une structure,
notamment d'une microstructure, pour structurer la face arrière du bandeau (1) au
moins dans la zone d'affichage.
13. Procédé selon l'une quelconque des revendications 10 à 12, caractérisé en ce qu'une couche de couleur est appliquée sur la face avant (15) du bandeau (1), du fait
qu'un film de couleur imprimé est injecté par l'arrière.
14. Procédé selon l'une quelconque des revendications 8 à 13, caractérisé en ce que le matériau est incolore.


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