TECHNISCHES GEBIET
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Druckstößel zum Ausbringen von Materialien
aus einer Koaxialkartusche mittels einer Ausbringvorrichtung, umfassend: ein Kopfteil
mit wenigstens einem äußeren Druckelement zur Bewegung eines äußeren Ausbringkolbens
und wenigstens einem inneren Druckelement zum Bewegen eines inneren Ausbringkolbens,
wobei das äußere Druckelement mit dem inneren Druckelement verbunden ist; und ein
Schneidwerkzeug mit wenigstens einem Schneidelement, das eine Schneidkante aufweist,
zum Aufschneiden einer Zwischenwand, die einen äußeren Materialaufnahmeraum von einem
inneren Materialaufnahmeraum trennt. Außerdem betrifft die Erfindung eine Ausbringvorrichtung,
umfassend: eine Koaxialkartusche mit einem äußeren Materialaufnahmeraum zur Aufnahme
einer ersten Materialkomponente und einem inneren Materialaufnahmeraum zur Aufnahme
einer zweiten Materialkomponente, die durch eine Zwischenwand voneinander getrennt
sind; wenigstens einen äußeren Ausbringkolben, der zum Ausbringen der ersten Materialkomponente
aus dem äußeren Materialaufnahmeraum bewegbar angeordnet ist; und wenigstens einen
inneren Ausbringkolben, der zum Ausbringen der zweiten Materialkomponente aus dem
inneren Materialaufnahmeraum bewegbar angeordnet ist. Zudem bezieht sich die Erfindung
auf ein Verfahren zum Ausbringen von Materialien aus einer Koaxialkartusche mittels
einer Ausbringvorrichtung, umfassend die Schritte: a) Bewegung eines Druckstößels
zum simultanen Bewegen wenigstens eines äußeren Ausbringkolbens und wenigstens eines
inneren Ausbringkolbens zum Herausdrücken einer ersten Materialkomponente aus einem
äußeren Materialaufnahmeraum der Koaxialkartusche und einer zweiten Materialkomponente
aus einem inneren Materialaufnahmeraum der Koaxialkartusche; und b) Aufschneiden der
Zwischenwand, die den äußeren Materialaufnahmeraum der Koaxialkartusche und den inneren
Materialaufnahmeraum der Koaxialkartusche trennt, durch die Bewegung des Druckstößels.
STAND DER TECHNIK
[0002] Es sind unterschiedliche Behälter zur Aufbewahrung und zum Ausbringen plastischer
und elastischer Massen bekannt. In einer Reihe von Anwendungen werden zwei oder mehrere
miteinander reagierende Komponenten in Verbundpatronen aufbewahrt. Da die Komponenten
beim Zusammenführen reagieren, müssen sie getrennt aufbewahrt und dürfen erst unmittelbar
vor der Verwendung zusammengebracht werden.
[0003] Beispielsweise werden im Bauwesen Zweikomponentenkleber in Einwegkartuschen bereitgestellt.
Das Ausbringen erfolgt mittels zweier Kolben. Da die Komponenten zeitgleich und in
einem bestimmten vorgegebenen Mischungsverhältnis aus der Kartusche ausgebracht werden
müssen, müssen die beiden Kolben synchron bewegt werden. Dies kann durch unterschiedliche
Konsistenz und Viskosität der Massen erschwert werden.
[0004] Daher wurden für derartige Anwendungen Ausbringpistolen entwickelt, die auch von
nicht professionellen Benutzern komfortabel bedient werden können. Bei diesen werden
die über Stege miteinander verbundenen Kolben über eine Kolbenstange zeitgleich betätigt.
Die zwischen den Kammern angeordneten Trennwände, die das Herabdrücken der Kolben
behindern, können durch geeignete, an den Stegen angeordnete Schneidwerkzeuge aufgeschnitten
werden.
[0005] So zeigt die Druckschrift
DE 30 31 798 A1 eine Auspressvorrichtung für Mehrkomponentenkleber mit zwei Kolben, die über einen
Steg mit einer Schneidkante verbunden sind, um die Trennwände zwischen den Kammern
der Kartusche beim Ausbringen des Materials durchzuschneiden.
[0006] Problematisch kann jedoch sein, dass die aufgeschnittene Trennwand ein weiteres Herunterdrücken
stören kann. Insbesondere sind eine Unterbrechung des Ausbringprozesses durch ein
Herausziehen des Kolbens und eine spätere Wiederaufnahme nicht möglich.
AUFGABE DER ERFINDUNG
[0007] Ausgehend davon besteht die Aufgabe der vorliegenden Erfindung darin, eine Ausbringvorrichtung
und ein Verfahren zum Ausbringen eines Gemisches aus einer Mehrkomponentenkartusche
bereitzustellen, die ein störungsfreies Dosieren mehrerer Materialkomponenten gewährleisten.
TECHNISCHE LÖSUNG
[0008] Diese Aufgabe wird gelöst durch ein Druckstößel gemäß dem Anspruch 1, eine Ausbringvorrichtung
gemäß dem Anspruch 7 und ein Verfahren gemäß dem Anspruch 11. Vorteilhafte Ausführungsformen
der Erfindung ergeben sich aus den Merkmalen der abhängigen Ansprüche.
[0009] Ein erfindungsgemäßes Druckstößel zum Ausbringen von Materialien aus einer Koaxialkartusche
mittels einer Ausbringvorrichtung umfasst: ein Kopfteil mit wenigstens einem äußeren
Druckelement zur Bewegung eines äußeren Ausbringkolbens und wenigstens einem inneren
Druckelement zum Bewegen eines inneren Ausbringkolbens, wobei das äußere Druckelement
mit dem inneren Druckelement verbunden ist, und ein Schneidwerkzeug mit wenigstens
einem Schneidelement das eine Schneidkante aufweist, zum Aufschneiden einer Zwischenwand,
die einen äußeren Materialaufnahmeraum von einem inneren Materialaufnahmeraum trennt,
wobei das Schneidwerkzeug derart ausgebildet ist, dass beim Aufschneiden der Zwischenwand
ein Schnitt in Form einer Helix erzeugt wird.
[0010] Die Koaxialkartusche weist zwei oder mehrere koaxial zueinander angeordnete Materialaufnahmeräume
auf, wobei der innere Materialaufnahmeraum in der Regel zylindrisch, der bzw. die
äußeren Materialaufnahmeräume mit ringförmiger Grundfläche ausgebildet sind. Die Materialaufnahmeräume
sind durch die Zwischenwand getrennt. Sobald, wie bei der vorliegenden Erfindung,
mittels einer Verbindung miteinander verbundene Druckelemente eingesetzt werden, muss
entweder die Verbindung weit hinter den Druckelementen liegen, um nicht an die Zwischenwand
zu stoßen. Oder die Zwischenwand muss im Bereich der Verbindung entfernt werden, so
dass die Verbindung längs der Zwischenwand bewegen kann.
[0011] Daher ist ein Schneidwerkzeug vorgesehen, das im Bereich zwischen dem äußeren Druckelement
und dem inneren Druckelement liegt und die Zwischenwand bei einer Längsbewegung des
Druckkopfes entlang der Zwischenwand aufschneidet. Bei Kartuschen mit derartigen Schneidwerkzeugen
spricht man auch von Peeler-Kartuschen. Hinter dem bzw. den Schneidelementen kann
die Verbindung zwischen den Druckelementen ebenfalls im Bereich der Zwischenwand entlang
dieser bzw. durch den aufgeschnittenen Bereich hindurch bewegt werden. Alternativ
dazu kann das aufgeschnittene Material hinter dem bzw. den Schneidelementen gesammelt
werden, beispielsweise in einem Sammelraum, der vor der Verbindung im Kopfteil angeordnet
ist. Der Streifen kann dabei hinter dem bzw. den Schneidelementen wie eine ebene Spirale
aufgewickelt werden. Durch den bzw. die helixartigen Schnitte wird die Zwischenwand
zu einem Streifen aufgeschnitten, der spiralförmig aufgerollt im Sammelraum verstaut
werden kann. Der helixartige Schnitt besitzt die Form einer Schraubenlinie bzw. einer
zylindrischen Spirale bzw. Wendel. Der Schnitt kann also auch als schraubenlinienförmig
oder als Schnitt in Form einer Wendel bezeichnet werden. Der Schnitt windet sich mit
konstanter Steigung im Mantel der zylindrischen Zwischenwand.
[0012] Das wenigstens eine Schneidelement ist schräg in einem Winkel α relativ zur Bewegungsrichtung
des äußeren Ausbringkolbens und des inneren Ausbringkolbens angeordnet. Beispielsweise
kann der Winkel ca. 45 ° betragen. Allerdings können alle geeigneten schrägen Winkel
größer als 0 ° und kleiner als 90 ° eingestellt werden. Sinnvoll sind insbesondere
Winkel zwischen 15 ° und 75 ° bzw. zwischen 30 ° und 60 °. Der Winkel bestimmt die
Ganghöhe bzw. Steilheit des helixartigen Schnitts. Zum einen kann dadurch die benötigte
Kraft zum Aufschneiden der Zwischenwand eingestellt werden. Zum anderen wird durch
den Anstellwinkel die Breite des spiralförmigen Streifend bestimmt. Je größer die
Neigung gegenüber der Axialebene (d. h. eine Ebene, in der die Längsachse der Koaxialkartusche
liegt), desto schmaler wird der Streifen. Durch die Schrägstellung wird der wendelartige
Schnitt erzeugt.
[0013] Das Kopfteil weist wenigstens einen Raum zum Sammeln der aufgeschnittenen Zwischenwand
auf. Der Raum ist hinter den Schneidelementen angeordnet. Das Sammeln kann beispielsweise
durch ein spiralförmiges Aufrollen des aufgeschnittenen Materials erfolgen. Der Raum
kann eine Rückwand aufweisen, die im Bereich hinter dem Schneidelement angeordnet
ist. Die Wand kann auch die Verbindung zwischen den Druckelementen sein.
[0014] Es kann wenigstens ein Umlenkelement vorgesehen sein, das das Material der aufgeschnittenen
Trennwand so umlenkt, dass es sich spiralförmig innerhalb des Raums zum Sammeln aufrollt.
[0015] Mit Hilfe der Konstruktion sind eine Unterbrechung des Ausbringprozesses durch ein
Herausziehen des Kolbens und eine spätere Wiederaufnahme des Ausbringvorgangs möglich.
[0016] Vorzugsweise weist das Druckstößel eine Verbindung, insbesondere eine starre Verbindung,
zwischen dem äußeren Druckelement und dem inneren Druckelement auf.
[0017] Das wenigstens eine Schneidelement kann zwischen dem äußeren Druckelement und dem
inneren Druckelement, z. B. im Bewegungsbereich der Verbindung, angeordnet sein, um
die zwischen dem äußeren Materialaufnahmeraum und dem inneren Materialaufnahmeraum
angeordnete Zwischenwand wendelförmig aufzuschneiden. Das Schneidelement kann sich
so vom Körper des Druckkörpers erstrecken, dass es (in Ausbringrichtung gesehen vor
der Verbindung) in den Bereich der Zwischenwand ragt, so dass sie diese bei einer
Bewegung des Druckstößels entlang der Längsachse der Kartusche schneidet. Wenn zwei
oder mehrere Schneidelemente vorgesehen sind, können diese diametral gegenüber angeordnet
sein. Sie können sich beispielsweise gegenüber liegen und/oder vom inneren Druckelement
radial nach außen erstrecken. Die Neigung gegenüber einer Axialebene (also relativ
zur Längsachse) ist vorzugsweise gleich groß und gleichsinnig im bzw. gegen den Uhrzeigersinn.
[0018] Das wenigstens eine Schneidelement kann auch an der Verbindung zwischen den Druckelementen
angeordnet sein.
[0019] Das Schneidwerkzeug ist insbesondere relativ zur Bewegungsrichtung des Druckstößels
hinter der Kontaktfläche des inneren Druckelements und/oder des äußeren Druckelements
und/oder der Verbindung zwischen den Druckelementen angeordnet.
[0020] Eine erfindungsgemäße Ausbringvorrichtung, umfasst: eine Koaxialkartusche mit einem
äußeren Materialaufnahmeraum zur Aufnahme einer ersten Materialkomponente und einem
inneren Materialaufnahmeraum zur Aufnahme einer zweiten Materialkomponente, die durch
eine Zwischenwand voneinander getrennt sind; wenigstens einen äußeren Ausbringkolben,
der zum Ausbringen der ersten Materialkomponente aus dem äußeren Materialaufnahmeraum
bewegbar angeordnet ist; und wenigstens einen inneren Ausbringkolben, der zum Ausbringen
der zweiten Materialkomponente aus dem inneren Materialaufnahmeraum bewegbar angeordnet
ist, wobei die Ausbringvorrichtung einen Druckstößel gemäß einem der vorhergehenden
Ansprüche umfasst.
[0021] Die Ausbringvorrichtung weist vorzugsweise ein Betätigungselement auf, dessen Betätigung
den Druckstößel bewegt, der den äußeren Ausbringkolben und den inneren Ausbringkolben
in eine Richtung A bewegt. Die Richtung A entspricht der Längsachse der Koaxialkartusche.
Die Bewegung erfolgt zur Verringerung des Volumens der Materialaufnahmeräume. Der
Stößel kann, neben dem Kopfteil, eine Stange aufweisen, die durch einen Übertragungs-
oder Betätigungsmechanismus beim Betätigen des Betätigungselements in die Richtung
A bewegt wird. Die Richtung oder Achse A entspricht der Ausbringrichtung bzw. die
Bewegungsrichtung der Ausbringkolben.
[0022] Der Druckstößel kann vorzugsweise relativ zur Zwischenwand der Koaxialkartusche um
eine Achse A drehbar angeordnet bzw. gelagert sein. Dadurch kann der wendelartige
Schnitt selbsttätig, aufgrund der Stellung des Schneidelements, alleine durch die
lineare Bewegung des Stößels in Richtung A erzeugt werden.
[0023] Die Ausbringvorrichtung kann als Dosierpistole ausgebildet sein. Das Betätigungselement
ist vorzugsweise wie ein Abzug einer Pistole ausgebildet. Ziel ist es, ein einfach
zu bedienendes Handgerät bereitzustellen.
[0024] Außerdem kann die Ausbringvorrichtung eine Führungseinrichtung zur Führung des Druckstößels
entlang der Längsachse der Kartusche aufweisen. Insbesondere kann der Stab des Stößels
geführt werden.
[0025] Im Übrigen können die Druckelemente mit den Ausbringkolben verbunden sein, d. h.
die Druckelemente können einteilig als Kolben ausgebildet sein. Die Kolben sind mittels
der Verbindung miteinander verbunden.
[0026] Ein erfindungsgemäßes Verfahren zum Ausbringen von Materialien aus einer Koaxialkartusche
mittels einer Ausbringvorrichtung umfasst die Schritte:
a) Bewegung eines Druckstößels zum simultanen Bewegen wenigstens eines äußeren Ausbringkolbens
und wenigstens eines inneren Ausbringkolbens zum Herausdrücken einer ersten Materialkomponente
aus einem äußeren Materialaufnahmeraum der Koaxialkartusche und einer zweiten Materialkomponente
aus einem inneren Materialaufnahmeraum der Koaxialkartusche; und
b) Aufschneiden der Zwischenwand, die den äußeren Materialaufnahmeraum der Koaxialkartusche
und den inneren Materialaufnahmeraum der Koaxialkartusche trennt, durch die Bewegung
des Druckstößels.
[0027] Die Zwischenwand wird im Schritt b) wendelförmig aufgeschnitten. Die aufgeschnittene
Zwischenwand wird in einem dafür vorgesehenen Sammelraum gesammelt. Sie kann spiralförmig
in einer Ebene aufgerollt werden.
[0028] Die Anwendungen sind nicht begrenzt. Sie können in den unterschiedlichsten technischen
und medizinischen Gebieten liegen. Insbesondere sind jedoch Anwendungen unter Verwendung
einer Einweg-Koaxialkartusche vorteilhaft.
[0029] Das Aufschneiden der Zwischenwand im Schritt b) kann mittels eines Schneidwerkzeugs
durchgeführt werden, das wenigstens einen relativ zur Bewegungsrichtung der Ausbringkolben
schrägen Schnitt in die Zwischenwand schneidet.
[0030] Das Schneidwerkzeug kann sich während des Schneidvorgangs relativ zur Zwischenwand
um die Achse der Bewegungsrichtung der Ausbringkolben drehen. Die Drehung erfolgt
selbsttätig durch die Bewegung des Druckkopfes. Grund dafür ist die Schrägstellung
der Schneidelemente.
[0031] Das Schneidwerkzeug kann durch die Bewegung des Druckstößels selbsttätig durch die
Zwischenwand hindurch schneiden.
[0032] Die ausgebrachten Materialien reagieren miteinander, nachdem sie in Kontakt kommen.
KURZE BESCHREIBUNG DER FIGUREN
[0033] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung werden aus der nachfolgenden Beschreibung
bevorzugter Ausführungsbeispiele anhand der beigefügten Figuren deutlich. Die Figuren
zeigen:
Figur 1 eine Ansicht einer Dosierpistole mit Druckstößel und im Schnitt dargestellter
Kartusche gemäß einer Ausführungsform der Erfindung;
Figur 2 eine schematische Schnittansicht einer erfindungsgemäßen Kartusche mit Druckstößel;
Figur 3 einen Ausschnitt aus der Figur 2;
Figur 4 eine schematische Schnittansicht einer erfindungsgemäßen Kartusche mit von
einem Druckstößel aufgeschnittener Zwischenwand;
Figur 5 eine erste Ansicht einer im Schnitt dargestellten Kartusche und eines erfindungsgemäßen
Druckstößel; und
Figur 6 eine zweite Ansicht einer im Schnitt dargestellten Kartusche und eines erfindungsgemäßen
Druckstößels.
DETALLIERTE BESCHREIBUNG BEVORZUGTER AUSFÜHRUNGSBEISPIELE
[0034] Die Figur 1 zeigt eine Ansicht einer Dosierpistole 10, eines erfindungsgemäßen Druckstößels
20 sowie eine Schnittansicht einer in der Pistole 10 angeordneten Koaxialkartusche
30.
[0035] Die Dosierpistole 10 umfasst einen Griff 11 mit einem Betätigungselement 12.
[0036] Die Koaxialkartusche 30 weist eine Außenwand 31, einen äußeren Aufnahmeraum 32 zur
Aufnahme einer ersten auszubringenden Materialkomponente, sowie einen inneren Aufnahmeraum
33 zur Aufnahme einer zweiten auszubringenden Materialkomponente auf. Der äußere Aufnahmeraum
32 und der innere Aufnahmeraum 33 sind durch eine Zwischenwand 34 voneinander getrennt.
Die erste Materialkomponente kann durch eine erste Öffnung 35, die zweite Materialkomponente
durch eine zweite Öffnung 36 aus der Kartusche 30 ausgebracht werden.
[0037] Während des Ausbring- bzw. Dosiervorgangs werden ein äußerer (im Wesentlichen ringförmiger)
Kolben 37 und ein innerer (im Wesentlichen kreisförmiger) Kolben 38 vom Kopfteil 21
eines Ausbringstößels 20 zeitgleich, simultan und/oder parallel in Richtung der Öffnungen
35 und 36 gedrückt. Dabei wird durch Betätigung des Betätigungselements 12 über einen
nicht dargestellten Übertragungsmechanismus ein Betätigungsstab 22 des Druckstößels
20 nach unten in Richtung der Öffnungen 35 und 36 angetrieben.
[0038] Der Aufbau des Druckstößels 20 und die Einzelheiten des Ausbringvorgangs werden im
Zusammenhang mit den folgenden Figuren genauer beschrieben. Gleiche Bezugszeichen
kennzeichnen gleiche Elemente wie im Zusammenhang mit der Figur 1 beschrieben.
[0039] Der Druckstößel 20 weist einen Druckkopf 21 auf, der mit dem Betätigungsstab 22 verbunden
ist. Der Druckkopf 21 weist eine äußere ringförmige Druckkante 210 zum Herabdrücken
des äußeren Kolbens 37, und ein inneres Druckelement 211 zum Herabdrücken des inneren
Kolbens 38 auf. Die äußere Druckkante 210 ist mit dem inneren Druckelement 211 über
ein Verbindungsteil 212 verbunden. Die äußere Druckkante 210 und das Verbindungsteil
212 definieren einen Hohlraum 213.
[0040] Wie besonders deutlich aus den Figuren 3 und 4 hervorgeht, würde, ohne weitere Maßnahmen,
das Verbindungsteil 212 nach einer bestimmten Bewegungsstrecke auf die Oberkante 39
der Zwischenwand 34 treffen und von dieser an der weiteren Bewegung in Richtung der
Öffnungen 35 und 36 gehindert werden.
[0041] Dies ist erfindungsgemäß durch das Anbringen eines Schneidwerkzeugs 214 am Druckkopf
21 gelöst. Das Schneidwerkzeug 214 umfasst zwei sich gegenüber liegende Schneidelemente
215 und 216 mit Schneidkanten, die sich vom zentralen Druckelement 211 radial nach
außen erstrecken. Die Schneidelemente sind, relativ zur Auspressrichtung, hinter der
Kontaktfläche des inneren Druckelements 211 angeordnet.
[0042] Die Schneidelemente 215 und 216 schneiden in die Oberkante 39 der Zwischenwand 34
ein und schneiden diese beim Herunterdrücken der Druckkopfs 21 jeweils mit einem wendelförmigen
(d.h. schrägen) Schnitt auf. Dies wird erreicht durch ein Schrägstellen der Schneidelemente
215, 216 gegenüber der Axialebene E, die in den Figuren 3 und 4 der Blattebene entspricht.
Dadurch schneiden die Schneidelemente 215, 216 nicht in Axialrichtung A, wie in Axialrichtung
A gestellte Schneidelemente 215, 216, sondern schräg zur Axialrichtung A entsprechend
dem Schrägstellwinkel der Schneidelemente 215, 216 gegenüber der Axialrichtung A.
Der Druckkopf 21 ist relativ zur Koaxialkartusche 30 drehbar um die Axialrichtung
A angeordnet, so dass die Schneidelemente 215, 216 schräg in die Wand 34 schneiden
können.
[0043] Die wendelförmigen Schnitte in der Zwischenwand 34 bewirken die Erzeugung eines streifenartigen
Wandabschnitts 300, 301, 302, 303, etc., der sich innerhalb des Hohlraums 213 in Form
einer ebenen Spirale vor der Rückwand 212 aufrollt. Die Ablenkelemente 217 und 218
lenken den aufgeschnittenen Wandabschnitt 300, 301, 302, 303, etc., so ab, dass sich
das aufgeschnittene Material im Sammelraum 213 von selbst zu der Spirale aufrollt.
[0044] In der Figur 5 ist eine Koaxialkartusche 30dargestellt, deren Zwischenwand 34 von
dem Schneidwerkzeug 214 teilweise aufgeschnitten ist. Durch die Schrägstellung der
Schneidelemente 215 und 216 gegenüber der Axialebene (die die zentrale Achse A enthält)
bzw. gegenüber der Radialebene, die senkrecht zur zentralen Achse A steht, ist der
erzeugte Schnitt S wendel- oder schraubenförmig, so dass das aufgeschnittene Material
in Form eines spiralförmigen Bandes 300, 301, 302, 301, etc., vorliegt.
[0045] In der Figur 6 ist eine Situation dargestellt, in der das aufgeschnittene Material
300, 301, 302 im Sammelraum 213 des Druckkopfs 21 gesammelt ist. Der Streifen 300,
301, 302 wurde dabei im Sammelraum 213 spiralförmig aufgewickelt. Die Schneidkante
215 ist um einen Winkel α schräg gegenüber der Achse A', die parallel zur zentralen
Achse A angeordnet ist, geneigt.
[0046] Durch den spiralförmigen Schnitt S wird eine optimale Möglichkeit geschaffen, die
Zwischenwand 34 mit geringem Kraftaufwand effektiv aufzuschneiden und das geschnittene
Wandmaterial zu sammeln. Es wird so verhindert, dass das gesammelte Material das weitere
Vordringen des Druckkopfs 20 stört.
1. Druckstößel (20) zum Ausbringen von Materialien aus einer Koaxialkartusche (2) mittels
einer Ausbringvorrichtung (10), umfassend: ein Kopfteil (21) mit wenigstens einem
äußeren Druckelement (210) zur Bewegung eines äußeren Ausbringkolbens (37) und wenigstens
einem inneren Druckelement (211) zum Bewegen eines inneren Ausbringkolbens (38), wobei
das äußere Druckelement (210) mit dem inneren Druckelement (211) verbunden ist; und
ein Schneidwerkzeug (214) mit wenigstens einem Schneidelement (215, 216), das eine
Schneidkante aufweist, zum Aufschneiden einer Zwischenwand (34), die einen äußeren
Materialaufnahmeraum (32) von einem inneren Materialaufnahmeraum (33) trennt, dadurch gekennzeichnet, dass
das Schneidwerkzeug (214) derart ausgebildet ist, dass beim Aufschneiden der Zwischenwand
(34) ein Schnitt in Form einer Helix erzeugt wird;
wobei das wenigstens eine Schneidelement (215, 216) schräg in einem Winkel α relativ
zur Bewegungsrichtung des äußeren Ausbringkolbens (37) und des inneren Ausbringkolbens
(38) angeordnet ist; und
das Kopfteil (21) wenigstens einen Raum (213) zum Sammeln der aufgeschnittenen Zwischenwand
(34) aufweist.
2. Druckstößel (20) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Druckstößel (20)eine Verbindung (212) zwischen dem äußeren Druckelement (210)
und dem inneren Druckelement (211) auf.
3. Druckstößel (20) nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
das wenigstens eine Schneidelement (215, 216) zwischen dem äußeren Druckelement (210)
und dem inneren Druckelement (211) angeordnet ist, um die zwischen dem äußeren Materialaufnahmeraum
(32) und dem inneren Materialaufnahmeraum (33) angeordnete Zwischenwand (34) wendelförmig
aufzuschneiden.
4. Druckstößel (20) nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Schneidwerkzeug (214) relativ zur Bewegungsrichtung des Druckstößels (20) hinter
der Kontaktfläche des inneren Druckelement (211) und/oder des äußeren Druckelements
(212) und/oder der Verbindung (212) angeordnet ist.
5. Ausbringvorrichtung, umfassend:
eine Koaxialkartusche (30) mit einem äußeren Materialaufnahmeraum (32) zur Aufnahme
einer ersten Materialkomponente und einem inneren Materialaufnahmeraum (33) zur Aufnahme
einer zweiten Materialkomponente, die durch eine Zwischenwand (34) voneinander getrennt
sind;
wenigstens einen äußeren Ausbringkolben (37), der zum Ausbringen der ersten Materialkomponente
aus dem äußeren Materialaufnahmeraum (32) bewegbar angeordnet ist;
und wenigstens einen inneren Ausbringkolben (37), der zum Ausbringen der zweiten Materialkomponente
aus dem inneren Materialaufnahmeraum (33) bewegbar angeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Ausbringvorrichtung ein Druckstößel (20) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche
umfasst.
6. Ausbringvorrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Ausbringvorrichtung ein Betätigungselement (12) aufweist, dessen Betätigung den
Druckstößel (20) bewegt, der den äußeren Ausbringkolben (37) und den inneren Ausbringkolben
(38) in eine Richtung A bewegt.
7. Ausbringvorrichtung nach Anspruch 5 oder 6,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Druckstößel (20) relativ zur Zwischenwand (34) der Koaxialkartusche (30) um eine
Achse A drehbar angeordnet ist.
8. Ausbringvorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Ausbringvorrichtung als Dosierpistole ausgebildet ist.
9. Verfahren zum Ausbringen von Materialien aus einer Koaxialkartusche (2) mittels einer
Ausbringvorrichtung (10) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, umfassend die Schritte:
a) Bewegung eines Druckstößels (20) zum simultanen Bewegen wenigstens eines äußeren
Ausbringkolbens (37) und wenigstens eines inneren Ausbringkolbens (38) zum Herausdrücken
einer ersten Materialkomponente aus einem äußeren Materialaufnahmeraum (32) der Koaxialkartusche
(2) und einer zweiten Materialkomponente aus einem inneren Materialaufnahmeraum (33)
der Koaxialkartusche (2); und
b) Aufschneiden der Zwischenwand (34), die den äußeren Materialaufnahmeraum (32) der
Koaxialkartusche (2) und den inneren Materialaufnahmeraum (33) der Koaxialkartusche
(2) trennt, durch die Bewegung des Druckstößel (20);
dadurch gekennzeichnet, dass
die Zwischenwand (34) im Schritt b) spiralförmig aufgeschnitten wird;
die aufgeschnittene Zwischenwand (34) in einem dafür vorgesehenen Sammelraum (213)
gesammelt wird.
10. Verfahren nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Aufschneiden der Zwischenwand (34) im Schritt b) mittels eines Schneidwerkzeugs
(115, 116) durchgeführt wird, das wenigstens einen relativ zur Bewegungsrichtung der
Ausbringkolben (37, 38) schrägen Schnitt in die Zwischenwand schneidet.
11. Verfahren nach Anspruch 9 oder 10,
dadurch gekennzeichnet, dass
sich das Schneidwerkzeug (115, 116) während des Schneidvorgangs relativ zur Zwischenwand
(34) um die Achse (A) der Bewegungsrichtung der Ausbringkolben (3 7, 38) dreht.
12. Verfahren nach einem der Ansprüche 9 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Schneidwerkzeug (115, 116) durch die Bewegung des Druckstößels (20) selbsttätig
durch die Zwischenwand (34) hindurch schneidet.
1. A press plunger (20) for dispensing materials from a coaxial cartridge (2) through
a dispensing device (10), comprising:
a head element (21) including at least one outer press element (210) for moving an
outer dispensing piston (37) and at least one inner press element (211) for moving
an inner dispensing piston (38), wherein the outer press element (210) is connected
with the inner press element (211); and
a cutting tool (214) with at least one cutting element (215, 216) including a cutting
edge for cutting an intermediary wall (34) which separates an outer material receiving
space (32) from an inner material receiving space (33),
characterized in that
the cutting tool (214) is configured so that cutting the intermediary wall (34) generates
a helix shaped cut;
wherein the at least one cutting element (215, 216) is arranged at a slant angle α
relative to a movement direction of the outer dispensing piston (37) and the inner
dispensing piston (38); and
wherein the head element (21) includes at least one space (213) for collecting the
cut intermediary wall (34).
2. The press plunger according to claim 1, characterized in that the press plunger (20) includes a connection (212) between the outer press element
(210) and the inner press element (211).
3. The press plunger (20) according to claim 1 or 2, characterized in that the at least one cutting element (215, 216) is arranged between the outer press element
(210) and the inner press element (211) in order to cut the intermediary wall (34)
arranged between the outer material receiving space (32) and the inner material receiving
space (33) in a helix shape.
4. The press plunger (20) according to one of the claims 1 - 3, characterized in that the cutting tool (214) is arranged relative to a movement direction of the press
plunger (20) behind a contact surface of the inner press element (211) and/or the
outer press element (210) and/or a connection (212).
5. A dispensing device, comprising:
a coaxial cartridge (30) with an outer material receiving space (32) for receiving
a first material component and an inner material receiving space (33) for receiving
a second material component which are separated from one another through an intermediary
wall (34);
at least one outer dispensing piston (37) which is moveably arranged for dispensing
the first material component from the outer material receiving space (32); and
at least one inner dispensing piston (38) which is moveably arranged for dispensing
the second material component from the inner material receiving space (33)
characterized in that
the dispensing device includes the press plunger (20) according to one of the preceding
claims.
6. The dispensing device according to claim 5, characterized in that the dispensing device includes an actuation element (12) whose actuation moves the
press plunger (20) which moves the outer dispensing piston (37) and the inner dispensing
piston (38) in a direction A.
7. The dispensing device according to claim 5 or 6, characterized in that the press plunger (20) is arranged moveable about an axis A relative to the intermediary
wall (34) of the coaxial cartridge (30).
8. The dispensing device according to claims 5 through 7, characterized in that the dispensing device is configured as a dosing pistol.
9. A method for dispensing materials from a coaxial cartridge (2) through a dispensing
device (10) according to one of the preceding claims comprising the steps:
a) moving a press plunger (20) for simultaneous movement of at least one outer dispensing
piston (37) and at least one inner dispensing piston (38) for pressing a first material
component from an outer material receiving space (32) of the coaxial cartridge (2)
and a second material component from an inner material receiving space (32) of the
coaxial cartridge space (2); and
b) cutting the intermediary wall (34) separating the outer material receiving space
(32) of the coaxial cartridge (2) and the inner material receiving space (33) of the
coaxial cartridge (2) by moving the press plunger (20);
characterized in that
the intermediary wall (34) is cut in a helix form in step b;
the cut intermediary wall (34) is collected in a collecting space (213) provided for
this purpose.
10. The method according to claim 9, characterized in that
cutting the intermediary wall (34) in step b) is performed with a cutting tool (115,
116) which cuts the intermediary wall with at least one cut that is at a slant angle
relative to the movement direction of the dispensing pistons (37, 38).
11. The method for according to claim 9 or 10, characterized in that the cutting tool (115, 116) rotates relative to the intermediary wall (34) about
an axis A of the movement direction of the dispensing pistons (37, 38) during the
cutting process.
12. A method according to one of the claims 9 through 11, characterized in that the cutting tool (115, 116) cuts through the intermediary wall (34) in a self acting
manner caused by the movement of the press plunger (20).
1. Poussoir de pression (20) pour distribuer des matières d'une cartouche coaxiale (2)
au moyen d'un dispositif distributeur (10) qui comprend une partie tête (21) avec
au moins un élément de pression extérieur (210) pour déplacer un piston distributeur
extérieur (37) et au moins un élément de pression intérieur (211) pour déplacer un
piston distributeur intérieur (38), l'élément de pression extérieur (210) étant relié
à l'élément de pression intérieur (211) et présentant un outil de coupe (214) avec
au moins un élément de coupe (215, 216) qui présente un bord de coupe pour découper
une cloison (34) qui sépare un espace de logement de matière extérieur (32) d'un espace
de logement de matière intérieur (33),
caractérisé en ce que
l'outil de coupe (214) est configuré tel qu'une coupe en forme d'hélice est produite
lors de la découpe de la cloison (34), cependant que l'élément de coupe qui existe
au moins (215, 216) est placé oblique en formant un angle α par rapport au sens de
déplacement du piston distributeur extérieur (37) et du piston distributeur intérieur
(38) et que la partie tête (21) présente au moins un espace (213) pour recueillir
la cloison découpée (34).
2. Poussoir de pression (20) selon la revendication 1, caractérisé en ce que le poussoir de pression (20) présente une liaison (212) entre l'élément de pression
extérieur (210) et l'élément de pression intérieur (211).
3. Poussoir de pression (20) selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'élément de coupe qui existe au moins (215, 216) est placé entre l'élément de pression
extérieur (210) et l'élément de pression intérieur (211) pour découper en forme d'hélice
la cloison (34) placée entre l'espace de logement de matière extérieur (32) et l'espace
de logement de matière intérieur (33).
4. Poussoir de pression (20) selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que l'outil de coupe (214) est placé derrière la surface de contact de l'élément de pression
intérieur (211) et/ou de l'élément de pression extérieur (210) et/ou la liaison (212)
par rapport au sens de déplacement du poussoir de pression (20).
5. Dispositif distributeur comprenant :
une cartouche coaxiale (30) avec un espace de logement de matière extérieur (32) pour
loger une première composante de matière et un espace de logement de matière intérieur
(33) pour loger une seconde composante de matière qui sont séparés l'un de l'autre
par une cloison (34),
au moins un piston distributeur extérieur (37) qui est placé mobile pour distribuer
la première composante de matière de l'espace de logement de matière extérieur (32)
et au moins un piston distributeur intérieur (37) qui est placé mobile pour distribuer
la seconde composante de matière de l'espace de logement de matière intérieur (33),
caractérisé en ce que le dispositif distributeur comprend un poussoir de pression (20) selon l'une des
revendications précédentes.
6. Dispositif distributeur selon la revendication 5, caractérisé en ce que le dispositif distributeur présente un élément d'actionnement (12) dont l'actionnement
déplace le poussoir de pression (20) qui déplace le piston distributeur extérieur
(37) et le piston distributeur intérieur (38) dans une direction A.
7. Dispositif distributeur selon la revendication 5 ou 6, caractérisé en ce que le poussoir de pression (20) est placé rotatif autour d'un axe A par rapport à la
cloison (34) de la cartouche coaxiale (30).
8. Dispositif distributeur selon l'une des revendications 5 à 7, caractérisé en ce que le dispositif distributeur est configuré comme un pistolet doseur.
9. Procédé pour distribuer des matières d'une cartouche coaxiale (2) au moyen d'ùn dispositif
distributeur (10) selon l'une des revendications précédentes comprenant les étapes
:
a) déplacement d'un poussoir de pression (20) pour le déplacement simultané d'au moins
un piston distributeur extérieur (37) et d'au moins un piston distributeur intérieur
(38) pour exprimer une première composante de matière d'un espace de logement de matière
extérieur (32) de la cartouche coaxiale (2) et une seconde composante de matière d'un
espace de logement de matière intérieur (33) de la cartouche coaxiale (2) et
b) découpe de la cloison (34) qui sépare l'espace de logement de matière extérieur
(32) de la cartouche coaxiale (2) et l'espace de logement de matière intérieur (33)
de la cartouche coaxiale (2) par le déplacement du poussoir de pression (20)
caractérisé en ce que
la cloison (34) est découpée en spirale à l'étape b), la cloison découpée (34) étant
recueillie dans un espace collecteur (213) prévu à cet effet.
10. Procédé selon la revendication 9, caractérisé en ce que la découpe de la cloison (34) est exécutée à l'étape b) au moyen d'un outil de coupe
(115, 116) qui coupe dans la cloison au moins une coupe oblique par rapport au sens
de déplacement des pistons distributeurs (37, 38).
11. Procédé selon la revendication 9 ou 10, caractérisé en ce que, pendant l'opération de coupe, l'outil de coupe (115, 116) tourne autour de l'axe
(A) du sens de déplacement des pistons distributeurs (37, 28) par rapport à la cloison
(34).
12. Procédé selon l'une des revendications 9 à 11, caractérisé en ce que l'outil de coupe (115, 116), grâce au déplacement du poussoir de pression (20), coupe
la cloison (34) automatiquement en la traversant.