TECHNISCHES GEBIET
[0001] Die Erfindung betrifft eine Gartenliege und eine Antriebseinheit für eine Gartenliege.
HINTERGRUND DER ERFINDUNG
[0002] In großen und kleinen Gärten weltweit, Booten und Schiffen werden verbreitet Sitz-und
Liegemöbel verwendet und werden in den unterschiedlichsten Varianten angeboten. Beispielsweise
existieren für den Garteneinsatz konzipierte Sitzmöbel aus Kunststoffgeflechten und
wasserabweisenden Polsterungen, die optisch kaum von herkömmlichen Sitzmöbeln für
den Einsatz im Haus zu unterscheiden sind. Daneben existieren auch relativ klassische
Sonnenliegen, die eine große Rückenlehne sowie ein Fußteil aufweisen, deren Winkel
sich in Stufen verändern lassen, so dass ein Sitzen oder Liegen in mehreren Positionen
gewährleistet werden kann. Einfachste Modelle bestehen aus einem Holzrahmen mit mehreren
Rahmenteilen, die bewegbar aneinander gelagert sind, so dass beispielsweise ein Rahmenteil
in Vertiefungen eines anderen Rahmenteils eingesteckt oder eingesetzt werden können,
um einen Sitz- oder Liegewinkel einzustellen. Gleichermaßen sind auch Sonnenliegen
bekannt, die aus einem Rahmen aus Aluminium-Hohlprofilen oder dergleichen hergestellt
sind und Armlehnen besitzen, die in verschiedenen Positionen an einem Grundgerüst
arretiert werden können und je nach Arretierposition einen Rückenlehnenwinkel definieren.
Häufig ist bei derartigen Möbeln die Bewegung des Fußteils an die Bewegung des Rückenteils
gekoppelt.
[0003] Die geschilderten bekannten Möbel für den Einsatz im Garten haben zwar eine Reihe
von technischen Merkmalen, die die Bequemlichkeit des Sitzenden oder Liegenden steigern,
jedoch auch mehrere deutliche Nachteile. Befindet sich beispielsweise eine Person
auf einer oben geschilderten klassischen Sonnenliege und möchte seine Lage von einer
sitzenden in eine liegende Position oder umgekehrt ändern, muss sie sich häufig von
der Sonnenliege erheben, um eine Arretierung des Rückenteils von einer Position hinter
der Rückenlehne zu lösen und in einer anderen Position wiederherzustellen oder sie
muss sich zumindest nach vorne lehnen, um das Gewicht von der Rückenlehne zu lösen,
so dass mittels der Armlehnen oder dergleichen eine Verstellung des Sitz- oder Liegewinkels
erfolgen kann. Dies ist gerade dann von Nachteil, wenn die Person bei gutem Wetter
beschließt, auf der Sonnenliege zu schlafen, gleichzeitig das Aufstehen oder die Gewichtslagerung
zum Einstellen des Sitz- oder Liegewinkels die Müdigkeit verringert, so dass ein Einschlafen
verzögert oder verhindert wird, oder die Person dazu veranlasst, in einer für Sie
unbequemen Position zu schlafen. Auch bei älteren Personen könnte es mühsam sein,
sich aus einer liegenden Position wieder in eine sitzende Position aufzurichten, ohne
dabei das Körpergewicht auf die Rückenlehne zu verlagern oder umständlich den Winkel
des Rückenelements einzustellen.
[0004] Im Stand der Technik sind zwar Liegemöbel bekannt, die gerade die Bequemlichkeit
für ältere Personen, beispielsweise in Krankenhäusern oder bei häuslicher Pflege steigern,
diese sind jedoch ausschließlich für den Gebrauch in trockenen Räumen eingerichtet
und nicht dafür geeignet, in einem Garten verwendet zu werden. Weiterhin wäre es relativ
unbequem, eine Stromversorgung in dem Garten bereitstellen zu müssen, um derartige
bekannte Liegemöbel bei schönem und trockenem Wetter im Garten betreiben zu können.
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
[0005] Es könnte demnach ein Bedarf an einer Gartenliege bestehen, die eine möglichst bequeme
Liege- und Sitzmöglichkeit bietet, wobei eine Verstellung einer Sitz- oder Liegeposition
möglichst einfach ausführbar ist, ohne die Notwendigkeit des Erhebens oder einer Entlastung
eines Rückenelementes oder dergleichen. Der Begriff der Gartenliege ist dabei nicht
beschränkend auszulegen, sondern kann gleichzeitig auch Liegemöbel für die Verwendung
auf Schiffen oder Booten umfassen.
[0006] Gleichzeitig könnte ein Bedarf an einer Gartenliege bestehen, die zwar möglichst
bequem bedient werden kann, allerdings robust gegenüber äußeren Einflüssen ist und
portabel ist.
[0007] Eine Gartenliege gemäß den Merkmalen des unabhängigen Anspruchs 1 könnte diesen Bedarf
decken.
[0008] Gemäß einem ersten Aspekt der Erfindung weist die erfindungsgemäße Gartenliege einen
Basisrahmen, einen Liegerahmen und eine Antriebseinheit auf. Im Folgenden wird unter
Basisrahmen ein Gestell oder ein anderes rahmenartiges Gebilde verstanden, das die
äußere Form der Gartenliege bestimmt. Als Basisrahmen könnte dementsprechend ein im
Wesentlichen rechteckförmiges Gebilde verwendet werden, das dazu eingerichtet ist,
auf einen Boden gestellt zu werden und einen Liegerahmen aufzunehmen, der das Sitzen
oder Liegen auf der erfindungsgemäßen Gartenliege erlaubt.
[0009] Grundsätzlich könnte der Liegerahmen aus mehreren Liegerahmenelementen aufgebaut
sein, die bewegbar miteinander verbunden sind und beispielsweise Sitz-und Liegepositionen
einer darauf befindlichen Person erlauben sollen. Im einfachsten Fall könnte der Liegerahmen
in Form eines verstellbaren Lattenrostes oder dergleichen ausgeführt sein und beispielsweise
ein Fußteil und ein Rückenteil aufweisen.
[0010] Als Antriebseinheit ist eine kompakte Einheit zu verstehen, die dazu eingerichtet
ist, eine Energieversorgung für eine automatische Verstellung des Liegeelementes zu
gewährleisten. Hierbei wird die Erfindung nicht auf ein bestimmtes Funktionsprinzip
beschränkt, es sind durchaus mehrere verschiedene Funktionsprinzipien möglich, eine
ausreichende Energieversorgung bereitzustellen.
[0011] Der Kern der Erfindung liegt darin, den Aufbau aus Basisrahmen, Liegerahmen und Antriebseinheit
derart zu gestalten, dass ein unabhängiger Betrieb von einer äußeren Stromversorgung
möglich ist und eine Wetterfestigkeit gewährleistet ist. Dies bedeutet zum einen,
dass der Basisrahmen aus einem wetterfesten Material hergestellt ist. Beispielsweise
könnte dies ein thermoplastischer Kunststoff, ein Duromer, ein Faserverbundmaterial,
ein wetterfestes metallisches Material, wie etwa Aluminium, eloxiertes Aluminium,
Stahl mit einer entsprechenden Verzinkung, Edelstahl oder dergleichen sein, wobei
auch druckimprägniertes Holz oder andere wetterfeste Materialien in Betracht kommen
könnten.
[0012] Der Liegerahmen könnte ebenfalls aus einem der vorgenannten Materialien bestehen,
wobei bei beiden Rahmen auch mehrere unterschiedliche Materialien zur gleichen Zeit
verwendet werden könnten. Die mehreren Liegerahmenelemente könnten bevorzugt auch
über Gelenkverbindungen miteinander verbunden sein, wobei die Gelenkverbindungen aus
Kunststoff, Metall, eine Kombination aus Kunststoff und Metall und dergleichen hergestellt
sein könnten.
[0013] Bei der Konzeption der Materialzusammensetzung sollte besonderer Wert darauf gelegt
werden, dass ausgewählte Kunststoffe besonders UV-fest sind. Gerade im Stand der Technik
ist häufig zu erkennen, dass Kunststoff-Gartenmöbel nach einer Zeit unter Sonneneinstrahlung
spröde und brüchig werden und nicht mehr verwendet werden können. Eine besonders gute
UV-Beständigkeit könnte durch Polymethylmethacrylat, Polycarbonat und Polyvinylidenfluorid
erreicht werden.
[0014] Der Liegerahmen könnte bevorzugt nach Art eines Lattenrostes ausgeführt sein, wobei
die unterschiedlichen Liegerahmenelemente durch eine oder mehrere Antriebsvorrichtungen
bewegbar sind. Beispielsweise könnte ein Liegerahmenelement in Form eines Fußelements
vorgesehen werden, welches sich durch eine Antriebsvorrichtung parallel zu dem Basisrahmen
bewegen lässt. Dies könnte beispielsweise durch eine Art Parallelogrammführung realisiert
werden, bei der zwei parallel zueinander an dem Basisrahmen gelagerte Hebel das Fußteil
führen. Durch Verschwenken eines dieser Hebel mittels einer Antriebsvorrichtung oder
durch Auslenken eines Gelenkpunktes an dem Fußteil kann das Fußteil parallel zu dem
Basisrahmen bewegt werden. Die Erfindung ist jedoch nicht darauf beschränkt, überhaupt
einzelne Elemente des Liegeelementes zu verschwenken, so dass die parallele Führung
eines Fußteils zu einem Basisrahmen auch nicht als Beschränkung verstanden werden
soll. Vielmehr sind jegliche bewegbaren oder verformbaren Liegerahmen denkbar, die
mit einer oder mehreren Zonen, beispielsweise durch sogenannte Multizonenlattenroste
oder dergleichen realisiert werden, den Komfort des Benutzers erhöhen.
[0015] Eine Antriebsvorrichtung zum Bewegen des Liegerahmens bzw. einzelner Liegerahmenelemente
könnte im Sinne der vorliegenden Erfindung wasserdicht und wetterfest ausgestaltet.
Dies könnte beispielsweise bedeuten, dass die Antriebsvorrichtung vollständig gekapselt
wird, beispielsweise durch einen Gummibalg. Die Funktionsweise einer derartigen Antriebsvorrichtung
könnte beispielsweise darin liegen, dass sich zwei Enden der Antriebsvorrichtung zueinander
bewegen oder sich voneinander entfernen und durch diese Kontraktion oder Expansion
zwei definierte Gelenkpunkte des Liegerahmens auseinander oder zueinander bewegen.
[0016] Auf diese Weise könnte in dem vorgenannten Beispiel mit der Parallelogrammführung
des Fußteils ein Gestänge verlängert sein, an dem verlängerten Ende könnte ein Ende
einer Antriebsvorrichtung angebunden sein, die mit ihrem anderen Ende an einem festen
Punkt des Basisrahmens gelagert ist. Durch die Expansion bzw. Kontraktion wird eine
Bewegung des Fußteils erzwungen.
[0017] Eine vollständige Kapselung der Antriebsvorrichtung hat damit ausschließlich zur
Folge, einen etwaigen Spindelantrieb oder anders gearteten Linearantrieb vor äußeren
Einwirkungen wie Regen, Schnee, Staub, Sand oder Schmutz zu schützen. Der Anschluss
einer Antriebsvorrichtung an die Antriebseinheit könnte durch ein Kabel ausgeführt
werden, was anschlussseitig an der Antriebsvorrichtung mit dem Gummibalg vergossen,
verschweißt oder auf andere Art dicht mit dem Gummibalg verbunden sein könnte.
[0018] Die Antriebseinheit ist als eine kompakte, abgeschlossene Einheit zu verstehen, die
die Antriebsvorrichtungen mit ausreichen Elektrizität versorgt. Mit einer Kombination
aus Akkumulator, Solarzelle, Ladegerät, Spannungswandler und Steuereinheit wird eine
Möglichkeit vorgeschlagen, unabhängig von einer Stromversorgung eine ausreichende
Energiezufuhr zu einer oder mehreren Antriebsvorrichtungen zu gewährleisten, so dass
die erfindungsgemäße Gartenliege an einen beliebigen Ort innerhalb des Garten gesetzt
werden kann, ohne auf eine Steckdose und Kabel angewiesen zu sein.
[0019] Durch die Kombination der vorgehend genannten Merkmale wird eine Gartenliege vorgeschlagen,
die besonders robust gegen Umwelteinflüsse ist, gleichermaßen auch ein Maximum an
Komfort für einen Benutzer bieten kann. Ein Liegerahmen kann auf unterschiedliche
Benutzerwünsche dahingehend eingehen, dass unterschiedliche Höhen und Winkel von Liegerahmenelementen
eingestellt werden können. Eine Kapselung einer Antriebsvorrichtung für den Liegerahmen
und eine netzunabhängige Stromversorgung dienen der Steigerung des Komforts bei gleichzeitiger
Verwendung von regen- und wetterfesten Materialien.
[0020] In einer vorteilhaften Weiterbildung der erfindungsgemäßen Gartenliege weist der
Liegerahmen mehrere Liegerahmenzonen auf, die unabhängig voneinander mittels einer
oder mehrerer Antriebsvorrichtungen verstellt werden können. Das Verstellen könnte
eine Höhen-, Winkel- und Abstandseinstellung umfassen, gleichermaßen auch eine Härteverstellung
oder dergleichen. Dadurch kann der Komfort des Benutzers abhängig von der Anzahl der
Zonen sehr individuell eingestellt werden.
[0021] In einer ebenso vorteilhaften Weiterbildung der erfindungsgemäßen Gartenliege ist
der Liegerahmen dazu eingerichtet, eine Liegeauflage aufzunehmen, so dass die Bequemlichkeit
des Benutzers abhängig von dessen Vorlieben durch Verwendung einer individuellen Liegeauflage
gewählt werden kann.
[0022] In einer ebenso bevorzugten Weiterbildung der erfindungsgemäßen Gartenliege ist die
Liegeauflage als eine Matratze realisiert, die beispielsweise aus einem Schaum hergestellt
sein kann und dazu eingerichtet ist, je nach Anzahl, Position und Größe der Liegerahmenelemente
eine Biegung des Liegerahmens nicht zu behindern.
[0023] Besonders bevorzugt ist die Liegenauflage derart gestaltet, dass die Seitenflächen
sowie die Oberseite aus einem wasserabweisenden Material gefertigt sind, die möglichst
UV-beständig sein sollte. Die Oberseite und die Seitenflächen der Liegenauflage könnte
auch aus mehr als einem Material bestehen, wobei ein Obermaterial beispielsweise insbesondere
optische und haptische Qualitäten aufweisen sollte, die ein Benutzer für Sitz- und
Liegemöbel für den Garten erwartet, während eine darunter liegende Schicht primär
zum Abweisen von Wasser verwendet wird. Die Unterseite der Liegenauflage sollte bevorzugt
aus einem Material gestaltet werden, dass wasserabweisend, gleichzeitig aber atmungsaktiv
ist. Ist die Matratze aus einem aufgeschäumten Material hergestellt, kann hierdurch
eine besonders gute Kompressionsbewegung ermöglicht werden, gleichzeitig kann durch
kleinste Risse, Nähte oder dergleichen eingedrungenes Schwitz- oder Kondenswasser
wieder aus der Liegenauflage entweichen, wodurch deren Haltbarkeit gesteigert wird.
[0024] Ebenso bevorzugt ist, dass die Liegenauflage in Form einer sich selbst aufblasenden
Matratze gefertigt, die ebenso mit ihrer Form an die einzelnen Zonen des Liegerahmens
angepasst ist, so dass die Bewegung des Liegerahmens nicht behindert wird. Hierfür
sollte die Liegenauflage rundherum aus einem wasserabweisenden Material gestaltet
sein, was sowohl luftdicht, als auch atmungsaktiv zumindest an der Unterseite ausgeführt
sein könnte. Sollte ein relativ weicher Schaumkern für die selbst aufblasende Funktion
gewählt werden, bietet es sich an, die gesamte Liegenauflage vollständig luft- und
wasserdicht zu gestalten. Durch eine entsprechende manuell verschließbare Belüftungsöffnung
könnte ein Eintreten von Luft in die Liegenauflage ermöglicht werden.
[0025] Es könnte ebenso bevorzugt sein, eine Liegenauflage in Form einer Luftmatratze zu
konzipieren, die einen Belüftungs- und Entlüftungsanschluss aufweist, der mit einem
Kompressor verbunden sein könnte, der beispielsweise in der Antriebseinheit angeordnet
ist. Dadurch könnte einem Benutzer ermöglicht werden, die Liegenauflage während der
Wintermonate zu entfernen und platzsparend im Haus zu lagern. Andererseits wird hierdurch
gleichzeitig die Möglichkeit zu schaffen, die Härte der Liegeauflage je nach Vorlieben
des Benutzers individuell einzustellen, so dass im Zusammenspiel mit mehreren Liegerahmenelementen
und Liegerahmenzonen eine besonders gute Anpassbarkeit an die Benutzerwünsche realisiert
werden kann.
[0026] Gleichzeitig ist besonders bevorzugt, innerhalb des Basisrahmens ein Aufnahmefach
zu konzipieren, dass zum Unterbringen der Antriebseinheit verwendet werden kann. Dadurch
ist es nicht unbedingt erforderlich, einen separaten Behälter oder dergleichen neben
oder hinter der erfindungsgemäßen Gartenliege vorzusehen, in der die Antriebseinheit
einzusetzen ist.
[0027] Gleichzeitig ist ebenso bevorzugt, ein Ende der erfindungsgemäßen Gartenliege mit
zwei Rädern auszustatten, die zum Verfahren der Gartenliege im Garten verwendet werden
können. Beispielsweise könnte ein Ende der Gartenliege lediglich Füße aufweisen, während
das gegenüberliegenende Ende zwei Räder aufweist. Durch Anheben des Endes mit Füßen
ist ein leichtes Verfahren der erfindungsgemäßen Gartenliege möglich.
[0028] In der erfindungsgemäßen Gartenliege ist die Antriebseinheit als ein separates Bauteil
ausgeführt, das zum Verbessern der Funktion aus mehreren unterschiedlichen Komponenten
eine Stromversorgung bereitstellen kann. Neben einem Akkumulator, der über eine integrierte
Ladeelektronik manuell aufgeladen werden kann, befindet sich eine Solarzelle an einer
Oberseite der Antriebseinheit, die besonders bei gutem Wetter, dass heißt, wenn mit
der Benutzung der Gartenliege zu rechnen ist, ein Wiederaufladen oder ein Halten der
Ladung des Akkumulators bzw. ein Bereitstellen von elektrischer Energie ermöglicht.
Auch hierfür ist eine dedizierte Ladeelektronik von Nöten, die auch mit der Ladeelektronik
kombiniert, die ein Laden des Akkumulators mit Netzstrom bewerkstelligen kann.
[0029] Gleichzeitig ist eine separate, eigenständige Antriebseinheit dazu eingerichtet,
mit einer Verbindungseinrichtung der erfindungsgemäßen Gartenliege eine Verbindung
einzugehen. Bevorzugt ist für jede Antriebsvorrichtung und dadurch insbesondere für
jede zu verstellende Liegerahmenzone eine einzelne Verbindungsvorrichtung oder eine
kombinierte Verbindungsvorrichtung notwendig, die das Verbinden von mehreren Stromkreisen
zwischen der Antriebseinheit und mehreren Antriebsvorrichtungen ermöglicht.
[0030] Hierdurch kann gewährleistet werden, dass die Steuerung der erfindungsgemäßen Gartenliege
durch die Antriebseinheit selbst vorgenommen werden kann, etwa durch eine Fernbedienung,
die drahtlos oder drahtgebunden an die Antriebseinheit gekoppelt ist. Durch Herstellen
eines Stromkreises zwischen der Antriebseinheit und der Antriebsvorrichtung kann eine
Antriebsvorrichtung in Betrieb gesetzt werden, so dass ein entsprechendes Liegerahmenelement
verfahren wird.
[0031] Es wäre dementsprechend möglich, trotz der wetterfesten Gestaltung die Antriebseinheit
mitsamt der Elektronik und dem Akkumulator der erfindungsgemäßen Gartenliege zu entnehmen
und im Haus zu lagern. Dies ist besonderes vorteilhaft für die Elektronik und den
Akkumulator, dessen Funktion sonst bei tiefen Temperaturen beeinträchtigt werden könnte.
Gleichzeitig dient die Entnehmbarkeit der Antriebseinheit den Schutz vor Verschmutzungen
gerade bei herbstlichem oder winterlichem Wetter.
[0032] Die Verbindungsvorrichtung ist als eine induktive elektrische Verbindung zwischen
der Antriebseinheit und den einzelnen Antriebsvorrichtungen geschaffen, so dass es
lediglich erforderlich ist, die Antriebseinheit mit Induktionsspulen, bevorzugt mit
Kemelementen, zu versehen, die mit Induktionsspulen mit Kemelementen an der erfindungsgemäßen
Gartenliege korrespondieren und dadurch Strom übertragen. Hierdurch ist sowohl die
Antriebseinheit vollständig gekapselt, als auch die Verbindungsvorrichtung direkt
an der erfindungsgemäßen Gartenliege.
[0033] Weiterhin vorteilhaft könnte es besonders vorteilhaft sein, die Antriebseinheit mit
zusätzlichen Schnittstellen auszustatten, so dass beispielsweise das Laden des Akkumulators
ohne vorheriges Öffnen oder Zerlegen der Antriebseinheit möglich. Beispielhaft sei
hier eine Stromanschlussbuchse erwähnt, die durch einen abgedichteten Schraubverschluss
wetterfest gemacht werden könnte. Der Schraubverschluss könnte dabei aus einem metallischen
Material hergestellt werden, das bei äußeren Umwelteinflüssen nicht spröde wird, wobei
an der Innenseite des Schraubverschlusses ein Dichtungsring angeordnet sein könnte,
der eine besonderes gute Dichtung der Stromanschlussbuchse ermöglicht.
[0034] Gleichermaßen wäre es vorstellbar, insbesondere bei der Verwendung der erfindungsgemäßen
Gartenliege bei gutem Wetter weitere Schnittstellen vorzusehen, die einem Benutzer
ermöglichen könnten, elektronische Geräte zu betreiben. Beispielhaft sei hier ein
Niedervolt Anschluss erwähnt, der beispielsweise für moderne, tragbare elektronische
Geräte als USB-Anschluss ausgeführt sein könnte. Dieser könnte ebenfalls mittels einem
Schraubverschluss oder dergleichen gekapselt sein, wobei der Schraubverschluss bei
Bedarf durch den Benutzer entnommen werden kann um den USB-Anschluss verwenden zu
können. Hierdurch könnten Mobiltelefone, mp3-Player oder dergleichen über eine deutlich
verlängerte Zeit betrieben werden.
[0035] Zur verbesserten Verwendbarkeit einer erfindungsgemäßen Gartenliege an Bord von Schiffen
oder Booten sollte der Rahmen aus einem Material hergestellt werden, das auch bei
stetiger Feuchtigkeit oder Beaufschlagung mit Salzwasser möglichst lange haltbar ist.
Dieses Material könnte ein metallisches Material, wie etwa Stahl oder Aluminium sein,
welches mit einer salzwasserfesten Grundierung und/oder Lackierung versehen ist. Gleichermaßen
eignen sich auch viele Holzsorten für eine Verwendung an Bord von Schiffen, die bevorzugt
ebenfalls mit derartigen Grundierungen und/oder Lacken behandelt sind. Grundsätzlich
bietet es sich an, recht widerstandsfähige Holzsorten zu verwenden, die zusätzlich
mit einer klaren, glänzenden widerstandsfähigen und salzwasserresistenten Lackschicht
für sämtliche in Frage kommenden Klimaregionen zu versehen sind.
[0036] Für die Verwendung auf Schiffen kann es von Vorteil sein, die Materialwahl und damit
das Gewicht der Gartenliege auf die Größe und Art des Schiffes anzupassen. Bei dem
Einsatz auf größeren Kreuzfahrtschiffen könnten relativ schwere Liegen, die einen
Stahlrahmen oder einen massiven Holzrahmen aufweisen, ein zu leichtes Verrutschen
an Deck verhindern. Dies könnte zusätzlich durch eine Gummierung oder das Anbringen
einer anderen rutschfesten Beschichtung an den Stellen der Liege verstärkt werden,
die den Schiffsboden berühren. Auf kleineren Booten, die beispielsweise deutlichere
Gewichtsbeschränkungen besitzen, würden sich leichtere Rahmenkonstruktionen anbieten,
beispielsweise unter Verwendung von aus Aluminium gefertigten Hohlprofilen.
[0037] Zusätzlich bietet es sich an, den Wetterschutz der Antriebseinheit und der Antriebsvorrichtung
für die Verwendung an Bord von Schiffen derart zu steigern, dass sämtliche Fügestellen
eines Gehäuses der Antriebseinheit abgedichtet und versiegelt sind und Radialdichtungen
der Antriebsvorrichtung auf eine Verwendung bei Salzwasser aufweisender Umgebung abgestimmt
sind. Zusätzlich könnte es von Vorteil sein, bewegbare Elemente der Antriebsvorrichtung
aus Aluminium oder Edelstahl herzustellen und/oder vollständig mit einer Balgkonstruktion
zu umhüllen, um die Gefahr der Verrostung zu minimieren.
[0038] In einer besonders vorteilhaften Ausführungsform der erfindungsgemäßen Gartenliege
ist die die elektrische Energie liefernde Antriebseinheit dazu eingerichtet, mehrere
Antriebsvorrichtungen mehrerer Gartenliegen mit Energie zu versorgen. Dies bedeutet,
dass etwa an Deck eines Kreuzfahrtschiffes eine große Anzahl von erfindungsgemäßen
Gartenliegen an eine gemeinsame Antriebseinheit angeschlossen sind, welche dann mit
Hilfe der zur Verfügung stehenden Energiequellen, etwa einem Bordnetz, Solarenergie,
einem Akkumulator oder dergleichen, sämtliche daran angeschlossenen Gartenliegen mit
Strom versorgt. Dieses Gartenliegensystem weist demnach eine gemeinsame Antriebseinheit
mit mehreren daran angeschlossenen Antriebsvorrichtungen mehrerer Gartenliegen auf.
Beispielsweise könnte eine Antriebseinheit 10-50 Gartenliegen mit elektrischer Energie
versorgen.
[0039] Der oben genannte Bedarf könnte ebenfalls durch die bereits beschriebene Antriebseinheit
gedeckt werden. Gleichzeitig könnte auch eine Verwendung einer erfindungsgemäßen Antriebseinheit
zum Antreiben einer elektrischen Liege den Bedarf decken.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
[0040] Weitere Merkmale, Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten der vorliegenden Erfindung
ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung der Ausführungsbeispiele und der Figuren.
Dabei bilden alle beschriebenen und bildlich dargestellten Merkmale für sich und in
beliebiger Kombination den Gegenstand der Erfindung auch unabhängig von ihrer Zusammensetzung
in den einzelnen Ansprüchen oder deren Rückbeziehungen. In den Figuren stehen weiterhin
gleiche Bezugszeichen für gleiche oder ähnliche Objekte.
Figur 1 zeigt eine Ansicht eines ersten Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen
Gartenliege.
Figur 2 zeigt eine Ansicht eines weiteren Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen
Gartenliege.
Figur 3 zeigt eine Ansicht einer erfindungsgemäßen Antriebseinheit zur Verwendung
an einer erfindungsgemäßen Gartenliege.
DETAILLIERTE DARSTELLUNGEN EXEMPLARISCHER AUSFÜHRUNGSFORMEN.
[0041] In Figur 1 wird beispielhaft eine Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Gartenliege
2 gezeigt, die beispielhaft einen Basisrahmen 4 und einen Liegerahmen 6 aufweist,
sowie eine Antriebseinheit 8, die in einem Aufnahmefach 10 unterhalb des Basisrahmens
4 angeordnet ist. Der Liegerahmen 6 ist beispielhaft in fünf verschiedene Zonen 12-20
unterteilt, auf denen eine Liegeauflage 22 angeordnet ist.
[0042] Exemplarisch könnte ein durch die unterste Liegerahmenzone 12 gebildetes Fußteil
parallel zum Basisrahmen 4 angehoben werden, wobei die Parallelführung durch einen
Hebel 24 gewährleistet wird, der parallel zu der Liegeflächenzone 14 verläuft. Die
Bewegung des Fußteils kann durch eine Antriebsvorrichtung 26 realisiert werden, die
die Zone 14 des Liegerahmens an einem Punkt 36 bewegt, alternativ aber auch den Hebel
24 auslenken könnte. Die Erfindung ist nicht hierauf zu beschränken. Auch eine Auslenkungsrichtung
der Antriebsvorrichtung 26 sollte nicht als Beschränkung der Erfindung angesehen werden.
Vielmehr wird durch das gezeigte Ausführungsbeispiel klar, dass eine Gartenliege 2
geschaffen werden kann, die völlig flexibel an individuelle Benutzerwünsche angepasst
werden kann, um den Komfort des Benutzers zu steigern.
[0043] Ebenso ist möglich, eine Liegerahmenzone 18 bzw. 20 durch eine weitere Antriebsvorrichtung
34, die an einem Punkt 28 des Liegerahmenelements 18 angreift, zu bewegen. Dieser
Punkt 28 ist in der gezeigten Darstellung völlig willkürlich gewählt, die Erfindung
ist nicht darauf zu beschränken.
[0044] In dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist ein Wetterschutz für die Antriebsvorrichtungen
26 und 34 dadurch gegeben ist, dass die Antriebsvorrichtung 34 in dem Aufnahmefach
10 angeordnet ist und lediglich durch einen Schlitz 30 mit der Umgebung in Berührung
gerät. Dieser Schlitz könnte ferner durch eine jalousieartige Vorrichtung, die beidseitig
die Antriebsvorrichtung 34 umschließt und innerhalb des Schlitzes 30 bewegbar gelagert
ist, geschützt werden. Gleichzeitig könnte allerdings auch das Aufnahmefach 10 kürzer
ausgestaltet werden, wobei sie sich bis zur gestrichelten Linie 32 erstrecken könnte,
so dass die Antriebsvorrichtung 34 an einem anderen Punkt gelagert werden müsste und
dann vollständig der Umgebung ausgesetzt wäre. Hierbei käme jedoch in Betracht, einen
Gummibalg oder dergleichen an der Antriebsvorrichtung 34 anzubringen, der eine vollständige
Kapselung der Antriebsvorrichtung 34 erlaubt. Analog wäre dies für die Antriebsvorrichtung
26 durchführbar.
[0045] Innerhalb des Aufnahmefachs 10, mit anderen Worten innerhalb der Antriebseinheit
8, ist exemplarisch ein Akkumulator 38 angeordnet, der mit einer Elektronikeinheit
40 in Verbindung steht. Diese könnte dazu eingerichtet sein, Eingaben aus einer Fernbedienung
42 in einen Stromfluss von einem Akkumulator 38 oder einer sonstigen Stromquelle zu
den Antriebsvorrichtungen 26 und 34 umzuwandeln. Gleichzeitig könnte die Elektronikeinheit
40 dazu eingerichtet sein, ein Aufladen oder eine Ladungserhaltung des Akkumulators
38 zu ermöglichen.
[0046] Die Liegenauflage 22 ist in dem gezeigten Fall ebenfalls aus fünf Zonen 44-52 konzipiert,
die an die Liegerahmenzonen 12-20 angepasst sind. Dadurch ist eine leichte Bewegbarkeit
gegeben. Beispielsweise könnte die Liegenauflage 22 als ein einstückiges Bauteil hergestellt
sein, das durch Kerben oder Ausschnitte in den Knickstellen leicht verschwenkt werden
kann.
[0047] Die Liegenauflage 22 könnte beliebig geartet sein. Es kommen sowohl herkömmliche
Matratzenaufbauten in Betracht, die beispielsweise aus einem geschäumten Material
bestehen. Gleichzeitig käme auch eine selbstaufblasende Matratze in Betracht, die
beispielsweise über eine luftdichte Hülle 54 verfügt und beispielsweise über einen
Druckluftanschluss 56 mit Druckluft versorgt werden könnte. Es wäre vorstellbar, eine
Druckluftleitung 58 an den Druckluftanschluss 56 anzubringen und mit einem Kompressor
60 innerhalb der Antriebseinheit 8 zu verbinden. Dadurch könnte der Benutzer beispielsweise
durch Betätigen einer Fernbedienung 42 oder dergleichen nicht nur die Lage bzw. Position
der einzelnen Liegerahmenelemente 12-20 einstellen, sondern auch den Füllgrad der
Liegenauflage 22 und dadurch einen weiteren Freiheitsgrad zum Anpassen des persönlichen
Komforts erlangen.
[0048] Grundsätzlich ist möglich, die erfindungsgemäße Gartenliege 2 auch transportabel
zu gestalten, was in den gezeigten Ausführungsbeispielen durch ein Paar von Rädern
62 erreicht wird, die beispielsweise unter einem Fußende angeordnet sind. An dem gegenüberliegenden
Ende ruht die erfindungsgemäße Gartenliege 2 beispielsweise auf zwei Füßen 64 und
weist ferner einen Griff 66 auf, der zum Anheben der erfindungsgemäßen Gartenliege
2 auf einer Seite dient, so dass die Gartenliege 2 mittels der Räder 62 auf einem
Boden fortbewegt werden kann.
[0049] In dem gezeigten Ausführungsbeispiel von Figur 1 ist die Antriebseinheit 8, die die
Stromversorgung und eine Anbindung an ein Bedienelement, beispielsweise in Form einer
Fernbedienung 42, koordiniert, in einem Aufnahmefach 10 unterhalb des Basisrahmens
4 angeordnet. Es bietet sich allerdings auch an, eine Antriebseinheit zu konzipieren
bzw. vorzusehen, die als ein vollkommen separates Bauteil ausgeführt ist und separat
an eine erfindungsgemäße Gartenliege manuell angebracht werden könnte. Dies ist in
Figur 2 ersichtlich, wo eine Antriebseinheit 68 auf einer Basis 70 angeordnet ist
und die erfindungsgemäße Gartenliege 2 mit ausreichend Elektrizität versorgt.
[0050] Die Antriebseinheit 68 ist in Figur 3 detaillierter dargestellt. Die Antriebseinheit
68 könnte beispielsweise einen Boden 70 sowie einen Deckel 72 aufweisen, wobei auf
dem Boden 70 ein Akkumulator 38, eine Elektronikeinheit 40 und ein Kompressor 60 angeordnet
sein könnten. An einer Seitenfläche 74 könnten beispielsweise eine Reihe von Buchsen
76 angeordnet sein, die eine vielfältige Anschlussmöglichkeit bieten. Beispielsweise
könnte ein Netzanschuss 78 vorhanden sein, an dem ein Kabel zum Betreiben der erfindungsgemäßen
Gartenliege 2 von einem öffentlichen Stromnetz aus erlaubt wird. Gleichermaßen könnte
dieser Netzanschluss 78 auch dazu dienen, den Akkumulator 38 aufzuladen, wobei die
Elektronikeinheit 40 auch als Ladeelektronik fungiert. So könnte beispielsweise nach
einer längeren Einsatzpause der erfindungsgemäßen Gartenliege 2 bei stark entladenem
Akkumulator 38 ein schneller Betrieb ermöglicht werden. Weiterhin könnte auch ein
Anschluss 80 für beispielsweise elektronische Kleingeräte vorhanden sein, die sich
auf einer erfindungsgemäßen Gartenliege 2 nutzen lassen. Beispielhaft ist dieser Kleingeräteanschluss
80 als USB-Anschluss gezeigt, da heutzutage viele mobile elektronische Geräte über
einen derartigen Anschluss mit Strom versorgt werden können. Hier fungiert die Elektronikeinheit
40 gleichzeitig als Spannungswandler, der diesem Anschluss 80 eine konstante Spannung
von 5 Volt bereitstellt und gleichzeitig den Strom auf 0,5 Ampere oder einen anderen
vorbestimmten gängigen maximalen Wert beschränkt.
[0051] Da die erfindungsgemäße Gartenliege 2 überwiegend bei gutem Wetter benutzt wird,
empfiehlt es sich, auf dem Deckel 72 eine oder mehrere Solarzellen 82 anzuordnen,
die ebenfalls mit der Elektronikeinheit 40 zu verbinden sind. Hierdurch kann gewährleistet
werden, dass die erfindungsgemäße Gartenliege 2 stets einsatzbereit ist, denn der
Akkumulator 38 könnte auch durch den Betrieb der Solarzellen 82 stets aufgeladen bleiben.
Die Elektronikeinheit 40 fungiert bei einem derartigen Aufbau der Antriebseinheit
68 als Spannungswandler, der die von den Solarzellen 82 bereitgestellte Spannung in
eine Ladespannung umwandelt. Die Elektronikeinheit 40 sollte weiterhin dazu in der
Lage sein, den Akkumulator 38 stets zu pflegen, dass heißt es muss sichergestellt
werden, dass der Akkumulator 38 weder überladen noch tief entladen wird.
[0052] Dies bereitgestellten Buchsen 78 und 80 bzw. alle weiteren denkbaren Anschlussbuchsen
können zum Schutz gegen Witterungseinflüsse oder vor Salzwasser in einer mit einem
Gewinde ausgestatteten Gehäusevertiefung angeordnet werden, die jeweils eine Verschraubung
mit einem Schraubdeckel 84 erlaubt.
[0053] An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, dass die gezeigten Ausführungsbeispiele
aus den Figuren 1-3 lediglich der Illustration dienen, die Erfindung ist keineswegs
auf die dargestellten Ausführungsbeispiele beschränkt. Dies gilt insbesondere für
die Aufteilung des Liegerahmens in fünf Liegerahmenzonen, es sind auch mehr oder weniger
Zonen machbar. Im Wesentlichen ist bei der Konzeption derartiger Gartenliegen zumindest
eine verschwenkbare Rückenlehne vorzusehen und bevorzugt auch ein verstellbares Fußteil.
Dies Ausbildung der erfindungsgemäßen Antriebseinheit ist ebenfalls nicht darauf beschränkt,
in einem Aufnahmefach unterhalb des Fußendes angeordnet zu werden oder auf einer Basis
neben dem Fußteil gesetzt zu werden. Vielmehr sind dem gestalterischen Spielraum des
Fachmannes keine Grenzen gesetzt, jedoch hat sich zum Zeitpunkt der Anmeldung ergeben,
dass die gezeigten Positionen und Anordnungen recht vorteilhaft erscheinen. Weiterhin
ist die Erfindung nicht darauf beschränkt, eine bestimmte Art von Antriebsvorrichtungen
zu verwenden. Es sind jegliche Antriebsvorrichtungen denkbar, die eine Linearbewegung
und/oder eine Rotationsbewegung ausführen können. So können neben Spindelantrieben
mit Elektromotor auch pneumatische oder hydraulische Antriebe verwendet werden, wobei
beispielsweise ein pneumatischer Antrieb in Form eines Pneumatikzylinders mit dem
Kompressor für eine Luftmatratze gekoppelt werden könnte. Dadurch ist eine sehr variable
Konzeption des Antriebs möglich, da innerhalb der erfindungsgemäßen Gärtenliege lediglich
Druckluft übertragen werden muss.
[0054] Ergänzend sei darauf hinzuweisen, dass "aufweisend" keine anderen Elemente oder Schritte
ausschließt und "ein" oder "eine" keine Vielzahl ausschließt. Bezugszeichen in den
Ansprüchen sind nicht als Einschränkung anzusehen.
BEZUGSZEICHEN
[0055]
- 2
- Gartenliege
- 4
- Basisrahmen
- 6
- Liegerahmen
- 8
- Antriebseinheit
- 10
- Aufnahmefach
- 12
- Zone des Liegerahmens
- 14
- Zone des Liegerahmens
- 16
- Zone des Liegerahmens
- 18
- Zone des Liegerahmens
- 20
- Zone des Liegerahmens
- 22
- Liegeauflage
- 24
- Hebel
- 26
- Antriebsvorrichtung
- 28
- Punkt
- 30
- Schlitz
- 32
- gestrichelte Linie
- 34
- Antriebsvorrichtung
- 36
- Punkt
- 38
- Akkumulator
- 40
- Elektronikeinheit
- 42
- Fernbedienung
- 44
- Zone der Liegeauflage
- 46
- Zone der Liegeauflage
- 48
- Zone der Liegeauflage
- 50
- Zone der Liegeauflage
- 52
- Zone der Liegeauflage
- 54
- luftdichte Hülle
- 56
- Druckluftanschluss
- 58
- Druckluftleitung
- 60
- Kompressor
- 62
- Rad
- 64
- Fuß
- 66
- Griff
- 68
- Antriebseinheit
- 70
- Boden
- 72
- Deckel
- 74
- Seitenfläche
- 76
- Buchse
- 78
- Netzanschluss
- 80
- Kleingeräteanschluss
- 82
- Solarzelle
- 84
- Schraubdeckel
1. Gartenliege (2), aufweisend
- mindestens einen wetterfesten Basisrahmen (4), der dazu eingerichtet ist, einen
Liegerahmen (6) aufzunehmen;
- mindestens einen wetterfesten Liegerahmen (6), der dazu eingerichtet ist, auf den
Basisrahmen (4) angeordnet zu werden und mindestens zwei bewegbare gelagerte Liegerahmenelemente
besitzt;
- mindestens eine Antriebsvorrichtung (26, 34) zum Bewegen der Liegerahmenelemente;
- mindestens eine wetterfeste Antriebseinheit (8) zum Bereitstellen von elektrischer
Energie, die mit der mindestens einen Antriebsvpmchtung (26, 34) verbunden ist; und
- eine induktive elektrische Verbindungsvorrichtung, mit mindestens einem Induktionselement
in der Antriebseinheit und mindestens einem Induktionselement in einem Aufnahmeelement
der Gartenliege (2);
- wobei die Antriebseinheit (8) gekapselt ist und dazu eingerichtet ist, mit der Gartenliege
(2) elektrisch verbunden zu werden.
2. Gartenliege (2) nach Anspruch 1, die Antriebseinheit aufweisend
- mindestens einen Akkumulator (38);
- mindestens einen Netzanschluss (78);
- mindestens eine Elektronikeinheit (40), die dazu eingerichtet ist, elektrische Energie
aus dem Akkumulator (38) über die Elektronikeinheit (40) an die mindestens eine Antriebsvorrichtung
(26, 34) abzugeben und eine an dem Netzanschluss (78) anliegende Spannung in eine
Ladespannung für den Akkumulator (38) umzuwandeln.
3. Gartenliege (2) nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Elektronikeinheit (40) dazu eingerichtet
ist, die elektrische Energie gesteuert über eine Bedieneinheit (42) an die mindestens
eine Antriebsvorrichtung abzugeben.
4. Gartenliege (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Antriebseinheit
(8) ferner mindestens eine Solarzelle (82) aufweist, die mit der Elektronikeinheit
(40) verbunden ist, wobei die Elektronikeinheit (40) dazu eingerichtet ist, eine Spannung
der Solarzelle in eine Ladespannung für den Akkumulator (38) umzuwandeln.
5. Gartenliege (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die mindestens eine
Antriebsvorrichtung (26, 34) zum Schutz vor Umwelteinflüssen gekapselt ist.
6. Gartenliege (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, aufweisend eine Liegenauflage
(22) mit einer Oberseite und Seitenflächen aus einem wasserabweisenden Material und
einer atmungsaktiven Unterseite.
7. Gartenliege (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, die Antriebseinheit (8) ferner
aufweisend mindestens einen Kompressor (60).
8. Gartenliege (2) nach Anspruch 7, aufweisend eine druckdichte Liegenauflage (22), die
mit dem Kompressor (60) verbunden ist.
9. Gartenliege (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, ferner aufweisend ein Aufnahmefach
(10) innerhalb des Basisrahmens (4) zum Aufnehmen der Antriebseinheit (8).
10. Gartenliege (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, die Antriebseinheit (8) aufweisend
einen Kleingeräteanschluss (80) zum Betreiben externer elektronischer Geräte.
11. Gartenliege (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, aufweisend mindestens einen
Kleingeräteanschluss (80) und/oder mindestens einen Netzanschluss (78) in einer Vertiefung,
die durch einen Deckel (84) verschließbar ist.
12. Gartenliege (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
wobei die Gartenliege (2) für die Verwendung auf Schiffen ausgeführt ist;
wobei der Basisrahmen (4) eine salzwasserfeste Grundierung und/oder Lackierung aufweist.
13. Gartenliege (2) nach Anspruch 12,
wobei die Gartenliege (2) eine rutschfeste Beschichtung an den Stellen, die einen
Schiffsboden berühren aufweist.
14. Antriebseinheit (8), die dazu eingerichtet ist, an einer Gartenliege (2) angeordnet
zu werden, aufweisend
- mindestens eine Solarzelle (82);
- mindestens einen Akkumulator (38);
- mindestens eine Elektronikeinheit (40);
- mindestens einen Netzanschluss (78);
- mindestens ein Induktionselement, welches mit einem Induktionselement in einem Aufnahmeelement
der Gartenliege (2) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 13 korrespondiert;
wobei die Elektronikeinheit (40) dazu eingerichtet ist, eine an der Solarzelle (82)
anliegende Spannung in eine Ladespannung für den Akkumulator (38) umzuwandeln;
wobei die Elektronikeinheit (40) ferner dazu eingerichtet ist, die an dem Netzanschluss
(78) anliegende Spannung in eine Ladespannung für den Akkumulator (38) umzuwandeln
und eine elektrische Spannung an mindestens eine Antriebsvorrichtung (26, 34) der
Gartenliege gesteuert durch eine Bedieneinheit (42) abzugeben;
wobei die Antriebseinheit (8) vollständig wetterfest gekapselt ist und dazu eingerichtet
ist, mit der Gartenliege (2) elektrisch verbunden zu werden;
wobei das Induktionselement der Antriebseinheit eine Induktionsspule ist, die ausgeführt
ist, eine induktive elektrische Verbindung zwischen der Antriebseinheit und der Gartenliege
zu schaffen.
15. Antriebseinheit (8, 68) nach Anspruch 14,
wobei die Antriebseinheit (8, 68) für die Verwendung auf Schiffen ausgeführt ist;
wobei die Antriebseinheit (8, 68) dazu eingerichtet ist, mehrere Antriebsvorrichtungen
(26, 34) mehrerer Gartenliegen (2) mit Energie zu versorgen.
1. Lounger (2), comprising
- at least one weatherproof base frame(4), which is adapted for receiving a lounger
frame (6);
- at least one weatherproof lounger frame (6), which is adapted for being arranged
on the base frame (4), and which comprises at least two movably mounted lounger frame
elements;
- at least one drive device (26, 34) for moving the lounger frame elements; and
- at least one weatherproof drive unit (8) for providing electric energy, which drive
unit is connected to the at least one drive device (26, 34), and
- an inductive electrical connection device, with at least one induction element in
the drive unit and at least one induction element in a receiving element of the lounger
(2);
- wherein the drive unit (8) is encapsulated and is adapted for being electrically
connected to the lounger (2).
2. Lounger (2) according to claim 1, the drive unit comprising
- at least one accumulator (38);
- at least one grid connection (78);
- at least one electronics unit (40), which is adapted for delivering electric energy
from the accumulator (38) via the electronics unit (40) to the at least one drive
device (26, 34), and which is adapted for transforming a voltage applied at the grid
connection (78) into a charging voltage for the accumulator (3 8).
3. Lounger according to claim 1 or 2,
wherein the electronics unit (40) is adapted for delivering electric energy to the
at least one drive device (42), wherein the delivering of electric energy is controlled
by a control unit.
4. Lounger (2) according toone of the preceding claims,
wherein the drive unit (8) further comprises at least one solar cell (82), which is
connected to the electronics unit (40);
wherein the electronics unit (40) is adapted for transforming a voltage of the solar
cell into a charging voltage for the accumulator (38).
5. Lounger (2) according to one of the preceding claims,
wherein the at least one drive device (26, 34) is encapsulated for protection against
environmental effects.
6. Lounger (2) according to one of the preceding claims, comprising a lounger overlay
(22) with an upper side and lateral surfaces made of a water-repellent material and
a breathable lower side.
7. Lounger (2) according to one of the preceding claims, the drive unit (8) further comprising
at least one compressor (60).
8. Lounger (2) according to claim 7, comprising a pressure-tight lounger overlay (22),
which is connected to the compressor (60).
9. Lounger (2) according to one of the preceding claims, further comprising a receiving
compartment (10) within the base frame (4) for receiving the drive unit (8).
10. Lounger (2) according to one of the preceding claims, the drive unit (8) comprising
a small device connection (80) for operating external electronic devices.
11. Lounger (2) according to one of the preceding claims, comprising at least one small
device connection (80) and/or at least one grid connection (78) in a recess, which
recess is closable by a cap (84).
12. Lounger (2) according to one of the preceding claims,
wherein the lounger (2) is designed for use on ships;
wherein the base frame (4) comprises a salt-water-proof priming and/or finishing.
13. Lounger (2) according to claim 12,
wherein the lounger (2) comprises a slip-proof coating at areas which contact the
floor of the ship.
14. Drive unit (8), which is adapted for being arranged at a lounger (2), comprising
- at least one solar cell (82);
- at least one accumulator (38);
- at least one electronics unit (40);
- at least one grid connection (78);
- at least one induction element, which corresponds to an induction element in a receiving
element of the lounger (2) according to one of claims 1 to 13;
wherein the electronics unit (40) is adapted for transforming a voltage applied at
the solar cell (82) into a charging voltage for the accumulator (38); wherein the
electronics unit (40) is further adapted for transforming a voltage applied at the
grid connection (78) into a charging voltage for the accumulator (38), and for delivering,
controlled by a control unit (26, 34), an electric voltage to at least one drive device
(42) of the lounger; wherein the drive unit (8) is encapsulated completely weather-proof
and is adapted for being electrically connected to the lounger (2);
wherein the induction element of the drive unit is an induction coil which is adapted
to provide an inductive electrical connection between the drive unit and the lounger.
15. Dive unit (8, 68) according to claim 14,
wherein the drive unit (8, 68) is designed for use on ships;
wherein the drive unit (8, 68) is adapted for supplying energy to several driving
devices (26, 34) of several loungers (2).
1. Chaise longue de jardin (2), comprenant :
- au moins un châssis de base (4) résistant aux intempéries, conçu pour recevoir un
cadre de chaise longue (6) ;
- au moins un cadre de chaise longue (6) résistant aux intempéries, conçu pour être
disposé sur le châssis de base (4) et pourvu d'au moins deux éléments de cadre de
chaise longue montés mobiles ;
- au moins un dispositif d'entraînement (26, 34) pour le déplacement des éléments
de cadre de chaise longue ;
- au moins une unité d'entraînement (8) résistante aux intempéries pour fournir de
l'énergie électrique, laquelle unité est reliée à le au moins un dispositif d'entraînement
(26, 34) ; et
- un dispositif de liaison électrique par induction, avec au moins un élément inductif
dans l'unité d'entraînement et au moins un élément inductif dans un élément de réception
de la chaise longue de jardin (2) ;
- l'unité d'entraînement (8) étant blindée et conçue pour être reliée électriquement
à la chaise longue de jardin (2).
2. Chaise longue de jardin (2) selon la revendication 1, l'unité d'entraînement comprenant
:
- au moins un accumulateur (38) ;
- au moins un branchement électrique (78) ;
- au moins une unité électronique (40), conçue pour délivrer de l'énergie électrique
de l'accumulateur (38), par l'intermédiaire de l'unité électronique (40), à le au
moins un dispositif d'entraînement (26, 34) et convertir une tension appliquée aux
bornes du branchement électrique (78) en une tension de charge pour l'accumulateur
(38).
3. Chaise longue de jardin (2) selon l'une des revendications 1 et 2, l'unité électronique
(40) étant conçue pour délivrer sous contrôle de l'énergie électrique, par l'intermédiaire
d'une unité de commande (42), à le au moins un dispositif d'entraînement.
4. Chaise longue de jardin (2) selon l'une des revendications précédentes, l'unité d'entraînement
(8) comprenant en outre au moins une pile solaire (82) reliée à l'unité électronique
(40), l'unité électronique (40) étant conçue pour convertir une tension de la pile
solaire en une tension de charge pour l'accumulateur (38).
5. Chaise longue de jardin (2) selon l'une des revendications précédentes, le au moins
un dispositif d'entraînement (26, 34) étant blindé pour le protéger d'influences de
l'environnement.
6. Chaise longue de jardin (2) selon l'une des revendications précédentes, comprenant
un support de chaise longue (22) avec un côté supérieur et des faces latérales en
un matériau hydrophobe et un côté inférieur perméable à l'air.
7. Chaise longue de jardin (2) selon l'une des revendications précédentes, l'unité d'entraînement
(8) comprenant en outre au moins un compresseur (60).
8. Chaise longue de jardin (2) selon la revendication 7, comprenant en outre un support
de chaise longue (22) étanche à la pression, relié au compresseur (60).
9. Chaise longue de jardin (2) selon l'une des revendications précédentes, comprenant
en outre un casier (10) à l'intérieur du châssis de base (4) pour recevoir l'unité
d'entraînement (8).
10. Chaise longue de jardin (2) selon l'une des revendications précédentes, l'unité d'entraînement
(8) comprenant un branchement de petits appareils (80) pour le fonctionnement d'appareils
électroniques externes.
11. Chaise longue de jardin (2) selon l'une des revendications précédentes, comprenant
au moins un branchement de petits appareils (80) et/ou au moins un branchement électrique
(78) dans un creux, qui peut être fermé par un couvercle (84).
12. Chaise longue de jardin (2) selon l'une des revendications précédentes,
la chaise longue de jardin (2) étant réalisée pour l'utilisation sur des navires ;
le châssis de base (4) présentant un apprêt et/ou une peinture résistants à l'eau
de mer.
13. Chaise longue de jardin (2) selon la revendication 12,
la chaise longue de jardin (2) présentant un revêtement antidérapant aux emplacements
au contact d'un plancher de navire.
14. Unité d'entraînement (8) conçue pour être disposée sur une chaise longue de jardin
(2), comprenant :
- au moins une pile solaire (82);
- au moins un accumulateur (38) ;
- au moins une unité électronique (40) ;
- au moins un branchement électrique (78) ;
- au moins un élément inductif, qui correspond à un élément inductif dans un élément
de réception de la chaise longue de jardin (2) selon l'une des revendications 1 à
13 ;
l'unité électronique (40) étant conçue pour convertir une tension appliquée à la pile
solaire (82) en une tension de charge pour l'accumulateur (38) ;
l'unité électronique (40) étant en outre conçue pour convertir la tension appliquée
aux bornes du branchement électrique (78) en une tension de charge pour l'accumulateur
(38) et délivrer sous contrôle, par une unité de commande (42), une tension électrique
à au moins un dispositif d'entraînement (26, 34) de la chaise longue de jardin ;
l'unité d'entraînement (8) étant totalement blindée de façon résistante aux intempéries
et conçue pour être reliée électriquement à la chaise longue de jardin (2) ;
l'élément inductif de l'unité d'entraînement étant une bobine à induction, réalisée
pour créer une liaison électrique par induction entre l'unité d'entraînement et la
chaise longue de jardin.
15. Unité d'entraînement (8, 68) selon la revendication 14,
l'unité d'entraînement (8, 68) étant réalisée pour l'utilisation sur des navires ;
l'unité d'entraînement (8, 68) étant conçue pour alimenter en énergie plusieurs dispositifs
d'entraînement (26, 34) de plusieurs chaises longues de jardin (2).