(19)
(11) EP 2 539 518 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
19.03.2014  Patentblatt  2014/12

(21) Anmeldenummer: 11707615.8

(22) Anmeldetag:  17.02.2011
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
E04B 1/86(2006.01)
E04B 9/04(2006.01)
E04B 1/94(2006.01)
E04B 9/00(2006.01)
E04B 1/82(2006.01)
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/EP2011/052355
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 2011/104164 (01.09.2011 Gazette  2011/35)

(54)

Brandschutzkonstruktion aus Brandschutzplatten und Schallabsorberelementen

Fire protection construction composed of fire protection panels and sound absorber elements

Construction contre le feu à base de plaques coupe-feu et d'éléments absorbeurs phoniques


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR

(30) Priorität: 23.02.2010 DE 202010000245 U

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
02.01.2013  Patentblatt  2013/01

(73) Patentinhaber: Liaver GmbH & Co. KG
98693 Ilmenau (DE)

(72) Erfinder:
  • HOPPE, Christian
    99092 Erfurt (DE)

(74) Vertreter: Engel, Christoph Klaus 
Engel patentanwaltskanzlei Marktplatz 6
98527 Suhl
98527 Suhl (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A1- 0 546 279
EP-A2- 1 818 475
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Brandschutzkonstruktion, die ein Schallabsorberelement verwendet, um neben Brandschutzfunktionen auch akustische Funktionen zu übernehmen, insbesondere Raumschall zu absorbieren, um damit die Raumakustik zu verbessern. Das Schallabsorberelement ist dabei insbesondere für den Einbau in eine Wand- oder Decken-Brandschutzkonstruktion aus Brandschutzplatten angepasst. Eine derartige Brandschutzkonstruktion ist als abgehängte Deckenkonstruktion oder vorgesetzte Wandkonstruktion ausgebildet. Bevorzugte aber nicht ausschließliche Einsatzgebiete für die erfindungsgemäße Brandschutzkonstruktion sind Hochbau, Schiffbau, Industriebau und Tunnelbau.

    [0002] Herkömmliche Brandschutzkonstruktionen werden in unterschiedlichen Bauwerken angebracht, um den Feuerwiderstand einzelner Gebäudeteile zu erhöhen, insbesondere um die Brandausbreitungsgeschwindigkeit zu reduzieren. An vorhandenen Gebäudewänden oder -decken werden dazu Brandschutzplatten aus nicht brennbaren Materialien (sogenannte A1 Materialien) angebracht. Herkömmliche Brandschutzplatten übernehmen nur im beschränkten Maße statische Funktionen (beispielsweise beim Aufbau von Leichtbauwänden) und zeigen zumeist keine wünschenswerten akustischen Eigenschaften. Wenn besondere Anforderungen an die Raumakustik gestellt werden, müssen entweder zusätzliche akustische Elemente eingebaut werden, was den Herstellungsaufwand von Gebäuden deutlich erhöht, oder es sind bauliche Kompromisse erforderlich, die zu Lasten des Brandschutzes gehen, beispielsweise wenn an abgehängten Decken Akustikplatten angebracht werden, die selbst keine hohen Brandschutzanforderungen erfüllen.

    [0003] Die DE 34 44 881 C2 zeigt einen schallabsorbierenden Gebäudewand- bzw. Deckenaufbau aus fugendicht gestoßenen Mineralfaserplatten, die mit einer tragenden Konstruktion verbunden sind. Die Mineralfaserplatten sind als Fertigelemente ausgebildet und weisen auf beiden Seiten eine haftende Schicht auf.

    [0004] In der DE 93 21 610 U1 ist eine Akustikdecke aus schallschluckenden Leichtbauplatten beschrieben. Die Leichtbauplatten bestehen aus mittels Kunstharz miteinander verbundenen Blähglas-, Blähton- oder ähnlichen Partikeln.

    [0005] Aus der DE 196 53 807 A1 ist ein mineralischer Dämmkörper bekannt, der als Schall- oder Wärmedämmplatte ausgebildet ist. Der Dämmkörper besitzt eine haufwerksporige Struktur, die aus Blähglasgranulatteilchen in einem stabilen Bindemittelgerüst gebildet ist.

    [0006] Die DE 44 08 177 A1 zeigt ein Lärmschutz-Wandteil, bei welchem ein Wandelement aus Massivbeton auf einer Seite mit einer offenporigen Absorptionsschicht versehen ist. Die Absorptionsschicht enthält mineralisch-silikatisches Teilchenmaterial, insbesondere Blähton oder Blähschiefer.

    [0007] Aus der DE 197 12 835 C3 ist ein Formkörper aus einem Leichtwerkstoff bekannt, welcher schalldämmende Eigenschaften besitzt. Für die Herstellung des Formkörpers erfolgt eine Flüssigphasensinterung einer Mischung aus einem Leichtzuschlagstoff und einem Natronwasserglas. Als Leichtzuschlagstoff werden Blähglas, Perlite und/oder Blähton verwendet. Die Leichtzuschlagstoffpartikel sind unter Ausbildung eines Natronkalkglases mit diesem netzwerkartig verbunden. Es wird vorgeschlagen, den Formkörper als Akustikplatte, insbesondere als Baffel einzusetzen, wofür jedoch keine weiterführenden Hinweise gegeben werden.

    [0008] Die DE 100 20 955 A1 zeigt einen Formkörper, welcher ausschließlich aus miteinander versinterten Leichtzuschlagstoffen, ausgewählt aus Blähglasgranulat, Blähtongranulat oder thermisch vorexpandierten Perliten gebildet ist.

    [0009] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht somit darin, eine Brandschutzkonstruktion aus Brandschutzplatten für Wände oder Decken von Räumen anzugeben, die neben der eigentlichen Brandschutzfunktion auch akustische Aufgaben übernehmen kann, insbesondere um relevante Schallanteile zu absorbieren und damit die Raumakustik zu verbessern.

    [0010] Die Lösung der genannten Aufgabenstellung gelingt mit einer Brandschutzkonstruktion nach Anspruch 1.

    [0011] Eine erfindungsgemäße Brandschutzkonstruktion aus Brandschutzplatten eignet sich insbesondere für die Anordnung an Wänden oder Decken von Räumen. Die durch die Brandschutzplatten gebildete Fläche ist entlang mehrerer Linien unterbrochen. An diesen Unterbrechungen ist zwischen benachbarten Brandschutzplatten jeweils ein nicht brennbares, die Brandschutzanforderungen ebenso erfüllendes, langgestrecktes Schallabsorberelement eingesetzt. Eine Absorptionsfläche des Schallabsorberelements liegt im Wesentlichen in einer Ebene mit der zum Rauminneren gerichteten Oberfläche der Brandschutzplatten. Vorzugsweise liegt die Absorptionsfläche also in der Ebene der Oberfläche der Brandschutzplatten, um einen geschlossenen optischen Eindruck zu vermitteln und keine unnötigen Angriffskanten für Hitzeeinwirkung zu bieten. Auf einen geringfügigen Höhenversatz (von beispielsweise 5%-10% der Dicke der Brandschutzplatten) kommt es dabei jedoch offensichtlich nicht an.

    [0012] Das erfindungsgemäß verwendete Schallabsorberelement zeichnet sich einerseits dadurch aus, dass es zum leichten Einbau in eine Wand- oder Deckenkonstruktion aus Brandschutzplatten geeignet ist. Dazu besitzt es ein langgestrecktes Trägerhohlprofil, welches an zwei gegenüberliegenden Längsseiten nach außen ragende Befestigungsabschnitte besitzt, die der Befestigung an jeweils angrenzenden Brandschutzplatten dienen. An einer Vorderseite des Trägerhohlprofils ist eine sich in Längsrichtung erstreckende Aussparung vorgesehen, die sich in den inneren Hohlraum des Trägerhohlprofils öffnet. Diese Aussparung kann die gesamte Länge und Breite der Vorderseite einnehmen, sodass das Trägerhohlprofil einen U-förmigen Querschnitt mit seitlich angebrachten Befestigungsabschnitten aufweist. Die an der Vorderseite verlaufende Aussparung kann alternativ als Nut oder Schlitz in eine Wandungsfläche eingebracht sein, sodass an den Rändern der Vorderseite schmale Wandabschnitte verbleiben. Das Schallabsorberelement umfasst weiterhin einen Absorberstreifen aus einem schallabsorbierenden, nicht brennbaren Material, welcher im Trägerhohlprofil befestigt ist und eine Absorptionsfläche besitzt, die in der Ebene der Aussparung des Trägerhohlprofils frei liegt und auch nach dem Einbau des Schallabsorberelements nicht von Brandschutzplatten überdeckt ist. Die Befestigung des Absorberstreifens erfolgt z.B. durch Klemmen oder Kleben mit einem feuerbeständigen Kleber.

    [0013] Um sowohl die akustische als auch die Brandschutzfunktion besonders effizient zu erfüllen, besteht der Absorberstreifen des Schallabsorberelements vorzugsweise aus einem glasbasierten, akustisch wirksamen Schaumstoff. Es handelt sich insbesondere um einen nicht duktilen, mineralischen Schaumstoff, der eine hohe Festigkeit wie etwa ein im Bauwesen verarbeiteter Stein, Ziegelstein oder Betonstein aufweisen kann. Dadurch, dass es sich um einen Schaumstoff handelt, ist eine Oberflächenstruktur und bei vorteilhafter Gestaltung auch eine durchgehende Luftwege belassende Struktur gegeben, die sich insbesondere akustisch vorteilhaft auswirkt, nämlich im Sinne eines Schallschluckens. Da zugleich eine diffusionsoffene Struktur des Abstandshalters gegeben ist, ergeben sich auch vorteilhafte Eigenschaften im Hinblick auf einen Abtransport von Feuchte bspw. aus dem Raum, der an die offene Absorptionsfläche des Schallabsorberelements angrenzt.

    [0014] In einer bevorzugten Ausführungsform ist das Trägerhohlprofil als Schiene mit einem U-förmigen Querschnitt gebildet. Der Absorberstreifen weist dann eine im Querschnitt rechteckige oder quadratische Struktur auf und entspricht in seiner Breite der vollständig offenen Vorderseite des Profils. Die freiliegende Absorptionsfläche ist dann diejenige Fläche, welche im eingebauten Zustand nach außen, d.h. zu dem akustisch zu beeinflussenden Raum frei liegt. So kann besonders günstig durch den Schaumstoff die gewünschte Schallwirksamkeit erreicht werden.

    [0015] Gemäß einer abgewandelten Ausführungsform ist der Schaumstoff durch ein anderes geeignetes Schall absorbierendes Material ersetzt. In dem Trägerhohlprofil können weiche und ggf. verformbare Materialien, wie z.B. Steinwolle oder Mineralwolle zur Schallabsorption verwendet werden und den Absorberstreifen bilden.

    [0016] Das Trägerhohlprofil besteht vorzugsweise aus Metall, beispielsweise Stahlblech. Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform besitzt das Trägerhohlprofil nach Innen gerichtete Halteelemente, die zur Befestigung des Absorberstreifens in diesen eingreifen und/oder Klemmkräfte auf diesen ausüben.

    [0017] Die sich nach Außen erstreckenden Befestigungsabschnitte des Trägerhohlprofils sind vorzugsweise als an den gegenüberliegenden Längsseiten verlaufende Materialstreifen ausgebildet, die im wesentlichen senkrecht auf den Längsseiten stehen. Die Befestigungsabschnitte können einstückig mit der Wandung des Profils hergestellt sein oder z.B. durch Punktschweißen, Nieten oder dergleichen befestigt sein.

    [0018] Erfindungsgemäß wird das Schallabsorberelement bevorzugt derart in der Brandschutzkonstruktion eingebaut, dass zumindest die Absorptionsfläche in der fertigen Konstruktion frei liegt. Alternativ dazu kann die Absorptionsfläche aber auch von einer weiteren Materialschicht, die vorzugsweise akustisch stark durchlässig ist, abgedeckt sein, beispielsweise um sie vor Umwelteinflüssen zu schützen oder um eine optische Gestaltung zu ermöglichen.

    [0019] Bei einer vorteilhaften Ausführung besteht der den Absorberstreifen bildende akustisch wirksame Schaumstoff aus Glasteilen bzw. -partikeln, die mittels eines Bindemittels miteinander verbunden sind. Hierbei kann das Bindemittel ein hydraulisches, auch hydraulisch abbindendes Bindemittel sein. Vorzugsweise handelt es sich um ein Bindemittel auf der Basis von Zement oder Keramik. Auch ist es zweckmäßig, wenn das Bindemittel einen Faseranteil aufweist. Nicht zuletzt kann ein solcher Faseranteil die ggf. gewünschte Diffusionsoffenheit sicherstellen oder diese unterstützen. Auch kann der Faseranteil mit zur akustischen Wirksamkeit beitragen. Bei den Glaspartikeln handelt es sich vorzugsweise um Blähglasgranulat, welches mithilfe des Bindemittels oder auch durch einen Sinterprozess zu dem akustisch wirksamen Schaumstoff kompaktiert ist.

    [0020] Das Schallabsorberelement weist bevorzugt einen rechteckigen oder quadratischen, ggf. auch trapezförmigen oder dreieckförmigen Querschnitt auf. Ein solcher Querschnitt bildet eine ebene Absorptionsfläche aus, die in die Sichtseite bzw. die akustisch zu beeinflussende Außenseite der Brandschutzkonstruktion integriert ist. Diese Absorptionsfläche ist dabei in der Regel nicht plan ausgebildet, sondern durch die Struktur des Schalls absorbierenden Materials geprägt. Wie bereits ausgeführt, ist die Absorptionsfläche, welche die Sichtseite bildet bzw. in die Außenseite einer Betondecke integriert ist, auch diejenige Fläche, die nicht oder nur entlang ihrer Kanten vom Material des Trägerhohlprofils überdeckt ist.

    [0021] Es ist besonders vorteilhaft, wenn die Absorptionsfläche zunächst durch eine selbstklebende Folie oder ähnliche Schutzschicht abgedeckt ist. Diese Schutzschicht schützt die Absorptionsfläche während der Verarbeitung vor Verschmutzungen und kann nach endgültiger Fertigstellung der Brandschutzkonstruktion entfernt werden.

    [0022] Bevorzugt ist das Schallabsorberelement in der oben beschriebenen Weise ausgebildet. Die am Trägerhohlprofil des Schallabsorberelements angebrachten Befestigungsabschnitte liegen vorzugsweise an der Rückseite der Brandschutzplatten an, sodass sie von der Rauminnenseite nicht sichtbar sind. Die Position der Befestigungsabschnitte ist dabei so gewählt, dass die frei liegende Absorptionsfläche im Wesentlichen in einer Ebene mit der Oberfläche der Brandschutzplatten liegt, sodass sich eine geschlossene Fläche der Wand- oder Deckenkonstruktion ergibt. Die Dicke des Schallabsorberelements ist beispielsweise so gewählt, dass sie insgesamt der Dicke der Brandschutzplatten entspricht, sodass hinter den Brandschutzplatten keine zusätzlichen Hohlräume für den Einbau der Schallabsorberelemente benötigt werden. Im Falle der Verwendung von Gipskartonplatten, die zu Brandschutzzwecken häufig doppellagig angebracht werden, kann das Schallabsorberelement beispielsweise eine Dicke von etwa 25 mm aufweisen.

    [0023] Beim Aufbau von Brandschutzkonstruktionen mit mehrlagigen Brandschutzplatten lassen sich die Befestigungsabschnitte des Schallabsorberelements auch zwischen den einzelnen Lagen einsetzen, womit die Montage erleichtert wird.

    [0024] Eine bevorzugte Ausführungsform der Brandschutzkonstruktion zeichnet sich dadurch aus, dass das Trägerhohlprofil des Schallabsorberelements an seinen Längsseiten und seiner Rückseite ebenfalls mit Brandschutzmaterial verkleidet ist. Die originär bestehende Brandschutzwirkung des Absorberstreifens im Schallabsorberelement wird dadurch weiter verstärkt. Bei besonders hohen Brandschutzanforderungen wird durch diese Verkleidung eine geschlossene Brandschutzfläche sichergestellt.

    [0025] Die Abmessungen der einzelnen Schallabsorberelemente sowie deren Beabstandung beim Einbau in die Brandschutzkonstruktion sind vorzugsweise so gewählt, dass die frei liegenden Absorptionsflächen der Schallabsorberelemente etwa 15% bis 30% der Gesamtfläche der Brandschutzkonstruktion einnehmen. Es hat sich gezeigt, dass die damit erzielbare akustische Wirkung ausreichend hoch ist, um etwa 70% bis 80% der Schallabsorption einer vollständigen Bedeckung der zur Verfügung stehenden Fläche mit Schall absorbierendem Material erzielbar ist.

    [0026] Die akustisch wirksamen Absorptionsflächen können gestrichen oder mit einem offenporigen Putz beschichtet werden. Dabei ist sicherzustellen, dass eine Beschichtung akustisch durchlässig bleibt, damit die Schall absorbierenden Eigenschaften erhalten bleiben.

    [0027] Für die Herstellung des Schallabsorptionselementes eigenen sich verschiedene Methoden. Vorzugsweise kann der glasbasierte akustisch wirksame Schaumstoff durch herkömmliche Sinterverfahren erzeugt werden. Die Trägehohlprofile lassen sich leicht durch Tiefziehen oder Biegen herstellen. Eine Wandstärke von 1-3 mm ist besonders bevorzugt. Die Trägerhohlprofile können bei entsprechend stabiler Auslegung selbst statische Aufgaben für die Brandschutzkonstruktion übernehmen und beispielsweise die sonst üblichen Deckenplattenschienen oder die Ständer von Leichtbauwänden ersetzen. Der Absorberstreifen wird im Profil mechanisch befestigt oder z.B. eingeklebt.

    [0028] Weitere Vorteile, Einzelheiten und Weiterbildungen der Erfindung werden nachfolgend an einem bevorzugten Ausführungsbeispiel erläutert, unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung. Es zeigt:
    Fig. 1
    eine Schnittansicht einer erfindungsgemäßen Brandschutzkonstruktion mit einem Schallabsorberelement.


    [0029] Fig. 1 zeigt eine Querschnittsansicht einer erfindungsgemäßen Brandschutzkonstruktion. Die Brandschutzkonstruktion umfasst ein Schallabsorberelement 1, an welches beidseitig Brandschutzplatten 2 angrenzen. Die Brandschutzplatten 2 sind in herkömmlicher Weise an einer Ständerkonstruktion, an abgehängten Tragschienen oder anderen den Wand- oder Deckenaufbau stabilisierenden Bauelementen befestigt. Die Brandschutzplatten 2 können einlagig (links des Schallabsorberelements dargestellt) oder mehrlagig (rechts des Schallabsorberelements dargestellt) angeordnet sein. Die Brandschutzplatten 2 sind in ihrer Haupterstreckungsebene unterbrochen, um das Schallabsorberelement 1 aufzunehmen. In einer Brandschutzkonstruktion sind üblicherweise mehrere parallel verlaufende Schallabsorberelemente angeordnet, beispielsweise in einem Abstand von jeweils 30 bis 70 cm.

    [0030] Das Schallabsorberelement 1 besitzt ein Trägerhohlprofil 5, in dessen Hohlraum ein Absorberstreifen 6 angeordnet ist. In der dargestellten Ausführungsform ist das Trägerhohlprofil 5 durch eine U-förmige Blechschiene gebildet, die zwei Längsseiten und eine Rückseite besitzt. Die Vorderseite des Trägerhohlprofils ist offen, sodass der Absorberstreifen 6 an dieser Vorderseite freiliegt. Die freiliegende Fläche des Absorberstreifens 6 bildet eine Absorptionsfläche 7, die zu dem akustisch zu beeinflussenden Raum gerichtet ist. Die Absorptionsfläche 7 liegt vorzugsweise in einer Ebene mit der Oberfläche der angrenzenden Brandschutzplatten 2.

    [0031] Der Absorberstreifen 6 besteht aus einem akustisch wirksamen, nämlich Schall absorbierenden Werkstoff in der Art eines Schaumstoffs. Vorzugsweise handelt es sich um einen mineralischen Werkstoff, der einen Hartschaumstoff bildet. Insbesondere besteht der Absorberstreifen 6 aus glasbasiertem, akustisch wirksamem und diffusionsoffenem Schaumstoff. Einzelne Glasteilchen sind dafür durch ein Bindemittel, das zudem einen Faseranteil aufweisen kann, miteinander zu einer Riegelstruktur verbunden. Bei dem Ausführungsbeispiel kann die Kantenlänge der Absorberstreifen 6 bspw. im Bereich von 2 bis 8 cm liegen Ersichtlich ist hier ein quadratischer Querschnitt gewählt. Andere Querschnitte des Absorberstreifens 6 sind ebenso denkbar (z.B. dreieckig, oval, rund) und können für spezielle Anwendungen aufgrund ihrer akustischen Eigenschaften vorteilhaft sein.

    [0032] Die Länge der Absorberstreifen 6 kann etwa im Bereich von 0,5 bis 3 m liegen. Für den Fachmann ist verständlich, dass die Abmessungen und die Formgebung der Abstandshalter nahezu beliebig an den jeweiligen Anwendungsfall angepasst werden können. Entscheidend für die Erfindung ist, dass der Absorberstreifen 6 aus einem Material besteht, welches gut Schall absorbierend wirkt und gleichzeitig gute Brandschutzeigenschaften aufweist.

    [0033] Der Absorberstreifen 6 ist bei der dargestellten Ausführungsform durch zweiseitig gestanzte und nach innen gebogene Halteelemente 10 im Trägerhohlprofil 5 befestigt. Nach dem Einsetzen des Absorberstreifens 6 werden die Halteelemente 10 von den Längsseiten des Trägerhohlprofils nach innen gepresst, sodass sie den Absorberstreifen 6 festklemmen und/oder teilweise in diesen eindringen. Alternativ dazu können die Halteelemente durch Stifte, Schrauben, Nieten oder dergleichen gebildet werden, die durch die Wandung des Trägerhohlprofils in den Absorberstreifen eingreifen. Ebenso ist es möglich, den Absorberstreifen im Profil einzukleben oder an der Vorderseite des Trägerprofils Haltekanten vorzusehen, die ein Herausfallen des Absorberstreifens verhindern.

    [0034] Für besonders hohe Brandfestigkeit können an der Rückseite des Trägerhohlprofils und gegebenenfalls auch an Abschnitten der Längsseiten weitere Brandschutzplatten 11 angebracht werden. Um das Schallabsorberelement 1 in einer Brandschutzkonstruktion zu befestigen, sind an den Längsseiten Befestigungsabschnitte 12 vorgesehen, die bei der dargestellten Ausführungsform durch lang gestreckte Materialstreifen gebildet sind. Bei stabiler Gestaltung der Trägerhohlprofile können diese eine tragende Funktion für die Brandschutzplatten übernehmen.

    [0035] Bei der Herstellung der Brandschutzkonstruktion wird beispielsweise bei einem mehrlagigen Aufbau eine untere Brandschutzplatte 2 angeordnet, an welcher die Befestigungsabschnitte 12 des Schallabsorberelements verschraubt werden können. Äquivalente Befestigungsmethoden sind ebenso möglich. Die Befestigungsabschnitte 12 sind so positioniert, dass das Schallabsorberelement über die untere Brandschutzplatte 2 hinausragt, sodass eine obere Brandschutzplatte aufgebracht werden kann, die ebenfalls bis an die Längsseiten des Trägerhohlprofils heranreicht und die Befestigungsabschnitte vollständig abdeckt. Die Oberflächen der oberen Brandschutzplatte und des Absorptionsstreifens 6 liegen dann im Wesentlichen in einer Ebene.

    [0036] Wird nur eine einschichtige Brandschutzplatte verwendet (rechts vom Schallabsorberelement dargestellt), befindet sich diese oberhalb des Befestigungsabschnitts 12, so dass dieser ebenfalls abgedeckt ist.

    [0037] Der Fachmann wird anhand der vorangegangenen Beschreibung erkennen, dass die Schallabsorberelemente auf unterschiedliche Weise mit den Brandschutzplatten verbunden werden können. Für eine besondere Festigkeit können die Schallabsorberelemente darüber hinaus mit weiteren Bauelementen, beispielsweise der Tragkonstruktion der Wand/Decke verbunden werden.

    Bezugszeichenliste



    [0038] 
    1
    Schallabsorberelement
    2
    Brandschutzplatten
    3
    -
    4
    -
    5
    Trägerhohlprofil
    6
    Absorberstreifen
    7
    Absorptionsfläche
    8
    -
    9
    -
    10
    Halteelement
    11
    weitere Brandschutzplatten
    12
    Befestigungsabschnitt



    Ansprüche

    1. Brandschutzkonstruktion aus Brandschutzplatten (2) für Wände oder Decken von Räumen, dadurch gekennzeichnet, dass die durch die Brandschutzplatten (2) gebildete Fläche entlang mehrerer Linien unterbrochen ist und an diesen Unterbrechungen zwischen benachbarten Brandschutzplatten (2) jeweils ein nicht brennbares, langgestrecktes Schallabsorberelement (1) eingesetzt ist, mit einer Absorptionsfläche (7), die im wesentlichen in einer Ebene mit der zum Rauminneren gerichteten Oberfläche der Brandschutzplatten (2) liegt, wobei das Schallabsorberelement (1) umfasst:

    - ein langgestrecktes Trägerhohlprofil (5), welches an zwei gegenüberliegenden Längsseiten nach Außen ragende Befestigungsabschnitte (12) zur Befestigung an den jeweils angrenzenden Brandschutzplatten (2) besitzt, und an seiner Vorderseite eine sich in Längsrichtung erstreckende Aussparung aufweist, die sich in den Hohlraum des Trägerhohlprofils (5) öffnet;

    - einen Absorberstreifen (6) aus Schall absorbierendem, nicht brennbarem Material, der im Trägerhohlprofil (5) befestigt ist und eine Absorptionsfläche (7) besitzt, die in der Ebene der Aussparung des Trägerhohlprofils (5) frei liegt und auch nach dem Einbau des Schallabsorberelements (1) nicht von den Brandschutzplatten (2) überdeckt ist.


     
    2. Brandschutzkonstruktion nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Schall absorbierende Material des Absorberstreifens (6) ein nicht duktiler Schaumstoff, insbesondere ein glasbasierter Schaumstoff ist, welcher insbesondere Blähglasgranulat umfasst.
     
    3. Brandschutzkonstruktion nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Trägerhohlprofil (5) einen U-förmigen Querschnitt besitzt.
     
    4. Brandschutzkonstruktion nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Trägerhohlprofil (5) aus Metall besteht.
     
    5. Brandschutzkonstruktion nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Trägerhohlprofil (5) nach Innen gerichtete Halteelemente (10) aufweist, die zur Befestigung des Absorberstreifens (6) in diesen eingreifen und/oder Klemmkräfte auf diesen ausüben.
     
    6. Brandschutzkonstruktion nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsabschnitte (12) des Trägerhohlprofils (5) als an den gegenüberliegenden Längsseiten verlaufende Materialstreifen ausgebildet sind, die im wesentlichen senkrecht auf den Längsseiten stehen.
     
    7. Brandschutzkonstruktion nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsabschnitte (12) des Schallabsorberelements (1) an der Rückseite der zum Rauminneren gerichteten Brandschutzplatten (2) anliegen.
     
    8. Brandschutzkonstruktion nach einem der Ansprüche 1 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsabschnitte (12) des Schallabsorberelements (1) mit den Brandschutzplatten (2) verschraubt, vernietet oder verklebt sind.
     
    9. Brandschutzkonstruktion nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Trägerhohlprofil (5) des Schallabsorberelements (1) an seinen Längsseiten und seiner Rückseite außen mit weiteren Brandschutzplatten (11) verkleidet ist.
     
    10. Brandschutzkonstruktion nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsabschnitte (12) des Schallabsorberelements (1) jeweils zwischen zwei parallel liegenden Brandschutzplatten (2) eingeklemmt sind.
     
    11. Brandschutzkonstruktion nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass Abstand, Länge und Breite der Schallabsorberelemente (1) so gewählt sind, dass sie 15% bis 30% der Fläche der Brandschutzkonstruktion einnehmen.
     
    12. Brandschutzkonstruktion nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägerhohlprofile (5) der Schallabsorberelemente (1) tragende Funktion für die daran befestigten Brandschutzplatten (2) erfüllen.
     
    13. Brandschutzkonstruktion nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Absorberstreifen (6) in dem Trägerhohlprofil (5) eingeklebt und/oder eingeklemmt ist.
     


    Claims

    1. A fire-protection construction comprising fire-protection panels (2) for walls or ceilings of spaces, characterised in that the surface formed by the fire-protection panels (2) is interrupted along several lines and on these interruptions between adjacent fire-protection panels (2) in each case a non-combustible elongated sound-absorber element (1) is inserted, with an absorption surface (7) that is essentially situated in a plane with the surface of the fire-protection panels (2), which are facing the interior of the space, wherein the sound-absorber element (1) comprises:

    • an elongated hollow support profile (5) that on two opposite longitudinal sides comprises outwards-projecting fastening portions (12) for fastening to the respectively adjoining fire-protection panels (2), and at its front comprises an opening that extends in the longitudinal direction, which opening opens into the hollow space of the hollow support profile (5);

    • an absorber strip (6) comprising a soundabsorbing non-combustible material, which absorber strip (6) is fastened in the hollow support profile (5) and comprises an absorption surface (7) that in the plane of the opening of the hollow support profile (5) is free and that is not covered by the fire-protection panels (2) even after installation of the sound-absorber element (1).


     
    2. The fire-protection construction according to claim 1, characterised in that the sound absorbing material of the absorber strip (6) is a non-ductile foam material, in particular a glass-based foam material, which in particular comprises expanded-glass granulate.
     
    3. The fire-protection construction according to claim 1 or 2, characterised in that the hollow support profile (5) comprises a U-shaped cross section.
     
    4. The fire-protection construction according to any one of claims 1 to 3, characterised in that the hollow support profile (5) comprises metal.
     
    5. The fire-protection construction according to any one of claims 1 to 4, characterised in that the hollow support profile (5) comprises inwards-directed retaining elements (10) that for the purpose of fastening the absorber strip (6) engage the absorber strip (6) and/or exert clamping forces on it.
     
    6. The fire-protection construction according to any one of claims 1 to 5, characterised in that the fastening portions (12) of the hollow support profile (5) are designed as material strips extending on the opposing longitudinal sides, which material strips are essentially arranged so as to be perpendicular on the longitudinal sides.
     
    7. The fire-protection construction according to any one of claims 1 to 6, characterised in that the fastening portions (12) of the sound-absorber element (1) rest against the rear of the fire-protection panels (2) facing the interior of the space.
     
    8. The fire-protection construction according to one of claims 1 or 7, characterised in that the fastening portions (12) of the sound-absorber element (1) are screwed, riveted or bonded to the fire-protection panels (2).
     
    9. The fire-protection construction according to any one of claims 1 to 8, characterised in that the hollow support profile (5) of the sound-absorber element (1) at its longitudinal sides and at its rear on the outside is clad with further fire-protection panels (11).
     
    10. The fire-protection construction according to any one of claims 1 to 9, characterised in that the fastening portions (12) of the sound-absorber element (1) in each case are clamped between two fire-protection panels (2) that are arranged so as to be parallel to each other.
     
    11. The fire-protection construction according to any one of claims 1 to 10, characterised in that the spacing, length and width of the sound-absorber elements (1) are selected in such a manner that they take up 15% to 30% of the surface of the fire-protection construction.
     
    12. The fire-protection construction according to any one of claims 1 to 11, characterised in that the hollow support profiles (5) of the sound-absorber elements (1) carry out a structural function in relation to the fire-protection panels (2) fastened thereto.
     
    13. The fire-protection construction according to any one of claims 1 to 12, characterised in that the absorber strips (6) are bonded in and/or clamped in the hollow support profile (5).
     


    Revendications

    1. Construction ignifuge en plaques ignifuges (2) pour des murs ou plafonds de pièces caractérisée en ce que la surface formée par les plaques ignifuges (2)est interrompue le long de plusieurs lignes et en ce qu'un élément d'insonorisation (1) non combustible, allongé est respectivement inséré à ces interruptions entre les plaques ignifuges (2) voisines avec une surface d'absorption (7) qui se situe pour l'essentiel dans un plan avec la surface des plaques ignifuges (2) orientée vers l'intérieur de la pièce, l'élément d'insonorisation (1) comprenant :

    - un profilé creux porteur (5) allongé qui possède sur les deux côtés longitudinaux opposés des sections de fixation (12) ressortant vers l'extérieur pour fixation aux plaques ignifuges (2) à chaque fois limitrophes et présente sur sa face avant un évidement s'étendant dans le sens longitudinal qui s'ouvre dans la cavité du profilé creux porteur (5),

    - une bande absorbeuse (6) en matériau absorbant le son non combustible qui est fixée dans le profilé creux porteur (5) et possède une surface d'absorption (7) qui est libre dans le plan de l'évidement du profilé creux porteur (5) et n'est pas recouverte par les plaques ignifuges (2) même après le montage de l'élément d'insonorisation (1).


     
    2. Construction ignifuge selon la revendication 1 caractérisée en ce que le matériau absorbant le son de la bande absorbeuse (6) est une mousse non ductile, en particulier est une mousse à base de verre, qui comprend en particulier des granulés de verre expansé.
     
    3. Construction ignifuge selon la revendication 1 ou 2 caractérisée en ce que le profilé creux porteur (5) possède une section en forme de U.
     
    4. Construction ignifuge selon une quelconque des revendications 1 à 3 caractérisée en ce que le profilé creux porteur (5) est en métal.
     
    5. Construction ignifuge selon une quelconque des revendications 1 à 4 caractérisée en ce que le profilé creux porteur (5) présente un élément de fixation (10) orienté vers l'intérieur qui vient en prise dans celui-ci pour fixation de la bande absorbeuse (6) et/ou exerce des forces de serrage sur celle-ci.
     
    6. Construction ignifuge selon une quelconque des revendications 1 à 5 caractérisée en ce que les sections de fixation (12) du profilé creux porteur (5) sont constituées comme des bandes de matériau passant sur les côtés longitudinaux opposés qui se trouvent pour l'essentiel perpendiculaires aux côtés longitudinaux.
     
    7. Construction ignifuge selon une quelconque des revendications 1 à 6 caractérisée en ce que les sections de fixation (12) de l'élément d'insonorisation (1) sont plaquées à la face arrière des plaques ignifuges (2) orientées vers l'intérieur de la pièce.
     
    8. Construction ignifuge selon une quelconque des revendications 1 ou 7 caractérisée en ce que les sections de fixation (12) de l'élément d'insonorisation (1) sont vissées, rivetées ou collées aux plaques ignifuges (2).
     
    9. Construction ignifuge selon une quelconque des revendications 1 à 8 caractérisée en ce que le profilé creux porteur (5) de l'élément d'insonorisation (1) est revêtu extérieurement sur ses côtés longitudinaux et sa face arrière d'autres plaques ignifuges (11).
     
    10. Construction ignifuge selon une quelconque des revendications 1 à 9 caractérisée en ce que les sections de fixation (12) de l'élément d'insonorisation (1) sont serrés à chaque fois entre deux plaques ignifuges (2) situées parallèlement.
     
    11. Construction ignifuge selon une quelconque des revendications 1 à 10 caractérisée en ce que l'intervalle, la longueur et la largeur des éléments d'insonorisation (1) sont choisis de telle sorte qu'ils comprennent 15% à 30% de la surface de la construction ignifuge.
     
    12. Construction ignifuge selon une quelconque des revendications 1 à 11 caractérisée en ce que les profilés creux porteurs (5) des éléments d'insonorisation (1) remplissent une fonction porteuse pour les plaques ignifuges (2) qui y sont fixées.
     
    13. Construction ignifuge selon une quelconque des revendications 1 à 12 caractérisé en ce que la bande absorbeuse (6) est collée et/ou serrée dans le profilé creux porteur (5).
     




    Zeichnung








    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente