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(11) |
EP 2 567 013 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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19.03.2014 Patentblatt 2014/12 |
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Anmeldetag: 08.04.2011 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2011/055466 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2011/138121 (10.11.2011 Gazette 2011/45) |
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HAUSGERÄT ZUR PFLEGE VON WÄSCHESTÜCKEN MIT EINER TROMMEL ZUR AUFNAHME DER WÄSCHESTÜCKE
HOUSEHOLD DEVICE FOR CARING FOR LAUNDRY ITEMS WITH A DRUM FOR HOLDING THE LAUNDRY
ITEMS
APPAREIL MENAGER DESTINE AU SOIN DU LINGE DOTE D'UN TAMBOUR POUR LA RECEPTION DES
PIÈCES DE LINGE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
03.05.2010 DE 102010028492
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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13.03.2013 Patentblatt 2013/11 |
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Patentinhaber: BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH |
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81739 München (DE) |
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Erfinder: |
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- EGLMEIER, Hans
10587 Berlin (DE)
- HANAU, Andreas
12359 Berlin (DE)
- WILDUNG, Wilfried
14169 Berlin (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A1-2007/063072 DE-A1- 19 856 973 DE-U- 7 505 421
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WO-A2-2010/077083 DE-A1-102006 031 352 US-A- 5 979 195
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Hausgerät zur Pflege von Wäschestücken, mit einer Trommel
zur Aufnahme der Wäschestücke, die um eine im Wesentlichen horizontale Drehachse drehbar
gelagert ist. Das Hausgerät umfasst darüber hinaus einen Laugenbehälter, der an einem
eine Beschickungsöffnung der Trommel begrenzenden frontseitigen Randsteg der Trommel
durch einen Spalt beabstandet zur Trommel angeordnet ist. Darüber hinaus umfasst das
Hausgerät eine Manschette, die im Bereich zwischen der Trommel und einem Gehäuse des
Hausgeräts angeordnet ist.
[0002] Hausgeräte zur Pflege von Wäschestücken, wie beispielsweise eine Waschmaschine, können
beispielsweise als Frontladerwaschmaschinen ausgebildet sein. Die angesprochene Manschette
bei derartigen Waschmaschinen weist die Funktion auf, eine Abdichtung des Laugenbehälters
zusammen mit dem Schauglas des Fensters der Tür zum Verschließen der Beschickungsöffnung
zu gewährleisten. Darüber hinaus soll die Manschette die Funktion einer Überbrückung
des Abstands zwischen dem Laugenbehälter und dem Gehäuse der Waschmaschine gewährleisten.
Nicht zuletzt soll auch verhindert werden, dass Wäschestücke oder Kleinteile aus der
Trommel in den Laugenbehälter geraten.
[0003] Bei bekannten Waschmaschinen ist die Manschette üblicherweise an der Vorderwand der
Waschmaschine und am Laugenbehälter befestigt. Im Bereich der Anbringung an den Laugenbehälter
hat die Manschette einen umlaufenden Steg, der zur Trommel einen Abstand aufweist,
damit die rotierende Trommel die Manschette nicht berührt und beschädigt. Der Steg
kann so ausgebildet werden, dass er nur einen axialen Spalt zur Trommel bildet. Er
kann aber auch so ausgebildet sein, dass er den vorderen Rand der Trommel beabstandet
umgreift und dann zusätzlich ein radialer Spalt zur Trommel ausgebildet ist. Der Abstand
wird durch die Form- und Lagetoleranzen der beteiligten Bauteile und durch die Verformung
der Bauteile unter Belastung bestimmt. Die Manschette besitzt üblicherweise Falten,
damit der Laugenbehälter sich schwingend bewegen kann.
[0005] Bei einer weiteren beispielsweise aus der nachveröffentlichten
WO 20101077083 A1 bekannten Ausführung einer Waschmaschine ist ein starr am Gehäuse der Waschmaschine
ausgebildeter Laugenbehälter vorgesehen. Die Trommel ist außerhalb des Laugenbehälters
elastisch gelagert. Bei dieser Variante dichtet die Manschette die Öffnung des Laugenbehälters
im Bereich der Gehäuseöffnung zusammen mit dem Schauglas des Fensters ähnlich wie
bei der oben genannten Ausführung ab. Zur Trommel hin ist die Manschette im unteren
Bereich wiederum den vorderen Rand der Trommel beabstandet umgreifend angeordnet,
so dass Spalte vorhanden sind. Bei einer Beladung des Hausgeräts mit Wäsche und Wasser
senkt sich die Trommel gegenüber der feststehenden Manschette ab, wobei der radiale
Spalt zwischen der Trommel und der oberen Lippe der Manschette vergrößert wird. Auch
dadurch kann in unerwünschter Weise das Hineingeraten von Wäschestücken und Kleinteilen
in den Spalt auftreten.
[0006] Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Hausgerät zur Pflege von Wäschestücken
zu schaffen, bei dem das Eindringen von Wäschestücken oder Kleinteilen zwischen die
Manschette und die Trommel verhindert werden kann.
[0007] Diese Aufgabe wird durch ein Hausgerät, welches die Merkmale nach Anspruch 1 aufweist,
gelöst.
[0008] Ein erfindungsgemäßes Hausgerät zur Pflege von Wäschestücken umfasst eine Trommel
zur Aufnahme der Wäschestücke. Die Trommel ist insbesondere zylinderförmig ausgebildet
und weist frontseitig eine Beschickungsöffnung auf. Die Trommel ist um eine im Wesentlichen
horizontale Drehachse drehbar in dem Hausgerät gelagert. Ausführungen beiden die Drehachse
gegenüber der Horizontalen leicht geneigt angeordnet ist, Insbesondere weniger als
25° geneigt, werden auch als eine im Wesentlichen horizontale Drehachse angesehen.
Das Hausgerät umfasst darüber hinaus einen Laugenbehälter, der an einem eine Beschickungsöffnung
der Trommel begrenzenden frontseitigen Randsteg der Trommel durch einen Spalt beabstandet
zur Trommel angeordnet ist Darüber hinaus umfasst das Hausgerät eine Manschette, welche
im Bereich zwischen der Trommel und einem Gehäuse des Hausgeräts angeordnet ist. Die
Manschette ist mit einer Gleitvorrichtung, welche zumindest ein Gleitelement aufweist,
verbunden. Die Gleitvorrichtung ist auf dem Randsteg der Trommel gelagert. Durch eine
derartige Ausgestaltung wird quasi durch ein Zusatzbauteil, nämlich die Gleitvorrichtung,
eine Lagerung der Manschette direkt auf dem Randstück der Trommel gewährleistet. Darüber
hinaus ist durch diese Ausgestaltung immer noch eine Relativbewegung zwischen der
Manschette und der Trommel ermöglicht, so dass sich die Trommel um die im Wesentlichen
horizontale Drehachse drehen kann, die Manschette jedoch diese Drehbewegung nicht
mit durchführt. Durch diese Anordnung der Manschette und insbesondere das Vorsehen
der Gleitvorrichtung werden unerwünschte Spalte zwischen der Manschette und der Trommel
verhindert, so dass das Eindringen von Wäschestücken und Kleinteilen zwischen die
Manschette und den Randsteg der Trommel verhindert werden kann.
[0009] Mit dem Begriff "verbinden" kann eine starre und somit feste Anordnung der Komponenten,
bei der keine Relativbewegung mehr möglich ist, verstanden werden. Ebenso ist von
dem Begriff "verbinden" auch umfasst, dass nur ein Aneinanderliegen gegeben und eine
Relativbewegung zwischen den betrachteten Komponenten möglich ist. Wesentlich ist,
dass bei allen Alternativen bezüglich des Begriffs "verbinden" zwischen den Bauteilen
Manschette, Gleitvorrichtung und Randsteg der Trommel immer eine Relativbewegung zwischen
der Manschette und dem Randsteg der Trommel gewährleistet ist, so dass die Gleitvorrichtung
fest an der Manschette oder fest an dem Randsteg angeordnet ist. Die Gleitvorrichtung
kann einstückig mit der Manschette sein, muss dies aber nicht. Es liegt im Rahmen
der Erfindung, die Gleitvorrichtung als von der Manschette separates Bauteil vorzusehen
und insbesondere separat am Laugenbehälter zu befestigen.
[0010] Insbesondere wird durch diese Ausgestaltung der Komponenten Manschette, Gleitvorrichtung
und Trommel auch gewährleistet, dass auch sich bei bewegender Trommel in radialer
Richtung, beispielsweise bei der Beladung der Trommel oder aber auch beim Schleudern,
keine derartigen unerwünschten Spalte zwischen der Manschette und der Trommel auftreten.
Auch kann somit durch die Erfindung nicht nur im unbeladenen Ruhezustand der Trommel
das Auftreten von derartig unerwünschten Spalten verhindert werden, sondern auch im
Betrieb des Hausgeräts dies gewährleistet werden.
[0011] Vorzugsweise ist das zumindest eine Gleitelement der Gleitvorrichtung zumindest auf
einer Außenseite des Randstegs der Trommel gelagert. Dies ist eine besonders vorteilhafte
Lagerungsstelle, da dadurch der Bereich der Beschickungsöffnung nicht unnötig eingeschränkt
wird und andererseits gerade bei Radialbewegungen diese positionelle Anordnung der
Komponenten zueinander gewährleistet werden kann.
[0012] Vorzugsweise erstreckt sich das zumindest eine Gleitelement der Gleitvorrichtung
nach vorne über den Randsteg. Insbesondere ist die Ausgestaltung und Anordnung des
Gleitelements derart, dass die Vorderseite des Randstegs der Trommel durch das Gleitelement
zumindest bereichsweise abgedeckt ist. Auch dies ist gerade im Hinblick auf die Positionsstabilität
der Komponenten relativ zueinander als auch der besonders sicheren Vermeidung einer
unerwünschten Spaltbildung bei Relativbewegung der Komponenten zueinander besonders
vorteilhaft.
[0013] Insbesondere ist vorgesehen, dass sich in radialer Richtung der sich nach vorne über
den Randsteg erstreckende Bereich des Gleitelements so über die Vorderseite des Randstegs
der Trommel stülpt, dass diese quasi vollständig abgedeckt ist. Insbesondere ist diesbezüglich
an der Innenseite des Randstegs der Trommel und an der Innenseite des Gleitelements
ein bündiger Übergang vorgesehen.
[0014] Die Vorderseite des Randstegs der Trommel ist somit quasi durch das Gleitelement
umgriffen, was auch für die Außenseite des Randstegs der Trommel gilt.
[0015] Vorzugsweise ist die Gleitvorrichtung zumindest in radialer Richtung zur Drehachse
der Trommel gesehen mit dem Randsteg in radialer Richtung bewegungsgekoppelt. Dies
ist besonders vorteilhaft, da gerade dann, wenn die Trommel nicht in ihrem unbeladenen
Ruhezustand verharrt, sondern auch dann, wenn sie beladen wird oder sich dreht, quasi
jederzeit die Relativposition zwischen der Gleitvorrichtung und dem Randsteg der Trommel
aufrechterhalten werden kann. Auch in spezifischen Betriebsphasen des Hausgeräts kann
somit eine unerwünschte Spaltbildung zwischen der Manschette und dem Randsteg der
Trommel verhindert werden.
[0016] Vorzugsweise ist die Gleitvorrichtung auch in axialer Richtung zur Drehachse der
Trommel mit dem Randsteg der Trommel in axialer Richtung bewegungsgekoppelt. Dadurch
ist eine besonders quasi fixierte Positionierung zwischen der Gleitvorrichtung und
dem Randsteg der Trommel gewährleistet, so dass auch hier entsprechend keine unerwünschten
Spaltbildungen zwischen der Manschette und dem Randsteg der Trommel in zwei verschiedenen
Raumrichtungen auftreten.
[0017] Vorzugsweise weist die Außenseite des Randstegs der Trommel eine Vertiefung auf,
in welche ein Eingriffselement des Gleitelements im Eingriff ist. Durch diese Ausgestaltung,
welche beispielsweise auch als Nut in der Außenseite ausgebildet werden kann, kann
eine besonders mechanisch stabile verschleißarme Lagerung gewährleistet werden. Darüber
hinaus ist dadurch auch die gewünschte Relativbewegung um die Drehachse der Trommel
zwischen der Trommel und der Gleitvorrichtung und somit auch der Manschette besonders
vorteilhaft gewährleistet.
[0018] Nicht zuletzt kann durch diese Verteilung die duale Positionsfixierung sowohl in
axialer als auch in radialer Richtung besonders vorteilhaft gewährleistet werden.
[0019] Vorzugsweise weist ein Gleitelement eine Vertiefung auf, in welche ein Randbereich
der Manschette, insbesondere ein im Querschnitt U-förmiger Randbereich, befestigt
ist. Durch diese Ausgestaltung kann eine besonders mechanisch stabile Verbindung zwischen
der Manschette und dem Gleitelement erreicht werden. Es kann somit quasi eine Verankerung
der Manschette in dem Gleitelement gewährleistet werden. Die Manschette ist somit
quasi eingesenkt in das Gleitelement angeordnet.
[0020] Im Hinblick auf die Befestigung der Manschette bzw. deren Randbereich in dem Gleitelement,
kann beispielsweise eine zerstörungsfrei unlösbare Verbindung, wie beispielsweise
ein Anspritzen vorgesehen sein. Dies ist insbesondere dann sehr vorteilhaft, wenn
das Gleitelement ein Kunststoffbauteil ist, an dem dann die flexible Manschette angespritzt
ist. Ebenso kann jedoch auch eine zerstörungsfrei reversibel trennbare und wieder
zusammenfügbare Verbindung vorgesehen sein. Beispielsweise können Verbindungen mit
einem Clips oder Rastelementen oder sonstigen Bauteilen vorgesehen sein.
[0021] Vorzugsweise ist die Vertiefung an der Außenseite des Gleitelements ausgebildet.
Es ist eine besonders platzsparende und die Beschickungsöffnung nicht beeinträchtigende
Ausgestaltung. Insbesondere ist die Vertiefung an der Außenseite des Gleitelements
in axialer Richtung betrachtet vor der Vorderseite des Randstegs der Trommel angeordnet.
[0022] Dadurch kann in radialer Richtung eine besonders flach bauende Ausgestaltung konzipiert
werden, da sich zum einen dann vorteilhafterweise das Gleitelement über die Vorderseite
des Randstegs der Trommel erstreckt bzw. überstülpt und in diesem sich nach vorne
über erstreckenden Bereich dann an der Außenseite des Gleitelements die Vertiefung
für die Manschette ausgebildet ist.
[0023] Vorzugsweise ist ein Gleitelement starr, insbesondere im Vergleich zur Manschette
starr, ausgebildet. Dadurch ist es mechanisch besonders stabil und verschleißarm und
trägt der mechanischen Stabilität bei der Relativbewegung zwischen der Trommel und
der Manschette Rechnung.
[0024] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass die Gleitvorrichtung ein einziges Gleitelement
aufweist, welches als einstückiges Bauteil als Ring ausgebildet ist.
[0025] Es kann auch vorgesehen sein, dass die Gleitvorrichtung zumindest zwei Gleitelemente
aufweist, die als Kreisabschnitte ausgebildet sind und welche in Umlaufrichtung beabstandet
zueinander angeordnet sind.
[0026] Es kann vorgesehen sein, dass die Manschette mit der Gleitvorrichtung zum Randsteg
der Trommel an denjenigen Stellen, an denen ein Gleitelement angeordnet ist, in radialer
und axialer Richtung betrachtet spaltfrei angeordnet ist. Unter einer spaltfreien
Anordnung wird hier eine Ausgestaltung verstanden, bei der allenfalls nur noch ein
minimaler Luftraum in radialer Richtung zwischen diesen Komponenten an der besagten
Stelle auftritt. Insbesondere ist jedoch vorgesehen, dass auch ein direkter Kontakt
vorgesehen ist, wobei die Materialausgestaltung der Komponenten so gewählt ist, dass
problemfrei eine Relativbewegung zwischen den Komponenten durchgeführt werden kann.
[0027] Vorzugsweise ist die Manschette mit einem vorderen Rand mit dem Gehäuse des Hausgeräts
direkt verbunden und daran befestigt.
[0028] Vorzugsweise ist der Laugenbehälter beweglich in dem Hausgerät gelagert. Er ist darüber
hinaus insbesondere relativ beweglich zum Gehäuse angeordnet und die Manschette weist
in radialer Richtung betrachtet weiter außen als die Verbindung in der Gleitvorrichtung
eine Verbindungslasche zum Verbinden mit dem Laugenbehälter auf.
[0029] Dadurch ist an einer ganz spezifischen und besonders geeigneten Stelle eine Anbindung
der Manschette an den Laugenbehälter, der sich in diesem Ausführungsbeispiel relativ
zum Gehäuse des Hausgeräts bewegen kann, angeordnet.
[0030] Vorzugsweise ist diese Verbindungslasche so angeordnet, dass sie einen im Querschnitt
in radialer Richtung betrachtet nach außen gebogenen Randsteg des Laugenbehälters
umgreift. Insbesondere ist diese Verbindungslasche der Manschette in einer Vertiefung
an der Außenseite des Randstegs des Laugenbehälters U-förmig angeordnet. Auch hier
ist eine besonders kompakte und mechanisch stabile sowie platzsparende mechanische
Verbindung zwischen der Manschette und dem Laugenbehälter gewährleistet. Darüber hinaus
ist sie sehr verschleißarm.
[0031] Vorzugsweise ist der Laugenbehälter in einer weiteren alternativen Ausgestaltung,
insbesondere frontseitig, fest mit dem Gehäuse verbunden. Es kann vorgesehen sein,
dass er nur im Bereich der Verbindung des Gehäuses mit der Manschette mit dem Gehäuse
verbunden ist.
[0032] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass die Gleitvorrichtung, insbesondere ein Gleitelement,
durch eine Gleitfläche, insbesondere eine segmentierte Gleitfläche, oder durch ein
Rollen- oder ein Kugellager auf der Außenseite des Randstegs der Trommel gelagert
ist. Dadurch kann eine besonders reibungsarme Lagerung gewährleistet werden. Dennoch
hält diese auch den mechanischen Beanspruchungen bei den hohen Drehzahlen der Trommel
im Betrieb des Hausgeräts stand.
[0033] Durch die Erfindung oder eine vorteilhafte Ausgestaltung wird somit erreicht, dass
die Manschette im Bereich der Trommelöffnung auf dem Hals der Trommel gelagert ist,
so dass quasi kein Spalt zwischen der feststehenden Manschette und der Trommel besteht.
[0034] Neben einer Ausgestaltung, bei der die Manschette mit dem Gleitring fest verbunden
ist und die Trommel relativ zum Gleitelement und somit auch zur Manschette drehbar
ist, kann auch vorgesehen sein, dass ein insbesondere ringförmiges Gleitelement an
dem Randsteg der Trommel und somit am Trommelhals befestigt ist und die Manschette
an diesem Gleitelement gelagert ist. Hier ist dann eine Relativbewegung zwischen der
Manschette und dem Gleitelement möglich.
[0035] Axiale Bewegungen der Trommel gegenüber der feststehenden Manschette werden durch
Verschiebungen des Gleitelements auf der Gleitfläche des Randstegs der Trommel ermöglicht.
[0036] Die Manschette weist darüber hinaus eine Falte oder mehrere Falten auf, um radiale
Bewegungen der Trommel auszugleichen. Vorzugsweise weist die Manschette in radialer
Richtung nur eine geringe Steifigkeit auf, damit nur geringe Kräfte auf die Lagerflächen
ausgeübt werden.
[0037] Bei einer alternativen Ausgestaltung ist auf dem Randsteg der Trommel eine geschlossene
Lagereinrichtung vorgesehen, die aus einer vergleichbaren Gleitvorrichtung, wie sie
oben erläutert wurde, ausgebildet ist.
[0038] Bei allen Ausführungen kann vorgesehen sein, dass die Lagereinheit zusätzlich auch
mit einem Medium zur Verringerung der Reibung zwischen dem Randsteg der Trommel und
dem Gleitelement zumindest teilweise gefüllt ist. Dieses Medium kann flüssig, ölig
oder gelartig ausgebildet sein.
[0039] Bevorzugte Ausgestaltungen sind darin zu sehen, dass bei einem relativ zum Gehäuse
des Hausgeräts beweglich gelagerten Laugenbehälter die Gleitvorrichtung mit der daran
starr befestigten Manschette relativ zum Randsteg der Trommel in Umlaufrichtung der
Trommel um deren Drehachse bewegbar und die Gleitvorrichtung zum Randsteg axial und
radial fixiert positioniert ist.
[0040] Bei einer weiteren Alternative kann bei einem relativ zum Gehäuse des Hausgeräts
feststehenden Laugenbehälter vorgesehen sein, dass die mit der Gleitvorrichtung fest
verbundene Manschette in axialer Richtung der Trommel zur Trommel verschiebbar, in
radialer Richtung jedoch dazu positionsfixiert angeordnet ist, und eine weitere Relativbewegung
zwischen der Gleitvorrichtung und der Trommel um ihre Drehachse gewährleistet ist.
[0041] Darüber hinaus ist eine bevorzugte dritte Variante dahingehend zu sehen, dass bei
einem relativ zum Gehäuse des Hausgeräts feststehenden Laugenbehälter die Manschette
mit der Gleitvorrichtung fest verbunden ist und die Gleitvorrichtung und somit auch
die Manschette sowohl in axialer als auch in radialer Richtung zur Trommel mit der
Trommel lagefixiert angeordnet ist, aber eine Relativbewegung zwischen der Gleitvorrichtung
und der Trommel in Umlaufrichtung der Trommel gewährleistet ist.
[0042] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand schematischer Zeichnungen
näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische perspektivische Darstellung eines Ausführungsbeispiels eines Hausgeräts
zur Pflege von Wäschestücken;
- Fig. 2
- eine Schnittdarstellung eines ersten Ausführungsbeispiels des Hausgeräts;
- Fig. 3
- eine Schnittdarstellung eines Teilausschnitts eines weiteren Ausführungsbeispiels
eines Hausgeräts; und
- Fig. 4
- eine weitere Schnittdarstellung eines Teilausschnitts eines weiteren Ausführungsbeispiels
eines Hausgeräts.
[0043] In den Figuren werden gleiche oder funktionsgleiche Elemente mit den gleichen Bezugszeichen
versehen.
[0044] In Fig. 1 ist in einer schematischen perspektivischen Darstellung ein Hausgerät zur
Pflege von Wäschestücken gezeigt, welches eine Waschmaschine 1 ist. Die Waschmaschine
1 weist ein Außengehäuse 2 auf. Darüber hinaus umfasst sie eine Trommel 3, welche
zylinderförmig ausgebildet ist und zur Aufnahme von Wäschestücken vorgesehen ist.
Die Waschmaschine 1 ist als Frontladewaschmaschine ausgebildet, was bedeutet, dass
sie frontseitig eine Beschickungsöffnung 4 umfasst, die durch eine Tür 5 verschließbar
ist. Die Tür 5 weist ein Sichtfenster auf. Die Trommel 3 ist um eine im Wesentlichen
horizontale Drehachse A drehbar gelagert. Darüber hinaus umfasst die Waschmaschine
1 einen Laugenbehälter 6, der die Trommel 3 umfangsseitig umgibt.
[0045] Zur weiteren Erläuterung verschiedener Ausführungsbeispiele wird nachfolgend auf
die Fig. 2 bis 4 Bezug genommen. Die Fig. 2 bis 4 zeigen jeweils Schnittdarstellungen
entlang der Schnittlinie I-I in Fig. 1. Sie stellen daher Schnittflächen in der y-z-Ebene
dar, wobei sie in Betrachtungsrichtung der positiven x-Richtung zu sehen sind.
[0046] Im Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 2 ist ein Teilausschnitt der Waschmaschine 1 gezeigt.
Von dem Außengehäuse 2 ist das Gehäuseteil 2a dargestellt. Die Trommel 3 ist gezeigt.
Sie weist zur Begrenzung der Beschickungsöffnung 4 einen umlaufenden Randsteg 7 auf.
Der Randsteg weist eine Außenseite 8 und eine Vorderseite 9 auf. Wie zu erkennen ist,
ist der Laugenbehälter 6 beabstandet zur Trommel 3 angeordnet. Bei der Ausführung
gemäß Fig. 2 ist der Laugenbehälter 6 relativ bewegbar zum Gehäuse 2 und somit auch
zum Gehäuseteil 2a gelagert. Zwischen dem Gehäuseteil 2a, dem Laugenbehälter 6 und
der Trommel 3 ist eine Manschette 10 aus einem elastischen Material angeordnet. Die
Manschette 10 ist an ihrem vorderen Ende 11 mit dem Gehäuseteil 2a fest verbunden.
Dazu ist ein im Querschnitt hakenförmiger Bereich des Gehäuseteils 2a von dem vorderen
Ende 11 der Manschette 10 umgriffen. Die Manschette 10 ist in y-Richtung und somit
in radialer Richtung zur Drehachse A der Trommel 3 mit ein oder mehren Falten ausgebildet.
[0047] Die Manschette 10 ist darüber hinaus mit einer Verbindungslasche 12 ausgebildet,
die mit einem vorderen Randsteg 13 des Laugenbehälters 6 fest verbunden ist. Dazu
weist dieser vordere Randsteg 13 eine in radialer Richtung betrachtet nach außen gebogene
Krümmung auf, so dass im Querschnitt quasi eine Vertiefung entsteht, in die die Verbindungslasche
12 U-förmig eingebracht ist. Durch die Verbindungslasche 12 ist die vordere Kante
des Randstegs 13 vollständig umgriffen. Die Verbindungslasche 12 liegt somit im Wesentlichen
auf der Außenseite dieses Randstegs 13 des Laugenbehälters 6 an. Wie zu erkennen ist,
ist diese Verbindungslasche 12 im Querschnitt betrachtet dicker ausgebildet, als der
sonstige Bereich der Manschette 10 zwischen der Verbindungslasche 12 und dem vorderen
Ende 11.
[0048] Darüber hinaus ist die Manschette 10 mit einem Gleitelement 14 einer Gleitvorrichtung
15 verbunden. Im Ausführungsbeispiel ist diesbezüglich eine positionsstabile feste
Verbindung vorgesehen. Beispielsweise kann vorgesehen sein, dass die Manschette 10
mit dem Gleitelement 14 unlösbar verbunden ist. Das Material der Manschette 10 kann
dazu an das Gleitelement 14 angespritzt sein. Das Gleitelement 14 kann ein einstückiger
Ring sein. Es kann auch vorgesehen sein, dass die Gleitvorrichtung 15 mehrere separate
Gleitelemente 14 umfasst, die jeweils als Ringabschnitte ausgebildet sind und in Umlaufrichtung
um die Drehachse A beabstandet zueinander angeordnet sind.
[0049] Ein hinteres Ende 16 der Manschette 10 ist im Querschnitt U-förmig ausgebildet und
in eine Vertiefung 17 des Gleitelements 14 eingebettet. Die Vertiefung 17 ist an einer
Außenseite 18 des Gleitelements 14 ausgebildet. Darüber hinaus ist zu erkennen, dass
eine Außenseite 19 des Randstegs 7 der Trommel 3 eine Vertiefung 20 aufweist, in die
ein Eingriffselement 21 des Gleitelements 14 eingebracht ist. Durch die Formgebung
der Vertiefung 20 und des Eingriffselements 21 und die gesamte Ausgestaltung der Gleitvorrichtung
15 in Umlaufrichtung um die Achse A betrachtet, ist sowohl eine axiale (z-Richtung)
als auch eine radiale (y-Richtung) Positionsfixierung zwischen dem Gleitelement 14
und dem Randsteg 7 erreicht. Die Relativbewegung zwischen der Trommel 3 und somit
auch dem Randsteg 7 und dem Gleitelement 14 in Umlaufrichtung um die Drehachse A ist
gewährleistet.
[0050] Es wird somit eine quasi spaltfreie Verbindung zwischen der Manschette und dem Randsteg
7 der Trommel 3 erreicht. Sowohl im unbeladenen Grundzustand der Trommel 3 als auch
im beladenen Zustand der Trommel 3 als auch beim Schleudern der Trommel 3 ist diese
Positionsfixierung gewährleistet. Es können somit keine unerwünschten Spalte mehr
zwischen der Manschette 10 und dem Randsteg 7 auftreten, in die dann unerwünscht Kleidungsstücke
oder Kleinteile eindringen könnten.
[0051] Wie aus der Darstellung in Fig. 2 zu erkennen ist, ist das Gleitelement 14 auf der
dem Randsteg 7 zugewandten Seite so ausgebildet, dass quasi die Außenseite 8 als auch
die Vorderseite 9 quasi durch dieses Gleitelement 14 bedeckt sind. Das Gleitelement
14 erstreckt sich somit in axialer Richtung und somit in Richtung der Drehachse A
auch nach vorne über die Vorderseite 9 des Randstegs 7 über. Vorzugsweise ist jedoch
diese Abdeckung der Vorderseite 9 maximal bündig, so dass sich das Gleitelement 14
nicht weiter nach innen in die Beschickungsöffnung 4 erstreckt als der Randsteg 7.
[0052] Darüber hinaus ist gemäß der Darstellung in Fig. 2 zu erkennen, dass sich die Vertiefung
17 an der Außenseite 18 des Gleitelements 14 in axialer Richtung betrachtet vor der
Vorderseite 9 ausbildet. Bei der gezeigten Darstellung in Fig. 2 ist der Laugenbehälter
6 relativ bewegbar zum Gehäuse 2 und somit auch zum Gehäuseteil 2a angeordnet. Zwischen
dem Eingriffselement 21 und der Vertiefung 20 kann auch ein die Gleitfähigkeit unterstützendes
Medium, welches beispielsweise flüssig oder ölig oder gelartig sein kann, eingebracht
sein. Dadurch wird die mögliche Relativbewegung zwischen dem Randsteg 7 der Trommel
3 bei sich drehender Trommel 3 und dem Gleitelement 14 und somit auch der Manschette
10 verbessert.
[0053] In Fig. 3 ist in einer Schnittdarstellung ein Teilausschnitt einer weiteren Ausführungsform
gezeigt. Im Unterschied zur Darstellung gemäß Fig. 2 ist hier vorgesehen, dass das
Gleitelement 14 kein Eingriffselement 21 und der Randsteg 7 keine Vertiefung 20 aufweist.
Bei dieser Ausgestaltung ist im Unterschied zur Darstellung gemäß Fig. 2 somit lediglich
eine radiale Positionsfixierung zwischen dem Randsteg 7 und somit auch der Trommel
3 einerseits und dem Gleitelement 14 und somit auch der Manschette 10 andererseits
gegeben. Auch hier ist die Manschette 10 fest mit Gleitelement 14 verbunden und die
Trommel 3 kann sich um die Achse A relativ zum Gleitelement 14 und somit auch zur
Manschette 10 drehen.
[0054] Darüber hinaus ist bei der Ausgestaltung in Fig. 3 auch vorgesehen, dass der Laugenbehälter
6 fest mit dem Gehäuseteil 2a verbunden ist. Dazu ist eine mechanisch feste Anbindung
an dem hakenförmigen Endbereich vorgesehen. Diese kann auch örtlich gleich mit der
Anbindung des vorderen Endes 11 der Manschette 10 vorgesehen sein.
[0055] In Fig. 4 ist in einer Schnittdarstellung ein Teilausschnitt eines weiteren Ausführungsbeispiels
einer Waschmaschine 1 gezeigt. Diese ist analog zur Ausgestaltung in Fig. 3 konzipiert,
wobei der Unterschied zur Ausgestaltung in Fig. 3 darin besteht, dass hier wiederum
eine Vertiefung 20 in dem Randsteg 7 der Trommel 3 und komplementär dazu ein Eingriffselement
21 an dem Gleitelement 14 ausgebildet ist. In Fig. 4 ist somit eine Ausgestaltung
gezeigt, bei der der Laugenbehälter 6 fest mit dem Gehäuseteil 2a verbunden ist und
andererseits die Manschette 10 sowohl in radialer als auch in axialer Richtung über
das Gleitelement 14 mit dem Randsteg 7 der Trommel 3 bewegungsgekoppelt ist. Das heißt,
dass axiale und/oder radiale Bewegungen des Randstegs 7 auch analog von dem Gleitelement
14 und somit der Manschette 10 durchgeführt werden.
[0056] Bei allen Ausführungsbeispielen ist mit einer axialen und/oder radialen Bewegungskopplung
und Positionsfixierung eine Ausgestaltung verstanden, bei der die Bewegung der Trommel
3 und somit des Randstegs 7 eine quasi analoge Bewegung des Gleitelements 14 bewirkt.
Der Abstand zwischen dem Gleitelement 14 und dem Randsteg 7 bleibt somit abhängig
vom Ausführungsbeispiel in axialer und/oder radialer Richtung gleich, wenn sich die
Trommel 3 in entsprechende Richtungen bewegt.
[0057] Im Hinblick auf die Lagerungsvorrichtung bezüglich der Lagerung des Gleitelements
14 an dem Randsteg 7 kann neben den bereits gezeigten und erläuterten Ausführungen
auch vorgesehen sein, dass zusätzlich oder anstatt dazu ein Rollen- oder Kugellager
vorgesehen ist. Im Hinblick auf die Ausgestaltung der Manschette ist vorzugsweise
ein Material aus Elastomer vorgesehen.
[0058] Bei weiteren Ausführungsbeispielen kann auch vorgesehen sein, dass die Relativbewegung
in Umlaufrichtung um die Drehachse A nicht zwischen der Trommel 3 und dem Gleitelement
14 ausgebildet ist, sondern dass das Gleitelement 14 starr und fest an der Trommel
3, insbesondere dem Randsteg 7, befestigt ist, und die Manschette 10 relativ bewegbar
in dem Gleitelement 14 gelagert ist. Bei einer derartigen Ausgestaltung würde sich
dann bei einer Bewegung der Trommel 3 auch das Gleitelement 14 mitbewegen und es würde
eine Relativbewegung, insbesondere Drehung zwischen dem Gleitelement 14 und der Manschette
10 auftreten.
Bezugszeichenliste
[0059]
- 1
- Waschmaschine
- 2
- Gehäuse
- 2a
- Gehäuseteil
- 3
- Trommel
- 4
- Beschickungsöffnung
- 5
- Tür
- 6
- Laugenbehälter
- 7, 13
- Randstege
- 8, 18, 19
- Außenseiten
- 9
- Vorderseite
- 10
- Manschette
- 11, 16
- Enden
- 12
- Verbindungslasche
- 14
- Gleitelement
- 15
- Gleitvorrichtung
- 17, 20
- Vertiefungen
- 21
- Eingriffselement
- A
- Achse
- I-I
- Schnittlinie
1. Hausgerät zur Pflege von Wäschestücken, mit einer Trommel (3) zur Aufnahme der Wäschestücke,
die um eine im Wesentlichen horizontale Drehachse (A) drehbar gelagert ist, und einem
Laugenbehälter (6), der an einem eine Beschickungsöffnung (4) der Trommel (3) begrenzenden
frontseitigen Randsteg (7) der Trommel (3) durch einen Spalt beabstandet zur Trommel
(3) angeordnet ist, und einer im Bereich zwischen der Trommel (3) und einem Gehäuse
(2) des Hausgeräts (1) angeordneten Manschette (10), wobei die Manschette (10) mit
einer Gleitvorrichtung (15) mit zumindest einem Gleitelement (14) verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Gleitvorrichtung (15) mit dem Randsteg (7) der Trommel (3) verbunden ist und
auf dem Randsteg (7) der Trommel (3) gelagert Ist.
2. Hausgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine Gleitelement (14) zumindest auf einer Außenseite (19) des Randstegs
(7) der Trommel (3) gelagert ist.
3. Hausgerät nach Anspruch 1 oder 2 dadurch gekennzeichnet, dass sich das zumindest eine Gleitelement (14) nach vorne über den Randsteg (7) erstreckt
und insbesondere die Vorderseite (9) des Randstegs (7) durch das Gleitelement (14)
zumindest bereichsweise abgedeckt ist.
4. Hausgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Gleitvorrichtung (15) fest mit der Manschette (10) verbunden ist und zumindest
in radialer Richtung zur Drehachse (A) der Trommel (3) mit dem Randsteg (7) in radialer
Richtung bewegungsgekoppelt ist, und in Umlaufrichtung um die Drehachse (A) eine Relativbewegung
zwischen der Gleitvorrichtung (15) und dem Randsteg (7) durchführbar ist.
5. Hausgerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Gleitvorrichtung (15) auch in axialer Richtung zur Drehachse (A) der Trommel
(3) mit dem Randsteg (7) in axialer Richtung bewegungsgekoppelt ist.
6. Hausgerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Außenseite (19) des Randstegs (7) der Trommel (3) eine Vertiefung (20) aufweist,
in welche ein Eingriffselement (21) des Gleitelements (14) im Eingriff ist.
7. Hausgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Gleitelement (14) eine Vertiefung (17) aufweist, in welche ein Randbereich der
Manschette (10), insbesondere ein im Querschnitt U-förmiger Randbereich, befestigt
ist.
8. Hausgerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Vertiefung (17) an der Außenseite (18) des Gleitelements (14) ausgebildet ist,
insbesondere die Vertiefung (17) in axialer Richtung betrachtet vor der Vorderseite
(9) des Randstegs (7) der Trommel (3) angeordnet ist.
9. Hausgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Gleitelement (14) starr, insbesondere im Vergleich zur Manschette (10), ausgebildet
ist.
10. Hausgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Gleitvorrichtung (15) ein einziges Gleitelement (14) aufweist, welches als einstückiges
Bauteil als Ring ausgebildet ist.
11. Hausgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Gleitvorrichtung (15) zumindest zwei Gleitelemente (14) aufweist, die als Kreisabschnitte
ausgebildet sind und in Umlaufrichtung um die Drehachse (A) der Trommel (3) beabstandet
zueinander angeordnet sind.
12. Hausgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Manschette (10) mit der Gleitvorrichtung (15) zum Randsteg (7) der Trommel (3)
an Stellen eines Gleitelements (14) in radialer und axialer Richtung betrachtet spaltfrei
angeordnet ist.
13. Hausgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Manschette (10) mit einem vorderen Ende (11) mit dem Gehäuse (2) des Hausgeräts
(1) fest verbunden ist.
14. Hausgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Laugenbehälter (6) beweglich in dem Hausgerät (1) gelagert ist, und relativ beweglich
zum Gehäuse (2) angeordnet ist und die Manschette (10) in radialer Richtung zur Drehachse
(A) der Trommel (3) weiter außen als die Verbindung mit der Gleitvorrichtung (15)
eine Verbindungslasche (12) zum Verbinden mit dem Laugenbehälter (6) aufweist.
15. Hausgerät nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungslasche (12) einen im Querschnitt In radialer Richtung betrachtet nach
außen gebogenen Randsteg (13) des Laugenbehälters (6) umgreift, insbesondere in einer
Vertiefung an der Außenseite des Randstegs (13) des Laugenbehälters (6) U-förmig angeordnet
ist.
16. Hausgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Laugenbehälter (6), insbesondere frontseitig, fest mit dem Gehäuse (2) verbunden
ist und im Bereich dieser Verbindung mit dem Gehäuse (2) auch mit der Manschette (10)
verbunden ist.
17. Hausgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Gleitvorrichtung (15), insbesondere ein Gleitelement (14), durch eine Gleitfläche,
insbesondere segmentierte Gleitfläche, oder durch ein Rollen- oder Kugellager auf
der Außenseite (19) des Randstegs (7) der Trommel (3) gelagert ist.
1. Domestic appliance for treatment of laundry articles, comprising a drum (3), which
is mounted to be rotatable about a substantially horizontal axis (A) of rotation,
for receiving the laundry articles, and a solution container (6), which at a frontal
edge web (7), which bounds a loading opening (4) of the drum (3), of the drum (3)
is arranged to be spaced by a gap from the drum (3), and a collar (10) arranged in
the region between the drum (3) and a housing (2) of the domestic appliance (1), wherein
the collar (10) is connected with a slide device (15) with at least one slide element
(14), characterised in that the slide device (15) is connected with the edge web (7) of the drum (3) and is mounted
on the edge web (7) of the drum (3).
2. Domestic appliance according to claim 1, characterised in that the at least one slide element (14) is mounted at least on an outer side (19) of
the edge web (7) of the drum (3).
3. Domestic appliance according to claim 1 or 2, characterised in that the at least one slide element (14) extends forwardly over the edge web (7) and,
in particular, the front side (9) of the edge web (7) is covered by the slide element
(14) at least in a region.
4. Domestic appliance according to any one of the preceding claims, characterised in that the slide device (15) is fixedly connected with the collar (10) and at least in radial
direction with respect to the axis (A) of rotation of the drum (3) is coupled with
the edge web (7) to be movable in radial direction and a relative movement between
the slide device (15) and the edge web (7) can be executed in circulatory direction
about the axis (A) of rotation.
5. Domestic appliance according to claim 4, characterised in that the slide device (15) is also coupled in axial direction with respect to the axis
(A) of rotation of the drum (3) with the edge web (7) to be movable in axial direction.
6. Domestic appliance according to claim 5, characterised in that the outer side (19) of the edge web (7) of the drum (3) has a depression (20) in
which an engagement element (21) of the slide element (14) is engaged.
7. Domestic appliance according to any one of the preceding claims, characterised in that a slide element (14) has a depression (17) in which an edge region of the collar
(10), particularly an edge region which is U-shaped in cross-section, is fastened.
8. Domestic appliance according to claim 7, characterised in that the depression (17) is formed at the outer side (18) of the slide element (14), in
particular the depression (17) is arranged in front of the front side (9) of the edge
web (7) of the drum (3) as considered in axial direction.
9. Domestic appliance according to any one of the preceding claims, characterised in that a slide element (14) is of rigid construction, particularly by comparison with the
collar (10).
10. Domestic appliance according to any one of the preceding claims, characterised in that the slide device (15) comprises a single slide element (14) which as an integral
component is constructed as a ring.
11. Domestic appliance according to any one of claims 1 to 9, characterised in that the slide device (15) comprises at least two slide elements (14) which are constructed
as sections of a circle and which are arranged at a spacing from one another in direction
of circulation around the axis (A) of rotation of the drum (3).
12. Domestic appliance according to any one of the preceding claims, characterised in that the collar (10) together with the slide device (15) is arranged without gap as considered
in radial and axial direction from the edge web (7) of the drum (3) at locations of
a slide element (14).
13. Domestic appliance according to any one of the preceding claims, characterised in that the collar (10) is fixedly connected by a front end (11) with the housing (2) of
the domestic appliance (1).
14. Domestic appliance according to any one of the preceding claims, characterised in that the solution container (6) is mounted in the domestic appliance (1) to be movable
and is arranged to be movable relative to the housing (2) and the collar (10) has
for connection with the solution container (6) a connecting strap (12) which is further
outwards in radial direction with respect to the axis (A) of rotation of the drum
(3) than the connection with the slide device (15).
15. Domestic appliance according to claim 14, characterised in that the connecting strap (12) engages around an edge web (13), which is bent outwardly
in cross-section as considered in radial direction, of the solution container (6),
in particular is arranged in U-shape in a depression at the outer side of the edge
web (13) of the solution container (6).
16. Domestic appliance according to any one of claims 1 to 13, characterised in that the solution container (8) is fixedly connected, particularly at the front side,
with the housing (2) and is also connected with the collar (10) in the region of this
connection with the housing (2).
17. Domestic appliance according to any one of the preceding claims, characterised in that the slide device (15), particularly a slide element (14), is mounted by a slide surface,
particularly a segmented slide surface, or by a roller bearing or ball bearing on
the outer side (19) of the edge web (7) of the drum (3).
1. Appareil ménager destiné à l'entretien de linge, comprenant un tambour (3) pour réceptionner
le linge, lequel tambour est logé autour d'un axe de rotation (A) essentiellement
horizontal, et comprenant un réservoir de liquide de lavage (6) qui est disposé sur
une nervure de bord (7) du tambour (3), côté frontal, délimitant une ouverture de
chargement (4) du tambour (3), au moyen d'une fente distancée du tambour (3), et comprenant
une manchette (10) disposée dans la zone située entre le tambour (3) et un boîtier
(2) de l'appareil ménager (1), la manchette (10) étant reliée à au moins un élément
coulissant (14) à l'aide d'un dispositif coulissant (15), caractérisé en ce que le dispositif coulissant (15) est relié à la nervure de bord (7) du tambour (3) et
est logé sur la nervure de bord (7) du tambour (3).
2. Appareil ménager selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'au moins un élément coulissant (14) est logé au moins sur un côté extérieur (19)
de la nervure de bord (7) du tambour (3).
3. Appareil ménager selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'au moins un élément coulissant (14) s'étend vers l'avant au-dessus la nervure de
bord (7) et en ce que notamment le côté avant (9) de la nervure de bord (7) est recouvert au moins en partie
par l'élément coulissant (14).
4. Appareil ménager selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif coulissant (15) est relié de manière fixe à la manchette (10) et est
couplé au mouvement, au moins en direction axiale par rapport à l'axe de rotation
(A) du tambour (3), avec la nervure de bord (7) en direction radiale, et en ce qu'un mouvement relatif entre le dispositif coulissant (15) et la nervure de bord (7)
est réalisable dans le sens circonférentiel autour de l'axe de rotation (A).
5. Appareil ménager selon la revendication 4, caractérisé en ce que le dispositif coulissant (15) est couplé au mouvement, également en direction axiale
par rapport à l'axe de rotation (A) du tambour (3), avec la nervure de bord (7) en
direction axiale.
6. Appareil ménager selon la revendication 5, caractérisé en ce que le côté extérieur (19) de la nervure de bord (7) du tambour (3) présente un approfondissement
(20), dans lequel un élément de prise (21) de l'élément coulissant (14) est en prise.
7. Appareil ménager selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un élément coulissant (14) présente un approfondissement (17) dans lequel une zone
de bord de la manchette (10), notamment une zone de bord en forme de U en section
transversale, est fixée.
8. Appareil ménager selon la revendication 7, caractérisé en ce que l'approfondissement (17) est réalisé sur le côté extérieur (18) de l'élément coulissant
(14), notamment, en ce que l'approfondissement (17), vu en direction axiale, est disposé devant le côté avant
(9) de la nervure de bord (7) du tambour (3).
9. Appareil ménager selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un élément coulissant (14) est réalisé de manière fixe, notamment en comparaison avec
la manchette (10).
10. Appareil ménager selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif coulissant (15) présente un seul élément coulissant (14), lequel est
réalisé comme anneau en tant qu'élément d'une seule pièce.
11. Appareil ménager selon l'une quelconque des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que le dispositif coulissant (15) présente au moins deux éléments coulissants (14) qui
sont réalisés comme segments de cercle et sont disposés à écart l'un de l'autre dans
le sens circonférentiel autour de l'axe de rotation (A) du tambour (3).
12. Appareil ménager selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la manchette (10), avec le dispositif coulissant (15) vers la nervure de bord (7)
du tambour (3), est disposée sans fente à la place d'un élément coulissant (14), en
vue en direction radiale et axiale.
13. Appareil ménager selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la manchette (10) est reliée de manière fixe au boîtier (2) de l'appareil ménager
(1) avec une extrémité antérieure (11).
14. Appareil ménager selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le réservoir de liquide de lavage (6) est logé de manière mobile dans l'appareil
ménager (1), et est disposé de manière mobile par rapport au boîtier (2), et en ce que la manchette (10), en direction radiale par rapport à l'axe de rotation (A) du tambour
(3), présente, plus loin à l'extérieur que la liaison avec le dispositif coulissant
(15), une languette de raccordement (12) destinée au raccordement avec le réservoir
de liquide de lavage (6).
15. Appareil ménager selon la revendication 14, caractérisé en ce que la languette de raccordement (12) entoure une nervure de bord (13), courbée vers
l'extérieur en section transversale, en vue en direction radiale, du réservoir de
liquide de lavage (6), notamment en ce qu'elle est disposée en forme de U dans un approfondissement sur le côté extérieur de
la nervure de bord (13) du réservoir de liquide de lavage (6).
16. Appareil ménager selon l'une quelconque des revendications 1 à 13, caractérisé en ce que le réservoir de liquide de lavage (6), notamment côté face avant, est relié de manière
fixe au boîtier (2) et en ce qu'il est aussi relié à la manchette (10) dans la zone de cette liaison avec le boîtier
(2).
17. Appareil ménager selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif coulissant (15), notamment un élément coulissant (14), est logé sur
le côté extérieur (19) de la nervure de bord (7) du tambour (3) au moyen d'une surface
de glissement, notamment d'une surface de glissement segmentée, ou au moyen d'un palier
à roulement ou à billes.


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