| (19) |
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(11) |
EP 2 354 490 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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14.05.2014 Patentblatt 2014/20 |
| (22) |
Anmeldetag: 11.01.2011 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (54) |
Abgasbaugruppe
Exhaust gas assembly
Groupe de composants de gaz d'échappement
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
25.01.2010 DE 102010005761
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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10.08.2011 Patentblatt 2011/32 |
| (73) |
Patentinhaber: Benteler Automobiltechnik GmbH |
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33102 Paderborn (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Smatloch, Christian
33100 Paderborn (DE)
- Grussmann, Elmar
33184 Altenbeken (DE)
- Arlt, Frank
33161 Hövelhof (DE)
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| (74) |
Vertreter: Griepenstroh, Jörg |
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Bockermann Ksoll
Griepenstroh Osterhoff
Patentanwälte
Bergstrasse 159 44791 Bochum 44791 Bochum (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A1- 10 022 052 DE-C1- 10 029 807 US-A1- 2008 202 117
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DE-A1-102008 032 492 JP-A- 2002 349 275
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Abgasbaugruppe,
[0002] Das Aufladen von Brennkraftmaschinen erfolgt in zunehmendem Maß durch Turbolader
da sich hierdurch effiziente Reduzierungen des Kraftstoffverbrauchs erzielen lassen.
[0003] Auf der Basis einiger weniger Basismotoren kann mittels angepasster Motorsteuerung
die Variation bzw. die Anpassung an verschiedene Fahrzeuge erfolgen. Dabei werden
die Turbolader und insbesondere die Gussturbinengehäuse, um effektiv zu arbeiten,
sehr genau an die Leistungscharakteristik des jeweiligen Motors angepasst. Da die
Kosten für die zur Umsetzung und Anpassung von Turboladerkonzepten in Blechbauweise,
wie sie in zweischaliger Ausführung z.B. in der
DE 100 22 052 A, der
DE 103 07 028 B3 oder der
DE 603 12 535 T2 beschrieben werden, im Hinblick auf die Umformwerkzeuge- und Vorrichtungen sehr hoch
sind, ist der Einsatz der besonders angepassten Turbolader in Blechschalenbauweise
erst bei Modellen mit relativ hoher Stückzahl wirtschaftlich sinnvoll.
[0004] Diese Nachteile bestehen auch bei gegossenen Krümmer- und Turboladergehäusen, da
diese für jede Leistungsstufe bzw. Motorleistungsvariante eines Verbrennungsmotors
neu gebaut und alle Validierungsaktivitäten ebenfalls neu durchgeführt werden müssen.
Dabei fallen stets Entwicklungskosten, Werkzeuge und Vorrichtungskosten erneut an,
da die einzelnen Teile des Turboladers aufeinander abgestimmt werden müssen und deren
Wechselwirkungen geprüft werden müssen. Zudem muss auch die angrenzende Motorperipherie
an die variierenden Teile des Turboladers angepasst werden, was wiederum erhöhte Kosten
bedeutet.
[0005] Zum Stand der Technik ist die
DE 100 29 807 C1 zu nennen. Dort wird der Vorschlag gemacht, die Anzahl der Turbinen in Anpassung
an die unterschiedlichen Motortypen so klein wie möglich zu halten. Um in Abhängigkeit
der Motorgröße unterschiedliche Motordurchsätze realisieren zu können, müssen eingesetzte
Standardturbinen einer auf den jeweiligen Typ angepassten Modifikation unterzogen
werden, indem beispielsweise die Radaußenkontur des Turbinenrades auf kleinere Radien
herabgeschliffen wird. Um jedoch den Spalt zwischen der Radaußenkontur und der das
Turbinenrad einschließenden Konturhülse konstant halten zu können, muss auch die Konturhülse
eine entsprechende Anpassung erfahren. Diese Maßnahmen sind relativ aufwändig.
[0006] In der
DE 10 2008 032 492 A1 wird ein Turbinengehäuse für einen Abgasturbolader einer Brennkraftmaschine vorgeschlagen,
welches baukastensystemartig aufgebaut ist. Es werden mit unterschiedlichen Leitgittern
versehene Gehäusemodule verwendet, welche die verschiedenen Anforderungen der Brennkraftmaschinen
besonders einfach berücksichtigen können. Durch Verwendung dieser Leitgitter kann
das Turbinengehäuse und das darin anzuordnende Turbinenrad im Gegensatz zum Stand
der Technik über einen breiten Hubvolumenbereich zumindest weitgehend unverändert
beibehalten werden, da das Turbinenverhalten bzw. das Verhalten der aufgeladenen Brennkraftmaschine
nunmehr durch die Auswahl und Montage eines jeweils optimalen Gehäusemoduls in gewünschter
Weise optimiert werden kann.
[0007] Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zu Grunde,
eine Abgasbaugruppe aufzuzeigen, welche kostengünstig ist und an verschiedene Ausführungs-
und Leistungsvarianten eines Verbrennungsmotors angepasst werden kann.
[0008] Die vorstehende Aufgabe wird durch eine Abgasbaugruppe mit den Merkmalen des Patentanspruchs
1 gelöst.
[0009] Vorteilhafte Ausführungsformen sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche,
[0010] Die erfindungsgemäße Abgasbaugruppe weist ein Turboladeraußengehäuse auf, an welchem
ein vereinheitlichter Auslassflansch und eine vereinheitlichte Lagerflanschaufnahme
vorgesehen sind. In das Turboladergehäuse sind Turbinenschnecken unterschiedlicher
Baugrößen oder Ausführungen einsetzbar, wobei die Turbinenschnecke über einen Lagerflansch
mit der Lagerflanschaufnahme und über eine Auslassanbindung mit dem Auslassflansch
des Turbinenaußengehäuses verbunden ist.
[0011] Das Krümmerinnensystem weist ebenfalls einen standardisierten Anbindungsbereich für
einen Einlassbereich der Turbinenschnecke auf. Dabei ist der Einlassbereich von Turbinenschnecken
unterschiedlicher Baugrößen stets an den Anbindungsbereich des Krümmerinnensystems
angepasst. Somit können an unterschiedliche Motorleistungen angepasste Turbinenschnecken
über ihren Einlassbereich immer mit dem Krümmerinnensystem verbunden werden.
[0012] In einer bevorzugten Ausführungsform umfasst die Abgasbaugruppe einen Krümmer mit
einem Krümmeraußengehäuse und einem Krümmerinnensystem, wobei das Krümmeraußengehäuse
einstückig mit dem Turboladeraußengehäuse ausgebildet ist.
[0013] Das Prinzip der erfindungsgemäßen Abgasbaugruppe besteht darin, standardisierte Komponenten
des Krümmeraußengehäuse und des Turboladeraußengehäuses für Motoren unterschiedlicher
Leistungsstufen einzusetzen, wobei eine an die jeweils geforderte Leistungsstufe angepasste
Turbinenschnecke und/oder ein geeigneter Lagerflansch in das Turboladeraußengehäuse
eingebaut werden. Hierzu sind die Anschlussbereiche der verschiedenen Baugrößen von
Turbinenschnecke und/oder Lagerflansch stets an die standardisierten Krümmeraußengehäuse
und Turboladeraußengehäuse angepasst und mit diesen koppelbar. Die Erfindung betrifft
somit ein System, das baukastenartig auf einheitlichen Grundbausteinen basiert, die
von dem Krümmeraußengehäuse und dem Turboladeraußengehäuse gebildet werden, wobei
diese Grundbausteine mit unterschiedlichen Turbinenschnecken kombinierbar sind.
[0014] Der Auslassbereich der Turbinenschnecke ist vorzugsweise über einen Schiebesitz mit
der Auslassanbindung gekoppelt. Dabei ist die Auslassanbindung bevorzugt derart ausgeführt,
dass sie den Auslassflansch radial außenseitig umgreift.
[0015] Die Auslassanbindung weist im Kontaktbereich mit der Turbinenschnecke einen radial
nach innen gerichteten Kragen auf, wobei ein Endbereich des Kragens wiederum in Richtung
des Auslassflansches umgebogen ist. Eine dadurch erzeugte, radial nach innen weisende
Fläche des umgebogenen Endbereichs liegt flächig an der Außenseite des Anbindungsbereichs
der Turbinenschnecke an.
[0016] Je nach Baugröße der Turbinenschnecke variiert der radiale und auch axiale Abstand
zwischen einer Außenseite der Auslassanbindung und einem Rohrstutzen des Auslassflarisches,
an welchen die Auslassanbindung fixiert ist. Der Einsatz von an die Baugröße der Turbinenschnecke
angepassten Auslassanbindungen ermöglicht die Kopplung zwischen dem standardisierten
Auslassflansch des Turboladeraußengehäuses und der Turbinenschnecke. Die Auslassanbindung
ist mit dem Auslassbereich des Krümmeraußengehäuses bevorzugt stoffschlüssig verbunden.
[0017] In einer Weiterbildung der Erfindung kann an dem in Richtung des Auslassflansches
umgebogenen Bereich des Kragens zusätzlich eine Ringnut zur Anordnung eines Dichtelements
zwischen dem Anbindungsbereich der Turbinenschnecke und der Auslassanbindung vorgesehen
sein.
[0018] Eine andere Möglichkeit sieht vor, den Anbindungsbereich der Turbinenschnecke und
den Auslassflansch über einen rohrförmige Auslassanbindung mit unterschiedlichen Enddurchmessern
zu verbinden. Dabei weist die Auslassanbindung einen Faltenbalg auf, welcher eine
Längenänderung zwischen Turbinenschnecke und Auslassflansch ausgleicht.
[0019] Die Turbinenschnecke ist, wie bereits ausgeführt, über einen Lagerflansch mit der
standardisierten Lagerflanschaufnahme verbunden. Der Lagerflansch weist zur Verbindung
mit der standardisierten Lagerflanschaufnahme des Krümmeraußengehäuses einen außen
umlaufenden Kragen auf, der einen Grundkörper des Lagerflansches umgibt. Dieser Kragen
ist dabei für verschiedene Motorleistungen in seiner Breite stets so ausgelegt, dass
er im Bereich der Lagerflanschaufnahme an einer Außenseite des Turboladeraußengehäuses
anliegt und somit mit dieser stoffschlüssig verbunden werden kann. Das heißt, dass
der Kragen immer denselben Außendurchmesser aufweist. Sein Innendurchmesser hängt
jedoch von der Baugröße des Grundkörpers ab. Der Kragen kann einstückiger Bestandteil
des Grundkörpers bzw. des Lagerflansches sein.
[0020] Das Krümmeraußengehäuse sowie das Turboladeraußengehäuse sind für die höchste Motorleistung
ausgelegt. Sie bestehen vorzugsweise aus einem oder mehreren Blechbauteilen. Dabei
sind Krümmeraußengehäuse des Krümmers sowie das Turboladeraußengehäuse zusätzlich
auch für die höchste Abgastemperatur dimensioniert. Dies erlaubt den Einsatz der Abgasbaugruppe
für alle in Frage kommenden Motorleistungsstufen. Die Kopplung von Motor und Krümmeraußengehäuse
kann auch über einen Adapter oder ein Zwischenstück erfolgen.
[0021] In einer alternativen Ausführungsform ist das Turboladeraußengehäuse derart konfiguriert,
dass es in Verbindung mit Motoren mit im Zylinderkopf integrierten Krümmer einsetzbar
ist. Dabei ist ein Flansch des Turboladeraußengehäuses zur Anbindung an einen Zylinderkopf
vorgesehen. Die abgasführenden Bauteile innerhalb des Turboladeraußengehäuses sind
an die jeweilige Leistungsklasse des Motors angepasst. Zur Koppelung von Turboladeraußengehäuse
und Motor weist das Turboladeraußengehäuse einen Flansch auf, über welchen es am Zylinderkopf
festlegbar ist. Es ist ein einheitlicher Flansch für unterschiedliche Leistungsstufen
vorgesehen. Ein Einlassbereich der Turbinenschnecke steht gegenüber dem Flansch des
Turboladeraußengehäuses in Richtung des Krümmers vor. Strömungstechnisch besonders
vorteilhaft ist es, wenn um einen Auslassbereich des Krümmers eine zum Flansch des
Turboladeraußengehäuses weisende Nut vorgesehen ist, in welche ein Ende des Einlassbereiches
der Turbinenschnecke eingreift. Die Nut befindet sich also im Abstand von dem Strömungskanal
und ist keine Durchmesservergrößerung des Auslassbereiches. Sie umschließt vielmehr
den Auslassbereich in einem bestimmten Abstand.
[0022] Eine alternative Möglichkeit zur Verbindung des Auslassbereiches des Krümmers und
Einlassbereiches der Turbinenschnecke besteht darin, dass am Ende des Auslassbereiches
des Krümmers eine Aussparung in Form einer umlaufenden Vertiefung vorgesehen ist,
in welche der Einlassbereich der Turbinenschnecke eingreift. Das ist fertigungstechnisch
einfacher zu realisieren, als eine separate Nut zu fertigen.
[0023] Die Gehäuse der Abgasbaugruppe sind bevorzugt aus mehreren Schalen zusammengesetzt.
Insbesondere ist bei der Schalenbauweise eine Oberschale und eine Unterschale vorgesehen,
wobei eine solche Oberschale bzw. Unterschale sowohl einen Teil des Krümmeraußengehäuses
als auch gleichzeitig des Turboladeraußengehäuses bilden kann. Die Vorteile der erfindungsgemäßen
Abgasbaugruppe liegen vor allem darin, dass die Kosten für Werkzeuge und Vorrichtungen
bezüglich des Krümmeraußengehäuses und des Turboladeraußengehäuses auf wesentlich
höhere Stückzahlen umgelegt werden können. Dadurch sinkt der Stückpreis. Es müssen
zudem weniger Bauteile neu entwickelt und getestet werden. Dadurch ergeben sich kürzere
Entwicklungszeiten und geringere Kosten. Darüber hinaus sind die Anschlusselemente
bzw. die Motorperipherie immer an ein und dasselbe Turboladeraußengehäuse und Krümmeraußengehäuse
angepasst, so dass hier keine Änderungen notwendig sind. Ferner bleiben die Bauraumanforderungen
stets konstant und die Abgasbaugruppe kann relativ einfach an unterschiedliche Motorvarianten
angepasst werden, beispielsweise durch Veränderung der Werkstoffe und der Geometrie
des Innensystems. Dadurch lassen sich wiederum die Gesamtkosten zur Herstellung der
Abgasbaugruppe reduzieren, da so auch Fahrzeugstandardtests wie z. B. Crashtest nur
für eine Variante durchgeführt werden müssen.
[0024] Faktoren, welche die Werkstoffauswahl und Geometrie des Innensystems beeinflussen,
sind:
- Abgasmassenstrom (und damit direkt die Motorleistung);
- Abgastemperaturen, die im Prinzip immer so hoch gewählt werden, wie es die verwendeten
Materialien zulassen;
- Vibrationen;
- Drehzahlgrenzen im Hinblick auf bewegliche Teile;
- Kollektive der vorgenannten Faktoren.
[0025] Eine mögliche Konfiguration einer erfindungsgemäßen Abgasbaugruppe sieht dementsprechend
unterschiedliche Materialien für das Innensystem vor. Beispielsweise könnte man bei
vier verschiedenen Motorleistungen bei der kleinsten Motorleistung ferritische Edelstähle
einsetzen wie z.B. einen Stahl mit 18% Chrom sowie mit Anteilen an Niob und Titan
zur Stabilisierung. Geeignet wäre ein Stahl der Zusammensetzung X2CrTiNb18 mit der
Werkstoffnummer 1.4509.
[0026] Eine Leistungsklasse höher kommen bevorzugt austenitische Edelstähle zum Einsatz.
Beispielhaft sei hier ein Stahl mit ca. 20% Chrom und 12% Nickel genannt, wie z.B.
X15CrNiSi 20 12 mit der Werkstoffnummer 1.4828.
[0027] Bei weiterer Leistungssteigerung können austenitische, hochwarmfeste Nickel-Eisen-Chrom-Mischkristall-Legierungen
mit kontrollierten Gehalten von Kohlenstoff, Aluminium und Titan zum Einsatz kommen.
Diese Legierungen besitzen eine hohe metallische Stabilität im Langzeiteinsatz auch
bei hohen Temperaturen. Beispielhaft wird die Legierung X10NiCrAlTi32 20 mit der Werkstoffnummer
1.4876 genannt.
[0028] Im Bereich der sehr hohen Motorleistungen können auch Nickelbasislegierungen mit
ca. 60% Nickel, 20% Chrom und 15% Eisen zum Einsatz kommen. Eine Nickel-Chrom-Legierung
mit der Werkstoffnummer 2.4851, die auch im Handel unter der Handelsbezeichnung "Inconel
601" bekannt ist, besitzt hervorragende Beständigkeiten gegen Oxidation und andere
Formen der Hochtemperaturkorrosion. (Inconel ist eine Marke der Firma Special Metals
Corporation, USA).
[0029] Ein Beispiel für den Einsatz der Werkstoffe entsprechend der Aufteilung der Leistungsstufen
bei einem Vierzylindermotor könnte dementsprechend folgendermaßen aussehen:
| 1,9 I Hubraum, 220 kW |
: |
Inconel 601 |
| 1,9 I Hubraum, 183 kW |
: |
1.4876 |
| 1,9 I Hubraum, 147 kW |
: |
1.4828 |
| 1,7 I Hubraum, 125 kW |
: |
1.4509 |
[0030] Die Grundlage für die Auswahl des jeweiligen Außensystems (Außenschalen) ist der
Motor mit der höchsten Leistung. Für die schwächeren Motoren würde nur das Innensystem
angepasst werden. Mithin sind die Außensysteme bei allen Motorvarianten gleich.
[0031] Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines in den Figuren schematisch dargestellten
Ausführungsbeispiels näher beschrieben. Es zeigen:
Figuren
[0032]
- 1 bis 1b
- jeweils eine an unterschiedliche Motorleistungen angepasste Abgasbaugruppe und
- 2 bis 2a
- zwei Ausführungen einer Verbindung zwischen einem Turboladeraußengehäuse und einem
Motor mit integriertem Krümmer
[0033] Figur 1 zeigt ein Beispiel einer vollständigen Abgasbaugruppe 1 im Querschnitt. Das
Krümmeraußengehäuse 2 des Krümmers 3 sowie das Turboladeraußengehäuse 4 sind einstückig
ausgeführt. Ein Anschlussbereich 5 des Krümmers 3, ein Auslassflansch 6 des Turboladeraußengehäuses
4 sowie eine Lagerflanschaufnahme 7 des Turboladeraußengehäuses 4 sind standardisiert
ausgebildet. Das heißt, dass die Anschlussmaße sich auch dann nicht ändern, wenn das
Innensystem der Abgasbaugruppe 1 verändert wird (Figuren 1a, Figur 1b).
[0034] Eine Turbinenschnecke 8 ist mit ihrem Einlassbereich 9 an einen standardisierten
Auslassbereich 10 eines Krümmerinnensystems 11 angepasst. Ein Auslassbereich 12 der
Turbinenschnecke 8 ist über eine Auslassanbindung 13 mit dem Auslassflansch 6 des
Turboladeraußengehäuses 4 gekoppelt. Die Auslassanbindung 13 umgreift einen Rohrstutzen
21 des Auslassflansches 6 außenseitig. Sie liegt mit ihrer inneren Umfangsseite 14
flächig am Rohrstutzen 21 an und ist mit diesem stoffschlüssig verbunden. Bei diesem
Beispiel ist es eine Schweißverbindung.
[0035] Die Auslassanbindung 13 besitzt an ihrem zur Turbinenschnecke 8 weisenden Ende einen
radial nach innen gerichteten Kragen 15. Das Ende des Kragens 15 ist nochmals in Richtung
des Auslassflansches 6 umgebogen. Dadurch liegt eine Außenseite 16 des Auslassbereichs
12 flächig an einer Innenfläche 17 des Kragens 15 an und wird durch diese abgestützt.
Der radial nach innen gerichtete Bereich des Kragens 15 besitzt eine Breite B. Sie
ist abhängig von der Baugröße der Turbinenschnecke 8.
[0036] Über den in der Lagerflanschaufnahme 7 des Turboladeraußengehäuses 4 angeordneten
Lagerflansch 18 ist die Turbinenschnecke 8 mit dem Turboladeraußengehäuse 4 verbunden.
Dabei sind sowohl die Turbinenschnecke 8 als auch der Lagerflansch 18 in ihrer Geometrie
an die Motorleistung angepasst und aufeinander abgestimmt. Der Lagerflansch 18 weist
einen umlaufenden Kragen 19 auf, welcher an einer Außenseite 20 der Lagerflanschaufnahme
7 des Turboladeraußengehäuses 4 anliegt und mit dieser stoffschlüssig verbunden ist.
[0037] Das Krümmeraußengehäuse 2 sowie das Turboladeraußengehäuse 4 sind für die in diesem
Fall maximal mögliche Motorleistung der vorgeschalteten Verbrennungsmaschine ausgelegt.
[0038] Figur 1a zeigt eine an eine geringere Motorleistung angepasste Abgasbaugruppe 1a
mit einer an eine geringere Motorleistung als in Figur 1 angepasster Turbinenschnecke
8a. Die Turbinenschnecke 8a ist über eine Auslassanbindung 13a mit dem Auslassflansch
6 des Turboladeraußengehäuses 4 gekoppelt. Es ist zu erkennen, dass der nach innen
gerichtete radiale Bereich eines Kragens 15a einer Auslassanbindung 13a eine Breite
B1 aufweist und somit größer ist als die nach innen gerichtete radiale Breite B der
Auslassanbindung 13 in Figur 1. Dadurch sind Turbinenschnecken 8, 8a verschiedener
Baugrößen über die entsprechenden Auslassanbindungen 13, 13a mit dem Auslassflansch
6 koppelbar.
[0039] Ein mit der Turbinenschnecke 8a verbundener Lagerflansch 18a für ein Turboladerrad
23 ist hinsichtlich seines Grundkörpers 22 kleiner als in Figur 1. Die Verbindung
des Lagerflansches 18a mit dem Turboladeraußengehäuse 4 wird dadurch ermöglicht, dass
ein umfangsseitiger Kragen 19a des Lagerflansches 18a eine gegenüber Figur 1 vergrößerte
Breite F1 aufweist. Somit kann auch der für geringere Motorleistungen ausgelegte Lagerflansch
18a an der Außenseite 20 der standardisierten Lagerfianschaufnahme 7 anliegen und
mit dieser stoffschlüssig verbunden werden. Der Außendurchmesser der Kragen 19, 19a,
19b (Figur 1b) bleibt jeweils gleich. Es ändert sich nur der Innendurchmesser der
Kragen 19, 19a, 19b.
[0040] Das Turboladeraußengehäuse 4 sowie das Krümmeraußengehäuse 2, welches in Figur 1a
und 1b nur ansatzweise dargestellt ist, ist bei allen Varianten identisch. Ebenso
bleiben die Größe des Auslassflansches 6, der Lagerflanschaufnahme 7 und der Anschluss
des Krümmers 3 standardisiert.
[0041] Figur 1b zeigt eine Abgasbaugruppe 1b für gegenüber den Figuren 1 und 1a reduzierte
Motorleistungen. Die Auslassanbindung 13b weist hier einen in seiner Breite B2 breiteren
radial nach innen gerichteten Bereich auf als in den Figuren 1 und 1a. Darüber hinaus
ist die Auslassanbindung 13b in ihrer Länge L2 länger ausgestaltet als die in Figur
1 und 1a dargestellten Auslassanbindung mit ihren Längen L und L1, so dass trotzt
gleichbleibender Größe des Turboladeraußengehäuses 4 und des Auslassflansches 6 auch
eine Turbinenschnecke 8b mit einer Baugröße für noch geringe Motorleistungen verwendet
werden kann.
[0042] Der Lagerflansch 18b welcher mit der Turbinenschnecke 8b gekoppelt ist, ist auch
hier für die gleiche Motorleistung ausgelegt, wie die Turbinenschnecke 8b und weist
im Vergleich zu Figur 1 und 1a einen Kragen 19b mit einer noch größeren Breite F2
auf. Dieser Kragen 19b liegt, genau wie bei den vorhergehenden Varianten, an der Außenseite
20 der standardisierten Lagerflanschaufnahme 7 an und ist mit dieser stoffschlüssig
verbunden.
[0043] Die drei exemplarisch dargestellten Ausführungsbeispiele einer für unterschiedliche
Motorleistungen ausgelegten Abgasbaugruppe 1, 1a, 1b verdeutlichen, welche Bauteile
dieses Baukastensystems standardisiert und welche variiert werden können. Die Erfindung
stellt darauf ab, dass die Außenstrukturen im Wesentlichen unverändert bleiben. Dies
betrifft somit das Krümmeraußengehäuses 2 und das Turboladeraußengehäuse 4 mit dem
Auslassflansch 6. Im Inneren der Abgasbaugruppe 1, 1a, 1b sind vielfältige Anpassungen
möglich, so dass unterschiedliche Turbinenschnecken 8, 8a, 8b verwendet werden können,
die über entsprechende Auslassanbindungen 13, 13a, 13b mit dem Auslassflansch 6 gekoppelt
werden. Selbst das Krümmerinnensystem 2 kann an unterschiedliche Motorleistungen angepasst
werden.
[0044] Auf der dem Auslassflansch 6 gegenüberliegenden Seite des Turboladeraußengehäuses
4 wird der Lagerflansch 18, 18a, 18b für das Turboladerrad 23 so gestaltet, dass er
eine standardisierte Außenabmessung aufweist, die somit zu dem ebenfalls standardisierten
Turboladeraußengehäuse 4 passt. Zudem ist allen Ausführungsformen gemeinsam, dass
der Einlassbereich 9 der Turbinenschnecken 8 an das Krümmerinnensystem 2 angepasst
ist, egal welche Baugröße die Turbinenschnecke 8 aufweist. Selbstverständlich kann
in den Figuren 1a und 1b das nicht näher dargestellte Krümmerinnensystem abweichend
von demjenigen der Figur 1 ausgebildet sein, um eine weitere Anpassung an die Motorleistung
zu realisieren.
[0045] Die Figuren 2 und 2a zeigen schematisch eine alternative Ausführungsform bei welcher
ein Turboladeraußengehäuse 24 direkt mit dem Zylinderkopf 25 eines Motors mit integriertem
Krümmer 26 verbunden ist. Hierbei weist das Turboladeraußengehäuse 24 einen Flansch
27 auf, mit welchem es am Zylinderkopf 25 festlegbar ist. Die abgasführenden Bauteile
innerhalb des Turboladeraußengehäuses 24, wie beispielsweise die Turbinenschnecke
28, sind, wie bereits für die Figuren 1, 1a, 1b beschrieben, an die jeweilige Leistungsklasse
bzw. Leistungsstufe des Motors angepasst. Es wird auf die Beschreibung der Figuren
1, 1a, 1b Bezug genommen. Deshalb wird hier auf deren erneute Beschreibung verzichtet.
[0046] Die Anbindung des Turboladeraußengehäuses 24 erfolgt über einen Flansch 27. Der Flansch
27 ist für unterschiedliche Leistungsstufen des Motors bzw. der Abgasbaugruppe identisch.
Ein Einlassbereich 29 der Turbinenschnecke 28 steht gegenüber dem Flansch 27 in Richtung
des Zylinderkopfes 25 vor. Wie in Figur 2 dargestellt, ist der Auslassbereich 30 des
Krümmers 26 mit einer umlaufenden, in Richtung des Turboladeraußengehäuses 21 weisenden
Nut 31 versehen, in welche ein Ende des Einlassbereiches 29 der Turbinenschnecke 28
eingreift und somit den Auslassbereich 30 des Krümmers 26 umgreift.
[0047] In Figur 2 und 2a ist eine alternative Koppelungsmöglichkeit von Turbinenschnecke
28 und Krümmer 32 dargestellt. Hierbei schließt sich an den Auslassbereich 33 des
Krümmers 32 eine Aussparung 34 bzw. ein Freiraum an, in welchen das Ende des Einlassbereiches
29 der Turbinenschnecke 28 eingreift.
Bezugszeichen:
[0048]
- 1 -
- Abgasbaugruppe
- 1a -
- Abgasbaugruppe
- 1b -
- Abgasbaugruppe
- 2 -
- Krümmeraußengehäuse
- 3 -
- Krümmer
- 4 -
- Turboladeraußengehäuse
- 5 -
- Anschlussbereich
- 6 -
- Auslassflansch
- 7 -
- Lagerflanschaufnahme
- 8 -
- Turbinenschnecke
- 8a -
- Turbinenschnecke
- 8b -
- Turbinenschnecke
- 9-
- Einlassbereich
- 10-
- Auslassbereich
- 11 -
- Krümmerinnensystem
- 12-
- Anbindungsbereich
- 13-
- Auslassanbindung
- 13a-
- Auslassanbindung
- 13b-
- Auslassanbindung
- 14-
- Umfangsseite
- 15-
- Kragen
- 15a-
- Kragen
- 15b-
- Kragen
- 16-
- Außenseite von 12
- 17-
- Innenfläche
- 18-
- Lagerflansch
- 18a-
- Lagerflansch
- 18b-
- Lagerflansch
- 19-
- Kragen
- 19a-
- Kragen
- 19b-
- Kragen
- 20-
- Außenseite
- 21-
- Rohrstutzen
- 22-
- Grundkörper
- 23-
- Turboladerrad
- 24-
- Turboladeraußengehäuse
- 25-
- Zylinderkopf
- 26-
- Krümmer
- 27-
- Flansch
- 28-
- Turbinenschnecke
- 29-
- Einlassbereich
- 30-
- Auslassbereich
- 31-
- Nut
- 32-
- Krümmer
- 33-
- Auslassbereich
- 34-
- Aussparung
- B-
- Breite
- B1-
- Breite
- B3-
- Breite
- F-
- Breite
- F1-
- Breite
- F3 -
- Breite
- L-
- Länge
- L1-
- Länge
- L2-
- Länge
1. Abgasbaugruppe umfassend ein Turboladeraußengehäuse (4, 24), wobei das Turboladeraußengehäuse
(4, 24) mit einem standardisierten Auslassflansch (6) und mit einer standardisierter
Lagerflanschaufnahme (7) versehen ist und wobei in das Turboladeraußengehäuse (4,
24) Turbinenschnecken (8, 8a, 8b, 28) unterschiedlicher Baugrößen einsetzbar sind,
wobei die Turbinenschnecke (8, 8a, 8b) über einen Lagerflansch (18, 18a, 18b) mit
der standardisierten Lagerflanschaufnahme (7) und über eine Auslassanbindung (13,
13a, 13b) mit dem standardisierten Auslassflansch (6) verbunden ist, wobei ein Einlaßbereich
(9) der Turbinenschnecke (8, 8a, 8b) an einen Auslaßbereich (10) eines standardisierten
Krümmerinnensystems (11) angepasst ist, so dass an unterschiedliche Motorleistungen
angepasste Turbinenschnecken (8, 8a, 8b) über ihren Einlassbereich (9) mit dem Krümmerinnensystem
(11) verbindbar sind.
2. Abgasbaugruppe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Abgasbaugruppe einen Krümmer (3) mit einem Krümmeraußengehäuse (2) und einem
Krümmerinnensystem (11) aufweist, wobei das Turboladeraußengehäuse (4) einteilig mit
dem Krümmeraußengehäuse (2) ausgebildet ist.
3. Abgasbaugruppe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Auslassanbindung (13, 13a, 13b) und die Turbinenschnecke (8, 8a, 8b) über einen
Schiebesitz miteinander gekoppelt sind.
4. Abgasbaugruppe nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Lagerflansch (18,18a,18b) in seiner Baugröße an die Baugröße der Turbinenschnecke
(8, 8a, 8b) angepasst ist.
5. Abgasbaugruppe nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerflansche (18, 18a, 18b) unterschiedlicher Baugröße jeweils Kragen (19, 19a,
19b) unterschiedlicher Breite (F, F1, F2) aufweisen, welche bei einheitlichem Außendurchmesser
an einer Außenseite (17) der Lagerflanschaufnahme (7) anliegen.
6. Abgasbaugruppe nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Auslassanbindung (13, 13a, 13b) einen Rohrstutzen (21) des Auslassflansches (6)
umgreift.
7. Abgasbaugruppe nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Auslassanbindung (13, 13a, 13b) einen radial nach innen gerichteten Kragen (15,
15a, 15b) aufweist.
8. Abgasbaugruppe nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass ein Endbereich des Kragens (15, 15a, 15b) in Richtung des Auslassflansches (6) umgebogen
ist.
9. Abgasbaugruppe nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Auslassanbindung (13, 13a, 13b) stoffschlüssig mit dem Auslassflansch (6) verbunden
ist.
10. Abgasbaugruppe nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Krümmeraußengehäuse (2) aus einem oder mehreren Blechbauteilen besteht.
11. Abgasbaugruppe nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Turboladeraußengehäuse mit dem Krümmeraußengehäuse über einen Adapter am Motor
festlegbar ist.
12. Abgasbaugruppe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Turboladergehäuse (24) an einem Motor mit einem im Zylinderkopf (25) integrierten
Krümmer (26, 32) befestigt ist.
1. Exhaust gas assembly comprising a turbocharger housing (4, 24), the turbocharger housing
(4, 24) being provided with a standardised outlet flange (6) and a standardised bearing
flange receptacle (7) and wherein turbine scrolls (8, 8a, 8b, 28) of different sizes
can be inserted in the turbocharger housing (4, 24), the turbine scroll (8, 8a, 8b)
being connected to the standardised bearing flange receptacle (7) via a bearing flange
(18, 18a, 18b) and to the standardised outlet flange (6) via an outlet link (13, 13a,
13b), an inlet region (9) of the turbine scroll (8, 8a, 8b) being adapted to an outlet
region (10) of a standardised inner manifold system (11), so that turbine scrolls
(8, 8a, 8b) adapted to different engine powers are connectable to the inner manifold
system (11) via their inlet region (9).
2. Exhaust gas assembly according to claim 1, characterised in that the exhaust gas assembly comprises a manifold (3) with an outer manifold housing
(2) and an inner manifold system (11), wherein the turbocharger housing (4) is formed
in one piece with the outer manifold housing (2).
3. Exhaust gas assembly according to claim 1 or 2, characterised in that the outlet link (13, 13a, 13b) and the turbine scroll (8, 8a, 8b) are coupled to
one another via a sliding seat.
4. Exhaust gas assembly according to one of claims 1 to 3, characterised in that the bearing flange (18, 18a, 18b) is matched in its dimensions to the dimensions
of the turbine scroll (8, 8a, 8b).
5. Exhaust gas assembly according to one of claims 1 to 4, characterised in that the bearing flanges (18, 18a, 18b) of different dimensions each have collars (19,
19a, 19b) of different widths (F, F1, F2) and a uniform external diameter which abut
on an outer side (17) of the bearing flange receptacle (7).
6. Exhaust gas assembly according to one of claims 1 to 5, characterised in that the outlet link (13, 13a, 13b) embraces a tubular connection (21) of the outlet flange
(6).
7. Exhaust gas assembly according to one of claims 1 to 6, characterised in that the outlet link (13, 13a, 13b) comprises a radially inwardly directed collar (15,
15a, 15b).
8. Exhaust gas assembly according to one of claims 1 to 7, characterised in that an end region of the collar (15, 15a, 15b) is bent round towards the outlet flange
(6).
9. Exhaust gas assembly according to one of claims 1 to 8, characterised in that the outlet link (13, 13a, 13b) is connected to the outlet flange (6) by a material
joint.
10. Exhaust gas assembly according to one of claims 1 to 9, characterised in that the outer manifold housing (2) consists of one or more sheet-metal components.
11. Exhaust gas assembly according to one of claims 1 to 10, characterised in that the turbocharger housing with the manifold housing can be attached to the engine
via an adapter.
12. Exhaust gas assembly according to claim 1, characterised in that the turbocharger housing (24) is attached to an engine by a manifold (26, 32) integrated
in the cylinder head (25).
1. Agencement pour gaz d'échappement comprenant un carter externe de turbocompresseur
(4, 24), le carter externe de turbocompresseur (4, 24) étant équipé d'une bride de
sortie standard (6) et d'un logement de bride de palier standard (7), et des hélices
de turbine (8, 8a, 8b, 28) de différentes tailles sont insérables dans le carter externe
de turbocompresseur (4, 24), l'hélice de turbine (8, 8a, 8b) étant reliée via une
bride de palier (18, 18a, 18b) au logement de bride de palier standard (7) et via
une connexion de sortie (13, 13a, 13b) à la bride de sortie standard (6), une zone
d'entrée (9) de l'hélice de turbine (8, 8a, 8b) étant adaptée à une zone de sortie
(10) d'un système interne de collecteur standard (11), de sorte que des hélices de
turbine (8, 8a, 8b) adaptées à différentes puissances du moteur peuvent être reliées
au système interne de collecteur (11) via leur zone d'entrée (9).
2. Agencement pour gaz d'échappement selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'agencement pour gaz d'échappement présente un collecteur (3) comportant un carter
externe de collecteur (2) et un système interne de collecteur (11), le carter externe
de turbocompresseur (4) étant configuré d'un seul tenant avec le carter externe de
collecteur (2).
3. Agencement pour gaz d'échappement selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la connexion de sortie (13, 13a, 13b) et l'hélice de turbine (8, 8a, 8b) sont couplées
ensemble via un siège coulissant.
4. Agencement pour gaz d'échappement selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la taille de la bride de palier (18, 18a, 18b) est adaptée à la taille de l'hélice
de turbine (8, 8a, 8b).
5. Agencement pour gaz d'échappement selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que les brides de palier (18, 18a, 18b) de taille différente présentent respectivement
des rebords (19, 19a, 19b) de largeur différente (F, F1, F2), qui reposent contre
une face externe (17) du logement de bride de palier (7) lorsque le diamètre externe
est uniforme.
6. Agencement pour gaz d'échappement selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que la connexion de sortie (13, 13a, 13b) enveloppe une tubulure (21) de la bride de
sortie (6).
7. Agencement pour gaz d'échappement selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que la connexion de sortie (13, 13a, 13b) présente un rebord (15, 15a, 15b) orienté radialement
vers l'intérieur.
8. Agencement pour gaz d'échappement selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce qu'une zone d'extrémité du rebord (15, 15a, 15b) est courbée en direction de la bride
de sortie (6).
9. Agencement pour gaz d'échappement selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que la connexion de sortie (13, 13a, 13b) est reliée par complémentarité de matières
à la bride de sortie (6).
10. Agencement pour gaz d'échappement selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que le carter externe de collecteur (2) est constitué d'un ou plusieurs composants en
tôle.
11. Agencement pour gaz d'échappement selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que le carter externe de turbocompresseur peut être fixé avec le carter externe de collecteur
au moteur via un adaptateur.
12. Agencement pour gaz d'échappement selon la revendication 1, caractérisé en ce que le carter de turbocompresseur (24) est fixé à un moteur avec un collecteur (26, 32)
intégré à la culasse de cylindre (25).


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