(19)
(11) EP 2 578 278 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
14.05.2014  Patentblatt  2014/20

(21) Anmeldenummer: 12187491.1

(22) Anmeldetag:  05.10.2012
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
A63C 11/00(2006.01)
A63C 9/084(2012.01)
A63C 9/085(2012.01)

(54)

Diebstahlsicherung für Ski

Theft protection for skis

Sécurité anti-vol pour skis


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR

(30) Priorität: 06.10.2011 DE 102011054262

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
10.04.2013  Patentblatt  2013/15

(73) Patentinhaber: Wasserrab, Robert
85276 Pfaffenhofen (DE)

(72) Erfinder:
  • Wasserrab, Robert
    85276 Pfaffenhofen (DE)

(74) Vertreter: Winter, Brandl, Fürniss, Hübner, Röss, Kaiser, Polte - Partnerschaft 
Patent- und Rechtsanwaltskanzlei Bavariaring 10
80336 München
80336 München (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A1- 2 329 865
FR-A1- 2 542 207
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft eine Diebstahlsicherung für Ski und ein Verfahren zum Betrieb einer derartigen Diebstahlsicherung.

    [0002] Bei Diebstahlsicherungen für Ski gibt es verschiedene Ansätze.

    [0003] Die US 5,001,461 zeigt eine Diebstahlsicherung für Ski nach dem Prinzip eines Bewegungsmelders. Dafür ist an der Skibindung ein Sender vorgesehen, während der Besitzer einen Empfänger mit Alarmfunktion bei sich führt. Dabei steht die Vorrichtung an der Skibindung mit dem Empfänger in Funkkontakt. Das System wird durch Auslösen eines Skischuhs aus der Skibindung aktiviert und durch Einsetzung des Skischuhs in die Skibindung deaktiviert.

    [0004] In der DE 10 2005 057 578 A1 geht es um verschiedene zu sichernde Gegenstände und dabei auch um Ski. Gemäß dieser Druckschrift sollen Ortsveränderungen erkannt und von einer Sendeeinrichtung an einen mobilen Computer übermittelt werden.

    [0005] Nachteilig an derartigen Diebstahlsicherungen ist die Notwendigkeit eines Empfängers.

    [0006] Die DE 10 2007 059 001 A1 offenbart eine Diebstahlsicherung für Ski, bei der eine Vorrichtung als Blockade statt einem Skischuh in die Bindung des Skis eingespannt wird. Dabei kann eine elektronische Verriegelung vorgesehen sein, so dass nur ein berechtigtes Lösen der Vorrichtung aus der Bindung möglich ist. Nur über einen "autorisierten" Skischuh wird ein "RSID-Diebstahl-Zustand" deaktiviert.

    [0007] Die französische Patentanmeldung FR 2 542 207 zeigt eine rein mechanische Diebstahlsicherung für Skier, die der vorderen Skischuhaufnahme integriert ist. Zur Authentifizierung des Eigentümers ist ein Schlüssel vorgesehen.

    [0008] Nachteilig an der letztgenannten Diebstahlsicherung ist die Vorrichtung, die beim Skifahren mitgenommen werden muss.

    [0009] Die EP 2 329 865 A1 offenbart eine elektronische Diebstahlsicherung mit Authentifizierung für Skier, bei der über einen inneren Verriegelungsstift das bestimmungsgemäße Einrasten des Skischuhs in die Bindung verhindert wird, und mit einen elektrischen Energiespeicher und einen elektrischen Aktor, über den die Verriegelung entriegelbar ist.

    [0010] Dem gegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zu Grunde, eine Diebstahlsicherung für Ski zu schaffen deren Handhabung vereinfacht ist.

    [0011] Diese Aufgabe wird gelöst durch eine Diebstahlsicherung für Ski mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 und mit den Merkmalen des Anspruchs 13 und durch ein Verfahren mit den Merkmalen des Patentanspruch 13 oder 14.

    [0012] Die erfindungsgemäße Diebstahlsicherung für Ski geht davon aus, dass ein Diebstahl eines Skis durch Ablösen des Skis von seiner Bindung ersten sehr auffällig und zweitens für den Dieb unattraktiv ist. Die erfindungsgemäße Diebstahlsicherung ist über eine Blockierung bzw. eine Verhinderung der Nutzung der daran befestigten Bindung realisiert. Die erfindungsgemäße Bindung ist also an dem zu sichernden Ski befestigt und hat einen Aufnahmebereich für einen Skischuh und eine Blockiervorrichtung, die in einer gesperrten bzw. abgeschlossenen Stellung zumindest abschnittsweise im Aufnahmebereich angeordnet ist. Dabei erstreckt sich die Blockiervorrichtung in den Aufnahmebereich. In einer entsperrten bzw. geöffneten Stellung ist die Blockiervorrichtung außerhalb des Aufnahmebereichs angeordnet. Dabei kann die Blockiervorrichtung aus dem Aufnahmebereich herausgeschwenkt oder herausgezogen sein. Erfindungsgemäß ist die Blockiervorrichtung stets an die Bindung gekoppelt und kann erst nach einer Authentifizierung in die entsperrte Stellung bewegt werden. Damit ist eine Diebstahlsicherung für Ski mit vereinfachter Handhabung geschaffen, da vom Besitzer kein Empfänger und keine Blockiervorrichtung beim Skifahren mitgeführt werden muss.

    [0013] Erfindungsgemäß hat die Skibindung eine Verriegelung, über die die Blockiervorrichtung in der gesperrten Stellung verriegelbar ist. Dabei bietet sich eine formschlüssige Verrastung an.

    [0014] Aus Komfortgründen ist ein elektrischer Aktor (z.B. ein Elektromagnet oder Elektromotor) vorgesehen, über den die Verriegelung entriegelbar ist. Dabei ist ein elektrischer Energiespeicher (z.B. ein Akku oder eine Knopfzelle) nötig.

    [0015] Mit einem elastischen Element - insbesondere mit einer Feder - lässt sich die Blockiervorrichtung in Richtung der gesperrten Stellung mit einer Kraft - insbesondere mit einer Federkraft - beaufschlagen. Damit kann die Blockiervorrichtung beim bzw. nach dem Entfernen des Skischuhs aus dem Aufnahmebereich in diesen hinein bewegt werden.

    [0016] Dann kann die Blockiervorrichtung vom Skischuh entgegen der Kraft in die entsperrte Stellung bewegt werden.

    [0017] Es wird bevorzugt, wenn die Verriegelung durch die Schwerkraft in Richtung einer unteren Position beaufschlagt ist, in der der Blockierabschnitt in der gesperrten Stellung verriegelt ist, und wenn die Verriegelung von dem elektrischen Aktor in eine obere Position hebbar ist, in der der Blockierabschnitt in der entsperrten Stellung ist.

    [0018] Die Authentifizierung kann mit Berührung - z.B. durch eintippen eines Zahlencodes oder mit einem Schlüssel - oder besonders komfortabel berührungslos erfolgen.

    [0019] Der Aufnahmebereich kann in einer geöffneten Position eines Fersenteils der Skibindung schräg zum Ski angestellt sein, und in einer geschlossenen Position des Fersenteils parallel zum Ski angeordnet sein. Damit zeigt die Blockiervorrichtung, die bei Aktivierung der Diebstahlsicherung stets zumindest abschnittsweise im Aufnahmebereich angeordnet ist, auch im geöffneten Zustand der Skibindung die Aktivierung der Diebstahlsicherung an. Dadurch wird ein potenzieller Dieb frühzeitig abgehalten und wird nicht versucht in die Skibindung einzusteigen. Auch der Besitzer wird nicht versuchen, in die Skibindung einzusteigen, bevor die Blockiervorrichtung entfernt ist. Dadurch sind die Blockiervorrichtung und die Verriegelung entlastet.

    [0020] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den abhängigen Patentansprüchen beschrieben.

    [0021] Aus Komfortgründen wird es bevorzugt, wenn die Verriegelung über einen RFID-Chip, insbesondere über eine RFID-Chipkarte, entriegelbar ist. Insbesondere kann der Aktor über den RFID-Chip aktivierbar sein.

    [0022] Besonders einfach für den Besitzer des zu sichernden Skis ist es, wenn der RFID-Chip am Skischuh befestigbar oder in diesen einsetzbar ist. Dann braucht der Besitzer sich keine weiteren Gedanken um das Mitführern des RFID-Chips und das Öffnen und Schließen der Diebstahlsicherung zu machen.

    [0023] Wenn die Blockiervorrichtung in der entsperrten Stellung im Wesentlichen in einem Fersenteil der Skibindung aufgenommen ist, gehen bei Skifahren von der Blockiervorrichtung keine optische Beeinträchtigung und keine Beeinträchtigung der Bewegungen aus.

    [0024] Alternativ kann die die Blockiervorrichtung auch an ein Vorderteil der Skibindung gekoppelt sein. Vorzugsweise ist die Blockiervorrichtung in ihrer entsperrten Stellung in dem Vorderteil aufgenommen. Damit sind eine Beobachtung der Blockiervorrichtung und eine Überwachung von an dem Vorderteil angeordneten LED's durch den Eigentümer vereinfacht.

    [0025] Vorrichtungstechnisch einfach ist es, wenn die Blockiervorrichtung ein Bolzen oder Zapfen ist, der entlang seiner Längsachse zwischen der gesperrten und der entsperrten Stellung bewegbar ist. Die Längsachse kann zu einer Skilängsachse schräg angestellt sein oder parallel zu dieser verlaufen. Die Längsachse des Bolzens oder Zapfens kann insbesondere parallel zu einer Längsachse des Fersenteils angeordnet sein, das kipp- bzw. schwenkbar auf dem Ski montiert ist und daher kipp- bzw. schwenkbar zur Skilängsachse ist.

    [0026] Bei einer bevorzugten Weiterbildung hat die Verriegelung eine in dem Zapfen gebildete Längsnut und einen Kipphebel, der über den Aktor abschnittsweise in die Längsnut bewegbar ist. Insbesondere kann ein Abschnitt des Kipphebels in die Längsnut geschwenkt werden, der danach an einem Endabschnitt der Längsnut anliegt.

    [0027] Der elektrische Aktor zur Betätigung der Verriegelung kann ein Hubmagnet sein. Dieser kann eine Verriegelung radial zum Zapfen bewegen oder den Kipphebel verschwenken.

    [0028] Bei einer weiteren bevorzugten Weiterbildung ist die Blockiervorrichtung ein um eine etwa senkrechte Drehachse drehbarer abschnittsweise kreiszylindrischer Körper mit einer seitlichen Abflachung. Dann ist zur Freigabe der erfindungsgemäßen Skibindung nur ein Drehen des Körpers nötig, so dass die Abflachung zum Aufnahmebereich des Skischuhs gedreht werden muss.

    [0029] Dabei wird es bevorzugt, wenn die Verriegelung ein am Außenumfang des kreiszylindrischen Körpers angeordnetes selbsthemmendes Schneckengetriebe ist, über das auch dir Drehbewegung erzeugt wird. Dazu wird als elektrischer Aktor ein Elektromotor bevorzugt.

    [0030] Das Schneckengetriebe kann vorrichtungstechnisch einfach zwischen dem Elektromotor und dem kreiszylindrischen Körper angeordnet sein. Alternativ kann das Schneckengetriebe zwischen dem Elektromotor und einem zusätzlichen Zahnrad angeordnet sein, dessen Durchmesser gegenüber dem Körper verkleinert ist. Damit sind insbesondere in der gesperrten Stellung des Körpers keine Zähne des Schneckengetriebes von außen zu sehen.

    [0031] Die Aufgabe wird auch erfindungsgemäß gelöst durch einen Ski mit einer daran befestigten Skibindung, die einen Aufnahmebereich für einen Skischuh begrenzt. In einem Vorderteil der Skibindung ist ein abschnittsweise kreiszylindrischer Körper drehbar gelagert. Der Körper hat eine Abflachung und einen kreiszylindrischen Umfangsabschnitt. In einer entsperrten Drehposition des Körpers ist die Abflachung zum Aufnahmebereich orientiert. In einer gesperrten Drehposition des Körpers erstreckt sich der Umfangsabschnitt zumindest abschnittsweise in den Aufnahmebereich. Dazu ist der Körper von einem Elektromotor über ein Schneckegetriebe drehbar. Durch die Selbsthemmung ist die gesperrte Drehposition des Körpers gesichert. Der Ski mit der Skibindung weist eine elektronische Steuerung und einen Akku auf, wobei der Elektromotor in Abhängigkeit einer elektronischen berührungslosen Authentifizierungseinheit antreibbar ist.

    [0032] Das erfindungsgemäße Verfahren zur Freigabe einer oben beschriebenen Skibindung und des daran befestigten Skis hat die Schritte:
    • Annähern des RFID-Chips an die Skibindung;
    • automatisches Entriegeln der Blockiervorrichtung; und
    • Bewegen der Blockiervorrichtung (von der gesperrten Stellung) in die entsperrte Stellung.


    [0033] Der letzte Schritt erfolg vorzugsweise durch den Besitzer und seinen Skischuh.

    [0034] Das erfindungsgemäße Verfahren zur Sperrung einer oben beschriebenen Skibindung und des daran befestigten Skis hat die Schritte:
    • Entfernen des Skischuhs aus der dem Aufnahmebereich;
    • automatisches Bewegen der Blockiervorrichtung in den Aufnahmebereich;
    • Entfernen des RFID-Chips von der Skibindung; und
    • automatisches Verriegeln der Blockiervorrichtung.


    [0035] Das Bewegen der Blockiervorrichtung in den Aufnahmebereich erfolgt vorzugsweise durch das elastische Element.

    [0036] Im Folgenden werden anhand der Figuren Ausführungsbeispiele der Erfindung detailliert beschrieben. Es zeigen

    Figur 1 schematisch einen Teil eines zu sichernden Skis 1 mit einem hinteren Fersenteil 2 gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel einer erfindungemäßen Skibindung in einer schematischen geschnittenen Darstellung;

    Figur 2 ein zweites Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Skibindung;

    Figur 3 einen Ausschnitt des zweiten Ausführungsbeispiels gemäß Figur 2 in einer perspektivischen Darstellung;

    Figur 4 den Ausschnitt des zweiten Ausführungsbeispiels gemäß Figur 3 in einer Draufsicht;

    Figur 5 das Vorderteil eines dritten Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Skibindung in einer entsperrten Stellung;

    Figur 6 das Vorderteil des dritten Ausführungsbeispiel gemäß Figur 5 in einer gesperrten Stellung;

    Figur 7 einen elektrischen Schaltplan der erfindungsgemäßen Skibindung; und

    Figur 8 ein Ablaufdiagramm zum Betrieb der erfindungsgemäßen Skibindung.



    [0037] Die Skibindung gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel hat einen (in der Figur 1 nicht dargestellten) vorderen Teil und den hinteren Fersenteil 2, die beide auf dem Ski 1 montiert sind. Durch den vorderen Teil und den Fersenteil 2 ist ein Aufnahmebereich 4 für einen Skischuh 6 definiert, von dem nur ein Fersenbereich dargestellt ist. Der Skischuh 6 hat einen Außenschuh 8 und einem Innenschuh 10.

    [0038] Weiterhin ist in der Figur 1 eine Skibremse 12 dargestellt, die in der dargestellten Stellung in den Schnee eingreifen kann und damit den Ski 1 bremst.

    [0039] Erfindungsgemäß ist in den Fersenteil 2 der Skibindung ein Bolzen oder Zapfen 14 integriert, der gemäß dem Doppelpfeil entlang seiner Längsachse bewegbar im Fersenteil 2 aufgenommen ist. Die Figur 1 zeigt die erfindungsgemäße Skibindung in ihrer gesperrten beziehungsweise abgeschlossenen Stellung, bei der der Zapfen 14 abschnittsweise in den Aufnahmebereich 4 für den Skischuh 6 hineinragt, wodurch der Ski 1 mit seiner Skibindung ohne Autorisierung nicht benutzbar ist. In dieser ausgefahrenen Stellung des Zapfens 14 ist dieser formschlüssig durch einen Riegel beziehungsweise durch eine Verriegelung 16 fixiert. Dabei taucht die Verriegelung 16 in der in der Figur 1 gezeigten unteren Position in eine radiale Ausnehmung 17 des Zapfens 14 ein. Die Verriegelung 16 ist derart im Fersenteil 2 aufgenommen und im Wesentlichen senkrecht geführt, dass sie radial zum Zapfen 14 beweglich ist und so zur Entriegelung aus der Ausnehmung 17 des Zapfens 14 herausgezogen werden kann.

    [0040] Die Figur 1 zeigt den Skischuh 6, der mit einer RFID-Chipkarte 18 versehen ist. Diese ist zwischen dem Außenschuh 8 und dem Innenschuh 10 des Skistiefels 6 eingesetzt und braucht dort vom Besitzer der gezeigten Skiausrüstung nicht weiter beachtet zu werden. Die in der Figur 1 gezeigte Annäherung des Skistiefels 6 und insbesondere der Chipkarte 18 wird von einer (nicht näher gezeigten) im Fersenteil 2 angeordneten Steuerung erkannt. Darauf hin aktiviert die Steuerung einen elektrischen Aktor 20, über den die Verriegelung 16 entgegen ihrer Schwerkraft aus der Ausnehmung 17 des Zapfens 14 herausgehoben wird. Die Steuerung und der Aktor 20 werden gemeinsam von einer (nicht gezeigten) Knopfzelle mit elektrischem Strom versorgt.

    [0041] Nach der Entriegelung kann der Zapfen 14 durch den Skischuh 6 in der Figur 1 nach rechts in den Fersenteil 2 eingeschoben werden, wodurch der Aufnahmebereich 4 frei für den Skischuh 6 und damit der Ski 1 mit der Bindung nutzbar wird. Dies geschieht entgegen der Kraft einer Druckfeder 22, die sich am Fersenteil abstützt und den Zapfen 14 in Richtung gesperrter beziehungsweise abgeschlossener Stellung vorspannt. Somit wird die Druckfeder 22 beim Einschieben des Zapfens 14 gespannt.

    [0042] Nach einigen Minuten wird der Aktor 20 deaktiviert, wodurch die Verriegelung 16 aus ihrer oberen Position wieder freigegeben wird und in Anlage mit dem inzwischen eingeschobenen Zapfen 14 gelangt. Wenn also der durch die Chipkarte 18 autorisierte Skischuh 6 in der Bindung aufgenommen ist, und wenn eine gewisse Zeit verstrichen ist, die der Besitzer zum Einsteigen in die Bindung benötigt, sind der Aktor 20 deaktiviert, der Zapfen 14 (in der Figur 1 nach rechts) eingeschoben, die Druckfeder 22 gespannt und die Verriegelung 16 durch ihre Gewichtskraft in Anlage mit dem Außenmantel des Zapfens 14.

    [0043] Wenn der Besitzer mit seinem Skischuh 6 aus der Bindung aussteigt, wird ohne sein Zutun die erfindungsgemäße Diebstahlsicherung aktiviert. Dabei wird der Skischuh 6 aus dem Aufnahmebereich 4 entfernt, woraufhin der Zapfen 14 über die Kraft der Druckfeder 22 (in der Figur 1 nach links) in den Aufnahmebereich 4 herausgeschoben wird. Die Verriegelung 16 taucht durch ihre Gewichtskraft in die Ausnehmung 17 ein und verriegelt somit den Zapfen 14 (in der in der Figur 1 gezeigten Position) formschlüssig. Damit ist die Skibindung und der Ski 1 für nicht autorisierte Skischuhe nicht nutzbar.

    [0044] Ergänzend zum gezeigten Ausführungsbeispiel kann eine (nicht gezeigte) Feder vorgesehen sein, die die Verriegelung 16 mit einer Kraft (in der Figur 1) nach unten beaufschlagt, so dass ein Einrasten der Verriegelung 16 in die Ausnehmung 17 des Zapfens sicher gestellt wird.

    [0045] Figur 2 zeigt wesentliche Teile eines zweiten Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Skibindung in einer perspektivischen Ansicht. Der Aufnahmebereich 104 für den Skischuh einschließlich RFID-Chip (vgl. Figur 1) ist durch ein Vorderteil 124 und ein Fersenteil 102 begrenzt. Das Vorderteil 124 und das Fersenteil 102 sind über eine Bindungsplatte 125 miteinander verbunden, die in Figur 2 nur abschnittsweise gezeigt ist. Das Vorderteil 124, das Fersenteil 102 und die Bindungsplatte 125 sind an dem zu sichernden Ski befestigt (vgl. Figur 1). Zwischen der Bindungsplatte 125 und dem Ski ist eine Antenne 126 angeordnet, die über einen Antennenhalter 128 am Vorderteil 124 befestigt ist und mit einer elektronischen Steuerung (vgl. Figur 7) verbunden ist.

    [0046] Abweichend vom ersten Ausführungsbeispiel ist beim zweiten Ausführungsbeispiel der als Blockiervorrichtung dienende Zapfen 114 im Vorderteil 124 gelagert und erstreckt sich daher zur Sicherung der Skibindung vom Vorderteil 102 teilweise in den Aufnahmebereich 104. Figur 2 zeigt den ausgefahrenen Stellung des Zapfens 114 und dabei den gesicherten Zustand der Skibindung und damit des Skis.

    [0047] Unter einer Skibremse (vgl. Figur 1) ist weiterhin ein Akku 130 angeordnet, der eine (nicht gezeigte) elektrische Verbindung zu der elektronischen Steuerung und zu einem ebenfalls im Vorderteil 124 angeordneten Hubmagneten 120 (vgl. Figuren 3 und 4) hat. Dabei sind der Akku 130, die Antenne 126 und ihr Antennenhalter 128 derart flach geformt, dass die Bindungsplatte 125 und die Skibremse gegenüber dem Stand der Technik nicht erhöht werden müssen.

    [0048] Figur 3 zeigt wesentliche Teile der in dem Vorderteil 124 aufgenommen Diebstahlsicherung des zweiten Ausführungsbeispiels gemäß Figur 2. Der Zapfen 114, ist entlang seiner Längsachse in zwei Gleitlagern 132a, 132b verschiebbar gelagert und in Figur 3 in seiner ausgefahrenen und gesperrten Stellung gezeigt ist. Dabei ist der Zapfen 114 von einer Druckfeder 122 in Richtung dieser ausgefahrenen Stellung belastet.

    [0049] Eine Verriegelung 116 hat gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel eine seitlich im Zapfen 114 zwischen den beiden Gleitlagern 132a, 132b angeordnete Längsnut 136. In der Nähe der Längsnut 136 ist eine senkrecht zur Längsachse des Zapfens 114 ausgerichtet Lagerung bzw. Schwenkachse für einen Kipphebel 138 angeordnet. Der Kipphebel 138 hat einen sich in Richtung zur Längsnut 136 erstreckenden Abschnitt und einen weiteren Abschnitt, der in Anlage mit einem Anker 140 eines Hubmagneten 120 bringbar ist. Dabei kann der Hubmagnet 120 zur Aktivierung der Verriegelung 116 den sich zur Längsnut 136 erstreckenden Abschnitt in die Längsnut 136 schwenken, in dem der Anker 140 des Hubmagneten 120 parallel zur Längsachse des Zapfens 114 ausgefahren wird (in Figur 3 gezeigt). Dann kann auch eine hohe Kraft den Zapfen 114 nicht in seine entsperrte Stellung zurückdrücken, da sich der Zapfen 114 über einen Endabschnitt der Längsnut 136 am Kipphebel 138 abstützt, der sich wiederum an einer fest mit dem Vorderteil 124 verbundenen stabilen Anlage 142 abstützt. Der Kipphebel 138 ist über eine Torsionsfeder 144 in Öffnungsrichtung vorgespannt.

    [0050] Figur 4 zeigt den Ausschnitt des zweiten Ausführungsbeispiels gemäß Figur 3 in einer Draufsicht. Zum Entsperren des Zapfens 114 gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel muss nach einer erfolgreichen Authentifizierung durch die RFID-Chipkarte 18 (vgl. Figur 1) und durch eine Freigabe der elektronischen Steuerung (vgl. Figur 7) der Zapfen 114 entlastet sein und der Anker 140 eingezogen werden. Dann wird der in die Längsnut 136 eingreifende Abschnitt des Kipphebels 138 durch die Torsionsfeder 144 (vgl. Figur 3) aus der Längsnut 136 in die in Figur 4 gezeigt Position geschwenkt. Nun kann der Zapfen 114 vom Skischuh (vgl. Figur 1) gegen die Kraft der Druckfeder 122 eingeschoben werden.

    [0051] Figur 5 zeigt das Vorderteil 124 und einen Ausschnitt der Bindungsplatte 125 gemäß Figur 2 eines dritten Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Skibindung in einer entsperrten Stellung. Im Vorderteil 124 ist ein abschnittsweise kreiszylindrischer Körper 214 über eine senkrechte Drehachse 217 drehbar gelagert. Der Körper 214 hat eine Abflachung 215, die in seiner entsperrten Stellung in Richtung zum Aufnahmebereich 104 (vgl. Figur 2) für den Skischuh (vgl. Figur 1), ausgerichtet ist. Damit ist die Skibindung mit dem Ski freigegeben.

    [0052] An dem kreiszylindrischen Umfangsabschnitt 218 ist eine Verzahnung 219 ausgebildet, die mit einer Schnecke 221 in Eingriff ist. Die Schnecke 221 wird von einem Elektromotor 220 angetrieben. Damit kann der Elektromotor 220 kurzzeitig angetrieben werden, so dass der Körper 214 in seine gesperrte Stellung gedreht wird.

    [0053] Figur 6 zeigt das dritte Ausführungsbeispiel gemäß Figur 5 mit dem Körper 214 in seiner gesperrten Stellung. Dabei erstreckt sich ein Teil seines kreiszylindrischen Umfangsabschnitts 218 in den Aufnahmebereich 104, so dass der Skischuh nicht eingesetzt werden kann.

    [0054] Durch die Selbsthemmung des aus der Verzahnung 219 und der Schnecke 221 gebildeten Schneckengetriebes 216 ist die Verriegelung der von dem Körper 214 gebildeten Blockiervorrichtung gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel gegeben.

    [0055] Figur 7 zeigt einen elektrischen Schaltplan der vorbeschriebenen Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen Skibindung. Die Stromversorgung erfolgt durch den Akku 130 mit optionalem Solarmodul und Ladeelektronik. Von dem Akku 130 wird die elektronische Steuerung 322 mit 5 Volt und der Aktor 20; 120; 220 beispielsweise mit 12 Volt versorgt. Dazu ist ein DC-DC-StepUp-Wandler 323 eingesetzt. Damit im Ruhezustand bzw. im Standby eine möglichst geringe Belastung des Akkus 130 stattfindet, wird der Wandler 323 über eine Logik 324 freigegeben. Zum Einen wird der Wandler 323 über eine Taste 325 eingeschaltet, zum Anderen kann die Steuerung 322 den Wandler 323 aktiv belassen.

    [0056] Als Authentifizierungseinheit ist ein OEM-Modul (nicht gezeigt) vorgesehen. Die Steuerung 322 besteht vorzugsweise aus einem µ-Controller, der flexibel anpassbar und programmierbar ist. In dem µ-Controller befindet sich das Programm zur Ablaufsteuerung. Angesprochen werden vom µ-Controller z. B. eine rote LED 326 und eine grüne LED 327, sowie der Aktor 20 bzw. Hubmagnet 120 zur Entriegelung des Zapfens 14; 114 (vgl. Figur 1 bzw. 2) oder der Elektromotor 220 zur Entriegelung und Bewegung des Körpers 214.

    [0057] Um Strom zu sparen, kann über die Taste 325 die gesamte Elektronik eingeschaltet werden. Über den µ-Controller kann die gesamte Elektronik abgeschaltet werden. Die Taste 325 kann am Zapfen 14; 114 angeordnet werden, so dass dieser zur Aktivierung der Elektronik mit dem Skischuh 6 geschaltet werden kann.

    [0058] Figur 8 zeigt ein Ablaufdiagramm zum Betrieb der erfindungsgemäßen Skibindung. Nach dem Einschalten der Elektronik (vgl. Figur 7) durch die Taste 325 leuchtet die rote LED 326 auf. Daraufhin wird die Taste 325 durch den Skischuh 6 wieder entlastet und somit wieder geöffnet. In dieser Zeit ist die Authentifizierung durch die RFID-Chipkarte 18 erledigt und die grüne LED 327 signalisiert den Rückzug des Zapfens 14; 114. Nun kann der Skischuh 6 in die erfindungsgemäße Skibindung eingerastet werden und die Elektronik wird vom µ-Controller abgeschaltet.

    [0059] Abweichend von dem in den Figuren 5 und 6 gezeigten dritten Ausführungsbeispiel kann der abschnittsweise kreiszylindrische Körper an seinem kreiszylindrischer Umfangsabschnitt auch glatt sein und drehfest mit einem Zahnrad verbunden sein, das kleiner als der abschnittsweise kreiszylindrische Körper ist. Das Zahnrad bildet dann mit der Schnecke das selbsthemmende Schneckengetriebe.

    Bezugszeichenliste



    [0060] 
    1
    Ski
    2; 102
    Fersenteil
    4; 104
    Aufnahmebereich
    6
    Skischuh
    8
    Außenschuh
    10
    Innenschuh
    12
    Skibremse
    14; 114
    Zapfen
    16; 116
    Verriegelung
    17
    Ausnehmung
    18
    RFID-Chipkarte
    20
    Aktor
    22; 122
    Druckfeder
    120
    Hubmagnet
    124
    Vorderteil
    125
    Bindungsplatte
    126
    Antenne
    128
    Antennenhalter
    130
    Akku
    132a, 132b
    Gleitlager
    136
    Längsnut
    138
    Kipphebel
    140
    Anker
    142
    Anlage
    144
    Torsionsfeder
    214
    abschnittsweise kreiszylindrischer Körper
    215
    Abflachung
    216
    Schneckengetriebe
    217
    Drehachse
    218
    kreiszylindrischer Umfangsabschnitt
    219
    Verzahnung
    220
    Elektromotor
    221
    Schnecke
    322
    elektronische Steuerung
    323
    DC-DC StepUp-Wandler
    324
    Logik
    325
    Taste
    326
    rote LED
    327
    grüne LED



    Ansprüche

    1. Skibindung mit einem Aufnahmebereich (4; 104) für einen Skischuh (6) und mit einer Blockiervorrichtung (14; 114; 214), die sich in einer gesperrten Stellung zumindest abschnittsweise im Aufnahmebereich (4; 104) erstreckt, und die in einer entsperrten Stellung außerhalb des Aufnahmebereichs (4; 104) angeordnet ist, wodurch der Aufnahmebereich (4; 104) frei für den Skischuh und damit der Ski mit der Bindung nutzbar wird; wobei die Blockiervorrichtung (14; 114; 214) an die Skibindung gekoppelt ist und über eine Authentifizierung in die entsperrte Stellung bewegbar ist, mit einer Verriegelung (16; 116; 216), über die die Blockiervorrichtung (14; 114; 214) in der gesperrten Stellung verriegelbar ist, und mit einem elektrischen Energiespeicher (130), und mit einem elektrischen Aktor (20; 120; 220), über den die Verriegelung (16; 116; 216) entriegelbar ist, und mit einem elastischen Element (22; 122), über das die Blockiervorrichtung (14; 114) in Richtung einer gesperrten Stellung mit einer Kraft beaufschlagt ist.
     
    2. Skibindung nach Anspruch 1, wobei die Verriegelung (16; 116; 216) über einen RFID-Chip (18) entriegelbar ist.
     
    3. Skibindung nach Anspruch 2, wobei der RFID-Chip (18) am Skischuh (6) befestigbar oder in diesen einsetzbar ist.
     
    4. Skibindung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Blockiervorrichtung (14; 114) vom Skischuh (6) in die entsperrte Stellung bewegbar ist.
     
    5. Skibindung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Blockiervorrichtung (14) in der entsperrten Stellung im Wesentlichen in einem Fersenteil (2) der Skibindung aufgenommen ist.
     
    6. Skibindung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei die Blockiervorrichtung (114; 214) in der entsperrten Stellung im Wesentlichen in einem Vorderteil (124) der Skibindung aufgenommen ist.
     
    7. Skibindung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Blockiervorrichtung ein Zapfen (14; 114) ist, der entlang seiner Längsachse zwischen der gesperrten Stellung und der entsperrten Stellung bewegbar ist.
     
    8. Skibindung nach Anspruch 7, wobei die Verriegelung (116) einen in dem Zapfen (114) gebildete Längsnut (136) und einen Kipphebel (138) hat, der über den Aktor (120) abschnittsweise in die Längsnut (136) bewegbar ist.
     
    9. Skibindung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der elektrische Aktor ein Hubmagnet (120) ist.
     
    10. Skibindung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei die Blockiervorrichtung ein um eine etwa senkrechte Drehachse (217) drehbarer abschnittsweise kreiszylindrischer Körper (214) mit einer seitlichen Abflachung (215) ist.
     
    11. Skibindung nach Anspruch 10, wobei die Verriegelung ein am Außenumfang des kreiszylindrischen Körpers (214) angeordnetes selbsthemmendes Schneckengetriebe (216) ist, und wobei der elektrische Aktor ein Elektromotor (220) ist.
     
    12. Skibindung für einen Ski, die einen Aufnahmebereich (104) für einen Skischuh begrenzt, wobei in einem Vorderteil (124) der Skibindung ein abschnittsweise kreiszylindrischer Körper (214) drehbar gelagert ist, der eine Abflachung (215) und einen kreiszylindrischen Umfangsabschnitt (218) hat, wobei in einer entsperrten Drehposition des Körpers (214) die Abflachung (215) zum Aufnahmebereich (104) orientiert ist, und wobei in einer gesperrten Drehposition des Körpers (214) der Umfangsabschnitt (218) sich zumindest abschnittsweise in den Aufnahmebereich (104) erstreckt, und wobei der Körper (214) über ein selbsthemmendes Schneckegetriebe (216) an einen Elektromotor (220) gekoppelt ist, und wobei die Skibindung eine elektronische Steuerung, eine elektronische berührungslose Authentifizierungseinheit und einen Akku aufweist, wobei der Elektromotor (220) in Abhängigkeit der Authentifizierungseinheit über die elektronische Steuerung antreibbar ist.
     
    13. Verfahren zur Freigabe einer Skibindung und des daran befestigten Skis (1) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch die Schritte:

    - Annähern eines RFID-Chips (18) an die Skibindung;

    - Entriegeln der Blockiervorrichtung (14; 114; 214); und

    - Bewegen der Blockiervorrichtung (14; 114; 214) in die entsperrte Stellung.


     
    14. Verfahren zur Sperrung einer Skibindung und des daran befestigten Skis (1) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 12, gekennzeichnet durch die Schritte:

    - Entfernen des Skischuhs (6) aus der dem Aufnahmebereich (4; 104);

    - Bewegen der Blockiervorrichtung (14; 114; 214) in den Aufnahmebereich (4; 104);

    - Entfernen eines RFID-Chips (18) von der Skibindung; und

    - Verriegeln der Blockiervorrichtung (14; 114; 214).


     


    Claims

    1. A ski binding comprising a receiving region (4; 104) for a ski boot (6) and a blocking device (14; 114; 214) which in a blocked position extends at least portion-wise in the receiving region (4; 104) and which in an unblocked position is arranged outside the receiving region (4; 104) whereby the receiving region (4; 104) becomes freely usable for the ski boot and thus the ski with the binding, wherein the blocking device (14; 114; 214) is coupled to the ski binding and is movable into the unblocked position by way of an authentication, with a locking means (16; 116; 216), by way of which the blocking device (14; 114; 214) is lockable in the blocked position, and with an electric energy storage means (130), and with an electric actuator (20; 120; 220), by way of which the locking means (16; 116; 216) is unlockable, and with an elastic element (22; 122), by way of which the blocking device (14; 114) is acted upon with a force in the direction of a blocked position.
     
    2. A ski binding according to claim 1 wherein the locking means (16; 116; 216) is unlockable by way of an RFID chip (18).
     
    3. A ski binding according to claim 2 wherein the RFID chip (18) can be fixed to or fitted into the ski boot (6).
     
    4. A ski binding according to one of the preceding claims wherein the blocking device (14; 114) is movable into the unblocked position by the ski boot (6).
     
    5. A ski binding according to one of the preceding claims wherein the blocking device (14) in the unblocked position is substantially received in a heel portion (2) of the ski binding.
     
    6. A ski binding according to one of claims 1 to 4 wherein the blocking device (114; 214) in the unblocked position is received substantially in a front portion (124) of the ski binding.
     
    7. A ski binding according to one of the preceding claims wherein the blocking device is a pin (14; 114) which is movable along its longitudinal axis between the blocked position and the unblocked position.
     
    8. A ski binding according to claim 7 wherein the locking means (116) has a longitudinal groove (136) formed in the pin (114) and a tilt lever (138) movable portion-wise into the longitudinal groove (136) by way of the actuator (120).
     
    9. A ski binding according to one of the preceding claims wherein the electric actuator is a solenoid (120).
     
    10. A ski binding according to one of claims 1 to 6 wherein the blocking device is a portion-wise circular-cylindrical body (214) having a lateral flat (215) and rotatable about a substantially perpendicular axis of rotation (217).
     
    11. A ski binding according to claim 10 wherein the locking means is a self-locking worm transmission (216) arranged at the outside periphery of the circular-cylindrical body (214) and wherein the electric actuator is an electric motor (220).
     
    12. A ski binding for a ski, which delimits a receiving region (104) for a ski boot, wherein mounted rotatably in a front portion (124) of the ski binding is a portion-wise circular-cylindrical body (214) which has a flat (215) and a circular-cylindrical peripheral portion (218), wherein the flat (215) is oriented with the receiving region (104) in an unblocked rotary position of the body (214) and wherein in a blocked rotary position of the body (214) the peripheral portion (218) extends at least portion-wise into the receiving region (104) and wherein the body (214) is coupled by way of a self-locking worm transmission (216) to an electric motor (220) and wherein the ski binding has an electronic control means, an electronic contact-less authentication unit and a battery, wherein the electric motor (220) is drivable in dependence on the authentication unit by way of the electronic control means.
     
    13. A method of enabling use of a ski binding and the ski (1) fixed thereto according to one of the preceding claims characterised by the steps:

    - approaching an RFID chip (18) to the ski binding;

    - unlocking the blocking device (14; 114; 214); and

    - moving the blocking device (14; 114; 214) into the unblocked position.


     
    14. A method of blocking a ski binding and the ski (1) fixed thereto according to one of claims 1 to 12 characterised by the steps:

    - removing the ski boot (6) from the receiving region (4; 104);

    - moving the blocking device (14; 114; 214) into the receiving region (4; 104);

    - removing an RFID chip (18) from the ski binding; and

    - locking the blocking device (14; 114; 214).


     


    Revendications

    1. Fixation de ski comprenant une zone d'accueil (4; 104) pour une chaussure de ski (6), et comprenant un dispositif de blocage (14; 114; 214), qui, dans la position de blocage, s'étend au moins en partie dans la zone d'accueil (4; 104), et, dans une position de déblocage, est agencé en-dehors de la zone d'accueil (4; 104), en rendant ainsi libre la zone d'accueil (4; 104) pour la chaussure de ski et en permettant ainsi l'utilisation du ski avec la fixation, fixation de ski dans laquelle le dispositif de blocage (14; 114; 214) est couplé à la fixation de ski et peut être déplacé dans la position de déblocage par l'intermédiaire d'une authentification,
    l'ensemble comprenant en outre un verrouillage (16; 116; 216) par l'intermédiaire duquel le dispositif de blocage (14; 114; 214) peut être verrouillé dans la position de blocage, et
    comprenant un accumulateur d'énergie (130), et
    un actionneur électrique (20; 120; 220), par l'intermédiaire duquel le verrouillage (16; 116; 216) peut être déverrouillé, et
    comprenant finalement un élément élastique (22; 122) par l'intermédiaire duquel le dispositif de blocage (14; 114; 214) peut être sollicité avec une force en direction d'une position de blocage.
     
    2. Fixation de ski selon la revendication 1, dans laquelle le verrouillage (16; 116; 216) peut être déverrouillé par l'intermédiaire d'une puce RFID (18).
     
    3. Fixation de ski selon la revendication 2, dans laquelle la puce RFID (18) peut être fixée à la chaussure de ski (6) ou être insérée dans celle-ci.
     
    4. Fixation de ski selon l'une des revendications précédentes, dans laquelle le dispositif de blocage (14; 114) peut être déplacé dans la position de déblocage par la chaussure de ski (6).
     
    5. Fixation de ski selon l'une des revendications précédentes, dans laquelle le dispositif de blocage (14) est, dans la position de déblocage, essentiellement logé dans une partie de talon ou talonnière (2) de la fixation de ski.
     
    6. Fixation de ski selon l'une des revendications 1 à 4, dans laquelle le dispositif de blocage (114; 214) est, dans la position de déblocage, essentiellement logé dans une partie avant ou butée avant (124) de la fixation de ski.
     
    7. Fixation de ski selon l'une des revendications précédentes, dans laquelle le dispositif de blocage est un tenon (14; 114), qui peut être déplacé le long de son axe longitudinal, entre la position de blocage et la position de déblocage.
     
    8. Fixation de ski selon la revendication 7, dans laquelle le verrouillage (116) possède une rainure longitudinale (136) formée dans le tenon (114) et un levier basculant (138), qui peut être déplacé en partie dans la rainure longitudinale (136) par l'intermédiaire de l'actionneur (120).
     
    9. Fixation de ski selon l'une des revendications précédentes, dans laquelle l'actionneur électrique est un aimant de déplacement (120).
     
    10. Fixation de ski selon l'une des revendications 1 à 6, dans laquelle le dispositif de blocage est un corps (214) en partie cylindrique circulaire, qui peut tourner autour d'un axe de rotation (217) environ vertical, et comporte un méplat (215) latéral.
     
    11. Fixation de ski selon la revendication 10, dans laquelle le verrouillage est une transmission à vis sans fin (216) autobloquante, agencée à la périphérie extérieure du corps (214) cylindrique circulaire, et dans laquelle l'actionneur électrique est un moteur électrique (220).
     
    12. Fixation de ski destinée à un ski, qui délimite une zone d'accueil (104) pour une chaussure de ski, fixation dans laquelle, dans une partie avant (124) de la fixation de ski, est monté rotatif un corps (214) en partie cylindrique circulaire, qui possède un méplat (215) et un tronçon périphérique cylindrique circulaire (218),
    dans laquelle, dans une position de rotation de déblocage du corps (214), le méplat (215) est orienté vers la zone d'accueil (104),
    et dans laquelle, dans une position de rotation de blocage du corps (214), le tronçon périphérique (218) s'étend au moins en partie dans la zone d'accueil (104), et dans laquelle le corps (214) est couplé à un moteur électrique (220) par l'intermédiaire d'une transmission à vis sans fin (216) autobloquante,
    la fixation de ski comprenant en outre une commande électronique, une unité électronique d'authentification sans contact, et un accu, le moteur électrique (220) pouvant être entraîné par l'intermédiaire de la commande électronique, en fonction de l'unité d'authentification.
     
    13. Procédé pour libérer une fixation de ski et le ski (1) qui y est fixé, conformément à l'une des revendications précédentes, caractérisé par les étapes suivantes :

    - rapprochement d'une puce RFID (18) de la fixation de ski ;

    - déverrouillage du dispositif de blocage (14; 114; 214) ; et

    - déplacement du dispositif de blocage (14; 114; 214) dans la position de déblocage.


     
    14. Procédé pour bloquer une fixation de ski et le ski (1) qui y est fixé, conformément à l'une des revendications 1 à 12, caractérisé par les étapes suivantes :

    - retrait de la chaussure de ski (6) hors de la zone d'accueil (4; 104) ;

    - déplacement du dispositif de blocage (14; 114; 214) dans la zone d'accueil (4; 104) ;

    - retrait et éloignement d'une puce RFID (18) de la fixation de ski ; et

    - verrouillage du dispositif de blocage (14; 114; 214).


     




    Zeichnung























    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente