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(11) |
EP 1 803 563 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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28.05.2014 Patentblatt 2014/22 |
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Anmeldetag: 08.12.2006 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Verfahren zum Kaltfolienprägen
Method for cold film embossing
Procédé de gaufrage à froid
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
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Priorität: |
27.12.2005 DE 102005062498
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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04.07.2007 Patentblatt 2007/27 |
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Patentinhaber: manroland sheetfed GmbH |
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63075 Offenbach (DE) |
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Erfinder: |
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- Püschel, Uwe
55262 Heidesheim (DE)
- Schölzig, Jürgen, Dipl.-Ing.
55126 Mainz (DE)
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| (74) |
Vertreter: Stahl, Dietmar et al |
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manroland sheetfed GmbH
Intellectual Property Bogen (IPB)
Mühlheimer Straße 341 63075 Offenbach 63075 Offenbach (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
WO-A1-2005/100025 DE-A1- 19 814 966
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DE-A1- 10 224 375 DE-A1-102005 011 697
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung und ein Verfahren zum Transfer bildgebender
Schichten von einer Trägerfolie auf Druckbogen nach dem Oberbegriff der Patentansprüche
1, 6 und 16; welche aus dem Dokument
WO 2005/100025 bekannt sind.
[0002] Es ist bekannt metallische Schichten auf Druckbogen mittels eines Folientransferverfahrens
herzustellen. So ist in der
EP 0 569 520 B1 ein Druckmaterial und eine Druckvorrichtung, die dieses Material verwendet, beschrieben.
Dabei ist eine Bogen verarbeitende Maschine gezeigt, die einen Anleger und einen Ausleger
aufweist, wobei zwischen beiden Aggregaten Druckwerke und ein Beschichtungsmodul angeordnet
sind. In wenigstens einem der Druckwerke wird ein Klebstoffmuster mittels des Flachdruckverfahrens
aufgetragen. Dieses Klebstoffmuster ist in einem kalten Druckverfahren aufgebracht
und weist ein bestimmtes bildgebendes Sujet auf. In dem dem Druckwerk folgenden Beschichtungsmodul
mit einem Gegendruckzylinder und einem Presswalze ist eine Folienführung vorgesehen.
Diese ist in der Art konzipiert, dass von einer Folienvorratsrolle ein Folienstreifen
bzw. eine Transferfolie durch den Transferspalt des Beschichtungsmodules zwischen
dem Gegendruckzylinder und der Presswalze geführt wird. Der Folienstreifen wird auf
der Auslaufseite nach dem Verlassen des Beschichtungsmodules wieder aufgewickelt.
Die Transferfolie weist eine Trägerschicht auf, auf der bildgebende Schichten wie
metallische Schichten, beispielsweise aus Aluminium, aufgebracht sein können. Zwischen
der metallischen Schicht und der Trägerfolie ist eine Trennschicht vorgesehen, die
dafür sorgt, dass die metallische Schicht von der Trägerschicht abziehbar ist.
[0003] Beim Transport von Druckbogen durch das Druckwerk wird jeder Druckbogen mit einem
Klebstoffmuster versehen. Danach wird der Druckbogen durch das Beschichtungsmodul
geführt, wobei mittels der Presswalze der auf dem Gegendruckzylinder aufliegende Druckbogen
mit dem Folienmaterial in Verbindung gebracht wird. Dabei geht die nach unten liegende
metallische Schicht eine enge Verbindung mit den mit Klebstoff versehenen Bereichen
auf dem Druckbogen ein. Nach dem Weitertransportieren des Druckbogens haftet die metallische
Schicht lediglich im Bereich der mit Klebstoff versehenen Muster an. Der Trägerfolie
wird also die metallische Schicht im Bereich der Klebstoffmuster entnommen. Die auf
diese Weise verbrauchte Transferfolie wird wieder aufgewickelt. Der Druckbogen wird
im beschichteten Zustand ausgelegt.
Es ist bekannt derartige Beschichtungsmodule beispielsweise in Druckwerken von Druckmaschinen
einzusetzen. Nachteilig an den bekannten Vorrichtungen ist, dass sie nicht flexibel
einsetzbar sind.
[0004] Aufgabe der Erfindung ist es daher eine Vorrichtung vorzusehen mittels derer der
Übertrag einer bildgebenden Schicht z.B. einer Metallisierungsschicht, auf einen Druckbogen
sicher, wirtschaftlich und exakt erfolgen kann, wobei die Vorrichtung für ein erweitertes
Spektrum an Anwendungen handhabbar sein soll. Insbesondere soll eine partielle Folienaufbringung
ermöglicht werden.
[0005] Die Lösung dieser Aufgabe ergibt sich in einer Vorrichtung gemäß den Merkmalen der
Patentansprüchen 1 und 6 und in einem Verfahren gemäß den Merkmalen des Patentanspruches
16.
[0006] In vorteilhafter Weise wird die Vorrichtung dadurch gekennzeichnet, dass eine Presswalze
eine Pressfläche aufweist, die eine Teilfläche der Gesamtfläche eines Druckbogens
einnimmt.
[0007] In vorteilhafter Weise sind derartige Pressflächen als spannbare Segmente oder als
ausgeschnittene Gummitücher oder als passgerecht hergestellte, vorzugsweise photopolymere
Hochdruckplatten oder als lösbar, beispielsweise unter magnetischer Wirkung, anbringbare
Presssegmente ausgeführt.
[0008] Hierzu können unterschiedliche Arbeitsmaterialen Anwendung finden. Verwendet werden
können
- Ein so genanntes gestripptes Gummituch, bei dem die druckende Oberfläche bis auf die
wirksame Fläche entfernt wurde
- eine polymere Schneidplatte z.B. aus der Klischeeherstellung mittels eines Flachbettplotters,
ggf. auch mit einem Trägermaterial aus Aluminium oder Polyester
- eine Fotopolymerplatte z.B. aus einer Belichtung ggf. mit Aluminiumblech/folie als
Trägermaterial.
- Verwendbar ist auch ein Gummituch, das auf einem Metallträger aufgebracht ist; ein
solches Gummituch kann ggf. eine dämpfende Zwischenschicht aufweisen und mit einer
dünnen, aber harten und glatten Deckschicht versehen sein.
[0009] Als Unterbau der entsprechenden partiellen Pressbespannung ist vorgesehen, eine Unterlage
mit oder ohne dämpfende Wirkung z.B. ein Unterdrucktuch zu verwenden.
[0010] Als Spannsysteme ergeben sich eine Spannspindel wie in einem Gummizylinder bekannt
oder auch so genannte Kombinationssparinschienen für Drucktücher oder Druckplatten,
wie aus den Gummizylindern oder den Formzylindern bekannt sind. Die Oberfläche des
Presszylinderaufzuges ist je nach Aufbau auch für profilierte Prägungen geeignet.
[0011] Dadurch ergibt sich ein erweitertes Anwendungsspektrum für das Verfahren des Kaltfolienprägens.
Die Rüstzeitverkürzung wird durch vorbereitete Presszylinderaufzüge erreicht. Außerdem
kann eine Registerautomation eingeführt werden.
[0012] Zur Lösung ist hinzuzufügen, dass der Presszylinder mit einem Registersystem z.B.
über Registerpins ausgeführt ist. Der Presszylinder soll verstellbar sein z.B. in
der Art eines Registersystems für automatische Druckplattenspannung. Das Seiten- und
Umfangsregister kann wie bei einem Formzylinder einstellbar sein. Au-ßerdem kann der
Presszylinderaufzug mit Registerstanzungen versehen sein.
[0013] Die Vorrichtung ist in vorteilhafter Weise auch einsetzbar, um eine Verbesserung
der Folienausnutzung dadurch zu erreichen, dass die Transferfolie in eine oder mehrere
Teilfolienbahnen geringerer Breite aufgeteilt wird. In Kombination mit dem vorgenannten
Verfahren können so auch unterschiedliche Folienarten nebeneinander eingesetzt werden.
[0014] Zur Sicherung der Wirtschaftlichkeit des Beschichtungsverfahrens kann vorgesehen
sein, den Folienvorschub derart zu steuern, dass die Transferfolie dann angehalten
wird, wenn keine Übertragung der bildgebenden bzw. Metallisierungsschicht erfolgt.
[0015] In vorteilhafter Weise kann eine Steuerung der Transferfolie derart erfolgen, dass
beim Durchlaufen eines die Greifer des bogenführenden Gegendruckzylinders aufnehmenden
Zylinderkanales der Folienvorschub angehalten wird, wobei die Presswalze dann unter
der Transferfolie gleitend durchläuft.
[0016] Zur Verbesserung der Glanzwirkung kann die bildgebende Schicht mittels so genannter
UV-Unterdruckfarbe aufgebracht werden. Die UV-Unterdruckfarbe wird mittels des Druckwerkes
für den Kleber in entsprechender Weise über eine Offsetdruckplatte aufgebracht.
[0017] Vorteilhafterweise ist es auch möglich, mehrere Beschichtungsmodule innerhalb einer
Bogen verarbeitenden Maschine hintereinander vorzusehen. Damit kann die Aufbringung
verschiedener bildgebenden Beschichtungen bzw. Metallisierungsschichten innerhalb
eines Sujets nacheinander erfolgen. Hierbei ist es möglich, über ein einziges Klebermuster
mit allen Bildmusterelementen die bildgebende Schichten nebeneinander zu übertragen.
Es ist auch möglich ein erstes Klebermuster in einem ersten Beschichtungsmodul mit
einer ersten bildgebenden Beschichtung bzw. Metallisierungsschicht zu versehen und
überlagernd im Folgenden ein weiteres, das erste einschließende Klebermuster aufzutragen
und mit einer anderen bildgebenden Beschichtung bzw. Metallisierungsschicht zu versehen.
[0018] Im Folgenden wird die Erfindung anhand von Figuren näher dargestellt.
Dabei zeigt:
[0019]
- Figur 1
- eine grundsätzliche Darstellung einer Druckmaschine mit einer Folientransfereinrichtung
und
- Figur 2
- den Aufbau eines Beschichtungsmodules mit einer Folientransfereinrichtung und
- Figur 3
- eine Presswalze eines Beschichtungsmodules und
- Figur 4
- ein Detail der Presswalze.
[0020] Figur 1 zeigt Teile einer Bogenrotationsdruckmaschine, die zwei Druckwerke enthält
und für folgende Zwecke eingesetzt wird:
- Ein Druckbogen wird zunächst mit einem flächigen oder bildgebenden Klebstoffmuster
versehen (Druckwerk als Auftragwerk 1).
- Im Folgedruckwerk wird der Druckbogen gemeinsam mit einer Transferfolie 5 unter Pressung
durch einen Transferspalt 6 geführt, (Beschichtungswerk 2).
[0021] Das Auftragwerk 1 kann ein an sich bekanntes Offsetdruckwerk mit einem Farbwerk 11,
einem Plattenzylinder 12 und einem Drucktuchzylinder 13 sein. Der Drucktuchzylinder
13 wirkt mit einem Gegendruckzylinder 4 zusammen.
[0022] Das Beschichtungswerk 2 kann ebenfalls durch ein Offsetdruckwerk gebildet sein. Der
Transferspalt 6 im Beschichtungswerk 2 wird durch eine Presswalze 3 und einen Gegendruckzylinder
4 gebildet. Die Presswalze 3 kann dem Drucktuchzylinder entsprechen. Die Presswalze
3 kann auch dem Formzylinder eines Lackmodules entsprechen. Innerhalb des für den
Folientransfer genutzten Beschichtungswerkes 2 ist eine Bahnführung 14 für Transferfolien
dargestellt. Die Transferfolie 5 wird dabei durch Schutzeinrichtungen 15 des Beschichtungswerkes
2 ein- und wieder ausgeführt.
[0023] Alternativ kann wie im Zusammenhang des Auftragwerkes 1 gezeigt ist, eine in das
Auftragwerk 1 integrierte Folientransfereinrichtung vorgesehen sein, wodurch ein integriertes
Folienapplikationsmodul geschaffen wird. Hierbei wird an einem Gegendruckzylinder
4 einem Druckspalt zwischen einem Drucktuch- oder Formzylinder 13 und dem Gegendruckzylinder
4 nachgeordnet eine Presswalze 3' zugeordnet. So kann eine Folienbahn 5' einer Transferfolie
nach der Beschichtung des Bedruckstoffes mittels des Auftragwerkes 1 einem wie zuvor
genannt gebildeten Transferspalt 6' zugeführt und auch direkt wieder abgeführt werden.
Die Kaltfolienprägung erfolgt so in einem einzigen integrierten Folienapplikationsmodul
FA, wie in Figur 1 angedeutet.
[0024] Wie in Figur 1 im Auftragwerk 1 schematisch dargestellt, kann in einem integrierten
Folienapplikationsmodul FA auch ein Auftragwerk in kompakter Bauweise innerhalb des
Beschichtungsmodules angeordnet sein. Dazu wird eine Kleberauftragvorrichtung 1' dem
Gegendruckzylinder 4 zugeordnet und dem Transferspalt, der hier zwischen dem Gummizylinder
13 und dem Gegendruckzylinder 3 vorgesehen wäre, vorgelagert angeordnet sein. Die
Transferfolie würde hier um den Gummizylinder 13 oder in etwa tangential an diesem
vorbei durch den bezeichneten Druckspalt geführt.
Eine derartige Kleberauftragvorrichtung 1' kann dazu aus einem kompakten Formzylinder
zum Tragen einer Druckform für den Kleber und einem Auftragwerk aus einer Kammerrakel
und einer Rasterwalze zum Zuführen des Klebers bestehen. Dabei wird am gleichen Gegendruckzylinder
4 wiederum integriert zunächst der Kleberauftrag auf dem Bedruckstoff vorgenommen
und direkt darauf folgend der Folienauftrag durchgeführt.
[0025] Die Folienvorratsrolle 8 ist dem Beschichtungswerk 2 auf der Seite der Bogenzuführung
zugeordnet. Die Folienvorratsrolle 8 weist einen Drehantrieb 7 zur kontinuierlichen
geregelten Zuführung der Transferfolie zum Beschichtungswerk 2 auf. In der Folienzuführung
können Umlenk- bzw. Spannwalzen zur Führung der Transferfolie 5 in einer im Wesentlichen
konstanten Spannung gegenüber der Presswalze 3 vorgesehen sein. Auf der ablaufseitigen
Seite des Druckwerkes ist eine Foliensammelrolle 9 für das verbrauchte Folienmaterial
vorgesehen. Ein Drehantrieb 7 an der Foliensammelrolle 9 ist stets vorteilhaft. Es
kann sogar vorgesehen sein, dass die Transferfolie 5 mittels des Drehantriebs 7 ablaufseitig
gefördert und zulaufseitig mittels einer Bremse straff gehalten wird.
[0026] Die Presswalze 3 (als Drucktuchzylinder oder Formzylinder oder separate Presswalze)
trägt auf ihrer Oberfläche ein kompressibles bzw. dämpfendes, z.B. auch mit einer
kompressiblen Zwischenschicht versehenes Element. Die Presswalze 3 ist dazu mit einer
Pressbespannung 10 beispielsweise als Kunststoffüberzug, vergleichbar einem Gummituch
bzw. Drucktuch, versehen, die in einem Zylinderkanal an Spannvorrichtungen gehalten
werden kann.
[0027] Zur Sicherung der Wirtschaftlichkeit des Beschichtungsverfahrens kann vorgesehen
sein, den Folienvorschub der Transferfolie 5 von der Folienvorratsrolle 8 zum Transferspalt
6 und zur Foliensammelrolle 9 schrittweise steuerbar ist, wobei die Transferfolie
5 dann angehalten wird, wenn keine Übertragung bildgebender oder abdeckender Schichten
erfolgen soll.
Die zugehörige Vorrichtung beinhaltet vorzugsweise eine entsprechende Vorschubsteuerung
für die Transferfolie 5, die dafür sorgt, dass wenigstens der im Bereich der Presswalze
3 und des Gegendruckzylinders 4 liegende Teil der Folienbahn stillsteht, solange der
Zylinderkanal durchläuft.
[0028] Eine weitere Verbesserung der Folienausnutzung der beschriebenen Art ergibt sich,
wenn die Transferfolie 5 in eine oder mehrere Teilfolienbahnen geringerer Breite aufgeteilt
wird. Damit kann bei entsprechender Steuerung mit Hilfe der Einrichtung bzw. Einrichtungen
zur Taktung des Folienvorschubes jeder der Teilfolienbahnen, die Ausnutzung der Transferfolie
5 auch bei zonal unterschiedlich langen Beschichtungsbereichen innerhalb eines Bogens
verbessert werden.
[0029] Weiterhin können in dem so gebildeten Folienapplikationsmodul aus dem Auftragwerk
1 und dem Beschichtungswerk 2 Trockner 16 vorgesehen sein, mittels derer der Kleberauftrag
oder die gesamte Folienbeschichtung getrocknet werden können. Hier kommen z.B. UV-Trockner
in Frage.
[0030] Weiterhin kann das Folienapplikationsmodul eine Überwachungseinrichtung 17 zur Abtastung
der Bogenoberfläche enthalten. Die Überwachungseinrichtung 17 ermöglicht die Auswertung
von Bildinhalten der Beschichtung und die Feststellung von Fehlern in der Folienbeschichtung.
Eine derartige Überwachungseinrichtung kann auch in Verbindung mit der Druckmaschine
vorgesehen sein, in die das Folienapplikationsmodul integriert ist. Dann kann sie
beispielsweise in dem Bogenausleger der Druckmaschine oder einem letzten Druckwerk
angeordnet sein.
[0031] Gemäß Fig. 2 kann das Beschichtungsmodul mit Einrichtungen zur Konditionierung der
Transferfolie versehen werden, um die Schichtübertragung und das Beschichtungsergebnis
zu verbessern. Hierbei kann die Folienbahn 5 mittels der Folienleiteinrichtung 14
beeinflusst werden.
[0032] In besonderer Ausgestaltung der Erfindung soll als Oberfläche der Presswalze 3 eine
konturierte bzw. segmentierte Pressfläche 21 vorgesehen sein. Dazu wird anstatt einer
ganzflächigen Pressfläche 20 eine auf einen oder mehrere zu beschichtenden Bereiche
begrenzte segmentierte Pressfläche 21 auf der Presswalze 3 eingesetzt.
Die segmentierte Pressfläche 21 kann als isoliertes Flächenelement, als ringförmiges,
schmales, die Presswalze 3 umschlingendes Flächenelement, als einer Mantellinie folgendes,
einen begrenzten Umfangsabschnitt abdeckendes, über die Breite der Presswalze 3 reichendes
Flächenelement oder aber in Form mehrere derartiger Flächenelemente ausgeprägt sein.
[0033] Hierfür kann etwa ein ausgeschnittenes Drucktuch, eine bebilderbare Kunststoff-Hochdruckform
oder ein auf einer glatten Unterlage vorzugsweise lösbar zu befestigendes, ggf. aufklebbares
oder magnetisch anbringbares, Andrucksegment 22 die segmentierte Pressfläche 21 tragend
verwendet werden. Ein an seiner Unterseite mit einer magnetischen Haftfläche versehenes
Andrucksegment 22 kann z.B. direkt auf der Oberfläche der Presswalze 3 aufgesetzt
werden. Andererseits kann auch eine Magnetfolie auf die Oberfläche der Presswalze
3 aufgespannt werden, auf die dann zur Anbringung bzw. Positionierung der segmentierten
Pressfläche 21 ein Andrucksegment 22 mit magnetisch haftend ausgerüsteter Rückseite
aufsetzbar ist. Die Oberfläche und der innere Aufbau des Andrucksegmentes 22 sollen
den weiter oben beschriebenen Angaben hinsichtlich Elastizität und Glätte entsprechen.
Hierbei kann eine kompressible Unterlage 23 vorgesehen sein, die eine vorzugsweise
glatte relativ feste Funktionslage 24 trägt.
[0034] Die Funktion dieser begrenzten segmentierten Pressfläche 21 ist, dass - ähnlich wie
beim Durchlauf des Zylinderkanals 19 - die Einklemmung der Transferfolie 5 nur dann
gegeben ist, wenn die segmentierte Pressfläche 21 die Transferfolie 5 berührend den
Transferspalt 6 durchläuft. Anders ausgedrückt soll die Pressfläche 21 nur da auf
die Transferfolie 5 einwirken, wo auch tatsächlich bildgebende Schichten von der Transferfolie
5 auf den Druckbogen zu übertragen sind.
[0035] Damit sind zwei Effekte in dem Beschichtungsmodul erzielbar:
- I. Zunächst kann zur Ausführung einer Folientaktung die Transferfolie 5 in sehr vorteilhafter
Weise auch dann im Vorschub angehalten werden, wenn der zu beschichtende Bereich irgendwo
innerhalb des Bildbereiches des Druckbogens liegt und noch nicht den Bereich der segmentierten
Pressfläche 21 erreicht hat oder der Bereich der segmentierten Pressfläche 21 schon
vor dem Ende des zu beschichtenden Bogenbereiches endet. Die Transferfolie 5 muss
also nur dann transportiert werden, wenn die segmentierte Pressfläche 21 innerhalb
des Transferspaltes 6 zwischen Presswalze 3 und Gegendruckzylinder 4 im Eingriff ist.
So kann die Ausnutzung der Transferfolie 5 zwischen den zu beschichtenden Druckbogen
fast vollständig erfolgen.
Der Folientransport wird hierbei beim Einsatz einer ringförmigen Pressfläche 21 nur
beim Kanaldurchlauf angehalten.
Beim Einsatz von Pressflächen 21 in Form einzelner oder mehrerer, zylinderbreiter,
über Teilumfänge reichender Segmente kann der Folienvorschub zusätzlich während freier
Flächen am Umfang der Presswalze 3 angehalten werden.
- II. Eine weitere Verbesserung der Folienausnutzung der beschriebenen Art ergibt sich
dadurch, dass die Transferfolie 5 in eine oder mehrere Teilfolienbahnen geringerer
Breite aufgeteilt wird. Die ist insbesondere in Verbindung mit der segmentierten Pressfläche
21 von großem Vorteil. Bei einer segmentierten Pressfläche 21 kann die Transferfolie
5 auf die Breite der Pressfläche 21 beschränkt eingesetzt werden. Die Einsparung beim
Folienverbrauch ist bedeutend. Die Folienführung im Transferspalt 6 wird durch eine
vollflächige Auflage einer schmalen Bahn der Transferfolie 5 auf der segmentierten
Pressfläche 21 - zumindest im Transferspalt 6 - deutlich verbessert.
Damit kann bei entsprechender Steuerung mit Hilfe der Einrichtung bzw.
Einrichtungen zur Taktung des Folienvorschubes jeder der Teilfolienbahnen, die Ausnutzung
der Transferfolie 5 auch bei zonal unterschiedlich langen Beschichtungsbereichen innerhalb
eines Bogens verbessert werden.
Dazu wird jede Teilfolienbahn nur genau in dem Bereich weitergefördert, wo die bildgebende
Oberflächenschicht aufzutragen ist. In den nicht zu beschichtenden Bereichen kann
jede Teilfolienbahn unabhängig von den anderen Teilfolienbahnen stillgesetzt werden,
wobei damit kein unnötiger Folienverbrauch entsteht.
[0036] In Kombination mit dem vorgenannten Verfahren können so auch unterschiedliche Folienarten
nebeneinander eingesetzt werden. Damit wird ermöglicht, dass Oberflächen unterschiedlicher
Folienfarbe oder unterschiedlicher Glätte oder Struktur erzeugt werden.
[0037] Für den Aufbau der partiellen Pressbespannung können unterschiedliche, für sich bekannte
Arbeitsmaterialen Anwendung finden. Verwendet werden können
- ein so genanntes gestripptes Gummituch, d.h. ein Drucktuch bei dem die druckende Oberfläche
aus Gummi bis auf die beim Prägen zur Wirkung zu bringende Fläche entfernt wurde
- eine so genannte polymere Schneidplatte, die z.B. aus der Klischeeherstellung für
Flexodruckanwendungen stammt und mittels eines Flachbettplotters herstellbar ist;
ggf. kann diese auch mit einem Trägermaterial aus Aluminium oder Polyester ausgerüstet
sein
- eine Fotopolymerplatte, die z.B. für den Flexodruck Anwendung findet und deren Oberflächenkonturierung
mittels eines Belichtungs- und Auswaschvorganges herstellbar ist; ggf. ist auch diese
mit einem Aluminiumblech bzw. einer Aluminiumfolie als Trägermaterial versehen.
- Verwendbar ist auch ein Gummituch mit einem Metallträger, das sich wie ein gestripptes
Gummi- bzw. Drucktuch vorbereiten und einsetzen lässt.
[0038] Als Unterbau der entsprechenden partiellen Pressbespannung ist vorgesehen, eine Unterlage
mit oder ohne dämpfende Wirkung z.B. ein Unterdrucktuch zu verwenden. Ein Unterbau
kommt nur bei Pressbespannungen in Frage, die keine steifen Metallschichten enthalten.
[0039] Als Spannsysteme ergeben sich eine Spannspindel wie in einem Gummizylinder bekannt
oder auch so genannte Kombinationsspannschienen für Drucktücher oder Druckplatten,
wie aus den Gummizylindern oder den Formzylindern bekannt sind. Die Oberfläche des
Presszylinderaufzuges ist je nach Aufbau auch für profilierte Prägungen geeignet.
[0040] Dadurch ergibt sich ein erweitertes Anwendungsspektrum für das Verfahren des Kaltfolienprägens.
Die Rüstzeitverkürzung wird durch vorbereitete Presszylinderaufzüge erreicht. Außerdem
kann eine Registerautomation eingeführt werden.
[0041] Zur Lösung ist hinzuzufügen, dass die Presswalze 3 mit einem Registersystem z.B.
über Registerstifte bzw. Registeranschläge ausgeführt sein kann. Entsprechend kann
korrespondierend hierzu die Pressbespannung 10 bzw. der Träger der Pressbespannung
10 mit Registerstanzungen versehen sein. Damit ist die Pressbespannung 10 selbst oder
auf einem Träger jederzeit registergenau auf der Presswalze 3 aufspannbar und die
Lage der Presssegmente ist immer exakt bestimmbar.
[0042] Die Aufspannung der Pressbespannung 10 bzw. des eine Pressbespannung 10 mit Presssegmenten
tragenden Trägers auf der Presswalze 3 kann mittels einer automatischen Zuführ- und
Spannvorrichtung erfolgen. Dann wird es möglich die Pressbespannung 10 außerhalb des
Beschichtungswerkes 2 vorzubereiten und diese während anderer Rüstvorgänge automatisch
aufzuspannen.
[0043] Die Presswalze 3 soll darüber hinaus verstellbar sein. Dies kann z.B. in der Art
eines Registersystems für automatische Druckplattenspannung erfolgen. Hierzu ist ein
so genanntes Seitenregister und ein Umfangsregister der Presswalze 3 vergleichbar
wie bei einem Plattenzylinder oder Formzylinder einstellbar. Gleichfalls kann der
Gegendruckzylinder zur Positionierung der Druckbogen gegenüber der das/die Presssegmente
tragende Presswalze 3 registrierbar sein. Weiterhin ist eine Registerung der Druckbogen
selbst mittels zwischen den Druckwerken angeordneter Bogentransporttrommeln sowohl
in Umfangs- als auch in Seiten- als auch in Diagonalenrichtung möglich.
[0044] Unter Anwendung der genannten Elemente ist eine sehr einfache und schnelle Handhabung
der Einrichtung des Folienapplikationsmoduls möglich.
Bezugszeichenliste
[0045]
- 1
- Auftragwerk
- 2
- Beschichtungsmodul
- 3
- Presswalze
- 4
- Gegendruckzylinder
- 5
- Transferfolie / Folienbahn
- 6
- Transferspalt
- 7
- Rollenantrieb
- 8
- Folienvorratsrolle
- 9
- Foliensammelrolle
- 10
- Pressbespannung
- 11
- Farb-/Feuchtwerk
- 12
- Plattenzylinder
- 13
- Drucktuch- / Gummizylinder
- 14
- Folienleiteinrichtung
- 15
- Druckwerksschutz
- 16
- Trockner
- 17
- Inspektionseinrichtung / Überwachungssystem
- 18
- Tänzerwalze
- 19
- Zylinderkanal
- 20
- Pressfläche
- 21
- segmentierte Pressfläche
- 22
- Andrucksegment
- 23
- Unterlage
- 24
- Funktionslage
1. Vorrichtung zum Transfer von bildgebenden Schichten von einer Trägerfolie auf Druckbogen
wenigstens mit einem Auftragwerk (1) für eine bildmäßige Beschichtung der Druckbogen
mit einem Kleber und mit einem Beschichtungsmodul (2) zum Übertragen der bildgebenden
Schichten von der Trägerfolie auf den Druckbogen in einem Transferspalt (6) zwischen
einem Gegendruckzylinder (4) und einer Presswalze (3), wobei die Trägerfolie mit der
beschichteten Seite in Anlage an dem Druckbogen gemeinsam mit diesem durch den Transferspalt
(6) führbar ist und dabei die bildgebenden Schichten bildmäßig auf den Druckbogen
übertragbar sind, und mit einer Einrichtung zur Zuführung der Transferfolie(5) zum
Beschichtungswerk (2) und zur Abführung vom Beschichtungswerk (2) mit einem Antrieb
zum Bewegen der Transferfolie in Arbeitsrichtung, wobei der Folienvorschub der Transferfolie
(5) mittels einer Einrichtung zur Folienführung derart steuerbar ist, dass der Transport
der Transferfolie (5) dann angehalten wird, wenn im Transferspalt (6) des Beschichtungswerkes
(2) keine Übertragung einer bildgebenden Schicht auf einen Druckbogen erfolgt, und
wobei der Presswalze (3) mit einer Bespannung (10) versehen ist, dadurch gekennzeichnet,
dass die Pressbespannung (10) Anordnungen zur passgenauen Befestigung auf der Presswalze
(3) enthält oder
dass die Pressbespannung (10) oder ein Träger der Pressbespannung (10) eine oder mehrere
Registerstanzungen aufweist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass eine Steuerung in Verbindung mit einer Folienführung der Transferfolie (5) derart
vorgesehen ist, dass zumindest beim Durchlaufen eines Greifers des Bogen führenden
Gegendruckzylinders (4) aufnehmenden Zylinderkanales (19) der Presswalze (3) der Folienvorschub
angehalten wird, wobei die Presswalze (3) unter weiterer Berührung der Transferfolie
(5) gleitend durchläuft.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass als Oberfläche des Presszylinders (3) eine erhöhte, im Umriss konturierte Pressfläche
(21) vorgesehen ist, wobei die Pressfläche (20, 21) auf den maximal zu beschichtenden
Bereich begrenzt ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass auf der Oberfläche der Presswalze (3) ein ausgeschnittenes Drucktuch oder eine entsprechend
ein entsprechend dem zu beschichtenden Bereich konturierten Pressfläche (13) bearbeitete
Kunststoff-Hochdruckform passgerecht zur zu beschichtenden Fläche des Druckbogens
angeordnet ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass auf der Oberfläche der Presswalze (3) oder auf der Bespannung (10) der Presswalze
(3) ein entsprechend dem zu beschichtenden Bereich konturiertes, aufklebbares oder
anderweitig, bevorzugt lösbar, befestigbares wie z. B. magnetisch gehaltertes Andrucksegment
(22) zur Bildung einer segmentierten Pressfläche (21) vorgesehen ist.
6. Vorrichtung zum Transfer von bildgebenden Schichten von einer Trägerfolie auf Druckbogen
wenigstens mit einem Auftragwerk (1) für eine bildmäßige Beschichtung der Druckbogen
mit einem Kleber und mit einem Beschichtungsmodul (2) zum Übertragen der bildgebenden
Schichten von der Trägerfolie auf den Druckbogen in einem Transferspalt (6) zwischen
einem Gegendruckzylinder (4) und einer Presswalze (3), wobei die Trägerfolie mit der
beschichteten Seite in Anlage an dem Druckbogen gemeinsam mit diesem durch den Transferspalt
(6) führbar ist und dabei die bildgebenden Schichten bildmäßig auf den Druckbogen
übertragbar sind, und mit einer Einrichtung zur Zuführung der Transferfolie (5) zum
Beschichtungsmodul (2) und zur Abführung vom Beschichtungsmodul (2) mit einem Antrieb
zum Bewegen der Transferfolie in Arbeitsrichtung, wobei die Transferfolie (5) in eine
oder mehrere Teilfolienbahnen geringerer Breite aufgeteilt wird und die Teilfolienbahnen
positioniert bzw. nebeneinander dem Transferspalt (6) zugeführt werden, und wobei
der Presswalze (3) mit einer Bespannung (10) vesehen ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Pressbespannung (10) Anordnungen zur passgenauen Befestigung auf der Presswalze
(3) enthält oder
dass die Pressbespannung (10) oder ein Träger der Pressbespannung (10) eine oder mehrere
Registerstanzungen aufweist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Teilfolienbahnen mit voneinander verschiedenen bildgebenden Schichten versehen
sind, wobei Schichten unterschiedlicher Farbe und/oder unterschiedlichen Glanzes und/oder
unterschiedlicher Oberflächenstruktur erzeugbar sind.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass als Oberfläche des Presszylinders (3) eine erhöhte, im Umriss konturierte Pressfläche
(21) vorgesehen ist, wobei die Pressfläche (20, 21) auf den maximal zu beschichtenden
Bereich begrenzt ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 6 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass auf der Oberfläche der Presswalze (3) ein ausgeschnittenes Drucktuch oder eine entsprechend
ein entsprechend dem zu beschichtenden Bereich konturierten Pressfläche (13) bearbeitete
Kunststoff-Hochdruckform passgerecht zur zu beschichtenden Fläche des Druckbogens
angeordnet ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass auf der Oberfläche der Presswalze (3) oder auf der Bespannung (10) der Presswalze
(3) ein entsprechend dem zu beschichtenden Bereich konturiertes, aufklebbares oder
anderweitig, bevorzugt lösbar, zu befestigendes wie z.B. magnetisch gehaltertes Andrucksegment
(22) zur Bildung einer segmentierten Pressfläche (21) vorgesehen ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Presswalze (3) eine Einrichtung zur Positionierung der Lage der Pressbespannung
(10) relativ zu dem mit ihr zusammenarbeitenden Gegendruckzylinder (4) enthält.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Presswalze (3) eine Registereinrichtung zur Positionierung der Lage der Pressbespannung
(10) auf der Presswalze (3) in Verbindung mit den Registerstanzungen enthält.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Registereinrichtung in Verbindung mit Spannvorrichtungen für die Pressbespannung
(10) oder einen Träger für die Pressbespannung (10) vorgesehen ist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 13,
dadurch gekennzeichnet,
dass auf der Presswalze (3) eine automatische Spannvorrichtung zur registergerechten Aufspannung
der Pressbespannung (10) oder des Trägers für die Pressbespannung (10) vorgesehen
ist.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14,
dadurch gekennzeichnet,
dass die automatische Spannvorrichtung zur registergerechten Aufspannung der Pressbespannung
(10) oder des Trägers für die Pressbespannung (10) auf der Presswalze (3) in Verbindung
mit der Registereinrichtung bzw. den Registerstanzungen zur Wirkung gebracht wird.
16. Verfahren zum Beschichten von Druckbogen in einer Bogen verarbeitenden Maschine, insbesondere
einer Bogenrotationsdruckmaschine unter Verwendung einer aus bildgebenden Schichten
und einer Trägerfolie gebildeten Transferfolie (5) zum Transfer von bildgebenden Schichten
von der Trägerfolie auf die Druckbogen dadurch,
- dass wenigstens mit einem Auftragwerk (1) eine bildmäßige Beschichtung eines Druckbogens
mit einem Kleber erfolgt, und
- dass in einem Beschichtungsmodul (2) eine Transferfolie (5) eingesetzt wird, in
deren bildgebenden Schichten auf der Trägerfolie Bildelemente derart angeordnet sind,
dass deren Bildseite auf der Trägerfolie haftend angeordnet sind,
- dass mittels eines Beschichtungsmodules (2) ein Übertragen der bildgebenden Schichten
bzw. Bildelemente von der Trägerfolie auf den Druckbogen erfolgt, wobei in dem Beschichtungsmodul
(2) ein Gegendruckzylinder (4) und eine Presswalze (3) einen gemeinsamen Transferspalt
(6) bilden,
- wobei die Transferfolie (5) durch den Transferspalt (6) führbar ist, derart, dass
sie mit der beschichteten Seite auf den auf dem Gegendruckzylinder (4) geführten Druckbogen
aufgelegt und unter Druck gemeinsam mit dem Druckbogen durch den Transferspalt (6)
geführt wird,
- wobei die bildgebenden Schicht/-en bzw. Bildelemente nach dem Austritt des Druckbogens
aus dem Transferspalt (6) im Bereich der mit Kleber versehenen bildmäßigen Bereiche
oberflächenkonform auf dem Druckbogen haftet und von der Trägerfolie abgehoben wird,
- dass die Transferfolie (5) im Transferspalt (6) nur im Bereich der bildmäßigen Beschichtung/-en
gegen den Druckbogen angedrückt wird und
- dass die Pressbespannung (10) oder ein Träger der Pressbespannung (10) registergenau
auf der Presswalze (3) aufgespannt wird.
17. Verfahren nach Anspruch 16,
dadurch gekennzeichnet,
dass auf der Presswalze (3) ein oder mehrere Andrucksegmente (22) angebracht werden, die
eine Pressfläche (21) aufweisen, deren Fläche an die Flächenausdehnung der bildmäßigen
Beschichtungen angepasst ist, und dass Transferfolie (5), axial zur Presswalze (3)
gesehen, lediglich im Bereich von mit Pressflächen (21) versehenen Achsabschnitten
dem Transferspalt (6) zugeführt wird.
18. Verfahren nach Anspruch 17,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Transferfolie (5) in Form von Teilfolienbahnen in den Achsabschnitten dem Transferspalt
(6) zugeführt wird, in denen eine Belegung mit Pressflächen (21) vorliegt.
19. Verfahren nach Anspruch 16,
dadurch gekennzeichnet,
dass auf der Presswalze (3) ein oder mehrere Andrucksegmente (22) angebracht werden, die
eine Pressfläche (21) aufweisen, deren Fläche an die Flächenausdehnung der bildmäßigen
Beschichtungen angepasst ist, und dass Transferfolie (5), in Umfangsrichtung zur Presswalze
(3) gesehen, lediglich im Bereich von mit Pressflächen (21) versehenen Umfangsabschnitten
dem Transferspalt (6) zugeführt wird.
20. Verfahren nach Anspruch 19,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Transferfolie (5) dem Transferspalt (6) schrittweise in den Achsabschnitten zugeführt
wird, in denen eine Belegung mit Pressflächen (21) vorliegt.
21. Verfahren nach Anspruch 16 bis 20,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Druckbogen in einem oder mehreren Druckwerken nach der Beschichtung mittels der
Transferfolie (5) mit einem ein- oder mehrfarbigen Druckbild versehen wird.
1. A device for the transfer of imaging layers from a substrate foil onto print sheets
at least with one application unit (1) for a pictorial coating of the print sheets
with an adhesive and with a coating module (2) for transferring the imaging layers
from the substrate foil onto the print sheets in a transfer nip (6) between an impression
cylinder (4) and a press roller (3), wherein the substrate foil can be guided with
the coated side contacting the print sheet jointly with the latter through the transfer
gap (6) and in the process the imaging layers can be pictorially transferred onto
the print sheet, and with a device for feeding the transfer foil (5) to the coating
unit (2) and for discharging from the coating unit (2) with a drive for moving the
transfer foil in working direction, wherein the foil feed of the transfer foil (5)
is controllable by means of a device for the foil guidance in such a manner that the
transport of the transfer foil (5) is stopped in particular when in the transfer nip
(6) of the coating unit (2) no transfer of an imaging layer onto a print sheet takes
place, and wherein the press roller (3) is provided with a covering (10),
characterized in
that the press covering (10) contains arrangement for the accurately fitting fastening
on the press roller (3) or
that the press covering (10) or a carrier of the press covering (10) comprises one or
multiple register punchings.
2. The device according to claim 1,
characterized in
that a control in conjunction with a foil guide of the transfer foil (5) is provided in
such a manner that at least when during the passing through of a gripper of the sheet
guiding impression cylinder (4) receiving cylinder channel (19) of the press roller
(3) the foil feed is stopped, wherein the press roller (3) slidingly runs through
subject to further contacting of the transfer foil (5).
3. The device according to claim 1 or 2,
characterized in
that as surface of the press cylinder (3) an elevated press area (21) which is contoured
in the outline is provided, wherein the press area (20, 21) is limited to the region
to be maximally coated.
4. The device according to claim 1 to 3,
characterized in
that on the surface of the press roller (3) a cutout blanket or a plastic high-pressure
forme processed according to the contoured press area (13) to be coated is arranged
in an accurately fitting manner with respect to the area of the print sheet to be
coated.
5. The device according to claim 4,
characterized in
that on the surface of the press roller (3) or on the covering (10) of the press roller
(3) a pressure segment (22) which is contoured according to the area to be coated,
that can be glued on or otherwise fastened, preferably releasably, such as for example
a magnetically held pressure segment (22) for forming a segmented press area (21)
is provided.
6. The device for the transfer of imaging layers from a substrate foil onto print sheets
at least with one application unit (1) for a pictorial coating of the print sheets
with an adhesive and with a coating module (2) for transferring the imaging layers
from the substrate foil onto the print sheets in a transfer nip (6) between an impression
cylinder (4) and a press roller (3), wherein the substrate foil with the coated side
contacting the print sheets can be guided jointly with the latter through the transfer
nip (6) and in the process the imaging layers can be pictorially transferred onto
the print sheet, and with a device for feeding the transfer foil (5) to the coating
module (2) and for discharging from the coating module (2) with a drive for moving
the transfer foil in working direction, wherein the transfer foil (5) is divided into
one or multiple part foil webs of a smaller width and the part foil webs are fed to
the transfer nip (6) positioned or next to one another, and wherein the press roller
(3) is provided with a covering (10),
characterized in
that the press covering (10) includes arrangements for the accurately fitting fastening
on the press roller (3) or
that the press covering (10) or a carrier of the press covering (10) comprises one or
multiple register punchings.
7. The device according to claim 6,
characterized in
that the part foil webs are provided with imaging layers which are different from one
another, wherein layers of different colour and/or different gloss and/or different
surface structure can be generated.
8. The device according to claim 6 or 7,
characterized in
that as surface of the press cylinder (3) an elevated press area (21) which is contoured
in the outline is provided, wherein the press area (20, 21) is limited to the region
to be maximally coated.
9. The device according to claim 6 to 8,
characterized in
that on the surface of the press roller (3) a cutout printing blanket or a plastic high-pressure
forme processed according to the press area (13) contoured according to the region
to be processed is arranged accurately fittingly with respect to the area of the print
sheet to be coated.
10. The device according to claim 9,
characterized in
that on the surface of the press roller (3) or on the covering (10) of the press roller
(3) a pressure segment (22) which is contoured according to the region to be coated,
can be glued on or which is to be fastened otherwise, preferably releasably, such
as for example magnetically held pressure segment (22) for forming a segmented press
area (21) is provided.
11. The device according to claim 1 to 10,
characterized in
that the press roller (3) includes a device for the positioning of the position of the
press covering (10) relative to the impression cylinder (4) cooperating with the latter.
12. The device according to claim 11,
characterized in
that the press roller (3) includes a register device for positioning the position of the
press covering (10) on the press roller (3) in conjunction with the register punching.
13. The device according to claim 12,
characterized in
that the register device is provided in conjunction with clamping devices for the press
covering (10) or a carrier for the press covering (10).
14. The device according to claim 1 to 13,
characterized in
that on the press roller (3) an automatic clamping device for the register-appropriate
clamping of the press covering (10) or of the carrier for the press covering (10)
is provided.
15. The device according to claim 14,
characterized in
that the automatic clamping device for the register-appropriate clamping of the press
covering (10) or of the carrier for the press covering (10) on the press roller (3)
is rendered effective in conjunction with the register device or the register punching.
16. A method for the coating of print sheets in a sheet-processing machine, in particular
a sheet-fed rotary printing press subject to using a transfer foil (5) formed of imaging
layers and a substrate foil for the transfer of imaging layers from the substrate
foil onto the print sheets in that
- at least with one application unit (1) a pictorial coating of a print sheet with
an adhesive takes place, and
- in a coating module (2) a transfer foil (5) is inserted, in the imaging layers of
which on the substrate foil image elements are arranged in such a manner that their
image side is adheringly arranged on the substrate foil,
- in that by means of a coating module (2) a transferring of the imaging layers or
image elements from the substrate foil onto the print sheet takes place, wherein in
the coating module (2) an impression cylinder (4) and a press roller (3) form a common
transfer nip (6),
- wherein the transfer foil (5) can be guided through the transfer nip (6) in such
a manner that it is guided through the transfer nip (6) with the coated side placed
onto the print sheet guided on the impression cylinder (4) and under pressure jointly
with the print sheet,
- wherein the imaging layer/s or image elements following the exit of the print sheet
from the transfer gap (6) in the region of the pictorial regions provided with adhesive
surface-conformingly adheres to the print sheet and is lifted off the substrate foil,
- in that the transfer foil (5) in the transfer nip (6) is pressed against the print
sheet only in the region of the pictorial coating/s and
- in that the press covering (10) or a carrier of the press covering (10) is clamped
register-accurately onto the press roller (3).
17. The method according to claim 16,
characterized in
that on the press roller (3) one or multiple pressure segments (22) are attached, which
have a press area (21), the area of which is matched to the area extent of the pictorial
coatings and in that transfer foil (5), seen axially to the press roller (3), is fed
to the transfer nip (6) merely in the region of axial portions provided with press
areas (21).
18. The method according to claim 17,
characterized in
that the transfer foil (5) is fed to the transfer nip (6) in the form of part foil webs
in the axial portions in which there is occupancy with press areas (21).
19. The method according to claim 16,
characterized in
that on the press roller (3) one or multiple pressure segments (22) are attached, which
comprise a press area (21), the area of which is matched to the area extension of
the pictorial coatings, and in that transfer foil (5), seen in circumferential direction
to the press roller (3), is merely fed to the transfer nip (6) in the region of circumferential
portions provided with press areas (21).
20. The method according to claim 19,
characterized in
that the transfer foil (5) is fed to the transfer nip (6) by steps in the axial portions
in which there is occupancy with press areas (21).
21. The method according to claim 16 to 20,
characterized in
that the print sheet in one or multiple printing units after the coating by means of the
transfer foil (5) is provided with a monochrome or polychrome print image.
1. Dispositif de transfert de couches génératrices d'images d'un film support sur des
feuilles d'impression, comportant au moins une unité d'application (1) pour un revêtement
graphique des feuilles d'impression avec une colle, et un module de revêtement (2)
pour le transfert des couches génératrices d'images du film support sur les feuilles
d'impression dans un interstice de transfert (6) entre un cylindre de contre-pression
(4) et un rouleau de compression (3), le film support pouvant être guidé, avec sa
face revêtue en contact avec la feuille d'impression et en même temps que cette dernière,
dans l'interstice de transfert (6) et les couches génératrices d'images pouvant alors
être transférées graphiquement sur les feuilles d'impression, et comportant un dispositif
d'acheminement du film de transfert (5) vers l'unité de revêtement (2) et d'évacuation
hors de l'unité de revêtement (2), pourvu d'une commande pour déplacer le film de
transfert dans le sens opératoire, l'avance du film de transfert (5) pouvant être
commandée au moyen d'un dispositif de guidage de film de manière à ce que le transport
du film de transfert (5) s'arrête si, dans l'interstice de transfert (6) de l'unité
de revêtement (2), il n'y a pas de transfert d'une couche génératrice d'images sur
une feuille d'impression, le rouleau de compression (3) étant pourvu d'une garniture
(10),
caractérisé en ce que
la garniture de presse (10) comporte des dispositifs de fixation précise sur le rouleau
de compression (3) ou
que la garniture de presse (10) ou un support de la garniture de presse (10) présente
une ou plusieurs perforations de registre.
2. Dispositif selon la revendication 1,
caractérisé en ce
qu'une commande en liaison avec un guidage de film du film de transfert (5) est prévue
de manière à ce que, au moins lors du passage d'un préhenseur du cylindre de contre-pression
(4) guidant les feuilles dans un canal cylindrique (19) récepteur du rouleau de compression
(3), l'avance du film s'arrête, le rouleau de compression (3) passant en glissant
tout en restant en contact avec le film de transfert (5).
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce
qu'il est prévu comme surface du rouleau de compression (3) une surface de compression
à contour cerné (21), la surface de compression (20, 21) tant limité à la zone maximale
à revêtir.
4. Dispositif selon les revendications 1 à 3,
caractérisé en ce que,
sur la surface du rouleau de compression (3), est disposé, ajusté à la surface à revêtir
de la feuille d'impression, un blanchet découpé ou un cliché en plastique préparé
en fonction d'une surface de compression (13) cernée en fonction de la partie à revêtir
de la feuille d'impression.
5. Dispositif selon la revendication 4,
caractérisé en ce que,
sur la surface du rouleau de compression (3) ou sur la garniture (10) du rouleau de
compression (3), est disposé un segment d'impression (22) cerné en fonction de la
partie à imprimer et pouvant être collé ou fixé autrement, de préférence de manière
dissociable, comme par exemple maintenu magnétiquement, permettant de former une surface
de compression segmentée (21).
6. Dispositif de transfert de couches génératrices d'images d'un film support sur des
feuilles d'impression, comportant au moins une unité d'application (1) pour un revêtement
graphique des feuilles d'impression avec une colle et un module de revêtement (2)
pour le transfert des couches génératrices d'images du film support sur la feuille
d'impression dans un interstice de transfert (6) entre un cylindre de contre-pression
(4) et un rouleau de compression (3), le film support pouvant être guidé, avec sa
face revêtue en contact avec la feuille d'impression et en même temps que cette dernière,
dans l'interstice de transfert (6) et les couches génératrices d'images pouvant alors
être transférées graphiquement sur les feuilles d'impression, et comportant un dispositif
d'acheminement du film de transfert (5) vers l'unité de revêtement (2) et d'évacuation
hors de l'unité de revêtement (2), pourvu d'une commande pour déplacer le film de
transfert dans le sens opératoire, le film de transfert (5) étant divisé en une ou
plusieurs sous-bandes de film de transfert, les sous-bandes de film de transfert étant
acheminées positionnées ou juxtaposées vers l'interstice de transfert (6) et le rouleau
de compression (3) étant pourvu d'une garniture (10),
caractérisé en ce que
la garniture de presse (10) comporte des dispositifs de fixation précise sur le rouleau
de compression (3) ou
que la garniture de presse (10) ou un support de la garniture de presse (10) présente
une ou plusieurs perforations de registre.
7. Dispositif selon la revendication 6,
caractérisé en ce que
les sous-bandes de film de transfert sont pourvues de couches génératrices d'images
différant entre elles, des couches de couleur différente et/ou brillance différente
et/ou structure surfacique différente pouvant être générées.
8. Dispositif selon la revendication 6 ou 7,
caractérisé en ce que,
il est prévu comme surface du rouleau de compression (3), une surface de compression
(21) surélevée et à contour cerné, la surface de compression (20, 21) étant limitée
au maximum de la partie à revêtir.
9. Dispositif selon les revendications 6 à 8,
caractérisé en ce que,
sur la surface du rouleau de compression (3), est disposé un blanchet découpé ou un
cliché en plastique usiné ajusté à la surface à revêtir en fonction d'une surface
de compression (13) cernée en fonction de la partie à revêtir.
10. Dispositif selon la revendication 9,
caractérisé en ce que,
sur la surface du rouleau de compression (3) ou sur la garniture (10) du rouleau de
compression (3), il est prévu un segment de compression (22) cerné en fonction de
la partie à revêtir et pouvant être collé ou fixé autrement, de préférence de manière
dissociable, comme par exemple maintenu magnétiquement, permettant de former une surface
de compression segmentée (21).
11. Dispositif selon les revendications 1 à 10,
caractérisé en ce que
le rouleau de compression (3) comporte un dispositif de positionnement de l'emplacement
de la garniture de presse (10) par rapport au cylindre de contre-pression (4) coopérant
avec celle-ci.
12. Dispositif selon la revendication 11,
caractérisé en ce que
le rouleau de compression (3) comporte un dispositif d'enregistrement du positionnement
de l'emplacement de la garniture de presse (10) sur le rouleau de compression (3)
en liaison avec les perforations de registre.
13. Dispositif selon la revendication 12,
caractérisé en ce que
le dispositif d'enregistrement est prévu en liaison avec des dispositifs de serrage
pour la garniture de presse (10) ou un support de la garniture de presse (10).
14. Dispositif selon les revendications 1 à 13,
caractérisé en ce que,
sur le rouleau de compression (3), il est prévu un dispositif de serrage automatique
pour le serrage conforme au registre de la garniture de presse (10) ou du support
de la garniture de presse (10).
15. Dispositif selon la revendication 14,
caractérisé en ce que
le dispositif de serrage automatique pour le serrage conforme au registre de la garniture
de presse (10) ou du support de la garniture de presse (10) sur le rouleau de compression
(3) est amené à fonctionner en liaison avec le dispositif d'enregistrement ou les
perforations de registre.
16. Procédé de revêtement de feuilles d'impression dans une machine de transformation
de feuilles, en particulier une machine d'impression rotative de feuilles, en utilisant
un film de transfert (5) constitué de couches génératrices d'images et d'un film support
pour le transfert de couches génératrices d'images du film support sur les feuilles
d'impression par le fait
- qu'il est réalisé au moins un revêtement graphique d'une feuille d'impression avec
une colle à l'aide d'au moins une unité d'application (1) et
- que, dans un module de revêtement (2), est inséré dans les couches génératrices
d'images un film de transfert (5) duquel des éléments graphiques sont disposés sur
le film de transfert de manière à ce que leurs faces illustrées soient disposées en
adhérence sur le film de transfert,
- que, au moyen d'un module de revêtement (2), il est réalisé un transfert des couches
génératrices d'images ou éléments graphiques du film transfert sur les feuilles d'impression,
un cylindre de contre-pression (4) et un rouleau de compression (3) formant un interstice
de transfert commun (6) dans le module de revêtement (2),
- le film de transfert (5) pouvant être guidé dans l'interstice de transfert (6) de
manière à reposer par sa face revêtue sur les feuilles d'impression guidées sur le
cylindre de contre-pression (4) et à être guidé sous pression avec les feuilles d'impression
dans l'interstice de transfert (6),
- les couches génératrices d'images ou éléments graphiques, après sortie des feuilles
d'impression de l'interstice de transfert (6), adhérant au niveau des parties graphiques
enduites de colle sur la feuille d'impression sur toute sa surface et étant soulevées
du film de transfert,
- que le film de transfert (5) est comprimé dans l'interstice de transfert (6) seulement
au niveau du ou des revêtements graphiques contre les feuilles d'impression et
- que la garniture de presse (10) ou un support de la garniture de presse (10) est
monté sur le rouleau de compression (3) en suivant précisément le registre.
17. Dispositif selon la revendication 16,
caractérisé en ce que,
sur le rouleau de compression (3), sont installés un ou plusieurs segments de compression
(22) présentant une surface de compression (21) dont la superficie est adaptée à l'extension
surfacique des revêtements graphiques et que le film de transfert (6), vu axialement
par rapport au rouleau de compression (3), n'est acheminé vers l'interstice de transfert
(6) qu'au niveau de sections d'axe pourvues de surfaces de compression (21).
18. Dispositif selon la revendication 17,
caractérisé en ce que
le film de transfert (5) est acheminé vers l'interstice de transfert (6) sous forme
de sous-bandes de film de transfert dans les sections d'axe qui sont occupées de surfaces
de compression (21).
19. Dispositif selon la revendication 16,
caractérisé en ce que,
sur le rouleau de compression (3), sont installés un ou plusieurs segments de compression
(22) présentant une surface de compression (21) dont la superficie est adaptée à l'extension
surfacique des revêtements graphiques et que le film de transfert (5), vu dans le
sens circonférentiel par rapport au rouleau de compression (3), n'est acheminé vers
l'interstice de transfert (6) qu'au niveau de sections circonférentielles pourvues
de surfaces de compression (21).
20. Dispositif selon la revendication 19,
caractérisé en ce que
le film de transfert (5) est acheminé par étapes vers l'interstice de transfert (6)
dans les sections d'axe qui sont occupées de surfaces de compression (21).
21. Dispositif selon les revendications 16 à 20,
caractérisé en ce que
dans une ou plusieurs unités d'impression, la feuille d'impression est pourvue, après
revêtement avec le film de transfert (5), d'une image imprimée monochrome ou multicolore.
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