Technisches Gebiet
[0001] Die Erfindung betrifft ein Wischgerät, umfassend einen im Wesentlichen rechteckförmigen
Tragkörper mit einer Längsachse und zwei Längsseiten und einer Querachse und zwei
Querseiten, an dem ein Wischtextil lösbar befestigbar ist, wobei am Tragkörper querseitig
zumindest einerseits eine Aufnahme zur formschlüssigen Befestigung einer entsprechend
querseitig zumindest einerseits am Wischtextil angeordneten Halteeinrichtung angeordnet
ist.
Stand der Technik
[0002] Ein solches Wischgerät ist aus der
DE 10 2004 026 839 B4 bekannt. Die Halteeinrichtung ist durch eine Befestigungslasche mit dem entsprechenden
querseitigen Rand des Wischtextils verbunden ist, wobei die Aufnahme auf der entsprechenden
Querseite des Tragkörpers durch zumindest eine als Widerlager für die Halteeinrichtung
ausgebildete, sich im Wesentlichen parallel zur Querseite erstreckende Befestigungsklemme
begrenzt ist, wobei die einander zugewandten Oberflächen von Tragkörper und Befestigungsklemme
einen Schlitz für die Befestigungslasche begrenzen. Die einander zugewandten Oberflächen
von Tragkörper und Befestigungsklemme begrenzen einen von einer Längsseite des Tragkörpers
offenen Schlitz für die Befestigungslasche. Die Befestigungsklemme ist in Form eines
Clips einstückig ineinander übergehend und materialeinheitlich mit dem Tragkörper
ausgebildet und an der anderen Längsseite des Tragkörpers im Wesentlichen starr an
diesem angelenkt Die Höhe des Schlitzes, in den die Befestigungslasche zur Befestigung
des Wischtextils am Tragkörper eingeführt werden muss, ist nur durch die Elastizität
des Werkstoffs, aus dem der Tragkörper und die Befestigungslasche bestehen, in sehr
begrenztem Maß variabel. Die Befestigung des Wischtextils, insbesondere die Einführung
der Befestigungslasche von einer Längsseite des Tragkörpers in den Schlitz, verlangt
vom Benutzer deshalb zumindest etwas Geschicklichkeit.
[0003] Außerdem sind Wischgeräte bekannt, bei denen der Tragkörper im Bereich seiner beiden
Querseiten jeweils eine schwenkbare Befestigungsklemme aufweist, wobei die Befestigungsklemmen
jeweils in einer Schwenkebene bewegbar sind. Die Schwenkebenen sind jeweils senkrecht
zur Querachse des Tragkörpers angeordnet.
Bei einer derartigen Anordnung und Schwenkbarkeit der Befestigungsklemmen ist hauptsächlich
von Nachteil, dass die Breite der Befestigungsklemmen, bezogen auf die Breite des
Tragkörpers, nur vergleichsweise gering ist. Dadurch können nur Befestigungslaschen
des Wischtextils aufgenommen werden, die ebenfalls relativ schmal ausgebildet sind,
so dass das vorbekannte Wischgerät insgesamt nur mit einer unerwünscht stark eingeschränkten
Anzahl von Wischtextilien betrieben werden kann. Außerdem besteht während der bestimmungsgemäßen
Verwendung des Wischgeräts die Gefahr, dass sich das am Tragkörper befestigte Wischtextil
mit seinen Befestigungslaschen nach und nach aus den Befestigungsklemmen löst, insbesondere
dann, wenn der Tragkörper als Tragkörper eines Flügelmopps ausgebildet ist und das
Wischtextil U-förmig durchhängend in einer Auswringvorrichtung auswringbar ist.
Die Gewichtskraft des Wischtextils verläuft parallel zur Schwenkebene der Befestigungsklemmen.
Das ist insbesondere dann, wenn das Wischtextil nass und deshalb schwer ist, für die
Haltbarkeit des Wischtextils am Tragkörper von Nachteil.
Darstellung der Erfindung
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Wischgerät der vorbekannten Art derart
weiterzuentwickeln, dass die Befestigung des Wischtextils am Tragkörper während der
bestimmungsgemäßen Verwendung des Wischgeräts absolut sicher ist, vereinfacht wird
und deshalb schneller erfolgen kann und dass unterschiedlich breite Befestigungslaschen
des Wischtextils besonders haltbar und sicher am Tragkörper befestigbar sind.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Wischgerät nach Anspruch 1 gelöst. Auf
vorteilhafte Ausgestaltungen nehmen die Unteransprüche Bezug.
[0006] Zur Lösung der Aufgabe ist es erfindungsgemäß vorgesehen, dass die Halteeinrichtung
und die Aufnahme in Richtung der Längsachse und in Richtung der Querachse formschlüssig
miteinander verbunden sind. Durch eine solche Ausgestaltung ist gewährleistet, dass
das Wischtextil absolut sicher am Tragkörper festgelegt ist. Ein unbeabsichtigtes
Lösen des Wischtextils vom Tragkörper, zum Beispiel durch eine Hin- und Herbewegung
des Wischgeräts auf der zu reinigenden Oberfläche, ist dadurch ausgeschlossen, auch
dann, wenn Kräfte in Richtung der Längsachse oder in Richtung der Querachse auf die
Halteeinrichtung des Wischtextils wirken. Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung
kann es vorgesehen sein, dass die Halteeinrichtung durch eine Befestigungslasche mit
dem entsprechenden querseitigen Rand des Wischtextils verbunden ist, dass die Aufnahme
auf der entsprechenden Querseite des Tragkörpers durch zumindest einen als Widerlager
für die Halteeinrichtung ausgebildeten, sich im Wesentlichen parallel zur Querseite
erstreckenden Niederhalter begrenzt ist, und dass die einander zugewandten Oberflächen
von Tragkörper und Niederhalter einen Spalt für die Befestigungslasche begrenzen.
[0007] Der zumindest eine Niederhalter kann um ein Gelenk schwenkbar mit dem Tragkörper
verbunden sein, wobei der Niederhalter in einer ersten Schwenkebene, die im Wesentlichen
senkrecht zur Längsachse des Tragkörpers angeordnet ist, bewegbar ist.
Unter "im Wesentlichen senkrecht zur Längsachse des Tragkörpers" wird bevorzugt ein
Bereich von ±45° verstanden, ausgehend von der Senkrechten der ersten Schwenkebene.
Durch die Schwenkbarkeit des Niederhalters in einer ersten Schwenkebene, die im Wesentlichen
senkrecht zur Längsachse des Tragkörpers angeordnet ist, besteht die Möglichkeit,
den Niederhalter zur Befestigung des Wischtextils am Tragkörper weit zu öffnen, die
Halteeinrichtung des Wischtextils einfach in der Aufnahme zu positionieren und den
Niederhalter anschließend wieder zu schließen, wobei sich dadurch die formschlüssige
Befestigung der Halteeinrichtung in der Aufnahme ergibt. Die Handhabung des Wischgeräts
ist dadurch besonders einfach, zum Beispiel auch dann, wenn der Benutzer, zum Beispiel
im professionellen Bereich, Handschuhe trägt und das Wischtextil häufig gewechselt
werden muss.
[0008] Durch die Schwenkbarkeit des Niederhalters in einer ersten Schwenkebene, die im Wesentlichen
senkrecht zur Längsachse des Tragkörpers angeordnet ist, besteht außerdem die Möglichkeit,
den Niederhalter in der ersten Schwenkebene sehr breit auszubilden, so dass Befestigungslaschen
des Wischtextils mittels des Niederhalters am Tragkörper zum Beispiel auch dann befestigbar
sind, wenn die Befestigungslasche eine Breite aufweist, die beinahe der Breite des
Tragkörpers entspricht. Der Tragkörper ist dadurch zur Aufnahme von Wischtextilien
mit Befestigungslaschen unterschiedlichster Breite geeignet und kann dadurch sehr
universell eingesetzt werden. Außerdem ist von Vorteil, dass sich die Befestigungslasche
parallel zur Längsachse des Tragkörpers und senkrecht zur ersten Schwenkebene des
Niederhalters erstreckt. Abgesehen davon, dass sich bereits durch die formschlüssige
Festlegung der Halteeinrichtung in der Aufnahme eine gute Haltbarkeit des Wischtextils
am Tragkörper ergibt, unterstützt auch die Klemmung der Befestigungslasche durch den
Niederhalter eine gute Haltbarkeit, auch dann, wenn die Befestigungslasche durch die
bestimmungsgemäße Verwendung des Wischgeräts Zugbelastungen ausgesetzt ist.
[0009] Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung kann es vorgesehen sein, dass am Tragkörper
querseitig beiderseits jeweils eine Aufnahme zur formschlüssigen Befestigung von entsprechend
querseitig beiderseits am Wischtextil angeordneten Halteeinrichtungen angeordnet ist.
Am Tragkörper querseitig beiderseits kann jeweils ein schwenkbarer Niederhalter um
jeweils ein Gelenk schwenkbar angeordnet sein, zur Befestigung von entsprechend querseitig
beiderseits am Wischtextil angeordneten Befestigungslaschen, wobei die beiden Niederhalter
in jeweils einer ersten Schwenkebene, die im Wesentlichen senkrecht zur Längsachse
des Tragkörpers angeordnet sind, bewegbar sind.
[0010] Die Befestigung eines Wischtextils durch zwei Halteeinrichtungen in der jeweiligen
Aufnahme mit den entsprechenden Befestigungslaschen an zwei Niederhaltern des Tragkörpers
ist besonders einfach und haltbar. Außerdem ist ein Wischtextil mit zwei Befestigungslaschen
einfach und kostengünstig herstellbar.
[0011] Ist das Wischtextil symmetrisch zu seiner Querachse ausgebildet, ist die Gefahr von
Montagefehlem bei dessen Befestigung am Tragkörper minimiert. Der Benutzer braucht
praktisch nicht darauf zu achten, in welcher Richtung er das Wischtextil am Tragkörper
festlegt.
[0012] Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung kann es vorgesehen sein, dass das Wischtextil
querseitig zumindest einerseits eine Befestigungstasche aufweist, die eine Querseite
des Tragkörpers zumindest teilweise umschließt. Auf dieser Befestigungstasche kann
die Befestigungslasche mit der Halteeinrichtung angeordnet sein. Dadurch hat der Benutzer
des Wischgeräts die Wahl, ob der das Wischtextil querseitig einerseits durch die Befestigungstasche
am Tragkörper befestigt und querseitig andererseits durch die Halteeinrichtung und
die Befestigungslasche oder ob er, wie zuvor beschrieben, die Befestigung des Wischtextils
querseitig beiderseits durch die Halteeinrichtung und die Befestigungslaschen mittels
des Formschlusses und der Niederhalter am Tragkörper vornimmt.
[0013] Die Niederhalter können um Schwenkachsen der Gelenke schwenkbar angeordnet sein,
wobei die Schwenkachsen der Gelenke im Wesentlichen parallel zu den Längsachsen des
Tragkörpers angeordnet sind. Die Schwenkachsen erstrecken sich dadurch senkrecht zur
ersten Schwenkebene. Die Gelenke können, wie später noch ausgeführt wird, unterschiedlich
ausgebildet sein.
[0014] Die Niederhalter können in ihren ersten Schwenkebenen um einen ersten Öffnungswinkel
zwischen einer Offen- und einer Geschlossenstellung schwenkbar sein, wobei der erste
Öffnungswinkel bevorzugt 45° bis 135° beträgt. Bei ersten Öffnungswinkeln, die kleiner
als 90° sind, kann das Handling zur Befestigung des Wischtextils durch seine Befestigungslaschen
am Tragkörper umso beschwerlicher sein, je breiter die Befestigungslaschen ausgebildet
sind. Das Einfädeln der Befestigungslasche im Bereich des Gelenks der Niederhalter
gestaltet sich bei kleinen ersten Öffnungswinkeln besonders mühsam.
Öffnungswinkel größer als 135° sind insofern nachteilig, als zum Befestigen der Befestigungslaschen
große Schwenkwinkel zurückzulegen sind und sich die Halteeinrichtungen und die Befestigungslaschen
während dessen aus ihrer günstigen Position in den Aufnahmen und zwischen Niederhaltern
und Tragkörper verschieben können.
[0015] Bevorzugt beträgt der erste Öffnungswinkel zumindest 90°. Dadurch ist sichergestellt,
dass auch breite Befestigungslaschen durch senkrecht vom Tragkörper abstehende Niederhalter
vom Benutzer einfach in den Klemmbereich zwischen Tragkörper und Niederhalter einlegbar
und anschließend befestigbar sind.
[0016] Weiter bevorzugt kann der erste Öffnungswinkel 110° betragen. Ein solch großer Öffnungswinkel
ist insbesondere für professionelle Anwendungen von hervorzuhebendem Vorteil, insbesondere
dann, wenn der Benutzer mit Handschuhen arbeitet und ein Wechsel des Wischtextils
besonders häufig und/oder zügig erfolgen muss.
[0017] Die Niederhalter können zur Begrenzung ihrer ersten Öffnungswinkel in Offenstellung
an jeweils einen Anschlag anlegbar sein. Durch den Anschlag nimmt der Niederhalter
in seiner Offenstellung zum Tragkörper immer die gleiche, definierte Position ein,
so dass die Handhabung des Wischgeräts, insbesondere dann, wenn ein Wischtextil, wie
zuvor beschrieben, häufiger gewechselt wird, vereinfacht ist.
[0018] Die Handhabung des Wischgeräts kann dadurch weiter vereinfacht werden, dass die Gelenke
der Niederhalter, zum Halten der Niederhalter in Offenstellung, jeweils zumindest
eine Raststation aufweisen. In ihrer jeweiligen Raststation nehmen die Niederhalter
eine definierte Position bezogen auf den Tragkörper ein. Die Raststationen begrenzen,
im Gegensatz zu den zuvor beschriebenen Anschlägen, den Winkel der Offenstellung der
Niederhalter bezogen auf den Tragkörper nicht absolut. Die Niederhalter können zum
Beispiel bei Bewegung in Offenstellung über die Raststation hinaus bewegt werden.
Hierbei ist von Vorteil, dass dadurch die Haltbarkeit des Wischgeräts verlängert werden
kann, auch dann, wenn es in einem rauen, professionellen Betrieb zur Anwendung gelangt.
Auch dann, wenn die Niederhalter über ihre jeweilige Raststation hinaus in Offenstellung
bewegt werden, brechen die Niederhalter nicht ab.
Außerdem pendeln die Niederhalter in Offenstellung durch ihre Positionierung in der
Raststation nicht schwer kontrollierbar - und deshalb für den Benutzer nur schwer
handhabbar - um das Gelenk herum. Zur Festlegung der Halteeinrichtungen in den Aufnahmen
und zum Einklemmen der Befestigungslaschen werden die Niederhalter dann von der Offenstellung
in der Raststation zurück in ihre Geschlossenstellung bewegt.
[0019] Gelangt zum Beispiel pro Niederhalter nur eine Raststation zur Anwendung, kann diese
einen zweiten Öffnungswinkel von 90° begrenzen. Für viele Anwendungsfälle ist eine
Raststation mit einem solchen Öffnungswinkel gut geeignet.
[0020] Nach einer anderen Ausgestaltung besteht die Möglichkeit, dass die Niederhalter jeweils
zwei Raststationen aufweisen, die einen ersten zweiten Öffnungswinkel von 90° und
einen zweiten zweiten Öffnungswinkel von 110° begrenzen. Je nach den Vorlieben des
jeweiligen Benutzers, kann dieser die Niederhalter beim Wechsel eines Wischtextils
in einer der beiden Raststationen arretieren.
[0021] Die Raststationen können durch jeweils eine federkraftbeaufschlagte Kugel gebildet
sein, die in eine erste Vertiefung einschnappbar ist. Solche Raststationen weisen
einen einfachen Aufbau auf, funktionieren während einer langen Gebrauchsdauer zuverlässig
und gleichbleibend gut und sind kostengünstig herstellbar.
[0022] Die Niederhalter können auf ihren dem jeweiligen Gelenk abgewandten Seiten jeweils
einen Griff aufweisen. Durch den Griff ist die Handhabung beim Befestigen des Wischtextils
am Tragkörper oder bei Entfernung des Wischtextils vom Tragkörper vereinfacht. Durch
den Griff ist dem Benutzer klar, an welcher Stelle der Niederhalter er anfassen muss,
um die Niederhalter möglichst leicht schließen oder öffnen zu können.
[0023] Die Breite der Niederhalter entspricht bevorzugt im Wesentlichen der Breite des Tragkörpers.
Solange die Breite der Befestigungslaschen des Wischtextils etwas kleiner als die
Breite des Tragkörpers ist, lassen sich die Befestigungslaschen durch die breiten
Niederhalter sicher am Tragkörper befestigen. Durch die Möglichkeit, besonders breite
Befestigungslaschen durch die Niederhalter am Tragkörper befestigen zu können, kann
das Wischgerät mit einer großen Anzahl unterschiedlicher Wischtextilien betrieben
werden. Unterschiedliche Breiten von Befestigungslaschen verschiedener Wischtextilien
schränken die Vielseitigkeit des Wischgeräts nicht ein.
[0024] Die Halteeinrichtung kann mit ihrer Befestigungslasche im Wesentlichen T-förmig ausgebildet
sein, um den Formschluss der Halteeinrichtung in der Aufnahme zu erreichen.
[0025] Alternativ dazu kann die Halteeinrichtung mit ihrer Befestigungslasche im Wesentlichen
I-förmig ausgebildet sein, um den Formschluss der Halteeinrichtung in der Aufnahme
zu erreichen. Der Formschluß wird dadurch erreicht, dass die Halteeinrichtung bezogen
auf die Befestigungslasche dicker ausgebildet ist und den Niederhalter formschlüssig
hintergreift.
[0026] Die Gelenke können jeweils im Bereich einer Längsseite des Tragkörpers und die Griffe
im Bereich der in Querrichtung gegenüberliegenden anderen Längsseite des Tragkörpers
angeordnet sein. Durch eine solche Ausgestaltung ist der Hebel zum Öffnen und Schließen
der Niederhalter größtmöglich. Die Handhabung des Wischgeräts ist dadurch auch dann
vereinfacht, wenn größere Kräfte zum Einrasten der Niederhalter in Geschlossenstellung
oder zum Öffnen der Niederhalter aufgebracht werden müssen.
[0027] Die Befestigungklemmen können in ihrer Geschlossenstellung mit dem Tragkörper formschlüssig
verbunden sein. Formschlüssige Verbindungen, zum Beispiel Rastverbindungen, sind einfach
und kostengünstig herstellbar. Im Gegensatz zu lösbaren kraftschlüssigen Verbindungen
weisen lösbare formschlüssige Verbindungen bessere Gebrauchseigenschaften während
einer längeren Gebrauchsdauer auf. Insbesondere reagieren lösbare formschlüssige Verbindungen
weniger empfindlich auf Verunreinigungen. Bei Wischgeräten ist eine formschlüssige
Verbindung zwischen den Niederhaltern und dem Tragkörper deshalb besonders vorteilhaft.
[0028] Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung kann es vorgesehen sein, dass die Griffe
der Niederhalter jeweils eine Rastnase aufweisen, die jeweils hinter einen Rastvorsprung
in der jeweiligen Längsseite des Tragkörpers einrastbar sind. Bei einer solchen Ausgestaltung
liegt die Rastnase maximal entfernt vom Gelenk der Niederhalter. Der Hebel sowohl
zum Öffnen als auch zum Schließen der Rastverbindung ist deshalb maximal.
[0029] Weiter kann es vorgesehen sein, dass die Rastnasen oberflächenbündig in der der zu
reinigenden Fläche zugewandten Unterseite des Tragkörpers angeordnet sind. Durch die
oberflächenbündige Integration der Rastnasen in der Unterseite des Tragkörpers werden
unerwünschte Vorsprünge zwischen der Unterseite des Tragkörpers und der Oberseite
des Wischtextils vermieden. Die glatte Unterseite des Tragkörpers überträgt deshalb
den Anpressdruck des Benutzers gleichmäßig auf das Wischtextil und dadurch auf die
zu reinigende Fläche.
[0030] Nach einer anderen Ausgestaltung kann es vorgesehen sein, dass die Griffe der Niederhalter
in Längsrichtung des Tragkörpers beiderseits jeweils eine Rastnase aufweisen, die
hinter jeweils einem Rastvorsprung des Tragkörpers einrastbar sind. Die entsprechende
Längsseite des Tragkörpers braucht bei einer solchen Ausgestaltung von den Rastnasen
nicht umgriffen zu sein. Einfluss auf die Unterseite des Tragkörpers haben solche
Rastnasen nicht.
[0031] Der Tragkörper kann im Bereich seiner Längskanten zur Arretierung der Niederhalter
jeweils eine Ausnehmung aufweisen, die sich parallel zur der jeweiligen Längskante
erstrecken, wobei in die Ausnehmung Rastnasen der Niederhalter einrastbar sind. Die
Längskanten des Tragkörpers erstrecken sich durchgängig. Auch die Ausnehmungen sind
deshalb von den Längskanten begrenzt, ebenso wie die in den Ausnehmungen angeordneten
Rastnasen. Auch dann, wenn das Wischgerät zum Beispiel direkt an Fußleisten bewegt
wird, berühren die Fußleisten die Rastnasen nicht, sondern nur die Längskanten, die
die Rastnasen in diesem Fall vor mechanischen Einflüssen schützen. Die Gefahr, dass
sich die Rastnasen unerwünscht lösen und die Niederhalter dadurch unbeabsichtigt die
Halteeinrichtung und die Befestigungslaschen freigeben, ist durch eine solche Ausgestaltung
auf ein Minimum begrenzt.
[0032] Die Niederhalter können durch jeweils eine Druckknopfverbindung am Tragkörper festlegbar
sein. Druckknopfverbindungen sind einfach und haltbar und der Benutzer kann während
der bestimmungsgemäßen Verwendung des Wischgeräts auf einen Blick sofort erkennen,
ob die Druckknopfverbindung korrekt verriegelt ist.
[0033] Nach einer vorteilhaften Ausgestaltung kann es vorgesehen sein, dass die Griffe der
Niederhalter eine Länge in Richtung der Längsseiten des Tragkörpers aufweisen, die
2 cm bis 4 cm beträgt. Die genannte Länge entspricht der Breite von zwei oder drei
aneinander gelegten Fingern des Benutzers. Durch die Betätigung der Niederhalter durch
zwei oder drei Finger ist die Belastung pro Finger minimiert. Würde zum Betätigen
der Niederhalter nur ein Finger benutzt und der Griff würde eine entsprechend geringe
Länge aufweisen, wäre die Handhabung des Wischgeräts deutlich erschwert, insbesondere
dann, wenn das zur Anwendung gelangende Wischtextil häufig gewechselt werden muss.
[0034] Die Niederhalter können gegengleich zueinander angeordnet sein, wobei einer der Niederhalter
an der einen Längsseite des Tragkörpers um die Schwenkachse seines Gelenks schwenkbar
und der andere Niederhalter an der anderen Längsseite des Tragkörpers um die Schwenkachse
seines Gelenks schwenkbar angeordnet ist. Eine solche Anordnung der Niederhalter wird
als "gegengleich" bezeichnet. Hierbei ist von Vorteil, dass beide Niederhalter vom
Benutzer zum Beispiel von rechts nach links um ihr jeweiliges Gelenk schwenkbar in
Offenstellung bringbar sind. Dazu hält der Benutzer die Tragplatte senkrecht vor sich
und löst/befestigt zunächst den oberen Niederhalter. Ist das erledigt, dreht der Benutzer
den Tragkörper 180° um die Achse des Stiels des Wischgeräts, so dass der nun obere
Niederhalter ebenfalls von rechts nach links um das Gelenk schwenkbar in Offenstellung
bringbar ist. Die gegengleich zueinander angeordneten Niederhalter vereinfachen die
Handhabung des Wischgeräts.
[0035] Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung kann es vorgesehen sein, dass zumindest ein
Gelenk durch ein Filmscharnier gebildet ist, das einstückig ineinander übergehend
und materialeinheitlich mit dem Niederhalter und/oder dem Tragkörper ausgebildet ist.
Ein Filmscharnier ist konstruktiv besonders einfach und das Wischgerät weist insgesamt
einen teilearmen Aufbau auf. Das Filmscharnier kann zum Beispiel aus einem elastisch
nachgiebigen polymeren Werkstoff bestehen und folienartig dünn ausgebildet sein.
[0036] Nach einer anderen Ausgestaltung kann zumindest ein Gelenk durch Achsstummel des
entsprechenden Niederhalters gebildet sein, wobei jeweils ein Achsstummel in Längsrichtung
des Tragkörpers einerseits und ein Achsstummel in Längsrichtung des Tragkörpers andererseits
angeordnet ist und dass die Achsstummel in kongruent gestalteten Ausnehmungen des
Tragkörpers drehbar gelagert sind. Auch ein solches Wischgerät weist einen teilearmen
Aufbau auf. Für das Gelenk bedarf es keiner zusätzlichen Bauteile. Die Achsstummel
bilden Bestandteile des Niederhalters und die Ausnehmungen sind im Tragkörper angeordnet
durch den teilearmen Aufbau weist das Wischgerät, ebenso wie das zuvor beschriebene
Wischgerät, bei dem das Gelenk durch ein Filmscharnier gebildet ist, nur ein geringes
Gewicht auf.
[0037] Die Achsstummel und/oder die Ausnehmungen, in denen sie angeordnet sind, können eine
erste Oberflächenprofilierung mit erhöhtem Reibungskoeffizient aufweisen. Der erhöhte
Reibungskoeffizient ist dabei derart bemessen, dass die Niederhalter durch Selbsthemmung
in Zwischenstellungen zwischen Offenstellung und Geschlossenstellung in ihrer jeweiligen
Position gehalten werden, unabhängig davon, wie der Benutzer die Tragplatte hält.
Die Niederhalter bewegen sich nicht allein durch ihr Eigengewicht. Bevorzugt werden
die Achsstummel mit der ersten Oberflächenprofilierung versehen, weil sich Achsen
leichter als Bohrungen mit einer Oberflächenprofilierung versehen lassen.
[0038] Nach einer anderen Ausgestaltung kann es vorgesehen sein, dass zumindest ein Gelenk
durch eine separat hergestellte Achse gebildet ist, die von dem Niederhalter schwenkbar
umgriffen und im Tragkörper gelagert ist. Die Achse kann dabei zum Beispiel aus einem
rostfreien metallischen Werkstoff bestehen. Dadurch ist die Achse beständig gegen
Feuchtigkeit und bewirkt auch nach einer langen Gebrauchsdauer des Wischgeräts eine
einwandfreie Schwenkbarkeit der Niederhalter um ihre jeweiligen Achsen.
[0039] Die Achse und/oder der die Achsen umschließende Niederhalter können eine zweite Oberflächenprofilierung
mit einem erhöhten Reibungskoeffizient aufweisen. Wie zuvor beschrieben, wird dadurch
eine nur schwer kontrollierbare Bewegung des offenen Niederhalters vermieden. Die
Niederhalter können dadurch durch Selbsthemmung in Zwischenstellungen zwischen Offenstellung
und Geschlossenstellung in ihrer jeweiligen Position gehalten werden. Die Halteeinrichtungen
des Wischtextils mit ihren Befestigungslaschen können dadurch bequem zwischen den
Niederhaltern und dem Tragkörper positioniert und anschließend befestigt werden.
[0040] Aus diesem Grund ist es von Vorteil, dass zumindest ein Gelenk und der damit verbundene
Niederhalter selbsthemmend ausgebildet sind.
[0041] Der Tragkörper weist den Niederhaltern zugewandte erste Klemmflächen auf, wobei die
Niederhalter dem Tragkörper zugewandte zweite Klemmflächen aufweisen. Die Ausgestaltung
der Klemmflächen hat Einfluss auf die Haltbarkeit der Befestigung der Befestigungslaschen
zwischen dem Tragkörper und den Niederhaltern.
[0042] Die ersten und/oder die zweiten Klemmflächen können Elemente zur Erhöhung der Klemmkraft
aufweisen. Insbesondere dann, wenn der Tragkörper um eine in Längsrichtung mittig
angeordnete Querachse klappbar ist, wobei ein nasses und deshalb schweres Wischtextil
dann im Wesentlichen senkrecht nach unten hängt, sind Elemente zur Erhöhung der Klemmkraft
von hervorzuhebendem Vorteil.
[0043] Die Elemente der ersten und/oder zweiten Klemmflächen können durch eine Profilierung
gebildet sein. Durch eine solche Profilierung kann sich eine formschlüssige Verbindung
der Befestigungslaschen mit dem Tragkörper und/oder den Niederhaltern ergeben.
[0044] Die Profilierungen können durch Erhöhungen oder Vertiefungen in den ersten Klemmflächen
gebildet sein, die unter Zwischenfügung der Befestigungslaschen des Wischtextils in
Vertiefungen oder Erhöhungen der zweiten Klemmflächen angeordnet sind. Durch diese
Profilierungen ergibt sich, zusätzlich zur formschlüssig in Befestigung der Halteeinrichtungen
in den Aufnahmen, eine besonders haltbare Verkrallung der Befestigungslaschen zwischen
dem Tragkörper und den Niederhaltern.
[0045] Zusätzlich oder alternativ können die Profilierungen gerändelt ausgebildet sein.
[0046] Zusätzlich zur zuvor beschriebenen Ausführung oder alternativ dazu besteht die Möglichkeit,
dass die ersten und/oder die zweiten Klemmflächen gummiert sind. Durch die gummierten
Klemmflächen wird ebenfalls die Reibung erhöht und die Haltbarkeit der Befestigung
der Befestigungslaschen zwischen Tragkörper und Niederhaltern maximiert.
[0047] Die Niederhalter können in Richtung der jeweiligen Querseite des Tragkörpers vorgewölbt
ausgebildet sein. Die Vorwölbung ist zum Beispiel bogenförmig. Dadurch wird erreicht,
dass das Gelenk und der Griff von der Querseite des Tragkörpers etwas zurückversetzt
angeordnet sind. Das Gelenk und der Griff sind deshalb auch dann vor unerwünschten
äußeren Einflüssen geschützt, wenn die Querseiten des Tragkörpers beim Reinigen, also
während der bestimmungsgemäßen Verwendung des Wischgeräts, zum Beispiel direkt bis
an die Wände oder Fußleisten geführt werden. Dennoch können durch die vorgewölbte
Gestalt der Niederhalter auch besonders kurze Befestigungslaschen des Wischtextils
sicher mit dem Tragkörper verbunden werden.
[0048] Die Aufnahmen im Tragkörper können jeweils eine Tiefe aufweisen, die der Höhe der
Halteeinrichtungen entspricht. Hierbei ist von Vorteil, dass sich die Halteeinrichtungen,
bezogen auf den Tragkörper, oberflächenbündig in die Aufnahmen einfügen. Störende
Vorsprünge gibt es dadurch nicht und die Oberfläche des Wischgeräts lässt sich besonders
gut reinigen.
[0049] Außerdem betrifft die Erfindung einen Tragkörper für ein Wischgerät wie zuvor beschrieben,
wobei die zumindest ein Niederhalter in einer ersten Schwenkebene, die im Wesentlichen
senkrecht zur Längsachse des Tragkörpers angeordnet ist, bewegbar ist. Ein solcher
Tragkörper kann die unterschiedlichsten Wischtextilien mit unterschiedlich langen
und/oder breiten Befestigungslaschen besonders haltbar aufnehmen.
[0050] Nach einer anderen Ausgestaltung des Wischgeräts kann die Halteeinrichtungen durch
jeweils einen Schiebeverschluss formschlüssig in ihrer jeweiligen Aufnahme gehalten
sein. Ein solcher Schiebeverschluss ist konstruktiv einfach und kostengünstig realisierbar.
Konstruktiv aufwändigen Gelenken bedarf es dabei nicht. Die Halteeinrichtungen werden
dadurch in Richtung der Längsachse und in Richtung der Querachse formschlüssig in
den entsprechenden Aufnahmen gehalten, dass die Aufnahmen während der bestimmungsgemäßen
Verwendung des Wischgeräts durch die jeweiligen Schiebeverschlüsse abgedeckt sind.
Die Halteeinrichtungen sind dadurch in den Aufnahmen arretiert.
[0051] Die Schiebeverschlüsse sind bevorzugt in Richtung der Längsachse über die Aufnahmen
verschieblich mit dem Tragkörper verbunden sind. Das kann beispielsweise durch Schienen
erfolgen, auf denen die Schiebeverschlüsse geführt sind.
[0052] Der Tragkörper einer solchen Ausgestaltung weist Schiebeverschlüsse auf, die in Richtung
der Längsachse über die Aufnahmen verschieblich angeordnet sind.
[0053] Nach einer weiteren Ausgestaltung des Wischgeräts kann es vorgesehen sein, dass der
zumindest eine Niederhalter um ein Gelenk schwenkbar mit dem Tragkörper verbunden
ist und dass der Niederhalter in einer zweiten Schwenkebene, die im Wesentlichen senkrecht
zur Querachse des Tragkörpers angeordnet ist, bewegbar ist.
[0054] Dabei kann es bevorzugt vorgesehen sein, dass am Tragkörper querseitig beiderseits
jeweils ein schwenkbarer Niederhalter um jeweils ein Gelenk schwenkbar angeordnet
ist, zur Befestigung von entsprechend querseitig beiderseits am Wischtextil angeordneten
Befestigungslaschen und dass die beiden Niederhalter in jeweils einer zweiten Schwenkebene,
die im Wesentlichen senkrecht zur Querachse des Tragkörpers angeordnet sind, bewegbar
sind.
[0055] Bei einer solchen Ausgestaltung handelt es sich um eine Alternative zur ersten beschriebenen
Ausgestaltung. Vorteile sind darin zu sehen, dass die Schwenkachsen innerhalb des
Tragkörpers und nicht an dessen Längsseiten angeordnet sind. Dadurch ist das Wischgerät
insgesamt sehr robust.
[0056] Ein Tragkörper für ein solches Wischgerät hat zumindest einen Niederhalter, der in
einer zweiten Schwenkebene, die im Wesentlichen senkrecht zur Querachse des Tragkörpers
angeordnet ist, bewegbar ist.
Kurzbeschreibung der Zeichnung
[0057] Die Figuren 1 bis 14 zeigen drei Ausführungsbeispiele des erfindungsgemäßen Wischgeräts
in schematischer Darstellung. Dabei zeigen die Figuren:
Fig. 1 bis 6 ein erstes Ausführungsbeispiel.
In Fig. 1 ist eine perspektivische Ansicht des Wischgeräts von schräg oben gezeigt,
in Fig. 2 ist eine Ansicht des Wischgeräts aus Fig.1 von vom gezeigt,
in Fig. 3 die Ansicht A aus Fig. 2,
in Fig. 4 die Ansicht B aus Fig. 2,
in Fig. 5 der Schnitt C-C aus Fig.2,
in Fig. 6 eine Draufsicht auf das Wischgerät aus Fig.1.
Fig. 7 bis 10 ein zweites Ausführungsbeispiel.
In Fig. 7 ist eine perspektivische Ansicht des Wischgeräts von schräg oben gezeigt,
in Fig. 8 eine Ansicht des Wischgeräts aus Fig. 7 von vorn,
in Fig.9 die Ansicht B aus Fig. 8,
in Fig. 10 eine Draufsicht auf das Wischgerät aus Fig. 7.
Fig. 11 bis 14 ein drittes Ausführungsbeispiel.
In Fig. 11 ist eine perspektivische Ansicht des Wischgeräts von schräg oben gezeigt,
in Fig. 12 eine Ansicht des Wischgeräts aus Fig. 11 von vorn,
in Fig. 13 die Ansicht B aus Fig. 12,
in Fig. 14 eine Draufsicht auf das Wischgerät aus Fig. 11.
In Fig. 15 sind unterschiedlich gestaltete Halteeinrichtungen gezeigt, die querseitig
zumindest einerseits am Wischtextil angeordnet sind.
Ausführung der Erfindung
[0058] In jedem der Ausführungsbeispiele ist ein Wischgerät gezeigt, das einen Tragkörper
1 und ein Wischtextil 6 umfasst, die lösbar miteinander verbunden sind. Der Tragkörper
1 ist rechteckförmig ausgebildet und hat eine Längsachse 71 und zwei Längsseiten 2,
3. In Längsrichtung mittig ist die Querachse 72 gezeigt. Im Bereich der beiden Querseiten
4, 5 ist das Wischtextil 6 lösbar befestigt.
[0059] Das erste und dritte Ausführungsbeispiel des Wischgeräts haben querseitig beiderseits
schwenkbare Niederhalter 7, 8, die um Gelenke 11, 12 schwenkbar angeordnet sind. Zur
Befestigung von entsprechend querseitig beiderseits am Wischtextil 6 angeordneten
Befestigungslaschen 13, 14 und Halteeinrichtung in 77, 78 sind die beiden Niederhalter
7, 8 vorgesehen, die erste Schwenkebenen 73, 74 (erstes Ausführungsbeispiel) und zweite
Schwenkebenen 91, 92 (drittes Ausführungsbeispiel) aufweisen, die im Wesentlichen
senkrecht zur Längsachse 71 des Tragkörpers 1 (erstes Ausführungsbeispiel) und im
Wesentlichen senkrecht zur Querachse 72 des Tragkörpers 1 (drittes Ausführungsbeispiel)
angeordnet sind.
[0060] Auf einer Seite des Tragkörpers 1 ist der Niederhalter 7 mit seiner ersten Schwenkebene
73 gezeigt, wobei sich der Niederhalter 7 in einer Geschlossenstellung 18 befindet.
Demgegenüber ist der andere Niederhalter 8 in Offenstellung 17 gezeigt, wobei der
Niederhalter 8 um seine erste Schwenkebene 74 schwenkbar ist.
[0061] Am Tragkörper 1 querseitig beiderseits sind Aufnahmen 75, 76 vorgesehen, um die Halteeinrichtungen
77, 78 formschlüssig aufnehmen zu können. Die Halteeinrichtungen 77, 78 und die Aufnahmen
75, 76 sind in Richtung der Längsachse 71 und in Richtung der Querachse 72 formschlüssig
miteinander verbunden. Die Halteeinrichtungen 77, 78 sind mit ihren jeweiligen Befestigungslaschen
13, 14 mit dem entsprechenden querseitigen Rand 79, 80 des Wischtextils 6 verbunden.
[0062] Von hervorzuhebendem Vorteil ist die oberflächenbündige Anordnung der Halteeinrichtungen
77, 78 in den Aufnahmen 75, 76 im Tragkörper 1. Durch diese oberflächenbündige Anordnung
ist ein solches Wischgerät besonders einfach zu reinigen. Es bestehen keine Schmutzecken,
was aus hygienischer Sicht vorteilhaft ist.
[0063] In Fig. 1 ist eine perspektivische Ansicht des ersten Ausführungsbeispiel des Wischgeräts
von schräg oben gezeigt.
Der Tragkörper 1 umfasst zwei Flügel 93, 94, die durch das Pedal 95 miteinander verriegelbar,
wie hier dargestellt, oder relativ zueinander klappbar sind.
Das Wischtextil 6 und seine Befestigungslaschen 13, 14 sind in gestrichelten Linien
dargestellt.
Die Niederhalter 7, 8 bilden für die entsprechenden Halteeinrichtungen 77, 78 jeweils
ein Widerlager. Die Niederhalter 7, 8 erstrecken sich im Wesentlichen parallel zu
den Querseiten 4,5, wobei die einander zugewandten Oberflächen 81, 82 von Tragkörper
1 und Niederhalter 7, 8 jeweils einen Spalt 83, 84 begrenzten- In diesen Spalten 83,
84 sind die Befestigungslaschen 13, 14 des auf den Tragkörper 1 aufgespannten Wischtextils
6 angeordnet.
[0064] In Fig. 2 ist eine Ansicht des Wischgeräts aus Fig.1 von vorn gezeigt. Die Flügel
93, 94 sind durch das Pedal 95 in ihrer hier dargestellten Position miteinander verriegelt,
wobei der Niederhalter 7 in seiner geschlossenen Position und der Niederhalter 8 in
seiner offenen Position dargestellt sind.
[0065] In Fig. 3 ist die Ansicht A aus Fig. 2 gezeigt.
Es ist zu erkennen, dass der Niederhalter 7 oberflächenbündig im Tragkörper 1 angeordnet
ist.
[0066] In Fig. 4 ist die Ansicht B aus Fig. 2 gezeigt. Der erste Öffnungswinkel 15, 16 beträgt
in den hier gezeigten Ausführungsbeispielen jeweils etwa 110°. Dadurch können die
Befestigungslaschen 13, 14 besonders einfach zwischen den Tragkörper 1 und die Niederhalter
7, 8 eingeführt werden.
[0067] In Fig. 5 ist der Schnitt C-C aus Fig. 2 gezeigt.
Die ersten 61, 62 und die zweiten Klemmflächen 63, 64 weisen Elemente zur Erhöhung
der Klemmkraft auf, wobei diese als Profilierungen ausgebildet sind. Die Griffe 31,
32 weisen jeweils ein Rastnase 35, 36 auf, die jeweils hinter einem Rastvorsprung
37, 38 der jeweiligen Längsseite 2, 3 des Tragkörpers 1 einrastbar sind.
[0068] In Fig. 6 ist eine Draufsicht auf das Wischgerät aus Fig. 1 gezeigt. Die Breite 33
der Niederhalter 7, 8 entspricht in dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel im Wesentlichen
der Breite 34 des Tragkörpers 1, wobei jeder Niederhalter 7, 8 auf seinen dem jeweiligen
Gelenk 11, 12 abgewandten Seiten jeweils einen Griff 31, 32 aufweist. Die Niederhalter
7, 8 sind gegengleich zueinander angeordnet. Die Griffe 31, 32 bilden einen einstückigen
Bestandteil der Niederhalter 7, 8 und haben eine Breite 47 in Richtung der Längsseiten
2, 3 des Tragkörpers 1, die 2 cm bis 4 cm beträgt. Die Betätigung der Niederhalter
7, 8 ist dadurch für den Benutzer einfach möglich, indem er zum Beispiel drei Finger
zur Betätigung der Befestigungklemmen 7, 8 benutzt.
[0069] Die Gelenke 11, 12 und die damit verbundenen Niederhalter 7, 8 sind in den hier gezeigten
Ausführungsbeispielen selbsthemmend ausgebildet, um eine nur schwer kontrollierbare
Hin- und Herbewegung der Niederhalter 7, 8 um die Gelenke 11, 12 in Offenstellung
17 zu verhindern.
[0070] Zur Erhöhung der Klemmkraft zwischen den ersten 61, 62 und zweiten Klemmflächen 63,
64 sind Elemente vorgesehen, die durch die Profilierung gebildet ist. Die Profilierungen
können durch Erhöhungen oder Vertiefungen in den ersten Klemmflächen 61, 62 gebildet
sein, die unter Zwischenfügung der Befestigungslaschen 13, 14 des Wischtextils 6 in
Vertiefungen oder Erhöhungen der zweiten Klemmflächen 63, 64 angeordnet sind. Die
Klemmflächen 61, 62, 63, 64 können zum Beispiel zusätzlich oder alternativ gummiert
sein.
[0071] In Fig. 7 ist eine perspektivische Ansicht des Wischgeräts von schräg oben gezeigt.
Im Gegensatz zum ersten Ausführungsbeispiel sind die Halteeinrichtungen 77, 78 durch
jeweils einen Schiebeverschluss 89, 90 formschlüssig in ihrer jeweiligen Aufnahme
75, 76 gehalten. Die Schiebeverschlüsse 89, 90 sind in Richtung der Längsachse 71
über die Aufnahmen 75, 76 verschieblich mit den Tragkörper 1 verbunden.
[0072] In Fig. 8 ist eine Ansicht des Wischgeräts aus Fig. 7 von vorn gezeigt.
Der Schiebeverschluss 89 überdeckt zur Arretierung der Halteeinrichtung 77 die entsprechende
Aufnahme 75; aus Demonstrationszwecken ist der Schiebeverschluss 90 demgegenüber in
seiner Offenstellung gezeigt, wobei die Halteeinrichtung 78 bereits in der entsprechenden
Aufnahme 76 angeordnet ist.
[0073] In Fig.9 ist die Ansicht B aus Fig. 8 gezeigt.
Im hier dargestellten Ausführungsbeispiel umgreifen die Schiebeverschlüsse 89, 90
die Längsseiten 2, 3 des Tragkörpers 1 klammerartig und werden dadurch geführt.
[0074] In Fig. 10 ist eine Draufsicht auf das Wischgerät aus Fig. 7 gezeigt.
[0075] In Fig. 11 ist eine perspektivische Ansicht des Wischgeräts von schräg oben gezeigt.
Am Tragkörper 1 ist querseitig beiderseits jeweils ein schwenkbarer Niederhalter 7,
8 um jeweils ein Gelenk 11, 12 schwenkbar angeordnet, zur Befestigung von entsprechend
querseitig beiderseits am Wischtextil 6 angeordneten Befestigungslaschen 13, 14 mit
ihren jeweiligen Halteeinrichtungen 77, 78. Die beiden Niederhalter 7, 8 sind in jeweils
einer zweiten Schwenkebene 91, 92, die im Wesentlichen senkrecht zur Querachse 72
des Tragkörper 1 angeordnet sind, bewegbar.
[0076] In Fig. 12 ist eine Ansicht des Wischgeräts aus Fig. 11 von vorn gezeigt.
Der Öffnungswinkel 16 der beiden Betätigungsklemmen 7, 8 beträgt im hier dargestellten
Ausführungsbeispiel 60°.
[0077] In Fig. 13 ist die Ansicht B aus Fig. 12 dargestellt.
Die Betätigungsklemme 8 ist in ihrer Offenstellung gezeigt.
[0078] In Fig. 14 ist eine Draufsicht auf das Wischgerät aus Fig. 11 gezeigt.
In Geschlossenstellung der Betätigungsklemmen 7, 8 überdecken diese die Halteeinrichtungen
77, 78 und arretieren die Halteeinrichtungen 77, 78 dadurch in den jeweiligen Aufnahmen
75, 76.
[0079] In Fig. 15 sind unterschiedlich gestaltete Halteeinrichtungen 77, 78 gezeigt, die
querseitig zumindest einerseits am Wischtextil 6 angeordnet sind. Die Halteeinrichtungen
77, 78 sind perspektivisch dargestellt. Bevorzugt gelangen Halteeinrichtungen 77,
78 zur Anwendung, die querseitig beiderseits des Wischtextils 6 gleich sind. Die Gefahr
von Montagefehlern bei der Montage der Halteeinrichtungen 77, 78 in die entsprechenden
Aufnahmen 75, 76 des Tragkörpers 1 ist dadurch auf ein Minimum reduziert. Die Halteeinrichtungen
77, 78 sind durch die entsprechenden Befestigungslaschen 13, 14 mit dem entsprechenden
querseitigen Rand 79, 80 des Wischtextils 6 verbunden. Zusammen mit den Aufnahmen
75, 76 bewirken die Halteeinrichtungen 77, 78 eine formschlüssige Verbindung des Wischtextils
6 am Tragkörper 1 in Richtung der Längsachse 71 und in Richtung der Querachse 72.
[0080] Die unterschiedlich gestalteten Halteeinrichtungen 77, 78 werden nachfolgend in der
Reihenfolge von oben nach unten kurz beschrieben:
[0081] Das Bezugszeichen "F" bedeutet "flach", das Bezugszeichen "V" bedeutet "Verdickung".
[0082] Dargestellt ist nur eine der beiden am Wischtextil 6 befestigten Halteeinrichtungen
77, 78. Bevorzugt sind beide Halteeinrichtungen 77, 78 übereinstimmend ausgebildet.
[0083] Die erste Halteeinrichtung 77, 78 ist insgesamt flach ausgeführt. Durch die einheitliche
Materialdicke ist eine solche Halteeinrichtung 77, 78 einfach und kostengünstig herstellbar.
[0084] Die zweite Halteeinrichtung 77, 78 weist an ihrem dem Wischtextil 6 abgewandten Ende
eine Verdickung auf, bezogen auf die jeweilige Befestigungslasche 13, 14. Die Verdickung
ist durch ein gefaltetes und anschließend umgenähtes Ende gebildet. Eine solche Halteeinrichtung
77, 78 ist ebenfalls einfach und kostengünstig herstellbar, und es entsteht beim Zuschneiden
der Halteeinrichtung 77,78 nur wenig Abfall.
[0085] Die dritte Halteeinrichtung 77, 78 weist im Gegensatz zur zweiten Halteeinrichtung
77, 78 beidseitig, im Sinne von oben und unten, eine Verdickung auf. Durch eine solche
Ausgestaltung ergibt sich bei am Tragkörper 1 montierten Wischtextil 6 eine formschlüssige
Verbindung der Halteeinrichtung 77, 78 sowohl mit dem entsprechenden Niederhalter
7, 8 als auch mit der entsprechenden Aufnahme 75, 76 im Tragkörper 1. Die Befestigung
des Wischtextils 6 am Tragkörper 1 ist dadurch besonders sicher und haltbar.
[0086] Die vierte Halteeinrichtung 77, 78 ähnelt einer Kombination aus der ersten und der
zweiten Halteeinrichtung 77, 78, wobei die vierte Halteeinrichtung 77, 78 eine relativ
größere Anlagefläche an dem entsprechenden Niederhalter 7, 8 hat. Eine solche Ausgestaltung
kann von Vorteil sein, weil auf eine Aufnahme 75, 76 im Tragkörper 1 zur Aufnahme
der Halteeinrichtung 77, 78 verzichtet werden kann. Durch die glatte Oberfläche des
Tragkörpers 1 lässt sich dieser zunächst einfach und kostengünstig herstellen und
während seiner bestimmungsgemäßen Verwendung auch gut reinigen.
[0087] Die fünfte Halteeinrichtung 77, 78 ähnelt einer Kombination aus der ersten und der
dritten Halteeinrichtung 77, 78, wobei die fünfte Halteeinrichtung 77, 78 eine größere
Anlagefläche aufweist und dadurch einen besonders sicheren Formschluß sowohl an dem
entsprechenden Niederhalter 7, 8 als auch mit der entsprechenden Aufnahme 75, 76 im
Tragkörper 1.
1. Wischgerät, umfassend einen im Wesentlichen rechteckförmigen Tragkörper (1) mit einer
Längsachse (71) und zwei Längsseiten (2, 3) und einer Querachse (72) und zwei Querseiten
(4, 5), an dem ein Wischtextil (6) lösbar befestigbar ist, wobei am Tragkörper (1)
querseitig zumindest einerseits eine Aufnahme (75, 76) zur formschlüssigen Befestigung
einer entsprechend querseitig zumindest einerseits am Wischtextil (6) angeordneten
Halteeinrichtung (77, 78) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteeinrichtung (77, 78) und die Aufnahme (75, 76) in Richtung der Längsachse
(71) und in Richtung der Querachse (72) formschlüssig miteinander verbunden sind.
2. Wischgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteeinrichtung (77, 78) durch eine Befestigungslasche (13, 14) mit dem entsprechenden
querseitigen Rand (79, 80) des Wischtextils (6) verbunden ist, dass die Aufnahme (75,
76) auf der entsprechenden Querseite (4, 5) des Tragkörpers (1) durch zumindest einen
als Widerlager für die Halteeinrichtung (77, 78) ausgebildeten, sich im Wesentlichen
parallel zur Querseite (4, 5) erstreckenden Niederhalter (7, 8) begrenzt ist, und
dass die einander zugewandten Oberflächen (81, 82) von Tragkörper (1) und Niederhalter
(7, 8) einen Spalt (83, 84) für die Befestigungslasche (13, 14) begrenzen.
3. Wischgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der zumindest eine Niederhalter (7, 8) um ein Gelenk (11, 12) schwenkbar mit dem
Tragkörper (1) verbunden ist und dass der Niederhalter (7, 8) in einer ersten Schwenkebene
(73, 74), die im Wesentlichen senkrecht zur Längsachse (71) des Tragkörpers (1) angeordnet
ist, bewegbar ist.
4. Wischgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass am Tragkörper (1) querseitig beiderseits jeweils eine Aufnahme (75, 76) zur formschlüssigen
Befestigung von entsprechend querseitig beiderseits am Wischtextil (6) angeordneten
Halteeinrichtungen (77, 78) angeordnet ist.
5. Wischgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass am Tragkörper (1) querseitig beiderseits jeweils ein schwenkbarer Niederhalter (7,
8) um jeweils eine Gelenk (11, 12) schwenkbar angeordnet ist, zur Befestigung von
entsprechend querseitig beiderseits am Wischtextil (6) angeordneten Befestigungslaschen
(13, 14) und dass die beiden Befestigungklemmen (7, 8) in jeweils einer ersten Schwenkebene
(73, 74), die im Wesentlichen senkrecht zur Längsachse (71) des Tragkörpers (1) angeordnet
sind, bewegbar sind.
6. Wischgerät nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungklemmen (7, 8) um Schwenkachsen (9, 10) der Gelenke (11, 12) schwenkbar
angeordnet sind und dass die Schwenkachsen (9, 10) der Gelenke (11, 12) im Wesentlichen
parallel zu den Längsseiten (2, 3) des Tragkörpers (1) angeordnet sind.
7. Wischgerät nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Niederhalter (7, 8) in ihren ersten Schwenkebenen (73, 74) um einen ersten Öffnungswinkel
(15, 16) zwischen einer Offen- (17) und einer Geschlossenstellung (18) schwenkbar
sind und dass der erste Öffnungswinkel (15, 16) jeweils 45° bis 135° beträgt.
8. Wischgerät nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Niederhalter (7, 8) auf ihren dem jeweiligen Gelenk (11, 12) abgewandten Seiten
jeweils einen Griff (31, 32) aufweisen.
9. Wischgerät nach einem der Ansprüche 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite (33) der Niederhalter (7, 8) im Wesentlichen der Breite (34) des Tragkörpers
(1) entspricht.
10. Wischgerät nach einem der Ansprüche 3 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Gelenke (11, 12) jeweils im Bereich einer Längsseite (2, 3) des Tragkörpers (1)
und die Griffe (31, 32) im Bereich der in Querrichtung gegenüberliegenden anderen
Längsseite (3, 2) des Tragkörpers (1) angeordnet sind.
11. Wischgerät nach einem der Ansprüche 2 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungklemmen (7, 8) in ihrer Geschlossenstellung (18) mit dem Tragkörper
(1) formschlüssig verbunden sind.
12. Wischgerät nach einem der Ansprüche 2 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Niederhalter (7, 8) gegengleich zueinander angeordnet sind, wobei einer der Niederhalter
(7, 8) an der einen Längsseite (2, 3) des Tragkörpers (1) um die Schwenkachse (9,
10) seines Gelenks (11, 12) schwenkbar und der andere Niederhalter (8, 7) an der anderen
Längsseite (3, 2) des Tragkörpers (1) um die Schwenkachse (10, 9) seines Gelenks (12,
11) schwenkbar angeordnet ist.
13. Wischgerät nach einem der Ansprüche 2 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Niederhalter (7, 8) in Richtung der jeweiligen Querseite (4, 5) des Tragkörpers
(1) vorgewölbt ausgebildet sind.
14. Wischgerät nach einem der Ansprüche 2 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme (75, 76) im Tragkörper (1) eine Tiefe aufweist, die der Höhe der Halteeinrichtung
(77, 78) entspricht.
15. Tragkörper (1) für ein Wischgerät nach einem der Ansprüche 2 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass der zumindest eine Niederhalter (7, 8) in einer ersten Schwenkebene (73, 74), die
im Wesentlichen senkrecht zur Längsachse (71) des Tragkörpers (1) angeordnet ist,
bewegbar ist.
16. Wischgerät nach einem der Ansprüche 1 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteeinrichtungen (77, 78) durch jeweils einen Schiebeverschluss (89, 90) formschlüssig
in ihrer jeweiligen Aufnahme (75, 76) gehalten sind.
17. Wischgerät nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Schiebeverschlüsse (89, 90) in Richtung der Längsachse (71) über die Aufnahmen
(75, 76) verschieblich mit dem Tragkörper (1) verbunden sind.
18. Tragkörper (1) für ein Wischgerät nach einem der Ansprüche 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Schiebeverschlüsse (89, 90) in Richtung der Längsachse (71) über die Aufnahmen
(75, 76) verschieblich angeordnet sind.
19. Wischgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der zumindest eine Niederhalter (7, 8) um ein Gelenk (11, 12) schwenkbar mit dem
Tragkörper (1) verbunden ist und dass der Niederhalter (7, 8) in einer zweiten Schwenkebene
(91, 92), die im Wesentlichen senkrecht zur Querachse (72) des Tragkörpers (1) angeordnet
ist, bewegbar ist.
20. Wischgerät nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass am Tragkörper (1) querseitig beiderseits jeweils ein schwenkbarer Niederhalter (7,
8) um jeweils ein Gelenk (11, 12) schwenkbar angeordnet ist, zur Befestigung von entsprechend
querseitig beiderseits am Wischtextil (6) angeordneten Befestigungslaschen (13, 14)
und Halteeinrichtungen (77, 78) und dass die beiden Niederhalter (7, 8) in jeweils
einer zweiten Schwenkebene (91, 92), die im Wesentlichen senkrecht zur Querachse (72)
des Tragkörpers (1) angeordnet sind, bewegbar sind.
21. Tragkörper (1) für ein Wischgerät nach einem der Ansprüche 19 oder 20, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest ein Niederhalter (7, 8) in einer zweiten Schwenkebene (91, 92), die
im Wesentlichen senkrecht zur Querachse (72) des Tragkörper (1) angeordnet ist, bewegbar
ist.