(19)
(11) EP 2 220 381 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
18.06.2014  Patentblatt  2014/25

(21) Anmeldenummer: 08802278.5

(22) Anmeldetag:  17.09.2008
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
F15B 13/08(2006.01)
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/EP2008/007750
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 2009/062564 (22.05.2009 Gazette  2009/21)

(54)

HYDRAULISCHE VENTILVORRICHTUNG

HYDRAULIC VALVE DEVICE

MÉCANISME HYDRAULIQUE À SOUPAPE


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL NO PL PT RO SE SI SK TR

(30) Priorität: 14.11.2007 DE 102007054134

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
25.08.2010  Patentblatt  2010/34

(73) Patentinhaber: Hydac Filtertechnik GmbH
66273 Sulzbach/Saar (DE)

(72) Erfinder:
  • RÜB, Winfried
    79761 Waldshut-Tiengen (DE)

(74) Vertreter: Bartels, Martin Erich Arthur 
Patentanwälte Bartels & Partner Lange Strasse 51
70174 Stuttgart
70174 Stuttgart (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A- 0 686 775
WO-A-02/088550
EP-A- 1 710 446
DE-A1- 19 929 024
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft eine hydraulische Ventilvorrichtung, insbesondere LS-Stromregelventil, mit einer Fluidanschlußanordnung, beinhaltend mindestens
    • einen Druckversorgungsanschluß (P),
    • einen Rücklaufanschluß (R),
    • einen Sektions-Loadsensinganschluß (LS),
    • zwei Steueranschlüsse (P'A) und (P'B),
    • zwei Nutzanschlüsse (A,B) und
    • mindestens eine verfahrbare Steuereinrichtung zum zumindest teilweisen Ansteuern von Anschlüssen der Fluidanschlußanordnung.


    [0002] Durch die DE 10 2005 033 222 A1 ist eine sog. LUDV-Ventilanordnung bekannt, bei der ein Regelventil eine Zulaufmeßblende ausbildet, der eine Individualdruckwaage nachgeschaltet ist. Mittels der LUDV-Ventilanordnung wird ein hydraulischer Verbraucher angesteuert, der an zwei Verbraucheranschlüsse der Steueranordnung angeschlossen ist. Zum Einstellen eines Eilganges können zwei Druckräume des Verbrauchers miteinander und mit einer Druckmittelquelle verbunden werden: Um ein Absacken des Verbraucherdruckes zu verhindern, erfolgt diese Verbindung der beiden Verbraucheranschlüsse über einen Druckmittelströmungspfad, in dem ein Rückschlagventil angeordnet ist. Über das Wegeventil ist dabei nur die Verbindung zu einem der Verbraucheranschlüsse aufgesteuert; die Verbindung des anderen Verbraucheranschlusses mit der Druckmittelquelle und/oder dem erstgenannten Verbraucheranschluß ist im Eilgang nur über den Druckmittelströmungspfad und das geöffnete Rückschlagventil möglich. Mit der bekannten Lösung ist eine unbeabsichtigte Bewegung eines hydraulischen Verbrauchers in einer Eilgangstellung der Ventilanordnung verhindert. Die bekannte LUDV-Steuerung stellt einen Sonderfall einer Loadsensing-Steuerung dar, bei der der höchste Lastdruck der hydraulischen Verbraucher an eine Einstellpumpe gemeldet und diese so geregelt wird, dass in der Pumpenleitung ein um eine bestimmte Druckdifferenz ΔP über dem Lastdruck liegender Pumpendruck anliegt. Bei der bekannten LUDV-Steuerung sind die Individualdruckwaagen stromabwärts der Zumeßblenden angeordnet und drosseln jeweils zwischen der Zumeßblende und der Last den Fluidstrom so stark an, dass der Druck nach allen Zumeßblenden gleich, vorzugsweise gleich dem höchsten Lastdruck ist oder leicht über diesem liegt. Die größte Schwäche dahingehender hydraulischer LS-Systeme liegt in deren Empfindlichkeit gegen Systemschwingungen im Loadsensing-Regelkreis, unter anderem bedingt durch Lastwechsel am jeweiligen Verbraucher.

    [0003] Durch die EP 1 370 773 B1 ist als hydraulische Ventilvorrichtung ein Wegeventil bekannt zur Steuerung des Druckes und des Flusses von Hydraulik-öl von bzw. zu Arbeitsanschlüssen mindestens eines Fluidverbrauchers, bei dem der Druck und der Durchfluß mittels eines durch mindestens einen Antrieb betätigbaren, in einer Schieberbohrung verschiebbaren Steuerschiebers und damit in Wirkverbindung stehenden Ringkanälen steuerbar ist, wobei in einem sog. Symmetriemittelpunkt der Ventilanordnung auf einer Symmetrieachse ein Tankanschluß-Ringkanal (R) angeordnet ist und beidseits sind weitere Ringkanäle symmetrisch angeordnet. Ferner ist für die Realisierung einer hydraulischen Pumpenansteuerung auf der einen Seite der genannten Symmetrieachse ein dem einen Arbeitsanschluß zugeordneter A-Ringkanal, ein erster Pumpendruck-Ringkanal, ein erster LoadSensing-Ringkanal und ein erster Endraum-Ringkanal und auf der anderen Seite der Symmetrieachse ein dem anderen Arbeitsanschluß zugeordneter B-Ringkanal, ein zweiter Pumpendruck-Ringkanal, ein zweiter LoadSensing-Ringkanal und ein zweiter Endraum-Ringkanal zugeordnet. Ferner ist der erste Load-Sensing-Ringkanal mit dem zweiten Load-Sensing-Ringkanal über eine Load-Sensing-Verbindungsleitung verbunden. Mit der bekannten Ventillösung ist eine Art Mengenteiler für die angeschlossenen Verbraucher erreicht, wobei bei dahingehenden Mengenteilerventilen die Druckwaagen nicht den Druckabfall über die Ventilblende regeln, sondern den höchsten Lastdruck des Systems übernehmen. Schwankende Druckverluste in der Speiseleitung stören dann direkt die verfügbare Druckdifferenz an der Reglerblende und verhindern dergestalt eine konstante Stromregelung.

    [0004] WO 02/088550 A1 betrifft ein Wegeventil mit innenliegender Druckwaage, dessen Ventilgehäuse eine Längsbohrung aufweist, in die Ringkanäle eingestochen sind und in der ein Wegeventilkolben axial verschiebbar ist, wobei dieser Wegeventilkolben als mit einem ersten und einem zweiten Ventilkolben-Radialdurchbruch ausgestatteter Hohlschieber ausgebildet ist und eine Axialbohrung aufweist, in der ein mit einer Steuerkante ausgestatteter Druckwaagekolben gegen eine Druckwaagefeder axial verschiebbar ist, wobei der Druckwaagekolben als Hohlschieber mit einem einen Innendurchmesser aufweisenden Innenraum ausgebildet ist und wenigstens einen Radialdurchbruch aufweist, der derart angeordnet ist, dass er dauernd mit dem zweiten Ventilkolben-Radialdurchbruch in Verbindung steht, und zudem Mittel vorhanden sind, durch die ein Druckwaagen-Federraum dauernd mit einem Load-Sensing-Ringkanal (LS) verbunden ist.

    [0005] Bei der ein Wegeventil aufweisenden Ventilvorrichtung ist der Radialdurchbruch des Druckwaagenkolbens so angeordnet, dass durch diesen Radialdurchbruch und den zweiten Ventilkolben-Radialdurchbruch eine Verbindung vom Innenraum zum Pumpendruck-Ringkanal aufsteuerbar ist, wobei der zweite Ventilkolben-Radialdurchbruch eine Steuerkante darstellt, über die eine Verbindung vom Innenraum zum Load-Sensing-Ringkanal aufsteuerbar ist, und wobei unmittelbar an den zweiten Ventilkolben-Radialdurchbruch eine Ringnut anschließt, die in der Neutralstellung eine Verbindung vom Innenraum zum Load-Sensing-Ringkanal herstellt. Auf diese Weise soll erreicht werden, dass die Druckwaage unempfindlich gegen durch unterschiedliche Mengenströme verursachte unterschiedliche Strömungskräfte ist und zudem eine Bewegung des hydraulischen Verbrauchers in der Stellung "neutral" verhindert werden.

    [0006] Eine hydraulische Ventilvorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 ist aus DE 199 29 024 benannt.

    [0007] Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, die bekannten Ventillösungen dahingehend weiter zu verbessern, dass Systemschwingungen im Load-Sensing-Regelkreis besser beherrschbar sind und dass eine konstante Stromregelung für den jeweils angeschlossenen hydraulischen Verbraucher möglich ist. Eine dahingehende Aufgabe löst eine hydraulische Ventilvorrichtung mit den Merkmalen des Patentanspruches 1 in seiner Gesamtheit.

    [0008] Dadurch, dass gemäß dem kennzeichnenden Teil des Patentanspruches 1 vorgesehen ist, dass die jeweilige Steuereinrichtung einem jeden Nutzanschluß A,B zugeordnet einen Steuerschieber aufweist, dem eine Druckwaage in Fluidrichtung zum jeweiligen Nutzanschluß A,B vorgeschaltet ist, wobei die jeweilige Druckwaage von einem LS-Druck ansteuerbar ist, der gleichzeitig auch auf eine Anschlussseite des jeweiligen Steuerschiebers geführt ist, und wobei jeweils ein zwischen Steuerschieber und Druckwaage abgegriffener Steueranschlussdruck gegenläufig zum LS-Druck wirkend die Druckwaage ansteuert und wobei die LS-Drücke führende Ringkanäle mit einem Wechselventil verbunden sind, das die beiden LS-Drücke voneinander trennt, ist das hydraulische LS-System gegen Systemschwingungen weniger empfindlich. Aufgrund der vorgeschalteten Druckwaage kann diese einen entscheidenden Einfluß auf die Systemstabilität nehmen. Druckschwingungen werden häufig durch mechanische Schwingungen von nachgiebigen Strukturen bei den jeweils angeschlossenen hydraulischen Verbrauchern (Kranarme) erzeugt und dann durch den Lastfühlkreis (LS) auf die Druckwaage übertragen. Der LS-Druck (Lastmeldedruck) stellt dann insoweit die Führungsgröße für die vorgeschaltete Druckwaage dar und kann insoweit die Druckschwingungen glätten, noch bevor der Druck an den nachfolgenden Steuerschieber der jeweiligen Steuereinrichtung weitergeleitet wird, der dann in Abhängigkeit seiner jeweiligen Schieber- oder Kolbenposition die Konstantversorgung für den jeweils angeschlossenen hydraulischen Verbraucher sicherstellt.

    [0009] Neben der genannten Systemglättung wird durch die Fluidfolge von Druckwaage mit nachgeordnetem Steuerschieber sichergestellt, dass unabhängig von der Druckdifferenz an der Steuereinrichtung für den jeweiligen Verbraucher ein konstanter Nutzvolumenstrom zur Verfügung steht, so dass der Gesamtdurchfluß unabhängig von wechselnden Lastdrücken am Verbraucher konstant bleibt und insoweit einen funktionssicheren Betrieb für den jeweils angeschlossenen hydraulischen Verbraucher gewährleistet.

    [0010] Bei einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Ventilvorrichtung ist die Druckwaage innerhalb des Steuerschiebers integriert, wobei sowohl die Druckwaage als auch der Steuerschieber in einer Relativbewegung zueinander innerhalb eines Ventilgehäuses längsverschiebbar geführt sind. Die dahingehende Koaxialanordnung von Steuerschieber und Druckwaage ist besonders platzsparend und führt zu klein aufbauenden Ventilgehäusen, wobei die dahingehende Anordnung dennoch besonders funktionssicher ist.

    [0011] Als besonders funktionssicher hat es sich ferner erwiesen, wenn bei einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Ventilvorrichtung sowohl die Druckwaage als auch der Steuerschieber federzentriert in einer Ausgangsstellung gehalten sind, wobei die Druckwaage von einem LS-Druck ansteuerbar ist, der gleichzeitig auf eine Anschlußseite des Steuerschiebers geführt ist, der wiederum von dem Steuerdruck eines Pilotventils ansteuerbar ist und wobei ferner ein zwischen Steuerschieber und Druckwaage abgegriffener Steueranschlußdruck gegenläufig zum LS-Druck wirkend die Druckwaage ansteuert.

    [0012] Weitere vorteilhafte Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Ventilvorrichtung sind Gegenstand der sonstigen Unteransprüche.

    [0013] Im folgenden wird die erfindungsgemäße Lösung anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert. Dabei zeigen in prinzipieller und nicht maßstäblicher Darstellung die
    Fig.1
    in der Art eines hydraulischen Schaltplans den prinzipiellen Aufbau der hydraulischen Ventilvorrichtung in Form eines LS-Stromregelventils;
    Fig.2
    die praktische Umsetzung des Schaltplans nach der Fig.1 in einem Ventilprodukt, das teilweise mit seinen wesentlichen Komponenten einmal im Längsschnitt und einmal in Ansicht wiedergegeben ist;
    Fig.3
    eine vergrößerte Darstellung einer geschnitten dargestellten Längsansicht einer in Blickrichtung auf die Fig.2 gesehen rechten Steuereinrichtung mit Druckwaage und Steuerschieber.


    [0014] Die hydraulische Ventilvorrichtung nach der Fig.1 weist eine als Ganzes mit 10 bezeichnete Fluidanschlußanordnung auf, beinhaltend einen Druckversorgungsanschluß P, einen Rücklaufanschluß R, einen Sektions-Loadsensinganschluß LS mit LSmax, zwei Steueranschlüsse P'A, P'B, zwei Nutzanschlüsse A,B sowie zwei daran angeschlossene voneinander
    Die in der Fig.1 in der Art eines hydraulischen Schaltplans vorgestellte hydraulische Ventilvorrichtung ist nun gemäß der Längsschnittdarstellung nach der Fig.2 dort als konstruktive Ventillösung aufgezeigt. Die Ventilvorrichtung weist ein als Ganzes mit 34 bezeichnetes Ventilgehäuse auf, wobei das Ventilgehäuse in der Art eines modularen Baukastenkonzeptes realisiert ist. Insbesondere sind die Pilotventile PA, PB mit ihren Anschlußgehäuseteilen 36 an das Mittengehäuse 38 angeschlossen, wobei in Blickrichtung auf die Fig.2 gesehen im oberen Bereich des Mittengehäuses 38 die Nutzanschlüsse A, B in der Art von Einschraubpatronen angeschlossen sind und im unteren Bereich des Mittengehäuses 38 ist dieses von einem Durchgangskanal 40 durchgriffen, in dem insgesamt der Pumpendruck P ansteht, der über Anschlußleitungen 42 an eine Mittenkanalbohrung 44 angeschlossen ist, in die die beiden Steuereinrichtungen 14 eingesetzt sind. Ebenso wie der Durchgangskanal 40 erstreckt sich auch die Mittenkanalbohrung 44 quer zu einer Mittenlängsachse des Gesamtventilgehäuses 34 und entlang dieser nicht näher dargestellten Mittenlängsachse ist in Blickrichtung auf die Fig.2 gesehen unterhalb der Mittenkanalbohrung 44 der Rücklaufanschluß R angeordnet, der über eine weitere Anschlußleitung 46 in den Mittenkanal 44 ausmündet. Ferner ist der Mittenkanal 44 vorzugsweise in Form einer Bohrung ausgebildet über Verbindungsleitungen 48 fluidführend an die Nutzanschlüsse A, B angeschlossen. Das in der Fig.1 mit 32 bezeichnete Rückschlagventil ist gleichfalls in dem Ventilgehäuse 34 integriert, was aber aus Vereinfachungsgründen nicht näher dargestellt ist.

    [0015] Die in Blickrichtung auf die Fig.2 gesehen horizontal verlaufende Steuerschieberachse des jeweiligen Steuerschiebers 16, gebildet durch die Mittenkanalbohrung 44 im Mittengehäuse 38, ist insoweit auf beiden Seiten mit dem jeweiligen Pilotgehäuse als Anschlußgehäuseteil 36 für das Zuführen des Ansteuerdruckes XA, XB dichtend verschlossen. Außerhalb der Ventilmitte liegt der Rücklaufkanal R und vom Rücklaufkanal R gesehen reihen sich nach außen auf der einen Seite A,P und LSA an und auf der gegenüberliegenden Seite B,P und LSB. Wie bereits dargestellt, sind die LS-Ringkanäle LSA und LSB mit dem Wechselventil 30 verbunden, das die beiden Drücke voneinander trennt. Das Wechselventil 30 ist vorzugsweise als kreisrundes Einsteckteil ausgebildet und wird auf der sog. Flanschseite (nicht dargestellt) des scheibenartigen Ventilkörpers 34 montiert. Der Ausgangsanschluß des Wechselventils 30 führt über einen Druckkanal zum Rückschlagventil 32, das gegen höheren Druck im LS-Meldekanal (LSmax) abdichtet. Wird der Lastdruck LSA oder LSB höher als der Druck im Meldekanal, dann wird dieser Druck über das Rückschlagventil 32 im Steuerblock weitergemeldet und von da aus weiter bis zu einer nicht näher dargestellten Systemdruckregelung für das gesamte Ventilsystem.

    [0016] Der gesamte Raum in Form des Durchgangskanals 40 im unteren Teil des Mittengehäuses 38 steht unter Pumpendruck P und von diesem Raum führt jeweils eine Kanalleitung zur Hohlraumachse des jeweils zuordenbaren Steuerschiebers 16 neben die Ringkanäle, die zu den Nutzanschlüssen A und B führen. Die beiden Steuerschieber 16 sind identisch aufgebaut und nehmen in koaxialer Anordnung eine innenliegende, der Ventilblende vorgeschaltete Druckwaage 18 auf, die auch insoweit miteinander baugleich sind. Wie in der Fig.2 dargestellt, sind in Neutralstellung die Steuerschieber 16 durch gehäusefeste Anschläge und ihre jeweilige Arbeitsfeder (Druckfeder 22) in ihrer Stellung gehalten. Die Arbeitsfeder (Druckfeder 22) stützt sich dabei einerseits gegen das Gehäuse 34 des Ventils ab und andererseits gegen eine Verschlußschraube 50, die mit dem Steuerschieber 16 fest verschraubt ist. In der dahingehenden Ausgangs- oder Neutralstellung trennt der jeweilige Steuerschieber 16 den Arbeitsanschluß A oder B vom Pumpenanschluß P ab.

    [0017] Wie insbesondere die Fig.3 zeigt, ist eine variable Ventilblende gebildet in Form von ersten radialen Durchbrüchen 52 innerhalb der Hohlschieberanordnung, bestehend aus Steuerschieber 16 und Druckwaage 18, wobei insoweit ein Dichtsteg P zu A und P zu B innerhalb des Ventilgehäuses 34 entsteht. Auch ist die innenliegende Druckwaage 18 über zweite radiale Durchbrüche 54 im Steuerschieber 16 ständig mit dem Pumpenkanal P verbunden. Die Federkammer mit der weiteren Druckfeder 24 der Druckwaage 18 ist über dritte radiale Durchbrüche 56 im Steuerschieber 16 ständig mit dem jeweils zuordenbaren LSA- oder LSB- Ringkanal verbunden. In der Neutralstellung sind die dritten radialen Durchbrüche 56 des Steuerschiebers 16 zusätzlich mit dem Federraum mit der Druckfeder 22 des Steuerschiebers 16 druckführend verbunden. Das geschieht durch korrespondierende Radialdurchgänge im Regelkolben der Druckwaage 18 und insoweit ist der genannte Federraum der Druckwaage 18 dann in Neutralstellung entlastet. Der Steuerschieber 16 kann mit vierten radialen Durchbrüchen 57 versehen sein, deren zur Ventilmitte liegende Kante auf gleicher axialer Länge liegt wie die ersten Durchbrüche (Steuerkante 52). Diese dahingehenden vierten Durchbrüche 57 haben, anders als die ersten drei Durchbrüche, keine korrespondierenden Durchgänge im Regelkolben der Druckwaage 18. Die lagerichtige Orientierung von korrespondierenden Durchbrüchen mit Durchgängen ist durch eine Verdrehsicherung 58 in Form einer Rastkugel gewährleistet, die insoweit eine Radialsicherung bietet zwischen Steuerschieber 16 und dem Regelkolben der Druckwaage 18.

    [0018] Im drucklosen Zustand drückt die Regelfeder 24 den Regelkolben der Druckwaage 18 gegen das Sacklochende des Steuerschiebers 16. Der dahingehende Druckwaagekolben ist ebenfalls als Hohlkolben ausgebildet und hat einen zweiten radialen Durchgang 60, der die Verbindung mit dem Durchbruch 54 als sog. P-Durchbruch im Steuerschieber 16 beim Hub gegen die Druckwaagenfeder 24 verschließt (Steuerkante der Druckwaage 18). Ein erster radialer Durchgang 62 ist mit einer Ventilblende in Form des ersten Durchbruches 52 im Steuerschieber 16 ständig verbunden. Die Federkammer der Druckwaage 18 ist durch den dritten radialen Durchbruch 56 mit dem jeweils zuordenbaren dritten Durchgang 64 des Steuerschiebers 16 verbunden und außerdem mit Längsnuten 66 auf der Mantelfläche des Regelkolbens der Druckwaage 18. Die dahingehenden Längsnuten 66, von denen in der Fig.3 strichliniert nur eine dargestellt ist, erstrecken sich in Richtung R-Kanal bis zur Steuerkante des Regelkolbens und liegen - am Umfang betrachtet - zwischen den radialen Durchbrüchen und Durchgängen. Die jeweilige Längsnut 66 hat dabei ständige Verbindung mit dem vierten radialen Durchbruch 57 im Steuerschieber 16. Die dahingehende Längsnutverbindung stellt den LS-Meldeanschluß vom Arbeitsanschluß in die Federkammer mit der Druckfeder 24 der Druckwaage 18 dar. Dabei entspricht die Anschlußstelle 57 gemäß Darstellung nach der Fig.1 dem Abzweigpunkt LSB und der Durchbruch 56 bildet auf der einen Eingangssteuerseite der Druckwaage 18 den Meldeanschluß LSB, aus, wohingegen der vorstehend bezeichnete LS-Druck LSB den Fühlanschluß darstellt.

    [0019] Wenn der Pumpendruck über den Pumpenanschluß P ansteht, dann wirkt dieser Druck auch in der P'A- oder P'B- Kammer der Druckwaage 18 und drückt den Regelkolben gegen die Feder, bis die korrespondierende Steuerkante schließt, so dass der P'A- oder P'B- Druck genau auf den Betrag der Regelfeder 24 der Druckwaage 18 eingeregelt ist. Es ist selbstredend, dass die erwähnten radialen Durchbrüche und Durchgänge, wie in Fig.3 auch dargestellt, mehrfach entlang der Außenumfänge von Steuerschieber 16 und Regelkolben der Druckwaage 18 angeordnet sein können.

    [0020] Wird nun über die Pilotventile PA oder PB ein Pilotdruck vorgegeben, wobei als Pilotventil ein elektrohydraulisches Druckreduzierventil dienen soll, mit zentraler Versorgung aus einem Steuerölkreis PSt, dann verschiebt sich der Steuerschieber 16 gegen die Federkraft der Druckfeder 22 in Richtung R-Kanal (vgl. Fig.2). Die Ventilblende beginnt dann dabei einen Öffnungsquerschnitt zwischen Druckwaage 18 und jeweils zuordenbarem Arbeitsanschluß A oder B zu öffnen. Demgemäß bricht der P'A- oder P'B- Druck jeweils ein, weil Volumen abfließt. Die Regelfeder 24 kann dann den Regelkolben in Richtung öffnender Steuerkante schieben und es fließt Öl aus dem Pumpenanschluß P nach, bis wieder ein Staudruck vor der Ventilblende entsteht, der im Kräftegleichgewicht mit der Regelfeder und dem gemeldeten Lastdruck ist. Der Lastdruck wird dann vom vierten radialen Durchbruch 57 des Steuerschiebers 16 in die Längsnut 66, die gleichfalls mehrfach sich um den Umfang des Regelkolbens erstrecken kann, gemeldet und von dort durch den dritten radialen Durchbruch 64 im Regelkolben in die Federkammer mit der weiteren Druckfeder 24 geführt. Mit der erfindungsgemäßen Lösung ist eine systemstabile Ventilvorrichtung vorgegeben, die platzsparend eine LS-Stromregelfunktion erfüllt.


    Ansprüche

    1. Hydraulische Ventilvorrichtung, insbesondere LS-Stromregelventil, mit einer Fluidanschlußanordnung (10), beinhaltend mindestens

    - einen Druckversorgungsanschluß (P),

    - einen Rücklaufanschluß (R),

    - einen Sektions-Loadsensinganschluß (LS),

    - zwei Steueranschlüsse (P'A und P'B),

    - zwei Nutzanschlüsse (A,B) und

    - mindestens eine verfahrbare Steuereinrichtung (14) zum zumindest teilweisen Ansteuern von Anschlüssen der Fluidanschlußanordnung (10),

    wobei die jeweilige Steuereinrichtung (14) einem jeden Nutzanschluß (A,B) zugeordnet einen Steuerschieber (16) aufweist, dem eine Druckwaage (18) in Fluidrichtung zum jeweiligen Nutzanschluß (A,B) vorgeschaltet ist, wobei die jeweilige Druckwaage (18) von einem LS-Druck (LSA, LSB) ansteuerbar ist, der gleichzeitig auch auf eine Anschlussseite (26) des jeweiligen Steuerschiebers (16) geführt ist, wobei jeweils ein zwischen Steuerschieber (16) und Druckwaage (18) abgegriffener Steueranschlussdruck (P'A, P'B) gegenläufig zum LS-Druck (LSA, LSB) wirkend die Druckwaage (18) ansteuert, dadurch gekennzeichnet dass die LS-Drücke (LSA, LSB) führende Ringkanäle mit einem Wechselventil (30) verbunden sind, das die beiden LS-Drücke (LSA, LSB) voneinander trennt.
     
    2. Ventilvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckwaage (18) innerhalb des Steuerschiebers (16) integriert ist und dass sowohl die Druckwaage (18) als auch der Steuerschieber (16) in einer Relativbewegung zueinander innerhalb eines Ventilgehäuses (34) längsverschiebbar geführt sind.
     
    3. Ventilvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl die Druckwaage (18) als auch der Steuerschieber (16) federzentriert in einer Ausgangsstellung gehalten sind.
     
    4. Ventilvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine weitere Anschlußseite (28) des Steuerschiebers (16) an den Rücklaufanschluß (R) angeschlossen ist, der im wesentlichen entlang einer Mittenachse im Ventilgehäuse (34) geführt ist und der in der Ausgangsstellung der Steuereinrichtung (14) zwischen den gegenüberliegenden Paaren von Steuerschieber (16) mit Druckwaage (18) verläuft.
     
    5. Ventilvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Wechselventil (30) den höheren der beiden LS-Drücke (LSA, LSB) an ein Rückschlagventil (32) leitet.
     
    6. Ventilvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass an den Steuerschieber (16) fluidführend ein Nutzanschluß (A,B) angeschlossen ist.
     
    7. Ventilvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl der Steuerschieber (16) als auch die Druckwaage (18) ineinandergeführte Hohlkolben aufweisen, die zumindest teilweise mit radialen Fluiddurchbrüchen (52,54,56,57) sowie Fluiddurchgängen (60,62,64) versehen sind und dass ein Teil der genannten Fluiddurchbrüche bzw. Fluiddurchgänge einen Fühlanschluß (LSA, LSB) und einen Meldeanschluß (LSA1, LSB1) ausbilden.
     
    8. Ventilvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Fühlanschluß (LSA, LSB) und der Meldeanschluß (LSA1, LSB1) mittels einer Längsnut (66) miteinander in Verbindung sind.
     
    9. Ventilvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckwaage (18) gegenüber dem zuordenbaren Steuerschieber (16) mittels einer Verdrehsicherung (58) gehalten ist.
     
    10. Ventilvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass als Teil des Ventilgehäuses (34) ein Durchgangskanal (40) als Verteiler vorgesehen ist, der an den Pumpenanschluß (P) angeschlossen die jeweilige Steuereinrichtung (14) mit Fluid versorgt.
     


    Claims

    1. A hydraulic valve device, in particular an LS flow control valve, with a fluid connection arrangement (10), comprising at least

    - a pressure supply connection (P),

    - a return flow connection (R),

    - a section load sensing connection (LS),

    - two control connections (P'A and P'B),

    - two utility connections (A, B) and

    - at least one displaceable control means (14) for at least partially triggering connections of the fluid connection arrangement (10),

    the respective control means (14) assigned to each utility connection (A, B) having a control slide valve (16) to which a pressure compensator (18) is connected upstream in the fluid direction to the respective utility connection (A, B), the respective pressure compensator (18) being able to be triggered by an LS pressure (LSA, LSB) which is also routed at the same time to one connection side (26) of the respective control slide valve (16), a control connection pressure (P'A, P'B) tapped respectively between the control slide valve (16) and the pressure compensator (18) triggering the pressure compensator (18) by acting in the opposite direction to the LS pressure (LSA, LSB), characterised in that the annular channels guiding the LS pressures (LSA, LSB) are connected to a shuttle valve (30) which separates the two LS pressures (LSA, LSB) from one another.
     
    2. The valve device according to Claim 1, characterised in that the pressure compensator (18) is integrated within the control slide valve (16) and that both the pressure compensator (18) and the control slide valve (16) are guided such as to be longitudinally displaceable in relative motion to one another within a valve housing (34).
     
    3. The valve device according to Claim 1 or 2, characterised in that both the pressure compensator (18) and the control slide valve (16) are held spring-centred in an initial position.
     
    4. The valve device according to Claim 3, characterised in that a further connection side (28) of the control slide valve (16) is connected to the return flow connection (R) which is guided essentially along a middle axis in the valve housing (34) and which runs in the initial position of the control means (14) between the opposite pairs of control slide valves (16) with the pressure compensator (18).
     
    5. The valve device according to any of Claims 1 to 4, characterised in that the shuttle valve (30) routes the higher of the two LS pressures (LSA, LSB) to a check valve (32).
     
    6. The valve device according to any of Claims 1 to 5, characterised in that a utility connection (A, B) is connected to the control slide valve (16) such as to convey fluid.
     
    7. The valve device according to any of Claims 1 to 6, characterised in that both the control slide valve (16) and the pressure compensator (18) have hollow pistons that a guided within one another and that are provided at least partially with radial fluid openings (52, 54, 56, 57) and fluid passages (60, 62, 64) and that some of said fluid openings and fluid passages form a sensing connection (LSA, LSB) and a reporting connection (LSA1, LSB1).
     
    8. The valve device according to Claim 7, characterised in that the sensing connection (LSA, LSB) and the reporting connection (LSA1, LSB1) are interconnected by means of a longitudinal groove (66).
     
    9. The valve device according to any of Claims 1 to 8, characterised in that the pressure compensator (18) is held by means of a locking element (58) relative to the assignable control slide valve (16).
     
    10. The valve device according to any of Claims 1 to 9, characterised in that as part of the valve housing (34) there is a through channel (40) as a distributor which, connected to the pump connection (P), supplies the respective control means (14) with fluid.
     


    Revendications

    1. Installation hydraulique à vanne, notamment régulateur de débit LS, comprenant un agencement (10) de raccordement de fluide, comportant au moins

    - un raccord (P) d'alimentation en pression,

    - un raccord (R) de retour,

    - un raccord (LS) loadsensing de section,

    - deux raccords (P' A et P' B), de commande,

    - deux raccords (A, B) utiles et

    - au moins un dispositif (14) de commande déplaçable pour commander au moins en partie des raccords de l'agencement (10) de raccordement de fluide,

    dans laquelle le dispositif (14) respectif de commande a un tiroir (16) de commande, qui est associé à chaque raccord (A, B) utile et en amont duquel, dans la direction du fluide allant vers le raccord (A, B) utile respectif, est montée une bascule (18) manométrique, la bascule (18) manométrique pouvant. être commandée par une pression LS (LS A, LS B) qui, en même temps est amenée à un côté (26) de raccordement du tiroir (16) de commande respectif, dans laquelle respectivement une pression (P'A, P'B) de raccord de commande prélevée entre le tiroir (16) de commande, et la bascule (18) manométrique agissant en sens contraire de la pression LS (LS A, LS B), commande la bascule (18) manométrique, caractérisée en ce que des canaux annulaires conduisant les pressions LS (LS A, LS B) sont reliés à une soupape (30) à deux voies, qui sépare l'une de l'autre les deux pressions LS (LS A, LS B).
     
    2. Installation à vanne suivant la revendication 1, caractérisée en ce que la balance (18) manométrique est intégrée au sein du tiroir (16) de commande et ce qu'à la fois la balance (18) manométrique et le tiroir (16) de commande sont guidés, avec possibilité de coulisser longitudinalement, suivant un mouvement relatif l'un par rapport à l'autre dans un corps (34) de vanne.
     
    3. Installation à vanne suivant la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce qu'à la fois la bascule (18) manométrique et le tiroir (16) de commande sont maintenus en une position de départ en étant centrés par un ressort.
     
    4. Installation à vanne suivant la revendication 3, caractérisée en ce qu'un autre côté (28) de raccordement du tiroir (16) de commande est raccordé au raccord (R) de retour qui est guidé sensiblement suivant un axe médian dans le corps (34) de vanne et qui s'étend, dans la position de départ du dispositif (14) de commande, entre les paires opposées de tiroir (16) de commande avec bascule (18) manométrique.
     
    5. Installation à vanne suivant l'une des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que la soupape (30) à deux voies conduit la plus haute des deux pressions LS (LS, LS A, LS B) à un clapet anti-retour.
     
    6. Installation à vanne suivant l'une des revendications 1 à 5, caractérisée en ce qu'un raccord (A, B) utile est raccordé fluidiquement au tiroir (16) de commande.
     
    7. Installation à vanne suivant l'une des revendications 1 à 6, caractérisée en ce qu'à la fois le tiroir (16) de commande et la bascule (18) manométrique ont des pistons creux, qui passent l'un dans l'autre et qui sont munis au moins en partie d'ajours (52, 54, 56, 57) pour du fluide ainsi que de passages (60, 62, 64) pour du fluide et ce qu'une partie desdits ajours pour du fluide ou passages pour du fluide forment un raccord (LS A, LS B) de détection et un raccord (LS A1, LS B1) d'indication.
     
    8. Installation à vanne suivant la revendication 7, caractérisée en ce que le raccord (LS A, LS B) de détection et le raccord (LS A1, LS B1) d'indication sont en liaison entre eux au moyen d'une rainure (66) longitudinale.
     
    9. Installation à vanne suivant l'une des revendications 1 à 8, caractérisée en ce que la bascule (18) manométrique est maintenue par rapport au tiroir (16) de commande pouvant être associé au moyen d'un dispositif (58) anti-torsion.
     
    10. Installation à vanne suivant l'une des revendications 1 à 9, caractérisée en ce qu'il est prévu, comme partie du corps (34) de vanne, un canal (40) de passage servant de répartiteur, qui, raccordé au raccord (P) de pompe, alimente le dispositif (14) de commande en fluide.
     




    Zeichnung














    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente