(19)
(11) EP 2 490 230 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
25.06.2014  Patentblatt  2014/26

(21) Anmeldenummer: 12002539.0

(22) Anmeldetag:  10.04.2012
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
H01F 27/32(2006.01)
H01F 27/04(2006.01)

(54)

Isolationstrageleiste

Insulation support strip

Baguette de support d'isolation


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
22.08.2012  Patentblatt  2012/34

(73) Patentinhaber: ABB Technology AG
8050 Zürich (CH)

(72) Erfinder:
  • Brendel, Hartmut
    06120 Halle (DE)

(74) Vertreter: Kock, Ina et al
ABB AG GF-IP Wallstadter Straße 59
68526 Ladenburg
68526 Ladenburg (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A1- 2 445 071
US-A- 4 870 387
EP-A2- 0 151 797
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft eine Isolationstrageleiste, umfassend ein balkenähnliches Grundmodul mit vorzugsweise rechteckähnlichem Querschnitt aus einem festen Isolationsmaterial und an wenigstens einem seiner beiden Enden vorgesehene Befestigungsmittel. Die Erfindung betrifft auch ein Isolationstraggerüst sowie einen Öltransformator mit erfindungsgemäßer Isolationstrageleiste.

    [0002] Es ist allgemein bekannt, dass Transformatoren mit einer Nennleistung von 100MVA und höher bei einer Nennspannung von 110kV und höher, beispielsweise auch 800kV, üblicherweise als Öltransformatoren ausgeführt werden, welche ein Gewicht von 200t und höher aufweisen. Hierbei ist der aktive Teil des Transformators mit Eisenkern und Wicklungen innerhalb eines mit Öl gefüllten Transformatorkessels angeordnet, wobei das Öl sowohl der elektrischen Isolation als auch der verbesserten Kühlung dient. Die elektrische Verbindung der jeweiligen Anschlüsse des Aktivteils des Transformators mit den Ausleitungsisolatoren an der Außenseite des Ölkessels erfolgt hierbei durch elektrische Leiter, welche bei hohen Spannungen von einem auf gleichem Potential liegenden, isolierten Schirmrohr umgeben sind, dessen Isolation entweder aus massiven Isolierstoffen oder von einem Barrierensystem gebildet wird. Das Barrieresystem ist dabei radialsymmetrisch um den betreffenden Leiter aufgebaut und umfasst ein elektrisch leitfähiges Schirmrohr mit bedarfsweise mehreren verschachtelt beabstandeten Isolationsbarrieren. Die für jeden einzelnen Leiter notwendigen Barrieresysteme werden innerhalb des ölgefüllten Transformatorkessels durch einen zwischen Transformator und Kesselwandung gebildeten Zwischenraum geführt, wobei jedoch isolationstechnisch bedingte Mindestabstände einzuhalten sind.

    [0003] Aus Gründen der mechanischen Stabilität und Kurzschlussfestigkeit sind die isolierten Schirmrohre und die weiteren Ausleitungskomponenten in bestimmten Abständen abzustützen beziehungsweise zu halten, also mechanisch beispielsweise mit der Außenwand des Kessels oder einem geeigneten Bereich des Transformators zu verbinden oder durch ein Traggerüst abzustützen. Hierzu werden unter anderem Tragleisten verwendet, welche aus einem elektrisch isolierenden Material auszuführen sind. Dies sind üblicherweise rohrähnliche Stützelemente aus einem Kunststoff, welche mittels jeweiliger - gegebenenfalls gelenkiger - Verbindungselemente miteinander verbunden sind. Die Isolationsfähigkeit einer Tragleiste als solcher ist bei identischer Isolationsstrecke geringer als die Isolationsfähigkeit von reinem Öl.

    [0004] So ist in der Patentschrift EP2445071 A1 ein vertikaler Halter für Hochspannungs-ausleitungen in Öltransformatoren offenbart, welcher besonders flexibel und platzsparend ist. Dieses Dokument gehört zum Stand der Technik gemäß Artikel 54(3) EPÜ.

    [0005] Nachteilig ist deshalb, dass insbesondere bei Höchstspannungen von 380kV und verstärkt im Bereich von 800kV und höher die Abstände der Ausleitungskomponenten zu den angrenzenden Ölkesselwandungen beziehungsweise den Aktivteilen des Transformators aufgrund unzureichender Isolationsfähigkeit der Tragleisten entsprechend überproportional zu erhöhen sind. Sonst besteht die Gefahr von Durchschlägen längs des Kriechweges, welcher an der Oberfläche der Tragleisten oder der sonstigen Isolationskomponenten gebildet ist. Das mit Öl gefüllte Kesselvolumen wird dadurch in negativer Weise erhöht und die Leistungsdichte des Öltransformators in nachteiliger Weise reduziert.

    [0006] Ausgehend von diesem Stand der Technik ist es Aufgabe der Erfindung, eine Isolationstrageleiste für Ausleitungskomponenten in Öltransformatoren bereitzustellen, welcher sich durch eine besonders hohe Isolationsfähigkeit und Flexibilität auszeichnet.

    [0007] Diese Aufgabe wird gelöst durch eine Isolationstrageleiste gemäß Anspruch 1.

    [0008] Die Grundidee der Erfindung besteht darin, durch Einfräsen der umlaufenden Schlitze den jeweiligen Kriechweg längs der Oberfläche der erfindungsgemäßen Isolationstrageleiste in vorteilhafter Weise zu verlängern. Ein erfindungsgemäßer Schlitz in der Isolationstrageleiste umläuft diese vorzugsweise an allen ihren Außenseiten in einer jeweiligen Ebene. Der Querschnitt einer Isolationstrageleiste ist bevorzugter Weise rechteckförmig, kann jedoch auch beispielsweise kreisförmig ausgeprägt sein. Die Länge einer derartigen Isolationstrageleiste beträgt je nach Größe des Ölkessels, in welchem sie zu verbauen ist, beispielsweise 2m bei einem quadratischen Querschnitt von beispielsweise 10cm mal 10cm.

    [0009] Als Ausgangsmaterial für eine derartige Isolationstrageleiste ist ein leicht fräsbares Material wie beispielsweise Pressspan geeignet. Durch den Einsatz moderner Frästechnologien lässt sich aus einem monolithischen Pressspanblock oder -balken eine nahezu beliebige Anordnungsvielfalt für die umlaufenden Schlitze fräsen, welche beispielsweise eine Tiefe von beispielsweise 20mm bei einer Breite von beispielsweise 10mm aufweisen können. Die Isolationsfähigkeit eines Schlitzes, welcher in eine an sich glatte Oberfläche eingefräst ist, ist höher als die Isolationsfähigkeit einer beispielsweise gewellten Oberfläche. Durch die nahezu unbegrenzten Möglichkeiten, erfindungsgemäße Schlitze längs der Erstreckung des Grundmoduls einzufräsen, lassen sich somit Bereiche der Isolationstrageleiste, welche sich bezüglich der Feldstärkebelastung als besonders kritisch erweisen, mit einer höheren Dichte an vorzugsweise gleich ausgeprägten Schlitzen versehen, als Bereiche, welche sich als weniger kritisch erweisen. Geeignet sind beispielsweise 4 cm Schlitzabstand in einem kritischen Bereich und 8cm bis 15cm in einem weniger kritischen Bereich. Optional lassen sich die Schlitze in einem längeren Abschnitt der erfindungsgemäßen Isoliertrageleiste auch in einer besonders hohen Dichte, beispielsweise alle 2cm bis 4cm, einfräsen. Hierdurch ist eine erfindungsgemäße Isolationstrageleiste besonders flexibel einsetzbar.

    [0010] Die Befestigungsmittel an den Enden der Isolationstrageleiste sind nicht notwendiger Weise als separate Komponenten auszuführen, sie können vielmehr auch angeformte oder ausgefräßte Geometrien umfassen, welche sich zum Herstellen einer mechanischen Verbindung eignen.

    [0011] Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltungsform der erfindungsgemäßen Isolationstrageleiste ist im Grundmodul ein Bereich mit Verbindungsmitteln für zu tragende weitere Komponenten vorgesehen. Derartige weitere Komponenten sind beispielsweise Trag- oder Halteelemente für weitere Transformatorkomponenten wie Ausleitungsrohre oder Stufenschalter oder aber auch weitere Isolationstrageleisten, welche dann zu einem Isolationstraggerüst zusammengefügt sind. Verbindungsmittel sind beispielsweise Bohrungen, welche ein Verschrauben ermöglichen, wobei hier Schraubmittel aus einem Isolationsmaterial wie Pressspan verwendet werden sollten. Verbindungsmittel können aber beispielsweise auch eine eingefräste Kerbe oder dergleichen umfassen, wodurch dann eine formschlüssige Verbindung mit einem darauf angepassten weiteren Bauteil oder einer weiteren Komponente ermöglicht ist.

    [0012] Gemäß einer besonders bevorzugten Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Isolationstrageleiste ist wenigstens eine U-förmige Isolationsplatte in einen der umlaufenden Schlitze formschlüssig eingepasst. Dies bedeutet, dass eine Isolationstrageleiste mit rechteckförmigem Querschnitt von drei Seiten von der Isolationsplatte umgeben ist, wobei vorzugsweise die vierte, offene Seite der Isolationsplatte überstehend ausgeführt ist. Durch das formschlüssige Einpassen der Isolationsplatte, deren Plattendicke demgemäß der Dicke des teilweise umlaufenden Schlitzes entspricht, beispielsweise 8mm, lässt sie sich leicht von einer Seitenkante aus auf den gewünschten Schlitz schieben und mit einem geeigneten Kleber, beispielsweise Kasein, fixieren, so dass eine kraft- und formschlüssige, kriechwegfeste Verbindung gegeben ist. Der Kleber dient hierbei primär der Vermeidung, dass sich ein Kriechweg über den Schlitz ausbilden kann. Um ein und die selbe Form von Isolationsplatten in verschiedenen Ausrichtungen in den jeweiligen Schlitzen anordnen zu können, bietet sich besonders ein quadratischer oder auch kreisförmiger Querschnitt der Isolationstrageleiste an, wobei bei ersterem eine Anordnung in einem Raster von jeweils 90° möglich ist.

    [0013] Durch die für diese besonders einfache Handhabungsweise jedoch erforderliche Aussparung in der Isolationsplatte ist eine Seitenkante der Isolationstrageleiste jedoch gerade nicht mit einer kriechwegverlängernden Barriere versehen. Deshalb ist es erfindungsgemäß vorgesehen, wenigstens zwei U-förmige Isolationsplatten in einen gemeinsamen oder in einen jeweiligen separaten Schlitz einzupassen, welche in ihrer Ausrichtung quer zur länglichen Erstreckung des Grundmoduls gegeneinander verdreht sind. Wenn beispielsweise vier Isolationsplatten in jeweils benachbarten Schlitzen einer Isolationstrageleiste mit quadratischem Querschnitt um jeweils 90° verdreht angeordnet sind, so ist jede der vier Seitenflächen längs dieses Isolationsabschnittes dreimal von einer Isolationsplatte bedeckt. Auf diese Weise ist eine dennoch homogene Isolierfähigkeit längs der Isolationstrageleiste ermöglicht.

    [0014] Diese Ausführungsvariante umfasst jedoch auch die Option, dass zwei Isolationsplatten gegeneinander verdreht in demselben Schlitz angeordnet sind, der dann dementsprechend die doppelte Dicke einer Isolationsplatte aufweist. Hierdurch wird erreicht, dass alle Seitenflächen der Isolationstrageleiste mit einer umlaufenden Barriere versehen sind. Um Spalte zu vermeiden, in welchen sich Durchschläge entwickeln könnten, sind die an ihren flächigen Seiten teilweise zusammenstoßenden Isolationsplatten bevorzugter Weise dort ebenfalls zu verkleben. Eine Isolationsplatte ist ähnlich wie eine Isolationstrageleiste bevorzugter Weise aus einem fräsbaren Isolationsmaterial gefertigt, beispielsweise Pressspan.

    [0015] Entsprechend einer weiteren Ausgestaltungsform der erfindungsgemäßen Isolationstrageleiste ist das wenigstens an einem Ende des Grundmoduls vorgesehene Befestigungsmittel seinerseits mit einem Isolationsadaptermodul verbunden. Eine Isolationstrageleiste kann eine beträchtliche Höhe aufweisen, beispielsweise 3m, wenn sie als senkrechte Stütze an der inneren Seitenwand eines Ölkessels für einen Transformator vorgesehen ist. Um eine vereinfachte Montage einer derartigen Isolationstrageleiste zu ermöglichen, können bei der Montage Isolationsadaptermodule als Halteelemente beispielsweise mit einem Teil der inneren Kesselwandung vorab verbunden werden. Diese sind dann so angeordnet, dass sich eine Isolationstrageleiste mit ihren beiderseits vorgesehenen Befestigungsmitteln problemlos mit den betreffenden Isolationsadaptermodulen verbinden lässt.

    [0016] Erfindungsgemäße erweist es sich als besonders günstig, wenn die Verbindung zwischen Befestigungsmitteln und Isolationsadaptermodul eine formschlüssige Nut-Feder- Verbindung aufweist. So lässt sich eine Isolationstrageleiste mit Nut oder Feder besonders einfach in ein Isolationsadaptermodul mit korrespondierender Feder oder Nut einschieben. Ein Verrutschen einer solchen Verbindung kann beispielsweise durch einen Fixierbolzen oder eine Fixierschraube aus einem Isolationsmaterial erreicht werden.

    [0017] In bevorzugter Weise weisen die Befestigungsmittel der Isolationstrageleiste beziehungsweise das Isolationsadaptermodul an ihrer jeweiligen dem Grundmodul abgewandten Seite eine langlochähnliche und an einer Seite offene Befestigungsnut auf. Diese Befestigungsnut dient dazu, eine Verbindung mit einen Befestigungselement herzustellen, welches beispielsweise an einer Kesselwandung befestig beziehungsweise dort angeschweißt ist. Eine derartige Nut, welche seitlich offen ist, erlaubt das Herstellen einer mechanischen Verbindung durch seitliches Aufschieben auf ein bolzenähnliches Befestigungselement.

    [0018] In einer bevorzugten Erfindungsvariante ist ein derartiges Befestigungselement stangenähnlich ausgeführt und formschlüssig mit seinem einen Ende in die langlochähnliche Befestigungsnut eingepasst. Der Querschnitt dieses stangenähnlichen Befestigungselementes weist beispielsweise die Form eines überhöhten Kreisquerschnittes auf, so dass zwischen zwei halbkreisähnlichen Querschnittssegmenten ein rechteckförmiges Querschnittssegment vorgesehen ist. Im Zusammenwirken mit der langlochähnlichen Nut ergibt sich somit eine variable Ausgleichsmöglichkeit für eventuelle Toleranzmaße im Kesselbau.

    [0019] Die erfindungsgemäße Aufgabe wird auch gelöst durch ein Isolationstraggerüst, umfassend mehrere direkt oder indirekt miteinander verbundene erfindungsgemäße Isolationstrageleisten. Ein derartiges Isolationstraggerüst kann neben der Aufnahme von Ausleitungsrohren oder Barrieren auch der Aufnahme beispielsweise eines Stufenschalters dienen. Die Vorteile eines derartigen Gerüstes entsprechen denen einer erfindungsgemäßen Isolationsleiste, nämlich eine Platzersparnis durch ein verbessertes Isolationsvermögen.

    [0020] Entsprechend einer besonderen Ausführungsform des Isolationstraggerüstes umfasst dieses einen brückenähnlichen Halter für ein Ausleitungsrohr eines Öltransformators. Dieser weist bevorzugter Weise eine U-Form auf, welche sich ebenfalls vorteilhaft auf die Verlängerung des Kriechweges auswirkt. Ebenso sind zur Verbesserung des Isolationsvermögens optional auch umlaufende Schlitze längs der Erstreckung des bevorzugter Weise aus einem fräsbaren Isolationsmaterial gefertigten brückenähnlichen Halters vorgesehen, in welche ebenfalls U-förmige Isolationsplatten eingepasst werden können.

    [0021] Die erfindungsgemäße Aufgabe wird auch gelöst durch einen Öltransformator, umfassend wenigstens einen Ölkessel und einen darin angeordneten Transformator mit Wicklung und Kern, wobei der Öltransformator weiterhin umfasst eine erfindungsgemäße Isolationstrageleiste oder ein erfindungsgemäßes Isolationstraggerüst. In vorteilhafter Weise kann der Ölkessel aufgrund der dann kompakteren Anordnung beispielsweise der Ausleitungskomponenten in seinem ölgefüllten Inneren kleiner ausgeführt werden.

    [0022] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungsmöglichkeiten sind den weiteren abhängigen Ansprüchen zu entnehmen.

    [0023] Anhand der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele sollen die Erfindung, weitere Ausführungsformen und weitere Vorteile näher beschrieben werden.

    [0024] Es zeigen:
    Fig. 1
    eine exemplarische erste Isolationstrageleiste,
    Fig. 2
    ein exemplarisches erstes Isolationsadaptermodul,
    Fig. 3
    eine U-förmige Isolationsplatte,
    Fig. 4
    eine exemplarische zweite Isolationstrageleiste sowie
    Fig. 5
    ein exemplarisches Isolationstraggerüst.


    [0025] Fig. 1 zeigt eine exemplarische erste Isolationstrageleiste 10 in einer Draufsicht 10a und in einer um 90° dazu gedrehten Seitenansicht 10b. Beiderseits eines balkenähnlichen Grundmoduls 12 sind Enden 14, 16 angeformt, welche jeweilige Befestigungsmittel aufweisen, in diesem Beispiel eine Nut 22 und Bohrungen 24. Diese Befestigungsmittel dienen der Befestigung der Isolationstrageleiste 10 entweder direkt mit einem im Kesselinneren vorgesehen Befestigungselement oder mit einem Isolationsadaptermodul, welches quasi als Zwischenstück zwischen Befestigungselement und Isolationstrageleiste dient und bedarfsweise eine vereinfachte Montage ermöglicht.

    [0026] Längs der Erstreckung der Isolationstrageleiste ist eine Vielzahl an quer dazu verlaufenden in einer jeweiligen Ebene umlaufenden Schlitzen 18 vorgesehen, welche beispielsweise eine Breite von 12mm und eine Tiefe von 30mm aufweisen. Diese dienen einerseits der Verlängerung des Kriechweges längs der Außenflächen der Isolationstrageleiste aber andererseits auch der optionalen Aufnahme von U-förmigen Isolationsplatten, durch welche die Isolationsfähigkeit der Isolationstrageleiste individuell und bedarfsweise weiter gesteigert werden kann.

    [0027] Im oberen Bereich sind Verbindungsmittel 20 vorgesehen, um zu tragende Komponenten damit zu verbinden. Die Verbindungsmittel bestehen in diesem Beispiel aus zwei Bohrungen, durch welche Schrauben oder Bolzen gesteckt werden können, so dass damit eine kraftschlüssige Verbindung zu weiteren Komponenten mit entsprechenden Gegenbohrungen herstellbar ist.

    [0028] Fig. 2 zeigt ein exemplarisches erstes Isolationsadaptermodul 30 in einer dreidimensionalen Perspektivdarstellung. Dieses weist im Wesentlichen eine quaderähnliche Grundform auf, welche in ihrem Querschnitt auf den Querschnitt einer damit zu verbindenden Isolationstrageleiste angepasst ist. An der im verbundenen Zustand der Isolationstrageleiste zugewandten Seite ist eine quaderförmige Feder 32 angeformt, welche ihrerseits in der Form auf eine damit korrespondierende Nut in der Isolationstrageleiste angepasst ist, so dass damit eine Nut- Feder- Verbindung herstellbar ist. Zur Fixierung dieser Verbindung sind zwei durch die Feder 32 verlaufende Bohrungen 34 vorgesehen, welche mit zwei Bohrungen der Nut der nicht gezeigten Isolationstrageleiste korrespondieren. Somit lässt sich in einfacher Weise ein Bolzen oder eine Schraube dort einführen, wobei diese vorzugsweise aus einem Isolationsmaterial gefertigt sind.

    [0029] Auf der der Feder abgewandten Seite des Isolationsadaptermoduls 30 ist eine langlochähnliche an einer Seite offene Befestigungsnut 36 vorgesehen. Diese eignet sich zur Aufnahme eines stangenähnlichen Befestigungselementes mit einem verlängerten Kreisquerschnitt, welches mit einem seiner beiden Enden formschlüssig in die Befestigungsnut 36 einpaßbar ist. Eine Querbohrung 38 ist dafür vorgesehen, das stangenähnliche Befestigungselement in der Befestigungsnut 36 zu fixieren.

    [0030] Fig. 3 zeigt eine U-förmige Isolationsplatte 50, welche vorzugsweise aus einem Isolationsmaterial wie Pressspan gefertigt ist und formschlüssig in einen Schlitz einer dazu passenden Isolationstrageleiste mit quadratischem Querschnitt einpaßbar ist. Die U-förmige Isolationsplatte weist eine quadratische Grundfläche auf, ist symmetrisch zur Symmetrieachse 52 ausgestaltet und kann in vier verschiedenen, jeweils um 90° gegeneinander versetzten Ausrichtungen auf einer zugehörigen Isolationstrageleiste mit quadratischem Querschnitt eingepasst werden. Die Kanten der Isolationsplatte 50 sind abgerundet als Rundungen 54 um jegliche Feldstärkeproblematik auszuschließen.

    [0031] Die Fig. 4 zeigt eine exemplarische zweite Isolationstrageleiste 60 in einer Draufsicht 60a und in einer um 90° dazu gedrehten Seitenansicht 60b. Die Isolationstrageleiste 60 entspricht im Wesentlichen der in der Fig. 1 gezeigten Isolationstrageleiste 10, jedoch sind an deren beiden Enden jeweils ein Isolationsadaptermodul 66 beziehungsweise 68 vorgesehen, welche mittels einer Nut- Feder- Verbindung befestigt sind und quasi als Verlängerung der Isolationstrageleiste 60 anzusehen sind. An den jeweiligen der Nut- Feder- Verbindung abgewandten Enden der Isolationsadaptermodule 66, 68 sind stangenähnliche Befestigungselemente 70, 72 vorgesehen, welche form- und kraftschlüssig in entsprechende nach einer Seite offene Befestigungsnuten der Isolationsadaptermodule 66, 68 eingreifen. Derartige Befestigungselemente 70, 72 können beispielsweise inwändig auf der unteren und oberen Begrenzung eines Ölkessels angeschweißt werden, so dass dazwischen säulenähnlich eine Isolationstrageleiste 60 angebracht beziehungsweise eingeschoben werden kann.

    [0032] Im oberen Bereich der Isolationstrageleiste 60 sind zwei Bohrungen vorgesehen, welche zur Verbindung mit zu haltenden Komponenten oder mit weiteren Isolationstrageleisten dienen. Da diese Komponenten zumeist direkt oder indirekt mit einem eine Spannung führenden Bauteil in Verbindung stehen ist der Verbindungsbereich um die Bohrungen zumeist feldstärkekritisch. Zur Erhöhung der Feldstärkebelastbarkeit um diesen besonders kritischen Bereich herum sind in angrenzenden umlaufenden Schlitzen entsprechende U-förmige Isolationsplaften 62, 64 eingepasst. Um an allen Seiten der Isolationstrageleiste die dadurch bewirkte Kriechwegverlängerung zu erhöhen sind die U-förmigen Isolationsplatten in eine erste Gruppe 62 und eine zweite Gruppe 64 aufgeteilt, welche in alternierender Anordnung um jeweils 180° gedreht angeordnet sind.

    [0033] Fig. 5 zeigt ein exemplarisches Isolationstraggerüst 80 in einer Draufsicht. Zwischen zwei senkrecht angeordneten Isolationstrageleisten 82, 84 ist ein brückenähnlicher Halter 86 angeordnet, welcher in seiner Mitte ein Schirmrohr 88 trägt. Durch dessen U-förmige Ausgestaltung ist der Kriechweg längs der Erstreckung des brückenähnlichen Halters 86 in vorteilhafter Weise verlängert. Um den Verbindungsbereich mit dem brückenähnlichen Halter 86 sind die Isolationstrageleisten 82, 84 mit U-förmigen Isolationsplatten versehen, welche in jeweilige Schlitze eingepasst sind. Diese erhöhen selektiv in dem Bereich der Isolationstrageleisten 82, 84, welcher besonders feldstärkekritisch sind, den Kriechweg. Somit sind die Isolationstrageleisten 82, 84 den jeweiligen Randbedingungen entsprechend individuell bezüglich ihres Isolationsverhaltens verbessert worden.

    Bezugszeichenliste



    [0034] 
    10
    exemplarische erste Isolationstrageleiste
    10a
    exemplarische erste Isolationstrageleiste in Draufsicht
    10b
    exemplarische erste Isolationstrageleiste in Seitenansicht
    12
    exemplarisches balkenähnliches Grundmodul
    14
    erstes Ende von Isolationstrageleiste
    16
    zweites Ende von Isolationstrageleiste
    18
    umlaufende Schlitze
    20
    Verbindungsmittel für weitere zu tragende Komponenten
    22
    Nut
    24
    Bohrungen
    30
    exemplarisches erstes Isolationsadaptermodul
    32
    Feder
    34
    Bohrungen
    36
    langlochähnliche an einer Seite offene Befestigungsnut
    38
    Bohrung
    50
    U-förmige Isolationsplatte
    52
    Symmetrieachse
    54
    Rundung
    60
    exemplarische zweite Isolationstrageleiste
    60a
    exemplarische zweite Isolationstrageleiste in Draufsicht
    60b
    exemplarische zweite Isolationstrageleiste in Seitenansicht
    62
    erste Gruppe von U-förmigen Isolationsplatten
    64
    zweite Gruppe von U-förmigen Isolationsplatten
    66
    zweites Isolationsadaptermodul
    68
    drittes Isolationsadaptermodul
    70
    erstes stangenähnliches Befestigungselement
    72
    zweites stangenähnliches Befestigungselement
    80
    exemplarisches Isolationstraggerüst
    82
    dritte Isolationstrageleiste
    84
    vierte Isolationstrageleiste
    86
    brückenähnlicher Halter
    88
    Schirmrohr



    Ansprüche

    1. Isolationstrageleiste (10, 60, 82, 84) für Hochspannungsausleitungskomponenten in Öltransformatoren, umfassend ein balkenähnliches Grundmodul (12) mit vorzugsweise rechteckähnlichem Querschnitt aus einem festen Isolationsmaterial und an wenigstens einem von dessen beiden Enden (14, 16) vorgesehenen Befestigungsmittel (22, 24), wobei quer zur länglichen Erstreckung des Grundmoduls (12) zumindest abschnittsweise mehrere benachbarte, dieses an dessen Außenseiten in einer jeweiligen Ebene umlaufende Schlitze (18) vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet,
    dass wenigstens zwei U-förmige Isolationsplatten (50, 62, 64) in einen gemeinsamen oder in einen jeweiligen Schlitz (18) formschlüssig eingepasst sind, welche in ihrer Ausrichtung quer zur länglichen Erstreckung des Grundmoduls (12) gegeneinander verdreht sind.
     
    2. Isolationstrageleiste nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Grundmodul (12) ein Bereich mit Verbindungsmitteln (20) für zu tragende weitere komponente (86) vorgesehen ist.
     
    3. Isolationstrageleiste nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass diese aus einem fräsbaren Isolationsmaterial gefertigt ist.
     
    4. Isolationstrageleiste nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens an einem Ende (22, 24) des Grundmoduls (12) vorgesehenen Befestigungsmittel (22, 24) ihrerseits mit einem Isolationsadaptermodul (30, 66, 68) verbunden sind.
     
    5. Isolationstrageleiste nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung zwischen Befestigungsmitteln (22, 24) und Isolationsadaptermodul (30, 66, 68) eine formschlüssige Nut- (22) Feder- (32) Verbindung aufweist.
     
    6. Isolationstrageleiste nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsmittel (22, 24) beziehungsweise das Isolationsadaptermodul (30, 66, 68) an ihrer jeweiligen dem Grundmodul (12) abgewandten Seite eine langlochähnliche und an einer Seite offene Befestigungsnut (36) aufweisen.
     
    7. Isolationstrageleiste nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass diese weiterhin umfasst wenigstens ein stangenähnliches Befestigungselement (70, 72), welches formschlüssig mit seinem einen Ende in die langlochähnliche Befestigungsnut (36) eingepasst ist.
     
    8. Isolationstrageleiste nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das wenigstens eine stangenähnlichen Befestigungselement (70, 72) einen überhöhten Kreisquerschnitt aufweist.
     
    9. Isolationstraggerüst (80), umfassend mehrere direkt oder indirekt miteinander verbundene Isolationstrageleisten (10, 60, 82, 84) nach einem der Ansprüche 1 bis 8.
     
    10. Isolationstraggerüst nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass dieses einen brückenähnlichen Halter (86) für ein Ausleitungsrohr (88) eines Öltransformators umfasst.
     
    11. Öltransformator, umfassend wenigstens einen Ölkessel und einen darin angeordneten Transformator mit Wicklung und Kern, dadurch gekennzeichnet, dass der Öltransformator weiterhin umfasst eine Isolationstrageleiste (10, 60, 82, 84) nach einem der Ansprüche 1 bis 8 oder ein Isolationstraggerüst (80) nach einem der Ansprüche 9 oder 10.
     


    Claims

    1. Insulation support strip (10, 60, 82, 84) for high-voltage outgoing line components in oil transformers, comprising a beam-like basic module (12), with a preferably rectangular cross section, of a solid insulation material and with fastening means (22, 24) provided at at least one of its two ends (14, 16), wherein a number of adjacent slots (18) are provided, at least in certain portions, transversely in relation to the longitudinal extent of the basic module (12), running around said module on the outer sides thereof in a respective plane, characterized in that at least two U-shaped insulation plates (50, 62, 64) that are turned with respect to one another in their alignment transversely in relation to the longitudinal extent of the basic module (12) are fitted in a form-fitting manner in a common or respective slot (18).
     
    2. Insulation support strip according to Claim 1, characterized in that a region with connecting means (20) for further components (86) to be supported is provided in the basic module (12).
     
    3. Insulation support strip according to Claim 1 or 2, characterized in that it is produced from an insulation material that can be cut by milling.
     
    4. Insulation support strip according to one of the preceding claims, characterized in that the fastening means (22, 24) provided at least at one end (14, 16) of the basic module (12) are for their part connected to an insulation adapter module (30, 66, 68).
     
    5. Insulation support strip according to Claim 4, characterized in that the connection between the fastening means (22, 24) and the insulation adapter module (30, 66, 68) has a form-fitting tongue- (32) and-groove (22) connection.
     
    6. Insulation support strip according to one of the preceding claims, characterized in that the fastening means (22, 24) and the insulation adapter module (30, 66, 68) have on their respective side facing away from the basic module (12) a fastening groove (36) that is similar to an oblong hole and is open on one side.
     
    7. Insulation support strip according to Claim 6, characterized in that it also comprises at least one bar-like fastening element (70, 72), which is fitted by its one end in a form-fitting manner in the fastening groove (36) similar to an oblong hole.
     
    8. Insulation support strip according to Claim 7, characterized in that the at least one bar-like fastening element (70, 72) has the cross section of an elongated circle.
     
    9. Insulation support framework (80), comprising a number of insulation support strips (10, 60, 82, 84) according to one of Claims 1 to 8 that are directly or indirectly connected to one another.
     
    10. Insulation support framework according to Claim 9, characterized in that it comprises a bridge-like holder (86) for an outgoing pipe (88) of an oil transformer.
     
    11. Oil transformer, comprising at least one oil tank and a transformer arranged therein with a winding and a core, characterized in that the oil transformer also comprises an insulation support strip (10, 60, 82, 84) according to one of Claims 1 to 8 or an insulation support framework (80) according to either of Claims 9 and 10.
     


    Revendications

    1. Baguette de support d'isolation (10, 60, 82, 84) pour des composants de lignes haute tension dans les transformateurs à huile, comprenant un module de base en forme de poutre (12) avec une section transversale de préférence essentiellement rectangulaire constitué d'un matériau isolant solide et comprenant des moyens de fixation (22, 24) prévus au niveau d'au moins une de ses deux extrémités (14, 16), plusieurs fentes adjacentes (18) étant prévues au moins en partie transversalement à l'étendue longitudinale du module de base (12) en entourant celui-ci au niveau de ses côtés extérieurs dans un plan respectif,
    caractérisée en ce
    qu'au moins deux plaques isolantes en forme de U (50, 62, 64) sont ajustées par engagement par correspondance de forme dans une fente commune ou dans une fente respective (18), qui sont tournées l'une par rapport à l'autre dans leur orientation transversalement à l'étendue longitudinale du module de base (12).
     
    2. Baguette de support d'isolation selon la revendication 1, caractérisée en ce qu'une région est prévue dans le module de base (12) avec des moyens de connexion (20) pour des composants supplémentaires à supporter (86).
     
    3. Baguette de support d'isolation selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que celle-ci est fabriquée en un matériau isolant pouvant être fraisé.
     
    4. Baguette de support d'isolation selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que les moyens de fixation (22, 24) prévus au moins à une extrémité (14, 16) du module de base (12) sont pour leur part connectés à un module adaptateur d'isolation (30, 66, 68).
     
    5. Baguette de support d'isolation selon la revendication 4, caractérisée en ce que la connexion entre les moyens de fixation (22, 24) et le module adaptateur d'isolation (30, 66, 68) présente une connexion à rainure (22) et languette (32) par engagement par correspondance de forme.
     
    6. Baguette de support d'isolation selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que les moyens de fixation (22, 24), respectivement le module adaptateur d'isolation (30, 66, 68), présentent, au niveau de leur côté respectif opposé au module de base (12), une rainure de fixation (36) en forme de trou oblong ouverte d'un côté.
     
    7. Baguette de support d'isolation selon la revendication 6, caractérisée en ce que celle-ci comprend en outre au moins un élément de fixation de type barre (70, 72), qui est ajusté par engagement par correspondance de forme avec l'une de ses extrémités dans la rainure de fixation (36) en forme de trou oblong.
     
    8. Baguette de support d'isolation selon la revendication 7, caractérisée en ce que l'au moins un élément de fixation de type barre (70, 72) présente une section transversale circulaire rehaussée.
     
    9. Structure porteuse d'isolation (80), comprenant plusieurs baguettes de support d'isolation (10, 60, 82, 84) connectées directement ou indirectement les unes aux autres selon l'une quelconque des revendications 1 à 8.
     
    10. Structure porteuse d'isolation selon la revendication 9, caractérisée en ce que celle-ci comprend un élément de retenue en forme de pont (86) pour une conduite de lignes (88) d'un transformateur à huile.
     
    11. Transformateur à huile comprenant au moins une cuve d'huile et un transformateur disposé dans celle-ci, avec un enroulement et un noyau, caractérisé en ce que le transformateur à huile comprend en outre une baguette de support d'isolation (10, 60, 82, 84) selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, ou une structure porteuse d'isolation (80) selon l'une quelconque des revendications 9 ou 10.
     




    Zeichnung

















    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente