| (19) |
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(11) |
EP 2 604 099 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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25.06.2014 Patentblatt 2014/26 |
| (22) |
Anmeldetag: 20.05.2011 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2011/058269 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2012/034718 (22.03.2012 Gazette 2012/12) |
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| (54) |
GLEICHSPANNUNGS-TEILCHENBESCHLEUNIGER
DC VOLTAGE-OPERATED PARTICLE ACCELERATOR
ACCÉLÉRATEUR DE PARTICULES À TENSION CONTINUE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
16.09.2010 DE 102010040855
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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19.06.2013 Patentblatt 2013/25 |
| (73) |
Patentinhaber: Siemens Aktiengesellschaft |
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80333 München (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- HEID, Oliver
91052 Erlangen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Wolff, Harry |
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Siemens AG
Postfach 22 16 34 80506 München 80506 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 0 412 896
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US-A1- 2010 033 115
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- BOSCOLO I ET AL: "A 1-MW, 1-mm continuous-wave FELtron for toroidal plasma heating",
IEEE TRANSACTIONS ON PLASMA SCIENCE, IEEE SERVICE CENTER, PISCATAWAY, NJ, US, Bd.
20, Nr. 3, 1. Juni 1992 (1992-06-01), Seiten 256-262, XP002634621, ISSN: 0093-3813
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Gleichspannungs-Teilchenbeschleuniger zum
Beschleunigen eines geladenen Teilchens von einer Quelle zu einem Ziel gemäß dem Oberbegriff
des Patentanspruchs 1.
[0002] Teilchenbeschleuniger zum Beschleunigen geladener Teilchen durch elektrische Felder
sind aus dem Stand der Technik bekannt. Sie dienen zum Beschleunigen von geladenen
Teilchen, beispielsweise Elementarteilchen, Atomkernen oder ionisierten Atomen, auf
hohe Geschwindigkeiten und Energien. Teilchenbeschleuniger werden in der Grundlagenforschung
wie auch in der Medizin und für verschiedene industrielle Zwecke eingesetzt.
[0003] In der
US2010/033115A1 ist ein Gleichspannungs-Teilchenbeschleuniger zur Beschleunigung hoher Protonenflüsse
mit hohen Energien offenbart. Der Beschleuniger weist eine Hochspannungs- und Hochstrom-Gleichspannungsquelle,
eine evakuierte Ionen-Beschleunigerröhre, eine Protonenquelle, einen Dipol-Analysatormagneten
und eine Vakuumpumpe auf. Der hochenergetische Protonenstrahl kann abhängig von der
Anwendung auf eine Mehrzahl an Targets gelenkt werden.
[0004] Gleichspannungs-Teilchenbeschleuniger verwenden eine hohe elektrische Gleichspannung
zum Beschleunigen der Teilchen. Die maximal nutzbare Beschleunigungsspannung wird
dabei in erster Linie durch die auftretende elektrische Feldstärke und den sich ergebenden
Isolationsaufwand begrenzt. Dieser Isolationsaufwand wächst mehr als kubisch mit der
zu isolierenden Spannung.
[0005] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, einen verbesserten Gleichspannungs-Teilchenbeschleuniger
zum Beschleunigen eines geladenen Teilchens bereitzustellen. Diese Aufgabe wird durch
einen Gleichspannungs-Teilchenbeschleuniger mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
Bevorzugte Weiterbildungen sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
[0006] Ein erfindungsgemäßer Gleichspannungs-Teilchenbeschleuniger zum Beschleunigen eines
geladenen Teilchens von einer Quelle zu einem Ziel weist eine erste Elektrodenanordnung
und eine davon getrennte zweite Elektrodenanordnung auf. Dabei sind die erste Elektrodenanordnung
und die zweite Elektrodenanordnung so angeordnet, dass das Teilchen die erste Elektrodenanordnung
und die zweite Elektrodenanordnung zeitlich nacheinander durchläuft. Jede der Elektrodenanordnungen
ist dabei als Hochspannungskaskade ausgebildet. Jede der Elektrodenanordnungen weist
eine Mehrzahl konzentrisch angeordneter metallischer Halbschalen auf, wobei die Halbschalen
Kondensatorplatten der Hochspannungskaskade bilden. Eine radial innerste Halbschale
jeder Elektrodenanordnung weist eine größere elektrische Potentialdifferenz gegenüber
einem Massepotential auf als alle anderen Halbschalen derselben Elektrodenanordnung.
Vorteilhafterweise gestattet dies eine besonders kompakte Bauform der Elektrodenanordnungen.
[0007] Vorteilhafterweise muss bei diesem Gleichspannungs-Teilchenbeschleuniger gegenüber
einem vorbekannten Gleichspannungs-Teilchenbeschleuniger das zu beschleunigende Teilchen
zweimal lediglich die halbe Beschleunigungsspannung durchlaufen, um dieselbe Endenergie
zu erlangen. Dadurch reduziert sich der Isolationsaufwand zur Isolation der an den
Elektrodenanordnungen anliegenden Hochspannungen erheblich. Daher kann der erfindungsgemäße
Gleichspannungs-Teilchenbeschleuniger ein wesentlich geringeres Bauvolumen aufweisen
und kostengünstig hergestellt werden. Zusätzlich reduziert sich auch die Energiespeicherung
in den Elektrodenanordnungen, wodurch die freigesetzte Energie bei eventuellen Überschlägen
minimiert wird, was auch den potenziellen Schaden eindämmt. Ein weiterer Vorteil des
erfindungsgemäßen Gleichspannungs-Teilchenbeschleunigers besteht darin, dass zur Erzeugung
der geringeren Hochspannungen eine Hochspannungskaskade mit niedrigerer Stufenzahl
ausreicht. Dadurch reduziert sich der Innenwiderstand der Hochspannungskaskade, was
zu einer geringeren Spannungsvariation im Lastfall führt.
[0008] Es ist zweckmäßig, dass eine Halbschale dabei eine Öffnung aufweist, durch die sich
das Teilchen bewegen kann. Vorteilhafter Weise kann das Teilchen dann aus der Elektrodenanordnung
heraus oder in die Elektrodenanordnung hinein beschleunigt werden.
[0009] In einer Ausführungsform des Teilchenbeschleunigers befindet sich die Quelle auf
positivem elektrischem Potential und ist dazu ausgebildet, ein positiv geladenes Teilchen
zu emittieren. Das Ziel befindet sich dann auf negativem elektrischem Potential. Vorteilhafterweise
eignet sich dieser Teilchenbeschleuniger zum Beschleunigen positiv geladener Teilchen.
[0010] In einer anderen Ausführungsform des Teilchenbeschleunigers befindet sich die Quelle
auf negativem elektrischem Potential und ist dazu ausgebildet, ein negativ geladenes
Teilchen zu emittieren. Das Ziel befindet sich dabei auf positivem elektrischem Potential.
Vorteilhafterweise eignet sich dieser Teilchenbeschleuniger zum Beschleunigen eines
negativ geladenen Teilchens.
[0011] In einer weiteren Ausführungsform des Teilchenbeschleunigers ist die Quelle dazu
ausgebildet, ein negativ geladenes Teilchen zu emittieren. Dabei weist der Teilchenbeschleuniger
eine Umladeeinrichtung zum Umladen eines negativ geladenen Teilchens in ein positiv
geladenes Teilchen auf. Diese Umladeeinrichtung befindet sich auf positivem elektrischem
Potential. Vorteilhafterweise kann der Teilchenbeschleuniger dann als Tandem-Beschleuniger
verwendet werden, wodurch mindestens eine der Beschleunigungsspannungen doppelt zur
Beschleunigung des Teilchens genutzt werden kann.
[0012] In einer Ausführungsform dieses Teilchenbeschleunigers befindet sich die Quelle auf
negativem elektrischem Potential und das Ziel auf Massepotential. Vorteilhafterweise
kann das Ziel bei diesem Teilchenbeschleuniger geerdet werden, wodurch sich die Handhabung
des Teilchenbeschleunigers vereinfacht. Je nach verwendetem Ziel kann eine Erdung
des Ziels auch unabdingbar sein.
[0013] In einer anderen Ausführungsform dieses Teilchenbeschleunigers befindet sich die
Quelle auf Massepotential und das Ziel auf negativem elektrischem Potential. Vorteilhafterweise
kann die Quelle bei diesem Teilchenbeschleuniger geerdet werden, was je nach verwendeter
Quelle notwendig sein kann oder die Handhabung des Teilchenbeschleunigers zumindest
vereinfacht.
[0014] In einer weiteren Ausführungsform des Teilchenbeschleunigers befinden sich Quelle
und Ziel jeweils auf negativem elektrischem Potential. Vorteilhafterweise kann das
zu beschleunigende Teilchen bei diesem Teilchenbeschleuniger eine noch größere Zahl
an Potentialdifferenzen durchlaufen, wodurch sich die erreichbare Endenergie des zu
beschleunigenden Teilchens erhöht.
[0015] In einer Ausführungsform dieses Teilchenbeschleunigers weist der Teilchenbeschleuniger
eine dritte Elektrodenanordnung auf. Dabei befindet sich die Quelle in der ersten
Elektrodenanordnung, die Umlenkeinrichtung in der zweiten Elektrodenanordnung und
das Ziel in der dritten Elektrodenanordnung. Vorteilhafterweise durchläuft das zu
beschleunigende Teilchen die Potentialdifferenzen der ersten und der dritten Elektrodenanordnungen
dann jeweils einfach und die Potentialdifferenz der zweiten Elektrodenanordnung sogar
doppelt.
[0016] In einer anderen Ausführungsform dieses Teilchenbeschleunigers weist der Teilchenbeschleuniger
eine Umlenkeinrichtung zum Umlenken des geladenen Teilchens auf, die sich auf positivem
elektrischem Potential befindet. Die Quelle und das Ziel befinden sich dabei in einer
gemeinsamen Elektrodenanordnung. Vorteilhafterweise werden bei diesem Teilchenbeschleuniger
die Potentialdifferenzen beider Elektrodenanordnungen jeweils doppelt durchlaufen.
[0017] Besonders bevorzugt weist die Umlenkeinrichtung einen Magneten auf. Vorteilhafterweise
ist dadurch eine einfache und präzise Umlenkung des geladenen Teilchens möglich.
[0018] Die Erfindung wird nun anhand der beigefügten Figuren genauer erläutert. Dabei zeigen
- Figur 1
- in schematischer Schaltungsanordnung eine erste Hochspannungskaskade;
- Figur 2
- in ebenfalls schematisierter Darstellung eine zweite Hochspannungskaskade;
- Figur 3
- eine schematisierte erste Elektrodenanordnung;
- Figur 4
- einen Teilchenbeschleuniger gemäß einer ersten Ausführungsform;
- Figur 5
- einen Teilchenbeschleuniger gemäß einer zweiten Ausführungsform;
- Figur 6
- einen Teilchenbeschleuniger gemäß einer dritten Ausführungsform;
- Figur 7
- einen Teilchenbeschleuniger gemäß einer vierten Ausführungsform;
- Figur 8
- einen Teilchenbeschleuniger gemäß einer fünften Ausführungsform; und
- Figur 9
- einen Teilchenbeschleuniger gemäß einer sechsten Ausführungsform.
[0019] Figur 1 zeigt ein Schaltbild einer an sich bekannten ersten Hochspannungskaskade
100. Die erste Hochspannungskaskade 100 kann auch als Greinacher-Kaskade, als Villard-Kaskade
oder als Siemens-Schaltung bezeichnet werden. Die erste Hochspannungskaskade 100 dient
zum Erzeugen einer hohen elektrischen Gleichspannung aus einer elektrischen Wechselspannung
mit niedrigerer Scheitelspannung.
[0020] Die erste Hochspannungskaskade 100 weist einen Spannungseingang 130 auf, an den eine
Eingangs-Wechselspannung gegen einen Massekontakt 150 angelegt werden kann. Die Eingangs-Wechselspannung
kann beispielsweise eine Scheitelspannung von einigen kV und eine Frequenz von beispielsweise
100 Hz aufweisen. Am Spannungseingang 130 kann auch ein Transformator angeordnet sein,
der die gewünschte Eingangs-Wechselspannung aus einer Netzspannung mit geringerem
Scheitelwert erzeugt.
[0021] Die erste Hochspannungskaskade 100 weist weiter einen Spannungsausgang 140 auf, an
dem eine Ausgangs-Gleichspannung gegen den Massekontakt 150 anliegt. Die Ausgangs-Gleichspannung
am Spannungsausgang 140 ist dem Scheitelwert der Eingangs-Wechselspannung am Spannungseingang
130 und der Anzahl der Stufen der ersten Hochspannungskaskade 100 proportional. Die
Ausgangs-Gleichspannung am Spannungsausgang 140 kann beispielsweise einige 10 MV betragen.
[0022] Die erste Hochspannungskaskade 100 weist eine Schubsäule mit einem ersten Knoten
171, einem dritten Knoten 173, einem fünften Knoten 175 und einem sechsten Knoten
176 auf. Die erste Hochspannungskaskade 100 weist außerdem eine Glättungssäule mit
einem zweiten Knoten 172, einem vierten Knoten 174 und dem Spannungsausgang 140 auf.
[0023] Eine erste Diode 121 ist zwischen dem Massekontakt 150 und dem ersten Knoten 171
angeordnet, wobei die Kathode der ersten Diode 121 dem ersten Knoten 171 zugewandt
ist. Eine zweite Diode 122 ist zwischen dem ersten Knoten 171 und dem zweiten Knoten
172 angeordnet, wobei die Kathode der zweiten Diode 122 dem zweiten Knoten 172 zugewandt
ist. Eine dritte Diode 123 ist zwischen dem zweiten Knoten 172 und dem dritten Knoten
173 angeordnet, wobei die Kathode der dritten Diode 123 dem dritten Knoten 173 zugewandt
ist. Eine vierte Diode 124 ist zwischen dem dritten Knoten 173 und dem vierten Knoten
174 angeordnet, wobei die Kathode der vierten Diode 124 dem vierten Knoten 174 zugewandt
ist. Eine fünfte Diode 125 ist zwischen dem vierten Knoten 174 und dem fünften Knoten
175 angeordnet, wobei die Kathode der fünften Diode 125 dem fünften Knoten 175 zugewandt
ist. Eine sechste Diode 126 ist zwischen dem fünften Knoten 175 und dem Spannungsausgang
140 angeordnet, wobei die Kathode der sechsten Diode 126 dem Spannungsausgang 140
zugewandt ist.
[0024] Ein erster Kondensator 111 mit einer ersten Kondensatorplatte 211 und einer zweiten
Kondensatorplatte 311 ist so zwischen dem Spannungseingang 130 und dem ersten Knoten
171 angeordnet, dass die erste Kondensatorplatte 211 mit dem Spannungseingang 130
und die zweite Kondensatorplatte 311 mit dem ersten Knoten 171 verbunden ist. Ein
zweiter Kondensator 112 mit einer dritten Kondensatorplatte 212 und einer vierten
Kondensatorplatte 312 ist zwischen dem Massekontakt 150 und dem zweiten Knoten 172
angeordnet, wobei die dritte Kondensatorplatte 212 mit dem Massekontakt 150 und die
vierte Kondensatorplatte 312 mit dem zweiten Knoten 172 verbunden ist. Ein dritter
Kondensator 113 mit einer fünften Kondensatorplatte 213 und einer sechsten Kondensatorplatte
313 ist zwischen dem ersten Knoten 171 und dem dritten Knoten 173 angeordnet, wobei
die fünfte Kondensatorplatte 213 mit dem ersten Knoten 171 und die sechste Kondensatorplatte
313 mit dem dritten Knoten 173 verbunden ist. Ein vierter Kondensator 114 mit einer
siebten Kondensatorplatte 214 und einer achten Kondensatorplatte 314 ist zwischen
dem zweiten Knoten 172 und dem vierten Knoten 174 angeordnet, wobei die siebte Kondensatorplatte
214 mit dem zweiten Knoten 172 und die achte Kondensatorplatte 314 mit dem vierten
Knoten 174 verbunden ist. Ein fünfter Kondensator 115 mit einer neunten Kondensatorplatte
215 und einer zehnten Kondensatorplatte 315 ist zwischen dem dritten Knoten 173 und
dem fünften Knoten 175 angeordnet, wobei die neunte Kondensatorplatte 215 mit dem
dritten Knoten 173 und die zehnte Kondensatorplatte 315 mit dem fünften Knoten 175
verbunden ist. Ein sechster Kondensator 116 mit einer elften Kondensatorplatte 216
und einer zwölften Kondensatorplatte 316 ist zwischen dem vierten Knoten 174 und dem
Spannungsausgang 140 angeordnet, wobei die elfte Kondensatorplatte 216 mit dem vierten
Knoten 174 und die zwölfte Kondensatorplatte 316 mit dem Spannungsausgang 140 verbunden
ist.
[0025] Die erste Hochspannungskaskade 100 der Figur 1 weist drei Stufen auf. Die erste Stufe
der ersten Hochspannungskaskade 100 wird durch den ersten Kondensator 111, die erste
Diode 121, den zweiten Kondensator 112 und die zweite Diode 122 gebildet. Die zweite
Stufe der ersten Hochspannungskaskade 100 wird durch den dritten Kondensator 113,
die dritte Diode 123, den vierten Kondensator 114 und die vierte Diode 124 gebildet.
Die dritte Stufe der ersten Hochspannungskaskade 100 wird durch den fünften Kondensator
115, die fünfte Diode 125, den sechsten Kondensator 116 und die sechste Diode 126
gebildet. Bei der dreistufigen ersten Hochspannungskaskade 100 entspricht die am Spannungsausgang
140 anliegende Ausgangsspannung etwa dem sechsfachen der Scheitelspannung der am Spannungseingang
130 anliegenden Wechselspannung, reduziert um ein Vielfaches der Flussspannungen der
Dioden 121 bis 126. Die erste Hochspannungskaskade 100 kann unter Fortsetzung der
Periodizität der Schaltung um zusätzliche Stufen ergänzt werden. Bei einer vierstufigen
Hochspannungskaskade beträgt die am Spannungsausgang anliegende Ausgangsspannung das
achtfache der Scheitelspannung der Eingangsspannung, reduziert um die Flussspannungen
der Dioden. Die erste Hochspannungskaskade 100 könnte beispielsweise 50 oder 100 Stufen
aufweisen.
[0026] Eventuelle Querkapazitäten zwischen den Kondensatorplatten der verschiedenen Kondensatoren
111 bis 116 führen zu einer Reduktion der am Spannungsausgang 140 anliegenden Ausgangsspannung.
Zur Kompensation solcher Querkapazitäten weist die erste Hochspannungskaskade 100
eine erste Kompensationsspule 161, eine zweite Kompensationsspule 162 und einen siebten
Kondensator 117 auf. Die erste Kompensationsspule 161 ist zwischen dem Spannungseingang
130 und dem Massekontakt 150 angeordnet. Der siebte Kondensator 117 weist eine mit
dem fünften Knoten 175 verbundene dreizehnte Kondensatorplatte 217 und eine mit dem
sechsten Knoten 176 verbundene vierzehnte Kondensatorplatte 317 auf. Die zweite Kompensationsspule
162 ist zwischen dem sechsten Knoten 176 und dem Spannungsausgang 140 angeordnet.
In einer vereinfachten Ausführungsform der Hochspannungskaskade 100 können die erste
Kompensationsspule 161, die zweite Kompensationsspule 162 und der siebte Kondensator
.117 entfallen.
[0027] Der Massekontakt 150 der ersten Hochspannungskaskade 100 befindet sich auf einem
elektrischen Massepotential 430. Der Spannungsausgang 140 befindet sich auf einem
elektrischen Maximalpotential 400. Im in Figur 1 dargestellten Ausführungsbeispiel
der ersten Hochspannungskaskade 100 ist das elektrische Maximalpotential 400 ein positives
Potential 410. Zweischen dem Spannungsausgang 140 und dem Massekontakt 150 liegt also
eine positive Spannung an. Würden alle Dioden 121, 122, 123, 124, 125, 126 der ersten
Hochspannungskaskade 100 umgepolt, so ergäbe sich am Spannungsausgang 140 ein negatives
Potential 420.
[0028] Es ist möglich, die Kondensatorplatten der Kondensatoren 111 bis 117 umzugestalten
und teilweise zusammenzufassen. Dies ist in Figur 2 anhand einer zweiten Hochspannungskaskade
110 schematisch dargestellt.
[0029] Die zweite Hochspannungskaskade 110 weist zwei Pakete konzentrisch angeordneter metallischer
halbkreis- bzw. halbkugelförmiger Schalen auf. In einem unteren Paket bildet eine
radial innerste Schale die vierzehnte Kondensatorplatte 317. Die nächste radial weiter
außen gelegene Schale bildet gleichzeitig die dreizehnte Kondensatorplatte 217 und
die zehnte Kondensatorplatte 315. Die nächste radial weiter außen gelegene Schale
bildet gleichzeitig die neunte Kondensatorplatte 215 und die sechste Kondensatorplatte
313. Die nächste radial weiter außen gelegene Schale bildet gleichzeitig die fünfte
Kondensatorplatte 213 und die zweite Kondensatorplatte 311. Die radial äußerste Schale
des unteren Pakets bildet die erste Kondensatorplatte 211. Die radial innerste Schale
des oberen Pakets bildet die zwölfte Kondensatorplatte 316. Die nächste radial weiter
außen gelegene Schale des oberen Pakets bildet gleichzeitig die elfte Kondensatorplatte
216 und die achte Kondensatorplatte 314. Die nächste radial weiter außen gelegene
Schale bildet gleichzeitig die siebte Kondensatorplatte 214 und die vierte Kondensatorplatte
312. Die radial äußerste Schale des oberen Pakets bildet die dritte Kondensatorplatte
212. Die Kondensatorplatten sind über die Dioden 121 bis 126 analog zur ersten Hochspannungskaskade
100 der Figur 1 miteinander verschaltet.
[0030] Bei der zweiten Hochspannungskaskade 110 herrscht im Inneren der radial innersten
Schale des obersten Pakets das maximale Potential 400, welches aufgrund der Polung
der Dioden 121 bis 126 ein positives Potential 410 ist.
[0031] Figur 3 zeigt in schematisierter Darstellung eine mögliche Ausgestaltung der Kondensatorplatten
der zweiten Hochspannungskaskade 110 der Figur 2. Die Dioden 121 bis 126, die Kondensatoren
111 bis 117 und die Spulen 161, 162 sind dabei der Übersichtlichkeit halber nicht
dargestellt. Figur 3 zeigt eine erste Elektrodenanordnung 510, die eine erste obere
Halbschale 511 und eine erste untere Halbschale 512 umfasst. Die erste obere Halbschale
511 weist eine Mehrzahl konzentrisch angeordneter Kugelhalbschalen auf, die dem oberen
Kondensatorplattenpaket der Figur 2 entspricht. Die radial äußerste Kugelhalbschale
bildet somit beispielsweise die dritte Kondensatorplatte 212. Die ersten unteren Halbschalen
512 umfassen ebenfalls eine Mehrzahl konzentrisch angeordneter Kugelhalbschalen und
entsprechen dem unteren Kondensatorplattenpaket der Figur 2. Die radial äußerste Schale
der ersten unteren Halbschalen 512 bildet damit die erste Kondensatorplatte 211. Die
nächste'radial weiter innen liegende Kugelhalbschale der ersten unteren Halbschalen
512 bildet die fünfte Kondensatorplatte 213 und die zweite Kondensatorplatte 311.
Die nächste radial weiter innen liegende Kugelhalbschale bildet die neunte Kondensatorplatte
215 und die sechste Kondensatorplatte 313.
[0032] Die Kugelhalbschalen der ersten oberen Halbschalen 511 und die Kugelhalbschalen der
ersten unteren Halbschalen 512 sind jeweils elektrisch.voneinander isoliert. Bevorzugt
sind die ersten oberen Halbschalen 511 und die ersten unteren Halbschalen 512 in einem
Vakuum angeordnet. Die einzelnen Halbschalen jedes Halbschalenpakets 511, 512 sind
dabei voneinander beabstandet und stützen sich über elektrisch isolierende Abstützelemente
gegeneinander ab. Der"Abstand einzelner Kugelhalbschalen in den Schalenpaketen 511,
512 kann beispielsweise 1 cm betragen.
[0033] Die ersten oberen Halbschalen 511 weisen zwei einander gegenüberliegende Durchbrüche
700 auf, die radial von außen nach innen durch alle Kugelhalbschalen 511 laufen.
[0034] Die ersten oberen Halbschalen 511 und die ersten unteren Halbschalen 512 müssen nicht
notwendigerweise als Kugelhalbschalen ausgebildet sein. Es sind beispielsweise auch
Schalen mit ellipsoider oder quaderförmiger Form möglich. Bspw. können die ersten
und zweiten Halbschalen auch topfförmig ausgebildet sein.
[0035] Figur 4 zeigt eine schematische Ansicht eines ersten Teilchenbeschleunigers 910.
Der erste Teilchenbeschleuniger 910 ist ein Gleichspannungs-Teilchenbeschleuniger
und kann zur Neutronengewinnung, zur Gewinnung von Radioisotopen oder für medizinische
Diagnose- und Therapiezwecke dienen. Der erste Teilchenbeschleuniger 910 kann geladene
Teilchen auf eine Energie von einigen MeV beschleunigen.
[0036] Der erste Teilchenbeschleuniger 910 umfasst die erste Elektrodenanordnung 510 der
Figur 3 und eine zweite Elektrodenanordnung 520 mit zweiten oberen Halbschalen 521
und zweiten unteren Halbschalen 522. Die erste Elektrodenanordnung 510 ist dazu ausgebildet,
ein positives elektrisches Potential 410 in ihrem Inneren zu erzeugen. Die zweite
Elektrodenanordnung 520 ist dazu ausgebildet, ein negatives elektrisches Potential
420 in ihrem Inneren zu erzeugen. Die zweite Elektrodenanordnung 520 entspricht in
ihrem Aufbau der ersten Elektrodenanordnung 510 der Figur 3, wobei allerdings die
Dioden umgepolt sind.
[0037] Der erste Teilchenbeschleuniger 910 weist eine Quelle 610 auf, die im Inneren der
ersten oberen Halbschalen 511 der ersten Elektrodenanordnung 510 auf dem positiven
elektrischen Potential 410 angeordnet ist. Außerdem weist der erste Teilchenbeschleuniger
910 ein Ziel 620 auf, das auf dem negativen elektrischen Potential 420 im Inneren
der zweiten oberen Halbschalen 521 der zweiten Elektrodenanordnung 520 angeordnet
ist. Das Ziel 620 kann auch als Target bezeichnet werden. Die Quelle 610 ist dazu
ausgebildet, einen Teilchenstrahl 800 positiv geladener Teilchen 810 zu emittieren.
Bei den positiv geladenen Teilchen 810 kann es sich beispielsweise um H
+-Ionen (Protonen) handeln. Die positiv geladenen Teilchen 810 werden durch die Potentialdifferenz
zwischen dem positiven Potential 410 im Inneren der ersten Elektrodenanordnung 510
und dem außerhalb der ersten Elektrodenanordnung 510 herrschenden Massepotential 430
durch den Durchbruch 700 in der ersten Elektrodenanordnung 510 beschleunigt. Anschließend
wird der Teilchenstrahl 800 durch die Potentialdifferenz zwischen dem negativen Potential
420 im Inneren der zweiten Elektrodenanordnung 520 und dem außerhalb der zweiten Elektrodenanordnung
520 herrschenden Massepotential 430 durch den Durchbruch 700 in der zweiten Elektrodenanordnung
520 auf das Ziel 620 in der zweiten Elektrodenanordnung 520 beschleunigt. Insgesamt
durchläuft der durch die Quelle 610 emittierte positiv geladene Teilchenstrahl 810
also die Potentialdifferenz zwischen dem positiven Potential 410 und dem Massepotential
430 und die Potentialdifferenz zwischen dem Massepotential 430 und dem negativen Potential
420. Besteht zwischen dem positiven Potential 410 und dem Massepotential 430 eine
Spannung U1 und zwischen dem negativen Potential 420 und dem Massepotential 430 eine
Spannung -U2, so wird jedes Teilchen des positiv geladenen Teilchenstrahls 810 auf
eine Energie q (U1 + U2) beschleunigt, wobei q die Ladung des positiv geladenen Teilchens
ist.
[0038] Figur 5 zeigt einen zweiten Teilchenbeschleuniger 920. Im Unterschied zum ersten
Teilchenbeschleuniger 910 befindet sich beim zweiten Teilchenbeschleuniger 920 die
Quelle 610 in der zweiten Elektrodenanordnung 520 auf dem negativen Potential 420.
Außerdem befindet sich das Ziel 620 in der ersten Elektrodenanordnung 510 auf dem
positiven Potential 410. Außerdem ist die Quelle 610 beim zweiten Teilchenbeschleuniger
920 ausgebildet, einen Teilchenstrahl 800 aus negativ geladenen Teilchen 820 zu emittieren.
Die negativ geladenen Teilchen 820 können beispielsweise H
--Ionen sein. Die durch die Quelle 610 emittierten negativ geladenen Teilchen 820 werden
zunächst durch die Potentialdifferenz zwischen dem negativen Potential 420 und dem
Massepotential 430 und anschließend durch die Potentialdifferenz zwischen dem Massepotential
430 und dem positiven Potential 410 auf das Ziel 620 beschleunigt.
[0039] Figur 6 zeigt in schematischer Darstellung einen dritten Teilchenbeschleuniger 930.
Der dritte Teilchenbeschleuniger 930 bietet gegenüber dem ersten Teilchenbeschleuniger
910 und dem zweiten Teilchenbeschleuniger 920 den Vorteil, dass sich das Ziel 620
auf dem Massepotential 430 befindet. Außerdem kann der dritte Teilchenbeschleuniger
930 die Teilchen des Teilchenstrahls 800 auf eine höhere Energie beschleunigen. Der
dritte Teilchenbeschleuniger 930 weist ebenfalls eine erste Elektrodenanordnung 510
zur Erzeugung des positiven Potentials 410 und eine zweite Elektrodenanordnung 520
zur Erzeugung des negativen Potentials 420 auf. Die Teilchenquelle 610 befindet sich
in der zweiten Elektrodenanordnung auf dem negativen Potential 420 und ist ausgebildet,
negativ geladene Teilchen 820 zu emittieren.
[0040] In der ersten Elektrodenanordnung 510 befindet sich eine Umladeeinrichtung 630. Die
Umladeeinrichtung 630 kann auch als Stripper bezeichnet werden und beispielsweise
als Folie ausgebildet sein. Die Umladeeinrichtung 630 ist ausgebildet, die negativ
geladenen Teilchen 820 des Teilchenstrahls 800 in positiv geladene Teilchen 810 umzuladen.
Hierzu kann die Umladeeinrichtung 630 beispielsweise Elektronen der negativ geladenen
Teilchen 820 des Teilchenstrahls 800 abstreifen. Falls es sich bei den negativ geladenen
Teilchen 820 um H
--Ionen handelt, so streift die Umladeeinrichtung 630 zwei Elektronen ab, so dass aus
den negativ geladenen H
--Ionen positiv geladene H
+-Ionen werden.
[0041] Die durch die Quelle 610 emittierten negativ geladenen Teilchen 820 werden durch
die Potentialdifferenz zwischen dem negativen Potential 420 im Inneren der zweiten
Elektrodenanordnung 520 und dem außerhalb der zweiten Elektrodenanordnung 520 herrschenden
Massepotential 430 durch den Durchbruch 700 der zweiten Elektrodenanordnung beschleunigt.
Anschließend werden die negativ geladenen Teilchen 820 durch die Potentialdifferenz
zwischen dem positiven Potential 410 im Inneren der ersten Elektrodenanordnung 510
und dem außerhalb der ersten Elektrodenanordnung 510 herrschenden Massepotential 430
durch den Durchbruch 700 in der ersten Elektrodenanordnung 510 zur Umladeeinrichtung
630 hin beschleunigt. In der Umladeeinrichtung 630 werden die negativ geladenen Teilchen
820 in positiv geladene Teilchen 810 umgewandelt. Die positiv geladenen Teilchen 810
werden anschließend erneut durch die Potentialdifferenz zwischen dem positiven Potential
410 im Inneren der ersten Elektrodenanordnung 510 und dem Massepotential 430 außerhalb
der ersten Elektrodenanordnung 510 durch den zweiten Durchbruch 700 in der ersten
Elektrodenanordnung 510 zum Ziel 620 hin beschleunigt. Insgesamt durchlaufen die Teilchen
des Teilchenstrahls 800 also einmal die Potentialdifferenz zwischen dem negativen
Potential 420 und dem Massepotential 430 und zweimal die Potentialdifferenz zwischen
dem positiven Potential 410 und dem Massepotential 430.
[0042] Figur 7 zeigt einen vierten Teilchenbeschleuniger 940. Gegenüber dem dritten Teilchenbeschleuniger
930 der Figur 6 sind beim vierten Teilchenbeschleuniger 940 der Figur 7 die Positionen
von Quelle 610 und Ziel 620 vertauscht. Somit befindet sich die Quelle 610 außerhalb
der ersten Elektrodenanordnung 510 und der zweiten Elektrodenanordnung 520 auf Massepotential
430. Das Ziel 620 befindet sich im Inneren der zweiten Elektrodenanordnung 520 auf
negativem Potential 420. Die Quelle 610 ist ausgebildet, einen Teilchenstrahl 800
negativ geladener Teilchen 820 zu emittieren. Die negativ geladenen Teilchen 820 werden
zunächst durch die Potentialdifferenz zwischen dem positiven Potential 410 im Inneren
der ersten Elektrodenanordnung 510 und dem Massepotential 430 am Ort der Quelle 610
hin zur Umladeeinrichtung 630 im Inneren der ersten Elektrodenanordnung 510 beschleunigt.
Dort werden die positiv geladenen Teilchen 820 in negativ geladene Teilchen 810 umgeladen.
Die negativ geladenen Teilchen 810 werden anschließend erneut durch die Potentialdifferenz
zwischen dem positiven Potential 410 im Inneren der ersten Elektrodenanordnung 510
und dem Massepotential 430 außerhalb der ersten Elektrodenanordnung 510 beschleunigt.
Anschließend werden die positiv geladenen Teilchen 810 durch die Potentialdifferenz
zwischen dem negativen Potential 420 im Inneren der zweiten Elektrodenanordnung 520
und dem außerhalb der zweiten Elektrodenanordnung 520 herrschenden Massepotential
430 zum Ziel 620 im Inneren der zweiten Elektrodenanordnung 520 hin beschleunigt.
Somit durchlaufen die Teilchen des Teilchenstrahls 800 auch beim vierten Teilchenbeschleuniger
940 die Potentialdifferenz zwischen dem positiven Potential 410 und dem Massepotential
430 zweimal und die Potentialdifferenz zwischen dem negativen Potential 420 und dem
Massepotential 430 einmal. Im Unterschied zum dritten Teilchenbeschleuniger 930 befindet
sich beim vierten Teilchenbeschleuniger 940 jedoch die Teilchenquelle 610 auf Massepotential,
während das Ziel 620 auf negativem Potential 420 liegt.
[0043] Figur 8 zeigt einen fünften Teilchenbeschleuniger 950 in schematischer Darstellung.
Der fünfte Teilchenbeschleuniger 950 umfasst wieder eine erste Elektrodenanordnung
510 zum Erzeugen eines positiven Potentials 410 und eine zweite Elektrodenanordnung
520 zur Erzeugung eines negativen elektrischen Potentials 420. Außerdem umfasst der
fünfte Teilchenbeschleuniger 950 eine dritte Elektrodenanordnung 530 zum Erzeugen
eines negativen Potentials 420, das nicht dem negativen Potential 420 der zweiten
Elektrodenanordnung 520 entsprechen muss. Die dritte Elektrodenanordnung 530 entspricht
in ihrem Aufbau der zweiten Elektrodenanordnung 520 und weist dritte obere Halbschalen
531 und dritte untere Halbschalen 532 auf. Die dritten oberen Halbschalen 531 weisen
wiederum einen Durchbruch 700 auf.
[0044] Der fünfte Teilchenbeschleuniger 950 weist eine Quelle 610 auf, die dazu ausgebildet
ist, negativ geladene Teilchen 820 zu emittieren, und die auf dem negativen Potential
420 im Inneren der zweiten Elektrodenanordnung 520 angeordnet ist. Außerdem weist
der fünfte Teilchenbeschleuniger 950 eine Umladeeinrichtung 630 auf, die auf dem positiven
Potential 410 im Inneren der ersten Elektrodenanordnung 510 angeordnet ist. Außerdem
weist der fünfte Teilchenbeschleuniger 950 ein Ziel 620 auf, das auf dem negativen
Potential 420 in der dritten Elektrodenanordnung 530 angeordnet ist. Ein durch die
Quelle 610 emittiertes negativ geladenes Teilchen 820 wird zunächst durch die Potentialdifferenz
zwischen dem negativen Potential 420 im Inneren der zweiten Elektrodenanordnung 520
und dem Massepotential 430 außerhalb der zweiten Elektrodenanordnung 520 beschleunigt.
Anschließend wird das negativ geladene Teilchen 820 durch die Potentialdifferenz zwischen
dem Massepotential 430 und dem im Inneren der ersten Elektrodenanordnung 510 herrschenden
positiven Potential 410 zur Umladeeinrichtung 630 hin weiter beschleunigt. In der
Umladeeinrichtung 630 werden die negativ geladenen Teilchen 820 in positiv geladene
Teilchen 810 umgeladen. Die positiv geladenen Teilchen 810 werden anschließend durch
die Potentialdifferenz zwischen dem positiven Potential 410 im Inneren der ersten
Elektrodenanordnung 510 und dem außerhalb der ersten Elektrodenanordnung 510 herrschenden
Massepotential 430 weiter beschleunigt. Anschließend werden die positiv geladenen
Teilchen 810 noch durch den Durchbruch 700 in den dritten oberen Halbschalen 531 der
dritten Elektrodenanordnung 530 durch die Potentialdifferenz zwischen dem negativen
Potential 420 im Inneren der dritten Elektrodenanordnung 530 und dem außerhalb der
dritten Elektrodenanordnung 530 herrschenden Massepotential zum Ziel 620 im Inneren
der dritten Elektrodenanordnung hin beschleunigt. Somit durchlaufen die Teilchen des
Teilchenstrahls 800 insgesamt zweimal die Potentialdifferenz zwischen dem positiven
Potential 410 und dem Massepotential 430 und einmal die Potentialdifferenz zwischen
dem negativen Potential 420 im Inneren der zweiten Elektrodenanordnung 520 und dem
Massepotential 430 und einmal die Potentialdifferenz zwischen dem negativen Potential
420 im Inneren der dritten Elektrodenanordnung 530 und dem Massepotential 430.
[0045] Figur 9 zeigt in schematischer Darstellung einen sechsten Teilchenbeschleuniger 960
gemäß einer weiteren Ausführungsform. Der sechste Teilchenbeschleuniger 960 weist
wiederum eine erste Elektrodenanordnung 510 zum Erzeugen eines positiven Potentials
410 und eine zweite Elektrodenanordnung 520 zum Erzeugen eines negativen Potentials
420 auf. Der sechsten Teilchenbeschleuniger 960 weist weiter eine Quelle 610 zum Emittieren
negativ geladener Teilchen 820 und ein Ziel 620 auf. Die Quelle 610 und das Ziel 620
sind gemeinsam im Inneren der zweiten Elektrodenanordnung 520 auf dem negativen Potential
420 angeordnet. Die zweite Elektrodenanordnung 520 weist in der Ausführungsform der
Figur 9 zwei Durchbrüche 700 auf.
[0046] Der sechste Teilchenbeschleuniger 960 weist außerdem eine Umlenkeinrichtung 640 auf,
die dazu ausgebildet ist, den Teilchenstrahl 800 negativ geladener Teilchen 820 um
180° umzulenken. Die Umlenkeinrichtung 640 kann hierzu beispielsweise zwei Umlenkmagneten
umfassen. Die Umlenkeinrichtung 640 ist im Inneren der ersten Elektrodenanordnung
510 angeordnet und liegt auf dem positiven elektrischen Potential 410.
[0047] Weiter weist der sechste Teilchenbeschleuniger 960 eine Umladeeinrichtung 630 zum
Umladen der negativ geladenen Teilchen 820 in positiv geladene Teilchen 810 auf. Die
Umladeeinrichtung 630 ist ebenfalls im Inneren der ersten Elektrodenanordnung 510
angeordnet und liegt ebenfalls auf dem positiven elektrischen Potential 410. In der
Verlaufsrichtung des Teilchenstrahls 800 ist die Umladeeinrichtung 630 nach der Umlenkeinrichtung
640 angeordnet. Die Umladeeinrichtung 630 könnte jedoch in Verlaufsrichtung des Teilchenstrahls
800 auch vor der Umlenkeinrichtung 640 angeordnet sein. In diesem Fall müsste die
Umlenkeinrichtung 640 zum Umlenken positiv geladener Teilchen 810 ausgebildet sein.
Die erste Elektrodenanordnung 510 weist in der Ausführungsform des sechsten Teilchenbeschleunigers
960 ebenfalls zwei Durchbrüche 700 auf.
[0048] Die Quelle 610 emittiert den Teilchenstrahl 800 negativ geladener Teilchen 820. Diese
werden zunächst durch die Potentialdifferenz zwischen dem negativen Potential 420
im Inneren der zweiten Elektrodenanordnung 520 und dem außerhalb der zweiten Elektrodenanordnung
520 herrschenden Massepotential 430 durch den ersten Durchbruch 700 der zweiten Elektrodenanordnung
520 beschleunigt. Anschließend werden die negativ geladenen Teilchen 820 durch die
erste Öffnung 700 der ersten Elektrodenanordnung 510 durch das Potentialgefälle zwischen
dem positiven Potential 410 innerhalb der ersten Elektrodenanordnung 510 und dem außerhalb
der ersten Elektrodenanordnung 510 herrschenden Massepotential 430 zur Umlenkeinrichtung
640 hin beschleunigt. Die Umlenkeinrichtung 640 lenkt den Teilchenstrahl 800 negativ
geladener Teilchen 820 im Inneren der ersten Elektrodenanordnung 510 um 180° um. Anschließend
durchläuft der Teilchenstrahl 800 die Umladeeinrichtung 630, wo die negativ geladenen
Teilchen 820 in positiv geladene Teilchen 810 umgeladen werden. Die positiv geladenen
Teilchen 810 werden anschließend durch die Potentialdifferenz zwischen dem positiven
Potential 410 im Inneren der ersten Elektrodenanordnung 510 und dem außerhalb der
ersten Elektrodenanordnung 510 herrschenden Massepotential 430 weiter beschleunigt
und verlassen die erste Elektrodenanordnung 510 durch den zweiten Durchbruch 700 der
ersten Elektrodenanordnung 510. Anschließend werden die positiv geladenen Teilchen
810 durch die Potentialdifferenz zwischen dem negativen Potential 420 im Inneren der
zweiten Elektrodenanordnung 520 und dem außerhalb der zweiten Elektrodenanordnung
520 herrschenden Massepotential 430 weiter beschleunigt und bewegen sich dabei durch
den zweiten Durchbruch 700 der zweiten Elektrodenanordnung 520 zum Ziel 620 hin. Insgesamt
durchlaufen die Teilchen des Teilchenstrahls 800 also zweimal die Potentialdifferenz
zwischen dem negativen Potential 420 und dem Massepotential 430 und zweimal die Potentialdifferenz
zwischen dem positiven Potential 410 und dem Massepotential 430. Da der sechste Teilchenbeschleuniger
960 nur zwei Elektrodenanordnungen 510, 520 aufweist, kann er äußerst kompakt ausgeführt
werden.
1. Gleichspannungs-Teilchenbeschleuniger (910, 920, 930, 940, 950, 960) zum Beschleunigen
eines geladenen Teilchens (800) von einer Quelle (610) zu einem Ziel (620), wobei
der Teilchenbeschleuniger (910, 920, 930, 940, 950, 960) eine erste Elektrodenanordnung
(510, 520, 530) und eine davon getrennte zweite Elektrodenanordnung (510, 520, 530)
aufweist,
wobei die erste Elektrodenanordnung (510, 520, 530) und die zweite Elektrodenanordnung
(510, 520, 530) so angeordnet sind, dass das Teilchen (800) die erste Elektrodenanordnung
(510, 520, 530) und die zweite Elektrodenanordnung (510, 520, 530) zeitlich nacheinander
durchläuft,
wobei jede der Elektrodenanordnungen (510, 520, 530) als Hochspannungskaskade (110)
ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass
jede der Elektrodenanordnungen (510, 520, 530) eine Mehrzahl konzentrisch angeordneter
metallischer Halbschalen (511, 512, 521, 522, 531, 532) aufweist,
wobei die Halbschalen (511, 512, 521, 522, 531, 532) Kondensatorplatten (211, 311,
212, 312, 213, 313, 214, 314, 215, 315, 216, 316, 217, 317) der Hochspannungskaskade
(110) bilden,
wobei eine radial innerste Halbschale jeder Elektrodenanordnung (510, 520, 530) eine
größere elektrische Potentialdifferenz (400) gegenüber einem Massepotential (430)
aufweist, als alle anderen Halbschalen derselben Elektrodenanordnung (510, 520, 530).
2. Teilchenbeschleuniger (910, 920, 930, 940, 950, 960) gemäß Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
eine Halbschale (511, 512, 521, 522, 531, 532) eine Öffnung (700) aufweist, durch
die sich das Teilchen (800) bewegen kann.
3. Teilchenbeschleuniger (910) gemäß einem der Ansprüche 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
sich die Quelle (610) auf positivem elektrischem Potential (410) befindet,
die Quelle (610) ausgebildet ist, ein positiv geladenes Teilchen (810) zu emittieren,
und
sich das Ziel (620) auf negativem elektrischem Potential (420) befindet.
4. Teilchenbeschleuniger (920) gemäß einem der Ansprüche 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
sich die Quelle (610) auf negativem elektrischem Potential (420) befindet,
die Quelle (610) ausgebildet ist, ein negativ geladenes Teilchen (820) zu emittieren,
und
sich das Ziel (620) auf positivem elektrischem Potential (410) befindet.
5. Teilchenbeschleuniger (930, 940, 950, 960) gemäß einem der Ansprüche 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Quelle (610) ausgebildet ist, ein negativ geladenes Teilchen (820) zu emittieren,
der Teilchenbeschleuniger (930, 940, 950, 960) eine Umladeeinrichtung (630) zum Umladen
eines negativ geladenen Teilchens (820) in ein positiv geladenes Teilchen (810) aufweist,
und
sich die Umladeeinrichtung (630) auf positivem elektrischem Potential (410) befindet.
6. Teilchenbeschleuniger (930) gemäß Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, dass
sich die Quelle (610) auf negativem elektrischem Potential (420) befindet, und
sich das Ziel (620) auf Massepotential (430) befindet.
7. Teilchenbeschleuniger (940) gemäß Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, dass
sich die Quelle (610) auf Massepotential (430) befindet, und
sich das Ziel (620) auf negativem elektrischem Potential (420) befindet.
8. Teilchenbeschleuniger (950, 960) gemäß Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, dass
sich die Quelle (610) und das Ziel (620) auf negativem elektrischem Potential (420)
befinden.
9. Teilchenbeschleuniger (950) gemäß Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Teilchenbeschleuniger (950) eine dritte Elektrodenanordnung (510, 520, 530) aufweist,
wobei sich die Quelle (610) in der ersten Elektrodenanordnung (520), die Umlenkeinrichtung
(630) in der zweiten Elektrodenanordnung (510) und das Ziel (620) in der dritten Elektrodenanordnung
(530) befindet.
10. Teilchenbeschleuniger (960) gemäß Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Teilchenbeschleuniger (960) eine Umlenkeinrichtung (640) zum Umlenken des geladenen
Teilchens aufweist, wobei die Quelle (610) und das Ziel (620) in der selben
Elektrodenanordnung (520) angeordnet sind, und
wobei die Umlenkeinrichtung (640) sich auf positivem elektrischem Potential (410)
befindet.
11. Teilchenbeschleuniger (960) gemäß Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Umlenkeinrichtung (640) einen Magneten aufweist.
1. DC voltage-operated particle accelerator (910, 920, 930, 940, 950, 960) for accelerating
a charged particle (800) from a source (610) to a target (620),
wherein
the particle accelerator (910, 920, 930, 940, 950, 960) comprises a first electrode
arrangement (510, 520, 530) and a second electrode arrangement (510, 520, 530) separated
therefrom,
wherein the first electrode arrangement (510, 520, 530) and the second electrode arrangement
(510, 520, 530) are arranged in such a way that the particle (800) travels through
the first electrode arrangement (510, 520, 530) and the second electrode arrangement
(510, 520, 530) in chronological succession,
wherein each of the electrode arrangements (510, 520, 530) is formed as a high-voltage
cascade (110),
characterized in that
each of the electrode arrangements (510, 520, 530) comprises a multiplicity of concentrically
arranged metal half-shells (511, 512, 521, 522, 531, 532),
wherein the half-shells (511, 512, 521, 522, 531, 532) form capacitor plates (211,
311, 212, 312, 213, 313, 214, 314, 215, 315, 216, 316, 217, 317) of the high-voltage
cascade (110), wherein a radially innermost half-shell of each electrode arrangement
(510, 520, 530) has a greater electrical potential difference (400) with respect to
a ground potential (430) than the other half-shells of the same electrode arrangement
(510, 520, 530).
2. Particle accelerator (910, 920, 930, 940, 950, 960) according to Claim 1,
characterized in that
a half-shell (511, 512, 521, 522, 531, 532) has an opening (700) through which the
particle (800) can move.
3. Particle accelerator (910) according to either one of Claims 1 and 2,
characterized in that
the source (610) is at a positive electrical potential (410), the source (610) is
formed in order configured to emit a positively charged particle (810), and
the target (620) is at a negative electrical potential (420).
4. Particle accelerator (920) according to either one of Claims 1 and 2,
characterized in that
the source (610) is at a negative electrical potential (420), the source (610) is
formed in order configured to emit a negatively charged particle (820), and
the target (620) is at a positive electrical potential (410).
5. Particle accelerator (930, 940, 950, 960) according to either one of Claims 1 and
2,
characterized in that
the source (610) is formed in order configured to emit a negatively charged particle
(820),
the particle accelerator (930, 940, 950, 960) comprises a charge conversion device
(630) for converting a negatively charged particle (820) into a positively charged
particle (810), and
the charge conversion device (630) is at a positive electrical potential (410).
6. Particle accelerator (930) according to Claim 5,
characterized in that
the source (610) is at a negative electrical potential (420), and
the target (620) is at ground potential (430).
7. Particle accelerator (940) according to Claim 5, characterized in that
the source (610) is at ground potential (430), and
the target (620) is at a negative electrical potential (420).
8. Particle accelerator (950, 960) according to Claim 5,
characterized in that
the source (610) and the target (620) are at a negative electrical potential (420).
9. Particle accelerator (950) according to Claim 8,
characterized in that
the particle accelerator (950) comprises a third electrode arrangement (510, 520,
530),
wherein the source (610) is located in the first electrode arrangement (520), the
deflecting device (630) is located in the second electrode arrangement (510), and
the target (620) is located in the third electrode arrangement (530).
10. Particle accelerator (960) according to Claim 8,
characterized in that
the particle accelerator (960) comprises a charge conversion deflecting device (630640)
for deflecting the charged particle,
wherein the source (610) and the target (620) are arranged in the same electrode arrangement
(520), and
wherein the deflecting device (640) is at a positive electrical potential (410).
11. Particle accelerator (960) according to Claim 10,
characterized in that
the deflecting device (640) comprises a magnet.
1. Accélérateur de particules à tension continue (910, 920, 930, 940, 950, 960) pour
l'accélération d'une particule chargée (800) depuis une source (610) vers une destination
(620),
dans lequel
l'accélérateur de particules (910, 920, 930, 940, 950, 960) présente un premier agencement
d'électrode (510, 520, 530) et un deuxième agencement d'électrode (510, 520, 530)
qui en est séparé,
dans lequel le premier agencement d'électrode (510, 520, 530) et le deuxième agencement
d'électrode (510, 520, 530) sont disposés de sorte que la particule (800) traverse
le premier agencement d'électrode (510, 520, 530) et le deuxième agencement d'électrode
(510, 520, 530) l'un après l'autre,
dans lequel chacun des agencements d'électrode (510, 520, 530) est configuré en tant
que cascade haute tension (110),
caractérisé en ce que
chacun des agencements d'électrode (510, 520, 530) présente une pluralité de demi-coques
métalliques (511, 512, 521, 522, 531, 532) disposées de manière concentrique,
dans lequel les demi-coques (511, 512, 521, 522, 531, 532) forment des plaques de
condensateur (211, 311, 212, 312, 213, 313, 214, 314, 215, 315, 216, 316, 217, 317)
de la cascade haute tension (110),
dans lequel une demi-coque, radialement la plus à l'intérieur, de chaque agencement
d'électrode (510, 520, 530) présente une différence de potentiel électrique (400)
par rapport à un potentiel de masse (430) supérieure à toutes les autres demi-coques
du même agencement d'électrode (510, 520, 530).
2. Accélérateur de particules (910, 920, 930, 940, 950, 960) selon la revendication 1,
caractérisé en ce qu'
une demi-coque (511, 512, 521, 522, 531, 532) présente une ouverture (700) à travers
laquelle la particule (800) peut se déplacer.
3. Accélérateur de particules (910) selon l'une des revendications 1 ou 2,
caractérisé en ce que
la source (610) se trouve sur un potentiel électrique positif (410),
la source (610) est configurée pour émettre une particule à charge positive (810),
et
la destination (620) se trouve sur un potentiel électrique négatif (420).
4. Accélérateur de particules (920) selon l'une des revendications 1 ou 2,
caractérisé en ce que
la source (610) se trouve sur un potentiel électrique négatif (420),
la source (610) est configurée pour émettre une particule à charge négative (820),
et
la destination (620) se trouve sur un potentiel électrique positif (410).
5. Accélérateur de particules (930, 940, 950, 960) selon l'une des revendications 1 ou
2,
caractérisé en ce que
la source (610) est configurée pour émettre une particule à charge négative (820),
l'accélérateur de particules (930, 940, 950, 960) présente un dispositif de conversion
(630) pour la conversion d'une particule à charge négative (820) en une particule
à charge positive (810), et
le dispositif de conversion (630) se trouve sur un potentiel électrique positif (410).
6. Accélérateur de particules (930) selon la revendication 5,
caractérisé en ce que
la source (610) se trouve sur un potentiel électrique négatif (420), et
la destination (620) se trouve sur un potentiel de masse (430).
7. Accélérateur de particules (940) selon la revendication 5,
caractérisé en ce que
la source (610) se trouve sur un potentiel de masse (430), et
la destination (620) se trouve sur un potentiel électrique négatif (420).
8. Accélérateur de particules (950, 960) selon la revendication 5,
caractérisé en ce que
la source (610) et la destination (620) se trouve sur un potentiel électrique négatif
(420).
9. Accélérateur de particules (950) selon la revendication 8,
caractérisé en ce que
l'accélérateur de particules (950) présente un troisième agencement d'électrode (510,
520, 530),
dans lequel la source (610) se trouve dans le premier agencement d'électrode (520),
le dispositif de conversion (630) dans le deuxième agencement d'électrode (510) et
la destination (620) dans le troisième agencement d'électrode (530).
10. Accélérateur de particules (960) selon la revendication 8,
caractérisé en ce que
l'accélérateur de particules (960) présente un dispositif de changement de direction
(640) pour le changement de direction de la particule chargée,
dans lequel la source (610) et la destination (620) sont disposées dans le même agencement
d'électrode (520), et dans lequel le dispositif de changement de direction (640) se
trouve sur un potentiel électrique positif (410) .
11. Accélérateur de particules (960) selon la revendication 10,
caractérisé en ce que
le dispositif de changement de direction (640) présente un aimant.
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente