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EP 2 080 859 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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23.07.2014 Patentblatt 2014/30 |
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Anmeldetag: 24.10.2008 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Kassette mit einer Verschlussvorrichtung
Box with locking device
Cassette avec dispositif de fermeture
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL NO PL
PT RO SE SI SK TR |
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Priorität: |
18.01.2008 DE 202008000693 U
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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22.07.2009 Patentblatt 2009/30 |
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Patentinhaber: Wincor Nixdorf International GmbH |
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33106 Paderborn (DE) |
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Erfinder: |
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- Anton, Karl-Heinz
33106 Paderborn (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A2- 0 936 333 US-A- 5 249 443
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US-A- 4 236 501 US-A- 5 887 916
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Kassette mit einer Verschlussvorrichtung für der Klappe
der Kassette und mit einer Sicherheitseinrichtung gegen unbefugtes Öffnen.
[0002] Eine solche Kassette, insbesondere Kassette für Wertsachen, wie zum Beispiel bei
Geldtransporten, weist in einer Ausführung eine Sicherheitseinrichtung gegen unbefugtes
Öffnen auf, welche bei unsachgemäßer Öffnung der Kassette bzw. eines Deckels der Kassette
den Inhalt der Kassette markiert bzw. unbrauchbar macht. Dies kann zum Beispiel mittels
eines Farbstoffs, beispielsweise Tinte erfolgen.
[0003] Wird eine mit einer solchen Sicherheitseinrichtung gegen unbefugtes Öffnen versehene
Kassette sachgemäß von einer autorisierten Person geöffnet, kann es unter Umständen
vorkommen, dass die Sicherheitseinrichtung gegen unbefugtes Öffnen trotzdem ausgelöst
wird und den Inhalt bzw. diese Person mit dem Farbstoff bespritzt. Dies kann durch
zu schnelles Öffnen des Deckels passieren, z.B., wenn die Sicherheitseinrichtung gegen
unbefugtes Öffnen mit einem Innendruck arbeitet, der durch den Öffnungsvorgang des
Deckels beeinflussbar ist.
[0004] US 5 249 443 A beschreibt ein vormontiertes Doppelnockenchloss, welches durch eine Wandöffnung gedrückt
werden kann und anschließend leicht in Betriebsstellung bewegbar ist.
EP 0 936 333 beschreibt eine Geldkassette mit einem Klappdeckel.
[0005] Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Kassette mit einer Verschlussvorrichtung
zu schaffen, welche die obigen Nachteile behebt.
[0006] Die Aufgabe wird mit einer Kassette mit einer Verschlussvorrichtung mit den Merkmalen
des Anspruchs 1 gelöst.
[0007] Dadurch wird vorteilhaft erreicht, dass der Deckel bei geöffneter Verschlussvorrichtung
zunächst nur in eine erste Öffnungsstellung geöffnet werden kann, in der die Verzögerungszunge
die Wand hintergreift. Dadurch wird das Öffnen des Deckels auf einfache Weise verzögert.
Dadurch kann eine vollständige Entschärfung einer Sicherheitseinrichtung gegen unbefugtes
Öffnen erfolgen und unbeabsichtigtes Auslösen derselben kann vermieden werden.
In der vorgeöffneten Stellung der Klappe kann nun in besonders einfacher Weise der
Schwenkriegel wieder zurückgeschwenkt werden, wobei seine Sperrzunge außerhalb der
Kassette verschwenkt und außer Funktion ist. Die Verzögerungszunge wird dabei gleichzeitig
aus ihrer Anschlagsposition herausgeschwenkt und gibt die Klappe zur vollständigen
Öffnung frei. Dazu ist vorgesehen, dass die Verzögerungszunge in ihrer Längsachse
zu einer Längsachse der Sperrzunge in einem Winkel angeordnet ist, welcher vorzugsweise
90° beträgt.
[0008] Um eine vorgeöffnete Stellung der Klappe zu erzielen, in welcher die Sperrzunge des
Schwenkriegels außerhalb der Kassette zurückschwenkbar ist, ohne eine erneute Verschlussposition
einzunehmen, ist eine Haltefläche der Verzögerungszunge in einer Ebene parallel zu
einer Ebene einer Haltefläche der Sperrzunge in einem Abstand angeordnet. Dieser Abstand
legt Voröffnungsweite der Klappe der Kassette fest. Die Verzögerungszunge kann zusammen
mit der Sperrzunge und dem Schwenkriegel aus einem Stanzbiegeteil in einfacher Weise
erstellt werden, wobei die Verzögerungszunge durch einen Abkantvorgang zum Beispiel
so gekröpft wird, dass sie in dem Abstand zur Sperrzunge angeordnet ist.
[0009] Vorhandene Verschlussvorrichtungen können in einfacher Weise durch Austausch des
Schwenkriegels umgerüstet werden.
[0010] Die Erfindung wird nun anhand eines Ausführungsbeispiels mit Bezug auf die beigefügten
Zeichnungen näher erläutert. Hierbei zeigt:
- Fig. 1
- eine Draufsicht auf ein Ausführungsbeispiel eines Schwenkriegels einer Verschlussvorrichtung
für eine erfindungsgemäße Kassette;
- Fig. 2
- eine Seitenansicht A des Schwenkriegels nach Fig. 1;
- Fig. 3
- eine Draufsicht auf den Schwenkriegel von der Innenseite einer erfindungsgemäßen Kassette
her in einem Verschlusszustand;
- Fig. 3a
- eine schematische Seitenansicht B nach Fig. 3;
- Fig. 4
- eine Draufsicht auf den Schwenkriegel von der Innenseite einer erfindungsgemäßen Kassette
her in einem Voröffnungszustand;
- Fig. 4a
- eine schematische Seitenansicht B nach Fig. 4;
- Fig. 5
- eine Draufsicht auf den Schwenkriegel von der Innenseite einer erfindungsgemäßen Kassette
her in einem Öffnungszustand; und
- Fig. 5a
- eine schematische Seitenansicht B nach Fig. 5.
[0011] Fig. 1 ist eine Draufsicht auf ein Ausführungsbeispiel eines Schwenkriegels 1 einer
Verschlussvorrichtung für eine erfindungsgemäße Kassette und Fig. 2 ist eine Seitenansicht
A des Schwenkriegels nach Fig. 1. Es wird nun Bezug auf Fig. 1 und 2 genommen.
[0012] Verschlussvorrichtungen, beispielsweise mit einem Drehgriff und/oder einem Zylinderschloss,
sind bekannt und werden hier nicht weiter erläutert. Mit dem Drehgriff wird der Schwenkriegel
1 um eine Schwenkachse 2 zum Einnehmen einer Verschluss- und Öffnungsposition verschwenkt.
[0013] Der Schwenkriegel 1 weist einen Sperrabschnitt 3 mit einer Sperrzunge 5 und einen
Verzögerungsabschnitt 4 mit einer Verzögerungszunge 7 auf. Beide Abschnitte 3 und
4 sind durch einen Mittelabschnitt, durch den die Schwenkachse 2 verläuft, verbunden.
In diesem Beispiel ist die Sperrzunge 5 mit einer Anschrägung (Fig. 2) ausgebildet,
um ein Verschließen zu erleichtern.
[0014] Der Sperrabschnitt 3 weist eine Längsachse 16 auf, welche in einem rechten Winkel
zu einer Längsachse 17 des Verzögerungsabschnitts 4 verläuft. Die Verzögerungszunge
7 weist eine Haltefläche 8 auf, die in einer Ebene liegt, welche in einem Abstand
9 parallel zu einer Ebene, in der eine Haltefläche 11 (Fig. 2) der Sperrzunge angeordnet
ist, verläuft. Diese Anordnung wird in diesem Beispiel durch eine einfache Kröpfung
des Verzögerungsabschnitts 4 erreicht, wodurch sich ein Steg 6, der im Wesentlichen
in diesem Beispiel in Richtung der Schwenkachse 2 verläuft, bildet, der die Verzögerungszunge
7 mit dem Verzögerungsabschnitt 4 verbindet.
[0015] In Richtung der Längsachse 17 ist die Verzögerungszunge 7 um eine Ausdehnung 10 zur
Kante der Sperrzunge 5 beabstandet. Dieses Maß ist bedeutend dafür, dass bei einem
Öffnungsvorgang die Verzögerungszunge 7 in Eingriff kommt, bevor die Sperrzunge 5
außer Eingriff gerät (Fig. 4).
[0016] Der Schwenkriegel 1 kann dabei ein Stanzbiegeteil sein, was die Fertigung erheblich
vereinfacht.
[0017] Fig. 3 zeigt eine Verschlussposition des Schwenkriegels 1 von der Innenseite einer
Kassette 15 her, wobei die Fig. 3a hierbei mit betrachtet wird, die eine Seitenansicht
B der Fig. 3 ist.
[0018] Die Kassette 15 ist nur schematisch mit einer Wand 12 und einer Klappe 13 mit einem
Scharniergelenk 14 gezeigt, das die Klappe 13 an der Kassette 15 verschwenkbar anlenkt.
Von der an der Klappe 13 angebrachten Verschlussvorrichtung ist hier nur der Schwenkriegel
gezeigt, dessen Sperrabschnitt 3 mit der Haltefläche 11 einen Abschnitt der Wand 12
überdeckt bzw. hintergreift. Die Verzögerungszunge 7 liegt mit ihrer Längsachse 17
ungefähr parallel zu den Kanten von Klappe 13 und Wand 12.
[0019] Durch Verschwenkung des Schwenkriegels 1 um die Schwenkachse 2 im Uhrzeigersinn (Pfeil)
um 90° wird der Sperrabschnitt 3 außer Eingriff gebracht und die Verzögerungszunge
7 hintergreift mit ihrer Haltefläche 8 die Wand 12, wie in den Figuren 4 und 4a (Seitenansicht
B von Fig. 4) dargestellt ist. Die Klappe 13 kann nur soweit geöffnet werden, bis
die Haltefläche 8 zum Anschlag kommt. Daraus ist ersichtlich, dass der Abstand 9 (Fig.
2) die Voröffnungsweite der Klappe 13 bestimmt.
[0020] Nun ist in dieser Voröffnungsposition der Klappe 13 zwischen ihr und der Wand 12
ein bestimmter Freiraum entstanden, der benötigt wird, um den Schwenkriegel 1 wieder
in seine Verschlussposition um 90° zurück zu schwenken. Dabei schwenkt der Sperrabschnitt
3 über die Wand 12 außerhalb der Kassette, wie Fig. 5 und 5a zeigen. Verzögerungszunge
7 liegt wieder unterhalb der Klappe 13, wie in der Verschlussposition in Fig. 3 und
ist außer Eingriff. Der Sperrabschnitt 3 (gestrichelt gezeichnet in Fig. 5) ist außerhalb
der Kassette 15. Die Klappe 13 kann somit, wie Fig. 5a zeigt, vollständig geöffnet
werden.
[0021] Das Schließen der Klappe 13 verläuft in umgekehrter Reihenfolge.
[0022] Damit wird mit einfachen Mitteln eine Öffnungsverzögerung in einer ersten Öffnungsposition
erreicht. Der Schwenkriegel 1 kann auf einfache Weise anstelle eines üblichen Schwenkriegels
eingesetzt bzw. nachgerüstet werden.
Bezugszeichenliste
[0023]
- 1
- Schwenkriegel
- 2
- Schwenkachse
- 3
- Sperrabschnitt
- 4
- Verzögerungsabschnitt
- 5
- Sperrzunge
- 6
- Steg
- 7
- Verzögerungszunge
- 8
- Haltefläche
- 9
- Abstand
- 10
- Ausdehnung
- 11
- Sperrfläche
- 12
- Kassettenwand
- 13
- Klappe
- 14
- Scharniergelenk
- 15
- Kassette
- 16
- Längsachse Sperrzunge
- 17
- Längsachse Verzögerungszunge
1. Kassette (15), umfassend eine Verschlussvorrichtung für eine Klappe (13) der Kassette,
wobei die Kassette eine Sicherheitseinrichtung gegen unbefugtes Öffnen aufweist, mit
einem Schwenkriegel (1) mit einer Sperrzunge (5) zum Hintergreifen einer Kassettenwand
(12) in einer Verschlussposition der Verschlussvorrichtung, dadurch gekennzeichnet dass der Schwenkriegel (5) eine Verzögerungszunge (7) zum Hintergreife der Kassettenwand
(12) in einer Öffnungsposition der Verschlussvorrichtung aufweist.
2. Kassette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsachse (17) der Verzögerungszunge (7) in einem Winkel größer Null zur Längsachse
(16) der Sperrzunge (5) angeordnet ist.
3. Kassette nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Winkel der Längsachsen (16, 17) mehr als 60°, insbesondere 90° beträgt.
4. Kassette nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Haltefläche (8) der Verzögerungszunge (7) in einem Abstand (9) parallel zu einer
Haltefläche (11) der Sperrzunge (5) angeordnet ist.
5. Kassette nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand (9) eine Voröffnungsweite der Klappe (13) der Kassette (15) festlegt.
6. Kassette nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwenkriegel (1) für einen Schwenkungswinkel von mehr als 80°, insbesondere
90°, ausgebildet ist.
1. Box (15) comprising a locking mechanism for a shutter flap (13) of the box, wherein
the box has a safeguarding device against unauthorized opening, having a pivoting
bolt (1) with a blocking tongue (5) for engaging behind a box wall (12) in a locking
position of the locking mechanism, characterized in that the pivoting bolt (1) has a delay tongue (7) for engaging behind the box wall (12)
in an opening position of the locking mechanism.
2. Box according to Claim 1, characterized in that the longitudinal axis (17) of the delay tongue (7) is arranged at an angle of greater
than zero in relation to the longitudinal axis (16) of the blocking tongue (5).
3. Box according to Claim 2, characterized in that the angle of the longitudinal axes (16, 17) is more than 60°, in particular 90°.
4. Box according to one of the preceding claims, characterized in that a retaining surface (8) of the delay tongue (7) is arranged at a distance (9) parallel
to a retaining surface (11) of the blocking tongue (5).
5. Box according to Claim 4, characterized in that the distance (9) defines a pre-opening extent of the shutter flap (13) of the box
(15).
6. Box according to one of the preceding claims, characterized in that the pivoting bolt (1) is designed for a pivoting angle of more than 80°, in particular
90°.
1. Cassette (15), comportant un dispositif de fermeture pour un volet (13) de la cassette,
la cassette comprenant un dispositif de sécurité contre une ouverture non autorisée,
comprenant un verrou pivotant (1) pourvu d'une patte de blocage (5) pour venir en
prise par l'arrière avec une paroi de cassette (12) dans une position de fermeture
du dispositif de fermeture, caractérisée en ce que le verrou pivotant (1) comprend une patte de retard (7) pour venir en prise par l'arrière
avec la paroi de cassette (12) dans une position d'ouverture du dispositif de fermeture.
2. Cassette selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'axe longitudinal (17) de la patte de retard (7) est disposé suivant un angle supérieur
à zéro par rapport à l'axe longitudinal (16) de la patte de blocage (5).
3. Cassette selon la revendication 2, caractérisée en ce que l'angle entre les axes longitudinaux (16, 17) vaut plus de 60°, en particulier 90°.
4. Cassette selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'une surface de retenue (8) de la patte de retard (7) est disposée à une certaine distance
(9) parallèlement à une surface de retenue (11) de la patte de blocage (5).
5. Cassette selon la revendication 4, caractérisée en ce que la distance (9) définit une largeur de pré-ouverture du volet (13) de la cassette
(15).
6. Cassette selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que le verrou pivotant (1) est réalisé pour un angle de pivotement de plus de 80°, en
particulier de 90°.
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