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EP 2 433 859 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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23.07.2014 Patentblatt 2014/30 |
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Anmeldetag: 13.09.2011 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Vorrichtung zum Verschließen einer seitlichen Öffnung in der Außenhaut oder Wandung
eines Boots
Device for closing a side opening in the shell or wall of a boat
Dispositif de fermeture d'une ouverture latérale dans la coque extérieure ou la paroi
d'un bateau
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
25.09.2010 DE 102010046608
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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28.03.2012 Patentblatt 2012/13 |
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Patentinhaber: ThyssenKrupp Marine Systems GmbH |
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24143 Kiel (DE) |
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Erfinder: |
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- Knop, Christian
24244 Felm (DE)
- Thelen, Thorsten
24340 Gammelby (DE)
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Vertreter: Patentanwälte Vollmann & Hemmer |
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Wallstraße 33a 23560 Lübeck 23560 Lübeck (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A1-2004/016562 GB-A- 2 431 426 US-A- 5 782 196
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WO-A2-2006/047719 US-A- 1 413 424 US-A1- 2006 240 765
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verschließen einer seitlichen Öffnung
in der Außenhaut oder Wandung eines Bootes.
[0002] Aus
DE 38 15 138 A1 zählt es zum Stand der Technik eine Frachtraumöffnung im Deck eines Schiffes statt
mit einer schweren aus Stahl bestehenden Abdeckung mit einem selbsttragenden Abdecksack
zu verschließen. Dabei ist der Abdecksack so auszubilden, dass sowohl Regen als auch
Spritzwasser sicher abgeführt wird, d. h. nicht durch die Öffnung in den Laderaum
eindringen kann. Zur Abdeckung einer seitlichen Öffnung eines Schiffes, insbesondere
auch eines militärisch genutzten Schiffes, ist ein solcher Abdecksack allerdings nicht
geeignet, da er den auf die Seite eines Schiffes möglicherweise einwirkenden hohen
Kräften von Wind und Wellenschlag nicht Stand halten kann. Auch ist die Abdeckung
aufgrund ihrer konvexen Außenform hinsichtlich ihrer Radarreflektionseigenschaften
ungünstig. Schließlich ist die dort offenbarte Konstruktion nicht geeignet um automatisiert
schnell ein motorisch unterstütztes Öffnen oder Schließen der Öffnung zu ermöglichen.
[0003] Dokument
GB 2 431 426 offenbart ein zusätzliches Beispiel einer spannbaren Abdeckung für seitliche Öffnungen
in einem Boot.
[0004] Vor diesem Hintergrund liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung
zum Verschließen einer seitlichen Öffnung in der Außenhaut oder Wandung eines Bootes
zu schaffen, die die vorgenannten Nachteile vermeidet oder zumindest vermindert.
[0005] Die Aufgabe wird gemäß der Erfindung durch die in Anspruch 1 angegebenen Merkmale
gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen, der
nachfolgenden Beschreibung und der Zeichnung angegeben.
[0006] Die erfindungsgemäße Vorrichtung zum Verschließen einer seitlichen Öffnung in der
Außenhaut oder Wandung eines Bootes, insbesondere zum Verschließen einer durch eine
Bootsnische gebildete Öffnung, ist mit einem über nahezu die gesamte Öffnung erstreckbaren
Stoff versehen, der zur Freigabe der Öffnung von dieser entfernbar ist. Die Vorrichtung
weist ferner eine Führung auf, die sich längs zwei gegenüberliegender Seiten der Öffnung
erstreckt und den Stoff an zwei Seiten aufnimmt und hält. Teil der Vorrichtung bildet
mindestens eine Spannvorrichtung, mit welcher der Stoff in einer Richtung quer zur
Führung spannbar ist.
[0007] Grundgedanke der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist eine Stoffabdeckung der Öffnung,
die zum Öffnen entfernbar ist und beispielsweise seitlich aufstaubar ist, jedoch in
geschlossenem Zustand die Öffnung nahezu vollständig abdeckt, innerhalb der Öffnung
an zwei gegenüberliegenden Seiten geführt und quer zur Führung gespannt ist. Hierdurch
kann bei geeigneter Stoffwahl und Ausgestaltung der Vorrichtung ein wandartiger Verschluss
der Öffnung hergestellt werden, der aufgrund der Spannung im Wesentlichen in einer
Ebene liegt, sodass bei entsprechender Ausgestaltung des Stoffes sehr günstige Radarreflektionseigenschaften
erzielt werden. Dadurch, dass der Stoff gespannt ist, kann bei geeigneter Stoffwahl
ein Verschluss der Öffnung erzielt werden, der ausreichend widerstandsfähig gegen
Seeschlag und Wind ist. Darüber hinaus kann ein solch vorhangartiger Stoff zum Zwecke
des Öffnens motorisch entfernt und seitlich oder in der Nische selbst gestaut werden.
In der erfindungsgemäßen Vorrichtung können nicht nur Öffnungen in der Außenhaut eines
Schiffes, wie sie beispielsweise durch eine Nische gebildet sind, verschlossen werden,
sondern auch seitliche Öffnungen in anderen Wandungen, z. B. in Wandungen von Aufbauten.
Es handelt sich dabei typischerweise um Öffnungen, die schnell verschlossen und wieder
geöffnet werden müssten, beispielsweise zum Lagern von Gangways, von Rettungsbooten,
von Beibooten und dergleichen. Diese Öffnungen brauchen meist nicht hermetisch dicht
verschlossen zu sein, es genügt in der Regel ein ausreichend fester Spritzwasserschutz
mit der Möglichkeit, das im Randbereich eindringende Wasser durch vorzugsweise einen
natürlichen Abfluss wieder herauszufördern. Typischerweise dient die Vorrichtung zum
Abdecken von seitlichen Öffnungen rechteckiger Form, sie ist jedoch keinesfalls darauf
beschränkt. Dabei ist die Führung vorteilhaft so angeordnet, dass sie in der Richtung
verläuft, in der die größte Längserstreckung der Öffnung gegeben ist. In der Regel
dürfte dies beispielsweise bei einer Öffnung in der Außenhaut die Erstreckung in Längsrichtung
des Bootes sein.
Gemäß der Erfindung, weist die Führung zwei gegenüberliegende Schienen auf, zwischen
denen der Stoff gehalten und geführt ist. Diese Schienen erstrecken sich vorzugsweise
in Längsrichtung der Öffnung, können jedoch gegebenenfalls in anderer Richtung verlaufen.
Eine solche Führung ist konstruktiv einfach aufgebaut und arbeitet wie ein zweiseitig
geführter Vorhang, sodass der Stoff an zwei Seiten geführt und gehalten ist, wobei
die Spannvorrichtung eine Kraft quer zu den Schienen aufbaut um den Stoff in einer
Ebene zu halten und die erforderliche Widerstandskraft gegen Wind und Wellenschlag
von außen aufzubauen.
[0008] Da die Führung durch zwei Schienen gebildet ist, ist es konstruktiv besonders günstig,
eine der Schienen zumindest in Spannrichtung bootsfest und die andere Schiene zumindest
in Spannrichtung bewegbar anzuordnen, wobei zweckmäßigerweise zumindest ein Spannelement
zwischen der bewegbaren Schiene und einem bootsfestem Teil vorgesehen ist. Bei geeigneter
Konstruktion wird man zumindest eine der beiden Schienen nicht nur in Spannrichtung
bootsfest sondern in allen Richtungen bootsfest anordnen, also fest mit dem Bootskörper
verbinden. Die andere Schiene muss gegebenenfalls zum Ausgleich von Toleranzen in
einem gewissen Maße beweglich sein, was gegebenenfalls auch über das Spannelement
erfolgen kann.
[0009] Als Spannelement können über die Länge der Führung verteilt Zylinder oder andere
motorisch verstellbare Linearantriebe angeordnet sein. Besonders vorteilhaft ist ein
gemeinsames Spannelement vorgesehen, das zwar nach dem Wirkprinzip eines Druckzylinders,
insbesondere Hydraulikzylinder aufgebaut ist, sich jedoch über die Länge der damit
verbundenen Schienen erstreckt. Ein solches Spannelement kann, wie nachfolgend noch
im Einzelnen beschrieben wird, in konstruktiv wenig aufwendiger Weise bereitgestellt
werden und ermöglicht dann gegebenenfalls auch den vorerwähnten Längen- bzw. Toleranzausgleich
der daran befestigten Schiene, d. h. dass die Ausfahrbewegung des Zylinders nicht
überall gleich sein muss, sondern durch den hydraulischen Antrieb insoweit gegebene
Toleranzen selbsttätig ausgeglichen werden können.
[0010] Hierzu ist gemäß einer Weiterbildung der Erfindung vorgesehen, den Druckraum des
Spannelementes durch mindestens ein elastisches schlauchförmiges Gefäß zu bilden,
das durch demgegenüber starre und zueinander bewegliche Wände des Spannelementes abgestützt
ist. Eine solche Ausbildung hat den Vorteil, dass das Spannelement selbst nicht mit
hoher Präzision zu fertigen und mit Dichtungen zu versehen ist, da diese Funktion
durch das in das Spannelement eingegliederte elastische Gefäß erfolgt. Dabei ist insbesondere
ein solches Gefäß dazu geeignet, sich über die Länge unterschiedlich auszudehnen und
somit Toleranzen auszugleichen.
[0011] Vorteilhaft weist das Spannelement ein etwa quaderförmiges Gehäuse auf, das einen
sich über die Länge des Gehäuses in einer Gehäuseseite erstreckenden Schlitz aufweist.
Durch diesen Schlitz ist der Steg eines innerhalb des Gehäuse in Spannrichtung beweglich
gelagerten T-Trägers geführt, der sich über die gesamte Länge des Gehäuses erstreckt
und der durch zwei innerhalb des Gehäuses angeordnete elastische schlauchförmige Gefäße,
die jeweils an einer Seite des Stegs anliegen und den Druckraum des Spannelementes
bilden, beaufschlagt ist. Je nach Füllung dieser Gefäße fährt somit dieser Steg des
T-Trägers aus dem Gehäuse aus bzw. in das Gehäuse ein. Dabei sorgt die Gefäßanordnung
dafür, dass die Kraftverteilung auf den T-Träger über die Länge des Spannelementes
stets gleichmäßig ist.
[0012] Zwar ist die Kinematik zwischen T-Träger und Gehäuse im Bezug auf die Vorrichtung
grundsätzlich beliebig, doch hat es sich als vorteilhaft erwiesen, das Gehäuse bootsfest
anzuordnen und am gehäusefernen Ende des Stegs des T-Trägers die eine Schiene der
Führung zu befestigen, sodass je nach Ausfahrstellung des T-Trägers der Abstand der
gegenüberliegenden Schienen größer oder kleiner ist. Es kann also durch Druckbeaufschlagung
der Gefäße der T-Träger mit seinem Steg in das Gehäuse eingefahren werden, wodurch
die daran befestigte Schiene ihren Abstand zur gegenüberliegenden Schiene vergrößert
und der dazwischen befindliche Stoff gespannt wird. Durch Druckentlastung der Gefäße
wird der Stoff entspannt.
[0013] Um die Öffnung schnell freizugeben und wieder verschließen zu können und dabei den
Stoff raumsparend zu stauen, ist gemäß einer Weiterbildung der Erfindung vorgesehen,
den Stoff auf einer Trommel aufrollbar zu lagern, sodass bei geöffneter Öffnung der
Stoff auf der Trommel aufgewickelt und bei verschlossener Öffnung weitgehend von dieser
abgewickelt ist.
[0014] Konstruktiv besonders günstig ist es dabei die Trommel bootsfest zu lagern und mit
einem motorischen Antrieb zu versehen, der zumindest in Aufwickelrichtung wirksam
ist. Da die Spannvorrichtung hydraulisch arbeitet, ist es zweckmäßig, auch den Antriebsmotor
der Trommel als hydraulischen Motor auszulegen. Derartige Motoren sind darüber hinaus
sehr kompakt und wenig anfällig gegenüber Umwelteinflüssen, wie hier insbesondere
Seewasser.
[0015] Um den Stoff von der Trommel abzuwickeln, sind gemäß einer Weiterbildung der Erfindung
an der der Trommel gegenüberliegenden Seite der Öffnung mindestens eine, vorzugsweise
jedoch zwei Seilwinden vorgesehen, deren Seile vorteilhaft längs der Schiene der Führung
verlaufen und am freien Ende des Stoffs angreifen, sodass bei Antrieb der Seilwinden
in Aufwickelrichtung der Seile der Stoff von der Trommel abgezogen wird und die Öffnung
verschließt. Auch die Seilwinden sollten vorteilhaft einen hydraulischen Antrieb aufweisen.
Zum Zwecke des Abwickelns von der Trommel ist diese soweit zu lösen, dass sie drehbar
ist, bzw. der Antrieb entgegen Aufwickelrichtung arbeitet.
[0016] Um dem Stoff bei verschlossener Öffnung eine hohe Widerstandskraft gegen Wind und
Wellenschlag zu verschaffen, ist es zweckmäßig nicht nur diesen zwischen der Führung,
also zwischen den Schienen zu spannen, sondern auch in Querrichtung zumindest zu halten
oder gegebenenfalls mit einer voreinstellbaren Kraft zu beaufschlagen. Hierzu ist
gemäß einer Weiterbildung der Erfindung vorgesehen, die Hydraulikantriebe für das
Aus- und Abwickeln des Stoffs feststellbar auszubilden oder aber mit voreinstellbarer
Kraft zueinander gegenläufig zu beaufschlagen, um auch in Querrichtung zur Spannrichtung
eine gewisse Zugkraft aufzubauen.
[0017] Um die eingangs geforderten Eigenschaften des Stoffs bei verschlossener Öffnung zu
erreichen, ist es zweckmäßig, den Stoff mehrlagig aufzubauen, um auf diese Weise Materialeigenschaften
unterschiedlicher Lagen synergetisch zu kombinieren. So ist gemäß der Erfindung insbesondere
für den militärischen Einsatz der Stoff mit einer Reflektionsschicht, in Form einer
Metallfolie versehen.. Ein so beschaffener Stoff in Verbindung mit der Spannvorrichtung,
die dafür sorgt, dass der Stoff im Wesentlichen in einer Ebene mit der Wandung liegt,
ist hervorragend geeignet, um die Radarerkennbarkeit des Bootes, insbesondere im Bereich
der Öffnung zu vermindern.
[0018] Weiterhin ist es zweckmäßig, den Stoff mit einer UV-stabilen Beschichtung zu versehen.
Eine solche UV-Schutzschicht kann beispielsweise durch eine an der Außenseite des
Stoffs auflaminierte Taffeta-Lage gebildet sein.
[0019] Der Stoff selbst muss einerseits eine gewisse Elastizität haben. Andererseits muss
er jedoch eine ausreichende Zugfestigkeit haben, damit er mit der erforderlichen Kraft
gespannt werden kann und so den äußeren Einflüssen ohne merkliche Veränderung in seiner
Form standhalten zu können. Dabei hat sich grundsätzlich ein Aufbau aus mehrlagigem
Segeltuch als vorteilhaft erwiesen. Um die erforderlichen Zugkräfte aufzunehmen, ist
es zweckmäßig, den Stoff mit hochzugfesten Fasern zu armieren, wie beispielsweise
Kohlefasern.
[0020] Um die Verbindung von Stoff und Schiene ausreichen stabil zu gestalten, ist gemäß
einer Weiterbildung der Erfindung der Stoff zumindest an seinen schienenseitigen Rändern
verstärkt ausgebildet und dort mit Kulissensteinen versehen, die an oder in den Schienen
formschlüssig geführt sind.
[0021] Die Erfindung ist nachfolgend anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels
näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- in stark vereinfachter schematischer Seitenansicht ein Boot mit einer Öffnung in der
Außenhaut und einer Vorrichtung zum Verschließen derselben,
- Fig. 2
- in vergrößerter Darstellung die Öffnung des Boots gemäß Fig. 1 mit der Vorrichtung
zum Verschließen, von innen gesehen,
- Fig. 3
- in vergrößerter Schnittdarstellung quer zur Längsachse des Bootes die Nische mit Öffnung
und einen Teil der Verschlussvorrichtung,
- Fig. 4
- in vergrößerter Darstellung die Einzelheit X in Fig. 3 und
- Fig. 5
- einen Schnitt längs der Schnittlinie C-C in Fig. 3.
[0022] Das in Fig. 1 dargestellte Boot 1 weist im Bereich seiner in Längsrichtung des Bootes
verlaufenden Bootswandung 2 eine Nische 3 auf, durch die eine Öffnung 4 in der Bootswandung
2 gebildet ist. Diese Öffnung 4 in der Wandung 2 des Bootes 1 kann mittels einer Stoffbahn
5 verschlossen werden, die auf einer Trommel 6 am Rande der Öffnung 4 innerhalb der
Nische 3 aufgestaut ist. Die Öffnung 4 weist in Längsrichtung 7 eine deutlich größere
Erstreckung als in Querrichtung dazu auf. Die Trommel 6 erstreckt sich mit ihrer Drehachse
in Querrichtung zur Längsrichtung 7. Sie ist innerhalb der hier quaderförmigen Nische
3 zwischen Decke 8 und Boden 9 gelagert. Sie ist in die Nische hinein gebaut.
[0023] Die auf der Trommel 6 aufgewickelte Stoffbahn 5 ist zunächst über eine parallel zur
Trommel 6 nahe der Öffnung 4 angeordnete Umlenkrolle 10 geführt und erstreckt sich
von dort über die Öffnung 4 bis zum anderen Ende der Öffnung. Dort sind gegenüber
der Öffnung 4 in der Nische 3 nach innen versetzt zwei hydraulisch angetriebene Seilwinden
11 und 12 angeordnet, deren Seile zunächst nahe der Decke 8 bzw. dem Boden 9 umgelenkt
und dort in Schienen 13 und 14 geführt sind, die eine Führung für die Stoffbahn 5
nahe der Decke 8 und dem Boden 9 in Längsrichtung 7 der Öffnung 4 bilden. Die freien
Enden der Seile der Seilwinden 11 und 12 greifen nahe den Ecken am freien Ende der
Stoffbahn 5 an.
[0024] Die Seilwinden 11 und 12 weisen Hydraulikmotoren auf und dienen Primär zum Abwickeln
der Stoffbahn 5 von der Trommel 6 zum Verschlie-βen der Öffnung 4. In umgekehrter
Richtung, also zum Aufwickeln der Stoffbahn 5 und zum Freistellen der Öffnung 4 weist
die Trommel 6 einen hydraulischen Antrieb auf, der in Fig. 5 im einzelnen dargestellt
und weiter unten noch beschrieben ist.
[0025] Die Schienen 13 und 14 erstrecken sich nahe den oberen und unteren Rändern der Öffnung
4 und führen die Stoffbahn 5 in Längsrichtung. Hierzu sind an den Längsrändern der
Stoffbahn, wie aus Fig. 4 ersichtlich ist, Kulissensteine 15 angebracht, welche einerseits
mit dem verstärkten Rand der Stoffbahn 5 verbunden sind und andererseits formschlüssig
in der unteren bzw. oberen Schiene 13, 14 geführt sind. Die Kulissensteine 15 sind
zur Schiene hin im Querschnitt T-förmig ausgebildet, wobei der Steg durch einen Schlitz
der Schiene durchgeführt ist und der quer dazu verlaufende Teil innerhalb der Schiene
14 geführt ist.
[0026] Die obere Schiene 13 ist an der Decke 8 fest angebracht, die untere Schiene 14 hingegen,
die sich ebenfalls über nahezu die gesamte Länge der Öffnung 4 erstreckt, ist an einer
Spannvorrichtung in Form eines hydraulischen Spannelementes 16 angebracht. Dieses
hydraulische Spannelement 16 erstreckt sich über die gesamte Länge der Schiene 14
und besteht aus einem quaderförmigen im Querschnitt nahezu quadratischen Gehäuse 17,
das an seiner Oberseite mit einem sich über etwa die gesamte Länge des Gehäuses erstreckenden
Schlitz 18 versehen ist, durch den ein Steg 19 eines darin beweglich gelagerten T-Trägers
20 geführt ist. Das freie Ende des Stegs 19 ist fest mit der unteren Schiene 14 verbunden.
[0027] Darüber hinaus ist eine Dichtmanschette 21 vorgesehen, welche einerseits am Gehäuse
17 und andererseits an der Schiene 14 anschließt und den dazwischen liegenden Raum
abdichtet. Benachbart zu dem Steg 19 des T-Trägers 20 liegt in dem durch die oberen
und seitlichen Seiten des Gehäuses 17 einerseits und durch den T-Träger 20 andererseits
begrenzten Raum jeweils ein lang gestrecktes elastisches schlauchförmiges Gefäß 22,
welches hydraulisch beaufschlagbar ist. Wenn die beiden hydraulisch miteinander verbundenen
Gefäße 22 mit Hydraulikflüssigkeit druckbeaufschlagt werden, dehnen sich diese aus.
Dies ist allerdings wegen der starren Wände des Gehäuses 17 des ebenfalls starren
T-Trägers 20 nur in eine Richtung 23 quer zur Längsrichtung 7 möglich, wodurch der
T-Träger 20 innerhalb des Gehäuses 17 nach unten gedrückt wird. Mit diesem wandert
auch die Schiene 14 nach unten, wodurch die zwischen der oberen Schiene 13 und der
unteren Schiene 14 in Schließstellung befindliche Stoffbahn 5 in Richtung 23 gespannt
wird.
[0028] Da die Gefäße 22 sich über die gesamte Länge des Gehäuses 17 und somit auch der Schiene
14 erstrecken, werden durch die Hydraulik selbsttätig Toleranzen, welche durch die
Form der Stoffbahn oder die Anordnung der Schienen 13, 14 bedingt sind, ausgeglichen.
Ebenso ist sichergestellt, dass die Zugkräfte ausschließlich in Querrichtung zur Richtung
7 in der Stoffbahn 5 verlaufen.
[0029] Während die Seilwinden 11 und 12 zum Verschließen der Öffnung in Aufwickelrichtung
aktiviert werden, ist die Trommel 6 über einen in Fig. 5 im Einzelnen dargestellten
hydraulischen Antrieb in Aufwickelrichtung zu aktivieren, um die Öffnung 4 freizugeben.
Wie die Fig. 5 verdeutlicht, ist die Trommel 6 nahe ihrem unteren Ende mit einem Kettenrad
24 verbunden, welches von einem neben der Trommellagerung angeordneten Hydraulikmotor
25 antreibbar ist.
[0030] Die Seilwinden 11 und 12 sowie der hydraulische Antrieb 24, 25 der Trommel 6 können
nicht nur zum Öffnen und Verschließen der Öffnung 4, d. h. zum Auf- bzw. Abwickeln
der Stoffbahn 5 angesteuert werden, sondern auch gegensinnig , sodass eine Zugkraft
in Längsrichtung 7 der Stoffbahn 5 aufgebracht wird, wodurch sichergestellt ist, dass
die Stoffbahn 5 in abgewickelter, also in Schließstellung, nahezu in einer Ebene verläuft.
Sie ist dabei so angeordnet, dass ihre Außenseite etwa in Flucht mit der Bootswandung
2 verläuft.
Bezugszeichenliste
[0031]
- 1
- - Boot
- 2
- - Bootswandung
- 3
- - Nische
- 4
- - Öffnung
- 5
- - Stoffbahn
- 6
- - Trommel
- 7
- - Längsrichtung
- 8
- - Decke
- 9
- - Boden
- 10
- - Umlenkrolle
- 11
- - Seilwinde
- 12
- - Seilwinde
- 13
- - Schiene oben
- 14
- - Schiene unten
- 15
- - Kulissensteine
- 16
- - hydraulisches Spannelement
- 17
- - Gehäuse von 16
- 18
- - Schlitz von 17
- 19
- - Steg
- 20
- - T-Träger
- 21
- - Dichtmanschette
- 22
- - Gefäße
- 23
- - Spannrichtung/Entspannrichtung
- 24
- - Kettenrad
- 25
- - Hydraulikmotor
1. Vorrichtung zum Verschließen einer seitlichen Öffnung (4) in der Außenhaut oder Wandung
(2) eines Boots (1), insbesondere zum Verschließen einer durch eine Bootsnische (3)
gebildeten Öffnung (4), mit einem über nahezu die gesamte Öffnung (4) erstreckbaren
Stoff (5), der zur Freigabe der Öffnung (4) von dieser entfernbar ist, mit einer Führung
(13, 14), die sich längs zwei gegenüberliegenden Seiten der Öffnung (4) erstreckt
und den Stoff (5) an zwei Seiten aufnimmt und hält, mit mindestens einer Spannvorrichtung
(16), mit welcher der Stoff (5) in einer Richtung (23) quer zur Führung spannbar ist,
wobei die Führung zwei gegenüberliegende Schienen (13, 14) aufweist, zwischen denen
der Stoff (5) gehalten und geführt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die eine Schiene (13) zumindest in Spannrichtung (23) bootsfest und die andere Schiene
(14) zumindest in Spannrichtung (23) bewegbar angeordnet ist und dass das mindestens
eine Spannelement (16) zwischen der bewegbaren Schiene (14) an einem bootsfesten Teil
vorgesehen ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Schienen (13, 14) in Längsrichtung (7) der Öffnung erstrecken.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 der 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Spannelement (16) nach dem Wirkprinzip eines Hydraulikzylinders aufgebaut ist
und sich über die Länge der damit verbundenen Schiene (14) erstreckt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Druckraum des Spannelementes durch mindestens ein elastisches schlauchförmiges
Gefäß (22) gebildet ist, das durch demgegenüber starre und zueinander bewegliche Wände
(17, 20) des Spannelementes (16) abgestützt ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Spannelement (16) ein quaderförmiges Gehäuse (17) mit einem sich über die Länge
des Gehäuses (17) erstreckenden Schlitz (18) in einer Gehäuseseite aufweist, durch
den der Steg (19) eines innerhalb des Gehäuses (17) gelagerten T-Trägers (20) geführt
ist, wobei innerhalb des Gehäuses (17) zwei elastische schlauchförmige Gefäße (22)
angeordnet sind, die jeweils an einer Seite des Stegs (19) anliegen und den Druckraum
des Spannelements (16) bilden.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (17) des Spannelements (16) bootsfest angebracht ist und am gehäusefernen
Ende des Stegs (19) eine Schiene (14) der Führung befestigt ist.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Stoff (5) auf eine Trommel (6) aufrollbar ist, die vorzugsweise nahe einer Schmalseite
der Öffnung (4) angeordnet ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Trommel (6) bootsfest gelagert und vorzugsweise hydraulisch zumindest in Aufwickelrichtung
angetrieben ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass an der der Trommel (6) gegenüberliegenden Seite der Öffnung (4) vorzugsweise hydraulisch
angetriebene Seilwinden zum Abwickeln des Stoffs von der Trommel (6) vorgesehen sind,
wobei die Seile längs der Schienen (13, 14), vorzugsweise innerhalb der Schienen (13,
14) verlaufen und am freien Ende des Stoffs (5) angreifen.
10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Hydraulikantriebe (25) zum Auf- und Abwickeln des Stoffs (5) von der Trommel
(6) feststellbar oder mit voreinstellbarer Kraft zueinander gegenläufig beaufschlagbar
sind.
11. Vorrichtung nach einer der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Stoff (5) mehrlagig aufgebaut ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Stoff (5) eine Reflexionsschicht, vorzugsweise in Form einer Metallfolie aufweist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Stoff (5) eine lasttragende Hauptlage aufweist, die vorzugsweise aus mehrlagigem
Segeltuch gebildet ist.
14. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Stoff (5) mit einer hoch zugfesten Faser armiert ist.
15. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Stoff (5) zumindest an seinen schienenseitigen Rändern verstärkt ausgebildet
und mit Kulissensteinen (15) versehen ist, die an oder in den Schienen (13, 14) formschlüssig
geführt sind.
1. A device for closing a lateral opening (4) in the outer hull or wall (2) of a marine
vessel (1), in particular for closing an opening (4) which is formed by a marine vessel
recess (3), with a material (5) which can extend over almost the whole opening (4)
and which for the release of the opening (4) can be removed from this opening, with
a guide (13, 14) which extends along two oppositely lying sides of the opening (4)
and receives and holds the material (5) at two sides, with at least one tensioning
device (16), with which the material (5) can be tensioned in a direction (23) transverse
to the guide, wherein the guide comprises two oppositely lying rails (13, 14), between
which the material (5) is held and guided, characterised in that the one rail (13) at least in the tensioning direction (23) is arranged fixed to
the marine vessel, and the other rail (14) at least in the tensioning direction (23)
is arranged in a movable manner, and that the at least one tensioning element (16)
is provided between the movable rail (14) on a part which is fixed to the marine vessel.
2. A device according to claim 1, characterised in that the rails (13, 14) extend in the longitudinal direction (7) of the opening.
3. A device according to claim 1 or 2, characterised in that the tensioning element (16) is constructed according to the functioning principle
of a hydraulic cylinder and extends over the length of the rail (14) connected thereto.
4. A device according to claim 3, characterised in that the pressure space of the tensioning element is formed by way of at least one elastic,
flexible tubing-like vessel (22) which is supported by walls (17, 20) of the tensioning
element (16) which are rigid compared to said vessel and which are movable to one
another.
5. A device according to claim 4, characterised in that the tensioning element (16) comprises a parallelepiped housing (17) with a slot (18)
in one housing side, said slot extending over the length of the housing (17) and through
which the web (19) of a T-beam (20) mounted within the housing (17) is guided, wherein
two elastic flexible tubing-like vessels (22) are arranged within the housing (17),
which in each case bear on one side of the web (19) and form the pressure space of
the tensioning element (16).
6. A device according to claim 5, characterised in that the housing (17) of the tensioning element (16) is attached in a manner fixed to
the marine vessel, and a rail (14) of the guide is fastened on the end of the web
(19) which is remote from the housing.
7. A device according to one of the preceding claims, characterised in that the material (5) can be rolled onto a drum (6) which is preferably arranged close
to a narrow side of the opening (4).
8. A device according to claim 7, characterised in that the drum (6) is mounted in a manner fixed to the marine vessel and is preferably
driven hydraulically at least in the winding-up direction.
9. A device according to claim 7 or 8, characterised in that preferably hydraulically driven cable winches for winding the material from the drum
(6) are provided on the side of the opening (4) which lies opposite the drum (6),
wherein the cables run along the rails (13, 14), preferably within the rails (13,
14) and engage at the free end of the material (5).
10. A device according to one of the preceding claims, characterised in that the hydraulic drives (25), for winding the material (5) onto and from the drum (6)
can be locked or can be impinged in opposite directions to one another with a presettable
force.
11. A device according to one of the preceding claims, characterised in that the material (5) is constructed in a multilayered manner.
12. A device according to claim 11, characterised in that the material (5) comprises a reflection layer, preferably in the form of a metal
foil.
13. A device according to claim 11 or 12, characterised in that the material (5) comprises a load-carrying main layer which is preferably formed
from a multilayered sailing cloth.
14. A device according to one of the preceding claims, characterised in that the material (5) is reinforced with high tensile-strength fibre.
15. A device according to one of the preceding claims, characterised in that the material (5) at least on its edges on the rail side is designed in a reinforced
manner and is provided with sliding blocks (15) which are guided on or in the rails
(13, 14) with a positive fit.
1. Dispositif de fermeture d'une ouverture latérale (4) dans le bordé extérieur ou la
paroi (2) d'un bateau (1), en particulier pour fermer une ouverture (4) formée par
une niche de bateau (3), comprenant un matériau (5) extensible sur presque toute l'ouverture
(4) et qui peut être retiré de celle-ci pour libérer l'ouverture (4), comportant un
guide (13, 14) qui s'étend le long de deux côtés opposés de l'ouverture (4) et loge
et retient le matériau (5) au niveau de deux côtés, comprenant au moins un dispositif
tendeur (16) avec lequel le matériau (5) peut être tendu dans une direction (23) transversale
au guide, où le guide présente deux rails opposés (13, 14) entre lesquels le matériau
(5) est retenu et guidé, caractérisé en ce qu'un rail (13) est fixé à demeure sur le bateau, au moins dans la direction de tension
(23), et en ce que l'autre rail (14) est disposé de façon mobile, au moins dans la direction de tension
(23), et en ce que l'élément tendeur (16), au moins au nombre de un, est prévu entre le rail mobile
(14) et une partie fixe du bateau.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que les rails (13, 14) s'étendent dans la direction longitudinale (7) de l'ouverture.
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'élément tendeur (16) est fabriqué selon le principe d'action d'un vérin hydraulique
et s'étend sur toute la longueur du rail (14) qui y est relié.
4. Dispositif selon la revendication 3, caractérisé en ce que la chambre de pression de l'élément tendeur est formée par au moins une cuve tubulaire
élastique (22) qui est soutenue par des parois (17, 20) de l'élément tendeur (16)
fixes par rapport à celle-ci et mobiles l'une par rapport à l'autre.
5. Dispositif selon la revendication 4, caractérisé en ce que l'élément tendeur (16) présente un boîtier rectangulaire (17) présentant une fente
(18) qui s'étend sur la longueur du boîtier (17) dans un côté de boîtier, par laquelle
est guidée la tige (19) d'un support en T (20) logé au sein du boîtier (17), où dans
le boîtier (17) sont disposées deux cuves tubulaires élastiques (22) qui reposent
respectivement contre un côté de la tige (19) et forment la chambre de pression de
l'élément tendeur (16).
6. Dispositif selon la revendication 5, caractérisé en ce que le boîtier (17) de l'élément tendeur (16) est fixé à demeure sur le bateau et en ce qu'un rail (14) du guide est fixé au niveau de l'extrémité de la tige (19) éloignée du
boîtier.
7. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le matériau (5) peut être enroulé sur un tambour (6) qui est disposé de préférence
à proximité d'un côté étroit de l'ouverture (4).
8. Dispositif selon la revendication 7, caractérisé en ce que le tambour (6) est fixé à demeure sur le bateau et est entraîné de préférence par
voie hydraulique au moins dans le sens d'enroulement.
9. Dispositif selon la revendication 7 ou 8, caractérisé en ce que sur le côté opposé au tambour (6) de l'ouverture (4) sont prévus des treuils, entraînés
de préférence par voie hydraulique, destinés à dérouler le matériau du tambour (6),
où les câbles courent le long des rails (13, 14), de préférence à l'intérieur des
rails (13, 14), et rentrent dans une extrémité libre du matériau (5).
10. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les entraînements hydrauliques (25) permettant d'enrouler et de dérouler le matériau
(5) du tambour (6) sont réglables ou peuvent être chargés, dans le sens contraire,
par une force pré-réglable.
11. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le matériau (5) est formé de plusieurs couches.
12. Dispositif selon la revendication 11, caractérisé en ce que le matériau (5) présente une couche de réflexion, de préférence sous la forme d'une
feuille métallique.
13. Dispositif selon la revendication 11 ou 12, caractérisé en ce que le matériau (5) présente une couche principale porte-charge, qui est formée de préférence
par une toile à voile en plusieurs couches.
14. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le matériau (5) est armé avec une fibre qui présente une grande résistance à la traction.
15. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le matériau (5) est exécuté de façon renforcée au moins au niveau de ses bords côté
rail et est muni de coulisseaux (15) qui sont guidés contre ou dans les rails (13,
14) par engagement de forme.
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