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(11) |
EP 1 869 291 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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30.07.2014 Patentblatt 2014/31 |
| (22) |
Anmeldetag: 30.03.2006 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2006/061163 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2006/108764 (19.10.2006 Gazette 2006/42) |
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| (54) |
KONVEKTIV GEKÜHLTE GASTURBINENSCHAUFEL
CONVECTIVELY COOLED GAS TURBINE BLADE
AUBE DE TURBINE A GAZ A REFROIDISSEMENT PAR CONVECTION
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
14.04.2005 RU 2005110990
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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26.12.2007 Patentblatt 2007/52 |
| (73) |
Patentinhaber: Alstom Technology Ltd |
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5400 Baden (CH) |
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Erfinder: |
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- FOKINE, Arkadi
Moskau, 109444 (RU)
- TRISHKIN, Alexander
Lytkarino, 140080 (RU)
- VASSILIEV, Vladimir
CH-5300 Turgi (CH)
- VINOGRADOV, Dmitry
Moskau, 115407 (RU)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 1 441 107 US-A- 3 051 438 US-A- 3 628 880 US-A- 3 885 886 US-A- 4 529 357 US-A1- 2003 156 943 US-B1- 6 485 255
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GB-A- 656 634 US-A- 3 533 712 US-A- 3 807 892 US-A- 4 424 001 US-A- 5 993 156 US-B1- 6 224 328
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Technisches Gebiet
[0001] Die vorliegende Anmeldung bezieht sich auf eine Gasturbinenschaufel gemäss dem Oberbegriff
des Anspruchs 1.
Stand der Technik
[0002] Es ist bekannt, bei gekühlten Schaufeln von Gasturbinen Kühlluft am Schaufelkopf
auszublasen, was beispielsweise zu einer verbesserten Kühlung der dort angeordneten
Dichtungen beiträgt. Aus
US 2003/156943 ist eine Turbinenschaufel bekannt geworden, welche mit einem in der Schaufelblatt-Vorderkante
verlaufenden Kühlkanal mit Austrittsöffnungen im Bereich des Schaufelkopf versehen
ist. Die Wanddicke der Schaufel ändert sich im Austrittsbereich nicht und damit ist
die Kontur im Austrittsbereich ähnlich der Kanalkontur.
[0003] Im allgemeinen werden die Querschnitte dieser Austrittsöffnungen kleiner dimensioniert
als die der Kühlluftkanäle. Sie dienen damit als Drosselstellen und begrenzen den
Massenstrom des ausgeblasenen Kühlfluids, wie z.B. in der
US 5 993156 offenbart.
[0004] Die Austrittsöffnungen weisen üblicherweise kreisförmige oder elliptische Querschnitte
auf, und stimmen nicht mit der Querschnittsform des Kühlkanals überein, welcher die
Kühlluft zu der Austrittsöffnung führt. Der damit vorliegende abrupte Querschnittswechsel
resultiert in ungünstigen Strömungsmustern, welche unter anderem zu erhöhten Druckverlusten
und lokal erhöhten Materialtemperaturen führen.
Darstellung der Erfindung
[0005] Gemäss einem Aspekt der vorliegenden Erfindung soll eine Gasturbinenschaufel der
eingangs genannten Art so angegeben werden, dass die Nachteile des Standes der Technik
vermieden werden. Spezifischer soll die Gasturbinenschaufel derart angegeben werden,
dass der Wärmeübergang auf der Kühlungsseite vergleichmässigt wird und auf diese Weise
ungleichmässige Temperaturvorteilungen mit lebensdauerverkürzenden Thermospannungen
vermieden werden.
[0006] Dies, neben anderen vorteilhaften Wirkungen, vermag die im Anspruch 1 beschriebene
Gasturbinenschaufel zu leisten. Bei der im Anspruch 1 angegebenen Schaufel ist die
Kontur der Austrittsöffnung des entlang der Vorderkante verlaufenden Kühlluftkanals
dem Querschnitt des Kühlluftkanals geometrisch ähnlich gestaltet. Daraus resultiert,
dass die Querschnittsübergänge beim Durchströmen der Kühlluft aus dem Kühlluftkanal
in die Austrittsöffnung minimiert werden. Totwasserzonen der Kühlluft und Abweichungen
der Strömungsrichtung der ausgeblasenen Kühlluft mit ihren negativen Auswirkungen
werden damit vermieden.
[0007] In einer Weiterbildung der Schaufel ist die Querschnittsfläche der Austrittsöffnung
kleiner als die Querschnittsfläche des Kühlluftkanals. Damit kann die Austrittsöffnung
als Drosselstelle wirken und somit zur Begrenzung des Massenstroms dienen. Das heisst,
im Bereich der Austrittsöffnung ist ein Steg angeordnet. In einer Ausführungsform
der Erfindung nimmt der Abstand der Konturlinie der Austrittsöffnung von der Schaufelblattaussenkontur
im Bereich der Schaufelblatt-Vorderkante Werte zwischen 138% und 162% der lokalen
Wanddicke der Schaufelblattwand an. Das heisst; die Höhe des Steges beträgt im Bereich
der Schaufelblattvorderkante 38% bis 62% der lokalen Wanddicke. Im Bereich der saugseitigen
Wand und/oder der druckseitigen Wand des Schaufelblattes nimmt der Abstand der Konturlinie
der Austrittsöffnung von der Schaufelblatt-Aussenkontur Werte von 113% bis 138% der
lokalen Wanddicke der Schaufelblattwand an. Die Höhe des Steges beträgt also in diesem
Bereich 13% bis 38% der lokalen Wanddicke. Im Bereich der schaufelinneren Trennwand,
welche beispielsweise den entlang der Vorderkante verlaufenden Kühlluftkanal von anderen
Kühlluftkanälen abtrennt, liegt die Höhe des Steges in einer Ausführungsform im Bereich
von 0% bis 225% der Wanddicke der Schaufelblattwand. Diese geometrischen Spezifikationen
können selbstverständlich unabhängig voneinander oder in Kombination Anwendung finden.
Die Wanddicke der Schaufelblattwand kann dabei in Umströmungsrichtung des Schaufelblattes
variieren; in einer Ausführungsform der Erfindung ist die Wanddicke der Schaufelbfattwand
im Bereich der Austrittsöffnung konstant.
[0008] In einer Weiterbildung der Erfindung weist der Kühlluftkanal eine am Schaufelfuss
angeordnete Einlassöffnung auf. Dabei wird in einer Ausführungsform frische Kühlluft
am Schaufelfuss zugeführt, welche entlang der Schaufelblattvorderkante im Schaufelblattinneren
zum Schaufelkopf strömt, und dort durch die Austrittsöffnung ausströmt. Insbesondere
ist in einer Weiterbildung der hier spezifizierten Schaufeln die Schaufel im Bereich
des Kühlkanals rein konvektiv gekühlt ausgeführt. Das heisst, es liegen keine Öffnungen
vor, durch welche Kühlluft beispielsweise als Filmkühlluft zur Schaufelblatt-Aussenseite
gelangen kann. Der gesamte in den Kühlluftkanal einströmende Kühlluftmassenstrom strömt
also wieder durch die Austrittsöffnung ab.
[0009] Schaufeln der vorstehend beschriebenen Art finden bevorzugt in Gasturbinen, als Bestandteile
eines Rotors und/oder eines Stators, Verwendung.
Kurze Beschreibung der Zeichnung
[0010] Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines in der Zeichnung illustrierten Ausführungsbeispiels
näher erläutert. Im Einzelnen zeigen
Figur 1 eine Gasturbogruppe;
Figur 2 eine Gasturbinenschaufel;
Figur 3 einen Austrittsbereich eines Kühlluftkanals einer Gasturbinenschaufel.
[0011] Alle Figuren sind stark vereinfacht und dienen lediglich dem besseren Verständnis
der Erfindung; sie sollen nicht zur Einschränkung der in den Ansprüchen gekennzeichneten
Erfindung herangezogen werden.
Wege zur Ausführung der Erfindung
[0012] In der Figur 1 ist beispielhaft eine Gasturbogruppe dargestellt. Diese umfasst auf
an sich bekannte Weise einen Verdichter 1, eine Brennkammer 2, sowie die Turbine 3.
Die Turbine 3 ist im Schnitt dargestellt. Ein Turbinenstator umfasst ein Gehäuse 4
sowie Leitschaufeln 61, 62, 63 und 64. Ein Turbinenrotor umfasst eine Welle 5 sowie
Laufschaufeln 65, 66, 67 und 68.
[0013] In modernen Gasturbogruppen mit hohen Heissgastemperaturen werden die Turbinenschaufeln
wenigstens der ersten Turbinenstufen gekühlt ausgeführt. Ein Beispiel für eine derartige
gekühlte Turbinenschaufel 6 ist in der Figur 2 dargestellt. Figur 2a zeigt dabei eine
Seitenansicht einer beispielhaften Turbinenschaufel in einer Schnittdarstellung, welche
die interne Kühlungskonfiguration der Schaufel erkennen lässt. Die Schaufel 6 umfasst
einen Schaufelfuss 601, ein Schaufelblatt 602, sowie einen Schaufelkopf 603. Ein Querschnitt
des Schaufelblattes, welcher das Schaufelblattprofil erkennen lässt, ist in der Figur
2b dargestellt. Das Profil des Schaufelblattes weist eine Vorderkante 604, eine Hinterkante
605, eine Druckseite 606 sowie eine Saugseite 607 auf. Innerhalb des Schaufelblattes
verläuft entlang der Schaufelblattvorderkante 604 ein Kühlluftkanal 609. Wie in der
Darstellung der Figur 2b zu erkennen ist, wird dieser Kanal einerseits von der Wand
des Schaufelblattes im Bereich der Vorderkante 604, im Bereich der Druckseite 606,
im Bereich der Saugseite 607, sowie von einer von der saugseitigen Schaufelblattwand
zur druckseitigen Schaufelblattwand verlaufenden Trennwand 614 begrenzt. Der Kühlluftkanal
609 weist im fusseitigen Bereich des Schaufelblattes eine Eintrittsöffnung 610 für
Kühlluft auf, und weist im Bereich des Schaufelkopfes eine Austrittsöffnung 611 für
Kühlluft auf. Innerhalb des Schaufelblattes ist ein weiterer serpentinenförmig verlaufender
Kühlluftkanal 608 angeordnet, wobei die diesen durchströmende Kühlluft im Bereich
der Schaufelblatthinterkante ausgeblasen wird. Das Schaufelblatt wird im Bereich der
Hinterkante durch die ausgeblasene Kühlluft gekühlt; in den weiteren Bereichen des
Schaufelblattes wird das Schaufelblatt rein konvektiv gekühlt. Zur Verbesserung der
konvektiven Kühlwirkung sind innerhalb der Kühlluftkanäle Rippen 613 angeordnet, welche
dort den Wärmeübergang von der Schaufelblattwand zur Kühlluft intensivieren. Die Kühlluft
des Vorderkanten-Kühlluftkanals 609 wird an der Einlassöffnung 610 zugeführt und im
Schaufelkopfbereich an der Austrittsöffnung 611 wieder ausgeblasen, und dient dort
zur Kühlung des Schaufelkopfes und der nicht dargestellten Dichtungen. Im Bereich
des Schaufelkopfes ist ein Steg 612 angeordnet, welcher vermeidet, dass die Kühlluft
vorschnell mit Heissgas vermischt wird.
[0014] Der Bereich der Austrittsöffnung 611 ist in den Figuren 3a und 3b vergrössert dargestellt.
In der Draufsicht der Figur 3a ist zu erkennen, dass die Kontur der Austrittsöffnung
611 eine dem Querschnitt des Kühlluftkanals 609 im Wesentlichen geometrisch ähnliche
Form aufweist, diesem gegenüber aber im Querschnitt verkleinert ist. Der vorderkantenseitig
verlaufende Kühlluftkanal ist gestrichelt angedeutet. Im Bereich der Schaufelblatt-Vorderkante
604 beträgt der Abstand der Kontur der Austrittsöffnung von der Schaufelblatt-Aussenkontur
das Mass A. Im Bereich der druckseitigen Wand 606 und der saugseitigen Wand Schaufelblattes
607 beträgt der Abstand der Kontur der Austrittsöffnung von der Schaufelblatt-Aussenkontur
das Maß B. Im Bereich der Trennwand 614 beträgt der Abstand der Kontur der Austrittsöffnung
von der Trennwand das Mass C. Die Dicke der Schaufelblattaussenwand ist mit δ bezeichnet.
Dabei beträgt A bevorzugt A=δ (1,5±0,12). B beträgt B=δ ·(1,25±0,12). C beträgt 0<C<δ
·(2±0,25).
[0015] Obschon die Erfindung vorstehend anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert
wurde, ist für den Fachmann selbstverständlich, dass dieses Ausführungsbeispiel die
Erfindung nicht einschränkt. Im Lichte der vorstehenden Beschreibung eröffnen sich
für einen Fachmann weitere im Umfang der Patentansprüche enthaltene Ausführungsformen
der Erfindung.
Bezugszeichenliste
[0016]
- 1
- Verdichter
- 2
- Brennkammer
- 3
- Turbine
- 4
- Gehäuse
- 5
- Welle
- 6
- Turbinenschaufel
- 61, 62, 63, 64
- Leitschaufeln, Statorschaufeln
- 65, 66, 67, 68
- Laufschaufeln, Rotorschaufeln
- 601
- Schaufelfuss
- 602
- Schaufelblatt
- 603
- Schaufelkopf
- 604
- Schaufelblatt-Vorderkante
- 605
- Schaufellbaltt-Hinterkante
- 606
- druckseitige Schaufelblattwand
- 607
- Saugseitige Schaufelblattwand
- 608
- Kühlluftkanal
- 609
- vorderkantenseitiger Kühlluftkanal
- 610
- Kühllufteinlass
- 611
- Austrittsöffnung
- 612
- Steg
- 613
- Kühlkanalrippen
- 614
- Trennwand
1. Gasturbinenschaufel (6), mit einem Schaufelblatt (602), welches sich von einem Schaufelfuss
(601) zu einem Schaufelkopf (603) erstreckt, wobei das Schaufelblatt eine Schaufelblatt-Vorderkante
(604) und einen entlang der Schaufelblatt-Vorderkante im Schaufelblattinneren verlaufenden
Kühlluftkanal (609) umfasst, welcher Kühlluftkanal an der Vorderkante (604) sowie
an der Saugseite (607) und der Druckseite (606) des Schaufelblattes von der Schaufelblattwand
begrenzt ist, und der weiterhin von einer im Schaufelblattinneren von der druckseitigen
Wand zu der saugseitigen Wand verlaufenden Trennwand (614) begrenzt ist, und welcher
Kühlluftkanal (609) eine im Bereich des Schaufelkopfes angeordnete Austrittsöffnung
(611) aufweist, wobei die Querschnittsfläche der Austrittsöffnung (611) geometrisch
ähnlich der Querschnittsfläche des Kühlkanals (609) ist, wobei gekennzeichnet, dass
das die Querschnittsfläche der Austrittsöffnung (611) kleiner als die Querschnittsfläche
des Kühlkanals (609) ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Querschnittsflächen der Austrittsöffnung (611) und des Kühlkanals (609) konturgleich
zueinander ausgerichtet sind.
2. Gasturbinenschaufel gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand (A) der Kontur der Austrittsöffnung (611) gegenüber der Aussenkontur
des Schaufelblattes im Bereich der Vorderkante im Bereich von 138% und 162% der lokalen
Wanddicke (δ) der Schaufelblattwand beträgt.
3. Gasturbinenschaufel gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand (B) der Kontur der Austrittsöffnung gegenüber der Aussenkontur des Schaufelblattes
im Bereich der druckseitigen Wand und/oder der saugseitigen Wand im Bereich von 113%
und 138% der lokalen Wanddicke (δ) der Schaufelblattwand beträgt.
4. Gasturbinenschaufel gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der Trennwand (614) der Abstand (C) der Kontur der Austrittsöffnung von
der Trennwand im Bereich von 0% bis 225% der Wanddicke (δ) der Schaufelblattwand beträgt.
5. Gasturbinenschaufel gemäss einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der Austrittsöffnung die Wanddicke der Schaufelblattwand konstant ist.
6. Gasturbinenschaufel gemäss einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Kühlluftkanal (609) eine im Bereich des Schaufelfusses (601) angeordnet Einlassöffnung
(610) aufweist.
7. Gasturbinenschaufel gemäss einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaufel im Bereich des Kühlkanals rein konvektionsgekühlt ausgeführt ist.
8. Gasturbinenbaugruppe, insbesondere Rotor oder Stator einer Gasturbine, umfassend wenigstens
eine Gasturbinenschaufel gemäss einem der vorstehenden Ansprüche.
9. Gasturbine, umfassend wenigstens eine Gasturbinenschaufel gemäss einem der Ansprüche
1 bis 7.
1. Gas turbine blade (6), with a blade airfoil (602), which extends from a blade root
(601) to a blade tip (603), wherein the blade airfoil comprises a blade airfoil leading
edge (604) and a cooling air passage (609) which extends along the leading edge of
the blade airfoil inside the blade airfoil, which cooling air passage is defined by
the wall of the blade airfoil on the leading edge (604), and also on the suction side
(607) and the pressure side (606) of the blade airfoil, and which, furthermore, is
defined by a partition (614) which extends inside the blade airfoil from the pressure-side
wall to the suction-side wall, and which cooling air passage (609) has an outlet opening
(611) which is arranged in the region of the blade tip, wherein the cross-sectional
area of the outlet opening (611) is geometrically similar to the cross-sectional area
of the cooling air passage (609), wherein the cross-sectional area of the outlet opening
(611) is smaller than the cross-sectional area of the cooling air passage (609), characterized in that the cross-sectional areas of the outlet opening (611) and of the cooling air passage
(609) are aligned with identical contour to one another.
2. Gas turbine blade according to Claim 1, characterized in that the distance (A) of the contour of the outlet opening (611) with respect to the outer
contour of the blade airfoil in the region of the leading edge is within the range
of 138% to 162% of the local wall thickness (δ) of the wall of the blade airfoil.
3. Gas turbine blade according to Claim 1, characterized in that the distance (B) of the contour of the outlet opening with respect to the outer contour
of the blade airfoil in the region of the pressure-side wall and/or the suction-side
wall is within the range of 113% to 138% of the local wall thickness (δ) of the wall
of the blade airfoil.
4. Gas turbine blade according to Claim 1, characterized in that in the region of the partition (614), the distance (C) of the contour of the outlet
opening from the partition is within the range of 0% to 225% of the wall thickness
(δ) of the wall of the blade airfoil.
5. Gas turbine blade according to one of the preceding claims, characterized in that the wall thickness of the wall of the blade airfoil is constant in the region of
the outlet opening.
6. Gas turbine blade according to one of the preceding claims, characterized in that the cooling air passage (609) has an inlet opening (610) which is arranged in the
region of the blade root (601).
7. Gas turbine blade according to one of the preceding claims, characterized in that the blade is designed in a way in which it is purely convectively cooled in the region
of the cooling passage.
8. Gas turbine assembly, especially rotor or stator of a gas turbine, comprising at least
one gas turbine blade according to one of the preceding claims.
9. Gas turbine, comprising at least one gas turbine blade according to one of Claims
1 to 7.
1. Aube de turbine à gaz (6), comprenant une pale d'aube (602) qui s'étend depuis une
base d'aube (601) jusqu'à une tête d'aube (603), la pale d'aube comprenant une arête
avant (604) de pale d'aube et un canal d'air de refroidissement (609) s'étendant le
long de l'arête avant de pale d'aube dans l'intérieur de la pale d'aube, lequel canal
d'air de refroidissement est limité au niveau de l'arête avant (604) ainsi qu'au niveau
du côté d'aspiration (607) et du côté de pression (606) de la pale d'aube par la paroi
de la pale d'aube, et lequel est en outre limité par une paroi de séparation (614)
s'étendant dans l'intérieur de la pale d'aube de la paroi du côté de pression jusqu'à
la paroi du côté d'aspiration, et lequel canal d'air de refroidissement (609) présentant
une ouverture de sortie (611) disposée dans la région de la tête d'aube, la surface
en section transversale de l'ouverture de sortie (611) étant géométriquement similaire
à la surface en section transversale du canal d'air de refroidissement (609), la surface
en section transversale de l'ouverture de sortie (611) étant plus petite que la surface
en section transversale du canal d'air de refroidissement (609), caractérisée en ce que les surfaces en section transversale de l'ouverture de sortie (611) et du canal d'air
de refroidissement (609) sont orientées l'une par rapport à l'autre avec le même contour.
2. Aube de turbine à gaz selon la revendication 1, caractérisée en ce que la distance (A) du contour de l'ouverture de sortie (611) au contour extérieur de
la pale d'aube dans la région de l'arête avant est de l'ordre de 138 % à 162 % de
l'épaisseur de paroi locale (δ) de la paroi de la pale d'aube.
3. Aube de turbine à gaz selon la revendication 1, caractérisée en ce que la distance (B) du contour de l'ouverture de sortie au contour extérieur de la pale
d'aube dans la région de la paroi du côté de pression et/ou de la paroi du côté d'aspiration
est de l'ordre de 113 % à 138 % de l'épaisseur de paroi locale (δ) de la paroi de
la pale d'aube.
4. Aube de turbine à gaz selon la revendication 1, caractérisée en ce que dans la région de la paroi de séparation (614), la distance (C) du contour de l'ouverture
de sortie à la paroi de séparation est de l'ordre de 0 % à 225 % de l'épaisseur de
paroi (δ) de la paroi de la pale d'aube.
5. Aube de turbine à gaz selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que dans la région de l'ouverture de sortie, l'épaisseur de paroi de la paroi de la pale
d'aube est constante.
6. Aube de turbine à gaz selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que le canal d'air de refroidissement (609) présente une ouverture d'entrée (610) disposée
dans la région de la base d'aube (601).
7. Aube de turbine à gaz selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'aube est réalisée dans la région du canal de refroidissement avec un refroidissement
purement par convexion.
8. Module de turbine à gaz, en particulier rotor ou stator d'une turbine à gaz, comprenant
au moins une aube de turbine à gaz selon l'une quelconque des revendications précédentes.
9. Turbine à gaz, comprenant au moins une aube de turbine à gaz selon l'une quelconque
des revendications 1 à 7.
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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