[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung mit einer Magnetanordnung mit mindestens
einem Dauermagneten, wobei die Vorrichtung eine magnetisch wirksame erste Anlagefläche
zu ihrer Festlegung in einer Anlageposition auf einem magnetisierbaren Untergrund
aufweist.
[0002] Bekannte Vorrichtungen mit Magnetanordnung beispielsweise in Form von Organisationsmagneten
dienen in der Regel dazu, Gegenstände wie Papiere, Fotos und dergleichen auf einem
magnetisierbaren Untergrund festzuhalten. Der magnetisierbare Untergrund kann ferromagnetisch,
wie bei einer sogenannten Magnettafel, oder paramagnetisch sein.
[0003] Aufgabe der Erfindung ist eine Erweiterung der Verwendungsmöglichkeiten der Vorrichtung.
[0004] Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruches 1 gelöst.
Vorteilhafte Weiterbildungen sind in den Unteransprüchen beschrieben. Insbesondere
wird die gestellte Aufgabe dadurch gelöst, dass eine Signal gebende Funktionsvorrichtung
mit einem Funktionselement vorgesehen ist, die bei Anlage der Vorrichtung mit ihrer
ersten Anlagefläche auf dem Untergrund durch das Eigengewicht der Vorrichtung oder
Teile derselben und/oder zwischen der ersten Anlagefläche und dem Untergrund wirkenden
magnetischen Anziehungskraft zur Auslösung des Signals automatisch betätigbar ist.
[0005] Eine automatische Betätigung soll bedeuten, dass hierzu keine weitere Maßnahme ergriffen
werden muss. Das Signal kann zum Beispiel ein optisches, akustisches und/oder mechanisches
Signal sein. Die Vorrichtung kann beispielsweise als Spielzeug ausgebildet sein, wobei
als Signal zum Beispiel eine Melodie ertönt oder eine Geschichte vorgelesen wird.
Desgleichen kann die Vorrichtung ein Werbungsobjekt sein, deren Signal beispielsweise
in Form eines Werbespruches abgefasst ist. Das Signal kann auf mechanischem Wege beispielsweise
dadurch erfolgen, indem aus dem Inneren der Vorrichtung mittels Federkraft eine künstliche
Blume, eine Figur, ein Werbeträger, ein Firmenlogo oder ein Werbegeschenk hervorschnellt.
[0006] Das Signal kann als Steuer- und/oder Regelsignal an eine Einrichtung entfernt zur
Vorrichtung und/oder innerhalb der Vorrichtung beispielsweise an ein weiteres Funktionselement
der Funktionseinrichtung des Organisationsmagneten übermittelt werden. Aufgrund des
Steuer- und/oder Regelsignal kann die Funktionseinrichtung in einen Bereitschaftszustand
versetzt werden, in dem sie zum Beispiel auf Grund eines Signals von außen aktiviert
werden kann, in einen Ruhezustand versetzt werden kann oder ausgeschaltet werden kann.
[0007] Zur Aktivierung der Funktionsvorrichtung kann ein Signal zum Beispiel mit Auftreten
bestimmter Ereignisse erfolgen, wie zum Beispiel mit einem Geräusch, einer elektromagnetischen
Strahlung zum Beispiel in Form sichtbaren Lichtes, einer Erschütterung oder Vibration
der Vorrichtung oder einer Änderung eines die Vorrichtung umgebenden Feldes und/ oder
einer Änderung der stofflichen Umgebung der Vorrichtung, beispielsweise in Form von
Rauch (Rauchmelder), Hitze (Feuermelder) oder Flüssigkeit (Füllstandsanzeiger in Gefäßen
oder Silos).
[0008] Da die Vorrichtung ausgelegt ist, mittels ihrer ersten Anlagefläche auf einem magnetisierbaren
Untergrund magnetisch zu haften und deren Funktionsvorrichtung in der ersten Anlageposition
automatisch betätigbar ist, kann sie auch an Orten eingesetzt werden, die, wie beispielsweise
in Rohrleitungen, im Betrieb schwer zugänglich, und/oder die, wie beispielsweise in
einer Kernkraftanlage, kontaminiert und/oder evakuiert sind. Die Orte können auch
eine Atmosphäre mit einer bestimmten, lebensfeindlichen Zusammensetzung aufweisen.
Die Vorrichtung kann insbesondere an Orten, die einer zusätzlichen, möglicherweise
zuvor nicht eingeplanten Überwachung, Beleuchtung oder anderer Funktionen des Funktionselementes
bzw. der Funktionsvorrichtung bedürfen, eingesetzt werden. Damit eröffnet sich für
die Vorrichtung zu einer Funktion, das Festhalten von Papier oder dergleichen auf
einer magnetisierbaren Unterlage, eine Fülle von möglichen zusätzlichen Funktionen.
[0009] Die Funktionsvorrichtung kann einen Sensor aufweisen. Mittels des Sensors kann ein
Steuer- und/oder Regelsignal in der ersten Anlageposition für das Funktionselement
und/ oder für eine Einrichtung außerhalb der Vorrichtung automatisch erzeugbar sein.
Der Sensor kann auf Signale außerhalb und/oder innerhalb der Vorrichtung ausgerichtet
sein.
[0010] Der Sensor kann gegenüber auftreffenden elektromagnetischen, magnetischen, elektrischen,
piezoelektrischen, pneumatischen, hydraulischen, akustischen, thermischen und/ oder
haptischen Signalen empfindlich sein. Wird somit die Vorrichtung mit der ersten Anlagefläche
beispielsweise auf eine Tischplatte abgelegt oder die erste Anlagefläche abgedunkelt,
so kann die Funktionsvorrichtung mittels eines von einem Lichtsensor initiierten Steuersignals
mit dem Ablegen automatisch ein- oder ausgeschaltet werden. Ferner kann der Sensor
gegenüber einer Zusammensetzung und/oder Änderung derselben eines die Vorrichtung
umgebenden Mediums empfindlich sein. Somit kann der Sensor beispielsweise auf Rauchentwicklung
ansprechen. Der Sensor kann beispielsweise über einen Drucksensor oder einen Kontaktschalter
gegenüber einer Berührung mit einem Untergrund empfindlich sein. Der Sensor kann auf
eine bestimmte Erschütterung der Vorrichtung hin das Steuer- und/oder Regelsignal
erzeugen.
[0011] Das Steuer- und/oder Regelsignal kann auf das Funktionselement der Funktionsvorrichtung
und/oder auf eine Einrichtung außerhalb der Vorrichtung übertragbar sein. Die Signalübertragung
auf das Funktionselement der Funktionsvorrichtung erfolgt, da unaufwendig, vorzugsweise
drahtgebunden und die Signalübertragung auf eine Einrichtung außerhalb der Vorrichtung
erfolgt vorzugsweise drahtlos. Letztere Maßnahme ermöglicht ein zumindest nahezu ortunabhängiges
Umsetzen der Vorrichtung.
[0012] Die Vorrichtung kann als Multifunktionsgerät ausgebildet sein. Die Funktionsmöglichkeiten
der Vorrichtung unter anderem erweiternd, kann vorgesehen sein, dass jeder Anlagefläche
ein Funktionselement und/oder ein Sensor zugeordnet sind/ist. Somit kann beispielsweise
zu jeder Anlagefläche ein Lichtsensor vorgesehen sein, der bei unterhalb einer bestimmten
Lichtmenge ein als Leuchte ausgebildetes Funktionselement zur Lichtemittierung aktiviert.
Oder es kann ein Sensor vorgesehen sein, der mehrere Funktionselemente aktiviert.
Es können auch jeder Anlagefläche ein Sensor und ein Funktionselement zugeordnet sein.
Somit kann zum Beispiel an einer Anlagefläche eine Anzeigevorrichtung zur beispielsweise
erleuchteten Anzeige eines Firmenlogos und an einer anderen Seite eine Leuchte mit
einer LED oder mehreren LEDs als Leuchtkörper vorgesehen sein, während eine dritte
Anlagefläche zum Beispiel eine Weckvorrichtung aufweist.
[0013] Die Funktionsvorrichtung kann mit Anlage der Vorrichtung in die erste Anlageposition
hinein aktivierbar und/oder einschaltbar und/oder mit dem Verlassen der ersten Anlageposition
deaktivierbar und/oder ausschaltbar sein.
[0014] Es können einer Anlagefläche auch mehrere Funktionselemente und/oder Sensoren zugeordnet
sein. Es können auch ein Sensor und/oder ein Funktionselement einer Seitenfläche der
Vorrichtung zugeordnet sein, die nicht Anlagefläche ist, wobei das Funktionselement
bzw. die Funktionsvorrichtung mit Anlegen der Vorrichtung an ihre Anlagefläche automatisch
mittels der Funktionsvorrichtung betätigbar ist. Es kann auch ein Funktionselement,
das bezüglich seiner Wirkung einer Anlagefläche zugeordnet ist, mittels eines Sensors
in einer anderen ersten Anlagefläche aktiviert oder betätigt werden. Das Anlegen der
Vorrichtung an einer ersten Anlagefläche kann bewirken, dass die Funktionsvorrichtung
lediglich aktiviert wird, d.h. das ein eventuell weiter zugehöriger Sensor und/oder
ein zugehöriges Funktionselement aktiviert wird.
[0015] Die Vorrichtung kann als Organisationsmagnet ausgebildet sein. Dieser kann eine magnetisch
wirksame zweite Anlagefläche zu seiner Festlegung auf den Untergrund in einer zweiten
Anlageposition aufweisen. Diese zweite Anlagefläche kann somit lediglich zur Fixierung
der Vorrichtung dienen. In Erweiterung der Funktionen der zweiten Anlagefläche können
derselben ein Funktionselement und/oder ein Sensor zugeordnet sein. Über den Sensor
kann beispielsweise in der zweiten Anlageposition mittels der Funktionsvorrichtung
ein Signal ausgelöst werden, wodurch die Funktionsvorrichtung bzw. das Funktionselement
deaktivierbar und/oder ausschaltbar ist. Die Vorrichtung kann mehrere zweite Anlageflächen
aufweisen.
[0016] Der Sensor kann als ein auf Berührung mit der Unterlage empfindlicher und/oder lichtempfindlicher
Schalter zur Betätigung des Funktionselementes ausgebildet sein, der so in der Vorrichtung
angeordnet sein kann, dass er unter Anlage der Vorrichtung an dem oder an den Untergrund
in der ersten Anlageposition betätigbar ist. Der Schalter kann zum Beispiel mit einem
Lichtsensor gekoppelt sein, der mit Auflage auf dem Untergrund abgedunkelt wird und
dadurch den Schalter betätigt. Auf eine Glasplatte gelegt und dem Tageslicht ausgesetzt,
kann das zugehörige Funktionselement mit Einsetzen der Dunkelheit oberhalb oder unterhalb
einer bestimmten Restlichtmenge ein- oder ausgeschaltet werden.
[0017] Der Schalter kann beispielsweise ein optischer Schalter sein, der vorzugsweise mit
einer Fotozelle als Sensor gekoppelt ist. Der Schalter kann ein Schwerkraftschalter
sein. Als solcher kann der Schalter ein unter Schwerkraft bewegbares elektrische leitfähiges
Fluid ausweisen, das in einer Schließposition die Schalterkontakte leitend verbindet
und in einer Offenposition die Schalterkontakte freigibt, wodurch diese dann unterbrochen
sind.
[0018] Der Schalter kann als berührungsempfindlicher Schalter ausgebildet sein, der im Kontakt
mit dem Untergrund betätigt wird. Wird somit der Organisationsmagnet mit der zweiten
Anlagefläche beispielsweise auf eine Tischplatte abgelegt, so kann die Leucht- und/oder
Anzeigevorrichtung mit dem Ablegen automatisch ein- oder ausgeschaltet werden. Vorzugsweise
ist hier ein automatisches Einschalten der Leucht- und/oder Anzeigevorrichtung vorgesehen.
Somit kann der Organisationsmagnet in der ersten Anlageposition als Leuchte dienen.
Ferner kann er in der ersten Anlageposition zum Festhalten von Gegenständen auf der
Tischplatte unter Einwirkung seines Eigengewichtes und somit als Briefbeschwerer eingesetzt
werden.
[0019] Der Schalter kann als Taster mit einem Tastknopf ausgebildet sein. Der Tastknopf
kann sich nach außen durch die erste Anlagefläche und/oder die zweite Anlagefläche
hindurch erstrecken und dieselbe nach Außen um einen Betrag überragen, der etwas größer
als oder gleich groß einem Schaltweg zur seiner Betätigung ist. Mit Anlage des Organisationsmagneten
auf dem Untergrund kann somit der Taster betätigt werden. Der Taster kann, je nach
gewünschter Funktion, als Schließer oder Öffner ausgebildet sein. Vorzugsweise ist
der Taster als Schließer ausgebildet, insbesondere dann, wenn sich sein Tastknopf
durch die erste Anlagefläche hindurch erstreckt und dieselbe überragt. Zweckmäßigerweise
ist die Kraft zur Betätigung des Tasters geringer, vorzugsweise deutlich geringer,
als das Eigengewicht der Vorrichtung und/oder die durch die Vorrichtung auf den Untergrund
ausübbaren Magnetkraft.
[0020] Vorzugsweise wird oder ist die Funktionsvorrichtung in der ersten Anlageposition
aktiviert und/oder eingeschaltet. Die Funktionsvorrichtung kann in der zweiten Anlageposition
deaktiviert und/oder ausgeschaltet sein oder werden.
[0021] Vorzugsweise ist der Sensor als Magnetschalter zur Betätigung der Funktionsvorrichtung
ausgebildet. Der Magnetschalter ist vorteilhaft so in der Vorrichtung angeordnet,
dass er unter Anlage der Vorrichtung an dem oder an den Untergrund in der ersten Anlageposition
bzw. in die erste Anlageposition hinein unter Einfluss des Magnetfeldes der Magnetanordnung
betätigbar ist. In einer bevorzugten Ausbildung der Vorrichtung ist der Magnetschalter
als Reed-Schalter ausgebildet ist. Der Reed-Schalter kann funktionsgerecht so in der
Vorrichtung angeordnet sein, dass er unter Anlage der Vorrichtung an dem oder an den
Untergrund in der ersten Anlageposition bzw. in die erste Anlageposition hinein infolge
der Schwerkraft zu seiner Betätigung zumindest etwa in und gegen Richtung der Verdichtung
der magnetischen Feldlinien des Magnetfeldes der Magnetanordnung bewegbar ist. Bekanntermaßen
weisen Reed-Schalter magnetisierbare Kontakte auf, die mit ihrer Magnetisierung federbelastet
geschlossen bzw. bei nachlassender Magnetisierung unterhalb einer bestimmten Magnetisierung
geöffnet werden können. Mit der Bewegung des Reed-Schalters in Richtung der Verdichtung
der magnetischen Feldlinien des Magnetfeldes der Magnetanordnung kann somit die Magnetisierung
der Kontakte und damit die Schießung des Schalters erfolgen. Entsprechend kann in
umgekehrter Richtung eine Öffnung der Kontakte erfolgen. In beiden Fällen ist somit
ein Schaltimpuls auslösbar. Die Kontakte sind vorzugsweise in einem Glashohlkörper
geschützt angeordnet.
[0022] Die Magnetanordnung kann einen Innenraum umfassen, in dem das Funktionselement angeordnet
ist. Hierbei können neben der ersten Anlagefläche oder den ersten Anlageflächen auch
eine zweite Anlagefläche oder mehrere zweite Anlageflächen jeweils einen zugeordneten
Innenraum für ein Funktionselement aufweisen.
[0023] Es versteht sich, dass die an der Anlagefläche wirkende und mittels der Magnetvorrichtung
erzeugte magnetische Induktion hoch genug sein muss, um eine zwischen der ersten Anlagefläche
und dem Untergrund wirkenden magnetischen Anziehungskraft zu erzeugen, mittels derer
die Vorrichtung gegen die Schwerkraft auf dem Untergrund festlegbar ist und/oder die
Signal gebende Funktionsvorrichtung bei Anlage der Vorrichtung bez. des Organisationsmagneten
zur Auslösung des Signals automatisch betätigbar ist.
[0024] Die Magnetanordnung kann eine als magnetische Wirkseite ausgebildete Fläche aufweisen.
Hierbei wird als Wirkseite die Fläche der Magnetanordnung mit einer dort austretenden
maximalen magnetischen Flussdichte verstanden. Dieses sind beispielsweise bei einem
Stabmagneten dessen Stirnflächen oder bei einem hohlzylindrischen Dauermagneten dessen
ringsförmige Stirnflächen. Zweckmäßigerweise ist die Wirkseite der Magnetanordnung
nahe der, angrenzend zu der oder dieselbe zumindest teilweise bildend angeordnet.
Die Wirkseite ist bevorzugt parallel zu der zugeordneten Anlagefläche angeordnet.
Vorzugsweise weist die Magnetanordnung zumindest zwei Dauermagnete auf zumindest einer
ihrer magnetischen Wirkseiten auf.
[0025] Der Dauermagnet der Magnetanordnung kann an sich bekannte Polanordnungen aufweisen.
Der Dauermagnet kann axial magnetisiert sein. Die Dauermagnete können auch einseitig
lateral mit wenigstens je einem Polpaar magnetisiert sein.
[0026] Vorzugsweise weist die Magnetanordnung einen Dauermagneten auf, der aus einem hartmagnetischen
Werkstoff aufgebaut ist. Dieser kann zum Beispiel aus Samarium-Kobalt, Neodym-Eisen-Bor
(NdFeB) oder aus einem martensitischen Stahl sein. Bevorzugt wird ein Magnet aus Hartferrit,
vorzugsweise auf der Basis von Barium und/oder Strontium. Der Magnet kann ein Sintermagnet
sein. Vorzugsweise weist der Dauermagnet als Magnetwerkstoff einen gummiartig-flexiblen,
vorzugsweise hautverträglichen Kunststoff auf, in den pulverförmige Magnetwerkstoffe,
vorzugsweise Sr-Ferrit oder NdFeB, eingebettet sind.
[0027] Die Magnetanordnung kann einen axial einfach polarisierten oder axial beidseitig
mehrpolig polarisierten Ringmagneten mit zwei Magnetstirnseiten aufweisen. Der Ringmagnet
kann eine hohlzylindrische Form aufweisen. Die axiale Magnetisierung ist vorzugsweise
so ausgebildet, dass sich an den Magnetstirnseiten jeweils eine gleichmäßige Polarisierung
ausbildet, wobei die eine Magnetstirnseite eine magnetische Polarität aufweist, die
der Polarität der anderen Magnetstirnseite entgegengesetzt ist. Die Magnetstirnseiten
können somit die Wirkseiten der Magnetanordnung bilden. Die Magnetstirnseiten sind
vorzugsweise jeweils einer Anlagefläche magnetwirksam zugeordnet. Sie können auch
jeweils eine Anlagefläche ausbilden.
[0028] Der Dauermagnet kann eine Magnetfolie und/oder einen Magnetstreifen mit jeweils zwei
gegenüberliegenden größeren Seitenflächen aufweisen, wobei die Magnetfolie bzw. der
Magnetstreifen axial, das heißt senkrecht zu ihren jeweiligen größeren Seitenflächen
polarisiert ist. Hierbei kann bei flächiger Anordnung der Magnetfolie bzw. des Magnetstreifens
in der Magnetanordnung zumindest eine größere Seitenfläche die Wirkseite der Magnetanordnung
ausbilden. Magnetfolie und/oder Magnetstreifen können über ihre laterale Erstreckung
wechselnde magnetische Polarisierungen aufweisen.
[0029] Der Dauermagnet kann zu einer Magnetspirale mit mindestens einem Magnetstreifen aufgewickelt
sein, wobei der Magnetstreifen über seine größeren Seitenflächen zu der Magnetspirale
aufgewickelt ist. Durch die Anordnung kann die magnetische Induktion an den Stirnseiten
im Vergleich zu flächigen Magnetfolien erheblich gesteigert werden. Hierbei können
die Stirnseiten der Magnetspirale die magnetischen Wirkseiten der Magnetanordnung
ausbilden, von denen zumindest eine entlang oder zumindest in etwa parallel beabstandet
zu der Anlagefläche angeordnet ist. Die Stirnseiten können jeweils einer Anlagefläche
zugeordnet sein. Sie können dieselbe zumindest teilweise ausbilden.
[0030] Das Funktionselement kann, wie oben erwähnt, sehr unterschiedlicher Art sein, wobei
hier insbesondere die Arten bevorzugt werden, die miniaturisierbar sind und/oder die
überwiegend im Haushalt, Büro, Fahrzeug und/oder an schwer zugänglichen Orten Verwendung
finden können. Das Funktionselement kann zum Beispiel ein elektronisches Kommunikationsgerät,
wie ein Mikrophon- und/oder Sendeteil eines Babyphones, eine Kamera, ein Telefon oder
ein Interface zum Internet oder zu anderen elektronischen Geräten, eine Gerät der
Unterhaltungselektronik, wie Radio, Fernseher oder CD-und/oder DVD-Player, eine Uhr,
deren beispielsweise Weckfunktion in der Anlageposition aktiviert oder deaktiviert
werden kann, eine farbveränderbare Außenschicht der Vorrichtung bzw. des Organisationsmagneten
oder eine Quelle einer oder mehrere elektromagnetischer und/oder thermischer Strahlungen
sein.
[0031] Das Funktionselement kann auf einem mechanischen Mechanismus basieren. Dieser kann
zum Beispiel ein aufziehbares Federuhrwerk als Antrieb aufweisen, über das ein Element
mechanisch bewegt werden kann. Das Funktionselement kann als Klapp- oder Springmechanismus
mit einer, vorzugsweise in einer Seitenfläche angeordneten, federbelasteten Klappe
ausgebildet sein, wobei die Klappe beim Aufsetzen auf die zweite Anlagefläche mittels
Federkraft aufspringen und mittels einer weiteren Federkraft als Signal eine Figur,
ein Werbeträger, ein Firmenlogo und/oder ein Schriftzug durch die Klappe aus der Vorrichtung
bzw. dem Organisationsmagneten erscheinen oder hervorschnellen können.
[0032] Insbesondere wird vorgeschlagen, dass das Funktionselement als Leucht- und/oder Anzeigevorrichtung
mit einem Leuchtmittel ausgebildet ist, das Licht als Signal emittieren kann. Die
Leucht- und/oder Anzeigevorrichtung kann beispielsweise zur direkten und/oder indirekten
Beleuchtung eines Objektes dienen. Mittels der Leucht- und/oder Anzeigevorrichtung
kann, beispielsweise zu Werbezwecken, ein Schriftzug, Bild, Logo, ein Symbol oder
dergleichen beleuchtet und/oder durchleuchtet werden, wobei die Darstellung zwei-
oder dreidimensional sein kann. Vorzugsweise ist oder wird die Leucht- und/oder Anzeigevorrichtung
in der ersten Anlageposition automatisch ausgeschaltet. In der ersten Anlageposition
liegt die Vorrichtung mit ihrer ersten Anlagefläche an einem Untergrund an. In dieser
Anlageposition kann die Vorrichtung als Organisationsmagnet zum Festlegen oder Festhalten
von Gegenständen an dem Untergrund dienen. Vorzugsweise ist die Leucht- und/oder Anzeigevorrichtung
zumindest zum überwiegenden Teil in dem Innenraum der Magnetanordnung oder des Magneten
angeordnet.
[0033] Die Leucht- und/oder Anzeigevorrichtung kann mit Anlage der zweiten Anlagefläche
der Vorrichtung automatisch eingeschaltet werden und Licht emittieren. Zweckmäßigerweise
weist zumindest eine Seitenfläche, insbesondere die zweite Anlagefläche, des Organisationsmagneten
eine Öffnung zur Abstrahlung des durch das Leuchtmittel als Signal emittierten Lichtes
auf. Es können Lichtleiter vorgesehen sein, dank derer das von der Leucht- und/oder
Anzeigevorrichtung erzeugte Licht vorzugsweise seitlich am Organisationsmagneten abgestrahlt
wird. Dadurch kann der Organisationsmagnet beispielsweise als leuchtende, aber nicht
blendende Wegmarkierung beispielsweise unter gleichzeitigem Festklemmen eines Hinweisschildes
oder, dergleichen dienen.
[0034] Mit Anlage der Vorrichtung bzw. des Organisationsmagneten auf die erste Anlagefläche
kann die Leucht- und/oder Anzeigevorrichtung eingeschaltet werden oder sein. Somit
kann der Organisationsmagnet als Leuchte dienen.
[0035] Die zweite Anlagefläche kann mit der ersten Anlagefläche einen Winkel kleiner oder
gleich 180° einschließen. Die zweite Anlagefläche kann zumindest mit einer Richtungskomponente
von der ersten Anlagefläche abgewandt sein. Vorzugsweise sind die Anlageflächen parallel
zueinander angeordnet. Dies vereinfacht den Aufbau der Vorrichtung bzw. des Organisationsmagneten.
[0036] Die Vorrichtung kann ein Gehäuse mit mehreren Seitenflächen aufweisen, von denen
mindestens zwei Seitenflächen als Anlagefläche ausgebildet sind. Es können drei und
mehr Anlageflächen, vorzugsweise zwei erste Anlageflächen und eine zweite Anlagefläche,
vorgesehen sein. Es kann jede Seitenfläche als Anlagefläche ausgebildet sein. Die
Anlagefläche kann in ihrer Form dem Untergrund angepasst sein. Insbesondere die erste
Anlagefläche kann einen weiteren Haltemechanismus, wie zum Beispiel einen Klettverschluss,
eine erhöhte Oberflächenrauhigkeit, eine Riffelung, ein Vorsprung oder Dorn oder eine
Vertiefung zur Ausbildung einer Steckverbindung und/oder einen Saugfuß, zum Festlegen
der Vorrichtung auf dem Untergrund aufweisen.
[0037] Das Gehäuse kann eine polyedrische Form aufweisen. Hierbei kann eine Vielzahl von
ersten und/oder zweiten Anlageflächen vorgesehen sein. Hierdurch wird entsprechend
umfangreiche Anordnung von Funktionselementen und damit eine Erweiterung von zum Beispiel
unterschiedlichen Funktionen der Vorrichtung bzw. des Organisationsmagneten möglich.
Jede Seitenfläche der polyedrischen Form kann als Anlagefläche ausgebildet sein. Es
kann eine Anordnung von Anlageflächen vorgesehen sein, gemäß der eine Anlagefläche
an Seitenflächen der polyedrischen Form angrenzt, die nicht als Anlageflächen ausgebildet
sind. Die Anlageflächen können sich auch schwerpunktartig über einen Bereich oder
mehrere Bereiche mit aneinandergrenzenden Seitenflächen erstrecken. Ferner kann über
die polygone Form des Gehäuses eine ästhetische Gestaltung der Vorrichtung erzielt
werden. Vorzugsweise weist das Gehäuse die Form eines Platonischen Körpers, eines
archimedischen Körpers oder eines catalanischen Körpers auf.
[0038] In einer seiner Weiterbildungen kann der Organisationsmagnet ein Gehäuse mit einer
rotationssymmetrischen Form, insbesondere ein zylindrisches Gehäuse mit zwei Gehäusestirnseiten,
einer ersten Gehäusestirnseite und einer zweiten Gehäusestirnseite, aufweisen. Die
Gehäusestirnseiten können die Anlageflächen bilden. Somit kann der Tastknopf in oben
beschriebener Weise die jeweils zugeordnete Gehäusestirnseite durchragen. Der Reed-Schalter
kann so angeordnet sein, dass er in Richtung der Zylinderachse bewegbar ist. Zweckmäßigerweise
liegen die Magnetstirnseiten innenseitig an den Gehäusestirnseiten an. Dadurch kann
die Beabstandung der Magnetstirnseiten zur Außenseite des Gehäuses bzw. der Gehäusestirnseiten
minimiert werden. Ferner kann der Dauermagnet dadurch in dem Gehäuse festgelegt werden.
Der Dauermagnet kann ferner innenseitig an Mantelseitenflächen des Gehäuses anliegen.
Innenseitig von der ersten Gehäusestirnseite kann ein sich axial erstreckender Ringvorsprung
vorgesehen sein, der mit der Mantelseitenfläche des Gehäuses ein an die radiale Erstreckung
des Dauermagneten angepasstes Fach zur Aufnahme des Dauermagneten ausbildet. Somit
kann der Dauermagnet bei entferntem Ringflansch auf einfache Weise in das Fach eingesetzt
werden.
[0039] Die Leucht- und/oder Anzeigevorrichtung kann in der Magnetanordnung integriert sein.
Vorzugsweise ist die Leucht- und/oder Anzeigevorrichtung in dem von dem Dauermagneten
umfassten Innenraum angeordnet, wobei der Dauermagnet vorzugsweise ein Ringmagnet
ist. Dadurch kann eine besonders einfach aufgebaute und zugleich kompakte Bauweise
der Vorrichtung bez. des Organisationsmagneten erzielt werden.
[0040] Es können Lichtleiter vorgesehen sein, so dass innenseitig von dem Leuchtmittel abgestrahltes
und in den Lichtleiter eingekoppeltes Licht zu einer bestimmten Stelle hin geleitet
und nach außen hin abgestrahlt werden kann. Es können Teile des Gehäuses als Lichtleiter
ausgebildet sein. Zum Beispiel kann die zweite Gehäusestirnseite als Lichtleiter ausgebildet
sein, über den innenseitig von dem Leuchtmittel abgestrahltes und in den Lichtleiter
eingekoppeltes Licht seitlich abgestrahlt werden kann, so dass die Vorrichtung bzw.
der Organisationsmagnet mit Anlage an der zweiten Anlagefläche seitlich zumindest
teilumfänglich von einem Lichtkranz umgeben sein kann.
[0041] Zweckmäßig weist die zweite Gehäusestirnseite die Öffnung zur Abstrahlung des durch
das Leuchtmittel emittierten Lichtes auf. Diese kann damit zugleich den Innenraum
begrenzen. Die Öffnung kann durch eine lichtdurchlässige Blende abgedeckt sein. Die
Blende kann eine bestimmte Farbigkeit und/oder ein Motiv, zum Beispiel eine Werbung,
ein Firmenlogo oder ein Bild, aufweisen, das durchstrahlt werden kann. Die Blende
kann Pigmente aufweisen, die thermochrom, hydrochrom oder photochrom sind. Somit kann
die Farbigkeit der Blende unter Licht-, Temperatur- und/oder Feuchtigkeitseinfluss
auf die Blende veränderbar sein.
[0042] Die Blende ist vorzugsweise austauschbar an dem Gehäuse festgelegt. Zum Niederhalten
der Blende an der Öffnung kann ein mit dem Gehäuse vorzugsweise verschraubbarer und
die Blende randseitig übergreifender Ringflansch vorgesehen sein, der vorzugsweise
die zugeordnete Gehäusestirnseite mit der Öffnung ausbildet.
[0043] Das Leuchtmittel kann in einer vorgesehenen Aufnahme in dem Innenraum angeordnet
sein. Die Aufnahme kann auf einer Leiterplatine angeordnet sein. Die Leiterplatine
kann eine Steuerung und/oder Regelung für die Leucht- und/oder Anzeigevorrichtung
aufweisen. Vorzugsweise ist die Aufnahme unterhalb der Öffnung in dem Innenraum so
angeordnet, dass ein in die Aufnahme eingesetztes Leuchtmittel überwiegend zur Öffnung
hin abstrahlen kann.
[0044] Die Aufnahme kann ferner übliche Reflektoren zur Abstrahlung und/oder Bündelung des
von dem Leuchtmittel als Signal emittierten Lichtes aufweisen. Die Aufnahme kann über
den oben beschriebenen Ringflansch von außen her zugänglich sein.
[0045] Als Leuchtmittel kommen prinzipiell alle üblichen Leuchtmittel in Frage. Die Vorrichtung
weist vorzugsweise eine ihr zugehörige Energieversorgung auf. Daher werden zweckmäßig
Leuchtmittel eingesetzt, die einen geringen Energieverbrauch aufweisen. Es kann als
Leuchtmittel beispielsweise eine Elektrolumineszenzfolie eingesetzt werden, die dicht
zur Öffnung oder an der Öffnung bzw. an der Blende anliegend angeordnet werden kann,
wodurch sich die notwendige Bauhöhe des Organisationsmagnetes verringert. Vorzugsweise
ist als Leuchtmittel mindestens eine Leuchtdiode vorgesehen.
[0046] Die Leuchtmittel können poly- oder monochrom ausgebildet sein. Sie können ein Licht
emittieren, das in Abhängigkeit zum Beispiel einer Versorgungsspannung für das jeweilige
Leuchtmittel, einer Temperatur innerhalb und/oder außerhalb des Organisationsmagneten,
einer Umgebungshelligkeit oder Umgebungsfeuchtigkeit veränderbar ist.
[0047] Die Leucht- und/oder Anzeigevorrichtung kann ferner eine in dem Innenraum angeordnete
Aufnahme für eine Batterie oder einen Akkumulator als Spannungsquelle aufweisen. Die
Aufnahme kann über eine verschließbare Zugangsöffnung zugänglich ausgebildet sein.
Die Zugangsöffnung kann in der ersten Gehäusestirnseite oder einer anderen Seitenfläche
des Organisationsmagneten angeordnet sein. Die Zugangsöffnung kann mit einem Verschluss,
vorzugsweise einem Bajonettverschluss, versehen sein. Zur Ausbildung des Bajonettverschlusses
kann eine der Zugangsöffnung angepasste Deckelscheibe mit seitlichen, radial nach
außen weisenden und einander gegenüberliegenden flachen Vorsprünge vorgesehen sein,
die zur Festlegung der Deckelscheibe in vorgesehene teilumfängliche Schlitze in der
Innenwandung der Zugangsöffnung eingreifen. Vorzugsweise weist die Deckelscheibe an
ihrer Außenseite einen Schlitz zum kraftschlüssigen Eingriff eines Werkzeuges, insbesondere
einer Geldmünze, auf.
[0048] Die Aufnahmen für die Spannungsquelle, für die Leiterplatine und/oder für den Schalter
zusammenfassend, kann ein Aufnahmesockel vorgesehen sein, der vorzugsweise lose bleibend
in den Innenraum einsetzbar ist. Der Aufnahmesockel kann hierbei mit Festlegen des
Ringflansches an dem Gehäuse in dem Gehäuse lagefixiert, vorzugsweise eingeklemmt
werden. Ferner kann ebenfalls der Reflektor als lose bleibendes Bauteil in den Innenraum
eingesetzt sein, wobei er innenseitig vorzugsweise an den Dauermagneten, der Blende
und der Leiterplatine oder dem Aufnahmesockel angrenzt und mit Festlegung des Ringflansches
an das Gehäuse in dem Innenraum festlegbar bzw. festklemmbar ist. Somit kann der Dauermagnet
unter Abnahme des Ringflansches leicht montiert bzw. demontiert werden.
[0049] Vorzugsweise sind sämtliche Gehäuseteile und/oder der Aufnahmesockel Spritzgussteile
aus Kunststoff.
[0050] Die vorliegende Erfindung wird im Folgenden anhand mehrerer in einer Zeichnung dargestellten
Ausführungsformen näher erläutert. In der Zeichnung zeigen:
- Fig. 1
- eine Längsschnittansicht einer ersten Ausführungsform einer als Organisationsmagnet
ausgebildeten Vorrichtung in einer zweiten Anlageposition und
- Fig. 2
- eine Längsschnittansicht der Vorrichtung gemäß Figur 1, jedoch in einer ersten Anlageposition,
- Fig. 3
- eine Längsschnittansicht einer zweiten Ausführungsform der als Organisationsmagnet
ausgebildeten Vorrichtung in der ersten Anlageposition,
- Fig. 4a und 5a
- jeweils eine schematische Längsschnittansicht einer vierten bzw. fünften Ausführungsform
der als Organisationsmagnet ausgebildeten Vorrichtung in der ersten Anlageposition,
- Fig. 4b und 5b
- jeweils eine schematische Längsschnittansicht der vierten Ausführungsform bzw. der
fünften Ausführungsform der Vorrichtung in der zweiten Anlageposition und
- Figuren 6a bis 6f
- jeweils eine schematische Ansicht jeweils einer weiteren Ausführungsform Vorrichtung.
[0051] In den Figuren 1 bis 5 werden verschiedene Ausführungsformen einer als Organisationsmagnet
1 ausgebildeten Vorrichtung V mit einer Magnetanordnung 2 mit mindestens einem Dauermagneten
3 gezeigt. Der Organisationsmagnet 1 ist in den Figuren 2 bis 4a und 5a in einer ersten
Anlageposition und in Figuren 1, 4b und 5b in einer zweiten Anlageposition gezeigt.
In beiden Anlagepositionen liegt der Organisationsmagnet 1 auf einem Untergrund U
auf, wobei der Untergrund U in Figuren 2 bis 5 magnetisierbar und in Figur 1 unmagnetisierbar
ausgebildet ist. Die in Figuren 6a bis 6f gezeigten Ausführungsformen Vorrichtung
V weisen beispielgebend insbesondere auf eine mögliche unterschiedliche äußere Formgebung
des Vorrichtung V hin, wobei die Darstellungen rein schematisch sind.
[0052] Die Magnetanordnung 2 in Figuren 1 bis 3 weist als Dauermagneten 3 einen zylindrischen
Ringmagneten 3.1 aus Hartferrit auf der Basis von Barium und/oder Strontium auf, der
in angegebener Richtung axial so magnetisiert ist, dass seine Magnetstirnseiten 12
eine unterschiedliche magnetische Polarität aufweisen. Die Magnetstirnseiten 12 bilden
ferner jeweils die magnetische wirksame Wirkseite W der Magnetanordnung 2, in der
der nach außen tretende, wirksame magnetische Fluss maximal ist. Ferner weist der
Organisationsmagnet 1 zwei Anlageflächen, eine erste Anlagefläche 5 und eine zweite
Anlagefläche 4, auf, mit denen er in einer in Figur 1 gezeigten zweiten Anlageposition
bzw. in einer in Figur 2 gezeigten ersten Anlageposition an dem Untergrund U anliegt.
In der hier gezeigten Ausführungsform sind beide Anlageflächen 4, 5 magnetisch wirksam,
so dass der Organisationsmagnet 1 mit beiden Anlageflächen 4, 5 auch auf einem magnetisierbaren
Untergrund U festgelegt werden kann. Die Anlagenflächen 4, 5 sind hier parallel zueinander
angeordnet.
[0053] Der Organisationsmagnet 1 umfasst eine Funktionsvorrichtung 6, mittels derer in einer
ersten Anlageposition des Organisationsmagneten 1 automatisch ein Signal abgegeben
wird. Die Funktionsvorrichtung 6 umfasst ein Funktionselement 6.1, dass in der Ausführungsform
gemäß den Figuren 1, 2, 4 und 5 als eine Leucht- und/oder Anzeigevorrichtung 7 mit
einem Leuchtmittel 7.1 zum Emittieren von Licht L als Signal ausgebildet ist. Die
Funktionsvorrichtung 6 weist ferner einen Sensor 6.2 auf.
[0054] Zunächst zur Ausbildung der Vorrichtung gemäß Figur 1 und 2: Hier umfasst der Sensor
6.2 einen berührungsempfindlichen Taster 8,1. Der Taster 8.1 ist automatisch mit Anlage
des Organisationsmagneten 1 in die erste Anlageposition hinein bzw. aus derselben
heraus betätigbar, wobei die Leucht- und/oder Anzeigevorrichtung 7 in der zweiten
Anlageposition des Organisationsmagneten 1 ausgeschaltet und in der ersten Anlageposition
des Organisationsmagneten 1 eingeschaltet ist.
[0055] Leucht- und/oder Anzeigevorrichtung 7 und Ringmagnet 3.1 sind in einem Gehäuse 9
mit einer rotationssymmetrischen Form, hier mit einer kreiszylindrischen Form angeordnet.
Das Gehäuse weist zwei Gehäusestirnseiten, auf, eine erste Gehäusestirnseite 11 und
eine zweite Gehäusestirnseite 10, die die Anlageflächen 5, 4 bilden. Die beiden Magnetstirnseiten
12 des Ringmagneten 3.1, sind jeweils eine einer Anlagefläche 4, 5 magnetwirksam zugeordnet
und liegen innenseitig an einer zugeordneten Gehäusestirnseite 10, 11 an.
[0056] Die Leucht- und/oder Anzeigevorrichtung 7 ist in dem vom Ringmagneten 3.1 umfassten
Innenraum 10 positioniert.
[0057] Der Taster 8.1 ist als Schließer ausgebildet. Er weist einen Tastknopf 14 auf, der
sich nach außen durch die erste Anlagefläche 5 hindurch erstreckt und dieselbe in
der zweiten Anlageposition gemäß Figur 1 nach Außen um einen Betrag a überragt, der
gleich seinem Schaltweg zur seiner Betätigung ist. Mit der Anlage des Organisationsmagneten
1 in der ersten Anlageposition gemäß Figur 2 wird der Tastknopf 14 des Tasters 8.1,
da der Untergrund U in Figur 2 unmagnetisierbar ausgebildet ist, hier allein schon
über das Eigengewicht des Organisationsmagneten 1 in den Taster 14 hineingedrückt,
wodurch die Leucht- und/oder Anzeigevorrichtung 7 eingeschaltet wird. Dies ist durch
ein elektrisches Schaltzeichen ES auf dem Taster 8.1 in Figur 2 symbolisiert. Damit
fungiert der Organisationsmagnet 1 in der zweiten Anlageposition hier als Leuchte.
[0058] Die Kraft zur Betätigung des Tastkopfes 14 ist hier mit etwa 0,3N ausgelegt, während
die Eigengewichtskraft des Organisationsmagneten 1 hier etwa 0,4N beträgt und somit
etwas größer als die Kraft zur Betätigung des Tasters 8.1 ist. Somit ist mit dem Aufliegen
des Organisationsmagneten 1 auf die erste Anlagefläche 5 ein sicheres Betätigen des
Tasters 8.1 auch dann gewährleistet, wenn die Anlagefläche einen spitzen Winkel mit
der Horizontalen bildet. Da der erste Anlagefläche 5 hier ebenfalls magnetisch wirksam
einer als Wirkseite W ausgebildeten Magnetstirnseite 12 zugeordnet ist, kann der Organisationsmagnet
1 auch magnetisch an der in Figur 1 gezeigten magnetisierbaren Unterlage U haften.
Dank der Ausbildung des Ringmagneten 3.1 aus Hartferrit ist die Magnetkraft ausreichend
groß, den Organisationsmagnet 1 auch in einer Überkopf-Lage unter gleichzeitigem Hineindrücken
des Tastkopfes 14 sicher zu halten, so dass der Organisationsmagnet 1 auch in seiner
Leuchtenfunktion in der ersten Anlageposition in beliebiger Lage auf einem magnetisierbaren
Untergrund U haften kann.
[0059] Die erste Gehäusestirnseite 11 weist eine den Innenraum 13 begrenzende Öffnung 15
zur Abstrahlung des durch das Leuchtmittel 6 als Signal emittierten Lichtes L auf,
wobei die Öffnung 15 durch eine lichtdurchlässige Blende 16 abgedeckt ist. Das Leuchtmittel
6 ist hier als Leuchtdiode (LED) 17 ausgebildet. Die Leuchtdiode 17 ist in einer Aufnahme
18 unterhalb der Öffnung 15 in dem Innenraum 13 angeordnet. Die Aufnahme 18 ist mittig
in einer Leiterplatine 19 integriert, wobei die Leiterplatine 19 zur Lagefixierung
randseitig an den Ringmagneten 3.1 angrenzt. Die Leiterplatine 19 weist eine hier
nicht näher gezeigte Steuerung zur Steuerung der Leucht- und/oder Anzeigevorrichtung
7 auf. Die Blende 16 wird mittels eines mit dem Gehäuse 9 verschraubbaren Ringflansches
20 gehäusestirnseitig gehalten, wobei der Ringflansch 20 die Blende 16 randseitig
überdeckt und die Öffnung 15 begrenzt. Über den verschraubbaren Ringflansch 20 ist
die Aufnahme 18 leicht zugänglich.
[0060] Ferner sind Reflektoren 21 zur Abstrahlung und Bündelung des von dem Leuchtmittel
6 bzw. der Leuchtdiode 17 als Signal emittierten Lichtes L vorgesehen.
[0061] Der Leucht- und/oder Anzeigevorrichtung 7 weist einen in dem Innenraum 13 angeordneten
Aufnahmesockel 20 mit einer an dem Aufnahmesockel 22 angeordneten, als Batteriefach
23 ausgebildeten Aufnahme 24 für eine Batterie B als Spannungsquelle auf. In dem hier
kompakt ausgebildeten Aufnahmesockel 22 ist hier zugleich der Taster 8.1 festgelegt.
Ferner ist die Leiterplatine 19 an der zu der Öffnung 15 zugewandten Seite des Aufnahmesockels
22 festgelegt. Somit weist der Organisationsmagnet 1 mit dem Gehäuse 9, dem Aufnahmesockel
22 und dem Ringmagneten 3.1 einen einfachen Aufbau auf.
[0062] Als Batterie B ist hier wegen ihrer geringen Baugröße eine sogenannte Knopfbatterie
vorgesehen. Um einen Batteriewechsel leicht vornehmen zu können, ist in der ersten
Anlagefläche 5 eine verschließbare Zugangsöffnung 25 in der ersten Gehäusestirnseite
11 vorgesehen, durch die das Batteriefach 23 zugänglich ist. Die Zugangsöffnung 25
ist mit einem bajonettartigen Verschluss 26 verschließbar.
[0063] Die in Figur 3 gezeigte Ausführungsform des Organisationsmagneten 1 unterscheidet
sich von der in Figur 1 dargestellten Ausführungsform des Organisationsmagneten 1
insbesondere in der Ausbildung des Funktionselementes 6.1, das hier als Lautsprecher
27 mit einer Lautsprechermembran 28 und einer Lautsprecherabdeckung 29 ausgebildet
ist. Der Organisationsmagnet 1 liegt, wie der gemäß Figur 2, mit seiner ersten Anlagefläche
5 auf dem Untergrund U auf, wobei dieser, wie durch die in der Figur 3 in Klammern
gesetzten Polaritätszeichen N angedeutet, magnetisierbar ist. Somit ist auch eine
hier nicht gezeigte Überkopfanordnung des Organisationsmagneten 1 auf dem Untergrund
möglich, wenn dieser sich oberhalb des Organisationsmagneten 1 befindet.
[0064] In den Figuren 4a und 5a wird jeweils eine schematische Längsschnittansicht einer
vierten bzw. fünften Ausführungsform der als Organisationsmagnet 1 ausgebildeten Vorrichtung
V in der ersten Anlageposition und in den Figuren 4b und 5b entsprechend in der zweiten
Anlageposition gezeigt. Der klareren Darstellung halber sind in den Figuren 4 und
5 rein schematisch lediglich die Magnetanordnung 2, die Funktionsvorrichtung 6 mit
Funktionselement 6.1 und Sensor 6.2 und das Gehäuse 9 mit erster Gehäusestirnseite
11 und zweiter Gehäusestirnseite 10 dargestellt.
[0065] Die Magnetanordnung 2 weist hier als Dauermagneten eine Magnetspirale 31 auf, die
aus einem Magnetstreifen 31.1 gewickelt ist. Der Magnetstreifen 31.1 weist der Magnetwerkstoff
einen gummiartig-flexiblen Kunststoff auf, in den pulverförmige Magnetwerkstoffe,
hier Sr-Ferrit oder NdFeB, eingebettet sind. Der Magnetstreifen (31.1) ist über seine
größeren Seitenflächen (31.2) zu der Magnetspirale (31) aufgewickelt. Vor seinem Aufwickeln
zur Magnetspirale 31 ist der Magnetstreifen (31.1) axial, d.h. senkrecht zu seinen
größeren Seitenflächen (31.2), magnetisch polarisiert worden. Hierdurch wird ein besonders
starkes Magnetfeld an den Stirnseiten 31.3 erzielt.
[0066] Infolge dieser Anordnung bildet die Stirnseite 31.3 der Magnetspirale 31 die Wirkseite
W der als Dauermagnet 6 ausgebildeten Magnetspirale 31 bzw. der Magnetanordnung 2.
Hierbei bildet jeweils die nach außen weisende Stirnseite 31.3 einen Bereich der ersten
Anlagefläche 5 (Figur 4) bzw. der Anlageflächen 4,5 (Figur 5), da in der Ausführungsform
der Vorrichtung V gemäß Figur 5 zwei Magnetspiralen 31 vorgesehen sind. Als Leuchtmittel
7.1 der Leucht- und Anzeigevorrichtung 7 ist hier jeweils eine Elektrolumineszenzfolie
30 vorgesehen, die gemäß Figur 4 die zweite Anlagefläche 4 und gemäß Figur 5 zusammen
mit der Stirnseite 31.3 der in Figur 5a oberen Magnetspirale 31 einen ringartigen
Teil der zweiten Anlagefläche 4 bildet. In Figur 5 ist die Elektrolumineszenzfolie
30 ringartig ausgebildet. Als Sensor 6.2 ist in den Ausführungsformen der Vorrichtung
V gemäß den Figuren 4 und 5 ein Schwerkraft empfindlicher Magnetschalter in Form eines
sogenannten Reed-Schalters 8.2 vorgesehen. Der Reed-Schalter 8.2 weist zwei Kontakte
8.3 auf, die im Magnetfeld so magnetisierbar sind, dass sie sich im Magnetfeld anziehen
und damit den Reed-Schalter 8.2 schließen. Dies ist in den Figuren 4a und 5a der Fall.
Der Reed-Schalter 8.2 ist hier senkrecht zu den Anlagefläche 4,5 verschieblich in
einem Schalterraum 8.4 angeordnet und fällt unter Einfluss der Schwerkraft jeweils
in eine erste Position.
[0067] In Figur 4a und 5a ist der Reed-Schalter 8.2 nahe der ersten Anlageseitenfläche 5
angeordnet und dem Magnetfeld der dortigen Magnetspirale 31 ausgesetzt. Hierdurch
werden seine Kontakte 8.3 magnetisch polarisiert, die sich daraufhin magnetisch anziehen
und berühren. In Figur 4b und 5b liegt der Organisationsmagnet 1 mit seiner zweiten
Anlagefläche 4 auf dem hier nicht gezeigten Untergrund. Der Reed-Schalter 8.2 ist
hierbei unter Einfluss der Schwerkraft in dem Schalterraum 8.4 in eine zweite Position
gefallen oder verschoben, in der er magnetisch nicht oder nur geringfügig beeinflusst
ist. Dadurch werden seine Kontakte 8.3 nicht weiter magnetisch polarisiert, die sich
daraufhin voneinander lösen: Der Reed-Schalter 8.2 ist geöffnet. Hierbei ist eine
magnetische Abschirmung 8.5 vorgesehen, die diesen Teil des Schalterraumes 8.4 gegenüber
dem Magnetfeld der Magnetspirale 31 (Figur 4) bzw. der Magnetspiralen 31 (Figur 5)
weitgehend abschirmt.
[0068] In den Figuren 6a bis 6e sind weitere Ausführungsformen der Vorrichtung V in einer
schematischen Darstellung wiedergegeben, um weitere Verwendungsmöglichkeiten der Vorrichtung
V deutlich zu machen. In allen Ausführungsformen weist die Vorrichtung V ein polyedrisches
Gehäuse 9 mit einer polyedrischen Außenform auf.
[0069] In Figur 6a ist das Gehäuse 9 hexaedrisch ausgebildet, wobei jede der sechs Seitenflächen
als Anlagefläche 4, 5 ausgebildet ist. Die Vorrichtung V liegt hier mit einer ersten
Anlagefläche 5 als Standfläche auf dem Untergrund U auf, wodurch seine Funktionsvorrichtung
6 eingeschaltet oder aktiviert ist. Den übrigen, hier fünf Anlageflächen ist jeweils
ein Funktionselement 6.1 in Form der Leucht- und Anzeigevorrichtung 7 zugeordnet,
welche ein Leuchtmittel 7.1 in Form einer hier zeichnerisch schematisch dargestellter
Elektrolumineszenzfolie 30 aufweist. In der hier gezeigten zweiten Anlageposition
emittieren die Elektrolumineszenzfolie 30 Licht L in allen fünf Seiten der Vorrichtung
V, so dass die Vorrichtung V, hier bis auf die Standfläche, rundum erhellt wird.
[0070] In Figur 6b umfasst die Vorrichtung V eine Leucht- und Anzeigevorrichtung 7, die
an seinen hier seitlichen ersten Anlageflächen 5 jeweils eine andere Ausführungsform
aufweist. In der hier vorderen ersten Anlagefläche 5 wird ein Bild 32 mittels einer
Elektrolumineszenzfolie 30 als Leuchtmittel 6 durchleuchtet, während an seiner hier
rechten Anlagefläche 5 ein Logo 33 mit einer Buchstabenfolge sichtbar gemacht wird.
[0071] In Figur 6c wird eine Schnittansicht durch eine würfelartige Vorrichtung V wiedergegeben,
wobei alle dargestellten Teile geschnitten sind. Hier sind jeder Anlagefläche 4, 5
ein Funktionselement 6.1 und ein Sensor 6.2 zugeordnet, die insgesamt im Innenraum
13 der Magnetanordnung 2 angeordnet sind. Die Magnetanordnung 2 weist zwei Ringmagnete
3.1, wobei einer hier der Oberseite und einer der Unterseite zugeordnet sind.
[0072] Die Ausbildungsform der Vorrichtung V gemäß Figur 6d weist ein tetraedisches Gehäuse
9 auf. Wie durch den unterschiedlichen Umriss in Form eines Kreises und eines Sechseckes
angedeutet, sind die Funktionselemente 6.1 unterschiedlich ausgebildet. Beiden ist
jeweils ein Sensor 6.2 zugeordnet.
[0073] In Figur 6e wird eine Ausbildungsform der Vorrichtung V mit mehreren Funktionselementen
6.1 in einer der Seitenflächen gezeigt, wobei in der zweiten Anlagefläche 5 einen
Sensor 6.2 in Form eines Tasters 8 angeordnet ist, der mit Anlegen des Organisationsmagneten
an die erste Anlagefläche 5 die Funktionselemente 6.1 aktiviert. Hierbei weisen die
Funktionselemente mehrere von Blenden 16 überdeckte Leuchtdioden auf, die mittels
eines übergeordneten, integrierten und hier nicht sichtbaren Computers programmgesteuert
sind.
[0074] In Figur 6f wird das Funktionsprinzip verdeutlicht, gemäß dem eine von der Vorrichtung
V entfernte Einrichtung E gesteuert oder geregelt wird. Die Entfernung zwischen der
Vorrichtung V und der Einrichtung E wird mittels einer gestrichelten Linie zwischen
den beiden symbolisiert. Es ist hier eine drahtlose Übertragung eines entsprechenden
Steuer- oder Regelsignals vorgesehen, welches durch einen Sender 34 an der Vorrichtung
V und einem durch eine Antenne 35 angedeuteten Empfängers 36 an der entfernten Einrichtung
E symbolisiert wird.
Bezugzeichenliste
[0075]
- 1
- Organisationsmagnet
- 2
- Magnetanordnung
- 3
- Dauermagnet
- 3.1
- Ringmagnet
- 4
- zweite Anlagefläche
- 5
- erste Anlagefläche
- 6
- Funktionsvorrichtung
- 6.1
- Funktionselement
- 6.2
- Sensor
- 7
- Leucht- und/oder Anzeigevorrichtung
- 7.1
- Leuchtmittel
- 8.1
- Taster
- 8.2
- Reed-Schalter
- 8.3
- Kontakt
- 8.4
- Schaltraum
- 8.5
- Abschirmung
- 9
- Gehäuse
- 10
- zweite Gehäusestirnseite
- 11
- erste Gehäusestirnseite
- 12
- Magnetstirnseite
- 13
- Innenraum
- 14
- Tastknopf
- 15
- Öffnung
- 16
- Blende
- 17
- Leuchtdiode
- 18
- Aufnahme
- 19
- Leiterplatine
- 20
- Ringflansch
- 21
- Reflektor
- 22
- Aufnahmesockel
- 23
- Batteriefach
- 24
- Aufnahme
- 25
- Zugangsöffnung
- 26
- Verschluss
- 27
- Lautsprecher
- 28
- Lautsprechermembran
- 29.
- Lautsprecherabdeckung
- 30
- Elektrolumineszenzfolie
- 31
- Magnetspirale
- 31.1
- Streifen
- 31.2
- Seitenfläche
- 31.3
- Stirnseite
- 32
- Bild
- 33
- Logo
- 34
- Sender
- 35
- Antenne
- 36
- Empfänger
- a
- Betrag
- B
- Batterie
- E
- Einrichtung
- ES
- Elektrisches Schaltzeichen
- L
- Licht
- V
- Vorrichtung
1. Vorrichtung mit einer Magnetanordnung mit mindestens einem Dauermagneten, wobei die
Vorrichtung eine magnetisch wirksame erste Anlagefläche zu ihrer Festlegung in einer
Anlageposition auf einem magnetisierbaren Untergrund und eine Signal gebende Funktionsvorrichtung
(6) mit einem Funktionselement (6.1) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Funktionsvorrichtung bei Anlage der Vorrichtung (V) mit ihrer ersten Anlagefläche
(5) auf dem Untergrund (U) durch das Eigengewicht der Vorrichtung (V) oder Teile derselben
und/oder zwischen der ersten Anlagefläche (5) und dem Untergrund (U) wirkenden magnetischen
Anziehungskraft zur Auslösung des Signals automatisch betätigbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Funktionsvorrichtung (6) einen Sensor (6.2) aufweist, mittels dessen ein Steuer-
und/oder Regelsignal in der ersten Anlageposition für das Funktionselement (6.2) und/oder
für eine Einrichtung (E) außerhalb der Vorrichtung erzeugbar ist oder erzeugt ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine Signalübertragung von dem Sensor (6.2) auf das Funktionselement (6.1) der Funktionsvorrichtung
(6) drahtgebunden und die Signalübertragung auf eine zu der Vorrichtung (V) entfernt
angeordnete Einrichtung (E) drahtlos erfolgt.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, da - durch gekennzeichnet, dass die Funktionsvorrichtung (6) mit Anlage der Vorrichtung (V) in die erste Anlageposition
hinein aktivierbar und/oder einschaltbar und/ oder mit dem Verlassen der ersten Anlageposition
deaktivierbar und/oder ausschaltbar ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, da - durch gekennzeichnet, dass der Sensor (6.2) als Magnetschalter zur Betätigung der Funktionsvorrichtung (6) ausgebildet
ist, der so in der Vorrichtung (V) angeordnet ist, dass er unter Anlage der Vorrichtung
(V) an dem oder an den Untergrund (U) in der ersten Anlageposition bzw. in die erste
Anlageposition hinein unter Einfluss des Magnetfeldes der Magnetanordnung (2) betätigbar
ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Sensor (6.2) als ein auf Berührung mit der Unterlage (U) empfindlicher und/oder
lichtempfindlicher Schalter zur Betätigung der Funktionsvorrichtung (6) ausgebildet
ist, der so in der Vorrichtung (V) angeordnet ist, dass er unter Anlage der Vorrichtung
(V) an dem oder an den Untergrund (U) in der ersten Anlageposition bzw. in die erste
Anlageposition hinein betätigbar ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, da - durch gekennzeichnet, dass die Magnetanordnung (2) eine magnetisch wirksame Wirkseite (W) aufweist, die entlang
der oder zumindest in etwa parallel beabstandet zu der ersten Anlagefläche (5) angeordnet
ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei magnetisch wirksame erste Anlageflächen (5) vorgesehen sind und dass
jeder ersten Anlagefläche (5) ein Funktionselement (6.1) und/oder ein Sensor (6.2)
zugeordnet sind.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, da - durch gekennzeichnet, dass er ein Gehäuse (9) mit mehreren Seitenflächen aufweist, von denen mindestens zwei
Seitenflächen als erste Anlageflächen (5) ausgebildet sind.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Magnetanordnung (2) einen Innenraum (13) begrenzt, in dem das Funktionselement
(6.1) angeordnet ist.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, da - durch gekennzeichnet, dass das Funktionselement (6.1) als Leucht- und/oder Anzeigevorrichtung (7) mit einem
mittels der Funktionsvorrichtung (6) schaltbaren Leuchtmittel (7.1) ausgebildet ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 9 und 11, dadurch ge-kennzeichnet, dass mindestens eine Seitenfläche des Gehäuses (9) eine den Innenraum (13) begrenzende
Öffnung (15) zur Abstrahlung des durch das Leuchtmittel (7.1) emittierten Lichtes
(L) aufweist.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass sie als Organisationsmagnet (1) ausgebildet ist, der eine magnetisch wirksame zweite
Anlagefläche (4) zu seiner Festlegung auf den Untergrund (U) in einer zweiten Anlageposition
aufweist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der zweiten Anlagefläche (4) ein Funktionselement (6.1) und/oder ein Sensor (6.2)
zugeordnet ist.
15. Vorrichtung nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (9) eine zylindrische Form mit zwei Gehäusestirnseiten, einer ersten
Gehäusestirnseite (11) als erste Anlagefläche (5) und einer zweite Gehäusestirnseite
(10) als zweite Anlageflächen (4), aufweist.
1. Device with a magnet arrangement having at least one permanent magnet, where the device
displays a magnetically active, first contact surface for fixing it in place in a
contact position on a magnetisable base, and that displays a signal-emitting functional
device (6) having a functional element (6.1), characterised in that said functional device can be actuated automatically to trigger the signal when the
first contact surface (5) of the device (V) contacts the base (U), either by the dead
weight of the device (V) or parts thereof and/or by the force of magnetic attraction
acting between the first contact surface (5) and the base (U).
2. Device according to Claim 1, characterised in that the functional device (6) displays a sensor (6.2), by means of which, in the first
contact position, an open-loop and/or closed-loop control signal can be generated
or is generated for the functional element (6.2) and/or for a facility (E) outside
the device.
3. Device according to Claim 2, characterised in that signal transmission from the sensor (6.2) to the functional element (6.1) of the
functional device (6) is accomplished in hard-wired fashion, and signal transmission
to a facility (E) remote from the device (V) is accomplished in wireless fashion.
4. Device according to one of Claims 1 to 3, charac- terised in that the functional device (6) can be activated and/or switched on when the device (V)
is moved into the first contact position and/or deactivated and/or switched off when
moved out of the first contact position.
5. Device according to one of Claims 2 to 4, charac- terised in that the sensor (6.2) is designed as a magnet-operated switch for actuating the functional
device (6), being located in the device (V) in such a way that, when the device (V)
is in contact with, or brought into contact with, the base (U) in the first contact
position, it can be actuated under the influence of the magnetic field of the magnet
arrangement (2).
6. Device according to one of Claims 2 to 5, characterised in that the sensor (6.2) is designed as a switch for actuating the functional device (6)
that is sensitive to contact with the base (U) and/or to light, being arranged in
the device (V) in such a way that it can be actuated when the device (V) is in contact
with, or brought into contact with, the base (U) in the first contact position.
7. Device according to one of Claims 1 to 6, characterised in that the magnet arrangement (2) displays a magnetically active side (W) that is located
along the first contact surface (5), or at least roughly parallel to it.
8. Device according to one of Claims 2 to 6, characterised in that at least two magnetically active first contact surfaces (5) are provided, and in that each first contact surface (5) is assigned a functional element (6.1) and/or a sensor
(6.2).
9. Device according to one of Claims 1 to 8, characterised in that it displays a housing (9) with several side surfaces, at least two side surfaces
of which are designed as first contact surfaces (5).
10. Device according to one of Claims 1 to 9, characterised in that the magnet arrangement (2) delimits an interior space (13) in which the functional
element (6.1) is located.
11. Device according to one of Claims 1 to 10, characterised in that the functional element (6.1) is designed as a lighting and/or display device (7)
with a lamp (7.1) that can be switched by means of the functional device (6).
12. Device according to Claim 9 and 11, characterised in that at least one side surface of the housing (9) displays an opening (15), delimiting
the interior space (13), for radiating the light (L) emitted by the lamp (7.1)..
13. Device according to one of Claims 1 to 12, characterised in that it is designed as an organisation magnet (1) that displays a magnetically active
second contact surface (4) for fixing it in place on the base (U) in a second contact
position.
14. Device according to Claim 13, characterised in that a functional element (6.1) and/or a sensor (6.2) is assigned to the second contact
surface (4).
15. Device according to Claim 23 or 24, characterised in that the housing (9) displays a cylindrical form with two housing face ends, a first housing
face end (11) as a first contact surface (5) and a second housing face end (10) as
a second contact surface (4).
1. Dispositif comportant un agencement d'aimants avec au moins un aimant permanent, le
dispositif présentant une première surface d'appui magnétiquement active permettant
sa fixation dans une position d'appui, sur un fond magnétisable, et comportant un
appareil fonctionnel (6) émettant un signal et muni d'un élément fonctionnel (6.1),
caractérisé en ce que ledit appareil peut être automatiquement actionné lorsque le dispositif (V) vient
en appui, avec sa première surface d'appui (5), sur le fond (U), avec le propre poids
du dispositif (V) ou des parties de celui-ci et/ou une force d'attraction magnétiquement
active entre la première surface d'appui (5) et le fond (U), pour le déclenchement
du signal.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'appareil fonctionnel (6) comporte un capteur (6.2) par lequel peut être produit
ou est produit un signal de commande et/ou de réglage dans la première position d'appui
pour l'élément fonctionnel (6.2) et/ou pour une installation (E) à l'extérieur du
dispositif.
3. Dispositif selon la revendication 2, caractérisé en ce qu'une transmission de signaux du capteur (6.2) vers l'élément fonctionnel (6.1) de l'appareil
fonctionnel (6) se fait par fil et la transmission de signaux vers une installation
(E) disposée loin par rapport au dispositif (V) se fait sans fil.
4. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que l'appareil fonctionnel (6), avec l'appui du dispositif (V), peut être activé et/ou
enclenché dedans la première position d'appui et/ou peut être inactivé et/ou déclenché
lors de l'abandon de la première position d'appui.
5. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 2 à 4, caractérisé en ce que le capteur (6.2) est agencé comme un commutateur magnétique pour l'actionnement de
l'appareil fonctionnel (6), commutateur magnétique qui est arrangé dans le dispositif
(V) de telle manière qu'il peut être actionné, sous l'influence du champ magnétique
de l'agencement d'aimants (2), dans la première position d'appui ou dedans la première
position d'appuie, sous l'appui du dispositif (V) sur ou contre le fond (U).
6. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 2 à 5, caractérisé en ce que le capteur (6.2) est agencé comme un commutateur sensible au contact avec le fond
(U) et/ou photosensible, pour l'actionnement de l'appareil fonctionnel (6), commutateur
qui est arrangé dans le dispositif (V) de telle manière qu'il peut être actionné dans
la première position d'appui ou dedans la première position d'appuie, sous l'appui
du dispositif (V) sur ou contre le fond (U).
7. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que l'agencement d'aimants (2) présente une face magnétiquement active (W) disposée le
long de la première surface d'appui (5) ou écartée de celle-ci de manière sensiblement
parallèle.
8. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 2 à 6, caractérisé en ce que sont prévues au moins deux premières surfaces d'appui magnétiquement actives (5)
et en ce qu'un un élément fonctionnel (6.1) et/ou un capteur (6.2) sont associés à chacune des
premières surfaces d'appui (5).
9. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisé en ce qu'il comporte une boîte (9) avec plusieurs faces latérales dont au moins deux faces
latérales sont agencées comme des premières surfaces d'appui (5).
10. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que l'agencement d'aimants (2) délimite un intérieur (13) dans lequel est disposé l'élément
fonctionnel (6.1).
11. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que l'élément fonctionnel (6.1) est agencé comme un dispositif lumineux et/ou indicateur
(7) avec un moyen lumineux (7.1) commuté par le biais du dispositif fonctionnel (6).
12. Dispositif selon les revendications 9 et 11, caractérisé en ce qu'au moins une face latérale de la boîte (9) comporte une ouverture (15) délimitant
l'intérieur (13), pour l'émission de la lumière (L) émise par le moyen lumineux (7.1).
13. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 12, caractérisé en ce qu'il est agencé comme un aimant d'organisation (1) comportant une deuxième surface d'appui
magnétiquement active (4), permettant sa fixation dans une deuxième position d'appui,
sur le fond (U).
14. Dispositif selon la revendication 13, caractérisé en ce qu'un élément fonctionnel (6.1) et/ou un capteur (6.2) sont associés à la deuxième surface
d'appui (4).
15. Dispositif selon les revendications 13 ou 14, caractérisé en ce que la boîte (9) a une forme cylindrique avec deux fronts de boîte, un premier front
de boîte (11) comme une première face d'appui (5) et un deuxième front de boîte (10)
comme une deuxième surface d'appui (4).