[0001] Die Erfindung betrifft eine Arbeitsplatte für Küchen oder Feuchträume, umfassend
- (a) eine nach oben hin offenliegende Decklage aus einer Naturstein- oder Keramikplatte,
- (b) eine unterhalb der Decklage liegende, abgedeckte Platte,
- (c) ein Kantenabschlussprofil mit
- einem Begrenzungsschenkel , der auf seiner Oberseite eine Tragfläche für die Decklage
bildet,
- einem Stirnwandschenkel, der mit dem Begrenzungsschenkel im rechten Winkel abstehend
verbunden ist,
- und einem Anschlagsteg für die Decklage, der mit dem Stirnwandschenkel verbunden ist.
[0002] Das Kantenabschussprofil dient dazu, die Arbeitsplatte seitlich abzuschließen, wobei
zum einen Beschädigungen oder Verletzungen vermieden werden, zum anderen das Eindringen
von Verschmutzungen und Durchfeuchtungen verhindert wird, die sich insbesondere im
Randbereich zeigen.
[0004] Bekannt ist außerdem eine Schnellverbindung für plattenförmige Bauelemente (
DE 296 07 326 U1), bei der eine Verbindungsleiste mit U-förmigen Anschlussnuten zum Einstecken der
Verbindungskante des plattenförmigen Bauelementes vorgesehen ist. Eine parallele Anordnung
zweier Bauelemente ist allerdings nicht vorgesehen.
[0005] Für die Erfindung stellt sich die Aufgabe, eine Arbeitsplatte mit Kantenabschlussprofil
der eingangs genannten Art so zu gestalten, dass insbesondere bei Verwendung von Platten
für die Unterschicht aus Holzderivaten oder Kunststoffschaum zusammen mit Naturstein-
und Keramikplatten bei Küchenarbeitsplatten, Waschtischen und dergleichen ein einfacher
und haltbarer Kantenabschluss herstellbar ist, der eine hohe Stabilität bei ästhetisch
einwandfreier Gestaltung ermöglicht.
[0006] Diese Aufgabe wird gelöst bei einer Arbeitsplatte gemäß eingangs genanntem Oberbegriff
mit einem Kantenabschlussprofil, wobei bei letzterem parallel zum Begrenzungsschenkel
ein gleichgerichteter unterer Begrenzungsschenkel unter Ausbildung einer Profil-Hohlkammer
mit dem Stirnwandschenkel verbunden ist und in der Hohlkammer der Kantenbereich der
Platte, letztere bestehend aus Holzderivat oder Schaumkunststoff, formschlüssig gehalten
ist.
[0007] Es ergibt sich damit ein "zweistöckiges" Kantenabschlussprofil, bei dem eine abgedeckte
Lage, bestehend aus der Platte aus Holzderivat oder Schaumkunststoff, und eine Sichtlage,
bestehend aus einer Naturstein- oder Keramikplatte, zusammen aufgebaut und durch das
Kantenabschlussprofil seitlich sowohl abgedeckt als auch positioniert sind. Dabei
ist außerdem vorteilhaft, dass bei vertikal versetztem Kantenabschluss gegenüber darunter
liegenden Möbelteilen sich sowohl die Beschädigung der Kantenabschluss-Plattenelemente
verhindern als auch eine einheitliche Gestaltung von Oberflächen im Kantenbereich
erzielen lässt.
[0008] Als Ausführung für den Kantenanschlag hat sich als vorteilhaft erwiesen, wenn der
Anschlagsteg mit dem Stirnwandsteg verbunden ist.
[0009] Vorzugsweise setzt sich der Kantenabschluss als L-förmiges Winkelteilprofil mit dem
ersten L-Schenkel an den oben liegenden Begrenzungsschenkel linear fort, wobei der
Stirnwandschenkel und der erste L-Schenkel eine L-Konfiguration ausbilden und der
andere L-Schenkel den Stirnanschlag bildet.
[0010] Das Kantenabschlussprofil wird vorzugsweise aus einem Metall- oder Kunststoff-Strangpressprofil
abgelängt. Es ist aber auch möglich, ein Metall-Walzprofil entsprechend zu verwenden.
[0011] Um den noch möglicherweise vorhandenen Hohlraum zu überdecken, der sich an der Kante
im Bereich des Anschlags öffnet, wird der Kantenabschluss mit einem gerundeten Bördelungsprofil
versehen. Das Bördelungsprofil kann auch aus einem anderen Material als das Kantenabschlussprofil
im Übrigen hergestellt sein. Beispielsweise kann sich das Bördelungsprofil aus einem
etwas flexiblen Kunststoff herstellen lassen, während das übrige Profil aus Metall
besteht.
[0012] Das Plattenelement kann über eine Klebstoff- oder Mörtelausgleichsschicht mit der
darauf liegenden Natur- oder Kunststeinplatte verbunden sein.
[0013] Schließlich sei darauf hingewiesen, dass ein Kantenabschluss auch noch zusätzlich
mit einem Verblendelement bestückt sein kann, das vorzugsweise in dem Bereich, der
von der L-Konfiguration aus erstem L-Schenkel und Stirnwandschenkel aufgespannt ist,
angeordnet wird.
[0014] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden in der nachfolgenden Beschreibung dargestellt.
Die Figuren der Zeichnung zeigen im Einzelnen:
- Fig. 1
- den Querschnitt durch einen Kantenabschluss mit einem Kantenabschlussprofil gem. Erfindung
in einer ersten Ausführungsform;
- Fig. 2
- einen Querschnitt ähnlich wie Figur 1, in einer zweiten Ausführungsform;
- Fig. 3
- Kantenabschluss gem. Figur 1 mit einer Bördelung im Anschlagbereich;
- Fig. 4
- ein Detail einer Wandverkleidung;
[0015] Es sei darauf hingewiesen, dass sich die Begriffe "oben" und "unten" auf die dargestellte
Ausführungsform gem. Fig. 1 - 3 der Profile beziehen.
[0016] Unter Bezugnahme auf die Figuren 1 und 2 sind zwei Anwendungsarten des Kantenabschlussprofils
- Bezugszahlen 1.1 und 1.2 - dargestellt; als Anwendungsbereich ist eine Küchenarbeitsplatte
gewählt. Das tragende Modul ist eine Schaumkunststoffplatte 2 aus XPS-Schaumstoff,
die zumindest an ihrer Oberfläche mit einer 0,5 bis 2 mm starken, erhärteten und armierten
Mörtelschicht 4 belegt ist. Die Schaumkunststoffplatte 2, die in den Figuren 1 und
2 abgebrochen dargestellt ist, ist formschlüssig durch Einschieben in einen Hohlraum
5 mit dem Kantenabschlussprofil 1.1 und 1.2 verbunden. Falls erforderlich, kann zusätzlich
eine Verklebung innerhalb des Hohlraums 5 erfolgen.
[0017] Das in Figur 1 dargestellte Kantenabschlussprofil 1.1 ist zunächst als Strangpressprofil
aus einem Thermoplasten, z.B. einem Polycarbonat, hergestellt worden. Entsprechend
der Anwendung werden die entsprechenden Längen abgeschnitten. Das Kantenabschlussprofil
1.1 ergibt die Profil-Hohlkammer 5, die von einem Stirnwandschenkel 10 und zwei gleichgerichteten,
parallel und untereinander beabstandeten Begrenzungsschenkeln 11 und 12 eingefasst
ist. Der Abstand der Begrenzungsschenkel 11 und 12 untereinander richtet sich nach
der Dicke des zu tragenden Moduls, wobei die Konfiguration der Figur 1 und 2 in ähnlicher
Weise einsetzbar ist.
[0018] Die Oberseite des oben liegenden Begrenzungsschenkels 11 bildet eine relativ kurze
Tragfläche für den Kantenbereich 6.1 einer Natursteinplatte 6, beispielsweise aus
Granit. Im Zwischenbereich zwischen der Unterseite der Natursteinplatte 6 und der
Oberseite des Begrenzungsschenkels 11 ist die verfestigte Verklebungs- und Mörtelschicht
4 eingebracht.
[0019] Als Kantenabschluss und Anschlag ist ein L-förmiges Winkelteilprofil 13 vorgesehen,
bei dem sich der kürzere L-Schenkel 14 als lineare Fortsetzung des oberen Begrenzungsschenkels
11 ergibt, so dass der längere L-Schenkel einen gegenüber dem Stirnwandschenkel 10
überkragenden Anschlagbereich mit Anschlagsteg 15 ergibt. Die Verklebungs- und Mörtelschicht
4 setzt sich im Innenraum zwischen der Kante 6.2 und dem längeren L-Schenkel, d.h.
dem Anschlagsteg 15, fort. Durch die Verwendung einer im ausgehärteten Zustand mit
einer Restzähigkeit versehenen Mörtelschicht 4, die auch armiert sein kann, lassen
sich Unterschiede in der Wärmeausdehnung und entsprechende Ausdehnungsspannungen zwischen
den Teilen unschädlich machen.
[0020] Das Kantenabschlussprofil 1.1 bietet weiterhin den Vorteil, dass der Bereich, der
von der L-Konfiguration aus erstem L-Schenkel 14 und Stirnwandschenkel 10 aufgespannt
ist, wenigstens ein Verblendelement 9 eingebaut werden kann. Ein solches Verblendelement
9 kann aus einem Kunststoffstreifen oder einer Reihe von Fliesenelementen bestehen.
[0021] In Figur 2 ist statt der Hartschaumkunststoff-Platte eine Platte 2 aus einem Holzderivaten,
hier eine Holzspanplatte, eingesetzt. Das Kantenabschlussprofil 1.2, wie in Figur
2 dargestellt, ist ebenfalls mit einer Profil-Hohlkammer 5 versehen, die von einem
Stirnwandschenkel 10 und zwei untereinander beabstandeten Begrenzungsschenkeln 11
und 12 eingefasst ist. Das einstückige Kantenabschlussprofil besitzt einen Kantenanschlag,
der sich aus dem Stirnwandschenkel 10 linear fortsetzt und damit zum Anschlagsteg
15 wird.
[0022] Das Kantenabschlussprofil 1.2 ist hier aus einem gewalzten Edelstahlprofil in abgelängter
Konfiguration hergestellt. Die Kante 6.2 einer Waschtisch-Fliese 6 wird abgedeckt
und geschützt. Der Dünnbett-Mörtel 4 setzt sich nicht bis in den Hohlraum 16 zwischen
der Kantenstirnfläche im Anschlagssteg 15 fort.
[0023] In der Figur 3 ist eine abgewandelte Konfiguration eines Kantenabschlussprofils 24
dargestellt. Die mit gleichen Bezugszeichen versehenen Teile entsprechen denen der
Figur 1.
[0024] Um die Lücke 18 zwischen den Kantenflächen 6.2 und der Innenseite des Anschlagsstegs
15 zu überbrücken, schließt sich an den Anschlagssteg 15 eine gerundete Bördelung
26 an. Diese kann durch Ausformen oder Abbiegen an einer entsprechenden Verlängerung
des Anschlagsstegs 15 geformt sein.
[0025] Es kann aber auch eine flexible Bördelung, beispielsweise aus PVC, durch verbundene
Extrusion an den Anschlagssteg - diesen an seinen Enden überfassend - befestigt werden.
Damit kann optisch und haptisch ein verbesserter Übergang vom Anschlagsteg zur Belagkante
erzeugt werden.
[0026] In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung (nicht dargestellt) kann auch eine
Waschtischplatte gewählt werden. Das tragende Modul ist hier eine Schaumkunststoffplatte
aus EPS-Schaumstoff, die zumindest an ihrer Oberfläche mit einer 0,5 bis 2 mm starken
erhärteten und armierten Mörtelschicht belegt ist.
[0027] Das Kantenabschlussprofil wird zunächst als Strangpressprofil aus einer Leichtmetalllegierung,
z.B. Duralumin, hergestellt. Entsprechend der Anwendung werden die entsprechenden
Längen abgeschnitten. Im Zwischenbereich zwischen der Unterseite der Natursteinplatte
und der Oberseite des Begrenzungsschenkels ist eine verfestigtes Dünnbett-Verklebungs-
und Mörtelschicht eingebracht.
[0028] Anstelle einer Hartschaumkunststoff-Platte kann auch eine Platte aus einem Holzderivaten,
hier eine Holzspanplatte, eingesetzt werden.
[0029] Ein Kantenabschlussprofil kann auch aus einem gewalzten Edelstahlprofil in abgelängter
Konfiguration hergestellt werden.
[0030] Die Oberfläche der jeweils verbundenen Materialien wird nach Erfordernis aufgeraut
oder strukturiert. Die Möglichkeiten hierzu sind dem Fachmann bekannt, so dass hierauf
nicht weiter eingegangen zu werden braucht.
[0031] Es sei darauf hingewiesen (vgl. Figur 4), dass ein beschriebenes Kantenabschlussprofil
1.2 in einer Zweitnutzungsform auch zur Anbringung von Wanddekorationsplatten 30 mit
einer hinterlegten, selbsttragenden Wärmedämmungsplatte 31 als selbsttragendes Modul
eingesetzt werden kann. Hierbei ist das Kantenabschlussprofil 1.2 als Trägerprofil
eingesetzt für die Wandverkleidung. Hierfür wird jedoch kein gesonderter Schutz beansprucht.
1. Arbeitsplatte für Küchen oder Feuchträume, umfassend
(a) eine nach oben hin offenliegende Decklage (6) aus einer Naturstein- oder Keramikplatte,
(b) eine unterhalb der Decklage (6) liegende, abgedeckte Platte (2),
(c) ein Kantenabschlussprofil (1.1) mit
- einem Begrenzungsschenkel (11), der auf seiner Oberseite eine Tragfläche für die
Decklage (6) bildet,
- einem Stirnwandschenkel (10), der mit dem Begrenzungsschenkel (11) im rechten Winkel
abstehend verbunden ist,
- und einem Anschlagsteg (15) für die Decklage (6), der mit dem Stirnwandschenkel
(10) verbunden ist, wobei
- parallel zum Begrenzungsschenkel (11) ein gleichgerichteter unterer Begrenzungsschenkel
(12) unter Ausbildung einer Profil-Hohlkammer mit dem Stirnwandschenkel (10) verbunden
ist, dadurch gekennzeichnet, dass
- in der Profil-Hohlkammer (5) der Kantenbereich der Platte (2), letztere bestehend
aus Holzderivat oder Schaumkunststoff, formschlüssig gehalten ist.
2. Arbeitsplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlagsteg (15) mit dem Stirnwandschenkel (10) einstückig verbunden ist.
3. Arbeitsplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Kantenbegrenzung als L-förmiges Winkelteilprofil (13) sich mit einem ersten
L-Schenkel (14) an dem oben liegenden Begrenzungsschenkel (11) linear fortsetzt, wobei
der Stirnwandschenkel (10) und der erste L-Schenkel (14) eine L-Konfiguration ausbilden
und der andere L-Schenkel (15) des Winkelteilprofils (13) den Anschlagsteg (15) bildet.
4. Arbeitsplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Kantenabschlussprofil (1.1; 1.2; 40.1; 40.2) für den Kantenabschluss von einem
Metall- oder Kunststoff-Strangpressprofil abgelängt ist.
5. Arbeitsplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Kantenabschlussprofil (1.1; 1.2; 40.1; 40.2) von einem Metall-Walzprofil abgelängt
ist.
6. Arbeitsplatte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das freie Ende des Anschlagstegs (15) mit einem gerundeten Bördelungsprofil (26)
versehen ist.
7. Arbeitsplatte nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Bördelungsprofil (26) aus einem anderen Material als das des Kantenabschlussprofils
im Übrigen hergestellt ist.
8. Arbeitsplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Plattenelement (2) über eine Klebstoff- oder Mörtelausgleichsschicht (4) mit
der darauf liegenden Naturstein- oder Keramikplatte (6) verbunden ist.
9. Arbeitsplatte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Bereich, der von der L-Konfiguration aus erstem L-Schenkel (14) und Stirnwandschenkel
(10) aufgespannt ist, mit wenigstens einem Verblendelement (9) bestückt ist.
1. Worktop for kitchens or wet rooms, comprising
(a) a top layer (6) which is exposed at the top and is made of a natural stone plate
or ceramic plate,
(b) a covered plate (2) located below the top layer (6),
(c) an edging seal profile (1.1) having
- a limiting leg (11) which forms on its upper side a supporting surface for the top
layer (6),
- a front wall leg (10) which is connected with the limiting leg (11) protruding at
a right angle,
- and a stop stud (15) for the top layer (6) which is connected with the front wall
leg (10), wherein
- in parallel with the limiting leg (11) a lower limiting leg (12) which is oriented
in the same direction is connected with the front wall leg (10) to form a profile
hollow chamber, characterised in that
- in the profile hollow chamber (5) the edge region of the plate (2), the latter consisting
of a wood derivative or foam plastic, is held in a formlocking manner.
2. Worktop as claimed in claim 1, characterised in that the stop stud (15) is connected in one piece with the front wall leg (10).
3. Worktop as claimed in claim 1, characterised in that one edging seal is linearly continued as an L-shaped angle part profile (13) with
a first L-shaped leg (14) on the upper limiting leg (11), wherein the front wall leg
(10) and the first L-shaped leg (14) form an L-shaped configuration, and the other
L-shaped leg (15) of the angle part profile (13) forms the stop stud (15).
4. Worktop as claimed in claim 1, characterised in that the edging seal profile (1.1; 1.2; 40.1; 40.2) for the edging seal is cut from a
metal profile or from an extruded plastic profile.
5. Worktop as claimed in claim 1, characterised in that the edging seal profile (1.1; 1.2; 40.1; 40.2) is cut from a rolled metal profile.
6. Worktop as claimed in any one of the preceding claims, characterised in that the free end of the stop stud (15) is provided with a rounded flanging profile (26).
7. Worktop as claimed in claim 6, characterised in that the flanging profile (26) is manufactured from a different material than the remaining
material used in the edging seal profile.
8. Worktop as claimed in claim 1, characterised in that the plate element (2) is connected via an adhesive layer or a mortar compensation
layer (4) with the natural stone plate or ceramic plate (6) deployed on top thereof.
9. Worktop as claimed in any one of the preceding claims, characterised in that the region which is clamped by the L-shaped configuration consisting of the first
L-shaped leg (14) and the front wall leg (10) is equipped with at least one veneer
element (9).
1. Plan de travail pour cuisine ou pièce humide, comprenant
a) un panneau de recouvrement supérieur (6) en pierre naturelle ou en céramique dont
la surface supérieure est à découvert,
b) un panneau (2) inférieur recouvert, disposé sous le panneau supérieur (6) et
c) un profilé de chant (1.1) comportant
- une aile de limitation (11) dont la face supérieure constitue une surface d'appui
pour le panneau supérieur (6),
- une aile frontale (10) jointe à l'aile de limitation (11) et agencée perpendiculairement
à cette dernière et
- une aile de butée (15) pour le panneau supérieur (6), ladite aile étant jointe à
l'aile frontale (10),
tandis qu'une aile de limitation inférieure (12), agencée parallèlement à l'aile de
limitation (11) et orientée dans la même direction que celle-ci, est jointe à l'aile
frontale (10) en formant une cavité (5),
caractérisé en ce que la zone d'extrémité du panneau (2) est maintenue par coopération de forme dans la
cavité (5), ledit panneau (2) étant réalisé en un dérivé du bois ou en une mousse
synthétique.
2. Plan de travail selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'aile de butée (15) est jointe à l'aile frontale (10) en formant une seule pièce.
3. Plan de travail selon la revendication 1 , caractérisé en ce qu'un élément de chant se poursuit, sous la forme d'un profilé d'angle en L (13), par
une première aile (14) dans le prolongement linéaire de l'aile de limitation supérieure
(11), ladite première aile (14) définissant avec l'aile frontale (10) une configuration
en L, tandis que l'autre aile (15) du profilé d'angle en L (13) constitue la butée
(15).
4. Plan de travail selon la revendication 1, caractérisé en ce que le profilé de chant (1.1 ; 1.2 ; 40.1 ; 40.2) est coupé à longueur à partir d'un
profilé extrudé en métal ou en matière synthétique.
5. Plan de travail selon la revendication 1, caractérisé en ce que le profilé de chant (1.1 ; 1.2 ; 40.1 ; 40.2) est coupé à longueur à partir d'un
profilé métallique laminé.
6. Plan de travail selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'extrémité libre de l'aile de butée (15) est dotée d'un collet arrondi (26).
7. Plan de travail selon la revendication 6, caractérisé en ce que le collet (26) est réalisé à partir d'un matériau différent de celui utilisé pour
les autres parties du profilé de chant.
8. Plan de travail selon la revendication 1, caractérisé en ce que le panneau (2) est joint au panneau supérieur (6) en pierre naturelle ou en céramique
par le biais d'une couche d'égalisation (4) faite de mortier ou de colle.
9. Plan de travail selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la zone définie par la configuration en L de la première aile (14) et de l'aile frontale
(10) est dotée d'au moins un élément de parement (9).