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EP 2 514 891 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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30.07.2014 Patentblatt 2014/31 |
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Anmeldetag: 21.04.2011 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Notentriegelung eines motorisch betriebenen Schlosses
Emergency release of a motorised lock
Déverrouillage d'urgence d'une serrure motorisée
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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24.10.2012 Patentblatt 2012/43 |
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Patentinhaber: Kendrion Kuhnke Automation GmbH |
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23714 Malente (DE) |
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Erfinder: |
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- Heisen, Wolfram
24321, Lütjenburg (DE)
- Stegelmann, Jochen
23683, Scharbeutz (DE)
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Vertreter: Grebner, Christian Georg Rudolf |
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Patentanwälte
Seemann & Partner
Raboisen 6 20095 Hamburg 20095 Hamburg (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
WO-A1-2008/105802 DE-U1- 20 105 193
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DE-A1-102009 014 233 US-A- 4 702 095
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Verriegelungseinrichtung für, insbesondere elektrische,
Geräte, insbesondere Waschmaschinen, mit einem Verriegelungsschieber und mit einem
Antrieb für den Verriegelungsschieber, so dass mittels des Antriebs der Verriegelungsschieber,
linear, bewegbar ist, wobei bei Betätigung des Antriebs der Verriegelungsschieber
in Eingriff mit einem Schließkörper, insbesondere Schließhaken, bringbar ist und in
einer Verriegelungsposition der Schließkörper den Verriegelungsschieber hintergreift,
wobei in der Verriegelungsposition der Verriegelungsschieber mittels des am Verriegelungsschieber
angreifenden Schließkörpers mit einer vorbestimmten Kraft beaufschlagt ist.
[0002] Verriegelungseinrichtungen werden dort eingesetzt, wo Maschinenteile oder Anlagenteile
in einer bestimmten Position verriegelt werden.
[0003] Aus
DE 10 2008 008 416 A1 ist ein magnetisches Verriegelungssystem bekannt, wobei das Verriegelungssystem einen
Haltestift und ein Verriegelungselement aufweist, wobei der Haltestift ein Eingriffselement
aufweist und das Verriegelungselement in einer Verriegelungsposition mit dem Eingriffselement
formschlüssig in Eingriff ist. Ferner ist ein Sicherungsmittel vorgesehen, das mittels
einer Haltekraft das Verriegelungselement in der Verriegelungsposition hält, wobei
ferner eine Spule vorgesehen ist, die bei Bestromung eine der Haltekraft entgegengesetzt
wirkende elektromagnetische Kraft erzeugt.
[0004] Weiterhin ist aus
DE 201 05 193 U1 eine Vorrichtung zum Verriegeln und Entriegeln eines Abdeckelements offenbart. Beispielsweise
werden Verriegelungseinrichtungen in Fahrzeugen und Haushaltsgeräten, wie z.B. Waschmaschinen,
eingesetzt.
[0005] Ausgehend von diesem Stand der Technik besteht die Aufgabe der Erfindung darin, eine
Verriegelungseinrichtung bereitzustellen, bei der eine zerstörungsfreie, insbesondere
mechanische, Notentriegelung der Verriegelungseinrichtung ausführbar ist, wobei der
konstruktive Aufwand und Aufbau möglichst einfach sein soll.
[0006] Die Aufgabe wird gelöst durch eine Verriegelungseinrichtung für, insbesondere elektrische,
Geräte, insbesondere Waschmaschinen, mit einem Verriegelungsschieber und mit einem
Antrieb für den Verriegelungsschieber, so dass mittels des Antriebs der Verriegelungsschieber,
linear, bewegbar ist, wobei bei Betätigung des Antriebs der Verriegelungsschieber
in Eingriff mit einem Schließkörper, insbesondere Schließhaken, bringbar ist und in
einer Verriegelungsposition der Schließkörper den Verriegelungsschieber hintergreift,
wobei in der Verriegelungsposition der Verriegelungsschieber mittels des am Verriegelungsschieber
angreifenden Schließkörpers mit einer vorbestimmten Kraft beaufschlagt ist, wobei
der Verriegelungsschieber in der Verriegelungsposition um eine quer zur Kraft des
angreifenden Schließkörpers ausgebildeten Schwenkachse gelagert ist und der Verriegelungsschieber
gegen ein Verschwenken mittels einer Schwenkblockiereinrichtung blockiert ist, wobei
für eine oder bei einer Notentriegelung der Verriegelungseinrichtung die Schwenkblockiereinrichtung
für den Verriegelungsschieber gelöst wird, so dass in Folge des am Verriegelungsschieber
angreifenden Schließkörpers der Verriegelungsschieber aus der Verriegelungsposition
verschwenkt wird.
[0007] Die Erfindung beruht auf dem Gedanken, dass eine Verriegelungseinrichtung als ein
motorisch beschriebenes Schloss auf einfache Weise und zerstörungsfrei in der Verriegelungsposition
notentriegelt wird, wodurch eine schnelle Wiederinbetriebnahme der Verriegelungseinrichtung
gewährleistet ist. Hierbei wird mittels eines, vorzugsweise elektrischen, Antriebsmotors
ein Verriegelungsschieber aus einer Öffnungsstellung in eine Verriegelungsposition
gebracht, wobei der Verriegelungsschieber hierbei mit einem Schließkörper in Eingriff
gebracht wird. In der Verriegelungsposition ist dabei der Verriegelungsschieber verschwenkbar
gelagert, wobei zur Verriegelung der Verriegelungsschieber gegen ein Verschwenken
blockiert gehalten ist. Hierbei wird der Schließkörper durch Beaufschlagen mit einer
Haltekraft gegen eine Vorspannkraft in der Verriegelungsposition gehalten, so dass
der mit einer Vorspannkraft beaufschlagte Schließkörper mit dem verschwenkbaren Verriegelungsschieber
in Eingriff gehalten wird.
[0008] Zur Notentriegelung wird die Schwenkblockiereinrichtung, die in der Verriegelungsposition
am Verriegelungsschieber angreift, gelöst, wodurch, in Folge der Vorspannkraft des
Schließkörpers der in der Verriegelungsposition entblockierte Verriegelungsschieber
geschwenkt wird, wodurch der Eingriff des Schließkörpers am Verriegelungsschieber
gelöst wird und die Verriegelungseinrichtung notentriegelt wird oder ist. Der Verriegelungsschieber
wird dabei um eine Achse gedreht, die quer, insbesondere senkrecht, zur Richtung der
Vorspannkraft ausgebildet ist.
[0009] Darüber hinaus ist in einer Ausgestaltung der Verriegelungseinrichtung vorgesehen,
dass in der Verriegelungsposition mittels der Schwenkblockiereinrichtung ein Gegendrehmoment
auf den Verriegelungsschieber ausgeübt ist oder wird, wobei das Gegendrehmoment dem
durch den Schließkörper bewirkten Drehmoment entgegenwirkt.
[0010] Des Weiteren zeichnet sich eine Ausgestaltung der Verriegelungseinrichtung dadurch
aus, dass die Schwenkblockiereinrichtung als Anschlagblock zwischen einer Basis für
den Anschlagblock und dem Verriegelungsschieber in der Verriegelungsposition angeordnet
ist. Insbesondere wird für die Notentriegelung der Verriegelungseinrichtung der Kontakt
des Anschlagblocks mit dem Verriegelungsschieber gelöst, wobei insbesondere der Anschlagblock
gegenüber dem Verriegelungsschieber bewegt wird. Als Basis für den Anschlagblock ist
beispielsweise die Wand eines Gehäuses für die Verriegelungseinrichtung vorgesehen.
Des Weiteren ist bei normalem Betrieb und Einsatz der Verriegelungseinrichtung die
Schwenkblockiereinrichtung als Anschlagblock zwischen einer Basis für den Anschlagblock
und dem Verriegelungsschieber in der Verriegelungsposition angeordnet.
[0011] Ferner zeichnet sich eine Weiterbildung der Verriegelungseinrichtung dadurch aus,
dass der Verriegelungsschieber einen keilförmigen Vorsprung und/oder eine Halterille
zur Aufnahme eines Schließkörpers aufweist, wobei vorzugsweise zwischen dem keilförmigen
Vorsprung und der Halterille eine Halteschulter ausgebildet ist.
[0012] Außerdem ist es bevorzugt, wenn der Verriegelungsschieber mittels einer drehbaren
Gewindestange bewegbar ist, wobei vorzugsweise die Gewindestange im Eingriff mit dem
Verriegelungsschieber ist und/oder den Verriegelungsschieber durchdringt. Hierbei
ist der Verriegelungsschieber ebenfalls mit einem entsprechenden Gewinde ausgebildet,
wodurch die Gewindestange in Eingriff mit dem Verriegelungsschieber bringbar ist.
Zur Drehung der Gewindestange ist dabei diese mit dem Antrieb bzw. Antriebsmotor für
den Verriegelungsschieber verbunden.
[0013] Überdies ist es in einer Ausgestaltung der Verriegelungseinrichtung vorteilhaft,
dass die Gewindestange mit einem, vorzugsweise elektrischen, Antriebsmotor verbunden
ist, so dass bei Betätigung des Antriebsmotors die Gewindestange gedreht wird und
unter Drehung der am Verriegelungsschieber angreifenden Gewindestange der Verriegelungsschieber
in die Verriegelungsposition linear verschiebbar ist.
[0014] Außerdem zeichnet sich eine Weiterbildung der Verriegelungseinrichtung dadurch aus,
dass ein Gehäuse zur Aufnahme des Antriebs, des Verriegelungsschiebers und/oder der
Schwenkblockiereinrichtung für den Verriegelungsschieber vorgesehen ist.
[0015] Weitere Merkmale der Erfindung werden aus der Beschreibung erfindungsgemäßer Ausführungsformen
zusammen mit den Ansprüchen und den beigefügten Zeichnungen ersichtlich. Erfindungsgemäße
Ausführungsformen können einzelne Merkmale oder eine Kombination mehrerer Merkmale
erfüllen.
[0016] Nachfolgend wird die durch die Patentansprüche definierte Erfindung anhand eines
Ausführungsbeispiels ohne Beschränkung des allgemeinen Erfindungsgedankens exemplarisch
beschrieben, wobei bezüglich aller im Text nicht näher erläuterten erfindungsgemäßen
Einzelheiten ausdrücklich auf die Figuren verwiesen wird. Es zeigen:
- Fig. 1a
- schematisch eine Ansicht einer Verriegelungseinrichtung in geöffnetem Zustand;
- Fig. 1b
- eine Ansicht der Verriegelungseinrichtung im verriegelten Zustand und
- Fig. 1c
- schematisch eine Ansicht der Verriegelungseinrichtung in einem Notentriegelungszustand.
[0017] In den Zeichnungen sind jeweils gleiche oder gleichartige Elemente bzw. entsprechende
Teile mit denselben Bezugsziffern versehen, so dass von einer erneuten Vorstellung
jeweils abgesehen wird.
[0018] In Fig. 1a ist schematisch der Aufbau einer Verriegelungseinrichtung 10 im geöffneten
Zustand der Verriegelungseinrichtung 10 gezeigt. Die Verriegelungseinrichtung 10 weist
ein Gehäuse 12 mit einer Gehäusewand 11 auf, in dem ein Motor 14 sowie eine mit dem
Motor 14 verbundene Gewindestange 16 angeordnet sind. Der Motor 14 ist dabei vorzugsweise
als reversibel betreibbarer Drehmotor ausgebildet, wobei die drehbare Achse des Motors
14 mit der Gewindestange 16 fest verbunden ist. Der Motor 14 selbst ist am Gehäuse
12 sowie an der Gehäusewand 11 angeordnet und fest mit diesem verbunden. Die Gewindestange
16durchdringt einen als Verriegelungsschieber ausgebildeten Verriegelungsbolzen 18,
wobei der Verriegelungsbolzen 18 ein Innengewinde aufweist, das mit dem Gewinde der
Gewindestange 16 zusammenwirkt. Die Rückseite dieses Verriegelungsbolzens 18 ist in
Kontakt mit einem Anschlagblock 20, der zwischen dem Verriegelungsbolzen 18 und der
Gehäusewand 11 des Gehäuses 12 angeordnet ist.
[0019] Der Anschlagblock 20 ist dabei als eine Art Gleitführung für den Verriegelungsbolzen
18 vorgesehen, wobei im geöffneten Zustand der Verriegelungseinrichtung 10 (vgl. Fig.
1a) durch Betätigung des Antriebs 14 und Rotation der Gewindestange 16 der Verriegelungsbolzen
18 aufgrund des Eingriffs seines Innengewindes mit dem Gewinde der Gewindestange 16
entlang des Anschlagbolzens 20 zur Verriegelung linear verschoben wird.
[0020] Im Bereich des Anschlagblocks 20 weist die Gehäusewand 11 des Gehäuses 12 eine Öffnung
13 auf, durch die als Schließkörper ein Haken 22 in das Innere des Gehäuses 12 angeordnet
wird.
[0021] Der Verriegelungsbolzen 18 weist einen keilförmigen Vorsprung 19 auf, der nach Art
einer Rampe ausgebildet ist. Hierbei weist der Vorsprung 19 eine geneigte bzw. schiefe
Ebene auf, so dass bei Verriegelung der Verriegelungseinrichtung 10 die Spitze des
Vorsprungs 19 die hakenförmige Nase des Schließhakens 22 hintergreift, so dass die
Nase des Schließhakens 22 entlang der rampenförmigen Fläche des Vorsprungs 19 gleitet
und nach Überwindung einer, vorzugsweise als Halteschulter ausgebildeten, Erhöhung
17 des Verriegelungsbolzens 18 in einer Halterille 28 des Verriegelungsbolzens 18
angeordnet ist.
[0022] In Fig. 1b ist der Schließzustand der Verriegelungseinrichtung 10 gezeigt, wobei
der Schließhaken 22 mit einer vorbestimmten Vorspannkraft im Eingriff mit der Halterille
28 des Verriegelungsbolzens 18 angeordnet ist. In der verriegelten Position wird der
mit einer Vorspannkraft beaufschlage Schließhaken 22 durch eine am Schließhaken 22
vorhandene Zugkraft oder Vorspannkraft festgehalten, wobei die Zugkraft beispielsweise
durch die Federwirkung einer Türdichtung bewirkt wird. Der Verriegelungsbolzen 18
stützt sich dabei am Anschlagblock 20 ab, wobei der Anschlagblock 20 selbst an der
Innenwandung 11 abgestützt ist. Hierbei sind die Verbindungen des Anschlagblocks 20
zum Verriegelungsbolzen 18 und zur Innenwandung 20 ausschließlich kraftschlüssig und
reibkraftschlüssig ausgebildet.
[0023] Um eine Notentriegelung des verriegelten Schließhakens 22 auszuführen (vgl. Fig.
1c), wird der Anschlagblock 20 zwischen dem Verriegelungsbolzen 18 und dem Schließhaken
22 durch seitliches Verschieben entfernt, bis zwischen dem Anschlagblock 20 und dem
Verriegelungsbolzen 18 kein Kontakt mehr vorhanden ist bzw. bis keine gemeinsame Kontaktfläche
zwischen Anschlagblock 20 und dem Verriegelungsbolzen 18 vorhanden ist. Hierdurch
wird der Kraftschluss zwischen dem Anschlagblock 20 und dem Verriegelungsbolzen 18
aufgehoben.
[0024] Durch die Entfernung des Anschlagblocks 20 (vgl. Fig. 1c) wird in Folge der Krafteinwirkung
des Schließhakens 22 am bzw. auf der Gewindestange 16 drehbar gelagerten Verriegelungsbolzen
18 ein Drehmoment auf den Verriegelungsbolzen 18 bewirkt, wodurch mittels des zur
Gewindestange 16 als Drehachse des Verriegelungsbolzens 18 asymmetrisch in der Halterille
28 angeordneten Schließhakens 22 aufgrund der Zugkraft am Schließhaken 22 ein Drehmoment
auf den entblockierten Verriegelungsbolzen 18 ausgeübt wird. Unter der Einwirkung
des Drehmoments wird der Verriegelungsbolzen 18 soweit verdreht, bis der Schließhaken
22 vom Verriegelungsbolzen 18 gelöst ist und durch die Öffnung 13 aus der Verriegelungseinrichtung
10 herausgezogen wird.
[0025] Um die Verriegelungseinrichtung 10 in einen betriebsbereiten Öffnungszustand (vgl.
Fig. 1a) zu bringen, werden der Verriegelungsbolzen 18 und der Anschlagblock 20 in
die Ausgangsstellung (vgl. Fig. 1a) durch Ausführung von reversiblen Bewegungsvorgängen
gebracht.
[0026] Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung der Verriegelungseinrichtung 10 wird eine
schnelle Wiederinbetriebnahme der Verriegelungseinrichtung 10 erreicht, wobei hierfür
keine Wiederherstellungskosten entstehen, da die Notentriegelung der Verriegelungseinrichtung
zerstörungsfrei durchgeführt wird. Darüber hinaus ist auch keine besondere und komplizierte
Schlussmechanik erforderlich.
Bezugszeichenliste
[0027]
- 10
- Verriegelungseinrichtung
- 11
- Gehäusewand
- 12
- Gehäuse
- 13
- Öffnung
- 14
- Motor
- 16
- Gewindestange
- 17
- Erhebung
- 18
- Verriegelungsbolzen
- 19
- Vorsprung
- 20
- Anschlagblock
- 22
- Schließhaken
- 28
- Halterille
1. Verriegelungseinrichtung (10) für, insbesondere elektrische, Geräte, insbesondere
Waschmaschinen, mit einem Verriegelungsschieber (18) und mit einem Antrieb für den
Verriegelungsschieber (18), so dass mittels des Antriebs (14) der Verriegelungsschieber
(18), linear, bewegbar ist, wobei bei Betätigung des Antriebs (14) der Verriegelungsschieber
(18) in Eingriff mit einem Schließkörper (22), insbesondere Schließhaken (22), bringbar
ist und in einer Verriegelungsposition der Schließkörper (22) den Verriegelungsschieber
(18) hintergreift, wobei in der Verriegelungsposition der Verriegelungsschieber (18)
mittels des am Verriegelungsschieber (18) angreifenden Schließkörpers (22) mit einer
vorbestimmten Kraft beaufschlagt ist, wobei der Verriegelungsschieber (18) in der
Verriegelungsposition um eine quer zur Kraft des angreifenden Schließkörpers (22)
ausgebildeten Schwenkachse gelagert ist und der Verriegelungsschieber (18) gegen ein
Verschwenken mittels einer Schwenkblockiereinrichtung (20) blockiert ist, wobei für
eine Notentriegelung die Schwenkblockiereinrichtung (20) für den Verriegelungsschieber
(18) gelöst wird, so dass in Folge des am Verriegelungsschieber (18) angreifenden
Schließkörpers (22) der Verriegelungsschieber (18) aus der Verriegelungsposition verschwenkt
wird.
2. Verriegelungseinrichtung (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in der Verriegelungsposition mittels der Schwenkblockiereinrichtung (20) ein Gegendrehmoment
auf den Verriegelungsschieber (18) ausgeübt ist oder wird, wobei das Gegendrehmoment
dem durch den Schließkörper (22) bewirkten Drehmoment entgegenwirkt.
3. Verriegelungseinrichtung (10) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkblockiereinrichtung (20) als Anschlagblock (20) zwischen einer Basis (11)
für den Anschlagblock (20) und dem Verriegelungsschieber (18) in der Verriegelungsposition
angeordnet ist.
4. Verriegelungseinrichtung (10) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass für die Notentriegelung der Kontakt des Anschlagblocks (20) mit dem Verriegelungsschieber
(18) gelöst wird, wobei insbesondere der Anschlagblock (20) gegenüber dem Verriegelungsschieber
(18) bewegt wird.
5. Verriegelungseinrichtung (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Verriegelungsschieber (18) einen keilförmigen Vorsprung (19) und/oder eine Halterille
(28) zur Aufnahme eines Schließkörpers (22) aufweist, wobei vorzugsweise zwischen
dem keilförmigen Vorsprung (19) und der Halterille (28) eine Halteschulter (17) ausgebildet
ist.
6. Verriegelungseinrichtung (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Verriegelungsschieber (18) mittels einer drehbaren Gewindestange (16) bewegbar
ist, wobei vorzugsweise die Gewindestange (16) im Eingriff mit dem Verriegelungsschieber
(18) ist und/oder den Verriegelungsschieber (18) durchdringt.
7. Verriegelungseinrichtung (10) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Gewindestange (16) mit einem Antriebsmotor (14) verbunden ist, so dass bei Betätigung
des Antriebsmotors (14) die Gewindestange (16) gedreht wird und unter Drehung der
am Verriegelungsschieber (18) angreifenden Gewindestange (16) der Verriegelungsschieber
(18) linear verschiebbar ist.
8. Verriegelungseinrichtung (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass ein Gehäuse (12) zur Aufnahme des Motors (14), des Verriegelungsschiebers (18) und/oder
der Schwenkblockiereinrichtung (20) für den Verriegelungsschieber (18) vorgesehen
ist.
1. A locking device (10) for, in particular electrical, devices, particularly washing
machines, with a locking slider (18) and with an actuator for the locking slider (18)
so that the locking slider (18) is movable linearly by means of the actuator (14),
wherein when the actuator (14) is actuated the locking slider (18) is movable into
engagement with a closure body (22), particularly closure hooks (22), and, in a locked
position the closure body (22) engages behind the locking slider (18), wherein in
the locked position the locking slider (18) is acted on with a predetermined force
by means of the closure body (22) engaging the locking slider (18), wherein the locking
slider (18) is mounted in the locked position about a pivotal axis transverse to the
force of the engaging closure body (22) and the locking slider (18) is blocked from
pivotal movement by means of a pivot blocking device (20), wherein for an emergency
unlocking the pivot blocking device (20) for the locking slider (18) is released so
that following the closure body (22) engaging the locking slider (18) the locking
slider (18) is pivoted out of the locked position.
2. A locking device (10) as claimed in Claim 1, characterised in that in the locked position an opposing torque is exerted on the locking slider (18) by
means of the pivot blocking device (20), wherein the opposing torque counteracts the
torque produced by the closure body (22).
3. A locking device (10) as claimed in Claim 1 or 2, characterised in that the pivot blocking device (20) is arranged in the form of an engagement block (20)
between a base (11) for the engagement block (20) and the locking slider (18) in the
locked position.
4. A locking device (10) as claimed in claim 3, characterised in that for the emergency unlocking the contact of the engagement block (20) with the locking
slider (18) is released, wherein, in particular, the engagement block (20) is moved
with respect to the locking slider (18).
5. A locking device (10) as claimed in one of Claims 1 to 4, characterised in that the locking slider (18) has a wedge-shaped projection (19) and/or a retaining channel
(28) for receiving a closure body (22), wherein preferably formed between the wedge-shaped
projection (19) and the retaining channel (28) there is a retaining shoulder (17).
6. A locking device (10) as claimed in one of Claims 1 to 5, characterised in that the locking slider (18) is movable by means of a rotatable threaded rod (16), wherein
the threaded rod (16) is preferably in engagement with the locking slider (18) and/or
passes through the locking slider (18).
7. A locking device (10) as claimed in Claim 6, characterised in that the threaded rod (16) is connected to an actuating motor (14) so that when the actuating
motor (14) is operated the threaded rod (16) is rotated and with rotation of the threaded
rod (16) engaging the locking slider (18) the locking slider (18) is linearly movable.
8. A locking device (10) as claimed in one of Claims 1 to 7, characterised in that a housing (12) is provided for receiving the motor (14), the locking slider (18)
and/or the pivot blocking device (20) for the locking slider (18).
1. Dispositif de verrouillage (10), en particulier électrique, d'appareils, en particulier
des machines à laver, comprenant un coulisseau de verrouillage (18) et un dispositif
d'entraînement du coulisseau de verrouillage (18), de sorte qu' au moyen du dispositif
d'entraînement (14) le coulisseau de verrouillage (18) est mobile de façon linéaire,
dans lequel lors de l'actionnement du dispositif d'entraînement (14), le coulisseau
de verrouillage (18) vient en prise avec un élément de fermeture (22), en particulier
un crochet de fermeture (22), le coulisseau de verrouillage (18) s'engageant derrière
et pouvant amené l'élément de verrouillage (22) dans une position de verrouillage,
dans lequel, dans la position de verrouillage du coulisseau de verrouillage (18) au
moyen du coulisseau de verrouillage (18), l'élément de fermeture (22) est sollicité
avec une force prédéterminée, dans lequel, ledit coulisseau de verrouillage (18) en
position de verrouillage est amené en prise avec l'élément de verrouillage (22) par
une force transversale et le coulisseau de verrouillage (18) est empêché de pivoter
par un verrou pivotant (20), dans lequel, un déverrouillage d'urgence du verrou pivotant
(20) pour le coulisseau de verrouillage (18) est prévu, de sorte que le coulisseau
de verrouillage (18) en prise avec l'élément de fermeture (22) est pivoté à partir
de la position de verrouillage.
2. Dispositif de verrouillage (10) selon la revendication 1, caractérisé en ce que dans la position de verrouillage au moyen d'un verrou pivotant (20), un contre-couple
est appliqué ou sera appliqué sur le coulisseau de verrouillage (18) dans lequel le
contre-couple, au travers de l'élément de fermeture (22), provoque un contre-couple.
3. Dispositif de verrouillage (10) selon la revendication 1 ou la revendication 2, caractérisé en ce que le verrou pivotant (20) est conçu comme une butée (20) entre une base (11) pour la
butée (20) et le coulisseau de verrouillage (18) dans la position de verrouillage.
4. Dispositif de verrouillage (10) selon la revendication 3, caractérisé en ce que pour le déverrouillage de secours, la butée (20) est détachée du coulisseau de verrouillage
(18), en particulier, la butée (20) est déplacée par rapport au coulisseau de verrouillage
(18).
5. Dispositif de verrouillage (10) selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le coulisseau de verrouillage (18) comporte une saillie cunéiforme (19) et / ou une
rainure de retenue (28) destinée à recevoir un élément de fermeture (22), dans lequel
de préférence, entre la saillie cunéiforme (19) et la rainure de retenue (28) un épaulement
de retenue (17) est formé.
6. Dispositif de verrouillage (10) selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que le coulisseau de verrouillage (18), au moyen d'une tige filetée rotative (16), est
mobile, de préférence dans lequel la tige filetée (16) est engagée avec le coulisseau
de verrouillage (18) et / ou le coulisseau de verrouillage (18) est traversé par elle.
7. Dispositif de verrouillage (10) selon la revendication 6, caractérisé en ce que la tige filetée (16) est reliée à un moteur d'entraînement (14) de sorte que lors
de l'actionnement du moteur d'entraînement (14), la tige filetée (16) est entraîné
en rotation, le coulisseau de verrouillage (18), coopérant avec la tige filetée (16),
est entraîné également en rotation, le coulisseau de verrouillage (18) étant déplaçable
de manière linéaire.
8. Dispositif de verrouillage (10) selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisé en ce qu'un boîtier (12) est prévu pour recevoir le moteur (14) du coulisseau de verrouillage
(18) et / ou le verrou pivotant (20) du coulisseau de verrouillage ( 18).
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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