[0001] Die Erfindung betrifft eine Dachpfanne mit einem eine Öffnung aufweisenden Grundkörper,
wobei die Öffnung von einem Kragen umrandet ist, der auf seiner zur Öffnung weisenden
Seite Befestigungselemente aufweist, die mit Gegenbefestigungselementen eines auf
die Öffnung aufsetzbaren Aufsatzelementes in eine Befestigungsverbindung treten.
[0002] Eine Dachpfanne mit einem Grundkörper aus Kunststoff, der eine Öffnung aufweist,
die von einem Kragen umgeben ist, auf den eine Kuppel eines Lüfterdoms aufsetzbar
ist, zeigt die
DE 100 22 825 A1.
[0003] Die
DE 10 2006 003 478 A1 beschreibt eine Durchgangspfanne mit einer Öffnung, deren Rand einen Kragen ausbildet,
von dessen Innenseite Befestigungselemente abragen, die mit Gegenbefestigungselementen
eines auf die Öffnung aufsetzbaren Aufsatzteiles in eine Befestigungsverbindung treten.
Der Kragen wird hier von einem Adapterteil ausgebildet, welches einen Umfangsflansch
aufweist, der der Kontur der Dachpfanne folgt. Die Verbindung des Adapterteils mit
dem Grundkörper erfolgt über Fixierelemente beziehungsweise Klebstoff.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine einfach zu fertigende Durchgangspfanne
anzugeben, deren Kragen mit einem Aufsatzelement verbindbar ist.
[0005] Gelöst wird die Aufgabe durch die in den Ansprüchen angegebene Erfindung.
[0006] Der Kragen weist erfindungsgemäß ein insbesondere von einem Ringteil gebildetes Innenteil
auf, welches über eine konturfolgende Anlage eines Befestigungsabschnittes des Grundkörpers
am Grundkörper befestigt ist. Die konturfolgende Anlage des Befestigungsabschnittes
erfolgt bevorzugt auf der von der Öffnung wegweisenden Seite des Innenteils. Dort
kann das Innenteil zumindestens ein Formschlussverbindungselement ausbilden, das mit
dem Befestigungsabschnitt in einer Formschlussverbindung steht. Die Formschlussverbindung
wird insbesondere bei der Fertigung des Grundkörpers erreicht. Hierzu wird der Grundkörper
im Tiefziehverfahren um das Innenteil herumgeformt. Bevorzugt ist das Innenteil ein
Einlegeteil, welches in eine entsprechende Ausnehmung der Tiefziehform eingelegt wird,
sodass der den Grundkörper bildende Kunststoff um die Außenseite des Innenteils herumgeformt
werden kann. Das Formschlussverbindungsmittel ist bevorzugt ein Steg, bspw. ein Umfangssteg.
Dieser hat die Form einer Rippe, die auf der Außenseite des Innenteils entlang läuft.
Um diese Rippe schmiegt sich der Befestigungsabschnitt des Grundkörpers, wenn dieser
beim Tiefziehen thermoverformt wird. Er bildet dann eine Formschlussverbindungsnut
aus, in der der Umfangssteg eingreift. Das Einlegeteil besitzt insbesondere im Bereich
des Formschlussverbindungsmittels Entlüftungsbohrungen. Diese Entlüftungsbohrungen
fluchten mit Entlüftungsbohrungen der Tiefziehform. Während des Tiefziehens erfolgt
durch die Entlüftungsbohrungen her eine Entlüftung, sodass das zufolge Erwärmung plastisch
verformbare Material des Grundkörpers sich um das Formschlussverbindungsmittel legt.
Der Befestigungsabschnitt bildet dadurch einen thermogeformten Hinterschnitt aus,
mit dem das Innenteil formschlüssig am Grundkörper befestigt ist und auch eine Versteifung
des Kragens ausbildet. Die Tiefziehform besitzt Aussparungen, in die die Rastnasen
oder Rastzungen des Einlegeteils eingreifen können. Diese Rastzungen ragen in den
freien Querschnitt der Öffnung und können in Rastfenster einer Innenwandung eines
Befestigungsflansches des Aufsatzelementes eingreifen, welche Innenwand in die Öffnung
hineingesteckt ist. Der Flansch übergreift dabei mit einer Außenwandung den Kragen,
sodass der Kragen und insbesondere auch ein Dichtring, der den Kragen umgibt, innerhalb
einer Ringnut des Aufsatzelementes liegt. Die Befestigungselemente können Schnappnasen
oder Federzungen sein, die elastisch rückstellbar in Richtung aus dem Öffnungsquerschnitt
verlagerbar sind und die in Rastfenster einfedern können. Das Tiefziehen erfolgt mit
einem noch ungelochten Kunststoffrohling. Dieser wird über das Einlegeteil geformt.
Es bilden sich der für eine Dachpfanne typische Wasserfalz und Deckfalz aus. Beim
Tiefziehen werden bevorzugt keine Hinterschneidungen der Tiefziehform hintergriffen.
Lediglich der Umfangssteg des Einlegeteiles wird vom Grundkörper formschlüssig untergriffen.
Dieses wird aber beim Entformen mit aus der Form herausgenommen, sodass die Dachpfanne
einfach entformbar ist. Nach dem Abkühlen wird somit das formschlüssig umfasste Einlegeteil
zusammen mit der Durchgangspfanne vom Werkzeug entformt. Anschließend erfolgt in den
bekannten Arbeitsphasen der Rand- und Lochbeschnitt. Das Innenteil kann in einer ersten
Variante der Erfindung von einem schmalen Ringteil ausgebildet sein, welches von einem
Randabschnitt des Grundkörpers bereichsweise übergriffen ist. Der in der Draufsicht
sichtbare Öffnungsrand wird dann vom Material des Grundkörpers ausgebildet. In einer
weiteren Variante ist aber auch vorgesehen, dass das Innenteil einen Dom ausbildet,
wie ihn die
DE 100 22 825 A1 beschreibt, auf dem die Haube eines Dachlüfters aufgesetzt werden kann. Alternativ
zur Formschlussverbindung können die Werkstoffe von Innenteil und Grundkörper aber
auch so gewählt werden, dass Innenteil und Grundkörper nur oberflächlich miteinander
verschweißt sind. Das Einlegeteil kann nachträglich austauschbar sein, wenn es beispielsweise
durch das aufgesetzte Aufsetzteil formschlüssig gehalten ist. Eine Wiederverwertbarkeit
der Dachpfanne wird dadurch verbessert, wenn Einlegeteil und Grundkörper aus den gleichen
Materialien gefertigt sind. Es zeigen:
- Fig. 1:
- in einer perspektivischen Darstellung eine erfindungsgemäße Durchgangspfanne mit aufgesetztem
Dom,
- Fig. 2:
- einen Schnitt gemäß der Linie II-II in Figur 1,
- Fig. 3:
- eine Tiefziehform zur Fertigung der erfindungsgemäßen Dachpfanne,
- Fig. 4:
- die Tiefziehform gemäß Figur 3 mit in die Form eingelegtem Einlegeteil 10,
- Fig. 5:
- eine Folgedarstellung zu Figur 4 nach dem Tiefziehen des Grundkörpers und
- Fig. 6:
- die erfindungsgemäße Durchgangspfanne nach dem Entformen.
[0007] Die Durchgangspfanne besteht aus einem Grundkörper 1, der im Tiefziehverfahren gefertigt
ist. Hierzu wird eine Tiefziehform 30 (vgl. Fig. 3, 4, 5) verwendet, die die Negativform
der Unterseite der Durchgangspfanne ausbildet. Die Tiefziehform 30 besitzt einen Formabschnitt
31, der gegenüber dem umgebenden Bereich der Form hervorragt und der eine Ringstufe
32 ausbildet, in die ein Einlegeteil 10 eingelegt werden kann. Da das Einlegeteil
10 hinterschnittene Elemente aufweist, besitzt die Tiefziehform 30 Aussparungen 33,
in die die hinterschnittenen Elemente des Einliegeteiles 10 eintreten können. Bei
den hinterschnittenen Elementen handelt es sich um Rastzungen 12.
[0008] Das Einlegeteil 10 ist ein aus Kunststoff gefertigter Ring. Das Einlegeteil 10 kann
im Spritzgussverfahren hergestellt werden. Im Ausführungsbeispiel ist das Einlegeteil
10 ein schmaler Ring mit einem ovalen Grundriss. Das Einlegeteil 10 begrenzt eine
Öffnung 7 und bildet eine zur Öffnung 7 hinweisende Seite und eine von der Öffnung
7 wegweisende Seite aus. Entlang der von der Öffnung 7 wegweisenden Seite bildet das
Einlegeteil 10 einen Ringsteg 11 aus, der sich über den gesamten Umfang des Einlegeteiles
10 erstreckt.
[0009] Auf der zur Öffnung 7 weisenden Seite befinden sich Rastzungen 12, die in den Öffnungsquerschnitt
hineinragen. Die Rastzungen 12 sind in Richtung der Außenseite des Einlegeteiles 10
elastisch ausbiegbar. Die Rastzungen 12 erstrecken sich senkrecht zu einer Ebene,
die vom Öffnungsrand des Einlegeteiles 10 definiert ist.
[0010] Im Bereich des Ringsteges 11 besitzt das Einlegeteil 10 Entlüftungsbohrungen 13,
die mit Entlüftungsbohrungen 34 der Tiefziehform 30 fluchten, wenn das Einlegeteil
10 in eine Ringnische eingelegt worden ist, die von einer Ringstufe 32 ausgebildet
ist (vgl. Fig. 4). In diesem Zustand fluchtet die obere Randkante des Einlegeteils
10 mit der ebenen Stirnfläche des Formabschnittes 31.
[0011] Bei einer Temperatur, bei der ein den Grundkörper 1 ausbildender Rohling aus Kunststoff
plastisch verformbar ist, wird der den Grundkörper 1 ausbildende Rohling über die
Tiefziehform 30 tiefgezogen (vgl. Fig. 5). Durch Entlüftungsbohrungen und insbesondere
durch die Entlüftungsbohrung 34 beziehungsweise 13 wird der Raum zwischen Unterseite
des Rohlings und Tiefziehform 30 evakuiert, sodass sich der thermoverformbare Rohling
an die Oberflächenkontur der Tiefziehform 30 und die Oberflächenkontur des in der
Tiefziehform 30 einliegenden Ringteils 10 anschmiegt. Der Rohling des Grundkörpers
1 überformt dabei den Öffnungsfreiraum des Einliegeteiles 10 und bildet im Bereich
des Ringsteges 11 einen negativen Hinterschnitt in Form einer Formschlussverbindungsnut
5. Dieser Hinterschnitt, also die Formschlussverbindungsnut 5 ist bevorzugt der einzige
Hinterschnitt, der beim Tiefziehen entsteht.
[0012] Nach dem Erkalten wird der Grundkörper 1 und das von ihm formschlüssig umfasste Einlegeteil
10 aus der Form herausgenommen. Anschließend wird der Rand und wird die Öffnung 7
beschnitten, sodass ein Öffnungsrand 6 des Grundkörpers 1 die Öffnung 7 umgibt. Die
fertige Durchgangspfanne ohne aufgesetztes Aufsatzelement zeigt die Figur 6. Eine
Durchgangspfanne mit aufgesetztem Dom zeigt die Figur 1. Aus dem in Figur 2 dargestellten
Schnitt ist der Querschnitt des gesamten Kragens erkennbar. Der Öffnungsrand 6 liegt
beim Ausführungsbeispiel auf der oberen Randkante des Einlegeteils 10 auf. Das Einlegeteil
10 bildet einen Kragen aus, der dem Öffnungsrand der Öffnung 7 folgt.
[0013] Auf diesen Kragen 10 kann ein Aufsatzelement 20 aufgesetzt werden. Beim Aufsatzelement
20 kann es sich um einen Lüfter, eine Kabeldurchführung oder um eine Rohrdurchführung
oder um ein anderes am Dach zu befestigendes Aggregat handeln.
[0014] Das in den Figuren 1 und 2 dargestellte Aufsatzelement 20 ist ein Dom 25, in dem
ein Lüftungsrohr mit einer Haube eingesetzt werden kann. Der Dom 25 ist an der Unterseite
eines Befestigungsflansches 26 angeformt. Der Befestigungsflansch 26 besitzt einen
Innensteg 23, der in die Öffnung 7 hereinsteckbar ist. Der Innensteg 23 liegt dabei
an der Innenwandung des Einlegeteiles 10 an. Der Innensteg 23 besitzt Fenster 24,
in die die Rastzungen 12 des Einlegteiles 10 einrasten können, um das Aufsatzelement
20 mit der Durchgangspfanne zu verbinden.
[0015] Der Befestigungsflansch 26 überfängt den Kragen und insbesondere den Öffnungsrand
6 sowie einen Abschnitt des Grundkörpers 1 und den damit verbundenen Abschnitt des
Einlegeteils 10. Dieser Kragen wird somit von einer Wand 22 des Befestigungsflansches
26 überfangen. Der Kragen liegt in einer von der Wand 22 und dem Innensteg 23 gebildeten
Ringnut 21.
[0016] In der Ringnut 21 liegt ferner ein Dichtungsring 27, der die Außenwandung des Kragens
10 umgibt. Der Dichtungsring 27 liegt zwischen einem Abschnitt des Grundkörpers 1
und der Wand 22.
[0017] Der nach unten weisende Rand der Wand 22 des Befestigungsflansches 26 kann auf der
Außenwandung des die Formschlussverbindungsnut 5 bildenden Bereichs des Befestigungsabschnittes
4 aufliegen. Hierdurch ergibt sich eine Wasserdichtigkeit zwischen Aufsatzelement
20 und Grundkörper 1, da der Befestigungsabschnitt 4 in die Ringnut 21 eingreift und
mit einem Dichtring 27 abgedichtet ist.
[0018] Es können verschiedenartige Aufsatzelemente 20 mit einem als Standardelement ausgebildeten
Einlegeteil 10 verbunden werden.
[0019] Die vorstehenden Ausführungen dienen der Erläuterung der von der Anmeldung insgesamt
erfassten Erfindungen, die den Stand der Technik zumindest durch die folgenden Merkmalskombinationen
jeweils eigenständig weiterbilden, nämlich:
[0020] Eine Durchgangspfanne, die dadurch gekennzeichnet ist, dass der Kragen ein insbesondere
aus Kunststoff gefertigtes Innenteil 10 aufweist, welches mittels einer auf der von
der Öffnung 7 wegweisenden Seite des Kragens zumindest bereichsweise konturfolgenden
Anlage eines Befestigungsabschnittes 4 des Grundkörpers 1 am Grundkörper 1 befestigt
ist.
[0021] Eine Durchgangspfanne, die dadurch gekennzeichnet ist, dass der Grundkörper 1 ein
thermogeformter, insbesondere tiefgezogener Kunststoffkörper ist.
[0022] Eine Durchgangspfanne, die dadurch gekennzeichnet ist, dass die von der Öffnung 7
wegweisende Seite des Innenteils 10 zumindest ein Formschlussverbindungselement 11
ausbildet, das mit dem Befestigungsabschnitt 4 in einer Formschlussverbindung 5 steht.
[0023] Eine Durchgangspfanne, die dadurch gekennzeichnet ist, dass das Formschlussverbindungsmittel
am insbesondere ringförmigen Innenteil ein Steg 11, insbesondere ein Umfangssteg,
ist, der in einer Formschlussverbindungsnut 5 des Grundkörpers 1 liegt.
[0024] Eine Durchgangspfanne, die dadurch gekennzeichnet ist, dass die Befestigungselemente
12 in den Öffnungsquerschnitt der Öffnung 7 ragen.
[0025] Eine Durchgangspfanne, die dadurch gekennzeichnet ist, dass die Befestigungselemente
12 elastisch rückstellbar in Richtung aus dem Öffnungsquerschnitt heraus verlagerbar
sind.
[0026] Eine Durchgangspfanne, die dadurch gekennzeichnet ist, dass die Befestigungselemente
12 Schnappnasen oder Federzungen ausbilden, die in Rastöffnungen 24 des Aufsatzelementes
20 einrasten.
[0027] Eine Durchgangspfanne, die dadurch gekennzeichnet ist, dass das Innenteil 10 von
einem Einlegeteil gebildet ist, das vor dem Tiefziehen des Grundkörpers 1 in eine
Tiefziehform 30 eingelegt wurde und über das der Grundkörper 1 tiefgezogen worden
ist.
[0028] Eine Durchgangspfanne, die dadurch gekennzeichnet ist, dass die Dachpfanne ein Aufsatzelement
20 aufweist in Form eines Doms 25, eines Lüftungselementes, einer Kabeldurchführung
oder einer Antennendurchführung, das die Gegenbefestigungselemente 24 aufweist, die
mit den Befestigungselementen 12 verbunden sind.
[0029] Alle offenbarten Merkmale sind (für sich, aber auch in Kombination untereinander)
erfindungswesentlich. In die Offenbarung der Anmeldung wird hiermit auch der Offenbarungsinhalt
der zugehörigen/beigefügten Prioritätsunterlagen (Abschrift der Voranmeldung) vollinhaltlich
mit einbezogen, auch zu dem Zweck, Merkmale dieser Unterlagen in Ansprüche vorliegender
Anmeldung mit aufzunehmen. Die Unteransprüche charakterisieren in ihren Merkmalen
eigenständige erfinderische Weiterbildungen des Standes der Technik, insbesondere
um auf Basis dieser Ansprüche Teilanmeldungen vorzunehmen.
Bezugszeichenliste
[0030]
- 1
- Grundkörper
- 2
- Deckfalz
- 3
- Wasserfalz
- 4
- Befestigungsabschnitt
- 5
- Formschlussverbindungsnut
- 6
- Öffnungsrand
- 7
- Öffnung
- 10
- Einlegeteil, Ringteil, Innenteil, Kragen
- 11
- Ringsteg, Formschlussverbindungselement
- 12
- Rastzunge, Befestigungselemente
- 13
- Entlüftungsbohrung
- 20
- Aufsatzelement
- 21
- Ringnut
- 22
- Wand
- 23
- Innensteg
- 24
- Fenster, Gegenbefestigungselemente, Rastöffnungen
- 25
- Dom
- 26
- Befestigungsflansch
- 27
- Dichtring
- 30
- Tiefziehform
- 31
- Formabschnitt für Öffnung
- 32
- Ringstufe
- 33
- Aussparung für Ringstufe
- 34
- Entlüftungsbohrung
1. Durchgangspfanne mit einem aus Kunststoff bestehenden Grundkörper (1) und einer Öffnung
(7), wobei die Öffnung (7) von einem Kragen (10) umrandet ist, der auf seiner zur
Öffnung (7) weisenden Seite Befestigungselemente (12) aufweist, die mit Gegenbefestigungselementen
(24) eines auf die Öffnung (7) aufsetzbaren Aufsatzelementes (20) in eine Befestigungsverbindung
treten können, wobei der Kragen ein insbesondere aus Kunststoff gefertigtes Innenteil
(10) aufweist, welches mit seiner von der Öffnung (7) wegweisenden Seite zumindest
bereichsweise in konturfolgender Anlage an einem Befestigungsabschnitt (4) des Grundkörpers
(1) befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die von der Öffnung (7) wegweisende Seite des Innenteils (10) zumindest ein Formschlussverbindungselement
(11) ausbildet, das durch Herumformen des Grundkörpers (1) um das Innenteil (10) mit
dem Befestigungsabschnitt (4) in eine Formschlussverbindung (5) gebracht ist.
2. Durchgangspfanne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (1) ein thermogeformter Kunststoffkörper ist.
3. Durchgangspfanne nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Formschlussverbindungsmittel am insbesondere ringförmigen Innenteil ein Steg
(11), insbesondere ein Umfangssteg, ist, der in einer Formschlussverbindungsnut (5)
des Grundkörpers (1) liegt.
4. Durchgangspfanne nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungselemente (12) in den Öffnungsquerschnitt der Öffnung (7) ragen.
5. Durchgangspfanne nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungselemente (12) elastisch rückstellbar in Richtung aus dem Öffnungsquerschnitt
heraus verlagerbar sind.
6. Durchgangspfanne nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungselemente (12) Schnappnasen oder Federzungen ausbilden, die in Rastöffnungen
(24) des Aufsatzelementes (20) einrasten.
7. Durchgangspfanne nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Innenteil (10) von einem Einlegeteil gebildet ist, das vor dem Tiefziehen des
Grundkörpers (1) in eine Tiefziehform (30) eingelegt wurde und über das der Grundkörper
(1) tiefgezogen worden ist.
8. Durchgangspfanne nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Dachpfanne ein Aufsatzelement (20) aufweist in Form eines Doms (25), eines Lüftungselementes,
einer Kabeldurchführung oder einer Antennendurchführung, das die Gegenbefestigungselemente
(24) aufweist, die mit den Befestigungselementen (12) verbunden sind.
9. Durchgangspfanne nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Innenteil (10) und der Befestigungsabschnitt (4) zwei Lagen eines stutzenförmigen
Kragens (10) ausbilden, welche beiden Lagen nur durch eine Zerstörung voneinander
lösbar sind.
10. Durchgangspfanne, gekennzeichnet durch eines oder mehrere der kennzeichnenden Merkmale eines der vorhergehenden Ansprüche.