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EP 1 846 607 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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03.09.2014 Patentblatt 2014/36 |
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Anmeldetag: 21.11.2005 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2005/056096 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2006/079427 (03.08.2006 Gazette 2006/31) |
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VERFAHREN ZUM REINIGEN UND IMPRÄGNIEREN VON TEXTILIEN
METHOD FOR CLEANING AND WATERPROOFING TEXTILES
PROCEDE POUR NETTOYER ET IMPREGNER DES TEXTILES
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
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Priorität: |
26.01.2005 DE 102005003694
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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24.10.2007 Patentblatt 2007/43 |
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Patentinhaber: BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH |
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81739 München (DE) |
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Erfinder: |
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- SCHAUB, Hartmut
12349 Berlin (DE)
- SCHULZE, Ingo
16341 Panketal (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 244 900 EP-A- 0 597 509 DE-A1- 4 206 135 GB-A- 2 208 659 US-A- 3 468 697 US-A- 6 159 548
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EP-A- 0 548 035 DE-A1- 3 527 724 GB-A- 2 168 388 GB-A- 2 378 960 US-A- 3 782 898
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Reinigen und Herstellen oder Wiederherstellen
einer hydrophoben Wirkung von Textilien in einer Haushalt-Waschmaschine mit Einrichtungen
zum Heizen einer in einem Laugenbehälter befindlichen Lauge und zum Steuern von Behandlungsvorgängen
sowie mit Waschmittelvorratskammern, von denen mindestens eine zum Bevorraten einer
Einzeldosis eines flüssigen Waschhilfsmittels ausgebildet ist, bei welchem Verfahren
in der Lauge gelöste hydrophobierende Wirkstoffe während eines einem Waschvorgang
ähnlichen Behandlungsvorgangs mit den Textilien in Kontakt gebracht werden, bei welchem
Verfahren
- ein Waschvorgang zum Reinigen der Textilien unter Zugabe eines Spezialwaschmittels,
das neben seiner bekannten schmutzablösenden Wirkung auch zum Ablösen etwa noch vorhandener
Waschmittel-Wirkstoffe von den Textilien geeignet ist, in eine zufließende Frischwassermenge
durchgeführt und am Ende die benutzte Wasch-Lauge abgepumpt wird,
- nach Ablauf des Waschvorgangs unter Ersatz der jeweiligen Laugenfüllung des Vorgängervorgangs
ein mehrstufiger Spülvorgang für die Textilien durchgeführt wird und
- nach Ende des Spülvorgangs (PhSp) unter Ersatz der letzten Spüllauge und Zugabe des
hydrophobierenden Wirkstoffes in eine neu hinzugeführte Menge von Frischwasser ein
Behandlungsvorgang zum Imprägnieren der Textilien durchgeführt wird.
[0002] Die Erfindung betrifft auch eine Waschmaschine zur Durchführung eines solches Verfahrens.
[0003] Ein solches Verfahren und eine solche Waschmaschine gehen hervor aus der
EP 0 548 035 A1 (nächstliegender Stand der Technik) Dort sind ein Verfahren und eine Waschmaschine
zum Reinigen und Herstellen oder Wiederherstellen einer hydrophoben Wirkung von Textilien
beschrieben. Bei dem Verfahren werden ein Waschvorgang, ein mehrstufiger Spülvorgang
und ein Behandlungsvorgang zum Imprägnieren der Textilien durchgeführt.
[0004] Gemäß der
GB 2 378 960 A werden Textilien gewaschen und mehrstufig gespült, wobei im letzten Spülgang mit
ein Wirkstoff, welcher die Textilien gegen Flecken abweisend macht, zugegeben wird.
[0005] Funktionstextilien wie Oberbekleidung, die für den Schutz gegen Feuchtigkeit aus
der Luft getragen wird, verlieren beim Gebrauch allmählich ihre Wasser abweisende
Eigenschaft, ihre Imprägnierung. Durch Aufbringen einer hydrophobierenden Substanz
auf die Textilfasern kann diese Eigenschaft hergestellt oder wieder hergestellt werden.
Im Allgemeinen wird diese Behandlung von Textilien in einer gewerblichen Wäscherei
oder einem Reinigungsunternehmen vorgenommen. Zunehmend wird aber auch gewünscht,
solche Behandlungen in einer Haushalt-Waschmaschine durchführen zu können.
[0006] Daher werden im einschlägigen Handel Hydrophobierungsmittel angeboten, die für den
Einsatz in Haushalt-Waschmaschinen zum Imprägnieren von Textilien geeignet sind. Solche
Mittel bestehen vorwiegend aus Fluorkarbonharzen oder parafinhaltigen Mitteln. Die
zu imprägnierenden Textilien sollen vorher in einem gesonderten Waschprogramm gut
gereinigt werden. Das Imprägnieren wird dann bekannterweise separat in einem Standard-Waschvorgang
in einer sogenannten langen Flotte vorgenommen, die dadurch gekennzeichnet ist, dass
verhältnismäßig viel Lauge pro kg Wäsche verwendet wird. Eine empfohlene Menge des
hydrophobierenden Wirkstoffs wird dabei vor Beginn dieses Standard-Waschvorgangs in
die Hauptwaschkammer einer Waschmittel-Einspüleinrichtung eingefüllt und zusammen
mit kaltem Frischwasser dem Laugenbehälter der Waschmaschine zugeführt. Dann wird
unter Bewegen der Wäsche durch Drehen der Wäschetrommel die Imprägnierflotte mit der
Wäsche in Kontakt gebracht, während sie im Laugenbehälter mittels einer Heizvorrichtung
erwärmt wird. Die Dauer dieser Behandlung wird dabei vom Programm der Waschmaschinen-Steuerung
vorgegeben, die u. a. auch vom Erreichen der vorgegebenen Temperatur der Imprägnierflotte
bestimmt wird. Am Ende des Waschvorgangs wird die Wäsche mehrmals gespült, so dass
die Menge des auf die Textilfasern der Wäsche aufziehenden Imprägniermittels wieder
reduziert wird. Daher wird der durch das bekannte Verfahren erzielbare hydrophobe
Effekt relativ gering. Außerdem wird der Vorgang zum Herstellen oder Wiederherstellen
der Imprägnierung durchwegs getrennt von irgend einem anderen Behandlungsvorgang in
der Waschmaschine durchgeführt, so dass der Benutzer der Waschmaschine zwei Mal die
Beschickungs- und Einstellhandlungen vornehmen muss und auch noch die volle Länge
beider separaten Behandlungsprogramme abzuwarten hat.
[0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren anzugeben, das in einer Haushalt-Waschmaschine
anwendbar ist und bei dem der Benutzer der Waschmaschine einen Behandlungsablauf vorfindet,
mit dem die Textilien in einem durchgehenden Bearbeitungsprogramm sowohl gereinigt
wie auch imprägniert werden können. Außerdem soll mit einem durchgehenden Bearbeitungsprogramm
der erzielbare hydrophobe Effekt im Vergleich zum Stand der Technik deutlich verbessert
werden.
[0008] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die im Kennzeichen des Anspruches 1 angegebenen
Merkmale in der Weise gelöst, dass ein Waschvorgang zum Reinigen der Textilien unter
Zugabe eines Spezialwaschmittels, das neben seiner bekannten schmutzablösenden Wirkung
auch zum Ablösen etwa noch vorhandener Waschmittel-Wirkstoffe von den Textilien geeignet
ist, in eine zufließende Frischwassermenge durchgeführt und am Ende die benutzte Lauge
abgepumpt wird, dass nach Ablauf des Waschvorgangs unter Ersatz der jeweiligen Laugenfüllung
des Vorgängervorgangs ein mehrstufiger Spülvorgang für die Textilien durchgeführt
wird und dass nach Ende des Spülvorgangs unter Ersatz der letzten Spüllauge und Zugabe
des hydrophobierenden Wirkstoffes in eine neu hinzugeführte Menge von Frischwasser
ein Behandlungsvorgang zum Imprägnieren der Wäsche durchgeführt wird.
[0009] Bei einem gattungsgemäßen Verfahren wird gemäß der Erfindung
- für den Behandlungsvorgang zum Imprägnieren der Laugenbehälter mit einer auf eine
kurze Flotte, d. h. auf ein Verhältnis von Gewicht der Menge trockener Textilien zu
Gewicht der Wassermenge von kleiner als 1:8, bemessenen Menge von Wasser gefüllt,
und
- die Flotte unter Bewegen der Textilien im Laugenbehälter auf eine Temperatur von mindestens
30 °C aufgeheizt,
- ehe der hydrophobierende Wirkstoff zugegeben wird.
[0010] Diese Maßnahmen führen dazu, dass ein Benutzer seinen textilen Wäscheposten in eine
Waschmaschine laden kann, das kombinierte Reinigungs- und Imprägnierprogramm auswählt
und startet. Er braucht sich bis zum Ende des Imprägniervorganges nicht mehr um seinen
Wäscheposten zu kümmern.
[0011] Durch die Gesamtheit der vorstehenden Maßnahmen wird der hydrophobe Effekt auf den
Textilien bedeutend erhöht. Die hohe Konzentration des Wirkstoffes in der Lauge verbessert
das Aufziehverhalten des Wirkstoffes und verhindert gegenüber langen Flotten unnötig
viel Wirkstoffverbrauch. Das Einbringen des Wirkstoffes in die bereits aufgeheizte
Flotte verhindert Fleckenbildung auf den Textilien und verbessert nochmals das Aufziehverhalten
des Wirkstoffes auf die Faser. Mit einer Behandlungsdauer von maximal 20 min erzielt
man gute Ergebnisse. Längere Verweilzeiten verschwenden Energie ohne zusätzlichen
Nutzen. Durch den Verzicht auf nachgeschaltete Spülgänge wird die Gefahr eines Verdünnens
oder Abwaschens des Wirkstoffes von den Textilfasern vermieden.
[0012] In den Unteransprüchen werden vorteilhafte Weiterbildungen des erfindungsgemäßen
Verfahrens beschrieben, die einzeln oder in beliebigen Kombinationen miteinander verwendet
werden können.
[0013] Erfindungsgemäß wird auch eine Waschmaschine zur Durchführung des erfindungsgemäßen
Verfahrens oder einer seiner Weiterbildungen angegeben. Bei dieser Waschmaschine sind
Eingabemittel vorhanden, durch die ein Programmablauf für die Waschmaschine vorwählbar
ist, bei dem das Verfahren automatisch abläuft, und ist eine Steuerungseinrichtung
vorgesehen, durch die der Ablauf des vorgewählten Programms automatisch gesteuert
wird, sobald hierzu ein Startsignal vorliegt
[0014] Anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels ist die Erfindung
nachstehend erläutert. Es zeigen
- Fig. 1
- eine schematisch dargestellte Waschmaschine mit einem Laugenbehälter und einer darin
gelagerten Wäschetrommel für die Aufnahme von Textilien und
- Fig. 2
- ein Diagramm für den zeitlichen Ablauf eines Waschvorgangs als erster Teil des erfindungsgemäß
vollständigen Durchlaufprozesses und
- Fig. 3
- ein Diagramm für den zeitlichen Ablauf des unmittelbar an den Wasch- und Spülvorgang
anschließenden erfindungsgemäßen Verfahrens zum Imprägnieren der eben gereinigten
Textilien.
[0015] Der Laugenbehälter 1 in Fig. 1 enthält eine darin um eine horizontale Achse 3 gelagerte
Wäschetrommel 2 mit Mitnehmern 4 für die aus Textilien bestehende Wäsche 7. Die Mitnehmer
4 haben Schöpfvorrichtungen 5, mit denen unten im Laugenbehälter 1 befindliche Lauge
6 während der Drehung der Wäschetrommel 2 in Pfeilrichtung 16 aus einem Niveau N
v, das oberhalb des tiefsten Punktes der Wäschetrommel 2 liegt, geschöpft, auf ein
Niveau oberhalb der Wäsche 7 angehoben und von oben auf die Wäsche 7 abgeregnet werden
kann. Dadurch wird die Benetzung und Durchflutung der Wäsche 7 beschleunigt. Zum Drehen
der Wäschetrommel 2 dient ein Elektromotor 14, der seine Drehbewegung über ein Riemengetriebe
in die Wäschetrommel 2 einleitet.
[0016] Am Boden des Laugenbehälters 1 ist eine Heizeinrichtung 13 angeordnet, die zur Beheizung
der Lauge dient. Diese Lauge 6 gelangt durch Betätigung eines der Magnetventile 8
oder 9 in den Laugenbehälter 1 und besteht entweder nur aus Wasser oder aus einem
Gemisch von Wasser und Waschhilfsmittel. In der Waschmitteleinspüleinrichtung 11 sind
zwei Kammern 111 und 112 dargestellt, die jeweils beim Öffnen des zugeordneten Magnetventils
von Frischwasser durchflossen werden. Waschhilfsmittel, die sich in den Kammern befinden,
werden dann vom Wasser durch die Leitung 10 hindurch aus der Waschmitteleinspüleinrichtung
11 in den Laugenbehälter 1 überführt. Lauge 6, die sich am Boden des Laugenbehälters
1 befindet, kann durch die Abflussleitung 17 und die Pumpe 18 in hier nicht näher
dargestellter Weise nach außen befördert werden.
[0017] Alle schalt- oder steuerbaren Einrichtungen, wie die Magnetventile 8 und 9, die Heizeinrichtung
13, der Trommelantriebsmotor 14 und die Laugenpumpe 18, werden von der Steuereinrichtung
12 der Waschmaschine geschaltet oder gesteuert. Zur Messung der Temperatur der Lauge
6 dient außerdem ein Temperatursensor 15, der seine Messsignale über die Meldeleitung
an eine Auswerteeinrichtung 121 in der Steuereinrichtung 12 leitet.
[0018] Gemäß der Erfindung wird die in Fig. 1 dargestellte Waschmaschine beispielsweise
so betrieben, wie es in Fig. 2 und 3 dargestellt ist. In den Diagrammen gilt der Maßstab
auf der Ordinate ausschließlich für die Drehzahl der Wäschetrommel 2; den anderen
Parametern ist kein Maßstab zugeordnet. Für den Betrieb der Waschmaschine wird zunächst
das Magnetventil 8 geöffnet, um Wasser über die - in diesem Beispiel zur vorbereitenden
Reinigung zu imprägnierender Wäschestücke mit Spezialwaschmittel gefüllte - Waschmittelkammer
111 und die Leitung 10 in den Laugenbehälter 1 einzufüllen. Das Wasser führt dieses
Spezialmittel mit in den Laugenbehälter 1, wo es sich verteilt.
[0019] Zusammen bilden sie die Wasch-Lauge. Zu Beginn des in Fig. 2 dargestellten Waschvorganges,
der aus den drei Phasen PhB zum Benetzen der Wäsche, PhW zum Waschen der Wäsche und
PhSp zum Klarspülen der Wäsche besteht, wird die Wäschetrommel 2 entsprechend der
fetten durchgezogenen Diagrammlinie n nur mit einer geringeren Drehzahl (z.B. 23 Upm)
angetrieben, als es nach dem Benetzen der Fall ist. Außerdem wird in der Benetzungsphase
PhB die Trommel 2 nur in Pfeilrichtung 16 angetrieben, in der die Schöpfeinrichtungen
5 am Trommelmantel ihre volle Wirkung entfalten.
[0020] Während der Waschphase PhW wird die Wäschetrommel 2 dauernd reversierend mit beispielsweise
50 Upm angetrieben, so dass die Wäsche intensiv mit der während der Benetzungsphase
bereits aufgeheizten Wasch-Lauge in Berührung kommt. Am Ende der Waschphase PhW wird
die Wasch-Lauge abgepumpt und durch eine Frischwasser-Laugenfüllung ersetzt. Dazu
kann das zufließende Wasser beispielsweise durch die bereits geleerte Waschmittelkammer
111 geleitet werden. Die Spülphase PhSp enthält mehrere Stufen mit immer wieder neuen
Frischwasserfüllungen, so dass die Wasch-Lauge extrem stark verdünnt wird. Es soll
nämlich möglichst kein Rückstand von Spezialwaschmittel in der Wäsche verbleiben.
Die Zahl der Spülstufen ist daher auf diese Forderung einzustellen.
[0021] Im übrigen können die hier beschriebenen Vorgänge in den Phasen PhB, PhW und PhSp
gemäß den aktuellen Erkenntnissen über das Benetzen, Waschen und Spülen von Wäsche
variiert werden.
[0022] Unmittelbar anschließend folgt gemäß Fig. 3 auf den Waschvorgang der imprägniervorgang.
Die in der ersten Phase Phl1 eingefüllte Wassermenge ist dem in der Wäschetrommel
2 lagernden Wäscheposten 7 abzüglich einer Menge angemessen, die vom Spülvorgang noch
in der Wäsche verblieben ist, und einer weiteren Menge, die zum späteren Zuführen
des hydrophobierenden Wirkstoffes benötigt wird. Diese Wassermenge läuft abermals
über das Magnetventil 8 durch die bereits geleerte Waschmittelkammer 111 in den Laugenbehälter,
wo sie zunächst aufgeheizt wird. Erst wenn die Laugentemperatur etwa 30° oder 40 °C
beträgt, wird über das jetzt geöffnete Magnetventil 9 die restliche Wassermenge zusammen
mit dem in der Waschmittelkammer 112 bevorrateten hydrophobierenden Wirkstoff als
hoch konzentrierte Imprägnier-Lauge durch die Leitung 10 in den Laugenbehälter 1 geführt
und bildet zusammen mit der bereits aufgeheizten Lauge an seinem Boden ein Niveau
N
v, das die Wäschetrommel 2 mindestens berührt. Auf diese Weise sind die Schöpfeinrichtungen
5 an der Wäschetrommel 2 in der Lage, bei hier schon einsetzender Trommeldrehung Imprägnier-Lauge
aus dem Laugenbehälter 1 aufzunehmen, nach oben zu transportieren und über die Wäsche
7 abzuregnen. Damit sich der Wäscheposten nicht verknäuelt, wird die Trommel 2 reversierend
angetrieben. Diese Antriebsweise ist hier nur schematisch angedeutet und kann in beliebiger
Weise variiert werden, um die Durchflutung der Wäsche zu fördern.
[0023] Am Ende der Phase Phl1, in der die Imprägnier-Lauge 6 (Diagrammlinie V) im Laugenbehälter
entsprechend der dünnen Diagrammlinie ϑ vor der Zugabe des hydrophobierenden Wirkstoffes
durch die Heizeinrichtung 13 auf die Temperatur von maximal 30° oder 40°C aufgeheizt
wird, ist die Imprägnier-Lauge gut vermischt und gleichmäßig im Wäscheposten 7 verteilt.
Durch die Vorbenetzung der Wäsche aus dem vorangegangenen Spülgang PhSp kann bei der
Zugabe des hydrophobierenden Wirkstoffes die plötzlich auftretende Konzentration der
Imprägnier-Lauge der Wäsche 7 nichts anhaben; sie stellt keine Gefahr mehr dar für
eine ansonsten mögliche Verfleckung mit hohen Wirkstoffkonzentrationen. Während der
nunmehr beginnenden Phase Phl2 wird die Trommel weiterhin angetrieben und kämmt mit
ihren Schöpfvorrichtungen 5 kräftig durch die Imprägnier-Lauge 6. Dadurch wird die
Wäsche beispielsweise maximal 20 min lang intensiv von hydrophobierender Lauge durchflutet.
Verbesserte hydrophobierende Wirkstoffe lassen auch eine verkürzte Einwirkdauer von
weniger als 20 min zu.
[0024] Am Ende der Phase Phl2 - nämlich bei Beginn der Phase Phl3 - setzt zunächst die Trommelbewegung
aus und der Betrieb der Laugenpumpe 18 ein. Dadurch wird die im Laugenbehälter 1 befindliche
freie Imprägnier-Lauge durch die Abflussleitung geschwind von der Pumpe 18 abgesaugt
und abgeführt. Sehr bald nach Beginn des Pumpenbetriebs wird dann der Trommelantrieb
auf Schleuderbetrieb gesetzt. Im dargestellten Diagramm sind die hohen Drehzahlen
aus Platzgründen gestaucht dargestellt. Jedenfalls sind drei Schleuderimpulse mit
jeweils sich steigernden Enddrehzahlen zu erkennen, durch die immer mehr gebundene
Lauge aus der Wäsche ausgetrieben wird. Im letzten Schleuderintervall kann die Endschleuderdrehzahl
durchaus 800 Upm erreichen. Hier wird bewusst auf das sonst übliche Vor-Spülen mit
klarem Wasser verzichtet, damit möglichst viel vom hydrophobierenden Wirkstoff, der
auf die Wäschefasern aufgezogen ist, dort auch erhalten bleibt. Während der Schleuderintervalle
bleibt die Laugenpumpe 18 in Betrieb, damit die von der Wäsche ausgetriebene Lauge
rasch abgeführt wird.
1. Verfahren zum Reinigen und Herstellen oder Wiederherstellen einer hydrophoben Wirkung
von Textilien (7) in einer Haushalt-Waschmaschine mit Einrichtungen (13, 12) zum Heizen
einer in einem Laugenbehälter befindlichen Lauge und zum Steuern von Behandlungsvorgängen
sowie mit Waschmittelvorratskammern, von denen mindestens eine (112) zum Bevorraten
einer Einzeldosis eines flüssigen Waschhilfsmittels ausgebildet ist, bei welchem Verfahren
in der Lauge (6) gelöste hydrophobierende Wirkstoffe während eines einem Waschvorgang
(PhW) ähnlichen Behandlungsvorgangs (Phl1 bis Phl3) mit den Textilien (7) in Kontakt
gebracht werden, bei welchem Verfahren
• ein Waschvorgang (PhB, PhW) zum Reinigen der Textilien (7) unter Zugabe eines Spezialwaschmittels,
das neben seiner bekannten schmutzablösenden Wirkung auch zum Ablösen etwa noch vorhandener
Waschmittel-Wirkstoffe von den Textilien (7) geeignet ist, in eine zufließende Frischwassermenge
durchgeführt und am Ende die benutzte Wasch-Lauge abgepumpt wird,
• nach Ablauf des Waschvorgangs (PhW) unter Ersatz der jeweiligen Laugenfüllung des
Vorgängervorgangs ein mehrstufiger Spülvorgang (PhSp) für die Textilien (7) durchgeführt
wird und
• nach Ende des Spülvorgangs (PhSp) unter Ersatz der letzten Spüllauge und Zugabe
des hydrophobierenden Wirkstoffes in eine neu hinzugeführte Menge von Frischwasser
ein Behandlungsvorgang (Phl1 bis Phl3) zum Imprägnieren der Textilien (7) durchgeführt
wird, dadurch gekennzeichnet,
• dass für den Behandlungsvorgang (Phl1 bis Phl3) zum Imprägnieren der Laugenbehälter (1)
mit einer auf eine kurze Flotte, d. h. auf ein Verhältnis von Gewicht der Menge trockener
Textilien (7) zu Gewicht der Wassermenge von kleiner als 1:8, bemessenen Menge von
Wasser (6) gefüllt wird, und
• die Flotte unter Bewegen der Textilien (7) im Laugenbehälter (1) auf eine Temperatur
von mindestens 30° C aufgeheizt wird,
• ehe der hydrophobierende Wirkstoff zugegeben wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Spezialwaschmittel ein Waschmittel auf Seifenbasis verwendet wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Spezialwaschmittel ein pH-neutrales Waschmittel verwendet wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Spülvorgang (PhSp) mindestens drei Stufen umfasst.
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Zugabe des Wirkstoffes eine vorbestimmte Menge des hydrophobierenden Wirkstoffes
mittels Wasser aus der für flüssiges Waschhilfsmittel ausgebildeten Waschmittelvorratskammer
(112) in den Laugenbehälter (1) eingespült wird und mit dem Wasser gemeinsam die Imprägnier-Lauge
(6) bildet.
6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Textilien (7) im Behandlungsvorgang (Phl2) für eine Dauer von maximal 20 min
mit der Imprägnier-Lauge (6) in Kontakt treten.
7. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Imprägnier-Lauge (6) ohne einen weiteren Spülvorgang durch Schleudern (Phl3)
aus den Textilien (7) und aus dem Laugenbehälter (1) entfernt wird.
8. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die vorbestimmte Menge des Wirkstoffes auf eine Konzentration von maximal 30 g pro
Liter Wasser eingestellt ist.
9. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Verhältnis nur 1: 5 beträgt.
10. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Dauer des Behandlungsvorganges (Phl2) für die Textilien (7) mit Imprägnier-Lauge
maximal etwa 15 min beträgt.
11. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass nach dem Behandlungsvorgang (Phl2) für die Textilien (7) zunächst die freie Imprägnier-Lauge
(6) aus dem Laugenbehälter (1) entfernt wird, ehe unter wenigstens zeitweiligem aktiven
Entfernen der Imprägnier-Lauge (6) die in den Textilien (7) gebundene Imprägnier-Lauge
durch Schleudern (Phl3) aus den Textilien entfernt wird.
12. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass zum Entfernen der Imprägnier-Lauge aus den Textilien (7) durch Schleudern mehr als
ein impulsartiger Schleudergang angewendet wird.
13. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens drei Schleudergänge angewendet werden, von denen jeder eine höhere Enddrehzahl
erreicht als der vorangegangene.
14. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die maximale Enddrehzahl 800 Upm beträgt.
15. Waschmaschine zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass Eingabemittel (122) vorhanden sind, durch die ein Programmablauf für die Waschmaschine
vorwählbar ist, bei dem das Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 14 automatisch
abläuft, und dass eine Steuerungseinrichtung (12) vorgesehen ist, durch die der Ablauf
des vorgewählten Programms automatisch gesteuert wird, sobald hierzu ein Startsignal
vorliegt.
1. Method for cleaning and producing or reproducing a hydrophobic action on textiles
(7) in a domestic washing machine with devices (13, 12) for heating a solution present
in a solution container and for controlling treatment processes as well as with washing
agent storage chambers, of which at least one (112) is constructed for storage of
an individual dose of a liquid washing additive, in which method water-proofing actives
dissolved in the solution (6) are brought into contact with the textiles (7) during
a treatment process (Phl1 to Phl3) similar to a washing process (PhW), in which method:
- a washing process (PhB, PhW) for cleaning the textiles (7) is carried out in an
inflowing fresh-water quantity with addition of a special washing agent, which apart
from its known dirt-detaching action is also suitable for detaching possibly still-present
washing agent actives from the textiles (7), and the used washing solution is pumped
out at the end,
- after the conclusion of the washing process (PhW) a multi-stage rinsing process
(PhSp) for the textiles (7) is carried out by replacement of the respective solution
filling of the preceding process and
- after the end of the rinsing process (PhSp) a treatment process (Phl1 to Phl3) for
impregnation of the textiles (7) is carried out by replacement of the last rinsing
solution and addition of the waterproofing active to a newly introduced quantity of
fresh water,
- that for the treatment process (Phl1 to Phl3) for the impregnation the solution
container (1) is filled with a quantity of water (6) dimensioned with respect to a
short bath, i.e. to a ratio of weight of the quantity of dry textiles (7) to weight
of the water quantity of less than 1:8, and
- the bath is heated to a temperature of at least 30° C under movement of the textiles
(7) in the solution container (1) and
- the waterproofing active is added beforehand.
2. Method according to claim 1, characterised in that a washing agent on a soap basis is used as special washing agent.
3. Method according to claim 1, characterised in that a pH-neutral washing agent is used as special washing agent.
4. Method according to claim 1, characterised in that the rinsing process (PhSp) comprises at least three stages.
5. Method according to claim 1, characterised in that for addition of the active a predetermined quantity of the waterproofing active is
flushed into the solution container (1) by means of water from the washing agent storage
chamber (112), which is constructed for liquid washing agent, and forms together with
the water the impregnating solution (6).
6. Method according to claim 1, characterised in that the textiles (7) in the treatment process (Phl2) come into contact with the impregnating
solution (6) for a duration of at most 20 minutes.
7. Method according to claim 1, characterised in that the impregnating solution (6) is removed from the textiles (7) and from the solution
container (1) by spinning (Phl3) without a further rinsing process.
8. Method according to claim 4, characterised in that the predetermined quantity of the active is set to a concentration of at most 30
grams per litre of water.
9. Method according to claim 1, characterised in that the ratio is only 1:5.
10. Method according to claim 5, characterised in that the duration of the treatment process (Phl2) for the textiles (7) with impregnating
solution is at most approximately 15 minutes.
11. Method according to claim 6, characterised in that after the treatment process (Phl2) for the textiles (7) initially the free impregnating
solution (6) is removed from the solution container (1) before with at least temporary
active removal of the impregnating solution (6) the impregnating solution retained
in the textiles (7) is removed from the textiles by spinning (Phl3).
12. Method according to claim 10, characterised in that for removal of the impregnating solution from the textiles (7) by spinning use is
made of more than one pulse-like spinning process.
13. Method according to claim 11, characterised in that at least three spinning processes are used, each of which reaches a higher final
rotational speed than the preceding one.
14. Method according to claim 13, characterised in that the maximum final rotational speed is 800 rpm.
15. Washing machine for carrying out the method according to any one of claims 1 to 14,
characterised in that input means (122) are provided by which a program sequence for the washing machine
is preselectable, in which the method according to any one of claims 1 to 14 elapses
automatically, and that a control device (12) is provided, by which execution of the
preselected program is controlled automatically as soon as a start signal with respect
thereto is present.
1. Procédé destiné à nettoyer et établir ou rétablir un effet hydrophobe de textiles
(7) dans un lave-linge domestique muni de dispositifs (13, 12) destinés à échauffer
un liquide de lavage se trouvant dans un réservoir de liquide de lavage et à commander
des opérations de traitement, et muni de compartiments de stockage de produits de
lavage, dont au moins un (112) est réalisé pour stocker une dose individuelle d'un
produit de lavage liquide auxiliaire, dans lequel procédé des substances actives à
pouvoir imperméabilisant dissoutes dans le liquide de lavage (6) sont mises en contact
avec les textiles (7) pendant une opération de traitement (Phl1 à Phl 3) similaire
à une opération de lavage (PhW), dans lequel procédé
• une opération de lavage (PhB, PhW) destinée à nettoyer les textiles (7) est réalisée
dans une quantité d'eau fraîche alimentée, par adjonction d'un produit de lavage spécial,
qui, outre son effet connu de dissoudre les saletés, est apte à dissoudre également
des substances actives de produit de lavage encore présentes en les détachant des
textiles (7) et dans lequel, à la fin, le liquide de lavage usé est vidangé,
• après l'expiration de l'opération de lavage (PhW), une opération de rinçage (PhSp)
en plusieurs étapes est réalisée pour les textiles (7) par remplacement du remplissage
de liquide de lavage respectif de l'opération précédente et
• après la fin de l'opération de rinçage (PhSp), une opération de traitement (Phl1
à Phl3) est réalisée pour imprégner les textiles (7) par remplacement du dernier liquide
de rinçage et par adjonction de la substance active à pouvoir imperméabilisant dans
une quantité d'eau fraîche nouvellement ajoutée, caractérisé en ce
• que pour l'opération de traitement (Phl1 à Phl3) destinée à imprégner, le réservoir de
liquide de lavage (1) est rempli avec une quantité d'eau (6) mesurée sur une courte
flotte, c'est-à-dire sur un rapport poids de la quantité de textiles secs (7) et poids
de la quantité d'eau inférieur à 1 : 8, et
• en ce que la flotte est échauffée à une température d'au moins 30° C en déplaçant
les textiles (7) dans le réservoir de liquide de lavage (1),
• avant que la substance active à pouvoir imperméabilisant ne soit ajoutée.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'un produit de lavage à base de savon est utilisé comme produit de lavage spécial.
3. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'un produit de lavage à pH neutre est utilisé comme produit de lavage spécial.
4. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'opération de rinçage (PhSp) comprend au moins trois étapes.
5. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que pour ajouter la substance active, une quantité prédéterminée de la substance active
à pouvoir imperméabilisant est entraînée dans le réservoir de liquide de lavage (1)
hors du compartiment de stockage de produit de lavage (112) réalisé pour le produit
de lavage liquide auxiliaire et forme le liquide d'imprégnation (6) en commun avec
l'eau.
6. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que pendant l'opération de traitement (Phl2), les textiles (7) viennent en contact avec
le liquide d'imprégnation (6) pour une durée de maximum 20 minutes.
7. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que le liquide d'imprégnation (6) est retiré des textiles (7) et du réservoir de liquide
de lavage (1) par essorage (Phl3) sans opération de rinçage supplémentaire.
8. Procédé selon la revendication 4, caractérisé en ce que la quantité prédéterminée de la substance active est réglée sur une concentration
de maximum 30 g par litre d'eau.
9. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que le rapport est de seulement 1 : 5.
10. Procédé selon la revendication 5, caractérisé en ce que la durée de l'opération de traitement (Phl2) pour les textiles (7) avec le liquide
d'imprégnation est de maximum environ 15 minutes.
11. Procédé selon la revendication 6, caractérisé en ce qu'après l'opération de traitement (Phl2) pour les textiles (7), on retire d'abord le
liquide d'imprégnation libre (6) hors du réservoir de liquide de lavage (1) avant
que le liquide d'imprégnation (6) lié dans les textiles (7) ne soit retiré des textiles
par essorage (Phl3) par extraction active au moins temporairement.
12. Procédé selon la revendication 10, caractérisé en ce que pour retirer le liquide d'imprégnations hors des textiles (7) par essorage, on utilise
plus d'un cycle d'essorage à impulsions.
13. Procédé selon la revendication 11, caractérisé en ce qu'au moins trois cycles d'essorage sont utilisés, dont chacun atteint une vitesse de
rotation finale supérieure au précédent.
14. Procédé selon la revendication 13, caractérisé en ce que la vitesse de rotation finale maximale est de 800 t/min.
15. Lave-linge pour la réalisation du procédé selon l'une quelconque des revendications
1 à 14, caractérisé en ce que des moyens d'entrée (122) sont présents, au moyen desquels un déroulement de programme
est sélectionnable pour le lave-linge, dans lequel le procédé selon l'une quelconque
des revendications 1 à 14 se déroule automatiquement, et en ce qu'un dispositif de commande (12) est ménagé, au moyen duquel le déroulement du programme
présélectionné est commandé automatiquement dès qu'un signal de départ est présent
à cet effet.


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