[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Dosierbehälter mit den oberbegrifflichen
Merkmalen von Anspruch 1. Ein solcher Dosierbehälter ist beispielsweise aus der
WO 92/09494 bekannt.
[0002] Dosierbehälter der gattungsgemäßen Art werden auch als Tuben bezeichnet. Entsprechende
Tuben sind gebräuchlich für Zahnpasta, Tomatenmark, Mayonnaise, Senf und dergleichen.
Gattungsgemäße Tuben können aus einer Metallfolie bestehen. Auch sind Zahnpastatuben
bekannt, die aus einem Folienmaterial gebildet sind, welches zunächst umfänglich zu
einem Schlauch umgeformt ist und an dem der Entnahmeöffnung entfernten Ende durch
Verschweißen des Schlauches verschlossen sind. An der gegenüberliegenden Seite ist
ein die Entnahmeöffnung ausbildender Behälterkopf vorgesehen.
[0003] Bei tubenartigen Behältern der gattungsgemäßen Art besteht unter anderem das Problem
einer möglichst vollständigen Entleerung der Tube. Insbesondere bei Tuben aus Kunststoffmaterial
besteht weiterhin das Problem, dass zwar der Inhalt durch Drücken gegen die Tubenaußenfläche
entleert werden kann. Eine Entlastung jedoch zwangsläufig zur Rückstellung der Tube
in die ursprüngliche Form und damit zum Einsaugen von Luft in die Tube führt.
[0004] Nicht alle Produkte, die in tubenartigen Dosierbehältern vertrieben werden, vertragen
eine längere Lagerung unter sauerstoffhaltiger Atmosphäre. So zeigt beispielsweise
Senf unter Sauerstoffeinfluss eine negative sensorische Veränderung und beschleunigte
Alterung.
[0005] Andererseits kann es auch wünschenswert sein, durch Rückstellen der Tube einen gewissen
Sog in die Tube zu erzeugen, so dass an der Entnahmeöffnung befindliches Produkt nicht
unbeabsichtigt abgegeben wird. Eine solche Charakteristik sollte das Dosierbehältnis
insbesondere dann haben, wenn eine exakte Dosierung des Behälterinhaltes gewünscht
ist.
[0006] Grundsätzlich besteht das Bedürfnis, Dosierbehälter möglichst kostengünstig herzustellen.
Insofern ist ein hoher Automatisierungsgrad und eine weitestgehende Standardisierung
des Dosierbehälters für verschiedene Anwendungen förderlich. Andererseits werden an
Dosierbehälter in der Praxis unterschiedliche Anforderungen gestellt, die einer Standardisierung
insbesondere der Herstellung von Dosierbehältern zuwiderlaufen.
[0007] Aus der
DE 24 60 440 A1 ist ein Dosierbehälter mit zwei im Wesentlichen parallel zueinander angeordneten
Seitenwänden bekannt, die durch zwei Stirnseitenwände voneinander Seitenfalte auf,
durch welche die Stirnseitenwände in wenigstens zwei gegeneinander und/oder die Innenseite
der Seitenwände anlegbare Stirnseitenwandsegmente unterteilt ist. Die Seitenwände
sind an einem der Entnahmeöffnung entfernten Ende miteinander verbunden und stoßen
dort an aneinander an. Die Stirnseitenwandsegmente sind nach innen eingeschlagen.
Des weiteren ist eine Entnahmeöffnung an einem sich im Wesentlich rechtwinklig zu
den Seitenwänden erstreckenden Behälterkopf vorgesehen.
[0008] Der vorbekannte Dosierbehälter lässt sich zwar aufgrund seiner Behälterform bestmöglich
entleeren, da die Stirnseitenwandsegmente bei zunehmender Entleerung aneinander bzw.
an die gegenüberliegenden Seitenwände innenseitig angelegt werden können, was zu einer
nahezu vollständigen Entleerbarkeit des Dosierbehälters führt. Der vorbekannte Dosierbehälter
ist aber noch zu verbessern.
[0009] Aus der
DE 10 2005 005 166 A1 ist ein Behälterkopf für einen Dosierbehälter bekannt. Dieser Behälterkopf ist spritzgegossen
und kann mit der Beutelwand durch Ultraschall oder thermisch verschweißt werden.
[0010] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Dosierbehälter anzugeben,
der im Hinblick auf die oben beschriebenen Probleme bestmöglich anpassbar ist. Insbesondere
soll mit der vorliegenden Erfindung ein Dosierbehälter angegeben werden, der sich
gut handhaben lässt.
[0011] Zur Lösung dieses Problems wird mit der vorliegenden Erfindung ein Dosierbehälter
mit den Merkmalen von Anspruch 1 angegeben.
[0012] Der erfindungsgemäße Dosierbehälter ist aus einem Folienmaterial ausgebildet, welches
mit einem Schulterelement verbunden ist. Das Schulterelement umgibt die Entnahmeöffnung
und schafft vorbestimmte Funktionsflächen an dem ansonsten flächig ausgebildeten Folienmaterial,
welches üblicherweise allerhöchstens durch Falten und Verschweißen (Längsschweißnaht)
der Lagen gegeneinander zu einem Aufnahmeschlauch umgebildet worden ist. Durch Verschweißen
(Querschweißnaht) ist das Folienmaterial einseitig verschlossen. . Auf der dieser
Verschweißung gegenüberliegenden Seite befindet sich wie üblicherweise das Schulterelement,
welches die Entnahmeöffnung umgibt. Das Schulterelemen gemäss Anspruch 1 formt einen
Behälterkopf aus, der sich im Wesentlichen rechtwinklig zu den Seitenwänden erstrecken
und eine im Vergleich zu dem Behälterquerschnitt an dieser Seite im Querschnitt geringe
Entnahmeöffnung ausbilden kann. Alternativ kann das Schalterelement auch in etwa auf
Höhe des Folienmaterials, d.h. im Bereich des Außenumfangs des geformten Folienmaterials
Funktionsflächen zum Befestigen einer Kappe bzw. eines Applikators aufweisen. Solche
als Funktionsflächen zum Befestigen einer Kappe bzw. eines Applikators aufweisen.
Solche Funktionsflächen können beispielsweise durch eine an der Außenumfangsfläche
des Schulterelementes vorgesehene Kontur gebildet sein, gegen die ein Behälterkopf,
ein Applikator oder ein Behälterdeckel gesichert ist. Die Verbindung kann beispielsweise
durch Ansprengen von Kappe oder Applikator gegen die Außenkontur erfolgen.
[0013] Da das Schulterelement mittels Spritzgießen ausgebildet ist, können mit diesem sehr
komplexe Einheiten ausgebildet und danach mit dem Folienmaterial verbunden werden.
Auf diese Weise kann relativ kostengünstig ein Behälter hergestellt werden, der den
individuellen Anforderungen entspricht. Der überwiegende Teil des Behälters, d.h.
insbesondere das Behältervolumen, wird dabei durch das relativ kostengünstige Folienmaterial
bereitgestellt, wohingegen lediglich das Schulterelement mittels Spritzgießen und
aus hochwertigem, jedenfalls aber im Vergleich zu dem Folienmaterial dickwandigem
Kunststoff ausgeformt wird.
[0014] Eine Kunststofffolie im Sinne der vorliegenden Erfindung ist insbesondere eine Folie
mit einer Stärke von weniger als 1 mm, bevorzugt weniger als 0,1 mm. Vorzugsweise
handelt es sich um eine koextrudierte Folie mit unterschiedlichen Schichten. Die Folie
besteht in der Regel ausschließlich aus Polyolefinen wie PE, PP, PVC oder PS.
[0015] Im Hinblick auf eine gute Handhabung des erfindungsgemäßen Dosierbehälters wird gemäß
der vorliegenden Erfindung vorgeschlagen, an beiden Seitenwänden behälterkopfseitig
das Folienmaterial versteifende Griffelemente auszubilden. Diese Griffelemente erstrecken
sich beispielsweise über ca. 5 bis 25% der Längserstreckung des Folienmaterials und
werden beim Spritzgießen des Schulterelementes ausgeformt. Die Griffelemente sind
üblicherweise an den Seitenwänden mit dem Folienmaterial verbunden. Üblicherweise
erfolgt die Verbindung vollflächig, so dass die Bewegung der Griffelemente unmittelbar
auf das Folienmaterial übertragen wird. Die Griffelemente sind verschwenkbar um eine
Schwenkachse gelagert, die parallel zu einer Stoßkante von Seitenwand und Behälterkopf
verläuft. Die Griffelemente lassen sich dementsprechend im Wesentlichen im Bereich
der vorderen Kante des verschwenken. Die Griffelemente bewirken nicht nur eine Versteifung
des Folienmaterials, sondern prägen üblicherweise dem Folienmaterial eine gewisse
Rückstellneigung auf. Dabei können die Griffelemente derart auf das Folienmaterial
einwirken, dass der Dosierbehälter zu einem großen Ausgangsvolumen zurückgestellt
wird. Ebenso gut können die Griffelemente ein selbsttätiges Kollabieren des Dosierbehälters
fördern.
[0016] Bei der Ausgestaltung des Schulterelementes zusammen mit dem Behälterkopf kann durch
dessen geometrische Ausgestaltung dem zunächst keine vorbestimmte Elastizität aufweisenden
Folienmaterial eine gewisse Rückstellfähigkeit aufgeprägt werden. So kann das Folienmaterial
des Dosierbehälters beim Anformen des Schulterelementes in vorbestimmter Weise elastisch
verformt werden. Es ist möglich, das Folienmaterial derart beim Anfügen des Schulterelementes
vorzuformen, dass die Seitenwände mittig aneinanderliegen und die Stirnseitenwandsegmente
gegeneinander bzw. randseitig an der Innenfläche der Seitenwände anliegen. Beim Verbinden
des Folienmaterials mit dem Schulterelement in dieser Lage wird dem Folienmaterial
eine Neigung aufgeprägt, sich bei zunehmender Entleerung des Dosierbehälters nach
innen zu verformen. Das Folienmaterial kann somit eine Ausgabe von Produkt aus dem
Dosierbehälter fördern, jedenfalls aber verhindern, dass nach erfolgter Abgabe von
Material aus dem Dosierbehälter sich dieser elastisch zurückstellt und Luft einsaugt.
[0017] In gleicher Weise kann das Folienmaterial beim Befestigen des Schulterelementes in
einem aufgeblähten Zustand gehalten werden. Beim Anbinden des Schulterelementes an
das Folienmaterial wird diese aufgeblähte, d.h. relativ großvolumige Ausrichtung des
Folienmaterials vorgegeben. Dementsprechend hat der Dosierbehälter eine Neigung, ein
relativ großes Innenvolumen auszubilden. Nach Abgabe von Produkt, werden die Seitenwände
elastisch voneinander entfernt, so dass im Bereich der Entnahmeöffnung befindliches
Produkt nach innen in den Dosierbehälter eingesogen wird.
[0018] Dieser erfindungsgemäße Dosierbehälter weist zwei einander gegenüberliegende Seitenwände
auf, die regelmäßig die Hauptseitenwände des Dosierbehälters ausbilden und leicht
konvergierend aufeinander zu laufen, und zwar von dem die Entnahmeöffnung aufweisenden
Ende zu dem hiervon gegenüberliegenden Ende. An diesem stoßen die Seitenwände aneinander.
In der Seitenansicht kann ein entsprechend ausgestalteter Behälter eine keilförmige
Ausgestaltung aufweisen. Denkbar ist aber auch eine im Wesentlichen rechteckige Ausgestaltung,
wobei die Seitenwände erst im hinteren, verschlussseitigen Endbereich des Dosierbehälters
aufeinander zu konvergierend ausgeformt sind.
[0019] Der erfindungsgemäße Behälter hat ferner Stirnseitenwände, die die einander gegenüberliegenden
Seitenwände miteinander verbinden. Diese Stirnseitenwände sind in wenigstens zwei
Stirnseitenwandsegmente unterteilt, zwischen denen sich eine Seitenfalte befindet
und die gegeneinander und/oder die Innenseite der Seitenwände anlegbar sind. Die besondere
Ausgestaltung der beiden Stirnseitenwände führt dementsprechend zu der Möglichkeit
des Dosierbehälters, sich im Bereich der Stirnseiten faltenbalgartig zusammenzulegen.
Hierbei nähern sich die Stirnseitenwandsegmente zunächst einander an. Bei der üblicherweise
verwirklichten Ausgestaltung, bei welcher die Stirnseitenwandsegmente nach innen eingeschlagen
sind und sich die Seitenfalte innerhalb einer Hüllfläche, die den Umfang des Dosierbehälters
bei einer Querschnittsansicht umhüllt, befindet, nähern sich die Stirnseitenwandsegmente
mit ihrer Außenfläche bei zunehmender Entleerung des Dosierbehälters aneinander an,
wohingegen die Innenflächen der jeweiligen Stirnseitenwandsegmente sich zunehmend
an die Innenflächen der Seitenwände annähern. Diese Annäherung kann durch geeignete
Vorspannung des den Behälter bildenden Materials unterstützt werden, so dass der Dosierbehälter
durch die sich aneinanderlegenden Stirnseitenwandsegmente die Neigung hat, sein Volumen
selbsttätig zu verringern.
[0020] Mit zunehmender Entleerung des Dosierbehälters wird dieser im Bereich seiner Stirnseitenwände
zusammengefaltet, wodurch sich die Innenflächen der Seitenwände aneinander anlegen
und das Füllvolumen kontinuierlich abnimmt. Diese Rückstellbewegung in einen zusammengefalteten
Zustand kann ebenfalls durch geeignete Formgebung der Stirnseitenwandsegmente und
an den Verbindungslinien zwischen diesen Segmenten und den Seitenwänden so gefördert
werden, dass der Dosierbehälter sich von dem hinteren verschlossenen Ende in Richtung
auf die Entnahmeöffnung zunehmend durch Zusammenfalten verschließt.
[0021] Der erfindungsgemäße Dosierbehälter wird überwiegend aus einem Folienmaterial gebildet
und vorzugsweise ausschließlich aus Kunststoff. Dieses Folienmaterial kann beispielsweise
durch Spritzgießen, Blasformen, oder vorzugsweise aber durch Längsverschweißen und
Falten einer zugeführten Folienbahn hergestellt sein. Das Folienmaterial kann zur
Ausbildung von Barriereschichten, insbesondere für den Fall, bei dem Lebensmittel
in dem Dosierbehälter aufgenommen werden sollen, mehrschichtig ausgebildet sein. Die
Barriereschichten verhindern ein Eindringen von Sauerstoff und/oder UV-Strahlung in
den Behälter. Das Folienmaterial und das Schulterelement können mittels Anspritzen,
Schweißen oder Kleben gefügt werden.
[0022] Im Hinblick auf gute Rückstelleigenschaften des Dosierbehälters wird gemäß einer
bevorzugten Weiterbildung der vorliegenden Erfindung vorgeschlagen, an den Seitenwände
Versteifungsrippen anzuformen. Diese Versteifungsrippen sind derart ausgeformt, dass
sie die Rückstellung des Behälters in die Ausgangslage, d.h. diejenige Lage, die ein
ungefüllter Behälter bei geöffneter Entnahmeöffnung einnehmen würde, verbessert. Die
Versteifungsrippen sind vorzugsweise in Längsrichtung und an der Außenseite des Behälters
ausgeformt. Es hat sich als zweckmäßig erwiesen, zwei Versteifungsrippen an je einer
Seitenwand vorzusehen, und zwar randseitig. Im Bereich jedes, sich in Längsrichtung
des Dosierbehälters erstreckenden Randes sind daher vorzugweise entsprechende Versteifungsrippen
ausgeformt. Die Versteifungsrippen können auch für sich erfindungswesentlich sein,
d.h. zusammen mit den oberbegrifflichen Merkmalen die Erfindung kennzeichnen.
[0023] Dabei ist grundsätzlich zu vermerken, dass sämtliche, im Wege des Spritzgießens zusammen
mit dem Schulterelement vorzugsweise ausgebildeten Funktionselemente auf der Innenseite
des Dosierbehälters vorgesehen sein können, so dass dieser zunächst den Eindruck einer
üblichen Tubenverpackung erweckt. Erst bei Benutzung werden die besondere Rückstelleigenschaften
der Tube bewirkenden Funktionselemente des Dosierbehälters für den Benutzer wahrnehmbar.
[0024] Die Versteifungsrippen können wie das Schulterelement mittels Spritzgießen bzw. mittels
Verschweißen mit dem Folienmaterial verbunden sein. Vorzugsweise werden die Versteifungsrippen
und das Schulterelement in dem selben Arbeitsgang an dem Folienmaterial angeformt.
[0025] Im Hinblick darauf, dass an dem der Entnahmeöffnung fernen Ende des Folienmaterials
dieses üblicherweise zum Verschluss des Behälters gegeneinander verschweißt und zur
Ausbildung einer Fahne gegebenenfalls verdickt ausgebildet ist, wird gemäß einer weiteren
bevorzugten Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung vorgeschlagen, die Versteifungsrippen
an ihren der Entnahmeöffnung fernen Enden in eine Behälterverstärkung münden zu lassen,
die sich quer zur Längsrichtung des Behälters erstreckt. In dieser Behälterverstärkung
bzw. von dieser Behälterverstärkung umgeben, durchsetzt üblicherweise eine Bohrung
die Fahne. Diese Bohrung kann zum Aufhängen des Dosierbehälters benutzt und von einem
Stab durchsetzt werden, der mehrere Dosierbehälter hängend hält.
[0026] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung ist ein
den Behälterkopf verschließender Deckel vorgesehen, der einteilig an dem Schulterelement
angeformt und über ein Filmscharnier mit diesem verbunden ist. Die angegebene Lösung
zeichnet sich dadurch von dem vorbekannten aus, dass der Deckel einteilig an dem Schulterelement
vorgesehen ist, welches wiederum durch Umspritzen oder Verschweißen einteilig mit
dem Folienmaterial des Behälters verbunden ist. Üblicherweise wird im Stand der Technik
der Behälter zusammen mit dem Behälterkopf im Wege des Spritzgießens ausgeformt. An
diesem ersten Bauteil wird ein zweites Bauteil befestigt, welches den Deckel ausformt
und eine verschwenkbar mit dem Deckel verbundene Deckelbasis bildet, welche mit dem
Behälterkopf verbindbar ist.
[0027] Die vorliegende Erfindung bietet zwar die Möglichkeit, zunächst Funktionselemente
des Behälters bzw. Funktionselemente, die zur Benutzung mit dem Behälter bzw. dessen
Inhalt vorgesehen werden können, als Teil des spritzgegossenen Schulterelementes auszuformen
siehe hierzu Anspruch 1. Solche Funktionselemente könnten aber ebenso gut endseitig
auf eine Einheit bestehend aus Schulterelement und Folienmaterial aufgesteckt sein,
die beispielsweise auch die Behälterkappe umfasst. Hier besteht die Möglichkeit, die
weiteren Funktionselemente aufzustecken bzw. zu verschweißen. Gedacht ist hier insbesondere
an eine Verbindung mittels Sollbruchstelle, die derart gestaltet ist, dass ein Funktionselement,
welches zur Benutzung mit dem Inhalt des Behälters vorgesehen ist, durch händisches
Abscheren gelöst werden kann.
[0028] Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung sind die Griffelemente eine Kontur des Deckels
in Längsrichtung des Dosierbehälters fortsetzend ausgebildet. In Längsrichtung des
Dosierbehälters ergibt sich dementsprechend keine Diskontinuität zwischen den Griffelementen
und dem Deckel. Nicht zuletzt auch im Hinblick auf die Versteifung der Seitenwände
hat der Deckel an seinen korrespondierend zu den Seitenwänden des Behälters ausgebildeten
Deckelseitenwänden Erhebungen, deren Kontur durch die Griffelemente fortgesetzt ist.
[0029] Die Griffelemente überragen vorzugsweise eine durch das Schulterelement ausgebildete
Anlagefläche für den Deckel. Diese Anlagefläche wirkt mit dem stirnseitigen und behälterseitigen
Ende des Deckels zusammen. Die an dem Deckel ausgeformten Erhebungen sind in Bezug
auf den Deckel nach innen versetzt ausgebildet, so dass der die Anlagefläche überragende
Teil der Griffelemente die Phasengrenze zwischen dem Schulterelement und dem Deckel
überragt, indes unmittelbar in die Erhebung übergeht. Durch Verlängern der Griffelemente
über die Anlagefläche hinaus kann die durch die Griffelemente bewirkte Versteifung
und Rückstellwirkung verbessert werden. Das verdickte Material der Griffelemente setzt
sich vorzugsweise den Behälterkopf versteifend auf diesem in einer radialen Erstreckung
in Bezug auf das Behälterinnere fort.
[0030] Abhängig von der gewünschten Dosiercharakteristik können die Griffelemente mit den
Seitenwänden verbunden sein. Die versteifende Wirkung kann aber bereits dann erreicht
werden, wenn die Griffelemente lediglich den Seitenwänden zugeordnet sind, ohne mit
diesen direkt verbunden zu sein. Die versteifende Wirkung der Griffelemente tritt
dann ein, wenn ein Benutzer von außen gegen außen liegende Griffelemente drückt. Sofern
die Griffelemente von dem Folienmaterial getrennt ausgebildet sind, bietet dies die
Möglichkeit, die Griffelemente bei Entlastung separat in ihre Ausgangsstellung zurückverschwenken
zu lassen, ohne dass gleichzeitig auch die Tube im Bereich der Griffelemente gedehnt
und gegebenenfalls Sauerstoff in die Tube eingezogen wird.
[0031] Die Griffelemente sind vorzugsweise mit einer die Haptik verbesserten Oberflächengestaltung
versehen. Zu den die Haptik verbessernden Oberflächengestaltungen gehören rillenförmige
Erhebungen, Noppen oder andere Oberflächenprofilierungen.
[0032] Die Größe der Seitenwandsegmente kann je nach Verwendungszweck und konkreter Dimensionierung
des Dosierbehälters variieren. So können die Seitenwandsegmente jeweils etwa die halbe
Breite der Seitenwand haben, so dass sich die Seitenfalten bei entleertem Dosierbehälter
im Inneren desselben berühren oder nahezu berühren. Bei einer solchen Ausgestaltung
hat der gefüllte, noch nicht entleerte Behälter eine im wesentlichen quadratische
Querschnittsfläche. Sofern rechteckige Querschnittsflächen gewünscht werden, liegen
die Seitenfalten üblicherweise bei vollständig entleertem Behälter im Inneren desselben,
jedoch mit Abstand zueinander.
[0033] Weitere Einzelheiten und Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der
nachfolgenden Beschreibung von allgemeinen Beispielen und konkreten Ausführungsbeispielen
der Erfindung in Verbindung mit der Zeichnung. In dieser zeigen:
- Figur 1
- eine perspektivische Seitenansicht eines ersten Beispiels bei verschlossenem Dosierbehälter;
- Figur 2
- das in Figur 1 gezeigte Beispiel bei einer Draufsicht;
- Figur 3
- das in den Figuren 1 und 2 gezeigte Beispiel bei einer kopfseitigen Ansicht;
- Figur 4
- das in den Figuren 1 bis 3 gezeigte Beispiel in einer Seitenansicht;
- Figur 5
- das in den Figuren 1 bis 4 gezeigte Beispiel bei abgenommenen Deckel im entleerten
Zustand;
- Figur 6
- das in den Figuren 3 bis 5 gezeigte Beispiel in einer Draufsicht bei abgenommenem
Deckel;
- Figur 7
- die Darstellung nach Figur 6 bei einer kopfseitigen Ansicht;
- Figur 8
- eine Draufsicht auf ein alternatives Beispiel;
- Figur 9
- das in Figur 8 gezeigte Beispiel in einer Seitenansicht;
- Figur 10
- das in den Figuren 8 und 9 gezeigte Beispiel in einer kopfseitigen Ansicht.
- Figur 11
- eine Draufsicht auf ein Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;
- Figur 12
- das in Figur 11 dargestellte Ausführungsbeispiel bei einer kopfseitigen Ansicht;
- Figur 13
- das in Figuren 11 und 12 gezeigte Ausführungsbeispiel in einer Seitenansicht;
- Figur 14
- das in den Figuren 11 bis 13 gezeigte Ausführungsbeispiel in einer Draufsicht bei
abgenommenem Deckel;
- Figur 15
- die Darstellung nach Figur 14 bei einer kopfseitigen Ansicht;
- Figur 16
- eine Draufsicht auf ein weiteres Beispiel;
- Figur 17
- das in Figur 16 gezeigte Beispiel bei einer kopfseitigen Ansicht;
- Figur 18
- das in den Figuren 16 und 17 gezeigte Beispiel in einer Seitenansicht;
- Figur 19
- eine Draufsicht auf das in Figuren 16 bis 18 gezeigte Beispiel in einer Draufsicht
bei abgenommenem Deckel;
- Figur 20
- die Darstellung nach Figur 19 bei einer kopfseitigen Ansicht;
- Figur 21
- eine Draufsicht auf ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Dosierbehälters;
- Figur 22
- eine Längsschnittansicht eines beispielhaften Kopfbereiches
- Figur 23
- eine Längsschnittansicht eines weiteren Kopfbereiches; und
- Figur 24
- eine Draufsicht auf ein weiteres Beispiel.
[0034] Die Figur 1 zeigt eine perspektivische Seitenansicht eines ersten Beispiels anhand
eines als tubenartige Verpackung ausgebildeten Dosierbehälters 1, der zwei einander
gegenüberliegende Seitenwände 2 sowie diese Seitenwände 2 verbindende Stirnseitenwände
3 umfasst.
[0035] Die Seitenwände 2 sind im Bereich eines Behälterkopfes 4 durch eine Behälterkopfplatte
5 beabstandet und aufgespannt, die in Figur 5 erkennbar ist und von welcher ein Mündungsabschnitt
6 mit ovaler Grundfläche abragt, der leicht ballig, d. h. konvex ausgeformt ist und
über einen Kranz 7, der rechtwinklig zu der Behälterplatte 5 vorgesehen ist, mit dieser
verbunden ist. Der Mündungsabschnitt 6 wird endseitig und mittig von einer Auslasstülle
8 überragt, die die Entnahmeöffnung ausbildet.
[0036] An dem dem Behälterkopf 4 gegenüberliegenden Ende 9 sind die Seitenwände 2 miteinander
verschweißt und bilden eine Schweißfahne 10 aus. An demjenigen Punkt, an dem die Seitenwände
2 einander berühren, endet auch die Stirnseitenwand 3. Die Schweißfahne 10 kann versteift
ausgebildet sein und jedenfalls dem dem Ende 9 nahen Bereich der Seitenwände 2 eine
verstärkt nach innen gerichtete elastische Verformung aufprägen, durch welche die
Seitenwände 2 mit ihrer Innenfläche gegeneinander gelegt werden.
[0037] Wie Figur 4 verdeutlicht, werden die Stirnseitenwände 3 aus Segmenten 11, 12 gebildet,
die über eine vorliegend innerhalb der Hüllfläche befindliche Seitenfalte 13 miteinander
verbunden sind. Bei dem in den Figuren 1 bis 5 gezeigten Ausführungsbeispiel reicht
die Seitenfalte 13 bis zu dem Ende 9, an welchem die Seitenwände 2 und die Stirnseitenwände
3 in einem Punkt miteinander verbunden sind, jedenfalls in der Seitenansicht nach
Figur 4. Im Bereich des Behälterkopfes 4 befindet sich ein von einer die Seitenwände
2 begrenzenden Kante 14 zunächst abgehender Zwickel 15, dessen Spitze 16 mit der Seitenfalte
13 fluchtet. Von den Schrägflächen des Zwickels 15 gehen die Seitenwandsegmente 11
ab. Der Zwickel 15 hat vorliegend eine Länge entsprechend 0,09 der Länge des Dosierbehälters
1. Diese Länge des Dosierbehälters 1 bemisst sich aus dem Abstand von Behälterende
9 und Behälterplatte 5. Mit anderen Worten wird eine den Deckel des Dosierbehälters
ausbildende Kappe 17 (vgl. Figur 2, 7) bei der Bestimmung der Gesamtlänge des Dosierbehälters
außer Betracht gelassen. Die Länge des Zwickels kann einer Länge von 0,05 bis 0,15,
vorzugsweise von 0,08 bis 0,1 der Gesamtlänge des Dosierbehälters 1 entsprechen.
[0038] Wie beispielsweise die Darstellung gemäß Figur 4 erkennen lässt, sind die Seitenwände
2 im Bereich des der Entnahmeöffnung 8 fernen Endes 9 des Dosierbehälters 1 im Wesentlichen
flach ausgeformt. Mit zunehmender Annäherung der Seitenwände 2 an den Behälterkopf
4 wird diese Ausgestaltung zunehmend konvex.
[0039] Die Kappe 17 bildet eine Standfläche für den aufrecht stehenden Dosierbehälter 1
aus.
[0040] Bei zunehmender Entleerung des Dosierbehälters durch Gegeneinanderdrücken der einander
gegenüberliegenden Seitenwände 2 wird in an sich bekannter Weise aus der Auslasstülle
8 in dem Behälter 1 enthaltenes Produktgut ausgefördert. Hierbei handelt es sich um
pastöses oder viskoses Produkt, wie beispielsweise Tomatenmark, Senf, Zahnpasta, Cremes.
Dabei legen sich die Seitenwandsegmente 11 mit ihrer Innenfläche gegen die Innenseite
der Seitenwände 2. Die Außenflächen der einander gegenüberliegenden Seitenwandsegmente
11, 12 verschwenken um die Seitenfalte 13 und legen sich gegeneinander.
[0041] Am Ende des Ausförderns wird der in Figur 5 gezeigte Zustand erreicht, bei welchem
die einander gegenüberliegenden Seitenwände 2 unter Einschluss der nach innen gefalteten
Seitenwandsegmente 11 im Wesentlichen ohne verbleibendes Restgut aneinanderliegen.
Lediglich der Bereich des Zwickels 15 ist leicht aufgestellt und geht von diesem flachen
Abschnitt des Dosierbehälters 1 zu der Behälterplatte 5 über, wo die Seitenwände 2
durch die sich rechtwinklig zu diesen erstreckende Behälterplatte 5 aufgestellt und
voneinander beabstandet sind.
[0042] Bei dem in den Figuren 1 bis 7 verdeutlichten Beispiel ist lediglich die sich rechtwinklig
zur Längserstreckung des Dosierbehälters 1 erstreckende Behälterkopfplatte 5 als Schulterelement
24 mittels Spritzgießen ausgeformt. Bei diesem Urformverfahren werden die stirnseitigen
Enden eines den Dosierbehälter 1 im Wesentlichen ausbildenden Folienmaterials 25 mit
dem schmelzflüssigen Kunststoff des Schulterelementes 24 verbunden und mit in diesem
eingesiegelt. Die Enden des Folienmaterials 25 können sich dabei in der sich rechtwinklig
zur Längsachse erstreckenden Ebene und damit im Bereich der Behälterkopfplatte 5 befinden.
Auch ist es alternativ oder ergänzend denkbar, das Kunststoffmaterial des Schulterelementes
24 über eine gewisse Länge des Folienmaterials 25 dieses überströmend auszuformen.
[0043] Die Figuren 8 bis 10 zeigen ein alternatives Beispiel, bei welchem der Zwickel 15
von dem Ende 9 abgeht. Auch bei diesem Ausführungsbeispiel ist der Zwickel 15 nach
innen geschlagen und trifft mit seiner Spitze 16 die Seitenfalte 13.
[0044] Im Gegensatz zu dem vorherigen Ausführungsbeispiel ist die Schweißfahne 10 bei dem
in den Figuren 8 bis 10 gezeigten zweiten Ausführungsbeispiel wesentlich länger ausgeformt
und von einer Bohrung 20 durchsetzt, über welche der Dosierbehälter 1 an einem mit
einer Stange versehenen Verkaufsdisplay aufgehängt werden kann. Statt einer umfänglich
vollständig geschlossenen Bohrung kann auch eine seitlich sich öffnende Lasche vorgesehen
sein. Als Bohrung in diesem Sinne wird jede Aufnahme verstanden, die geeignet ist,
den Behälter 1 hängend zu halten.
[0045] Aufgrund der Anordnung und Ausgestaltung des Zwickels 15 bei dem in den Figuren 8
bis 10 gezeigten zweiten Ausführungsbeispiel ergibt sich zunächst am Ende 9 des Dosierbehälters
ausgehend von demjenigen Punkt 21, an dem die Seitenwände 2 einander treffen, in der
Seitenansicht gemäß Figur 9 eine satteldachartige Ausgestaltung, wobei bereits der
Zwickel 15 die beiden Seitenwände 2 im Wesentlichen auf ihren maximalen Abstand zueinander
bringt.
[0046] Wie die Seitenansichten gemäß Figuren 4 bzw. 9 verdeutlichen, sind die Seitenwände
2 im Wesentlichen eben, können jedoch leicht konvex nach außen gekrümmt sein. Dementsprechend
ergibt sich in der Seitenansicht zwischen der Kante 14 und dem äußersten Punkt der
Seitenwand 3 ein gewisser Abstand. Zumindest bei dem in den Figuren 1 bis 7 gezeigten
Ausführungsbeispiel entspricht die Krümmung der Seitenwände 2 im Bereich des Behälterkopfes
4 der Kontur der Kappe 17. Die "Tube" kann auch rechteckig oder quadratisch im Querschnitt
sein.
[0047] Bei dem in den Figuren 8 bis 10 gezeigten Beispiel ist die Kappe 17 kleiner als die
Behälterplatte 5, die bei diesem Ausführungsbeispiel leicht nach außen ausgestellt
ist und einen Kappenkranz 22 trägt und von diesem überragt ist, der über ein Filmscharnier
23 mit der Kappe 17 verbunden ist.
[0048] Bei dem in den Figuren 1 bis 7 gezeigten Beispiel sind die Seitenwände im Bereich
der durch die Auslasstülle 8 gebildeten Entnahmeöffnung leicht konvex ausgeformt,
wohingegen diese am Ende 9 nahezu flach ausgeformt sind. Bei dem in den Figuren 8
bis 10 gezeigten Ausführungsbeispiel ergibt sich ein ähnliches Bild, wobei jedoch
die Krümmung im Bereich der Entnahmeöffnung weniger prädominant ist, dafür aber die
konvexe Krümmung der Seitenwände 2 bis zu der Schweißfahne 10, wenn auch nur vermindert,
aufrechterhalten bleibt.
[0049] Die Figuren 11 bis 15 zeigen ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Dosierbehälters.
Gleiche Bauteile sind auch hier gegenüber den zuvor diskutierten Ausführungsbeispielen
mit gleichen Bezugszeichen gekennzeichnet.
[0050] Das in den Figuren 11 bis 15 gezeigte Ausführungsbeispiel zeichnet sich insbesondere
durch Griffelemente 26 aus, die an den sich gegenüberliegenden Seitenwänden 2 angebracht
sind, und zwar nahe des Behälterkopfes 4. Die Griffelemente 26 erstrecken sich jeweils
parallel zu den Seitenwänden 2 und sind mittels Spritzgießen bei der Herstellung des
Schulterelementes 24 ausgeformt und mit den Seitenwänden 2 verbunden worden. Durch
diese Griffelemente 26 sind die Seitenwände 2 behälterkopfnah verstärkt und versteift.
Wie insbesondere die Figuren 13 und 15 erkennen lassen, überragt das Griffelement
26 jeweils die Seitenwand 2 in Höhenrichtung, d.h. quer zu der Zeichnungsebene gemäß
Figur 13. Die Griffelemente 26 sind im Wesentlichen plattenförmig ausgebildet und
sind in Umfangsrichtung des Dosierbehälters 1 leicht gekrümmt (vgl. Figur 12). Das
von dem Behälterkopf 4 abweisende Ende ist halbkreisförmig ausgeformt. Im Bereich
dieses Endes sind an dem Griffelement 26 die Haptik verbessernde Querrippen 27 ausgeformt,
welche die ansonsten glatte Oberfläche des Griffelementes 26 außenseitig überragt.
[0051] Das behälterkopfseitige Ende der Griffelemente 26 überragt eine durch das Schulterelement
24 ausgebildete Anlagefläche 28 für die Kappe 17. Eine mit der Krümmung und Ausdehnung
des Griffelementes 26 an der Kappe 17 vorgesehene Erhebung 29 befindet sich unmittelbar
benachbart zu dem kopfseitigen Ende des Griffelementes 26. Die Erhebung 29 ist dementsprechend
im Bereich des Griffelementes 26 zu dem freien Kappenende hin versetzt vorgesehen
(vgl. Figur 11). Die Erhebung 29 und das Griffelement 26 können miteinander korrespondierende
Endflächen aufweisen, so dass bei aufgesetzter Kappe 17 die Griffelemente 26 und danach
die Seitenwände 2 jedenfalls im Bereich des Behälterkopfes 4 in vorbestimmter Ausrichtung
gehalten sind. Mit anderen Worten begünstigt das Aufsetzen der Kappe 17 auf den Dosierbehälter
1 das Ausrichten der Seitenwände 2.
[0052] Wie des weiteren der Figur 15 zu entnehmen ist, erstreckt sich die das Griffelement
26 ausbildende Verdickung auch in radialer Richtung, d.h. quer zur Längserstreckung
des Dosierbehälters 1, wodurch das Spritzgießen des Schulterelementes 24 und das Verbinden
des Schulterelementes 24 mit dem Folienmaterial 25 vereinfacht wird. Die Griffelemente
26 sind relativ zu der Behälterkopfplatte 5 um eine Achse A verschwenkbar, um eine
Pumpbewegung der Griffelemente 26 zu fördern, durch welche Material aus dem Behälter
1 dosiert wird (vgl. Figuren 11, 13, 15). Diese Achse fluchtet mit der Anlagefläche
28, d.h. der Außenfläche der Behälterkopfplatte 5.
[0053] Die Figuren 16 bis 20 zeigen ein weiteres Beispiel eines Do-sierbehälters. Gleiche
Bauteile sind gegenüber den vorherigen Ausführungen mit gleichen Bezugszeichen gekennzeichnet.
Im Gegensatz zu den zuvor diskutierten Ausführungen hat das Beispiel nach den Figuren
16 bis 20 sich in Längsrichtung des Behälters erstreckende Versteifungsrippen 30,
die das Folienmaterial 25 im Bereich der Seitenwände 2 überragen und dieses verstärken.
Die Versteifungsrippen 30 können mittels Ultraschweißen auf dem Folienmaterial 25
befestigt sein. Alternativ können die Versteifungsrippen durch Umspritzen auf das
Folienmaterial 25 zusammen mit dem Schulterelement 24 aufgebracht und mit dem Folienmaterial
25 verbunden werden. Dabei kann beispielsweise ein im Inneren des Dosierbehälters
1 wirkender Gasdruck diesen mit einem relativ großen Volumen aufgebläht halten, so
dass die Versteifungsrippen 30 nach Erstarren eine Rückführung der Gestalt des Dosierbehälters
1 in diese Ausgangslage fördern.
[0054] Die Versteifungsrippen 30 erstrecken sich über die gesamte Länge des Dosierbehälters
1 und münden in einer die Bohrung enthaltenden Behälterverstärkung 31, die sich quer
zur Längsrichtung des Behälters erstreckt. Dementsprechend ist die Bohrung 20 in einem
festigkeitsmäßig verstärkten Bereich des Dosierbehälters 1 ausgeformt.
[0055] Wie die Figuren 17 und 20 erkennen lassen, enden die Versteifungsrippen 30 auf Höhe
der Kappe 17. Die Kappe 17 selbst weist keine entsprechenden Versteifungsrippen 30
auf. Die Versteifungsrippen 30 befinden sich am Rand der Seitenwände 2. Jede der Seitenwände
2 weist zwei Versteifungsrippen 30 auf.
[0056] Die Figur 21 verdeutlicht einen Applikator, der auf das mit den Figuren 11 bis 15
verdeutlichte Ausführungsbeispiel aufgesetzt werden kann. Vorliegend ist der Applikator
mit Bezugszeichen 32 gekennzeichnet und dient dem flächigen Aufbringen von Inhalt
des Dosierbehälters. Der Applikator 32 umfasst einen Förderkanal 33, der von einem
Spachtel 34 überragt wird. Aus dem Dosierbehälter 1 ausgefördertes Material wird dementsprechend
über den Förderkanal 33 dem Spachtel 34 zugeführt.
[0057] Der Applikator 32 hat einen Befestigungsring 35, der an seiner Innenumfangsfläche
von einem Rastring 36 überragt ist, der mit einer durch das Schulterelement 24 ausgeformten
Rastnut 37 zusammenwirkt, um den Applikator 32 an dem Dosierbehälter 1 zu befestigen.
[0058] Die zuvor diskutierte Ausgestaltung ist lediglich ein Beispiel für die Variabilität,
die der erfindungsgemäße Vorschlag erlaubt, bei welchem das Schulterelement 24 als
separates Bauteil zunächst mittels Spritzgießen hergestellt und mit dem Folienmaterial
verbunden ist. Beim Spritzgießen können beispielsweise Funktionselemente oder Applikatoren
über dünne Stege, die Sollbruchstellen bilden, zunächst einteilig an dem Schulterelement
24 ausgeformt werden. Nach Verbinden von Folienmaterial 25 und Schulterelement 24
sind diese Applikatoren bzw. Zusatzelemente zunächst einstückig an dem Dosierbehälter
1 angeformt. Zur Inbenutzungnahme können diese weiteren Elemente durch Trennen der
Sollbruchstelle gelöst und in Verbindung mit dem Dosierbehälter 1 benutzt werden.
[0059] Die Figuren 22 und 23 zeigen Längsschnittansichten durch den Behälterkopf 4 und verdeutlichen
zum Einen das Schulterelement 24, welches in den Figuren 22, 23 schraffiert dargestellt
ist und einen zu dem Ende 9 vorspringenden Befestigungsflansch 38 ausformt, über den
die Verbindung zwischen dem Folienmaterial 25 und dem Schulterelement 24 erfolgt.
[0060] Bei dem in Figur 22 verdeutlichten Beispiel befindet sich in der Auslasstülle 8 ein
Ventilelement 39 mit einem die Auslassöffnung verschließenden Schlitzventil 40, welches
an einem Haltering 41 vorgesehen ist, der Bestandteil des Ventilelementes 39 ist.
Dieses Ventilelement 39 kann durch Umspritzen mit dem Schulterelement 24 verbunden
werden. Denkbar ist auch zunächst die spritzgießtechnische Ausgestaltung des Ventilelementes
39 und Umspritzen des Ventilelementes 39 mit einer zweiten, das Schulterelement 24
im Wesentlichen ausbildenden Kunststoffkomponente. In diesem Fall wird das Ventilelement
39 durch zwei Komponenten-Spritzgießen hergestellt.
[0061] Bei dem in Figur 23 gezeigten Beispiel, dessen Aufbau im Wesentlichen dem Aufbau
gemäß Figur 22 entspricht, ist ein die Entnahmeöffnung verschließendes Ventilklappenelement
42 vorgesehen, das beim Spritzgießen des Schulterelementes 24 ausgeformt wird. Das
Ventilklappenelement 42 hat mehrere Ventilklappen, die relativ dünnwandig an dem Schulterelement
24 angebunden und mit diesem verbunden sind. Daher kann das Ventilklappenelement 42
relativ einfach entfernt werden, um den Inhalt des Dosierbehälters 1 zugänglich zu
machen. Ein intaktes Ventilklappenelement 42 signalisiert dem Benutzer den Originalzustand
des Dosierbehälters 1.
[0062] Die in den Figuren gezeigten Beispiele und Ausführungsbeispiele haben sämtlich Dosierbehälter
mit im Querschnitt rechteckiger Hüllfläche. Die Seitenwandsegmente 11, 12 sind nach
innen gerichtet und liegen daher innerhalb der Hüllfläche. Dementsprechend können
die Dosierbehälter 1 relativ kompakt nebeneinander und senkrecht stehend gelagert
und in einer Kartonverpackung zum Kauf angeboten werden. Bei den gezeigten Ausführungsbeispielen
bildet die Kappe 17 eine Standfläche für die aufrechtstehenden Dosierbehälter 1 aus.
[0063] Das den Behälter bildende Material kann Karton, Verbundmaterial, Laminat oder Folie,
speziell Kunststofffolie sein. Bei Verbundmaterial wird insbesondere ein Material
bevorzugt, dessen innere Schicht aus einer Kunststofffolie gebildet wird. Dadurch
können die Innenflächen des den Dosierbehälter 1 bildenden Materials miteinander verschweißt
werden. Das Material sollte vorzugsweise wenigstens eine Kunststoff- oder Kartonlage
aufweisen, die dem Behälter eine gewisse Formsteifigkeit gibt. Dem Kunststoffmaterial
können spezielle Rückstellungen aufgeprägt werden, so dass sich der Dosierbehälter
bei zunehmender Entleerung selbsttätig zusammenlegt. Jedenfalls sollte die Formgebung
derart sein, dass der Behälter keine Rückstellung nach Entnahme von Produkt aus dem
Behälter 1 zeigt, durch welche Luft in den Behälter eingesogen würde. Die Formsteifigkeit
ist danach so gewählt, dass der Behälter bei offener Entnahmeöffnung und Entlastung
an den Seitenwänden 2 keine entsprechende Rückstellung zeigt.
[0064] Die Figur 24 verdeutlicht ein relativ einfach ausgestaltetes Beispiel eines Dosierbehälters
1. Auch bei diesem ist der überwiegende Teil des Behälters 1 aus gefaltetem durch
eine Längsschweißnaht zu einem Schlauch geformtem und endseitig verschweißtem Folienmaterial
25 gebildet. Das Folienmaterial 25 weist endseitig eine Schweißfahne 10 auf. Auf der
anderen Seite des zunächst schlauchförmig hergestellten Folienmaterials 25 befindet
sich ein Schulterelement in Form eines Schulterringes 43. Dieser Schulterring 43 ist
an der Innenumfangsfläche des Folienmaterials eingeklebt und hat eine der Grundfläche
des vorbeschriebenen Behälterkopfes 4 im Wesentlichen entsprechende Grundfläche, so
dass das gefaltete Folienmaterial in gleicher Weise an dem Schulterring 43 angeschlossen
werden kann, wie dies zuvor unter Bezugnahme auf die vorherigen Ausführungsbeispiele
beschrieben worden ist. Der Schulterring 43 hat einen leichten konisch nach innen
geneigten Befestigungsabschnitt 44, an dessen einer Seite das Folienmaterial 25 angebunden
ist. Auf der gegenüberliegenden Seite wird der Befestigungsabschnitt 44 von einem
jedenfalls einer an der Außenumfangsfläche konturierten Stutzen 45 überragt. Die Konturierung
an der Außenumfangsfläche des Stutzens 45 entspricht dabei im Wesentlichen an der
Innenumfangsfläche eines Halterings 46 einer spritzgegossenen Endkappe 47 vorgesehenen
Konturierung. Dabei stellt die Endkappe 47 lediglich ein Beispiel für einen endseitigen
Verschluss des Dosierbehälters 1 dar. Abhängig von den konkreten Anforderungen, können
auch andere, vorzugsweise spritzgegossene Elemente an dem Stutzen 45 befestigt werden.
Die Befestigung erfolgt hierbei vorzugsweise über Ansprengen des Verschlusselementes.
Bezugszeichenliste
[0065]
- 1
- Dosierbehälter
- 2
- Seitenwand
- 3
- Stirnseitenwand
- 4
- Behälterkopf
- 5
- Behälterkopfplatte
- 6
- Mündungsabschnitt
- 7
- Kranz
- 8
- Auslasstülle
- 9
- Ende
- 10
- Schweißfahne
- 11
- Stirnseitenwandsegment
- 12
- Stirnseitenwandsegment
- 13
- Seitenfalte
- 14
- Kante
- 15
- Zwickel
- 16
- Spitze
- 17
- Kappe
- 18
- Verschlusskranz
- 19
- Halterand
- 20
- Bohrung
- 21
- Verbindungspunkt der Seitenwände 2
- 22
- Kappenkranz
- 23
- Filmscharnier
- 24
- Schulterelement
- 25
- Folienmaterial
- 26
- Griffelemente
- 27
- Querrippen
- 28
- Anlagefläche
- 29
- Erhebung
- 30
- Versteifungsrippen
- 31
- Behälterverstärkung
- 32
- Applikator
- 33
- Förderkanal
- 34
- Spachtel
- 35
- Befestigungsring
- 36
- Rastring
- 37
- Rastnut
- 38
- Befestigungsflansch
- 39
- Ventilelement
- 40
- Schlitzventil
- 41
- Haltering
- 42
- Ventilklappenelement
- 43
- Schulterring
- 44
- Befestigungsabschnitt
- 45
- Stutzen
- 46
- Haltering
- 47
- Endkappe
1. Dosierbehälter (1) für die durch manuelles Drücken an dem Behälter kontrollierbare
Abgabe von pastösem oder viskosem Produkt mit einer verschließbaren Entnahmeöffnung
(8), wobei der Behälter zwei im Wesentlichen parallel zueinander angeordnete Seitenwände
(2) umfasst, die durch zwei Stirnseitenwände (3) miteinander verbunden sind, die wenigstens
eine Seitenfalte (13) aufweist, durch welche die Stirnseitenwände (3) in wenigstens
zwei gegeneinander und/oder die Innenseite der Seitenwände (2) anlegbare Stirnseitenwandsegmente
(11, 12) unterteilt sind, wobei die Seitenwände (2) an einem der Entnahmeöffnung (8)
entfernten Ende (9) aneinanderstoßen und nach innen eingeschlagen sind, wobei der
Dosierbehälter (1) aus einem flächig ausgebildeten Folienmaterial (25) geformt ist,
welches durch Falten und Verschweißen mit einer Längsschweißnaht zu einem Aufnahmeschlauch
umgebildet ist, der durch Verschweißen mit einer Querschweißnaht endseitig verschlossenen
und auf der gegenüberliegenden Seite mit einem mittels Spritzgießen hergestellten,
den Behälterkopf (4) ausformenden Schulterelement (24) verbunden ist gekennzeichnet durch
an beiden Seitenwänden (2) behälterkopfseitig das Folienmaterial (25) versteifende
Griffelemente (26), welche einstückig an dem Schulterelement (24) angeformt und um
eine Schwenkachse parallel zu einer Stoßkante von Seitenwand (2) und Behälterkopf
(4) verschwenkbar gelagert sind. Ansprüche 2 bis 6 wie ursprünglich eingereicht
2. Dosierbehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an den Seitenwände (2) Versteifungsrippen (30) angeformt sind.
3. Dosierbehälter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass je zwei Versteifungsrippen (30) an einer der Seitenwände (2) und randseitig vorgesehen
sind.
4. Dosierbehälter nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Versteifungsrippen (30) an ihren der Entnahmeöffnung (8) fernen Ende in einer
sich quer zur Längsrichtung erstreckenden Behälterverstärkung (31) münden.
5. Dosierbehälter nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Schulterelement (24) und/oder die Versteifungsrippen (30) mit dem Folienmaterial
(25) mittels Umspritzen verbunden sind.
6. Dosierbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Schulterelement (24) und/oder die Versteifungsrippen (30) mit dem Folienmaterial
(25) mittels Verschweißen verbunden sind.
7. Dosierbehälter nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Griffelemente (26) an den Seitenwänden (2) mit dem Folienmaterial (25) verbunden
sind.
8. Dosierbehälter nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Griffelemente (26) eine Kontur eines Deckels (17) in Längsrichtung des Dosierbehälters
(1) fortsetzend ausgebildet sind
9. Dosierbehälter nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel (17) an seinen korrespondierend zu den Seitenwänden (2) des Behälters
(1) ausgebildeten Deckelseitenwänden Erhebungen (29) aufweist, deren Kontur durch
die Griffelemente (26) fortgesetzt ist.
10. Dosierbehälter nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Griffelemente (26) eine durch das Schulterelement (24) ausgebildete Anlagefläche
(28) für den Deckel (17) überragen und dass die Erhebungen (29) zur Aufnahme dieses
überragenden Teils der Griffelemente (26) gegenüber den behälterseitigen Enden des
Deckels (17) nach innen und gegenüber der Anlagefläche (28) versetzt ausgebildet sind.
11. Dosierbehälter nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Griffelemente (26) mit einer die Haptik verbessernden Oberflächengestaltung (27)
versehen sind.
1. Dosing container (1) for releasing, in a controlled manner, pasty or viscous product
by manually pressing on the container, comprising a closable removal opening (8),
wherein the container comprises two side walls (2) which are arranged substantially
parallel to each other and which are connected to each other by two face-side walls
(3), which comprises at least one side fold (13) through which the face-side walls
(3) are divided into at least two face-side wall segments (11, 12) which can be laid
against each other and / or against the inside of the side walls (2), wherein the
side walls (2) abut each other at an end (9) at a distance from the removal opening
(8) and are pressed inward, wherein the dosing container (1) is formed from a plane
film material (25), which is made to form a receiving sleeve by folding and welding
with a longitudinal extending welding seam, which receiving sleeve is closed at an
end-side thereof by welding with a crosswise extending seam and which receiving sleeve
is connected to a shoulder element (24) produced by means of injection molding and
which forms a container head (4),
characterised by
grip elements (26) provided on both side walls (2) which stiffen the film material
(25) at the container head end, which grip elements (26) are formed as one piece on
the shoulder element (24) and which are mounted such that they can be pivoted about
a pivot-axis, which is parallel with respect to abutting ends of the side wall (2)
and the container head.
2. Dosing container according to claim 1, characterised in that stiffening ribs (30) are formed on the side walls (2).
3. Dosing container according to claim 1 or 2, characterised in that two stiffening ribs (30) are in each case provided on one of the side walls (2) and
at the edge.
4. Dosing container according to anyone of the aforementioned claims, characterised in that the stiffening ribs (30) open out at their end remote from the removal opening (8)
in a container reinforcement (31) extending transversely to the longitudinal direction.
5. Dosing container according to anyone of the aforementioned claims, characterised in that the shoulder element (24) and / or the stiffening ribs (30) are joined to the film
material (25) by means of overmoulding.
6. Dosing container according to claim 1 to 4, characterised in that the shoulder element (24) and / or the stiffening ribs (30) are joined to the film
material (25) by means of welding.
7. Dosing container according to anyone of the aforementioned claims, characterised in that the grip elements (26) are joined to the side walls (2) with the film material (25).
8. Dosing container according to anyone of the aforementioned claims, characterised in that the grip elements (26) are continuously formed as a contour of a cover (17) in the
longitudinal direction of the dosing container (1).
9. Dosing container according to anyone of the aforementioned claims, characterised in that the cover (17) has elevations (29) on its cover side walls formed corresponding to
the side walls (2) of the container (1), the contour of the side-walls of the cover
continuing through the grip elements (26).
10. Dosing container according to claim 9, characterised in that the grip elements (26) protrude beyond a contact base (28) for the cover (17) formed
by the shoulder element (24) and that the elevations (29) for accommodating this protruding
part of the grip elements (26) are formed inwardly with respect to the container end
of the cover (17) and offset with respect to the contact base (28).
11. Dosing container according to claim 9 or 10, characterised in that the grip elements (26) are provided with a surface design (27) which improves the
surface feel.
1. Récipient de dosage (1) pour délivrer de façon contrôlable un produit pâteux ou visqueux
en appuyant manuellement sur le récipient, comprenant une ouverture de prélèvement
pouvant être fermée (8), dans lequel le récipient comprend deux parois latérales (2)
agencées de manière essentiellement parallèles entre elles, qui sont reliées l'une
à l'autre par deux parois latérales frontales (3) qui présentent au moins un pli latéral
(13) par lequel les parois latérales frontales (3) sont divisées en au moins deux
segments de paroi latérale frontale (11, 12) pouvant être mis l'un contre l'autre
et/ou contre la face interne des parois latérales (2), dans lequel les parois latérales
(2) viennent en butée l'une contre l'autre à une extrémité (9) distante de l'ouverture
de prélèvement (8) et sont repliées vers l'intérieur, dans lequel le récipient de
dosage (1) est formé d'un matériau en feuille plane (25), qui est transformé en tuyau
de réception par pliage et soudage avec une ligne de soudure longitudinale, lequel
est fermé à une extrémité par soudage avec une ligne de soudure transversale et relié
du côté opposé à un élément d'épaulement (24) produit par moulage par injection et
formant la tête du récipient (4),
caractérisé par
des éléments de préhension (26) raidissant le matériau en feuille (25) sur les deux
parois latérales (2) du côté de la tête du récipient, qui sont formées d'une seule
pièce sur l'élément d'épaulement (24) et sont montés pivotants autour d'un axe de
pivotement parallèle à un bord de raccordement de la paroi latérale (2) et de la tête
du récipient (4).
2. Récipient de dosage selon la revendication 1, caractérisé en ce que des nervures de raidissement (30) sont formées sur les parois latérales (2).
3. Récipient de dosage selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que deux nervures de raidissement (30) sont prévues du côté des bords sur chacune des
parois latérales (2).
4. Récipient de dosage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que les nervures de raidissement (30) débouchent à leur extrémité éloignée de l'ouverture
de prélèvement (8) sur un renforcement du récipient (31) s'étendant transversalement
par rapport à la direction longitudinale.
5. Récipient de dosage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément d'épaulement (24) et/ou les nervures de raidissement (30) sont reliés au
matériau en feuille (25) par surmoulage par injection.
6. Récipient de dosage selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que l'élément d'épaulement (24) et/ou les nervures de raidissement (30) sont reliés au
matériau en feuille (25) par soudage.
7. Récipient de dosage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que les éléments de préhension (26) aux parois latérales (2) sont reliés avec le matériau
en film (25).
8. Récipient de dosage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que les éléments de préhension (26) sont formés en prolongation d'un contour d'un couvercle
(17) dans la direction longitudinale du récipient de dosage (1).
9. Récipient de dosage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le couvercle (17) présente des élévations (29) sur ses parois latérales de couvercle
formées de manière correspondant aux parois latérales (2) du récipient (1), dont le
contour est prolongé par les éléments de préhension (26).
10. Récipient de dosage selon la revendication 9, caractérisé en ce que les éléments de préhension (26) font saillie d'une surface de contact (28) pour le
couvercle (17) formée par l'élément d'épaulement (24), et en ce que les élévations (29) sont formées vers l'intérieur par rapport à l'extrémité du couvercle
(17) du côté du récipient et décalées par rapport à la surface de contact (28) pour
recevoir cette partie saillante des éléments de préhension (26).
11. Récipient de dosage selon l'une des revendications 9 ou 10, caractérisé en ce que les éléments de préhension (26) sont prévus avec une configuration de surface (27)
qui améliore la sensation tactile.