[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein System zur Aufhellung bzw. Beleuchtung einer
Fassadenstruktur. Die aufzuhellende bzw. zu beleuchtende Fassadenstruktur ist hierbei
aus mehreren länglichen Profilelementen gebildet, welche zu einer gerüstartigen Struktur
zusammengefügt und dazu ausgebildet sind, plattenartige Fassadenelemente, beispielsweise
Glasscheiben zu halten.
[0002] Es sind unterschiedlichste Wege bekannt, Außenfassaden von Gebäuden zu beleuchten.
Sehr häufig werden beispielsweise in unmittelbarer Umgebung des Gehäuses im Boden
angeordnete Strahler verwendet, deren Licht vertikal nach oben entlang der Fassade
abgestrahlt wird. Es ergeben sich hierbei vertikale Lichtkegel, deren Intensität mit
zunehmender Höhe abnimmt. Auch das unmittelbare Bestrahlen von Gebäudeaußenseiten
durch Strahler ist bekannt.
[0003] Die Erfindung betrifft nunmehr solche Fassadenstrukturen, bei denen mehrere Profilelemente
zu einer gerüstartigen Struktur zusammengefügt sind. Dieses Gerüst dient dann dazu,
plattenartige Fassadenelemente, beispielsweise Glasscheiben oder dergleichen zu halten.
In diesem Fall ist gewünscht, insbesondere die Gerüststruktur einer derartigen Fassadenstruktur
aufzuhellen. Es sollen also in erster Linie die Außenseiten der Profilelemente aufgehellt
bzw. beleuchtet oder durch leuchtende Elemente nachgebildet werden, nicht jedoch die
von diesen Profilelementen gehaltenen plattenförmigen Fassadenelemente.
[0004] Der amerikanischen Patentanmeldung
US2006/0146531 A1 und der europäischen Patentanmeldung
EP1 635 110 A2 können Vorrichtungen entnommen werden, die sich zur Aufhellung bzw. Beleuchtung einer
Fassadenstruktur eignen.
[0005] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine weitere bzw. alternative
Lösung zur Aufhellung bzw. Beleuchtung einer derartigen Fassadenstruktur anzugeben.
[0006] Die Aufgabe wird durch ein System mit den Merkmalen der unabhängigen Ansprüche 1
und 6 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der abhängigen
Ansprüche.
[0007] Die erfindungsgemäße Lösung beruht darauf, zur Aufhellung bzw. Beleuchtung der Fassadenstruktur
Leuchten-Einheiten zu verwenden, welche an den Fassaden-Profilelementen befestigt
werden und derart ausgestaltet sind, dass sie gezielt die gerüstartige Struktur beleuchten
bzw. die Struktur leuchtend nachbilden.
[0008] Gemäß einer ersten Variante ist hierbei vorgesehen, dass das System mehrere längliche
Leuchten-Einheiten aufweist, welche dazu ausgebildet sind, an der Außenseite der Fassaden-Profilelemente
befestigt zu werden.
[0009] Erfindungsgemäß wird dementsprechend ein System zur Aufhellung bzw. Beleuchtung einer
Fassadenstruktur angegeben, das mehrere die Fassadenstruktur bildende längliche Profilelemente
aufweist, welche zu einer gerüstartigen Struktur zusammengefügt und dazu ausgebildet
sind, plattenartige Fassadenelemente, beispielsweise Glasscheiben zu halten, wobei
das System außerdem mehrere längliche Leuchten-Einheiten aufweist, welche dazu ausgebildet
sind, an der Außenseite der Fassaden-Profilelemente befestigt zu werden.
[0010] Gemäß dieser ersten Variante ist also vorgesehen, dass die Leuchten-Einheiten unmittelbar
die gerüstartige Struktur der Fassadenstruktur nachbilden und entsprechend Licht abgeben.
Insgesamt wird dementsprechend eine netzartige Beleuchtungsanordnung gebildet, durch
welche Licht abgegeben wird.
[0011] Im Gegensatz hierzu ist bei einer zweiten erfindungsgemäßen Variante vorgesehen,
dass die Fassaden-Profilelemente in ihrer Längsrichtung beleuchtet bzw. angestrahlt
werden. Hierzu werden Leuchten-Einheiten eingesetzt, welche als Strahler ausgebildet
und in entsprechender Weise ausgerichtet sind.
[0012] Gemäß dieser zweiten Variante wird dementsprechend ein System zur Aufhellung bzw.
Beleuchtung einer Fassadenstruktur angegeben, das mehrere die Fassadenstruktur bildende
längliche Profilelemente aufweist, welche zu einer gerüstartigen Struktur zusammengefügt
und dazu ausgebildet sind, plattenartige Fassadenelemente, beispielsweise Glasscheiben
zu halten, wobei das System außerdem mehrere Leuchten-Einheiten aufweist, welche als
Strahler ausgebildet und derart an den Fassaden-Profilelementen angeordnet sind, dass
sie Licht in Längsrichtung des zugehörigen Fassaden-Profilelements abstrahlen. Dabei
ist vorgesehen, dass die Leuchten-Einheiten an den jeweiligen Enden der Fassaden-Profilelemente
an den Knotenpunkten der Fassadenstruktur angeordnet sind. Es ergibt sich hierbei
ein optisch sehr ansprechender lichttechnischer Effekt, durch den die gerüstartige
Struktur beleuchtet wird.
[0013] Der bei dieser zweiten Variante erzielbare lichttechnische Effekt unterscheidet sich
hinsichtlich der Beleuchtung der Fassadenstruktur nunmehr darin, dass von einzelnen
Stellen aus die Profilelemente der Fassadenstruktur gezielt beleuchtet werden. Es
ergeben sich dabei in unmittelbarer Nähe der Leuchten-Einheiten so genannte Hotspots,
also Bereiche mit einer sehr hohen Helligkeit, wobei dann die Intensität mit zunehmender
Entfernung von der Lichtquelle hin abfällt. Auch auf diesem Wege besteht allerdings
die Möglichkeit, die gerüstartige Struktur der Fassade gezielt aufzuhellen.
[0014] Bei der ersten Variante ist vorzugsweise vorgesehen, dass die Leuchten-Einheiten
jeweils dazu ausgebildet sind, Licht über im Wesentlichen die gesamte Länge einer
Leuchten-Einheit hinweg in eine von den Fassaden-Profilelementen abgewandte Richtung
abzustrahlen. Die Leuchten-Einheiten weisen hierzu vorzugsweise als Leuchtmittel mehrere
in Längsrichtung hintereinander angeordnete punktförmige Lichtquellen auf, wobei dann
vorzugsweise optische Mittel zur Vergleichmäßigung der Lichtabgabe vorgesehen sein
können. Soll hingegen die Fassadenstruktur in punktförmiger Weise nachgebildet werden,
so könnte auf die entsprechenden optischen Mittel zur Vergleichmäßigung auch verzichtet
werden. Bei diesen optischen Mitteln kann es sich beispielsweise um eine entsprechende
Folie und/oder einen länglichen Diffusor handeln.
[0015] Die Leuchten-Einheiten selbst können vorzugsweise längliche Profilelemente aufweisen,
welche zur Halterung der Leuchtmittel genutzt werden. Es kann dann insbesondere vorgesehen
sein, dass die Einheiten ferner längliche Abdeckplatten aufweisen, welche an den Profilelementen
lösbar befestigt sind und in denen eine längliche Öffnung zur Lichtabgabe ausgebildet
ist. Zumindest ein Teil der optischen Mittel zur Vergleichmäßigung der Lichtabgabe
kann dann vorzugsweise innerhalb der länglichen Öffnung angeordnet sein. Im Verbindungsbereich
zwischen den Profilelementen und den Abdeckplatten können ferner Dichtmittel vorgesehen
sein, um die Leuchtmittel vor äußeren Einflüssen, insbesondere vor Staub und Feuchtigkeit
zu schützen.
[0016] Bei beiden Varianten weisen die Leuchten-Einheiten vorzugsweise LEDs als Lichtquellen
auf. Hierbei kann beispielsweise auch vorgesehen sein, dass verschiedenfarbige LEDs
eingesetzt werden, um ggf. über eine zentrale Steuerung eine Beeinflussung der Farbe
und/oder Intensität des abgegebenen Lichts zu ermöglichen. Den Leuchten-Einheiten
sind ferner Betriebsgeräte zugeordnet, wobei diese vorzugsweise im montierten Zustand
des Systems getrennt von den Leuchten-Einheiten, insbesondere im Inneren des Gebäudes
angeordnet sind. Hierdurch ist gewährleistet, dass die an der Außenfassade anzuordnenden
Leuchten-Einheiten sehr kompakt, insbesondere sehr flach ausgestaltet werden können
und dementsprechend das Erscheinungsbild der Fassade nicht bzw. nur unwesentlich beeinflussen.
Die Leuchten-Einheiten sind hierbei vorzugsweise derart ausgebildet, dass sie werkzeuglos
an den Fassaden-Profilelementen befestigt werden können. Insbesondere können die Einheiten
auf die Fassadenprofilelemente aufgeschnappt oder mit diesen verrastet werden.
[0017] Letztendlich wird bei beiden Varianten die Möglichkeit eröffnet, die gerüstartige
Struktur einer Gebäudefassade gezielt aufzuhellen bzw. leuchtend nachzubilden.
[0018] Nachfolgend soll die Erfindung anhand der beiliegenden Zeichnung näher erläutert
werden. Es zeigen:
- Fig. 1
- die Struktur einer mit dem erfindungsgemäßen System zu beleuchtenden Fassade;
- Fig. 2
- den grundsätzlichen Aufbau eines ersten Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen
Beleuchtungssystems;
- Fig. 3 bis 5
- Ansichten einer Leuchten-Einheit des erfindungsgemäßen Systems;
- Fig. 6 und 7
- Schnittdarstellungen der Leuchten-Einheit;
- Fig. 8
- eine schematische Darstellung der Funktionsweise der optischen Mittel zur Vergleichmäßigung
der Lichtabgabe;
- Fig. 9
- Ansichten eines als Leuchtmittel genutzten LED-Moduls;
- Fig. 10 und 11
- Ansichten einer Leuchten-Einheit in Explosionsdarstellung;
- Fig. 12
- eine weitere Ansicht einer Leuchten-Einheit;
- Fig. 13 und 14
- ein zweites Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Beleuchtungssystems; und
- Fig. 15 und 16
- Schnittdarstellungen des zweiten Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen Beleuchtungssystems.
[0019] Figur 1 zeigt schematisch einen Ausschnitt einer Gebäudefassade 100, die mit dem
erfindungsgemäßen System beleuchtet werden soll. Grundsätzlich weist die Fassade 100
eine gerüstartige Konstruktion auf, welche durch mehrere Profilelemente gebildet ist.
Die Profilelemente 101 sind hierbei zu einer Wabenstruktur angeordnet, d.h. sie umschließen
bzw. halten jeweils hexagonale Flächen, die durch Fassadenelemente 102 gebildet werden.
Die Fassadenelemente 102 können beispielsweise durch Glasscheiben gebildet werden.
Denkbar wäre allerdings auch, lichtundurchlässige Fassadenelemente zu verwenden.
[0020] Das erfindungsgemäße Beleuchtungssystem soll nunmehr dazu dienen, gezielt die Gerüststruktur
aufzuhellen bzw. leuchtend nachzubilden. Die dargestellte Wabenstruktur, welche durch
die Profilelemente 101 gebildet wird, soll dementsprechend leuchtend erscheinen. Nachfolgend
werden zwei Varianten des erfindungsgemäßen Beleuchtungssystems beschrieben, durch
welche dieses Ziel erreicht wird. Vorab ist allerdings darauf hinzuweisen, dass die
Erfindung selbstverständlich nicht auf derartige Wabenstrukturen beschränkt ist. Grundsätzlich
können mit dem erfindungsgemäßen System alle Arten von gerüstartigen Strukturen einer
Fassadenstruktur aufgehellt werden.
[0021] Die vorliegende Erfindung basiert darauf, dass Fassadenprofilkonstruktionen in der
Regel immer in gleicher Weise aufgebaut sind. Sie bestehen aus einer tragenden Profilunterkonstruktion,
auf welche ein Deckschalenprofil aufgeschnappt wird. Dieses Deckschalenprofil wird
bei den erfindungsgemäßen Ausführungsbeispielen entweder komplett durch eine Leuchten-Einheit
ersetzt oder partiell an bestimmten Positionen mit Strahlern bestückt, welche die
gewünschte Aufhellung bewirken.
[0022] Die Figuren 2 bis 12 zeigen nunmehr eine erste Variante, bei der die Deckschalenprofile
der Gerüststruktur vollständig durch Leuchten-Einheiten ersetzt werden. Figur 2 zeigt
hierbei drei Leuchten-Einheiten 10, welche werkzeuglos an den Profilelementen 110
der Fassadengerüstkonstruktion befestigt werden. Insbesondere ist vorgesehen, dass
die Leuchten-Einheiten 10 werkzeuglos befestigt werden, beispielsweise auf die Profilelemente
110 aufgeschnappt werden. In diesem Fall wird also im Wesentlichen die komplette Oberseite
der Gerüstkonstruktion durch die Leuchten-Einheiten 10 ersetzt.
[0023] Der Aufbau der Leuchten-Einheiten 10 kann den verschiedenen Darstellungen, insbesondere
jedoch den Schnittdarstellungen der Figuren 6 und 7 sowie der Explosionsdarstellung
in Figur 10 entnommen werden. Erkennbar ist, dass die Leuchten-Einheiten 10 sehr flach
ausgebildet sind. Sie werden durch Aluminium-Profilelemente 11 gebildet, welche auf
die Fassadenkonstruktion aufgeschnappt werden. Innerhalb der Profilelemente 11 sind
Leuchtmittel angeordnet, die im dargestellten Ausführungsbeispiel durch längliche
LED-Module 12 gebildet werden, bei denen eine Vielzahl von LEDs in Längsrichtung hintereinander
angeordnet ist. Die Profilelemente 11 der Leuchten-Einheiten 10 werden durch Abdeckplatten
13 verschlossen, welche jeweils eine längliche Lichtaustrittsöffnung 14 bilden, über
welche das Licht der LEDs abgegeben wird.
[0024] Vorzugsweise ist in der Lichtaustrittsöffnung 14 ein längliches Diffusor-Element
15 - z.B. aus PMMA - angeordnet. Gemeinsam mit einer in dem Profilelement 11 angeordneten
optischen Folie 16 wird hierdurch das Licht der LEDs - wie in Fig. 8 gezeigt - derart
gestreut bzw. beeinflusst, dass anstelle einzelner Lichtpunkte eine gleichmäßige Lichtabgabe
über die Lichtaustrittsöffnung 14 hinweg erfolgt. Hierdurch werden über die gesamte
Gerüstkonstruktion der Fassadenstruktur hinweg homogene Lichtstreifen gebildet, welche
die Struktur des Gerüsts nachbilden. Falls gewünscht könnte auf eine derartige Vergleichmäßigung
der Lichtabgabe allerdings auch verzichtet werden.
[0025] Der Einsatz von LEDs als Lichtquellen bietet sich im vorliegenden Fall insofern an,
als hierdurch eine sehr flache Bauweise für die Leuchten-Einheiten 10 erzielt werden
kann. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass - im Falle der Verwendung verschiedenfarbiger
LEDs - die Farbe des abgegebenen Lichts in einfacher Weise beeinflusst werden kann.
Die Ansteuerung der Leuchtmittel erfolgt vorzugsweise über nicht dargestellte Betriebsgeräte,
welche getrennt von den Leuchten-Einheiten 10 angeordnet sind. Insbesondere können
diese Betriebsgeräte im Inneren des zu beleuchtenden Gebäudes angeordnet werden. Zwischen
den Profilelementen 11 und den Abdeckplatten 12 sind ferner Dichtmittel vorgesehen,
um die Lichtquellen vor äußeren Einflüssen, insbesondere vor Feuchtigkeit zu schützen.
[0026] Die Montage des erfindungsgemäßen Beleuchtungssystems stellt sich als besonders einfach
dar, da hierzu im Wesentlichen lediglich die bei der Fassadengerüstkonstruktion vorhandenen
Deckschalenprofile entfernt und durch die Leuchten-Einheiten 10 ersetzt werden müssen.
Dementsprechend ist auch ein Nachrüsten bereits vorhandener Fassaden ohne Weiteres
möglich.
[0027] Bei dem zweiten Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Systems, welches in den
Figuren 13 bis 16 dargestellt ist, bleiben die Deckschalenprofile 111 der Fassadenstruktur
weitestgehend vorhanden. Stattdessen sind nunmehr an einzelnen Stellen der Fassadenstruktur
Leuchten-Einheiten 30 vorgesehen, welche die Oberseite der Gerüstkonstruktion gezielt
beleuchten. Bei diesen Leuchten-Einheiten 30 handelt es sich um Strahler, welchejeweils
an den Endbereichen der Fassadenprofilelemente angeordnet sind. Es ergibt sich hierbei
eine Anordnung der Leuchten-Einheiten 30 an den Knotenpunkten der Gerüstkonstruktion.
[0028] Wie die Schnittdarstellungen der Figuren 15 und 16 zeigen, weisen die einzelnen Leuchten-Einheiten
30 jeweils ein Gehäuse 31 auf, welches auf den Endbereich eines Profilelements 110
aufgeschnappt wird. Innerhalb des Gehäuses 31 ist ein LED-Strahler 32 angeordnet,
dessen Licht über ein Lichtabstrahlfenster 33 des Gehäuses 31 abgegeben wird. Mit
Hilfe optischer Mittel 34 wird dann die Lichtabgabe gezielt auf die Oberseite der
Deckschalenprofile 111 der Gerüstkonstruktion gerichtet. Hierbei ergibt sich im an
die Leuchten-Einheit 30 angrenzenden Bereich eine höhere Helligkeit, ein so genannter
Hotspot, wobei dann die Helligkeit mit zunehmender Entfernung von der Leuchten-Einheit
30 abnimmt. Da vorzugsweise an beiden Enden der Profilelemente 110 entsprechende Leuchten-Einheiten
30 angeordnet sind, ergibt sich ein Lichtabfall bis zur Mitte der Profilelemente 110
hin, wobei anschließend die Helligkeit wieder zunimmt.
[0029] Erkennbar ist in den Figuren 15 und 16 auch, dass wiederum die LED-Strahler 32 über
entsprechende Leitungen 35 mit separat angeordneten - nicht dargestellten - Betriebsgeräten
verbunden sind. Auch bei diesem zweiten Ausführungsbeispiel wäre es denkbar, verschiedenfarbige
Lichtquellen zu verwenden, um ggf. im Laufe des Betriebs die Farbe und/oder Helligkeit,
mit der die Fassadengerüstkonstruktion beleuchtet werden soll, in bestimmter Weise
zu beeinflussen.
1. System zur Aufhellung bzw. Beleuchtung einer Fassadenstruktur (100), aufweisend
• mehrere die Fassadenstruktur (100) bildende längliche Profilelemente (101, 110),
welche zu einer gerüstartigen Struktur zusammengefügt und dazu ausgebildet sind, plattenartige
Fassadenelemente (102), beispielsweise Glasscheiben zu halten, und
• mehrere längliche Leuchten-Einheiten (10), welche dazu ausgebildet sind, an der
Aussenseite der Fassaden-Profilelemente (101, 110) befestigt zu werden.
2. System nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Leuchten-Einheiten (10) jeweils dazu ausgebildet sind, Licht über im Wesentlich
die gesamte Länge einer Leuchten-Einheit (10) hinweg in eine von den Fassaden-Profilelementen
(101, 110) abgewandte Richtung abzustrahlen.
3. System nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Leuchten-Einheiten (10) als Lichtmittel jeweils mehrere in Längsrichtung hintereinander
angeordnete punktförmige Lichtquellen aufweisen, wobei den Lichtquellen optische Mittel
zur Vergleichmäßigung der Lichtabgabe zugeordnet sind, und wobei die optischen Mittel
vorzugsweise durch eine Folie (16) und/oder einen Diffusor (15) gebildet sind.
4. System nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Leuchten-Einheiten (10) längliche Profilelemente (11) zur Halterung der Leuchtmittel
aufweisen.
5. System nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Leuchten-Einheiten (10) ferner längliche Abdeckplatten (13) aufweisen, welche
an den Profilelementen (11) lösbar befestigt sind und in denen eine längliche Öffnung
(14) zur Lichtabgabe ausgebildet ist, wobei vorzugsweise in der länglichen Öffnung
(14) optische Mittel zur Vergleichmäßigung der Lichtabgabe angeordnet sind, und wobei
vorzugsweise im Verbindungsbereich zwischen den Profilelementen (11) und den Abdeckplatten
(13) Dichtmittel angeordnet sind.
6. System zur Aufhellung bzw. Beleuchtung einer Fassadenstruktur (100), aufweisend
• mehrere die Fassadenstruktur (100) bildende längliche Profilelemente (101, 110),
welche zu einer gerüstartigen Struktur zusammengefügt und dazu ausgebildet sind, plattenartige
Fassadenelemente (102), beispielsweise Glasscheiben, zu halten,
• mehrere Leuchten-Einheiten (30), welche als Strahler ausgebildet und derart an den
Fassaden-Profilelementen (101, 110) angeordnet sind, dass sie Licht in Längsrichtung
das zugehörigen Fassaden-Profilelements (101, 110) abstrahlen, dadurch gekennzeichnet,
dass die Leuchten-Einheiten (30) an den jeweiligen Enden der Fassaden-Profilelemente (101,
110) an Knotenpunkten der Fassadenstruktur (100) angeordnet sind.
7. System nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Leuchten-Einheiten (10, 30) LEDs als Lichtquellen aufweisen.
8. System nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass den Leuchten-Einheiten (10, 30) Betriebsgeräte zugeordnet sind, welche im montierten
Zustand des Systems getrennt von den Leuchten- Einheiten (10, 30), insbesondere im
Inneren eines Gebäudes angeordnet sind.
9. System nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Leuchten-Einheiten (10, 30) dazu ausgebildet sind, werkzeuglos an den Fassaden-Profilelementen
(110) befestigt, insbesondere auf diese aufgeschnappt oder mit diesen verrastet zu
werden.
1. A system for lightening or illuminating a façade structure (100), having
• a plurality of elongate profiled elements (101, 110) that constitute the façade
structure (100) and are joined together to give a framework-like structure and are
formed to hold plate-like façade elements (102), for example glass panes, and
• a plurality of elongate luminaire units (10) which are formed so as to be secured
to the outside of the profiled façade elements (101, 110).
2. A system according to claim 1,
characterised in that
the luminaire units (10) are in each case formed so as to radiate light over substantially
the whole length of a luminaire unit (10) in a direction away from the profiled façade
elements (101, 110).
3. A system according to claim 2,
characterised in that
the luminaire units (10) have as light means in each case a plurality of punctiform
light sources that are arranged in a longitudinal direction one after the other, wherein
associated with the light sources there are optical means to even out the light-emission,
and wherein the optical means are preferably formed by a foil (16) and/or a diffuser
(15).
4. A system according to one of the previous claims,
characterised in that
the luminaire units (10) have elongate profiled elements (11) to hold the luminous
means.
5. A system according to claim 4,
characterised in that
the luminaire units (10) have, furthermore, elongate cover plates (13) which are detachably
secured to the profiled elements (11) and in which an elongate opening (14) is formed
for the light-emission, wherein optical means to even out the light-emission are arranged
preferably in the elongate opening (14),
and wherein sealing means are arranged preferably in the connecting region between
the profiled elements (11) and the cover plates (13).
6. A system for lightening or illuminating a façade structure (100), having
• a plurality of elongate profiled elements (101, 110) that constitute the façade
structure (100) and are joined together to give a framework-like structure and are
formed to hold plate-like façade elements (102), for example glass panes,
• a plurality of luminaire units (30) which are formed as spotlights and are arranged
on the profiled façade elements (101, 110) in such a way that they radiate light in
the longitudinal direction the associated profiled façade element (101, 110),
characterised in that
the luminaire units (30) are arranged at the respective ends of the profiled façade
elements (101, 110) at the nodal points of the façade structure (100).
7. A system according to one of the previous claims,
characterised in that
the luminaire units (10, 30) have LEDs as light sources.
8. A system according to one of the previous claims,
characterised in that
associated with the luminaire units (10, 30) there are operating devices which, in
the assembled state of the system, are arranged separately from the luminaire units
(10, 30), in particular in the interior of a building.
9. A system according to one of the previous claims,
characterised in that
the luminaire units (10, 30) are formed so as to be secured without tools on the profiled
façade elements (110), in particular so as to be snapped onto these or latched with
these.
1. Système servant à illuminer ou à éclairer une structure de façade (100), présentant
- plusieurs éléments profilés (101, 110) allongés formant la structure de façade (100),
lesquels sont rassemblés pour former une structure de type ossature et sont réalisés
pour maintenir des éléments de façade (102) de type plaques, tels que des vitres,
et
- plusieurs unités formant des lampes (10) allongées, qui sont réalisées pour être
fixées au niveau du côté extérieur des éléments profilés (101, 110) de façade.
2. Système selon la revendication 1,
caractérisé en ce
que les unités formant des lampes (10) sont respectivement réalisées pour émettre de
la lumière, au-delà essentiellement de la longueur totale d'une unité formant une
lampe (10), dans une direction opposée aux éléments profilés (101, 110) de façade.
3. Système selon la revendication 2,
caractérisé en ce
que les unités formant des lampes (10) présentent, en tant que moyens lumineux, respectivement
plusieurs sources de lumière ponctuelles disposées les unes derrière les autres dans
la direction longitudinale, sachant que des moyens optiques servant à homogénéiser
l'émission de lumière sont associés aux sources de lumière, et sachant que les moyens
optiques sont formés de préférence par un film (16) et/ou un diffuseur (15).
4. Système selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce
que les unités formant lumière (10) présentent des éléments profilés (11) allongés servant
à maintenir les moyens d'éclairage.
5. Système selon la revendication 4,
caractérisé en ce
que les unités formant des lampes (10) présentent en outre des plaques de recouvrement
(13) allongées, lesquelles sont fixées de manière amovible au niveau des éléments
profilés (11) et dans lesquelles est réalisée une ouverture (14) allongée servant
à émettre de la lumière, sachant que de préférence des moyens optiques servant à homogénéiser
l'émission de lumière sont disposés dans l'ouverture (14) allongée,
et sachant que de préférence des moyens d'étanchéité sont disposés dans la zone de
jonction entre les éléments profilés (11) et les plaques de recouvrement (13).
6. Système servant à illuminer ou à éclairer une structure de façade (100), présentant
:
- plusieurs éléments profilés (101, 110) allongés formant la structure de façade (100),
lesquels sont rassemblés pour former une structure de type ossature et sont réalisés
pour maintenir des éléments de façade (102) de type plaques, par exemple des vitres,
- plusieurs unités formant des lampes (30), qui sont réalisées sous la forme de projecteurs
et sont disposées au niveau des éléments profilés (101, 110) de façade de telle manière
qu'ils émettent de la lumière dans la direction longitudinale de l'élément profilé
(101, 110) de façade associé,
caractérisé en ce
que les unités formant des lampes (30) sont disposées au niveau des extrémités respectives
des éléments profilés (101, 110) de façade au niveau de noeuds de la structure de
façade (100).
7. Système selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce
que les unités formant des lampes (10, 30) présentent comme sources de lumière des LED.
8. Système selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce
que des appareils de service sont associés aux unités formant des lampes (10, 30), lesdits
appareils de service étant disposés, lorsque le système est monté, en particulier
à l'intérieur d'un bâtiment, de manière isolée des unités formant des lampes (10,
30).
9. Système selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce
que les unités formant des lampes (10, 30) sont réalisées pour être fixées sans outil
au niveau des éléments profilés (110) de façade, en particulier pour être verrouillées
sur ces ceux-ci ou être encliquetés à ceux-ci.