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EP 2 537 978 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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15.10.2014 Patentblatt 2014/42 |
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Anmeldetag: 21.06.2011 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Textiler Bodenbelag
Textile floor covering
Revêtement de sol textile
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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26.12.2012 Patentblatt 2012/52 |
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Patentinhaber: Kleen-Tex Industries in Europa GmbH |
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6330 Kufstein (AT) |
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Erfinder: |
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- Roller, Paul
A-6330 Kufstein (AT)
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Vertreter: Vögele, Andreas |
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Schwarz & Partner
Patentanwälte
Wipplingerstraße 30 1010 Wien 1010 Wien (AT) |
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen textilen Bodenbelag, umfassend eine rückseitige Trägerschicht,
eine vorderseitige Textilschicht und wenigstens einen Ziergegenstand an der Oberfläche
der Textilschicht, wobei der Ziergegenstand mit der Textilschicht mittels eines Verbindungselements
verbunden ist. Die Erfindung betrifft weiters ein Verfahren zur Herstellung eines
textilen Bodenbelags, umfassend eine rückseitige Trägerschicht, eine vorderseitige
Textilschicht und wenigstens einen Ziergegenstand an der Oberfläche der Textilschicht,
wobei der Ziergegenstand mit der Textilschicht über ein Verbindungselement verbunden
wird.
[0002] Textile Bodenbeläge sind aus dem Stand der Technik beispielsweise in Form sogenannter
individueller Fuß- und Logomatten bekannt. Beim Stand der Technik wird der textile
Bodenbelag, zu Verzierungszwecken nicht nur bedruckt, sondern es werden auch Ziergegenstände
wie Schmucksteine, Edelsteine und dergleichen in die Textilschicht ein- oder auf die
Textilschicht aufgebracht. Dabei wird der Ziergegenstand über Verbindungselemente
- zum Beispiel über Nietverbindungen - mit dem Bodenbelag verbunden. Beim Stand der
Technik wird der Ziergegenstand an der Textilschicht positioniert und über das Verbindungselement,
welches an der Rückseite des textilen Bodenbelags - also an der Trägerschicht - sitzt,
fixiert.
[0003] Durch starke Beanspruchung und Reinigung des textilen Bodenbelags kommt es leider
häufig dazu, dass das Verbindungselement den Beanspruchungen nicht standhält und zerstört
wird oder verloren geht.
[0004] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, einen textilen Bodenbelag sowie
ein Verfahren zur Herstellung eines textilen Bodenbelags der jeweils eingangs genannten
Art bereit zu stellen, bei denen diese Probleme vermindert sind.
[0005] Die Aufgabe wird gelöst durch einen textilen Bodenbelag, umfassend
- eine rückseitige Trägerschicht,
- eine vorderseitige Textilschicht und
- wenigstens einen Ziergegenstand an der Oberfläche der Textilschicht, wobei der Ziergegenstand
mit der Textilschicht mittels eines Verbindungselements verbunden ist, welcher dadurch
gekennzeichnet ist, dass das Verbindungselement zwischen der Trägerschicht und der
Textilschicht angeordnet ist, wobei zwischen Verbindungselement und Trägerschicht
zumindest eine Zwischenlage angeordnet ist.
[0006] Ferner wird die Aufgabe gelöst durch ein Verfahren zur Herstellung eines textilen
Bodenbelags, umfassend eine rückseitige Trägerschicht, eine vorderseitige Textilschicht
und wenigstens einen Ziergegenstand an der Oberfläche der Textilschicht, wobei der
Ziergegenstand mit der Textilschicht mittels eines Verbindungselements verbunden wird,
welches dadurch gekennzeichnet ist, dass das Verbindungselement zwischen Trägerschicht
und Textilschicht eingebracht wird, wobei zwischen Verbindungselement und Trägerschicht
zumindest eine Zwischenlage eingebracht wird.
[0007] Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, dass die Verlagerung des Verbindungselementes
in das Innere des textilen Bodenbelags und das Dazwischenschalten einer Zwischenlage
zwischen Trägerschicht und Verbindungselement die Beanspruchungen am Verbindungselement
derart abgemildert werden, dass der Ziergegenstand dauerhaft am Bodenbelag hält, und
dass der Bodenbelag durch das Verbindungselement oberflächlich nicht beschädigt wird.
[0008] Zunächst werden nachfolgend vorteilhafte Ausgestaltungen des textilen Bodenbelags
näher erläutert.
[0009] Bevorzugt ist vorgesehen, dass die Zwischenlage ein Vlies umfasst. Mit einem Vlies
kann kostengünstig eine stabile Zwischenlage erstellt werden. Bevorzugt weist das
Vlies ein Massengewicht von 60 g/m
2 bis 200 g/m
2 auf. Dieser Bereich stellt einen idealen Kompromiss zwischen hoher Stabilität einerseits,
aber dennoch geringer Dicke und damit geringer Verformung des Bodenbelags andererseits,
dar.
[0010] Bevorzugt ist vorgesehen, dass die Zwischenlage ein Elastomer umfasst, da auch so
eine besonders stabile Zwischenlage erstellt werden kann.
[0011] In einer besonders bevorzugten Ausführungsvariante ist vorgesehen, dass die Zwischenlage
wenigstens zwei Schichten umfasst, wobei die erste Schicht ein Vlies und die zweite
Schicht ein Elastomer umfasst. Diese Ausgestaltung hat sich als die stabilste Variante
herausgestellt. Bevorzugt ist dabei vorgesehen, dass die zweite Schicht mit dem Elastomer
der Trägerschicht zugewandt ist. Beim Elastomer der Trägerschicht kann es sich um
ein thermoplastisches Elastomer handeln, wie z.B. auf PVC-Basis (Polyvinylchlorid).
Wenn die Trägerschicht ebenfalls ein thermoplastisches Elastomer aufweist, könnten
die zweite Schicht und die Trägerschicht dauerhaft miteinander verbunden werden.
[0012] Einige thermoplastische Elastomere, wie z.B. PVC, sind nicht ausreichend stabil,
damit der textile Bodenbelag mehrfaches Reinigen in Großreinigungsanlagen übersteht.
Daher ist in einer bevorzugten Ausführungsvariante vorgesehen, dass die zweite das
Elastomer umfassende Schicht Kautschuk, vorzugsweise vulkanisierten Kautuschuk, umfasst,
da Kautschukelastomere temperaturstabil und mechanisch stabil sind. Grundsätzlich
sind jegliche Kautschuksorten denkbar, wie NBR, EPDM, SBR, usw.
[0013] Bevorzugt ist vorgesehen, dass die Trägerschicht ein Elastomer umfasst. Wie bereits
ausgeführt, kann das Elastomer ein thermoplastisches Elastomer, beispielsweise auf
PVC-Basis sein.
[0014] Aus Stabilitätsgründen ist auch hier bevorzugt vorgesehen sein, dass das Elastomer
der Trägerschicht Kautschuk, vorzugsweise vulkanisiertes Kautuschuk, umfasst.
[0015] Bevorzugt ist vorgesehen, dass die Textilschicht ein Grundmaterial und - vorzugsweise
getuftete - Polfäden umfasst. Bei textilen Bodenbelägen wird die textile Schicht der
Oberfläche als Flor oder Pol bezeichnet, welcher aus Polfäden besteht. Die Polschicht
bezeichnet die Gesamtmenge des Fasermaterials.
[0016] Bevorzugt kann vorgesehen sein, dass die Polfäden Naturfasern, vorzugsweise Baumwolle
und/oder thermoplastische Polymerfasern, vorzugsweise ausgewählt aus der Gruppe Polyamid,
Polyester, PET oder Mischungen daraus, umfassen.
[0017] Der Pol kann aufgeschnitten sein (cut pile) oder alternativ dazu eine Schlingenware
(loop pile) sein. Auch ein Nadelfilz - also aus allen Textilen, die auch für die Teppiche
und Matten in der Industrie üblicherweise verwendet werden - kann der textile Bestandteil
bestehen.
[0018] Weiters kann vorgesehen sein, dass das Grundmaterial der Textilschicht ein Gewebe
oder einen Vliesstoff (Nonwoven) umfasst.
[0019] Als Ziergegenstand sind beispielsweise Schmucksteine, Edelsteine, Glassteine, Perlen
oder andere dekorative Elemente angedacht. Bevorzugt weist der Ziergegenstand ein
Halteelement auf, welches mit dem Verbindungselement kraftschlüssig verbindbar ist.
Beispielsweise kann dabei vorgesehen sein, dass die kraftschlüssige Verbindung zwischen
Halteelement und Verbindungselement aus Vorsprüngen und entsprechenden Ausnehmungen
gebildet wird, wobei die Vorsprünge eine kraftschlüssige Wirkverbindung mit den Ausnehmungen
bilden, wobei die Vorsprünge und die Ausnehmungen derart ausgebildet sind, dass der
Ziergegenstand im Wesentlichen starr an der Textilschicht bleibt - insbesondere derart,
dass keine Rotation des Ziergegenstands um die eigene Achse möglich ist. Mögliche
Verbindungen inkludieren zum Beispiel Nietverbindungen, Klammern, Druckknöpfe und
dergleichen.
[0020] Vorteilhafte Ausgestaltungen des Verfahrens zur Herstellung des textilen Bodenbelags
werden nachfolgend näher erläutert.
[0021] Bevorzugt ist beim erfindungsgemäßen Verfahren vorgesehen, dass als Zwischenlage
zumindest ein Vlies eingebracht wird.
[0022] Weiters kann vorgesehen sein, dass als Zwischenlage zumindest ein Elastomer eingebracht
wird.
[0023] Besonders bevorzugt ist vorgesehen, dass wenigstens zwei Schichten als Zwischenlage
eingebracht werden, wobei die erste Schicht ein Vlies und die zweite Schicht ein Elastomer
umfasst. Dabei ist bevorzugt vorgesehen, dass die zweite Schicht der Trägerschicht
zugewandt ist. Eine vorteilhafte Ausgestaltung sieht vor, dass die zweite Schicht
Kautschuk, vorzugsweise vulkanisiertes Kautschuk, umfasst.
[0024] In einer Ausführungsvariante ist vorgesehen, dass die Trägerschicht ein Elastomer
umfasst. Bevorzugt ist dabei vorgesehen, dass das Elastomer Kautschuk, vorzugsweise
vulkanisiertes Kautschuk, umfasst. Eine besonders bevorzugte Ausführungsvariante sieht
vor, dass die zweite Schicht der Zwischenlage und die Trägerschicht Kautschuk umfassen
und durch Vulkanisieren miteinander - vorzugsweise stoffschlüssig - verbunden werden.
[0025] In einer Variante kann vorgesehen sein, dass die Textilschicht ein Grundmaterial
und - vorzugsweise getuftete - Polfäden umfasst. Bevorzugte Ausführungsvarianten sehen
vor, dass die Polfäden Naturfasern, vorzugsweise Baumwolle und/oder thermoplastische
Polymerfasern, vorzugsweise ausgewählt aus der Gruppe Polyamid, Polyester, PET oder
Mischungen daraus, umfassen.
[0026] Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung kann vorsehen, dass das Grundmaterial
der Textilschicht ein Gewebe oder einen Vliesstoff (Nonwoven) umfasst.
[0027] Eine Ausführungsvariante der Erfindung sieht vor, dass der Ziergegenstand ein Halteelement
aufweist, welches mit dem Verbindungselement kraftschlüssig verbunden wird. Dabei
ist vorteilhafterweise vorgesehen, dass die kraftschlüssige Verbindung zwischen Halteelement
und Verbindungselement aus Vorsprüngen und entsprechenden Ausnehmungen gebildet wird,
wobei die Vorsprünge eine kraftschlüssige Wirkverbindung mit den Ausnehmungen bilden,
wobei die Vorsprünge und die Ausnehmungen derart ausgebildet sind, dass der Ziergegenstand
im Wesentlichen starr an der Textilschicht bleibt.
[0028] Weitere Vorteile und Details der Erfindung werden nachfolgend anhand der Figuren
und der dazugehörigen Figurenbeschreibung erläutert.
[0029] Fig. 1 zeigt (im Querschnitt) eine Explosionsdarstellung eines Ausführungsbeispiels
eines erfindungsgemäßen textilen Bodenbelags.
[0030] In Fig. 1 ist ein textiler Bodenbelag 10 erkennbar, der eine rückseitige Trägerschicht
7, eine vorderseitige Textilschicht 2 und einen Ziergegenstand 1 an der Oberfläche
der Textilschicht 2 umfasst. Der Ziergegenstand 1 ist mit der Textilschicht 2 über
ein Verbindungselement 4 verbunden. Beim Ziergegenstand 1 handelt es sich um einen
Schmuckstein 1 bzw. einen Kristall, der an seiner Rückseite ein Halteelement mit nicht
näher gezeigten Vorsprüngen aufweist. Beispielsweise können Krallen vorgesehen sein,
die in ebenfalls nicht näher gezeigte Ausnehmungen am Verbindungselement 4 eingreifen
und so eine kraftschlüssige Wirkverbindung eingehen. Durch mechanische Verformung
der Krallen wird die Verbindung zwischen Verbindungselement 4 und Ziergegenstand 1
dauerhaft stabil. Wenn zum Beispiel mindestens drei solcher Vorsprünge vorgesehen
sind, wird die kraftschlüssige Verbindung zwischen Halteelement und Verbindungselement
4 so stabil, dass eine Rotation des Ziergegenstands 1 um die eigene Achse nicht mehr
möglich wird. Der Ziergegenstand 1 verbleibt dadurch im Wesentlichen starr an der
Textilschicht 2. Die Ziergegenstände z.B. in Form von Schmucksteinen wie Kristallen
sind bereits in Haltelemente integriert, welche außerdem eine Fassung für den jeweiligen
Ziergegenstand bilden.
[0031] Das Verbindungselement 4 ist zwischen der rückseitigen Trägerschicht 7 und der vorderseitigen
Textilschicht 2 angeordnet. Zwischen dem Verbindungselement 4 und der Trägerschicht
7 ist eine Zwischenlage 5, 6 angeordnet. Die Zwischenlage 5, 6 umfasst zwei Schichten
5, 6. Die der Textilschicht 2 näher gelegene erste Schicht 5 umfasst ein Vlies. Die
der Trägerschicht 7 näher gelegene zweite Schicht 6, umfasst ein Elastomer. An den
Stellen, wo der Ziergegenstand 1 eingebracht wird, wurde ein ca. 30 mm x 30 mm großes
Stück Tuftvlies (Gewicht 100 g/m
2 nonwoven der Firma Colbond oder Lutradur) als erste Schicht 5 der Zwischenlage und
ein Kautschukstück mit gleicher Dimension als zweite Schicht 6, der Zwischenlage eingelegt.
Dieses "Sandwich" wird dann mittels Vulkanisation verbunden. Dabei wird auch der textile
Bestandteil mit dem Gummi verbunden und es entsteht die fertige Matte.
[0032] Die rückseitige Trägerschicht 7 besteht aus einem Elastomer, und zwar aus vulkanisiertem
Kautschuk (Gummi). Auch die zweite Schicht 6 der Zwischenlage besteht aus Kautschuk
und zwar vulkanisiertem Kautschuk. Die Vulkanisierung des Kautschuks der zweiten Schicht
6 der Zwischenlage und des Kautschuks der rückseitigen Trägerschicht 7 erfolgt gleichzeitig,
sodass die zweite Schicht 6 der Zwischenlage und die rückseitige Trägerschicht 7 eine
dauerhafte stoffschlüssige Verbindung miteinander eingehen. Das Vlies der ersten Schicht
5 der Zwischenlage wird dabei ebenfalls in die Gummischichten eingebettet und verbessert
die Stabilität des so entstandenen Sandwichs. Die rückseitige Trägerschicht 7 bildet
einen durchgehenden Gummirücken, der in verschiedenen Dimensionen gefertigt werden
kann. Bevorzugte Dicken der Trägerschicht liegen 7 jedoch zwischen 1,2 mm und 1,4
mm.
[0033] Die vorderseitige Textilschicht 2 besteht aus einem Grundmaterial 3, das im vorliegenden
Beispiel ein sogenannter Tuftträger ist. Das Grundmaterial 3 bzw. der Tuftträger der
Textilschicht 2 kann dabei ein Gewebe oder ein Vliesstoff (Nonwoven) sein. Im Beispiel
ist ein Vliesstoff vorgesehen. In den Tuftträger 3 bzw. das Grundmaterial 3 eingebracht
sind die Polfäden, im gezeigten Beispiel als sogenannte Schlingenware. Die Polfäden
sind - wie an sich bekannt - getuftet. Es wurden Ausführungsbeispiele mit Polfäden
aus thermoplastischen und Naturfasern gleichermaßen realisiert, beispielsweise aus
Polyamid und aus Baumwolle. Die Textilschicht 2 ist bevorzugt auch bedruckt. Der textile
Bodenbelag 10 wird dann auch als Dekormatte, individuelle Fuß- oder Logomatte bezeichnet.
1. Textiler Bodenbelag (10), umfassend
- eine rückseitige Trägerschicht (7),
- eine vorderseitige Textilschicht (2) und
- wenigstens einen Ziergegenstand (1) an der Oberfläche der Textilschicht (2), wobei
der Ziergegenstand (1) mit der Textilschicht (2) mittels eines Verbindungselements
(4) verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungselement (4) zwischen der Trägerschicht (7) und der Textilschicht (2)
angeordnet ist, wobei zwischen Verbindungselement (4) und Trägerschicht (7) zumindest
eine Zwischenlage (5, 6) angeordnet ist.
2. Bodenbelag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenlage (5, 6) ein Vlies umfasst.
3. Bodenbelag nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenlage (5, 6) ein Elastomer umfasst.
4. Bodenbelag nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenlage (5, 6) wenigstens zwei Schichten umfasst, wobei die erste Schicht
(5) ein Vlies und die zweite Schicht (6) ein Elastomer umfasst.
5. Bodenbelag nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Schicht (6) der Zwischenlage der Trägerschicht (7) zu- und die erste Schicht
(5) der Zwischenlage der Trägschicht (7) abgewandt ist.
6. Bodenbelag nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Schicht (6) der Zwischenlage Kautschuk, vorzugsweise vulkanisiertes Kautschuk,
umfasst.
7. Bodenbelag nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägerschicht (7) ein Elastomer umfasst.
8. Bodenbelag nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Elastomer der Trägerschicht (7) Kautschuk, vorzugsweise vulkanisiertes Kautschuk,
umfasst.
9. Bodenbelag nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Ziergegenstand (1) ein Halteelement aufweist, welches mit dem Verbindungselement
(4) kraftschlüssig verbindbar ist.
10. Verfahren zur Herstellung eines textilen Bodenbelags (10), umfassend eine rückseitige
Trägerschicht (7), eine vorderseitige Textilschicht (2) und wenigstens einen Ziergegenstand
(1) an der Oberfläche der Textilschicht (2), wobei der Ziergegenstand (1) mit der
Textilschicht (2) mittels eines Verbindungselements (4) verbunden wird, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungselement (4) zwischen Trägerschicht (7) und Textilschicht (2) eingebracht
wird, wobei zwischen Verbindungselement (4) und Trägerschicht (7) zumindest eine Zwischenlage
(5, 6) eingebracht wird.
11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass als Zwischenlage (5, 6) zumindest ein Vlies eingebracht wird.
12. Verfahren nach Anspruch 10 oder Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass als Zwischenlage (5, 6) zumindest ein Elastomer eingebracht wird.
13. Verfahren nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens zwei Schichten (5, 6) als Zwischenlage (5, 6) eingebracht werden, wobei
die erste Schicht (5) ein Vlies und die zweite Schicht (6) ein Elastomer umfasst.
14. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Schicht (6) der Zwischenlage (5, 6) der Trägerschicht (7) zu- und die
erste Schicht (5) der Zwischenlage (5, 6) der Trägerschicht (7) gewandt ist.
15. Verfahren nach einem der Ansprüche 10 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Ziergegenstand (1) ein Halteelement aufweist, welches mit dem Verbindungselement
(4) kraftschlüssig verbindbar ist.
1. A textile floor covering (10), comprising
- a back-side support layer (7),
- a front-side textile layer (2) and
- at least one decorative item (1) on the surface of the textile layer (2), wherein
the decorative item (1) is connected to the textile layer (2) by means of a connecting
element (4), characterized in that the connecting element (4) is arranged between the support layer (7) and the textile
layer (2), with at least one intermediate layer (5, 6) being arranged between the
connecting element (4) and the support layer (7).
2. A floor covering according to claim 1, characterized in that the intermediate layer (5, 6) comprises a nonwoven fabric.
3. A floor covering according to claim 1 or claim 2, characterized in that the intermediate layer (5, 6) comprises an elastomer.
4. A floor covering according to any of claims 1 to 3, characterized in that the intermediate layer (5, 6) comprises at least two layers, the first layer (5)
comprising a nonwoven fabric and the second layer (6) comprising an elastomer.
5. A floor covering according to claim 4, characterized in that the second layer (6) of the intermediate layer faces toward the support layer (7)
and the first layer (5) of the intermediate layer faces away from the support layer
(7).
6. A floor covering according to claim 5, characterized in that the second layer (6) of the intermediate layer comprises rubber, preferably vulcanized
rubber.
7. A floor covering according to any of claims 1 to 6, characterized in that the support layer (7) comprises an elastomer.
8. A floor covering according to claim 7, characterized in that the elastomer of the support layer (7) comprises rubber, preferably vulcanized rubber.
9. A floor covering according to any of claims 1 to 8, characterized in that the decorative item (1) has a retaining element which can be connected to the connecting
element (4) in a non-positive way.
10. A process for manufacturing a textile floor covering (10), comprising a back-side
support layer (7), a front-side textile layer (2) and at least one decorative item
(1) on the surface of the textile layer (2), wherein the decorative item (1) is connected
to the textile layer (2) by means of a connecting element (4), characterized in that the connecting element (4) is introduced between the support layer (7) and the textile
layer (2), with at least one intermediate layer (5, 6) being introduced between the
connecting element (4) and the support layer (7).
11. A process according to claim 10, characterized in that at least one nonwoven fabric is introduced as the intermediate layer (5, 6).
12. A process according to claim 10 or claim 11, characterized in that at least one elastomer is introduced as the intermediate layer (5, 6).
13. A process according to any of claims 10 to 12, characterized in that at least two layers (5, 6) are introduced as the intermediate layer (5, 6), the first
layer (5) comprising a nonwoven fabric and the second layer (6) comprising an elastomer.
14. A process according to claim 13, characterized in that the second layer (6) of the intermediate layer (5, 6) faces toward the support layer
(7) and the first layer (5) of the intermediate layer (5, 6) faces away from the support
layer (7).
15. A process according to any of claims 10 to 14, characterized in that the decorative item (1) has a retaining element which can be connected to the connecting
element (4) in a non-positive way.
1. Revêtement de sol textile (10), comprenant
- une couche portante dorsale (7),
- une couche textile frontale (2) et
- au moins un objet décoratif (1) à la surface de la couche textile (2), ledit objet
décoratif (1) étant relié à la couche textile (2) au moyen d'un élément de liaison
(4),
caractérisé en ce que l'élément de liaison (4) est agencé entre la couche portante (7) et la couche textile
(2), et au moins une couche intermédiaire (5, 6) est agencée entre l'élément de liaison
(4) et la couche portante (7).
2. Revêtement de sol selon la revendication 1, caractérisé en ce que la couche intermédiaire (5, 6) comprend un non-tissé.
3. Revêtement de sol selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la couche intermédiaire (5, 6) comprend un élastomère.
4. Revêtement de sol selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la couche intermédiaire (5, 6) comprend au moins deux couches, la première couche
(5) comprenant un non-tissé et la seconde couche (6) comprenant un élastomère.
5. Revêtement de sol selon la revendication 4, caractérisé en ce que la seconde couche (6) de la couche intermédiaire est tournée vers la couche portante
(7) et la première couche (5) de la couche intermédiaire est détournée de la couche
portante (7).
6. Revêtement de sol selon la revendication 5, caractérisé en ce que la seconde couche (6) de la couche intermédiaire comprend du caoutchouc, de préférence
du caoutchouc vulcanisé.
7. Revêtement de sol selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que la couche portante (7) comprend un élastomère.
8. Revêtement de sol selon la revendication 7, caractérisé en ce que l'élastomère de la couche portante (7) comprend du caoutchouc, de préférence du caoutchouc
vulcanisé.
9. Revêtement de sol selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que l'objet décoratif (1) comprend un élément de maintien, qui est susceptible d'être
relié à coopération de forces avec l'élément de liaison (4).
10. Procédé pour la fabrication d'un revêtement de sol textile (10) comprenant une couche
portante dorsale (7), une couche textile frontale (2) et au moins un objet décoratif
(1) à la surface de la couche textile (2), dans lequel l'objet décoratif (1) est relié
à la couche textile (2) au moyen d'un élément de liaison (4), caractérisé en ce que l'élément de liaison (4) est introduit entre la couche portante (7) et la couche
textile (2), et au moins une couche intermédiaire (5, 6) est introduite entre l'élément
de liaison (4) et la couche portante (7).
11. Procédé selon la revendication 10, caractérisé en ce qu'au moins un non-tissé est introduit à titre de couche intermédiaire (5, 6).
12. Procédé selon la revendication 10 ou 11, caractérisé en ce qu'au moins un élastomère est introduit à titre de couche intermédiaire (5, 6).
13. Procédé selon l'une des revendications 10 à 12, caractérisé en ce qu'au moins deux couches (5, 6) sont introduites à titre de couche intermédiaire (5,
6), la première couche (5) comprenant un non-tissé et la seconde couche (6) comprenant
un élastomère.
14. Procédé selon la revendication 13, caractérisé en ce que la seconde couche (6) de la couche intermédiaire (5, 6) est tournée vers la couche
portante (7), et la première couche (5) de la couche intermédiaire (5, 6) est détournée
de la couche portante (7).
15. Procédé selon l'une des revendications 10 à 14, caractérisé en ce que l'objet décoratif (1) comprend un élément de maintien, lequel est susceptible d'être
relié en coopération de forces avec l'élément de liaison (4).
