(19)
(11) EP 2 700 553 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
15.10.2014  Patentblatt  2014/42

(21) Anmeldenummer: 12005984.5

(22) Anmeldetag:  22.08.2012
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
B61D 17/20(2006.01)

(54)

Übergang mit einer Brücke und einem tunnelförmig umlaufenden Balg zwischen zwei durch eine gelenkige Verbindung miteinander verbundener Fahrzeuge

Passage with a bridge and a tunnel-shaped enveloping bellows between two vehicles joined through an articulated connection

Passage avec un pont et un soufflet circonférentiel en forme de tunnel entre deux véhicules reliés par une liaison articulée


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
26.02.2014  Patentblatt  2014/09

(73) Patentinhaber: Hübner GmbH & Co. KG
34123 Kassel (DE)

(72) Erfinder:
  • Jünke, Volker
    34587 Felsberg (DE)
  • Malatitsch, Marcus
    Shanghai 201702 (CN)

(74) Vertreter: Walther, Walther & Hinz GbR 
Heimradstrasse 2
34130 Kassel
34130 Kassel (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A1- 2 457 796
JP-A- 2007 022 213
DE-C- 966 430
US-B1- 6 443 070
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft einen Übergang mit einer Brücke und einem tunnelförmig umlaufenden Balg zwischen zwei durch eine gelenkige Verbindung miteinander verbundener Fahrzeuge, wobei die Brücke eine Trittplatte und zwei Bodenplatten umfasst, wobei jede Bodenplatte im Bereich der Stirnseite eines Fahrzeugs mit dem Fahrzeug in Verbindung steht, wobei die Trittplatte auf den Bodenplatten aufliegt, wobei zur Zentrierung der Trittplatte relativ zu den Bodenplatten in Durchgangsrichtung gesehen auf der Unterseite der Brücke mindestens ein Zentrierglied vorgesehen ist, wobei das mindestens eine Zentrierglied einerseits mit der Trittplatte und andererseits mit dem jeweiligen Fahrzeug in Verbindung steht, wobei zwischen dem mindestens einen Zentrierglied und dem jeweiligen Fahrzeug eine erste und eine zweite Verbindungseinrichtung vorgesehen ist, wobei die erste und die zweite Verbindungseinrichtung derart ausgebildet sind, dass das mindestens eine Zentrierglied aus dem Bereich des Balgbodens bringbar ist, wobei die eine erste Verbindungseinrichtung ein erstes Schwenkgelenk umfasst, wobei das erste Schwenkgelenk mit dem einen Fahrzeug in Verbindung steht, wobei die andere zweite Verbindungseinrichtung eine lösbare Verbindung mit dem anderen Fahrzeug bereitstellt.

    [0002] Brücken der eingangs genannten Art sind bekannt. So sind insbesondere Gliederbrücken bekannt, die bei kurz gekuppelten Fahrzeugen mit Mittelpufferkupplung eingesetzt werden. Der Einsatz von Gliederbrücken bei solchen kurz gekuppelten Fahrzeugen mit Mittelpufferkupplung erfolgt insofern, als bei diesen Fahrzeugen sich bei Durchfahren von Kurven ein relativ hoher Querversatz einstellt. Gliederbrücken, wie sie zum Beispiel aus der EP 0331121 A2 bekannt sind, sind vom Grundsatz her in der Lage den Anforderungen hinsichtlich des Querversatzes bei Durchfahrt von Kurven zu genügen. Weitere Ausführungsformen von Gliederbrücken sind beispielsweise aus der EP 0669243 B1, der EP 0958981 B1 und auch aus der EP 0722873 B1 bekannt.

    [0003] Darüber hinaus sind Brückenkonstruktionen bekannt, bestehend im Wesentlichen aus einer sogenannten Trittplatte, die seitlich jeweils auf einer Bodenplatte ruht, wobei die beiden Bodenplatten jeweils an einem Fahrzeugteil angelenkt sind. Um ein Abheben der Trittplatte von den Bodenplatten zu verhindern, sind unter der Trittplatte Vorrichtungen angeordnet, die die Bodenplatte untergreifen. Eine Brücke der zuvor beschriebenen Art ist beispielsweise aus der EP 2157006 A1 bekannt oder auch aus der EP 1564101 B1. Derartige Brücken werden bislang eingesetzt bei Fahrzeugen, die über Drehgestelle beispielsweise sogenannte Jakobs-Drehgestelle verfügen. Bei einem mehrgliedrigen Fahrzeug, bei dem die einzelnen Fahrzeugteile auf solchen Jakobs-Drehgestellen ruhen, tritt im Wesentlichen kein Querversatz beim Durchfahren von Kurven auf.

    [0004] In diesem Zusammenhang ist aus der US 6,443,070 B1 eine Brücke eines Übergangs zwischen zwei gelenkig miteinander verbundener Fahrzeuge bekannt, bei der eine Trittplatte vorgesehen ist, die auf zwei Bodenplatten ruht, wobei eine jede Bodenplatte an einem Fahrzeugteil angeordnet ist. Zur Steuerung der Bewegung der Trittplatte relativ zu den Bodenplatten bei Durchfahren von Kurven, ist unter der Brücke zu beiden Seiten der Mittellängsachse der Brücke jeweils ein Scherengestell vorgesehen. Das Scherengestell ist einerseits im Bereich der Bodenplatten mit dem jeweiligen Fahrzeugteil verbunden und andererseits mittig mit der Trittplatte. Die Verbindung des jeweiligen Scherengestells mit der Trittplatte erfolgt ganz offensichtlich durch jeweils mindestens ein Loslager. Insofern ist auch diese Konstruktion in der Lage bei kurz gekuppelten Fahrzeugen z. B. mit einer Mittelpufferkupplung eingesetzt zu werden, also bei Fahrzeugen, bei denen beim Durchfahren von Kurven ein verhältnismäßig gesehen großer Querversatz zwischen der Trittplatte einerseits und den Bodenplatten andererseits auftritt.

    [0005] Aus der DE 966430 C ist eine Übergangsbrücke für gekoppelte Eisenbahnwaggons bekannt, die auf den Wagenenden frei aufliegt und die durch ein Auflager mit der Wagenmittelpufferkupplung in ihrer mittigen Lage zwischen den beiden Wagenenden gehalten wird.

    [0006] Die JP 2007022213 A zeigt ebenfalls eine Übergangsbrücke für zwei gelenkig verbundene Wagen eines Schienenfahrzeugs, umfassend zwei Bodenplatten, die gelenkig am jeweiligen Wagen angelenkt sind. Auf den Bodenplatten lagert eine Trittplatte, wobei die Trittplatte durch zwei parallel zueinander verlaufende Scherengestelle mittig zwischen den Bodenplatten zentriert gehalten wird. Die Scherengestelle sind an der Unterseite der Bodenplatten durch einen Träger aufgenommen.

    [0007] Aus der EP 24 57 796 A1 ist eine Brücke eines Übergangs zwischen zwei durch eine gelenkige Verbindung miteinander verbundener Fahrzeuge bekannt, wobei die Brücke eine Trittplatte und zwei Bodenplatten umfasst. Die gelenkige Verbindung ist hierbei insbesondere als Mittelpufferkupplung ausgebildet. Eine jede Bodenplatte steht im Bereich der Stirnseite des Fahrzeugs mit dem Fahrzeug in Verbindung. Zwischen den beiden Bodenplatten, die am Fahrzeug angeordnet sind, befindet sich eine Trittplatte, die auf den Bodenplatten aufliegt. Zur Zentrierung der Trittplatte relativ zu den Bodenplatten in Durchgangsrichtung gesehen während der Fahrtbewegung, ist auf der Unterseite der Brücke mindestens ein Zentrierglied vorgesehen. Dieses eine Zentrierglied steht einerseits mit der Trittplatte und andererseits mit dem jeweiligen Fahrzeug in Verbindung, sodass die Trittplatte immer mittig zwischen den beiden Fahrzeugen auf den beiden Bodenplatten aufliegend zentriert wird.

    [0008] Der Übergang umfasst neben der Brücke einen Balg. Der Balg kann zwischen der gelenkigen Verbindung einerseits und der Brücke andererseits tunnelförmig umlaufend ausgebildet sein, er kann allerdings auch die gelenkige Verbindung, insbesondere eine Mittelpufferkupplung mit umschließen. Der Raum unterhalb der Brücke, die wie bereits ausgeführt, durch die Trittplatte und die beiden Bodenplatten gebildet wird, ist durch die Brücke nicht hermetisch abgeschlossen. Insbesondere im Winter sammelt sich im Bodenbereich des Balges Schmutz, Salz, Splitt und Ähnliches an. Darüber hinaus steht häufig auf dem Boden des Balges auch Wasser oder im Winter sogar Eis.

    [0009] Es ist daher erforderlich, dass der Balgboden in bestimmten Abständen gesäubert wird, um die Lebensdauer des Balges insgesamt zu erhalten, sowie auch den Zugang zur Kupplung zu Wartungszwecken zu ermöglichen.

    [0010] Insofern ist bereits aus der zuvor genannten EP 24 57 796 A1 bekannt, die Trittplatte abzunehmen, um bei abgenommener Trittplatte und hochgeschwenkten Bodenplatten den Balgboden von innen säubern zu können. Allerdings befinden sich unterhalb der Trittplatte bzw. und auch den beiden Bodenplatten die beiden parallel zur Längsachse des Fahrzeugs sich erstreckenden Zentrierglieder, die im Falle der zuvor genannten EP 24 57 796 als Doppelscheren ausgebildet sind. Diese Scheren verhindern den einfachen Zugang zu dem Balgboden.

    [0011] Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht demzufolge darin, bei einer Brücke eines Übergangs zwischen zwei durch eine gelenkige Verbindung miteinander verbundener Fahrzeuge der eingangs genannten Art dafür zu sorgen, dass der Boden des Balges ohne Einschränkungen zu säubern ist und auch die Kupplung gegebenenfalls zugänglich ist.

    [0012] Die Lösung der Aufgabe zeichnet sich erfindungsgemäß dadurch aus, dass nach Lösen der zweiten Verbindungseinrichtung die komplette Brücke einschließlich des mindestens einen Zentriergliedes nach oben in Richtung des Balgdaches schwenkbar ist, sodass der Balgboden von innen zugänglich ist. Die Brücke steht dann quasi senkrecht oder in Richtung des Fahrzeuges geneigt, sodass dann von der anderen Seite, das heißt von dem anderen Fahrzeug her der Balgboden von innen her zugänglich ist. Sofern beidseits der Mittellängsachse des Fahrzeugs jeweils ein solches Zentrierglied vorgesehen ist, das insbesondere als Scherengestell und hier insbesondere als Doppelschere ausgebildet ist, sollen beide Zentrierglieder zusammen aus dem Bereich des Balgbodens bringbar sein.

    [0013] Vorteilhafte Merkmale und Ausgestaltungen der Erfindung sind den Unteransprüchen zu entnehmen.

    [0014] Im Einzelnen ist in diesem Zusammenhang vorgesehen, dass die erste Verbindungseinrichtung einen an der ersten Bodenplatte angeordneten ersten Träger umfasst, der das eine erste Ende des mindestens einen Zentriergliedes aufnimmt. Hierbei lagert vorzugsweise der eine erste Träger in horizontaler Lage des mindestens einen Zentriergliedes auf einer an dem Fahrzeug angeordneten ersten Traverse, wobei die Traverse durch das

    [0015] Schwenkgelenk mit dem Fahrzeug verbunden sein kann. Das heißt, die Verbindungseinrichtung umfasst sowohl den Träger als auch die Traverse, wobei jedoch die Traverse die Lagerstelle für den Träger bildet. Hierbei ist die Bodenplatte an dem ersten Schwenkgelenk verschwenkbar angeordnet. Das erste Schwenkgelenk selbst befindet sich am Fahrzeug, insbesondere im Bereich der Stirnseite des Wagenkastens des Fahrzeuges.

    [0016] Zur lösbaren Verbindung des mindestens einen Zentriergliedes mit dem Fahrzeug weist die zweite Bodenplatte einen zweiten Träger zur Aufnahme des mindestens einen zweiten Endes des mindestens einen Zentriergliedes auf. Der zweite Träger steht durch ein zweites Schwenkgelenk mit der zweiten Bodenplatte in Verbindung, wobei das zweite Schwenkgelenk des Weiteren eine Überlappungsplatte zum Boden des Fahrzeugs zeigt. Der zweite Träger lagert auf einer an dem entsprechenden zweiten Fahrzeug angeordneten zweiten Traverse, die an der Stirnseite dieses zweiten Fahrzeugs angeordnet ist. Um nun zu verhindern, dass während der Fahrt dieses lösbare, aufschwenkbare Ende der Brücke sich in vertikaler Richtung bewegt, ist der zweite Träger durch eine Riegeleinrichtung mit dem zweiten Fahrzeug lösbar verbunden. Die Riegeleinrichtung weist einen Finger auf, der aus einer am Träger angeordneten Öffnung ausrückbar ist. Im Einzelnen ist in diesem Zusammenhang vorgesehen, dass am jeweiligen seitlichen Ende des Trägers eine Wandung vorgesehen ist, die eine entsprechende Öffnung für den Finger aufweist. Der Finger selbst ist
    in einem Lagerbock gelagert, wobei der Lagerbock an der Stirnseite des Fahrzeuges befestigt ist. Die axiale Verschieblichkeit des Fingers kann dadurch vorgenommen werden, dass beispielsweise über einen drehbaren Vierkant ein Hebel verschwenkt wird, wobei an dem Hebel gelenkig das eine Ende des Fingers angelenkt ist. Vorzugsweise steht hierbei der Finger unter der Last einer Feder, sodass während der Fahrt, das heißt in der Gebrauchsstellung der Brücke, der Finger durch die Feder in die Öffnung gedrückt gehalten wird. Diese Art der Verrieglung ist vorteilhaft zu beiden Seiten der Brücke, das heißt, in Bezug auf den Träger auf jeder Seite der Brücke vorgesehen, sodass zum Herausnehmen der Trittplatte mit den Zentriergliedern die Riegeleinrichtungen auf jeder Seite der Brücke gelöst werden müssen.

    [0017] Sowohl an dem Ende der Brücke, an dem eine vom entsprechenden Fahrzeug lösbare Verbindung vorgesehen ist, als auch an dem Ende der Brücke, an dem die Brücke aufschwenkbar gelagert ist, sind die Bodenplatten durch jeweils ein Schwenkgelenk gehalten, wobei dieses Schwenkgelenk auch das Schwenkgelenk zum Hochschwenken der Brücke bilden kann. Dies hat zur Folge, dass die Bodenplatten aufschwenkbar sind. Die Trittplatte ist vorzugsweise lösbar mit dem mindestens einem Zentrierglied verbunden, sodass nach Abnehmen der Trittplatte die Bodenplatten aufschwenkbar sind und der Bodenraum des Balges insofern auch, zwar eingeschränkt, wegen des Zentriergliedes, aber dennoch zugänglich ist.

    [0018] Anhand der Zeichnungen wird die Erfindung nachstehend beispielhaft näher erläutert.
    Fig. 1
    zeigt die Brücke als Teil eines Übergangs zwischen zwei Fahrzeugteilen in perspektivischer Darstellung in einer Ansicht von oben;
    Fig. 2
    zeigt eine Ansicht gemäß Figur 1 von unten auf die Brücke;
    Fig. 3
    zeigt die Anbindung der Trittplatte an das Scherengestell;
    Fig. 3a
    zeigt einen Schnitt gemäß der Linie III a - III a aus Figur 3, wobei die Trittplatte der besseren Übersicht wegen weggelassen wurde;
    Fig. 3b
    zeigt die Kupplung gemäß Figur 3 in perspektivischer Darstellung;
    Fig. 4
    zeigt eine Schnittdarstellung gemäß der Linie IV - IV aus Figur 2;
    Fig. 5
    zeigt das sphärische Lager zur Anbindung des Scherengestells an dem Fahrzeugteil;
    Fig. 6
    zeigt die erste Verbindungseinrichtung zur schwenkbaren Verbindung der Brücke mit dem Fahrzeug;
    Fig. 7
    zeigt die zweite Verbindungseinrichtung zur lösbaren Verbindung mit dem Fahrzeug;
    Fig. 8
    zeigt die Riegeleinrichtung bei der zweiten lösbaren Verbindungseinrichtung in einer Ansicht von oben.


    [0019] Gemäß der Darstellung aus Figur 1 weist die Brücke insgesamt das Bezugszeichen 1 auf. Die Brücke 1 verbindet die beiden Fahrzeuge 2, 3 wobei die Brücke die beiden Bodenplatten 4, 5 umfasst, auf denen die mit 6 bezeichnete Trittplatte lagert. Die Brücke ist durch den schematisch zwischen den Fahrzeugen angeordneten Balg 1 a umgeben. Der Balg 1 a bildet mit der Brücke 1 den Übergang. Das die beiden Fahrzeuge verbindende Gelenk ist, der besseren Übersicht wegen, weggelassen worden. Die Bodenplatte 4 ist durch ein Schwenkgelenk 4a in Form eines Scharniers mit dem Boden 2a des Wagenkasten des Fahrzeugs 2 verbunden. Die Bodenplatte 5 zeigt ebenfalls ein Schwenkgelenk 5a in Form eines Scharniers, das mit einer Überlappungsplatte 7 mit dem Boden 3a des Wagenkastens des Fahrzeugs 3 in Verbindung steht. Das heißt, die Überlappungsplatte bildet den Übergang zum Boden 3a des Wagenkastens des Fahrzeugs 3. Das bedeutet, dass die Bodenplatten 4, 5 nach Abheben der Trittplatte aufgeschwenkt werden können.

    [0020] Die Einzelheiten der konstruktiven Ausgestaltung der Brücke ergeben sich nun in Anschauung Figur 2. Insbesondere ist erkennbar, dass zu beiden Seiten der Mittellängsachse 8 jeweils ein Scherengestell 10 als Zentrierglied für die Trittplatte 6 zwischen den beiden Fahrzeugen 2, 3 angeordnet ist. Das Scherengestell 10 umfasst als Doppelschere Scherenarme 13, 14, 15, wobei im Kreuzungspunkt 12 der beiden Scherenarme 13, 14 durch die Kupplungsvorrichtung 20 die Verbindung zwischen Scherengestell 10 einerseits und Trittplatte 6 andererseits bewirkt wird. Wie bereits ausgeführt ist ein jedes der beiden Scherengestelle 10 im Bereich des jeweiligen Kreuzungspunktes 12 mit der Trittplatte 6 durch die Kupplungsvorrichtung 20 verbunden.

    [0021] Die Kupplungsvorrichtung 20 ist im Einzelnen in der Figur 3 und auch in den Figuren 3a, 3b dargestellt. Im Folgenden wird nun zunächst die Verbindung der Trittplatte mit dem Scherengestell als lösbares Lager (Loslager) dargestellt. Die Trittplatte 6 weist auf ihrer Unterseite eine Trägerplatte 6a auf, wobei an der Trägerplatte 6a zwei Führungsleisten 23, 24 angeordnet sind. Die Führungsleisten 23, 24 verfügen jeweils über ein Langloch 23a, 24a, wobei zwischen den beiden Führungsleisten 23, 24 wie sich dies weiterhin auch in Anschauung von Figur 3a ergibt, der Schlitten 22 vorgesehen ist, der zwei Führungsstifte 25 aufweist, wobei mittels der Führungsstifte 25, die zu beiden Seiten über den Schlitten vorstehen und in dem Langloch 23a, 24a geführt sind, eine Verschiebung des Schlittens 22 in Richtung des Pfeiles 26 ermöglicht wird, was bedeutet, dass diese Anbindung der Trittplatte an das Scherengestell als Loslager ausgebildet ist. Die Trägerplatte 6a, die Führungsleisten 23, 24 sowie der Schlitten 22 bilden den Träger 21.

    [0022] Die an dem gegenüberliegenden Scherengestell angeordnete Kupplungsvorrichtung kann als Festlager ausgebildet sein, was bedeutet, dass die Beweglichkeit des Schlittens 22 in Richtung des Doppelpfeiles 26 unterbunden ist.

    [0023] Der Schlitten 22 als Teil des Trägers 21 weist auf seiner Unterseite das Rastglied 27 auf. Das Rastglied 27, das mit dem Schlitten 22 fest verbunden ist, besitzt auf seinem Umfang eine umlaufende Nut 27a. Die Nut 27a ist Teil der Rastvorrichtung 28, umfassend einen Rastzahn 29, eine Feder 30 und ein Zugseil 31. Die Rastvorrichtung lagert in dem Kopfbolzen 33, der mit dem Scherengestell in Verbindung steht. In die umlaufende Nut 27a greift der mit 29 bezeichnete Rastzahn ein, wie sich dies in Anschauung von Figur 3 ergibt. Der Rastzahn 29 steht unter der Last der Feder 30, wobei der Rastzahn 29 darüber hinaus mit dem Zugseil 31 in Verbindung steht, dass durch die entsprechenden Öffnungen 6b (Fig. 2) im seitlichen Randbereich der Trittplatte 6 nach oben geführt ist, um den Rastzahn 29 entgegen der Kraft der Feder 30 aus der umlaufenden Nut 27a auszurücken. Der Rastzahn 29 lagert in einer Hülse 29a, die fest mit dem Scherengestell verbunden ist. Das heißt, bewegen sich die Scherenarme 13, 14 aufgrund einer Bewegung des Scherengestells 10, dann verdreht sich auch der Rastzahn 29 relativ zum Rastglied 27 in der umlaufenden Nut 27a. In der Ausgangsposition, also bei in einer Linie stehendem Fahrzeug, ist es allerdings so, dass der Rastzahn 29 in seiner Längsausrichtung quer zur Längsachse des Fahrzeuges verläuft, das heißt, dass das Zugseil 31 nicht winklig an dem Rastzahn eingreift.

    [0024] Das Scherengestell 10 zeigt angelenkt am sphärischen Lager 11 (Fig. 5) jeweils zwei winklig zueinanderstehende Scherenarme 15. Auf jedem dieser Scherenarme ist als Stützelement ein Federelement 40 angeordnet, das endseitig einen Kopf 41 besitzt, wobei der Kopf 41 aus einem Kunststoff federnd gegen die jeweilige Bodenplatte 4, 5, gedrückt wird. Steht somit die Bodenplatte 4, 5 unter der Last der Federelemente 40, dann wird hierdurch die Bodenplatte 4, 5, da sie durch das Scharnier 4a, 5a mit dem Fahrzeugteil verbunden ist, gegen die Trittplatte gedrückt gehalten. Dies mit der Folge, dass aufgrund der elastisch nachgiebigen Ausbildung der Trittplatte selbst, beispielsweise durch die Verwendung eines PU-Materials, die Stufenbildung zwischen den Bodenplatten einerseits und der Trittplatte andererseits verhindert wird. Hieraus wird deutlich, dass bei extremen Wank-, Nick- und Knickbewegungen gegebenenfalls auch mit Querversatz der Fahrzeuge, durch den Druck der Bodenplatte gegen die Trittplatte, die Trittplatte im eingebauten Zustand nach oben verformt wird und somit in vertikaler Richtung vorgespannt wird. Das Stützelement kann auch ein Bock sein, z. B. aus Kunststoff.

    [0025] Aus Figur 4 ist ebenfalls die Anbindung des Scherengestells 10 an dem Fahrzeug 2, 3 erkennbar, wobei die Figur 5 eine vergrößerte Darstellung der Einzelheit V aus Figur 4 zeigt. Das in Figur 5 dargestellte sphärische Lager 11 umfasst einen Lagerbolzen 11 a mit einem sphärischen Bund 11 b auf dem ein ebenfalls sphärisch ausgebildeter Sattel 11 c ruht, der mit dem Scherenarm 15, 14 in Verbindung steht. Derartige sphärische Lager sind Stand der Technik, und insofern erübrigt sich eine detaillierte Beschreibung dieses Lagers.

    [0026] Aus Fig. 6 ergibt sich im Einzelnen die schwenkbare Anbindung der Brücke 1 an dem Wagenkasten des Fahrzeuges 2 durch die erste Verbindungseinrichtung 53. Hierbei ist ein Schwenkgelenk 4a in Form eines Scharniers oder Scharnierbandes vorgesehen, das im Bereich des Bodens 2a des Wagenkastens des Fahrzeuges 2 am Fahrzeug 2 beispielsweise durch eine Schweißung befestigt ist. Brückenseitig nimmt das Schwenkgelenk 4a die Bodenplatte 4 schwenkbar auf. In etwa im rechten Winkel zu der Bodenplatte 4 verläuft die erste Traverse 50. Die Traverse ist hierbei unmittelbar am Wagenkasten angeordnet. Sie kann auch noch zusätzlich am Schwenkgelenk 4a befestigt sein. Diese erste Traverse 50 ist im Querschnitt rechtwinklig nach Art eines "L" ausgebildet. In Richtung der Brücke 1 ist unmittelbar vor dem Schwenkgelenk 4a ein ebenfalls rechtwinkliger, L-förmiger erster Träger 51 an der Bodenplatte angeordnet, der in etwa parallel zur ebenfalls rechtwinkligen Traverse 50 verläuft. Der erste Träger 51 dient der Aufnahme des sphärischen Lagers 11. Der erste Träger 51 ist gegenüber der Traverse 50 über Kunststoffpuffer 55 sowohl seitlich als auch nach unten abgestützt, wie sich dies unmittelbar in Anschauung von Fig. 6 ergibt.

    [0027] Betrachtet man nunmehr die Fig. 7, so ergibt sich in Bezug auf die zweite Verbindungseinrichtung 63 Folgendes: Der Wagenkasten des Fahrzeugs 3 nimmt die zweite Traverse 60 auf. Die zweite Traverse 60 ist im Querschnitt ebenso wie die erste Traverse im Wesentlichen rechtwinklig (L-förmig) ausgebildet. Diese zweite Traverse 60 ist an der Stirnwand des Fahrzeugs 3 befestigt, wie sich dies in Anschauung von Fig. 7 ergibt. Des Weiteren ist ein Schwenkgelenk 5a vorgesehen, wobei das Schwenkgelenk 5a brückenseitig die Bodenplatte 5 aufnimmt. Am gegenüberliegenden Ende in einer Flucht zur Bodenplatte 5 verlaufend, befindet sich die sogenannte Überlappungsplatte 7 an dem Schwenkgelenk 5a. Die Überlappungsplatte 7 lagert auf dem Boden 3a des Wagenkastens des Fahrzeugs 3. Im rechten Winkel zur Bodenplatte 5 verlaufend weist das Gelenk darüber hinaus den ebenfalls im Querschnitt rechtwinkligen, L-förmigen zweiten Träger 61 auf, wobei der Träger 61 das sphärische Lager 11 des Scherengestells 10 aufnimmt. Auch der Träger 61 stützt sich über Kunststoffpuffer 65 sowohl seitlich als auch vertikal auf der zweiten Traverse 60 ab.

    [0028] Erkennbar lagert der zweite Träger auf dem horizontalen Schenkel der zweiten Traverse 60. Das heißt, dass bei Fahrt des Fahrzeugs die Möglichkeit besteht, insbesondere bei unebener Wegstrecke, dass die Brücke unbeabsichtigt abhebt. Das heißt, dass die Überlappungsplatte bzw. die gesamte Brücke im Bereich der zweiten Traverse vertikal nach oben verschwenkt. Um dieses zu verhindern, ist eine Riegeleinrichtung 70 vorgesehen (Fig. 8). Diese Riegeleinrichtung 70 umfasst einen Finger 71, der durch einen Hebel 72 mit einem drehbaren Vierkant 73 in Verbindung steht, wobei der Hebel gelenkig am Finger 71 angebracht ist. Durch den winkligen Hebel 72 wird bei Verschwenken in Richtung des Uhrzeigersinns durch Verdrehen des Vierkants 73 der Finger 71 aus einer Öffnung 67 ausgerückt, wobei die Öffnung 67 sich in einer vertikalen Wandung 68 auf dem horizontalen Schenkel des zweiten Trägers befindet. Diese Wandung 68 ist am Ende des Trägers angeordnet, sodass die Riegeleinrichtung 70 durch den Lagerbock 69 zur Aufnahme des Vierkants 73 an der Stirnseite des Wagenkastens des Fahrzeugs 3 befestigt ist. Der Finger 71 steht unter der Last einer Feder 71 a, die dafür sorgt, dass der Finger sich immer in der Öffnung 67 befindet.

    [0029] Es besteht durchaus die Möglichkeit die Ausbildung der zweiten Verbindungseinrichtung 63 gemäß der Figuren 7 und 8 zu beiden Enden der Brücke vorzusehen, sodass dann nach Lösen der Finger 71 der Riegeleinrichtungen 70 die komplette Brücke einschließlich der Zentrierglieder, sprich der Scherengestelle und der Bodenplatten, entnommen werden kann. Denkbar ist ebenfalls die Riegeleinrichtung zu beiden Seiten der Brücke vorzuweisen.

    [0030] Ist die Anbindung der Brücke jedoch in der Form getroffen, wie sie in den Figuren 6 einerseits und 7 und 8 andererseits getroffen ist, so wird lediglich der Finger 71 der Riegeleinrichtung 70 an dem ersten Ende der Brücke gelöst, um dann die gesamte Brücke einschließlich der Überlappungsplatte 7 in Richtung des Balgdaches zu verschwenken, und somit freien Zugang zum Balgboden zu erhalten, da, wie ausgeführt, die Zentrierglieder also im vorliegenden Fall die beiden Scherengestelle, mit aufgeschwenkt werden.

    Bezugszeichenliste



    [0031] 
    1
    Brücke
    1a
    Balg
    2
    Fahrzeug
    2a
    Boden des Fahrzeugs 2
    3
    Fahrzeug
    3a
    Boden des Fahrzeugs 3
    4
    Bodenplatte
    4a
    Schwenkgelenk (Scharnier)
    5
    Bodenplatte
    5a
    Schwenkgelenk (Scharnier)
    6
    Trittplatte
    6a
    Trägerplatte
    6b
    Öffnung in der Trittplatte
    7
    Überlappungsplatte
    8
    Mittellängsachse
    10
    Scherengestell (Zentrierglied)
    11
    sphärisches Lager
    11a
    Bolzen
    11b
    sphärischer Bund
    11c
    sphärischer Sattel
    12
    Kreuzungspunkt
    13
    Scherenarm
    14
    Scherenarm
    15
    Scherenarm
    20
    Kupplungsvorrichtung
    21
    Träger
    22
    Schlitten
    23
    Führungsleiste
    23a
    Langloch
    24
    Führungsleiste
    24a
    Langloch
    25
    Führungsstift
    26
    Doppelpfeil
    27
    Rastglied
    27a
    umlaufende Nut im Rastglied
    28
    Rastvorrichtung
    29
    Rastzahn
    29a
    Hülse für Rastzahn
    30
    Feder des Rastzahns
    31
    Zugseil
    33
    Kopfbolzen
    40
    Stützelement (Federelement)
    41
    Kopf des Federelements
    50
    erste Traverse
    51
    erster Träger
    53
    erste Verbindungseinrichtung (schwenkbar)
    55
    Kunststoffpuffer
    60
    zweite Traverse
    61
    zweiter Träger
    63
    zweite Verbindungseinrichtung (lösbar)
    65
    Kunststoffpuffer
    67
    Öffnung in Wandung
    68
    Wandung auf zweitem Träger
    69
    Lagerbock
    70
    Riegeleinrichtung
    71
    Finger
    71a
    Feder
    72
    Hebel
    73
    Vierkant



    Ansprüche

    1. Übergang mit einer Brücke und einem tunnelförmig umlaufenden Balg zwischen zwei durch eine gelenkige Verbindung miteinander verbundener Fahrzeuge (2, 3), wobei die Brücke (1) eine Trittplatte (6) und zwei Bodenplatten (4, 5) umfasst, wobei jede Bodenplatte im Bereich der Stirnseite eines Fahrzeugs mit dem Fahrzeug in Verbindung steht, wobei die Trittplatte (6) auf den Bodenplatten (4, 5) aufliegt, wobei zur Zentrierung der Trittplatte relativ zu den Bodenplatten (4, 5) in Durchgangsrichtung gesehen auf der Unterseite der Brücke (1) mindestens ein Zentrierglied (10) vorgesehen ist, wobei das mindestens eine Zentrierglied (10) einerseits mit der Trittplatte (6) und andererseits mit dem jeweiligen Fahrzeug (2, 3) in Verbindung steht,
    wobei zwischen dem mindestens einen Zentrierglied (10) und dem jeweiligen Fahrzeug (2, 3) eine erste und eine zweite Verbindungseinrichtung (53, 63) vorgesehen ist, wobei die erste und die zweite Verbindungseinrichtung (53, 63) derart ausgebildet sind, dass das mindestens eine Zentrierglied (10) aus dem Bereich des Balgbodens bringbar ist,
    wobei die eine erste Verbindungseinrichtung (53) ein erstes Schwenkgelenk (4a) umfasst, wobei das erste Schwenkgelenk (4a) mit dem einen Fahrzeug (2) in Verbindung steht, wobei die andere zweite Verbindungseinrichtung (63) eine lösbare Verbindung mit dem anderen Fahrzeug (3) bereitstellt,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass nach Lösen der zweiten Verbindungseinrichtung (63) die komplette Brücke (1) einschließlich des mindestens einen Zentriergliedes (10) nach oben in Richtung des Balgdaches schwenkbar ist, sodass der Balgboden von innen zugänglich ist.
     
    2. Übergang mit einer Brücke und einem tunnelförmig umlaufenden Balg zwischen zwei durch eine gelenkige Verbindung miteinander verbundener Fahrzeuge (2, 3) nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass die Brücke (1) zu beiden Enden durch jeweils eine lösbare Verbindungseinrichtung (63) mit dem jeweiligen Fahrzeug (2, 3) in Verbindung steht.
     
    3. Übergang mit einer Brücke und einem tunnelförmig umlaufenden Balg zwischen zwei durch eine gelenkige Verbindung miteinander verbundener Fahrzeuge (2, 3) nach einem der voranstehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass die erste Verbindungseinrichtung (53) einen an der ersten Bodenplatte (4) angeordneten ersten Träger (51) umfasst, der das eine erste Ende des mindestens einen Zentriergliedes (10) aufnimmt.
     
    4. Übergang mit einer Brücke und einem tunnelförmig umlaufenden Balg zwischen zwei durch eine gelenkige Verbindung miteinander verbundener Fahrzeuge (2, 3) nach Anspruch 3,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass der eine erste Träger (51) in horizontaler Lage des mindestens einen Zentriergliedes (10) auf einer auf dem Fahrzeug (2) angeordneten ersten Traverse (50) lagert.
     
    5. Übergang mit einer Brücke und einem tunnelförmig umlaufenden Balg zwischen zwei durch eine gelenkige Verbindung miteinander verbundener Fahrzeuge (2, 3) nach einem der voranstehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass die Bodenplatte (4) an dem ersten Schwenkgelenk (4a) verschwenkbar angeordnet ist.
     
    6. Übergang mit einer Brücke und einem tunnelförmig umlaufenden Balg zwischen zwei durch eine gelenkige Verbindung miteinander verbundener Fahrzeuge (2, 3) nach einem der voranstehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass zur lösbaren Verbindung des mindestens einen Zentriergliedes (10) von dem Fahrzeug (3) die zweite Verbindungseinrichtung (63) vorgesehen ist und eine zweite Bodenplatte (5) einen zweiten Träger zur Aufnahme des einen Endes des mindestens einen Zentriergliedes aufweist.
     
    7. Übergang mit einer Brücke und einem tunnelförmig umlaufenden Balg zwischen zwei durch eine gelenkige Verbindung miteinander verbundene Fahrzeuge (2, 3) nach Anspruch 6,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass der zweite Träger (61) lösbar mit einer zweiten Traverse (60) in Verbindung steht.
     
    8. Übergang mit einer Brücke und einem tunnelförmig umlaufenden Balg zwischen zwei durch eine gelenkige Verbindung miteinander verbundener Fahrzeuge (2, 3) nach Anspruch 6 oder 7,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass der zweite Träger (61) durch ein zweites Schwenkgelenk (5a) mit der zweiten Bodenplatte (5) in Verbindung steht.
     
    9. Übergang mit einer Brücke und einem tunnelförmig umlaufenden Balg zwischen zwei durch eine gelenkige Verbindung miteinander verbundener Fahrzeuge (2, 3) nach Anspruch 8,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass das zweite Schwenkgelenk (5a) eine Überlappungsplatte (7) zur Verbindung mit dem Boden (3a) des Fahrzeugs (3) aufweist.
     
    10. Übergang mit einer Brücke und einem tunnelförmig umlaufenden Balg zwischen zwei durch eine gelenkige Verbindung miteinander verbundener Fahrzeuge (2, 3) nach einem der Ansprüche 7 bis 9,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass der zweite Träger (61) auf der am zweiten Fahrzeug (3) angeordneten zweiten Traverse (60) lagert.
     
    11. Übergang mit einer Brücke und einem tunnelförmig umlaufenden Balg zwischen zwei durch eine gelenkige Verbindung miteinander verbundener Fahrzeuge (2, 3) nach einem der Ansprüche 6 bis 10,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass der zweite Träger (61) durch eine Riegeleinrichtung (70) mit dem zweiten Fahrzeug (3) lösbar verbunden ist.
     
    12. Übergang mit einer Brücke und einem tunnelförmig umlaufenden Balg zwischen zwei durch eine gelenkige Verbindung miteinander verbundener Fahrzeuge (2, 3) nach Anspruch 11,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass die Riegeleinrichtung (70) einen Finger (71) aufweist, der aus einer am Träger (61) angeordneten Öffnung (67) ausrückbar ist.
     
    13. Übergang mit einer Brücke und einem tunnelförmig umlaufenden Balg zwischen zwei durch eine gelenkige Verbindung miteinander verbundener Fahrzeuge (2, 3) nach einem der voranstehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass zu beiden Seiten der Mittellängsachse der Brücke (1) jeweils ein Zentrierglied (10) angeordnet ist.
     
    14. Übergang mit einer Brücke und einem tunnelförmig umlaufenden Balg zwischen zwei durch eine gelenkige Verbindung miteinander verbundener Fahrzeuge (2, 3) nach einem der voranstehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass das Zentrierglied (10) als Scherengestell, insbesondere als Doppelschere ausgebildet ist.
     


    Claims

    1. A gangway with a bridge and a tunnel-shaped circumferential bellows between two cars (2, 3) connected to each other by way of an articulated connection, wherein the bridge (1) comprises a tread plate (6) and two floor plates (4, 5), wherein each floor plate is connected to the car in the area of the front side of a car, wherein the tread plate (6) rests on the floor plates (4, 5), wherein at least one centering member (10) is provided on the underside of the bridge (1), as seen in the direction of passage, for centering the tread plate relative to the floor plates (4, 5), wherein the at least one centering member (10) is connected on the one hand with the tread plate (6) and on the other hand with the respective car (2, 3), wherein a first and a second connection arrangement (53, 63) is provided between the at least one centering member (10) and the respective car (2, 3), wherein the first and the second connection arrangement (53, 63) are designed in such a manner that the at least one centering member (10) is adapted to be brought out of the area of the bellows floor,
    wherein the one first connection arrangement (53) comprises a first pivot joint (4a), wherein the first pivot joint (4a) is connected with the one car (2), wherein the other second connection arrangement (63) provides a detachable connection with the other car (3),
    characterized in that
    after releasing the second connection arrangement (63) the entire bridge (1) including the at least one centering member (10) is pivotable upwards in the direction of the bellows roof, so that the bellows floor is accessible from the inside.
     
    2. The gangway with a bridge and a tunnel-shaped circumferential bellows between two cars (2, 3) connected to each other by way of an articulated connection according to claim 1,
    characterized in that
    the bridge (1) is connected at both ends with the respective car (2, 3) by a respectively detachable connection arrangement (63).
     
    3. The gangway with a bridge and a tunnel-shaped circumferential bellows between two cars (2, 3) connected to each other by way of an articulated connection according to one of the afore-mentioned claims,
    characterized in that
    the first connection arrangement (53) comprises a first support (51) disposed on the first floor plate (4), said support receiving the first end of the at least one centering member (10).
     
    4. The gangway with a bridge and a tunnel-shaped circumferential bellows between two cars (2, 3) connected to each other by way of an articulated connection according to claim 3,
    characterized in that
    in the horizontal position of the at least one centering member (10), the one first support (51) is mounted on a first cross-beam (50) disposed on the car (2).
     
    5. The gangway with a bridge and a tunnel-shaped circumferential bellows between two cars (2, 3) connected to each other by way of an articulated connection according to one of the afore-mentioned claims,
    characterized in that
    the floor plate (4) is pivotably disposed on the first pivot joint (4a).
     
    6. The gangway with a bridge and a tunnel-shaped circumferential bellows between two cars (2, 3) connected to each other by way of an articulated connection according to one of the afore-mentioned claims,
    characterized in that
    the second connection arrangement (63) is provided for a detachable connection of the at least one centering member (10) from the car (3), and a second floor plate (5) has a second support for receiving the one end of the at least one centering member.
     
    7. The gangway with a bridge and a tunnel-shaped circumferential bellows between two cars (2, 3) connected to each other by way of an articulated connection according to claim 6,
    characterized in that
    the second support (61) is detachably connected to a second cross-beam (60).
     
    8. The gangway with a bridge and a tunnel-shaped circumferential bellows between two cars (2, 3) connected to each other by way of an articulated connection according to claim 6 or 7,
    characterized in that
    the second support (61) is connected with the second floor plate (5) by a second pivot joint (5a).
     
    9. The gangway with a bridge and a tunnel-shaped circumferential bellows between two cars (2, 3) connected to each other by way of an articulated connection according to claim 8,
    characterized in that
    the second pivot joint (5a) has an overlapping plate (7) for connecting it with the floor (3a) of the car (3).
     
    10. The gangway with a bridge and a tunnel-shaped circumferential bellows between two cars (2, 3) connected to each other by way of an articulated connection according to one of the claims 7 to 9,
    characterized in that
    the second support (61) is mounted on the second cross-beam (60) disposed on the car (3).
     
    11. The gangway with a bridge and a tunnel-shaped circumferential bellows between two cars (2, 3) connected to each other by way of an articulated connection according to one of the claims 6 to 10,
    characterized in that
    the second support (61) is detachably connected to the second car (3) by way of a locking arrangement (70).
     
    12. The gangway with a bridge and a tunnel-shaped circumferential bellows between two cars (2, 3) connected to each other by way of an articulated connection according to claim 11,
    characterized in that
    the locking arrangement (70) has a finger (71) that is disengageable from an aperture (67) disposed on the support (61).
     
    13. The gangway with a bridge and a tunnel-shaped circumferential bellows between two cars (2, 3) connected to each other by way of an articulated connection according to one of the afore-mentioned claims,
    characterized in that
    respectively one centering member (10) is disposed on each side of the center longitudinal axis of the bridge (1).
     
    14. The gangway with a bridge and a tunnel-shaped circumferential bellows between two cars (2, 3) connected to each other by way of an articulated connection according to one of the afore-mentioned claims,
    characterized in that
    the centering member (10) is configured as a scissor-type frame, more specifically as double scissors.
     


    Revendications

    1. Passerelle avec un pont et un soufflet enrobant en forme de tunnel entre deux véhicules (2, 3) couplés entre eux au moyen d'une liaison articulée, dans lequel le pont (1) comporte une plaque marchepied (6) et deux plateaux de sol (4, 5), dans lequel chacun des plateaux de sol se trouvant dans le secteur frontal d'un véhicule est en liaison avec le véhicule, dans lequel la plaque marchepied (6) repose sur les plateaux de sol (4, 5), dans lequel, en vue de centrer la plaque marchepied par rapport aux plateaux de sol (4, 5), vu dans la direction de passage, il est prévu au moins un organe de centrage (10), dans lequel ledit au moins un organe de centrage (10) se trouve d'une part en liaison avec la plaque marchepied (6) et d'autre part avec les véhicules respectifs (2, 3), dans lequel une première et une seconde installations de couplage (53, 63) sont affectées aux véhicules respectifs (2, 3), dans lequel une première et une seconde installations de couplage (53, 63) sont agencées de telle manière que ledit au moins un organe de centrage (10) peut être amené hors du secteur de la base du soufflet,
    dans lequel une première installation de couplage (53) comprend une première articulation pivotante (4a), dans lequel la première articulation pivotante (4a) est en liaison avec un des véhicules (2), dans lequel la seconde installation de couplage (63) constitue une liaison amovible avec le second véhicule (3),
    caractérisé en ce que
    après désaccouplement de la seconde installation de couplage (63) le pont (1) complet, y compris ledit au moins un organe de centrage (10) peut basculer vers le haut en direction du toit du soufflet, de telle manière que la base du soufflet soit accessible depuis l'intérieur.
     
    2. Passerelle avec un pont et un soufflet enrobant en forme de tunnel entre deux véhicules (2, 3) couplés entre eux selon la revendication 1,
    caractérisé en ce que
    le pont (1) est couplé à ses deux extrémités aux véhicules articulés (2, 3) respectivement au moyen d'une installation de couplage (63) amovible.
     
    3. Passerelle avec un pont et un soufflet enrobant en forme de tunnel entre deux véhicules (2, 3) couplés entre eux selon l'une des revendications précédentes,
    caractérisé en ce que
    le première installation de liaison (53) comporte un premier support (51) monté sur le premier plateau de sol (4), qui englobe une extrémité dudit au moins un organe de centrage (10).
     
    4. Passerelle avec un pont et un soufflet enrobant en forme de tunnel entre deux véhicules (2, 3) couplés entre eux selon la revendication 3,
    caractérisé en ce
    qu'un premier support (51) en position horizontale dudit au moins un organe de centrage (10) est en appui sur une première traverse (50) disposée sur le véhicule (2).
     
    5. Passerelle avec un pont et un soufflet enrobant en forme de tunnel entre deux véhicules (2, 3) couplés entre eux selon l'une des revendications précédentes,
    caractérisé en c e que,
    le plateau de sol (4) est montée de façon pivotante sur la première articulation pivotante (4a).
     
    6. Passerelle avec un pont et un soufflet enrobant en forme de tunnel entre deux véhicules (2, 3) couplés entre eux selon l'une des revendications précédentes,
    caractérisé en c e que,
    pour assurer une liaison amovible dudit au moins un organe de centrage (10) du véhicule (3), on dispose de la seconde installation de couplage (63) et un deuxième plateau de sol (5) comporte un deuxième support pour recevoir l'une des extrémités dudit au moins organe de centrage (10).
     
    7. Passerelle avec un pont et un soufflet enrobant en forme de tunnel entre deux véhicules (2, 3) couplés entre eux selon la revendication 6,
    caractérisé en ce
    qu'un deuxième support (61) est couplé de façon amovible avec une seconde traverse (60).
     
    8. Passerelle avec un pont et un soufflet enrobant en forme de tunnel entre deux véhicules (2, 3) couplés entre eux selon les revendications 6 ou 7,
    caractérisé en ce que,
    le second support (61) est en liaison avec le second plateau de sol (5) au moyen d'une seconde articulation pivotante (5a).
     
    9. Passerelle avec un pont et un soufflet enrobant en forme de tunnel entre deux véhicules (2, 3) couplés entre eux selon la revendication 8,
    caractérisé en c e que,
    la seconde articulation pivotante (5a) comporte une plaque de recouvrement (7) pour assurer la jonction avec le sol (3a) du véhicule (3).
     
    10. Passerelle avec un pont et un soufflet enrobant en forme de tunnel entre deux véhicules (2, 3) couplés entre eux selon l'une des revendications 7 à 9,
    caractérisé e n ce que,
    le second support (61) est en appui sur ladite seconde traverse (60) montée sur le second véhicule (3).
     
    11. Passerelle avec un pont et un soufflet enrobant en forme de tunnel entre deux véhicules (2, 3) couplés entre eux selon l'une des revendications 6 à 10,
    caractérisé e n ce que,
    le second support (61) est couplé de façon amovible au second véhicule (3) au moyen d'un dispositif de verrouillage (70).
     
    12. Passerelle avec un pont et un soufflet enrobant en forme de tunnel entre deux véhicules (2, 3) couplés entre eux selon la revendication 11,
    caractérisé en c e que,
    le dispositif de verrouillage (70) comporte un doigt (71) qui peut être dégagé d'une ouverture (67) ménagée dans le support (61).
     
    13. Passerelle avec un pont et un soufflet enrobant en forme de tunnel entre deux véhicules (2, 3) couplés entre eux selon l'une des revendications précédentes,
    caracaractérisé en c e que,
    les deux côtés de l'axe central du pont (1) comportent respectivement un organe de centrage (10).
     
    14. Passerelle avec un pont et un soufflet enrobant en forme de tunnel entre deux véhicules (2, 3) couplés entre eux selon l'une des revendications précédentes,
    caracaractérisé en c e que,
    l'organe de centrage (10) est réalisé sous la forme d'un mécanisme à ciseaux, en particulier sous forme de double ciseaux.
     




    Zeichnung





























    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente