[0001] Die Erfindung betrifft eine Farbspeichereinheit für Handstempel, mit einer Halterung,
in der ein Speicherkörper angeordnet ist, und mit einem Rahmen, in dem eine Abdruckplatte
angeordnet ist, wobei der Rahmen in einer vorläufigen Montageposition auf der Halterung
sitzt, in der der Speicherkörper und die Abdruckplatte in Abstand voneinander gehalten
sind, und der Rahmen in eine endgültige Montageposition an der Halterung überführbar
ist, in der der Speicherkörper und die Abdruckplatte aneinander anliegen.
[0002] Die Erfindung bezieht sich ferner auf einen Handstempel mit einer derartigen Farbspeichereinheit
und mit einer Betätigungseinheit zur Bewegung der in der Halterung angeordneten Abdruckplatte
von einer in einem Gehäuse zurückgezogenen Ruhestellung in eine Abdruckstellung.
[0003] Aus dem Stand der Technik sind vorgefärbte bzw. "Pre-Inked"-Handstempel mit einer
Farbspeichereinheit bekannt, bei denen zur Herstellung einer Abdruckplatte mit einem
individuell anpassbaren Abdruckmuster ein sogenanntes Flash-System zum Einsatz kommt,
welches darauf beruht, einen zur Ausbildung der Abdruckplatte vorgesehenen offenporigen
Schaumstoffkörper kurzzeitigen Belichtungen ("Flashs" bzw. Lichtblitzen) auszusetzen.
Die Lichtblitze bewirken ein Verschließen der Poren des Schaumstoffkörpers in jenen
Bereichen, in denen kein Stempelabdruck erzeugt werden soll, wobei die Abdruckplatte
zur Erzielung des gewünschten Stempelmusters gemeinsam mit einer das Stempelmuster
aufweisenden Folie in eine Belichtungsmaschine eingesetzt wird. Um die Abdruckplatte
mit Stempelfarbe zu versorgen, ist üblicherweise ein gesonderter Speicherkörper vorgesehen,
der mit Stempelfarbe getränkt ist. Ein solcher Handstempel ist beispielweise in der
AT 503 112 B1 beschrieben.
[0004] Aus dem Europäischen Patent
EP 1 805 032 B1 ist ein Handstempel bekannt, bei dem die Abdruckplatte durch einen belichteten Schaumstoffkörper
gebildet ist. Die Abdruckplatte und der Speicherkörper sind dabei jeweils in einem
eigenen Rahmen- bzw. Halteteil angeordnet, wobei diese Teile in einer vorläufigen
Stellung derart ineinander gesteckt sind, dass die Abdruckplatte und der Speicherkörper
unter Ausbildung eines Luftspalts voneinander beabstandet angeordnet sind. Die Abdruckplatte
ist dabei mit Hilfe von Warzenvorsprüngen in ihrem Rahmenteil fixiert, die verhindern;
dass die Abdruckplatte mit dem Speicherkörper in Kontakt kommt. Während des Belichtungsvorgangs
in einer Belichtungsmaschine sind die Rahmenteile zwischen einer Anpressplatte und
einer Glasplatte angeordnet. Unter Aufbringung eines Anpressdrucks werden die Teile
in eine endgültige Stellung zusammengeschoben, in der die Abdruckplatte und der Speicherkörper
zum Austausch von Stempelfarbe in Kontakt stehen. Nachteilig an der gezeigten Farbspeichereinheit
ist die fixe Befestigung des Farbspeichers in seinem Halteteil durch Kleben, da sich
die Klebeverbindung im Betrieb lösen kann bzw. eine Verklebung bei Verwendung von
bestimmten Kunststoffmaterialien, wie Polypropylen etc., für die Halteteile nicht
oder nur mangelhaft möglich ist.
[0005] In der
US 2009/0101032 A1 ist ein andersartiger Selbstfärbe-Handstempel beschrieben, bei welchem die Stempeleinheit
in einer einzigen Montageposition vorliegt. Der Stempel weist ein Stempelgehäuse auf,
in dem ein Kopplungsteil mit zwei Nachfüllstutzen angeordnet ist, das bei Betätigung
eines Griffteils auf einen Farbspeicher gedrückt wird, welcher an einer Stempelplatte
anliegt. Als Stempelplatte ist ein belichteter Schaumstoff vorgesehen, welcher das
gewünschte Stempelmuster ausbildet. Zur Fixierung des Farbspeichers in der einzigen
Montageposition sind an der Unterseite des Kopplungsteils Vorsprünge angeordnet, welche
in den Farbspeicher eindringen.
[0006] In der
DE 697 05 913 T2 ist eine weitere Stempelvorrichtung beschrieben, welche lediglich eine einzige Montageposition
vorsieht. Die Stempelvorrichtung weist eine Stempelplatte auf, die mittels eines Paars
Klauen längsseitig fixiert ist, welche mit der Stempelplatte elastisch in Eingriff
gebracht sind.
[0007] Die
DE 699 09 391 T2 beschreibt eine Stempeleinheit mit einem Schürzenteil, einem Halter, der innerhalb
des Schürzenteils verschieblich angeordnet ist, und einem Stempelmaterial, welches
bei Betätigung eines Griffteils gegen ein Stempelblatt gepresst wird. Der Halter weist
Biegeabschnitte auf, welche das Stempelmaterial mittels eines dazwischen angebrachten
Siegelmittels fixieren.
[0008] Aus der
EP 0 572 218 A2 ist ein Stempel mit einer Abziehfolie bekannt.
[0009] Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, eine Farbspeichereinheit für einen Handstempel
der eingangs angeführten Art zu schaffen, mit dem eine konstruktiv einfache, dauerhaft
zuverlässige Befestigung des Speicherkörpers in der Halterung erzielbar ist.
[0010] Erfindungsgemäß wird dies durch eine Farbspeichereinheit nach Anspruch 1 und einen
Handstempel nach Anspruch 7 erzielt. Demnach ist der Speicherkörper in der Halterung
durch wenigstens einen Eingriffsteil fixiert. Der Eingriffsteil ermöglicht die unbewegliche
Fixierung des Speicherkörpers in der Halterung, sobald der Eingriffsteil mit dem Speicherkörper
in Eingriff gebracht wird. Vorteilhafterweise kann somit auf eine unzuverlässige Klebeverbindung
verzichtet werden. Die erfindungsgemäße Fixierung des Speicherkörpers mit dem Eingriffsteil
ist keinerlei Einschränkungen bei der Auswahl der Materialien für die Halterung unterworfen,
wie dies bei den bekannten Klebeverbindungen nachteiligerweise der Fall war. Bei einer
bevorzugten Ausführung dringt der Eingriffsteil zumindest teilweise in den Speicherkörper
ein, wodurch eine reib- und formschlüssige Verbindung zwischen dem Eingriffsteil und
dem Speicherkörper hergestellt wird. Alternativ ist es insbesondere im Falle, dass
eine Beschädigung des Speicherkörpers vermieden werden soll, von Vorteil, wenn der
Eingriffsteil beim Eingriff in den Speicherkörper lediglich eine lokale elastische
Verformung des Speicherkörpers bewirkt und die Fixierung des Speicherkörpers in der
Halterung vornehmlich durch einen Reibschluss erfolgt.
[0011] Um die den Speicherkörper aufweisende Halterung am Rahmen, in dem die Abdruckplatte
gehalten ist, zu befestigen, sind jeweils an der Halterung bzw. am Rahmen zusammenarbeitende
Rastelemente vorgesehen, die eine der vorläufigen Montageposition entsprechende erste
Raststellung und eine der endgültigen Montageposition entsprechende zweite Raststellung
definieren. In der Montage der Speichereinheit wird zunächst der Rahmen auf die Halterung
gerade so weit aufgesteckt, dass die kooperierenden Rastelemente des Rahmens bzw.
der Halterung in der ersten Raststellung einschnappen, in der der Speicherkörper und
die Abdruckplatte entsprechend der vorläufigen Montageposition voneinander beabstandet
bzw. durch einen Luftspalt getrennt angeordnet sind; zum Überführen in die endgültige
Montageposition wird der Rahmen weiter auf die Halterung aufgeschoben, bis die Rastelemente
in der zweiten Raststellung verrastet sind.
[0012] Bei einer ersten bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, dass der
Eingriffsteil durch Laschen an der Halterung gebildet ist, die in einem verformten
bzw. umgebogenen Zustand in den Speicherkörper eingreifen. Vorzugsweise sind die Laschen
an einer dem Rahmen zugewandten Wand der insbesondere wannenförmig ausgebildeten Halterung
angeordnet. Die Laschen werden beim Aufschieben des Rahmens auf die Halterung von
den zugewandten Abschnitten des vorzugsweise entsprechend der Halterung wannenförmig
ausgebildeten Rahmens umgebogen bzw. umgeknickt und in den Speicherkörper gedrückt,
um den Speicherkörper in der Halterung zu fixieren. Selbstverständlich wäre es denkbar,
lediglich eine einzige verformbare bzw. umbiegbare Lasche vorzusehen; vorzugsweise
sind jedoch zumindest zwei an gegenüberliegenden Seiten der Halterung angeordnete,
insbesondere jeweils einstückig mit der Wand gebildete Laschen vorgesehen. Zudem ist
eine Ausführung denkbar, bei der die Laschen am Rahmen angeordnet sind, wobei die
Laschen beim Aufstecken des Rahmens so geführt werden, dass sie zumindest teilweise
in den Speicherkörper eindringen. Schließlich ist es auch möglich, dass die Laschen
zur Fixierung des Speicherkörpers in der Halterung durch den Benutzer manuell bzw.
mit einem passenden Werkzeug in den Speicherkörper gedrückt werden.
[0013] Bei einer anderen bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind die Eingriffsteile
durch Distanzvorsprünge am Rahmen gebildet, die in der vorläufigen Montageposition
die Abdruckplatte und den Speicherkörper in Abstand voneinander halten und bei Überführung
des Rahmens in die endgültige Montageposition in den Speicherkörper eingreifen. Demnach
erfüllen die Distanzvorsprünge zwei Aufgaben: In der vorläufigen Montageposition dienen
die Distanzvorsprünge dazu, einen Kontakt zwischen dem Speicherkörper und der Textplatte
zu verhindern, indem der Speicherkörper von der Textplatte durch den Luftspalt getrennt
zwischen der Halterung und zugewandten Anlageflächen der Distanzvorsprünge unbeweglich
angeordnet ist; sobald der Rahmen in die endgültige Montageposition geschoben wird,
greifen die Distanzvorsprünge mit ihren Anlageflächen zuerst in den Speicherkörper
ein, so dass eine fixierte Anordnung des Speicherkörpers in der Farbspeichereinheit
erzielt wird.
[0014] Um die Abdruckplatte vor Beschädigungen und einer Verschmutzung infolge von Staubpartikeln
oder dergl. zu schützen, ist es günstig, wenn an der vom Speicherkörper abgewandten
Seite der Abdruckplatte eine transparente Schutzfolie vorgesehen ist. Indem die Schutzfolie
lichtdurchlässig ist, kann diese auch während der Belichtung an der Abdruckplatte
behalten werden, wodurch vorteilhafterweise verhindert wird, dass die Abdruckplatte
verunreinigt wird.
[0015] Vorzugsweise ist die Schutzfolie entsprechend der äußeren Gestalt des die Abdruckplatte
aufweisenden Rahmens haubenförmig ausgebildet. Mit der Schutzfolie wird die vom Speicherkörper
abgewandte Seite der Abdruckplatte vollständig abgedeckt, wobei die Schutzfolie zur
Ausbildung der haubenförmigen Gestalt über eine gewisse Erstreckung entlang einer
im Wesentlichen senkrecht zur Abdruckplatte angeordneten Wand des Rahmens hochgezogen
ist.
[0016] Um die Schutzfolie auf einfache Art und Weise abziehen zu können, ist es günstig,
wenn die Schutzfolie eine über einen Rand des Rahmens hinausragende Grifflasche aufweist.
[0017] Bei einer konstruktiv einfachen Ausführung mit geringen Herstellungskosten ist vorgesehen,
dass wenigstens ein Rastelement durch zwei in Überführ-Richtung hintereinander angeordnete,
vorzugsweise auch seitlich zueinander versetzt angeordnete Rastvorsprünge und wenigstens
ein damit zusammenwirkendes Rastelement durch einen Rasthaken, vorzugsweise einen
den zwei Rastvorsprüngen gemeinsamen Rasthaken, gebildet ist, der je nach Raststellung
einen der beiden Rastvorsprünge übergreift. Wenn die Rastelemente bzw. der Rahmen
und die Halterung im Spritzgießverfahren aus einem Kunststoffmaterial hergestellt
werden, wie dies bevorzugt der Fall ist, sind mit dem seitlichen Versatz der Rastvorsprünge
fertigungstechnische Vorteile erzielbar. Die genannten Rastelemente in Form von Rastvorsprüngen
bzw. Rasthaken sind in verschiedener Art und Weise miteinander kombinierbar; beispielsweise
kann auch jedem Rastvorsprung ein gesonderter Rasthaken zugeordnet sein. Vorzugsweise
sind die Rastvorsprünge an der Halterung vorgesehen und werden von einem einzigen,
entsprechend breiten Rasthaken am Rahmen übergriffen. Es ist auch denkbar, die Position
der Rastvorsprünge bzw. des Rasthakens zu vertauschen, so dass die Rastvorsprünge
am Rahmen und der Rasthaken an der Halterung angeordnet sind bzw. ist.
[0018] Der erfindungsgemäße Handstempel mit der Betätigungseinheit zur Bewegung der in der
Halterung angeordneten Abdruckplatte von der im Stempelgehäuse zurückgezogenen Ruhestellung
in die Abdruckstellung ist dadurch gekennzeichnet, dass der Speicherkörper in der
Halterung durch wenigstens einen Eingriffsteil fixiert ist. Zwecks Vermeidung von
Wiederholungen kann an dieser Stelle auf die Erläuterungen im Zusammenhang mit der
Farbspeichereinheit gemäß der Erfindung verwiesen werden.
[0019] Bei bekannten Handstempeln der vorliegenden Art wurde beobachtet, dass der Anpressdruck,
mit dem Textplatte und Speicherkörper während der Belichtung und danach aneinander
gedrückt werden, infolge von Unebenheiten in der Textplatte etc. ungleichmäßig verteilt
ist, was an bestimmten Stellen der Textplatte zu einer mangelhaften Durchtränkung
mit Farbe führen kann. Um dieses Problem bekannter Flash-Handstempel zu beheben und
eine gleichmäßige Druckbeaufschlagung der Abdruckplatte zu ermöglichen, ist es von
Vorteil, wenn an der vom Speicherkörper abgewandten Seite der Abdruckplatte, gegebenenfalls
durch die transparente Schutzfolie getrennt, eine insbesondere weichelastische Pressplatte,
beispielsweise aus Polyurethan-Schaum, vorgesehen ist. Die weichelastische Pressplatte
bewirkt, dass über die gesamte Fläche der Abdruckplatte ein gleichbleibender Anpressdruck
ausgeübt wird und gewährleistet somit eine ausreichende Durchtränkung der Abdruckplatte
mit Farbe aus dem Speicherkörper. Dabei hat es sich insbesondere als vorteilhaft herausgestellt,
wenn die Pressplatte über die Dauer des Belichtungsvorgangs hinaus eine gewisse Zeitspanne,
beispielsweise insgesamt zehn Minuten, an die Abdruck- bzw. Textplatte gepresst wird,
um eine vollständige Durchtränkung sicherzustellen.
[0020] Zur kompakten, geschützten Anordnung der einzelnen Bauteile der Farbspeichereinheit
ist es günstig, wenn an der von der Abdruckplatte abgewandten Seite der Pressplatte
eine Abdeckung unter Zwischenlage eines überstehenden Papierstreifens angeordnet ist.
Der Papierstreifen kann dabei auch als Indikator dafür dienen, dass bei der Speichereinheit
noch keine fertige Durchtränkung erfolgt ist. Nach ausreichender Farbaufnahme seitens
der Abdruckplatte kann der Papierstreifen entfernt werden, um anzuzeigen, dass die
Farbspeichereinheit für einen Einsatz zum Anfertigen eines Abdrucks bereit ist.
[0021] Die Erfindung wird nachstehend anhand von in der Zeichnung dargestellten bevorzugten
Ausführungsbeispielen, auf die sie jedoch nicht beschränkt sein soll, noch weiter
erläutert. Im Einzelnen zeigen in der Zeichnung:
Fig. 1 einen Längsschnitt durch einen Pre-Inked-Handstempel mit einer Farbspeichereinheit;
Fig. 2 einen Längsschnitt durch die Farbspeichereinheit gemäß Fig. 1 in einer vorläufigen
Montageposition, in der eine in einem Rahmen angeordnete Abdruckplatte von einem in
einer wannenförmigen Halterung aufgenommenen Speicherkörper beabstandet angeordnet
ist;
Fig. 3 einen Längsschnitt ähnlich Fig. 2, wobei der Rahmen in die endgültige Montageposition
auf der Halterung aufgeschoben wurde, in der die Abdruckplatte und der Speicherkörper
in Kontakt miteinander stehen;
Fig. 4 schematisch einen Querschnitt durch eine Halterung mit eingeklebtem Speicherkörper
gemäß Stand der Technik;
Fig. 5 eine Schnittansicht einer Halterung zur Aufnahme eines von der Halterung getrennt
dargestellten Speicherkörpers, bei welcher gemäß einer Ausführungsform der Erfindung
Eingriffsteile in der Art von zwei verformbaren Laschen vorgesehen sind;
Fig. 6 eine Schnittansicht gemäß Fig. 5, wobei der Speicherkörper in die Halterung
eingesetzt und mit den Laschen fixiert wurde;
Fig. 7 einen Querschnitt durch eine Farbspeichereinheit gemäß einer weiteren Ausführungsform
der Erfindung, bei welcher die Abdruckplatte und der Speicherkörper in der vorläufigen
Montageposition durch Distanzvorsprünge am Rahmen in Abstand zueinander gehalten sind;
Fig. 8 einen Querschnitt ähnlich Fig. 7, wobei die Distanzvorsprünge in der endgültigen
Montageposition den Speicherkörper in der Halterung fixieren;
Fig. 9 und Fig. 10 jeweils eine schaubildliche Darstellung der zur Aufnahme des Speicherkörpers
vorgesehenen Halterung (Fig. 9) bzw. des zur Aufnahme der Abdruckplatte vorgesehenen
Rahmens (Fig. 10), wobei zusammenarbeitende Rastelemente ersichtlich sind;
Fig. 11 und Fig. 12 jeweils einen Querschnitt (gemäß einer gegenüber Fig. 7 und 8
versetzten Schnittebene außerhalb der Distanzvorsprünge) durch die in vorläufiger
Montageposition bzw. in endgültiger Montageposition vorliegende Farbspeichereinheit
gemäß den Fig. 7 bis 10, wobei die zusammenarbeitenden Rastelemente in einer ersten
Raststellung bzw. in einer zweiten Raststellung verrastet sind;
Fig. 13 eine auseinandergezogene schaubildliche Darstellung, in der die aus den Fig.
7 bis 12 ersichtliche Halterung für den Speicherkörper sowie ein Rahmen gemäß einer
alternativen Ausführung dargestellt sind;
Fig. 14 und Fig. 15 jeweils eine schaubildliche Darstellung der zusammengesetzten
Farbspeichereinheit mit dem gemäß Fig. 13 ausgebildeten Rahmen in der vorläufigen
Montageposition, wobei aber an der Abdruckplatte bzw. deren Rahmen eine haubenförmige
Schutzfolie mit einer Grifflasche angeordnet ist; und
Fig. 16 eine auseinandergezogene schaubildliche Darstellung der einzelnen Teile der
Farbspeichereinheit gemäß den Fig. 13 bis 15.
[0022] Fig. 1 zeigt einen Pre-Inked-Handstempel 1 mit einem (Stempel-)Gehäuse 2 und einer
Betätigungseinheit 3 von an sich bekanntem Aufbau, s. z.B. die
AT 503 112 B1. An der Unterseite des Gehäuses 2 ist eine Abdeckung 4 befestigt, mit der eine im
Inneren des Gehäuses 2 aufgenommene Farbspeichereinheit 5 geschützt wird, die eine
von einem Speicherkörper 6 mit Farbe versorgte Abdruckplatte 7 aufweist. Der Handstempel
1 liegt in einem lieferfertigen Zustand vor, was durch einen an der Innenseite der
Abdeckung 4 angeordneten, seitlich aus dem Gehäuse 2 herausragenden Papierstreifen
8 angezeigt wird.
[0023] Um den dargestellten Handstempel 1 in Gebrauch nehmen zu können, muss die Abdeckung
4 und eine im Gehäuse 2 vorübergehend angebrachte Pressplatte 9, die nachstehend im
Zusammenhang mit der Herstellung der Abdruckplatte 7 weiter erläutert wird, entfernt
werden.
[0024] Zur Überführung der Abdruckplatte 7 von einer im Gehäuse 2 zurückgezogenen Ruhestellung
in eine Abdruckstellung wird die Betätigungseinheit 3 an einem mit einem inneren Verbindungsteil
10 verrasteten Griffteil 11 gegen die Wirkung einer (in Fig. 1 nicht dargestellten)
Feder nach unten verschoben. Auf eine ausführliche Erläuterung des Betätigungsmechanismus
zur Anfertigung eines Abdrucks auf einer Stempelfläche kann an dieser Stelle verzichtet
werden, und es wird stattdessen auf die
AT 503 112 B1 verwiesen, in der das Zusammenspiel der einzelnen Teile der Betätigungseinheit 3
im Detail beschrieben ist.
[0025] Beim erfindungsgemäßen Pre-Inked-Handstempel 1 ist insbesondere eine Flash-, d.h.
Blitzlichtbelichtung zur Herstellung eines individuellen Stempelmusters an der Abdruckplatte
7 vorgesehen. Dabei wird die Farbspeichereinheit 5 unter Anordnung einer als Schablone
fungierenden Folie (nicht gezeigt) wie an sich bekannt in eine Belichtungsmaschine
eingesetzt und z.B. über ein oder zwei Minuten Lichtblitzen ausgesetzt, mit welchen
das gewünschte Stempelmuster in die Abdruckplatte 7 durch partielles Schmelzen eingeprägt
wird. Um die Abdruckplatte 7 in sämtlichen Bereichen ausreichend mit Farbe zu durchtränken,
ist eine gleichmäßige Druckbeaufschlagung der Farbspeichereinheit 5 während bzw. nach
der Belichtung erforderlich. Zu diesem Zweck wird mit dem Handstempel 1, wie schon
erwähnt, die z.B. aus einem weichelastischen Polyurethan-Schaumstoffmaterial bestehende
Pressplatte 9 mitgeliefert, die im Gehäuse 2 des Handstempels 1, zwischen der Abdeckung
4 und der Abdruckplatte 7 angeordnet wird, um nach dem Belichtungsvorgang die Abdruck-
oder Textplatte 7 fest und gleichmäßig einige weitere Minuten lang gegen den Speicherkörper
6 zu drücken.
[0026] Für die Ausbildung des Stempelmusters in der Abdruckplatte 7 ist es erforderlich,
dass vor der Belichtung eine Durchtränkung der Abdruckplatte 7 mit Farbe aus dem Speicherkörper
6 - zumindest an der Vorderseite - vermieden wird.
[0027] Zu diesem Zweck ist die Farbspeichereinheit 5 zwischen einer vorläufigen Montageposition,
in der die Abdruckplatte 7 und der Speicherkörper 6 voneinander beabstandet sind,
und einer endgültigen Montageposition, in der die Abdruckplatte 7 mit dem Speicherkörper
6 in Kontakt steht, überführbar.
[0028] Wie aus den Fig. 2 und 3 ersichtlich, weist die Farbspeichereinheit 5 eine wannenförmige
Halterung 12 auf, in der der Speicherkörper 6 aufgenommen ist; die Abdruckplatte 7
ist in einem in der Form korrespondierenden Rahmen 13 gehalten. Fig. 2 zeigt die vorläufige
Montageposition der Farbspeichereinheit 5, in der eine im Wesentlichen senkrecht zur
Abdruckplatte 7 abgewinkelte Wand 14 des Rahmens 13 über eine bestimmte Erstreckung
auf eine entsprechende Wand 15 der Halterung 12 aufgeschoben ist, wobei die Abdruckplatte
7 und der Speicherkörper 6 durch einen Luftspalt 16 voneinander getrennt angeordnet
sind. Zur Überführung in die in Fig. 3 gezeigte endgültige Montagestellung wird der
Rahmen 13 in Pfeilrichtung A (Fig. 2) gänzlich auf die Halterung 12 aufgeschoben,
bis die Abdruckplatte 7 und der Speicherkörper 6 aneinander anliegen.
[0029] In den Fig. 2 und 3 ist zudem jeweils eine beispielsweise transparente, haubenförmige
Schutzfolie 17 eingezeichnet, die über der vom Speicherkörper 6 abgewandten Seite
der Abdruckplatte 7 angeordnet ist. Aufgrund der lichtdurchlässigen Ausführung der
Schutzfolie 17 muss die Schutzfolie 17 während des Belichtungsvorgangs in der Belichtungsmaschine
nicht abgenommen werden. Die Schutzfolie 17 ist entlang der Wand 14 vom Rand der Abdruckplatte
7 abgebogen und weist an einer Seite eine Grifflasche 18 auf, welche inbesondere auch
aus den Fig. 14 und 15 ersichtlich ist.
[0030] Beim Stand der Technik war bisher die Aufgabe einer sicheren Befestigung des Speicherkörpers
6 in der Halterung 12 nur unzulänglich gelöst. Fig 4 zeigt schematisch eine Halterung
12 gemäß Stand der Technik, bei der der Speicherkörper 6 mittels einer Klebeverbindung
19 an der Auflage- oder Bodenfläche der Halterung 12 befestigt ist.
[0031] Zur Vermeidung derartiger durch die Klebeverbindung 19 verursachten Probleme, insbesondere
einer im Dauergebrauch unzuverlässigen Befestigung bzw. einer Einschränkung in der
Auswahl der zur Herstellung der Halterung 12 verwendbaren Materialien, ist bei der
Halterung 12 gemäß der Erfindung zumindest ein Eingriffsteil 20 vorgesehen, um den
Speicherkörper 6 zuverlässig in der Halterung 12 zu fixieren.
[0032] Aus den Fig. 5 und 6 ist eine erste Ausführungsform der Erfindung gezeigt, bei welcher
als Eingriffsteil 20 gegenüberliegend an den Längsseiten der Halterungs-Wand 15 Laschen
21 angeordnet sind, die aus einem verformbaren Material, insbesondere einem Kunststoffmaterial,
hergestellt sind. Beim Einsetzen des Speicherkörpers 6 in die Halterung 12 werden
die Laschen 21 verformt bzw. umgebogen, wie aus Fig. 6 ersichtlich ist. Im verformten
bzw. umgebogenen Zustand greifen die Laschen 21 in den Speicherkörper 6 ein, um ein
Herausfallen des Speicherkörpers 6 aus der Halterung 12 zu verhindern. Bei der gezeigten
bevorzugten Ausführung sind die Laschen 21 an der dem Rahmen 13 zugewandten Oberseite
der Halterungs-Wände 15 einstückig angeformt, wobei die Laschen 21 beim Aufschieben
des Rahmens 13 in die endgültige Montageposition von der Rahmen-Wand 14 niedergedrückt,
umgebogen und in den Speicherkörper 6 gepresst werden. Um dies zu erleichtern, ist
benachbart der Ansatzstelle der jeweiligen Lasche 21 eine Abschrägung 21' an der Wand
15 vorgesehen.
[0033] Die Fig. 7 bis 10 zeigen eine alternative Ausführungsform des Eingriffsteils 20 zur
Fixierung des Speicherkörpers 6 in der Halterung 12; mehr im einzelnen sind hier mehrere
(z.B. vier paarweise vorgesehene) Eingriffsteile 20 durch Distanzvorsprünge 22 am
Rahmen 13 gebildet.
[0034] Fig. 7 und Fig. 8 zeigen jeweils eine Schnittansicht der Farbspeichereinheit 5 im
Bereich eines insbesondere auch aus Fig. 10 ersichtlichen Paares von einander gegenüberliegenden
Distanzvorsprüngen 22, die an den Innenflächen der Längsseiten der Rahmen-Wand 14
ausgebildet sind. In der in Fig. 7 dargestellten vorläufigen Montageposition, auch
Zwischenposition genannt, wird der Speicherkörper 6 durch die Distanzvorsprünge 22
in Abstand von der Abdruckplatte 7 gehalten, um in der vorläufigen Montageposition
eine ungewollte Durchtränkung der Abdruckplatte 7 mit Farbe aus dem Speicherkörper
6 zuverlässig zu verhindern. Wenn die Farbspeichereinheit 5 in einer Flash- bzw. Belichtungsmaschine
manuell bzw. selbsttätig (durch Schließen des Deckels der Flash-Maschine) in die endgültige
Montageposition (s. Fig. 8) überführt wird, greifen die Distanzvorsprünge 22 in den
Speicherkörper 6 ein, so dass der Speicherkörper 6 in der Halterung 12 fixiert wird.
Die Distanzvorsprünge 22 sind als vergleichsweise schmale, rippenförmige Vorsprünge
ausgebildet; wie aus Fig. 10 ersichtlich, ist der zum Eingriff in den Speicherkörper
6 vorgesehene Endbereich jedes Distanzvorsprungs 22 in Richtung zum Speicherkörper
6 hin Schneiden-artig verjüngt, wodurch das Eingreifen in den Speicherkörper 6 erleichtert
wird.
[0035] Wie weiters aus den Fig. 9 bis Fig. 12 (sowie auch teilweise aus Fig. 7 und 8) ersichtlich
ist, sind zur Fixierung des Rahmens 13 an der Halterung 12 in der Zwischenposition
(Fig. 7, 11) bzw. in der endgültigen Montageposition (Fig. 8, 12) Rastelemente 23
vorgesehen. Als Rastelemente 23 sind einerseits Rasthaken 24 vorgesehen, die an längsseitigen
Innenflächen der Rahmen-Wand 14 angeordnet sind und jeweils über den Rand der Rahmen-Wand
14 hinausragen. Den Rasthaken 24 sind jeweils zwei versetzt zueinander, außenseitig
an der Halterungs-Wand 15 angeordnete Rastvorsprünge 25, 25' der Halterung 12 zugeordnet.
Die Rastvorsprünge 25 legen eine erste Rastposition, die Zwischenposition, und die
Rastvorsprünge 25' eine zweite Rastposition, die endgültige Montageposition, fest.
In der vorläufigen Montageposition (Zwischenposition) sind die Halterung 12 und der
Rahmen 13 in der insbesondere aus Fig. 11 ersichtlichen ersten Rastposition der Rastelemente
23 miteinander verschnappt, in der die Rastvorsprünge 25 von den Rasthaken 24 übergriffen
werden; zum Überführen in die endgültige Montageposition gemäß Fig. 12 wird der Rahmen
13 in Richtung des Pfeils A weiter auf die Halterung 12 geschoben, bis die zweite
Raststellung der Rastelemente 23 erreicht ist, in der die versetzt angeordneten Rastvorsprünge
25' von den Rasthaken 24 übergriffen werden, s. Fig. 12. Die Breite der Rasthaken
24 ist darauf ausgelegt, ein Übergreifen sowohl des Rastvorsprungs 25 in der ersten
Raststellung als auch des nicht nur seitlich, sondern auch in Aufschiebrichtung versetzten
Rastvorsprungs 25' in der zweiten Raststellung durch den gemeinsamen Rasthaken 24
zu ermöglichen. Selbstverständlich wäre es aber auch denkbar, anstatt jeweils eines
gemeinsamen Rasthakens 24 voneinander gesonderte Rasthaken, je einen für einen der
Rastvorsprünge 25, 25', an der Wand 14 des Rahmens 13 vorzusehen. Auch können Zahl
und Art der zusammenarbeitenden Rastelemente 23 variiert werden.
[0036] Die Fig. 13 bis 15 zeigen eine im Wesentlichen den Fig. 7 bis 12 entsprechende Farbspeichereinheit
5, bei der jedoch eine modifizierte Ausführung des Rahmens 13 vorgesehen ist. Wie
insbesondere aus Fig. 13 ersichtlich ist, weist bei dieser Ausführung des Rahmens
13 jeder Rasthaken 24 eine Rastleiste 26 auf, die bündig mit dem im zusammengesetzten
Zustand der Farbspeichereinheit 5 von der Abdruckplatte 7 abgewandten Rand der Rahmen-Wand
14 abschließt. Die Verrastung der Rastelemente 23 in der vorläufigen Montageposition,
wie in den Fig. 14 und 15 dargestellt, bzw. in der endgültigen Montageposition erfolgt
analog wie beim im Zusammenhang mit den Fig. 7 bis 12 erläuterten Ausführungsbeispiel,
indem die Rastvorsprünge 25 in der ersten bzw. die Rastvorsprünge 25' in der zweiten
Raststellung von den Rastleisten 26 der Rasthaken 24 hintergriffen werden.
[0037] Wie weiters aus den Fig. 14 und 15 ersichtlich, ist auf den Rahmen 13 - in dem die
Abdruckplatte 7 aufgenommen ist - die haubenförmige Schutzfolie 17 aufgesetzt, welche
transparent ist und während der Belichtung der Abdruckplatte 7 an ihrem Platz verbleiben
kann.
[0038] Fig. 16 zeigt schließlich die einzelnen Teile der Farbspeichereinheit 5, nämlich
die Halterung 12, den Speicherkörper 6, die Abdruck- oder Textplatte 7, den Rahmen
13 und die Schutzfolie oder -haube 17, in auseinandergezogener Darstellung.
[0039] Als Eingriffsteile 20 zum Festhalten des Speicherkörpers 6 in der Halterung 12 wirken
z.B. die im Bereich der Rastvorsprünge 25, 25' gegebenen, einwärts vorspringenden
Wandbereiche 27, die auch leicht schräg verlaufen und so "hinterschnitten" sein können,
bzw. - gegebenenfalls zusätzlich - gesonderte, z.B. hakenförmige Eingriffsteile 20,
die gemäß Fig. 16 beispielhaft in den Eckbereichen der Halterung 12 angeformt sind.
1. Farbspeichereinheit (5) für Handstempel (1), mit einer Halterung (12), in der ein
Speicherkörper (6) angeordnet ist, und mit einem Rahmen (13), in dem eine Abdruckplatte
(7) angeordnet ist, wobei der Rahmen (13) in einer vorläufigen Montageposition auf
der Halterung (12) sitzt, in der der Speicherkörper (6) und die Abdruckplatte (7)
in Abstand voneinander gehalten sind, und der Rahmen (13) in eine endgültige Montageposition
an der Halterung (12) überführbar ist, in der der Speicherkörper (6) und die Abdruckplatte
(7) aneinander anliegen, dadurch gekennzeichnet, dass der Speicherkörper (6) in der Halterung (12) durch wenigstens einen Eingriffsteil
(20) fixiert ist und dass jeweils an der Halterung (12) bzw. am Rahmen (13) zusammenarbeitende
Rastelemente (23) vorgesehen sind, die eine der vorläufigen Montageposition entsprechende
erste Raststellung und eine der endgültigen Montageposition entsprechende zweite Raststellung
definieren.
2. Farbspeichereinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Eingriffsteil (20) durch Laschen (21) an der Halterung (12) gebildet ist, die
in einem verformten bzw. umgebogenen Zustand in den Speicherkörper (6) eingreifen.
3. Farbspeichereinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Eingriffsteile (20) durch Distanzvorsprünge (22) am Rahmen (13) gebildet sind,
die in der vorläufigen Montageposition die Abdruckplatte (7) und den Speicherkörper
(6) in Abstand voneinander halten und bei Überführung des Rahmens (13) in die endgültige
Montageposition in den Speicherkörper (6) eingreifen.
4. Farbspeichereinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass an der vom Speicherkörper (6) abgewandten Seite der Abdruckplatte (7) eine transparente,
vorzugsweise haubenförmige Schutzfolie (17) vorgesehen ist.
5. Farbspeichereinheit nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzfolie (17) eine über einen Rand des Rahmens (13) hinausragende Grifflasche
(18) aufweist.
6. Farbspeichereinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Rastelement (23) durch zwei in Überführ-Richtung hintereinander angeordnete,
vorzugsweise auch seitlich zueinander versetzt angeordnete Rastvorsprünge (25, 25')
und wenigstens ein damit zusammenwirkendes Rastelement (23) durch einen Rasthaken
(24), vorzugsweise einen den zwei Rastvorsprüngen (25, 25') gemeinsamen Rasthaken
(24), gebildet ist, der je nach Raststellung einen der beiden Rastvorsprünge (25,
25') übergreift.
7. Handstempel mit einer Farbspeichereinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 6 und mit
einer Betätigungseinheit (3) zur Bewegung der in der Halterung (12) angeordneten Abdruckplatte
(7) von einer in einem Stempelgehäuse (2) zurückgezogenen Ruhestellung in eine Abdruckstellung.
8. Handstempel nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass an der vom Speicherkörper (6) abgewandten Seite der Abdruckplatte (7) eine insbesondere
weichelastische Pressplatte (9), beispielsweise aus Polyurethan-Schaum, vorgesehen
ist.
9. Handstempel nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass an der von der Abdruckplatte (7) abgewandten Seite der Pressplatte (9) eine Abdeckung
(4) unter Zwischenlage eines überstehenden Papierstreifens (8) angeordnet ist.
1. An ink-storage unit (5) for a hand stamp (1), including a retainer (12) in which a
storage body (6) is arranged, and a frame (13) in which a printing plate (7) is arranged,
wherein the frame (13) sits in a provisional mounting position on the retainer (12),
in which position the storage body (6) and the printing plate (7) are held at a distance
from each other, and the frame (13) can be moved into a final mounting position on
the retainer (12), in which position the storage body (6) and the printing plate (7)
lie against each other, characterized in that the storage body (6) is fixed in the retainer (12) by at least one engaging part
(20), and that cooperating snap-in elements (23) are each provided on the retainer
(12) and on the frame (13), said snap-in elements defining a first snap-in position
corresponding to the provisional mounting position and a second snap-in position corresponding
to the final mounting position.
2. An ink-storage unit according to claim 1, characterized in that the engaging part (20) is comprised of lugs (21) provided on the retainer (12) and
engaging the storage body (6) in a deformed or bent state.
3. An ink-storage unit according to claim 1, characterized in that the engaging parts (20) are formed by spacer projections (22) provided on the frame
(13), which hold the printing plate (7) and the storage body (6) at a distance from
each other in the provisional mounting position and engage the storage body (6) when
moving the frame (13) into the final mounting position.
4. An ink-storage unit according to any one of claims 1 to 3, characterized in that a transparent, preferably hood-shaped, protective foil (17) is provided on the side
of the printing plate (7) facing away from the storage body (6).
5. An ink-storage unit according to claim 4, characterized in that the protective foil (17) comprises a gripping flap (18) extending beyond an edge
of the frame (13).
6. An ink-storage unit according to claim 1, characterized in that at least one snap-in element (23) is comprised of two snap-in projections (25, 25')
arranged one after the other in the transfer direction and preferably also mutually
offset laterally, and at least one snap-in element (23) cooperating therewith is formed
by a snap-in hook (24), preferably a snap-in hook (24) shared by the two snap-in projections
(25, 25'), which overlaps one of the two snap-in projections (25, 25') as a function
of the snap-in position.
7. A hand stamp comprising an ink-storage unit according to any one of claims 1 to 6
and including an actuating unit (3) for moving the printing plate (7) arranged in
the retainer (12) from a resting position retracted in a stamp housing (2) into a
printing position.
8. A hand stamp according to claim 7, characterized in that an, in particular, softly elastic pressing plate (9), e.g. of polyurethane foam,
is provided on the side of the printing plate (7) facing away from the storage body
(6).
9. A hand stamp according to claim 8, characterized in that, on the side of the pressing plate (9) facing away from the printing plate (7), a
cover (4) is provided via an interposed, projecting strip of paper (8).
1. Unité de stockage d'encre (5) pour un tampon manuel (1), comprenant une monture (12)
dans laquelle est agencé un corps de stockage (6), et comprenant un cadre (13) dans
lequel est agencée une plaque d'impression (7), le cadre (13) reposant sur la monture
(12) dans une position de montage provisoire dans laquelle le corps de stockage (16)
et la plaque d'impression (7) sont maintenus à distance l'un de l'autre, et le cadre
(13) est susceptible d'être transféré sur la monture (12) dans une position de montage
définitive dans laquelle le corps de stockage (6) et la plaque d'impression (7) sont
en contact l'un contre l'autre, caractérisée en ce que le corps de stockage (6) est fixé dans la monture (12) par au moins une partie d'engagement
(20), et en ce qu'il est prévu des éléments d'enclenchement coopérants (23) sur la monture (12) et respectivement
sur le cadre (13), qui définissent une première position d'enclenchement correspondant
à la position de montage provisoire et une seconde position d'enclenchement correspondant
à la position de montage définitive.
2. Unité de stockage d'encre selon la revendication 1, caractérisée en ce que la partie d'engagement (20) est formée par des pattes (21) sur la monture (12), lesquelles
s'engagent dans le corps de stockage (6) dans un état déformé ou cintré.
3. Unité de stockage d'encre selon la revendication 1, caractérisée en ce que les parties d'engagement (20) sont formées par des saillies d'écartement (22) sur
le cadre (13), lesquelles maintiennent la plaque d'impression (7) et le corps de stockage
(6) à distance l'une de l'autre dans la position de montage provisoire et s'engagent
dans le corps de stockage (6) lors du transfert du cadre (13) vers la position de
montage définitive.
4. Unité de stockage d'encre selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce qu'il est prévu une feuille de protection transparente (17), de préférence en forme de
capot, sur le côté de la plaque d'impression (7) détourné du corps de stockage (6).
5. Unité de stockage d'encre selon la revendication 4, caractérisée en ce que la feuille de protection (17) comporte une patte de préhension (18) qui fait saillie
au-delà d'une bordure du cadre (13).
6. Unité de stockage d'encre selon la revendication 1, caractérisée en ce qu'au moins un élément d'enclenchement (23) est formé par deux saillies d'enclenchement
(25, 25'), agencées l'une derrière l'autre dans la direction de transfert et de préférence
également décalées latéralement l'une par rapport à l'autre, et par au moins un élément
d'enclenchement (23) coopérant avec ces saillies via un crochet d'enclenchement (24),
de préférence un crochet d'enclenchement (24) commun aux deux saillies d'enclenchement
(25, 25'), qui coiffe l'une des deux saillies d'enclenchement (25, 25') selon la position
d'enclenchement.
7. Tampon manuel comprenant une unité de stockage d'encre selon l'une des revendications
1 à 6, et comprenant une unité d'actionnement (3) pour déplacer la plaque d'impression
(7) agencée dans la monture (12) depuis une position de repos rétractée dans un boîtier
de tampon (2) jusque dans une position d'impression.
8. Tampon manuel selon la revendication 7, caractérisée en ce qu'il est prévu une plaque de pressage (9), en particulier élastiquement souple, par
exemple en mousse de polyuréthane, sur le côté de la plaque d'impression (7) détourné
du corps de stockage (6).
9. Tampon manuel selon la revendication 8, caractérisée en ce qu'un recouvrement (4) est agencé sur le côté de la plaque de pressage (7) détourné de
la plaque d'impression (7) avec interposition d'un ruban de papier (8) en dépassement.