| (19) |
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(11) |
EP 2 642 890 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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19.11.2014 Patentblatt 2014/47 |
| (22) |
Anmeldetag: 22.09.2011 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/AT2011/000387 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2012/068595 (31.05.2012 Gazette 2012/22) |
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| (54) |
BEHÄLTNISSCHIENE
RECEPTACLE RAIL
RAIL DE CONTENANT
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
23.11.2010 AT 19422010
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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02.10.2013 Patentblatt 2013/40 |
| (73) |
Patentinhaber: Julius Blum GmbH |
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6973 Höchst (AT) |
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Erfinder: |
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- GASSER, Ingo
A-6973 Höchst (AT)
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| (74) |
Vertreter: Gangl, Markus et al |
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Torggler & Hofinger
Patentanwälte
Wilhelm-Greil-Straße 16 6020 Innsbruck 6020 Innsbruck (AT) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Behältnisschiene mit einer daran anzuordnenden doppelwandigen
Schubladenseitenwand, die eine Innenwand und eine Außenwand aufweist, wobei im vorderen
Endbereich und im hinteren Endbereich der Behältnisschiene jeweils nach oben ragende
Aufsätze angeordnet sind, wobei an den Aufsätzen jeweils Befestigungseinrichtungen
zur Verbindung mit einer Schubladenfrontblende und mit einer Schubladenrückwand anbringbar
sind.
[0002] Bei im Stand der Technik bekannten Behältnisschienen mit daran angeordneten Aufsätzen,
an denen eine Schubladenfrontblende bzw. eine Schubladenrückwand angebracht werden
kann, wird häufig ein hutförmiges Seitenzargenprofil über diese Aufsätze gestülpt.
Dadurch sind einerseits die Aufsätze mit ihren Befestigungseinrichtungen für die Schubladenfrontblende
und die Schubladenrückwand verdeckt und andererseits kann damit das Seitenzargenprofil
gleichzeitig als Schubladenseitenwand dienen (z.B.
DE 10 2008 024 673 A1). Kräfte, die beispielsweise über die Schubladenfrontblende in diese Anordnung eingebracht
werden - z.B. durch Anstoßen der Schublade zum Schließen - müssen dabei vom Seitenzargenprofil
entsprechend aufgenommen werden. Dies erfordert eine entsprechend stabile Ausführung
des Seitenzargenprofils. Weiters sind im Stand der Technik Schubladenseitenzargen
mit daran angeordneten Relings bekannt (z.B.
EP 1 393 653 A1,
DE 20 2004 001 848 U1,
DE 2 021 3313 U1.)
[0003] Die Erfindung hat es sich daher zur Aufgabe gemacht, eine gegenüber dem Stand der
Technik verbesserte Behältnisschiene anzugeben. Insbesondere soll erreicht werden,
dass über die Schubladenfrontblende eingebrachte Kräfte nicht vom Seitenzargenprofil
bzw. der Schubladenseitenwand abgefangen werden müssen.
[0004] Dies wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst. Weitere
vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den abhängigen Unteransprüchen
angegeben.
[0005] Gemäß der Erfindung ist also vorgesehen, dass im Inneren der doppelwandigen Schubladenseitenwand,
entlang der gesamte Länge, im oberen Bereich derselben eine längliche Stabilisierungseinrichtung
vorgesehen ist, welche mit den beiden Aufsätzen verbunden ist und welche zumindest
teilweise oberhalb der Behältnisschiene liegt.
[0006] Auf diese Weise ergibt sich ein stabiler Rahmen, gebildet durch die Behältnisschiene,
den zwei an der Behältnisschiene angeordneten Aufsätzen und die Stabilisierungseinrichtung.
[0007] Vorzugsweise kann dabei vorgesehen sein, dass der vordere Aufsatz Mittel zur Befestigung
einer vorderen Befestigungseinrichtung, vorzugsweise einer Frontbeschlagsbaugruppe,
aufweist, wobei an der vorderen Befestigungseinrichtung eine Schubladenfrontblende
anbringbar ist und dass der hintere Aufsatz Mittel zur Befestigung einer hinteren
Befestigungseinrichtung, vorzugsweise eines Rückwandhalters, aufweist, wobei an der
hinteren Befestigungseinrichtung eine Schubladenrückwand anbringbar ist.
[0008] Durch den stabilen Rahmen, gebildet aus der Behältnisschiene, den zwei an der Behältnisschiene
angeordneten Aufsätzen und der Stabilisierungseinrichtung, können Kräfte, welche beispielsweise
über die Schubladenfrontblende oder über die Schubladenrückwand in diese Anordnung
eingebracht werden, abgefangen werden, unabhängig davon, ob eine Schubladenseitenwand
oder ein Seitenzargenprofil vorhanden ist oder nicht. Eine an diesem Rahmen zu befestigende
Schubladenseitenwand wird keinen wesentlichen Krafteinwirkungen mehr ausgesetzt und
kann dadurch beispielsweise auch sehr dünn ausgeführt werden. Eine sehr dünne Schubladenseitenwand
wiederum führt dazu, dass die lichte Breite eines mit dieser Anordnung gebildeten
Schubladenbehälters entsprechend vergrößert werden kann, wodurch sich ebenfalls der
benutzbare Stauraum im Schubladenbehälter vergrößert. Außerdem können dadurch die
Schubladenseitenwände auch als reine Verkleidungselemente ausgeführt sein und aus
Werkstoffen bestehen, welche einer Krafteinwirkung der vorbeschriebenen Art nicht
standhalten würden.
[0009] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform kann vorgesehen sein, dass die Stabilisierungseinrichtung
eine Stange oder Schiene ist. Vorzugsweise ist dabei vorgesehen, dass die Stange oder
Schiene einen Querschnitt aufweist, wobei der Querschnitt über die gesamte Länge der
Stange oder Schiene im Wesentlichen gleich ist. Hierbei kann beispielsweise der Querschnitt
rechteckig sein. Selbstverständlich kann der Querschnitt aber auch andere Formen aufweisen
und z.B. rund oder vieleckig ausgeführt sein.
[0010] Eine besonders Ausführungsvariante sieht vor, dass die Stabilisierungseinrichtung
mit der Schubladenseitenwand verbindbar ist. Dabei ist vorgesehen, dass die Schubladenseitenwand
mehrteilig ausgeführt ist und eine Innenwand und eine Außenwand umfasst. Vorzugsweise
kann dabei vorgesehen sein, dass die Innenwand zwischen den Aufsätzen mit der Außenwand
verbindbar ist.
[0011] Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform kann vorgesehen sein, dass die
Schubladenseitenwand zumindest über einen Teil ihrer Längserstreckung formschlüssig
mit der Stabilisierungseinrichtung verbindbar ist. Alternativ oder zusätzlich kann
vorgesehen sein, dass die Schubladenseitenwand zumindest über einen Teil ihrer Längserstreckung
mit der Stabilisierungseinrichtung verklebbar ist. Dabei kann beispielsweise ein Zweikomponentenkleber
zum Einsatz kommen.
[0012] Eine besondere Ausführungsvariante sieht vor, dass die Schubladenseitenwand zumindest
teilweise aus Aluminium besteht.
[0013] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform kann vorgesehen sein, dass die Stabilisierungseinrichtung
als Schiene ausgeführt ist, deren Querschnitt eine im Wesentlichen U-förmige Gestalt
aufweist, so kann z.B. eine entsprechend geformte Innenwand in diese U-förmige Schiene
eingehängt und darin gelagert werden. Die Schiene kann dabei auch entsprechende Erhebungen
aufweisen, sodass die Innenwand in der Schiene nicht nur gelagert, sondern zusätzlich
im Wesentlichen spielfrei z.B. zwischen Erhebungen an der ersten Profilseitenwand
und der den Erhebungen gegenüberliegenden, zweiten Profilseitenwand des U-Profils
eingeklemmt werden kann. Alternativ oder zusätzlich können jedoch auch andere Befestigungsarten
zum Einsatz kommen, um die Schubladenseitenwand mit der Stabilisierungseinrichtung
zu verbinden. So kann die Schubladenseitenwand mit der Stabilisierungseinrichtung
beispielsweise verklebt, verschraubt, verschweißt, vernietet oder geclincht werden.
[0014] Eine bevorzugte Ausführungsform sieht vor, dass die Stabilisierungseinrichtung zumindest
teilweise aus Stahl besteht. Wenn auch die Behältnisschiene und/oder die beiden Aufsätze
zumindest teilweise aus Stahl bestehen, kann vorzugsweise vorgesehen sein, dass die
Behältnisschiene mit den beiden Aufsätzen starr verbunden - vorzugsweise verschweißt
- ist. Ebenso kann vorgesehen sein, dass die Stabilisierungseinrichtung mit den beiden
Aufsätzen starr verbunden - vorzugsweise verschweißt - ist. Dadurch wird ein stabiler
Rahmen, bestehend aus Behältnisschiene, Stabilisierungseinrichtung und den beiden
Aufsätzen gebildet. Besonders günstig ist dabei, wenn die Stabilisierungseinrichtung
mit den oberen Endbereichen der Aufsätze verbunden ist. Dadurch kann besonders einfach
erreicht werden, dass eine entsprechend geformte Schubladenseitenwand nicht nur lagestabil
auf der Stabilisierungseinrichtung gelagert werden kann, sondern gleichzeitig auch
die Aufsätze optisch verdecken kann. Vorzugsweise verläuft dabei die Stabilisierungseinrichtung
im Wesentlichen parallel zur Behältnisschiene.
[0015] Bei einer möglichen Weiterbildung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass die Behältnisschiene
einen im Querschnitt im Wesentlichen S-förmigen oder Z-förmigen Abschnitt aufweist.
Dieser Abschnitt kann dabei vorzugsweise so ausgeführt sein, dass die Behältnisschiene
einen Auflagesteg für einen Schubladenboden aufweist, wobei der Auflagesteg zwei höhenmäßig
unterschiedliche Auflageschenkel umfasst.
[0016] Weitere Einzelheiten und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden anhand der Figurenbeschreibung
unter Bezugnahme auf die in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele im
Folgenden näher erläutert. Darin zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Explosionsdarstellung einer Behältnisschiene mit einer daran
zu befestigenden Schubladenseitenwand,
- Fig. 2
- eine perspektivische Darstellung einer Behältnisschiene mit daran befestigter Schubladenseitenwand
gemäß Fig. 1,
- Fig. 3
- eine mit einer Innenwand zu befestigende Stabilisierungseinrichtung,
- Fig. 4
- eine Innenwand mit daran befestigter Stabilisierungseinrichtung, welche mit einer
Behältnisschiene zu verbinden ist,
- Fig. 5
- mit der Behältnisschiene und der Stabilisierungseinrichtung gemäß Fig. 4 zu verbindende
Aufsätze, an welchen eine Schubladenfrontblende und eine Schubladenrückwand angebracht
werden können, Fig. 6 eine perspektivische Darstellung gemäß Fig. 5 mit an der Behältnisschiene
und der Stabilisierungseinrichtung befestigten Aufsätzen,
- Fig. 7
- eine Detaildarstellung des Stabilisierungsrahmens bestehend aus der Behältnisschiene,
den beiden Aufsätzen und der Stabilisierungseinrichtung,
- Fig. 8
- eine Anordnung gemäß Fig. 6 mit daran zu befestigender Außenwand,
- Fig. 9a - 9c
- verschiedene Ansichten gemäß Fig. 8 mit einer an der Innenwand eingehängten Außenwand,
- Fig. 10a - 10d
- die Außenwand gemäß Fig. 9 in einer weiter zur Innenwand verschwenkten Position,
- Fig. 11a - 11d
- die Außenwand gemäß Fig. 10 in einer mit der Innenwand verrasteten Position, und
- Fig. 12a - 12d
- verschiedene Ansichten gemäß Fig. 11a bis 11d, wobei aus Gründen der Übersichtlichkeit
verschiedene Elemente ausgeblendet sind.
[0017] Fig. 1 zeigt eine perspektivische Explosionsdarstellung einer Behältnisschiene 1
und einer daran zu befestigenden Schubladenseitenwand 5. Die Schubladenseitenwand
5 ist in diesem Beispiel zweiteilig ausgeführt und besteht aus einer Innenwand 5a
und einer Außenwand 5b. Die Behältnisschiene 1 weist im Querschnitt einen im Wesentlichen
S-förmigen bzw. Z-förmigen Abschnitt auf. Dieser Abschnitt bildet insbesondere einen
Auflagesteg 6, welcher die zwei höhenmäßig unterschiedlichen Auflageschenkel 6a und
6b umfasst. Auf dem Auflagesteg 6 kann ein entsprechend geformter Schubladenboden
eines Schubladenbehälters aufgesetzt und mit der Behältnisschiene 1 verbunden werden.
Nach weiterer erfolgter Montage von Schubladenseitenwänden 5 an den Behältnisschienen
1 sowie Schubladenfrontblende und Schubladenrückwand an den Aufsätzen 2 und 3 kann
der dadurch gebildete Schubladen behälter beispielsweise mit einer im Möbelkorpus
vormontierten Schubladenausziehführung verbunden werden. Dafür ist ein an der Behältnisschiene
1 zu befestigendes Kupplungselement 19 vorgesehen, mit dem sich der auf die Schubladenausziehführung
aufgesetzte Schubladenbehälter mit den Schienen der Schubladenausziehführung verbinden
lässt, wobei sich die Schienen der Schubladenausziehführung unterhalb des Auflageschenkels
6b befinden.
[0018] Am äußeren Rand weist die Behältnisschiene 1 einen entlang der äußeren Längskante
umgebogenen, nach unten weisenden, Schenkel 17 auf. An diesem vertikalen Schenkel
17 der Behältnisschiene 1 kann der untere Endabschnitt 8 der Innenwand 5a befestigt
werden. Diese Befestigung kann beispielsweise durch Clinchen, Kleben, Vernieten, Verschrauben,
Verschweißen etc. erfolgen. Die Innenwand 5a kann im Bereich Ihrer oberen Längskante
mit einer Stabilisierungseinrichtung 4 verbunden werden. Die Stabilisierungseinrichtung
4 ist in diesem Beispiel als U-förmige Stabilisierungsschiene 4 ausgebildet, welche
in eine korrespondierende Nut 11 der Innenwand 5a eingreifen und mit der Innenwand
5a beispielsweise verklebt werden kann, um in typischen Gebrauchssituationen einer
diese Anordnung umfassende Schublade keine nennenswerte Geräuschentwicklung zu verursachen.
Als Klebstoff kann dabei z. B. ein Zweikomponentenkleber zum Einsatz kommen.
[0019] Im vorderen Endbereich der Behältnisschiene 1 ist ein Aufsatz 2 vorgesehen, an welchem
beispielsweise eine Frontbeschlagsbaugruppe 21 angeordnet werden kann, um in weiterer
Folge an der Frontbeschlagsbaugruppe 21 eine Schubladenfrontblende befestigen zu können.
Da der Endabschnitt 8 der Innenwand 5a in diesem Beispiel im vorderen und hinteren
Endbereich der Innenwand 5a Ausnehmungen aufweist, kann der Aufsatz 2 direkt an der
Behältnisschiene 1 und an der Stabilisierungsschiene 4, beispielsweise durch Schweißen,
befestigt werden. Dies ist insbesondere dann vorteilhaft, wenn sowohl Behältnisschiene
1 als auch Aufsatz 2 als auch Stabilisierungsschiene 4 aus Stahl bestehen und die
Innenwand 5a nicht aus Stahl besteht. Die Frontbeschlagsbaugruppe 21 kann eine Mehrzahl
von Verstelleinrichtungen aufweisen, um die Lage der Schubladenfrontblende relativ
zur Behältnisschiene 1 zu verändern. Solche Verstelleinrichtungen werden typischerweise
mittels Schraubenzieher durch entsprechende Ausnehmungen der Innenwand 5a hindurch
bedient. Um nach erfolgter Anpassung die Verstelleinrichtungen optisch abzudecken,
ist eine Abdeckung 20 vorgesehen, die an der Innenwand 5a lösbar befestigbar ist,
z.B. durch eine Schnappverbindung.
[0020] Im Bereich des hinteren Endes der Behältnisschiene 1 ist ein Aufsatz 3 vorgesehen,
an welchem beispielsweise ein Rückwandhalter 12 zur Befestigung einer Schubladenrückwand
angebracht werden kann. Die beiden Aufsätze 2 und 3 können wie oben erwähnt mit der
Behältnisschiene 1 und der Stabilisierungseinrichtung 4 verbunden - vorzugsweise verschweißt
- werden, sodass sich ein stabiler Rahmen, gebildet aus Behältnisschiene 1, Aufsätze
2 und 3 und Stabilisierungseinrichtung 4, ergibt. Dieser stabile Rahmen dient dazu,
Kräfte aufzunehmen, welche beispielsweise über die Schubladenfrontblende eingebracht
werden.
[0021] Die Innenwand 5a weist in diesem Beispiel im Bereich seiner oberen, äußeren Längskante
einen S-förmig gebogenen Abschnitt auf, welcher als Schwenklager 10 für einen entsprechend
hakenförmig gebogenen Abschnitt 18 der oberen Längskante der Außenwand 5b dienen kann.
Der hakenförmige Abschnitt 18 der Außenwand 5b kann in das Schwenklager 10 eingehängt
werden, und in weiterer Folge kann die Außenwand 5b relativ zur Innenwand 5a verschwenkt
werden. Die Außenwand 5b weist in diesem Beispiel im unteren Endbereich einen U-förmig
gebogenen Endabschnitt 9 auf, an welchen sich ein S-förmig gebogener Abschnitt anschließt,
welcher als Rastteil 7b dient. Dieser Rastteil 7b kann nach entsprechender Verschwenkung
der Außenwand 5b zur Innenwand 5a an einer entsprechend geformten Rastaufnahme 7a
oberhalb des Endabschnitts 8 der Innenwand 5a einrasten, wodurch die Außenwand 5b
an der Innenwand 5a befestigt werden kann. Die Rastaufnahme 7a der Innenwand 5a und
der Rastteil 7b der Außenwand 5b bilden eine mechanische Rastverbindung 7. Der Endabschnitt
8 der Innenwand 5a dient dabei gleichzeitig als Anschlag für den Endabschnitt 9 der
Außenwand 5b, sodass nach erfolgter Verrastung mittels Rastverbindung 7 der Endabschnitt
9 der Außenwand 5b zumindest abschnittsweise am Endabschnitt 8 der Innenwand 5a anliegt.
[0022] Fig. 2 zeigt eine perspektivische Darstellung einer Behältnisschiene 1 mit daran
befestigter Schubladenseitenwand 5 gemäß Fig. 1. Zwischen Innenwand 5a und Außenwand
5b befindet sich eine an der Innenwand 5a angebrachte und in dieser Darstellung durch
die Innenwand 5a verdeckte und somit nicht sichtbare Stabilisierungseinrichtung 4,
welche gemeinsam mit der Behältnisschiene 1 und den Aufsätzen 2 und 3 (hier ebenfalls
nicht sichtbar), welche sowohl mit der Behältnisschiene 1 als auch mit der Stabilisierungseinrichtung
4 verbunden sind, einen kräfteaufnehmenden Rahmen bildet. Am hinteren Aufsatz 3 ist
ein Rückwandhalter 12 zur Befestigung einer Schubladenrückwand angebracht. Die Verstelleinrichtungen
der am Aufsatz 2 angeordneten Frontbeschlagsbaugruppe 21 sind mit einer Abdeckung
20 optisch abgedeckt. Zur Verbindung der Behältnisschiene 1 mit einer Schubladenausziehführung
ist ein Kupplungselement 19 vorgesehen, welches in dieser Darstellung bereits an der
Behältnisschiene 1 befestigt ist.
[0023] Die Fig. 3 bis 6 zeigen einen vorgeschlagenen Montageablauf, um eine Innenwand 5a
mit einer Behältnisschiene 1 zu verbinden.
[0024] Fig. 3 zeigt eine Innenwand 5a und eine daran zu befestigende Stabilisierungseinrichtung
4, welche in diesem Beispiel als im Wesentlichen U-förmige Stabilisierungsschiene
4 ausgebildet ist, in einer perspektivischen Innenansicht, das heißt in einer perspektivischen
Ansicht von schräg oben auf die Vorderseite der Innenwand 5a. Die Innenwand 5a weist
in diesem Beispiel einen Wandteil 22 auf, an den sich im oberen Endbereich des Wandteils
22 ein im Querschnitt im Wesentlichen U-förmiger Deckel 23 anschließt. Dieser Deckel
23 ist dabei durch einen entlang der oberen Längskante des Wandteils 22 umgebogenen
Abschnitt gebildet und stellt gleichzeitig den oberen Rand der Schubladenseitenwand
5 dar. Der Deckel 23 ist als im Wesentlichen S-förmiger Profilabschnitt fortgeführt,
welcher als Schwenklager 10 für eine mit der Innenwand 5a zu verbindende Außenwand
5b dienen kann. An den S-förmigen Profilabschnitt schließt ein senkrechter Profilabschnitt
24 an, wobei Wandteil 22, senkrechter Profilabschnitt 24 und Deckel 23 eine im Wesentlichen
U-förmige Nut 11 bilden, in die die U-förmigen Stabilisierungsschiene 4 eingreifen
kann.
[0025] Die Stabilisierungsschiene 4 weist in diesem Beispiel zusätzlich eine Mehrzahl von
Erhebungen 13 auf, welche ausgehend von der inneren Profilseitenwand 25 der Stabilisierungsschiene
4 in Richtung der äußeren Profilseitenwand 26 ausgebildet sind. Dadurch kann der senkrechte
Profilabschnitt 24 der Innenwand 5a zwischen der äußeren Profilseitenwand 26 und den
Erhebungen 13 an der inneren Profilseitenwand 25 eingeklemmt werden, wodurch sich
eine lagestabile und im Wesentlichen spielfreie Lagerung der Innenwand 5a auf der
Stabilisierungsschiene 4 erzielen lässt. Als zusätzliche Befestigung und als Maßnahme
zu einer Geräuscheindämmung in typischen Gebrauchssituationen einer diese Anordnung
umfassende Schublade kann zusätzlich zwischen der inneren Profilseitenwand 25 der
Stabilisierungsschiene 4 und dem Wandteil 22 der Innenwand 5a eine, vorzugsweise elastische,
Dämpfvorrichtung eingebracht werden, beispielsweise in Form eines Klebstoffstreifens
im Klebebereich 15 (siehe Fig. 9c).
[0026] Fig. 4 zeigt die Anordnung gemäß Fig. 3, wobei die Stabilisierungsschiene 4 an der
Innenwand 5a bereits vormontiert ist. An den unteren Endbereich des Wandteils 22 der
Innenwand 5a schließt sich in diesem Beispiel ein horizontal abstehender Anlageabschnitt
27 an, der am äußeren Ende eine im Wesentlichen senkrecht abstehende Nase aufweist,
welche als Rastaufnahme 7a dient, um die Innenwand 5a mit der Außenwand 5b zu verrasten.
An die Rastaufnahme 7a wiederum schließt sich ein senkrechter Profilabschnitt an,
welcher den Endabschnitt 8 der Innenwand 5a bildet. Im Bereich dieses Endabschnitts
8 kann die Innenwand 5a mit dem vertikalen Schenkel 17 der Behältnisschiene 1 verbunden
werden. Für den Fall, dass Behältnisschiene 1 und Innenwand 5a aus unterschiedlichen
Materialien bestehen (z.B. kann die Behältnisschiene 1 aus Stahl und die Innenwand
5a aus Aluminium bestehen), erfolgt die Verbindung zwischen Behältnisschiene 1 und
Innenwand 5a vorzugsweise durch Clinchen.
[0027] Im vorderen und hinteren Endbereich der Innenwand 5a weist der Endabschnitt 8 Ausnehmungen
auf. Diese Ausnehmungen dienen dazu, dass im weiteren Montageablauf entsprechende
Aufsätze 2, 3 für die Befestigung von Schubladenfrontblende und Schubladenrückwand,
welche mit der Stabilisierungsschiene 4 zu verbinden sind, auch direkt mit der Behältnisschiene
1 verbindbar sind.
[0028] Fig. 5 zeigt die Anordnung gemäß Fig. 4, wobei die Innenwand 5a bereits mit der Behältnisschiene
1 verbunden ist, aus einer perspektivischen Außenansicht, das heißt in einer perspektivischen
Ansicht von schräg oben auf die Hinterseite der Innenwand 5a. Der Endabschnitt 8 der
Innenwand 5a weist im vorderen und hinteren Endbereich entsprechende Ausnehmungen
auf. Dadurch ist es möglich, dass die Aufsätze 2 und 3 an ihren unteren Endbereichen
direkt mit der Behältnisschiene 1 verbunden werden können. Dafür weisen die Aufsätze
2 und 3 in diesem Beispiel entsprechende Befestigungsstellen 14 auf, an denen die
Aufsätze 2 und 3 mit der Behältnisschiene 1 beispielsweise verschweißt werden können.
An den oberen Endbereichen weisen die Aufsätze 2 und 3 weitere Befestigungsstellen
14 auf, an denen die Aufsätze 2 und 3 mit der Stabilisierungsschiene 4 verbunden werden
können, beispielsweise durch Verschweißen.
[0029] Fig. 6 zeigt die Anordnung gemäß Fig. 5, wobei die Aufsätze 2 und 3 bereits mit der
Behältnisschiene 1 und der Stabilisierungsschiene 4 verbunden sind. Dadurch ergibt
sich ein stabiler Rahmen, gebildet aus Behältnisschiene 1, vorderem Aufsatz 2, Stabilisierungsschiene
4 und hinterem Aufsatz 3. Dieser Rahmen bildet ein tragendes Gerüst, welches insbesondere
Kräfte aufnehmen kann, die über den vorderen Aufsatz 2 einwirken, an welchem eine
hier nicht gezeigte Schubladenfrontblende angebracht werden kann.
[0030] Fig. 7 zeigt diesen Rahmen gemäß Fig. 6 in einer perspektivischen Innenansicht, wobei
die Innenwand 5a ausgeblendet ist, damit der Rahmen sichtbar ist. In diesem Beispiel
bestehen Behältnisschiene 1, vorderer Aufsatz 2, hinterer Aufsatz 3 und Stabilisierungsschiene
4 aus Stahl, wobei die Aufsätze 2 und 3 mit der Behältnisschiene 1 und der Stabilisierungsschiene
4 jeweils verschweißt sind. Dadurch ergibt sich ein stabiler tragender Rahmen, welcher
einwirkende Kräfte aufnehmen kann, unabhängig davon, ob eine Schubladenseitenwand
mit diesem Rahmen verbunden ist oder nicht. Eine Befestigung der Aufsätze 2 und 3
an der Behältnisschiene 1 und der Stabilisierungsschiene 4 kann selbstverständlich
aber auch auf andere Art erfolgen, z.B. durch Vernieten, Verschrauben oder Clinchen.
[0031] Die Fig. 8 bis 12 zeigen einen vorgeschlagenen Montageablauf, um eine Außenwand 5b
mit einer Innenwand 5a zu verbinden.
[0032] Fig. 8 zeigt die Anordnung gemäß Fig. 6 und eine Außenwand 5b, welche mit der Innenwand
5a zu verbinden ist. Die Innenwand 5a ist in diesem Beispiel bereits mit einer Behältnisschiene
1 und mittels an der Innenwand 5a vormontierter Stabilisierungsschiene 4 mit den Aufsätzen
2 und 3 verbunden, sodass sich eine stabile Baugruppe bestehend aus Behältnisschiene
1, Innenwand 5a mit daran befestigter Stabilisierungsschiene 4 und den mit der Behältnisschiene
1 und der Stabilisierungsschiene 4 verbundenen Aufsätzen 2 und 3 ergibt. Die Innenwand
5a weist entlang der äußeren oberen Längskante einen im Wesentlichen S-förmig gebogenen
Abschnitt auf, welcher als Schwenklager 10 für die Außenwand 5b dient. In dieses Schwenklager
10 kann die Außenwand 5b mit ihrem hakenförmigen Abschnitt 18 eingehängt, in Richtung
der Innenwand 5a verschwenkt und mit Hilfe eines durch die Perspektive der Darstellung
nicht ersichtlichen Rastteils 7b mit der Rastaufnahme 7a der Innenwand 5a verrastet
werden.
[0033] Fig. 9a zeigt die im Schwenklager 10 der Innenwand 5a eingehängte Außenwand 5b in
einer perspektivischen Außenansicht, Fig. 9b dieselbe Anordnung in einer Querschnittsdarstellung
und Fig. 9c den mit A bezeichneten, kreisförmig markierten, Bereich der Fig. 9b in
einer vergrößerten Darstellung. Die Außenwand 5b weist einen entlang der oberen Längskante
hakenförmig nach innen gebogenen Abschnitt 18 auf, durch den die Außenwand 5b in das
Schwenklager 10 der Innenwand 5a einhängbar ist.
[0034] Der untere Rand der Außenwand 5b ist in diesem Beispiel durch eine tiefe, U-förmige
Rinne gebildet, welche gleichzeitig den Endabschnitt 9 der Außenwand 5b darstellt.
An den Endabschnitt 9 schließt sich ein im Wesentlichen S-förmiger Abschnitt an, welcher
den Rastteil 7b der Außenwand 5b bildet. Dieser Rastteil 7b kann mit der nasenförmigen
Rastaufnahme 7a der Innenwand 5a zusammenwirken, sodass der Rastteil 7b der Außenwand
5b an der Rastaufnahme 7a der Innenwand 5a einrasten kann und damit die Außenwand
5b an der Innenwand 5a befestigbar ist.
[0035] Fig. 10a, 10b und 10c zeigen Darstellungen gemäß Fig. 9a, 9b und 9c, wobei die Außenwand
5b bis zum Anschlag des Rastteils 7b an der Rastaufnahme 7a der Innenwand 5a verschwenkt
wurde. Fig. 10d zeigt den mit B bezeichneten, kreisförmig markierten, Bereich der
Fig. 10b in einer vergrößerten Darstellung. Es ist zu erkennen, dass die aus Rastaufnahme
7a der Innenwand 5a und Rastteil 7b der Außenwand 5b gebildete Rastverbindung 7 noch
nicht verrastet ist. Als zusätzliche Befestigung und als Maßnahme zu einer Geräuscheindämmung
in Gebrauchsituationen einer diese Anordnung umfassende Schublade können zusätzlich
zwischen der Innenwand 5a und der Außenwand 5b vorzugsweise elastische Dämpfvorrichtungen
eingebracht werden, beispielsweise in Form von Klebstoffstreifen in den Klebebereichen
16 im Bereich des Schwenklagers 10 und der Rastverbindung 7.
[0036] Fig. 11a bis 11d zeigen Darstellungen gemäß Fig. 10a bis 10d, wobei die Außenwand
5b mittels Rastverbindung 7 an der Innenwand 5a befestigt wurde. Fig. 12a bis 12d
zeigen dieselben Darstellungen, wobei aus Gründen der Übersichtlichkeit der Rückwandhalter
12 und das Kupplungselement 19 ausgeblendet wurden. In der dargestellten Anordnung
wurde die Außenwand 5b bis zum Einrasten des Rastteils 7b an der Rastaufnahme 7a der
Innenwand 5a verschwenkt. Der Endabschnitt 8 der Innenwand 5a bildet dabei gleichzeitig
einen Anschlag für den Endabschnitt 9 der Außenwand 5b, sodass der Endabschnitt 9
der Außenwand 5b nach Wirksamwerden der Rastverbindung 7 zumindest abschnittsweise
am Endabschnitt 8 der Innenwand 5a anliegt.
[0037] Im gezeigten Beispiel ist der Endabschnitt 8 der Innenwand 5a in etwa bündig mit
der unteren Kante des vertikalen Schenkels 17 der Behältnisschiene 1, wobei der Endabschnitt
9 der Außenwand 5b über das untere Ende des Endabschnitts 8 der Innenwand 5a hinausragt.
Dadurch kann einerseits ermöglicht werden, dass die Außenwand 5b zusätzlich als Dekorelement
einsetzbar ist, da es die dahinterliegende Anordnung verdecken kann. Darüber hinaus
kann durch diese Anordnung ein Aushängeschutz gegen unbeabsichtigtes Lösen der Außenwand
5b von der Innenwand 5a erzielt werden. Wenn eine nach außen gerichtete Kraft F auf
den Endabschnitt 9 der Außenwand 5b einwirkt, so führt dies zu einer noch stärkeren
Verrastung der Rastverbindung 7 anstatt diese zu lösen, wodurch ein unbeabsichtigtes
Aushängen der Außenwand 5b von der Innenwand 5a vermieden werden kann.
[0038] Die Behältnisschiene 1 ist zur Befestigungen der Unterseite eines Schubladenbodens
vorgesehen. Wie insbesondere in Fig. 12b zu erkennen ist, kann dabei der äußere Rand
des Schubladenbodens durch den horizontalen Anlageabschnitt 27, den Endabschnitt 8
der Innenwand 5a und die Behältnisschiene 1 eingefasst werden. Dabei kann der horizontale
Anlageabschnitt 27 auf dem Schubladenboden aufliegen, wodurch die Rastaufnahme 7a
zusätzlich versteift werden kann. Eine nach außen auf den Endabschnitt 9 der Außenwand
5b gerichtete Kraft F führt zu einer Verschwenkung des Endabschnitts 9 um eine gedachte
Drehachse D, welche sich im Bereich der Rastaufnahme 7a der Innenwand 5a befindet.
Der nasenförmige Abschnitt 28 des Rastteils 7b der Außenwand 5b wird dabei nach unten
gegen die Rastaufnahme 7a und den horizontalen Anlageabschnitt 27 der Innenwand 5a
gedrückt (siehe Fig. 12d). Dadurch, dass bei vorhandenem Schubladenboden der horizontale
Anlageabschnitt 27 am Schubladenboden anliegt, kann die Rastaufnahme 7a jedoch nicht
nach unten ausweichen, wodurch sich die Rastverbindung 7 nicht lösen kann und somit
eine Lösung der Außenwand 5b von der Innenwand 5a verhindert werden kann.
[0039] Für alle gezeigten Ausführungsbeispiele können die Innenwand 5a und die Außenwand
5b beispielsweise aus einem Stahl- oder Aluminiumblech bestehen und die vorbeschriebenen,
speziellen und multifunktionalen Formgebungen von Innenwand 5a und Außenwand 5b können
dabei durch einen Blechbiegeprozess realisiert werden.
1. Behältnisschiene (1) mit einer daran anzuordnenden doppelwandigen Schubladenseitenwand
(5), die eine Innenwand (5a) und eine Außenwand (5b) aufweist, wobei im vorderen Endbereich
und im hinteren Endbereich der Behältnisschiene (1) jeweils nach oben ragende Aufsätze
(2, 3) angeordnet sind, wobei an den Aufsätzen (2, 3) jeweils Befestigungseinrichtungen
zur Verbindung mit einer Schubladenfrontblende und mit einer Schubladenrückwand anbringbar
sind, dadurch gekennzeichnet, dass im Inneren der doppelwandigen Schubladenseitenwand (5), entlang der gesamte Länge,
im oberen Bereich derselben eine längliche Stabilisierungseinrichtung (4) vorgesehen
ist, welche mit den beiden Aufsätzen (2, 3) verbunden ist und welche zumindest teilweise
oberhalb der Behältnisschiene (1) liegt.
2. Behältnisschiene nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stabilisierungseinrichtung (4) eine Stange oder Schiene ist.
3. Behältnisschiene nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Stange oder Schiene einen Querschnitt aufweist, wobei der Querschnitt über die
gesamte Länge der Stange oder Schiene im Wesentlichen gleich ist, wobei vorzugsweise
der Querschnitt rechteckig oder im Wesentlichen U-förmig ist.
4. Behältnisschiene nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Stabilisierungseinrichtung (4) und/oder die Behältnisschiene (1) und/oder die
beiden Aufsätze (2, 3) zumindest teilweise aus Stahl bestehen.
5. Behältnisschiene nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Behältnisschiene (1) mit den beiden Aufsätzen (2, 3) starr verbunden - vorzugsweise
verschweißt - ist und/oder die Stabilisierungseinrichtung (4) mit den beiden Aufsätzen
(2, 3) starr verbunden - vorzugsweise verschweißt - ist.
6. Behältnisschiene nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Stabilisierungseinrichtung (4) mit den oberen Endbereichen der Aufsätze (2, 3)
verbunden ist.
7. Behältnisschiene nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Stabilisierungseinrichtung (4) im Wesentlichen parallel zur Behältnisschiene
(1) verläuft.
8. Behältnisschiene nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Stabilisierungseinrichtung (4) mit der Schubladenseitenwand (5) verbindbar ist,
wobei vorzugsweise die Schubladenseitenwand (5) zumindest über einen Teil ihrer Längserstreckung
formschlüssig mit der Stabilisierungseinrichtung (4) verbindbar ist.
9. Behältnisschiene nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Schubladenseitenwand (5) zumindest über einen Teil ihrer Längserstreckung mit
der Stabilisierungseinrichtung (4) verklebbar ist.
10. Behältnisschiene nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Schubladenseitenwand (5) zumindest teilweise aus Aluminium besteht.
11. Behältnisschiene nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenwand (5a) zwischen den Aufsätzen (2, 3) mit der Außenwand (5b) verbindbar
ist.
12. Behältnisschiene nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der vordere Aufsatz (2) Mittel zur Befestigung einer vorderen Befestigungseinrichtung,
vorzugsweise einer Frontbeschlagsbaugruppe (21), aufweist, wobei an der vorderen Befestigungseinrichtung
eine Schubladenfrontblende anbringbar ist.
13. Behältnisschiene nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der hintere Aufsatz (3) Mittel zur Befestigung einer hinteren Befestigungseinrichtung,
vorzugsweise eines Rückwandhalters (12), aufweist, wobei an der hinteren Befestigungseinrichtung
eine Schubladenrückwand anbringbar ist.
14. Behältnisschiene nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Behältnisschiene (1) einen im Querschnitt im Wesentlichen S-förmigen oder Z-förmigen
Abschnitt aufweist.
15. Behältnisschiene nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Behältnisschiene (1) einen Auflagesteg (6) für einen Schubladenboden aufweist,
wobei der Auflagesteg zwei höhenmäßig unterschiedliche Auflageschenkel (6a, 6b) umfasst.
1. Receptacle rail (1) with a double-walled drawer side wall (5) which is to be arranged
thereon, the double-walled drawer side wall (5) comprising an inner wall (5a) and
an outer wall (5b), wherein in the front end region and in the rear end region of
the receptacle rail (1) upwardly extending attachments (2, 3) are respectively arranged,
wherein fastening devices for connection respectively to a front cover of the drawer
and to a rear wall of the drawer are mountable on the attachments (2, 3), characterized in that in the interior of the double-walled drawer side wall (5), along the entire length,
in the upper region thereof there is provided an elongated stabilizing device (4)
that is connected to the two attachments (2, 3) and lies at least partially above
the receptacle rail (1).
2. Receptacle rail according to claim 1, characterized in that the stabilizing device (4) is a rod or rail.
3. Receptacle rail according to claim 2, characterized in that the rod or rail has a cross-section, the cross-section being substantially uniform
over the whole length of the rod or rail, wherein preferably the cross-section is
rectangular or substantially U-shaped.
4. Receptacle rail according to one of claims 1 to 3, characterized in that the stabilizing device (4) and/or the receptacle rail (1) and/or the two attachments
(2, 3) consist at least in part of steel.
5. Receptacle rail according to one of claims 1 to 4, characterized in that the receptacle rail (1) is rigidly connected - preferably welded - to the two attachments
(2, 3) and/or the stabilizing device (4) is rigidly connected - preferably welded
- to the two attachments (2, 3).
6. Receptacle rail according to one of claims 1 to 5, characterized in that the stabilizing device (4) is connected to the upper end regions of the attachments
(2, 3).
7. Receptacle rail according to one of claims 1 to 6, characterized in that the stabilizing device (4) extends substantially parallel to the receptacle rail
(1).
8. Receptacle rail according to one of claims 1 to 7, characterized in that the stabilizing device (4) is connectable to the drawer side wall (5), wherein preferably
the drawer side wall (5) is connectable at least over part of its longitudinal length
in a positive engagement manner to the stabilizing device (4).
9. Receptacle rail according to claim 8, characterized in that the drawer side wall (5) is bondable at least over part of its longitudinal length
to the stabilizing device (4).
10. Receptacle rail according to one of claims 1 to 9, characterized in that the drawer side wall (5) consists at least in part of aluminum.
11. Receptacle rail according to one of claims 1 to 10, characterized in that the inner wall (5a) is connectable between the attachments (2, 3) to the outer wall
(5b).
12. Receptacle rail according to one of claims 1 to 11, characterized in that the front attachment (2) comprises means for fastening a front fastening device,
preferably a front fitment assembly (21), wherein a front cover of the drawer is mountable
on the front fastening device.
13. Receptacle rail according to one of claims 1 to 12, characterized in that the rear attachment (3) comprises means for fastening a rear fastening device, preferably
a rear wall holder (12), wherein a rear wall of the drawer is mountable on the rear
fastening device.
14. Receptacle rail according to one of claims 1 to 13, characterized in that the receptacle rail (1) comprises a section that is substantially S-shaped or Z-shaped
in cross-section.
15. Receptacle rail according to one of claims 1 to 14, characterized in that the receptacle rail (1) comprises a support bar (6) for a bottom of the drawer, wherein
the support bar includes two supporting arms (6a, 6b) of different heights.
1. Rail de conteneur (1) sur lequel doit être disposée une paroi latérale de tiroir (5)
à double paroi qui présente une paroi intérieure (5a) et une paroi extérieure (5b),
des embouts (2, 3) faisant respectivement saillie vers le haut étant disposés dans
la zone extrême avant et dans la zone extrême arrière du rail de conteneur (1), des
dispositifs de fixation pouvant respectivement être mis en place sur les embouts (2,
3) pour le raccordement à un panneau frontal de tiroir et à une paroi arrière de tiroir,
caractérisé en ce que, à l'intérieur de la paroi latérale de tiroir (5) à double paroi, le long de toute
la longueur, dans la zone supérieure de cette paroi latérale de tiroir, il est prévu
un dispositif de stabilisation (4) oblong qui est raccordé aux deux embouts (2, 3)
et qui est situé au moins partiellement au-dessus du rail de conteneur (1).
2. Rail de conteneur selon la revendication 1, caractérisé en ce que le dispositif de stabilisation (4) est une barre ou un rail.
3. Rail de conteneur selon la revendication 2, caractérisé en ce que la barre ou le rail présente une section transversale, la section transversale étant
essentiellement identique sur toute la longueur de la barre ou du rail, la section
transversale étant de préférence rectangulaire ou de préférence essentiellement en
forme de U.
4. Rail de conteneur selon une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le dispositif de stabilisation (4) et/ou le rail de conteneur (1) et/ou les deux
embouts (2, 3) sont réalisés au moins partiellement en acier.
5. Rail de conteneur selon une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le rail de conteneur (1) est raccordé de façon rigide aux deux embouts (2, 3) - de
préférence par soudure - et/ou en ce que le dispositif de stabilisation (4) est raccordé de façon rigide aux deux embouts
(2, 3) - de préférence par soudure.
6. Rail de conteneur selon une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que le dispositif de stabilisation (4) est raccordé aux zones extrêmes supérieures des
embouts (2, 3).
7. Rail de conteneur selon une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le dispositif de stabilisation (4) est essentiellement parallèle au rail de conteneur
(1).
8. Rail de conteneur selon une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que le dispositif de stabilisation (4) peut être raccordé à la paroi latérale de tiroir
(5), la paroi latérale de tiroir (5) pouvant de préférence, au moins sur une partie
de son étendue longitudinale, être raccordée par liaison de forme au dispositif de
stabilisation (4).
9. Rail de conteneur selon la revendication 8, caractérisé en ce que la paroi latérale de tiroir (5) peut, au moins sur une partie de son étendue longitudinale,
être assemblée par collage au dispositif de stabilisation (4).
10. Rail de conteneur selon une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que la paroi latérale de tiroir (5) est réalisée au moins partiellement en aluminium.
11. Rail de conteneur selon une des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que la paroi intérieure (5a) peut, entre les embouts (2, 3), être raccordée à la paroi
extérieure (5b).
12. Rail de conteneur selon une des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que l'embout avant (2) présente des moyens pour la fixation d'un dispositif de fixation
avant, de préférence d'un bloc d'armature avant (21), un parement frontal de tiroir
pouvant être mis en place sur le dispositif de fixation avant.
13. Rail de conteneur selon une des revendications 1 à 12, caractérisé en ce que l'embout arrière (3) présente des moyens pour la fixation d'un dispositif de fixation
arrière, de préférence d'un élément de retenue de paroi arrière (12), une paroi arrière
de tiroir pouvant être mise en place sur le dispositif de fixation arrière.
14. Rail de conteneur selon une des revendications 1 à 13, caractérisé en ce que le rail de conteneur (1) présente un tronçon dont la section transversale est essentiellement
en forme de S ou en forme de Z.
15. Rail de conteneur selon une des revendications 1 à 14, caractérisé en ce que le rail de conteneur (1) présente une barrette d'appui (6) pour un fond de tiroir,
la barrette d'appui comprenant deux branches d'appui (6a, 6b) différentes en hauteur.
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