[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Steuerung und/oder Regelung einer mehrstufigen
Mahlanlage sowie eine Mahlanlage.
[0002] Die Mahlung ist ein mechanisches Verfahren, dessen Aufgabe eine Verringerung der
Partikelgrößen fester Stoffe durch Überwindung der Bindekräfte in den Ausgangsteilchen
ist. Der Mahlprozess wird dabei in einem geschlossenen Mahlkreis durchgeführt. Eine
Mahlanlage umfasst neben der eigentlichen Mahleinrichtung, in der der Stoff wie beispielsweise
Eisenerz gemahlen wird, außerdem eine Trenneinrichtung wie beispielsweise ein Klassierer
oder Hydrozyklon, mit welchem der gemahlene Stoff abhängig von der Körnung bzw. Korngröße
getrennt, also klassiert wird. Dabei verlassen ausreichend gemahlene Teilchen (Fertigklasse)
den Klassierer oder Hydrozyklon über den Überlauf, die nicht ausreichend gemahlenen
Teilchen im Unterlauf. Letztere werden zur Mahleinrichtung zurückgeführt und somit
dem Mahlprozess wieder hinzugeführt.
[0003] Die Mahlbarkeit des zu mahlenden Stoffes, insbesondere des Erzes, der als Rohstoff
vom Tagebau geliefert wird, ist sehr unterschiedlich in unterschiedlichen Zeitintervallen.
In den Erzaufbereitungswerken besteht ein Problem darin, dass eine konstante Zufuhr
der Erze zur Mahleinrichtung nicht gewährleistet werden kann. Um den Schwankungen
bei der Erzaufgabe entgegen zu wirken, wird der Durchsatz der Mahleinrichtungen reduziert
und die Konzentratqualität verschlechtert. Das Hauptproblem der Steuerung von mehrstufigen
Mahlsystemen, welche nacheinander geschaltet mehrere Einheiten aus Mahl-und Trenneinrichtungen
in sogenannten Stufen umfassen, ist die Schwierigkeit, in einen leistungsfähigen Betrieb
der Mahleinrichtungen der zweiten und dritten Mahlstufe stabil zu halten (unter Berücksichtigung
der Umverteilung der Zirkulationslasten bei Änderung der Erzeigenschaften). Meistens
müssen sehr zeitaufwendige Maßnahmen eingeleitet werden, damit der Prozess wieder
stabilisiert wird. Diese Maßnahme führen wiederum zu Leistungsschwankungen der Mahleinrichtungen.
Diese Gegebenheit wirkt letztendlich negativ auf die Leistung der ganzen technologischen
Bereiche, Partikelgröße des Produktes und letztlich auf die Qualität des Konzentrates.
[0004] Es ist daher Aufgabe der Erfindung ein Verfahren zur Steuerung und/oder Regelung
einer Mahlanlage sowie eine Mahlanlage anzugeben, bei der die Effizienz gesteigert
wird.
[0005] Die erstgenannte Aufgabe wird gelöst durch ein Verfahren zur Steuerung und/oder Regelung
einer mehrstufigen Mahlanlage mit den Merkmalen des Patentanspruches 1. Eine derartige
Mahlanlage umfasst mehrere Stufen, wobei eine Stufe jeweils eine Mahleinrichtung (4A,
4B, 4C) zum Mahlen eines Stoffes (S), eine Trenneinrichtung (6A, 6C, 6D) zur Klassierung
des gemahlenen Stoffes (S) und einen Separator (12A, 12B, 12C) umfasst. Das Verfahren
umfasst die folgenden Schritte:
- a) Es werden mindestens ein für den Betrieb der Mahlanlage charakteristischer erster
Parameter und ein zweiter Parameter ermittelt,
- b) es wird die Ableitung des ersten Parameters nach dem zweiten Parameter ermittelt,
- c) es wird das Vorzeichen der Ableitung ermittelt,
- d) die Mahlanlage wird in Abhängigkeit des Vorzeichens der Ableitung gesteuert und/oder
geregelt.
[0006] Aufgrund der sich ständig im Laufe der Zeit verwandelten Faktoren (z.B. Eigenschaften
des Mineralbestandes, Befüllung der Mahleinrichtung, Veränderungen der Zirkulationsbelastungen
etc.) und anderen Unstabilitäten in der Mahlanlage entstehen Störungen bei der Steuerung
des Mahlvorgangs. Diese Störungen werden in Echtzeit/Real Time erkannt und die entsprechenden
Korrekturen in den Prozessalgorithmus in jeder Stufe des mehrstufigen Mahlsystems
eingebracht. In diesem Zusammenhang, sollte bei den sich ändernden Eigenschaften der
Mahlprodukte im Steuerungssystem eine aktive permanente Suche der Regelparameter für
die optimalen Mahlvorgänge gewährleistet werden. Im Steuerungssystem des Mahlvorganges
für die Anlage des dreistufigen Mahlens, die im geschlossenem Zyklus mit Spiralklassierer
im ersten Mahlstadium und mit Hydrozyklonanlagen im zweiten und im dritten Mahlstadien
funktioniert, wird das Suchsystem aufgrund der Gradientmethode verwendet.
[0007] Als Gradient werden die Vorzeichen der partiellen Ableitungen von den Abhängigkeiten
der Parameter des Mahl-, Klassifizierungsvorganges verwendet.
[0008] Die Aufgaben dieser Steuerung sind:
Erhalt beim Mahlablauf der gewünschten Korngröße bei höchstmöglicher Leistung der
Rohstoffverarbeitung in jedem technologischen Mahlstadium beim Erhalt des minimalen
Energieverbrauches und Gewährleistung des höchsten Wirkungsgrades in jedem Stadium.
[0009] In der dreistufigen technologischen Struktur der Vermahlung muss Überlast- und Unterlastschutz
der Mahleinrichtungen der ersten, zweiten und dritten Stufe vorgesehen werden, wobei
jede Stufe fähig sein soll, einen Schutz vor ungünstigen Zustand einer der nachfolgenden
Stufe zu beinhalten.
[0010] Das Problem wird durch Nutzung einer Reihe von indirekt ermittelten Werte gelöst,
die die Mahleffizienz der Mahleinrichtungen erster, zweiter und dritter Stufe bezeichnen,
um die Abhängigkeit der Mahlparameter der kontrollierten Mahleinrichtung von den Mahlparametern
der vorhergehenden Mahleinrichtungen festzustellen.
[0011] Weitere vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind in den Unteransprüchen
angegeben.
[0012] Die zweitgenannte Aufgabe wird gelöst durch eine Mahlanlage mit den Merkmalen des
Patentanspruches 10. Erfindungsgemäß weist eine derartige Mahlanlage mehrere Stufen
auf, wobei eine Stufe jeweils eine Mahleinrichtung zum Mahlen eines Stoffes, eine
Trenneinrichtung zur Klassierung des gemahlenen Stoffes und einen Separator umfasst.
Die Mahlanlage weist ferner eine Steuer-/Regeleinheit auf, in der eine Software zur
Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens implementiert ist.
[0013] Die oben beschriebenen Eigenschaften, Merkmale und Vorteile dieser Erfindung sowie
die Art und Weise, wie diese erreicht werden, werden klarer und deutlicher verständlich
im Zusammenhang mit der folgenden Beschreibung der Ausführungsbeispiele, die im Zusammenhang
mit den Zeichnungen näher erläutert werden.
[0014] Für eine weitere Beschreibung der Erfindung wird auf die Ausführungsbeispiele der
Zeichnungen verwiesen. Es zeigen jeweils in einer schematischen Prinzipskizze:
- FIG 1
- eine Mahlanlage,
- FIG 2
- ein Diagramm mit der qualitativen Abhängigkeit der Energieintensität E von der Produktivität
nach Ausgangserz Qr1,
- FIG 3
- ein Diagramm mit der qualitativen Abhängigkeit der Umlaufbelastung C1 von der Produktivität
nach Ausgangserz Qr1,
- FIG 4
- ein Diagramm mit der qualitativen Abhängigkeit der Energieintensität E vom Verhältnis
«Flüssig/Feststoff» W/F,
- FIG 5
- ein Diagramm mit der qualitativen Abhängigkeit der Mühlenbeschickung V1 von der Energieintensität
E,
- FIG 6
- ein Diagramm mit der qualitativen Abhängigkeit der Mühlenproduktivität nach Ausgangserz
Qr1 von der Aufnahmeleistung Ps1 des Separatormotors,
- FIG 7
- ein Diagramm mit der qualitativen Abhängigkeit der Beschickung der Mahleinrichtung
(2. Stufe) V2 von der Energieintensität E2ps,
- FIG 8
- ein Diagramm mit der qualitativen Abhängigkeit der Beschickung der Mahleinrichtung
(2. Stufe) V2 von der Energieintensität E2rc gz,
- FIG 9
- ein Diagramm mit der qualitativen Abhängigkeit der Beschickung der Mahleinrichtung
(2. Stufe) V2 von der Energieintensität nach Ausgangserz E2pg,
- FIG 10
- ein Diagramm mit der qualitativen Abhängigkeit der Energieintensität (2. Stufe) E
von der Beschickung der Mahleinrichtung (2. Stufe) V2,
- FIG 11
- ein Diagramm mit der qualitativen Abhängigkeit der Beschickung der Mahleinrichtung
(2. Stufe) V2 von der Produktivität nach Ausgangserz Qr1,
- FIG 12
- ein Diagramm mit der qualitativen Abhängigkeit der Beschickung der Mahleinrichtung
(3. Stufe) V3 von der Motorleistung der Mahleinrichtung (3. Stufe) Pdv3,
- FIG 13
- ein Diagramm mit der qualitativen Abhängigkeit der Energieintensität (3. Stufe) E3ps
von der Energieintensität (2. Stufe) E2ps,
- FIG 14
- ein Diagramm mit der qualitativen Abhängigkeit der Beschickung der Mahleinrichtung
(3. Stufe) V3 von der Beschickung der Mahleinrichtung (2. Stufe) V2,
- FIG 15
- ein Diagramm mit der qualitativen Abhängigkeit der Beschickung der Mahleinrichtung
(3. Stufe) V3 von der Produktivität der Mahleinrichtung nach Ausgangserz Qr1,
- FIG 16
- ein Diagramm mit der qualitativen Abhängigkeit der Beschickung der Mahleinrichtung
(3. Stufe) V3 definiert nach Ablaufeinheit des Separators (3.Stufe) E3k,
- FIG 17
- ein Diagramm mit der qualitativen Abhängigkeit der Mühlenbeschickung (3. Stufe) V3
von der Energieintensität definiert nach Ablaufeinheit des Separators (3. Stufe) E3Rclg,
- FIG 18
- ein Diagramm mit der qualitativen Abhängigkeit der Energieintensität E3Rclg vom Fertigklasseanteil
im Überlauf des Separators (3. Stufe) Scl3,
- FIG 19
- ein Diagramm mit der qualitativen Abhängigkeit der Energieintensität E3Rclg von der
Motorleistung der Mahleinrichtung (3.Stufe) Pdv3,
- FIG 20
- ein Diagramm mit der qualitativen Abhängigkeit der Energieintensität E3Rclg von der
Motorleistung des Separators (1. Stufe) Ps1.
[0015] FIG 1 zeigt eine mehrstufige Mahlanlage 2, mit der ein zu mahlender Stoff S, wie
bspw. Eisenerz enthaltendes Gestein gemahlen und klassiert wird. Die Mahlanlage umfasst
drei Stufen, eine erste Stufe A, eine zweite Stufe B und eine dritte Stufe C. Der
zu mahlende Stoff S wird zunächst der ersten Stufe A der Mahleinrichtung zugeführt,
wo er zunächst einer Mahleinrichtung 4A zugeführt und gemahlen wird. Außerdem verfügt
die Mahleinrichtung 4A über eine Wasserzufuhr 5A. Nach dem Mahlvorgang gelangt der
gemahlene Stoff S in eine Trenneinrichtung 6A wie einen Klassierer, in welcher der
gemahlene Stoff S abhängig von der Körnung bzw. Korngröße getrennt, also klassiert
wird. Dabei verlassen ausreichend gemahlene Teilchen des Stoffes S die Trenneinrichtung
6A über den Überlauf 8A, die nicht ausreichend gemahlenen Teilchen verlassen die Trenneinrichtung
6A durch den Unterlauf 10A und werden zur Mahleinrichtung 4A zurückgeführt. Die die
Mahleinrichtung 4A durch den Überlauf 8 verlassenden Teilchen werden anschließend
einem Separator 12A, im Ausführungsbeispiel einem Magnetseparator zugeführt. Dieser
ist dazu ausgelegt, ferromagnetische Teile des gemahlenen Stoffes S von nichtmagnetischen
zu trennen. Die ferromagnetischen Teile verlassen den Separator 12A als Zwischenprodukt
am Ausgang 15A, hier im Ausführungsbeispiel der ersten Abscheidungsstufe. Die nicht-ferromagnetischen
Teile verlassen den Separator 12A in dessen Tailing 13A.
[0016] Das Zwischenprodukt des Stoffes S wird dann zur weiteren Bearbeitung der zweiten
Stufe B der Mahlanlage 2 zugeführt. Dort gelangt dieses zunächst in einen Tank 16B,
welcher eine Wasserzufuhr 18B aufweist. Mittels einer Pumpe 20B wird der Stoff S in
eine Trenneinrichtung 6B, in diesem Fall ein Hydrozyklon gepumpt, in welchem eine
Trennung des Stoffes S nach vorgegebenen Kriterien erfolgt. Die Trenneinrichtung 6B
weist einen Überlauf 22B und einen Unterlauf 24B auf. Teilchen, die den die Trenneinrichtung
6B durch den Überlauf 22B verlassen, werden zur dritten Stufe C der Mahlanlage 2 geführt,
während Teilchen die die Trenneinrichtung 6B durch den Unterlauf 24B verlassen in
eine weitere Mahleinrichtung 4B gelangen. Der Mahleinrichtung 4B nachgeschaltet ist
ein weiterer Separator 12B, wiederum ein Magnetseparator. Die ferromagnetischen Teile
verlassen den Separator 12B am Ausgang 15B und werden zu dem Tank 16B zurückgeführt.
Die nicht-ferromagnetischen Teile verlassen den Separator 12B in dessen Tailing 13B.
[0017] Die dritte Stufe C der Mahlanlage entspricht dem Aufbau nach der zweiten Stufe B.
Sie umfasst einen Tank 16C mit eine Wasserzufuhr 18C, eine Pumpe 20C, eine Trenneinrichtung
6C mit einem Überlauf 22C, durch den das Fertigprodukt die Trenneinrichtung 6C verlässt
und einen Unterlauf 24C, durch den eine Mahleinrichtung 4C beschickt wird. Des Weiteren
umfasst die dritte Stufe C einen Separator 12C mit einem Tailing 13C und einem Ausgang
15C.
[0018] Des Weiteren umfasst die Mahlanlage 2 Messeinrichtungen zur Erfassung von Messgrößen
14, die zur Steuerung/Regelung der Mahlanlage 2 verwendet werden. Es handelt sich
dabei im Einzelnen um eine Messeinrichtung 26A zur Erfassung der Beschickung der Mahleinrichtung
4A mit dem zu mahlenden Stoff S, eine Messeinrichtung 28A zur Erfassung des Wasserverbrauchs,
eine Messeinrichtung 30A zur Erfassung des Gewichts der Sande der Trenneinrichtung
6A, eine Messeinrichtung 32A zur Erfassung der Antriebsleistung der Trenneinrichtung
6A, eine Messeinrichtung 34A zur Erfassung des Füllvolumens der Mahleinrichtung 4A,
eine Messeinrichtung 36A zur Erfassung der Antriebsleistung der Mahleinrichtung 4A,
eine Messeinrichtung 38A zur Erfassung der Pulpedichte, eine Messeinrichtung 40A zur
Erfassung der Antriebsleistung des Separators 12A, eine Messeinrichtung 42B zur Erfassung
des Pulpedrucks, eine Messeinrichtung 46B zur Erfassung der Pulpedichte, eine Messeinrichtung
34B zur Erfassung des Füllvolumens der Mahleinrichtung 4B, eine Messeinrichtung 36B
zur Erfassung der Antriebsleistung der Mahleinrichtung 4B, eine Messeinrichtung 42C
zur Erfassung des Pulpedrucks, eine Messeinrichtung 44C zur Erfassung der Fertigklasse,
eine Messeinrichtung 46C zur Erfassung der Pulpedichte, eine Messeinrichtung 34C zur
Erfassung des Füllvolumens der Mahleinrichtung 4C, eine Messeinrichtung 36C zur Erfassung
der Antriebsleistung der Mahleinrichtung 4C.
[0019] Außerdem umfasst die Mahlanlage 2 diverse Regler, die den Mahlprozess regeln. Es
handelt sich dabei um einen Regler 50A zur Beschickung der Mahleinrichtung 4A mit
dem zu mahlenden Stoff S, einen Regler 52A zur Regelung der Wasserzufuhr 5A, einen
Regler 54B zur Regelung der Wasserzufuhr 18B, einen Regler 56B zur Regelung der Drehzahl
der Pumpe 20B, einen Regler 54C zur Regelung der Wasserzufuhr 18C, einen Regler 56C
zur Regelung der Drehzahl der Pumpe 20C.
[0020] Die Messgrößen 14 werden von einer Steuer-/Regeleinheit 60 erfasst. Diese berechnet
anhand der Messgrößen 14 Steuergrößen 62, welche sie an die oben genannten Regler
weiterleitet. Die Mahlanlage 2 wird nun mittels des erfindungsgemäßen Verfahrens gesteuert/geregelt.
Dazu werden die folgenden Schritte durchgeführt:
- a) es werden mindestens ein für den Betrieb der Mahlanlage charakteristischer erster
Parameter und ein zweiter Parameter ermittelt,
- b) es wird die Ableitung des ersten Parameters nach dem zweiten Parameter ermittelt,
- c) es wird das Vorzeichen der Ableitung ermittelt,
- d) die Mahlanlage wird in Abhängigkeit des Vorzeichens der Ableitung gesteuert und/oder
geregelt.
[0021] Die Steuerung/Regelung erfolgt durch die Nutzung einiger Regelkreise und der im Folgenden
aufgeführten Parameter nach dem vorstehend genannten Schema.
[0022] Die Steuerung/Regelung erfolgt anhand eines Regelkreises der Leistung der Mahleinrichtung
4A erster Stufe A bei der optimalen Zirkulationsbelastung "Mahleinrichtung 4A - Trenneinrichtung
6A" und bei der Optimierung der Beladung des Separators 12A.
[0023] Eine Regulierung der optimalen Mahleinrichtungsleistung je nach Ausgangserz wird
unter der Bedingung der im angegebenen Bereich stabilisierten Pulpendichte des Mahleinrichtungsabflusses,
der Minimierung des Energieverbrauchs für Produktvermahlung, der Maximierung der Leistung
der Mahleinrichtung 4A über Ausgangserz durchgeführt.
[0024] Eine Suche nach Zonen der optimalen Beladung der Mahleinrichtung 4A der ersten Stufe
A wird aufgrund der nichtlinearen Abhängigkeiten ausgeführt: E=f(Qr1) (vgl. FIG 2);
C1=f(Qr1), (vgl. FIG 3); Qr1=f(Ps1) (vgl. FIG 6).
[0025] Zwecks Realisierung dieser Optimierungsaufgabe werden Vorgaben an den Regler 50A
erteilt. Das erfindungsgemäße Verfahren zeichnet sich dadurch aus, dass sich die schrittweise
Mühleneinspeisung erhöht:
- beim positiven Wert des Verhältnisses der Ableitung der Leistung nach Ausgangserz
Qr1 zur Zirkulationslast C1 (vgl. FIG 3),
- beim positiven Wert des Verhältnisses der Ableitung der Leistung Qr1 zur Ableitung
der Motorleistungen von dem Separator 12A Ps1 (vgl. FIG 6),
- beim positiven Wert der Ableitung der Leistung im Laufe der Zeit Qr, beim negativen
Wert der Ableitung des Energieaufwandes E im Laufe der Zeit (vgl. FIG 2).
[0026] Ferner zeichnet sich das erfindungsgemäße Verfahren dadurch aus, dass sich die schrittweise
Mühleneinspeisung reduziert:
- beim negativen Wert des Verhältnisses der Ableitung der Leistung nach Ausgangserz
Qr1 zur Zirkulationslast C1 (vgl. FIG 3),
- beim negativen Wert des Verhältnisses der Ableitung der Leistung Qr1 zur Ableitung
der Motorleistungen von dem Separator 12 Ps1 (vgl. FIG 6),
- beim negativen Wert der Ableitung der Leistung im Laufe der Zeit Qr, beim positiven
Wert der Ableitung des Energieaufwandes im Laufe der Zeit E (vgl. FIG 2).
[0027] Die Mühlenleistung nach dem Ausgangserz wird stabilisiert:
- beim Nullwert des Verhältnisses der Ableitung der Leistung nach Ausgangserz Qr1 zur
Zirkulationslast C1 (vgl. FIG 3),
- beim Nullwert des Verhältnisses der Ableitung der Leistung Qr1 zur Ableitung der Motorleistungen
von dem Separator 12 Ps1 (vgl. FIG 6).
[0028] Die Steuerung/Regelung erfolgt ferner anhand eines Regelkreises der Beladung von
Mahleinrichtung 4A erster Stufe A und des Verhältnisses Flüssigkeit / Feststoff bei
minimalem Stromverbrauch.
[0029] Die Regulierung der optimalen Leistung der Mahleinrichtung 4A je nach Ausgangserz
wird unter der Bedingung der im angegebenen Bereich stabilisierten Pulpendichte des
Abflusses der Mahleinrichtung 4A, der Minimierung des Energieverbrauchs für Produktvermahlung
realisiert.
[0030] Eine Suche nach Zonen der optimalen Beladung der Mahleinrichtung 4A der ersten Stufe
A wird aufgrund der nichtlinearen Abhängigkeiten ausgeführt: E=f(W/F) (vgl. FIG 4);
E=f(V1), (vgl. FIG 5).
[0031] Es werden die Sollwerte für den Regler 50A und 52A eingegeben.
[0032] Das erfindungsgemäße Verfahren zeichnet sich dadurch aus, dass sich die Beladungsmenge
der Mahleinrichtung 4A von Steuergröße des Reglers 50A erhöht:
Bei einem negativen Wert des Verhältnisses von Ableitung der Ausgangserzbeladungsmenge
V1 zur Ableitung der Energieaufnahme E(vgl. FIG 5).
[0033] Das erfindungsgemäße Verfahren zeichnet sich dadurch aus, dass sich die Beladungsmenge
der Mahleinrichtung 4A von Steuergröße des Reglers 50A reduziert:
Bei einem positiven Wert des Verhältnisses der Ableitung der Ausgangserzbeladungsmenge
V1 zur Ableitung der Energieaufnahme E (vgl. FIG 5).
[0034] Der Wasserverbrauch in der Mahleinrichtung 4A wird durch Regler 52A erhöht, bei der
konstanten Erzzufuhr in die Mahleinrichtung 4A im vorgegebenen Zeitabstand:
Bei den negativen Werten des Verhältnisses von der Ableitung der Energieaufnahme E
zur Ableitung des Verhältnisses Flüssigkeit / Feststoff in der Mahleinrichtung 4A
W/F (vgl. FIG 4) .
[0035] Der Wasserverbrauch in der Mahleinrichtung 4A wird durch Regler 52A reduziert, bei
der konstanten Erzzufuhr in die Mahleinrichtung 4A im vorgegebenen Zeitabstand:
Bei den positiven Werten des Verhältnisses von der Ableitung der Energieaufnahme E
zur Ableitung des Verhältnisses Flüssigkeit / Feststoff in der Mahleinrichtung 4A
W/F (vgl. FIG 4) .
[0036] Die Leistung der Mahleinrichtung 4A je nach Ausgangserz wird beim Nullwert des Verhältnisses
der Ableitung der Leistung je nach Ausgangserz Qr1 zur Zirkulationslast C1 (vgl. FIG
3), beim Nullwert des Verhältnisses der Ableitung von der Leistung der Mahleinrichtung
4A Qr1 zur Ableitung der Motorleistung des Separators 12A Ps1 (vgl. FIG 6) stabilisiert.
[0037] Die Wasserzufuhr 5A in die Mahleinrichtung 4A wird beim Nullwert des Verhältnisses
der Ableitung der Energieaufnahme E zur Ableitung des Verhältnisses Flüssigkeit/ Feststoff
in der Mahleinrichtung 4A W/F stabilisiert (vgl. FIG 4).
[0038] Die Steuerung/Regelung der Mahlanlage 2 erfolgt ferner anhand eines Regelkreises
für die Füllmenge der Mahleinrichtung 4B zweiter Stufe B als Funktion der Leistungsaufnahme
vom Motor der Mahleinrichtung 4A und des Separators 12A, der Leistung je nach Ausgangserz
erster Stufe A, der Minimierung der Energieaufnahme je nach Mahlangaben in der ersten
Stufe A, je nach Ausgangserzverarbeitung und der vorgegebenen Produktgröße des Überlaufs
22B der Trenneinrichtung 6B zweiter Stufe B.
[0039] Kreisaufgabe: Die optimale Beladungsmenge der Mahleinrichtung 4B zweiter Stufe B
mit dem Sand der Trenneinrichtung 6B unter Berücksichtigung der Ausgangserzbeladung,
der Effizienz des Abscheidungsverfahrens der ersten Stufe A und der Effizienz des
Klassierungsverfahrens der Trenneinrichtung 4B zweiter Stufe B aufrechterhalten, die
Überladungs- und Minderladungs-änderung der Mahleinrichtung 4B wegen der Anregungen
innerhalb des Zyklus der ersten und zweiten Stufe A, B vorbeugen.
[0040] Eine Regulierung der optimalen Leistung der Mahleinrichtung 4A je nach Ausgangserz
wird unter der Bedingung der im angegebenen Bereich stabilisierten Pulpendichte des
Abflusses der Mahleinrichtung 4A, der Minimierung des Energieverbrauchs für die Produktvermahlung
durchgeführt.
[0041] Eine Suche nach Zonen der optimalen Beladung der Mahleinrichtung 4B der zweiten Stufe
B wird aufgrund der nichtlinearen Abhängigkeiten ausgeführt: V2=f(E2rclgz) (vgl. FIG
8); V2=f(E2ps) E2ps=Pdv2/Ps1 (vgl. FIG 7); EP2=f(V2) (vgl. FIG 10); V2=f(Qr1) (vgl.
FIG 11); V2=f(E2pq) (vgl. FIG 9).
[0042] Es werden die Sollwerte für den Regler 50A und für die Regler 54B, 56B unter Berücksichtigung
der Pumpendrehzahlregelung eingegeben. Um die Überbeladung und Minderbeladung der
Mahleinrichtung 4B zweiter Stufe B vorzubeugen, werden die Beladungen der Mahleinrichtung
4A erster Stufe A reguliert.
[0043] Das erfindungsgemäße Verfahren zeichnet sich dadurch aus, dass, die Leistung der
Mahleinrichtung 4A erster Stufe A je nach Ausgangserz sich erhöht bei Minderbeladung
der Mahleinrichtung 4B zweiter Stufe B unter den folgenden Bedingungen:
- beim negativen Wert der Ableitung der Sandbeladungsmenge der Mahleinrichtung 4B zweiter
Stufe B V2 im Laufe der Zeit und beim negativen Wert der Ableitung des Ausgangserzgewichtes
erster Stufe A Qr1 im Laufe der Zeit (vgl. FIG 11),
- beim negativen Wert der Ableitung der Sandbeladungsmenge der Mahleinrichtung 4B zweiter
Stufe B V2 im Laufe der Zeit und beim positiven Wert der Ableitung der Energieaufnahme,
ausgewertet als Verhältnis der Motorleistung der Mahleinrichtung 4B zweiter Stufe
B zur Motorenleistung des Separators 12A E2ps im Laufe der Zeit (vgl. FIG 7),
- beim positiven Wert des Verhältnisses von Ableitung der Sandbeladungsmenge der Mahleinrichtung
4B zweiter Stufe B V2 zur Ableitung der Energieaufnahme der Mahleinrichtung 4B zweiter
Stufe B E(vgl. FIG 10),
- beim negativen Wert der Ableitung der Sandbeladungsmenge der Mahleinrichtung 4B zweiter
Stufe B V2 im Laufe der Zeit und beim positiven Wert der Ableitung der Energieaufnahme
je nach Dichte der fertigen Klasse im Überlauf 22B der Trenneinrichtung 6B zweiter
Stufe B E2rc gz im Laufe der Zeit (vgl. FIG 8),
- beim negativen Wert der Ableitung der Sandbeladungsmenge der Mahleinrichtung 4B zweiter
Stufe B V2 im Laufe der Zeit und beim positiven Wert der Ableitung der Energieaufnahme,
ausgewertet als Verhältnis der Motorleistung der Mahleinrichtung 4B zweiter Stufe
B zur Arbeitsleistung erster Stufe je nach Ausgangserz E2pg im Laufe der Zeit (vgl.
FIG 9), - beim negativen Wert der Energieaufnahme je nach Leistung des Separators
12A dritter Stufe C E3ps im Laufe der Zeit und beim negativen Wert der Energieaufnahme
in der Mahleinrichtung 4B zweiter Stufe je nach Leistung des Separators 12A E2ps im
Laufe der Zeit (vgl. FIG 13).
[0044] Die Leistung der Mahleinrichtung 4A erster Stufe A je nach Ausgangserz reduziert
sich bei Überbeladung der Mahleinrichtung 4B zweiter Stufe B unter den folgenden Bedingungen:
- beim positiven Wert der Ableitung der Sandbeladungsmenge der Mahleinrichtung 4B zweiter
Stufe B V2 im Laufe der Zeit und beim positiven Wert der Ableitung des Ausgangserzgewichtes
erster Stufe A Qr1 im Laufe der Zeit (vgl. FIG 11),
- beim positiven Wert der Ableitung der Sandbeladungsmenge der Mahleinrichtung 4B zweiter
Stufe B V2 im Laufe der Zeit und beim negativen Wert der Ableitung der Energieaufnahme,
ausgewertet als Verhältnis der Motorleistung der Mahleinrichtung 4B zweiter Stufe
B zur Motorenleistung des Separators 12A E2ps im Laufe der Zeit (vgl. FIG 7),
- beim negativen Wert des Verhältnisses von Ableitung der Sandbeladungsmenge der Mahleinrichtung
4B zweiter Stufe B V2 zur Ableitung der Energieaufnahme der Mahleinrichtung 4B zweiter
Stufe B E(vgl. FIG 10),
- beim positiven Wert der Ableitung der Sandbeladungsmenge der Mahleinrichtung 4B zweiter
Stufe B V2 im Laufe der Zeit und beim negativen Wert der Ableitung der Energieaufnahme
je nach Dichte der fertigen Klasse im Überlauf 22B der Trenneinrichtung 6B zweiter
Stufe B E2rc gz im Laufe der Zeit (vgl. FIG 8),
- beim positiven Wert der Ableitung der Sandbeladungsmenge der Mahleinrichtung 4B zweiter
Stufe B V2 im Laufe der Zeit und beim negativen Wert der Ableitung der Energieaufnahme,
ausgewertet als Verhältnis der Motorleistung der Mahleinrichtung 4B zweiter Stufe
B zur Arbeitsleistung erster Stufe je nach Ausgangserz E2pg im Laufe der Zeit (vgl.
FIG 9),
- beim positiven Wert der Energieaufnahme je nach Leistung des Separators 12A dritter
Stufe C E3ps im Laufe der Zeit und beim positiven Wert der Energieaufnahme in der
Mahleinrichtung 4B zweiter Stufe je nach Leistung des Separators 12A E2ps im Laufe
der Zeit (vgl. FIG 13).
[0045] Die Leistung der Mahleinrichtung 4A je nach Ausgangserz erster Stufe A wird beim
Nullwert des Verhältnisses der Ableitung von der Beladungsmenge der Mahleinrichtung
4B zweiter Stufe B V2 zur Energieaufnahme der Mahleinrichtung 4B zweiter Stufe E (vgl.
FIG 10) stabilisiert.
[0046] Die Steuerung/Regelung der Mahlanlage 2 erfolgt ferner anhand eines Regelkreises
der Beladungsmenge der Mahleinrichtung 4C dritter Stufe C je nach Angaben der Produktenvermahlung
in den Mahleinrichtungen 4A, 4B, 4C erster, zweiter und dritter Stufen A, B, C.
[0047] Kreisaufgabe: Die optimale Beladungsmenge der Mahleinrichtung 4C dritter Stufe C
mit dem Sand der Trenneinrichtung 6C unter Berücksichtigung der Beladungsmenge der
Mahleinrichtung 4B zweiter Stufe B und der Arbeitsleistung erster Stufe A je nach
Ausgangserz, der Effizienz der Abscheidungsvorgang erster Stufe A bei der maximalen
Verarbeitung des Ausgangserzes erster Stufe aufrechterhalten, dabei soll die optimale
Beladung der Mahleinrichtung 4C dritter Stufe C ohne Überbeladung und Minderbeladung
der Mahleinrichtung 4C dritter Stufe C wegen der Anregungen der Zirkulationslasten
innerhalb des Zyklus des mehrstufigen Konzeptes gesichert werden.
[0048] Eine Regulierung der optimalen Leistung der Mahleinrichtung 4C je nach Ausgangserz
wird unter der Bedingung der im angegebenen Bereich stabilisierten Pulpen dichte des
Abflusses der Mahleinrichtung, der Minimierung des Energieverbrauchs für Produktvermahlung
durchgeführt.
[0049] Eine Suche nach Zonen der optimalen Beladung der Mahleinrichtung 4C der dritten Stufe
C wird aufgrund der nichtlinearen Abhängigkeiten ausgeführt: V3=f(V2) (vgl. FIG 14);
V3=f(Qr1) (vgl. FIG 15); V3=f(E3κ 0.045) (vgl. FIG 16); V3=f(Pdv3) (vgl. FIG 12);
E2ps=f(E3ps) (vgl. FIG 13).
[0050] Eine Regulierung der Mahlvorgänge dritter Stufe C gemäß Funktion V3=f(Q
1) (vgl. FIG 15) wird unter Berücksichtigung der Transportverzögerung dT des Regulierungsparameters
in der dritten Stufe C, ausgewertet laut Ausdruck dT=T3-T1,2, durchgeführt, wobei
T3 -Dauer der Parameterregelung in der dritten Stufe C der Vermahlung, T1,2 - Dauer
der Parameterregelung in der ersten, zweiten Stufen der Vermahlung ist.
[0051] Es wird der Sollwert für den Regler 50A unter Berücksichtigung der Transportzeitvorgabe
(Transportverzögerung) des Regelparameters dT für die dritte Stufe C eingegeben. Zwecks
Nichtzulassung der Überbeladungen oder Minderbeladungen der Mahleinrichtung 4C dritter
Stufe C werden die Beladungen der Mahleinrichtungen 4A der ersten A Stufe reguliert.
[0052] Das erfindungsgemäße Verfahren zeichnet sich dadurch aus, dass, die Leistung der
Mahleinrichtung 4A erster Stufe A je nach Ausgangserz sich bei Minderbeladung der
Mahleinrichtung 4C dritter Stufe C unter den folgenden Bedingungen erhöht:
- beim negativen Wert der Ableitung der Sandbeladungsmenge der Mahleinrichtung 4C dritter
Stufe C V3 im Laufe der Zeit und beim negativen Wert der Ableitung des Beladungsmenge
Mahleinrichtung 4B zweiter Stufe B V2 im Laufe der Zeit (vgl. FIG 14),
- beim negativen Wert der Ableitung der Sandbeladungsmenge der Mahleinrichtung 4C dritter
Stufe C V3 im Laufe der Zeit und beim negativen Wert der Ableitung der Leistung der
Mahleinrichtung 4A erster Stufe A Qr1 je nach Ausgangserz im Laufe der Zeit (vgl.
FIG 15),
- beim negativen Wert der Ableitung der Sandbeladungsmenge der Mahleinrichtung 4C dritter
Stufe C V3 im Laufe der Zeit und beim positiven Wert der Ableitungen der fertigen
Klasse von der dritten Klassifizierungsstufe E3 im Laufe der Zeit (vgl. FIG 16),
- beim positiven Wert des Verhältnisses der Ableitung der Sandbeladungsmenge der Mahleinrichtung
4C V3 zur Ableitung der Motorleistung der Mahleinrichtung 4C dritter Stufe C Pdv3
(vgl. FIG 12),
- beim positiven Wert der Energieaufnahme je nach Leistung des Separators 12A dritter
Stufe C E3ps im Laufe der Zeit und positiven Wert der Energieaufnahme des Separators
12A zweiter Stufe B E2ps im Laufe der Zeit (vgl. FIG 13).
[0053] Die Leistung der Mahleinrichtung 4A erster Stufe A je nach Ausgangserz reduziert
sich bei Überbeladung der Mahleinrichtung 4C dritter Stufe C unter den folgenden Bedingungen:
- beim positiven Wert der Ableitung der Sandbeladungsmenge der Mahleinrichtung 4C dritter
Stufe C V3 im Laufe der Zeit und beim positiven Wert der Ableitung des Beladungsmenge
Mahleinrichtung 4B zweiter Stufe B V2 im Laufe der Zeit (vgl. FIG 14),
- beim positiven Wert der Ableitung der Sandbeladungsmenge der Mahleinrichtung 4C dritter
Stufe C V3 im Laufe der Zeit und beim positiven Wert der Ableitung der Leistung der
Mahleinrichtung 4A erster Stufe A Qr1 je nach Ausgangserz im Laufe der Zeit (vgl.
FIG 15),
- beim positiven Wert der Ableitung der Sandbeladungsmenge der Mahleinrichtung 4C dritter
Stufe C V3 im Laufe der Zeit und beim negativen Wert der Ableitungen der fertigen
Klasse von der dritten Klassifizierungsstufe E3 im Laufe der Zeit (vgl. FIG 16),
- beim negativen Wert des Verhältnisses der Ableitung der Sandbeladungsmenge der Mahleinrichtung
4C V3 zur Ableitung der Motorleistung der Mahleinrichtung 4C dritter Stufe C Pdv3
(vgl. FIG 12),
- beim negativen Wert der Energieaufnahme je nach Leistung des Separators 12A dritter
Stufe C E3ps im Laufe der Zeit und negativen Wert der Energieaufnahme des Separators
12A zweiter Stufe B E2ps im Laufe der Zeit (vgl. FIG 13).
[0054] Die Leistung der Mahleinrichtung 4A je nach Ausgangserz erster Stufe A wird beim
Nullwert des Verhältnisses der Ableitung von der Beladungsmenge der Mahleinrichtung
4C dritter Stufe C V3 zur Ableitung der Motorleistung der Mahleinrichtung 4C Pdv3
stabilisiert (vgl. FIG 12).
[0055] Die Steuerung/Regelung der Mahlanlage 2 erfolgt ferner anhand eines Regelkreises
der Beladungsmenge der Mahleinrichtung 4C dritter Stufe C nach dem Kriterium der Minimierung
vom Energieaufkommen für die Vermahlung und Klassifizierung der Ausgangserzprodukte.
[0056] Kreisaufgabe: Die optimale Beladungsmenge der Mahleinrichtung 4C dritter Stufe mit
dem Sand der Trenneinrichtung 6C unter Berücksichtigung der Minimierung des Verbrauchs
vom Energieaufkommen beim gegebenen Gehalt der fertigen Klasse in der Trenneinrichtung
6C dritter Stufe C, bei möglichst maximaler Leistung der Mahleinrichtung 4A erster
Stufe A unter Berücksichtigung der maximalen Beladung des Separators 12A erster Stufe
A. Dabei sollen die Überbeladungen und Minderbeladungen der Mahleinrichtungen 4B,
4C zweiter, dritter Stufe B, C wegen der Anregungen der Zirkulationslasten innerhalb
des Zyklus des mehrstufigen Konzeptes gesichert werden.
[0057] Eine Regulierung der optimalen Leistung der Mahleinrichtung 4A je nach Ausgangserz
wird unter der Bedingung der im angegebenen Bereich stabilisierten Pulpendichte des
Abflusses der Mahleinrichtung 4A.
[0058] Eine Suche nach Zonen der optimalen Beladung der Mahleinrichtung 4C der dritten Stufe
C wird aufgrund der nichtlinearen Abhängigkeiten ausgeführt: V3=f(E3Rclg) E3Rclg =Pdv3/Rclg)
(vgl. FIG 17); E3Rclg =f(K 0.045) K 0.045=Scl3 (vgl. FIG 18); E 0,045=f(Pdv3) (vgl.
FIG 19); E3Rclg =f(Ps1+Ps2) (vgl. FIG 20).
[0059] Es wird der Sollwert für den Regler 50A, 56C und 54C unter Berücksichtigung der Speisedichte
der Trenneinrichtung 6C gegeben.
[0060] Das erfindungsgemäße Verfahren zeichnet sich dadurch aus, dass der Gehalt der fertigen
Klasse im Überlauf 22C der Trenneinrichtung 6C dritter Stufe C bei Minderladung der
Mahleinrichtung 4C dritter Stufe C unter Bedingungen der Regelung in Richtung der
Geschwindigkeitszunahme der Pumpe 20C bei Minimierung der Energieaufnahme sich erhöht:
- beim negativen Wert der Ableitung der Energieaufnahme je nach Dichte des Abflussproduktes
E3Rclg im Laufe der Zeit, beim negativen Wert der Ableitung des Beladungsmenge der
Mahleinrichtung 4C V3 im Laufe der Zeit (vgl. FIG 17),
- bei positiven Werten der Ableitung der Energieaufnahme je nach Dichte Kl. 0.045 mm
E3Rclg im Laufe der Zeit, bei negativen Werten der Ableitung des Gehaltes der fertigen
Klasse 0.045 mm Scl3 im Laufe der Zeit (vgl. FIG 18),
- bei negativen Werten der Ableitung der Motorleistung der Mahleinrichtung 4C Pdv3 im
Laufe der Zeit, bei negativen Werten der Ableitung der Energieaufnahme je nach Schlammabflussdichte
der Trenneinrichtung 6C E3Rclg im Laufe der Zeit (vgl. FIG 19),
- bei negativen Werten der Ableitung der Energieaufnahme der Pulpendichte E3Rclg im
Laufe der Zeit, bei negativen Werten der Zeitableitung von Motorleistung des Separators
12A Ps1 (vgl. FIG 20).
[0061] Der Gehalt der fertigen Klasse im Überlauf 22C der Trenneinrichtung 6C dritter Stufe
C bei Minderladung der Mahleinrichtung 4C dritter Stufe C unter Bedingungen der Regelung
in Richtung der Geschwindigkeitsreduzierung der Pumpe 20C bei Minimierung der Energieaufnahme
reduziert sich:
- beim positiven Wert der Ableitung der Energieaufnahme je nach Dichte des Abflussproduktes
E3Rclg im Laufe der Zeit, beim positiven Wert der Ableitung des Beladungsmenge der
Mahleinrichtung 4C V3 im Laufe der Zeit (vgl. FIG 17),
- bei negativen Werten der Ableitung der Energieaufnahme je nach Pulpendichte E3Rclg
im Laufe der Zeit, bei positiven Werten der Ableitung des Gehaltes der fertigen Klasse
0.045 mm Scl3 im Laufe der Zeit (vgl. FIG 18),
- bei positiven Werten der Ableitung der Motorleistung der Mahleinrichtung 4C Pdv3 im
Laufe der Zeit, bei positiven Werten der Ableitung der Energieaufnahme je nach Schlammabflussdichte
der Trenneinrichtung 6C E3Rclg im Laufe der Zeit (vgl. FIG 19),
- bei positiven Werten der Ableitung der Energieaufnahme der Produktgröße Kl. 0.045
mm E3Rclg im Laufe der Zeit, bei positiven Werten der Zeitableitung von Motorleistung
des Separators 12A Ps1 (vgl. FIG 20).
[0062] Obwohl die Erfindung im Detail durch das bevorzugte Ausführungsbeispiel näher illustriert
und beschrieben wurde, so ist die Erfindung nicht durch die offenbarten Beispiele
eingeschränkt und andere Variationen können vom Fachmann hieraus abgeleitet werden,
ohne den Schutzumfang der Erfindung zu verlassen.
1. Verfahren zur Steuerung und/oder Regelung einer mehrstufigen Mahlanlage (2), wobei
eine Stufe (A, B, C) jeweils eine Mahleinrichtung (4A, 4B, 4C) zum Mahlen eines Stoffes
(S), eine Trenneinrichtung (6A, 6C, 6D) zur Klassierung des gemahlenen Stoffes (S)
und einen Separator (12A, 12B, 12C) umfasst, mit folgenden Schritten:
a) es werden mindestens ein für den Betrieb der Mahlanlage (2) charakteristischer
erster Parameter und ein zweiter Parameter ermittelt,
b) es wird die Ableitung des ersten Parameters nach dem zweiten Parameter ermittelt,
c) es wird das Vorzeichen der Ableitung ermittelt,
d) die Mahlanlage (2) wird in Abhängigkeit des Vorzeichens der Ableitung gesteuert
und/oder geregelt.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
bei dem die Mahlanlage (2) drei Stufen (A, B, C) aufweist.
3. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
bei dem als erster Parameter die Leistung nach Ausgangserz (Qr1) der Mahleinrichtung
(4A) und als zweiter Parameter die Zirkulationslast (C1) verwendet wird.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
bei dem als erster Parameter die Leistung nach Ausgangserz (Qr1) der Mahleinrichtung
(4A) und als zweiter Parameter die Motorleistungen von dem Separator (12A) (Ps1) verwendet
wird.
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
bei dem als erster Parameter die Leistung (Qr) der Mahlanlage (2) und als zweiter
Parameter die Zeit verwendet wird.
6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
bei dem als erster Parameter der Energieaufwand (E) und als zweiter Parameter die
Zeit verwendet wird.
7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
bei dem als erster Parameter die Beladungsmenge der Mahleinrichtung (4A) (V1) und
als zweiter Parameter der Energieaufwand verwendet wird.
8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
bei dem als erster Parameter der Energieaufwand (E) und als zweiter Parameter das
Verhältnis Flüssigkeit / Feststoff in der Mahleinrichtung (4A) (W/F) verwendet wird.
9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
bei dem als erster Parameter die Beladungsmenge der Mahleinrichtung (4B) (V2) und
als zweiter Parameter die Zeit verwendet wird.
10. Mahlanlage (2) mit mehreren Stufen (A, B, C), wobei eine Stufe (A, B, C) jeweils eine
Mahleinrichtung (4A, 4B, 4C) zum Mahlen eines Stoffes (S), eine Trenneinrichtung (6A,
6C, 6D) zur Klassierung des gemahlenen Stoffes (S) und einen Separator (12A, 12B,
12C) umfasst und mit einer Steuer-/Regeleinheit (60), in der eine Software zur Durchführung
des Verfahrens nach einem der vorhergehenden Ansprüche implementiert ist.