[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Geschirrspülmaschine, insbesondere Haushaltsgeschirrspülmaschine,
mit mindestens einem Spülbehälter und mindestens einem Sorptionstrocknungssystem zum
Trocknen von Spülgut, wobei das Sorptionstrocknungssystem mindestens einen Sorptionsbehälter
mit reversibel dehydrierbarem Sorptionsmaterial aufweist, der über mindestens einen
Luftführungskanal mit dem Spülbehälter zur Erzeugung einer Luftströmung verbunden
ist.
[0002] Z.B. aus der
DE 103 53 774 A1, der
DE 103 53 775 A1 oder der
DE 10 2005 004 096 A1 sind Geschirrspülmaschinen mit einer sogenannten Sorptionskolonne zur Trocknung von
Geschirr bekannt. Dabei wird im Teilprogrammschritt "Trocknen" des jeweiligen Geschirrspülprogramms
der Geschirrspülmaschine zum Trocknen von Geschirr feuchte Luft aus dem Spülbehälter
der Geschirrspülmaschine mittels eines Gebläses durch die Sorptionskolonne geleitet
und durch deren reversibel dehydrierbares Trockenmaterial durch Kondensation Feuchtigkeit
aus der hindurchgeführten Luft entzogen. Zur Regenerierung, d.h. Desorption der Sorptionskolonne
wird deren reversibel dehydrierbares Trockenmaterial auf sehr hohe Temperaturen erhitzt.
In diesem Material gespeichertes Wasser tritt dadurch als heißer Wasserdampf aus und
wird durch eine mittels des Gebläses erzeugte Luftströmung in den Spülbehälter geleitet.
Hierdurch kann eine Spülflotte und/oder ein in dem Spülbehälter befindliches Geschirr
sowie die im Spülbehälter befindliche Luft erwärmt werden. Eine derartige Sorptionkolonne
hat sich für eine energiesparende und leise Trocknung des Geschirrs als sehr vorteilhaft
erwiesen. Zur Vermeidung lokaler Überhitzungen des Trockenmaterials beim Desorptionsvorgang
ist z.B. bei der
DE 10 2005 004 096 A1 eine Heizung in Strömungsrichtung der Luft vor dem Lufteinlass der Sorptionskolonne
angeordnet. Trotz dieser "Luftheizung" bei der Desorption bleibt es in der Praxis
schwierig, das reversibel dehydrierbare Trockenmaterial stets ausreichend und einwandfrei
zu trocknen.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Geschirrspülmaschine, insbesondere
Haushaltsgeschirrspülmaschine, mit weiter verbessertem Sorptions- und/oder Desorptionsergebnis
für das reversibel dehydrierbare Trockenmaterial der Sorptionseinheit ihrer Sorptionstrocknungsvorrichtung
bereitzustellen.
[0005] Diese Aufgabe wird bei einer Geschirrspülmaschine der eingangs genannten Art dadurch
gelöst, dass der Sorptionsbehälter ein topfförmiges Gehäuseteil aufweist, das mit
einem Deckelteil verschlossen ist.
[0006] Ein umlaufender Außenrand des Deckelteils ist mit dem oberen Rand des topfförmigen
Gehäuseteils lediglich durch eine mechanische Verbindung, insbesondere durch eine
Umform-, Füge-, Rast-, Klemm-, insbesondere durch eine Umbördelverbindung, oder Clinchverbindung,
verbunden.
[0007] Dadurch ist weitgehend sichergestellt, dass Spülgut im Spülbehälter einwandfrei,
energieeffizient und zuverlässig getrocknet werden kann. Darüber hinaus ist eine kompakte
Unterbringung der Trocknungseinrichtung in der Geschirrspülmaschine ermöglicht.
[0008] Insbesondere ist weitgehend sichergestellt, dass feuchte Luft, die beim jeweilig
gewünschten Trocknungsvorgang über den Luftführungskanal aus dem Spülbehälter in den
Sorptionsbehälter geführt ist und dessen Sorptionseinheit mit dem Sorptionstrocknungsmaterial
durchströmt, durch Sorption mittels des Sorptionstrocknungsmaterial einwandfrei, zuverlässig
und energieeffizient getrocknet werden kann. Später nach diesem Trocknungsvorgang,
z.B. bei mindestens einem Spül- oder Reinigungsvorgang eines späteren, neu gestarteten
Geschirrspülprogramms, kann das Sorptionsmaterial zur Aufbereitung für einen nachfolgenden
Trocknungsvorgang einwandfrei, energieeffizient und materialschonend wieder durch
Desorption regeneriert, d.h. aufbereitet werden.
[0009] Sonstige Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen wiedergegeben.
[0010] Die Erfindung und ihre Weiterbildungen werden nachfolgend anhand von Zeichnungen
näher erläutert.
[0011] Es zeigen:
- Fig. 1
- schematisch eine Geschirrspülmaschine mit einem Spülbehälter und einem Sorptionstrocknungssystem,
dessen Komponenten nach dem erfindungsgemäßen Konstruktionsprinzip ausgebildet sind,
- Fig. 2
- schematisch in perspektivischer Darstellung den geöffneten Spülbehälter der Geschirrspülmaschine
von Figur 1 mit Komponenten des Sorptionstrocknungssystems, die teilweise freigelegt,
d.h. ohne Abdeckung eingezeichnet sind,
- Fig. 3
- in schematischer Seitenansicht die Gesamtheit des Sorptionstrocknungssystems von Figur
1, 2, deren Komponenten teilweise außen an einer Seitenwand des Spülbehälters sowie
teilweise in einer Bodenbaugruppe unterhalb des Spülbehälters untergebracht sind,
- Fig. 4
- als Einzelheit schematisch in perspektivischer Explosionsdarstellung verschiedene
Bauteile des Sorptionsbehälters der Sorptionstrocknungsvorrichtung der Figuren 1 mit
3,
- Fig. 5
- schematisch in Draufsicht den Sorptionsbehälter von Figur 4,
- Fig. 6
- in schematischer Draufsicht von unten betrachtet als Bauteil des Sorptionsbehälters
von Figur 5 ein Schlitzblech zur Strömungskonditionierung von Luft, die Sorptionsmaterial
im Sorptionsbehälter durchströmt,
- Fig. 7
- in schematischer Draufsicht von unten betrachtet als weitere Einzelheit des Sorptionsbehälters
von Figur 4 eine Rohrschlangenheizung zum Aufheizen von Sorptionsmaterial im Sorptionsbehälter
zu dessen Desorption,
- Fig. 8
- in schematischer Draufsichtsdarstellung von oben betrachtet die Rohrschlangenheizung
von Figur 7, die oberhalb dem Schlitzblech von Figur 6 angeordnet ist,
- Fig. 9
- in schematischer Schnittdarstellung von der Seite her betrachtet den Sorptionsbehälter
der Figuren 4, 5,
- Fig. 10
- in schematischer Perspektivdarstellung den Innenaufbau des Sorptionsbehälters der
Figuren 4, 5, 9 im teilweise aufgeschnittenen Zustand,
- Fig. 11
- in schematischer Draufsichtsdarstellung von oben betrachtet die Gesamtheit der Komponenten
des Sorptionstrocknungssystems der Figuren 1 bis 10,
- Fig. 12 mit 14
- schematisch in verschiedenen Ansichten das Auslasselement des Sorptionstrocknungssystems
der Figuren 1 mit 3 als Einzelheit,
- Fig. 15
- in schematischer Schnittdarstellung von der Seite her betrachtet das Einlasselement
des Sorptionstrocknungssystems der Figuren 1 mit 3 als Einzelheit,
- Fig. 16
- in schematischer Draufsichtsdarstellung von oben betrachtet die Bodenbaugruppe der
Geschirrspülmaschine von Figur 1 sowie Figur 2, und
- Fig. 17
- in schematischer Darstellung die thermoelektrische Hitzeabsicherung des Sorptionsbehälters
der Figuren 4 mit 10 des Sorptionstrockungssystems der Figuren 1 mit 3, 11.
[0012] Elemente mit gleicher Funktion und Wirkungsweise sind in den Figuren 1 mit 17 jeweils
mit denselben Bezugszeichen versehen.
[0013] Figur 1 zeigt in schematischer Darstellung eine Geschirrspülmaschine GS, die als
Hauptkomponenten einen Spülbehälter SPB, eine darunter angeordnete Bodenbaugruppe
BG sowie ein Sorptionstrocknungssystem TS nach dem erfindungsgemäßen Konstruktionsprinzip
aufweist. Das Sorptionstrocknungssystem TS ist vorzugsweise extern, d. h. außerhalb
des Spülbehälters SPB teils an einer Seitenwand SW sowie teils in der Bodenbaugruppe
BG vorgesehen. Es umfasst als Hauptbestandteile mindestens einen Luftführungskanal
LK, mindestens eine in diesem eingefügte Lüftereinheit bzw. ein Gebläse LT sowie mindestens
einen Sorptionsbehälter SB. Im Spülbehälter SB sind vorzugsweise ein oder mehrere
Gitterkörbe GK zur Aufnahme und zum Spülen von Spülgut wie z. B. Geschirrstücken untergebracht.
Zum Besprühen des zu reinigenden Spülguts mit einer Flüssigkeit sind ein oder mehrere
Sprüheinrichtungen wie z.B. ein oder mehrere rotierende Sprüharme SA im Inneren des
Spülbehälters SPB vorgesehen. Hier im Ausführungsbeispiel ist im Spülbehälter SPB
sowohl ein unterer Sprüharm als ein oberer Sprüharm rotierend aufgehängt.
[0014] Zur Reinigung von Spülgut durchlaufen Geschirrspülmaschinen Spülprogramme, die eine
Mehrzahl von Programmschritten aufweisen. Das jeweilige Spülprogramm kann insbesondere
folgende, zeitlich nacheinander ablaufende Einzel-Programmschritte umfassen: einen
Vorspülschritt zur Entfernung grober Anschmutzungen, einen Reinigungsschritt mit Reinigungsmittelzugabe
zu Flüssigkeit bzw. Wasser, einen Zwischenspülschritt, einen Klarspülschritt mit Aufbringen
von mit Entspannungsmitteln bzw. Klarspüler versetzter Flüssigkeit bzw. Wasser, sowie
einen abschließenden Trocknungsschritt, bei dem das gereinigte Spülgut getrocknet
wird. Je nach Reinigungsschritt bzw. Spülvorgang eines gewählten Geschirrspülprogramms
wird dabei mit Reiniger versetztes Frischwasser und/oder Brauchwasser z.B. für einen
Reinigungsvorgang, für einen Zwischenspülgang, und/oder für einen Klarspülvorgang
auf das jeweilig zu spülende Spülgut aufgebracht.
[0015] Die Lüftereinheit LT sowie der Sorptionsbehälter SB sind hier im Ausführungsbeispiel
in der Bodenbaugruppe BG unterhalb des Bodens BO des Spülbehälters SPB untergebracht.
Der Luftführungskanal LK verläuft von einer Auslassöffnung ALA, die oberhalb des Bodens
BO des Spülbehälters SBP in dessen Seitenwand SW vorgesehen ist, außen an dieser Seitenwand
SW mit einem einlassseitigen Rohrabschnitt RA1 nach unten zur Lüftereinheit LT in
der Bodenbaugruppe BG. Über einen Verbindungsabschnitt VA des Luftführungskanals LK
ist der Ausgang der Lüftereinheit LT mit einer Eintrittsöffnung EO des Sorptionsbehälters
SB in dessen bodennahem Bereich verbunden. Die Auslassöffnung ALA des Spülbehälters
SPB ist oberhalb dessen Bodens BO vorzugsweise im Mittenbereich bzw. im Zentralbereich
der Seitenwand SW zum Ansaugen von Luft aus dem Inneren des Spülbehälters SPB vorgesehen.
Alternativ dazu ist es selbstverständlich auch möglich, die Auslassöffnung ALA in
der Rückwand RW (siehe Figur 2) des Spülbehälters SPB anzubringen. Allgemein ausgedrückt
ist es insbesondere vorteilhaft, die Auslassöffnung vorzugsweise zumindest oberhalb
eines Schaumpegels, bis zu dem sich Schaum bei einem Reinigungsvorgang bilden kann,
bevorzugt in der oberen Teilhälfte des Spülbehälters SPB in einer dessen Seitenwände
SW und/oder Rückwand vorzusehen. Zweckmäßig kann es gegebenenfalls auch sein, mehrere
Auslassöffnungen in mindestens einer Seitenwand, Deckenwand, und/oder der Rückwand
des Spülbehälters SPB einzulassen und diese mit mindestens einem Luftführungskanal
mit ein oder mehreren Einlassöffnungen im Gehäuse des Sorptionsbehälters SB vor dem
Beginn bzw. Anfang dessen Sorptionsmaterialstrecke zu verbinden.
[0016] Die Lüftereinheit LT ist vorzugsweise als Axiallüfter ausgebildet. Sie dient der
Zwangsbeströmung einer Sorptionseinheit SE im Sorptionsbehälter SB mit feucht-heißer
Luft LU aus dem Spülbehälter SPB. Die Sorptionseinheit SE enthält reversibel dehydrierbares
Sorptionsmaterial ZEO, das Feuchtigkeit aus der durch sie hindurchgeleiteten Luft
LU aufnehmen und speichern kann. Der Sorptionsbehälter SB weist im deckennahen Bereich
seines Gehäuses auf der Oberseite eine Ausströmöffnung AO (siehe Figuren 4, 5) auf,
die über ein Auslasselement AUS durch eine Durchstecköffnung DG (siehe Figur 13) im
Boden BO des Spülbehälters SPB mit dessen Inneren verbunden ist. Auf diese Weise kann
während eines Trocknungsschritts eines Geschirrspülprogramms zum Trocknen von gereinigtem
Spülgut feucht- heiße Luft LU aus dem Inneren des Spülbehälters SPB durch die Auslassöffnung
ALA hindurch mittels der eingeschalteten Lüftereinheit LT in den einlassseitigen Rohrabschnitt
RA1 des Luftführungskanals LK angesaugt werden und über den Verbindungsabschnitt VA
in das Innere des Sorptionsbehälters SB zur Zwangsbeströmung des reversibel dehydrierbarem
Sorptionsmaterials ZEO in der Sorptionseinheit SE transportiert werden. Das Sorptionsmaterial
ZEO der Sorptionseinheit SE zieht aus der durchströmenden, feuchten Luft Wasser heraus,
so dass nach der Sorptionseinheit SE getrocknete Luft über das Auslasselement bzw.
Ausblaselement AUS in das Innere des Spülbehälters SPB eingeblasen werden kann. Auf
diese Weise ist ein geschlossenes Luftzirkulationssystem durch dieses Sorptionstrocknungssystem
TS bereitgestellt. Die räumliche Anordnung der verschiedenen Komponenten dieses Sorptionstrocknungssystems
TS geht aus der schematischen Perspektivdarstellung von Figur 2 sowie der schematischen
Seitenansicht von der Figur 3 hervor. In der Figur 3 ist der Verlauf des Bodens BO
zusätzlich strichpunktiert eingezeichnet, wodurch die räumlich-geometrischen Verhältnisse
des Aufbaus des Sorptionstrocknungssystems TS besser veranschaulicht sind.
[0017] Die Auslassöffnung ALA ist vorzugsweise an einer Stelle oberhalb des Bodens BO angeordnet,
die das Einsammeln bzw. Ansaugen von möglichst viel feucht-heißer Luft LU aus der
oberen Teilhälfte des Spülbehälters SPB in den Luftführungskanal LK ermöglicht. Denn
nach einem Reinigungsvorgang, insbesondere Klarspülvorgang mit aufgeheizter Flüssigkeit,
sammelt sich feuchtheiße Luft vorzugsweise oberhalb des Bodens BO, insbesondere in
der oberen Hälfte des Spülbehälters SPB. Die Auslassöffnung ALA liegt vorzugsweise
in einer Höhenlage oberhalb des Pegels von Schaum, der beim regulären Spülbetrieb
oder im Störfall auftreten kann. Insbesondere kann Schaum durch Reinigungsmittel im
Wasser beim Reinigungsvorgang hervorgerufen werden. Zum anderen ist die Position der
Austrittstelle bzw. Auslassöffnung ALA derart gewählt, dass für den einlassseitigen
Rohrabschnitt RA1 des Luftführungskanals LK noch eine ansteigende Wegstrecke an der
Seitenwand SW frei zur Verfügung steht. Durch die Austrittsöffnung bzw. Auslassöffnung
im Mittenbereich, Deckenbereich, und/oder oberen Bereich der Seitenwand SW und/oder
Rückwand RW des Spülbehälters SPB ist zudem weitgehend vermieden, dass Wasser aus
dem Sumpf im Boden des Spülbehälters oder aus dessen Flüssigkeitsprühsystem durch
die Auslassöffnung ALA des Spülbehälters SPB direkt in den Luftführungskanal LK eingespritzt
und anschließend in den Sorptionsbehälter SB hineingelangen kann, was dort ansonsten
dessen Sorptionsmaterial ZEO unzulässig feucht, teilweise beschädigen oder unbrauchbar
machen, oder gar ganz zerstören könnte.
[0018] Im Sorptionsbehälter SB ist in Strömungsrichtung betrachtet vor dessen Sorptionseinheit
SE mindestens eine Heizungseinrichtung HZ zur Desorption und damit Regenerierung des
Sorptionsmaterials ZEO angeordnet. Die Heizungseinrichtung HZ dient zur Aufheizung
von Luft LU, die mittels der Lüftereinheit LT durch den Luftführungskanal LK in den
Sorptionsbehälter hindurchgetrieben wird. Diese zwangsaufgeheizter Luft nimmt die
gespeicherte Feuchtigkeit, insbesondere Wasser, aus dem Sorptionsmaterial ZEO beim
Durchströmen durch das Sorptionsmaterial ZEO auf. Dieses aus dem Sorptionsmaterial
ZEO ausgetriebene Wasser wird durch die aufgeheizte Luft über das Auslasselement AUS
des Sorptionsbehälters SB in das Innere des Spülbehälters transportiert. Dieser Desorptionsvorgang
findet vorzugsweise dann statt, wenn Flüssigkeit für einen Reinigungsvorgang oder
sonstigen Spülvorgang eines nachfolgenden Geschirrspülprogramms durchgeführt wird.
Dabei kann die für den Desorptionsvorgang durch die Heizungseinrichtung HZ erhitzte
Luft gleichzeitig zur Erhitzung der Flüssigkeit im Spülbehälter SPB herangezogen werden,
was energiesparend ist.
[0019] Figur 2 zeigt bei geöffneter Tür TR der Geschirrspülmaschine GS von Figur 1 Hauptkomponenten
des Sorptionstrocknungssystem TS in der Seitenwand SW sowie der Bodenbaugruppe BG
teilweise im frei gelegten Zustand in perspektivischer Darstellung. Die Figur 3 zeigt
passend dazu die Gesamtheit der Komponenten des Sorptionstrocknungssystems TS von
der Seite her betrachtet. Der einlassseitige Rohrabschnitt RA1 des Luftführungskanals
LK weist ausgehend von der Höhenposition seiner Einlassöffnung EI am Ort der Auslassöffnung
ALA des Spülbehälters SPB einen bezüglich der Schwerkraftrichtung nach oben ansteigenden
Rohrabschnitt AU und danach einen bezüglich der Schwerkraftrichtung SKR nach unten
abfallenden Rohrabschnitt AB auf. Der nach oben ansteigende Rohrabschnitt AU verläuft
etwas gegenüber der vertikalen Schwerkraftrichtung SKR geneigt nach oben und geht
in einen Krümmungsabschnitt KRA über, der konvex gebogen ist und für den einströmenden
Luftstrom LS1 eine Richtungsumkehr um etwa 180 ° nach unten in den sich daran anschließenden,
im Wesentlichen vertikal nach unten abfallenden Rohrabschnitt AB erzwingt. Dieser
endet in der Lüftereinheit LT. Der erste, nach oben aufsteigende Rohrabschnitt AU,
der Krümmungsabschnitt KRA, sowie der nachgeordnete, zweite, nach unten abfallende
Rohrabschnitt AB bilden einen Flachkanal mit einer im Wesentlichen flach rechteckförmigen
Querschnittsgeometrieform.
[0020] Im Inneren des Krümmungsabschnitts KRA sind ein oder mehrere Strömungsleitrippen
bzw. Ablaufrippen AR vorgesehen, die dessen Krümmungsverlauf nachfolgen. Im Ausführungsbeispiel
sind mehrere bogenförmige Ablaufrippen AR im Wesentlichen konzentrisch ineinander
geschachtelt sowie mit Querabstand zueinander im Inneren des Krümmungsabschnitts KRA
angeordnet. Sie erstrecken sich hier im Ausführungsbeispiel auch in den ansteigenden
Rohrabschnitt AU sowie in den abfallenden Rohrabschnitt AB auf einer Teillänge hinein.
Diese Ablaufrippen AR sind in Höhenpositionen oberhalb des Auslasses ALA des Spülbehälters
SPB bzw. des Einlasses EI des einlassseitigen Rohrabschnitts RA1 des Luftführungskanals
LK angeordnet. Diese Ablaufrippen AR dienen dazu, Flüssigkeitströpfchen und/oder Kondensat
aus der aus dem Spülbehälter SPB angesaugten Luftströmung LS1 aufzunehmen. Im Abschnittsbereich
des nach oben ansteigenden Rohrabschnitts AU können die an den Strömungsleitrippen
AR gesammelten Flüssigkeitströpfchen in Richtung des Auslasses ALA abtropfen. Im Bereich
des nach unten abfallenden Rohrabschnitts AB können die Flüssigkeitströpfchen von
den Strömungsleitrippen AR in Richtung auf eine Rücklaufrippe RR abtropfen. Die Rücklaufrippe
RR ist dabei an einer Stelle im Inneren des abfallenden Rohrabschnitts AB vorgesehen,
die höher als die Auslassöffnung ALA des Spülbehälters SPB bzw. die höher als die
Einlassöffnung EI des Luftführungskanals LK liegt. Die Rücklaufrippe RR im Inneren
des abfallenden Rohrabschnitts AB bildet dabei eine Ablaufschräge und fluchtet mit
einer Querverbindungsleitung RF in Richtung auf den Auslass ALA des Spülbehälters
SPB zu. Die Querverbindungsleitung RF überbrückt dabei den Zwischenraum zwischen dem
Schenkel des nach oben ansteigenden Rohrabschnitts AU und dem Schenkel des nach unten
abfallenden Rohrabschnitts AB. Die Querverbindungsleitung RF verbindet dabei das Innere
des nach oben ansteigenden Rohrabschnitts AU sowie das Innere des nach unten abfallenden
Rohrabschnitts AB miteinander. Das Gefälle der Rücklaufrippe RR sowie der sich daran
anschließenden, fluchtenden Querverbindungsleitung RF ist derart gewählt, dass eine
Kondensatrückführung von Kondenswasser- oder sonstigen Flüssigkeitströpfchen, die
von den Ablaufrippen AR im Bereich des abfallenden Rohrabschnitts AB nach unten abtropfen,
in die Auslassöffnung ALA des Spülbehälters SPB sichergestellt ist.
[0021] Die Ablaufrippen AR sind vorzugsweise auf der der Spülbehälterseitenwand SW abgewandten
Innenwand des Luftführungskanals LK angebracht, da diese außenseitige Innenwand des
Luftführungskanals kühler als die dem Spülbehälter SPB zugewandte Innenwand des Luftführungskanals
ist. An dieser kühleren Innenwand schlägt sich Kondenswasser stärker als an der der
Seitenwand SW zugewandten Innenwand des Luftführungskanals LK nieder. Es kann also
genügen, wenn die Ablaufrippen AR als Stegelemente ausgebildet sind, die von der außen
liegenden Innenwand des Luftführungskanals LK nur über eine Teilbreite der Gesamtquerschnittsbreite
des als Flachkanal ausgebildeten Luftführungskanals in Richtung auf die innenliegende,
der Seitewand SW zugewandten Innenwand des Luftführungskanals abstehen, so dass eine
laterale Querschnittslücke zur Luftdurchströmung verbleibt. Gegebenenfalls kann es
aber auch zweckmäßig sein, die Ablaufrippen AR zwischen der außen liegenden Innenwand
und der innen liegenden Innenwand des Luftführungskanals LK durchgängig auszubilden.
Dadurch wird insbesondere im Krümmungsabschnitt KRA eine gezieltere Luftführung erreicht.
Störende Luftverwirbelung sind weitgehend vermieden. Auf diese Weise kann durch des
als Flachkanal ausgebildeten Lüftführungskanals LK eine gewünschtes Luftvolumen gefördert
werden.
[0022] Die Rücklaufrippe RR ist vorzugsweise innenseitig an der außenliegenden Innenwand
des Luftführungskanals LK als Stegelement angebracht, das auf einer Teilbreite bzw.
Teilweite der Gesamtweite des flach ausgebildeten Luftführungskanals LK in Richtung
auf dessen innenliegende Innenwand hin absteht. Dadurch ist sichergestellt, dass ein
ausreichender Durchtrittsquerschnitt im Bereich der Rücklaufrippe RR zum Durchströmen
des Luftstroms LS1 frei bleibt. Alternativ kann es selbstverständlich auch zweckmäßig
sein, die Rücklaufrippe RR als durchgängiges Element zwischen der außenseitigen Innenwand
und der innen liegenden Innenwand des Luftführungskanals LK vorzusehen und für den
Luftdurchtritt insbesondere mittig liegende Durchtrittsöffnungen vorzusehen.
[0023] Die Ablaufrippen AR sowie die Rücklaufrippe RR dienen insbesondere auch dazu, Wassertröpfchen,
Reinigungsmitteltröpfchen, Klarspülmitteltröpfchen, und/oder sonstige Aerosole, die
sich in der einströmenden Luft LS1 befinden, abzuscheiden und durch die Auslassöffnung
ALA in den Spülbehälter SPB zurückzuführen. Dies ist insbesondere vorteilhaft bei
einem Desorptionsvorgang, wenn zeitgleich ein Reinigungsschritt stattfindet. Während
dieses Reinigungsschritts kann sich relativ viel Dampf bzw. Nebel im Spülbehälter
SPB, insbesondere auf Grund des Versprühens von Flüssigkeit mittels der Sprüharme
SA, befinden. Ein derartiger Dampf bzw. Nebel kann sowohl Wasser als auch Reinigungsmittel
oder Klarspüler sowie sonstige Reinigungstoffe fein verteilt enthalten. Für diese
im Luftstrom LS1 mitgeführten fein dispergierten Flüssigkeitsteilchen bilden die Ablaufrippen
AR, eine Abscheidungsvorrichtung. Anstelle von Ablaufrippen AR können alternativ in
vorteilhafter Weise auch sonstige Abscheidungsmittel, insbesondere Gebilde mit einer
Vielzahl von Kanten wie z.B. Drahtgeflechte, vorgesehen sein.
[0024] Insbesondere sorgt der schräg nach oben oder im Wesentlichen vertikal ansteigende
Rohrabschnitt AU dafür, dass Flüssigkeitströpfchen oder gar Sprühstrahlen, die von
einer Sprüheinrichtung SA, wie zum Beispiel einem Sprüharm beim Reinigungsvorgang
oder sonstigem Spülvorgang, ausgesprüht werden, weitgehend davon abgehalten werden,
direkt über die angesaugte Luftströmung LS1 in das Sorptionsmaterial des Sorptionsbehälters
zu gelangen. Ohne diesen Rückhalt bzw. diese Abscheidung von Flüssigkeitströpfchen,
insbesondere Nebeltröpfchen bzw. Dampftröpfchen, könnte das Sorptionsmaterial ZEO
für einen Sorptionsvorgang beim Trockenschritt unzulässig feucht und unbrauchbar gemacht
werden. Insbesondere könnte es zu einer vorzeitigen Sättigung durch eingeschleuste
Flüssigkeitströpfchen wie z.B. Nebeltröpfchen bzw. Dampftröpfchen kommen. Durch den
einlassseitigen, aufsteigenden Ast AU des Durchführungskanals sowie den ein oder mehreren
Abscheidungs- bzw. Abfangelementen im oberen Kniebereich bzw. Scheitelbereich des
Krümmungsabschnitts KRA zwischen dem aufsteigenden Ast AU und dem abfallenden Ast
AB des Durchführungskanals ist es zudem auch weitgehend vermieden, dass Reinigungsmitteltröpfchen,
Klarspülertröpfchen, und/oder sonstige Aerosoltröpfchen über diese Barriere hinaus
weiter nach unten zum Lüfter LT und von dort aus in den Sorptionsbehälter SB gelangen
können. Selbstverständlich ist es auch möglich, anstelle der Kombination aus ansteigendem
Rohrabschnitt AU und abfallendem Rohrabschnitt AB sowie anstelle der ein oder mehreren
Abscheidungselemente eine anders ausgebildete Barriereeinrichtung mit derselben Funktion
vorzusehen.
[0025] Zusammenfassend betrachtet weist die Geschirrspülmaschine GS hier im Ausführungsbeispiel
eine Trocknungseinrichtung zum Trocknen von Spülgut durch Sorption mittels reversibel
dehydrierbarem Sorptionsmaterial ZEO auf, das in einem Sorptionsbehälter SE gelagert
ist. Dieser ist über mindestens einen Luftführungskanal LK mit dem Spülbehälter SPB
zur Erzeugung einer Luftströmung LS1 verbunden. Der Luftführungskanal weist entlang
seinem einlassseitigen Rohrabschnitt RA1 eine im Wesentlichen flach rechteckförmige
Querschnittsgeometrieform auf. Der Luftführungskanal geht in Strömungsrichtung betrachtet
nach seinem einlassseitigen Rohrabschnitt RA1 in einen im Wesentlichen zylinderförmigen
Rohrabschnitt VA über. Er ist vorzugsweise aus mindestens einem Kunststoffmaterial
hergestellt. Er ist insbesondere zwischen einer Seitenwand SW und/oder Rückwand RW
des Spülbehälters und einer äußeren Gehäusewand der Geschirrspülmaschine angeordnet.
Der Luftführungskanal LK weist dabei mindestens einen nach oben ansteigenden Rohrabschnitt
AU auf. Er erstreckt sich ausgehend von der Austrittsöffnung ALA des Spülbehälters
SPB nach oben. Er weist ferner in Strömungsrichtung betrachtet nach dem ansteigenden
Rohrabschnitt AU mindestens einen nach unten abfallenden Rohrabschnitt AB auf. Zwischen
dem ansteigenden Rohrabschnitt AU und dem abfallenden Rohrabschnitt AB ist mindestens
ein Krümmungsabschnitt KRA vorgesehen. Der Krümmungsabschnitt KRA hat insbesondere
eine größere Querschnittsfläche als der ansteigende Rohrabschnitt AU und/oder der
abfallende Rohrabschnitt AB. Im Inneren des Krümmungsabschnitts KRA sind ein oder
mehrere Strömungsleitrippen AR zur Vergleichmäßigen der Luftströmung LS1 vorgesehen.
Mindestens eine der Strömungsleitrippen AR erstreckt sich ggf. über den Krümmungsabschnitt
KRA in den ansteigenden Rohrabschnitt AU und/oder abfallenden Rohrabschnitt AB hinaus.
Die ein oder mehreren Strömungsleitrippen AR sind in Positionen oberhalb der Höhenposition
des Auslasses ALA des Spülbehälters SPB vorgesehen. Die jeweilige Strömungsleitrippe
AR erstreckt sich von der Spülbehältergehäuse- zugewandten Kanalwand zur gegenüberliegenden,
Spülbehältergehäuse- abgewandten Kanalwand des Luftführungskanals LK, vorzugsweise
im Wesentlichen durchgängig. Mindestens eine Rücklaufrippe RR ist im Inneren des abfallenden
Rohrabschnitts AB an der Spülbehältergehäuse- zugewandten Kanalwand und/oder Spülbehältergehäuse-
abgewandten Kanalwand des Luftführungskanals LK an einer Stelle vorgesehen ist, die
höher als die Einlassöffnung EI des Luftführungskanals LK liegt. Die Rücklaufrippe
RR ist über eine Querverbindungsleitung RF im Zwischenraum zwischen dem absteigenden
Rohrabschnitt AU und dem abfallenden Rohrabschnitt AB zur Kondensatrückführung mit
der Einlassöffnung EI des Luftführungskanals LK verbunden. Sie weist ein Gefälle zur
Einlassöffnung EI hin auf. Die Rücklaufrippe erstreckt sich von der Spülbehältergehäusezugewandten
Kanalwand zur gegenüberliegenden, Spülbehältergehäuse- abgewandten Kanalwand des Luftführungskanals
LK vorzugsweise lediglich auf einer Teilquerschnittsbreite.
[0026] In der Figur 3 ist der abfallende Ast AB des Luftführungskanals LK im Wesentlichen
senkrecht in die Lüftereinheit LT eingeführt. Die angesaugte Luftströmung LS1 wird
von der Lüftereinheit LT ausgangsseitig über einen rohrförmigen Verbindungsabschnitt
VA in einen daran angekoppelten Einlassstutzen ES des Sorptionsbehälters SB in dessen
bodennahem Bereich eingeblasen. Dabei strömt die Luftströmung LS1 in den unteren Bereich
des Sorptionsbehälters SB mit einer Einströmrichtung ESR ein und wechselt in eine
davon verschiedene Strömungsrichtung DSR, mit der sie das Innere des Sorptionsbehälters
SB durchströmt. Diese Durchströmungsrichtung DSR verläuft von unten nach oben durch
den Sorptionsbehälter SB. Insbesondere lenkt der Einlassstutzen ES die ankommende
Luftströmung LS1 derart in den Sorptionsbehälter SB ein, dass diese aus ihrer Einströmrichtung
ESR insbesondere um etwa 90 Grad in die Durchströmungsrichtung DSR des Sorptionsbehälters
SB umgelenkt ist.
[0027] Gemäß der Figur 3 ist der Sorptionsbehälter SB unterhalb des Bodens BO in einer Bodenbaugruppe
BG des Spülbehälters SPB weitgehend freihängend derart angeordnet, dass er gegenüber
benachbarten Komponenten und/oder Teilen der Bodenbaugruppe BG zum Hitzeschutz einen
vorgegebenen Mindestspaltabstand LS (siehe auch Figure 10) aufweist. Für den unterhalb
des Bodens BO der Bodenbaugruppe BG freihängend angebrachten Sorptionsbehälter SB
ist mindestens ein Transportsicherungselement TRS in einem vorgegebenen Freiraumabstand
FRA derart vorgesehen, dass der Sorptionsbehälter SB von unten her abgestützt ist,
falls sich der Sorptionsbehälter SB beim Transport aus seiner freihängenden Lageposition
nach unten bewegt. Der Sorptionsbehälter SB weist zumindest im Bereich seiner Sorptionseinheit
SE mindestens ein Außengehäuse AG zusätzlich zu seinem Innengehäuse IG derart auf,
dass dort sein Gesamtgehäuse doppelwandig ausgebildet ist. Zwischen dem Innengehäuse
IG und dem Außengehäuse AG ist somit ein Luftspaltfreiraum LS als Wärmeisolationsschicht
vorhanden. Dadurch, dass der Sorptionsbehälter SB zumindest ringsum den Lagebereich
seiner Sorptionseinheit SE teilweise oder ganz mindestens doppelwandig ausgebildet
ist, ist zusätzlich oder unabhängig zur frei aufgehängten Lagerung bzw. Unterbringung
des Sorptionsbehälters SB eine weitere Überhitzungsschutzmaßnahme bereitgestellt,
um etwaige benachbarte Bauteile und Komponenten der Bodenbaugruppe BG vor unzulässig
hoher Überhitzung oder Verbrennungen ausreichend zu schützen.
[0028] Verallgemeinert ausgedrückt weist das Gehäuse des Sorptionsbehälters SB eine derartige
Geometrieform auf, dass umlaufend zu den übrigen Teilen bzw. Komponenten der Bodenbaugruppe
BG ein ausreichender Spaltabstand als Hitzeschutz vorhanden ist. Beispielsweise weist
der Sorptionsbehälter SB zu diesem Zweck an seiner der Rückwand RW der Bodenbaugruppe
BG zugewandten Gehäusewand SW2 eine gewölbte Ausformung AF an, die mit der ihr zugewandten
Geometrieform der Rückwand RW korrespondiert.
[0029] Der Sorptionsbehälter SB ist an der Unterseite des Bodens BO, insbesondere im Bereich
einer Durchgangsöffnung DG (siehe Figur 3, 13) des Bodens BO, des Spülbehälters SB
angebracht. Dies ist insbesondere in der schematischen Seitenansicht der Figur 3 veranschaulicht.
Dort weist der Boden BO des Spülbehälters SPB ausgehend von seinen Außenrändern ARA
ein auf einen Flüssigkeitssammelbereich FSB zulaufendes Gefälle auf. Der Sorptionsbehälter
SB ist derart am Boden BO des Spülbehälters SPB montiert, dass sein Deckelteil DEL
im Wesentlichen parallel zur Unterseite des Bodens BO sowie mit einem vorgegebenen
Spaltabstand LSP zu diesem verläuft. Zur freihängenden Lagerung des Sorptionsbehälters
SB ist eine Koppelverbindung zwischen mindestens einem bodenunterseitigen Bauteil,
insbesondere einem Sockel SO, des Sorptionsbehälters SB und einem bodenoberseitigen
Bauteil, insbesondere dem Auslasselement AUS, des Sorptionsbehälters SB im Bereich
einer Durchgangsöffnung DG im Boden BO des Spülbehälters SB vorgesehen. Als Koppelverbindung
ist insbesondere eine Klemmverbindung vorgesehen. Die Klemmverbindung kann durch eine
lösbare Verbindung, insbesondere Schraubverbindung, mit oder ohne Bajonettverschluss
BJ (siehe Figur 13), zwischen dem bodenunterseitigen Bauteil des Sorptionsbehälters
SB und dem bodenoberseitigen Bauteil des Sorptionsbehälters SB gebildet sein. Eine
Randzone RZ (siehe Figur 13) ringsum die eine Durchgangsöffnung DG des Bodens BO ist
zwischen einem bodenunterseitigem Auslassbauteil, wie z.B. SO des Sorptionsbehälters
SB und dem über dem Boden BO angeordneten Auslasselement bzw. Spritzschutzbauteil
AUS festgeklemmt. In der Figur 13 ist der zeichnerischen Einfachheit halber der Boden
BO sowie das bodenunterseitige Unterteil lediglich strichpunktiert angedeutet. Das
bodenunterseitige Auslassbauteil und/oder das bodenoberseitiges Spritzschutzbauteil
AUS ragt mit seinem stirnseitigen Endabschnitt durch die Durchgangsöffnung DG des
Bodens BO. Das bodenseitige Auslassteil weist einen Sockel SO ringsum die Austrittsöffnung
AO des Deckelteils DEL des Sorptionsbehälters SB auf. Das bodenoberseitige Spritzschutzbauteil
AUS weist einen Ausströmstutzen AKT und eine Spritzschutzhaube SH auf. Zwischen dem
bodenoberseitigen Bauteil AUS und dem bodenunterseitigen Bauteil SO ist mindestens
ein Dichtungselement DI1 vorgesehen.
[0030] Zusammenfassend betrachtet ist der Sorptionsbehälter SB also unterhalb des Bodens
BO des Spülbehälters SPB weitgehend freihängend derart angeordnet, dass er gegenüber
benachbarten Komponenten und Teilen der Bodenbaugruppe BG zum Hitzeschutz einen vorgegebenen
Mindestspaltabstand LSP aufweist. Unterhalb des Sorptionsbehälters SB ist zusätzlich
ein Transportsicherungselement TRS in einem vorgegebenen Freiraumabstand FRA feststehend
am Boden der Bodenbaugruppe angebracht. Dieses Transportsicherungselement TRS dient
dazu, den unterhalb des Bodens BO des Spülbehälters SPB freihängend angebrachten Sorptionsbehälters
SB gegebenenfalls von unten her abzustützen, wenn dieser zum Beispiel beim Transport
zusammen mit dem Boden BO aufgrund von Erschütterungen nach unten durchschwingt. Dieses
Transportsicherungselement TRS kann insbesondere durch eine nach unten U-förmig gebogene
Metallklammer gebildet sein, die am Boden der Bodenbaugruppe feststehend montiert
ist. Der Sorptionsbehälter SB weist oben an seinem Deckelteil DEL die Ausströmöffnung
AO auf. Rings um den Außenrand dieser Ausströmöffnung AO ist ein nach oben abstehender
Sockel SO angebracht. In der etwa kreisrunden Öffnung dieses Sockels SO ist ein zylinderförmiges
Sockelstutzenelement STE angebracht (siehe Figuren 4, 5, 9, 13) das nach oben hin
absteht und als Gegenstück zu dem daran zu befestigenden Ausströmstutzen bzw. Ausblaskaminstutzen
AKT dient. Es weist vorzugsweise ein Außengewinde mit integriertem Bajonettverschluss
BJ auf, das mit dem Innengewinde des Ausblaskaminstutzens AKT entsprechend zusammenwirkt.
Der Sockel SO weist auf seinem oberseitigen, ringsum den Sockelstutzen STE konzentrisch
herumlaufenden Aufnahmerand den Dichtungsring DI1 auf. Dies ist in den Figuren 3,
4, 9, 13 veranschaulicht. Der Sorptionsbehälter SB liegt dabei mit diesem Dichtungsring
DI1 an der Unterseite des Bodens BO fest angedrückt an. Er wird durch die Höhe des
Sockels SO auf Abstand bzw. Freiraum LSP von der Unterseite des Bodens BO gehalten.
Von der Oberseite des Bodens BO her ist durch die Durchstecköffnung DG der Boden BO
der Ausblaskaminstutzen AKT nach unten hindurchgesteckt und mit dem gegenstückigen
Sockelstutzen STE verschraubt sowie durch den Bajonettverschluss BJ öffnungsgesichert.
Der Ausblaskaminstutzen AKT liegt dabei ringsumlaufend eine Außenrandzone RZ des Bodens
BO um die Durchtrittsöffnung DG mit einer ringförmigen Außenkante APR festaufliegend
an. Denn die Außenrandzone RZ des Bodens BO ringsum die Durchtrittsöffnung DG ist
zwischen einem ringsumlaufenden, unteren Auflagerand APR des Ablasskaminstutzens AKT
und dem oberen Auflagerand des Sockels AO mittels des dort angeordneten Dichtrings
DI1 flüssigkeitsabdichtend festgeklemmt. Da der Dichtring DI1 von der Unterseite an
den Boden BO drückt, ist er gegenüber etwaigen Beeinträchtigungen oder Beschädigungen
durch Reinigungsmittel in der Spülflüssigkeit vor Alterung gesichert. Auf diese Weise
ist eine dichte Durchsteckverbindung zwischen dem Ausblaskaminstutzen AKT und dem
Sockel SO gebildet. Diese fungiert in vorteilhafter Weise gleichzeitig als Aufhängevorrichtung
für den Sorptionsbehälter SB.
[0031] Dadurch, dass der Sockel SO um eine Sockelhöhe LSP von der übrigen Oberfläche des
Deckelteils DEL nach oben absteht, ist sichergestellt, dass ein Spaltfreiraum zwischen
dem Deckelteil DEL und der Unterseite des Bodens BO vorhanden ist. Der Boden BO des
Spülbehälters SPB läuft hier im Ausführungsbeispiel von Figur 3 ausgehend von seiner
umlaufenden Randzone mit den Seitenwänden SW und der Rückwand RW in Richtung auf einen
vorzugsweise mittigen Flüssigkeitssammelbereich FSB mit Gefälle schräg geneigt zu.
Darunter kann sich der Pumpensumpf PSU einer Umwälzpumpe UWP befinden (siehe Figur
16). In der Figur 3 ist dieser von außen nach innen schräg auf den tiefer gelegenen
Sammelbereich FSB zulaufende Boden BO strichpunktiert eingezeichnet. Die Anordnung
des Pumpensumpfes PSU mit der darin sitzende Umwälzpumpe UWP unterhalb des tiefer
gelegenen Sammelbereichs FSB ist aus dem Draufsichtsbild der Bodenbaugruppe BG von
Figur 16 ersichtlich. Der Sorptionsbehälter SB ist vorzugsweise derart am Boden BO
des Spülbehälters SPB montiert, dass sein Deckelteil DEL im Wesentlichen parallel
zur Unterseite des Bodens BO sowie mit einem vorgegebenen Spaltabstand LSP zu diesem
verläuft. Zu diesem Zweck ist der Sockel SO an dem darinsitzenden Sockelstutzen STE
gegenüber der Flächenormalen des Deckelteils DEL mit einem entsprechenden Neigungswinkel
schräg gestellt.
[0032] Entsprechend den Figuren 4 mit 10 weist der Sorptionsbehälter SB ein topfförmiges
Gehäuseteil GT auf, das mit einem Deckelteil DEL verschlossen ist. Im topfförmigen
Gehäuseteil GT ist zumindest die Sorptioneinheit SE mit reversibel dehydrierbaren
Sorptionsmaterial ZEO vorgesehen. Die Sorptionseinheit SE ist im topfförmigen Gehäuseteil
GT derart untergebracht ist, dass ihr Sorptionmaterial ZEO im Wesentlichen in oder
entgegen zur Schwerkraftrichtung mit einer Luftströmung LS2 durchströmbar ist, die
durch Umlenken der über den Luftführungskanal LK herbeigeführten Luftströmung LS1
erzeugt ist. Die Sorptionseinheit SE weist mindestens ein unteres Siebelement oder
Gitterelement US und mindestens ein oberes Siebelement oder Gitterelement OS in einem
vorgebbaren Höhenabstand H voneinander auf (siehe insbesondere Figure 9). Das Raumvolumen
zwischen den beiden Siebelementen oder Gitterelementen US, OS ist mit dem Sorptionsmaterial
ZEO weitgehend vollständig ausgefüllt. Im topfförmigen Gehäuseteil GT ist mindestens
eine Heizungseinrichtung HZ vorgesehen. Im topfförmigen Gehäuseteil GT ist in Durchströmungsrichtung
DSR des Sorptionsbehälters SB betrachtet die Heizungseinrichtung HZ insbesondere vor
der Sorptioneinheit SE mit dem reversibel dehydrierbaren Sorptionsmaterial ZEO vorgesehen.
Die Heizungseinrichtung HZ ist in einem unteren Hohlraum UH des topfförmigen Gehäuseteils
GT zum Sammeln einströmender Luft LS1 aus dem Luftführungskanal LK vorgesehen. Im
topfförmigen Gehäuseteil GT ist die Eintrittsöffnung EO für den Luftführungskanal
LK vorgesehen. Im Deckelteil DEL ist die Austrittsöffnung AO für das Auslasselement
AUS vorgesehen. Für das Deckelteil DEL und das topfförmige Gehäuseteil GT ist ein
hitzebeständiger Werkstoff, insbesondere Metallblech, bevorzugt Edelstahl oder eine
Edelstahllegierung verwendet. Das Deckelteil DEL schließt das topfförmige Gehäuseteil
GT weitgehend hermetisch ab. Der umlaufende Außenrand des Deckelteils DEL ist mit
dem oberen Rand des topfförmigen Gehäuseteils GT lediglich durch eine mechanische
Verbindung, insbesondere durch eine Umform-, Füge-, Rast-, Klemm-, insbesondere durch
eine Umbördelverbindung, oder Clinchverbindung, verbunden. Das topfförmige Gehäuseteil
GT weist ein oder mehrere Seitenwände SW1, SW2 auf (siehe Figur 5), die im Wesentlichen
vertikal verlaufen. Es hat eine Außenkonturform, die im Wesentlichen der Innenkonturform
eines für ihn vorgesehenen Einbaubereichs EBR, insbesondere in einer Bodenbaugruppe
BG, entspricht (siehe Figur 16). Die beiden aneinandergrenzende Seitenwände SW1, SW2
weisen Außenflächen, die im Wesentlichen rechtwinklig zueinander verlaufen. Mindestens
eine Seitenwand, wie z.B. SW2 weist mindestens eine Ausformung, wie z.B. AF auf, die
im Wesentlichen komplementär zu einer Ausformung an der Rückwand und/oder Seitenwand
der Bodenbaugruppe BG ist, die unter dem Boden BO des Spülbehälters SPB vorgesehen
ist. Der Sorptionsbehälter SB ist in einem hinteren Eckbereich EBR zwischen der Rückwand
RW und einer angrenzenden Seitenwand SW der Geschirrspülmaschine GS, insbesondere
deren Bodenbaugruppe BG vorgesehen.
[0033] Das topfförmige Gehäuseteil GT weist mindestens eine Durchgangsöffnung DUF für mindestens
ein elektrisches Kontaktelement AP1, AP2 auf (siehe Figur 4). In einem Überdachungsbereich
oberhalb der Durchgangsöffnung DUF ist mindestens über deren Erstreckung ein Tropfschutzblech
TSB angebracht. Das Tropfschutzblech TSB weist eine Ablaufschräge auf.
[0034] Figur 4 zeigt anhand einer schematischen sowie perspektivischen Explosionsdarstellung
die verschiedenen Komponenten des Sorptionsbehälters SB im auseinandergebauten Zustand.
Die Komponenten des Sorptionsbehälters SB sind in mehreren Lageebenen übereinander
angeordnet. Dieser von unten nach oben geschichtete Konstruktionsaufbau des Sorptionsbehälters
SB ist insbesondere im Schnittbild von Figur 9 sowie in der aufgeschnittenen Perspektivdarstellung
von Figur 10 veranschaulicht. Der Sorptionsbehälter SB weist den bodennahen, unteren
Hohlraum UH, zum Sammeln einströmender Luft aus dem Einlassstutzen ES auf. Über diesem
unteren Hohlraum UH sitzt ein Schlitzblech SK, das als Strömungskonditionierungsmittel
für eine darüber angeordnete Rohrschlangenheizung HZ dient. Das Schlitzblech SK sitzt
dabei auf einer ringsum im Innenraum des Sorptionsbehälters SB umlaufenden Auflagekante.
Diese Auflagekante weist gegenüber dem Innenboden des Sorptionsbehälters SB einen
vorgegebenen Höhenabstand zur Bildung des unteren Hohlraums UH auf. Das Schlitzblech
SK weist vorzugsweise ein oder mehrere Klemmteile auf, um es lateral bzw. seitlich
mit einer Teilfläche, mindestens einer Innenwand des Sorptionsbehälters SB, zu verklemmen.
Dadurch kann eine zuverlässige Lagersicherung für das Schlitzblech SK bereitgestellt
werden. Entsprechend der Unteransicht des Schlitzbleches von Figur 6 weist dieses
Schlitze SL auf, die im Wesentlichen dem Windungsverlauf der über dem Schlitzblech
angeordneten Rohrschlangenheizung nachfolgen. Die Schlitze bzw. Durchlässe SL des
Schlitzbleches SK sind dabei an denjenigen Orten, an denen die in den Sorptionsbehälter
SB eintretende Luftströmung LS1 in Durchströmungsrichtung DSR des Sorptionsbehälters
SB eine geringere Geschwindigkeit aufweist, größer, insbesondere weiter bzw. breiter,
ausgebildet, als an denjenigen Orten, an denen die in den Sorptionsbehälter eintretende
Luftströmung LS1 in Durchströmungsrichtung DSR des Sorptionsbehälters SB eine größere
Geschwindigkeit aufweist. Dadurch wird eine weitgehende Vergleichmäßigung des örtlichen
Strömungsquerschnittprofils der Luftströmung LS2 erreicht, die von unten nach oben
in Durchströmungsrichtung DSR den Sorptionsbehälter SB durchströmt. Im Rahmen der
Erfindung wird dabei unter Vergleichmäßigung des örtlichen Strömungsquerschnittprofils
der Luftströmung insbesondere verstanden, dass im Wesentlichen an jeder Eintrittsstelle
einer Durchströmungsfläche im Wesentlichen dasselbe Luftvolumen mit derselben Strömungsgeschwindigkeit
hindurchtritt.
[0035] Die Rohrschlangenheizung RZ ist mit einem vorgegebenen Höhenfreiraum in Durchströmungsrichtung
DSR betrachtet hinter dem Schlitzblech SK angeordnet. Dazu kann es mittels einer Vielzahl
von Blechteilen BT, die stegartig ausgebildet sind, auf Höhenabstand über den Durchlässen
SL gehalten werden. Diese Blechteile BT (siehe Figur 6) stützen dabei vorzugsweise
alternierend einmal von unten und einmal von oben die Rohrschlangenheizung in deren
Verlauf ab. Dadurch wird zum einen eine zuverlässige Lagesichersicherung der Rohrschlangenheizung
HZ über dem Schlitzblech SK ermöglicht. Zum anderen sind Verwerfungen des Schlitzbleches
SK, die unter der Hitzeentwicklung der Rohrschlangenheizung HZ auftreten könnten,
weitgehend vermieden. In Durchströmungsrichtung DSR betrachtet folgt der Rohrschlangenheizung
HZ ein freier Zwischenraum ZR (siehe Fig. 9) nach, bis die im Wesentlichen von unten
nach oben aufsteigende Luftströmung LS2 in die Eintrittsquerschnittsfläche SDF der
Sorptionseinheit SE eintritt. Diese Sorptionseinheit SE weist eingangsseitig ein unteres
Siebelement oder Gitterelement US auf. In einem Höhenabstand H von diesem Siebelement
oder Gitterelement US ist ein ausgangsseitiges, oberes Siebelement oder Gitterelement
OS vorgesehen. Für die beiden Siebelemente US, OS, sind an den Innenwänden des Sorptionsbehälters
abschnittsweise oder ringsum Auflagekanten vorgesehen, um die Siebelemente US, OS
in ihrer zugeordneten Höhenlage zu positionieren und zu halten. Die beiden Siebelemente
US, OS, sind vorzugsweise in diesem vorgegebenen Höhenabstand H parallel zueinander
angeordnet. Zwischen dem unterm Siebelement US und dem oberen Siebelement OS ist das
Sorptionsmaterial ZEO derart eingefüllt, dass das Volumen zwischen den beiden Siebelementen
US, OS weitgehend vollständig ausgefüllt ist. Im eingebauten Zustand des Sorptionsbehälters
SB ist das eingangsseitige Siebelement US sowie das ausgangsseitige Siebelement OS
bezogen auf die vertikal verlaufende Mittelachse des Sorptionsbehälters SB bzw. bezogen
auf dessen Durchströmungsrichtung DSR in im Wesentlichen horizontalen Lageebenen übereinander
mit dem vorgegebenen Höhenabstand H voneinander angeordnet. Mit anderen Worten ausgedrückt
ist also die Sorptionseinheit SE hier im Ausführungsbeispiel durch ein Füllvolumen
an Sorptionsmaterial ZEO zwischen einem unteren Siebelement US und einem oberen Siebelement
OS gebildet. In Durchströmungsrichtung DSR betrachtet, ist über der Sorptionseinheit
SE der oberer Hohlraum OH zum Sammeln ausströmender Luft vorgesehen. Diese ausströmende
Luft LS2 wird durch den Auslass AO des Sockelstutzens STE in den Ausblaskaminstutzen
ATK geleitet, von wo aus sie in den Innenraum des Spülbehälters SPB ausgeblasen wird.
[0036] Durch das Schlitzblech SK wird eine Strömungskonditionierung bzw. Strömungsbeeinflussung
der von unten nach oben in Durchströmungsrichtung DSR aufsteigenden Strömung LS2 derart
vorgenommen, dass die Rohrschlangenheizung im Wesentlichen an jeder Stelle ihres Längsverlaufs
im Wesentlichen mit demselben Luftvolumenstrom umströmt wird. Durch die Kombination
von Schlitzblech und darüber angeordneter Rohrschlangenheizung HZ wird weitgehend
sichergestellt, dass die Luftströmung LS2 vor der Eintrittsfläche des unteren Siebelements
US der Sorptionseinheit SE weitgehend gleichmäßig beim Desorptionsvorgang aufgeheizt
werden kann. Dabei sorgt das Schlitzblech für eine weitgehend gleichmäßige örtliche
Verteilung des aufgeheizten Luftvolumenstroms über die Eintrittsquerschnittsfläche
STF der Sorptionseinheit SE betrachtet.
[0037] Zusätzlich oder unabhängig zum Schlitzblech SK kann es gegebenenfalls auch zweckmäßig
sein, eine Heizungseinrichtung außerhalb des Sorptionsbehälters BE in dem Verbindungsabschnitt
zwischen der Lüftereinheit LT und der Einlassöffnung des Sorptionsbehälters SB vorzusehen.
Da die Durchschnittsquerschnittsfläche dieses rohrförmigen Verbindungsabschnitts VA
kleiner als die Durchschnittsquerschnittsfläche des Sorptionsbehälters SB für eine
Luftströmung ist, kann die Luftströmung LS1, bevor sie in den Sorptionsbehälter SB
gelangt, bereits vorab weitgehend gleichmäßig für den Desorptionsvorgang aufgeheizt
werden. Dann kann gegebenenfalls das Schlitzblech SK vollständig entfallen.
[0038] Insbesondere wenn die Aufheizung der Luft mittels einer Heizungseinrichtung im Sorptionsbehälter
SB erfolgt, kann es gegebenenfalls auch zweckmäßig sein, in Durchströmungsrichtung
DSR des Sorptionsbehälters SB betrachtet sowohl vor als auch nach der Heizungseinrichtung
HZ jeweils mindestens ein Strömungskonditionierungselement derart vorzusehen, dass
die Volumenmenge an Sorptionsmaterial ZEO hinter der Eintrittsquerschnittsfläche SDF
des unteren Siebelements US an jeder Stelle etwa mit dem selben Luftvolumenstrom durchströmbar
ist. Dadurch wird insbesondere auch beim Sorptionsvorgang, während dem die Heizungsvorrichtung
HZ deaktiviert ist, das heißt ausgeschaltet ist, weitgehend erreicht, dass sämtliches
Sorptionsmaterial weitgehend vollständig bei der Entfeuchtung der durchströmenden
Luft LS1 beteiligt ist. In analoger Weise wird beim Desorptionsvorgang, bei dem die
durchströmende Luft LS2 durch die Heizungseinrichtung HZ aufgeheizt ist, aus sämtlichen
Sorptionsmaterial im Zwischenraum zwischen den beiden Siebelementen US, OS gespeichertes
Wasser wieder zum Austreten gebracht, so dass an allen Stellen innerhalb dieses Raumvolumens
das Sorptionsmaterial ZEO im Wesentlichen vollständig getrocknet und damit regeneriert
für einen nachfolgenden Trocknungsvorgang zur Verfügung gestellt werden kann.
[0039] Die Durchströmungsquerschnittsfläche SDF der Sorptionseinheit SE im Inneren des Sorptionsbehälters
SB ist hier im Ausführungsbeispiel größer als die Durchschnittsquerschnittsfläche
des endseitigen Einlassstutzens ES des Luftführungskanals LK bzw. des rohrförmigen
Verbindungsabschnitts VA ausgebildet. Die Durchströmungsquerschnittsfläche SDF des
Sorptionsmaterials ist vorzugsweise zwischen den 2- und 40-fachen, insbesondere zwischen
dem 4- und 30-fachen, bevorzugt zwischen dem 5- und 25-fachen, größer als die Durchschnittsquerschnittsfläche
des Einlassstutzens ES des Luftführungskanals LK ausgebildet, mit der dieser in die
Eintrittsöffnung EO des Sorptionsbehälters SB einmündet.
[0040] Zusammenfassend betrachtet füllt das Sorptionsmaterial ZEO zwischen dem unteren Siebelement
US und dem oberen Siebelement OS ein Schüttvolumen derart aus, dass die Strömungseintrittsquerschnittsfläche
SDF sowie eine Strömungsaustrittsquerschnittsfläche SAF im Wesentlichen senkrecht
zur Durchströmungsrichtung DSR, die in vertikaler Richtung verläuft, aufweist. Das
untere Siebelement US, das obere Siebelement OS sowie das dazwischen eingelagerte
Sorptionsmaterial ZEO weisen jeweils zueinander kongruente Durchdringungsflächen für
die durchströmende Luft LS2 auf. Dadurch ist weitgehend sichergestellt, dass an jeder
Stelle im Volumen der Sorptionseinheit SE deren Sorptionsmaterial etwa mit demselben
Volumenstrom beaufschlagt werden kann. Dadurch sind bei der Desorption Überhitzungsstellen
und damit etwaige Schädigungen des Sorptionsmaterials ZEO weitgehend vermieden. Bei
der Sorption wird eine gleichmäßige Feuchtigkeitsaufnahme aus der zu trocknenden Luft
und damit eine optimale Ausnutzung des in der Sorptionseinheit SE zur Verfügung gestellten
Sorptionsmaterial ZEO ermöglicht.
[0041] Verallgemeinernd zusammengefasst kann also zweckmäßig sein, ein oder mehrere Strömungskonditionierungselemente
SK im Sorptionsbehälter SB und/oder in einem eingangsseitigen Rohrabschnitt VA, ES
des Luftführungskanals LK, insbesondere nach mindestens einer in den Luftführungskanal
LK eingefügten Lüftereinheit LT, derart mit ein oder mehreren Luftdurchlässen SL vorzusehen,
dass eine Vergleichmäßigung des örtlichen Strömungsquerschnittsprofils der Luftströmung
LS2 beim Durchströmen des Sorptionsbehälters SB in dessen von unten nach oben gerichteten
Durchströmungsrichtung DSR bewirkt ist. In Durchströmungsrichtung DSR des Sorptionsbehälters
SB betrachtet ist in dessen unterem Hohlraum UH mindestens ein Strömungskonditionierungselement
SK mit Höhenabstand vor der Heizungseinrichtung HZ vorgesehen. Als Strömungskonditionierungselement
SK ist hier im Ausführungsbeispiel ein Schlitzblech oder Lochblech vorgesehen. Die
Schlitze SL im Schlitzblech SK folgen im Wesentlichen dem Windungsverlauf einer Rohrschlangenheizung
HZ nach, die mit Freiraumabstand oberhalb der Schlitze SL im Schlitzblech als Heizungseinrichtung
positioniert ist. Das Schlitzblech ist im Wesentlichen parallel sowie mit einem Freiraumabstand
zur Lufteintrittsquerschnittsfläche SDF der Sorptioneinheit SE des Sorptionsbehälters
SE angeordnet. Luftdurchlässe, insbesondere Schlitze SL, im Strömungskonditionierungselement
SK sind an denjenigen Orten, an denen die in den Sorptionsbehälter SB eintretende
Luftströmung LS1 in Durchströmungsrichtung DSR des Sorptionsbehälters SB eine geringere
Geschwindigkeit aufweist, größer als an denjenigen Orten ausgebildet, an denen die
in den Sorptionsbehälter SB eintretende Luftströmung LS1 in Durchströmungsrichtung
DSR des Sorptionsbehälters SB eine größere Geschwindigkeit aufweist.
[0042] Zusammengefasst weist das Sortionstrocknungssystem TS im Bereich des Sorptionsbehälters
SB folgende spezifische Strömungsverhältnisse auf. Der Luftführungskanal LK ist mit
dem Sorptionsbehälter SB derart gekoppelt, dass die eintretende Luftströmung LS1 in
den Sorptionsbehälter SB mit einer Einströmungsrichtung ESR einmündet und in eine
davon verschiedene Durchströmungsrichtung DSR übergeht, mit der sie das Innere des
Sorptionsbehälters SB durchströmt. Die Austrittsströmungsrichtung der aus dem Sorptionsbehälter
SB austretenden Luftströmung LS2 entspricht im Wesentlichen der Durchströmungsrichtung
DSR. Der einlassseitige Rohrabschnitt RA1 des Luftführungskanals LK mündet in den
Sorptionsbehälter SB derart ein, dass seine Einströmungsrichtung ESR in die Durchströmungsrichtung
DSR des Sorptionsbehälters SB, insbesondere zwischen 45° und 135°, bevorzugt um etwa
90°, umgelenkt ist. In Strömungsrichtung betrachtet ist vor dem Sorptionsbehälter
SB ist mindestens die Lüftereinheit LT in den einlassseitigen Rohrabschnitt RA1 des
Luftführungskanals LK zur Erzeugung einer Zwangsluftströmung LS1 in Richtung auf mindestens
eine Eintrittsöffnung EO des Sorptionsbehälters SB eingefügt. Die Lüftereinheit LT
ist in der Bodenbaugruppe BG unterhalb des Spülbehälters SPB angeordnet. Die Durchströmungsquerschnittsfläche
SDF für das Sorptionsmaterial ZEO im Inneren des Sorptionsbehälters SB ist größer
als die Durchtrittsquerschnittsfläche des Einlassstutzens ES des Luftführungskanals
LK ausgebildet, mit der dieser in die Eintrittsöffnung EO des Sorptionsbehälters SB
einmündet. Die Durchströmungsquerschnittsfläche SDF des Sorptionsbehälters SB ist
vorzugsweise zwischen dem 2- und 40- fachen, insbesondere zwischen dem 4- und 30-
fachen, bevorzugt zwischen dem 5- und 25- fachen, größer als die Durchtrittsquerschnittsfläche
des endseitigen Einlassstutzens ES des Luftführungskanals LK ausgebildet, mit der
dieser in die Eintrittsöffnung EO des Sorptionsbehälters SB einmündet. Im Sorptionsbehälter
ist mindestens eine Sorptionseinheit SE mit Sorptionsmaterial ZEO derart untergebracht,
dass das Sorptionmaterial ZEO im Wesentlichen in oder entgegen zur Schwerkraftrichtung
mit Luft LS1 durchströmbar ist, die über den Luftführungskanal LK aus dem Spülbehälter
SPB in den Sorptionsbehälter SB geführt ist. Die Sorptionseinheit SE des Sorptionsbehälters
SB weist mindestens ein unteres Siebelement oder Gitterelement US und mindestens ein
oberes Siebelement oder Gitterelement OS in einem vorgebbaren Höhenabstand H voneinander
auf, wobei das Raumvolumen zwischen den beiden Siebelementen oder Gitterelementen
US, OS mit dem Sorptionsmaterial ZEO weitgehend vollständig ausgefüllt ist. Die Eintrittsquerschnittsfläche
SDF und die Austrittsquerschnittsfläche SAF der Sorptionseinheit SE des Sorptionsbehälters
SB sind insbesondere im Wesentlichen gleich groß gewählt. Die Eintrittsquerschnittsfläche
SDF und die Austrittsquerschnittsfläche SAF der Sorptionseinheit SE des Sorptionsbehälters
SB sind ferner zweckmäßigerweise im Wesentlichen kongruent zueinander angeordnet.
Der Sorptionsbehälter weist in seine Durchströmungsrichtung DSR betrachtet mindestens
eine Schichtung aus einem unteren Hohlraum UH und einer darüber angeordneten, in Durchströmungsrichtung
DSR nachgeordneten Sorptionseinheit SE auf. Er weist in seinem unteren Hohlraum UH
mindestens eine Heizungseinrichtung HZ auf. Der Sorptionsbehälter SE weist über seiner
Sorptionseinheit SE mindestens einen oberen Hohlraum OH zum Sammeln ausströmender
Luft LS2 auf. Das Sorptionsmaterial ZEO füllt in der Sorptionseinheit SE des Sorptionsbehälters
SB ein Schüttvolumen derart aus, das eine zur Durchströmungsrichtung DSR im Wesentlichen
senkrecht angeordnete Strömungseintrittsquerschnittsfläche SDF und eine dazu weitgehend
parallel angeordnete Strömungsaustrittsquerschnittsfläche SAF gebildet ist. Der Sorptionsbehälter
hat in seinem oberen Deckenteil DEL mindestens eine Ausströmöffnung AO, die über eine
Durchgangsöffnung DG im Boden BO des Spülbehälters SPB mit dessen Innerem mit Hilfe
mindestens eines Ausströmbauteils AKT verbunden ist.
[0043] Das Sorptionsmaterial ZEO ist im Sorptionsbehälter SB in vorteilhafter Weise derart
in Form der Sorptionseinheit SE gelagert, dass im Wesentlichen jede Eintrittstelle
der Durchtrittsquerschnittsfläche SDF der Sorptionseinheit SE mit einem im Wesentlichen
gleichen Luftvolumenstromwert beaufschlagbar ist. Als Sorptionsmaterial ZEO ist vorzugsweise
ein Aluminium- und/oder Siliziumoxid enthaltendes, reversibel dehydrierbares Material,
Silicagel, und/oder Zeolith, insbesondere Zeolith vom Typ A, X, Y allein oder in beliebiger
Kombination, vorgesehen. Das Sorptionsmaterial ist im Sorptionsbehälter SB zweckmäßiger
Weise in Form eines körnigen Feststoffes oder Granulats mit einer Vielzahl von Partikelkörpern
mit einer Kömungsgröße im Wesentlichen zwischen 1 und 6 mm, insbesondere zwischen
2,4 und 4,8 mm, als Schüttung vorgesehen, wobei die Schütthöhe H der Partikelkörper
mindestens dem 5-fachen deren Körnungsgröße entspricht. Das als körniger Feststoff
oder Granulat vorliegende Sorptionsmaterial ZEO liegt in Schwerkraftrichtung im Sorptionsbehälter
zweckmäßigerweise mit einer Schütthöhe vor, die im Wesentlichen dem 5 - bis 40 - fachen,
insbesondere dem 10 - bis 15 - fachen, der Partikelgröße des körnigen Feststoffs oder
Granulats entspricht. Die Schütthöhe H des Sorptionsmaterials ZEO ist vorzugsweise
im Wesentlichen zwischen 1,5 und 25 cm, insbesondere zwischen 2 und 8 cm, bevorzugt
zwischen 4 und 6 cm, gewählt. Der körnige Feststoff oder das Granulat kann vorzugsweise
aus einer Vielzahl von im Wesentlichen kugelförmigen Partikelkörpern gebildet sein.
Das als körniger Feststoff oder Granulat ausgebildete Sorptionsmaterial ZEO weist
in vorteilhafter Weise zweckmäßigerweise eine mittlere Schüttdichte von mindestens
500 kg/m
3, insbesondere im Wesentlichen zwischen 500 und 800 kg/m
3 , insbesondere zwischen 600 und 700 kg/m
3, insbesondere zwischen 630 bis 650 kg/m
3, insbesondere bevorzugt von etwa 640 kg/m
3, auf.
[0044] Im Sorptionsbehälter SB ist das reversibel dehydrierbare Sorptionsmaterial ZEO zur
Absorption einer in der Luftströmung LS2 transportierten Feuchtigkeitsmenge zweckmäßigerweise
mit einer derartigen Gewichtsmenge vorgesehen ist, dass die durch das Sorptionsmaterial
ZEO absorbierte Feuchtigkeitsmenge geringer als eine auf das Spülgut aufgebrachte
Flüssigkeitsmenge, insbesondere eine im Klarspülschritt aufgebrachte Flüssigkeitsmenge,
ist.
[0045] Insbesondere kann es zweckmäßig sein, wenn im Sorptionsbehälter SB das reversibel
dehydrierbare Sorptionsmaterial mit einer derartigen Gewichtsmenge vorgesehen ist,
dass diese ausreicht, eine Feuchtigkeitsmenge zu absorbieren, die im Wesentlichen
einer Benetzungsmenge entspricht, mit der das Spülgut nach dem Ende eines Klarspülschritts
benetzt ist. Die absorbierte Wassermenge entspricht vorzugsweise zwischen 4 und 25
%, insbesondere zwischen 5 und 15 %, der auf das Spülgut aufgebrachten Flüssigkeitsmenge.
[0046] Zweckmäßigerweise ist im Sorptionsbehälter SB eine Gewichtsmenge im Wesentlichen
zwischen 0,2 und 5 kg, insbesondere zwischen 0,3 und 3 kg, bevorzugt zwischen 0,5
und 2,5 kg, an Sorptionsmaterial ZEO untergebracht.
[0047] Das Sorptionsmaterial ZEO weist insbesondere Poren vorzugsweise mit einer Größe im
Wesentlichen zwischen 1 und 12 Angström, insbesondere zwischen 2 und 10, bevorzugt
zwischen 3 und 8 Angström, auf.
[0048] Es hat zweckmäßigerweise eine Wasseraufnahmekapazität im Wesentlichen zwischen 15
und 40, bevorzugt zwischen 20 und 30 Gewichtsprozent seines Trockengewichts.
[0049] Insbesondere ist ein Sorptionsmaterial vorgesehen ist, das bei einer Temperatur im
Wesentlichen im Bereich zwischen 80° und 450°C, insbesondere zwischen 220° und 250°C,
desorbierbar ist.
[0050] Der Luftführungskanal, der Sorptionsbehälter, und/oder ein oder mehrere zusätzliche
Strömungsbeeinflussungselemente sind zweckmäßigerweise derart ausgebildet, dass durch
das Sorptionsmaterial zu dessen Sorption und/oder Desorption eine Luftströmung mit
einem Volumenstrom im Wesentlichen zwischen 2 und 15 l/sec, insbesondere zwischen
4 und 7 l/sec bewirkbar ist.
[0051] Zweckmäßig kann es insbesondere sein, wenn dem Sorptionsmaterial ZEO mindestens eine
Heizungseinrichtung HZ zugeordnet ist, mit der eine äquivalente Heizleistung zwischen
250 bis 2500 W, insbesondere zwischen 1000 und 1800 W, bevorzugt zwischen 1200 und
1500 W, zum Aufheizen des Sorptionsmaterials für dessen Desorption bereitstellbar
ist.
[0052] Vorzugsweise ist das Verhältnis von Heizleistung mindestens einer Heizungseinrichtung,
die dem Sorptionsmaterial zu dessen Desorption zugeordnet ist, und Luftvolumenstrom
der Luftströmung, die das Sorptionsmaterial durchströmt, zwischen 100 und 1250 W sec/l,
insbesondere zwischen 100 und 450 W sec/l, bevorzugt zwischen 200 und 230 W sec/l,
gewählt.
[0053] Im Sorptionsbehälter ist für das Sorptionsmaterial vorzugsweise eine Durchtrittsquerschnittsfläche
im Wesentlichen zwischen 80 und 800 cm
2, insbesondere zwischen 150 und 500 cm
2, vorgesehent.
[0054] Zweckmäßigerweise ist die Schütthöhe H des Sorptionsmaterials ZEO über die Eintrittsquerschnittsfläche
SDF des Sorptionsbehälters SB im Wesentlichen konstant.
[0055] Insbesondere ist es zweckmäßig, im Sorptionsbehälter SB das Sorptionsmaterial zur
Absorption einer Wassermenge im Wesentlichen zwischen 150 und 400 ml, insbesondere
zwischen 200 und 300 ml, auszubilden.
[0056] Weiterhin ist für mindestens eine Komponente des Sorptionstrocknungssystems TS mindestens
eine thermische Überhitzungschutzeinrichtung TSI (siehe Figuren 4, 6, 8, 9) vorgesehen.
Eine solche Komponente kann vorzugsweise durch ein Bauteil des Sorptionsbehälters
SB gebildet sein. Diesem Bauteil kann mindestens eine thermische Überhitzungschutzeinrichtung
TSI zugeordnet sein. Diese thermische Überhitzungschutzeinrichtung TSI ist außenseitig
am Sorptionsbehälter SB angebracht. Als thermische Überhitzungschutzeinrichtung ist
mindestens eine elektrische Temperaturschutzeinheit vorgesehen. Sie ist hier im Ausführungsbeispiel
der Heizungseinrichtung HZ zugeordnet, die im Sorptionsbehälter SB untergebracht ist.
[0057] Die elektrische Temperaturschutzeinheit ist im Ausführungsbeispiel der Figuren 4,
6, 8 und 9 in einer außenseitigen Einbuchtung EBU am Innengehäuse IG des Sorptionsbehälters
SB im Höhenlagebereich der Heizungseinrichtung HZ vorgesehen. Sie umfasst mindestens
eine elektrischen Thermoschalter TSA und/oder mindestens eine Schmelzsicherung SSI
(siehe Figur 17). Der elektrische Thermoschalter TSA und/oder die Schmelzsicherung
SSI der elektrischen Temperaturschutzeinheit TSI sind jeweils, vorzugsweise in Reihe,
in mindestens eine Stromzuführleitung UB1, UB2 der Heizungseinrichtung HZ eingefügt
(siehe Figur 8).
[0058] Weiterhin kann es zweckmäßig sein, mindestens eine Steuereinrichtung HE, ZE vorzusehen
(siehe Figur 16), die insbesondere im Fehlerfall die Energiezufuhr zur Heizungseinrichtung
HZ unterbricht. Ein Fehlerfall ist beispielsweise durch das Überschreiten einer Temperaturobergrenze
gebildet.
[0059] Als thermische Überhitzungschutzeinrichtung kann ferner auch die weitgehend frei
hängende Aufhängung des Sorptionsbehälters, insbesondere unterhalb des Bodens BO des
Spülbehälters SPB, dienen.
[0060] Die thermische Überhitzungschutzeinrichtung kann weiterhin eine Lagerung des Sorptionsbehälters
SB derart umfassen, dass der Sorptionsbehälter SB gegenüber benachbarten Komponenten
und/oder Teilen einer Bodenbaugruppe BG einen vorgegebenen Mindestspaltabstand LSP
aufweist.
[0061] Als thermische Überhitzungschutzeinrichtung kann zusätzlich oder unabhängig zu oben
angegebenen Maßnahmen zumindest im Bereich der Sorptionseinheit SE des Sorptionsbehälters
SB mindestens ein Außengehäuse AG zusätzlich zum Innengehäuse IG des Sorptionsbehälters
SB vorgesehen sein. Zwischen dem Innengehäuse IG und dem Außengehäuse AG ist dabei
ein Luftspaltfreiraum LS als Wärmeisolationsschicht vorhanden.
[0062] Die Rohrschlangenheizung HZ der Figuren 4, 7, 8, 9 weist zwei Anschlusspole AP1,
AP2, auf, die durch entsprechende Durchgangsöffnungen im Gehäuse des Spülbehälters
SB nach außen hindurch geführt sind. Jeder Anschlusspol bzw. Anschlussstift AP1, AP2
ist vorzugsweise in Reihe mit einem Überhitzungsschutzelement geschaltet. Die Überhitzungsschutzelemente
sind in der Temperatursicherungseinheit TSI zusammengefasst, die außen am Gehäuse
des Sorptionsbehälters SB in der Nähe zu den beiden Polstiften AP1, AP2 angeordnet
ist. Figur 17 zeigt die Überhitzungsabsicherungsschaltung für die Rohrschlangenheizung
HZ von Figur 8. An dem ersten, starren Polstift AP1 ist mittels einer Schweißverbindung
SWE1 die erste Überbrückungsleitung UB1 angebracht. In entsprechender Weise ist am
zweiten, starren Polstift AP2 mittels einer Schweißverbindung SWE2 die zweite Überbrückungsleitung
UB2 befestigt. Mittels einer Steckverbindung SV4 ist die Überbrückungsleitung UP2
mit dem Thermoschalter TSA elektrisch kontaktiert. Die Überbrückungsleitung UB1 ist
über einen Steckkontakt SV3 mit der thermoelektrischen Schmelzsicherung SSI elektrisch
verbunden. Eingangsseitig ist über eine Steckverbindung SV1 eine erste Stromzuführleitung
SZL1 mit einer nach außen geführten Anschlussfahne AF1 des Schmelzsicherungselements
SSI verbunden. In entsprechender Weise ist eine zweite Stromzuführleitung SZL2 über
eine Steckverbindung SV2 an die nach außen geführte Anschlussfahne AF2 des Thermoschalterelements
TSA verbunden. Insbesondere kann die zweite Stromzuführleitung SZL2 einen Nullleiter
bildet, während die erste Stromzuführleitung SZL1 eine "spannungsführende Phase" sein
kann. Der Thermoschalter TSA öffnet sich, sobald eine erste Obergrenze für die Temperatur
der Rohrschlangenheizung HZ überschritten wird. Sobald diese wieder unterschritten
wird, schließt er wieder, so dass die Rohrschlangenheizung HZ erneut aufgeheizt wird.
Wird jedoch eine kritische Temperaturobergrenze, die über der ersten Obergrenze liegt,
für die Rohrschlangenheizung HZ erreicht, so schmilzt die Schmelzsicherung SSI durch
und der Stromkreis für die Rohrschlangenheizung HZ wird dauerhaft unterbrochen. Die
beiden Temperatursicherungselemente der Temperatursicherungseinrichtung TSI stehen
in weitgehend innigem, wärmeleitendem Kontakt mit dem Innengehäuse IG des Sorptionsbehälters.
Sie können separat voneinander ausgelöst werden, wenn bestimmte, ihnen spezifisch
zugeordnete Temperaturobergrenzen überschritten werden.
[0063] Entsprechend den Figuren 10, 13, 14 tritt der Ausströmstutzen AKT der mit der Auslassöffnung
AO im Sockel SO des Sorptionsbehälters SB verbunden ist, durch die Durchgangsöffnung
GK des Bodens BO vorzugsweise in einem Eckbereich EBR des Spülbehälters SPB hindurch,
der außerhalb der vom Sprüharm SA überstrichenen Rotationsfläche liegt. Dies ist in
Figur 2 veranschaulicht. Allgemein ausgedrückt ragt also der Ausströmstutzen AKT aus
dem Boden BO an eine Stelle in den Innenraum des Spülbehälters SPB, die außerhalb
der vom unteren Sprüharm SA erfassten Rotationsfläche liegt. Der Ausblaskaminstutzen
bzw. der Ausströmstutzen AKT ist entlang seinem oberen Endabschnitt von einer Spritzschutzhaube
SH überdeckt bzw. überstülpt. Die Spritzschutzhaube SH überstülpt den Ausströmstutzen
AKT schirmartig oder pilzartig. Sie ist von oben betrachtet. Diese ist von oben betrachtet
(siehe Figur 12) oberseitig komplett geschlossen; insbesondere ist sie auch an ihrer
Unterseite in einem dem Sprüharm SA zugewandten Bereich vollständig geschlossen. Sie
weist hier im Ausführungsbeispiel in erster Annäherung eine halbkreiszylinderförmige
Geometrieform auf. Die Spritzschutzhaube SH ist in der Figur 12 schematisch von oben
betrachtet dargestellt. An ihrer Oberseite weist sie in den Übergangszonen GF, URA
zwischen ihrer weitgehend planflächigen Oberseite und ihren im Wesentlichen vertikal
nach unten abstehenden Seitenwänden (von innen nach außen betrachtet) konvex gewölbte
Abflachungen GF (siehe Figur 13) auf. Trifft ein Sprühstrahl aus dem Sprüharm SA diese
randoberseitig abgeflachten bzw. gewölbten Übergangszonen GF, URA, so ergießt sich
dieser filmartig weitgehend vollflächig über die Spritzschutzhaube SH und kühlt diese
beim Desorptionsvorgang ab.
[0064] Um zu vermeiden, dass Flüssigkeit beim Sprühen mit dem unteren Sprüharm SA durch
die Austrittsöffnung des Ausströmstutzen AKT in den Sorptionsbehälter SB gelangt,
ist eine untere Randzone UR der halbkreiszylinder-abschnittsartigen Seitenwand der
Spritzschutzhaube SH nach innen in Richtung auf den Ausströmstutzen AKT zu gekrümmt
bzw. gewölbt. Dies ist gut aus Figur 13 ersichtlich. Darüber hinaus ist im Bereicht
der Oberkante des Ausströmstutzens AKT ein umlaufendes, radial nach außen abstehendes
Spritzwasserabweiseelement bzw. Abschirmelement PB, insbesondere Prallblech, vorgesehen.
Dieses steht radial nach außen in den Zwischenraum bzw. Spaltraum zwischen dem kreiszylinderförmigen
Ausströmstutzen AKT und der Innenwand der Spritzschutzhaube SH ab. Dabei verbleibt
zwischen der Außenrandkante dieses Abschirmelement PB und der Innenwand der Spritzschutzhaube
SH eine freie Durchgangsöffnung für eine Luftströmung, die aus dem Ausströmstutzen
AKT in Richtung Decke der Spritzschutzhaube SH ausströmt und dabei nach unten zum
unteren Rand UR der Spritzschutzhaube SH, insbesondere um etwa 180 °, umgeleitet wird.
Der Umlenkweg ist in Figur 13 mit ALS bezeichnet. Das nach außen abstehende Abschirmelement
PB ist im Ausführungsbeispiel von Figur 13 an einzelnen Umfangsstellen seiner Außenkante
mittels Stegelemente SET gegenüber der Innenwand der in Form eines Ringsegmentabschnitts
umlaufenden Seitenwand der Spritzschutzhaube SH abgestützt. Die Spritzschutzhaube
SH ist gegenüber dem Auslassstutzens AKT mit einem freien Höhenabstand unter Bildung
eines Freiraums bzw. Hohlraums angeordnet.
[0065] Figur 14 zeigt die Spritzschutzhaube SH von unten her betrachtet zusammen mit dem
Ausströmstutzen AKT. Das Abschirmelement PB schirmt dabei die Austrittsöffnung des
Ausströmstutzens AKT als lateral bzw. seitlich abstehender Rand bzw. Steg im Wesentlichen
ringsum ab. Insbesondere schließt die Abschirmelement PB die Unterseite der Spritzschutzhaube
SH im Bereich der geradlinigen, dem Sprüharm SA zugewandten, Seitenwand ab. Lediglich
im halbkreisförmig gebogenen Abschnitt der Spritzschutzhaube SH zwischen dem Abschirmelement
PB und der dazu radial versetzt verlaufenden, außen konzentrisch angeordneten Seitenwand
der Spritzschutzhaube SH ist ein Spaltfreiraum LAO freigegeben, durch den die Luft
aus dem Ausströmstutzen AKT ins Innere des Spühlbehälters SPB ausströmen kann. Hier
im Ausführungsbeispiel von Figur 14 ist der Spaltfreiraum LAO im Wesentlichen sichelartig
ausgebildet. Die Luftströmung LS2 wird dadurch auf einen Umlenkweg ALS gezwungen,
die sie von ihrer vertikalen nach oben gerichteten Ausströmrichtung nach unten umlenkt,
wo sie erst durch den sichelförmigen, teilkreisabschnittförmigen Spaltfreiraum LAO
im unteren Bereich der Spritzschutzhaube SH austreten kann. Der Ausströmstutzen AKT
steht zweckmäßiger Weise mit einer derartigen Höhe HO gegenüber dem Boden BO ab, dass
seine Oberkante höher als der Pegel einer für eine Spülvorgang vorgesehene Soll-Spülbad-Gesamtmenge
oder - Schaummenge liegt.
[0066] Das Ausströmelement AUS, das ausgangsseitig am Sorptionsbehälter SB angebracht ist,
und in den Innenraum des Spülbehälters SPB ragt, ist also zweckmäßigerweise derart
ausgebildet, dass die aus ihm austretende Luftströmung LS2 vom Sprüharm SA weggerichtet
ist. Insbesondere wird die ausströmende Luftströmung LS2 in einen hinteren bzw. rückwärtigen
Eckbereich zwischen der Rückwand RW und der angrenzenden Seitenwand SW des Spülbehälters
gelenkt. Auf diese Weise wird weitgehend vermieden, dass Spritzwasser oder Schaum
beim Reinigungsvorgang oder einem sonstigen Spülvorgang durch die Öffnung des Ausströmstutzens
in das Innere des Sorptionsbehälters gelangen kann. Dadurch könnte der Desorptionsvorgang
beeinträchtigt oder ganz zunichte gemacht werden. Darüber hinaus könnte durch Spülflüssigkeit
Sorptionsmaterial dauerhaft geschädigt werden. Denn umfangreiche Tests gezeigt, dass
die Funktionstüchtigkeit des Sorptionsmaterials im Sorptionsbehälter über die Lebensdauer
der Geschirrspülmaschine weitgehend erhalten bzw. bewahrt werden kann, wenn zuverlässig
verhindert ist, dass kein Wasser, Reinigungsmittel, oder Klarspüler im Spülwasser
in das Sorptionsmaterial gelangen kann.
[0067] Zusammenfassend betrachtet ist mindestens eine Ausströmvorrichtung AUS, die mit mindestens
einer Ausströmöffnung AO des Sorptionsbehälters SB verbunden ist, derart im Inneren
des Spülbehälters SPB angeordnet, das von ihr ausgeblasene Luft LS2 von mindestens
einer im Spülbehälter SPB untergebrachten Sprüheinrichtung SA weitgehend weggerichtet
ist. Die Ausströmvorrichtung AUS ist dabei außerhalb des Arbeitsbereichs der Sprüheinrichtung
SA angeordnet. Die Sprüheinrichtung kann z.B. ein rotierender Sprüharm SA sein. Die
Ausströmvorrichtung AUS ist vorzugsweise in einem hinteren Eckbereich EBR zwischen
der Rückwand RW und einer angrenzenden Seitenwand SW des Spülbehälters SPB vorgesehen.
Die Ausströmvorrichtung AUS weist insbesondere eine Ausblasöffnung ABO mit einem Höhenabstand
HO über dem Boden BO des Spülbehälters SPB auf, der höher als der Pegel einer für
einen Spülvorgang vorgesehenen Soll- Spülbadgesamtmenge liegt. Die Ausströmvorrichtung
AUS umfasst einen Ausströmstutzen AKT und eine Spritzschutzhaube SH. Die Spritzschutzhaube
SH weist eine die Ausblasöffnung ABO des Ausströmstutzens AKT überstülpende Geometrieform
aufweist. Die Spritzschutzhaube SH ist über den Ausströmstutzen AKT derart übergestülpt,
dass durch den Ausströmstutzen AKT aus dem Sorptionsbehälter SB mit einer aufsteigenden
Strömungsrichtung hochströmende Luft nach ihrem Austritt aus der Ausblasöffnung ABO
des Ausströmstutzens AKT eine abwärtsweisenden Zwangsströmungweg ALS aufprägbar ist.
Der oberhalb des Bodens BO des Spülbehälters SPB nach oben abstehende Ausströmstutzen
AKT ist mit dem Anschlussstutzen STE am Deckelteil DEL des unter dem Boden BO angeordneten
Sorptionsbehälters SB gekoppelt. Die Spritzschutzhaube SH ist in ihrem der Sprüheinrichtung
SA zugewandten Gehäusebereich GF oberseitig sowie unterseitig geschlossen ausgebildet.
Die Spritzschutzhaube SH überdeckt die Ausblasöffnung ABO des Ausströmstutzens AKT
mit einem oberen Freiraum. Der Ausströmstutzen AKT weist dabei einen oberen, nach
außen gewölbten Rand bzw. ringsumlaufenden Kragen KR. Die Spritzschutzhaube SH umhüllt
einen oberen Endabschnitt des Ausströmstutzens AKT derart, dass zwischen ihrer Innenwandung
und der Außenwandung des Ausströmstutzens AKT ein Spaltfreiraum SPF gebildet ist.
Der Spaltfreiraum SPF zwischen der Spritzschutzhaube SH und dem Ausströmstutzen AKT
ist derart ausgebildet, dass ein Luftausströmweg ALS aus dem Ausströmstutzen AKT bereitgestellt
ist, der von der Sprüheinrichtung SA im Spülbehälter SB weggerichtet ist. Am Ausströmstutzen
AKT ist ein in den Spaltfreiraum SPF hineinragendes Spritzwasserabweiselement PB vorgesehen.
Eine untere Randzone UR der Spritzschutzhaube SH ist nach innen gewölbt. Die Spritzschutzhaube
SH weist eine derartig abgerundete Außenoberfläche auf, dass sie einen auftreffenden
Sprühstrahl der Sprüheinrichtung SA sich filmartig über ihre Oberfläche ergießen lässt.
[0068] Figur 15 zeigt eine schematische Längsschnittdarstellung der Fixierung des einlassseitigen,
stirnseitigen Endabschnitts ET des Luftführungskanals LK im Bereich der Auslassöffnung
ALA in der Seitenwand SW des Spülbehälters SPB von Figur 2. Der stirnseitige Endabschnitt
ET des Luftführungskanal LK ragt in das Innere des Spülbehälters SPB derart hinein,
dass ein ringsum, gegenüber der Seitenwand SW senkrecht abstehender Kragenrand gebildet
ist. Dieser weist ein Innengewinde SG auf. In dieses Innengewinde SG ist ein ringförmiges
Einlasselement IM mit einem Außengewinde angeschraubt. Es fungiert also als Fixierungselement
zum Festhalten des Endabschnitts ET. Dieses kreisringförmige Fixierungselement weist
eine torusförmige, ringsum laufende Aufnahmekammer für ein Dichtungselement DI2 auf.
Dieses Dichtungselement DI2 dichtet einen Ringspalt zwischen dem Außenrand des einlassseitigen,
stirnseitigen Endabschnitts ET des Luftführungskanals LK und dem Fixierungselement
ab. Das Fixierungselement ist hier im Ausführungsbeispiel insbesondere durch einen
überwurfmutterartigen Schraubring gebildet, der mit dem einlassseitigen, stirnseitigen
Endabschnitt ET des Luftführungskanals LK verschraubt ist. Im Ausführungsbeispiel
weist das ringförmige Fixierungselement IM einen mittigen Durchgang MD auf, durch
den Luft LU aus dem Innenraum des Spülbehälters SPB angesaugt werden kann.
[0069] Gegebenenfalls kann es auch zweckmäßig sein, in/ oder vor der Eingangsöffnung MD
des einlassseitigen Rohrabschnitts ET des Luftführungskanals LK mindestens einen rippenförmigen
Eingriffsschutz vorzusehen, der zwischen seinen Eingriffsrippen RIP frei durchgängige
Spalten zum Einströmen von Luft aus dem Spülbehälter aufweist. In der Figur 15 sind
diese Rippen RIP strichpunktiert angedeutet.
[0070] Figur 16 zeigt in schematischer Draufsichtsdarstellung die Bodenbaugruppe BG. Sie
umfasst zusätzlich zur Lüftereinheit LT, zum Sorptionsbehälter SB, zur Umwälzpumpe
UWP, usw.... eine Hauptsteuereinrichtung HE zu deren Steuerung und Kontrolle. Auch
die Heizungseinrichtung HZ des Sorptionsbehälter SB wird für dessen Desorptionsvorgang
mittels mindestens einer Steuereinrichtung reguliert. Diese ist hier im Ausführungsbeispiel
durch eine Zusatzsteuereinrichtung ZE gebildet. Sie dient dazu, die Stromversorgungsleitung
SZL zur Heizungseinrichtung HZ je nach Bedarf zu unterbrechen oder durchzuschalten.
Die Zusatzsteuereinrichtung ZE wird von der Hauptsteuereinrichtung HE aus über eine
Busleitung BUL angesteuert. Von der Hauptsteuereinrichtung HE ist eine Stromversorgungsleitung
SVL zur Zusatzsteuereinrichtung ZE geführt. Diese steuert über eine Steuerleitung
SLL auch die Lüftereinheit LT an. In die Steuerleitung SLL kann insbesondere auch
die Stromversorgungsleitung der Lüftereinheit LT mit integriert sein.
[0071] An die Hauptsteuereinrichtung HE ist über eine Signalleitung auch mindestens ein
Temperatursensor TSE (siehe Figur 2) angeschlossen, der korrespondierende Messsignale
für die Temperatur im Innenraum des Spülbehälters an die Hauptsteuereinrichtung liefert.
Der Temperatursensor TSE ist dabei zwischen Versteifungsrippen VR (siehe Figur 3)
im Zwischenraum zwischen den beiden Schenkeln des einlassseitigen Rohrabschnitts RA1
des Luftführungskanals LK aufgehängt. Dabei wird er in Kontakt mit der Seitenwand
SW des Spülbehälters SPB gebracht.
[0072] Sobald nun ein Reinigungsvorgang gestartet wird, schaltet gleichzeitig die Hauptsteuereinrichtung
HE über die Busleitung BUL die Zusatzsteuereinrichtung ZE derart an, dass eine elektrische
Spannung über die Stromverbindungsleitung SZL an die Polstifte AP1, AP2 der Heizungseinrichtung
HZ angelegt ist. Sobald im Innenraum des Spülbehälters SPB eine bestimmte vorgegebene
Temperaturobergrenze erreicht ist, was die Hauptsteuereinrichtung HE über die Messsignale
des Temperatursensors feststellen kann, kann sie der Zusatzsteuereinrichtung ZE über
die Busleitung BUL die Anweisung geben, die Spannung an der Stromzufuhrleitung SZL
wegzunehmen und dadurch die Heizungseinrichtung HZ komplett auszuschalten. Damit kann
z.B. der Desorptionsvorgang für das Sorptionsmaterial im Sorptionsbehälter beendet
werden.
[0073] Gegebenenfalls kann es zweckmäßig sein, für eine Bedienperson der Geschirrspülmaschine
die Option vorzusehen, über die Aktivierung bzw. Deaktivierung einer eigens vorgesehenen
Programmtaste oder entsprechender Auswahl eines Programmmenüs das Sorptionstrockensystem
TS zu aktivieren oder zu deaktivieren. In Figur 16 ist dies schematisch dadurch veranschaulicht,
dass eine Programmtaste bzw. ein Programmmenüpunkt PG1 eingezeichnet ist, die über
eine Steuerleitung SL1 mittels Steuersignale SS1 der Steuerlogik HE entsprechende
Aktivierungs- bzw. Deaktivierungssignale zum Ein- und Ausschalten des Sorptionstrockensystems
TE gibt.
[0074] Insbesondere kann im Bedienfeld der Geschirrspülmaschine eine erste Auswahltaste
zur Auswahl einer Programmvariante "Energie" oder "Sorptionsbetrieb" vorgesehen sein.
Bei diesem Programm liegt der Schwerpunkt auf Einsparung von Energie. Dies wird dadurch
erreicht, dass beim Klarspülvorgang überhaupt nicht mittels eines Durchlauferhitzers
geheizt wird und die Trocknung des Spülguts, insbesondere des Geschirrs, allein mit
Hilfe des Sorptionstrocknungssystems TS bewirkt wird.
[0075] Zweckmäßig kann es insbesondere sein, zusätzlich zur reinen Sorptionstrocknung den
Innenraum des Spülbehälters durch aufgeheizte Klarspülflüssigkeit beim Klarspülvorgang
aufzuheizen. Dabei kann es in vorteilhafter Weise ausreichend sei, wenn der durch
den Klarspülvorgang bewirkte Wärmeübertrag auf das zu trocknende Spülgut mit einem
geringeren Energieeinsatz als im Fall ohne Sorptionstrocknung erfolgt. Denn durch
das nun verwendete Sorptionstrocknungssystem lässt sich durch Sorption von Luftfeuchtigkeit
lässt sich elektrische Heizenergie einsparen. Es kann also sowohl durch sogenannte
"Eigenwärmetrocknung" als auch durch Sorptiontrocknung, d.h. durch eine Kombination
bzw. Ergänzung von beiden Trocknungsarten, eine verbesserte Trocknung von nassem oder
feuchtem Spülgut erreicht werden.
[0076] Zusätzlich oder unabhängig von der Taste "Energie" kann eine weitere Taste "Trocknungsleistung"
im Bedienfeld der Geschirrspülmaschine vorgesehen sein, die die Gebläselaufzeit der
Lüftereinheit erhöht. Hierdurch kann eine verbesserte Trocknung aller Geschirrteile
erreicht werden.
[0077] Zusätzlich oder unabhängig von den obigen speziellen Tasten kann eine weitere Taste
"Programmlaufzeit" vorgesehen sein. Wenn das Sorptionstrocknungssystem zugeschaltet
wird, kann die Programmlaufzeit gegenüber herkömmlichen Trocknungssystemen (ohne Sorptionstrocknung)
erniedrigt werden. Ggf. kann durch zusätzliches Aufheizen in der Reinigungsphase und
optional durch Erhöhung des Sprühdrucks durch Erhöhung der Motordrehzahl der Umwälzpumpe
die Laufzeit beim Reinigen weiter verkürzt werden. Des Weiteren kann auch durch eine
Erhöhung der Klarspültemperatur die Trocknungszeit weiter verkürzt werden.
[0078] Zusätzlich oder unabhängig von den vorherigen spezifischen Tasten kann eine Betätigungstaste
mit der Funktion "Beeinflussung der Reinigungsleistung" vorgesehen sein. Bei Betätigung
dieser Taste kann bei gleichbleibender Laufzeit die Reinigungsleistung erhöht werden,
ohne dass sich der Energieverbrauch gegenüber einer Geschirrspülmaschine ohne Sorptionstrocknungssystem
erhöht. Denn dadurch, dass beim Reinigungsvorgang zugleich der Sorptionsvorgang gestartet
wird und dadurch heiße Luft, die mit einer aus dem Sorptionsmaterial ausgetretenen
Wassermenge beladen ist, in den Spülbehälter gelangt, kann Heizenergie zum Aufheizen
einer gewünschten Spülbad-Gesamtflüssigkeitsmenge eingespart werden.
1. Geschirrspülmaschine (GS), insbesondere Haushaltsgeschirrspülmaschine, mit mindestens
einem Spülbehälter (SPB) und mindestens einem Sorptionstrocknungssystem (TS) zum Trocknen
von Spülgut, wobei das Sorptionstrocknungssystem (TS) mindestens einen Sorptionsbehälter
(SB) mit reversibel dehydrierbarem Sorptionsmaterial (ZEO) aufweist, der über mindestens
einen Luftführungskanal (LK) mit dem Spülbehälter (SPB) zur Erzeugung einer Luftströmung
(LS1) verbunden ist, wobei
der Sorptionsbehälter (SB) ein topfförmiges Gehäuseteil (GT) aufweist, das mit einem
Deckelteil (DEL) verschlossen ist, dadurch gekennzeichnet,
dass ein umlaufender Außenrand des Deckelteils (DEL) mit einem oberen Rand des topfförmigen
Gehäuseteils (GT) lediglich durch eine mechanische Verbindung, insbesondere durch
eine Umform-, Füge-, Rast-, Klemm-, insbesondere durch eine Umbördelverbindung, oder
Clinchverbindung, verbunden ist.
2. Geschirrspülmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im topfförmigen Gehäuseteil (GT) mindestens eine Sorptioneinheit (SE) mit reversibel
dehydrierbaren Sorptionsmaterial (ZEO) vorgesehen ist.
3. Geschirrspülmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
dass die Sorptionseinheit (SE) im topfförmigen Gehäuseteil (GT) derart untergebracht ist,
dass ihr Sorptionmaterial (ZEO) im Wesentlichen in oder entgegen zur Schwerkraftrichtung
mit Luft (LS1) durchströmbar ist, die über den Luftführungskanal (LK) aus dem Spülbehälter
(SPB) in den Sorptionsbehälter (SB) geführt ist.
4. Geschirrspülmaschine nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet,
dass die Sorptionseinheit (SE) mindestens ein unteres Siebelement oder Gitterelement (US)
und mindestens ein oberes Siebelement oder Gitterelement (OS) in einem vorgebbaren
Höhenabstand (H) voneinander aufweist, und dass das Raumvolumen zwischen den beiden
Siebelementen oder Gitterelementen (US, OS) mit dem Sorptionsmaterial (ZEO) weitgehend
vollständig ausgefüllt ist.
5. Geschirrspülmaschine nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass im topfförmigen Gehäuseteil (GT) mindestens eine Heizungseinrichtung (HZ) vorgesehen
ist.
6. Geschirrspülmaschine nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass im topfförmigen Gehäuseteil (GT) in Durchströmungsrichtung (DSR) des Sorptionsbehälters
(SB) betrachtet mindestens eine Heizungseinrichtung (HZ) vor mindestens einer Sorptioneinheit
(SE) mit reversibel dehydrierbaren Sorptionsmaterial (ZEO) vorgesehen ist.
7. Geschirrspülmaschine nach einem der Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet,
dass die Heizungseinrichtung (HZ) in einem unteren Hohlraum (UH) des topfförmigen Gehäuseteils
(GT) zum Sammeln einströmender Luft (LS1) aus dem Luftführungskanal (LK) vorgesehen
ist.
8. Geschirrspülmaschine nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass im topfförmigen Gehäuseteil (GT) mindestens eine Eintrittsöffnung (EO) für den Luftführungskanal
(LK) vorgesehen ist.
9. Geschirrspülmaschine nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass im Deckelteil (DEL) mindestens eine Austrittsöffnung (AO) für mindestens ein Auslasselement
(AUS) vorgesehen ist.
10. Geschirrspülmaschine nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass für das Deckelteil (DEL) und das topfförmige Gehäuseteil (GT) ein hitzebeständiger
Werkstoff, insbesondere Metallblech, bevorzugt Edelstahl oder eine Edelstahllegierung
verwendet ist.
11. Geschirrspülmaschine nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Deckelteil (DEL) das topfförmige Gehäuseteil (GT) weitgehend hermetisch abschließt.
12. Geschirrspülmaschine nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass das topfförmige Gehäuseteil (GT) ein oder mehrere Seitenwände (SW1, SW2) aufweist,
die im Wesentlichen vertikal verlaufen.
13. Geschirrspülmaschine nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, das dass das topfförmige Gehäuseteil (GT) eine Außenkonturform aufweist, die im
Wesentlichen der Innenkonturform eines für ihn vorgesehenen Einbaubereichs (EBR),
insbesondere in einer Bodenbaugruppe (BG), entspricht.
14. Geschirrspülmaschine nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das topfförmige Gehäuseteil (GT) mindestens zwei aneinandergrenzende Seitenwände
(SW1, SW2) aufweist, deren Außenflächen im Wesentlichen rechtwinklig zueinander verlaufen.
15. Geschirrspülmaschine nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass der Sorptionsbehälter (SB) in einer Bodenbaugruppe (BG) unterhalb des Spülbehälters
(SPB) angeordnet ist.
16. Geschirrspülmaschine nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass mindestens eine Seitenwand (SW2) des Gehäuseteils (GT) mindestens eine Ausformung
(AF) aufweist, die im Wesentlichen komplementär zu einer Ausformung an der Rückwand
und/oder Seitenwand einer Bodenbaugruppe (BG) ist, die unter dem Boden (BO) des Spülbehälters
(SPB) vorgesehen ist.
17. Geschirrspülmaschine nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Sorptionsbehälter (SB) in einem hinteren Eckbereich (EBR) zwischen der Rückwand
(RW) und einer angrenzenden Seitenwand (SW) der Geschirrspülmaschine (GS), insbesondere
deren Bodenbaugruppe (BG), vorgesehen ist.
18. Geschirrspülmaschine nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das topfförmige Gehäuseteil (GT) mindestens eine Durchgangsöffnung (DUF) für mindestens
ein elektrisches Kontaktelement (AP1, AP2) aufweist.
19. Geschirrspülmaschine nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet,
dass in einem Überdachungsbereich oberhalb der Durchgangsöffnung (DUF) mindestens über
deren Erstreckung ein Tropfschutzblech (TSB) angebracht ist.
20. Geschirrspülmaschine nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet,
dass das Tropfschutzblech (TSB) eine Ablaufschräge aufweist.
1. Dishwasher machine (GS), in particular a household dishwasher machine, comprising
at least one washing compartment (SPB) and at least one sorption drying system (TS)
for drying items to be washed, wherein the sorption drying system (TS) comprises at
least one sorption compartment (SB) comprising reversibly dehydratable sorption material
(ZEO), said compartment being connected to the washing compartment (SPB) by means
of at least one air-guiding channel (LK) for the generation of an air flow (LS1),
wherein
the sorption compartment (SB) comprises a pot-type housing part (GT) which is closed
by a cover part (DEL), characterised in that,
a circumferential outer edge of the cover part (DEL) is connected to an upper edge
of the pot-type housing part (GT) only by a mechanical connection, in particular by
a deforming connection, a joining connection, a latching connection, a clamping connection,
in particular by a beaded connection or a clinched connection.
2. Dishwasher machine according to claim 1, characterised in that at least one sorption unit (SE) comprising reversibly dehydratable sorption material
(ZEO) is provided in the pot-type housing part (GT).
3. Dishwasher machine according to claim 2, characterised in that
the sorption unit (SE) is accommodated in the pot-type housing part (GT) in such a
way that air (LS1) which is guided out of the washing compartment (SPB) into the sorption
compartment (SB) by means of the air-guiding channel can flow through its sorption
material (ZEO) substantially in or against the direction of gravity.
4. Dishwasher machine according to any one of claims 2 or 3, characterised in that
the sorption unit (SE) comprises at least one lower sieve element or grid element
(US) and at least one upper sieve element or grid element (OS) at a predefined vertical
distance (H) from one another, and in that the spatial volume between the two sieve elements or grid elements (US, OS) is filled
largely completely with the sorption material (ZEO).
5. Dishwasher machine according to at least one of the preceding claims, characterised in that
at least one heating device (HZ) is provided in the pot-type cover part (GT).
6. Dishwasher machine according to at least one of the preceding claims,
characterised in that,
viewed in the through-flow direction (DSR) of the sorption compartment (SB) in the
pot-type cover part (GT), at least one heating device (HZ) is provided upstream of
at least one sorption unit (SE) comprising reversibly dehydratable sorption material
(ZEO).
7. Dishwasher machine according to any one of claims 5 or 6, characterised in that
the heating device (HZ) is provided in a lower cavity (UH) of the pot-type housing
part (GT) for collecting inflowing air (LS1) from the air-guiding channel (LK).
8. Dishwasher machine according to at least one of the preceding claims, characterised in that
at least one intake opening (EO) for the air-guiding channel (LK) is provided in the
pot-type housing part (GT).
9. Dishwasher machine according to at least one of the preceding claims, characterised in that
at least one discharge opening (AO) for at least one outlet element (AUS) is provided
in the cover part (DEL).
10. Dishwasher machine according to at least one of the preceding claims, characterised in that
a heat-resistant material, in particular metal sheet, preferably stainless steel or
a stainless steel alloy, is used for the cover part (DEL) and the pot-type cover part
(GT)..
11. Dishwasher machine according to at least one of the preceding claims, characterised in that
the cover part (DEL) seals the pot-type housing part (GT) to a large extent hermetically.
12. Dishwasher machine according to at least one of the preceding claims, characterised in that
the pot-type housing part (GT) comprises one or more side walls (SW1, SW2) which run
substantially vertically.
13. Dishwasher machine according to at least one of the preceding claims, characterised in that the pot-type housing part (GT) has an external contour which corresponds substantially
to the internal contour of an installation area (EBR) provided for it, in particular
in a base module (BG).
14. Dishwasher machine according to at least one of the preceding claims, characterised in that
the pot-type housing part (GT) comprises at least two adjacent side walls (SW1, SW2)
the external surfaces of which run substantially at right angles to one another.
15. Dishwasher machine according to at least one of the preceding claims, characterized in that the sorption compartment (SB) is arranged in a base module (BG) underneath the washing
compartment (SPB).
16. Dishwasher machine according to at least one of the preceding claims, characterised in that
at least one side wall (SW2) of the housing part (GT) exhibits at least one shape
(AF) which is substantially complementary to a shape on the back wall and/or side
wall of a base module (BG) which is provided under the base (BO) of the washing compartment
(SPB).
17. Dishwasher machine according to at least one of the preceding claims, characterised in that
the sorption compartment (SB) is provided in a rear corner area (EBR) between the
back wall (RW) and an adjacent side wall (SW) of the dishwasher machine (GS), in particular
the base module (BG) thereof.
18. Dishwasher machine according to at least one of the preceding claims, characterised in that
the pot-type housing part (GT) comprises at least one through-opening (DUF) for at
least one electrical contact element (AP1, AP2).
19. Dishwasher machine according to claim 18, characterised in that
a drip protection sheet (TSB) is mounted in a roofed area above the through-opening
(DUF), at least over the extent thereof.
20. Dishwasher machine according to claim 19, characterised in that
the drip protection sheet (TSB) has a drainage incline.
1. Lave-vaisselle (GS), en particulier lave-vaisselle ménager, avec au moins une cuve
de lavage (SPB) et au moins un système de séchage par sorption (TS) pour sécher la
vaisselle, dans lequel le système de séchage par sorption (TS) présente au moins un
réservoir de sorption (SB) avec matériau de sorption déshydrogénable réversible (ZEO),
relié via au moins un canal de ventilation (LK) à la cuve de lavage (SPB) afin de
créer un écoulement d'air (LS 1), dans lequel le réservoir de sorption (SB) présente
une partie de carcasse (GT) en forme de casserole et fermée par une partie de couvercle
(DEL), caractérisé en ce qu'un bord extérieur périphérique de la partie de couvercle (DEL) est reliée à un bord
supérieur de la partie de carcasse (GT) en forme de casserole uniquement via une liaison
mécanique, en particulier via une liaison par déformation, par assemblage, par encliquetage,
par serrage, en particulier via une liaison par bordage ou via une liaison à accrochage.
2. Lave-vaisselle selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'au moins une unité de sorption (SE) avec matériau de sorption déshydrogénable réversible
(ZEO) est prévue dans la partie de carcasse (GT) en forme de casserole.
3. Lave-vaisselle selon la revendication 2, caractérisé en ce que l'unité de sorption (SE) est logée dans la partie de carcasse (GT) en forme de casserole
de telle sorte que son matériau de sorption (ZEO) peut être essentiellement traversé
par de l'air (LS 1) mené dans le réservoir de sorption (SB) via le canal de ventilation
(LK) au départ de la cuve de lavage (SPB), dans le sens de la pesanteur ou à l'encontre
de ce dernier.
4. Lave-vaisselle selon l'une des revendications 2 ou 3, caractérisé en ce que l'unité de sorption (SE) présente au moins un élément filtrant ou à treillis inférieur
(US) et au moins un élément filtrant ou à treillis supérieur (OS) disposés selon un
écart de hauteur prédéterminable (H) et en ce que le volume situé entre les deux éléments filtrants ou à treillis (US, OS) est en majeure
partie intégralement rempli par le matériau de sorption (ZEO).
5. Lave-vaisselle selon au moins une des revendications précédentes, caractérisé en ce
qu'au moins un dispositif de chauffage (HZ) est prévu dans la partie de carcasse (GT)
en forme de casserole.
6. Lave-vaisselle selon au moins une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'au moins un dispositif de chauffage (HZ) est prévu avant au moins une unité de sorption
(SE) avec matériau de sorption déshydrogénable réversible (ZEO), dans la partie de
carcasse (GT) en forme de casserole, dans le sens d'écoulement (DSR) du réservoir
de sorption (SB).
7. Lave-vaisselle selon l'une des revendications 5 ou 6, caractérisé en ce que le dispositif de chauffage (HZ) est prévu dans un creux inférieur (UH) de la partie
de carcasse (GT) en forme de casserole afin de collecter l'air (LS1) entrant issu
du canal de ventilation (LK).
8. Lave-vaisselle selon au moins une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'au moins un orifice d'entrée (EO) pour le canal de ventilation (LK) est prévu dans
la partie de carcasse (GT) en forme de casserole.
9. Lave-vaisselle selon au moins une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'au moins un orifice de sortie (AO) pour au moins un élément de sortie (AUS) est prévu
dans la partie de couvercle (DEL).
10. Lave-vaisselle selon au moins une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un matériau réfractaire, en particulier de la tôle métallique, de préférence de l'acier
inoxydable ou un alliage d'acier inoxydable est utilisé pour la partie de couvercle
(DEL) et la partie de carcasse (GT) en forme de casserole.
11. Lave-vaisselle selon au moins une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la partie de couvercle (DEL) obture la partie de carcasse (GT) en forme de casserole
de manière largement hermétique.
12. Lave-vaisselle selon au moins une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la partie de carcasse (GT) en forme de casserole présente une ou plusieurs paroi(s)
latérale(s) (SW1, SW2) s'étendant essentiellement à la verticale.
13. Lave-vaisselle selon au moins une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la partie de carcasse (GT) en forme de casserole présente une forme de contour extérieur
correspondant essentiellement à la forme de contour intérieur d'une zone d'encastrement
(EBR) prévue pour elle, en particulier dans un module au sol (BG).
14. Lave-vaisselle selon au moins une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la partie de carcasse (GT) en forme de casserole présente au moins deux parois latérales
contiguës (SW1, SW2) dont les surfaces extérieures s'étendent essentiellement à angle
droit l'une par rapport à l'autre.
15. Lave-vaisselle selon au moins une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le réservoir de sorption (SB) est disposé dans un module au sol (BG) en-dessous de
la cuve de lavage (SPB).
16. Lave-vaisselle selon au moins une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'au moins une paroi latérale (SW2) de la partie de carcasse (GT) présente au moins
une forme (AF) essentiellement complémentaire à une forme située sur la paroi arrière
et/ou la paroi latérale d'un module au sol (BG) prévu sous le fond (BO) de la cuve
de lavage (SPB).
17. Lave-vaisselle selon au moins une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le réservoir de sorption (SB) est prévu dans un coin arrière (EBR) entre la paroi
arrière (RW) et une paroi latérale contiguë (SW) du lave-vaisselle (GS) et en particulier
de son module au sol (BG).
18. Lave-vaisselle selon au moins une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la partie de carcasse (GT) en forme de casserole présente au moins un orifice de
passage (DUF) pour au moins un élément de contact électrique (AP1, AP2).
19. Lave-vaisselle selon la revendication 18, caractérisé en ce qu'une tôle de protection contre les gouttes (TSB) est disposée dans une zone de toiture
au-dessus de l'orifice de passage (DUF), au moins au-dessus de son étendue.
20. Lave-vaisselle selon la revendication 19, caractérisé en ce que la tôle de protection contre les gouttes (TSB) présente une pente d'écoulement.