(19)
(11) EP 2 136 007 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
18.02.2015  Patentblatt  2015/08

(21) Anmeldenummer: 09450120.2

(22) Anmeldetag:  17.06.2009
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
E03C 1/02(2006.01)
E03C 1/12(2006.01)
E03D 11/14(2006.01)

(54)

Wandeinbaublock für Installationen

Wall built-in unit for installations

Bloc pour des installations encastré dans un mur


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO SE SI SK TR

(30) Priorität: 17.06.2008 AT 9642008

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
23.12.2009  Patentblatt  2009/52

(73) Patentinhaber: Baumgartner, Johannes
8190 Birkfeld (AT)

(72) Erfinder:
  • Baumgartner, Johannes
    8190 Birkfeld (AT)

(74) Vertreter: Margotti, Herwig Franz et al
Schwarz & Partner Patentanwälte Wipplingerstrasse 30
1010 Wien
1010 Wien (AT)


(56) Entgegenhaltungen: : 
DE-A1- 3 700 878
DE-U1- 29 822 022
DE-U1- 29 802 526
DE-U1- 29 823 158
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft einen Wandeinbaublock für Sanitärinstallationen.

    [0002] Am Markt befindliche Wandeinbaublöcke für Installationen, wie z.B. für die Installation von Wasserzulaufrohren für Waschbecken, Badewannen, etc. bieten viele Vorteile und sind mit Eckanschlüssen für die Wasserhähne ausgestattet, wobei an diesen Eckanschlüssen fest montierte Rohre durch den Wandeinbaublock nach unten bis fast zum Boden oder bis ganz in den Boden ragen. An diese vom Wandeinbaublock nach außen ragenden Enden der Rohre sind die Zulaufleitungen anzuschließen, wobei die Anschlussstelle im Bereich des Bodens zu liegen kommt. Falls ein Ende der bereits in die Wand eingebauten oder an der Wand vorgesehenen Wandeinbaublocks eingesetzten Rohre beim Bau beschädigt wird, was wegen der Bodennähe nicht leicht feststellbar ist, kann es zu Undichtheiten kommen, oftmals erst nach langer Zeit, z.B. nach einigen Jahren. Das zieht eine teure Reparatur nach sich, da dann ein bereits verlegter Bodenaufbau wiederum entfernt werden muss, um an die Anschlussstelle der Zulaufleitung an das im Wandeinbaublock vorgesehene Rohr zu gelangen. In der Regel ist es dann auch nicht mehr möglich, den Verursacher der Beschädigung festzustellen. Eine Erneuerung der Zulaufleitung ist ebenfalls mit diesen Schwierigkeiten verbunden.

    [0003] Zudem besteht neuerdings oftmals die Forderung, dass im Boden verlegte Leitungen nicht mit im Boden vorgesehenen Verbindungselementen versehen sein dürfen. Zur Vermeidung von Durchnässungen ist es oftmals auch vorgeschrieben, Leitungen, die in Decken bzw. Boden verlegt werden müssen, in Schutzrohren mit freien Enden zu verlegen, insbesondere bei nicht holzfreien Decken. Dies wird jedoch auch für holzfreie Decken aus Gründen der leichten Auswechselbarkeit empfohlen.

    [0004] Aus DE 37 00 878 ist ein Sanitär-Fertigblock für den Wandeinbau bekannt, der zumindest ein fest eingebettetes Mantelrohr sowie daran anschließend im oberen Bereich des Fertigblocks jeweils eine Wandanschlussdose umfasst. Damit wird gewährleistet, dass in einfacher Weise ein flexibles Installationsrohr, beispielsweise zur Kalt- oder Heißwasserzufuhr für eine Aufputzarmatur, im Inneren des Mantelrohrs bis zum Übergang zwischen dem Mantelrohr zur Wandanschlussdose in den Sanitär-Fertigblock eingeführt werden kann. Mittels eines Verbindungselements wird das flexible Installationsrohr mit einem Winkelstück dicht verbunden. Das mit einem Außengewinde versehene Winkelstück muss durch daran befestigte Laschen an Laschen, die dazu abgestimmt an der Vorderseite des Fertigblocks in der Wandanschlussdose vorgesehen sind, an der Wandanschlussdose befestigt werden, um das flexible Installationsrohr fixieren zu können. Die Lage der Wandanschlussdose ist im Inneren des Sanitär-Fertigblocks, das vorzugsweise mit geschäumtem Polyurethan aufgefüllt ist, festgelegt.

    [0005] Nachteilig an dieser Ausführung ist, dass die vom flexiblen Installationsrohr auf die Befestigungslaschen der Wandanschlussdose übertragenen Kräfte auf das Innere des Sanitär-Fertigblocks bzw. auf das umgebende geschäumte Füllmaterial aus Polyurethan diffus abgeleitet werden. Eine stabile, starre Verbindung des Winkelstücks der Installationsleitung mit dem den Sanitär-Fertigblock umgebenden Mauerwerk ist nicht vorgesehen.

    [0006] DE-U-29822022 offenbart ein Wandeibaublock gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

    [0007] Die Erfindung bezweckt die Vermeidung der Nachteile der auf dem Markt befindlichen Wandeinbaublöcke und stellt sich die Aufgabe, die Vorteile eines herkömmlichen Wandeinbaublocks voll auszunützen, bei dem jedoch Verbindungselemente von Rohren oder anderen Installationen, wie z.B. Elektroleitungen, im Boden oder in der Nähe des Bodens vermieden werden können.

    [0008] Diese Aufgabe wird bei einem Wandeinbaublock für Installationen gemäß Anspruch 1 gelöst.

    [0009] Ein guter Halt der Verbindungselemente zum Verbinden der Installationsleitung bzw. des Installationsrohrs mit einem weiteren Element ist gegeben; das Verbindungselement ist an einer in der Montageausnehmung eingesetzten und mit dem Grundkörper starr verbundenen Verstärkungsplatte montiert.

    [0010] Zur einfachen Herstellung des Wandeinbaublocks bzw. zum einfachen Austausch bzw. Einfädeln eines Installationsrohres oder einer Installationsleitung ist in der rohrförmigen Ausnehmung ein mit dem Grundkörper starr verbundenes Rohr eingesetzt.

    [0011] Das Einfädeln eines Installationsrohres oder einer Installationsleitung wird wesentlich vereinfacht, wenn, das Rohr ein um etwa 90 Grad gebogenes Ende, das am unteren Ende des Grundkörpers aus diesem herausragt, aufweist.

    [0012] Vorteilhaft mündet das gebogene Ende des Rohres in einen bis zur Wand reichenden Boden.

    [0013] In das Rohr ist eine Wasserzuführungsleitung einfädelbar, wobei vorteilhaft zwei rohrförmige Ausnehmungen mit jeweils einem Rohr parallel zueinander im Grundkörper vorgesehen sind, die zum Einsetzen einer Heiß- und einer Kaltwasserzuflussleitung dienen. In diesem Fall ist zweckmäßig in der Montageausnehmung als Verbindungselement ein Eckanschlussstück zum Anschluss eines Wasserventils, wie eines Wasserhahns oder einer Armatur, vorgesehen.

    [0014] Zur Aufnahme einer Abflussleitung ist der Wandeinbaublock dadurch gekennzeichnet, dass eine zusätzliche rohrförmige Ausnehmung für diese Abflussleitung vorgesehen ist.

    [0015] Um den Wandeinbaublock aus einem billigen und leicht in eine vorbestimmte Form bringbaren Material fertigen zu können, wie z.B. aus Kunststoff, vorzugsweise aus Schaumkunststoff, ist die Montageausnehmung an ihrem Umfang mit einem Rahmen eingefasst, wobei vorteilhaft die Montageausnehmung mit einer Abdeckung verschließbar ist, die vorzugsweise in den Rahmen einsetzbar ist.

    [0016] Vorzugsweise ist der Grundkörper mit Befestigungseinrichtungen zur Montage an einer Wand oder in einer Wandausnehmung versehen.

    [0017] Eine einfache Fertigung des Wandeinbaublocks, insbesondere des mit rohrförmigen Ausnehmungen versehenen Grundkörpers, ist gegeben, wenn der Grundkörper aus zwei miteinander verklebten oder verschweißten Lagen gebildet ist, von denen eine hintere Lage ebenflächig ausgebildet ist und eine vordere Lage die Montageausnehmung aufweist.

    [0018] Die Erfindung ist nachstehend anhand eines Ausführungsbeispiels, das in der Zeichnung in schematischer Darstellung wiedergegeben ist, näher erläutert.

    [0019] Die Figuren 1 und 2 zeigen einen erfindungsgemäßen Wandeinbaublock, jeweils im Längsschnitt, wobei die Schnittführung der Figur 1 gemäß der Linie I - I der Figur 2 und die Schnittführung der Figur 2 gemäß der Linie II - II der Figur 1 erfolgt ist. Figur 3 zeigt in zu Figur 2 analoger Darstellung den Wandeinbaublock im eingebauten Zustand, die Figuren 4 bis 7 zeigen unterschiedliche Abdeckungen jeweils in Draufsicht.

    [0020] Der Wandeinbaublock 1 ist im Wesentlichen von einem Grundkörper 2 gebildet, der aus einem leichten, wärme- und schalldämmenden Material gebildet ist. Dieses Material soll auch kostengünstig zur Verfügung stehen. Vorteilhaft wird hierzu ein Kunststoff verwendet, insbesondere ein Schaumkunststoff, wie er auch in der Verpackungstechnik Verwendung findet. Vorzugsweise wird er somit als Schaumgussteil hergestellt.

    [0021] Der Grundkörper 2 weist gemäß dem dargestellten Ausführungsbeispiel drei rohrförmige Ausnehmungen 3 und 4 auf, die in eine am oberen Ende des Grundkörpers 2 vorgesehene Montageausnehmung 5 münden. Diese Montageausnehmung 5 ist von vorne her zugänglich, die Rückseite des Grundkörpers 2 ist im Bereich der Montageausnehmung 5 geschlossen. In der Montageausnehmung 5 ist eine Verstärkungsplatte 6, vorzugsweise aus Kunststoff, eingesetzt, vorzugsweise eingeklebt, an der ein den Umfang der Montageöffnung 5 eingrenzender Verstärkungsrahmen 7 befestigt ist. Dieser Verstärkungsrahmen 7 kann umlaufende Markierungen, Rillen oder Sollbruchstellen aufweisen, sodass seine Tiefe 7' an die Gegebenheiten des Bauwerks angepasst werden kann.

    [0022] In die rohrförmigen Ausnehmungen 3, 4 des Grundkörpers 2 sind Rohre 8, 9 eingepasst, die ebenfalls eine Verstärkung bilden. Es handelt sich zweckmäßig um Kunststoffrohre, wobei die beiden äußeren Rohre 8, die mit ihren oberen Enden 10 in die Montageausnehmung 5 ragen, an ihren unteren Enden 11 etwa rechtwinkelig abgebogen sind, sodass wenn der Wandeinbaublock 1 in eine Wand 12 eingebaut oder an einer Wand 12 befestigt ist, in diese Rohre 8 horizontal entlang einer Rohdecke 13 und unterhalb eines Bodenaufbaus 14 Installationsleitungen 15, wie eine Wasserzuführungsleitung bzw. andere Installationsrohre eingeschoben werden können. Das mittlere Rohr 9 weist einen größeren Durchmesser auf und dient beim dargestellten Ausführungsbeispiel zum Anschluss einer Abflussleitung 16; es ist am oberen Ende mit einem in die Montageöffnung 5 ragenden Viertel-Rohrbogen 17 versehen.

    [0023] Fluchtend zu den beiden äußeren Rohren 8 sind Verbindungselemente 18 an der Verstärkungsplatte 6 montiert; beim dargestellten Ausführungsbeispiel handelt es sich bei den Verbindungselementen um Eckanschlussstücke zum Anschließen einer Armatur für Heiß- und Kaltwasserentnahme. Um Beschädigungen der in der Montageausnehmung 5 vorhandenen Verbindungselemente 18 zu vermeiden, ist die Montageausnehmung 5 mit einer Abdeckung 19 verschließbar, die genau in den Verstärkungsrahmen 7 passt. Diese Abdeckung 19 kann später nach Anschluss der Armatur an Ort und Stelle verbleiben und gegebenenfalls mit einer Abdeckungsblende 20 bedeckt werden, auf die Fliesen 21 geklebt werden können. Die Abdeckung 19 kann auch direkt mit Putz 22 bedeckt werden. Die Abdeckung weist für weitere Installationen entsprechende Ausnehmungen 23 auf, wobei je nach Verwendungszweck unterschiedliche Abdeckungen, wie sie in den Figuren 4 und 5 in Ansicht gezeigt sind, eingesetzt werden können.

    [0024] Prinzipiell kann der Grundkörper 2 aus zwei übereinander geklebten XPS-Platten hergestellt werden, wobei die rückwärtige Wand von einer etwa 3cm dicken XPS-Platte und die vordere Wand von einer etwa 4cm dicken XPS-Platte gebildet sind. Die Form des Grundkörpers 2 ist jedoch je nach Verwendungszweck frei wählbar, er kann auch aus mehreren Teilen gebildet sein, falls dies wegen der Kompliziertheit der anzubringenden Installationen notwendig ist. Auch ist die äußere Form individuell wählbar und den Platzverhältnissen am Bau anpassbar.

    [0025] Die Ausbildung des Grundkörpers 2 aus mindestens zwei miteinander verklebten Platten bietet den Vorteil des leichten Herstellens, insbesondere der rohrförmigen Ausnehmungen 3, 4, der Montageausnehmung 5 und der Anordnung der Rohre 8, 9. Die Größe der Montageausnehmung 5 richtet sich nach den für einen Anschluss eines Installationsrohres bzw. einer Installationsleitung an das Verbindungselement 18; es muss genügend Platz bleiben, um beispielsweise mit einer Rohrzange oder je nach Art der Verbindung sonst benötigtem Werkzeug eine Verbindung zwischen einer Installationsleitung 15 und den als Eckanschlussstücken ausgebildeten Verbindungselementen 18 herstellen zu können. Selbstverständlich kann der Grundkörper 2 nicht nur vertikal ausgerichtet, wie in den Figuren 1 bis 3 dargestellt, eingesetzt werden, es könnten auch die in die rohrförmigen Ausnehmungen 3, 4 eingesetzten Rohre 8, 9 aus dem Grundkörper 2 horizontal herausführen, sodass ein Schlauch oder eine Installationsleitung, etc. von der Seite her in den Wandeinbaublock 1 eingeführt werden kann.

    [0026] Die Vorteile des erfindungsgemäßen Wandeinbaublocks 1 sind neben dem Schutz vor Schmutz und Fremdkörpern noch darin zu sehen, dass Anschlussstellen der Installationsrohre bzw. Installationsleitungen 15 nicht mehr im Boden vorgesehen sein müssen, sondern direkt im Grundkörper 2, d.h. in dessen Montageausnehmung 5. Ein nachträglicher Umbau, z.B. Austausch einer Installationsleitung oder einer Installationsleitung 15 ist daher ebenfalls sehr einfach durchführbar. Es braucht lediglich der Anschluss der Installationsleitung 15 bzw. des Installationsrohres mit dem Verbindungselement 18 getrennt werden. Desgleichen gestaltet sich ein nachträglicher Einbau dieser Installationsrohre bzw. Installationsleitungen 15 sehr einfach. Bei Druckproben sind diese Anschlussstellen an die Verbindungselemente 18 gut sichtbar und daher kontrollierbar. In die Montageausnehmung 5 können auch weitere Elemente eingebaut werden, wie Mischer, Thermostate, Ventile, Zähler, etc.


    Ansprüche

    1. Wandeinbaublock (1) für Sanitärinstallationen, mit einem in eine Wand (12) einbaubaren und/oder an eine Wand (12) befestigbaren Grundkörper (2) mit mindestens einer nach unten, oben oder zur Seite reichenden rohrförmigen Ausnehmung (3, 4), die im Grundkörper (2) in eine von vorne zugängliche Montageausnehmung (5) mündet, in welche rohrförmige Ausnehmung (3, 4) eine Installationsleitung (15) einfädelbar ist, wobei in der Montageausnehmung (5) zumindest ein Verbindungselement (18) zur Verbindung der Installationsleitung (15) mit einem weiteren Element vorgesehen ist, sowie das zumindest eine Verbindungselement (18) an einer in der Montageausnehmung (5) eingesetzten und mit dem Grundkörper (2) starr verbundenen Verstärkungsplatte (6), welche eine Rückseite der Montageausnehmung (5) bildet, montiert ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Montageausnehmung (5) an ihrem Umfang mit einem Verstärkungsrahmen (7) begrenzt ist und in der rohrförmigen Ausnehmung (3, 4) ein mit dem Grundkörper (2) starr verbundenes Rohr (8, 9) eingesetzt ist.
     
    2. Wandeinbaublock (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Rohr (8) ein um etwa 90 Grad gebogenes Ende (11), das am unteren Ende des Grundkörpers (2) aus diesem herausragt, aufweist.
     
    3. Wandeinbaublock (1) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das gebogene Ende (11) des Rohres (8) in einen bis zur Wand (12) reichenden Boden (13, 14) mündet.
     
    4. Wandeinbaublock (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass in das Rohr (8) eine Wasserzuführungsleitung einfädelbar ist.
     
    5. Wandeinbaublock (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwei rohrförmige Ausnehmungen (3) mit jeweils einem Rohr (8) parallel zueinander im Grundkörper (2) vorgesehen sind, die zum Einsetzen einer Heiß- und einer Kaltwasserzuflussleitung dienen.
     
    6. Wandeinbaublock (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass in der Montageausnehmung (5) als Verbindungselement (18) ein Eckanschlussstück zum Anschluss eines Wasserventils, wie eines Wasserhahns oder einer Armatur, vorgesehen ist.
     
    7. Wandeinbaublock (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass eine zusätzliche rohrförmige Ausnehmung (4) zur Aufnahme einer Abflussleitung vorgesehen ist.
     
    8. Wandeinbaublock (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Montageausnehmung (5) mit einer Abdeckung (19) verschließbar ist, die vorzugsweise in den Verstärkungsrahmen (7) einsetzbar ist.
     
    9. Wandeinbaublock (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (2) mit Befestigungseinrichtungen zur Montage an einer Wand (12) oder in einer Wandausnehmung versehen ist.
     
    10. Wandeinbaublock (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (2) aus Kunststoff gebildet ist, vorzugsweise als Schaumgussteil ausgebildet ist.
     
    11. Wandeinbaublock (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (2) aus zwei miteinander verklebten oder verschweißten Lagen gebildet ist, von denen eine hintere Lage ebenflächig ausgebildet ist und eine vordere Lage die Montageausnehmung (5) aufweist.
     
    12. Wandeinbaublock (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Montageausnehmung (5) mit einer Abdeckblende (20), vorzugsweise einer Abdeckung (19) bedeckenden Abdeckblende (20) bedeckbar ist.
     


    Claims

    1. A wall mounting block (1) for sanitary installations, having a basic body (2) that may be built into a wall (12) and/or that may be attached to a wall (2) including at least one pipe-like recess (3, 4) extending downwards, upwards or to the side, which terminates in a mounting recess (5) being accessible from the front, into which an installation pipe (15) may be inserted, wherein in the mounting recess (5) there is provided at least one connecting element (18) for connecting the installation pipe (15) with a further element, and wherein the at least one connecting element (18) is mounted at a reinforcement plate (6) that is inserted into the mounting recess (5) and rigidly connected with the basic body (2), forming a back-side of the mounting recess (5), characterized in that the mounting recess (5) is bordered at its circumference by a reinforcement frame (7) and that a pipe (8, 9) that is rigidly connected with the basic body (2) is inserted in the pipe-like recess (3, 4).
     
    2. A wall mounting block (1) according to claim 1, characterized in that the pipe (8) has an end (11) bent by about 90 degrees, which projects beyond thereof at the lower end of the basic body (2).
     
    3. A wall mounting block (1) according to claim 2, characterized in that the bent end (11) of the pipe (8) terminates in a bottom area (13, 14) extending as far as to the wall (12).
     
    4. A wall mounting block (1) according to any of claims 1 to 3, characterized in that a water feeding pipe may be inserted into the pipe (8).
     
    5. A wall mounting block (1) according to any of claims 1 to 4, characterized in that two pipe-like recesses (3) are provided each with a pipe (8) in parallel to each other in the basic body (2), which serve for inserting feeding lines for hot and cold water.
     
    6. A wall mounting block (1) according to any of claims 1 to 5, characterized in that in the mounting recess (5) there is provided a corner joint as a connecting element (18) for the connection with a water valve, such as a water tap or a fitting.
     
    7. A wall mounting block (1) according to any of claims 1 to 6, characterized in that there is provided an additional pipe-like recess (4) for accommodating a drain line.
     
    8. A wall mounting block (1) according to any of claims 1 to 7, characterized in that the mounting recess (5) may be closed by a cover (19), which may be inserted preferably into the reinforcement frame (7).
     
    9. A wall mounting block (1) according to any of claims 1 to 8, characterized in that the basic body (2) is provided with attachment devices for attachment at a wall (12) or in a wall recess.
     
    10. A wall mounting block (1) according to any of claims 1 to 9, characterized in that the basic body (2) is made of a plastic material, preferably as a foam cast part.
     
    11. A wall mounting block (1) according to any of claims 1 to 10, characterized in that the basic body (2) is formed by two layers that are glued or welded together, wherein a back layer is formed as a flat plane and a front layer includes the mounting recess (5).
     
    12. A wall mounting block (1) according to any of claims 1 to 11, characterized in that the mounting recess (5) may be covered by a covering panel (20), preferably a covering panel (20) covering the cover (19).
     


    Revendications

    1. Ensemble à encastrer dans un mur (1) pour des installations sanitaires, comprenant un corps de base (2) pouvant être encastré dans un mur (12) et/ou pouvant être fixé sur un mur (12), comportant au moins une cavité (3, 4) en forme de tube allant jusqu'en bas, en haut ou sur un côté, qui débouche dans le corps de base (2) dans une cavité de montage (5) accessible par l'avant, cavité en forme de tube (3, 4) dans laquelle on peut enfiler une conduite d'installation (15), où au moins un élément de liaison (18) est prévu dans la cavité de montage (5) pour la liaison de la conduite d'installation (15) avec un autre élément, par ce moyen le au moins un élément de liaison (18) est monté sur une plaque de renfort (6), laquelle forme une face arrière de la cavité de montage (5), encastrée et reliée avec le corps de base (2) de manière rigide, caractérisé en ce que la cavité de montage (5) est délimitée par un cadre de renfort (7) sur son pourtour et qu'un tube (8, 9), relié de manière rigide avec le corps de base (2), est inséré dans la cavité (3, 4) en forme de tube.
     
    2. Ensemble à encastrer dans un mur (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que le tube (8) présente une extrémité recourbée (11) à environ 90 ° qui dépasse du corps de base (2) au niveau de l'extrémité inférieure de celui-ci.
     
    3. Ensemble à encastrer dans un mur (1) selon la revendication 2, caractérisé en ce que l'extrémité recourbée (11) du tube (8) débouche dans un socle (13, 14) allant jusqu'au mur (12).
     
    4. Ensemble à encastrer dans un mur (1) selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce qu'une conduite d'alimentation en eau peut être enfilée dans le tube (8).
     
    5. Ensemble à encastrer dans un mur (1) selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que deux cavités (3) en forme de tubes comprenant chacune un tube (8), parallèle à l'autre tube, servant pour la mise en place des conduites d'alimentation en eau chaude et en eau froide, sont prévues dans le corps de base (2).
     
    6. Ensemble à encastrer dans un mur (1) selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce qu'une pièce de raccordement angulaire est prévue dans la cavité de montage (5) en tant qu'élément de liaison (18) pour le raccordement d'une vanne d'eau, telle qu'un robinet à eau ou une armature.
     
    7. Ensemble à encastrer dans un mur (1) selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce qu'une cavité (4) en forme de tube supplémentaire est prévue pour l'admission d'une conduite d'évacuation.
     
    8. Ensemble à encastrer dans un mur (1) selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que la cavité de montage (5) peut être fermée par une couverture (19) qui peut être de préférence insérée dans le cadre de renfort (7).
     
    9. Ensemble à encastrer dans un mur (1) selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que le corps de base (2) est muni de dispositifs de fixation pour le montage sur un mur (12) ou dans une cavité d'un mur.
     
    10. Ensemble à encastrer dans un mur (1) selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que le corps de base (2) est conçu en matière synthétique, de préférence est conçu sous la forme d'une pièce moulée en mousse.
     
    11. Ensemble à encastrer dans un mur (1) selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que le corps de base (2) est formé par deux couches collées ou soudées ensemble, parmi lesquelles une couche arrière est conçue plane et une couche avant présente la cavité de montage (5).
     
    12. Ensemble à encastrer dans un mur (1) selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que la cavité de montage (5) peut être recouverte avec un cache de recouvrement (20), de préférence, un cache de recouvrement (20) recouvrant une couverture (19).
     




    Zeichnung











    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



    Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente