[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Eine solche Vorrichtung ist aus offenkundiger Vorbenutzung bekannt geworden. Bei
dem offenkundig vorbenutzten Klingenmagazin sind in einem Kunststoffgehäuse mehrere
Klingen angeordnet. Die Klingen werden von einem Federelement gegen eine Gehäusewand
belastet. Die Gehäusewand weist ein Fenster auf, über welches der Verwender eine Klinge
mit dem Finger seitlich verschieben kann, so dass ein Klingenbereich aus dem Gehäuse
herausragt. Die Klinge kann dann gegriffen werden und aus dem Gehäuse herausgezogen
werden. Die seitliche Öffnung ist so dimensioniert, dass lediglich jeweils eine Klinge
aus dem Gehäuse herausschiebbar ist.
[0003] Aus der
US 200210162849 A1 ist eine Klingenaufbewahrungsvorrichtung bekannt, bei welcher Klingen in einem schubladenartigen
Aufnahmefach angeordnet sind. Von Federelementen werden die in dem Aufnahmefach angeordneten
Klingen gegen eine obere Gehäusewand belastet. Das Aufnahmefach ist bezüglich des
Gehäuses kleiner ausgebildet, so dass es entgegen der Kraft einer Feder weiter in
das Gehäuse hineinbewegbar ist. Von einem an der oberen Gehäusewand befestigten Anschlag,
wird die oberste Klinge an einer Bewegung gehindert und verbleibt in der vorderen
Position, während das Aufnahmefach in die hintere Position bewegt ist. Die Klinge
kann dann entnommen werden.
[0004] Der Nachteil der Vorrichtung gemäß der
US 2002/0162849 A1 besteht darin, dass die Entnahme der Klinge schwierig ist, da während der Entnahme
der Klinge das Aufnahmefach entgegen der Kraft eines Federelements in der hinteren
Position gehalten werden muss. Außerdem ist die Vorrichtung bezüglich der Sicherheit
verbesserungswürdig.
[0005] Es war Aufgabe der Erfindung, ein Klingenmagazin zu schaffen, das bezüglich der Handhabbarkeit
und Sicherheit verbessert ist.
[0006] Die Aufgabe wurde gelöst durch ein Klingenmagazin mit den Merkmalen des Anspruchs
1.
[0007] Die Vorrichtung weist ein Gehäuse sowie ein in dem Gehäuse verschiebbaren Schieber
auf. Durch eine Bewegung des Schiebers von einer ersten Position in eine zweite Position
kann eine Klinge aus einem Aufnahmefach aus einer Speicherposition in eine Entnahmeposition
befördert werden. In der Entnahmeposition ist z.B. die Klinge derart in einem Entnahmesitz
angeordnet, dass die Schneiden der Klinge unzugänglich sind. In der Entnahmeposition
der Klinge kann der Schieber z.B. stabil relativ zu dem Gehäuse gehalten sein. Insbesondere
kann der Schieber in der Entnahmeposition der Klinge an dem Gehäuse verrastet sein.
[0008] In dem Aufnahmefach kann wenigstens eine Klinge aufgenommen sein. In dem Aufnahmefach
sind z.B. mehrere Klingen als Klingenstapel angeordnet. Das Aufnahmefach kann z.B.
nur bestückbar sein, indem der Schieber vollständig von dem Gehäuse getrennt wird.
Die vollständige Trennung des Schiebers von dem Gehäuse wird z.B. mittels einer Trennsicherung
verhindert und kann z.B. lediglich mittels eines Werkzeugs möglich sein.
[0009] Eine Klinge befindet sich in einer Speicherposition, wenn sie in dem Aufnahmefach
angeordnet ist. Ist die Klinge in dem Entnahmesitz angeordnet und kann von dem Benutzer
entnommen werden, befindet sie sich in einer Entnahmeposition.
[0010] Das Aufnahmefach ist z.B. als Rahmen ausgebildet. Der Rahmen ist z.B. dem Schieber
zugeordnet. Auf diese Weise ist es möglich, dass Klingen über wenigstens zwei unterschiedliche
Förderwege in verschiedene Entnahmepositionen bewegt werden. Wenn das Aufnahmefach
als Rahmen ausgebildet ist, können die Klingen von dem Rahmen zwischen der ersten
Position und der zweiten Position bewegbar sein. Außerdem können die Klingen in zwei
Richtungen aus dem Rahmen herausbewegbar sein.
[0011] Die Handhabung der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist somit sehr einfach. Für die
Bewegung der Klinge aus dem Aufnahmefach in die Entnahmeposition ist keine Berührung
der Klinge notwendig. Beim Greifen und Herausziehen der Klinge aus der Vorrichtung
kann sich der Verwender nicht verletzen. Es wird lediglich jeweils eine Klinge aus
der Speicherposition in die Entnahmeposition bewegt.
[0012] In einer Ausgestaltung der Erfindung ist eine Sicherheitseinrichtung vorgesehen,
welche eine Schneide der Klinge in der Entnahmeposition für einen Benutzer unzugänglich
vollständig verdeckt. Die Sicherheitseinrichtung verhindert eine Berührung der Schneide
der Klinge durch den Benutzer in der Entnahmeposition der Klinge. Sind mehrere Schneiden
vorhanden, werden alle Schneiden in der Entnahmeposition so verdeckt, dass der Benutzer
sich nicht verletzen kann. Die Schneide kann z.B. von Bereichen des Schiebers und
/ oder von Bereichen des Gehäuses vollständig umschlossen sein. Die Sicherheitsvorrichtung
kann z.B. teilweise oder vollständig dem Schieber und / oder dem Gehäuse zugeordnet
sein. Ein Teil der Sicherheitseinrichtung kann z.B. seitlich eines von dem Schieber
gebildeten Aufnahmefachs angeordnet sein. Eine Klinge kann dann z.B. in der zweiten
Position des Schiebers aus dem Aufnahmefach in den Entnahmesitz förderbar sein. Bei
der Rückbewegung des Schiebers in die erste Position kann z.B. der dem Aufnahmefach
benachbarte Teil der Sicherheitseinrichtung derart an die in der Entnahmeposition
befindliche Klinge bewegt werden, dass die Schneide der Klinge vollständig unzugänglich
ist.
[0013] Die Klinge kann z.B. durch eine Hin- und Zurückbewegung des Schiebers zwischen der
ersten Position und der zweiten Position von der Speicherposition in die Entnahmeposition
bewegbar sein. Der Schieber wird z.B. von der ersten Position in die zweite Position
bewegt, wobei in der zweiten Position die Klinge beispielsweise schwerkraftbedingt
in den Entnahmesitz bewegt wird. Die Zurückbewegung des Schiebers von der zweiten
Position in die erste Position kann eine Entnahme der Klinge ermöglichen. Die Klinge
befindet sich dann in der Entnahmeposition. In der zweiten Position des Schiebers
kann z.B. die Entnahme der Klinge aus der Vorrichtung unmöglich sein.
[0014] Die Sicherheitseinrichtung umfasst z.B, eine dem Schieber und / oder dem Gehäuse
zugeordnete Halteeinrichtung, welche mindestens eine Abdeckfläche für die Klinge ausbildet.
Die Halteeinrichtung kann z.B. wenigstens einen Teil der Schneide der Klinge abdecken.
Insbesondere kann die Halteeinrichtung ein Halteelement umfassen, welches z.B. plattenförmig
ausgebildet ist. In dem Entnahmesitz kann die Klinge z.B. zwischen einer Gehäusefläche
und einer Anlagefläche des Halteelements gehalten sein. Die Gehäusefläche und die
Anlagefläche decken z.B. wenigstens die Schneide der Klinge derart ab, dass ein Kontakt
des Benutzers mit der Schneide unmöglich ist.
[0015] Die Halteeinrichtung umfasst z.B. wenigstens eine Platte. Beispielsweise ist wenigstens
ein Halteelement von einer Platte gebildet. Befindet sich die Klinge in dem Entnahmesitz,
kann die Klinge z.B. zwischen einer Außenfläche der Platte und einer Fläche des Gehäuses
angeordnet sein.
[0016] Die Vorrichtung kann z.B. wenigstens ein Sperrelement aufweisen, mittels welchem
eine ungewollte Bewegung der Klinge verhinderbar ist. Der Außenfläche des Halteelements
und / oder der Innenfläche des Gehäuses kann z.B. wenigstens ein Sperrelement zugeordnet
sein. Z.B. kann das Sperrelement elastisch ausgebildet sein und die Klinge gegen einen
Wandbereich belasten. Die Reibkraft verhindert dann z.B. eine ungewollte Bewegung
der Klinge. Das Sperrelement kann z.B. in der Bewegungsbahn der Klinge angeordnet
sein und bei Überwindung einer Rückstellkraft elastisch aus der Bewegungsbahn bewegt
werden. Wenigstens ein erstes Sperrelement kann z.B. eine ungewollte Bewegung einer
Klinge aus dem Aufnahmefach heraus verhindern. Wenigstens ein zweites Sperrelement
kann z.B. die Bewegung einer in dem Entnahmesitz angeordneten Klinge verhindern.
[0017] Das Gehäuse und / oder der Schieber weisen z.B. wenigstens eine Aussparung auf, welche
ein Greifen der Klinge in der Entnahmeposition erlaubt. Z.B. können in dem Schieber
und dem Gehäuse jeweils Aussparungen angeordnet sein, die in der ersten oder der zweiten
Position des Schiebers überdeckend angeordnet sind. Wenn sich die Klinge in dem Entnahmesitz
befindet, kann sie z.B. in die Aussparung hineinragen. Die Klinge kann z.B. mit einem
Bereich in die Aussparung hineinragen, an welchem sich der Benutzer nicht verletzen
kann. Insbesondere weist z.B. der Bereich der Klinge, der in die Aussparung ragt keine
Schneide auf.
[0018] Die Vorrichtung weist wenigstens eine Förderstrecke auf, über welche die Klinge in
den Entnahmesitz bewegbar ist. Es kann z.B. eine erste Förderstrecke und eine zweite
Förderstrecke vorgesehen sein. Jeder Förderstrecke kann z.B. ein Entnahmesitz zugeordnet
sein. Indem zwei Förderstrecken vorgesehen sind, kann z.B. auf eine Feder verzichtet
werden, welche die Klinge in den Entnahmesitz belastet. Die Klinge kann z.B. in wenigstens
einer bestimmten Position des Schiebers, z.B. in der zweiten Position, von der Schwerkraft
in den Entnahmesitz belastet sein. Sind zwei Förderstrecken vorhanden, kann die Vorrichtung
z.B. von dem Benutzer in zwei unterschiedlichen Positionen gehalten werden, wobei
in jeder Position eine Klinge in den Entnahmesitz förderbar ist.
[0019] Der Förderstrecke sind z.B. wenigstens eine erste Anlagefläche und eine zweite Anlagefläche
zugeordnet. Eine der Anlageflächen kann z.B. als Gleitfläche ausgebildet sein. Die
Fläche kann z.B. derart ausgebildet sein, dass die Reibkraft vermindert ist. Die Bewegung
der Klinge in den Entnahmesitz kann auf diese Weise erleichtert sein. Einer Anlagefläche
kann z.B. der Entnahmesitz zugeordnet sein Z.B. kann die zweite Anlagefläche versetzt
zu der ersten Anlagefläche angeordnet sein. Durch den Versatz zwischen der ersten
und der zweiten Anlagefläche kann eine Anschlagfläche gebildet sein. Auf diese Weise
ist es z.B. möglich, dass bei der Rückbewegung des Schiebers eine Klinge, welche in
dem Entnahmesitz angeordnet ist, in dem Entnahmesitz verbleibt, da sie von der Anschlagfläche
an einer Rückbewegung gehindert wird, während die übrigen in dem Aufnahmefach des
Schiebers angeordneten Klingen mit dem Schieber in die erste Position zurückbewegt
werden.
[0020] Eine Klinge, die aus dem Aufnahmefach in die Entnahmeposition gefördert werden soll,
kann z.B. in der ersten Position an der ersten Anlagefläche und in der zweiten Position
an der zweiten Anlagefläche anliegen.
[0021] Die erste Anlagefläche und / oder die zweite Anlagefläche können z.B. dem Gehäuse
zugeordnet sein. Wenigstens eine Anlagefläche kann z.B. von einer Vertiefung in einer
Seitenwand des Gehäuses gebildet sein. Die Vertiefungen können z.B. sickenartig sein,
so dass die Klinge lediglich mit einer geringen Kontaktfläche an der Sicke anliegt.
Die Reibkraft zwischen der Anlagefläche, und der Klinge wird daher gemindert.
[0022] In der ersten Position ist der Schieber z.B. vollständig innerhalb des Gehäuses angeordnet.
In der zweiten Position ragt der Schieber z.B. über das Gehäuse hinaus. Indem der
Schieber in der zweiten Position über das Gehäuse hinausragt, kann die Vorrichtung
insgesamt einen geringen Bauraum aufweisen.
[0023] Die Vorrichtung weist z.B. eine Trennsicherung auf, mittels welcher ein ungewolltes
Trennen des Schiebers von dem Gehäuse verhinderbar ist. Die Trennsicherung ist z.B.
derart ausgebildet, dass eine Bewegung des Schiebers zwischen der ersten und der zweiten
Position möglich ist. Z.B. kann die Trennsicherung von einem an dem Schieber befestigten
Vorsprung gebildet sein, welcher in eine Nut des Gehäuses eingreift. Ein Trennen des
Schiebers von dem Gehäuse ist dann z.B. lediglich mittels eines Werkzeugs möglich.
Beispielsweise kann eine Bestückung des Aufnahmefachs mit Klingen lediglich dann möglich
sein, wenn der Schieber von dem Gehäuse getrennt ist. Es wird somit verhindert, dass
eine oder mehrere Klingen unmittelbar aus dem Aufnahmefach entnommen werden, ohne
dass die Klingen zuvor in den Entnahmesitz gefördert wurden.
[0024] Die Vorrichtung weist z.B. eine Arretiervorrichtung auf, welche den Schieber in wenigstens
einer Position hält. Die Arretiervorrichtung kann z.B. derart ausgebildet sein, dass
eine Kraft überschritten werden muss, um den Schieber aus einer bestimmten Position
herauszubewegen. Die Arretiervorrichtung kann z.B. alternativ oder zusätzlich derart
ausgebildet sein, dass eine Sperre gelöst werden muss, um den Schieber aus einer bestimmten
Position herauszubewegen. Die Arretiervorrichtung kann z.B. als Rastvorrichtung ausgebildet
sein. Wenn wenigstens eine bestimmte Position erreicht ist, rastet der Schieber in
der entsprechenden Position relativ zu dem Gehäuse ein. Der Schieber kann z.B. mittels
der Arretiervorrichtung in der ersten Position gehalten sein.
[0025] Die Klinge ist z.B. durch eine Hinbewegung und eine anschließende Zurückbewegung
des Schiebers relativ zu dem Gehäuse zwischen der ersten Position und der zweiten
Position von der Speicherposition in die Entnahmeposition bewegbar. In der ersten
Position kann der Schieber z.B. stabil relativ zu dem Gehäuse festgesetzt sein, so
dass er sich nicht ungewollt aus der ersten Position herausbewegt. Der Schieber befindet
sich z.B. sowohl im Aufbewahrungszustand, als auch, wenn eine Klinge in der Entnahmeposition
angeordnet ist, in der ersten Position, die eine stabile Position sein kann.
[0026] Der Schieber weist z.B. wenigstens eine Handhabe auf. Ist der Schieber z.B. vollständig
innerhalb des Gehäuses angeordnet, kann der Schieber durch eine der Handhabe zugeordnete
Aussparung in dem Gehäuse betätigbar sein. Die Aussparung kann z.B. zu einem Randbereich
des Gehäuses hin offen sein, so dass die Handhabe über einen Gehäuserand hinaus bewegbar
ist. Durch die Aussparung kann der Schieber in jeder Position von dem Benutzer betätigt
werden, z.B. auch wenn der Schieber vollständig in dem Gehäuse angeordnet ist. Der
Schieber kann z.B. in die Aussparung eingreifen oder alternativ die Aussparung durchgreifen.
[0027] Die Klinge ist z.B. in der der Entnahmeposition der Klinge innerhalb des Gehäuses
angeordnet. Indem die Klinge in der Entnahmeposition innerhalb des Gehäuses angeordnet
ist, können Gehäuseteile dafür genutzt werden, die Schneide der Klinge vor einer ungewollten
Berührung zu schützen. Darüber hinaus weist die Klinge durch diese Ausführungsform
einen geringen Bauraum auf.
[0028] Das Aufnahmefach ist z.B. derart ausgebildet, dass wenigstens eine Klinge von der
Schwerkraft in den Kontakt mit einer Anlagefläche, insbesondere einer Gehäusefläche,
belastet ist. In einer ersten Position des Schiebers steht die Klinge z.B. schwerkraftbedingt
in Kontakt mit einer ersten Anlagefläche. In der zweiten Position des Schiebers wird
die Klinge z.B. schwerkraftbedingt in den Kontakt mit einer zweiten Anlagefläche belastet.
Bei der ersten Anlagefläche und der zweiten Anlagefläche kann es sich um Gehäuseflächen
handeln. Die zweite Anlagefläche ist z.B. eine Fläche des Entnahmesitzes der Klinge.
Ist die Klinge von der Schwerkraft in den Kontakt mit einer Anlagefläche belastet,
kann auf Federelemente verzichtet werden, die die Klinge in Kontakt mit einer Anlagefläche
halten.
[0029] Gemäß einer alternativen Ausführungsform ist wenigstens eine Klinge von einem Federelement
in den Kontakt mit mindestens einer Anlagefläche, insbesondere einer Gehäusefläche,
belastet. Ist ein Federelement vorhanden, muss der Klingenträger nicht in einer bestimmten
Position gehalten werden, um die Klinge in den Entnahmesitz zu fördern.
[0030] Weitere Vorteile ergeben sich anhand eines in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiels.
Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische, schematische Darstellung der Vorrichtung zur Aufbewahrung
von Klingen in einer ersten Position,
Fig. 2 die Vorrichtung in Anlehnung an Fig. 1, wobei sich eine Klinge in der Entnahmeposition
befindet,
Fig. 3 eine perspektivische, schematische Explosionsdarstellung eines Gehäuses und
eines Schiebers der Vorrichtung, sowie mehrerer Klingen,
Fig. 4 in Anlehnung an Fig. 3 eine Explosionsdarstellung der Vorrichtung, wobei die
Klingen in einem Aufnahmefach des Schiebers der Vorrichtung angeordnet sind,
Fig. 5 eine schematische Draufsicht auf die Vorrichtung, wobei der Schieber in der
ersten Position angeordnet ist,
Fig. 6 eine Schnittdarstellung gemäß Schnittlinie VI-VI in Fig. 5,
Fig. 7 die Vorrichtung in Anlehnung an Fig. 5, wobei der Schieber in einer zweiten
Position angeordnet ist,
Fig. 8 eine Schnittdarstellung gemäß Schnittlinie VIII-VIII in Fig. 7,
Fig. 9 die Vorrichtung in Anlehnung an Fig. 5, wobei der Schieber in der ersten Position
angeordnet ist und eine Klinge in der Entnahmeposition angeordnet ist,
Fig. 10 eine Schnittdarstellung gemäß Schnittlinie X-X in Fig. 9,
Fig. 11 die Vorrichtung in Anlehnung an Fig. 9 mit einer unterschiedlichen Schnittebene,
und
Fig. 12 eine Schnittdarstellung gemäß Schnittlinie XII-XII in Fig. 11.
[0031] Eine Vorrichtung zur Aufbewahrung von Klingen insgesamt wird in den Figuren mit der
Bezugsziffer 10 bezeichnet. Gleiche Bezugsziffern in den unterschiedlichen Figuren
bezeichnen auch bei Hinzufügung oder Weglassen von Zusätzen, wie z.B. Buchstaben oder
Ziffern, entsprechende Teile.
[0032] Fig. 1 zeigt eine perspektivische Außenansicht der Vorrichtung 10. Die Vorrichtung
10 umfasst ein Gehäuse 11 sowie einen Schieber 12. Das Gehäuse 11 sowie der Schieber
12 sind z.B. Kunststoffspritzgießteile. Der Schieber 12 ist in dem Gehäuse 11 translatorisch
verschiebbar gelagert. An Schmalseiten des Schiebers 12 ist jeweils eine Handhabe
14 ausgebildet, an welcher der Schieber 12 betätigt werden kann. Der Schieber 12 kann
bezüglich des Gehäuses 11 von einer in Fig. 1 dargestellten ersten Position in Richtung
x1 in eine zweite Position bewegt werden. Wird der Schieber 12 aus der zweiten Position
zurück in Richtung x2 in die erste Position bewegt, ist, wie in Fig. 2 zu erkennen,
eine Klinge 13 in einer Entnahmeposition angeordnet. Bei der Klinge 13 handelt es
sich um eine Bandstahlklinge.
[0033] Fig. 3 zeigt eine Explosionsdarstellung des Gehäuses 11 und des Schiebers 12 der
Vorrichtung 10 sowie einiger Klingen 13. An Seitenwänden 15a und 15b ist das Gehäuse
11 mit einem Profilbereich 16 versehen. Aufgrund des Profilbereichs 16 kann das Gehäuse
11 sicher gehalten werden und ein Abrutschen der Hand des Benutzers wird verhindert.
[0034] Die Seitenwände 15a und 15b weisen U-förmige Aussparungen 17 auf. An einem Endbereich
18 ist die Aussparung 17 offen. Die Schmalseite 15a umfasst zudem ein Langloch 19,
dessen Funktion weiter unten erläutert wird. Wände 20 des Gehäuses 11 umfassen jeweils
Vertiefungen 21, die der Führung des Schiebers 12 dienen und eine Anlagefläche für
die Klingen 13 bilden, was noch näher erläutert wird. Außerdem sind an den Wänden
20 jeweils von einer Laibung 43 begrenzte Aussparungen 22 ausgebildet, die zu einem
Randbereich 23 des Gehäuses 11 hin offen sind.
[0035] Der Schieber 12 umfasst ein Aufnahmefach 24, welches von Seitenwänden 25a, 25b, 25c
und 25d begrenzt ist, jedoch keinen Boden aufweist. An den Seitenwänden 25a und 25b
ist jeweils die Handhabe 14 ausgebildet. Die Seitenwand 25a umfasst ferner einen kalottenförmigen
Vorsprung 27 sowie einen zylindrischen Vorsprung 28, welcher mit einer Schrägfläche
29 versehen ist. An der Seitenwand 25c sind vier Aussparungen 30 ausgebildet, die
mit den Vertiefungen 21 des Gehäuses 11 zusammenwirken und eine Führung für den Schieber
12 bei der Bewegung zwischen der ersten und der zweiten Position bilden.
[0036] Zwischen den Gehäusewänden 25a und 25b sind Platten 31 a und 31 b ausgebildet, in
welchen jeweils eine zu einem vorderen Randbereich 32 des Schiebers 12 hin offene
Aussparung 33 ausgenommen ist. Die Platten 31a und 31b sind jeweils auf voneinander
abgewandten Seiten 49a und 49b mit einer Rippe 34 sowie mit zwei seitlich der Aussparung
33 angeordneten Rippen 35 versehen. Die Platten 31a und 31b grenzen an die Seitenwand
25d an und sind somit dem Aufnahmefach 24 benachbart angeordnet.
[0037] Jede Klinge 13 umfasst zwei Schneidkanten 36 sowie zwei stumpfe Kanten 37. Außerdem
ist in jeder Klinge 13 eine langlochartige Aussparung 38 ausgebildet. Die Vorrichtung
10 kann jedoch alternativ zu den in diesem Ausführungsbeispiel beschriebenen Klingen
13 ebenfalls zur Aufbewahrung von jeder geeigneten anders ausgebildeten Klinge verwendet
werden.
[0038] Gemäß Fig. 4 werden vor der Montage des Schiebers 12 in dem Gehäuse 11 mehrere Klingen
13 in dem Aufnahmefach 24 des Schiebers 12 angeordnet. Da das Aufnahmefach 24 keinen
Boden aufweist, kann für die Montage eine Montagehilfe verwendet werden, mittels welcher
die Klingen 13 in dem Aufnahmefach 24 gehalten werden, bis der Schieber 12 in dem
Gehäuse 11 montiert ist. Die Montage des Schiebers 12 in dem Gehäuse 11 erfolgt, indem
der mit den Klingen 13 bestückte Schieber 12 in Richtung x2 in eine Öffnung 26 des
Gehäuses 11 eingeschoben wird, bis die Seitenwand 25c des Schiebers 12 an der Seitenwand
15c des Gehäuses 11 anschlägt (siehe z.B. Fig. 6).
[0039] Während des Einschiebens gerät die Schrägfläche 29 des Vorsprungs 28 in Kontakt mit
einer Laibung 51 der Aussparung 17. Mittels der Schrägfläche 29 können quer zu der
Einschubrichtung x2 gerichtete Kräfte in Richtung y auf das Gehäuse, insbesondere
auf die Seitenwand 15a, übertragen werden. Bei Überwindung einer elastischen Rückstellkraft
der Seitenwand 15a wird die Seitenwand 15a elastisch in Richtung y verformt, so dass
der Schieber 12 weiter in das Gehäuse 11 eingeschoben werden kann bis der Vorsprung
28, nach Passieren eines Steges 50, in das Langloch 19 einrastet.
[0040] Bei einer weiteren Bewegung des Schiebers 12 in Richtung x2 gerät der Vorsprung 27
in Kontakt mit der Laibung 51. Wird die elastische Rückstellkraft der Seitenwand 15c
überwunden, kann der Schieber 12 unter elastischer Verformung der Seitenwand 15c weiter
in Richtung x2 bewegt werden und den Steg 50 passieren. Wenn die Seitenwand 25c des
Schiebers 12 an der Seitenwand 15c des Gehäuses 11 anschlägt und der Vorsprung 27
in das Langloch 19 eingerastet ist, befindet sich der Schieber 12 in der ersten Position
in Relation zu dem Gehäuse 11.
[0041] Ist der Schieber 12 gemäß Fig. 1 vollständig in das Gehäuse 11 eingeschoben und befindet
sich somit in der ersten Position, sind der Vorsprung 28 an einem Endbereich 39 und
der kalottenartige Vorsprung 27 an einem Endbereich 41 angeordnet. Bei einer Bewegung
des Schiebers 12 aus der ersten Position gemäß Fig. 1 in Richtung x1 gerät der Vorsprung
27 mit einer Laibung 40 des Langlochs 19 in Kontakt. Eine weitere Bewegung des Schiebers
12 in Richtung x1 ist nur durch Überwindung einer Kraft zur elastischen Verformung
der Seitenwand 15a möglich. Der Schieber 12 wird auf diese Weise stabil in der ersten
Position gehalten. Eine ungewollte Bewegung des Schiebers 12 aus der ersten Position
in Richtung x1 wird verhindert.
[0042] Die zweite Position ist erreicht, wenn eine Außenfläche 52 des Vorsprungs 28 an dem
Endbereich 41 des Langlochs 19 an der Laibung 40 anschlägt. Während über die Schrägfläche
29 Kräfte von dem Schieber 12 auf das Gehäuse 11 übertragbar sind, die quer zu der
Bewegungsrichtung x in Richtung y wirken, können Kräfte in Richtung y von der Außenfläche
52 nicht auf das Gehäuse 11 übertragen werden. Über die Außenfläche 52 können nur
Kräfte auf das Gehäuse 11 übertragen werden, die in Richtung x1 gerichtet sind. Eine
elastische Verformung des Gehäuses in Richtung y ist durch die Außenfläche 52 nicht
möglich.
[0043] Ein vollständiges Herausbewegen des Schiebers 12 aus dem Gehäuse 11 in Richtung x1
ist somit nicht ohne weiteres möglich, da der Vorsprung 28 den Steg 50 nicht in Richtung
x1 passieren kann. Um den Schieber 12 von dem Gehäuse 11 zu trennen, ist ein Werkzeug
notwendig. Hingegen kann der Vorsprung 27 in beiden Bewegungsrichtungen x1 und x2
des Schiebers 12 Kräfte in Richtung y auf das Gehäuse 11 übertragen, da er aufgrund
seiner Kalottenform umlaufend mit einer Schrägfläche versehen ist. Der Vorsprung 27
kann daher den Steg 50 in beiden Bewegungsrichtungen x1 und x2 des Schiebers 12 passieren.
[0044] In Fig. 1 ist zu erkennen, dass in der ersten Position die Handhabe 14 des Schiebers
12 in die Aussparung 17 des Gehäuses 11 eingreift. Die Aussparungen 33 des Schiebers
12 sind deckungsgleich mit den Aussparungen 22 des Gehäuses 11 angeordnet, so dass
eine Laibung 42 der Aussparungen 33 benachbart zu der Laibung 43 der Aussparung 22
angeordnet ist. Aufgrund der in der ersten Position benachbarten Aussparungen 22 und
33 ist es, wenn sich eine Klinge 13 gemäß Fig. 2 in der Entnahmeposition befindet,
leicht möglich, die Klinge 13 zu greifen und aus der Vorrichtung 10 zu entnehmen.
[0045] In Fig. 6 ist eine Schnittdarstellung gemäß Schnittlinie Vl-Vl in Fig. 5 dargestellt.
Der Schieber 12 befindet sich in der ersten Position. In dem Aufnahmefach 24 sind
mehrere Klingen 13a bis 13f angeordnet. Eine gemäß Fig. 6 unterste Klinge 13a liegt
aufgrund der in Richtung z1 wirkenden Schwerkraft an einer unteren Innenfläche 44a
des Gehäuses 11 an, die von den Vertiefungen 21 gebildet wird.
[0046] Wird nun der Schieber 12 entgegen der Kraft, die notwendig ist, damit der Vorsprung
27 den Steg 50 passieren kann, aus der ersten Position gemäß der Fig. 5 und 6 in Richtung
x1 in eine zweite Position gemäß der Fig. 7 und 8 bewegt, werden alle in dem Aufnahmefach
24 angeordneten Klingen 13 mitbewegt. In der zweiten Position ist das Aufnahmefach
24 über einer Innenfläche 45a des Gehäuses 11 angeordnet. Bedingt durch die in Richtung
z1 wirkende Schwerkraft liegt die Klinge 13a an der Innenfläche 45a an, welche von
jeweils zwei an jeder Wand 20 vorgesehenen Rippen 47 des Gehäuses 11 ausgebildet ist.
In der zweiten Position ragt ein Bereich des Schiebers 12 aus dem Gehäuse 11 heraus.
In der zweiten Position ist die Klinge 13a für den Benutzer unzugänglich und kann
nicht aus der Vorrichtung 10 entnommen werden.
[0047] Die Innenfläche 45a ist bezüglich der Innenfläche 44a um einen Versatz s versetzt
angeordnet. Der Versatz s entspricht z.B. der Dicke der Klinge 13 oder ist geringer.
[0048] Zwischen der Innenfläche 45a und einer Oberfläche 49a der Platte 31a ist ein Spalt
48a gebildet. Zwischen der Innenfläche 45b und einer Oberfläche 49b der Platte 31b
ist ebenfalls ein Spalt 48b gebildet. Der Spalt 48a und der Spalt 48b sind so bemessen,
dass zwischen der Innenfläche 45a und der Oberfläche 49a sowie zwischen der Innenfläche
45b und der Oberfläche 49b eine Klinge 13 angeordnet werden kann.
[0049] Bei der Rückbewegung des Schiebers 12 von der zweiten Position gemäß der Fig. 7 und
8 in die erste Position gemäß der Fig. 9 und 10 wird die Klinge 13a nicht zurückbewegt,
da sie an einer Anschlagfläche 46 anschlägt, die zwischen der Innenfläche 44a und
der Innenfläche 45a ausgebildet ist. Die übrigen Klingen 13 werden hingegen mit dem
Schieber 12 in Richtung x2 bewegt. Die Seitenwand 25d und die Platte 31a werden bei
der Bewegung des Schiebers 12 in Richtung x2 in die erste Position über die Klinge
13a hinweg bewegt.
[0050] Gemäß Fig. 10 ist ein Bereich der Klinge 13a in dem Spalt 48a in einem Entnahmesitz
E1 angeordnet. Der Spalt 48a und der Spalt 48b sind seitlich von den Seitenwänden
25a und 25b begrenzt. Die Klinge 13a ist somit zwischen der Innenfläche 45a, der Oberfläche
49a und den Seitenwänden 25a und 25b gehalten. Die Rippe 34 (z.B. in Fig. 12 erkennbar),
welche bei der Bewegung des Schiebers 12 von der zweiten Position in die erste Position
elastisch verformt wird, wenn sich eine Klinge 13a in dem Spalt 48a befindet, übt
eine elastische Rückstellkraft auf die Klinge 13a aus. Die Rückstellkraft verursacht
eine Reibkraft, welche verhindert, dass sich die Klinge 13a ungewollt aus dem Entnahmesitz
E1 heraus zurück in das Aufnahmefach 24 bewegt. Die Rippen 35 sind in der Bewegungsbahn
der Klinge 13a angeordnet und verhindern, dass sich die Klinge 13a aus dem Entnahmesitz
E1 in Richtung x1 aus der Vorrichtung 10 heraus bewegt.
[0051] Wie in Fig. 9 zu erkennen, ragt ein Bereich der Klinge 13a in die Aussparung 33 des
Schiebers 12 und die Aussparung 22 des Gehäuses 11. Die Aussparungen 33 und 22 sind
derart ausgebildet, dass Bereiche der Klinge 13a frei zugänglich sind, an denen sich
der Benutzer nicht verletzen kann. Die Schneiden 36 der Klinge 13a sind vollständig
von dem Schieber 12 und dem Gehäuse 11, insbesondere von der Platte 31 a und der unteren
Wand 20 des Gehäuses 11 verdeckt. Da es sich bei der Außenkante 37 der Klinge 13 um
eine stumpfe Kante 37 handelt, kann die Klinge 13a nun ohne Verletzungsgefahr gegriffen
und aus der Vorrichtung 10 herausgezogen werden. Um die Klinge 13a aus der Vorrichtung
10 zu ziehen, muss die von der Rippe 34 verursachte geringe Reibkraft sowie eine für
die elastische Verformung der Rippen 35 erforderliche geringe Kraft überwunden werden.
[0052] Zuvor wurde erläutert, wie die Klinge 13a über eine Förderstrecke F1 von der Anlagefläche
44a in den Entnahmesitz E1, in welchem die Klinge 13a an der Innenfläche 45a anliegt,
gefördert wird. Wie in den Fig. erkennbar, sind der Schieber 12 und das Gehäuse 11
symmetrisch ausgebildet. Wäre daher die Schwerkraft in Richtung z2 gerichtet, was
der Fall ist, wenn die Vorrichtung um 180° gedreht gehalten wird, so würde bei einer
Bewegung des Schiebers 12 von der ersten Position in die zweite Position und einer
anschließenden Bewegung von der zweiten Position in die erste Position eine Klinge
13f über eine Förderstrecke F2 über die Anlagefläche 44b sowie die Anlagefläche 45b
in einen Entnahmesitz E2 gefördert. Aufgrund der Förderstrecken F1 und F2 kann die
Vorrichtung 10 in zwei unterschiedlichen Positionen gehalten werden. Es wird dann
jeweils die Klinge 13 in den Entnahmesitz E gefördert, die schwerkraftbedingt an der
unteren Innenfläche des Gehäuses 11 anliegt.
[0053] Darüber hinaus ist bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel kein Federelement notwendig,
welches die Klingen 13 in eine bestimmte Position belastet. Aus diesem Grunde werden
Herstellungskosten, wie z.B. Materialkosten und Montagekosten, eingespart.
1. Vorrichtung zur Aufbewahrung von Klingen (13) mit einem Gehäuse (11) und mit einem
Schieber (12), welcher zwischen einer ersten Position und wenigstens einer zweiten
Position relativ zu dem Gehäuse (11) bewegbar ist, mit einem Aufnahmefach (24) in
welchem wenigstens zwei Klingen (13a, 13b, 13c, 13f) anordenbar sind, wobei durch
die Bewegung zwischen der ersten Position und der zweiten Position eine Klinge (13a,
13f) aus dem Aufnahmefach (24) entlang wenigstens einer Förderstrecke (F1, F2) von
einer Speicherposition, in welcher die Klinge (13a, 13f) in dem Aufnahmefach (24)
angeordnet ist, in eine Entnahmeposition förderbar ist, in welcher die Klinge (13a,
13f) in einem Entnahmesitz (E1, E2) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Förderstrecke (F1, F2) wenigstens eine erste Anlagefläche (44a, 44b) und eine
zweite Anlagefläche (45a, 45b) zugeordnet sind, dass eine Klingenfläche der Klinge
(13a, 13f) in der ersten Position an der ersten Anlagefläche (44a, 44b) und in der
zweiten Position an der zweiten Anlagefläche (45a, 45b) anliegt, und dass die erste
Anlagefläche (44a, 44b) und die zweite Anlagefläche (45a, 45b) durch einen Versatz
(s) voneinander beabstandet ausgebildet sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Sicherheitseinrichtung (11, 12, 31a, 31b) vorgesehen ist, welche eine Schneide
(36) der Klinge (13) in der Entnahmeposition für einen Benutzer unzugänglich vollständig
verdeckt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Sicherheitseinrichtung wenigstens eine dem Schieber (12) und / oder dem Gehäuse
(11) zugeordnete Halteeinrichtung (31 a, 31 b, 45a, 45b) umfasst, welche mindestens
eine Abdeckfläche (45a, 45b, 49a, 49b) für die Klinge (13) ausbildet.
4. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung wenigstens eine erste Förderstrecke (F1) und eine zweite Förderstrecke
(F2) aufweist.
5. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der ersten Förderstrecke (F1) ein erster Entnahmesitz (E1) und der zweiten Förderstrecke
(F2) ein zweiter Entnahmesitz (E2) zugeordnet ist.
6. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Anlagefläche (44a, 44b) und / oder die zweite Anlagefläche (45a, 45b) dem
Gehäuse (11) zugeordnet sind.
7. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber (12) in der ersten Position innerhalb des Gehäuses (11) angeordnet ist
und in der zweiten Position mit einem Bereich aus einer Öffnung (26) des Gehäuses
(11) herausragt.
8. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Klinge (13) durch eine Hin- und Zurückbewegung des Schiebers (12) zwischen der
ersten Position und der zweiten Position von der Speicherposition in die Entnahmeposition
bewegbar ist.
9. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Gehäusewand (20) und / oder der Schieber (12, 31a, 31b) mindestens
eine Aussparung (22, 33) aufweisen, welche ein Greifen der Klinge (13) in der Entnahmeposition
erlaubt.
10. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufnahmefach (24) als Rahmen ausgebildet ist.
11. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufnahmefach (24) dem Schieber (12) zugeordnet ist.
12. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Klinge (13a, 13f) von der Schwerkraft in den Kontakt mit mindestens
einer Anlagefläche (44a, 44b, 45a, 45b), insbesondere einer Gehäusefläche, belastet
ist.
13. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Klinge von einem Federelement in den Kontakt mit mindestens einer
Anlagefläche (44a, 44b, 45a, 45b), insbesondere einer Gehäusefläche, belastet ist.
1. Device for storing blades (13), said device having a casing (11) and having a slide
(12) which can be moved between a first position and at least one second position
relative to said casing (11), and having a receiving compartment (24) in which at
least two blades (13a, 13b, 13c, 13f) can be arranged, wherein, as a result of the
movement between the first position and the second position, a blade (13a, 13f) can
be conveyed out of the receiving compartment (24) along at least one path of conveyance
(F1, F2) from a storage position, in which said blade (13a, 13f) is arranged in the
receiving compartment (24), and into a removal position in which the blade (13a, 13f)
is arranged in a removal receptacle (E1, E2),
characterised in that
at least one first bearing surface (44a, 44b) and one second bearing surface (45a,
45b) are associated with the path of conveyance (F1, F2), that a surface of the blade
(13a, 13f) rests, in the first position, against the first bearing surface (44a, 44b)
and, in the second position, against the second bearing surface (45a, 45b), and that
said first bearing surface (44a, 44b) and said second bearing surface (45a, 45b) are
constructed so as to be spaced apart from one another by an offset (s).
2. Device according to Claim 1, characterised in that a safety arrangement (11, 12, 31a, 31b) is provided, which completely masks a cutting
edge (36) of the blade (13) in a removal position, in a manner inaccessible to a user.
3. Device according to Claim 2, characterised in that the safety arrangement comprises at least one holding arrangement (31a, 31b, 45a,
45b) which is associated with the slide (12) and/or the casing (11) and which forms
at least one covering surface (45a, 45b, 49a, 49b) for the blade (13).
4. Device according to one of the preceding claims, characterised in that said device has at least one first path of conveyance (F1) and one second path of
conveyance (F2).
5. Device according to one of the preceding claims, characterised in that a first removal receptacle (E1) is associated with the first path of conveyance (F1)
and a second removal receptacle (E2) is associated with the second path of conveyance
(F2).
6. Device according to one of the preceding claims, characterised in that the first bearing surface (44a, 44b) and/or the second bearing surface (45a, 45b)
is/are associated with the casing (11).
7. Device according to one of the preceding claims, characterised in that the slide (12) is arranged inside the casing (11) in the first position and, in the
second position, projects with one region out of an opening (26) in said casing (11).
8. Device according to one of the preceding claims, characterised in that the blade (13) can be moved between the first position and the second position, from
the storage position into the removal position, by a forward-and-back movement of
the slide (12).
9. Device according to one of the preceding claims, characterised in that at least one wall (20) of the casing and/or the slide (12, 31a, 31b) has/have at
least one clearance (22, 23) which permits gripping of the blade (13) in the removal
position.
10. Device according to one of the preceding claims, characterised in that the receiving compartment (24) is constructed as a frame.
11. Device according to one of the preceding claims, characterised in that the receiving compartment (24) is associated with the slide (12).
12. Device according to one of the preceding claims, characterised in that at least one blade (13a, 3f) is brought into contact, loaded by gravity, with at
least one bearing surface (44a, 44b, 45a, 45b), in particular a surface of the casing.
13. Device according to one of the preceding claims, characterised in that at least one blade is brought into contact, loaded by a spring element, with at least
one bearing surface (44a, 44b, 45a, 45b), in particular a surface of the casing.
1. Dispositif pour stocker des lames (13) avec un boîtier (11) et avec un tiroir (12),
qui est mobile entre une première position et au moins une deuxième position par rapport
au boitier (11), avec un compartiment (24) dans lequel au moins deux lames (13a, 13b,
13c, 13f) peuvent être disposées, le mouvement entre la première position et la deuxième
position permettant de déplacer une lame (13a, 13f) depuis le compartiment (24) le
long au moins d'une voie de transport (F1, F2) d'une position de stockage, dans laquelle
la lame (13a, 13f) est disposée dans le compartiment (24), dans une position de retrait
dans laquelle la lame (13a, 13f) est disposée dans un siège de retrait (E1, E2), caractérisé en ce que sont affectées à la voie de transport (F1, F2) au moins une première face d'appui
(44a, 44b) et une deuxième face d'appui (45a, 45b), en ce qu'une face de la lame (13a, 13f) repose dans la première position sur la première face
d'appui (44a, 44b) et dans la deuxième position, sur la deuxième face d'appui (45a,
45b), et en ce que la première face d'appui (44a, 44b) et la deuxième face d'appui (45a, 45b) sont formées
espacées l'une de l'autre par un déport (s).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'il est prévu un dispositif de sécurité (11, 12, 31a, 31 b) qui recouvre, entièrement,
de façon inaccessible pour un utilisateur, un tranchant (36) de la lame (13) dans
la position de retrait.
3. Dispositif selon la revendication 2, caractérisé en ce que le dispositif de sécurité comprend au moins un dispositif de maintien (31a, 31 b,
45a, 45b) associé au tiroir (12) et/ou au boîtier (11) qui forme au moins une face
de recouvrement (45a, 45b, 49a, 49b) pour la lame (13).
4. Dispositif selon l'une des précédentes revendications, caractérisé en ce que le dispositif présente au moins une première voie de transport (F1) et une deuxième
voie de transport (F2).
5. Dispositif selon l'une des précédentes revendications, caractérisé en ce qu'un premier un siège de retrait (E1) est affecté à la première voie de transport (F1),
et un deuxième siège de retrait (E2) est affecté à la deuxième voie de transport (F2).
6. Dispositif selon l'une des précédentes revendications, caractérisé en ce que la première face d'appui (44a, 44b) et/ou la deuxième face d'appui (45a, 45b) sont
affectée(s) au boîtier (11).
7. Dispositif selon l'une des précédentes revendications, caractérisé en ce que le tiroir (12) est disposé dans la première position au sein du boîtier (11) et sort,
dans la deuxième position, avec une zone, d'une ouverture (26) du boîtier (11).
8. Dispositif selon l'une des précédentes revendications, caractérisé en ce que la lame (13) est mobile de la position de stockage vers la position de retrait par
un mouvement d'aller et retour du tiroir (12), entre la première position et la deuxième
position.
9. Dispositif selon l'une des précédentes revendications, caractérisé en ce qu'au moins une paroi (20) du boîtier et/ou le tiroir (12) comporte au moins un évidement,
qui permet l'engagement de la lame (13) dans la position de retrait.
10. Dispositif selon l'une des précédentes revendications, caractérisé en ce que le compartiment (24) a la forme d'un cadre.
11. Dispositif selon l'une des précédentes revendications, caractérisé en ce que le compartiment (24) est associé au tiroir (12).
12. Dispositif selon l'une des précédentes revendications, caractérisé en ce qu'au moins une lame (13a, 13f) est mise en contact, chargée par gravité, avec au moins
une face d'appui (44a, 44b, 45a, 45b), en particulier une face du boîtier.
13. Dispositif selon l'une des précédentes revendications, caractérisé en ce qu'au moins une lame (13), chargée par un élément de ressort, est en contact avec au
moins une face d'appui (44a, 44b, 45a, 45b), en particulier une face du boîtier.