TECHNISCHES GEBIET
[0001] Die Erfindung betrifft eine Lastaufnahmevorrichtung für ein Regalbediengerät. Derartige
Regalbediengeräte werden in Lagergassen von insbesondere Hochregallagern eingesetzt,
um Lagergüter in Regallagerplätzen ein oder auszulagern beziehungsweise umzulagern.
Die Lagergüter sind dabei in der Regel auf Ladehilfsmitteln positioniert, so dass
die Lastaufnahmemittel der Lastaufnahmevorrichtung mit ihren Aufnahmezinken in entsprechende
Freiräume an der Unterseite des Ladehilfsmittels eingefahren werden können.
STAND DER TECHNIK
[0002] Lastaufnahmemittel für Regalbediengeräte sind bekannt. Diese weisen in der Regel
meist zwei oder mehrere Teleskopelemente auf. Die Teleskopelemente sind an einem Basiselement
längsverschieblich gelagert, wobei das Basiselement an dem Regalbediengerät befestigt
ist. Das unterste Teleskopelement ist direkt an dem Basiselement gelagert, das oberste
Teleskopelement weist zumindest einen Aufnahmezinken auf, der in entsprechende Freiräume
an der Unterseite des Ladehilfsmittels eingefahren werden kann. Zwischen dem untersten
und dem obersten Teleskopelement kann ein einzelnes mittleres Teleskopelement vorhanden
sein; es wäre auch möglich, mehrere mittlere Teleskopelemente vorzusehen. Im Gegensatz
dazu kann das oberste Teleskopelement auch direkt an dem untersten Teleskopelement
gelagert sein, so dass keine mittleren Teleskopelement vorhanden sind.
[0003] Aus der
EP 0 697 368 A1 ist eine Lastaufnahmevorrichtung für ein Regalbediengerät mit zumindest einem teleskopierbar
ausgebildeten Lastaufnahmemittel bekannt. Das Lastaufnahmemittel weist mehrere Teleskopelement
auf, von denen das oberste als Aufnahmezinken ausgebildet ist und das unterste an
einem Basiselement verschieblich gelagert ist. Das Basiselement wiederum ist an dem
Regalbediengerät befestigt. Entsprechend der
EP 1 714 937 A1 kann an dem untersten Teleskopelement ein Stützelement ortsfest vorhanden sein, durch
das dieses unterste Teleskopelement von unten abgestützt werden kann, um die Durchbiegung
des untersten Teleskopelements zu reduzieren.
[0004] Das Regalbediengerät kann in der Lagergasse verfahren werden und vor dem entsprechenden
Regalplatz positioniert werden. Zum Auslagern der Lagergüter wird das Lastaufnahmemittel
ausgefahren, bis der oder die Aufnahmezinken in den Freiraum des Ladehilfsmittels
positioniert ist beziehungsweise sind. Durch ein Anheben des Lastaufnahmemittels kann
das Lagergut angehoben werden. Anschließend wird das Lastaufnahmemittel so weit eingefahren,
dass das Lagergut aus dem Bereich des Regallagers entfernt ist und innerhalb der Lagergasse
verfahren werden kann.
[0005] Automatische Hochregallager können eine zweifachtiefe Lagerung von Ladehilfsmitteln
ermöglichen. Dabei sind in einem Regal zwei Lagerplätze hintereinander vorgesehen.
Der hintere Lagerplatz kann dabei nur erreicht werden, wenn der vordere Lagerplatz
unbesetzt ist. Bauhöhenbedingt muss bei einer solchen zweifachtiefen Lagerung das
hintere Ladehilfsmittel erhöht gelagert werden, um mit dem oder den Aufnahmezinken
in den Freiraum des Ladehilfsmittels einfahren zu können. Dies ist dem großen Abstand
zwischen dem hinteren Lagerplatz und dem Regalbediengerät und damit der großen Teleskopierlänge
geschuldet. Dazu kommt das hohe Gewicht der anzuhebenden Last, so dass es insgesamt
zu einer nicht unerheblichen Durchbiegung des Lastaufnahmemittels kommt. Durch den
ungenutzten Raum durch die erhöhte Lagerung des hinteren Ladehilfsmittels geht wertvoller
Stauraum in dem Regallager verloren.
DARSTELLUNG DER ERFINDUNG
[0006] Ausgehend von diesem vorbekannten Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe
zugrunde, ein verbessertes Lastaufnahmemittel anzugeben, bei der die hinteren Ladehilfsmittel
bei einer zweifachtiefen Lagerung nicht mehr oder nur noch geringfügig erhöht gelagert
werden müssen.
[0007] Die erfindungsgemäße Lastaufnahmevorrichtung ist durch die Merkmale des Hauptanspruchs
1 gegeben. Sinnvolle Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand von sich an diesen
Anspruch anschließenden weiteren Ansprüchen.
[0008] Die erfindungsgemäße Lastaufnahmevorrichtung besitzt zusätzlich zu dem Lastaufnahmemittel
eine Stützvorrichtung, mittels der zumindest eines der Teleskopelemente des Lastaufnahmemittels
in seinem ausgefahrenen Zustand abgestützt werden kann. Erfindungsgemäß zeichnet sich
die Lastaufnahmevorrichtung dadurch aus, dass die Stützvorrichtung einen ausfahrbaren
Stützarm aufweist, der unterhalb der ausfahrbaren Teleskopelemente des Lastaufnahmemittels
vorhanden ist. Im ausgefahrenen Zustand des Lastaufnahmemittels kann zumindest eines
der Teleskopelemente auf dem Stützarm der Stützvorrichtung aufliegen. Das Gewicht
der ausfahrbaren Teleskopelemente und des von dem Lastaufnahmemittel getragenen Lagerguts
kann somit teilweise von dem Stützarm aufgenommen werden, so dass geringere Belastungen
und Verformungen des Lastaufnahmemittels erreicht werden können.
[0009] Auf diese Weise kann die freitragende Länge des Lastaufnahmemittels im ausgefahrenen
Zustand verkürzt werden, wodurch sich die Durchbiegung des Lastaufnahmemittels reduzieren
lassen kann. Darüber hinaus kann sich bei gleicher Durchbiegung des Lastaufnahmemittels
die ausfahrende Querschnittshöhe des Lastaufnahmemittels reduzieren. Dadurch kann
der Höhenversatz bei einer zweifachtiefen Lagerung der Ladehilfsmittel reduziert werden
oder im Idealfall vollständig entfallen.
[0010] Der Stützarm ist an dem Basiselement des Lastaufnahmemittels verschieblich gelagert.
Dadurch kann die Lastaufnahmevorrichtung aus Lastaufnahmemittel und Stützarm als ein
kompaktes Bauteil gefertigt werden und anschließend über das Basiselement des Lastaufnahmemittels
an dem Regalbediengerät befestigt werden. Folglich kann das Regalbediengerät weitgehend
unverändert vorliegen; lediglich die Anschlusselemente für das Lastaufnahmemittel
müssen gegebenenfalls angepasst werden. Dies ermöglicht eine wirtschaftliche Fertigung
und eine einfache Nachrüstung bereits existierender Regalbediengeräte.
[0011] Dieser Stützarm ist verschieblich gelagert, so dass ein Ausfahren des Stützarms möglich
ist. Dieses Ausfahren kann insbesondere parallel zum Ausfahren des Lastaufnahmemittels
erfolgen, so dass sich das entsprechende Teleskopelement frühzeitig auf dem Stützarm
abstützen kann. Der Stützarm kann ebenfalls teleskopierbar ausgebildet sein, so dass
der Stützarm beispielsweise sowohl am untersten Teleskopelement als auch einem der
mittleren Teleskopelemente angreifen kann.
[0012] Vorzugsweise kann am vorderen Endbereich des Stützarms ein Stützelement vorhanden
sein, das aus der Ebene des Stützarms nach oben herausgeklappt werden kann, so dass
das Teleskopelement in seinem ausgefahrenen Zustand auf dem Stützelement aufliegt.
Durch das ausgeklappte Stützelement ist es möglich, den Stützarm und das Lastaufnahmemittel
mit einem gewissen gegenseitigen Abstand voneinander auszubilden, so dass die Querträger
des Regallagers zwischen dem Lastaufnahmemittel und dem Stützarm verlaufen können.
Das Herausklappen des Stützelements kann beispielsweise hydraulisch, elektromechanisch
oder pneumatisch erfolgen. Das Herausklappen des Stützelements erfolgt dabei vorzugsweise
nach gewissen Bewegungsabläufen, insbesondere nach dem Passieren des Querträgers.
Das Lastaufnahmemittel wird dabei oberhalb des Querträgers ausgefahren, der Stützarm
unterhalb des Querträgers. Nachdem der Querträger passiert worden ist, kann das Stützelement
herausgeklappt werden, um die Teleskopelemente des Lastaufnahmemittels abzustützen.
Es wäre auch möglich, den Stützarm und das Lastaufnahmemittel jeweils oberhalb des
Querträgers auszufahren.
[0013] Beim Einfahren der Lastaufnahmemittel und des Stützarms kann das Stützelement ebenfalls
über eine entsprechende Mechanik rechtzeitig vor dem Erreichen des Querträgers wieder
in die Ebene des Stützarms eingeklappt werden. Es wäre jedoch auch möglich, das Stützelement
so auszubilden, dass dieses bei einer Berührung des Querträgers beim Einfahren nach
hinten wegklappt, so dass der Querträger ungehindert passiert werden kann.
[0014] Am vorderen Endbereich des Stützelements kann in einer besonders bevorzugten Ausführungsform
eine Führungsrolle oder vergleichbare gleitende Elemente angeordnet sein. Auf dieser
Führungsrolle kann das entsprechende Teleskopelement des Lastaufnahmemittels aufliegen.
Auf diese Weise kann das Abstützen des Lastaufnahmemittels bereits während des Ausfahrens
desselben erfolgen, so dass die Durchbiegung des Lastaufnahmemittels von Anfang an
effektiv verhindert werden kann.
[0015] Alternativ dazu kann das Stützelement in einer bevorzugten Ausführungsform lösbar
an der Unterseite eines der Teleskopelemente befestigt werden. Dies kann insbesondere
durch Klemmen und/oder Verriegeln erfolgen, auch eine Befestigung über einen Haken
oder eine mechanische Nase wäre denkbar. Auf diese Weise kann die Durchbiegung des
ausgefahrenen Lastaufnahmemittels ebenfalls weiter reduziert werden.
[0016] Vorzugsweise kann das Basiselement eine obere Laufschiene und eine untere Laufschiene
aufweisen. An der oberen Laufschiene kann das teleskopierbare Lastaufnahmemittel gelagert
sein, während der Stützarm an der unteren Laufschiene verschieblich gelagert sein
kann. Auf diese Weise kann eine einfache und effektive Kopplung beim Ausfahren von
Lastaufnahmemittel und Stützarm erreicht werden. Gleichzeitig wird ein kompakter Aufbau
ermöglicht, der im eingefahrenen Zustand nur geringen Platz benötigt. Der zwischen
dem Stützarm und dem Lastaufnahmemittel erforderliche Platz - um beispielsweise die
Querträger in dem Regal umgreifen zu können - kann durch die Gestaltung des Basiselements
bereits erreicht werden.
[0017] In einer bevorzugten Ausführungsform kann das unterste Teleskopelement als Teleskoptisch
ausgebildet sein. Der Teleskoptisch weist aufgrund seiner Breite eine deutlich größere
Biegesteifigkeit auf als die verhältnismäßig schmalen Aufnahmezinken, so dass auch
bei einer sehr flachen Bauweise des Teleskoptischs die Durchbiegung des ausgefahrenen
Lastaufnahmemittels deutlich verringert werden kann. Auf diese Weise ist es möglich,
das hintere Ladehilfsmittel lediglich noch geringfügig erhöht zu lagern, so dass sich
in der Höhe eine deutliche Einsparung ergibt.
[0018] In einer weiteren Ausführungsform können an der Unterseite des Teleskoptischs Gleitrollen
oder andere gleitende Werkstoffe vorhanden sein. Dadurch kann sich der Teleskoptisch
im ausgefahrenen Zustand an dem im Hochregallager vorhandenen Querträger von oben
abstützen, so dass die Durchbiegung des ausgefahrenen Lastaufnahmemittels weiter reduziert
werden kann. Zusätzlich dazu können die auftretenden Querkräfte weitgehend vermieden
werden.
[0019] Vorzugsweise kann an den beiden seitlichen Randbereichen des Teleskoptischs jeweils
eine Laufschiene vorhanden sein. Auf diesen Laufschienen kann jeweils ein Aufnahmezinken
gelagert sein, der von dem Teleskoptisch in das Regallager ausgefahren werden kann.
Da die Ladehilfsmittel in der Regel von zwei Aufnahmezinken gehalten werden, kann
der Platz zwischen den beiden Aufnahmezinken optimal ausgenutzt werden, um die Steifigkeit
des Lastaufnahmemittels zu erhöhen, ohne die Außenmaße des Lastaufnahmemittels selbst
vergrößern zu müssen.
[0020] Die auf den Laufschienen gelagerten Aufnahmezinken können selbst aus zumindest zwei
Teleskopelementen bestehen, um die Aufnahmezinken ausreichend tief in das Hochregallager
einführen zu können. Dabei können die Aufnahmezinken so gefertigt werden, wie dies
bereits im Stand der Technik bekannt ist, so dass zumindest teilweise Standardteile
für die Fertigung der erfindungsgemäßen Lastaufnahmevorrichtung verwendet werden können,
was eine kostengünstige Herstellung derselben erlaubt.
[0021] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform kann das unterste und/oder eines der
mittleren Teleskopelemente mit einer oder mit mehreren Fahrrollen, Gleitrollen oder
ähnlichen gleitenden Werkstoffen ausgestattet sein. Diese Fahrrollen, Gleitrollen
oder ähnlichen gleitenden Werkstoffe erlauben in der ersten Fachtiefe eine Abstützung
des entsprechenden Teleskopelements auf den Querträgern im Hochregallager, auf denen
auch die Ladehilfsmittel stehen. Dadurch kann die freitragende Länge des Lastaufnahmemittels
verkürzt werden, was eine geringere Durchbiegung auf die gesamte Länge des ausgefahrenen
Lastaufnahmemittels zur Folge hat. Dementsprechend kann eine erhöhte Lagerung des
hinteren Lastaufnahmemittels zumindest reduziert werden.
[0022] Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung sind den in den Ansprüchen ferner angegebenen
Merkmalen sowie den nachstehenden Ausführungsbeispielen zu entnehmen.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG
[0023] Die Erfindung wird im Folgenden anhand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele
näher beschrieben und erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Ansicht einer ersten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Lastaufnahmevorrichtung
in ihrem ausgefahrenen Zustand, bei der das unterste Teleskopelement des Lastaufnahmemittels
auf einem Stützarm aufliegt,
- Fig. 2
- eine perspektivische Ansicht des herausgeklappten Stützelements und des Stützarms
gemäß Fig. 2
- Fig. 3
- einen Querschnitt durch eine zweite Ausführungsform der erfindungsgemäßen Lastaufnahmevorrichtung,
bei der das unterste Teleskopelement des Lastaufnahmemittels als Teleskoptisch ausgebildet
ist,
- Fig. 4
- eine perspektivische Ansicht der ausgefahrenen Lastaufnahmevorrichtung gemäß Fig.
3,
- Fig. 5
- eine Seitenansicht einer dritten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Lastaufnahmevorrichtung
in ihrem ausgefahrenen Zustand und
- Fig. 6
- eine Seitenansicht der dritten Ausführungsform gemäß Fig. 5 in einem alternativen
Hochregallager.
WEGE ZUM AUSFÜHREN DER ERFINDUNG
[0024] Eine erste Ausführungsform der erfindungsgemäßen Lastaufnahmevorrichtung 10 ist in
Fig. 1 und 2 dargestellt. Die Lastaufnahmevorrichtung 10 besitzt ein Basiselement
12, das an einem in der Zeichnung nicht dargestellten Regalbediengerät befestigt werden
kann. Das Basiselement 12 besitzt ein Distanzprofil 14, an dessen Oberseite eine erste
Laufschiene 16 und an dessen Unterseite eine zweite Laufschiene 18 angeformt ist.
[0025] An der ersten Laufschiene 16 ist ein teleskopierbares Lastaufnahmemittel 20 längsverschieblich
gelagert. Das teleskopierbare Lastaufnahmemittel 20 besitzt im vorliegenden Beispielsfall
drei Teleskopelemente 22, 24, 26. Das oberste Teleskopelement 26 ist als Aufnahmezinken
ausgebildet.
[0026] An der zweiten Laufschiene 18 ist ein Stützarm 30 längsverschieblich gelagert. Der
Stützarm 30 ist im vorliegenden Beispielsfall nicht aus mehreren Teleskopelementen
aufgebaut. Am vorderen Endbereich 32 des Stützarms 30 ist ein Stützelement 34 vorhanden
(siehe Fig. 2). Das Stützelement 34 kann aus der Ebene des Stützarms 30 herausgeklappt
werden, so dass das Stützelement 34 etwa senkrecht von dem Stützarm 30 nach oben weist.
Der obere Endbereich des Stützelements 34 ist in dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel
mit einer Führungsrolle 36 ausgestattet. Auf dieser Führungsrolle 36 kann das unterste
Teleskopelement 22 des Lastaufnahmemittels 20 aufliegen, so dass das Lastaufnahmemittel
20 von unten durch den Stützarm 30 abgestützt werden kann. Die Länge des Stützarms
30 entspricht im vorliegenden Beispielsfall in etwa der Länge des untersten Teleskopelements
22, so dass das Stützelement 34 das unterste Teleskopelement 22 möglichst weit vorne
abstützt, so dass die freitragende Länge des ausgefahrenen Lastaufnahmemittels 20
so weit wie möglich reduziert werden kann. Dadurch kann die Durchbiegung des Lastaufnahmemittels
20 so weit reduziert werden, dass bei einer zweifachtiefen Lagerung von Ladehilfsmitteln
in einem Hochregallager keine erhöhte Lagerung der hinteren Ladehilfsmittel mehr erforderlich
ist.
[0027] Eine zweite Ausführungsform der erfindungsgemäßen Lastaufnahmevorrichtung 10.3 ist
in den Fig. 3 und 4 dargestellt. Das Basiselement 12.3 der Lastaufnahmevorrichtung
10.3 ist plattenförmig ausgebildet und kann an einem Regalbediengerät befestigt werden.
An dem Basiselement 12.3 ist ein Teleskoptisch 40 als unterstes Teleskopelement des
Lastaufnahmemittels 42 verschieblich gelagert. Der Teleskoptisch 40 weist an seinen
beiden Randbereichen eine rechte Laufschiene 44 und eine linke Laufschiene 46 auf.
In den beiden Laufschienen ist jeweils ein mittleres Teleskopelement 48 längsverschieblich
gelagert. An den beiden mittleren Teleskopelementen 48 ist das oberste Teleskopelement
50, das jeweils als Aufnahmezinken ausgebildet ist, ebenfalls längsverschieblich gelagert.
Das Lastaufnahmemittel 42 weist somit zwei Aufnahmezinken auf, so dass eine Palette
sicher mit der Lastaufnahmevorrichtung 10.3 angehoben und transportiert werden kann.
[0028] Durch die Ausbildung des Teleskoptischs 40 als unterstes Teleskopelement kann die
Durchbiegung bei ausgefahrenem Lastaufnahmemittel 42 deutlich reduziert werden, so
dass eine erhöhte Lagerung des hinteren Ladehilfsmittels bei einer doppeltiefen Lagerung
nicht länger erforderlich ist. Im Gegensatz zu der in der Zeichnung dargestellten
Ausführungsform könnte der Teleskoptisch 40 durch einen in Fig. 1 und 2 dargestellten
Stützarm 30 zusätzlich abgestützt werden. Dadurch kann die Durchbiegung noch weiter
verringert werden, so dass gegebenenfalls sogar bei einer dreifachtiefen Lagerung
der Höhenversatz des hintersten Ladehilfsmittels deutlich reduziert werden kann.
[0029] Eine dritte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Lastaufnahmevorrichtung 10.5 ist
in Fig. 5 und 6 dargestellt. Die Lastaufnahmevorrichtung 10.5 bietet sich insbesondere
dann an, wenn das Hochregallager 60 auf dem vorderen Lagerplatz neben dem vorderen
Querträger 62 und dem hinteren Querträger 64 noch einen mittleren Querträger 66 aufweist,
wie dies in Fig. 6 der Fall ist. In diesem Fall kann das unterste Teleskopelement
70 des Lastaufnahmemittels, das an dem Basiselement 10.5 längsverschieblich gelagert
ist, mit Fahrrollen auf dem vorderen Querträger 62 und dem mittleren Querträger 66
aufliegen, so dass die freitragenden Länge des ausgefahrenen Lastaufnahmemittels und
damit die Durchbiegung reduziert werden kann. Zusätzlich dazu kann eine Unterstützung
über einen Stützarm 30 erfolgen. Bei einem Hochregallager 60.5 gemäß Fig. 5 kann das
unterste Teleskopelement 70 des Lastaufnahmemittels mit Fahrrollen lediglich auf dem
vorderen Querträger 62 aufliegen. Auch in diesem Fall kann eine zusätzliche Unterstützung
durch einen Stützarm 30 erfolgen. Im Gegensatz zu den in Fig. 5 und 6 dargestellten
Ausführungsformen, könnte auf die Ausbildung des Stützarms 30 auch verzichtet werden,
so dass lediglich eine Abstützung über die Fahrrollen erfolgen würde.
1. Lastaufnahmevorrichtung (10) für ein Regalbediengerät,
- mit zumindest einem teleskopierbar ausgebildeten Lastaufnahmemittel (20), das zumindest
zwei Teleskopelemente (22, 24, 26) aufweist,
- wobei das oberste Teleskopelement (26) mit zumindest einem Aufnahmezinken ausgebildet
ist,
- wobei das unterste Teleskopelement (22) an einem Basiselement (12) verschieblich
gelagert ist, das an dem Regalbediengerät befestigbar ist,
- wobei eine Stützvorrichtung (30) an der Lastaufnahmevorrichtung (10) vorhanden ist,
mittels der zumindest eines der Teleskopelemente (22) in seinem ausgefahrenen Zustand
abstützbar ist,
- dadurch gekennzeichnet, dass
- die Stützvorrichtung einen ausfahrbaren Stützarm (30) aufweist, der unterhalb des
Lastaufnahmemittels (20) vorhanden ist,
- zumindest eines der Teleskopelemente (22) in seinem ausgefahrenen Zustand auf dem
Stützarm (30) der Stützvorrichtung aufliegt,
- der Stützarm (30) an dem Basiselement (12) verschieblich gelagert ist.
2. Lastaufnahmevorrichtung nach Anspruch 1,
- dadurch gekennzeichnet, dass
- der Stützarm teleskopierbar ausgebildet ist.
3. Lastaufnahmevorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
- dadurch gekennzeichnet, dass
- am vorderen Endbereich (32) des Stützarms (30) ein Stützelement (34) vorhanden ist,
das aus der Ebene des Stützarms nach oben herausklappbar ist, so dass das Teleskopelement
(22) in seinem ausgefahrenen Zustand auf dem Stützelement (34) aufliegt.
4. Lastaufnahmevorrichtung nach Anspruch 3,
- dadurch gekennzeichnet, dass
- am vorderen Endbereich des Stützelements (34) zumindest eine Führungsrolle (36)
angeordnet ist.
5. Lastaufnahmevorrichtung nach einem der vorstehenden. Ansprüche,
- dadurch gekennzeichnet, dass
- das Basiselement (12) eine obere Laufschiene (16) für das teleskopierbare Lastaufnahmemittel
(20) und eine untere Laufschiene (18) für den Stützarm (30) aufweist.
6. Lastaufnahmevorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche,
- dadurch gekennzeichnet, dass
- das hinterste Teleskopelement des Lastaufnahmemittels als Teleskoptisch (40) ausgebildet
ist.
7. Lastaufnahmevorrichtung nach Anspruch 6,
- dadurch gekennzeichnet, dass
- an der Unterseite des Teleskoptischs Gleitrollen oder Gleitelemente vorhanden sind.
8. Lastaufnahmevorrichtung nach Anspruch 6 oder 7,
- dadurch gekennzeichnet, dass
- an den beiden seitlichen Randbereichen des Teleskoptischs (40) jeweils eine Laufschiene
(44, 46) für einen Aufnahmezinken vorhanden ist.
9. Lastaufnahmevorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 8,
- dadurch gekennzeichnet, dass
- der Aufnahmezinken aus zumindest zwei Teleskopelementen besteht.
10. Lastaufnahmevorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche,
- dadurch gekennzeichnet, dass
- das unterste und/oder eines der mittleren Teleskopelemente mit einer oder mehreren
Fahrrollen, Gleitrollen oder Gleitelementen ausgestattet ist.
1. Load-bearing apparatus (10) for a storage-and-retrieval unit,
- having at least one telescopically designed load-bearing means (20), which has at
least two telescopic elements (22, 24, 26),
- wherein the uppermost telescopic element (26) is designed with at least one accommodating
tine,
- wherein the lowermost telescopic element (22) is mounted in a displaceable manner
on a base element (12), which can be fastened on the storage-and-retrieval unit,
- wherein a supporting apparatus (30) is present on the load-bearing apparatus (10)
and can support at least one of the telescopic elements (22) in its extended state,
- characterized in that
- the supporting apparatus has an extendable supporting arm (30), which is present
beneath the load-bearing means (20),
- at least one of the telescopic elements (22), in its extended state, rests on the
supporting arm (30) of the supporting apparatus,
- the , supporting arm (30) is mounted in a displaceable manner on the base element
(12).
2. Load-bearing apparatus according to Claim 1,
- characterized in that
- the supporting arm is of telescopic design.
3. Load-bearing apparatus according to Claim 1 or 2,
- characterized in that
- the front end region (32) of the supporting arm (30) has present on it a supporting
element (34), which can be swung upwards out of the plane of the supporting arm, and
therefore the telescopic element (22), in its extended state, rests on the supporting
element (34).
4. Load-bearing apparatus according to Claim 3,
- characterized in that
- at least one guide roller (36) is arranged on the front end region of the supporting
element (34).
5. Load-bearing apparatus according to one of the preceding claims,
- characterized in that
- the base element (12) has an upper running rail (16) for the telescopic load-bearing
means (20) and a lower running rail (18) for the supporting arm (30).
6. Load-bearing apparatus according to one of the preceding claims,
- characterized in that
- the rearmost telescopic element of the load-bearing means is designed in the form
of a telescopic table (40).
7. Load-bearing apparatus according to Claim 6,
- characterized in that
- sliding rollers or sliding elements are present on the underside of the telescopic
table.
8. Load-bearing apparatus according to Claim 6 or 7,
- characterized in that
- a respective running rail (44, 46) for an accommodating tine is present on the two
lateral periphery regions of the telescopic table (40).
9. Load-bearing apparatus according to one of Claims 6 to 8,
- characterized in that
- the accommodating tine comprises at least two telescopic elements.
10. Load-bearing apparatus according to one of the preceding claims,
- characterized in that
- the lowermost and/or one of the central telescopic elements are/is provided with
one or more casters, sliding rollers or sliding elements.
1. Dispositif récepteur de charge (10) pour un appareil de desserte de rayonnages,
- avec au moins un moyen récepteur de charge (20) réalisé télescopique, qui présente
au moins deux éléments télescopiques (22, 24, 26),
- sachant que l'élément télescopique supérieur (26) est réalisé avec au moins un fourchon
récepteur,
- sachant que l'élément télescopique inférieur (22) est monté à coulissement sur un
élément de base (12) qui peut être fixé sur l'appareil de desserte de rayonnages,
- sachant qu'un dispositif de soutien (30) est présent sur le dispositif récepteur
de charge, au moyen duquel au moins un (22) des éléments télescopiques peut être soutenu
dans son état déployé,
caractérisé en ce que
- le dispositif de soutien présente un bras de soutien déployable (30), qui est présent
en dessous du moyen récepteur de charge (20),
- au moins un (22) des éléments télescopiques repose dans son état déployé sur le
bras de soutien (30) du dispositif de soutien,
- le bras de soutien (30) est monté à coulissement sur l'élément de base (12).
2. Dispositif récepteur de charge selon la revendication 1, caractérisé en ce que le bras de soutien est réalisé télescopique.
3. Dispositif récepteur de charge selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce qu'un élément de soutien (34) est présent dans la région terminale avant (32) du bras
de soutien (30), élément qui peut être rabattu vers le haut en dehors du plan du bras
de soutien, de sorte que l'élément télescopique (22) repose dans son état déployé
sur l'élément de soutien (34).
4. Dispositif récepteur de charge selon la revendication 3, caractérisé en ce qu'au moins un rouleau de guidage (36) est disposé dans la région terminale avant de
l'élément de soutien (34).
5. Dispositif récepteur de charge selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément de base (12) présente un rail de roulement supérieur (16) pour le moyen
récepteur de charge télescopique (20) et un rail de roulement inférieur (18) pour
le bras de soutien (30).
6. Dispositif récepteur de charge selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément télescopique arrière du moyen récepteur de charge est réalisé sous forme
de plateau télescopique (40).
7. Dispositif récepteur de charge selon la revendication 6, caractérisé en ce que des galets de glissement ou des éléments de glissement sont présents sur le dessous
du plateau télescopique.
8. Dispositif récepteur de charge selon la revendication 6 ou 7, caractérisé en ce qu'un rail de glissement respectif (44, 46) pour un fourchon récepteur est présent sur
chacune des deux régions de bords latéraux du plateau télescopique (40).
9. Dispositif récepteur de charge selon l'une des revendications 6 à 8, caractérisé en ce que le fourchon récepteur est constitué d'au moins deux éléments télescopiques.
10. Dispositif récepteur de charge selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément télescopique inférieur et/ou un des éléments télescopiques intermédiaires
sont équipés d'un ou de plusieurs galets de roulement, galets de glissement ou éléments
de glissement.