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(11) |
EP 1 020 604 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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29.07.2015 Patentblatt 2015/31 |
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Anmeldetag: 15.01.2000 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Schiebetüranlage
Sliding door system
Ensemble de porte coulissante
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE |
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Priorität: |
18.01.1999 DE 19901768
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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19.07.2000 Patentblatt 2000/29 |
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Patentinhaber: GEZE GmbH |
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71229 Leonberg (DE) |
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Erfinder: |
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- Mettenleiter, Karl
71263 Weil der Stadt (DE)
- Plagge, Patrick
71272 Renningen (DE)
- Minh-Dang Le
71229 Leonberg (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 452 756 DE-U- 29 819 342
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DE-A- 19 733 381 US-A- 3 834 081
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Schiebetüranlage mit den Merkmalen des Oberbegriffs des
Patentanspruchs 1.
[0002] Aus der
DE 298 19 342 U1 ist ein Baukastensystem zur Erstellung von Tür- oder Fensterantrieben bekannt. Mit
diesem Baukastensystem ist eine Schiebetüranlage mit motorisch angetriebenen Schiebetürflügeln
und feststehenden Festfeldflügeln erstellbar, wobei die Schiebetüranlage ein Laufwerk
sowie Antriebs- und Steuerungseinrichtungen, nämlich Antriebsmotor und Steuerung,
aufweist. Das Laufwerk der Schiebetüranlage ist an einem an beiden Stirnseiten ortsfest
abgestützten, horizontalen Träger montierbar, wobei der horizontale Träger auf dem
Festfeldflügel ein Auflager aufweist.
[0003] Das Auflager des als Trägermodul ausgebildeten Trägers auf dem Festfeldflügel ist
als Klemmeinrichtung ausgebildet. Die Klemmeinrichtung besteht aus mehreren, in einer
Verankerung in der Oberkante des Festfeldflügels aufgenommenen Sechskantschrauben.
Die Sechskantschrauben tragen oberhalb ihrer Schraubenköpfe Zapfen, welche in die
Nut einer parallel zur Oberkante des Festfeldflügels verlaufenden Klemmleiste eingreifen.
Durch Betätigung der Sechskantschrauben ist die Klemmleiste in vertikaler Richtung
verstellbar, so dass die Klemmleiste bei nach oben gerichteter Betätigung an dem Trägermodul
in Anlage kommt und der Festfeldflügel somit gegen das Trägermodul verspannt wird.
Die gesamte Klemmeinrichtung liegt unterhalb des Trägermoduls und wird durch Abdeckblenden
optisch verkleidet. Nachteilig ist die große Bauhöhe dieser Anordnung, welche sich
aus der Bauhöhe des Trägermoduls und der Bauhöhe der Klemmeinrichtung sowie der Bauhöhe
des oberen horizontalen Rahmenprofils des Festfeldflügels addiert. Insbesondere bei
der Verwendung der beschriebenen Schiebetüranlage in einer Pfosten-Riegel-Konstruktion
mit transparenten Oberlichtflügeln kann diese große Bauhöhe optisch störend wirken,
da bei der Verwendung von Schiebetürantrieben mit niedriger Bauhöhe die Bauhöhe der
vorangehend beschriebenen Abstützung des Trägers auf dem Festfeldflügel deutlich größer
sein kann als die Bauhöhe des Schiebetürantriebs.
[0004] Eine ähnlich aufgebaute Schiebetüranlage - mit den voranstehend beschriebenen Nachteilen
- ist aus der
DE 197 08 437 A1 bekannt.
[0005] Die
US 3,834,081 beschreibt eine automatische, in einer seitlich durch Pfosten begrenzten Wandöffnung
angeordnete Schiebetüranlage. Das Laufschienenprofil sowie weitere Antriebskomponenten
dieser Schiebetüranlage sind an einem deckenseitigen Trägerprofil montiert. Das Trägerprofil
wird stirnseitig durch die beiden Pfosten abgestützt und ist zusätzlich an der Deckenkonstruktion
aufgehängt. Die Festfeldflügel haben somit keine tragende Funktion und werden erst
nach Montage des Trägerprofils in die durch das Trägerprofil sowie die Pfosten gebildete
Öffnung eingesetzt. Das separat vom Trägerprofil ausgebildete, obere horizontale Rahmenprofil
des Festfeldflügels erstreckt sich unterhalb des Trägerprofils, d.h. aus einer Addition
der Bauhöhe des Trägerprofils mit der Bauhöhe des Rahmenprofils des Festfeldflügels
ergibt sich eine große Gesamtbauhöhe.
[0006] Die
DE 197 33 381 A1 beschreibt diverse Anwendungen von sogenannten rahmenlosen Glasflügeln, wobei die
Glasflügel jeweils aus zwei parallel beabstandet angeordneten Glasscheiben, mit dazwischenliegendem,
im Randbereich des Flügels angeordnetem Trage- und/oder Randabschlusselement bestehen.
In einem der Ausführungsbeispiele wird eine Anwendung eines derartigen Flügels als
Schiebeflügel einer automatischen Schiebetüranlage beschrieben. Die Komponenten der
Schiebetüranlage sind an einem Trägerprofil montiert, welches an einem ortsfesten
Riegelprofil verschraubt ist. Aufgrund der Befestigung des Trägerprofils am Riegelprofil
ist eine zusätzliche Abstützung des Trägerprofils auf einem Festfeldflügel nicht erforderlich.
[0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schiebetüranlage mit geringer Bauhöhe
zu entwickeln, insbesondere bei Einbau dieser Schiebetüranlage in eine Pfosten-Riegel-Konstruktion
mit transparenten Oberlichtflügeln, da bei diesen Anordnungen der horizontale Riegel,
in dessen Höhe der Antrieb montiert ist, möglichst schmal wirken soll.
[0008] Die Aufgabe wird durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst. Die Unteransprüche
bilden vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung.
[0009] Der horizontale Träger übergreift die obere horizontale Kante des Festfeldflügels
in Art eines Rahmens und ist mit mindestens einem tragenden, vertikalen Rahmenholm
unter Ausbildung eines außen aufliegenden Rahmens des Festfeldflügels so verbunden,
dass das Auflager im Bereich des vertikalen tragenden Rahmenholms angeordnet ist.
Diese bei gerahmtem Festfeldflügel anzuwendende Anordnung weist eine geringe Bauhöhe
auf, da die beim Stand der Technik offenbarten, separaten Bauteile, deren Bauhöhen
sich, wie voranstehend beschrieben, addieren, erfindungsgemäß durch ein Bauteil ersetzt
werden, welches die Funktionen der beim gattungsbildenden Stand der Technik offenbarten,
separaten Bauteile in sich vereint. Der horizontale Träger hat sowohl eine tragende
Funktion, z.B. zur Befestigung der Antriebskomponenten, als auch die Funktion des
oberen horizontalen Rahmenholms des Festfeldflügels. Dadurch, dass das Auflager im
Bereich des vertikalen tragenden Rahmenholms angeordnet ist, kann auch der horizontale
Träger selbst einen schmalen Querschnitt aufweisen, da sein freitragender Abschnitt
auf die Breite des Durchgangsbereichs beschränkt ist.
[0010] Bei der Verwendung sogenannter rahmenloser Festfeldflügel, d.h. von Glasflügeln ohne
umlaufenden, die Außenkanten der Glasscheiben übergreifenden Rahmen, ist der horizontale
Träger auf einem zwischen parallelen Glasscheiben des Festfeldflügels angeordneten
Auflager abgestützt. Auch diese Anordnung zeichnet sich durch eine geringe Bauhöhe,
welche allein von den Abmessungen des Trägers bzw. des Schiebetürantriebs bestimmt
wird, aus.
[0011] Für alle Ausführungen der Festfeldflügel gilt, dass der horizontale Träger durch
seine Abstützung auf dem Festfeldflügel relativ schmal ausgeführt werden kann, d.h.
er kann eine relativ geringe Bauhöhe bei gleichzeitig relativ geringer Biegesteifigkeit
aufweisen, wobei die Abstützung auf dem Festfeldflügel ein "Durchhängen" des horizontalen
Trägers verhindert. Durch das Übergreifen in der Art eines Rahmens ergeben sich optische
Vorteile, da die von bisherigen Stand der Technik bekannte optische Aufdopplung des
oberen Rahmenprofils durch den horizontalen Träger entfällt. Durch die Abstützung
des horizontalen Trägers zwischen den Scheiben, d.h. durch die verdeckte Verankerung
des horizontalen Trägers im rahmenlosen Festfeldflügel ergeben sich dieselben optischen
Vorteile, d.h. eine schmal und transparent wirkende Anordnung.
[0012] Der horizontale Träger kann gegen Durchbiegung vorgespannt montiert werden, d.h.
der horizontale Träger wird vor der Montage des Laufwerkprofils und des Antriebs so
vorgespannt montiert, dass er, so lange das Laufwerkprofil und der Antrieb nicht montiert
sind, nach oben durchgebogen vorgespannt ist. Diese Vorspannung erfolgt vorzugsweise
mittels einer verspannbaren Schraube, welche das Auflager bildet, oder mittels einer
fein einstellbaren Verklotzungseinrichtung im Bereich des Auflagers, so dass der Durchbiegung
der horizontalen Trägers bei Belastung durch die Schiebeflügel und/oder den Antrieb
entgegengewirkt wird.
[0013] Zwischen dem horizontalen Träger und einem Profil des Laufwerks ist ein Zwischenträgerprofil
angeordnet, vorzugsweise mit einer Aufhängeeinrichtung, welche ein Einhängen des Laufwerkprofils
am Zwischenträgerprofil ermöglicht. Alternativ kann das Laufwerkprofil jedoch auch
unmittelbar am horizontalen Träger montiert werden.
[0014] An der Front- oder Rückseite des horizontalen Trägers, insbesondere an der dem Antrieb
abgewandten Seite des horizontalen Trägers, ist eine Blende montierbar, beispielsweise
durch Einklipsen in eine entsprechende Klipsaufnahme des Trägers, so dass sich eine
optisch ansprechende Gestaltung der erfindungsgemäßen Schiebetüranlage, insbesondere
in der Rückansicht, ergibt. Insbesondere lässt sich mittels dieser Blende der horizontale
Träger optisch der umgebenden Pfosten-Riegel-Konstruktion anpassen. Alternativ zur
Klipsbefestigung sind jedoch auch andere Befestigungsarten für die Blende denkbar.
[0015] Bei erfindungsgemäßen Schiebetüranlagen, welche eine sich oberhalb des Schiebeflügels
und/oder Festfeldflügels erstreckende Oberlichteinrichtung aufweisen, ist die Oberlichteinrichtung
in bevorzugten Ausführungsformen auf dem horizontalen Träger abgestützt.
[0016] Der Festfeldflügel weist mindestens eine Glasscheibe auf und kann als gerahmter Glasflügel
mit als umlaufendem, die Glasscheibe übergreifendem Rahmen ausgebildet sein. Hierbei
weist der Rahmen obere und untere horizontale Rahmenholme und seitliche vertikale
Rahmenholme auf.
[0017] In einer bevorzugten Ausführungsform wird der obere horizontale Rahmenholm des Festfeldflügels
durch den horizontalen Träger gebildet, indem er durch diesen ersetzt wird. Der horizontale
Träger übergreift unmittelbar die obere horizontale Kante der Glasscheibe des Festfeldflügels.
Ein vertikaler Rahmenholm des Festfeldflügels ist an einer vertikalen Seitenwand oder
an einem vertikalen Pfosten verankerbar. Der untere horizontale Rahmenholm ist auf
einer ortsfesten Bodenschiene abstützbar. Eine zwischen den vertikalen Rahmenholmen
angeordnete Spanneinrichtung, die als Spannseil, Spannband, Spanndraht oder dergleichen
ausgebildet sein kann, haltert die mindestens eine Glasscheibe des Festfeldflügels
im Bereich ihrer oberen horizontalen Kante, insbesondere im nicht vollständig montierten
Zustand des Festfeldflügels bzw. während des Transports und des Montagevorgangs. Die
Spanneinrichtung wird durch den horizontalen Träger bei montiertem Zustand des Festfeldflügels
übergriffen und somit verdeckt.
[0018] Alternativ kann der Festfeldflügel als sogenannter rahmenloser Glasfügel mit einem
zwischen den mindesten zwei Glasscheiben angeordnetem, umlaufenden Abstandshalter,
mit zwischen den mindesten zwei Glasscheiben im äußeren Randbereich zumindest abschnittsweise
angeordnetem Trage- und/oder Randabschlußelement und gegebenenfalls mit im Bereich
des Abstandshalters und/oder des Trage- und/oder Randabschlußelements an den Glasscheiben
aufgebrachter Randbedruckung oder dergleichen ausgebildet sein.
[0019] In einer bevorzugten Ausführungsform ist das Auflager des horizontalen Trägers in
dem oberen horizontalen Trage- und/oder Randabschlußelement des Festfeldflügels abgestützt.
Das Trage- und/oder Randabschlußelement weist eine Aufnahmenut auf, in die das Auflager
eingreift. Das Auflager ist so ausgebildet, daß es vorzugsweise formschlüssig in der
Aufnahmenut des horizontalen Trage- und/oder Randabschlußelements aufgenommen ist
und über eine Klemmverbindung in dieser festgelegt ist.
[0020] In einer bevorzugten Ausführungsform ist im Bereich der unteren horizontalen Kante
der parallelen Glasscheiben des Festfeldflügels ein unteres horizontales Trage- und/oder
Randabschlußelement angeordnet, das unmittelbar oder mittelbar auf einem ortsfesten
Bodenlager, welches als Bodenschiene oder dergleichen ausgebildet sein kann, abstützbar
ist.
[0021] Bei erfindungsgemäßen Schiebetüranlagen, welche eine oberhalb des Schiebeflügels
und/oder Festfeldflügels angeordnete, als rahmenloser Glasflügel ausgebildete Oberlichteinrichtung
aufweisen, greift der horizontale Träger in einer bevorzugten Ausführungsform zwischen
parallele Scheiben der Oberlichteinrichtung ein, wobei er mit einem zwischen den Scheiben
an der unteren horizontalen Kante der Oberlichteinrichtung angeordneten Trage- und/oder
Randabschlußelement verbindbar ist.
[0022] Insbesondere bei Ausführungsformen mit einteiliger Oberlichteinrichtung, d.h. mit
aus einem einzigen rahmenlosen Glasflügel bestehendem Oberlichtflügel, welcher sich
oberhalb des Schiebeflügels und/oder Festfeldflügels vorzugsweise über die gesamte
Breite der Schiebetüranlage erstreckt, kann der horizontale Träger an der Oberlichteinrichtung
eingehängt sein. Durch entsprechend zahlreiche Aufhängepunkte, vorzugsweise durch
Aufhängung entlang der gesamten Erstreckung des unteren Trage- und/oder Randabschlußelements,
wird eine gleichmäßige Krafteinleitung in den Glasflügel der Oberlichteinrichtung
erreicht und somit ein "Durchhängen" des horizontalen Trägers vermieden.
[0023] In alternativen Ausführungsformen kann die Befestigung des horizontalen Trägers auch
an vertikalen Pfosten, beispielsweise vertikale Pfosten einer Pfosten-Riegel-Konstruktion,
erfolgen.
[0024] Die Erfindung wird in den Figuren näher erläutert. Dabei zeigt:
- Fig. 1
- eine Frontansicht einer Schiebetüranlage mit gerahmten Schiebe- und Festfeldflügeln;
- Fig. 2
- eine Rückansicht der Schiebetüranlage gemäß Figur 1;
- Fig. 3
- eine geschnittene Frontansicht eines gerahmten Festfeldflügels einer Schiebetüranlage
mit auf dem Festfeldflügel abgestütztem horizontalen Träger;
- Fig. 4
- eine Schnittansicht einer Schiebetüranlage mit gerahmten Schiebe- und Festfeldflügeln;
Schnitt entlang Linie I - I in Fig. 3;
- Fig. 5
- eine vergrößerte Einzelheit (im Bereich des horizontalen Trägers) in Fig. 4;
- Fig. 6
- eine Schnittansicht des horizontalen Trägers im Bereich der Abstützung durch den vertikalen
Rahmenholm des Festfeldflügels gemäß des Ausführungsbeispiels in Figur 3; Schnitt
entlang Linie II - II in Fig. 3;
- Fig. 7
- eine Schnittansicht der Bodenschiene mit darauf befestigtem unteren Rahmenholm des
Festfeldflügels gemäß des Ausführungsbeispiels in Figur 3; Schnitt entlang Linie III
- III in Fig. 3;
- Fig. 8
- eine geschnittene Draufsicht auf den gerahmten Festfeldflügel gemäß des Ausführungsbeispiels
in Figur 3; Schnitt entlang Linie IV - IV in Fig. 3;
- Fig. 9
- eine Fig. 4 entsprechende Schnittansicht eines abgewandelten Ausführungsbeispiels
einer Schiebetüranlage mit unmittelbar an einer Frontwand montiertem horizontalen
Träger;
- Fig. 10
- eine Fig. 4 und 9 entsprechende Schnittansicht eines weiteren abgewandelten Ausführungsbeispiels
einer Schiebetüranlage mit zwei übereinander angeordneten, miteinander verbundenen
horizontalen Trägern;
- Fig. 11
- eine Fig. 4, 9 und 10 entsprechende Schnittansicht einer Teleskopschiebetüranlage
mit rahmenlosen Schiebe- und Festfeldflügeln;
- Fig. 12
- eine vergrößerte Einzelheit (im Bereich des horizontalen Trägers) in Fig. 11.
[0025] Figur 1 zeigt eine in eine Pfosten-Riegel-Konstruktion, bestehend aus horizontalen Riegeln
2a, 2b und vertikalen Pfosten 3a, 3b, 3c, 3d, eingebaute Schiebetüranlage. Die verglasten
Schiebeflügel 5 sind in einer hier nicht sichtbaren, da durch die Abdeckhaube 4a des
Antriebs 4 verdeckten Laufschiene horizontal verschiebbar geführt. Der Durchgangsbereich,
welcher durch die Schiebeflügel 5 freigegeben bzw. versperrt wird, ist seitlich durch
zwei feststehende, ebenfalls verglaste Festfeldflügel 6 begrenzt. Oberhalb des Riegels
2b, in dessen Höhe der Antrieb 4 montiert ist, sind drei verglaste Oberlichter 7 angeordnet.
In der mit
Figur 2 dargestellten Rückansicht der Schiebetüranlage ist der Antrieb vollständig durch
den Riegel 2b verdeckt.
[0026] Bei dem in den
Figuren 3 bis
8 dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Festfeldflügel 6 als gerahmter Glasflügel,
bestehend aus zwei parallelen Glasscheiben 8, zwei vertikalen Rahmenholmen 9, 10 und
einem unteren horizontalen Rahmenholm 11, ausgebildet.
[0027] Aus der Frontansicht gemäß
Figur 3 ist ersichtlich, daß die vertikalen Rahmenholme 9, 10 in ihrem oberen Bereich durch
eine Spannvorrichtung 12, 13 gehaltert sind. Die Spannvorrichtung 12, 13 besteht aus
zwei Spannklötzen 12, welche als Flachstahl ausgebildet sind und in entsprechende
hinterschnittene Nuten der vertikalen Rahmenholme 9, 10 eingreifen und dort mittels
Klemmung festgelegt werden, sowie aus einem Spannseil 13, dessen Enden fest mit den
Spannklötzen 12 verbunden sind. Durch entsprechende Festlegung der Spannklötze 12
wird das Spannseil 13 auf Spannung gehalten, so daß bei nicht vollständig montiertem
Festfeldflügel 6 oder nicht vollständig montiertem horizontalen Träger 1a, 1b ein
Abklappen der vertikalen Rahmenholme 9, 10 von den Glasscheiben 8 verhindert wird.
Die Spanneinrichtung 12, 13 verhindert insbesondere, daß bei nicht montiertem Deckprofil
1b die Verglasung 8 aus dem Rahmen 9, 10 herausfällt. In ihrem unteren Bereich sind
die vertikalen Rahmenholme 9, 10 mittels Schraubverbindungen mit dem unteren horizontalen
Rahmenholm 11 verbunden.
[0028] Der den Durchgangsbereich seitlich begrenzende vertikale Rahmenholm 10 weist eine
vertikal verlaufende Gewindebohrung 10a auf, in welche eine mit einer Kontermutter
19a versehene Schraube eingreift. Diese Schraube dient als Auflager 19 für den horizontalen
Träger 1a und ist mittels der Kontermutter bei gewünschter Abstützung des horizontalen
Trägers 1a festlegbar. Durch entsprechende Einstellung des Auflagers 19 ist eine variable
Einstellung einer Vorspannung des horizontalen Trägers 1a, 1b gegen Durchbiegung möglich.
[0029] Zur wandseitigen Befestigung der Stirnseite des horizontalen Trägers 1a ist an der
ortsfesten Wand ein Halteprofil 16 montiert. Am Halteprofil 16 ist mittels einer Schraubverbindung
ein Stützprofil 17 befestigt, auf welchem der horizontale Träger 1 a mit seinen unteren
horizontalen Kanten im Bereich seiner stirnseitigen Enden aufliegt. Wie insbesondere
in den
Figuren 4 und
5 erkennbar, greift ein Steg 1c des horizontalen Trägers 1a formschlüssig in eine entsprechende
Nut des Stützprofils 17 ein. Ein Befestigungsprofil 18, welches mittels einer Schraubverbindung
am Halteprofil 16 befestigt ist, übergreift den auf dem Stützprofil 17 aufliegenden
Abschnitt des horizontalen Trägers 1a und greift mit einem Steg formschlüssig in eine
entsprechende Nut 1d auf der Oberseite des horizontalen Trägers 1 a ein. Hierdurch
wird eine sichere Abstützung der Stirnseiten des horizontalen Trägers 1a, insbesondere
bei Belastung des horizontalen Trägers 1a durch Kippmomente, erreicht. Die Kippmomente
entstehen durch einseitige, außermittige Belastung des horizontalen Trägers 1a durch
die Masse der Schiebeflügel 5 sowie durch die Masse des Antriebs 4.
[0030] Am horizontalen Träger 1a ist mittels einer Schraubverbindung ein Zwischenträgerprofil
20 befestigt, an welchem eine Aufhängeeinrichtung für ein Laufwerk angeformt ist.
Am Laufwerk seinerseits sind der Antrieb 4 montiert und der Schiebeflügel 5 verschiebbar
aufgehängt.
[0031] Der Festfeldflügel 6 ist mit seinem unteren horizontalen Rahmenholm 11 auf einer
ortsfesten Bodenschiene 15 abgestützt, indem der untere horizontale Rahmenholm 11
die Bodenschiene 15 übergreift und, wie insbesondere aus
Figur 7 ersichtlich, mit einer Verschraubung, welche den unteren horizontalen Rahmenholm
11 und die Bodenschiene 15 durchgreift, gegen horizontales Verschieben gesichert ist.
[0032] Da der Festfeldflügel 6 keinen oberen horizontalen Rahmenholm aufweist, greift er
mit der oberen horizontalen Kante der Glasscheiben 8 lediglich unter Zwischenschaltung
eines bei gerahmten Glasscheiben allgemein gebräuchlichen, an der Außenkante der Glasscheiben
8 angeordneten Kantenschutzes 23 in die durch den aus Tragprofil 1a und Deckprofil
1b zusammengesetzten horizontalen Träger gebildete Aufnahmenut 1f ein, siehe hierzu
insbesondere
Figur 5. Der aus Tragprofil 1a und Deckprofil 1b zusammengesetzte horizontale Träger weist
weiterhin obenseitig eine Aufnahmenut 1e auf, in welche in entsprechender Weise die
Glasscheiben 8 des Festfeldflügels 7 mit ihrer unteren horizontalen Kante unter Zwischenschaltung
eines Kantenschutzes 23 eingreifen. Das Tragprofil 1a und das Deckprofil 1b sind in
einer gemeinsamen Ebene horizontal gerichtet fluchtend zueinander angeordnet. Das
Deckprofil 1 b ist mittels einer Schraubverbindung mit horizontal gerichteter Schraube
am Tragprofil 1a des horizontalen Trägers montiert. Das Deckprofil 1b weist eine Ausformung
auf, an welche eine Blende 21 anklipsbar ist.
[0033] In
Figur 6 ist der obere Bereich des den Durchgangsbereich begrenzenden vertikalen Rahmenholms
10 mit dem Auflager 19 des horizontalen Trägers 1a gezeigt. Der horizontale Träger
liegt mit seinem Steg 1c auf dem als Sechskantschraube ausgeführten Auflager 19 auf.
Das Auflager 19 ist im vertikalen Rahmenholm 10 abgestützt, indem die Sechskantschraube
in eine vertikale Gewindebohrung des vertikalen Rahmenholms 10 eingreift. Die durch
den zusammengesetzten horizontalen Träger 1a, 1b gebildete Aufnahmenut 1f wird durch
eine einklipsbare, U-förmige Blende 22 oberhalb des Durchgangsbereichs abgedeckt.
[0034] Die in
Figur 8 dargestellte Draufsicht auf dieses vorangehend beschriebene Ausführungsbeispiel zeigt
die wandseitige Halterung des vertikalen Rahmenholms 9, welcher in einem C-förmigen
Aufnahmeprofil 14 befestigt ist.
[0035] Der den Durchgangsbereich begrenzende vertikale Rahmenholm 10 trägt, wie bei Schiebetüren
bekannt, eine Dichtung 25, welche in geschlossenem Zustand des Schiebeflügels 5 den
Schiebeflügel 5 gegenüber dem Festfeldflügel 6 abdichtet. Die Dichtlippe der Dichtung
25 liegt dann an einem entsprechend ausgeformten Fortsatz des korrespondierenden vertikalen
Rahmenholms des Schiebeflügels 5 an. Ferner trägt der den Durchgangsbereich begrenzende
vertikale Rahmenholm 10 des Festfeldflügels 6, wie bei automatischen Schiebetüren
bekannt, einen Sensor 24, welcher z.B. als Lichtschranke ausgebildet ist und ein Schließen
der Schiebeflügel 6 bei Vorhandensein eines Hindernisses im Durchgangsbereich der
Schiebetüranlage verhindert oder unterbricht.
[0036] Die Bodenschiene 15 ist bei diesem Ausführungsbeispiel mehrteilig ausgebildet. Der
den Festfeldflügel tragende Abschnitt der Bodenschiene 15 weist im Bereich nahe des
den Durchgangsbereich begrenzenden vertikalen Rahmenholms 10 einen Fortsatz mit einer
parallel zur Längsachse der Schiebetüranlage verlaufenden Verzahnung 15a auf. Dieser
Fortsatz wird von einem mit einer korrespondierenden Verzahnung versehenen Fortsatz
einer unteren Schiebeführung 15 c übergriffen, so daß die untere Schiebeführung 15
c senkrecht zur Längsachse der Schiebetüranlage verstellbar ist und sich dadurch der
Abstand zwischen Festfeldflügel 6 und Schiebeflügel 5 variabel einstellen läßt. Die
Festlegung der unteren Schiebeführung 15c erfolgt durch eine Verschraubung mit der
Bodenschiene 15, wobei die Verschraubung ein Langloch 15b im Fortsatz der unteren
Schiebeführung 15c durchgreift und die verzahnten Bereiche gegeneinanderpreßt.
[0037] Figur 9 zeigt ein abgewandeltes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Schiebetüranlage,
wobei der horizontale Träger 1a, 1b unmittelbar an einem ortsfesten Wandabschnitt
montiert ist. Bei diesem Wandabschnitt kann es sich beispielsweise um einen oberhalb
des Durchgangsbereichs befindlichen Türsturz, in alternativen, hier nicht gezeigten
Ausführungsbeispielen jedoch auch um horizontale Riegel oder dergleichen, handeln.
Das Profil 1a des horizontalen Trägers 1a, 1b ist an der ortsfesten Wand, die parallel
zur Türebene gerichtet ist, montiert. An das Profil 1b des horizontalen Trägers 1a,
1b, welches durch Verschraubung mit dem Profil 1a des horizontalen Trägers 1a, 1b
verbunden ist, ist mittels einer Schraubverbindung ein Zwischenträgerprofil 20 befestigt,
wobei vorzugsweise eine Vielzahl von Verschraubungen vorgesehen ist, da das Zwischenträgerprofil
20 an sich keine freitragende Eigenschaft aufweist. Am Zwischenträgerprofil 20 ist
eine Aufhängeeinrichtung 20a für ein Laufwerkprofil 33 angeformt. Am Laufwerkprofil
33 seinerseits sind der Antrieb 4 montiert und der Schiebeflügel 5 verschiebbar aufgehängt.
Die durch den zusammengesetzten horizontalen Träger 1a, 1b gebildeten Aufnahmenuten
1 e, 1f ermöglichen gegebenenfalls, hier jedoch nicht dargestellt, die Montage von
Festfeldflügeln 6 und/oder Oberlichtflügeln 7.
[0038] In
Figur 10 wird ein weiteres alternatives Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Schiebetüranlage
dargestellt. Im Unterschied zu den vorangehenden Ausführungsbeispielen weist diese
Schiebetüranlage zwei übereinander angeordnete horizontale Träger 1a auf. Die beiden
horizontalen Träger 1a sind mittels eines Verbindungsprofils 27 formschlüssig miteinander
verbunden, indem ein Steg 1c des oberen horizontalen Trägers 1a formschlüssig in eine
Nut 27b des Verbindungsprofils 27 eingreift und ein Steg 27a des Verbindungsprofils
27 formschlüssig in eine Nut 1d des unteren horizontalen Trägers 1a eingreift.
[0039] Die Verbindung der horizontalen Träger 1a mit dem Verbindungsprofil 27 ist hier nicht
dargestellt, es kann sich beispielsweise um eine Schraub- und/oder Klemmverbindung
handeln. Ferner können, wie bei den vorangehenden Ausführungsbeispielen gezeigt, an
den Tragprofilen 1a des horizontalen Trägers Deckprofile 1b montiert sein; es ist
auch ein einstückig ausgebildetes Deckprofil mit einer Bauhöhe, die der Gesamtbauhöhe
der übereinander angeordneten horizontalen Träger 1a im wesentlichen entspricht, denkbar,
wobei das einstückige Deckprofil beide Tragprofile 1b des horizontalen Trägers überdeckt.
[0040] Die Anordnung dieses Ausführungsbeispiels eignet sich insbesondere zum Einsatz bei
Schiebetüranlagen, welche relativ schwere Flügel und/oder einen relativ schweren Antrieb
aufweisen, so daß ein einzelner schmaler horizontaler Träger die Gewichtskraft nicht
ohne Durchbiegung aufnehmen könnte. Durch die mehrfache Verbindung zwischen den beiden
horizontalen Trägern 1a und dem Verbindungsprofil 27, gegebenenfalls in Verbindung
mit dem Deckprofil 1b, wird eine hohe Biegesteifigkeit erreicht.
[0041] Im Unterschied zu den vorangehenden Ausführungsbeispielen zeigt das Ausführungsbeispiel
gemäß den
Figuren 11 und
12 eine Teleskopschiebetüranlage, bei welcher die Schiebeflügel 5, die Festfeldflügel
6 sowie die Oberlichtflügel 7 als rahmenlose Glasflügel ausgebildet sind. Die Glasflügel
bestehen aus zwei parallel zueinander angeordneten Glasscheiben 8, welche durch einen
im Randbereich der Glasscheiben 8 umlaufendem Abstandshalter 28 miteinander verbunden
sind. Der Abstandshalter 28 ist von den Außenkanten der Glasscheiben 8 zurückversetzt
angeordnet, so daß in dem hier vorhandenen Freiraum ein Trage- und/oder Randabschlußelement
29 angeordnet ist. Die Trage- und/oder Randabschlußelemente 29 sind ebenfalls umlaufend
angeordnet in Form eines oberen horizontalen Holms, zweier seitlicher vertikaler Holme
sowie eines unteren horizontalen Holms. Im Trage- und/oder Randabschlußelement 29
ist eine Aufnahmenut zur Aufnahme von Beschlagteilen ausgebildet; die Trage- und/oder
Randabschlußelemente 29 an den oberen horizontalen Scheibenkanten weisen jeweils eine
C-förmig hinterschnittene Aufnahmenut auf, während die Aufnahmenuten der Trage- und/oder
Randabschlußelemente 29 an den unteren horizontalen Scheibenkanten U-förmig ausgebildet
sind. Alternativ sind jedoch auch hier C-förmig hinterschnittene Aufnahmenuten möglich.
[0042] Der Festfeldflügel 6 stützt sich mit seinem unteren horizontalen Trage- und/oder
Randabschlußelement 29 auf einer ortsfesten Bodenschiene 15 ab, wobei die Aufnahmenut
dieses Trage- und/oder Randabschlußelements 29 die Bodenschiene übergreift, so daß
die Bodenschiene 15 in die Aufnahmenut des Trage- und/oder Randabschlußelements 29
eingreift.
[0043] In der Aufnahmenut des oberen horizontalen Trage- und/oder Randabschlußelements 29
des Festfeldflügels 6 ist ein L-förmiger Befestigungswinkel 30 befestigt, welcher
den horizontalen Träger 1a mit dem oberen Trage- und/oder Randabschlußelement 29 des
Festfeldflügels 6 verbindet. Der Befestigungswinkel 30 wird durch eine Klemmverbindung
mit einem in der Aufnahmenut des oberen Trage- und/oder Randabschlußelements 29 befindlichen
Flachstahl gehalten und ist mit dem vertikalen Schenkel des Befestigungswinkels 30
mittels einer horizontal gerichteten Schraube verschraubt, wobei der Befestigungswinkel
30 vorzugsweise im Bereich der den Durchgangsbereich seitlich begrenzenden vertikalen
Kante des Festfeldflügels 6 angeordnet ist, so daß der horizontale Träger 1a auf dem
Festfeldflügel 6 zumindest mit abgestützt ist und die Gewichtskraft des horizontalen
Trägers 1 a in das vertikale Trage- und/oder Randabschlußelement 29 des Festfeldflügels
6 eingeleitet wird. Es sind jedoch auch eine Anordnung weiterer Befestigungswinkel
30 an anderen Positionen möglich. Die stirnseitige Befestigung des horizontalen Trägers
1a erfolgt vorzugsweise analog dem in den Figuren 3 bis 8 gezeigten Ausführungsbeispiel.
In alternativen, hier nicht gezeigten Ausführungsbeispielen kann der L-förmige Befestigungswinkel
30 auch in der Aufnahmenut des seitlichen vertikalen, im Bereich des Durchgangs angeordneten
Trage- und/oder Randabschlußelements 29 des Festfeldflügels 6 befestigt sein.
[0044] Das in diesem Ausführungsbeispiel vorhandene rahmenlose Oberlicht 7 wird mittels
eines weiteren Befestigungswinkels 31 und horizontal gerichteter Schrauben auf dem
horizontalen Träger 1a aufliegend befestigt. Der Befestigungswinkel greift in die
Aufnahmenut des unteren horizontalen Trage- und/oder Randabschlußelements 29 des Oberlichts
7 ein. Der Befestigungswinkel 31 ist durch eine frontseitige Blende 32, welche bündig
mit den Oberflächen des Festfeldflügels 6 und des Oberlichts 7 abschließt, verdeckt.
[0045] Die obere horizontale Kante des Oberlichts 7 ist mit einem Stift 34, welcher im oberen
Trage- und/oder Randabschlußelement 29 des Oberlichts 7 befestigt ist und in einen
ortsfesten Riegel 2 eingreift, gehalten.
[0046] Die Befestigung des Zwischenträgerprofils 20 am horizontalen Träger 1a erfolgt analog
dem in den Figuren 3 bis 8 gezeigten Ausführungsbeispiel. Am Zwischenträgerprofil
20 ist ein Laufwerksprofil mit zwei parallel nebeneinander verlaufenden Laufschienensystemen
für die Teleskopschiebeflügel 5 montiert. An Das Laufwerksprofil schließt sich seitlich
der Antrieb 4 an.
[0047] Für alle Ausführungsbeispiele gilt: Die Anwendung der erfindungsgemäßen Konstruktion
des horizontalen Trägers 1a, 1b ist außer bei den gezeigten Schiebetür- bzw. Teleskopschiebetüranlagen
auch - hier jedoch nicht gezeigt - bei Falttür-, Bogenschiebetür- und Karusselltüranlagen
denkbar.
[0048] In alternativen, hier nicht gezeigten Ausführungsbeispielen kann die Befestigung
des horizontalen Trägers 1a, 1b auch an vertikalen Pfosten 3a, 3b, 3c, 3d, beispielsweise
vertikale Pfosten 3a, 3b, 3c, 3d einer Pfosten-Riegel-Konstruktion, erfolgen.
Liste der Bezugszeichen
[0049]
- 1a
- Tragprofil des horizontalen Trägers
- 1b
- Deckprofil des horizontalen Trägers
- 1c
- Steg
- 1d
- Nut
- 1e
- Aufnahmenut
- 1f
- Aufnahmenut
- 2a
- Riegel
- 2b
- Riegel
- 3a
- Pfosten
- 3b
- Pfosten
- 3c
- Pfosten
- 3d
- Pfosten
- 4
- Antrieb
- 4a
- Abdeckhaube
- 5
- Schiebeflügel
- 6
- Festfeldflügel
- 7
- Oberlichtflügel
- 8
- Glasscheibe
- 9
- vertikaler Rahmenholm
- 10
- vertikaler Rahmenholm
- 10a
- Bohrung
- 11
- unterer horizontaler Rahmenholm
- 12
- Spannklotz
- 13
- Spannseil
- 14
- Aufnahmeprofil
- 15
- Bodenschiene
- 15a
- Verzahnung
- 15b
- Langloch
- 15c
- untere Schiebeführung
- 16
- Halteprofil
- 17
- Stützprofil
- 18
- Befestigungsprofil
- 19
- Auflager
- 19a
- Kontermutter
- 20
- Zwischenträgerprofil
- 21
- Blende
- 22
- Blende
- 23
- Kantenschutz
- 24
- Sensor
- 25
- Dichtung
- 26
- Verschraubung
- 27
- Verbindungsprofil
- 27a
- Steg
- 27b
- Nut
- 28
- Abstandshalter
- 29
- Trage- und/oder Randabschlußelement
- 30
- Befestigungswinkel
- 31
- Befestigungswinkel
- 32
- Blende
- 33
- Laufwerkprofil
- 34
- Stift
1. Schiebetüranlage mit mindestens einem motorisch angetriebenen Schiebetürflügel (5)
und mindestens einem feststehenden Festfeldflügel (6),
mit einem Laufwerk (33) sowie Antriebs- und Steuerungseinrichtungen (4), nämlich Antriebsmotor
und Steuerung,
mit einem an beiden Stirnseiten ortsfest abgestützten horizontalen Träger (1 a, 1
b), an dem das Laufwerk (33) montierbar ist,
wobei der horizontale Träger (1a, 1b) auf dem Festfeldflügel (6) mindestens ein Auflager
(19, 30) aufweist,
dadurch gekennzeichnet,
dass der horizontale Träger (1 a, 1 b) die obere horizontale Kante des Festfeldflügels
(6) in Art eines Rahmens übergreift und mit mindestens einem tragenden vertikalen
Rahmenholm (10), unter Ausbildung eines außen aufliegenden Rahmens des Festfeldflügels
(6), so verbunden ist, dass das Auflager (19) im Bereich des vertikalen tragenden
Rahmenholms (10) angeordnet ist, oder
dass der horizontale Träger (1a, 1 b) auf einem zwischen parallelen Glasscheiben (8) des
Festfeldflügels (6) angeordneten Auflager (30) abgestützt ist.
2. Schiebetüranlage nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Stirnende des horizontalen Trägers (1 a, 1 b) an einer ortsfesten
Wand befestigbar ist.
3. Schiebetüranlage nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dassdasAuflager(19,30)im Bereich einer vertikalen Begrenzungskante des Festfeldflügels
(6) angeordnet ist.
4. Schiebetüranlage nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem horizontalen Träger (1a, 1b) und einem Profil des Laufwerks ein Zwischenträgerprofil
(20) angeordnet ist, um das Profil des Laufwerks am Zwischenträgerprofil (20) einzuhängen.
5. Schiebetüranlage nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass der horizontale Träger (1a, 1b) gegen Durchbiegung vorgespannt montierbar ist.
6. Schiebetüranlage nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass auf dem horizontalen Träger (1a, 1b) eine Oberlichteinrichtung (7) abgestützt ist.
7. Schiebetüranlage nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass der horizontale Träger (1a, 1b) an einer Oberlichteinrichtung (7), die sich oberhalb
des Schiebeflügels (5) oder Festfeldflügels (6) erstreckt, einhängbar ist.
8. Schiebetüranlagenach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass an der Frontseite des horizontalen Trägers (1 a, 1 b) eine Blende (21, 32) montierbar
ist.
9. Schiebetüranlage nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass eine sich an der Unterseite des horizontalen Trägers (1a, 1b) befindliche Aufnahmenut
(1f), zur Aufnahme von Abschnitten oder Beschlagteilen des Festfeldflügels (6) ausgebildet
ist, durch eine Blende (22) verdeckbar ist.
10. Schiebetüranlage nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass der Festfeldflügel (6) als gerahmter Flügel ausgebildet ist, wobei dieser mindestens
eine Glasscheibe (8) aufweist, wobei der horizontale Träger (1a, 1b) unmittelbar die
obere horizontale Kante der Glasscheibe (8) übergreift.
11. Schiebetüranlage nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass der Festfeldflügel (6) als gerahmter Glasflügel ausgebildet ist mit oberen horizontalen
Rahmenholmen und unteren horizontalen Rahmenholmen (11) und seitlichen vertikalen
Rahmenholmen (9, 10), wobei der obere horizontale Rahmenholm durch den horizontalen
Träger (1a, 1b) gebildet wird.
12. Schiebetüranlage nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass der Festfeldflügel (6) als gerahmter Flügel ausgebildet ist, wobei ein vertikaler
Rahmenholm (9) des Festfeldflügels (6) an einer ortsfesten vertikalen Seitenwand verankerbar
ist.
13. Schiebetüranlage, nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass der Festfeldflügel (6) als gerahmter Flügel ausgebildet ist, wobei ein vertikaler
Rahmenholm (9) des Festfeldflügels (6) an einem ortsfesten vertikalen Pfosten (3)
verankerbar ist.
14. Schiebetüranlage nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass der Festfeldflügel (6) als gerahmter Flügel ausgebildet ist, wobei der untere horizontale
Rahmenholm (11) auf einer ortsfesten Bodenschiene (15) abstützbar ist.
15. Schiebetüranlage nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass der Festfeldflügel (6) als gerahmter Flügel ausgebildet ist, wobei eine zwischen
den vertikalen Rahmenholmen (9, 10) des Festfeldflügels (6) angeordnete Spanneinrichtung
(12, 13) mindestens eine Glasscheibe (8) des Festfeldflügels (6) im Bereich ihrer
oberen horizontalen Kante haltert.
16. Schiebetüranlage nach Anspruch 15,
dadurch gekennzeichnet, dass die Spanneinrichtung (12, 13) durch den horizontalen Träger (1a, 1b) bei montiertem
Zustand des Festfeldflügels (6) übergriffen wird.
17. Schiebetüranlage nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass der Festfeldflügel (6) als rahmenloser Flügel ausgebildet ist, wobei das Auflager
(30) in einem zwischen den Glasscheiben (8) des Festfeldflügels angeordneten horizontalen
Trage- und/oder Randabschlusselement (29) abgestützt ist.
18. Schiebetüranlage nach Anspruch 17,
dadurch gekennzeichnet, dass das Trage- und/oder Randabschlusselement (29) eine Aufnahmenut aufweist, in die das
Auflager (30) eingreift.
19. Schiebetüranlage nach Anspruch 17,
dadurch gekennzeichnet, dass das Auflager (30) in dem Trage- und/oder Randabschlusselement (29) über eine Klemmverbindung
festgelegt ist.
20. Schiebetüranlage nach Anspruch 17,
dadurch gekennzeichnet, dass der horizontale Träger (1a, 1b) zwischen parallele Scheiben (8) einer oberhalb des
Schlebeflügels (5) oder Festfeldflügels (6) angeordneten Oberlichteinrichtung (7)
eingreift.
21. Schiebetüranlage nach Anspruch 20,
dadurch gekennzeichnet, dass der horizontale Träger (1a, 1b) mit einem zwischen den Scheiben (8) der Oberlichteinrichtung
(7) angeordneten Trage- und/oder Randabschlusselement (29) verbindbar ist.
22. Schiebetüranlage nach Anspruch 17,
dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der unteren horizontalen Kante der parallelen Glasscheiben (8) des Festfeldflügels
(6) ein unteres horizontales Trage- und/oder Randabschlusselement (29) angeordnet
ist, das auf einem ortsfesten Bodenlager abstützbar ist.
1. Sliding door system with at least one motor-driven sliding door panel (5) and at least
one static fixed casement (6), with a running gear (33) as well as drive and control
devices (4), namely drive motor and control, with a horizontal support (1a, 1b) supported
locally fixed at both side ends and on which the running gear (33) can be mounted,
wherein the horizontal support (1a, 1b) has at least one support bearing (19, 30)
on the fixed casement (6), characterised in that the horizontal support (1a, 1b) engages over the upper horizontal edge of the fixed
casement (6) in the manner of a frame and is connected to at least one supporting
vertical frame beam (10) by forming an outside frame of the fixed casement (6) so
that the support bearing (19) is arranged in the region of the vertical supporting
frame beam (10), or that the horizontal support (1a, 1b) is supported on a support
bearing (30) which is arranged between parallel panes (8) of glass of the fixed casement
(6).
2. Sliding door system according to claim 1 characterised in that at least one end side of the horizontal support (1a, 1b) is fixable on a locally
fixed wall.
3. Sliding door system according to claim 1 characterised in that the support bearing (19, 30) is arranged in the region of a vertical delimiting edge
of the fixed casement (6).
4. Sliding door system according to claim 1 characterised in that an intermediate support profile (20) is arranged between the horizontal support (1a,
1b) and a profile of the running gear in order to hang the profile of the running
gear on the intermediate support profile (20).
5. Sliding door system according to claim 1 characterised in that the horizontal support (1a, 1b) can be mounted pretensioned against sagging.
6. Sliding door system according to claim 1 characterised in that a top light unit (7) is supported on the horizontal support (1a, 1b).
7. Sliding door system according to claim 1 characterised in that the horizontal support (1a, 1b) can be suspended from a top light unit (1) which
extends above the sliding panel (5) or fixed casement (6).
8. Sliding door system according to claim 1 characterised in that a fascia panel (21, 32) can be mounted on the front side of the horizontal support
(1a, 1b).
9. Sliding door system according to claim 1 characterised in that a receiving groove (1f) located on the underneath of the horizontal support (1a,
1b) and designed for receiving sections or fitments of the fixed casement (6) can
be covered by a fascia panel (22).
10. Sliding door system according to claim 1 characterised in that the fixed casement (6) is formed as a framed panel wherein this has at least one
pane (8) of glass wherein the horizontal support (1a, 1b) engages directly over the
upper horizontal edge of the pane (8) of glass.
11. Sliding door system according to claim 1 characterised in that the fixed casement (6) is designed as a framed glass panel, with upper horizontal
frame beams and lower horizontal frame beams (11) and lateral vertical frame beams
(9, 10) wherein the upper horizontal frame beam is formed by the horizontal support
(1a, 1b).
12. Sliding door system according to claim 1 characterised in that the fixed casement (6) is formed as a framed panel wherein a vertical frame beam
(9) of the fixed casement (6) can be anchored on a locally fixed side wall.
13. Sliding door system according to claim 1 characterised in that the fixed casement (6) is formed as a framed panel wherein a vertical frame beam
(9) of the fixed casement (6) can be anchored on a locally fixed vertical post (3).
14. Sliding door system according to claim 1 characterised in that the fixed casement (6) is formed as a framed panel wherein the lower horizontal frame
beam (11) can be supported on a locally fixed floor rail (15).
15. Sliding door system according to claim 1 characterised in that the fixed casement (6) is formed as a framed panel wherein a tension device (12,
13) arranged between the vertical frame beams (9, 10) of the fixed casement (6) holds
at least one pane (8) of glass of the fixed casement (6) in the region of its upper
horizontal edge.
16. Sliding door system according to claim 15 characterised in that the tension device (12, 13) is engaged by the horizontal support (1a, 1b) when the
fixed casement (6) is mounted.
17. Sliding door system according to claim 1 characterised in that the fixed casement (6) is formed as a frameless panel wherein the support bearing
(30) is supported in a horizontal support and/or edge closing element (29) which is
arranged between the panes (8) of glass of the fixed casement.
18. Sliding door system according to claim 17 characterised in that the support and/or edge closing element (29) has a receiving groove in which the
support bearing (30) engages.
19. Sliding door system according to claim 17 characterised in that the support bearing (30) is fixed in the support and/or edge closing element (29)
by a clamping connection.
20. Sliding door system according to claim 17 characterised in that the horizontal support (1a, 1b) engages between parallel panes (8) of a top light
unit (7) which is arranged above the sliding panel (5) or fixed casement (6).
21. Sliding door system according to claim 20 characterised in that the horizontal support (1a, 1b) can be connected to a support and/or edge closing
element (29) which is arranged between the panes (8) of the top light unit (7).
22. Sliding door system according to claim 17 characterised in that a lower horizontal support and/or edge closing element (29) is arranged in the region
of the lower horizontal edge of the parallel panes (8) of glass of the fixed casement
(6) and can be supported on a locally fixed floor bearing.
1. Ensemble de porte coulissante comprenant au moins un battant de porte coulissante
(5) entraîné par un moteur et au moins un battant fixe immobile (6),
comprenant un mécanisme de roulement (33) ainsi que des dispositifs d'entraînement
et de commande (4), à savoir le moteur d'entraînement et la commande,
comprenant une traverse horizontale (1a, 1b) supportée fixement au niveau des deux
côtés frontaux, sur laquelle peut être monté le mécanisme de roulement (33),
la traverse horizontale (1a, 1b) présentant au moins un appui (19, 30) sur le battant
fixe (6), caractérisé en ce que
la traverse horizontale (1a, 1b) vient en prise par le dessus avec l'arête supérieure
horizontale du battant fixe (6) à la manière d'un cadre et est raccordée à au moins
un longeron de cadre porteur vertical (10) en formant un cadre du battant fixe (6)
reposant à l'extérieur, de telle sorte que l'appui (19) soit disposé dans la région
du longeron de cadre porteur vertical (10), ou
en ce que la traverse horizontale (1a, 1b) est supportée sur un appui (30) disposé entre des
vitres parallèles (8) du battant fixe (6).
2. Ensemble de porte coulissante selon la revendication 1,
caractérisé en ce qu'au moins une extrémité frontale de la traverse horizontale (1a, 1b) peut être fixée
à une paroi fixe.
3. Ensemble de porte coulissante selon la revendication 1,
caractérisé en ce que l'appui (19, 30) est disposé dans la région d'une arête de limitation verticale du
battant fixe (6).
4. Ensemble de porte coulissante selon la revendication 1,
caractérisé en ce qu'entre la traverse horizontale (1a, 1b) et un profilé du mécanisme de roulement est
disposé un profilé de support intermédiaire (20) afin d'accrocher le profilé du mécanisme
de roulement au profilé de support intermédiaire (20).
5. Ensemble de porte coulissante selon la revendication 1,
caractérisé en ce que la traverse horizontale (1a, 1b) peut être montée de manière précontrainte contre
la flexion.
6. Ensemble de porte coulissante selon la revendication 1,
caractérisé en ce qu'une imposte (7) est supportée sur la traverse horizontale (1a, 1b).
7. Ensemble de porte coulissante selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
la traverse horizontale (1a, 1b) peut être accrochée à une imposte (7) qui s'étend
au-dessus du battant coulissant (5) ou du battant fixe (6).
8. Ensemble de porte coulissante selon la revendication 1,
caractérisé en ce
qu'un bandeau (21, 32) peut être monté sur le côté frontal de la traverse horizontale
(1a, 1b).
9. Ensemble de porte coulissante selon la revendication 1,
caractérisé en ce
qu'une rainure de réception (1f) se trouvant sur le côté inférieur de la traverse horizontale
(1a, 1b), qui est réalisée pour recevoir des portions ou des parties de ferrures du
battant fixe (6), peut être recouverte par un bandeau (22).
10. Ensemble de porte coulissante selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
le battant fixe (6) est réalisé sous forme de battant encadré, celui-ci présentant
au moins une vitre (8), la traverse horizontale (1a, 1b) venant en prise directement
par le dessus avec l'arête horizontale supérieure de la vitre (8).
11. Ensemble de porte coulissante selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
le battant fixe (6) est réalisé sous forme de battant encadré en verre, avec des longerons
de cadre horizontaux supérieurs et des longerons de cadre horizontaux inférieurs (11)
et des longerons de cadre verticaux latéraux (9, 10), le longeron de cadre horizontal
supérieur étant formé par la traverse horizontale (1a, 1b).
12. Ensemble de porte coulissante selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
le battant fixe (6) est réalisé sous forme de battant encadré, un longeron de cadre
vertical (9) du battant fixe (6) pouvant être ancré au niveau d'une paroi latérale
verticale fixe.
13. Ensemble de porte coulissante selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
le battant fixe (6) est réalisé sous forme de battant encadré, un longeron de cadre
vertical (9) du battant fixe (6) pouvant être ancré à un poteau vertical fixe (3).
14. Ensemble de porte coulissante selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
le battant fixe (6) est réalisé sous forme de battant encadré, le longeron de cadre
horizontal inférieur (11) pouvant être supporté sur un rail de sol fixe (15).
15. Ensemble de porte coulissante selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
le battant fixe (6) est réalisé sous forme de battant encadré, un dispositif de serrage
(12, 13) disposé entre les longerons de cadre verticaux (9, 10) du battant fixe (6)
retenant au moins une vitre (8) du battant fixe (6) dans la région de son arête horizontale
supérieure.
16. Ensemble de porte coulissante selon la revendication 15,
caractérisé en ce que
le dispositif de serrage (12, 13) est saisi par le haut par la traverse horizontale
(1a, 1b) dans l'état monté du battant fixe (6).
17. Ensemble de porte coulissante selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
le battant fixe (6) est réalisé sous forme de battant sans cadre, l'appui (30) étant
supporté dans un élément de support et/ou de terminaison de bord horizontal (29) disposé
entre les vitres (8) du battant fixe.
18. Ensemble de porte coulissante selon la revendication 17,
caractérisé en ce que
l'élément de support et/ou de terminaison de bord (29) présente une rainure de réception
dans laquelle s'engage l'appui (30).
19. Ensemble de porte coulissante selon la revendication 17,
caractérisé en ce que
l'appui (30) est fixé dans l'élément de support et/ou de terminaison de bord (29)
par le biais d'une connexion par serrage.
20. Ensemble de porte coulissante selon la revendication 17,
caractérisé en ce que
la traverse horizontale (1a, 1b) vient en prise entre des vitres parallèles (8) d'une
imposte (7) disposée au-dessus du battant coulissant (5) ou du battant fixe (6).
21. Ensemble de porte coulissante selon la revendication 20,
caractérisé en ce que
la traverse horizontale (1a, 1b) peut être connectée à un élément de support et/ou
de terminaison de bord (29) disposé entre les vitres (8) de l'imposte (7).
22. Ensemble de porte coulissante selon la revendication 17,
caractérisé en ce que
dans la région de l'arête horizontale inférieure des vitres parallèles (8) du battant
fixe (6) est disposé un élément de support et/ou de terminaison de bord horizontal
inférieur (29) qui peut être supporté sur un palier de sol fixe.
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