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(11) |
EP 2 467 862 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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29.07.2015 Patentblatt 2015/31 |
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Anmeldetag: 20.08.2009 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2009/060765 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2011/020506 (24.02.2011 Gazette 2011/08) |
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VERRIEGELUNGSEINRICHTUNG FÜR EINE SCHALTANLAGE
LOCKING MECHANISM FOR A ELECTRICAL SWITCHING UNIT
DISPOSITIF DE VERROUILLAGE POUR UNE UNITÉ DE COMMUTATION ÉLECTRIQUE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO
PL PT RO SE SI SK SM TR |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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27.06.2012 Patentblatt 2012/26 |
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Patentinhaber: Siemens Aktiengesellschaft |
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80333 München (DE) |
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Erfinder: |
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- DRECHSLER, Gerhard
55118 Mainz (DE)
- RANE, Tushar Maruti
91056 Erlangen (DE)
- GERSTNER, Matthias
60599 Frankfurt am Main (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-B3-102006 012 056 US-B1- 6 872 900
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US-B1- 6 320 143
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Verriegelungseinrichtung für eine Schaltanlage.
[0002] Aus dem landläufigen Stand der Technik ist es bekannt, bei einer Schaltanlage, beispielsweise
einer mehrphasigen Mittelspannungsschaltanlage mit einem Trenn- und einem Erdungsschalter
die Betätigung dieser Schalter derart zu verriegeln, dass bei betätigbarem Erdungsschalter
der Trennschalter verriegelt ist und somit gegen Betätigung geschützt und umgekehrt.
[0003] Aus der
DE 20 2006 012 056 B3 ist ferner eine Verriegelungsvorrichtung einer Schaltanlage bekannt, welche Schaltanlage
einen ersten und einen zweiten Schalter sowie jeweils einem Schalter zugeordnete erste
und zweite Antriebswelle aufweist, welche Verriegelungseinrichtung Verriegelungsschieber
umfasst, welche zwischen einer ersten und einer zweiten Verriegelungsstellung verschiebbar
sind, wobei in einer ersten Verriegelungsstellung eine Betätigungsöffnung für die
erste Antriebswelle blockiert ist und die Betätigungsöffnung für die zweite Antriebswelle
freigegeben ist, und in einer zweiten Verriegelungsstellung die Betätigungsöffnung
für die erste Antriebswelle freigegeben ist und die Betätigungsöffnung für die zweite
Antriebswelle blockiert ist.
[0004] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Verriegelungseinrichtung für eine
Schaltanlage auszubilden, welche in einfacher Weise eine Verriegelung von mehreren
Schaltgeräten ermöglicht.
[0005] Erfindungsgemäß gelöst wird diese Aufgabe durch eine Verriegelungseinrichtung für
eine Schaltanlage, welche Schaltanlage einen ersten, einen zweiten und einen dritten
Schalter sowie jeweils einem Schalter zugeordnete erste, zweite und dritte Antriebswelle
aufweist, welche Verriegelungseinrichtung einen Hauptverriegelungsschieber umfasst,
der zwischen einer ersten, einer zweiten und einer dritten Verriegelungsstellung bewegbar
ist wobei in der ersten Verriegelungsstellung Betätigungsöffnungen für die zweite
und die dritte Antriebswelle blockiert sind und ein Leistungsschalter-Verriegelungsschieber
freigegeben ist, in einer zweiten Verriegelungsstellung die Betätigungsöffnung für
die zweite Antriebswelle freigegeben ist und der Leistungsschalter-Verriegelungsschieber
sowie die Betätigungsöffnung für die dritte Antriebswelle verriegelt sind, und in
einer dritten Verriegelungsstellung die Betätigungsöffnung für die dritte Antriebswelle
freigegeben ist und der Leistungsschalter-Verriegelungsschieber sowie die Betätigungsöffnung
für die zweite Antriebswelle verriegelt sind.
[0006] Mit einer derartigen Verriegelungseinrichtung ist in einfacher Weise das Verriegeln
mehrerer Schaltgeräte relativ zueinander ermöglicht, weil bei einem freigegebenem
Schaltgerät die jeweiligen anderen verriegelt sind, wobei insbesondere durch das Verriegeln
der Betätigungsöffnungen für die zweite und die dritte Antriebswelle eine direkte
und unmittelbare Verriegelung der zweiten bzw. dritten Antriebswelle ausgebildet ist,
ohne dass aufwändige zusätzliche mechanische Elemente vorgesehen sind.
[0007] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist der Hauptverriegelungsschieber mittels
Federelementen in der ersten Verriegelungsstellung gehalten, wobei ein Betätigungshebel
zum manuellen Verschieben des Hauptverriegelungsschiebers aus der ersten in die zweite
oder in die dritte Verriegelungsstellung vorgesehen ist. Mit einem derartig gehaltenen
Hauptverriegelungsschieber ist in einfacher Weise eine Verschiebung bzw. Betätigung
des Hauptverriegelungsschiebers ermöglicht, wobei insbesondere durch die Federelemente
eine Ruheposition als erste Verriegelungsstellung des Hauptverriegelungsschiebers
definiert und ausgebildet ist, aus welcher mittels des Betätigungshebels der Hauptverriegelungsschieber
in einfacher Weise ausgelenkt werden kann, so dass in der zweiten oder in der dritten
Verriegelungsstellung des Hauptverriegelungsschiebers jeweils die zweite oder die
dritte Antriebswelle betätigbar ist, wobei gleichzeitig die anderen Schaltgeräte oder
Antriebswellen über den Hauptverriegelungsschieber verriegelt sind und somit vor ungewollter/unvorhergesehener
Benutzung bzw. ungewollten Schaltvorgängen geschützt sind.
[0008] Die Erfindung wird im Folgenden anhand der Zeichnung und eines Ausführungsbeispiels
mit Bezug auf die beiliegenden Figuren näher erläutert. Es zeigen:
- Figur 1
- eine perspektivische Ansicht einer erfindungsgemäßen Verriegelungseinrichtung; und
- Figur 2
- eine Schnittansicht durch eine erfindungsgemäße Verriegelungseinrichtung.
[0009] Figur 1 zeigt eine perspektivische Ansicht einer Verriegelungseinrichtung 1 für eine
Schaltanlage, welche figürlich nicht dargestellte Schaltanlage einen ersten Schalter
in Form eines Leistungsschalters, einen zweiten Schalter in Form eines Trennschalters
und einen dritten Schalter in Form eines Erdungsschalters aufweist. Der erste Schalter
ist mit einer Leistungsschalterantriebswelle 2 zum Einleiten einer Antriebsbewegung
in den ersten Schalter gekoppelt, der zweite Schalter ist mit einer Trennschalterantriebswelle
3 mechanisch gekoppelt und der dritte Schalter ist mit einer Erdungsschalterantriebswelle
4 mechanisch gekoppelt, die ebenfalls zum Einleiten von Antriebsbewegungen in den
Trennschalter bzw. den Erdungsschalter ausgebildet sind. Die Schalterwellen 2, 3 und
4 sind mit der Verriegelungseinrichtung 1 jeweils mechanisch verbunden, wobei die
Verriegelungseinrichtung 1 über einen Verriegelungsträger 5 verfügt, welcher einen
Betätigungshebel 6 für einen in der Figur 1 figürlich nicht dargestellten Hauptverriegelungsschieber
sowie eine Erdungsschalterbetätigungsöffnung 7 und eine Trennschalterbetätigungsöffnung
8 und einen Leistungsschalter-Verriegelungsschieber 9 aufweist. Die Erdungsschalterbetätigungsöffnung
7 und die Trennschalterbetätigungsöffnung 8 sind in der Verriegelungseinrichtung 1
vorgesehen, um bei entsprechender Betätigung des Hauptverriegelungsschiebers über
die Erdungsschalterbetätigungsöffnung 7 bzw. die Trennschalterbetätigungsöffnung 8
mittels eines Bedienungswerkzeuges den dritten Schalter oder den zweiten Schalter
betätigen zu können.
[0010] Figur 2 zeigt eine Schnittansicht durch die erfindungsgemäße Verriegelungseinrichtung
1, wobei der Verriegelungsträger 5 aus Figur 1 in der Figur 2 gestrichelt dargestellt
ist, ebenso die Erdungsschalterbetätigungsöffnung 7 und die Trennschalterbetätigungsöffnung
8. Die Figur 2 zeigt den Hauptverriegelungsschieber 10 in einer über Federelemente
11 und 12 gehaltenen Ruheposition als erster Verriegelungsstellung, in welcher die
Erdungsschalterbetätigungsöffnung 7 und die Trennschalterbetätigungsöffnung 8 durch
den Hauptverriegelungsschieber 10 verriegelt und damit nicht freigegeben bzw. zugänglich
sind, so dass eine Betätigung von Erdungsschalter und Trennschalter nicht möglich
ist. In der Ruhestellung der Figur 2 ist der Leistungsschalterverriegelungsschieber
9 freigegeben, so dass der Leistungsschalter zwischen einer Einschalt- und einer Ausschaltposition
mittels der Antriebswelle beweglich und insbesondere nicht verriegelt ist. Wird der
Leistungsschalter in seine Einschaltposition überführt, so wird der Leistungsschalter-Verriegelungsschieber
9 in der Figur 2 nach unten bewegt und verriegelt den Betätigungshebel 6 gegen eine
Bewegung, so dass bei eingeschaltetem Leistungsschalter eine Betätigung des Betätigungshebels
6 und damit ein Verschieben des Hauptverriegelungsschiebers 10 in eine zweite oder
dritte Verriegelungsstellung, in welcher die Erdungsschalterbetätigungsöffnung 7 oder
die Trennschalterbetätigungsöffnung 8 freigegeben sind, verriegelt und damit verhindert
ist. Befindet sich der Leistungsschalter in seiner Ausschaltposition, so ist der Betätigungshebel
6 durch den Leistungsschalterverriegelungsschieber 9 nicht mehr verriegelt bzw. blockiert,
so dass über den Betätigungshebel 6 der Hauptverriegelungsschieber 10 in eine zweite
oder eine dritte Verriegelungsstellung manuell überführbar ist, so dass in der zweiten
Verriegelungsstellung die Trennschalterbetätigungsöffnung 8 freigegeben ist oder in
der dritten Verriegelungsstellung die Erdungsschalterbetätigungsöffnung 7 freigegeben
ist, um den jeweiligen Schalter mittels eines Werkzeuges betätigen zu können. Der
Hauptverriegelungsschieber 10 verfügt dazu über erste und zweite Bedienöffnungen 13
und 14, wobei die erste Bedienöffnung 13 in der zweiten Verriegelungsstellung deckungsgleich
mit der Trennschalterbetätigungsöffnung 8 ist, so dass ein Betätigungswerkzeug durch
die Trennschalterbetätigungsöffnung und die erste Bedienöffnung 13 zur Betätigung
des Trennschalters eingeführt werden kann, und die zweite Bedienöffnung 14 in der
dritten Verriegelungsstellung mit der Erdungsschalterbetätigungsöffnung 7 deckungsgleich
ist, so dass ein Werkzeug durch die Erdungsschalterbetätigungsöffnung 7 und die zweite
Bedienöffnung 14 eingeführt werden kann zum Betätigen des Erdungsschalters.
[0011] Bei der Verriegelungseinrichtung 1 ist dabei gewährleistet, dass eine Betätigung
von Trennschalter oder Erdungsschalter durch Verschieben des Hauptverriegelungsschiebers
10 nur dann ermöglicht ist, wenn sich Leistungsschalter, Erdungsschalter und Trennschalter
in der Ausschaltstellung befinden. Dazu sind für den Erdungsschalter und den Trennschalter
auf dem Hauptverriegelungsschieber 10 ein Trennschalteranschlag 15 und ein Erdungsschalteranschlag
16 vorgesehen, welche in ein entsprechendes Trennschalterlangloch 17 bzw. Erdungsschalterlangloch
18 von auf der Trennschalterantriebswelle 3 bzw. der Erdungsschalterantriebswelle
4 angeordneten in der Figur 2 gestrichelt dargestellten Steuerscheiben eingreifen,
wenn sich der jeweilige Schalter in seiner Ausschaltstellung Befindet, so dass ein
Schaltvorgang ermöglicht ist, bzw. an diese jeweilige Steuerscheibe anstößt, wenn
sich der Schalter in seiner Einschaltstellung befindet, in der das jeweilige Langloch
um 180° verdreht ist und ein Eingreifen des Trennschalteranschlags 15 in das Trennschalterlangloch
17 bzw. des Erdungsschalteranschlags 16 in das Erdungsschalterlangloch 18 nicht möglich
ist.
[0012] Mit einer derartigen Verriegelungseinrichtung sind einerseits die Trennschalterantriebswelle
3 und die Erdungsschalterantriebswelle 4 durch die Verriegelungseinrichtung bzw. den
Hauptverriegelungsschieber 10 direkt verriegelbar, und andererseits sind die einzelnen
Schaltgeräte gegeneinander derart verriegelbar, dass immer nur ein Schaltgerät zur
Betätigung freigegeben ist und die anderen beiden jeweils durch die Verriegelungseinrichtung
wirksam vor einer ungewollten oder unvorhergesehenen Betätigung geschützt sind.
Bezugszeichenliste
[0013]
- 1
- Verriegelungseinrichtung
- 2
- Leistungsschalterantriebswelle
- 3
- Trennschalterantriebswelle
- 4
- Erdungsschalterantriebswelle
- 5
- Verriegelungsträger
- 6
- Betätigungshebel
- 7
- Erdungsschalterbetätigungsöffnung
- 8
- Trennschalterbetätigungsöffnung
- 9
- Leistungsschalter-Verriegelungsschieber
- 10
- Hauptverriegelungsschieber
- 11, 12
- Federelemente
- 13
- erste Bedienöffnung
- 14
- zweite Bedienöffnung
- 15
- Trennschalteranschlag
- 16
- Erdungsschalteranschlag
- 17
- Trennschalterlangloch
- 18
- Erdungsschalterlangloch
- 19
- Trennschaltersteuerscheibe
- 20
- Erdungsschaltersteuerscheibe
1. Verriegelungseinrichtung (1) für eine Schaltanlage, welche Schaltanlage einen ersten,
einen zweiten und einen dritten Schalter sowie jeweils einem Schalter zugeordnete
erste, zweite und dritte Antriebswelle (2, 3, 4) aufweist, welche Verriegelungseinrichtung
(1) einen Hauptverriegelungsschieber (10) umfasst, der zwischen einer ersten, einer
zweiten und einer dritten Verriegelungsstellung bewegbar ist, wobei in der ersten
Verriegelungsstellung Bedienöffnungen (7, 8) für die zweite und die dritte Antriebswelle
blockiert sind und ein Leistungsschalter-Verriegelungsschieber (9) freigegeben ist,
in einer zweiten Verriegelungsstellung die Betätigungsöffnung (8) für die zweite Antriebswelle
(3) freigegeben ist und der Leistungsschalter-Verriegelungsschieber (9) sowie die
Betätigungsöffnung (8) für die dritte Antriebswelle (4) verriegelt sind, und in einer
dritten Verriegelungsstellung die Betätigungsöffnung (7) für die dritte Antriebswelle
(4) freigegeben ist und der Leistungsschalter-Verriegelungsschieber (9) sowie die
Betätigungsöffnung (8) für die zweite Antriebswelle (3) verriegelt sind.
2. Verriegelungseinrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass der Hauptverriegelungsschieber (10) mittels Federelementen (11, 12) in der ersten
Verriegelungsstellung gehalten ist, wobei ein Betätigungshebel (6) zum manuellen Verschieben
des Hauptverriegelungsschiebers (10) aus der ersten in die zweite oder in die dritte
Verriegelungsstellung vorgesehen ist.
1. Locking device (1) for a switchgear assembly, said switchgear assembly having a first,
a second and a third switch and, respectively associated with a switch, a first, a
second and a third drive shaft (2, 3, 4), said locking device (1) comprising a main
locking slide (10), which is movable between a first, a second and a third locking
position, wherein, in the first locking position, actuating openings (7, 8) for the
second and third drive shafts are blocked and a circuit breaker locking slide (9)
is released, in a second locking position the actuating opening (8) for the second
drive shaft (3) is released and the circuit breaker locking slide (9) and the actuating
opening (7) for the third drive shaft (4) are locked, and in a third locking position
the actuating opening (7) for the third drive shaft (4) is released and the circuit
breaker locking slide (9) and the actuating opening (8) for the second drive shaft
(3) are locked.
2. Locking device according to Claim 1,
characterized in that
the main locking slide (10) is held in the first locking position by means of spring
elements (11, 12), wherein an actuating lever (6) for manually shifting the main locking
slide (10) out of the first locking position into the second or third locking position
is provided.
1. Dispositif ( 1 ) de verrouillage pour une installation de commutation, laquelle installation
de commutation a un premier, un deuxième et un troisième commutateurs, ainsi que respectivement
un premier, deuxième et troisième arbres ( 2, 3, 4 ) d'entraînement associés respectivement
à un commutateur, lequel dispositif ( 1 ) de verrouillage comprend un coulisseau (
10 ) de verrouillage principal, qui est mobile entre une première, une deuxième et
une troisième positions de verrouillage, dans lequel, dans la première position de
verrouillage, des ouvertures ( 7, 8 ) de manoeuvre du deuxième et du troisième arbres
d'entraînement sont bloquées et un coulisseau ( 9 ) de verrouillage de disjoncteur
est libéré, dans une deuxième position de verrouillage, l'ouverture ( 8 ) d'actionnement
du deuxième arbre ( 3 ) d'entraînement est dégagée et le coulisseau ( 9 ) de verrouillage
du disjoncteur ainsi que l'ouverture ( 8 ) d'actionnement du troisième arbre ( 4 )
d'entraînement sont verrouillés et, dans une troisième position de verrouillage, l'ouverture
( 7 ) d'actionnement du troisième arbre ( 4 ) d'entraînement est dégagée et le coulisseau
( 9 ) de verrouillage du disjoncteur, ainsi que l'ouverture ( 8 ) d'actionnement du
deuxième arbre ( 3 ) d'entraînement sont verrouillés.
2. Dispositif de verrouillage suivant la revendication 1,
caractérisé en ce que
le coulisseau ( 10 ) de verrouillage principal est maintenu au moyen d'éléments (
11, 12 ) de ressort dans la première position de verrouillage, un levier ( 6 ) d'actionnement
pour le coulissement manuel du coulisseau ( 12 ) de verrouillage principal de la première
à la deuxième ou à la troisième position de verrouillage étant prévu.

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