| (19) |
 |
|
(11) |
EP 2 489 821 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
29.07.2015 Patentblatt 2015/31 |
| (22) |
Anmeldetag: 24.11.2011 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
|
|
| (54) |
Fenster- und/oder Türflügelelement bestehend aus thermisch getrennten Aluminium-Hohlkammerprofilen
mit eingefassten Glasscheiben
Window and/or door leaf element comprising thermally separate aluminium hollow chamber
profiles with enclosed glass panes
Elément de battant de fenêtre et/ou de porte constitué de profils à chambre creuse
en aluminium séparés thermiquement et doté de vitres encadrées
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
24.09.2010 DE 202010008622 U
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
22.08.2012 Patentblatt 2012/34 |
| (73) |
Patentinhaber: heroal- Johann Henkenjohann GmbH & Co. KG |
|
33415 Verl (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Batzke, Daniel
32657 Lemgo (DE)
- Drücker, Joachim
33334 Gütersloh/Spexard (DE)
- Heidenfelder, Michael
33397 Rietberg (DE)
|
| (74) |
Vertreter: Cohausz & Florack |
|
Patent- & Rechtsanwälte
Partnerschaftsgesellschaft mbB
Bleichstraße 14 40211 Düsseldorf 40211 Düsseldorf (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Fenster- und/oder Türflügelelement bestehend aus thermisch
getrennten Aluminium-Hohlkammerprofilen mit eingefassten Glasscheiben, die einen aus
Hohlkammerprofilen gebildeten ersten Flügelrahmen umfassen, der gegenüber einem ebenfalls
aus Hohlkammerprofilen gebildeten zweiten äußeren Flügelrahmen verschiebbar angeordnet
ist, und wobei im geschlossenen Zustand die beiden Flügelrahmen eine teilweise bündige
Lage einnehmen, so dass der innere verschiebbare Flügelrahmen den äußeren zweiten
Flügelrahmen teilweise bündig abdeckt, und wobei jeder Flügelrahmen an den vertikal
angeordneten Hohlkammerprofilholmen Dichtprofile aufweist, die mit ihren nach innen
weisenden Längsseitenwänden in der teilweise bündigen Schließlage des Fenster- und/oder
Türflügelelements mit einer flexibel ausgebildeten Dichtung zusammenwirken.
[0002] Derartige aus dem Stand der Technik bekannte Fenster - und/oder Türflügelelemente
verfügen über am Gebäude eingefasste Flügelrahmen, wobei vorzugsweise zur Gebäudeinnenseite
hin ein Flügelrahmen angeordnet ist, der gegenüber dem äußeren Fensterflügelrahmen
verschiebbar angeordnet ist. Somit besteht nun die Möglichkeit, dass in der Schließstellung
die beiden Flügelrahmen nebeneinander angeordnet sind, wobei der innen liegende Flügelrahmen
in der verschobenen Offenstellung dann bündig auf dem Rahmen des äußeren Flügelrahmens
zu liegen kommt. Befindet sich der innere Flügelrahmen in der geschlossenen Stellung,
so bildet sich im Mittelbereich eine Deckung der Längsholme der beiden Flügelrahmen.
[0003] Hierbei ergibt sich dann im geschlossenen Zustand des Fenster- und/oder Türflügelelementes
insbesondere auf der nach außen liegenden Seite des äußeren Flügelrahmens eine Kältebrücke,
da im Bereich zwischen der senkrechten Kammerprofilwand des nach außen weisenden Flügelrahmens
anliegende Kälte durch das Hohlkammerprofile nach innen eindringen kann, weil insbesondere
die als Halbschalen ausgebildeten Aluminium-Hohlkammerprofile hier eine Kältebrücke
zur Innenseite in den Bereich zur Glasscheibe des außen liegenden Flügelrahmens zulassen.
Dies stellt einen wesentlichen Nachteil dar, da in dem Bereich, wo die Glasscheibe
eingefasst ist, sich Kondenswasser an der Innenseite bilden kann.
[0004] Aus der
WO 03/014510 A1 ist ein solches gattungsgemäßes Fenstersystem bekannt. Dieses Fenstersystem ist ein
modulares System aus neun Alluminiumprofilen und vier Kunststoffpröfilen, aus denen
unterschiedlichste Profilanordnungen modular zusammensetzbar sind. Eine zufriedenstellende
thermische Isolation, insbesondere in Erstreckungsrichtung der Glasscheibe ist hier
nicht verwirklicht.
[0005] Der Erfindung stellt sich somit das Problem, insbesondere für den außen liegenden
Flügelrahmen ein Hohlkammerprofil bereit zu stellen, welches die geschilderten Nachteile
überwindet, wobei das Hohlkammerprofil insbesondere in der teilweise bündigen Schließstellung
des Fenster- und/oder Türflügels wärmebrückenfrei ausgebildet sein soll.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch den Hauptanspruch gelöst; vorteilhafte Ausgestaltungen
und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
[0007] Die mit der Erfindung erreichten Vorteile bestehen nun darin, dass die Ausgestaltung
des Hohlkammerprofils, und hier des nach außen weisenden Flügelrahmens, wärmebrückenfrei
ausgebildet ist. Durch die Anordnung der thermischen Trennung quer zur Glasebene der
Fensterfläche im Bereich des Rahmens wird ein Kälte- oder Wärmefluss zur Innenseite
unterbunden.
[0008] Erfindungsgemäß wird dies gelöst dadurch, dass der zur Außenseite weisende Flügelrahmen
aus Hohlkammerprofilen besteht, welche ein die Außenwand des Hohlkammerprofils bildendes
Aluminiumprofil sowie ein nach innen gerichtetes Kunststoffkammerprofil aufweisen,
zum Tragen der statischen Last für den Flügelrahmen (6) und zur Bildung einer thermischen
Trennung zwischen der glaseingefassten Seite und der zur Glasfläche des ersten Flügelrahmens
quer verlaufenden nach außen weisenden Seite des zweiten Flügelrahmens. Aufgrund dieser
Ausbildung wird erreicht, dass quasi ein Hohlkammerprofil bereit gestellt wird, welches
nach außen hin insbesondere die Charakteristik eines Aluminiumprofils hat, also sich
wie ein Verkleidungsprofil darstellt, wobei zur Innenseite des Verkleidungsprofils
hin ein die thermische Trennung bildendes Kunststoffkammerprofil angeordnet ist, welches
einerseits die thermische Trennung aber auch andererseits die statischen Voraussetzungen
für den Flügelrahmen bereit stellt.
[0009] In Weiterbildung der Erfindung besteht das Aluminiumprofil aus zueinander rechtwinklig
angeordneten Schenkelprofilen, die quasi den Eckbereich von der Glasscheibe des äußeren
zur Glasscheibe des inneren Fensterflügelrahmens überdecken und somit das Gesamtbild
des Fensterflügelrahmens als Aluminiumprofil erscheinen lassen. Dabei ist an dem nach
außen weisenden Schenkelprofil zur Innenseite ein Kastenprofil angeformt, welches
an den Eckbereichen Rastleisten zur Festlegung des Kunststoffkammerprofils aufweisen.
Somit ergibt sich zum inneren Aufbau des Hohlkammerprofils eine statisch wirkende
Anbindung des thermisch trennenden Profils, wobei das Kunststoffkammerprofil dabei
aus zwei Kammern besteht. An der nach außen weisenden Kammerwand der einen Kammer
sind korrespondierende Rastleisten angeformt, die mit den Rastaufnahmen an dem Schenkelprofil
zusammenwirken. An der zweiten Kammer, und hier an der nach innen weisenden Kammerwand,
ist ein über die Kammerbreite sich erstreckender Steg angeformt. Dieser freie Steg
ist insbesondere dazu bestimmt, dass er zur Festlegung sowie zur Stützung des innen
gerichteten Schenkelprofils bestimmt ist, wobei seine zur Außenseite weisenden Fläche
genutzt wird, um daran das Dichtprofil anzubringen bzw. zu befestigen.
[0010] Um zur Glasscheibenseite das Verkleidungsprofil aus Aluminium zu vervollständigen,
sind an der zum Glasrand der Glasscheibe weisenden Kammerwand des Kunststoffkammerprofils
Raststege angeformt, um hier in den Eckbereich eine Stulpleiste sowie im Bereich der
Glaskante eine Glaseinfassung anzubringen bzw. festzulegen.
[0011] Nach einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung besteht der innere
Flügelrahmen aus zwei Aluminium-Halbschalen-Kammerprofilen, die mittels Stegverbindungen
ebenfalls thermisch getrennt ausgebildet sind. Somit ergibt sich insbesondere bei
bündiger Übereinanderlegung der beiden Hohlkammerprofile einmal eine thermische Trennung,
die sich quer zur Glas- oder Fensterfläche erstreckt sowie eine thermische Trennung,
die parallel zur Glas- oder Fensterfläche verläuft, so dass in bündiger Lage eine
vertikale und eine horizontale thermische Trennung durch die Ausgestaltung der Hohlkammerprofile
gegeben ist.
[0012] Nach einer zweckmäßigen Ausgestaltung der Erfindung ist an der nach außen weisenden
Halbschale ebenfalls ein Dichtprofil angeordnet. Dabei ist zwischen den Dichtprofilen
der beiden Flügelrahmen bevorzugt eine Labyrinthdichtung angeordnet, die insbesondere
dann in dichtende Wirkverbindung tritt, wenn die Flügelrahmen sich in der geschlossenen
Stellung befinden, wobei sich dann insbesondere an den längs verlaufenden Holmen der
Flügelrahmen die Labyrinthdichtung zwischen die beiden Dichtprofile presst.
[0013] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen rein schematisch dargestellt
und wird nachfolgend näher beschrieben. Es zeigt:
- Fig. 1
- eine Frontansicht des Fenster- und /oder Türflügelelementes im geschlossenen Zustand,
sowie Einzeldarstellungen des inneren und des äußeren Flügelrahmens;
- Fig. 2
- eine geschnittene Draufsicht gemäß der Schnittlinie II - II in Fig. 1 auf die beiden
bündig liegenden Hohlkammerprofile von äußerem Flügelrahmen und innerem Flügelrahmen
des Fenster-und/oder Türflügelelementes; und
- Fig. 3
- eine teilweise Darstellung des Hohlkammerprofils des äußeren Flügelrahmens.
[0014] Fig. 1 zeigt eine Frontansicht eines Fenster- und/ oder Türflügelelementes 1 in der
so genannten geschlossenen Stellung, wobei Fig. 2 in der geschnittenen Draufsicht
die Situation ebenfalls in der geschlossenen Situation der beiden Flügelrahmen 5 und
6 darstellt. Das Fenster- und/oder Türflügelelement 1 besteht hierbei aus thermisch
getrennten Aluminium-Hohlkammerprofilen 2 und 3 mit jeweils eingefassten Glasscheiben
4. Dabei wird das Fenster- und/oder Türflügelelement 1 aus einem, aus dem Hohlkammerprofil
2 gebildeten ersten innen liegenden Flügelrahmen 5 gebildet, der gegenüber einem,
mit einem als Längsholm ausgebildeten Hohlkammerprofil 3 gebildeten zweiten äußeren
Flügelrahmen 6 verschiebbar angeordnet ist. Wie aus der geschnittenen Teilansicht
der Fig. 2, wo insbesondere der thermisch isolierte Längsholm zu erkennen ist, ist
hierbei der nach innen weisende erste innere Flügelrahmen 5 verschiebbar gegenüber
dem nach außen weisenden Flügelrahmen 6, gemäß der in der Zeichnung angedeuteten Pfeilrichtung,
angeordnet. Dabei wird deutlich, dass, wie in der geschlossenen Darstellung zu erkennen
ist, die beiden Flügelrahmen 5 und 6 eine bündige Lage mit den Hohlkammerprofilen
2 und 3 einnehmen, so dass der innere Flügelrahmen 5 den äußeren zweiten Rahmen 6
in diesem Bereich bündig abdeckt.
[0015] Weiter zu erkennen ist, dass jeder Flügelrahmen 5 und 6 an den Hohlkammerprofilen
2 und 3 Dichtprofile 7 aufweist, die mit ihren nach innen weisenden Längsseiten 8
in der bündigen Schließstellung, wie dargestellt, des Fenster- und/oder Türflügelelementes
1 mit einer flexibel ausgebildeten Dichtung 9 zusammenwirken. Um insbesondere bei
der Flügelrahmenkonstruktion der Hohlkammerprofile 2 und 3 eine von innen nach außen
verlaufende thermische Trennung im benachbarten Bereich der Flügelrahmen 5 und 6 im
geschlossenen Zustand zu erreichen, ist der zur Außenseite weisende zweite Flügelrahmen
6 mit einem senkrecht verlaufenden Hohlkammerprofil 3 bestückt, welches ein die Außenwand
bildendes Aluminiumprofil 10 umfasst, sowie ein nach innen gerichtetes Kunststoffkammerprofil
11, zum Tragen der statischen Last für den Flügelrahmen (6) und zur Bildung einer
thermischen Trennung zwischen der die Glasscheibe 4 eingefassten Seite 12 und der
zur Glasfläche des ersten Flügelrahmens 5 quer verlaufenden nach außen weisenden Seite
13. Somit wird sichergestellt, dass der Zwickelbereich 14 zur Innenseite hin thermisch
getrennt ausbildet ist, wobei sich in dem Zwickelbereich 14 zwischen der Glasleiste
15 und der Glasscheibe 4 kein Kondenswasser mehr bilden kann, da insbesondere die
Richtung in Verlängerung der Glasscheibe 4 im Hohlkammerprofil 3 thermisch durch das
Kunststoffhohlkammerprofil 11 getrennt wird.
[0016] Wie aus Fig. 3 zu erkennen ist, besteht das Aluminiumprofil 10 aus zueinander rechtwinklig
angeordneten Schenkelprofilen 16 und 17, wobei an dem nach außen weisenden Schenkelprofil
16 zur Innenseite ein Kastenprofil 18 angeformt ist, welches an den Eckbereichen Rastaufnahmen
19 und 20 zur Festlegung des Kunststoffkammerprofils 11 aufweisen.
[0017] Wie in Fig. 3 dargestellt, besteht das Kunststoffkammerprofil 11 aus zwei Kammern
21 und 22, wobei an der oberen Kammer 21 mit den Rastaufnahmen 19 und 20 korrespondierende
Rastleisten 23 und 24 angeformt sind. An der zweiten Kammer 22 ist an der nach innen
weisenden Kammerwand 25 ein über die Kammerbreite sich erstreckender Steg 26 angeformt.
Wie insbesondere aus Fig. 1 zu erkennen ist, wirkt hierbei der Steg 26 in der Einbindung
in das als Verkleidungsprofil ausgebildete Aluminiumprofil 10 einerseits zur Stützung
des nach innen gerichteten Schenkelprofils 17 sowie zur Festlegung des Dichtprofils
7.
[0018] Wie insbesondere aus den Fig. 2 und 3 zu erkennen ist, sind an der zum Glasrand der
Glasscheibe 4 weisenden Kammerwand 27 des Kunststoffhohlkammerprofils 11 Raststege
28 angeformt, die zur Anbringung der Glasleiste 15 sowie einer Glaseinfassung 29 bestimmt
sind, wie dies wiederum näher in Fig. 1 zu erkennen ist. Aus Fig. 2 ist ersichtlich,
dass der nach innere Flügelrahmen 5 aus zwei Aluminium-Halbschalen 30 und 31 besteht,
die mittels Stegverbindungen 32 und 33 thermisch getrennt voneinander ausgebildet
sind, so dass diese Stegverbindungen 32 und 33 insbesondere die thermische Trennung
von innen nach außen herbeiführen. Dabei ist ebenfalls an der nach außen weisenden
Halbschale 30 ein Dichtprofil 7 angeordnet, wobei zwischen den Dichtprofilen der beiden
Flügelrahmen 5 und 6 die Labyrinthdichtung 9 angeordnet ist.
[0019] Es versteht sich nun von selbst, dass, wenn der innere Flügelrahmen 5 gemäß der Pfeilrichtung
nach rechts verschoben wird, eine Trennung an der Labyrinthdichtung 9 erfolgt, wobei
in der Offenstellung dann die beiden Fensterflügelrahmen 5 und 6 in eine nebeneinander
liegende Lage verbracht werden können, wobei dann die Glasscheiben 4 parallel zueinander
stehen. Wird der innere Flügelrahmen 5 wieder nach links verschoben, so kommen insbesondere
die im Mittelbereich des Fenster- und/oder Türflügelelementes laufenden Hohlkammerprofile
2 und 3 wieder in die bündige Lage, wobei dann die Labyrinthdichtung 9 wieder in Wirkverbindung
tritt, und insbesondere die thermische Trennung zwischen den beiden Hohlkammerprofilen
2 und 3 gebildet wird.
1. Fenster- und/oder Türflügelelement (1) bestehend aus thermisch getrennten Aluminium-Hohlkammerprofilen
mit eingefassten Glasscheiben (4), die einen aus Hohlkammerprofilen gebildeten ersten
Flügelrahmen (5) umfassen, der gegenüber einem ebenfalls aus Hohlkammerprofilen gebildeten
zweiten äußeren Flügelrahmen (6) verschiebbar angeordnet ist, und wobei im geschlossenen
Zustand die beiden Flügelrahmen (5 und 6) eine bündige Lage einnehmen, so dass der
innere Flügelrahmen (5) den äußeren zweiten Flügelrahmen (6) bereichsweise bündig
abdeckt, und wobei jeder Flügelrahmen an den vertikal angeordneten Hohlkammerprofilholmen
Dichtprofile (7) aufweist, die mit ihren nach innen weisenden Längsseitenwänden in
der bereichsweise bündigen Schließlage des Fenster- und/oder Türflügelelements (1)
mittels einer flexibel ausgebildeten Dichtung (9) zusammenwirken,
dadurch gekennzeichnet, dass der zur Außenseite weisende zweite Flügelrahmen (6) aus einem Hohlkammerprofil (3)
besteht, welches ein die Außenwand des Hohlkammerprofils (3) bildendes Aluminiumprofil
(10) sowie ein nach innen gerichtetes Kunststoffkammerprofil (11) aufweist, welches
die statische Last für den Flügelrahmen (6) trägt und eine thermische Trennung zwischen
der glaseingefassten Seite (12) und der zur Glasfläche des ersten Fensterflügelrahmens
(5) quer verlaufenden, nach außen weisenden Seite (13) des zweiten Fensterflügelrahmens
(6) bildet.
2. Fenster- und/oder Türflügelelement nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass das Aluminiumprofil (10) aus zueinander rechtwinklig angeordneten Schenkelprofilen
(16 und 17) besteht.
3. Fenster- und /oder Türflügelelement nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, dass an dem nach außen weisenden Schenkelprofil (16) ein Kastenprofil (18) angeformt ist,
welches an den Eckbereichen Rastaufnahmen (19 und 20) zur Festlegung des Kunststoffkammerprofils
(11) aufweist.
4. Fenster- und/oder Türflügelelement nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, dass das Kunststoffkammerprofil (11) aus zwei Kammern (21) und (22) besteht, wobei an
der nach außen weisenden oberen Kammerwand der einem Kammer (21) mit den Rastaufnahmen
(19 und 20) korrespondierende Rastleisten (23 und 24) angeformt sind und wobei an
der anderen Kammer (22) an der nach innen weisenden Kammerwand (25) ein über die Kammerbreite
sich erstreckender Steg (26) angeformt ist.
5. Fenster- und/oder Türflügelelement nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, dass das freie Ende des Steges (26) zur Festlegung sowie zur Stützung des nach innen gerichteten
Schenkelprofils (17) sowie zur Festlegung des Dichtprofils (7) bestimmt ist.
6. Fenster- und/oder Türflügelelement nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, dass an der zum Glasrand der Glasscheibe (4) weisenden Kammerwand (27) des Kunststoffkammerprofils
(11) Raststege (28) angeformt sind, zur Anbringung einer Glasleiste (15) sowie einer
Glaseinfassung (29).
7. Fenster- und/oder Türflügelelement nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass der innere Flügelrahmen (5) aus zwei Aluminium-Halbschalen (30 und 31) besteht, die
mittels Stegverbindungen (32 und 33) thermisch getrennt ausgebildet sind.
8. Fenster- und/oder Türflügelelement nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, dass an der nach außen weisenden Halbschale (30) ebenfalls ein Dichtprofil (7) angeordnet
ist.
9. Fenster- und/oder Türflügelelement nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, dass die zwischen den Dichtprofilen (7) der beiden Flügelrahmen (5 und 6) angeordnete
Dichtung (9) eine Labyrinthdichtung ist.
1. Window and/or door leaf element (1) consisting of thermally insulated aluminium hollow-section
profiles with framed glass panes (4), comprising a first leaf frame (5) formed of
hollow-section profiles, slidably arranged with regard to a second outer leaf frame
(6) also formed of hollow-section profiles, and whereby the two leaf frames (5 and
6) lie in a flush position when in the closed position so that the inner leaf frame
(5) partially provides a flush covering for the second outer leaf frame (6), and whereby
each leaf frame comprises a sealing profile (7) to the vertically arranged hollow-section
profile supports, which interact with their inwardly facing longitudinal side walls
in the partially flush closure area of the window and/or door leaf element (1) by
means of a flexibly arranged seal (9),
characterised in that
the second outward-facing leaf frame (6) consists of a hollow-section profile (3),
which comprises both an aluminium profile (10) which forms the outer wall of the hollow-section
profile (3) as well as an inward facing plastic segment profile (11) for bearing the
static load of the leaf frame (6) and for providing thermal insulation between the
glass-framed side (12) and the outward facing side (13) of the second window leaf
frame (6) which runs transversely to the glass pane of the first window leaf frame
(5).
2. Window and/or door leaf element according to claim 1,
characterised in that
the aluminium profile (10) consists of leg frames (16 and 17) arranged at right angles
to each other.
3. Window and/or door leaf element according to claim 2,
characterised in that
a box section (18) is formed on the outward-facing leg frame (16), which is provided
with detent recesses (19 and 20) in its corner areas to secure the plastic segment
profile (11).
4. Window and/or door leaf element according to claim 3,
characterised in that
the plastic segment profile (11) consists of two segments (21 and 22), wherein detent
bars (23 and 24) corresponding with the detent recesses (19 and 20) are integrally
formed on the outward-facing upper segment wall of the one segment (21) and wherein
a bridge (26) which extends across the width of the segment is integrally formed on
the inward-facing segment wall (25) of the other segment (22).
5. Window and/or door leaf element according to claim 4,
characterised in that
the free end of the bridge (26) is intended to secure and support the inward-facing
leg frame (17) as well as to secure the sealing profile (7).
6. Window and/or door leaf element according to any one of claims 1 to 5,
characterised in that
detent bars (28) are integrally formed on the segment wall (27) of the plastic segment
profile (11) which occurs at the edges of the glass pane (4), for the attachment of
a glazing bar (15) as well as of a glass surround (29).
7. Window and/or door leaf element according to claim 1,
characterised in that
the inner leaf frame (5) consists of two aluminium half-shells (30 and 31), which
are provided with a thermally insulated design by means of bridge connectors (32 and
33).
8. Window and/or door leaf element according to claim 7,
characterised in that
a sealing profile (7) is also arranged on the outward-facing half-shell (30).
9. Window and/or door leaf element according to any of claims 1 to 8,
characterised in that
the seal (9) arranged between the sealing profiles (7) of both leaf frames (5 and
6) is a labyrinth seal.
1. Elément de battant de fenêtre et/ou de porte (1) qui consiste en profilés à chambre
creuse en aluminium, séparés thermiquement et dotés de vitres encastrées (4), qui
comprennent un premier cadre de battant (5) composé de profilés à chambre creuse,
qui peut être déplacé par rapport à un deuxième cadre de battant extérieur (6), également
composé de profilés à chambre creuse, et sachant que les deux cadres de battant (5
et 6), à l'état fermé, prennent une position affleurée, de telle manière que le cadre
de battant inférieur (5) soit, par sections, à fleur du deuxième cadre de battant
extérieur (6), et sachant que chaque cadre de battant est doté, sur les montants en
profilés à chambre creuse disposés verticalement, de profilés d'étanchéité (7) qui
coopèrent, au moyen de leurs parois latérales, longitudinales, dirigées vers l'intérieur,
dans la position de fermeture, affleurée par sections, de l'élément de battant de
fenêtre et/ou de porte (1), au moyen d'un joint d'étanchéité de conception flexible
(9),
caractérisé en ce que
le deuxième cadre de battant (6), dirigé vers l'extérieur, consiste en un profilé
à chambre creuse (3) qui est doté d'un profilé en aluminium (10), lequel forme la
paroi extérieure du profilé à chambre creuse (3), ainsi que d'un profilé à chambre
en matière plastique (11), dirigé vers l'intérieur, qui porte la charge statique pour
le cadre de battant (6) et forme une séparation thermique entre la face vitrée (12)
et la face (13) du deuxième cadre de battant extérieur (6) dirigée vers l'extérieur,
qui s'étend transversalement par rapport à la surface vitrée du premier cadre de battant
(5).
2. Elément de battant de fenêtre et/ou de porte selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
le profilé en aluminium (10) est composé de profilés formant bras (16 et 17) qui sont
disposés à angle droit l'un par rapport à l'autre.
3. Elément de battant de fenêtre et/ou de porte selon la revendication 2,
caractérisé en ce que,
à l'extrémité du profilé formant bras (16), dirigé vers l'extérieur, est formé un
profilé en caisson (18) qui est doté, dans les zones d'angle, de logements de blocage
(19 et 20) qui servent à la fixation du profilé à chambre en matière plastique (11).
4. Elément de battant de fenêtre et/ou de porte selon la revendication 3,
caractérisé en ce que
le profilé à chambre en matière plastique (11) est composé de deux chambres (21 et
22), sachant que des barrettes de blocage (23 et 24), qui correspondent aux logement
de blocage (19 et 20), sont formées sur la paroi supérieure de l'une (21) des chambres,
orientée vers l'extérieur, et sachant que, sur la paroi (25) de l'autre chambre (22),
orientée vers l'intérieur, est formé une patte (26) qui s'étend sur la largeur de
la chambre.
5. Elément de battant de fenêtre et/ou de porte selon la revendication 4,
caractérisé en ce que
l'extrémité libre de la patte (26) est destinée à la fixation ainsi qu'à l'appui du
profilé formant bras (17) orienté vers l'intérieur, de même qu'à la fixation du profilé
d'étanchéité (7).
6. Elément de battant de fenêtre et/ou de porte selon l'une des revendications 1 à 5,
caractérisé en ce que,
sur la paroi de chambre (27) du profilé en matière plastique (11), dirigée vers le
bord de la vitre (4), sont formées des pattes de blocage (28) qui sont prévues pour
la mise en place d'une parclose (15) ainsi que d'un encadrement (29) de vitre.
7. Elément de battant de fenêtre et/ou de porte selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
le cadre de battant intérieur (5) est composé de deux demi-coques en aluminium (30
et 31), qui, thermiquement séparées, sont formées au moyen de raccordements d'âmes
(32 et 33).
8. Elément de battant de fenêtre et/ou de porte selon la revendication 7,
caractérisé en ce que,
sur la demi-coque (30), dirigée vers l'extérieur, est également prévu un profilé d'étanchéité
(7).
9. Elément de battant de fenêtre et/ou de porte selon l'une des revendications 1 à 8,
caractérisé en ce que
le joint d'étanchéité (9), disposé entre les profilés d'étanchéité (7) des deux cadres
de battant (5 et 6), est un joint d'étanchéité labyrinthe.
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information
des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes.
Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei
Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente