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(11) |
EP 2 760 778 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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29.07.2015 Patentblatt 2015/31 |
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Anmeldetag: 27.09.2012 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2012/069074 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2013/045545 (04.04.2013 Gazette 2013/14) |
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| (54) |
BEFÖRDERUNGSMITTEL FÜR LASTEN ODER PERSONEN
MEANS OF TRANSPORT FOR LOADS OR PERSONS
MOYEN DE TRANSPORT POUR DES CHARGES OU DES PERSONNES
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
29.09.2011 AT 14132011
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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06.08.2014 Patentblatt 2014/32 |
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Patentinhaber: Mertl, Daniel |
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1210 Wien (AT) |
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Erfinder: |
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- Mertl, Daniel
1210 Wien (AT)
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| (74) |
Vertreter: Patentanwälte Pinter & Weiss OG |
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Prinz-Eugen-Straße 70 1040 Wien 1040 Wien (AT) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-B1- 0 614 843 FR-A- 1 543 012
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WO-A1-2012/130993 US-A- 1 335 719
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Beförderungsmittel für Lasten oder Personen, mit zumindest
einem Transportelement für die Personen und/oder Lasten bzw. zur Ankopplung der Last,
sowie einem Antriebssystem für das Transportelement, wobei das oder jedes Transportelement
mit zumindest einem Linearantrieb versehen ist, der in zumindest einer Arbeitsrichtung
mittelbar oder unmittelbar ein Antriebsmoment auf das Transportelement ausübt, und
wobei der Linearantrieb zumindest eine motorisch zur Drehung um eine Achse angetriebene
Scheibe mit zumindest einer spiralförmig zum Rand der Scheibe hin verlaufenden Führung
aufweist, mit welcher Führung zumindest eine Stützstelle zusammenwirkt, wobei durch
die Führung des Transportelementes im Zuge der Drehbewegung der Scheibe eine radial
bzw. tangential zur Achse der Scheibe wirkende Kraft und damit weiter eine auf das
Transportelement wirkende Kraft erzeugt wird.
[0002] Ein derartiges Beförderungsmittel kann beispielsweise ein Lift oder auch eine Hubplattform
für Lasten oder Personen sein, für welche üblicherweise sehr aufwendige Antriebssystem
bzw. -vorrichtungen vorgesehen sind, die meist relativ viel Bauraum beanspruchen.
Aus der
EP 614 843 B1 ist eine entsprechende Einrichtung bekannt geworden, die eine mit festen Stützstellen
in Eingriff stehende und an einem Transportelement, insbesondere einer Liftkabine,
angebrachte antreibbare Förderscheibe offenbart. Diese Förderscheibe weist eine spiralförmige
Führung auf und ist auf die Stützstellen hin leicht kegelförmig ausgeführt, so dass
durch die ebenfalls vorgesehene Schrägstellung der Scheibe immer nur ein kurzes Segment
der Führung mit einer Stützstelle in Eingriff steht. Ein derartiger Antrieb gestattet
durch die geringe Steigung der Führung die Übertragung großer Antriebskräfte und bietet
dennoch den zusätzlichen Vorteil der geringen Bauhöhe, da prinzipiell kein Getriebe
notwendig ist. Auch die Selbsthemmung ist ein weiterer Vorteil dieser Antriebsart.
[0003] Es war die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Beförderungsmittel der eingangs
genannten Art mit geringerem Platzbedarf anzugeben, mit verbessertem Eingriff der
Stützstellen in die Scheibe.
[0004] Zur Lösung dieser Aufgabe ist das eingangs beschriebene Beförderungsmittel dadurch
gekennzeichnet, dass die Scheibe mehrere bewegliche Segmente aufweist, wobei jedes
Segment mit einer spiralförmig zum Rand der Scheibe hin verlaufenden Führung versehen
ist, und wobei ein Mechanismus vorgesehen ist, der in einem vorgegebenen Winkelbereich
um die Achse der Scheibe jeweils ein Segment in Eingriff mit einer Stützstelle bringt
und die übrigen, außerhalb des vorgegebenen Winkelbereichs befindlichen Segmente aus
dem Bereich der Stützstellen wegbewegt.
[0005] Für besonders große Lasten ist eine Ausführungsform besonders vorteilhaft, bei welcher
mehrere Scheiben an einem Transportelement vorgesehen sind, die beispielsweise auch
gleichzeitig Antriebskräfte übertragen können.
[0006] Bei dieser erfindungsgemäßen Ausführungsform ist eine weitere Variante sehr vorteilhaft,
die dadurch gekennzeichnet ist, dass jede Scheibe auf die Stützstellen hin oder davon
weg bewegbar ist, und dass zu jedem Zeitpunkt zumindest eine Führung zumindest einer
Scheibe mit einer Stützstelle in Verbindung steht und zumindest eine weitere Scheibe
aus dem Bereich der Stützstellen wegbewegt ist. Damit sind auch Konstruktionen möglich,
bei welchen immer mindestens ein Teilsegment bzw. eine Scheibe in die Bahn der Stützstellen
eingreift. Dabei könnte auch jede Scheibe mit lediglich einer Führung realisiert sein.
[0007] Vorteilhafterweise sind die mit der Führung in Kontakt kommenden Bereiche der Stützstellen
mit reibungsvermindernden Einrichtungen, beispielsweise Rollen, Rollen- oder Kugellager,
od. dgl. versehen.
[0008] Andererseits könnten auch die mit den Stützstellen in Kontakt kommenden Bereiche
der Führung mit reibungsvermindernden Einrichtungen, beispielsweise Rollen, Rollen-
oder Kugellager, od. dgl. versehen sein.
[0009] Gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung ist für das oder jedes Transportelement
zumindest ein Linearantrieb und zumindest ein Sperrmechanismus vorgesehen, wobei der
Sperrmechanismus mit Stützstellen in Eingriff gebracht werden kann. Über den Linearantrieb
wird das Transportelement, d.h. die Liftkabine oder die Hubplattform, angehoben oder
abgesenkt. Zusätzlich zum Linearantrieb kann damit das Transportelement durch den
Sperrmechanismus gesichert werden, der vorzugsweise während der Bewegung des Transportelementes
freigegeben ist.
[0010] Weiters könnten für das oder jedes Transportelement auch zumindest zwei Linearantriebe
vorgesehen sein, die einander abwechselnd an Stützstellen abstützen und dabei während
ihres Arbeitshubes ein Antriebsmoment auf das Transportelement ausüben, wobei zu jedem
Zeitpunkt zumindest ein Linearantrieb einer Stützstelle abgestützt ist. Mit einer
derartigen Konstruktion kann eine im Wesentlichen stetige Bewegung des Transportelementes,
ohne insbesondere beim Personentransport störende Stop-Phasen, gewährleistet werden.
[0011] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass das Transportelement eine mit dem Linearantrieb
und allenfalls dem Sperrmechanismus versehene, entlang einer Führung bewegbare Plattform
oder Kabine beispielsweise eines Aufzuges ist, wobei die Stützstellen entlang des
vom Transportelement durchlaufenen Weges vorgesehen sind.
[0012] Eine andere Ausführungsform der Erfindung sieht vor, dass das Transportelement eine
Einrichtung zur Ankopplung einer Last an einem Kran ist, welche Einrichtung über ein
auf Zug belastetes Kraftübertragungselement mit dem Linearantrieb verbunden ist. Bei
dieser Ausführungsform wird das Kraftübertragungselement, d.h. das Stahlseil, die
Kette, od. dgl., nicht auf einer Trommel aufgewickelt, sondern gegebenenfalls über
Umlenkeinrichtungen oder flaschenzugartige Zwischenstufen durch den Linearantrieb
angezogen oder nachgelassen.
[0013] Dabei ist eine besonders vorteilhafte Variante dadurch gekennzeichnet, dass sich
der Linearantrieb entlang des Turms und/oder des Auslegers des Krans bewegt.
[0014] In der nachfolgenden Beschreibung soll die Erfindung unter Bezugnahme auf die beigefügten
Zeichnungen anhand einiger Ausführungsbeispiele erläutert werden.
[0015] Dabei zeigt die Fig. 1 eine schematische Darstellung einer Liftkabine als erfindungsgemäßes
Beförderungsmittel mit zwei seitlichen Linearantrieben, die in zwei Bahnen von Stützstellen
eingreifen, und Fig. 2 ist eine Ansicht entsprechend Fig. 1, um 90° gedreht.
[0016] Eine Aufzugskabine 1 oder Hubplattform als Beförderungsmittel für Personen und/oder
Lasten ist entlang einer vertikalen oder auch gemischt vertikal/horizontalen Führung
2 bewegbar, welche als Schiene, Mast, etc. ausgeführt sein kann. Das bzw. jedes Beförderungsmittel
ist mit zwei Linearantrieben 3 versehen, die am Beförderungsmittel montiert sind und
die Antriebskraft zum Anheben oder Absenken der Kabine 1 aufbringen. Damit ist in
jedem Fall eine flüssige, gleichförmige Bewegung der Kabine 1 ohne störende Stop-Phasen
zwischen den einzelnen Arbeitshüben der Linearantriebe 3 möglich, da die Linearantriebe
3 sich abwechselnd an den Stützstellen 4 entlang der Führung 2 abstützen können. Dies
hat den zusätzlichen Vorteil, dass zu jedem Zeitpunkt zumindest ein Linearantrieb
3 an einer Stützstelle 4 abgestützt ist und somit die Sicherheit gewährleistet.
[0017] Wenn nur ein Linearantrieb 3 vorgesehen ist, ist vorteilhafterwiese zusätzlich zumindest
ein Sperrmechanismus vorzusehen, der aber als Sicherheitseinrichtung auch bei zwei
oder mehreren Linearantrieben 3 vorhanden sein kann. Über den Linearantrieb 3 wird
das Transportelement 1 dann allenfalls auch nur schrittweise angehoben oder auch abgesenkt,
wobei zwischen den einzelnen Arbeitshüben das Transportelement 1 durch den Sperrmechanismus
in Position gehalten und gesichert ist. Bei betätigtem Sperrmechanismus, der beispielsweise
durch einen seitlich ausfahrenden Arbeitszylinder gebildet sein kann, der vorzugsweise
mit zumindest einer der nicht vom Linearantrieb 3 benutzten Stützstellen 4 in Eingriff
gebracht werden kann, ist das ungefährdete neuerliche Eingreifen des Antriebes 3 in
die Bahn der Stützstellen 4 für einen neuen Arbeitshub ermöglicht. Natürlich können
für den Antrieb und die Sicherung auch separate Anordnungen von Stützstellen 4 vorgesehen
sein.
[0018] Das erfindungsgemäße Antriebssystem beinhaltet nun zumindest einen Linearantrieb
3, wobei jeder Linearantrieb 3 zumindest eine motorisch zur Drehung um eine Achse
7 angetriebene Scheibe 8 aufweist. Diese Scheibe 8 ist vorzugsweise im Wesentlichen
parallel zur Führung 2 bzw. zur Bahn der Stützstellen 4 orientiert und weist vier
spiralförmig zum Rand der Scheibe 8 hin verlaufende Führungen 9 auf. Diese Führungen
9 können als nutförmige Rille in der Oberfläche der Scheibe 8 ausgeführt sein, können
aber auch als spiralförmige Stufe oder auch als Grat auf der Oberfläche ausgebildet
oder durch ähnliche Strukturen realisiert sein.
[0019] Mit jeweils einer dieser Führungen 9 wirkt eine der Stützstellen 4 zusammen, indem
diese Stützstelle 4 an einer Seite einer Führung 9 der Scheibe 8 anliegt. Aufgrund
einer die Bahn des Transportelementes 1 bestimmenden Zwangsführung, typischerweise
einer im Wesentlichen geradlinigen Zwangsführung des Transportelementes 1, wird im
Zuge der Drehung der Scheibe 8 um ihre Achse 7 mittels eines nicht dargestellten Antriebsmechanismus
eine Kraft bewirkt und auf das Transportelement 1 übertragen. Der Antrieb, durch welchen
die Scheibe 8 in Drehung versetzt werden, kann ein herkömmlicher Antrieb, vorzugsweise
ein Elektromotor, sein.
[0020] Jede der vier Führungen 9 der Scheibe 8 befindet sich auf einem Segment 10, wobei
jedes der Segmente 10 unabhängig von jedem anderen der Segmente 10 beweglich ist.
Über einen hier nicht näher dargestellten Mechanismus kann jeweils eines der Segmente
10, das sich in einem vorgegebenen Winkelbereich um die Achse 7 der Scheibe 8 befindet,
bei welchem die Führung 9 dieses Segmentes 10 eine Antriebskraft auf das Transportelement
1 ausüben kann, in Eingriff mit einer Stützstelle 4 entlang der Führung 2 gebracht
werden. Gleichzeitig sorgt dieser Mechanismus aber auch dafür, dass alle übrigen Segmente
10, die sich außerhalb des vorgegebenen Winkelbereichs befinden, aus dem Bereich der
Stützstellen 4 wegbewegt werden. Dazu können die Segmente 10 beispielsweise einzeln
in Richtung der Achse 7 verschiebbar mit der Achse 7 gekoppelt sein, die Segmente
10 können aber auch auf und ab schwenkbar an der Achse 7 befestigt sein. Weiters könnte
auch über ein Umklappen des gesamten Segmentes 10 dessen Führung 9 außer Eingriff
mit den Stützstellen 4 oder auch wieder in Eingriff damit gebracht werden. Hier sind
also vielerlei Ausführungsformen im Rahmen der Erfindung möglich.
[0022] Im Prinzip wäre es auch denkbar, durch geeignete Ablenkeinrichtungen oder - mechanismen
alternativ oder zusätzlich auch noch die Stützstellen 4 in einer Bahn zu führen, die
sie nur über einen Teil ihres Weges im Bereich der Scheibe 8 in Kontakt mit jeweils
einer Führung 9 bringt und sonst von der sich lediglich in einer Ebene drehenden Scheibe
8 abhebt.
[0023] Als Alternative zu den oben erläuterten Führungen 9 könnte die Scheibe 8 auch mit
zumindest einem stab- oder fingerförmigen Element versehen sein, welches über einen
vorgegebenen Winkelbereich um die Achse 7 der Scheibe 8 in Eingriff mit zumindest
einer der Stützstellen 4 gebracht werden kann. Dies kann beispielsweise durch eine
Nockenscheibe bewirkt werden, die sich konzentrisch zur Scheibe 8 bewegt und das Element
immer im vorgegebenen Winkelbereich radial nach außen drückt.
[0024] Um besonders große Lasten bewältigen zu können, ohne an die Grenzen der Materialbelastung
zu kommen, kann das Transportelemente 1 mit mehreren Linearantrieben 3 bzw. einem
Antrieb mit mehreren Scheiben 8 versehen sein. Diese vielen Scheiben 8 können gleichzeitig
ihre Antriebskräfte mittelbar oder unmittelbar auf das Transportelement 1 übertragen.
Es kann bei mehreren Scheiben 8 aber auch jede Scheibe 8 axial auf die Bahn der Stützstellen
4 hin oder davon weg verschiebbar sein, wobei zu jedem Zeitpunkt zumindest eine Führung
9 zumindest einer Scheibe 8 mit einer Stützstelle 4 in Verbindung steht. Zumindest
eine weitere Scheibe 8 kann axial aus der Bahn der Stützstellen 4 heraus verschoben
sein. Als eine weitere alternative Möglichkeit, zumindest eine Scheibe 8 aus der Bahn
der Stützstellen 4 wegzubewegen, wäre ein Wegklappen der Scheibe 8 beispielsweise
mittels eines Schwingen- oder Schwenkmechanismus denkbar.
[0025] Dabei kann immer mindestens ein Segment 10 bzw. eine Scheibe 8 in die Bahn der Stützstellen
4 eingreifen, was auch die Ausführung jeder Scheibe 8 mit lediglich einer Führung
9 zulässt.
[0026] Vorteilhafterweise sind reibungsvermindernden Einrichtungen, beispielsweise Rollen,
Rollen- oder Kugellager, od. dgl. zwischen Führung 9 und Stützstelle 4 vorgesehen,
welche Einrichtungen entweder an bzw. in den Führungen 9 oder auch an den Stützstellen
4 vorgesehen sein können.
1. Beförderungsmittel für Lasten oder Personen, mit zumindest einem Transportelement
(1) für die Personen und/oder Lasten bzw. zur Ankopplung der Last, sowie einem Antriebssystem
für das Transportelement, wobei das oder jedes Transportelement (1) mit zumindest
einem Linearantrieb (3) versehen ist, der in zumindest einer Arbeitsrichtung mittelbar
oder unmittelbar ein Antriebsmoment auf das Transportelement (1) ausübt, und wobei
der Linearantrieb (3) zumindest eine motorisch zur Drehung um eine Achse (7) angetriebene
Scheibe (8) mit zumindest einer spiralförmig zum Rand der Scheibe (8) hin verlaufenden
Führung (9) aufweist, mit welcher Führung (9) zumindest eine Stützstelle (4) zusammenwirkt,
wobei durch die Führung des Transportelementes im Zuge der Drehbewegung der Scheibe
(8) eine radial bzw. tangential zur Achse (7) der Scheibe (8) wirkende Kraft und damit
weiter eine auf das Transportelement (1) wirkende Kraft erzeugt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheibe (8) mehrere bewegliche Segmente (10) aufweist, wobei jedes Segment (10)
mit einer spiralförmig zum Rand der Scheibe hin verlaufenden Führung (9) versehen
ist, und wobei ein Mechanismus vorgesehen ist, der in einem vorgegebenen Winkelbereich
um die Achse (7) der Scheibe (8) jeweils ein Segment (10) in Eingriff mit einer Stützstelle
(4) bringt und die übrigen, außerhalb des vorgegebenen Winkelbereichs befindlichen
Segmente (10) aus dem Bereich der Stützstellen (4) weg bewegt.
2. Beförderungsmittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Scheiben (8) an einem Transportelement (1) vorgesehen sind.
3. Beförderungsmittel nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass jede Scheibe (8) auf Stützstellen (4) hin oder davon weg bewegbar ist, und dass zu
jedem Zeitpunkt zumindest eine Führung (9) zumindest einer Scheibe (8) mit einer Stützstelle
(4) in Verbindung steht und zumindest eine weitere Scheibe (8) aus dem Bereich der
Stützstellen (4) wegbewegt ist.
4. Beförderungsmittel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die mit der Führung (9) in Kontakt kommenden Bereiche der Stützstellen (4) mit reibungsvermindernden
Einrichtungen, beispielsweise Rollen, Rollen- oder Kugellager, od. dgl. versehen sind.
5. Beförderungsmittel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die mit den Stützstellen (4) in Kontakt kommenden Bereiche der Führung (9) mit reibungsvermindernden
Einrichtungen, beispielsweise Rollen, Rollen- oder Kugellager, od. dgl. versehen sind.
6. Beförderungsmittel nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass für das oder jedes Transportelement (1) zumindest ein Linearantrieb und zumindest
ein Sperrmechanismus vorgesehen ist, wobei der Sperrmechanismus mit Stützstellen (4)
in Eingriff gebracht werden kann.
7. Beförderungsmittel nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Transportelement (1) eine mit dem Linearantrieb und allenfalls dem Sperrmechanismus
versehene, entlang einer Führung bewegbare Plattform oder Kabine, beispielsweise eines
Aufzuges, ist, wobei die Stützstellen (4) entlang des vom Transportelement (1) durchlaufenen
Weges vorgesehen sind.
8. Beförderungsmittel nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Transportelement (1) eine Einrichtung zur Ankopplung einer Last an einem Kran
ist, welche Einrichtung über ein auf Zug belastetes Kraftübertragungselement mit dem
Linearantrieb verbunden ist, wobei sich der Linearantrieb vorzugsweise entlang des
Turms und/oder des Auslegers des Krans bewegt.
1. Transport means for loads or persons, having at least one transport element (1) for
the persons and/or loads and for coupling the load, and a drive system for the transport
element, wherein the, or each, transport element (1) is provided with at least one
linear drive (3) which directly or indirectly exerts a drive torque on the transport
element (1) in at least one working direction, and wherein the linear drive (3) has
at least one motor-driven disk (8) for rotation about an axis (7), with at least one
spiral-shaped guide (9) which extends toward the edge of the disk (8), with which
guide (9) at least one support point (4) cooperates, wherein a force acting radially
or tangentially with respect to the axis (7) of the disk (8), and thus a force which
further acts on the transport element (1), is generated by the guiding of the transport
element in the course of the rotational movement of the disk (8), characterized in that the disk (8) has multiple movable segments (10), wherein each segment (10) is provided
with a spiral-shaped guide (9) extending toward the edge of the disk, and wherein
a mechanism is provided which in each case brings a segment (10) into engagement with
a support point (4) in a predefined angular range about the axis (7) of the disk (8),
and the other segments (10) situated outside the predefined angular range are moved
away from the area of the support points (4).
2. Transport means according to Claim 1, characterized in that multiple disks (8) are provided on a transport element (1).
3. Transport means according to one of Claims 1 or 2, characterized in that each disk (8) is movable toward or away from the support points (4), and that at
any point in time, at least one guide (9) of at least one disk (8) is connected to
a support point (4), and at least one further disk (8) is moved away from the area
of the support points (4).
4. Transport means according to one of Claims 1 to 3, characterized in that the areas of the support points (4) coming into contact with the guide (9) are provided
with friction-reducing devices, for example rollers, roller bearings, or ball bearings,
or the like.
5. Transport means according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the areas of the guide (9) coming into contact with the support points (4) are provided
with friction-reducing devices, for example rollers, roller bearings, or ball bearings,
or the like.
6. Transport means according to one of Claims 1 to 5, characterized in that for the, or each, transport element (1), at least one linear drive and at least one
locking mechanism are provided, wherein the locking mechanism may be brought into
engagement with the support points (4).
7. Transport means according to one of Claims 1 to 6, characterized in that the transport element (1) is a platform or cab, an elevator, for example, which is
provided with the linear drive and possibly the locking mechanism, and is movable
along a guide, wherein the support points (4) are provided along the path traversed
by the transport element (1).
8. Transport means according to one of Claims 1 to 6, characterized in that the transport element (1) is a device for coupling a load to a crane, the device
being connected to the linear drive via a force transmission element which is under
tension, wherein the linear drive preferably moves along the tower and/or the boom
of the crane.
1. Moyens de transport de charges ou de personnes, comprenant au moins un élément de
transport (1) destiné à des personnes et/ou des charges, ou destiné à être accouplé
à la charge, et un système d'entraînement de l'élément de transport, l'élément ou
chaque élément de transport (1) étant muni d'au moins un entraînement linéaire (3)
qui exerce directement ou indirectement un couple moteur sur l'élément de transport
(1) dans au moins une direction de travail, et l'entraînement linéaire (3) comportant
au moins un disque (8) qui est entraîné par moteur en rotation sur un axe (7) et qui
comporte au moins un guide (9) s'étendant en spirale vers le bord du disque (8), le
guide (9) coopérant avec au moins un emplacement de support (4), le guidage de l'élément
de transport permettant de générer, au cours du mouvement de rotation du disque (8),
une force agissant radialement ou tangentiellement à l'axe (7) du disque (8) et donc
en outre une force agissant sur l'élément de transport (1), caractérisés en ce que le disque (8) comporte une pluralité de segments mobiles (10), chaque segment (10)
étant muni d'un guide (9) s'étendant en spirale vers le bord du disque, et un mécanisme
étant prévu qui amène à chaque fois un segment (10) en engagement avec un emplacement
de support (4) dans une plage angulaire prédéterminée autour de l'axe (7) du disque
(8) et qui écarte les autres segments (10), située à l'extérieur de la plage angulaire
prédéterminée, de la zone des emplacements de support (4).
2. Moyens de transport selon la revendication 1, caractérisés en ce qu'une pluralité de disques (8) sont prévus sur un élément de transport (1).
3. Moyens de transport selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisés en ce que chaque disque (8) est déplaçable en direction des emplacements de support (4) ou
depuis ceux-ci et en ce que, à tout moment, au moins un guide (9) d'au moins un disque (8) est en liaison avec
un emplacement de support (4) et au moins un autre disque (8) est écarté de la zone
des emplacements de support (4).
4. Moyens de transport selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisés en ce que les zones des emplacements de support (4), qui viennent en contact avec le guide
(9), sont munis de dispositifs de réduction de frottement, tels que des galets, des
roulements à rouleaux ou des roulements à billes ou analogues.
5. Moyens de transport selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisés en ce que les zones du guide (9), qui viennent en contact avec les emplacements de support
(4), sont munies de dispositifs de réduction de frottement, tels que des galets, des
roulements à rouleaux ou des roulements à billes ou analogues.
6. Moyens de transport selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisés en ce qu'il est prévu, pour l'élément ou chaque élément de transport (1), au moins un entraînement
linéaire et au moins un mécanisme de blocage, le mécanisme de blocage pouvant être
amené en engagement avec des emplacements de support (4).
7. Moyens de transport selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisés en ce que l'élément de transport (1) est une plateforme ou une cabine, par exemple d'un ascenseur,
munie de l'entraînement linéaire et, éventuellement, du mécanisme de blocage et déplaçable
le long d'un guide, les emplacements de support (4) étant prévus le long du chemin
parcouru par l'élément de transport (1).
8. Moyens de transport selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisés en ce que l'élément de transport (1) est un dispositif d'accouplement d'une charge d'une grue,
lequel dispositif est relié à l'entraînement linéaire par un élément de transmission
de force sollicité en traction, l'entraînement linéaire se déplaçant de préférence
le long de la tour et/ou de la flèche de la grue.

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