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(11) |
EP 2 593 308 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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02.09.2015 Patentblatt 2015/36 |
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Anmeldetag: 13.07.2011 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2011/003485 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2012/007156 (19.01.2012 Gazette 2012/03) |
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VERFAHREN ZUR HERSTELLUNG EINER VERDECKTEN BESCHRIFTUNG UND ELEMENT MIT VERDECKTER
BESCHRIFTUNG
METHOD FOR PRODUCING A CONCEALED INSCRIPTION AND ELEMENT WITH CONCEALED INSCRIPTION
PROCÉDÉ DE RÉALISATION D'UNE INSCRIPTION CACHÉE ET ÉLÉMENT COMPORTANT UNE INSCRIPTION
CACHÉE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
13.07.2010 DE 102010027067
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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22.05.2013 Patentblatt 2013/21 |
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Patentinhaber: Marquardt GmbH |
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78604 Rietheim-Weilheim (DE) |
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Erfinder: |
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- BEHR, Volker
78628 Rottweil (DE)
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Vertreter: Roth, Klaus |
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Otten, Roth, Dobler & Partner Patentanwälte
Grosstobeler Strasse 39 88276 Ravensburg / Berg 88276 Ravensburg / Berg (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 1 304 712 DE-A1- 3 826 355 JP-A- 2001 001 642
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EP-A2- 0 159 529 DE-A1-102005 009 551
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung einer verdeckten und/oder abgedeckten
Beschriftung nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 sowie ein derartig hergestelltes
Werkstück.
[0002] Solche verdeckten bzw. abgedeckten Beschriftungen können zum Beispiel bei Fahrberechtigungssystemen
für Kraftfahrzeuge eingesetzt werden. Beispielsweise kann das Verfahren zum Beschriften
und Auslesen von verdeckten Codes, insbesondere in der Art einer Datamatrix, an einem
Steuergerät für das Fahrberechtigungssystem dienen. Desweiteren kann ein solches Verfahren
auch bei transparenten Schlüsseltasten für einen elektronischen Schlüssel eines Fahrberechtigungssystems,
wobei die Schlüsseltasten zuerst mittels eines Lasers aufgeschweißt und anschließend
die Tastensymbole laserbeschriftet werden, eingesetzt werden.
[0003] Ein Verfahren zur Herstellung einer Beschriftung oder einer sonstigen Kennzeichnung
an einem Element ist in den Dokumenten
EP 1 304 712 A1,
DE 10 2005 009 551 A1,
EP 0 159 529 A2,
JP 2001 001642 A und
DE 38 26 355 A1 beschrieben. Bei diesem Verfahren umfasst das Element ein erstes sowie ein zweites
Teil, wobei die beiden Teile an einer Fügefläche aneinandergefügt sind. Die Beschriftung
wird an der Fügefläche auf dem zweiten Teil angebracht. Die Fügefläche ist zumindest
teilweise vom ersten Teil abgedeckt. Die Beschriftung und/oder Kennzeichnung wird
mittels einer Laserstrahlung erzeugt. Dabei ist für die Laserstrahlung das erste Teil
im wesentlichen transparent sowie das zweite Teil im wesentlichen absorbierend ausgestaltet.
[0004] Solche Kennzeichnungen unterliegen immer mehr Designanforderungen und müssen zumindest
bei taktilen Anwendungen eine gewisse Abriebfestigkeit aufweisen. Außerdem werden
solche Kennzeichnungen genutzt, um Produkte gegen Manipulationen zu schützen. Es besteht
daher Bedarf an einer einfachen Möglichkeit zur Anbringung der Beschriftung und/oder
Kennzeichnung.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das Verfahren zur Herstellung einer solchen
Beschriftung und/oder Kennzeichnung weiterzuentwickeln.
[0006] Diese Aufgabe wird bei einem gattungsgemäßen Verfahren durch die kennzeichnenden
Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Ein nach diesem Verfahren hergestelltes Werkstück
ist im Anspruch 10 beschrieben.
[0007] Beim erfindungsgemäßen Verfahren ist das erste Teil für das menschliche Auge undurchsichtig.
Geschaffen ist somit ein Verfahren zum direkten Beschriften bzw. Kennzeichnen von
verdeckten Oberflächen, derart dass die Beschriftung für das menschliche Auge nicht
sichtbar ist, Vorteilhafterweise ist das erfindungsgemäße Beschriftungsverfahren einfach
durchzuführen und sehr flexibel. Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand
der Unteransprüche.
[0008] In einer Weiterbildung sind die beiden Teile miteinander verbunden. Das kann so geschehen,
dass ein mehrstückiges Element gebildet ist. Es bietet sich dabei in einfacher Weise
insbesondere an, dass die beiden Teile miteinander verschweißt, miteinander verklebt
o. dgl. sind. Ebensogut können die beiden Teile als ein einziges Element mittels Mehrkomponenten-Spritzgießen
hergestellt werden. Das kann dann so geschehen, dass ein einstückiges Element gebildet
ist. Das erste Teil kann glasklar sein, womit die Beschriftung bzw. Kennzeichnung
sichtbar ist und durch das erste Teil gegen Beschädigung geschützt ist. Das erste
Teil kann jedoch auch eingefärbt sein und das zweite Teil kann ebenfalls eingefärbt
sein, so dass das Element im jeweiligen gewünschten Design herstellbar ist. Bei entsprechender
Einfärbung des ersten Teils ist dieses für Licht mit einer Wellenlänge, die in dem
für das menschliche Auge sichtbaren Spektrum liegt, nicht transparent. Folglich ist
somit die Beschriftung bzw. Kennzeichnung für das menschliche Auge unsichtbar. Die
Beschriftung bzw. Kennzeichnung kann jedoch falls gewünscht durch geeignete Maßnahmen,
beispielsweise durch Bestrahlung mit entsprechendem Licht, sichtbar gemacht werden.
[0009] Zweckmäßigerweise können die beiden Teile aus Kunststoff bestehen, und zwar insbesondere
aus einem thermoplastischen Kunststoff. In besonders geeigneter Weise zur Durchführung
des erfindungsgemäßen Verfahrens kann der Kunststoff für die beiden Teile derart mit
Additiven versehen sein, dass das erste Teil für die Laserstrahlung im wesentlichen
transparent und das zweite Teil im wesentlichen absorbierend ist. Als Additive können
entsprechende Farbstoffpigmente verwendet werden, wobei dann vorteilhafterweise die
beiden Teile bereits in der gewünschten Farbe eingefärbt sind.
[0010] Damit das erste Teil für die Laserstrahlung im wesentlichen transparent und das zweite
Teil für die Laserstrahlung im wesentlichen absorbierend ist, können die beiden Teile
durch einen unterschiedlichen Anteil an Additiven entsprechend eingestellt werden.
Weiterhin ist es hierfür möglich, für das zweite Teil ein die Laserstrahlung absorbierendes,
für das menschliche Auge im wesentlichen farbloses Additiv zu verwenden. Die Wahl
der Additive und/oder deren Anteil kann dabei so erfolgen, dass die beiden Teile für
das menschliche Auge im wesentlichen gleichfarbig erscheinen. In diesem Fall bietet
das Element dem Betrachter einen homogenen Eindruck, welcher aus Designgründen erwünscht
sein kann.
[0011] Die Erfindung stellt auch ein Werkstück bereit, das wenigstens ein mittels des erfindungsgemäßen
Verfahrens hergestelltes Element aufweist. Beispielsweise kann es sich bei dem mit
einer Beschriftung und/oder Kennzeichnung zu versehenden Werkstück um ein Gehäuse
für einen elektrischen Schalter, um ein Gehäuse für ein elektrisches Gerät, wie für
ein Steuergerät für ein Zugangs- und/oder Fahrberechtigungssystem in einem Kraftfahrzeug,
o. dgl. handeln.
[0012] Für eine besonders bevorzugte Ausgestaltung ist nachfolgendes festzustellen. Mit
dem erfindungsgemäßen Verfahren können laserabsorbierende Bauteile (Teil 2) durch
ein für den Laser transparentes weiteres Bauteil (Teil 1) beschriftet werden. Das
transparente Teil 1 kann entweder glasklar oder je nach Designansprüchen entsprechend
eingefärbt werden. Ferner kann die Beschriftung auch erfolgen, wenn die beiden Teile
1 und 2 miteinander verbunden sind, beispielsweise verschweißt, Mehrkomponenten gespritzt,
geklebt usw. sind. Durch eine entsprechende Einfärbung des transparenten Teiles kann
eine für das Auge versteckte Beschriftung durchgeführt werden, die später mittels
geeigneter Systeme, beispielsweise mittels einer Kamera, eines Scanners usw., ausgelesen
werden kann.
[0013] Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, dass durch
das angegebene Verfahren neue Designs erstellt werden können. Beispielsweise kann
ein hinterspritztes lasertransparentes Teil mit entsprechenden Logos, Symbolen etc.
beschriftet und/oder gekennzeichnet werden. Geschützt durch die transparente Oberfläche
unterliegt diese Art der Beschriftung und/oder Kennzeichnung keinem Abrieb. Eine weitere
Anwendung ist die Erhöhung der Fälschungssicherheit, die am fertigen Produkt durchgeführt
werden kann. Somit kann eine eindeutige und bei entsprechender Auslegung eine nicht
manipulierbare Markierung, Beschriftung und/oder Kennzeichnung angebracht werden.
[0014] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung mit verschiedenen Weiterbildungen und Ausgestaltungen
ist in den Zeichnungen dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben. Es zeigen
- Fig. 1
- schematisch das Verfahren zur Beschriftung eines Elements,
- Fig. 2
- die Draufsicht auf ein beschriftetes Element und
- Fig. 3
- das Element wie in Fig. 2, wobei die an sich teilweise verdeckte Beschriftung sichtbar
gemacht ist.
[0015] In Fig. 1 ist ein Element 1 zu sehen, an dem eine für das menschliche Auge verdeckte
Beschriftung 5 angebracht werden soll. Der Begriff Beschriftung wird dabei auch im
Sinne von Kennzeichnung oder Markierung verwendet. Das Element 1 besteht aus einem
ersten Teil 2 sowie einem zweiten Teil 3, die an einer Fügefläche 4 aneinandergefügt
sind. Die Beschriftung 5 wird dabei an der Fügefläche 4 auf dem zweiten Teil 3 angebracht.
Weiterhin ist die Fügefläche 4 zumindest teilweise vom ersten Teil 2 abgedeckt. Ein
solches Element 1 kann Bestandteil eines Werkstückes sein, wobei es sich bei dem Werkstück
um ein Gehäuse für einen elektrischen Schalter handeln kann.
[0016] Das Verfahren zur Herstellung der Beschriftung 5 arbeitet mittels Laserstrahlung
6, die die Beschriftung 5 erzeugt. Hierzu ist für die Laserstrahlung 6 das erste Teil
2 im wesentlichen transparent sowie das zweite Teil 3 im wesentlichen absorbierend
ausgestaltet, was durch das Hinzufügen und/oder Weglassen und/oder entsprechende Wahl
der Anteile von Additiven, Farbstoffen, Glasfasern o. dgl. im Grundmaterial des thermoplastischen
Kunststoffs für die beiden Teile 2, 3 erreicht wird. Das zweite Teil 3 kann zu diesem
Zweck auch ein die Laserstrahlung 6 absorbierendes, für das menschliche Auge im wesentlichen
farbloses Additiv enthalten. Beim Beschriften durchdringt somit der Laserstrahl 6
das erste Teil 2 und wird an der Fügefläche 4 vom zweiten Teil 3 absorbiert. Aufgrund
der Absorption findet beispielsweise eine Wärmeeinwirkung auf das zweite Teil 3 statt,
welche das Material des zweiten Teils 3 an der Fügefläche 4 im Sinne einer Markierung
verändert. Durch entsprechende Führung des Laserstrahls 6 wird dabei die gewünschte
Beschriftung 5 erzeugt.
[0017] Die beide Teile 2, 3 können lose aufeinandergelegt sein oder auch mittels eines Befestigungsmittels
aneinander befestigt sein. Zweckmäßigerweise sind die beiden Teile 2, 3 jedoch zum
mehrstückigen Element 1 miteinander verbunden. Hierzu können die beiden Teile 2, 3
miteinander stoffschlüssig verschweißt, miteinander verklebt o. dgl. sein. Es ist
auch denkbar, dass die beiden Teile 2, 3 als ein einstückiges Element 1 mittels Mehrkomponenten-Spritzgießen
aus Kunststoff hergestellt sind. Schließlich kann das erste Teil 2 glasklar oder eingefärbt
sein. Ist das erste Teil 2 glasklar, so ist die Beschriftung 5 für das menschliche
Auge nicht verdeckt sondern sichtbar, jedoch durch das erste Teil 2 vor Beschädigungen
abdeckend geschützt. Ist das erste Teil 2 eingefärbt, so kann die Beschriftung 5 für
das menschliche Auge verdeckt und damit unsichtbar sein. Das zweite Teil 3 ist bevorzugterweise
eingefärbt. Die beiden Teile 2, 3 können desweiteren derart eingefärbt sein, dass
diese für das menschliche Auge im wesentlichen gleichfarbig erscheinen.
[0018] In Fig. 2 ist ein Element 1 gezeigt, bei dem als zweites Teil 3 ein schwarz eingefärbtes,
für die Laserstrahlung absorbierendes Unterteil vorhanden ist. Das als Oberteil dienende
erste Teil 2 verdeckt das zweite Teil 3 lediglich teilweise und ist schwarz, jedoch
für die Laserstrahlung 6 transparent eingefärbt. Das transparent eingefärbte Teil
2 ist auf das absorbierend eingefärbte Teil 3 geschweißt und anschließend nach dem
erfindungsgemäßen Verfahren mit einer Beschriftung 5 versehen. Wie man anhand von
Fig. 2 sieht, ist die unterhalb des ersten Teils 2 befindliche Beschriftung 5 verdeckt.
Lediglich der in Bezug auf das erste Teil 2 freiliegende Teil der Beschriftung 5 ist
zu sehen. In Fig. 3 ist der für das menschliche Auge an sich unsichtbare Teil der
Beschriftung 5 mittels Infrarotstrahlung sichtbar gemacht, indem mittels einer entsprechenden
Kamera die für das Auge teilweise verdeckte Markierung ausgelesen wird.
[0019] Die Erfindung ist nicht auf das beschriebene und dargestellte Ausführungsbeispiel
beschränkt. Sie umfasst vielmehr auch alle fachmännischen Weiterbildungen im Rahmen
der durch die Patentansprüche definierten Erfindung. So kann das erfindungsgemäße
Verfahren nicht nur zur Markierung für Gehäuse von elektrischen Schaltern dienen sondern
es können damit beispielsweise auch Symbole, Logos o. dgl. auf ein Betätigungsorgan
des Schalters aufgebracht werden. Desweiteren kann die Erfindung auch an Gehäusen
für sonstige Geräte, wie für ein Elektrogerät, ein Steuergerät für ein Zugangs- und/oder
Fahrberechtigungssystem in einem Kraftfahrzeug o. dgl., zur Anwendung kommen.
Bezugszeichen-Liste:
[0020]
- 1:
- Element
- 2:
- (erstes) Teil
- 3:
- (zweites) Teil
- 4:
- Fügefläche
- 5:
- Beschriftung
- 6:
- Laserstrahlung / Laserstrahl
1. Verfahren zur Herstellung einer verdeckten und/oder abgedeckten Beschriftung (5) an
einem Element (1), wobei das Element (1) ein erstes Teil (2) sowie ein zweites Teil
(3) umfasst, die an einer Fügefläche (4) aneinandergefügt sind, wobei die Beschriftung
(5) an der Fügefläche (4) auf dem zweiten Teil (3) angebracht wird, wobei die Fügefläche
(4) zumindest teilweise vom ersten Teil (2) abgedeckt ist, wobei die Beschriftung
(5) mittels einer Laserstrahlung (6) erzeugt wird, wobei für die Laserstrahlung (6)
das erste Teil (2) im wesentlichen transparent sowie das zweite Teil (3) im wesentlichen
absorbierend ausgestaltet ist, und wobei beim Beschriften der Laserstrahl das erste
Teil (2) durchdringt und an der Fügefläche vom zweiten Teil (3) absorbiert wird, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Teil (2) für das menschliche Auge undurchsichtig ist.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Teile (2, 3) als ein mehrstückiges Element (1) miteinander verbunden sind.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Teile (2, 3) miteinander verschweißt oder miteinander verklebt sind.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Teile (2, 3) als ein einstückiges Element (1) mittels Mehrkomponenten-Spritzgießen
hergestellt sind.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Teil (2) und das zweite Teil (3) eingefärbt sind.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Teile (2, 3) aus Kunststoff bestehen, und dass der Kunststoff für die
beiden Teile (2, 3) derart mit Additiven versehen ist, dass das erste Teil (2) für
die Laserstrahlung (6) im wesentlichen transparent und das zweite Teil (3) für die
Laserstrahlung (6) im wesentlichen absorbierend ist.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Teile (2, 3) für das menschliche Auge im wesentlichen gleichfarbig erscheinen.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Teile (2, 3) durch einen unterschiedlichen Anteil an Additiven derart
eingestellt sind, dass das erste Teil (2) für die Laserstrahlung (6) im wesentlichen
transparent und das zweite Teil (3) für die Laserstrahlung (6) im wesentlichen absorbierend
ist.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Teil (3) ein die Laserstrahlung (6) absorbierendes, für das menschliche
Auge im Wesentlichen farbloses Additiv enthält.
10. Werkstück, das wenigstens ein Element (1) aufweist, wobei das Element (1) mittels
eines Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 9 hergestellt ist, und wobei es sich
bei dem Werkstück um ein Gehäuse für einen elektrischen Schalter oder um ein Gehäuse
für ein elektrisches Gerät, wie ein Steuergerät für ein Zugangs- und/oder Fahrberechtigungssystem
in einem Kraftfahrzeug, handelt.
1. Method for the production of a concealed and/or covered label (5) on an element (1),
whereby the element (1) comprises a first part (2) and a second part (3) joined together
via a joining surface (4), whereby the label (5) on the joining surface (4) is mounted
on the second part (3), whereby the joining surface (4) is at least partially covered
by the first part (2), whereby the label (5) is produced by a laser beam (6), whereby
the first part (2) is substantially transparent for the laser beam (6), while the
second part (3) is substantially absorbent for the laser beam (6), and whereby on
marking, the laser beam penetrates the first part (2) and is absorbed at the joining
surface of the second part (3),
characterised in that the first part (2) is opaque to the human eye.
2. Method according to claim 1, characterised in that the two parts (2, 3) are connected to one another as a multi-piece element (1).
3. Method according to claim 2, characterised in that the two parts (2, 3) are welded or glued together.
4. Method according to claim 1, characterised in that the two parts are made (2, 3) as an integrated element (1) by means of multi-component
injection moulding.
5. Method according to any one of the claims 1 to 4, characterised in that the first part (2) and the second part (3) are coloured.
6. Method according to any one of the claims 1 to 5, characterised in that the two parts (2, 3) are made of plastic, and that the plastic material for the two
parts (2, 3) is so supplied with additives, that the first part (2) is substantially
transparent for the laser beam (6) while the second part (3) is substantially absorptive
for the laser beam (6).
7. Method according to any one of the claims 1 to 6, characterised in that the two parts (2, 3) appear to be of substantially the same colour to the human eye.
8. Method according to any one of the claims 1 to 7, characterised in that the two parts (2, 3) are so adjusted by a different proportion of additives that
the first part (2) is substantially transparent for the laser radiation (6) while
the second part (3) is substantially absorptive for the laser radiation (6).
9. Method according to any one of the claims 1 to 8, characterised in that the second part (3) contains an additive that is substantially colourless to the
human eye and absorptive for the laser beam (6).
10. Work piece that has at least one element (1), whereby the element (1) is produced
by a method according to any one of the claims 1 to 9, and whereby the work piece
is a housing for an electrical switch or a housing for an electrical device such as
a controller for an access and/or driving authorisation system in a motor vehicle.
1. Procédé permettant la réalisation d'une inscription (5) cachée et/ou masquée sur un
élément (1), ledit élément (1) comportant une première partie (2) et une deuxième
partie (3) qui sont assemblées l'une à l'autre sur une surface de jonction (4), ladite
inscription (5) étant placée sur la deuxième partie (3) au niveau de la surface de
jonction (4), ladite surface de jonction (4) étant masquée au moins partiellement
par la première partie (2), l'inscription (5) étant réalisée au moyen d'un rayon laser
(6), la première partie (2) étant réalisée sous forme sensiblement transparente et
la deuxième partie (3) étant réalisée sous forme sensiblement absorbante pour le rayon
laser (6), et au moment de la réalisation de l'inscription, le rayon laser traverse
la première partie (2) et est absorbé par la partie (3) au niveau de la surface de
jonction,
caractérisé en ce que la première partie (2) est opaque à l'oeil humain.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que les deux parties (2, 3) sont assemblées l'une à l'autre pour former un élément (1)
en plusieurs parties.
3. Procédé selon la revendication 2, caractérisé en ce que les deux parties (2, 3) sont soudées l'une à l'autre ou collées l'une à l'autre.
4. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que les deux parties (2, 3) sont réalisées sous la forme d'un élément (1) en une seule
pièce au moyen d'un moulage par injection de plusieurs composants.
5. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que la première partie (2) et la deuxième partie (3) sont teintées.
6. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que les deux parties (2, 3) sont réalisées dans une matière plastique, et en ce que la matière plastique pour les deux parties (2, 3) contient des additifs, de telle
sorte que la première partie (2) est sensiblement transparente pour le rayon laser
(6) et la deuxième partie (3) est sensiblement absorbante pour le rayon laser (6).
7. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que les deux parties (2, 3) semblent sensiblement de même couleur à l'oeil humain.
8. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que, grâce à une quantité différente d'additifs, les deux parties (2, 3) sont définies
de telle sorte que la première partie (2) est sensiblement transparente pour le rayon
laser (6) et la deuxième partie (3) est sensiblement absorbante pour le rayon laser
(6).
9. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que la deuxième partie (3) contient un additif sensiblement incolore à l'oeil humain
et absorbant le rayon laser (6).
10. Pièce qui comporte au moins un élément (1), ledit élément (1) étant réalisé au moyen
d'un procédé selon l'une des revendications 1 à 9, et ladite pièce étant un boîtier
pour un commutateur électrique ou un boîtier pour un appareil électrique, tel qu'un
appareil de commande pour un système d'accès et/ou d'autorisation de conduite dans
un véhicule automobile.


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